(Hamburg, 14. Juli 2011) Beim letzten Vorfinale des internationalen Wettbewerbs “1” in Hamburg verkündete Dieter Müller, Präsident von Koch des Jahres, am Abend des 11. Juli die Namen der beiden Gewinner. David Papin und Alexander Krob vervollständigen somit die Runde der acht Finalisten.
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Die zehn Teilnehmer des Hamburger Vorfinales hatten sich zuvor in einem schriftlichen Vorentscheid aus 89 Bewerbern qualifiziert. Gemeinsam traten sie am 11. Juli gegeneinander an, um sich die zwei letzten heiß begehrten Plätze im Finale zur Anuga zu sichern. „Das Niveau der Semifinalisten ist sehr gestiegen und hat in Hamburg seinen Höhepunkt gefunden. An und für sich sind alle Teilnehmer Gewinner“, bestätigte Dieter Müller das Talent der Köche.
Die Fachjury aus Thomas Bühner, Martina Kömpel, Dieter und Jörg Müller, Fred Nowack und Heinz O. Wehmann sowie die beiden technischen Juroren Miguel Contreras und Dirk Rogge lobten das außerordentlich hohe Niveau der Teilnehmer. „Wir waren sehr positiv von der Leistung überrascht“, betonte Heinz O. Wehmann. „Bitte machen Sie weiter so!“
Über seinen ersten Platz kann sich David Papin, stellvertretender Küchendirektor des Lago in Ulm, angesichts der großen Konkurrenz freuen. Als Vorspeise servierte er Gänseleber in Himberessig an Avocado mit Pfifferlingen, gefolgt von Rinderfilet mit Ochsenschwanz-Toast, Blattspinatcreme, Meerettichbutterröllchen und Eigelb. Das Dessert bestand aus frischem Sorbet vom grünen Apfel mit Aprikosenkompott perfekt abgestimmt mit einer Florentiner-Hippe mit Vanillecreme.
Das Menü des zweitplatzierten Alexander Krob, der als Executive Sous Chef im Schlosshotel Freisitz Roith in Gmunden tätig ist, fiel durch die klare Handschrift in der Präsentation auf. Der Österreicher punktete bei der Jury mit seinem malerischen Menü: Eine „Lichtung von Apfelkarfiol“ führte zum „Lamm im Wald“ und wurde von „Süßem Waldboden“ gekrönt.
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Somit stehen die acht Finalisten für das große Finale zur Anuga am 10. Oktober fest: Oliver Pudimat und Jan Steinhauer (Köln), Tristan Brandt und Dominic Decke (Stuttgart), Daniel Schöfisch und Sebastian Frank (Berlin) sowie David Papin und Alexander Krob aus dem Vorfinale in Hamburg treten dann mit einem neuen Menü an. Dem Sieger winken neben 12.000 Euro Preisgeld, großes Ansehen und der Titel „Koch des Jahres“.
„Koch des Jahres“ ist der neue Wettbewerb für Profi-Köche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dessen Herausforderung liegt darin, ein Drei-Gang-Menü für sechs Personen in nur fünf Stunden zu kochen. Dabei darf der Wareneinsatz pro Person nicht über 16 Euro liegen. In den insgesamt vier Vorfinalen in deutschen Metropolen wählt die Fachjury unter dem Vorsitz des Spitzenkochs Dieter Müller jeweils zwei Finalisten. Diese acht treten dann zum Finale zur Anuga mit einem neuen Menü unter denselben Bedingungen gegeneinander an, um den Titel „Koch des Jahres” und das Preisgeld von 12.000 Euro zu gewinnen.
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So gut is(s)t Hamburg: Nach dem Vorfinale in der Hansestadt stehen nun die Finalisten des Wettbewerbs Koch des Jahres fest
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Rezidor eröffnet Radisson Royal Hotel in Dubai: Ein neues Flaggschiff in den Vereinigten Arabischen Emiraten
(Brüssel/Dubai, 18. Juli 2011) The Rezidor Hotel Group, eines der am schnellsten expandierenden Hotelunternehmen weltweit, hat das Radisson Royal Hotel, Dubai eröffnet. Es liegt im Herzen der Vereinigten Arabischen Emirate, mitten in Dubai. Das Radisson Royal Hotel, Dubai, vormals unter dem Management von JAL, verfügt über 471 Zimmer. Es wird nun unter der erfolgreichen Rezidor Dachmarke Radisson Blu geführt. Eigentümer des Hotels ist ACICO Industries, ein in Kuwait angesiedeltes, an der Börse notiertes Unternehmen.
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“Das Radisson Royal Hotel, Dubai wird zu einem unserer Flaggschiffe im Nahen Osten. Es bietet eine zentrale Lage, eine atemberaubende Aussicht, ein preisgekröntes Design und erstklassige Service-Standards. Wir sind stolz und glücklich, dieses qualitativ hochstehende Hotel betreiben zu dürfen”, sagte Kurt Ritter, President & CEO The Rezidor Hotel Group, während seines Besuchs in Dubai.
“Wir sind sehr zufrieden mit der Wahl von Rezidor als Managementunternehmen. Wir glauben, dass sich unsere Geschäftsbeziehung optimal entwickeln wird. Die langjährige Erfahrung, die Radisson Blu in Europa und im Nahen Osten gesammelt hat, wird sich zweifelsohne auch hier in Dubai als ideale Basis für den Erfolg erweisen”, erklärte Nabil Al Khaled, COO bei ACICO Industries.
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Das Radisson Royal Hotel, Dubai liegt zentral an der Sheikh Zayed Road, die sich durch die ganze Stadt zieht. In dieser Gegend ragen die berühmten Wolkenkratzer der Metropole gen Himmel. Neben 375 Zimmern mit einer Minimalgröße von 41 m2 stehen 96 Suiten von 61 bis 273 m2 zur Verfügung. Alle Zimmer und Suiten bieten einen einmaligen Ausblick über die Sheikh Zayed Road oder den Strand von Jumeirah. Das elegant-kosmopolitisch gehaltene Interieur wurde von der Draw Link Group, Dubai designt und von der International Interior Design Association preisgekrönt (Decade of Design Competition 2011, ehrenvolle Auszeichnung in der Kategorie “Hotels”).
Für das kulinarische Wohl ist ebenfalls gesorgt: Ein den ganzen Tag über geöffnetes Lokal sowie drei Spezialitäten-Restaurants bieten erstklassige Gastronomie. Ergänzt wird das Angebot durch eine Lobby Lounge, eine Poolbar sowie einen Nachtclub. Zum Auftanken eignet sich die Stille im paradiesisch ruhigen Zen Spa, zum Trainieren das Fitnesszentrum, zum Entspannen der exklusive Dach-Pool. Für Meetings und Anlässe jeder Art stehen acht modern ausgestattete Besprechungsräume und ein Ballraum für bis zu 300 Gäste zur Verfügung.
In Hinblick auf den Standort ergänzt das Hotel die Präsenz der Rezidor Hotel Gruppe in Dubai optimal: An den Ufern des Dubai Creek steht das Radisson Blu Hotel, Dubai Deira Creek, im aufkommenden Stadtteil Business Bay verwöhnt das Radisson Blu Hotel, Dubai Downtown, im boomenden High-Tech-Office Park von Media City das Radisson Blu Hotel, Dubai Media City und im exklusiven Stadtteil Marina heißt das Radisson Blu Residence Hotel, Dubai Marina seine Gäste willkommen. Mit dem Radisson Royal Hotel, Dubai wird im Finanzdistrikt der Stadt nun ein neues Kapitel der Rezidor-Erfolgsstory aufgeschlagen.
The Rezidor Hotel Group ist eines der am schnellsten expandierenden Hotelunternehmen weltweit und verfügt derzeit über mehr als 400 Hotels in Betrieb oder in der Entwicklung und mit 88.800 Zimmern in über 60 Ländern. Rezidor betreibt die Marken Radisson Blu Hotels & Resorts, Park Inn by Radisson und Country Inns & Suites in Europa, im Nahen Osten und in Afrika; in all diesen Häusern können die Gäste das Treueprogramm Club Carlson nutzen. Im Rahmen einer weltweiten Lizenzvereinbarung mit dem legendären italienischen Modehaus Missoni betreibt und entwickelt Rezidor zudem die neue Lifestyle-Marke Hotel Missoni. Rezidor ist seit November 2006 an der Stockholmer Börse notiert – größter Aktionär ist Carlson Companies. Hauptsitz der Rezidor Hotel Group ist Brüssel. -
tripadvisor.com – Neuer Rekord: 50 Millionen Bewertungen veröffentlicht – Ärger um Hotelbewertungen
(München, 20. Juli 2011) Unter Hotelgästen ist es längst etabliert: Bewertungen über alles und jedes, ob fair oder nicht, werden rege im Internet veröffentlicht. Das US-Bewertungsportal hat nun den Rekordwert von 50 Millionen veröffentlichten Rezensionen erreicht. Am 11. Dezember 2001 schrieb jemand die erste Hotelbeurteilung auf tripadvisor.com – über die Roost Lodge in Vail/USA. Vier Jahre später startete die deutsche Sprachversion. Mit der Geschäftsidee eines Bewertungsportals für Hotels, Restaurants und Reiseattraktionen haben Unternehmensgründer Stephen Kaufer sowie die derzeit mehr als 1.000 Mitarbeiter die Medienrevolution beschleunigt. Etliche Gäste informieren sich vor Buchung einer Reise oder eines Hotels darüber und vertrauen auf faire, authentische und ehrliche Bewertungen. Doch just hier fangen die Probleme an. Viele Hotels versuchen, die Internetnote durch gezielt positive Bewertungen zu manipulieren und beauftragen damit professionelle Marketingberater; wir berichteten. Und sehr viele Hotelbewertungen von Gästen sind alles andere als fair und sachlich fundiert verfasst. Genau hier setzt hotelpinnwand.de an – die Bewertungen werden gezielt nachrecherchiert und dann ggf. korrigiert. Längst haben sich die Hotel-Microsites bei Bewertungsportalen wie tripadvisor.com oder auch Buchungsportalen wie booking.com in den Suchmaschinen durchgesetzt. Sucht man bestimmtes Hotel, werden diese Einträge zuerst aufgeführt. Die „echte“ Hotel-Webpage ist meist in den unteren Suchergebnissen zu finden – und damit nicht mehr im Blickfeld der potentiellen Gäste. Internetlistungen führen zu mehr Onlinebuchungen auf den Hotel-Websites direkt, ergab eine Studie der Cornell Hotel School. Doch die Einträge auf Bewertungs- und Buchungsportalen sind für Hoteliers kaum zu kontrollieren. Hier setzt hotelkatalog-online.de an: Mit multimedialen Microsites unter voller Administration des Hotels soll eine neue Marktmacht im Internet geschaffen werden. Ob Hotels im Internet unbedingt von Jedermann bewertet werden dürfen, ist Gegenstand eines Streits zwischen A&O Hotels und holidaycheck.de vor dem Hamburger Oberlandesgericht. Nach einem aktuelle Bericht von „Hotelier TV“ könnte damit bald Schluss sein. Nach Auffassung von A&O könne kein Hotel gezwungen werden, auf kommerziellen Reisebuchungsportalen gelistet zu sein. Und genau dies sei holidaycheck.de mittlerweile. Denn das Geschäftsmodell mit den Hotelbewertungen funktioniert nur richtig mit Hotel- und Reisebuchungen. Doch die Meinungsmacht von Portalen wie tripadvisor.com ist erdrückend. Monatlich verzeichnet das Bewertungsportal über 40 Millionen Unique Visitors. Über 20 Millionen Mitglieder sind registriert. Jede Minute werden 25 Bewertungen und Meinungen auf allen Websites von tripadvisor.com von den USA bis China eingestellt. Über sieben Millionen Photos, von Reisenden gemacht und hochgeladen, ergänzen die Erfahrungsberichte. Das in Deutschland am häufigsten bewertete Hotel bei tripadvisor.com ist das Park Inn by Radisson Berlin Alexanderplatz mit 1.508 Bewertungen und Meinungen. Weltweit ist es das Hotel Luxor in Las Vegas. Auf tripadvisor.com sind derzeit über 89.000 Städte, mehr als 145.000 Attraktionen, rund 500.000 Hotels und fast 700.000 Restaurants bewertet.
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tripadvisor.com – Neuer Rekord: 50 Millionen Bewertungen veröffentlicht – Ärger um Hotelbewertungen
(München, 20. Juli 2011) Unter Hotelgästen ist es längst etabliert: Bewertungen über alles und jedes, ob fair oder nicht, werden rege im Internet veröffentlicht. Das US-Bewertungsportal tripadvisor.com hat nun den Rekordwert von 50 Millionen veröffentlichten Rezensionen erreicht.
Am 11. Dezember 2001 schrieb jemand die erste Hotelbeurteilung auf tripadvisor.com – über die Roost Lodge in Vail/USA. Vier Jahre später startete die deutsche Sprachversion. Mit der Geschäftsidee eines Bewertungsportals für Hotels, Restaurants und Reiseattraktionen haben Unternehmensgründer Stephen Kaufer sowie die derzeit mehr als 1.000 Mitarbeiter die Medienrevolution beschleunigt. Etliche Gäste informieren sich vor Buchung einer Reise oder eines Hotels darüber und vertrauen auf faire, authentische und ehrliche Bewertungen.
Doch just hier fangen die Probleme an. Viele Hotels versuchen, die Internetnote durch gezielt positive Bewertungen zu manipulieren und beauftragen damit professionelle Marketingberater; wir berichteten. Und sehr viele Hotelbewertungen von Gästen sind alles andere als fair und sachlich fundiert verfasst. Genau hier setzt 1 an – die Bewertungen werden gezielt nachrecherchiert und dann ggf. korrigiert.
Längst haben sich die Hotel-Microsites bei Bewertungsportalen wie tripadvisor.com oder auch Buchungsportalen wie booking.com in den Suchmaschinen durchgesetzt. Sucht man bestimmtes Hotel, werden diese Einträge zuerst aufgeführt. Die „echte“ Hotel-Webpage ist meist in den unteren Suchergebnissen zu finden – und damit nicht mehr im Blickfeld der potentiellen Gäste. Internetlistungen führen zu mehr Onlinebuchungen auf den Hotel-Websites direkt, ergab eine Studie der Cornell Hotel School. Doch die Einträge auf Bewertungs- und Buchungsportalen sind für Hoteliers kaum zu kontrollieren. Hier setzt 1 an: Mit multimedialen Microsites unter voller Administration des Hotels soll eine neue Marktmacht im Internet geschaffen werden.
Ob Hotels im Internet unbedingt von Jedermann bewertet werden dürfen, ist Gegenstand eines Streits zwischen 1 und holidaycheck.de vor dem Hamburger Oberlandesgericht. Nach einem aktuelle Bericht von 1 könnte damit bald Schluss sein. Nach Auffassung von A&O könne kein Hotel gezwungen werden, auf kommerziellen Reisebuchungsportalen gelistet zu sein. Und genau dies sei holidaycheck.de mittlerweile. Denn das Geschäftsmodell mit den Hotelbewertungen funktioniert nur richtig mit Hotel- und Reisebuchungen.
Doch die Meinungsmacht von Portalen wie tripadvisor.com ist erdrückend. Monatlich verzeichnet das Bewertungsportal über 40 Millionen Unique Visitors. Über 20 Millionen Mitglieder sind registriert. Jede Minute werden 25 Bewertungen und Meinungen auf allen Websites von tripadvisor.com von den USA bis China eingestellt. Über sieben Millionen Photos, von Reisenden gemacht und hochgeladen, ergänzen die Erfahrungsberichte. Das in Deutschland am häufigsten bewertete Hotel bei tripadvisor.com ist das Park Inn by Radisson Berlin Alexanderplatz mit 1.508 Bewertungen und Meinungen. Weltweit ist es das Hotel Luxor in Las Vegas. Auf tripadvisor.com sind derzeit über 89.000 Städte, mehr als 145.000 Attraktionen, rund 500.000 Hotels und fast 700.000 Restaurants bewertet. -
Fundus-Fonds: Machtkampf um Adlon-Fonds
(Berlin, 20. Juli 2011) Neuer Ärger um den 1: Um die Führung der Dachgesellschaft des gleichnamigen Berliner Tophotels ist ein offener Machtkampf entbrannt. Einige Anteilseigner der Besitzgesellschaft Fundus Fonds Nr. 31 wollen dessen Chef Anno August Jagdfeld ablösen. Neuer Chef des Adlon-Fonds soll ausgerechnet ein Drei-Sterne-Hotelier aus Berlin werden. Ende August treffen sich die Anteilseigner des Fundus-Fonds, um darüber abzustimmen.
Obwohl das Restrukturierungsprogramm der Adlon-Holding greift – u.a. ein Verdienst von dessen Geschäftsfhrer Martin Pelz – sind rund 220 der insgesamt etwa 4.000 Anteilseigner über die seit Jahren fehlenden Ausschüttungen erzürnt. In einer Schutzgemeinschaft unter Leitung des Berliner Anwalts Thomas Fritsch zusammen geschlossen, betreiben sie die Abwahl von Jagdfeld senior und wollen eine neue Geschäftsführung des Adlon-Fonds installieren.
Ob dies Ende August bei der nächsten Anteilseignerversammlung gelingen wird, ist fraglich. Bislang stand stets die klare Mehrheit der Fundus-Fonds-Investoren hinter Jagdfeld. Ungewöhnlich ist der offen geführte Machtkampf. Jagdfeld ging nun mit u.a. mit einer Pressemitteilung in die Offensive. Mehrere Tageszeitungen und Wirtschaftsmedien berichteten ausführlich ber den Streit. Fundus-Fonds wird in Sachen Krisen-PR von der namhaften Agentur WMP Eurocom beraten.
„Zukunft des Adlons wird vorsätzlich aufs Spiel gesetzt“
„Es ist Zeit, dass die Anleger aus erster Hand erfahren, wer die Zukunft der bekanntesten Hotelimmobilie in Deutschland vorsätzlich aufs Spiel setzt“, erklärte Anno August Jagdfeld nun. Der 64-jährige charismatische Investor hatte den Wiederaufbau des berühmtesten Berliner Hotels Mitte der 1990er Jahre auf den Weg gebracht und gegen Widerstände umgesetzt. In einer Reihe von Informationsveranstaltungen Anfang August will er die 4.400 Anleger des Adlon-Fonds über die fatalen Folgen der Pläne einer Gruppe von Anlegern um einen Berliner Anwalt aufklären.
„Diese wollen Jagdfeld auf der Gesellschafterversammlung Ende August an der Spitze des Fonds ablösen und stattdessen eine neue GmbH installieren, die mit lediglich 25.000 Euro haftet“, wird mitgeteilt. Jagdfeld hingegen sei persönlich haftender Gesellschafter des Fonds, der insgesamt fast 400 Millionen Euro investiert hat.
„Zudem würden die 4.400 Anleger die Geschicke ihres Fonds in die Hände einer von lediglich zehn Mitanlegern getragenen GmbH legen. Nur diese bestimmt etwa über die Auswahl ihrer Geschäftsführer, nicht die 4.400 Anleger“, so Jagdfeld.
Hintergrund sei eine „vom Berliner Anwalt Thomas Fritsch seit zwei Jahren betriebene Kampagne, die das Adlon und seinen beiden Pächtern nachhaltig schadet“, so die Verlautbarung weiter. „Mit objektiven Falschbehauptungen und gezielten Irreführungen hat Herr Fritsch etliche Adlon-Anleger erheblich verunsichert. Viele haben das zwar inzwischen durchschaut“, so Jagdfeld.
Die Motive für die Kampagne lägen auf der Hand: Bei einem Kassenstand von mehr als 15 Millionen Euro sei der Adlon-Fonds ein lukratives Objekt. „Ich fühle
mich den Anlegern gegenüber in der Pflicht, sie vor unabsehbarem Schaden für ihre Kapitalanlage und für das Adlon zu bewahren“, so Jagdfeld. Bei dem Machtkampf geht es auch um das Lebenswerk von Jagdfeld.
Die Umstrukturierung der Adlon-Holding, zu der nicht der Betrieb des gleichnamigen Kempinski-Hotels gehört, sieht u.a. vor, dass die Pachtzahlungen der Gastronomiebetriebe (u.a. „China Club“, „Adlon Day Spa“, mehrere Restaurants) gestundet werden und über Besserungsscheine später nachbezahlt werden. Die Adlon-Holding ist wieder im Plus, der Turnaround scheint zu gelingen. Die finanzielle Schieflage war u.a. durch teure Umbauten und schleppende Konjunktur entstanden. -
lebensmittelklarheit.de: Neues Internetportal stellt auch Gastronomie an den Pranger
(Berlin, 21. Juli 2011) Ob das wirklich „Klarheit“ bringt? Mit dem neuen Aufklärungsportal 1 wollen die Verbraucherzentralen und das Verbraucherministerium in Berlin die Wahrheit über Essen und Getränke verbreiten. Die Webserver waren allerdings dem ersten Ansturm nicht gewachsen – die Seite war zuletzt nur schwer aufrufbar. Kurz nach dem Start seien bis zu 20.000 Anfragen je Sekunde zusammen gekommen. Auf lebensmittelklarheit.de wird auch die Gastronomie an den Pranger gestellt, zum Beispiel beim beliebten Feta in Sommersalaten. Viele verwendete Feta-Käse seien aus Kuhmilch und nicht aus Schafsmilch hergestellt, moniert die NRW-Verbraucherzentrale. In 15 Gaststätten und Schnellrestaurants in Köln und Bonn habe man „Tricksereien“ festgestellt – aber der Test stammt von 2009.
Unter lebensmittelklarheit.de können Verbraucher nun Produkte melden, bei denen Sie sich durch die Aufmachung oder Kennzeichnung getäuscht fühlen. Mitarbeiter der Verbraucherzentrale Hessen prüfen die Kritik. Die Hersteller haben die Möglichkeit Stellung zu beziehen, beides wird dann auf der Seite veröffentlicht. Allerdings gibt es bereits seit vier Jahren das Portal abgespeist.de von Foodwatch; hier werden jeden Monat neue „Täuschungsfälle“ angeprangert.
Doch hier setzt die vielfältige Kritik an: Wie wird „sich getäuscht fühlen“ definiert? Das EU-Lebensmittelrecht gilt als sehr kompliziert und lässt tatsächlich viele Hintertürchen offen. So ist es legal, wenn im Erdbeerjoghurt keine Erdbeeren zu finden wären. Oder Fischsticks ohne Fisch, Bananenschokolade ohne Banane, Zuckersirup statt Honig – „Vollmundige Werbeversprechen oder wohlklingende Bezeichnungen auf Lebensmittelverpackungen suggerieren Qualität, Naturbelassenheit oder Preisvorteile. Gesundheitsversprechen verlocken zum Kauf. Wer sich aber die Zutatenliste genauer ansieht, muss oft erkennen, dass es mit den Versprechen und Werbeaussagen nicht weit her ist. Oftmals ist der Ärger beim Verbraucher groß, weil er sich von der Aufmachung einer Verpackung, der Kennzeichnung oder der Werbung getäuscht fühlt“, heißt es bei lebensmittelklarheit.de
Rund 750.000 Euro an Steuernmitteln werden für das neue Infoportal ausgegeben – im Rahmen der Initiative “Mehr Klarheit und Wahrheit bei der Kennzeichnung und Aufmachung von Lebensmitteln.”
Von der Lebensmittelindustrie gibt es Contra: “Wir lehnen nach wie vor den Teil des Internetportals ab, in dem konkrete Produkte mit Marke und Firma genannt werden, weil sich Verbraucher subjektiv irregeführt fühlen; es handelt sich nämlich um Lebensmittel, die entsprechend den gesetzlichen Anforderungen gekennzeichnet und aufgemacht, die also völlig legal sind”, sagte Jürgen Abraham, Vorsitzender des Spitzenverbandes der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE). “Niemand darf durch eine öffentliche Zurschaustellung bestraft werden, wenn er sich an Recht und Gesetz hält; ob dies der Fall ist, entscheiden die Kontrollbehörden und letztlich die Gerichte.” Daher sei es, so der BVE-Vorsitzende, nicht akzeptabel, wenn eine andere, nicht legitimierte Instanz darüber befindet, ob ein Produkt quasi mit amtlichem Anstrich öffentlich abgewertet wird – mit allen negativen Folgen, bis hin zur Existenzbedrohung für das Unternehmen und seine Arbeitsplätze.
Ob mit einem öffentlichen Beschwerdeportal den Fakten genüge getan wird, muss sich noch erweisen. In der Werbewirtschaft erteilt der Werberat gemeinsam mit der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs offiziell Rügen bei überzogener Werbung; und diese Mahnungen werden auch veröffentlicht – welche Folgen sie haben, ist unklar.
Nun wird von Experten erwartet, dass sich der Unmut der Verbraucher insbesondere über die Kennzeichnungen von Lebensmitteln entlädt. Doch dieses komplexe und auch für fachverständige Juristen kaum durchschaubare Regelwerk (“Die Suppe lügt”) wird wohl nicht mit Volkes Meinung geändert werden. Inwieweit öffentlicher Druck die Lebensmittelproduzenten zu mehr “Klarheit” und in kritischen Fällen zur “Wahrheit” verleiten, bleibt abzuwarten.
Brauchen Lebensmittel bald Beipackzettel? Diese Diskussion erfasst auch die Gastronomie. Thilo Bode, Chef der Berliner Lebensmittel-Verbraucherorganisation Foodwatch, fordert eine Kennzeichnung aller Zutaten auf Speisekarten in der Gastronomie. „Die ungekennzeichnete Verwendung von Fertigprodukten in der Gastronomie halten wir für eine grobe Verbrauchertäuschung. Besonders weil die Kennzeichnungsregeln für die Gastronomie extrem lasch sind“, heißt es in einem aktuellen Rundschreiben von Foodwatch. So fordert man bei Foodwatch, die Kennzeichnungsvorschriften für Lebensmittel in der Gastronomie an die Vorgaben für verpackte Lebensmittel anzupassen und dass in Restaurants und Kantinen eine vollständige Zutatenliste aller Gerichte inklusive aller verwendeten Zusatzstoffe gut sichtbar aushängt oder auf Nachfrage für den Gast einsehbar sind. Werden in der Gastronomie Convenience-Produkte verwendet, muss die komplette Zutatenliste in der Speisekarte wiedergegeben werden, heißt es in dem Mailing. Bei der Aktion “Klarheit auf Speisekarten” haben bislang 6.800 Menschen mitgemacht.
Die kürzlich im Europaparlament beschlossenen Kennzeichnungspflichten für Lebensmittel haben kaum Auswirkungen auf Speisekarten in Gastbetrieben. Nicht vorverpackte Lebensmittel (sog. lose Ware), wie sie typischerweisein gastronomischen Betrieben zum Einsatz kommen, sind im Wesentlichen von den neuen Kennzeichnungspflichten ausgenommen. Eine Ausnahme bildet allerdings die Allergie-Kennzeichnung. Über Allergien oder Unverträglichkeit auslösende Zutaten muss der Verbraucher auch bei unverpackter Ware informiert werden. In welcher Art und Weise die Informationen bereitgestellt werden müssen, liegt in der Verantwortung der Mitgliedstaaten. Sonderregelungen trifft die neue Verordnung zu Lebensmitteln, die “durch Einsatz von Fernkommunikationsmitteln zum Verkauf angeboten werden.” In der Gastronomie geht es hierbei insbesondere um das Internet-Angebot von Lieferdiensten (Stichwort Home-Delivery).
Über die neue Verordnung muss formal nun noch der Ministerrat entscheiden. Da die Linie aber zuvor mit den EU-Mitgliedsstaaten abgestimmt war, ist von seiner Zustimmung sicher auszugehen. Die Verordnung kann damit noch in diesem Jahr in Kraft treten. Für die Umsetzung in den Unternehmen gelten jedoch Übergangsfristen von drei bzw. fünf Jahren. -
Bettensteuer – Urteil: Matratzen-Maut in Köln rechtens
(Köln, 21. Juli 2011) Neuer Rückschlag: Die Stadt Köln darf die als Kulturförderabgabe getarnte Matratzen-Maut namens Bettensteuer erheben. Dies urteilte nun das Verwaltungsgericht der Domstadt (Az. Az 24 K 6736/10) und folgte damit der Rechtsauffassung der Stadtverwaltung. Auch bei Geschäftsreisen dürfe die Bettensteuer (5% vom Übernachtungspreis) erhoben werden. Der Klage des Kölner Hoteliers Wolf Hönigs (Lint Hotel Köln) war als Musterverfahren des Dehoga große Bedeutung beigemessen worden.
Das Verwaltungsgericht urteilte, dass die Stadt Köln weder landesrechtlich noch verfassungsrechtlich gehindert sei, die Kulturförderabgabe zu erheben. Sie sei eine zulässige örtliche Aufwandsteuer. Es handele sich bei ihr auch nicht um eine Art Umsatzsteuer, die nur vom Bund erhoben werden könne. Die Stadt sei auch nicht verpflichtet, beruflich veranlasste Übernachtungen generell von der Besteuerung auszunehmen.
„Die durch das Wachstumsbeschleunigungsgesetz des Bundes vorgenommene Reduzierung des Umsatzsteuersatzes für Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben stehe der Erhebung der Kulturförderabgabe nicht entgegen“, heißt es in einer Pressemitteilung des Gerichts. Es verstoße nicht gegen den Gleichheitssatz, dass die Abgabe nicht auch von anderen Betrieben erhoben werde, die aus dem Fremdenverkehr Nutzen zögen. Schließlich werde mit der Erhebung der Kulturförderabgabe nicht in unzulässiger Weise in die verfassungsrechtlich geschützte Berufsfreiheit der Betreiber der Beherbergungsbetriebe eingegriffen.
Es ist zu erwarten, dass ein Berufungsverfahren von dem Oberlandesgericht NRW folgen wird. Die Bettensteuer wird in Köln seit dem 01. Oktober 2010 erhoben und wurde zunächst gestundet. Nun könnte die Stadt die Zwangsabgabe rückwirkend erheben.
Der Urteilsspruch von Köln ist ein herber Rückschlag für die Hotellerie im Kampf gegen die Bettensteuer. Auch in Rheinland-Pfalz wurde die Matratzen-Maut richterlich abgesegnet. Einzig in München kam ein politischer Vorstoß nicht durch. Weitere Verfahren in anderen Städten Deutschlands stehen noch aus.
Eine aktuelle Übersicht über die Bettensteuer ist hier abrufbar: 1 -
American Express – Deutschlands "Service-Oasen 2012/2013" gesucht: Mitmachen und Gäste gewinnen
(Frankfurt am Main, 26. Juli 2011) American Express sucht die deutschen Restaurants mit dem besten Service: Ab sofort können Gäste die “Service-Oasen Deutschland” wählen. Gastronomen erhalten dafür kostenlos umfangreiche Werbematerialien. Das Voting läuft bis Ende des Jahres. Erstmals haben Gäste die Möglichkeit, direkt im Restaurant per Smartphone über einen speziellen Code ihre Stimme abzugeben.
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Die bereits dreimal verliehene Auszeichnung für die hohe Kunst des herausragenden Service unterteilt sich in drei Kategorien, die sich nach dem Preis der Hauptspeisen richten: Kategorie eins für Preise von durchschnittlich bis 20 Euro, Kategorie zwei von 20 bis 30 Euro und Kategorie drei für Hauptspeisen ab 30 Euro. Alle Restaurants mit überdurchschnittlich vielen Stimmen werden als “Service-Oase” ausgezeichnet. Die am häufigsten nominierten Restaurants aus jeder Kategorie erhalten die Auszeichnung in Gold. Alle Service-Oasen bekommen eine Plakette, die sie an ihrer Eingangstür anbringen können – so erkennen neue Gäste auf den ersten Blick, dass sie hier ein besonderer Service erwartet. Außerdem unterstützt American Express Gewinner mit einem Auszeichnungs-Logo für die Homepage und einer vorbereiteten Pressemitteilung. Die ausgezeichneten Restaurants werden in verschiedenen Medien präsentiert und im Restaurantführer “Service-Oasen Deutschland 2012/2013” zusammengefasst – einem Buch von Service-Spezialisten für Liebhaber von gutem Service.
“Wie wir in unserem aktuellen Service-Barometer herausgefunden haben, sind Verbraucher bereit, für guten Service weite Wege auf sich zu nehmen und auch deutlich mehr Geld auszugeben. Herausragender Service ist und bleibt also ein bedeutsames Alleinstellungsmerkmal”, sagt Carola Paschola, Vice President bei American Express. “Mit der Wahl der Service-Oasen bietet American Express Restaurants die Möglichkeit, ihr Service-Engagement bei Kunden aktiv und glaubwürdig zu bewerben.” Denn die Jury sind die Gäste selbst, die anderen Verbrauchern mit positiven Votings den Weg zu exzellentem Service weisen.
Gastronomen können per Telefon (02745/9202-787), Fax (02745/9202-987) oder E-Mail (partnermarketing@aexp.com) ab sofort kostenfrei Aktionskärtchen bestellen, um ihre Gäste auf die Wahl aufmerksam zu machen. Online-Banner für die Restaurant-Website und eine E-Mail-Signaturvorlage mit dem Hinweis auf die Abstimmung zur Service-Oase können direkt auf der Aktionswebsite heruntergeladen werden: http://www.service-oase-deutschland.de/downloads
Gäste voten unter www.service-oase-deutschland.de ihre Lieblingsrestaurants und nehmen an einer Verlosung von exklusiven Hotel-Arrangements teil. Zum ersten Mal können Gäste vor Ort mit einem einfachen Handgriff ihr Voting versenden: Wer mit dem Smartphone den Quick-Response-Code auf den Wahlkärtchen im Restaurant abfotografiert, wird direkt auf die Aktions-Website zur Abstimmung geleitet. Abgestimmt wird bis Ende des Jahres.
Im Auftrag von American Express befragte Echo Research vom 18. Februar bis zum 2. März 2011 jeweils 1.000 Verbraucher ab 18 Jahren in Deutschland sowie in Australien, Kanada, Frankreich, Indien, Italien, Mexiko, in den Niederlanden, Großbritannien und den USA zum Thema Service. Die Befragung wurde online durchgeführt. Im Jahr 2010 fand die Befragung bereits ein erstes Mal statt. -
Außer-Haus-Markt Deutschland 2011: Convenience auf dem Vormarsch – Gastgewerbe weiterhin im Wachstum
(Hamburg, 26. Juli 2011) Das Gastgewerbe setzt weiterhin stark auf Convenience-Produkte in der Küche. 41 Prozent der Hotels und Restaurants in Deutschland setzen vorgefertigte Lebensmittel und Food-Grundprodukte regelmäßig ein. Dies ist Ergebnis einer neuen Erhebung des auf den Außer-Haus-Markt spezialisierten Marktforschungsinstituts The Business Target Group, Scheeßel bei Hamburg. Besonders in Restaurants (auch Hotelrestaurants) wird besonders häufig Convenience verwendet, vorrangig tiefgekühlte Rohrwaren (TK): Bei Gemüse sind 83 Prozent der Rohwaren aus TK-Lieferungen, bei Fisch 80 Prozent und bei Fleisch rund 35 Prozent.
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Bei den TK-Halbfertigprodukten sind Desserts und Kuchen mit knapp 56 Prozent die Nummer eins. Aber auch bei Fleisch und Fisch liegen halbfertige TK-Produkte bereits über der 40-Prozent-Marke. Damit wird deutlich, dass Convenienceprodukte – in ihrer unterschiedlichen Conveniencegraden – im Gastgewerbe weiterhin stark auf dem Vormarsch sind. Weitere Details zu Verwendung von Convenience-Produkten, Küchentrends und vielen weiteren Fakten zum F&B-Management ist der nun neu aufgelegten Dokumentation „Außer-Haus-Markt Deutschland 2011“ zu entnehmen.
Außer-Haus-Markt wächst weiter
Das Konsumverhalten der Menschen verändert sich rapide.Stulle, Thermoskanne und Henkelmann sind als Exoten in der Verpflegung unterwegs. Man geht – auch konjunkturbereinigt – immer öfter aus und verpflegt sich direkt bei einem der zahlreichen Außer-Haus-Anbieter. Laut einer GfK-Studie aus acht europäischen Ländern gehen 15 Prozent der Deutschen mindestens drei Mal pro Monat im Restaurant essen. Weitere 27 Prozent tun dies ein- bis zweimal im Monat und 38 Prozent zumindest immer noch einmal pro Monat. Allerdings betritt auch ein Fünftel aller Deutschen niemals ein Restaurant.
Mittag- und Abendessen bilden jeweils 35 Prozent der gesamten Anlässe für den Außer-Haus-Verzehr. 16 Prozent der Verzehranlässe teilen sich auf die Einnahme von Zwischenmahlzeiten auf. Das Frühstück nimmt mit 14 Prozent den geringsten Anteil ein.
Der durchschnittliche Erwachsene besucht außer Haus am liebsten einen Imbiss (oder McDonald´s). Obwohl es viel mehr Restaurants mit deutscher Küche gibt, wird gerne „der Italiener“ oder „der Grieche“ besucht, zumindest in der Stadt. Jeder zehnte Besuch einer gastronomischen Einrichtung findet im Rahmen von Ausbildung und Arbeit statt.
15 Prozent gehen gerne in die Kantine oder ins Restaurant (oder nach dem Kino zum Burgerbrater). Die Mehrheit gibt an, höchstens einmal im Monat außer Haus zu speisen. Jeder fünfte geht niemals außer Haus essen, aus Sparsamkeit oder Prinzip.
Durchschnittlich gibt jeder Besucher im Außer-Haus-Markt 5,72 Euro aus. Je nach Segment fällt dieser Durchschnittswert sehr unterschiedlich aus: In Quick-Service-Restaurants / Lebensmitteleinzelhandel / Convenience-Stores sind dies 3,71 Euro, in Full-Service-Restaurants und Hotels satte 11,94 Euro und in Freizeiteinrichtungen noch 8,05 Euro. In Kantinen und Mensen gibt jeder Gast durchschnittlich nur 2,50 Euro aus.
Die günstige Konjunkturentwicklung führte im Gastgewerbe zur Schaffung neuen Arbeitsstellen. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Vollzeitbeschäftigten im Gastgewerbe hat sich von 2007 bis 2010 von 619.000 auf 639.000, die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Teilzeitbeschäftigten von 170.000 auf 207.000 und die Zahl der geringfügig Beschäftigten von 720.000 auf 835.000 erhöht. Gleichzeitig sank die Zahl der Auszubildenden von 76.000 auf 69.000.
Die Dokumentation „Außer-Haus-Markt Deutschland 2011“ umfasst über 250 Seiten mit zahlreichen Grafiken, Schaubildern und detaillierten Erläuterungen. Zu beziehen bei: The Business Target Group, 1 -
Hotelmarketing: Google kappt Hotelbewertungen? Neue Software gegen Manipulationen
(Hamburg, 29. Juli 2011) Google hat wieder einmal das System umgestellt. In den Profilen bei Google Places würden nun keine externen Hotelbewertungen mehr angezeigt, berichtet Fachjournalist Arndt Aschenbeck im Blog der “fvw” ). “Für den User bedeutet das, er verliert von heute auf morgen auf einen Schlag bis zu 90 Prozent der Bewertungen eines Hotels, wie ich bei Stichproben festgestellt habe”, schreibt der auf Travel Technology spezialisierte Autor.
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Google will sich offenbar weiter auf eigene Inhalt konzentrieren. “Die fremden Textschnipseln, etwa von Tripadvisor, Holidaycheck oder Qype, lassen sich offenkundig nicht mit dem Google-System verknüpfen und in die Suchlogik integrieren”, so Aschenbeck. Für Hotel bedeutet dies nun, dass „das Google-Ranking noch mehr als bisher zu einem Lotteriespiel“ werde. Bislang sei nicht klar, wie sich die Google-Bewertungen auf die Platzierung der Place-Page auswirken. „Die reine Anzahl der Kritiken scheint derzeit nicht entscheidend zu sein, denn unter den top-gelisteten Place-Pages etwa für das Keyword ‚Hotel Hamburg’ finden sich auch Hotels mit lediglich zwei oder drei Bewertungen“, notiert die „fvw“. Laut Google-Auskunft seien die Bewertungen seien nur eines von mehreren Kriterien.
Auch die bei Google abgegebenen Hotelbewertungen müssen überpfüft werden. Nach Google-Angaben sollen dazu von eigenen Softwareingenieuren entwickelte Suchalgorithmen mögliche Manipulationen aussortieren. „Zudem können Hotels negative Kritiken kommentieren und auf Bewertungen hinweisen, die gegen die Kommentar-Richtlinien von Google verstoßen“, schreibt Aschenbeck. „Ob das in einer Zeit ausreicht, in der sich selbst holidaycheck.de trotz einer 60 Mitarbeiter starken Überprüfungsabteilung derzeit massiver Kritik ausgesetzt sieht, ist zumindest diskutabel“, so der Fachautor.
Mit Software gegen Manipulationen – Neuentwicklung der Cornell Universität
Gefälschte Hotelbewertungen könnten bald Vergangenheit sein. Ein neu entwickeltes Programm der 1 erkennt 90 Prozent von manipulierten Einträgen. In einem Test mit 800 Rezensionen über Hotels in Chicago wurde ein Großteil der eingeschleusten Fälschungen erkennt, berichtet die für ihre Hotelmanagement-Ausbildung weltberühmte Lehreinrichtung.
Die Software setzt dabei auf Sprachanalyse. Ehrliche Hotelbewertungen enthalten konkrete Begriffe, die zum Hotel gehören: z.B. „Badezimmer“, „Check in“ oder „Preis“. Bei Fälschungen würde Wörter wie „Urlaub“, „Geschäftsreise“ oder „mein Ehemann“ eher auftauchen. Grundsätzlich gelte: Fälscher nutzen mehr Verben, ehrliche Rezensenten mehr Nomen.