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  • Das Restaurant mit der besten Facebookseite 2011: Brauereigasthof-Hotel Aying

    (Leipzig, 04. August 2011) Aus 480 Restaurant-Facebookseiten haben die User von Restaurant-News einen Gewinner gekürt. Dank grossem Interesse wird der Wettbewerb auch 2012 stattfinden. Das Restaurant mit der besten Facebook-Seite heisst Brauereigasthof-Hotel Aying. Es konnte die meisten User-Stimmen auf sich vereinen. Insgesamt beteiligten sich rund 7000 Facebook-User am ersten Wettbewerb für Restaurant-Facebookseiten. Sämtliche nominierte Betriebe wurden von den Userinnen und Usern von Restaurant-News.de vorgeschlagen.
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    Ausgetüfteltes Nominationsverfahren
    Aus den 480 vorgeschlagenen Betrieben suchte eine Jury, bestehend aus Marketingleuten, Journalisten, Hotelbetreibern und Experten, insgesamt 60 Restaurants aus. Die Facebook-Auftritte dieser 60 Nominierten wirkten professionell und stimmig. Zuletzt traten jeweils 20 Betriebe in der Vorrunde gegeneinander an und kämpften um die Gunst des Facebook-Publikums.
    Die Besten haben den Wert von Facebook erkannt
    Die Restaurants, die es in die Top Ten schafften, haben begriffen, worauf es ankommt: Übersichtlichkeit des Angebots, Übereinstimmung des Erscheinungsbildes mit der Homepage und natürlich regelmässig neuer Content in Form von spannenden Informationen und stimmungsvollen Bildern aus dem Restaurant.
    Die Facebook-Seite des Gewinnerbetriebes Aying wurde mithilfe eines externen IT-Spezialisten gefertigt. «Ziel war es, den Wiedererkennungswert unserer offiziellen Web-Seite anzupassen», sagt Alexander Moosbauer, Mitarbeiter der Geschäftsleitung bei Aying: «Das Feedback unserer Gäste ist sehr gut.»
    Einfach mal machen bringts nicht
    Initiiert wurde der Wettbewerb Restaurant-Facebookseite 2011 von Alexander Hänsel, Chefredakteur von Restaurant-News.de. «Heute entscheiden sich immer mehr Restaurants dafür, auch auf Facebook präsent zu sein», so Hänsel. «Nur setzen sie ihr Vorhaben dann einfach planlos um. Das bringts nicht.» Es sei wichtig, die Bedürfnisse der Internet-User und Restaurantbesucher genau zu kennen. Mit dem Wettbewerb Restaurant-Facebookseite 2011 können Gastronomen in Zukunft viel stärker berücksichtigen, was bei den Facebook-Besuchern ankommt – und was nicht. Aufgrund grosser Nachfrage seitens Gastronomen und der beachtlichen Teilnehmerzahl beim Voting steht für Initiant Hänsel heute schon fest: «Den Restaurant-Facebookseite-Wettbewerb wird es auch 2012 geben.»
    Über Restaurant-News.de
    1Die Internetplattform Restaurant-News.de liefert Informationen und Hintergründe zu Themen rund um die Gastronomie: von Restaurant-Besprechungen in Deutschland sowie international über Stellenangebote und Reservierungsmöglichkeiten bis zu Trends, Events und Hintergrundwissen. Zudem verbreitet Restaurant-News.de ihre Informationen über soziale Netzwerke wie Twitter, Facebook und andere.
    Links zum Wettbewerb:
    “Gesucht: Die beste Restaurant-Facebookseite 2011″: 1
    Restaurant-Facebookseite 2011 – Ergebnisse: 1
    Restaurant-Facebookseite 2011 – Finale:
    Restaurant-Facebookseite 2011 – nomierte Restaurants 1-20:
    Restaurant-Facebookseite 2011 – nomierte Restaurants 21-40:
    Restaurant-Facebookseite 2011 – nomierte Restaurants 41-60:

  • Azimut Hotel Company: Europäische und russische Hotelketten werden vereint

    (Berlin/Moskau, 05. August 2011) Die 1 vereinigt die bisher separat voneinander gemanagten Hotelketten in Europa und Russland. Somit wird der Konsolidierungsplan für das Untenehmen nun auch operativ umgesetzt. Bisher wurden die Hotels der Azimut -Marke von zwei Büros in Berlin und Moskau verwaltet. Die vereinigte Gesellschaft wird weiterhin den Namen AZIMUT Hotels führen und ihren Hauptsitz in Moskau haben. Die Zusammenlegung soll voraussichtlich Ende dieses Jahres abgeschlossen sein.
    1Dem Unternehmen wird weiterhin ein Verwaltungsrat vorsitzen, der es als Gesamtunternehmen leitet. Unter dem Dach des Gesamtunternehmens gibt es eine neue Struktur, in der die Bereiche Operations (operativ tätiges Unternehmen) und Assets (Objektgesellschaft) verwaltet werden. Azimut Hotels OpCo ist die neue Gesellschaft für das Operations Management. Sie wird geleitet von Direktor Remco Gerritsen, der bisher das Europäische Büro in Berlin leitete. Azimut Hotels PropCo ist zuständig für Asset Management und die Unternehmensentwicklung der konsolidierten Geschäftsbereiche. Verantwortlich für diesen Bereich ist Direktor Alexander Gendelsman, bisher Leiter von Azimut Hotels Russia.
    „Durch die Zusammenlegung wird sich zudem die Bewertung der finanziellen KPIs erhöhen und die Kette wird somit attraktiver für Partner und Investoren“, sagte Igor Romanov, Azimut Board Director.
    Azimut Hotels wurde 2004 gegründet und umfasst Businesshotels in 24 Städten in Österreich, Deutschland und Russland, mit insgesamt über 5500 Hotelzimmern. Vorsitzender des Verwaltungsrates von Azimut Hotels ist Alexander Klyachin.

  • InterContinental Hotels Group: Neues MICE-Portal live

    (Frankfurt am Main, 05. August 2011) Die InterContinental Hotels Group bietet ihren Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) mit “Meeting&More” ab sofort ein neues Portal rund um das Thema Meetings und Events. Das Portal bündelt alle Meeting-Aktivitäten der Marken Crowne Plaza, Holiday Inn und Holiday Inn Express in der DACH-Region: Mit nur wenigen Klicks haben Kunden Zugriff auf das Meeting-Angebot der teilnehmenden Hotels, alle aktuellen Promotions, lokale Tipps zu Eventmöglichkeiten, abwechslungsreiche Rahmenprogramme sowie die Hotels des Monats.
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    Einen Schwerpunkt des Portals bildet der interaktive “IHG Hotelfinder”. Über eine Filterfunktion können Kunden nach Ländern, Städten, Meeting-Kapazitäten oder Hotelmarken suchen und finden schnell und unkompliziert ein Hotel, das ihren Anforderungen entspricht. Der “IHG Hotelfinder” bietet detaillierte Informationen zu jedem einzelnen Haus inklusive Fotogalerie.  Individuelle Buchungsanfragen können Kunden über ein benutzerfreundliches Online-Formular direkt an die IHG Tagungsprofis senden oder das Team jederzeit telefonisch kontaktieren.
    Ab September steht Kunden zudem der “Prämien-Store” auf “Meeting&More” zur Verfügung. Hier kann der Kunde seine getätigten Meetingumsätze sammeln und sich je nach Umsatzvolumen attraktive Sachprämien sichern, die halbjährlich wechseln. Voraussetzung ist, dass die Veranstaltungen während des Promotionzeitraums gebucht und durchgeführt werden.  Im September 2011 startet außerdem die “IHG Roadshow”, ein hochkarätiges Kundenevent mit dem EnterT®ainer Alexander Munke.

  • Hotelmarkt Berlin – Zufriedene Gäste: Berlin im europäischen Hotelbewertungsindex knapp vor Wien und Lissabon

    (Berlin, 05. August 2011) Berliner Hotels sind offenbar am beliebtesten: Aus mehr als 1,5 Millionen von 1 ausgewerteten Hotelbewertungen ging Berlin als Stadt mit den besten Hotels unter den großen Metropolen Europas hervor. Demnach erzielten die Berliner Hotels in der Gesamtbetrachtung eine durchschnittliche Zufriedenheit von 79,8 Prozent und liegen damit knapp vor Lissabon mit 79,5 Prozent und Wien mit 79,4 Prozent.
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    Die Berliner Hotels liegen in allen Sternekategorien weit vorne: Bei den Hotels mit drei Sternen siegte Berlin mit 79,5 Prozent und bei den Hotels mit fünf Sternen sogar mit einer Zufriedenheit von 90 Prozent. Auch die Ergebnisse der anderen Kategorien können sich sehen lassen. Bei den Bewertungen der Hotels mit einem und vier Sternen liegt Berlin jeweils auf Platz zwei mit 76,6 Prozent und 83,1 Prozent direkt hinter Madrid mit 78,7 Prozent bzw. Dublin mit 83,2 Prozent.
     
    Die Gründe für die positiven Bewertungen der Hotels in Berlin seien zu einem großen Teil auf das niedrige Preisniveau in Berlin zurückzuführen, hießt es von citysam.de. „Mit dem Preis eines Hotels steigen auch die Erwartungen der Gäste, was sich in den eher schlechten Hotelbewertungen in vergleichsweise teuren Regionen widerspiegelt”, sagte Thomas Horn, Vorstandschef der Citysam AG. Dies erkläre, warum die angesagten Städte London und Paris in diesem Ranking die letzten Plätze belägen. Im Vergleich zu dem durchschnittlichen Hotelpreis in Berlin von 85 Euro für ein Zweibettzimmer sind Hotels in London mit 186 Euro und Paris mit 161 Euro etwa doppelt so teuer. Zu erklären sind die günstigen Hotelpreise in Berlin zum einen mit den generell niedrigen Lebenskosten in Deutschland. Auf der anderen Seite bietet die große Fläche Berlins viel Platz und günstiges Immobilienpreise für ein reichhaltiges Hotelangebot.
     
    Das geringe Preisniveau erkläre aber nicht allein die gute Hotelbewertung, so eine Pressemitteilung von citysam.de. Hotels in Berlin verfügten über vergleichsweise gute Ausstattungen und seien relativ sauber. Aufgrund der städtebaulichen Entwicklung seit dem Fall der Mauer sind viele Hotels auch relativ neu und modern eingerichtet.
    Für diese Untersuchung wurden die Hotelbewertungen verschiedener Buchungssysteme auf itysam.de ausgewertet, welche die Kunden nach Ihrer Abreise auf einer Skala von 0 für sehr schlecht bis 100 für sehr gut abgegeben haben.

  • Gourmetspitzen von Heinz Horrmann – Restaurant "Paris-Moskau" in Berlin: Am Rand des Bahndamms wird mutig experimentiert

    Von Heinz Horrmann
    Immer, wenn ich vorbeifahre, fasziniert mich das kleine Fachwerkhaus, das in regelmäßigen Abständen dem geplanten Abriss entkommen ist und heute wie auf einer einsamen Eisscholle zu treiben scheint.
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    Keine Nachbarn weit und breit, nur platt gewalztes Bauland. Sollte die unsinnige Investition in den geplanten gigantischen Bau eines neuen Innenministeriums doch noch zum Tragen kommen, wird das schmucke, denkmalgeschützte Häuschen in den nach vorliegenden Plänen so hässlichen neuen Komplex einbezogen. Das 1 bleibt erhalten und damit eine interessante Küche in der Metropole.
    Lesen Sie hier die gesamte Kolumne von Heinz Horrmann:
     

  • Savoir-vivre mit Heinz Horrmann: Mehr Service für den Gast – Führungswechsel im "Grand Hotel Heiligendamm"

    Von Heinz Horrmann
    Wer stets kritisch hinsieht und in Hotels und Restaurants mit den Augen des Gastes Fehler und Ärgernisse aufzeigt, darf auch mal richtig jubeln, wenn sich ein Haus spektakulär entwickelt hat, ja qualitative Purzelbäume schlägt. Ich bin hingerissen vom aktuellen Aufwärtstrend im ältesten deutschen Bade-Resort Heiligendamm an der Ostsee (seit 1793), in dem bekanntlich vor vier Jahren der G-8-Gipfel stattfand.
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    Das 1 mit den prächtig restaurierten Villen aus kaiserlicher Zeit und dem detailverliebten erstklassigen Interieur-Design litt lange unter schlechter Hotelführung. Direktoren als Büroleiter, aber nicht als Gastgeber, das kann in einem Ferienhotel wahrlich keine Lösung sein. So war der Erfolg sowohl in der Kempinski-Ära als auch beim Management in Eigenregie eher bescheiden.
    Lesen Sie hier die gesamte Kolumne: 1

  • Streik, Annullierung, Verspätung – Wann es Geld von der Airline gibt

    (München, 08. August 2011) Urlauber und Geschäftsreisende ärgern sich, wenn Flüge wegen Streiks oder technischer Defekte verspätet sind oder ganz gestrichen werden. Wartezeiten, verpasste Anschlussflüge oder Hotelaufenthalte, fehlende Informationen der Reisenden sind die Folgen. Jeder Fluggast hat durch die EU-Fluggastrechte-Verordnung Rechte gegen die Airline.
    “Diese Fluggastrechte muss jede Airline erfüllen, welche aus der EU abfliegt bzw. EU-Airlines, welche die EU zum Ziel haben”, erläutert Ernst Führich, Reiserechts-Professor an der Hochschule Kempten und Autor zahlreicher Ratgeber wie “Reiserecht – Guter Rat bei Urlaubsärger” (Beck kompakt-Ratgeber). Gleiches gilt für Urlauber von Reiseveranstaltern, welche Pauschalreisen gebucht haben. “Viele Passagiere von Billigfliegern können einfach nicht glauben, dass ihnen in vielen Fällen 250 bis 600 Euro Ausgleichspauschale zusteht, obwohl sie für den Flug weniger gezahlt haben als für das Parken des Autos am Flughafen. Die EU will mit der Verordnung alle Passagiere gleichbehandeln, wobei die Airline, die fliegt die Ansprüche erfüllen muss.
    Bei Annullierungen oder Verspätungen aufgrund eines Streiks eigener Leute oder der staatlichen Fluglotsen lehnen Airlines Ausgleichszahlungen aber in der Regel ab. Sie berufen sich auf einen außergewöhnlichen und unvermeidbaren Umstand. “Einzelfallentscheidungen urteilten jedoch schon zugunsten von Fluggästen”, erklärt professor Führich. So nahm das Amtsgericht Frankfurt am Main am 9.5.2006 (31 C 2820/05), einen “außergewöhnlichen Umstand” dann an, wenn es sich um einen spontanen Streik handele, auf den die Airline nicht vorbereitet gewesen sei. Dies habe die Fluggesellschaft im vorliegenden Fall aber nicht nachweisen können. Die Klage auf Erstattung der Übernachtungskosten und Schadensersatz wegen Belastungen aufgrund zweitägiger Wartezeit hatte demnach Erfolg. Reiserechtsexperte Führich gibt den Fluggästen für die Fluggastrechte-Verordnung und für das internationale Luftverkehrsrecht des Montrealer Übereinkommens geringe Chancen bei Streik auf eine Entschädigung. Die Passagiere könnten also weder die höheren Kosten für eine Ersatzbeförderung anderen Verkehrsmitteln einfordern, noch Geld wegen entgangener Urlaubsfreude fordern. “Aber die Airline muss die Passagiere auch bei Streik betreuen”, sagt Führich. Ab zwei Stunden Verspätung muss die Fluggesellschaft die Passagiere am Flughafen mit Essen und Trinken versorgen. Kostenlos sind auch zwei Telefonate, Faxe oder E-Mails nach Hause. Und wer wegen des Streiks erst an einem anderen Tag nach Hause fliegen kann, bekommt außerdem die erforderlichen Übernachtungen im Hotel und die Fahrt dorthin bezahlt. “Aber buchen Sie nicht eigenmächtig, das muss die Airline machen”, warnte Führich. Wie viele Sterne das Hotel haben muss, sei nicht geregelt. “Die Verordnung spricht nur von einer angemessenen Übernachtung.” Ab fünf Stunden Verspätung dürfen Passagiere kostenlos ihren Flug stornieren und bekommen den vollen Preis zurück – wenn sie ihn einzeln gebucht haben.
    “Pauschaltouristen müssen warten, bis sie wieder fliegen können”, erklärt Professor Führich. Denn eine 14-tägige Reise, die bei einem Veranstalter gebucht wurde, werde durch einen oder zwei Tage Flugverspätung noch nicht erheblich beeinträchtigt. Die Schwelle für eine Kündigung des Pauschalreisevertrages sei damit noch nicht überschritten. Für die Reisetage, die den Urlauber durch den Streik entgangen sind, erhalten sie aber einen entsprechenden Teil des Reisepreises zurück. Bei einer zweiwöchigen Pauschalreise kann man laut Führich bei einem verspäteten Abflug ab drei Tagen von einer erheblichen Beeinträchtigung sprechen. Wer vorher die Reise absagt, müsse die vertraglichen Stornokosten bezahlen.
    Lediglich bei Überbuchung und Annullierung außerhalb von Streiks und sonstiger höherer Gewalt haben Fluggäste Anspruch auf Betreuungsleistungen wie Verpflegung, mehrere Hotelübernachtungen mit Transfer und Kommunikation, Unterstützungsleistung wie Fortsetzung der Flugreise oder Rückerstattung des Flugpreises und eine Ausgleichsleistung zwischen 125 EUR und 600 EUR je nach Flugstrecke und Verzögerung.
    Ein unhaltbarer Zustand ist eine fehlende Information durch die Airline am Flughafen über die Rechte und die weitere Betreuung der Fluggäste. Betroffene sind schriftlich am Flughafen über ihre Rechte zu informieren, betont Prof. Führich. Sollte das nicht der Fall sein, rät Führich zu einer Beschwerde beim Luftfahrtbundesamt ( 1 ), welches jedoch bisher die Airlines von Bußgeldern verschont hat. Hier muss der politische Druck auf das Ministerium und die EU erhöht werden, fordert der Reiserechts-Experte.
    Beck kompakt, Prof. Dr. Ernst Führich, Reiserecht – Guter Rat bei Urlaubsrecht, Verlag C.H.Beck, 2011, EUR 6,80, ISBN: 978-3-406-61767-6, www.beck-shop.de/7816823

  • IHA-Hotelkonjunkturbarometer Sommer 2011: Hotellerie bleibt auf Wachstumspfad

    (Berlin, 8. August 2011) Die deutsche Hotellerie kann mit einem realen Umsatzzuwachs von 3,8 Prozent, einer Zunahme der Übernachtungen um 6,3 Prozent und einer Verbesserung der durchschnittlichen Zimmerauslastung um 3,7 Prozent auch in der ersten Jahreshälfte 2011 ihren Wachstumskurs nach der Krise fortsetzen. Das sind die Ergebnisse des aktuellen IHA-Konjunkturbarometers Sommer 2011.
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    Der positive Trend schlägt sich auch in der Zahl der Beschäftigten nieder. Nach jüngsten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit gab es zum Jahresende 2010 in den deutschen Beherbergungsbetrieben 7.085 mehr sozialversicherungspflichtig Beschäftigte als ein Jahr zuvor, was einen Anstieg von 2,89 Prozent bedeutet. Die Gesamtwirtschaft verzeichnete im gleichen Zeitraum nur ein Plus von 1,99 Prozent.
    “Die aktuellen Zahlen machen klar, dass die Hoteliers die Senkung der Mehrwertsteuer nicht nur für Investitionen in Millionenhöhe, sondern auch für Neueinstellungen genutzt haben. Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Hotellerie hat sich gerade in internationaler Perspektive deutlich verbessert. Diese zuversichtlich stimmende Entwicklung gilt es nun, zu fördern und nicht abzuwürgen. Die immer wieder aufkommende Diskussion um die Mehrwertsteuer sowie kommunale Bettensteuern sorgen für große Verunsicherung und Verärgerung in der Branche”, betont Fritz G. Dreesen, Vorsitzender des Hotelverbandes Deutschland (IHA).
    Das IHA-Konjunkturbarometer basiert auf Angaben des Statistischen Bundesamtes (Übernachtungen und Umsatz) und Auswertungen des Hotelbenchmarks von STR Global (Zimmerauslastung, Zimmerpreis, RevPAR).
    Die Daten des IHA-Hotelkonjunkturbarometers 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum:

    • Die Zahl der Übernachtungen in Hotels, Hotels garnis, Gasthöfen und Pensionen erhöhte sich im Zeitraum Januar bis Mai um 6,3 Prozent auf 85,2 Millionen. Mit einem Plus von 8,9 Prozent stieg die Anzahl der Übernachtungen ausländischer Gäste stärker als die inländischer Gäste (+5,6 Prozent).
    • Der Umsatz der Hotellerie stieg nominal um 4,2 Prozent an und real (inflationsbereinigt) konnte ein Zuwachs von 3,8 Prozent erreicht werden (Werte Januar bis Mai).
    • Die durchschnittliche Zimmerauslastung erhöhte sich im ersten Halb-jahr 2011 um 3,7 Prozent auf 62,5 Prozent.
    • In den ersten sechs Monaten 2011 stiegen die durchschnittlichen Nettozimmerpreise leicht um 2,2 Prozent und erreichten einen Wert von 93 Euro, während europaweit die durchschnittliche Nettozimmerpreise um 4,1 Prozent auf 99 Euro stiegen.
    • Der durchschnittliche Zimmerertrag (RevPAR) konnte im 1. Halbjahr 2011 um 6,0 Prozent auf 58 Euro gesteigert werden.
  • Gastronomie – NGG-Gewerkschaftschef Franz-Josef Möllenberg: "Schwarzarbeit in jedem dritten Restaurant"

    (Berlin, 08. August 2011) Gut ein Drittel der Gastronomiebetriebe in Deutschland würden Schwarzarbeit fördern. Dies behauptete Franz-Josef Möllenberg, Chef der Gewerkschaft 1, in einem Interview mit der „Welt“. „Bei Schwerpunktkontrollen der Finanzkontrolle Schwarzarbeit in diesem Sommer wurden in jedem dritten Gastronomiebetrieb Verstöße festgestellt“, sagte Möllenberg. Minijobs – mittlerweile 790 000, davon 250 000 im Rahmen einer Nebentätigkeit – würden zur „Grauzone in der Gastronomie“ beitragen, so der Gewerkschafter.
    Möllenberg thematisierte erneut das Thema Tarifverträge und Mindestlöhne. „Wir leisten uns den fragwürdigen Luxus, Hungerlöhne mit Milliarden aus der Staatskasse aufzustocken. So fördert man Schmutzkonkurrenz und schädigt die Arbeitgeber, die vernünftige Löhne zahlen. Wenn man in den Speisekarten einmal aufführen würde, was der Koch, die Kellnerin und der Mann hinter dem Tresen pro Stunde bekommt, dann würde so mancher Gast vor Scham das Lokal verlassen“, so der Gewerkschafter im Interview. Im Gastgewerbe habe es in 18 Tarifgebieten nur noch acht Tarifverträge gegeben. „Wir können dort nichts durchsetzen, 840 000 Beschäftigte verteilen sich auf 280 000 Betriebsstätten. Die großen Hotelketten verstecken sich hinter den kleinen Eckkneipen. Auch in der Systemgastronomie, bei den großen Hamburger-Ketten, hatten wir sechs Jahre lang keine Tarifverträge“, so Möllenberg.
    Der NGG-Chef fordert ein Eingreifen des Gesetzgebers bei den sogenannten Minijobs. „ Die rot-grüne Landesregierung in Nordrhein-Westfalen überlegt, wieder eine bestimmte Arbeitszeit für die 400-Euro-Jobs festzulegen. Heute ist das ja unbeschränkt, was zu Hungerlöhnen von unter drei Euro führen kann, wenn die Arbeitszeit in die Höhe getrieben wird“, so Möllenberg. Bei zwölf Stunden in der Woche käme man auf einen Mindestlohn von 8,62 Euro. „Das wäre schon einmal ein erster Schritt“, so Möllenberg.

  • VDR Certified Business & Conference Hotels – Neue Prüfkriterien für Tagungshotels: WLAN wird Pflicht

    (Frankfurt/Main, 08. August 2011) Internetzugang per WLAN muss angeboten werden: Mit der Aktualisierung der Prüfkriterien für die 1 hat der Geschäftsreiseverband 1, Frankfurt/Main, den Internetzugang in allen öffentlichen Bereichen im Fokus. Mit den 125 aktualisierten Kriterien geht es auch um modernisierte Technikausstattung und einen Nichtraucher-Standard. Besonderes Augenmerk gilt sowohl im Geschäftsreise- als auch im Tagungshotel der Matratzenhygiene und dem Pflegezustand. In einem nächsten Projekt erarbeitet die Hotelzertifizierung Kriterien zur Nachhaltigkeit der Hotels.
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    „Der VDR kennt die Bedürfnisse der Travel Manager ganz genau. Diese verändern sich aber auch im Laufe der Zeit. Darauf reagieren wir, indem wir aktuelle Trends aufgreifen und die Kriterien für die Zertifikate Certified Business Hotel und Certified Conference Hotel daran anpassen“, so Daniela Schade, Mitglied im VDR-Präsidium.
    Hotels gehen mit Veranstaltungsanfragen schlecht um
    Eine aktuelle Analyse des IFH Institute for Hospitality Management von MICE-Qualitäten der Hotels hatte ergeben, dass Hotels mit Veranstaltungsanfragen weltweit schlecht umgehen. Der VDR ist verärgert über die Ergebnisse. „Leider sind viele Hotels in der IFH-Analyse negativ aufgefallen. Mit dem Zertifikat Certified Conference Hotel, das besonders auf Veranstaltungen ausgelegte Hotels kennzeichnet, gehen Tagungsplaner auf Nummer Sicher. Die VDR-zertifizierten Hotels gewährleisten professionelle Kundenbetreuung – hier werden Anfragen vollständig, mit genauer Leistungsbeschreibung und konkreten Preisen beantwortet“, so VDR-Präsident Dirk Gerdom.
     
    Das Zertifikat Certified Business Hotel beruht auf 60 Kriterien. Jedes Hotel, unabhängig vom Hotel-Standard, kann sich als Certified Business Hotel qualifizieren, wenn es mindestens 55 dieser Anforderungen erfüllt. Diese Anforderungen reichen von Mobilfunkerreichbarkeit und Internetzugang über ausreichend Arbeitsfläche im Zimmer bis hin zum Check-In ab 15 Uhr. Das Prädikat Certified Conference Hotel fordert zusätzlich tagungsspezifische Kriterien wie ein eigener Tagungsbereich, standardisierte Angebots- und Abrechnungsprozesse und eine professionelle Veranstaltungsbetreuung. Die Zertifikate können alle Hotels in Deutschland erhalten, sofern sie in einer Prüfung nachweisen, dass sie die Anforderungen erfüllen.