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  • Lost and Found Personalvermittlung: Frank Kuechler steigt aus

    (Düsseldorf, 16. September 2011) Jörg Müller-Huck übernimmt alle Anteile: Zum 01. Oktober verlässt Frank Kuechler die gemeinsame1, Düsseldorf, und wird Privatier. Die Geschäftsanteile gehen auf Müller-Huck über, der damit alleiniger Geschäftsführender Gesellschafter der Personalberatungsfirma mit Niederlassungen in Düsseldorf, Mainz, Hamburg, Amsterdam, Madrid und Barcelona wird.
    1Kuechler startete mit Lost and Found am 02. April 1997 mit einer Ikea-Schreibtischplatte und einem gebrauchten IBM-Computer. Rasch entwickelte sich das Start-up zu einer der führenden Personalberatungsgesellschaften für die internationale Hotellerie. „Gut 30 Jahre Hotellerie liegen hinter mir und es ist an der Zeit, Zeit zu finden. Zeit  für veränderte Interessen und neue Ideen“, so Kuechler.

  • Bettensteuer: Ab 2012 auch in Aachen und Lübeck

    (Aachen/Lübeck, 16. September 2011) Schlechte Nachrichten: Ab 01. Januar 2012 gilt die Matratzen-Maut auch in Lübeck und Aachen. In der Hansestadt nahe der Ostsee zeichnet sich bereits eine Klage von Hoteliers ab.
    Die Bettensteuern in Lübeck und Aachen werden fünf Prozent vom Übernachtungspreis betragen. In Lübeck sollen damit Steuermehreinnahmen von rund zwei Millionen Euro pro Jahr erzielt werden. Nutznießer dieses Geldsegen soll u.a. die Lübeck und Travemünde Marketing GmbH (LTM) sein.
    In Aachen erwartet man rund eine Million Euro mehr Steuereinnahmen durch die sog. Kulturförderabgabe. In Nordrhein-Westfalen gibt es bereits in Köln, Duisburg und Dortmund die Bettensteuer.

  • Winterhuder Fährhaus in Hamburg schon wieder ohne Gastronomie

    (Hamburg, 16. September 2011) Das Restaurant Felix im Winterhuder Fährhaus ist wegen rechtlicher Auseinandersetzungen mit dem Vermieter geschlossen. Das 1 wird unverändert weitergeführt.
    Die Restaurantbetreiber sahen sich zu diesem Schritt gezwungen nachdem sich Angaben des Vermieters, die zum Abschluss des Mietvertrages geführt haben, als falsch erwiesen.
    Das Restaurant Felix wurde im Winterhuder Fährhaus 10 Monate betrieben. Davor stand das Lokal neun Monate leer nachdem das Restaurant Cocco nach neun Monaten aufgegeben hat.

  • Neu: Sonderheft zur Zukunft im Hoteldesign

    Spezial von „Top hotel“ und JOI-Design fasst zukunftsweisende Trends in der Hotelgestaltung zusammen
    (Hamburg/Landsberg am Lech, 16. September 2011) Design ist wünschenswert, Service ist wichtiger – so lässt sich die Erfolgsformel für Profi-Gastgeber zusammenfassen. Dabei ist zu beachten, dass Hotelgestaltung sich längst zu einer internationalen trendigen Disziplin aufgeschwungen hat. Interessante Interior-Design-Beispiele in der zukunftsgewandten Hotellerie fasst die Spezialausgabe „Trends im Hoteldesign“ der Fach-Illustrierten für das Hotelmanagement „1“ zusammen. In enger Zusammenarbeit mit den renommierten Hamburger Innenarchitekten von JOI-Design entstand ein 36-seitiges Kompendium als Sonderheft.
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    „Ohne Design geht nichts mehr, so scheint es“, sagte Peter Joehnk, Chef von JOI-Design. Hoteldesign sei heute ein Wettkampf in Klassen wie „moderner Chic für Low Budget Hotels“ bis „Fashion Label für Luxushotels“. Bei JOI-Design konzentrieren sich Peter Joehnk und Corinna Kretschmar-Joehnk auf individuelle Gestaltungskonzepte, die stets eng an der Lage und Region des Hotels orientiert sind. Einzigartig sind die Eyecatcher, die die beiden international erfolgreichen Hoteldesigner schaffen. Paradebeispiele stellt die „Top hotel“-Spezialausgabe vor.
    Das Sonderheft „Zukunft der Hotelgestaltung“ liegt der September-Ausgabe von „Top hotel“ bei.
    Weitere Inhalte sind Interviews und Statement von führenden Hotelmanagern wie Karl J. Pojer (Bereichsvorstand TUI Hotels & Resorts), Thomas H. Althoff (Althoff Hotels), Arco Buijs (Vorstandschef Steigenberger) und Olar Ivarsson (COO Europe bei Mövenpick Hotels). Zusätzlich erwarten den Leser Beiträge von Hotelinspektor Heinz Horrmann und Regisseur Hark Bohm.
    JOI-Design hat sich spezialisiert auf die Gestaltung von Hotels, Restaurants und SPAs und realisiert die Projekte weltweit. Das Innenarchitektenteam mit Hauptsitz in Hamburg kreiert Konzepte, die eine individuelle Designidee nach außen transportieren und dabei auch funktionieren. Neben einem hohen Anspruch an das Design wird das Ambiente auch als wesentliches Marketingstatement verstanden, das die Marke unterstützt. Hierbei steht ein holistischer Ansatz im Vordergrund, der auch Projektstudien, Markenauftritte und ganzheitliche CI-Konzepte mit einbezieht. Kunden sind z. B. Le Méridien, Hilton, Hilton Garden Inn, Swissôtel, Kempinski, InterContinental, Marriott, Steigenberger, Dolce Hotels, Mövenpick, Radisson BLU, Park Inn, Aspria, Robinson Club, TUI Group, Mercure, Novotel, Ritz Carlton, Sheraton, CinemaxX, NH Hoteles, McDonald´s, McCafé, Dorint, Crowne Plaza, Darboven, Otto Group, PwC.
    „Top hotel“ ist die renommierte Fachzeitschrift für das Hotelmanagement in Deutschland. Das Magazin erscheint zehn Mal im Jahr im Freizeit-Verlag Landsberg. Die verbreitete Auflage beträgt rund 20.000 Exemplare. Im Verbund mit der LPV Media Group erscheinen u.a. auch „Die KÜCHE“, „Catering inside“, „Convenience Shop“ und „Lebensmittel Praxis“.

  • HOTELIER TV International Exclusive – Karen Lynn Dixon with Joseph D. Cinque

    (Hamburg, Germany – 16 September 2011) HOTELIER TV International anchor woman Karen Lynn Dixon on Die Deutschland vessel in Germany – Exclusive interview with Joseph D. Cinque, President of the American Academy of Hospitality Sciences.
    Six Star Diamond Award for the MS DEUTSCHLAND: International Award Emphasizes Top Quality — „Traumschiff” is honoree of the American Academy of Hospitality Sciences founded by Frank Sinatra — Full marks in international grading system — MS DEUTSCHLAND, the only cruise liner under German flag, is already honoured with the national „5 Star Superior” classification of DEHOGA.

  • Dormero Hotel Hannover: Paolo Masaracchia geht zurück nach Berlin

    (Hannover, 19. November 2011) Er hat einen guten Job gemacht: Paolo Masaracchia brachte das vor einem Jahr neu eröffnete 1 (ehemals Maritim Hotel City) auf eine Jahresauslastung von rund 70 Prozent. Nun kehrt der Hotelier in die Hauptstadt zurück und wird Chef des 1.
     
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    Seinen Nachfolger im Dormero Hotel will Masaracchia während der groß angelegten Abschiedsparty am 25. September vorstellen. Das Best Western Premier Hotel Moa Berlin (196 Zimmer) wurde von rund einem Jahr eröffnet und ist das 14. Haus der Hotelgruppe in der Bundeshauptstadt.
    Die grandiose Eröffnung des Domero Hotels Hannover war bei HOTELIER TV zu sehen. Hoteldirektor Masaracchia geht mit einem lachen und einem weinenden Auge: „Dormero, die Hannoveraner und Hannover sind klasse!“

  • Gastronomie – Verbraucherschutzminister: Hygiene-Kontrollbarometer wird noch überarbeitet – Start doch 2012?

    (Bremerhaven/Berlin, 19. November 2011) Neuer Vorstoß der Verbraucherschutzminister: Bis Ende Januar 2012 sollen weitere Details zur Einführung des staatlichen Hygiene-Kontrollbarometers geklärt werden. Nach Einwänden der Wirtschaftsminister der Bundesländer (wir berichteten) werden nun Fragen wie zum Beispiel nach den Konsequenzen für die Betriebe oder dem Recht auf Nachkontrollen, aber auch Kostenfragen geklärt. Ende Januar 2012 soll diese Klärung abgeschlossen sein, um die Rechtsgrundlage für die Einführung des Kontrollbarometers schaffen zu können. Dies ist Ergebnis der Sonderkonferenz der Verbraucherschutzminister der Länder in Bremerhaven.
    Die sog. Hygiene-Ampel war von den Verbraucherschutzministern im Mai auf den Weg gebracht worden. Für den Verbraucher soll es leicht verständlich, für die Behörden kostenneutral und rechtlich abgesichert sein und den Lebensmittelunternehmern zudem einen Anreiz geben, die Ergebnisse der Kontrollen zu verbessern. Diese Ergebnisse sollen in allen Ländern möglichst in einheitlicher Form im Internet veröffentlicht werden. Zu den Merkmalen, die bewertet werden, gehören Personal- und Produkthygiene, Personalschulungen, Eigenkontrollsysteme, Temperaturkontrollen und bauliche Beschaffenheit. Das Gesamtergebnis soll grafisch dargestellt werden, die genauen Kriterien für die Kennzeichnung werden noch ausgearbeitet. Diese Grafik muss in den Betrieben gut sichtbar ausgehängt werden. Das Kontrollbarometer soll nach Inkrafttreten der vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz zu erarbeitenden Rechtsgrundlage nach Betriebsgruppen gestaffelt eingeführt werden. Beginnen sollen Betriebe, die unmittelbaren Kontakt zu den Verbrauchern haben: Gastronomiebetriebe, gefolgt von Bäckereien, Fleischereien, Caterern und dem Einzelhandel.
    Dehoga: Hygiene-Ampel muss gestoppt werden
    Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga-Bundesverband, Berlin) kritisiert erneut das Festhalten der Verbraucherschutzminister an ihrem Vorhaben, eine Hygiene-Ampel einzuführen. „Es ist und bleibt völlig unverhältnismäßig, dass Gastronomen aufgrund einer Momentaufnahme über Monate an den Pranger gestellt werden sollen, auch wenn längst alle Mängel beseitigt sind§, kritisierte Dehoga-Präsident Ernst Fischer das Ergebnis der Verbraucherschutzkonferenz.
    Inakzeptabel ist aus Sicht des Dehoga auch, dass weiterhin eine stufenweise, nach Branchen sortierte Einführung der Farbkennzeichnung vorgesehen ist und dabei mit den Restaurants angefangen werden soll. Fischer: „Hier wird der Gleichbehandlungsgrundsatz mit Füßen getreten. Der Stufenplan zeigt, wie populistisch in dieser Sache agiert wird. Dabei ist völlig unstrittig, dass die Ursachen der Lebensmittelskandale der jüngsten Zeit – wie Dioxin, ‚Gammelfleisch’ und EHEC – nicht in der Gastronomie begründet waren, sondern dass die Gastronomen wie die Endverbraucher stets die Leidtragenden waren.”
    Christian Rach: “Die Hygiene-Ampel bedroht Existenzen”
    “Die Hygiene-Ampel ist totaler Schwachsinn. Da wird ein Popanz aufgebaut, der zu Nichts führt und Existenzen bedroht”, sagte RTL-Restauranttester Christian Rach gegenüber der “Bild”. Die neue Regelung sei total überzogen, so der Sternekoch. „In deutschen Krankenhäusern sterben jedes Jahr 30.000 Menschen an Keimen. In den letzten 30 Jahren ist aber niemand an den Folgen eines Restaurant-Besuchs gestorben. Es gibt hier überhaupt keinen Handlungsbedarf“, so Rach. Die Kontrollen der Lebensmittelaufsicht seien ohnehin unzureichend, kritisierte Rach: „In kleineren Städten ist die Kontroll-Dichte viel niedriger, die Aufsicht kommt unregelmäßig. Da werden fünf Lokale überprüft und die anderen fünf nicht. Wo ist da die Gerechtigkeit?“ Der Küchenchef nichts davon, Restaurants an den Pranger zu stellen. Kontrollen seien zwar notwendig, um schwarze Schafe zu entlarven. Jedoch:  „Es braucht ja nur jemand seine Gummistiefel neben dem Kühlschrank stehen zu lassen. Wenn die Aufsicht kommt, kriegt er die gelbe oder rote Ampel aufgedrückt – und kann zu machen”, so Rach. Und weiter: “Da geht doch keiner mehr essen. Das ist unverhältnismäßig.“

  • Derag Hotel and Living – Pünktlich zur Wiesn: Null-Energie-Hotel Derag Livinghotel Campo dei Fiori München eröffnet

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    (München, 19. November 2011) Green Hotelier in München: Nach rund einundeinhalb Jahren Umbauzeit eröffnete nun das 13. Haus der Derag Living Hotels. Das Derag Livinghotel Campo dei Fiori (43 Zimmer und Apartments) ist ein sog. Null-Energie-Hotel. Das zentral an Münchens Viktualienmarkt gelegene Gebäude ist so konzipiert, dass der Energieverbrauch für Heizung, Kühlung, Trinkwassererwärmung und Licht fast vollständig durch die selbst generierte erneuerbare Energie gedeckt wird. Die Übernachtung ist ab 100 Euro zu haben. Es ist das vierte Hotel von Derag in München und das 14. insgesamt.
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    „Dieses Projekt belegt, dass sich Ökologie und Ökonomie von energieeffizienten Gebäuden auch in der Hotellerie vereinbaren lassen“, so Max Michael Schlereth, Vorstand beim familiengeführten Unternehmen Derag Livinghotels. „Die Investitionen sind zwar mit 3,3 Millionen Euro rund 20 Prozent höher als bei einer konventionellen Bauweise. Durch das große Einsparpotential bei den Energiekosten werden sich die Mehrausgaben aber amortisieren. Wir haben zwar später als geplant eröffnet, aber die Verzögerung hat sich gelohnt. Das neue Haus geht mit zahlreichen technischen Innovationen an den Start und setzt so einen Meilenstein in der Hotellerie.“
     
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    Die hohe Energieeffizienz des Gebäudes wird durch ein ganzheitliches Konzept mit einer langen Liste eng verzahnter Maßnahmen erreicht. Die Gewinnung der erneuerbaren Energie erfolgt in erster Linie aus einer neuartigen Solarthermie- und Photovoltaikanlage, aber auch durch die Nutzung der Abwärme aus den einzelnen Klimaanlagen, der Grauwasser-Recyclinganlage sowie der Kühl- und Gefrierhäuser. Gleichzeitig verfügt das Haus über große Pufferspeicher (Wasser, Phase Change Material), um möglichst viel der gewonnenen Energie zu sammeln. Für eine hohe Energieeffizienz sorgt auch die hochwärmedämmende Aluminium-Glas-Gebäudehülle mit Dreifachverglasung der Fenster.
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    Die Heizung und Kühlung erfolgt durch Warm- und Kaltwasser über die Boden- und Deckenflächen. Gäste können die Raumtemperatur individuell in einem üblichen Bereich regeln. Die Klimaflächen reagieren durch die Verwendung einer neuartigen Anlage ähnlich schnell wie eine klassische Klimaanlage, bieten jedoch mehr Behaglichkeit, denn der Effekt des Wärmegefühls tritt augenblicklich ein. Die Wärmerückgewinnung der Lüftungsanlage erreicht den derzeit höchst möglichen Wert. Die Wärmerückgewinnung der Lüftungsanlage erreicht den derzeit höchst möglichen Wert.
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    Die Trinkwassererwärmung erfolgt für jedes Zimmer separat – das spart Energie, weil keine Warmwasservorhaltung nötig ist und sorgt auch für optimale Hygiene. Um die wertvolle Ressource Wasser zu schonen, gibt es für Trink- und Brauchwasser getrennte Systeme: So wird das Duschwasser zunächst in einer Wasseraufbereitungsanlage gereinigt und weiter als Betriebswasser für Toiletten verwendet, bevor es als Abwasser abgeleitet wird.
    Clou in den 43 Zimmern und Apartments sind sog. Öl-Vitalbetten, die die Vorzüge von Luft-Wasserbetten sowie Matratze vereinen sollen. In Sekunden kann das im Inneren der Matratze liegende Vario-Luft-Inlett auf jeden Härtegrad eingestellt werden. Über diesem Inlett liegt eine Schicht mit rein pflanzlichem Öl, die eine optimale Anpassung an die Körperkontur ermöglicht. Ein hochwertiger, waschbarer Klimabezug mit Silberfäden wirkt gegen Milben und bakterielle Belastungen und ist somit auch für Allergiker geeignet.

  • TV-Tipp – WDR TV, 21 Uhr – Hotels: Die Macht der Bewerter

    (Köln, 19. September 2011) Allein auf die bunten Hotelbildchen im Reisekatalog verlässt sich kaum noch jemand. Viel angesagter sind Gästeurteile auf Hotelbewertungsportalen. Doch wie zuverlässig sind die Bewertungen?
    Die TV-Reportage des WDR beleuchtet die unheimlichen Umstände der Hotelbewertungsportale. Unter anderen zur Sprache kommen Oliver Winter, Chef von A&O Hotels & Hostels und erklärter Gegener von holidaycheck.de, Carsten K. Rath, Chef des Kameha Grand Bonn und der “Rockstar unter den Grand Hoteliers”, einem verständigen Hotelgast und dem Hotel-Journalisten Carsten Hennig (HOTELIER TV).
    WDR, 3. Programm
    19. September 2011
    21 -21:45 Uhr
    Mehr: 1

  • Rezidor Hotel Group – Kurt Ritter: Mit 35. Arbeitsjubiläum dienstältester Präsident und CEO der Branche

    (Brüssel, 20. September 2011) Der Schweizer Hotelier Kurt Ritter feiert sein 35-jähriges Jubiläum bei Rezidor. Im Jahr 1976 trat er als General Manager des SAS Luleå Hotel in Schweden in das Unternehmen ein. Seit 1989 leitet er Rezidor als Präsident und CEO und ist wahrscheinlich der dienstälteste Chief Executive Officer der Branche. Der Aufsichtsrat der Rezidor Hotel Group hat Ritters Vertrag kürzlich bis 2015 verlängert.
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    “Ich hatte 35 fantastische und unglaublich abwechslungsreiche Jahre und freue mich auf mehr als drei ebenso spannende Jahre. Meine Arbeit macht mir immer noch Spaß und ich habe das Gefühl, dass ich noch immer etwas bewegen kann”, so Ritter. Unter seinem Management hat sich Rezidor von einer kleinen skandinavischen Gruppe zu einem Global Player und einem der am schnellsten wachsenden Hotelunternehmen der Welt entwickelt. Die Gruppe beschäftigt gegenwärtig 35.000 Mitarbeiter und verfügt über drei unterschiedliche Marken (Radisson Blu, Park Inn by Radisson, Hotel Missoni) und mehr als 400 bestehende oder in der Planung befindliche Hotels mit 90.000 Zimmern in 64 Ländern in Europa, dem Nahen Osten und Afrika. Der Erfolg von Radisson Blu als größte europäische Marke im gehobenen Segment mit ihren designorientierten Hotels, die beeindruckende Wachstumsgeschichte von Park Inn by Radisson, das es innerhalb von sieben Jahren von 0 zu mehr als 140 Hotels gebracht hat, und die stylishe Partnerschaft zwischen Rezidor und dem legendären italienischen Modehaus Missoni – hinter all dem steht Kurt Ritter.
    Kurt Ritters Charisma, sein Engagement für Rezidor, sein fester Glaube an die Hotellerie und sein geradliniger Ansatz werden branchenweit geschätzt. Er ist mit Leib und Seele Hotelier, und seine Karriere schien fast vorbestimmt zu sein. Geboren wurde Ritter 1947 in der Schweiz im Hotel Beausite, das seinen Eltern gehörte, sodass er schon als kleiner Junge lernte, was es bedeutet, Gästen aufmerksamen Service zu bieten. Einige Jahre später absolvierte er die renommierte École Hôtelière de Lausanne und trat seine erste Stelle als Assistant Manager im Berner Luxushotel Bellevue Palace an.
    Nachdem er für Ramada International Hotels einige Zeit in Belgien, Frankreich, Deutschland und Schweden tätig gewesen war, wurde er bei Rezidor General Manager in Schweden und Kuwait, Vizepräsident für den Nahen und den Fernen Osten mit Sitz in Singapur und schließlich Präsident und CEO mit Sitz in Oslo und später Brüssel. Zu den Schlüsseldaten seiner Karriere gehören das Master Franchise Agreement mit Carlson Hotels Worldwide, aus dem 1994 Radisson SAS hervorging, und ebenfalls mit Carlson die Vereinbarung zur Entwicklung der Marken Country Inns & Suites, Park Inn und Regent in Europa, dem Nahen Osten und Afrika. Im Jahr 2005 unterzeichnete Kurt Ritter die weltweite Lizenzvereinbarung mit Missoni, die die Entwicklung und den Betrieb der luxuriösen Lifestylemarke Hotel Missoni vorsah und 2006 war er für Rezidors Gang an die Stockholmer Börse verantwortlich.
    Wie geht es weiter? “Ich werde mich weiter auf die Umsatzgenerierung und Rezidors profitables Wachstum in aufstrebenden Märkten wie Russland/GUS und Afrika konzentrieren. In diesen Regionen haben wir Pionierarbeit geleistet und gehören heute zu den international führenden Akteuren – eine Position, die wir behalten und erweitern möchten”, so Ritter. “Auf dem Weltmarkt liegt unser Ziel darin, zusammen mit Carlson, dem Eigentümer der Marken Radisson und Park Inn und unserem Hauptanteilseigner, unsere Marken global zu justieren. Wir sind definitiv für den nächsten Schritt bereit”, fügt er hinzu.
    Globale Aufgaben für einen der am meisten respektierten und ausgezeichneten Hoteliers der Welt: Kurt Ritter war “Corporate Hotelier of the World 2002” und wurde mit dem “International Hotel Investment Forum Lifetime Achievement Award 2004” sowie dem “MKG Lifetime Achievement Award 2008” ausgezeichnet. Darüber hinaus hat er zwei Ehrendoktortitel, einen der Johnson & Wales University, Providence (USA), und einen der Oxford Brookes University (GB).
    Kurt Ritter ist mit Lara Ritter verheiratet und lebt im belgischen Brüssel. Er hat drei erwachsene Kinder und im Januar 2011 wurde seine erste Enkeltochter geboren.