(Wiesbaden, 08. Juli 2011) Im Mai 2011 gab es in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland 35,5 Millionen Gästeübernachtungen, das sind zwei Prozent weniger als im Mai 2010. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) mit. Dabei sei zu berücksichtigen, dass die reisestarken Pfingstfeiertage im Vorjahr in den Mai, in diesem Jahr jedoch erst in den Juni fielen, heißt es.
Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland erhöhte sich um sechs Prozent auf 5,7 Millionen. Bei Gästen aus dem Inland sank die Übernachtungszahl um vier Prozent auf 29,8 Millionen.
Im Zeitraum Januar bis Mai 2011 erhöhte sich die Zahl der Gästeübernachtungen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um drei Prozent auf 133,2 Millionen. Davon entfielen 111,6 Millionen Übernachtungen auf Gäste aus dem Inland (+2%) und 21,6 Millionen auf ausländische Gäste (+8%).
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Beherbergung: Zahl der Gästeübernachtungen sinkt im Mai um 2%
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trustyou.com – Länderranking zur Gästezufriedenheit wenig aussagekräftig
(München, 08. Juli 2011) Netter Versuch: trustyou.com hat einen Vergleich aller Internetbewertungen für Hotels in ganz Deutschland erstellt und fasste dies in einem „Ranking der touristischen Qualität aller 16 Bundesländer“ zusammen. Demnach habe Mecklenburg Vorpommern im Vergleich der deutschen Bundesländer die Nase deutlich vorn und setzte sich noch vor Bayern an die Spitze der Bestenliste. Auch die anderen ostdeutschen Bundesländer konnten punkten, während die westdeutschen Vertreter deutlich abfielen.
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Dabei gilt zu beachten, dass trustyou.com lediglich die veröffentliche Meinung von Gästen auswerten kann. Ob die Onlinebewertungen dem Gesamtbild entsprechen, kann in etlichen Fällen bezweifelt werden, da es ja auch manipulierte Rezensionen gibt. Der von trustyou.com erstellte Durchschnitt der „touristischen Qualität“ schert allerdings alle bewerteten Häuser über einen Kamm – regionale Unterschiede bleiben unberücksichtigt. Dahere ist das „Ranking der touristischen Qualität aller 16 Bundesländer“ in seiner vorliegenden Form wenig aussagekräftig.
Zunehmend würden auch Unternehmensberatungen die Auswertungen des Marktführers von Hotelbewertungs-Analysen heranziehen, um beispielsweise die touristische Qualität einzelner Regionen zu bewerten, heißt es in einer Pressemitteilung. So nutzt unter anderem das Münchener Consulting-Unternehmen Dwif das Siegel von trustyou.com bereits für den „Sparkassen Tourismusbarometer“. Als Grundlage analysiert das Münchner Unternehmen dazu Gäste-Einschätzungen aus mehr als 60 Portalen und erstellt damit einen „Global Review Score“ mit einer Skala von 0 bis 100 Punkten. -
Hygiene-Kontrollbarometer: Widerstand aus Bayern – CSU-Landtagsfraktion will staatliche „Gastro Smileys“ verhindern
(München, 08. Juli 2011) Widerstand aus Bayern: Die CSU-Landtagsfraktion will sich gegen die Einführung eines Hygienebarometers stemmen. Dies teilte der Dehoga Bayern in München mit. So warne Georg Schmid, Vorsitzender der CSU-Landtagsfraktion, davor, dass dieses System nicht mehr Aufklärung für die Kunden brächte, sondern ein moderner Pranger sei, bei dem zu befürchten sei, dass er Existenzen unnötig gefährde, heißt es. Welche politische Einflussmöglichkeiten die Landesabgeordneten haben, ist noch unklar.
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Ende Mai hatten die Verbraucherschutzminister der Länder die Einführung eines staatlichen Hygiene-Kontrollbarometers im Außer-Haus-Markt beschlossen; wir berichteten. Ab 2012 sollen Gastbetriebe von Lebensmittelkontrolleuren eigens auf Hygiene und Sauberkeit geprüft werden. „Die geplante Einführung eines Hygiene-Barometers würde ungeahnte Folgen haben. Das geplante bürokratische Monstrum eines Hygienebarometers darf so nicht in die Tat umgesetzt werden“, sagte Ulrich N. Brandl. Präsident des Dehoga Bayern. Gründe dafür gibt es unzählige: Die Farben Rot, Gelb, Grün besitzen wenig Transparenz, da sie den Gästen keine Auskunft darüber geben, aufgrund welcher Kriterien und in welchen Betriebsbereichen das Kontrollergebnis zustande gekommen ist. Das Hygienebarometer kann sogar den Verbraucher verunsichern, wenn ein Betrieb trotz roter Ampel weiter geöffnet ist. Das Ziel eines verbesserten Verbraucherschutzes wird damit nicht erreicht, sondern konterkariert.
Auch stelle sich die Frage, so der Branchenverband, warum die Gastronomie, die am Ende der Veredelungskette steht, einmal mehr das Versuchskaninchen spielen soll, obwohl der Auslöser Skandale in der Lebensmittelindustrie gewesen sind? „Zudem scheint festzustehen, dass die Anzahl der Lebensmittelkontrolleure nicht im Ansatz dazu ausreicht, um entsprechende Kontrollen durchführen zu können. Diese sind jedoch die Voraussetzung für eine faire, flächendeckende Kontrolle“, so Brandl. Inder Folge wären Ungleichbehandlungen vorprogrammiert, da jeder Kontrolleur nach Gusto entscheiden kann. Ungeklärt ist darüber hinaus die Frage, wie es mit Nachprüfungen bei einem negativen Bescheid aussieht. Ebenso ist davon auszugehen, dass eine immense Kostensteigerung auf die Branche zukommen würde.
„Verbraucherschutz und eine gute Hygienepraxis haben in der Gastronomie seit je her höchste Priorität. Jeder Gastwirt, der hygienische Missstände zu verantworten hat, schädigt das Image der Branche. Bei gravierenden Verstößen bietet das geltende Recht jedoch bereits heute ausreichend Sanktionsmöglichkeiten bis hin zur Betriebsschließung. Es würde reichen, dieses Instrumentarium im Sinne eines nachhaltigen Verbraucherschutzes voll auszuschöpfen“, so Brandl.
Die geplante Umsetzung des Hygiene-Kontrollbarometers ab dem nächsten Jahr ist indes nicht ganz klar. Jüngst hatten sich die Wirtschaftsminister der Länder dagegen ausgesprochen. Eine finale Entscheidung steht offenbar noch aus – die politische Willensbildung ist alsoi noch nicht abgeschlossen. -
holidaycheck.de: Wandel vom „unabhängigen Bewertungsportal“ zur kommerziellen Vermarktungsplattform?
(Hamburg, 09. Juli 2011) Das könnte das Anfang vom Ende bedeuten: Bislang kannte man holidaycheck.de als Hotel- und Reise-Bewertungsportal, nun könnte damit Schluss sein. Die Schweizer Plattform wandelt sich immer mehr zu einer kommerziellen Vermarktungsplattform für Hotelpackages und Reiseangebote. Mit „1“ wurde Anfang Juli ein entsprechendes Verkaufsprogramm gestartet. Genau dies könnte das bisherige Geschäftsmodell entscheidend verändern, wie nun in einem Verfahren zwischen 1 und holidaycheck.de vor dem Hamburger Oberlandesgericht bekannt wurde.
“Vor Gericht hat holidaycheck.de sich unter anderem damit verteidigt, dass man den Bewertungen ja völlig neutral gegenüberstehe. Es sei holidaycheck.de gleichgültig, ob Hotels gut oder schlecht bewertet werden. Dies gilt spätestens seit Einführung der ‚Holidaycheck-Deals’ nicht mehr. Wer selbst Reiseangebote macht, kann nicht ernsthaft behaupten, dass es ihm egal sei, ob diese gut oder schlecht bewertet werden”, sagte 1 gegenüber „1“.
Der Anwalt der Berliner Kanzlei Harms Ziegler betreut seinen Mandanten Oliver Winter von A&O Hotels in der gerichtlichen Auseinandersetzung mit der Holidaycheck AG; wir berichteten. Winter geht es darum, dass seine A&O Hotels und Hostels nicht mehr auf dem angeblichen Bewertungsportal gelistet und damit bewertet werden dürfen. Sollte Winter Recht zugesprochen bekommen, könnte es zu einem massenhaftes Austreten von verärgerten Hotels bei holidaycheck.de kommen.
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Dies würde das etablierte Geschäftsmodell der zum Burda-Konzern gehörenden Firma, nämlich mit Veröffentlichungen von mehr oder weniger fairen Gästebwertungen von Hotels, gefährden. Da die Holidaycheck AG Teil der börsennotierten Burda-Tochter Tomorrow Focus AG ist, ist die Aufregung in den Chefetagen groß.
“Dass holidaycheck.de als Wettbewerber der Hoteliers anzusehen ist, war auch bisher einhellige Auffassung in der Rechtsprechung“, so Knigge. Und weiter: „Damit unterliegt das Internetangebot im Prinzip den besonderen Fairnessregeln des Wettbewerbsrechts, zu denen auch gehört, dass man Wettbewerber nicht verunglimpfen und auch keine negativen Tatsachenbehauptungen über Wettbewerber verbreiten darf, die nicht erweislich wahr sind.”
Online-Reputation bei holidaycheck.de käuflich?
Der nächste Vorwurf, der im Raum steht, wiegt schwer: Offenbar können sich Hotels eine aufgehübschte Online-Reputation bei holidaycheck.de „erkaufen“. Anwalt Knigge: “Holidaycheck.de wirbt bei den Hoteliers ja ganz offensiv damit, dass ein Eingriff in die angeblich neutrale Bewertungsplattform erfolgt: Wer sich als Hotelier auf den ‚Deal’ einlässt erhält mehr Bewertungen, erhöhte Sichtbarkeit und eine bessere Online-Reputation. Und holidaycheck.de erhält Geld dafür.”
Bislang war es in Teilen der Hotellerie durchaus Usus, PR-Agenturen oder Social-Media-Berater mit dem Verfassen und Platzieren von „Gästebewertungen“ zu beauftragen. Etliche dieser manipulierten Beiträgen waren bis zuletzt immer noch zu finden, auch bei holidaycheck.de. Das würde sich mit dem neuen Modell von Marktführer holidaycheck.de nun erübrigen. Die Zeiten der lustigen, bunten Internet-Community wären damit endgültig vorbei. -
Gastronomie – EU-Lebensmittelkennzeichnung: keine großen Auswirkungen auf Speisekarten
(Berlin, 11. Juli 2011) Aufatmen in der Gastronomie: Die kürzlich im Europaparlament beschlossenen 1 haben kaum Auswirkungen auf Speisekarten in Gastbetrieben. Nicht vorverpackte Lebensmittel (sog. lose Ware), wie sie typischerweise in gastronomischen Betrieben zum Einsatz kommen, sind im Wesentlichen von den neuen Kennzeichnungspflichten ausgenommen, teilte der Dehoga-Bundesverband mit.
Eine Ausnahme bildet allerdings die Allergie-Kennzeichnung. Über Allergien oder Unverträglichkeit auslösende Zutaten muss der Verbraucher auch bei unverpackter Ware informiert werden. In welcher Art und Weise die Informationen bereitgestellt werden müssen, liegt in der Verantwortung der Mitgliedstaaten.
Damit sei ein wichtigstes Lobbyziel des 1 und seiner europäischen Dachorganisation Hotrec erreicht. Die Mehrzahl der neuen Kennzeichnungsvorschriften richtet sich an die Hersteller verpackter Ware und ist daher für die Gastronomie lediglich in ihrer Rolle als Käufer der Lebensmittel relevant.
In zahlreichen Schreiben an die Mitglieder des Europäischen Parlamentes hatte der Dehoga stets darauf hingewiesen, dass eine Deklaration aller verwendeten Zutaten, die Allergien auslösen können, in den Speisekarten nicht umsetzbar ist. Der bürokratische und finanzielle Aufwand durch im Extremfall (z.B. bei Tageskarten) täglich neu zu fertigende Auflistungen wäre unvertretbar. Die aus Sicht des Gastgewerbes einzig praktikable Lösung ist der Hinweis auf die Auskunftspflicht des Gastronomen gegenüber seinen Gästen. Diese Auskunft kann aber nur auf Anfrage und mündlich erfolgen. „Der Dehoga wird sich weiterhin dafür einsetzen, dass es zielführend ist, wenn der Gast im Verkaufsraum oder in den Speisenkarten darauf hingewiesen wird, dass er Informationen zu allergenen Zutaten im Gespräch oder durch ausliegendes Informationsmaterial erhalten kann“, so Verbandssprecherin Stefanie Heckel.
Bereits 2008 hat der Dehoga-Bundesverband zusammen mit dem Deutschen Allergie- und Asthmabund sowie dem Bundesministerium im Zuge der Umsetzung des “Aktionsplanes gegen Allergien” die kostenlose Broschüre “Gute Gastgeber für Allergiker” herausgegeben. Mehr als 20.000 Exemplare sind bereits in der Branche verteilt worden. Der Leitfaden nennt die häufigsten Allergieauslöser, gibt praktische Handlungsempfehlungen und sensibilisiert die Betriebe für die Allergieproblematik. Eine auch mit Blick auf die neue Rechtslage aktualisierte Neuauflage wird derzeit erarbeitet.
Sonderregelungen trifft die neue Verordnung zu Lebensmitteln, die “durch Einsatz von Fernkommunikationsmitteln zum Verkauf angeboten werden.” In der Gastronomie geht es hierbei insbesondere um das Internet-Angebot von Lieferdiensten (Stichwort Home-Delivery).
Über die neue Verordnung muss formal nun noch der Ministerrat entscheiden. Da die Linie aber zuvor mit den EU-Mitgliedsstaaten abgestimmt war, ist von seiner Zustimmung sicher auszugehen. Die Verordnung kann damit noch in diesem Jahr in Kraft treten. Für die Umsetzung in den Unternehmen gelten jedoch Übergangsfristen von drei bzw. fünf Jahren. -
Bettensteuer – Musterverfahren in Köln: Kein Ende in Sicht
(Köln, 12. Juli 2011) Ein erstes Urteil ist in wenigen Tagen zu erwarten: Im Musterverfahren des Kölner Hoteliers Wolf Hönigs (1)gegen die Stadt in Sachen Bettensteuer wird es wohl weitere Verfahren in höheren Instanzen geben. Dies wurde nun in dem Prozess vor dem Verwaltungsgericht Kölln deutlich. Zuviele Details sind juristisch noch ungeklärt, berichtete die „1“.
Im Kern der Argumente steht die Frage, ob eine Hotelübernachtung ein Grundbedürfnis oder „Ausdruck besonderer Leistungsfähigkeit“ sei. Privat motivierte Hotelaufenthalte sind ja auch aus der Finanzregelung ausgenommen. Geschäftliche Hotelübernachtungen dagegen nicht. Da Gemeinden grundsätzlich nur „zusätzlichen privaten Konsum“ besteuern dürfen, sei die Matratzen-Maut nicht zulässig, hieß es von Seiten des Hoteliers. Auch ähnele die Zwangsabgabe zu sehr der Umsatzsteuer, und diese dürfen Kommunen nicht erheben, da sie bereits vom Bund kassiert werden.
In Sachen Geschäftsreisen gehören Übernachtungen in fremden Betten zwangsläufig zum Alltag und damit Grundbedürfnis, so die Argumentationslinie der Hotelanälte. „Was dem Schreiner die Säge ist, ist dem Handlungsreisenden das Hotelzimmer“, sagte Hönigs gegenüber der „Kölner Rundschau“.
In Köln wurde die Matratzen-Maut (5% vom Übernachtungspreis) im Oktober vergangenen Jahres eingeführt. Bis zur gerichtlichen Klärung verzichtet die Verwaltung aber darauf, die Abgabe einzufordern. Allerdings könnte die sog. Kulturförderabgabe rückwirkend berechnet werden.
Die Bettensteuer findet in Deutschlands Städten und Gemeinden immer mehr Zuspruch, so jüngst auch in Göttingen oder Suhl. In München ist der politische Vorstoß für die Zwangsabgabe endgültig gescheitert. Dagegen wurde die Matratzen-Maut in Rheinland-Pfalz höchstrichterlich abgesegnet. -
Schloss Velden: Vertrag mit italienischem Investor endgültig geplatzt?
(Velden/Österreich, 12. Juli 2011) Keine guten Nachrichten vom Wörthersee: Der Kaufvertrag des italienischen Hoteliers und Investor Ugo Barchiesi mit der Bank Hypo Alpe Adria über das Schlosshotel Velden ist offenbar geplatzt. Im Interview mit der „1“ offenbarte nun Barchiesi, dass er die nächste Rate nicht überwiesen hatte, da noch Finanzprüfungen anstanden. Unterdessen habe die Bank die Verkaufsverhandlungen für beendet erklärt.
Barchiesi hat bereits vier Millionen Euro gezahlt. „Am 29. Juni hätte ich dann ein weiteres Angeld überweisen sollen, aber ich habe mich entschlossen, das nicht zu machen, bis ich nicht alle Gutachten durchgearbeitet habe“, so der Investor in dem Interview. Auf eine schriftliche Mitteilung an die Bank hin, habe Barchiesi aus dem Internet vom Aus der Übernahme erfahren: „Per Aussendung erklärte die Bank die Verhandlungen für beendet“, so Barchiesi.
Nun erbittet der Investor sich eine weitere Überlegungsfrist bis Ende September. Gebe es nun keine weiteren Einigung, will der Investor offenbar den Klageweg beschreiten.
Auf der Website der Hypo Alpe Adria ist der 1 für das berühmte Schlosshotel nachwievor abrufbar. Betreiber ist Horst Schulzes West Paces Group mit der Marke „Capella“. Allerdings will Schulze lieber heute als morgen aus dem äußerst defizitären Projekt aussteigen. Bei einem Besitzerwechsel ergebe sich dazu eine außerplanmäßige Gelegenheit. -
Quality Reservations – Roadshow 2011: Lernen von den Besten
(Hannover, 13. Juni 2011) Unter dem Motto „Lernen von den Besten“ präsentiert 1 auf seiner Roadshow 2011 die Gewinnerteams seines Yield Management Wettbewerbs „UPS“ und ihre Erfolgsstrategien für Online Marketing, Empfehlungsmarketing, Partnerschaften und Yield Management.
Die nächsten Stationen sind:
Düsseldorf, 12. Juli, Günnewig Rheinturm Restaurant
München, 26. Juli, Eden Hotel Wolff
Frankfurt/Main, 06. September
Hamburg, 20., September
„Der Fokus liegt auf der Vermittlung von praktischem Wissen über den erfolgreichen elektronischen Vertrieb. Und wer könnte praxisnäher von erfolgreichen Strategien berichten als unsere UPS-Gewinnerteams?“, skizziert die QR-Geschäftsführerin Carolin Brauer die Idee der Veranstaltungsreihe. Die Roadshow ist im Workshopformat konzipiert mit einer moderierten Präsentation der Gewinnerteams und der QR-Experten, ergänzt durch intensive Kommunikation und Einbindung aller teilnehmenden Verkaufsprofis. Bereits im Vorfeld werden die Teilnehmer aufgefordert, das für sie aktuell wichtigste Thema aus den vier Bereichen Online Marketing, Empfehlungsmarketing, Partnerschaften und Yield Management auszuwählen.
Teilnehmer sind neben QR-Partnerhotels alle Hotels in den jeweiligen Regionen mit Interesse an Kompetenzgewinn für mehr Buchungen und mehr Umsatz durch den Online Vertrieb. Hotels, die gerne an dem Roadshow-Termin in ihrer Region teilnehmen möchten, können sich direkt an das QR Roadshow Team wenden unter 1. -
Orient-Express Hotels: CEO Paul White geht
(Hamilton/Bermudas, 14. Juli 2011) Überraschender Abgang: Paul White, seit sieben Jahren CEO der in New York City börsennotierten 1 Ltd. Ist überraschend ausgeschieden. Vorübergehend übernimmt Chairman Bon Lovejoy das Ruder der 50 Spitzenhäuser zählenden Hotelkette.
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White sei aus persönlichen Gründen zurück getreten, heißt es. Er war seit 20 Jahren für Orient-Express tätig, u.a. als Finanzchef oder Regionalleiter. In das Direktorengremium wurden erst ium Juni zwei neue Manager aufgenommen: Harsha Agadi und Philip Mengel.
Nun suchen Chairman Lovejoy und u.a. auch Georg Rafael, der als Non-Execvutive Vice Chairman of the Boards für OE tätig ist, nach einem Nachfolger für Paul White.
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Orient-Express Hotels umfasst namhafte Spitzenhotels wie das Hotel Cipriano Venedig, Copacabana Palace in Rio de Janeiro and das Mount Nelson Hotel in Kapstadt. -
Andermatt Swiss Alps: Das Grossprojekt schreitet zügig voran
(Altdorf/Schweiz, 15. Juli 2011) Das Grossprojekt 1schreitet zügig voran. Auf den drei Grossbaustellen Hotel The Chedi Andermatt, Podium und Golfplatz sind die Arbeiten aufgrund guten Wetters dem Plan teilweise sogar voraus. Im November 2011 wird der Rohbau des Hotels The Chedi Andermatt fertig erstellt sein, bis Ende 2011 wird ein Drittel des insgesamt 46.000 Quadratmeter grossen und acht Meter hohen Podiums stehen.
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Das Podium bildet die konstruktive Basis für die Überbauung. Bereits wurden zudem die ersten Golf-Fairways und Greens besät. 2011 wurden Bauaufträge im Umfang von 55 Millionen Schweiter Franken erteilt, in den kommenden Wochen werden weitere Aufträge im Umfang von 60 Millionen Franken vergeben. Damit wird Andermatt Swiss Alps bis Ende 2011 Aufträge von insgesamt 185 Millionen sF seit Baubeginn erteilt haben.
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Seit April herrscht auf den drei Grossbaustellen von Andermatt Swiss Alps Hochbetrieb. Vorab lokale Unternehmen sorgen auf der Hotel-Baustelle im Dorfkern Andermatts für rasanten Baufortschritt: Bereits sind die ersten drei von insgesamt sieben Geschossen des Hauptgebäudes vollendet und die ersten Kellergeschosse der Residenzen betoniert. Schnell vorwärts geht es auch beim Bau des Podium in der Kernzone der neuen Überbauung am Dorfrand von Andermatt: Zur Erschliessung der Baustelle wird beim Dorfeingang eine Brücke über die Bahngeleise gebaut. In einer Nacht im Mai wurde nach der Durchfahrt des letzten fahrplanmässigen Zuges ein Schutztunnel über die Fahrleitungen der MGB gebaut, damit die Erschliessungsbrücke ohne Beeinträchtigung des öffentlichen Verkehrs erstellt werden kann. Im Bereich der Kernzone der geplanten Überbauung werden derzeit die letzten der insgesamt 1100 Pfähle zur Stabilisierung des Baugrundes betoniert. Bis Ende 2011 wird rund ein Drittel des Podium fertig gestellt sein. Das Podium bildet dereinst den konstruktiven Sockel der geplanten Überbauung. Es wird neben einem unterirdischen Empfang rund 650 (von im ganzen Resort total 1970) Parkplätze, die Haustechnikanlagen, Werkstätten sowie Keller- und Lagerräume beherbergen.
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Auf dem Podium entsteht dann schrittweise die Überbauung mit letztlich 42 Apartmenthäusern, fünf Hotels, Restaurants, Läden usw. Die Gebäude werden im Minergie Standard erstellt. Auch auf dem Golfplatz laufen die Tätigkeiten auf Hochtouren: Die Erdarbeiten für die 18 Spielbahnen sind praktisch abgeschlossen, rund ein Dutzend Weiher angelegt, die meisten Fairways bereits besät. Auch die Installation der Bewässerungssysteme kommt gut voran. Der Spielbetrieb auf dem 18-Loch Golfplatz wird 2013 aufgenommen.
In der zweiten Jahreshälfte wird die Erteilung der Baubewilligungen für die ersten vier Wohnhäuser, für die erste Villa und für das Golfclubhaus erwartet. Gegen Ende Jahr werden Baubewilligungsgesuche für das Hotel Radisson Blu, für das Sportcenter, für die Talstation der neuen kombinierten Gondel- und Sesselbahn Andermatt-Nätschen-Gütsch sowie für die Fussgängerunterführung und für die Skiunterführung eingereicht.
Auch die städtebauliche Entwicklung des Gebietes zwischen dem heutigen Bahnhof und der Umfahrungsstrasse (Nationalstrasse) wird mit Hochdruck vorangetrieben. Der eigens zu diesem Zweck ins Leben gerufene internationale anonyme Planungs- und Architekturwettbewerb ging Anfang Juni in die zweite Phase. Die Resultate werden voraussichtlich im Spätherbst bekannt gegeben.