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  • Kölner Reisevermittler animod.de beendet mit 19 % Umsatzplus 2011 als umsatzstärkstes Jahr seit Gründung

    (Köln, 04. Januar 2012) Animod.de, der Kölner Spezialist für Hotel- und Reisegutscheine, erreichte 2011 einen Rekordumsatz von 19,1 Mio Euro und verzeichnet damit ein Anstieg von 19 Prozent im Vergleich zu 2010 mit einem Umsatz von rund 16 Mio Euro. Trotz größer werdenden Konkurrenz konnte animod.de damit seine führende Position im deutschsprachigen Raum nicht nur halten, sondern weiter ausbauen. Unter der neuen Geschäftsführung durch Harald Hielscher und Korbinian G. Penzkofer wird animod.de 2012 vor allem seine internationalen Aktivitäten verstärken und sich durch die Erschließung weiterer Vertriebskanäle und Märkte im Segment breiter aufstellen.
    Wechsel in der Animod.de-Geschäftsführung: Harald Hielscher und Korbinian G. Penzkofer folgen Ira Hielscher
    Seit Dezember 2011 steht die Animod.de GmbH unter neuer Leitung: Ira Hielscher, Gründerin und Eigentümerin der Animod.de GmbH, hat sich aus der Geschäftsleitung zurückgezogen. Neue Geschäftsführer sind Harald Hielscher, der in erster Linie für den Bereich Vertrieb und Marketing verantwortlich zeichnet, und Korbinian G. Penzkofer, der vor allem die operativen Geschäfte führen wird. Frau Hielscher wird künftig der Animod.de GmbH als Eigentümerin weiterhin in beratender Funktion zur Verfügung stehen, insbesondere aber den Ausbau der internationalen Aktivitäten vorantreiben. Ihr Hauptaugenmerk wird hierbei auf der Intensivierung der Geschäftstätigkeiten des Animod.de-Partnerunternehmens Voucher Wonder auf dem US-amerikanischen Markt liegen.
    “Unser Erfolg liegt vor allem an der Verstärkung des nationalen und internationalen Vertriebs”, sagt Neo-Geschäftsführer Harald Hielscher. “Wir konnten im letzten Jahr zahlreiche neue Vertriebspartner gewinnen, allen voran das deutsche Gutscheinportal DailyDeal, mittlerweile ein Mitglied der Google-Familie.” “Andererseits hat sich auch gezeigt, dass unsere Gutscheine für Top-Hotels zu Top-Preisen immer beliebter werden”, führt der neue Co-Geschäftsführer Korbinian G. Penzkofer aus. “Wir haben 2011 mehr als 180.000 Hotelgutscheine – und damit über 18.000 mehr als im Vorjahr – über 1 und unsere Vertriebskooperationen verkauft. Von dieser positiven Entwicklung profitieren vor allem unsere Hotelpartner: Wir können sie immer besser bei der Optimierung ihrer Auslastung unterstützen.”
    Im neuen Jahr wird animod.de vor allem seine internationalen Aktivitäten verstärken. Dazu gehört einerseits die Akquisition neuer Hotel- und Vertriebspartner wie auch der Ausbau der 2011 gelaunchten Vertriebsplattform animod.de des US-amerikanischen Partnerunternehmens, das gezielt den Vertrieb von Animod.de-Hotelgutscheinen auf dem US-Markt vorantreibt.

  • Test: Linienflieger Europa – Wer sind die Besten? "Clever reisen" prüft Preise, Routen, Service, Komfort & Sicherheit

    (Duisburg, 04. Januar 2012) Europas Fluglinien im Härtetest: Im Kampf um die Gunst der Passagiere versuchen die führenden europäischen Airlines sich mit neuen Routen, Billigtarifen und innovativen Serviceideen, wie der Zwischenklasse Premium Economy Class oder XL-Sitzen, zu überbieten. Das Reisemagazin “1” hat die Angebote der führenden Europaflieger getestet.
    Lufthansa erneut Testsieger – Air Berlin knapp dahinter
    Testsieger wurde wie schon im vergangenen Jahr Lufthansa. Doch die Vorherrschaft fällt nicht mehr ganz so absolut aus: Konnte die Kranichlinie beim letzten Test (Ausgabe 2/10), noch einen satten Vorsprung herausarbeiten, schmolz dieser jetzt zusammen. Das lag insbesondere an der starken Wertung von Air Berlin. Zudem errang Air Berlin, wie auch beim letzten Test, das Prädikat „Europas jüngste Flotte“, da das Fluggerät der Berliner gerade einmal ein Durchschnittsalter von fünf Jahren erreicht.
    Gute Ergebnisse für Turkish Airlines und Swiss
    Nochmals verbessern konnte sich Turkish Airlines und belegte noch vor Air France und KLM den dritten Platz. Wie auch letztes Jahr gewann Swiss das Prädikat „Liebling der Passagiere“. Immerhin schnitt Swiss bei den Bewertungen des Flugportals airlinetest.com gleich in beiden Kategorien (Durchschnittsnote und Sitzkomfort) mit den besten Werten ab. Zudem gab es wieder für Turkish Airlines (Star Alliance) das Prädikat für die „Beste Economy Class“. Mit durchschnittlich 82,7 cm bietet Turkish Airlines nicht nur den größten Sitzabstand an, sondern jeder Sitzplatz ist auf der Langstrecke auch noch mit einem eigenen Monitor ausgestattet.
    Starke Unterschiede bei den Ticket-Spartarifen
    Dass Fluggesellschaft nicht gleich Fluggesellschaft ist, zeigt sich vor allem bei der Preispolitik der einzelnen Fluglinien: So konnten die beiden deutschen Testkandidaten Air Berlin und Lufthansa für ihre zahlreichen Billigofferten auf Europa-Strecken die volle Punktzahl erzielen. Auch bei Air France (Skyteam) oder Austrian Airlines (Star Alliance) ließ sich an den Testtagen eine ansprechende Auswahl an Spartarifen für europäische Flugstrecken finden. Ein ganz anderes Bild bot sich dagegen bei British Airways, Finnair und bei Turkish Airlines. Hier waren die Angebote oftmals nicht wirklich preiswert und zudem war sehr häufig auch die Auswahl stark limitiert.

  • Hotelmarketing: Google Hotel Finder zeigt Raten direkt von Hotel-Websites an

    (New York City, 03. Januar 2012) Die Revolution beginnt gerade erst: Beim Google Hotel Finder werden nun die ersten Zimmerraten direkt von Hotel-Websites angezeigt. Wie hotelnewsnow.com berichtet, werde bei der Suche „1“ beim Best Western Plus Hospitality House die Rate von bestwestern.com prominent dargestellt. Mit 149 US-Dollar je Nach sei der Preis um 40 Dollar geringer als bei den gelisteten Online Travel Agencys (OTA).
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    Bei anderen New Yorker Hotels werden allerdings nur OTA-Raten dargestellt. Suche man nach dem Aloft Harlem, werde kein link zu starwoodhotels.com angegeben.
    Dies zeigt, dass die Ratensuche beim Google Hotel Finder noch nicht ganz fertig ist. Doch die erdrückende Macht von Suchgigant Google schreckt die bislang allmächtigen OTA auf. Nun forderte Scott Durchslag, Chef von Expedia Worldwide, die Hotellerie auf, gemeinsam mit Expedia und anderen Buchungsportalen Google in Sachen Hotel Finder zu blockieren. „Wenn wir uns gegenseitig immer ein Stückchen unterbieten spielen wir den Ball nur in die Hände der Gäste und öffnen die Tore für Störmanöver“, so Durchslag.

  • Kedi Hotels: Neue Hotelkette startet in Papenburg

    (Papenburg, 03. Januar 2012) Neues Garni-Konzept: Robert Klingseis will mit einem ersten 88-Zimmer-Haus in Papenburg den Start für eine neue Hotelkette setzen. Die 1 bieten Übernachtungspreise von 49 bzw. 59 Euro, modernes Design und Multimediaangebote. Das erste Kedi Hotel in Papenburg soll im März eröffnet werden. Bauherr ist Wiro-Markenkraftstoffe, die rund zwei Millionen Euro in den Neu aum auf dem alten Wasserwerk in Papenburg investieren.
    as Kedi Hotel Papenburg wird auch drei Tagungsräume sowie eine Lobby mit Bar und Frühstückstischen (insgesamt 90 Plätze) bieten. Das Garni-Hotel wird um ein verpachtetes asiatisches Restaurant erweitert. „Die Einrichtung wird sehr hochwertig, jung und frisch mit Wänden in zwei Farben gehalten sein. Schöne Bäder mit Regenduschen, Bambusparkettfußboden und hochwertigen Betten sollen den Aufenthalt für Geschäftsreisende und Erholungsuchende angenehm machen“, beschreibt Klingseis das Einrichtungskonzept des ersten Kedi Hotels. Bei der Wahl der Materialien lege man zudem Wert auf ökologische Aspekte. Mitte Januar soll ein Musterzimmer fertig sein.
    Die nächsten Kedi Hotels sollen in Oldenburg und Lübeck entstehen. Bis 2014 sind fünf weitere Standorte neben Papenburg geplant, berichtet die „Neue Osnabrücker Zeitung“. Die Kedi Hotels sollen als Mittelklasse-Konzepte mit 80 bis 120 Zimmern in B- und C-Standorten in guten und exponierten Stadtlagen entstehen.

  • hrs.de – Hotelpreisentwicklung 2011: Durchschnittliche Zimmerpreise steigen in Europa stärker als in Deutschland

    (Köln, 03. Januar 2012) In vielen Reisemetropolen stiegen 2011 die durchschnittlichen Hotelzimmerpreise. Besonders in Europa mussten Reisende im abgelaufenen Jahr für ihre Übernachtungen tiefer in die Tasche greifen als 2010. Zu diesem Ergebnis kommt das Buchungsportal 1 nach der Auswertung aller Buchungen der vergangenen zwölf Monate. Für die Auswertung wurden die durchschnittlichen Zimmerpreise der beliebtesten Städte in Deutschland, Europa und weltweit analysiert.
    Die im Durchschnitt teuersten Hotelübernachtungen ermittelte hrs.de für New York, Rio de Janeiro und Zürich. In New York lag der durchschnittliche Zimmerpreis für das Jahr 2011 bei knapp 180 Euro. Damit verteidigt die größte Stadt der USA den Spitzenplatz, dicht gefolgt von Rio de Janeiro. Am Zuckerhut zahlten Reisende im vergangenen Jahr durchschnittlich gut 175 Euro pro Zimmer. Auf Rang drei folgt Zürich als teuerste Stadt Europas. In der Schweizer Metropole mussten Reisende im Jahr 2011 durchschnittlich knapp 157 Euro pro Nacht für ein Zimmer ausgeben. Am anderen Ende der Preisskala rangieren die ostasiatischen Metropolen Peking, Kuala Lumpur und Bangkok mit Preisen zwischen 50 und 56 Euro pro Zimmer und Nacht.
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    Hotelpreise in Deutschland: Moderate Steigerungen mit wenigen Ausnahmen
    Zu den gefragtesten Reisezielen in Deutschland gehörten im Jahr 2011 Berlin, München, Hamburg und Köln. Dabei konnten die Städte unterschiedlich von der starken Zimmernachfrage profitieren. In Berlin konnten sich Touristen über vergleichsweise niedrige Zimmerpreise freuen. Der Hauptstadt-Tourismus boomt. Vor allem junge Menschen aus aller Welt lockt das Angebot an Clubs und das quirlige Leben in den Kiezen. Zudem wird Berlin als günstige Einkaufsstadt geschätzt. Dennoch sanken die durchschnittlichen Zimmerpreise gegenüber dem Jahr 2010 um 4,2 Prozent auf 82,32 Euro. In der Hauptstadt buhlen immer mehr Hotels um die Gunst der Reisenden, was die Preise weiter unter Druck setzt. In München gaben die Zimmerpreise nur leicht nach – um gut 0,2 Prozent auf 99,83 Euro. Damit fielen die durchschnittlichen Raten wieder unter die 100 Euro Schwelle. Dennoch verteidigte München den Spitzenrang im Ranking der teuersten Metropolen in Deutschland gefolgt von Frankfurt, Düsseldorf, Köln und Hamburg, wo die durchschnittlichen Zimmerpreise 2011 jeweils bei rund 95 Euro lagen. Köln und Düsseldorf verbuchten bei den untersuchten deutschen Städten den größten Preisanstieg von jeweils mehr als drei Prozent.
    Relativ günstige Hotelübernachtungen registrierte HRS neben Berlin für Nürnberg und Dresden. In allen drei Städten zahlten Reisende 2011 im Durchschnitt knapp 83 Euro pro Zimmer. Für die Messestadt Nürnberg bedeutet dies einen Preisrückgang von 4,3 Prozent. In Dresden gaben die Preise für Hotelzimmer um 1,4 Prozent leicht nach.
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    Hotelpreisentwicklung in Europa: Überwiegend steigende Preise
    Für Städtereisen in Europa besonders beliebt waren 2011 Wien, Paris, London, Prag und Amsterdam. Durch die hohe Nachfrage und der damit verbundenen Zimmerauslastung konnten die dortigen Hotels ihre Preise gegenüber dem Jahr 2010 zum Teil deutlich steigern. In 17 der 20 untersuchten Städte mussten Besucher für ihre Unterkunft mehr ausgeben als 2010. Lediglich in Rom, Madrid und Budapest waren Hotelzimmer 2011 im Durchschnitt etwas günstiger als 2010. Mit unter einem Prozent fielen die Preise allerdings nur sehr gering.
    Teuerste Hotelstadt in Europa kann sich erneut Zürich nennen. Unter anderem begünstigt durch einen starken Franken stiegen die Hotelpreise in der größten Stadt der Schweiz um 13 Prozent auf knapp 157 Euro. Mit dem größten Preisanstieg in Europa vergrößerte Zürich den Abstand zum zweitplatzierten Moskau. Hotelübernachtungen in der russischen Hauptstadt schlugen im vergangenen Jahr mit durchschnittlich knapp 151 Euro zu Buche – ein Anstieg von rund zehn Prozent gegenüber 2010. Derzeit fehlen in Russlands Hauptstadt tausende Hotelbetten für Touristen und das knappe Angebot treibt die Preise in die Höhe. Vergleichsweise teurer waren Hotelunterkünfte mit durchschnittlich knapp 135 Euro pro Nacht auch in Oslo.
    Relativ hohe Steigerungsraten ermittelte HRS mit 8,8 Prozent auch für Warschau. Die Stadt rüstet sich bereits für die Fußball-EM 2012. Gute Flugverbindungen, ein pulsierendes Nachtleben und eine Stadt reich an Sehenswürdigkeiten machen Warschau für Städtereisen immer beliebter. Mehr Gäste und damit eine höhere Auslastung der Hotels führten zu dem überdurchschnittlichen Preisanstieg auf nunmehr knapp 79 Euro pro Nacht.
    Einen ähnlich hohen Anstieg der Hotelpreise mussten Londonreisende hinnehmen. Um gut acht Prozent verteuerten sich Übernachtungen an der Themse. Die royale Hochzeit im April, zu der hunderttausende Besucher aus dem In- und Ausland in die englische Hauptstadt strömten und die anstehenden Olympischen Spiele belebten den Tourismus in London. Auch ein gegenüber dem Euro relativ starkes Britisches Pfund wirkte sich preissteigernd aus.
    Traditionell günstig blieben Übernachtungen – abgesehen von Moskau – in Osteuropa. Neben Warschau fanden Reisende in Prag mit knapp 63 Euro und Budapest mit gut 68 Euro die durchschnittlich günstigsten Hotelzimmer. 
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    Hotelpreisentwicklung weltweit: Teuerste Städte mit zweistelligem Plus
    Außerhalb Europas fiel die Preisentwicklung sehr unterschiedlich aus. Gerade in den ohnehin teureren Städten wie New York, Rio de Janeiro oder Sydney mussten Reisende bedeutend tiefer in die Tasche greifen. Rio de Janeiro verbucht mit gut 30 Prozent den größten Preisanstieg gegenüber 2010 unter den 50 ausgewerteten Städten. Die Stadt am Zuckerhut bereitet sich bereits auf die Fußball-WM 2014 vor und baut die Infrastruktur weiter aus. Dies wirkt sich auch positiv auf den Fremdenverkehr aus. Verbunden mit einem starken Wirtschaftswachstum verteuerten sich Hotelzimmer in der zweitgrößten Stadt Brasiliens auf gut 175 Euro und damit nahezu auf den Wert des neuen und alten Spitzenreiters New York.
    Hotels in New York gehören seit Jahren zu den teuersten der Welt. In der größten Stadt der USA mussten Hotelgäste über das Jahr gesehen knapp 180 Euro pro Nacht zahlen und damit gut 14 Prozent mehr als 2010. Deutlich hinter New York und Rio de Janeiro rangiert Sydney. In der australischen Metropole mussten Reisende im Jahr 2011 durchschnittlich knapp 154 Euro pro Zimmer ausgeben. Mit einem Plus von knapp 16 Prozent stiegen auch hier die Preise überdurchschnittlich.
    Während die Hotelpreise in den ohnehin teuren Metropolen im vergangenen Jahr weiter stiegen, wurden Hotelübernachtungen in vielen Städten Ostasiens noch preiswerter. Dies trifft besonders auf Bangkok und Peking zu, den beiden Metropolen mit den durchschnittlich günstigsten Hotels im HRS Ranking. In Bangkok gaben die Preise um knapp sechs Prozent auf rund 50 Euro nach, in Peking um gut drei Prozent auf knapp 56 Euro. Im vergangenen Jahr öffnete sich die Schere zwischen den teuersten und günstigsten Städten damit signifikant.
    Auf stark fallende Preise von sieben bzw. acht Prozent konnten sich Besucher Shanghais und Vancouvers freuen. Während in Shanghai das Ende der Weltausstellung 2010 preismindernd wirkte, konnte die kanadische Metropole die relativ hohen Hotelpreise des Olympiajahres 2010 nicht halten.

  • Hotelmarketing – Jahresausblick 2012: Die nächsten Meilensteine und Trends

    (Hannover, 03. Januar 2012) Ausblick auf das Hoteljahr 2012: Carolin Brauer, Chefin von Quality Reservations (1), analysiert die neuen Herausforderungen im Hotelmarketing. Das Wichtigste im Überblick: Google gewinnt stark an Macht mit dem Hotel Finder, die OTA werden immer stärker, Couponing verliert und das Web 4.0 schafft Grenzen zwischen Offline- und Online-Welt ab.

    Von Carolin Brauer
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    Risiko – Wirtschaft
    Unsere Branche ist extrem abhängig von der Entwicklung der Wirtschaft weltweit. Als Exportweltmeister besuchen Geschäftsleute aus aller Welt den Standort Deutschland zu Messen und Firmenbesuchen. Nur eine weltweite Stabilität der Länder und Währungen garantiert Deutschland ein weiteres Wachstum. Das Münchener Ifo-Institut hat seine Konjunkturprognose kräftig gesenkt. Wegen der Euro-Schuldenkrise und der nachlassenden Weltkonjunktur wird die deutsche Wirtschaft 2012 nur um 0,4 Prozent wachsen. Trotzdem wird die Hotellerie Geld ausgeben müssen. Sie wird investieren müssen in Hard- und Software, in ihr Produkt, ihre Mitarbeiter, in Marketing und Kommunikation. Denn das Geschäft mit Reisen ist online, öffentlich und zudem mobil geworden. Die Dynamik der technischen Entwicklung ist gigantisch und die Vernetzung der Menschen, die die Angebote nutzen und darüber sprechen, hat globale Dimensionen erreicht. Schöne neue Welt? Eigentlich ja, aber es gilt auch in 2012 den Überblick zu behalten.
    Meilensteine
    Im Online-Vertriebsgeschehen wird der Google Hotel Finder ein Meilenstein sein. Er wird das gegenwärtige Marktverhältnis der Online Travel Agencies (OTA) verändern. Mit dem Google Hotel Finder wird Google ein Teil der Online-Vertriebslandschaft. Damit nicht genug: Google hat bereits heute die Anerkennung am Markt und sicherlich das finanzielle Polster, um in diesem hart umkämpften Feld ganz oben mitzuspielen. Den über Jahre hinweg etablierten OTAs wird das nicht gefallen, zudem Google den Hotel Finder mithilfe der Präsentation der Anzeige im „Comparison Ad“-Format bei Suchanfragen immer an erster Stelle platziert.
    Trends
    1. Online Travel Agencies. Immer weniger Anbieter mit immer Macht
    Durch die Konsolidierungen der OTAs (Online Travel Agencies) bekommen immer weniger Anbieter immer mehr Macht. Heute beherrschen drei Big Player den Markt:
    1. HRS + hotel.de + tiscover
    2. Expedia + hotels.com + venere + tripadvisor
    3. Priceline + booking.com + traveljigsaw + agoda
    An dieser Strategie wird sich auch in Zukunft voraussichtlich nichts ändern, denn angesichts des Überangebots von Portalen ist es heutzutage sehr viel günstiger, ein etabliertes Portal zu kaufen als ein neues zu positionieren. Die Hotellerie muss darauf achten, dass sie in keine (Umsatz)Abhängigkeit gerät und damit in „Mitmachzwang“, was Vertrags- und Provisionsänderungen oder auch Super-Sonderangebote angeht.
    2. Rabatt-Coupons: Geiz ist nicht immer geil
    Für Super-Sonderangebote gibt es immer Kundschaft und so haben sich Gutscheinportale etabliert, die in ihrem Gemischtwarenangebot auch die Hotellerie nicht außer Acht lassen. Das Geschäftsmodell scheint interessant genug zu sein für Google, die Daily Deal erworben haben und HRS, die jetzt ebenfalls in diesem Angebotsfeld mitmischen. Geiz ist also immer noch geil – es ist die Entscheidung der Hotellerie, ob sie diese „50% Discount und 25% Provision Varianten“ weiter stärken will. Im Hinblick auf den Imageschaden für das Hotel und die Aufgabe der Ratenparität ist dies wohl eher nicht zu empfehlen.
    3. Reisen wird zum gemeinschaftlichen, öffentlichen Erlebnis
    Zu den Buchungsportalen kommen die Bewertungsportale, auf denen Gäste zum einen Hotels bewerten, zum anderen auch direkt reservieren können. Aus Meinungen werden hier Buchungen gemacht. Online-Bewertungen sind öffentlich, liegen im Trend und werden weiter ausschlaggebend sein für oder gegen eine Reservierung. Die Reiseplanung gestützt auf Bewertungsportale und Facebook ist bereits Standard. Das Ganze wird sich weiterentwickeln: weg von der Masse hin zur Klasse. Soll heißen weg von der anonymen Menschenmenge, hin zu Empfehlungen von Freunden und das spielt sich in den sozialen Netzwerken ab.
    „Travelling is a social thing“ und so wird in Zukunft die eigene Webseite mit Hilfe von „Open Graph Tags“ zur Facebook-Page gemacht. Diese Verbindung wird viele, manchmal recht konservative Webseiten frischer und zeitgemäßer wirken lassen und sorgt zudem für eine Steigerung der Zugriffsraten. Man kann die Prognose wagen, dass die Facebook Leidenschaft wahrscheinlich so weit gehen wird wie bei den Airlines: Nach dem Vorbild des von der KLM eingeführten „Social Seating“ wird es in den Hotels eventuell ein „Social Bedding“ geben. Für die Hotellerie vielleicht ein wenig anrüchig, aber dass Gäste künftig bei Reservierung ihr Facebook-, Xing- oder Linkedin-Profil angeben, um zu erfahren, ob sich Freunde oder Gleichgesinnte im Hotel aufhalten, wird wohl so kommen.
    Damit ist die Vision des Web 4.0, in der sich Informationen und Aktivitäten der eigenen Person mit denen von nahe stehenden Personen verknüpfen, bereits Realität geworden. Im Web 4.0 – so die Propheten der neuen Zeit – wird es keine Trennung von digitalem und realem Leben geben. Offline und online Welt werden eins.
    4. Die Marke rückt in den Mittelpunkt
    Der Fokus der Hotellerie in 2012 wird auf der Stärkung der eigenen Marke liegen. Jede Erwähnung im Internet (Bewertung, Social Media, Blog) steigert die Auffindbarkeit in Google. Aufwendiges SEO und SEM wird durch aktive Öffentlichkeitsarbeit im Bereich Social Media teilersetzt. Der Google Hotel Finder scheint zumindest die individuelle Hotellerie dabei zu unterstützen. Ist die eigene Homepage mit einer IBE (Internet Booking Enginge) versehen und hat diese eine Schnittstelle mit dem Google Hotel Finder, hat der Kunde die Wahl, die Buchung auf der eigenen Homepage des Hotels oder über ein OTA abzuwickeln. In verschiedener Hinsicht ein Gewinn für das Hotel: Zum einen wird die eigenen Marke gestärkt, zum anderen ist die Buchung über die eigenen Webseite nicht so kostenintensiv. Vorsicht ist dennoch geboten, denn anders als bei den OTAs wird nicht ein Prozentsatz des tatsächlich gebuchten Übernachtungspreises in Rechnung gestellt, sondern ein Prozentsatz für die Weiterleitung auf die eigene Webseite. Eine Weiterleitung ist aber noch keine Buchung und deshalb muss das PPC (Pay per Click) Budget automatisiert kontrolliert werden.
    5. Mobile Technik bestimmt Kommunikation und Buchung
    Gäste sind ständig unterwegs, immer erreichbar und immer im Kontakt mit Freunden, Arbeitskollegen und Bekannten, deshalb müssen alle Anwendungen auch mobil verfügbar sein. In 2012, und ein Ende ist nicht abzusehen, wird alles noch technischer, noch moderner, noch schneller werden. Die Hotellerie, eigentlich ein Face-to-Face-Business, wird sich anpassen müssen. Investitionen werden fällig:
    1. im Bereich Technik: Dort ist eigentlich alles möglich
    2. im Bereich Mitarbeiter: Denn Know-How, Zeit und Betreuung von technischen Investitionen ist gefordert
    3. im Bereich Management: Denn die Strategie des Vertriebs muss im Hinblick auf Gästemix, Vertriebskanäle und Wirtschaftlichkeit jedes Jahr aufs Neue definiert und festgeschrieben werden
    Schöne neue Welt? Ja, interessant wird es sicherlich und bunt, allein durch Google.

  • Hotelverband Deutschland (IHA) – Neuer Leitfaden: "Social Media – Tipps für die Hotellerie"

    (Berlin, 02. Januar 2012) Der Hotelverband Deutschland (IHA) will seine Mitglieder fit für Welt der sozialen Netzwerke machen und präsentiert seinen Leitfaden “Social Media – Tipps für die Hotellerie”. Diese Neuerscheinung liefert wertvolles Rüstzeug für den Start ins Web 2.0 und hilft Hoteliers, die Potentiale der sozialen Netzwerke noch besser auszuschöpfen und Fehler zu vermeiden.
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    Millionen Deutsche bewegen sich bereits in den sozialen Medien und die Zahl der Nutzer steigt weltweit rasant an. Auch immer mehr Reisende und Hotelgäste nutzen inzwischen soziale Netzwerke, um sich zu informieren, bevor sie sich für eine Destination oder ein Hotel entscheiden.
    Veränderte Kundenbedürfnisse und eine zunehmende Marktsättigung erfordern ein Umdenken in der Hotelvermarktung. Um sich erfolgreich von der Konkurrenz abzuheben, müssen Hotelanbieter zukünftig stärker mit dem Gast in Dialog treten. Dabei gilt es, ein neues Verständnis für eine Generation von Konsumenten in neuen Kommunikationsmedien zu entwickeln.
    “Gerade für die dienstleistungsintensive Hotellerie mit ihrer starken Interaktion mit dem Gast ist es wichtig, in den sozialen Medien einen vertrauensvollen Umgang zu pflegen und dort einen echten Mehrwert für die Nutzer und Gäste zu bieten”, erläutert Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des Hotelverbandes.
    In Zeiten eines erhöhten Wettbewerbsdrucks und eines aktiven Werbens um den Gast sind Social Media für die Öffentlichkeitsarbeit und die Markenbildung von Hotels eine große Chance, weitere Informationskanäle aufzubauen und transparent mit Gästen ins Gespräch zu kommen. Viele Hotels haben dies erkannt und treten bereits über die sozialen Netze aktiv in den Dialog mit ihren (potentiellen) Gästen.
    Der neue IHA-Leitfaden “Social Media – Tipps für die Hotellerie” gibt einen Überblick über die für die Hotellerie wichtigsten sozialen Netzwerke und bietet darüber hinaus eine konkrete Anleitung, wie Profile und Nutzerkonten bei den verschiedenen Social Media Portalen erstellt werden. Best Practice Beispiele sorgen dabei für ein einfacheres Verständnis. Auch die rechtlichen Grundlagen werden eingehend betrachtet, denn unbeabsichtigte Verstöße gegen z.B. das Urheberrecht passieren schnell.
    Der 88 Seiten umfassende Leitfaden “Soziale Medien – Tipps für die Hotellerie” steht IHA-Mitgliedern kostenfrei zum Download zur Verfügung. Für Nicht-IHA-Mitglieder ist der Leitfaden im IHA-Shop unter 1 erhältlich. Der Preis beträgt 45,00 Euro (inkl. USt).

  • Sachverständige erwarten nur noch geringes Wachstum

    (Berlin, 02. Januar 2012) Wenn es zu globalen wirtschaftlichen Verwerfungen mit einer Stagnation des Welthandels kommen sollte, könnte es im nächsten Jahr einen leichten Rückgang der Wirtschaftsleistung in Deutschland geben. Dieses Negativ-Szenario enthält das von der Bundesregierung als Unterrichtung vorgelegte Jahresgutachten 2011/12 des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Falls eine Verschärfung der Krise auf den Bereich der Euro-Währungsunion, die sich in einem „Teufelskreis von Staatsschulden und Bankenkrise“ befinde, beschränkt bleiben würde, sei mit einem geringen Wachstum von 0,4 Prozent zu rechnen. Ohne diese Risiken erwartet der Sachverständigenrat ein Wirtschaftswachstum von 0,9 Prozent, was im Vergleich zu 2011 (3,0 Prozent) ein deutlicher Rückgang wäre. Erwartet wird außerdem ein weiterer Rückgang der Zahl der Arbeitslosen um rund 100.00 auf 2,9 Millionen. Die Verbraucherpreise sollen sich 2012 um 1,9 Prozent erhöhen, nachdem der Wert für 2011 bei 2,3 Prozent liegt.
    Begrüßt wird von den Sachverständigen der von der Bundesregierung geplante Abbau der „Kalten Progression“ im Steuerrecht. „Ohne Korrektur der Kalten Progression steigt die Steuerbelastung aller Steuerpflichtigen langfristig immer weiter an; immer höhere Anteile des Bruttoinlandsprodukts würden als Steuern in die Verfügungsgewalt des Staates wechseln“, schreiben die Gutachter und empfehlen eine Senkung der Grenz- und Durchschnittssteuersätze. Der Steuerausfall von drei Milliarden Euro solle durch Korrekturen auf der Ausgabenseite oder durch Streichung von Steuervergünstigungen erfolgen. Mehrbelastungen durch den „Mittelstandsbauch“ sieht der Sachverständigenrat dagegen „nicht zwingend als ungerechtfertigt“ an.
    Kritisch setzt sich der Sachverständigenrat mit der Energiepolitik und besonders der Förderung der erneuerbaren Energien auseinander. Die durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) garantierte Mindestvergütung stelle aus ökonomischer Sicht eine Subvention dar, auch wenn die Zahlungen nicht aus öffentlichen Haushalten kommen würden. Die Kosten der Förderung würden in die Höhe getrieben, weil wenig kosteneffiziente Energieerzeugungsformen wie die Photovoltaik am höchsten gefördert würden. Das EEG habe sich im Hinblick auf die Anreize zum Kapazitätsausbau als „sehr effektiv, aber gleichzeitig als äußerst ineffizient“ erwiesen. So hätten sich gegenüber den künftig zu erwartenden Strompreisen allein bei der Photovoltaik Zusatzkosten aufgebaut, die in ihrem Gegenwartswert bei 80 Milliarden Euro liegen würden. „Ein weiterer Ausbau der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien gemäß den Ausbauzielen der Europäischen Union muss zu weitaus geringeren Kosten als der bisherige Ausbau realisiert werden. Andernfalls dürfte die nötige Akzeptanz für die Energiewende verloren gehen“, wird in dem Gutachten gewarnt.
    Zum Euro und der Finanz- und Schuldenkrise heißt es, „die Sicherung der Stabilität der Währungsunion dient nicht nur dem Interesse Europas, sondern sie liegt vielmehr im ureigensten Interesse Deutschlands“. Gerade Deutschland würden beträchtliche Vorteile der Währungsunion zugute kommen, schreiben die Sachverständigen. Zwar sei es aus wissenschaftlicher Sicht äußerst schwierig herauszufinden, ob Deutschland in einer kontrafaktischen Situation mit der D-Mark anstelle des Euro besser gefahren wäre. „Jedoch zeigen die Erfahrungen Deutschlands vor der Währungsunion und die anderer exportorientierter Länder, dass die Stabilität des Außenwerts einer Währung positive realwirtschaftliche Effekte hat“, heißt es in dem Gutachten.
    Zur Konsolidierung der Finanzen in Europa schlägt der Sachverständigenrat einen „Schuldentilgungspakt“ vor. Über einen gemeinsamen Tilgungsfonds und mit verbindlichen nationalen Schuldenbremsen solle versucht werden, „einen überzeugenden Abbau der Staatsverschuldung unter die 60 vH-Grenze des Vertrags von Maastricht zu erreichen“, schreibt der Sachverständigenrat. Der Tilgungsfonds sieht eine gemeinschaftliche Haftung aller Teilnehmer für die darin eingebrachten Staatsschulden vor. „Entscheidend ist, dass sich der Fonds über feste Tilgungsverpflichtungen im Zeitablauf selbst abschafft. Darin und in den restriktiven Auflagen und Rahmenbedingungen unterscheidet sich der Schuldentilgungsfonds ganz erheblich von Eurobonds.“ Der Fonds soll 2,3 Billionen Euro Schulden, davon 41 Prozent aus Italien und 25 Prozent aus Deutschland, enthalten. Die Zuweisungen der Staaten an den Fonds sollen so hoch sein, dass der Abbau der ausgelagerten Schulden innerhalb eines Zeitraums von 20 bis 25 Jahren gelingt. Zugleich dürfen die Schulden, für die die Mitgliedsländer allein haften, nicht über die Maastricht-Grenze von 60 Prozent steigen.

  • TUI sucht 300 neue Animateure für den Sommer 2012

    (Hannover, 02. Januar 2012) Zeit für neue Ziele: Der Januar ist traditionell die Zeit der guten Vorsätze und großen Pläne. Junge Menschen, die 2012 Auslandserfahrung sammeln und ihren Traum von einem Job unter südlicher Sonne verwirklichen möchten, sind bei TUI an der richtigen Adresse. Deutschlands führender Reiseveranstalter sucht aktuell rund 300 Animateure für die Hotels der Marken TUI und 1-2-FLY. Einsatzzeitraum ist die Sommersaison 2012, die im April beginnt. Noch bis Ende März können sich Interessierte bewerben.
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    Die Bewerber sollten zwischen 18 und 30 Jahren alt sein. Teamfähigkeit, Flexibilität, Belastbarkeit und Verantwortungsbewusstsein sind wichtige Eigenschaften für angehende Animateure. Erfahrungen in den Bereichen Pädagogik, Sport, Musik oder Technik sind ebenfalls von Vorteil. Im Rahmen eines eintägigen „JobDays“ lernen die Bewerber das Unternehmen kennen und erhalten wichtige Informationen über die Arbeit eines Animateurs. Im Frühjahr 2011 werden die künftigen Mitarbeiter in mehrtägigen Aus- und Weiterbildungen auf ihren Einsatz vorbereitet. Unter www.tui-animation.de finden Interessierte einen Online-Bewerbungsbogen und erhalten detaillierte Informationen rund um das Thema Animation bei der TUI.
    Die Termine und Orte der nächsten JobDays sind:
    9. Januar – Stuttgart
    11. Januar – München
    12. Januar – Wuppertal
    16. Januar – Hamburg
    17. Januar – Frankfurt
    19. Januar – Berlin
    23. Januar – Leipzig
    27. Januar – Hannover
    31. Januar – München
    1. Februar – Stuttgart
    2. Februar – Wuppertal
    3. Februar – Hamburg
    6. Februar – Frankfurt
    7. Februar – Hannover
    9. Februar – Berlin
    10. Februar –Leipzig
    13. Februar – München

  • RTL: 6. Staffel für "Rach, der Restauranttester": 8 neue Folgen ab 02. Januar 2012, 21:15 Uhr

    (Köln, 03. Januar 2011) Neue Aufgaben für Christian Rach: Der Hamburger Sternekoch – sein Restaurant „Tafelhaus“ gab er im Herbst auf – ist nun wieder bei RTL als „Restauranttester“ in guter Mission unterwegs. Acht neue Folgen werden ab heute ausgestrahlt. Unter anderem hilft Christian Rach diesmal verzweifelten Restaurantbesitzern in Cottbus, Wien, Bosen und Korschenbroich.
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    Christian Rach im Interview mit „Hotelier TV“

    Niemand ist so erfolgreich in deutschen TV-Küchen wie der Hamburger Sternekoch Christian Rach: Die fünfte Staffel “Rach, der Restauranttester” erreichte mit bis zu 7,50 Millionen Zuschauern einen neuen Rekord. Durchschnittlich erreichte die Staffel 6,12 Millionen Zuschauer sowie einen Marktanteil von 20,8 Prozent bei den 14 bis 49-jährigen Zuschauern. Die Real-People-Doku “Rach, der Restauranttester” wurde bereits mehrfach mit TV-Preisen ausgezeichnet und gewann im Jahr 2010 gemeinsam mit Rachs zweiter TV-Sendung “Rachs Restaurantschule” den Deutschen Fernsehpreis.
    In jeder Folge nimmt Christian Rach wie gewohnt ein Restaurant unter die Lupe, das kurz vor dem Ruin steht. Einrichtung, Hygiene, Qualität der Speisen, Arbeitsklima – beim Sternekoch bleibt kein Problem unterm Deckel. Mit Hochdruck erarbeitet er binnen weniger Tage ein neues Konzept mit den Besitzern und versucht so, sie vor dem Ruin zu bewahren. Einige Monate später schaut Christian Rach dann wieder vorbei und prüft, ob seine Vorschläge tatsächlich umgesetzt worden sind: Läuft die Küche auf Volldampf oder ist der Ofen ganz aus?
    Natürlich gibt es auch eine Wiederbesuchsfolge, in der die spannende Frage beantwortet wird, wie es heute den vor einem Jahr besuchten Restaurants geht. Christian Rach macht erneut eine Stippvisite – um zu sehen, ob seine Hilfe eine nachhaltige Veränderung mit sich gebracht hat.
    Wieso läuft ein Restaurant nicht und warum bleiben die Gäste aus? Sind schlecht zubereitete Speisen, katastrophale Zustände in der Küche, eine marode Einrichtung oder die Einstellung der Besitzer der Grund? Christian Rach findet bei seinen mehrtägigen Besuchen vor Ort auf alle diese Fragen eine Antwort.
    Der Hamburger Unternehmer besucht pro Folge jeweils ein vor dem Aus stehendes Restaurant. Unangemeldet kommt der Sterne-Koch vorbei und bestellt mehrere Gänge. Nach dem Testessen verschafft er sich einen genauen Überblick von der allgemeinen Situation und Ausstattung des Restaurants: Wie sehen Küche und Speisekarte aus? Was macht die Einrichtung? Und was kann der Koch überhaupt leisten? Individuell erarbeitet er für jeden Gastronomiebetrieb ein Konzept. Doch das Schwierigste kommt meist erst danach, denn die Besitzer müssen seine Ideen akzeptieren und mit ihm gemeinsam auch umsetzen wollen.
    Nach einigen Monaten schaut Christian Rach erneut vorbei und prüft, ob sich die Betroffenen auch an seine Vorschläge und Veränderungen gehalten haben: Läuft der Laden jetzt oder sieht alles aus wie vorher?
    Das sind die Restaurants, die Christian Rach unter die Lupe nimmt:
    “Britannia Inn” in Bad Berleburg
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    Das Lebenswerk des Engländers Michael Cox steht kurz vor dem Aus. Die Mutter, die bislang in der Küche regierte, erkrankte schwer und verstarb. Vater Mike musste seine Frau in der Küche vertreten und fiel damit als sympathischer Magnet des “Britannia Inn” weg. Doch die personelle Schieflage ist hier nicht das einzige Problem: Während der Pub-Bereich des zweigeteilten Lokals behaglich und authentisch wirkt, hat der Restaurantbereich des “Britannia Inn” die abstoßende Atmosphäre einer lieblos ausgebauten Garage. Christian Rach stellt den zögerlichen Wirt Mike vor die Entscheidung, ob er bereit ist, sein Lebenswerk neu zu gestalten und die liebgewonnene Routine zu beenden.
    “Donna Anna” in Bosen
    Das Restaurant “Donna Anna” ist eine einzige Müllhalde. Sein Besitzer, der Italiener Pasquale Lo Guidice, ist heillos überfordert. Schon der optische erste Eindruck des Lokals ist verheerend. Bevor hier gekocht werden kann, muss erst einmal die Küche in einen tadellosen hygienischen Zustand versetzt werden. Wird der Gastwirt Christian Rachs Tipps und Ratschläge vollumfänglich beherzigen?
    “Mäx” in Wien
    Für ein Szenelokal lässt die Inneneinrichtung des „Mäx“ sehr zu wünschen übrig. Neben der 24-jährigen Betty Spannseiler im Service, ist auch ihre Mutter Barbara in der Küche im Einsatz. Um dem “Mäx” eine neue Identität zu verschaffen, verlangt Christian Rach von Betty, dass sie die Chefrolle übernimmt, ihren Traum von einer frischen, leichten Küche formuliert und auch gegenüber ihren Eltern durchsetzt. Kann Betty die Ideen von Christian Rach umsetzen? Und wird Betty ihre neu gewonnenen Chefqualitäten beibehalten und auch ohne die präsente Hilfe des Restauranttesters ihren Traum verwirklichen?
    “Reiterstüble” in Sindelfingen
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    Der 45-jährige Jens Reinheimer übernahm vor zwei Jahren die Vereins-Gaststätte des Reitstalls und wollte mit schwäbischen Schmankerln und Steaks überzeugen. In dieser Zeit verließ ein Koch nach dem anderen das Reiterstüble, die Gäste blieben aus und die Schulden stiegen. Bank und Steuerberater raten ihm, den Laden zu schließen. Ist Jens Reinheimer und seinem Reiterstüble noch zu helfen?
    “Wunderbar” in Cottbus
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    Obwohl die beiden Geschäftsführerinnen Vicky Stellmacher und Katja Treudler und ihr junges Personal alle vom Fach sind, läuft nichts wunderbar, sondern eher sonderbar. Es fehlt nicht nur ein vernünftiges Konzept, es fehlen vor allem Lust und Leidenschaft! Sowohl im Gastraum, als auch auf dem Teller! Ist die Zeit der Wunderbar abgelaufen oder kann Christian Rach das junge Team auf einen neuen Kurs bringen?
    “Zapperlott” in Korschenbroich
    In dem Restaurant „Zapperlott“ trifft Christian Rach auf ein völlig verwirrendes Geschäfts-System: ein Laden, ein Name, aber zwei verschiedene Chefs, die völlig unabhängig voneinander und jeder auf eigene Rechnung arbeiten. Frank Höngen am Mittag und Iris Thewihsen am Abend. Ist dieses Shop-in-Shop-System der einzige Grund, warum es nicht läuft? Oder bleiben die Gäste aus einem anderen Grund aus? Keine leichte Aufgabe für Rach, den Restauranttester.
    Über das TV-Konzept
    “Rach, der Restauranttester” ist eine Adaption des englischen Formats “Ramsay’s Kitchen Nightmares”, in der der englische Star-Koch Gordon Ramsay (“Hells Kitchen”) seit 2004 versucht, unrentable Restaurants vor dem Aus zu retten. Die Sendung läuft in Großbritannien bei Channel 4. In den USA lief “Ramsay’s Kitchen Nightmares” erfolgreich bei BBC America. Im Herbst 2010 startete Christian Rach mit seinem neuen Projekt “Rachs Restaurantschule”, in der er 12 Menschen zwischen 17 und 44 Jahren die Chance auf einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz gegeben hat.
    Die Quoten steigerten sich von Staffel zu Staffel: Staffel 1 (6 Folgen, 2006/2007) holte einen durchschnittlichen Marktanteil von 19,7 Prozent beim jungen Publikum (14-49 Jahre). Im Schnitt verfolgten 4,37 Millionen Zuschauer ab drei Jahre das Coaching-Format. Staffel 2 (2007) erreichte durchschnittlich 24,1 Prozent (14-49 Jahre) und 4,41 Mio. Zuschauer. Die dritte Staffel (13 Folgen) lief (zweigeteilt) erstmals in der Prime Time und wurde von durchschnittlich 5,71 Millionen Zuschauern verfolgt, bei einem Marktanteil von 18,4%. In der Zielgruppe betrug der Marktanteil 22,7%. Auch die vierte Staffel wurde in zwei Teilen ausgestrahlt und erreichte durchschnittlich 5,84 Millionen Zuschauer und einen Markanteil von 18,4 Prozent. Bei den jungen Zuschauern wurde 22,0 Prozent Marktanteil erreicht. Mit bis zu 7,50 Millionen Zuschauern erreichte die fünfte Staffel “Rach, der Restauranttester” einen neuen Rekord. Durchschnittlich erreichte die Staffel 6,12 Millionen Zuschauer sowie einen Marktanteil von 20,8 Prozent bei den 14 bis 49-jährigen Zuschauern.
    “Rach, der Restauranttester” wurde 2007 für den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie “Bester TV-Coach” und für die Goldene Kamera in der Kategorie “Beste TV-Unterhaltung” nominiert. 2009 gewann die Sendung den Bayerischen Fernsehpreis und den “Ernst-Schneider-Preis” der deutschen Wirtschaft für die Folge “Eis-Heidi”. 2010 schließlich gewannen “Rach, der Restauranttester” und “Rachs Restaurantschule” den Deutschen Fernsehpreis. Außerdem erhielt er den Medienpreis des deutschen Mittelstandes, weil er sich mit dem Restauranttester um den Mittelstand verdient gemacht habe.
    Über Christian Rach
    Christian Rach wurde 1957 als zweites von vier Kindern in St Ingbert (Saarland) geboren. Nach dem Abitur studierte er 1978 bis 1983 Philosophie und Mathematik in Hamburg, doch schon während seines Studiums verdiente Christian Rach sich seinen Unterhalt als Koch und Kellner, unter anderem 1982/1983 im Strandhof bei Uwe Witzke. Schnell war für ihn klar, dass Kochen seine Leidenschaft ist und sein Leben bestimmen wird. 1983 lernte der Wahl-Hamburger die Nouvelle Cuisine durch einen Aufenthalt in Grenoble kennen, 1984 erhielt er als Sous Chef im Corso in Wien Einblicke in die kreative, klassische Küche.
    Dank seiner unzähligen praktischen Erfahrungen und ohne eine herkömmliche Kochausbildung eröffnete der Koch 1986 zusammen mit dem Ehepaar Burmeister Evers das Restaurant Leopold in Hamburg, das von Anfang an ein deutschlandweiter Erfolg war. 1989 begab Christian Rach sich mit dem Restaurant Tafelhaus in die Selbständigkeit und wurde 1991 mit einem Michelinstern ausgezeichnet. Er gilt als einer der besten Köche Deutschlands.
    2004 erfolgte der Umzug mit dem Tafelhaus in Hamburgs erste Reihe an die Elbe. Bis zur Schließung des Tafelhauses im September 2011 war er dessen Besitzer und Küchenchef. Seit Juli 2009 betreibt er auch zusammen mit Ritchy Mayer als Küchenchef und Maike Urban als Gastgeberin das Restaurant Rach & Ritchy – Das Grillhaus in Bahrenfeld, da wo für Rach vor über 20 Jahren alles begann.
    Im April 2005 war Sterne-Koch Christian Rach in der RTL-Show “Teufels Küche” zu sehen, in der zehn Prominente unter seiner Leitung ein Sterne-Restaurant in Berlin betrieben.
    Seit Dezember 2006 berät Christian Rach bei RTL sehr erfolgreich als “Rach, der Restauranttester” Gastronomen, die kurz vor der Schließung stehen. 2010 folgte bei RTL die neue Sendung “Rachs Restaurantschule”.
    Im Oktober 2008 erschien mit “Das Kochgesetzbuch” das erste Buch von Christian Rach. Sein zweites Buch erschien im September 2009: “Das Gästebuch: Kochen für besondere Anlässe”. Im November 2010 veröffentlichte er sein drittes Buch: “Rach kocht”. Im November 2011 erschien das vierte Buch, “Besser: besser essen”, dessen Reinerlös dem RTL-Spendenmarathon zu Gute kommt.