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  • Großbritannien: Generelles Rauchverbot gilt ab 1. Juli

    London, 30. Juni 2006
    Ab dem 1. Juli 2007, 6h morgends gilt in Großbritannien ein generelles Rauchverbot – auch in der Gastronomie. Ausnahmen wie Raucherzimmer wird es nicht geben. In Pubs ist das Rauchen nur noch auf Terrassen erlaubt. Pub-Besitzer statten ihre Außenbereiche emsig mit Heizpilzen, Sofas und Schirmen aus. Wann in den deutschen Bundesländern ein Rauchverbot in der Gastronomie gelten wird, ist indes nich klar. In Nordrhein-Westfalen zum Beispiel soll das Rauchen in der Gastronomie verboten werden, nur in sog. Eckkneipen soll das Qualmen noch zugelassen werden. Wie in den anderen Bundesländern entschieden wird, wird sich noch herausstellen. In der Gastronomie und Hotellerie macht sich über die Unentschiedenheit der politischen Ebenen in punkto Rauchverbot erheblicher Unmut und in Teilen Resignation breit. Die politische Diskussion schadet der Branche, sagt auch der Dehoga.
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  • Neue Dorint: GF Eric Lassiaille scheidet auf eigenem Wunsch aus

    Köln, 02. Juli 2007
    Nun muß Elke Schade das Ruder bei der 40 Hotels umfassenden Neue Dorint GmbH, Köln, allein herum reißen. Ihr Co-Geschäftsführer Eric Lassialle schied zum 30. Juni auf eigenem Wunsch aus, „um sich neuen Aufgaben zu stellen“, wie es in einer Pressemitteilung heißt. Die Probleme bei der Dorint-Restgesellschaft (die anderen Häuser werden von der mehrheitlich von Accor Hotellerie Deutschland beherrschten The NewGen AG betrieben; wir berichteten) sind immens. Mit einem geringen Betriebskapital muß der Turnaround dringend geschafft werden, um nicht schon wieder Verluste aufzuhäufen, wie dies in den vergangenen Jahren der Fall war. Derzeit werden alle Dorint-Hotels mit neuen Signets (nur noch mit dem alten Markennamen Dorint, was einst nach dem Gründer „Dornieden International“ hieß) ausgestattet. Die verbliebenen 36 Dorint-Hotels in sieben Ländern – vier zur Gesellschaft gehörenden Häuser sind deutsche InterContinental Hotels (sic!) – beschäftigen 3.500 Mitarbeiter. Über die Buchungslage und –aussichten in diesem Jahr sind keine Details bekannt. Zum Glück kommt auch die Neue Dorint in dem wirtschaftlichen Aufschwung mit zum Teil steigenden Durchschnittsraten bisher offenbar gut zurecht.

  • PATA-Analyse: China wird Riese im weltweiten Tourismusgeschäft

    Bangkok, 02. Juli 2007
    Die Bedeutung Chinas und chinesischer Reisender für den weltweiten Tourismus wird in den kommenden Jahren nach einer Erhebung der Pacific Asia Travel Association (PATA, Bangkok) rasant wachsen. Bereits in der vergangenen Dekade zwischen 1996 und 2006 ist die Zahl der Reisen aus China heraus um unerreichte 580 Prozent gestiegen, erklärte PATA-Präsident Peter de Jong. 2007 soll China bereits für sechs Prozent der weltweiten Tourismusnachfrage verantwortlich sein – Platz 4 unter 176 Ländern. Bis zum Jahr 2017 wird der chinesische Tourismus insgesamt 1,6 Billionen US-Dollar Volumen ausweisen. China wird in den kommenden zehn Jahren zudem die meisten Tourismusinvestitionen weltweit anziehen. Verantwortlich für das starke Wachstum sind die immer liberaler werdenden Reisebestimmungen der chinesischen Regierung, substanzielle Investitionen in die touristische Infrastruktur und die stark wachsende chinesische Mittelklasse mit höherem Einkommen. Mit 125 Millionen Einreisen aus dem Ausland und 34,5 Millionen touristischen Ausreisen aus China im vergangenen Jahr ist erst die Spitze eines chinesischen Eisbergs zu sehen, erklärte de Jong. In den kommenden drei Jahren werden die Einreisezahlen jährlich 146 Millionen übertreffen. Mit der Öffnung des Marktes für ausländische Reiseagenturen und einem offenen Luftraum ab 2010 scheint diese Vorhersage mittlerweile sogar eher am unteren Rand zu liegen. Bereits in den vergangenen drei Jahren ist die wöchentliche Kapazität an Linienflugsitzen aus China in asiatische Regionen allein um 40 Prozent gestiegen. Im Land selbst sind die Dimensionen des Reiseverkehrs gewaltig: Gegenwärtig generiert China 150 Prozent mehr inländische Reisen als der weltweite Tourismusmarkt zusammen. Von 639 Millionen Inlandsreisen 1996 ist die Zahl auf 1,39 Milliarden im vergangenen Jahr gestiegen. Bis 2010 werden 1,78 Milliarden Inlandsreisen mit einem Umsatzvolumen von 100 Milliarden US-Dollar erwartet. In der PATA haben die Entscheider von rund 100 staatlichen Fremdenverkehrsämtern, über 55 internationalen Fluggesellschaften und Kreuzfahrtreedereien, Hunderten Reiseunternehmen und mehrere Tausend Reisefachleuten ihr Know-how und ihre Marketingstärken gebündelt. Darüber hinaus bietet PATA fundierte Studien zu Chancen und Entwicklungen in den einzelnen Ländern der Region.

  • Blackstone übernimmt Hilton Hotels

    Beverly Hills/Kalifornien, 04. Juli 2007
    Der US-Finanzinvestor Blackstone übernimmt die Hilton-Hotel-Gruppe. Als Kaufpreis wurden 26 Milliarden Dollar (19,2 Milliarden Euro) in bar vereinbart, wie Hilton mitteilte. Der Preis von 47,50 Dollar pro Aktie liegt rund 32 Prozent über dem Schlusskurs von gestern. Das Geschäft soll bis zum vierten Quartal über die Bühne gehen. “Unser Verwaltungsrat kam zu dem Schluss, dass dieses Geschäft für unsere Aktionäre eine beträchtliche Prämie bringt”, sagte Hilton-Vorstandschef Stephen Bollenbach. Hilton besitzt oder betreibt 2800 Hotels weltweit. Eines der bekanntesten davon ist das Waldorf-Astoria in New York. Blackstone ist bereits ein wichtiger Mitspieler im internationalen Hotelgeschäft; in den USA und Europa besitzt der Finanzinvestor über 100.000 Hotelzimmer. Blackstone kündigte beträch tliche Investitionen bei Hilton an. Eine Zerschlagung sei nicht geplant. Der Finanzinvestor war vor knapp zwei Wochen an die New Yorker Börse gegangen und hatte dabei einen glänzenden Start mit einem Kursanstieg von knapp 20 Prozent kurz nach Handelsbeginn hingelegt. Es war der größte Börsengang in den USA seit fünf Jahren. In Deutschland ist Blackstone vor allem als Telekom-Großaktionär bekannt.

  • Die Hiltons – Eine schrecklich reiche Familie

    Köln/Beverly Hills, 05. Juli 2007
    Die Hilton-Dynastie kappt nach 88 Jahren die Verbindung zu ihren Wurzeln: Der Hotelkonzern, der ihren Name trägt, wird für satte 26 Mrd. Dollar von der Investmentfirma Blackstone übernommen. Von Firmengründer Conrad bis zu seiner Urenkelin Paris hat die Familie immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Ein Porträt des Clans.
    Angefangen hatte Firmengründer Conrad Hilton 1919 ganz klein mit dem Kauf des “Mobley”, seines ersten Hotels, in der texanischen Stadt Cisco. Er hatte die Gesellschaft bis zu seinem Tod als 91-jähriger im Jahr 1979 zu einem der weltgrößten Hotelkonzerne gemacht. 1925 baute er in Dallas (Texas) das erste Hilton Hotel. 1946 ging Hilton unter dem Aktiensymbol “HLT” an die New York Stock Exchange NYSE. 1949 kaufte Hilton das Kronjuwel, das Waldorf-Astoria an der New Yorker Nobels traße Park Avenue. 1964 wurde dann die Hilton International als separate Gesellschaft abgespalten. Zwei Jahre später wurde Barron Hilton, ein Sohn des Firmengründers, Präsident.
    In den siebziger Jahren expandierte Hilton weltweit. Und Barron wurde nach dem Tod seines Vaters 1979 Verwaltungsratsvorsitzender. 1996 wurde Stephen F. Bollenbach Präsident und Firmenchef. Hilton wurde 1996 mit dem Kauf der Bally Entertainment Corporation weltgrößter Spielkasino-Betreiber und spaltete die Sparte dann 1999 in eine selbstständige Gesellschaft ab. Im gleichen Jahr kaufte Hilton den großen US-Hotelkonzern Promus für 3,7 Milliarden Dollar. 2006 übernahm Hilton dann die Hotelsparte der in Großbritannien ansässigen Hilton International Plc für 5,7 Milliarden Dollar. Damit kam es zur Wiedervereinigung der beiden separaten Hilton-Hotelgruppen unter ein Dach.
    Barron Hilton ist gemeinsam mit Bollenbach Leit er des Hilton-Verwaltungsrates. Sein Hilton-Aktienpaket wird auf 5,3 Prozent beziffert, womit er beim Hilton-Verkauf fast eine Milliarde Dollar bekommen dürfte. Sein Sohn Richard Howard Hilton ist Vater von Paris und Nicky Hilton. “Rick” Hilton ist Chef einer erfolgreichen Immobilienfirma in Beverly Hills (Kalifornien). Sein Vermögen wird auf rund 300 Millionen Dollar geschätzt. Paris Hilton ist selbst Großverdienerin und Millionärin. Sie hatte kürzlich in ihrem ersten Fernsehinterview nach 23 Tagen Gefängnis beteuert, sie sei hinter Gittern “reifer und verantwortungsbewusster” geworden. Traurig ist die 26-Jährige darüber, dass sie ihr Image als verwöhnter Spross der Hoteldynastie Hilton in der Öffentlichkeit nicht abschütteln könne. “Ich bin eine Geschäftsfrau”, bekräftigt sie immer wieder.
    Paris beteuert, sie nehme kein Geld von der Familie, sondern verd iene sich ihren Lebensunterhalt durch harte Arbeit: Ein Buch, das es auf die Bestsellerliste der “New York Times” schaffte, ein Album, die Doku-Soap “Simple Life”, die bereits ins fünfte Jahr gehe, und mehrere Filmrollen. Die Partys seien zwar “Spaß”, aber keineswegs das Wichtigste in ihrem Leben.
    Gelesen im „1“, 04. Juli 2007

  • Hotelratenvergleich: Bis zu 23% Unterschied

    Düsseldorf, 04. Juli 2007
    Die Hotelraten der führenden Buchungsportale sind sehr unterschiedlich (siehe dazu den monatlich erstellten „Preiswächter“ in den PDF-Ausgaben von ‚hottelling’). Nach einer neuen Untersuchung von trivago.de, Düsseldorf, betragen die Differenzen bis zu 23 Prozent. 100 Euro Differenz für ein und dasselbe Zimmer pro Nacht seien keine Seltenheit.
    Europaweit betrug der Umsatz bei Online-Hotelbuchungen 2006 nach einer aktuellen Studie des dänischen Centre for Regional and Tourisme Research 6,1 Milliarden Euro. Circa 20 Prozent oder 1,2 Milliarden Euro entfielen davon auf den deutschen Markt. Die Preisspanne unter den Anbietern berücksichtigt verschenken die deutschen Urlauber jährlich ungefähr 276 Millionen Euro, heißt es in einer Presseerklärung von trivago.de. Das Reiseportal bietet einen kostenloses Preisvergleich für Hotels. Dabei werden folgende Buchungsportale durchsucht: HRS.de, hotel.de, ebooker.de, booking.com, venere.com, alpharooms.com, skoosh.com, hotelopia.com sowie die CRS von Intercontinental und Golden Tulip. Die Reiseplattform kombiniert Reisetipps mit einer Preissuchmaschine für Hotels und Pauschalreisen. Im zweiten Quartal 2007 verzeichnete trivago.de europaweit rund zwei Millionen Besucher monatlich.
    Hier geht’s zu trivago.de

  • Vivico und Feuring entwickeln Hotels gemeinsam

    Frankfurt a.M./Mainz, 10. Juni 2007
    Die internationale Hotelberatungsgruppe Feuring und die Immobiliengesellschaft Vivico bündeln ihre Kräfte für den deutschsprachigen Raum. Die jetzt gegründete Viador GmbH soll zunächst bei Projekten von Vivico tätig werden. Die Viador GmbH wird Dienstleistungen und Beratungen für Hotelvorhaben anbieten. In einem ersten Schritt werden Leistungen für Vivico Projekte erbracht, später sollen auch Entwicklungen im deutschsprachigen Raum – unabhängig vom Vivico Portfolio – hinzukommen. „Unsere Liegenschaften bergen viel Potenzial für Hotels, bisher hatten wir uns auf die Quartiersentwicklung und die Realisierung von Büros und Wohnungen konzentriert“, so Bernhard H. Hansen, Vorsitzender der Vivico Geschäftsführung. Durch das Joint Venture hole man sich nun hotelspezifisches Know-how ins Haus. „Mit der Feuring Group haben wir einen anerkannten und erfahrenen Partner an der Seite“, sagte Hansen. Berno-H. Feuring, Gründer der Unternehmensgruppe Feuring, betonte, man könne die internationale Expansion fortsetzten und gleichzeitig mit Vivico Kräfte im deutschsprachigen Raum bündeln. „Für uns hat das Joint Venture eine wichtige Bedeutung, da wir mit einem finanzstarken Partner wie Vivico an der Seite in Deutschland schneller und effizienter agieren können“, so Feuring. An der neuen Gesellschaft ist Vivico mit 70 Prozent und Feuring mit 30 Prozent beteiligt. Viador wird als erste Projekte mögliche Hotelvorhaben im Lehrter Stadtquartier in Berlin und im Europaviertel in Frankfurt angehen.
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  • FH Bad Honnef verkauft – Antoinette Klute-Wetterauer geht

    Bad Honnef, 06. Juli 2007
    Die renommierte „Leading Hotelschool“ FH Bad Honnef ist verkauft. Gründerin und Präsidentin Antoinette Klute-Wetterauer verlässt die in den vergangenen Jahren stark gewachsene Elite-Uni und zieht sich nach Freiburg/Breisgau zurück. Dort leitet sie zusammen mit ihrem Mann die ANGELL Akademie, die ebenso wir die FH in der Touristik Studiengänge anbietet. Neuer Leiter und Präsident der FH Bad Honnef ist Dr. Florian Schütz von einer noch nicht näher benannten Investorengruppe, die die Universitätsgebäude auf einem alten Klostergelände in Bad Honnef nahe Bonn übernahm. Die private Uni, in der Englisch die Konferenzsprache ist, beherbert derzeit rund 2000 Studenten in Managementstudiengängen der Bereiche Hotel, Tourismus, Luftverkehr und Event sowie Business Administration, International Management und Transport Management. Zudem bietet die FH Bad Honnef die Möglichkeit, den MBA zu erreichen. Die Universität, die 2004 mit dem Special Award des begehrten Branchenpreises „Hotelier des Jahres“ ausgezeichnet wurde, expandierte schnell und hatte den Bau neuer Gebäude finanziell zu verkraften.
    Klicken Sie hier zur FH Bad Honnef

  • tophotelprojects.com: Über 1.100 Hotelprojekte in der Übersicht

    Scheessel, 18. Juli 2007
    Welche neuen Hotels kommen auf den Markt? Mit tophotelprojects.com behalten Zulieferer, Ausstatter und Berater stets den Überblick. Die Onlinedatenbank von Marktplatz Hotel | CHD Expert bietet aktuell über 1.100 Neubauprojekte der Vier- und Fünf-Sterne-Hotellerie in allen wichtigen Hotelmärkten weltweit. Die komplexe Datenbank ist seit gerade einmal zwei Jahren auf dem Markt und wird kontinuierlich ausgebaut sowie die Auswahlmöglichkeiten ständig optimiert. Durch intensive Recherche kommen monatlich neue Hotelprojekte hinzu.
    „Wir bieten die Detaildaten aller wichtigen Projekte der Tophotellerie zur bequemen Onlineabfrage rund um die Uhr“, sagt Rolf W. Schmidt, Geschäftsführer von Marktplatz Hotel | CHD Expert. Die Abfrage der Daten ist per Flatrate möglich: Deutschland (aktuell über 260 Projekte) für 750 Euro/Jahr, Europa (rund 400 Projekte) für 1.500 Euro/Jahr, Weltweit (über 1.100 Projekte) für 2.500 Euro/Jahr.
    „Bei der Recherche achten wir stets auf die Authentizität der Quellen“, so Schmidt. Bei allen Datenerhebungen wird ein streng gefasster Kriterien- und Recherche-katalog eingehalten. Laufend wird global in Fachzeitschriften, Internetportalen, Baudatenbanken und weiteren Quellen nach neuen Hotelprojekten recherchiert. Durch das internationale Firmennetzwerk der CHD Expert Group – es bestehen Niederlassungen in 14 Ländern – werden monatlich alle wichtigen Daten geplanter und neuer Vier- und Fünf-Sterne-Hotels aufgezeichnet. Die Datensätze umfassen neben Betreiber und Ketten- oder Gruppenzugehörigkeit auch wichtige Hinter-grundinformationen wie Architekten und Baupartner – alles mit vollständiger Adresse und Ansprechpartner.
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  • Hotelsterne – Deutschland lehnt weltweite Standards ab

    Berlin, 17. Juli 2007
    “Eine internationale Vereinbarung wäre nur als kleinster gemeinsamer Nenner möglich und würde unsere in Deutschland bereits bestehenden hohen Qualitätsstandards nach unten korrigieren”, sagte heute der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Ernst Hinsken (CSU). “Wo drei Sterne draufstehen, müssen auch drei Sterne drin sein.” Die Bundesregierung beteilige sich deshalb “im Einvernehmen mit der Tourismuswirtschaft” nicht an internationalen Bemühungen.
    Seit zwei Jahren gibt es im Rahmen der Internationalen Organisation für Normung (ISO) eine Initiative zur weltweiten Standardisierung von touristischen Dienstleistungen. Zahlreiche Länder dringen dabei auch auf eine Vereinheitlichung der Vorschriften zur Vergabe von Hotel-Sternen. Für diese Bewertung gibt es bisher von Land zu Land unterschiedliche Vorschriften. In Deutschland etwa werden fast 300 Kriterien überprüft, in vielen Ländern liegen die Vorgaben zur Erlangung von Sternen niedriger. In den meisten Ländern hat sich eine fünfstufige Klassifizierung durchgesetzt. Vor allem im arabischen Raum gibt es teils aber auch mehr Sterne.
    Aus Sicht der Bundesregierung gebe es “genügend nationale Initiativen der Wirtschaft, der Verbände und Länder, durch Standards Qualitätsentwicklungen zu fördern”, sagte Hinsken. Es seien bereits zahlreiche, auch internationale Qualitäts- und Gütezeichen geschaffen worden, nicht nur für die Hotellerie, sondern auch für Privatzimmer und Ferienwohnungen oder Campingplätze. Die Bundesregierung unterstütze solche Aktivitäten wie etwa die derzeitige Einführung einer Klassifizierung für Kinder- und Jugendunterkünfte.
    Hinsken kündigte an, er werde bei der Jahrestagung des Deutschen Reise Verbandes (DRV) im November im türkischen Belek “das Thema der internationalen Überschaubarkeit von Hotelangeboten ansprechen und für eine noch bessere Transparenz werben”. Eine weltweite Normierung sei dagegen eine Frage langwieriger Abstimmung. “Für mich stellt sich die Frage von Aufwand und Nutzen, zumal die Entwicklung ja weiter geht und sich die Anforderungen an Hotels und touristische Angebote laufend verändern.”