(Berlin, 08. März 2012) ― Nur ein „nice to have“: Das ist das Urteil der Flug- und Hotelsuchmaschine1 zum Nutzwert von Social Media in der Tourismusindustrie. Anlässlich der ITB Berlin 2012 stellt das Münchener Unternehmen sich damit gegen den allgemeinen Hype der Industrie rund um facebook.com, twitter.com und Co. Demnach seien Social Media-Plattformen für Reisemittler und –veranstalter allenfalls eine attraktive Visitenkarte. Mehr Verkauf sei dadurch jedoch bisher nicht zu generieren. „Wenn es um Social Media geht, herrscht in der Touristik Aktionismus“, sagte Christian Saller, Chef von swoodoo.com. „Jeder möchte dort vertreten sein – der Nutzen für den gewünschten Abverkauf ist jedoch fraglich.“
1
Als überbewertet sieht Saller auch die Bedeutung der Boom-Plattform facebook.com für die Tourismusindustrie, denn die Anzahl der Fans stehe oftmals in keinerlei Verhältnis zu den monatlichen Verkaufszahlen. Viele Reiseportale verfügten lediglich über einige hundert oder tausend Anhänger, eine verschwindend kleine Anzahl angesichts der siebenstelligen Anzahl von Flug- und Reisebuchungen monatlich.
Auch den Wert von Verkaufsaktionen auf Social Media-Seiten bezweifelt man bei swoodoo.com. „Klassische Kanäle für Abverkaufs-Aktionen wie Newsletter-Marketing sind hier immer noch der Königsweg, erfolgreiche Verkaufsaktionen über Social Media in der Tourismusindustrie sind mir nicht bekannt“, so Saller. Eine Präsenz auf facebook.com und Co. sei in erster Linie eine Image-Pflege für eine überschaubare Gruppe von Fans anstatt eines effektiven Instruments für den Abverkauf von Tickets oder Reisen.
Author: holedo_wp_admin
-
Hotelmarketing – Mehr heiße Luft als zusätzlicher Verkauf: Bringt Social Media keine Buchungen?
-
Heute beginnt die ITB Berlin: Urlaub ist wichtig für Glücksempfinden
(Berlin, 07. März 2012) Wichtig für das Glücksempfinden von 70 Prozent der Deutschen ist der Urlaub. 65 Prozent planen in diesem Jahr eine Reise, unabhängig von ihrem Alter.
Besonders häufig verreisen diejenigen, die einen höheren Bildungsabschluss haben (76 Prozent) oder gut verdienen (82 Prozent). Besonders die jungen Leute zwischen 18 und 29 Jahren sind bereit, in diesem Jahr mehr Geld für ihren Urlaub auszugeben. 40 Prozent aus dieser Gruppe werden für die Erholung mehr investieren. -
Chancengleichheit zum Weltfrauentag am 8. März – Park Inn by Radisson Hotels: Jede 3. Führungsposition mit einer Frau besetzt
1(Köln, 08. März 2012) Während in den meisten Branchen Frauen in Führungspositionen eher selten anzutreffen sind, hat die Hotellerie schon jetzt eine Frauenquote, von der DAX-Unternehmen nur träumen können. Diese Tatsache bestätigt auch das Ergebnis einer Befragung von 17 deutschen Park Inn by Radisson Hotels, die von den beiden Kölner Hotelgruppen 1 und 1 gemanagt werden. Sechs von 17 Direktorenstellen und damit 35 Prozent sind mit einer Frau besetzt, auf der Ebene der Abteilungsleiter sind rund 40 Prozent der Mitarbeiter weiblich. In den einzelnen Fachbereichen beträgt die Quote der Frauen in Führungspositionen beispielsweise 23 Prozent im Bereich F&B (Food & Beverage), 70 Prozent im Bereich Sales und 82 Prozent im Bereich Reservierung.
Während Frauen in der Wirtschaft oftmals bis zu 20 Prozent weniger verdienen als ihre gleich qualifizierten, männlichen Kollegen, herrscht auch bei der Frage der Entlohnung bei den 17 Park Inn by Radisson Hotels Gleichberechtigung. Durch die zentrale Steuerung der Häuser konnten in den vergangenen Jahren flexiblere Arbeitskonditionen in Form von Teilzeit-Stellen oder projektbezogenen Tätigkeiten geschaffen werden, um die Vereinbarkeit von Familie und Job zu verbessern. Darüber hinaus legt die Unternehmensführung der Event-Hotels und Provent-Hotels besonderen Wert auf die Weiterbildung und -entwicklung aller Mitarbeiter, egal ob männlich oder weiblich.
„Bei Park Inn by Radisson brauchen wir keine Frauenquote, da Chancengleichheit schon seit Jahren gelebte Wirklichkeit ist. Nicht nur auf Direktoren-, sondern auch auf Abteilungsleiterebene überzeugen die weiblichen Mitarbeiter mit ihrer Kreativität, ihrer hohen Management-Kompetenz und ihrem Einfühlungsvermögen“, erklärt Provent-Geschäftsführer Michael Lachmann und fügt hinzu, dass man sich bei freien Positionen grundsätzlich für den besten Bewerber entscheide – und dies seien oftmals Frauen. Und das Konzept gibt ihm Recht: Durch die zahlreichen Entwicklungsmöglichkeiten sind die meisten Frauen in Führungspositionen bereits seit Jahren in verschiedenen Park Inn by Radisson Häusern oder in der Kölner Zentrale tätig. -
Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft: Tourismuswirtschaft prognostiziert auch für 2012 Wachstum – Gute Zahlen keine Selbstläufer
(Berlin, 08. März 2012) Nach einem wirtschaftlich sehr guten Jahr 2011 rechnet die deutsche Tourismuswirtschaft auch für das laufende Jahr mit einem weiteren, wenn auch abgeschwächten Zuwachs. „Wir gehen derzeit von einem branchenweiten Plus von rund zwei Prozent aus“, erklärte der Präsident des 1) Klaus Laepple zur Eröffnung der1.
Unter anderem Deutschlandurlaub boomt bei in- wie ausländischen Gästen weiter, sodass 2011 die Schallmauer von 400 Millionen Übernachtungen durchbrochen werden dürfte. Entsprechend prognostiziert auch das Gastgewerbe ein Umsatzplus von zwei Prozent. Im Luftverkehr könnte die Marke von 200 Millionen Passagieren an deutschen Flughäfen erreicht werden. „Allerdings wird uns auch in diesem Jahr die Luftverkehrsteuer viele Passagiere kosten“, erklärte Laepple. Eine Evaluation der deutschen Luftverkehrswirtschaft hatte jüngst ergeben, dass die seit Anfang 2011 erhobene Luftverkehrsteuer allein im vergangenen Jahr rund 5 Millionen Passagiere gekostet hat.
2011 war für die Branche ein wirtschaftlich erfreuliches Jahr
Trotzdem bleibt insgesamt festzuhalten, dass 2011 für die Tourismuswirtschaft ein wirtschaftlich erfreuliches Jahr war. Das Gastgewerbe erzielte die besten Wachstumsraten seit über zehn Jahren und erreichte mit einer Zunahme von 3,8 Prozent auf knapp 60 Milliarden Euro das Vorkrisenniveau. Die Zahl der Fluggäste an den internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland legte – trotz der negativen Auswirkungen der Luftverkehrsteuer – um fünf Prozent zu. Der Umsatz der Reiseveranstalter und Reisebüros stieg um jeweils rund neun Prozent gegenüber dem Vorjahr. Recht positiv war auch die Stimmung in der Bustouristik. 32 Prozent der Unternehmer bezeichneten 2011 in einer Umfrage als sehr gutes, weitere 58 Prozent als befriedigendes Jahr. Die Veranstaltungszentren bewerteten 2011 ebenfalls als stabiles bis gutes Jahr und eine Umfrage des Geschäftsreiseverbands VDR unter seinen Mitgliedern Ende des Jahres ergab, dass fast die Hälfte wieder mehr Geschäftsreisen tätigt als während der Finanz- und Wirtschaftskrise. Allerdings steigt die Tendenz hin zu kürzeren, insbesondere eintägigen Geschäftsreisen.
Gute Zahlen sind keine Selbstläufer
„Die guten Zahlen sind aber auch im Tourismus keine Selbstläufer“ so Laepple weiter. Die kommenden Monate hingen unter anderem von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der Entwicklung der Energiekosten ab. „Aber auch die zunehmende ‚Dagegen-Haltung’ in Teilen der Bevölkerung bei wichtigen Infrastrukturprojekten und die offenkundige Freude der Politik daran, unsere Branche und unsere Kunden weiter zu belasten, machen uns Sorgen.“ Deutschland brauche eine zukunftsfähige Infrastruktur und konkurrenzfähige Preise, um im internationalen Wettbewerb nicht den Kürzeren zu ziehen. Die zunehmende Zahl an Nachtflugverboten, unnötige finanzielle Belastungen durch Luftverkehr- und Bettensteuer und die Ablehnung einer Verschiebung des Emissionshandels im Luftverkehr trotz fehlender Drittstaateneinbindung seien daher absolut kontraproduktiv.
Laepple: „Selbst wenn man nur die sogenannten direkten Effekte betrachtet, finden fast drei Millionen Menschen in Deutschland dank des Tourismus einen Arbeitsplatz. 4,4 Prozent der Bruttowertschöpfung in Deutschland gehen auf das Konto des Tourismus. Natürlich sind wir bereit, auch in Zukunft unseren beachtlichen Beitrag zum Wirtschaftsstandort Deutschland zu leisten. Dafür aber brauchen wir mehr Verständnis für die Belange der Tourismuswirtschaft und das überfällige Ende der Belastungen.“ -
Arcotel Hotels: Umsatz 2011 steigt auf 54 Mio Euro
(Wien, 08. März 2012) Die neun 1 erzielten im Jahr 2011 einen vorläufigen Nettoumsatz von 54 Millionen Euro. Obwohl seit Mai 2011 das Arcotel Boltzmann Wien nicht mehr zu der österreichischen Unternehmensgruppe zählt, übertraf die Hotelgruppe den Vorjahresumsatz in Höhe von 53,08 Millionen Euro. Die durchschnittliche Auslastung lag bei 75,02 Prozent. Im Vorjahresvergleich stieg der Gesamtumsatz pro Zimmer um 1.501 Euro auf 34.005 Euro.
Für dieses Jahr erwartet Arcotel-Vorstand Manfred Mayer einen Umsatz von 55,5 Millionen Euro erwartet und eine durchschnittliche Auslastung von 76 Prozent. Ab Juni 2012 gibt es ein weiteres Hotel, das Arcotel Onyx Hamburg an der Reeperbahn und damit das zweite in der Hansestadt. Das Arcotel Rubin nahe dem Hauptbahnhof läuft seit seit Eröffnung vor drei Jahren sehr gut.
Seit 2007 steigt der Umsatz der in Privatbesitz befindlichen Hotelgruppe kontinuierlich und die Mitarbeiterzahl hat sich seitdem verdoppelt. -
Selman Marrakesch: Nicht nur für heißblütige Araber
TOPHOTELPROJECTS: Luxusresort der Extraklasse eröffnet im Mai – 16 Edelblüter in den Ställen – 19 Neubau-Projekte in der marokkanischen Stadt – Nachrichtendienst für Hotelprojekte (18)
(Hamburg, 06. März 2012) Der Hotelbau-Boom in Dubai oder Shanghai ist aufregend. Aber richtig spannend wird es erst in Marrakesch. In der traditionellen Urlaubsdestination werden aktuell nicht weniger als 19 neue Hotels gebaut. Herausragend ist das Luxusresort Selman Marrakesch mit seinen nur 56 Zimmern und Suiten, das im Mai eröffnet wird. Das Boutique-Hotel mit dem Schliff des erfahrenen französischen Architekten und Designers Jacques Garcia ist von der schönen Wildheit der arabischen Vollblüter geprägt. Gleich 16 von den heißblütigen Pferden – allesamt im Privatbesitz – stehen in Ställen in dem Resort; auch ein Novum.
1
Neben 30 Deluxe-Zimmern und 20 Junior-Suiten gibt es sechs Deluxe-Suiten und fünf sog. „Riads“, zwei- bis dreistöckige marokkanische Häuser, die jeweils mit privaten Gärten, beheizten Pools und 24-Stunden-Butler-Service Komfort in der Spitzenklasse bieten sollen.
Das Selman Marrakesch wird schon jetzt als eines der Landmark-Resorts in Marokko mit internationaler Bedeutung gefeiert. Die zentrale Lage – zehn Minuten Laufweg vom Stadtzentrum – und die Nähe von drei Golfplätzen geben dem recht. Von großer Bedeutung ist der Spa „Espace Vitalité Chenot”: Auf rund 1.115 Quadratmetern werden ein Badeteich, sieben Behandlungsräume, vier speziell für Hydrotherapie eingerichtete Zimmer, Massage-Düsen-Pool, Sauna und natürlich ein Hammam geboten.
Entwickler des Selman Marrakesch ist die französische GLA Hotels.
1
In Marokko werden laut 1 derzeit 48 Hotelprojekte mit insgesamt über 15.000 Zimmern vorangetrieben. Davon werden 19 neue Hotels und Resorts in Marrakesch (insgesamt rund 5.500 Zimmer) gebaut. Das größte Hotelbau-Projekt ist das Chrifia Oasis Resort nahe Marrakesch mit 2.500 Zimmern; Eröffnung ist zum Jahresende. -
ITB 2012: TUI erwartet erneut starkes Jahr für Spanien
Exklusive Hotelmarken wachsen weiter / Strategieprogramm GET 2015 mit wichtigen Fortschritten / Osteuropäische Länder Shootingstars / Nachfrage nach Griechenland geht deutlich zurück / Neustart von TUI.com im Rahmen der Online-Offensive steht kurz bevor / Markt für dynamische Reisepakete wächst rasant / Gute Nachfrage nach Fernreisen und Wellness-Produkten
(Hannover, 07. März 2012) Die Deutschen sind auch 2012 reisefreudig: “Die aktuelle Buchungsentwicklung liegt bei TUI nur knapp unter dem Rekordreisejahr von 2011”, sagte Dr. Volker Böttcher, CEO der TUI Deutschland, einen Tag vor Beginn der Internationalen Tourismusbörse in Berlin. Vor allem die exklusiven und differenzierten Hotelprodukte entwickelten sich gut – selbst in Ländern wie Griechenland oder Ägypten, wo die Buchungen aktuell rückläufig seien. “Etablierte, starke Marken mit zielgruppengenauen Angeboten sind erheblich krisenresistenter und stehen gerade in schwierigen Zeiten für Sicherheit und Seriosität”, so Böttcher.
Gewinner und Verlierer auf der Mittelstrecke Shootingstars auf der Mittelstrecke sind in diesem Jahr die osteuropäischen Länder: In Kroatien legt die Zahl der Gäste derzeit um ein knappes Drittel zu. Das Nachbarland Bulgarien profitiert von neuen Verbindungen der eigenen Fluggesellschaft TUIfly und verzeichnet ein Buchungsplus von 14 Prozent. Auch Polen, Slowenien und Russland wachsen zweistellig.
Spanien profitiert unverändert von der Schwäche Nordafrikas und ist weiterhin das beliebteste Auslandsreiseziel. Der leichte Rückgang in der aktuellen Sommersaison resultiert vor allem aus statistischen Effekten, da vor einem Jahr die Auswirkungen der Revolution in Nordafrika massiv das Buchungsverhalten beeinflusst haben. So lag etwa Mallorca zum Auftakt der weltweit größten Reisemesse im letzten Jahr um über 50 Prozent im Plus. Eine ähnliche Entwicklung sieht TUI derzeit für die Türkei, die nach einem fulminanten Jahr 2011 derzeit ebenfalls ein leichtes Minus verbucht. Insbesondere für Spanien erwartet Böttcher erneut ein starkes Sommergeschäft.
Nordafrika noch unter dem Niveau vor der Revolution Die Nachfrage nach Ägypten und Tunesien zieht stetig an, liegt aber erwartungsgemäß noch unter dem Niveau aus der Zeit vor der Revolution. Hurghada, das wichtigste Ziel von TUI in Ägypten, erholt sich derzeit schneller als andere Regionen. Besonders die TUI exklusiven Hotelmarken Robinson, Club Magic Life und Sensimar entwickeln sich erfreulich. In Tunesien ist die Aufwärtsentwicklung noch stärker zu spüren. Buchungen und Umsätze liegen hier mittlerweile wieder im Plus. In Marokko erholt sich der Tourismus ebenfalls kräftig und erreicht derzeit ein Gästeplus von 28 Prozent.
TUI eigene Hotelmarken in Griechenland mit Gästeplus Die anhaltenden Diskussionen um die wirtschaftlichen Probleme der Griechen und die damit verbundenen deutschen Finanzhilfen schlagen sich mittlerweile deutlich auf die Buchungs-entwicklung für Griechenland nieder. Die Gästezahlen sind hier um rund ein Drittel zurückgegangen. Einzig die TUI eigenen Hotelmarken koppeln sich – analog zu Ägypten – von diesem Trend ab und liegen größtenteils im Plus. “Damit bestätigt sich unsere Strategie, gerade in diesem Umfeld unser Engagement in Griechenland auszuweiten”, so Böttcher. Im Sommer 2012 eröffnen drei neue Anlagen der Clubmarken Robinson und Magic Life auf der größten griechischen Ferieninsel Kreta.
Laut TUI Deutschland-Chef Böttcher bleibt Griechenland trotz aufgeheizter Stimmung ein gastfreundliches und sicheres Reiseziel. Aus touristischer Sicht sei die teilweise doch sehr hitzig und emotional geführte Debatte kontraproduktiv und völlig überzogen. “Wir sehen keinen Grund für die Deutschen, Griechenland im Sommer 2012 zu meiden. Ganz im Gegenteil: Selten war es so attraktiv, die Ferien in Griechenland zu verbringen. Das gilt sowohl mit Blick auf das breite und moderne Hotelportfolio als auch für die Preise, die um bis zu zehn Prozent gesenkt wurden”, sagte Böttcher. Auch im Interesse der zahlreichen Arbeitsplätze, die unmittelbar vom Tourismus abhingen, hoffe der TUI Deutschland-Chef, dass die Nachfrage im Laufe der Saison wieder anspringe.
Fernreisen mit deutlichen Zuwächsen
Die Nachfrage nach Fernreisen entwickelt sich äußerst erfolgreich und legt bei TUI derzeit zweistellig zu. Wachstumstreiber sind die USA, Mexiko, die Dominikanische Republik sowie asiatische Ziele wie die Malediven, die Seychellen und Thailand.
Bei den Autoreisen legt Österreich deutlich zu, während Deutschland noch hinter den guten Vorjahreszahlen zurückliegt. Grund: Familien buchen in diesem Jahr Urlaub vor der Haustür deutlich kurzfristiger.
Rahmenbedingungen für Tourismus am Standort Deutschland Obwohl jeder achte Arbeitsplatz in Deutschland direkt oder indirekt vom Tourismus abhängt, wie kürzlich eine Studie des Bundesverbandes der Tourismuswirtschaft ergab, würden sich die Rahmenbedingungen für eine der wichtigsten Branchen des Landes zusehends verschlechtern, betonte Böttcher. Die Luftverkehrsabgabe belaste trotz der minimalen Senkung Urlauber wie Unternehmen nach wie vor unnötig. Auch der gestiegene Mehrwertsteuersatz bei Flusskreuzfahrten, der seit Jahresanfang gilt, verwundere umso mehr, da erst im vergangenen Jahr die Mehrwertsteuer für Hotels gesenkt wurde. “Eine faire Rahmensetzung für alle Seiten kann ich hier nicht erkennen”, so Böttcher. Als weiteres Negativbeispiel sieht der TUI Deutschland-Chef Nachtflugverbote wie etwa in Frankfurt, die Fluggesellschaften und Reisekonzerne Millionen kosten würden. Ein prosperierender Wirtschaftsstandort wie die Bundesrepublik Deutschland benötige einen freien Luftraum, um flexible Flugzeiten und eine optimale Auslastung der Maschinen zu erreichen.
Beim neuen Emissionshandel für Fluggesellschaften habe die Politik zumindest eine Handlungsoption ermöglicht, da sich die Airlines rechtzeitig auf den Kauf von Verschmutzungsrechten vorbereiten konnten. So hätte TUIfly beispielsweise eine moderne, emissionsarme Flotte aufgebaut und müsse 2012 keine Zertifikate hinzukaufen.
Böttcher: “Angesichts der politischen Hürden ist es umso erstaunlicher, dass der Tourismus hierzulande zu den langfristigen Wachstumsbranchen zählt. Daher wünsche ich unserer Branche den politischen Rückenwind, den die Tourismuswirtschaft angesichts der hohen Bedeutung für den Standort Deutschland verdient”.
Strategieprogramm GET 2015 mit wichtigen Erfolgen Mit dem im letzten Jahr gestarteten Zukunftsprogramm GET 2015 erzielt TUI Deutschland wichtige Erfolge. Gerade auf die drei großen Trends im Touristikjahr 2012 sei man mit GET 2015 exzellent vorbereitet.
Trend 1: Onlinewachstum
Das Internet als Buchungsplattform wird weiter an Bedeutung gewinnen. Laut GfK wächst dieser Markt jährlich um gut acht Prozent. Eine Antwort der TUI auf diesen Markttrend ist der Neustart von TUI.com als zentralem Marktplatz für Reisen im Internet, der nach Meinung von TUI Deutschland Chef Böttcher die Reisebuchung deutlich komfortabler machen wird. Grundlage dafür sei ein neuartiges Experten-Netzwerk, bestehend aus Reisebüroprofis, Reiseleitern und Produktexperten, die Tipps zu Reisezielen, Hotels und Services liefern und für persönliche Beratung zur Verfügung stehen. Damit verzahnt TUI.com die Möglichkeiten des Internets mit den Vorteilen einer persönlichen Beratung im Reisebüro. Stationärer Vertrieb und Online-Vermarktung profitieren gleichermaßen. Der Start des größten Urlaubsmarktplatzes im Internet wird voraussichtlich noch im März erfolgen.
Die digitale Expansion der TUI geht noch weiter: Mit riesigen Schritten entwickelt sich derzeit das Flugportal TUIfly.com, das nun einen echten Coup gelandet hat. Bereits in wenigen Tagen wird das komplette Streckennetz der Lufthansa auch auf TUIfly.com buchbar sein. Damit werden auf der Flugplattform mittlerweile die Flugstrecken von 20 Fluggesellschaften angeboten, darunter auch sämtliche deutsche Airlines.
Neben der Expansion im Internet treibt TUI aber auch ihre Offensive im stationären Vertrieb voran und baut die Zahl der eigenen Reisebüros weiter aus. Allein in den vergangenen beiden Jahren sind rund 60 umsatzstarke Filialen hinzugekommen. Gerade hochwertige Reisen buchen die Bundesbürger bislang noch immer am liebsten im Reisebüro, wie die GfK erst kürzlich ermittelte. “Stabile Umsätze im Reisebüro und Wachstum im Internet bestätigen die Richtigkeit unserer dualen Vertriebsstrategie, in beide Kanäle zu investieren”, ist Böttcher überzeugt.
Trend 2: Polarisierung des Marktes
Zweiter großer Trend: Die Polarisierung des Veranstaltermarktes in ein eher preisorientiertes Massengeschäft einerseits und einen eher hochwertigen und bedürfnisorientierten Teil andererseits beschleunigt sich weiter. Die preisgetriebene Seite des Marktes wird dabei zunehmend von dynamisch produzierten Reisepaketen beherrscht. Diese werden nicht wie Katalogprodukte vorkonfiguriert, sondern Flug und Hotel werden erst zum Zeitpunkt der Buchung zu einem Paket zusammengeschnürt. Günstige Flüge infolge von Überkapazitäten machen diese sogenannten X-Produkte häufig preislich attraktiv und sorgen dafür, dass dieses Marktsegment rasant wächst. Bereits heute erreicht der Anteil der im Reisebüro verkauften dynamischen Produkte laut GfK 7,6 Prozent. TUI hat sich quasi aus dem Stand heraus als Nummer 3 in diesem wachsenden Markt etabliert. 400.000 Urlauber haben im vergangenen Jahr ein X-Produkt bei TUI gebucht. “Mit der Neuausrichtung von Discount Travel als Schnellboot in diesem Segment sowie den weiteren X-Veranstaltern, insbesondere X-1-2-Fly, haben wir unser Ziel klar vor Augen: TUI möchte auch im Segment für dynamische Reisen Marktführer werden”, so die Zielvorgabe von Böttcher.
Auch auf der anderen Seite – bei individualisierten Produkten wie beispielsweise den exklusiv bei TUI buchbaren Konzepthotels – verzeichnet der Marktführer ein signifikantes Wachstum. So legt die Erfolgsmarke Sensimar beispielsweise derzeit um rund 20 Prozent zu. Stark ist auch die Entwicklung bei Robinson und der neuen Marke Viverde, die exzellent gestartet ist. Das hohe Interesse der Kunden an modernen Konzepthotels bestätigt den strategischen Fokus auf diese neuen Marken, die sich zielgerichtet an die Bedürfnisse bestimmter Kundengruppen richten. Hier zeigt sich klar: Nur Hotels mit eigenem Profil sind langfristig erfolgreich. “Hier haben wir ein Alleinstellungsmerkmal, können die Qualität optimal steuern und erzielen zugleich höhere Margen”, so Böttcher. Im Sommer 2012 steigt das Angebot an den exklusiv bei TUI buchbaren Betten um rund 4.000.
Trend 3: Fernreisen und Spezialtouristik
Die Segmente Fernreisen und Spezialtouristik treiben das Geschäft der Reiseveranstalter. So rechnet TUI Deutschland beispielsweise mit einem neuen Rekord bei Wellness- und Gesundheitsreisen. “Nach unserer Prognose auf Basis aktueller Marktschätzungen buchen die Bundesbürger in diesem Jahr branchenweit mehr als fünf Millionen Wellness-Reisen mit einem Umsatzpotenzial von über einer Milliarde Euro”, so Böttcher.
Auch in weiteren margenstarken Segmenten greift die TUI Strategie: Bei Fernreisen legt TUI derzeit zweistellig zu und vergrößert ihren Marktanteil kontinuierlich. Hier zahlen sich gerade das neue Sensimar-Hotel in der Dominikanischen Republik sowie die Expansion in Richtung USA aus: Mit zusätzlich 650 neuen Hotels hat TUI als einziger Veranstalter Häuser in allen 50 US-Bundesstaaten im Programm. Derzeit wächst die Zahl der TUI Gäste gen USA um mehr als ein Drittel.
Ausblick
Nach der aktuellen Studie der Hamburger Stiftung für Zukunftsfragen sitzt fast die Hälfte der Nation auf gepackten Koffern und plant für 2012 mindestens eine Reise von fünf Tagen Dauer oder länger. “In Anbetracht der sich leicht verschlechternden konjunkturellen Rahmendaten und der anhaltenden Diskussionen um die Finanzkrise in Griechenland bin ich zwar nicht euphorisch, aber dennoch zuversichtlich”, sagt Böttcher. Die aktuelle Entwicklung liege im Rahmen der Erwartungen. Mit einem ausgefeilten Kapazitätsmanagement könne TUI sehr flexibel auf Veränderungen im Nachfrageverhalten reagieren. “Die Fokussierung auf differenzierte Produkte, unser starker Eigenvertrieb sowie eine deutlich verbesserte Kostensituation als Folge unserer bereits in 2011 angestoßenen Initiative GET lassen uns gelassen auf die Entwicklung der nächsten Monate blicken”. -
Intercontinental Hotels Group: Franchise mit Tristar: 15 neue Hotels in Deutschland geplant
(Denham/Berlin, 07. März 2012) Holiday Inn und Holiday Inn Express hat einen neuen Franchisepartner: 1 soll bis 2020 weitere 15 dieser Markenhotels der 1 (IHG) entwickeln. Ein entsprechender Vertrag wurde nun geschlossen. Das erste im Rahmen dieser Vereinbarung erfasste Hotel ist Holiday Inn Berlin O2 World. Das neu erbaute Haus in der Wanda-Kallenbach-Straße umfasst 217 Zimmer und soll im Sommer 2014 seine Pforten öffnen.
Es gibt es bereits einige Franchisepartner für Holiday Inn Express: Success Hotel Management, Foremost Hospitality und die Treugast Solutions Group. „Für uns bleibt Deutschland auch weiterhin einer der bedeutendsten Märkte und Tristar ist dabei ein strategisch wichtiger Partner. Mit 57 Hotels der Holiday Inn Markenfamilie in Deutschland soll diese neue Vereinbarung sicherstellen, dass wir eine ideale Ausgangsposition haben, um unser Wachstum auf einem der wichtigsten Märkte Europas voranzutreiben“, sagte Martin Bowen, Vice President of Development bei IHG Deutschland.
Die Präsenz von IHG in Deutschland wird noch fester durch die Vertragsunterzeichnung für Crowne Plaza Berlin Potsdamer Platz verankert. Das Haus im Besitz der New Born Immobilien GmbH befindet sich in nur 200 Metern Entfernung vom Checkpoint Charlie und ganz in der Nähe des bekannten Veranstaltungsortes Tempodrom. Dieses Hotel wird im Herbst 2012 eröffnet. Die Holiday Inn Markenfamilie ist eine der größten und bekanntestem Hotelmarke der Welt und in 100 Ländern rund um den Globus vertreten. Derzeit werden weltweit 736 neue Holiday Inn und Holiday Inn Express Hotels geplant. -
Institut für Demoskopie Allensbach: Deutschland nach wie vor mit deutlichem Abstand häufigstes Urlaubsziel
(Berlin, 07. März 2012) Die Reiselust der Deutschen ist nach wie vor ungebrochen. Das zeigen die Ergebnisse der jährlich veröffentlichten 1 (AWA), die sich jeweils auf persönlich-mündliche (face-to-face) Interviews mit mehr als 20.000 Personen ab 14 Jahre stützt. Dass die Deutschen gerne verreisen, spiegelt sich auch in der ausgeprägt hohen Ausgabebereitschaft für diesen Lebensbereich wider. 44 Prozent der Bürger sind bereit, für Reisen besonders viel Geld auszugeben. Nur für die eigenen vier Wände und gutes Essen greifen die Bürger noch tiefer in die Tasche. Bildungsaffine Personen geben für Reisen besonders gerne Geld aus. Für Personen mit (Fach-)Hochschulreife ist Reisen mit 58 Prozent der Lebensbereich mit der höchsten Ausgabebereitschaft.
1
In den letzten zwölf Monaten vor dem Befragungszeitpunkt haben 56 Prozent aller Bürger eine mindestens fünftägige Urlaubsreise unternommen. Auch die zunehmend im Fokus der Tourismusbranche stehenden 50- bis 69-jährigen “Best Ager” sind mit 61 Prozent noch ausgesprochen reisefreudig. Erst bei den 70-Jährigen und Älteren lässt die Reiseaktivität, nicht zuletzt aufgrund zunehmender gesundheitlicher Einschränkungen, deutlich nach. In dieser Altersgruppe haben nur 40 Prozent eine Urlaubsreise angetreten. Mehr noch als das Alter beeinflusst das Einkommen das eigene Reiseverhalten. So haben in den unteren Einkommensgruppen mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen von weniger als 1.750 Euro 38 Prozent der Personen eine Urlaubsreise gemacht, in den mittleren Einkommensgruppen waren es hingegen 57 Prozent, in den höheren Einkommensschichten mit mehr als 3.500 Euro monatlichem Haushaltsnettoeinkommen 72 Prozent.
1
Das beliebteste Urlaubsziel der Deutschen ist dabei das eigene Land. 27 Prozent der Bevölkerung machten Urlaub in Deutschland. Besonders Ost- und Nordsee sowie Bayern stehen hoch im Kurs: Acht Prozent der Bürger verbrachte ihren Urlaub an der Ostsee, sieben Prozent in Bayern, sechs Prozent an der Nordsee. Außerhalb Deutschlands sind vor allem Spanien, Italien und Österreich beliebt, wo jeweils acht bzw. sieben Prozent aller Bürger ihren Urlaub verbrachten. Es folgen die Türkei, Osteuropa, Frankreich, Skandinavien, Griechenland und das ehemalige Jugoslawien. Exotische Länder in Fernost, Mittel- oder Südamerika sowie in Sub-Sahara-Afrika sind nach wie vor eher seltene Ziele der Deutschen – nur ein bis zwei Prozent der Bevölkerung hat es in diese Regionen gezogen.
1
Während sich die Attraktivität einiger großer Reiseziele im Langzeittrend, der für die westdeutsche Bevölkerung bis 1985 zurückverfolgt werden kann, kaum verändert hat, haben andere Länder und Regionen in den letzten Jahrzehnten mitunter deutlich an Anziehungskraft verloren. Weitgehend stabil sind die Präferenzen beispielsweise für Deutschland, die iberische Halbinsel und Italien geblieben. Besonders deutlich verloren haben hingegen seit 1985 Österreich und Frankreich sowie – hier nicht dargestellt – die Schweiz. 2011 sind mit sieben Prozent nur noch knapp halb so viele Westdeutsche nach Österreich gereist wie 1985. Auch Frankreich hat an Attraktivität eingebüßt, statt sechs Prozent wie 1985 haben 2011 nur noch drei Prozent der Westdeutschen dort ihren Urlaub verbracht.
1
Die Schweiz wählten nur noch zwei Prozent statt vier Prozent (wie 1985) der Westdeutschenals Urlaubsdestination. Zugelegt im Vergleich zu den 1980er Jahren haben Osteuropa und Fernreisen. 1985 haben zwei Prozent der Westdeutschen ihren Urlaub im damaligen Ostblock verbracht, heute sind es drei Prozent, die nach Mittel- und Osteuropa reisen. Fernreisen nach Amerika, Sub-Sahara-Afrika sowie Asien unternehmen heute fünf Prozent, 1985 waren es erst drei Prozent. Gewonnen haben dürfte auch die Türkei, für die allerdings kein Langzeittrend vorliegt.
1
Bei den Verkehrsmitteln, die die Bevölkerung für ihren Urlaub nutzt, liegt das Auto nach wie vor auf Platz eins. 61 Prozent derjenigen, die in den zwölf Monaten vor der Befragung eine mindestens fünftägige Urlaubreise gemacht haben, haben dafür das Auto genutzt. An zweiter Stelle folgt – mit deutlichem Abstand vor allen anderen Verkehrsmitteln – das Flugzeug, das 44 Prozent der Urlauber nutzten. Die Bahn bestiegen zwölf Prozent, einen Reisebus zehn Prozent der Reisenden.
1
Für die westdeutsche Bevölkerung lässt sich seit 1980 ein deutlicher Bedeutungsgewinn des Flugzeugs zulasten von Bahn und Bus nachzeichnen. 1980 nutzten 22 Prozent der westdeutschen Urlaubsreisenden das Flugzeug, genau so viele wie die Bahn. Mit dem Bus erreichten 14 Prozent ihr Ziel. Seitdem hat sich der Anteil derjenigen, die mit dem Flugzeug in den Urlaub reisen, auf 44 Prozent verdoppelt, während sich der Anteil der Bahnreisenden auf aktuell 12 Prozent nahezu halbiert hat. Mit dem Bus sind heute zehn Prozent unterwegs in den Urlaub. -
Grand City Hotels: Romantik Hotel Pattis Dresden wird zum Hotel Villa Weltemühle
(Dresden, 07. März 2012) Grand City führt nun sechs Hotels in Elbflorenz: Kürzlich wurde das Romantik Hotel und Restaurant Pattis übernommen und als Hotel Villa Weltemühle Dresden (46 Zimmer) neu positioniert.
1
Das Fünf-Sterne-Hotel liegt in einem Park mit Teich und nur wenige Minuten vom historischen Stadtzentrum entfernt. „Dieses privat und mit viel Liebe zum Detail geführte Haus ist ein Juwel am Dresdener Hotelmarkt, das unser aktuelles Portfolio mehr als bereichert“, so Sven Doliwa, Vice President Commercial Grand City Hotels. „Sein überzeugend persönlicher Service, seine Historie, die bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht, seine Jugendstil-Einrichtung und seine durchweg hohe Qualität in allen Bereichen werden auch künftig – ergänzt durch unsere Vertriebskanäle und unser Management-Know-how – für eine glänzende Zukunft sorgen.“
Aktuell werden europaweit über 100 Hotels von Grand City Hotels geführt, bis Ende 2012 ist ein Gesamtportfolio von 130 angestrebt.