(Hamburg, 01. Juli 2011) Wer eine Reise buchen will, für den sind die Bewertungen anderer Reisende auf Online-Plattformen die wichtigste Entscheidungsgrundlage. 43 Prozent der Deutschen vertrauen Kundenbewertungen im Internet bei der Wahl eines Reiseziels oder einer Unterkunft am meisten. Die Bewertung Fremder wiegt dabei sogar mehr als der Rat von Freunden und Bekannten. Nur für 18 Prozent ist eine Empfehlung aus dem Bekanntenkreis entscheidendes Kriterium für die Urlaubsbuchung. Das ergibt eine repräsentative Umfrage von Faktenkontor und Toluna unter 1.000 Bundesbürgern.
Nach der Qualität der Bewertungen auf Online-Portalen gefragt, sind die Deutschen grundsätzlich zufrieden mit den Beiträgen, die andere Reisende verfassen. 45 Prozent der Befragten stufen die Beurteilungen für die Reiseplanung mehrheitlich als hilfreich ein. 41 Prozent von ihnen sind dabei überzeugt, dass mindestens drei Viertel der abgegebenen Bewertungen echt sind – also tatsächlich von Kunden stammen und nicht von den Reiseveranstaltern verfasst wurden. Den geringsten Einfluss auf die Wahl eines Reiseangebots haben den Studienergebnissen zufolge die Angaben des Reiseanbieters selbst. Bei der Urlaubsplanung spielen die Internetauftritte der Touristikunternehmen trotzdem keine unerhebliche Rolle: 44 Prozent der Deutschen starten ihre Recherche nach Urlaubsangeboten direkt auf der Homepage der Reiseveranstalter.
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Hotelmarketing – Urlaubsplanung: Deutsche vertrauen Online-Bewertungen mehr als Empfehlungen von Freunden
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Dorchester Collection: Management des Le Richemond Genf
(Genf, 01. Juli 2011) Namhafter Zuwachs der exquisiten 1: Ab 1. August wird das Management des 1 (109 Zimmer) übernommen. Nach einem Eigentümerwechsel erfolgt nun eine umfassende Renovierung von Restaurant, Bar und Suiten. Das Hotel wird ununterbrochen geöffnet bleiben.
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Das Le Richemond ist das achte Haus der Dorchester Collection. Derzeit wird das New York Plalace Hotel an Northwood Investors verkauft, da es nicht mehr zur Philosophie der Hotelgruppe passt. Der Verkauf soll Mitte Juli abgeschlossen werden. Im September soll das neunte Hotel der Gruppe, das 45 Park Lane in London, eröffnen. Im Oktober steht die Wiedereröffnung des Hotel Bel-Air Los Angeles nach einem Generalüberholung an. -
Hotelmarkt Hamburg: Total ausgebucht
(Hamburg, 01. Juli 2011) Mit dem Start der Sommerferien herrscht Hauptkampfzeit in 1. Für das Wochenende wird „Ausgebucht“ gemeldet. Mit gleich drei Großveranstaltungen – „Schlagermove“, Galopp-Derby und WM-Boxkampf zwischen Wladimir Klitschko und David Haye – brummt die Hansestadt. Bei hotel.de ist nur noch Zimmer im Mercure Hotel Hamburg Airport, bei booking.com sind nur elf von insgeamt 340 gelisteten Hotels buchbar und bei hrs.de waren zuletzt lediglich neun Hotels buchbar.
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Die erfreuliche Buchungslage markiert einen neuen Rekordwert im sagenhaften Tourismusboom in Hamburg. Allein in den ersten vier Monaten des Jahres stiegen die Übernachtungen um über zehn Prozent.
Im 1ist kein Zimmer mehr zu haben – und dies bei gebuchten Raten von 424 Euro, berichtet das „Hamburger Abendblatt“. Die starke Nachfrage nach den rund 45.000 Hotelbetten und etwa 4.000 Betten von Privatvermietern lässt auch einige Hoteliers vom sagenhaften Reichtum träumen. Nach einem „Abendblatt“-Bericht soll man im 1 sage und schreibe 1.190 Euro für die Übernachtung im Doppelzimmer verlangt haben … Aktuell ist ein Doppelzimmer für 690 Euro je Nacht buchbar. -
Bettensteuer: Matratzen-Maut in München endgültig gescheitert – Neue Zwangsabgaben in Göttingen und Suhl
(München, 04. Juli 2011) Der Spuk ist nach einem Jahr vorüber – zumindest in München: Die im Juni vom Stadtrat beschlossene und im Oktober von der Bezirksregierung gekippte Bettensteuer wurde nun vom Bayerischen Verwaltungsgericht endgültig ad acta gelegt. Der politische Vorstoß sei nicht genehmigungsfähig, heißt es in dem Urteil. Die Stadtratsfraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen beschlossen, künftig je Hotelübernachtung 2,50 Euro abkassieren zu wollen. Dem Urteil wird Signalwirkung für ganzt Bayern zugeschrieben.
„Die Erhebung einer Bettensteuer hätte die vom Bund beschlossene Mehrwertsteuerreduzierung auf Beherbergungsdienstleistungen konterkariert und wäre somit verfassungswidrig gewesen“, erläutert Dehoga-Bayern-Präsident Ulrich N. Brandl. „Eine zusätzliche Steuer hätte zudem Übernachtungen verteuert, Gäste verschreckt und die Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe zerstört“, sagte Stefan Wild, Vorsitzender des Fachbereiches Hotellerie.
2,50 Euro pro Person für jede Übernachtung hätte bei einem Preis von 50 Euro fürs Doppelzimmer eine Verteuerung um zehn Prozent bedeutet. Als Kompensation für entgangene Gelder aus dem Wachstumsbeschleunigungsgesetz hatte sich Rot-Grün in München allein durch die Bettensteuer Mehreinnahmen pro Jahr in Höhe von 25 Millionen Euro erhofft. In ganz Deutschland betragen jedoch die Mindereinnahmen aller Kommunen durch die Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Beherbergungsleistungen nicht mehr als 19 Millionen Euro. Das macht durchschnittlich 1.650 Euro pro Kommune aus, die durch Investitionen der Hotellerie in die heimische Wirtschaft und weniger Arbeitslose mehr als aufgewogen werden.
„Unserer besonderer Dank gilt der Regierung von Oberbayern, die als zuständige Genehmigungsbehörde sich nicht von populistischen Aussagen irreführen hat lassen, sondern nach einer rein sachlichen Prüfung der Rechtslage zu dem Ergebnis kam, den Vorstoß der Landeshauptstadt München nicht zustimmen zu können“, fügt Brandl hinzu.
Da in Bayern der Freistaat nur bei der erstmaligen Einführung einer kommunalen Abgabe Erlaubnis erteilen muss, besitzt das Urteil bayernweite Relevanz. Wegen der grundsätzlichen Bedeutung der Sache ließ das Verwaltungsgericht München jedoch die Berufung zum Bayerischen Verwaltungsgerichtshof zu.
Neue Bettensteuern in Göttingen und Suhl
Am 01. Juli trat die Matratzen-Maut (1-3 Euro je Übernachtung) in Göttingen in Kraft. Auch hier ist ein Musterverfahren Mit Unterstützung des Dehoga Niedersachsen geplant. In Suhl/Thüringen soll einem bericht von Radio MDR 1 zufolge ab Herbst eine Bettensteuer (1,50-2 Euro je Nacht) erhoben werden. Das wäre nach Erfurt, Jena, Gera und Weimar die fünfte Stadt in Thüringen mit dieser Zwangsabgabe.
Mehrere Verfahren in Gange
Gegen die Bettensteuern in den deutschen Städten und Gemeinden sind mehrere Verfahren in Gange bzw. in Vorbereitung. Einen erstes Rückschlag gab es in Rheinland-Pfalz: Hier hatte das Oberverwealtungsgericht Koblenz die Abgaben in Bingen und Trier genehmigt. In Osnabrück und Köln sind weitere juristische Verfahren in Gange. -
UNWTO: Welttourismus wächst weiterhin stark
(New York City, 04. Juli 2011) Boom im Tourismus – und dies weltweit: In den ersten fünf Monaten des Jahres wuchs der Welttourismus um 4,5 Prozent. Überdurchschnittliches Wachstum bei den Reisen gab es laut „Welttourismus-Barometer“ der UN-Welttourismusorganisation 1 in Südamerika (+17%), Südasien (+14%) und Südostasien (+10%).
Zwischen Januar und April wurden weltweit 268 Millionen Ankünfte gezählt, zwölf Millionen mehr als im Vorjahreszeitraum. Allein im April gab es einen Zuwachs von sechs Prozent.
In Europa gab es mit sechs Prozent mehr Ankünften (verglichen mit Januar-April 2010) endlich wieder ein starkes Plus. Dagegen musste man im Mittleren Osten (-14%) und in Nordafrika (-11%) herbe Verluste im Tourismus hinnehme; eine Folge der Revolutionen und Unruhen. -
digningcity.com: Weltgrößtes Restaurantportal startet in Berlin – Ab Herbst auch in Hamburg
(Berlin, 04. Juli 2011) Wohin zum Candle-Light-Dinner? Welcher Italiener hat die beste Pasta? Und wo gibt es den leckersten Sonntagsbrunch? Bei Fragen wie diesen hilft 1 weiter. Das nach eigenen Angaben weltweit größte Restaurantportal ist seit dem 1. Juli auch mit einer deutschen Website online. Als erstes gehen die Restauranttipps für Berlin an den Start.
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Ab November will digningcity.com auch in Hamburg präsent sein. 2012 sind Portale für Frankfurt am Main, München, Hannover und Köln geplant.
Die Basispräsentation kostet 1.200 Euro im Jahr. Dazu kommen optional z.B. die „1“ zu 250 Euro je Aktion. „Die Restaurantwochen finden zwei Mal im Jahr statt. Erste Restaurantwoche wird im Oktober in Berlin präsentiert“, sagte Dirk Alberts von der in gründung befindlichen diningcity Deutschland GmbH in Hannover
Die Kriterien für die Online-Restaurantsuche sind Region, Küche, Preisklasse und Extras wie zum Beispiel Frühstück, Raucherbereich oder Terrasse. Mehr als 50 Hauptstadt-Restaurants stellen sich zum Onlinestart auf den Seiten von diningcity.com ausführlich vor – darunter Gourmetrestaurants wie das „Lorenz Adlon“, Kult-Gastronomien wie „Habel Weinkultur“ und Exoten wie das „No Kangaroo“. Das erklärte Ziel ist es, bis zum Jahresende 100 Restaurants in Berlin zu präsentieren.
Restaurantfotos, Lage, Speisekarte, Sonderaktionen, Zahlungsmodalitäten und Preisniveau gehören zu den Informationen, die auf einen Klick sichtbar sind. Wer von dem Angebot überzeugt ist, kann sofort über die Seite reservieren. Unverzichtbares Element der Restaurant-Porträts ist außerdem die Online-Bewertung der Gäste. Neben freien Kommentaren gehört dazu eine Punkteskala von eins bis zehn. Die durchschnittliche Bewertung zeigt direkt an, wie gut das Restaurant bei seinen Gästen ankommt.
„Wir sind nicht das erste Restaurantportal im Internet, aber individueller und dabei werbefrei und nutzerfreundlich“ erklärt Peer Stephan, Sprecher von diningcity.com in Deutschland. „Die anspruchsvolle und ausführlich bebilderte Vorstellung der Restaurants ist wegweisend. Außerdem bieten wir den teilnehmenden Gastronomen viele Möglichkeiten, Sonderaktionen über unser Portal zu initiieren oder auf aktuelle Events hinzuweisen.“ Dazu gehören zum Beispiel Sonderaktionen für Gäste die über diningcity buchen und spezielle diningcity-Menüs und ein Eventkalender auf der Startseite des Portals. -
Hotelbau-Boom in Dubai hält unvermindert an: 97 neue Hotels entstehen in der Glitzerstadt am Arabischen Golf – Berlin mit 49 Hotelprojekten auf Platz 3 der Top 11 Städte weltweit mit meisten Hotelbauten
(Hamburg, 04. Juli 2011) Das ist eine Hitliste: In Dubai werden nachwievor die meisten Tophotels gebaut (97), in Las Vegas entstehen die größten Stadthotels (bis zu 8.292 Zimmer) und in Berlin setzt sich der Hotelbau-Boom mit 49 Projekten unvermindert fort. Das Ranking der Top 11 Städte weltweit mit den meisten Hotelbau-Projekten führt die Glitzermetropole am Arabischen Golf weiterhin an. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung von 1, einem internationalen Informationsdienstleister für Hotelprojekte und Kettenhotels weltweit.
Trotz einiger Verzögerungen durch die Finanz- und Wirtschaftskrise gehen die Bauarbeiten im Sand der Vereinigten Arabischen Emirate munter voran. Dubai’s neues Vorzeigeprojekte „Dubailand“ mit dem 6.500 Zimmer großen „Asia Asia“-Hotelprojekt wird von Projektentwickler Tatweer/Dubai Holding kräftig voran getrieben – wenn auch in abgespeckter Form. Hier entstehen mehrere riesige Freizeitparks, darunter ein „Legoland“. In „Dubailand“ sollen etliche neue Themenhotels entstehen.
Mit Abu Dhabi (66 Hotelprojekte mit insgesamt über 21.500 Zimmern) und Ras Al-Khaimah (14 Projekte mit mehr als 4.600 Zimmern) sind gleich zwei weitere Dampfregionen der Vereinigten Arabischen Emirate in der Hitliste der Städte mit den meisten Hotelbauten zu finden. Dies zeugt von dem beispiellosen Boom in der Allianz von sieben Emiraten, die sich Zug um Zug von der Erdölförderung unabhängiger machen wollen. Mit dem höchsten Turm der Welt, dem 828 Meter hohen Burj Khalifa (der ein Armani Hotel beherbergt), ist Dubai bereits weltweit Spitze.
Top 11 Städte weltweit mit den meisten Hotel-Neubauten
Stadt / Anzahl Hotelprojekte / Anzahl Hotelzimmer in Bau insgesamt
Dubai/VAE – 97 – 35.154
Abu-Dhabi/VAE – 66 – 21.572
Berlin/Deutschland – 49 – 9.819
New York City/USA – 43 – 9.928
Moskau/Rußland – 32 – 7.198
Marrakesch/Marokko – 24 – 6.384
Sotschi/Rußland – 18 – 9.404
Panama-City/Panama – 18 – 4.450
Las Vegas/USA – 17 – 31.100
Mekka/Saudi-Arabien – 14 – 6.988
Ras Al-Khaimah/VAE – 14 – 4.607
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In Las Vegas, der Stadt der Süchte und Sehnsüchte, entstehen weiterhin die größten Hotels weltweit. Zwar sind es aktuell „nur“ 17 Hotelprojekte, die bei tophotelprojects.com in der Online-Datenbank verzeichnet sind, aber mit insgesamt 31.100 neuen Hotelzimmern ist die Spielhölle in der Wüste von Nevada eine einzige riesige Baustelle. Eines der herausragendsten Hotelprojekte ist die Planung des „Fontainebleau“-Resorts mit über 3.800 Zimmern.
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In Berlin verschärft sich der Preiskampf unter den Hotels mit 49 geplanten bzw. in Bau befindlichen Hotels (über 9.800 Zimmer) zusätzlich. Zu den größten Hotelprojekten gehört das 322 Zimmer zählende Steigenberger Hotel am neuen Flughafen BBI; die Eröffnung ist für Mitte 2012 geplant. Es ist dann das zweite Steigenberger-Hotel in der Hauptstadt. Das prestigeträchtigste Hotelbau-Projekt ist das High-End-Luxushotel Waldorf Astoria (232 Zimmer), das im „Zoofenster“-Turm an der Gedächtniskirche entsteht; die Eröffnung ist für Jahresende vorgesehen. Die Gästezimmer werden mit mindestens 50 Quadratmetern außergewöhnlich groß und luxuriös sein. Der Hotelmarkt Berlin wird auch Versuchsdestination für die in Deutschland noch gänzlich unbekannte Hotelmarke „Indigo“ der InterContinental Hotels Group: Gleich zwei Projekte (152 bzw. 81 Zimmer) sind konkret in Planung.
Über tophotelprojects.com®: Die Online-Datenbank bietet über 4.300 Top-Hotelprojekte (nur First Class- und Luxushotels) mit kompletten Projektendaten und Ansprechpartnern. Monatlich kommen durchschnittlich 150 neue Hotelprojekte hinzu und mehrere hundert Hotelprojekte werden aktualisiert. Abonnenten von tophotelprojects.com® sind führende Ausstatter und Zulieferer der Top-Hotellerie. Neben der Datenbank für Hotelbau-Projekte wird eine Datenbank mit Profilen aller wichtigen Hotelketten weltweit betrieben: tophotelchains.com bietet ausführliche Informationen zu allen bedeutenden Hotelmarken. -
Accor Hospitality Germany: Weiterer Ausbau im Low-Budget-Segment – 4 weitere Etap-Hotels geplant
(München, 05. Juli 2011) Auch Accor setzt auf Low Budget: Etwas verhaltener als Konkurrent B&B geht der Ausbau der 1 voran. Nun wurde das 71. Hotel der Marke in Ulm (129 Zimmer) eröffnet. Weitere vier Etap-Hotelprojekte sind in Entwicklung.
Clou des Etap-Konzept sind die „Triple“-Zimmer mit einem Französischen Bett sowie einem Etagenbett, die Platz für jeweils zwei Erwachsene und ein Kind unter zwölf Jahren bieten. Die Übernachtung im neuen Etap Hotel Ulm City ist ab nur 43 Euro zu haben.
Das Etap-Zimmerkonzept „Cocoon“ bietet u.a. LED-Beleuchtung, Leselampen mit Berührungsschalter, eine geräumige Duschkabine, einen offen gestalteten Aufenthaltsbereich, Flatscreen-TV mit Multimedia-Konsole sowie mehr Stauraum für Gepäck und einen Ganzkörperspiegel. Accor hat das “Cocoon”-Konzept in Zusammenarbeit mit Priestman Goode entwickelt, einer Agentur mit Spezialisierung auf ergonomische Designlösungen. 2008 wurde Etap dafür bei den „European Hotel Design Awards“ mit dem Preis für das beste Innendesign ausgezeichnet. -
Hotelmarkt Wien: Bank stellt Konkursantrag gegen Grand Hotel
(Wien, 05. Juli 2011) Harte Zeiten für Hotelinvestor Mohammed Bin Issa Al Jaber: Nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Profil“ soll die UniCredit Bank Austria einen Konkursantrag gegen sein 1 eingebracht haben. Grund seien nicht getilgte Kreditraten. Die Bankschulden belaufen sich dem Bericht zufolge auf 3,5 Millionen Euro.
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Al Jaber hat bereits vor kurzem eine Beteiligung, den Skihersteller Kneissl, durch Insolvenz verloren. Auch die UniCredit Bank Austria ist einer der Großgläubiger bei Kneissl. Nun steht das namhafte Tophotel auf dem Spiel. „Profil“ zufolge soll die Auslastung überdurchschnittlich sein und alle Gehälter konnten bezahlt werden. Bislang.
Die Bank stellte die Kredite für die beiden Hotels von Al-Jabers Gruppe MBI International, Grand Hotel und The Ring, am 21. Januar fällig. Nun erfolgte der Insolvenzantrag. Laut „Profil“ ist die Hotelimmobilie mit zwei Hypothemen in Höhe von 158 Millionen Euro durch Eurohypo belastet. Offenbar ist ein Verkauf nicht mehr abzuwenden. Al Jaber hatte das Grand Hotel 2002 von All Nippon Airways übernommen -
Hotelmarketing: Weiterhin Disput über Onlinebewertungen von Gästen
(Frankfurt am Main/Hannover, 05. Juli 2011) Es geht längst nicht mehr darum, ob Hotelbewertungen im Internet sinnvoll sind. Der Disput in Hotellerie und Touristik über den Umgang mit Gästebewertungen geht weiter. Der Hotelberater Maximilian Blum Freiherr von Grevenstein hat nun mit 1 einen neuen Recherchedienst für Hotelrezensionen gestartet. Quality Reservations wertet – wie der Dehoga-Bundesverband bei der Vergabe der offiziellen Hotelsterne – Onlinebewertungen auf, indem die Onlinemeinungen beim bundesweit beachteten Yieldmanagement-Wettbewerb „UPS“ mit einfließen. Und der Travel Industry Club befragte dazu Entscheider der deutschen Reiseindustrie: Demnach meinen 95 Prozent aller Befragten, auch die Hoteliers könnten von davon profitieren, wenn ihre Häuser durch Gäste im Internet bewertet werden.
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„Wir bitten um mehr Fairness“, erläutert Blum von Grevenstein den Hintergrund seines neuen Informationsdienstes. Bei Negativbewertungen will er recherchieren und ggf. Bewertungen richtigstellen. Auch kümmert er sich um Gegenkommentare und Stellungnahmen zu Webrezensionen. „Kritiken sind nützlich, wichtig und verändern. Aber: Verleumdungen schaden nicht nur den Unternehmen, sondern auch dem Gast“, so der Hotelberater.
Der „Recherchedienst gegen unfaire Internetkommentare“ bietet auch eine Hotellistung. Mit der Verlinkung sollen die Hotelpartner ein Stück weit unabhängiger von den Buchungsportalen werden. Hotelportale wie auch 1 bieten tatsächlich einen Mehrwert im Onlinemarketing – etliche privat geführten und Kettenhotels können sich so eine Spitzenstellung in den Suchmaschinen sichern bzw. zurück erobern.
Quality Reservations arbeitet mit trustyou.com zusammen
Erstmals fließen Online-Meinungen in die Bewertung der 350 QR-Partnerhotels beim Yieldmanagement-Wettbewerb „1“ ein, den Quality Reservations in 2011 bereits zum vierten Mal in Folge durchführt. Der in Langenhagen bei Hannover ansässige Spezialist für den weltweiten Online-Hotelverkauf reagiert damit auf die zunehmende Bedeutung, die Meinungen und Bewertungen auf den Verkauf von Hotelzimmern haben. Seit Juni 2011 arbeitet Quality Reservations mit dem Münchner Online-Unternehmen trustyou.com zusammen, das mit seinen Produkten mehr als 220 Millionen Online-Meinungen systematisch durchsucht und auswertet.
„Menschen werden bei ihren Reiseplanungen den Empfehlungen ihres eigenen Netzwerkes immer den Vorzug geben und somit ist ein Hotelier gefordert, sich mit diesen Kanälen zu beschäftigen. Für uns war es deshalb nur konsequent, Online-Hotelbewertungen bei unserem Yieldmanagement Wettbewerb UPS 2011 zu berücksichtigen, der sich unter dem Motto ‚Ultra Populär: Socialising!“ intensiv mit Social Media Management befasst“, sagte QR-Geschäftsführerin Carolin Brauer. Mit Hilfe von trustyou.com werden für alle 350 QR-Partnerhotels die Buchungs- und Bewertungsportale durchforstet sowie youtube.com, flickr.com und google.de gecheckt. Durch die Möglichkeit der semantischen Suche können auch reine Kommentare, die sich auf facebook.com und twitter.com befinden, ausgewertet werden.
Die Ergebnisse der Online-Bewertungen schlagen beim Wettbewerb „UPS 2011“ mit zehn Prozent zu Buche. Weitere Kriterien sind die Steigerungen der über QR generierten Durchschnittsrate, der Übernachtungen und das daraus resultierende Umsatzplus unter Berücksichtigung der tatsächlich zur Verfügung stehenden Zimmer. Für Carolin Brauer steht fest: „Die Meinungen der Gäste werden immer wichtiger und bilden die Basis für die gezielte Pflege von Image und Qualität. Empfehlungsmarketing ist heute und wird verstärkt auch in der Zukunft ein wichtiges Mittel sein, um Gäste für sich zu gewinnen!“
Legitim und weitestgehend zuverlässig: Deutsche Reiseindustrie bringt Hotelbewertungen im Internet große Sympathie entgegen – Deutlicher Nutzen für die Hoteliers
Allen Kritiken und angeblichen Versuchen von Manipulationen zum Trotz: Bewertungen von Hotels im Internet sind in Deutschland fest etabliert und stehen nicht nur bei den Verbrauchern als nützliches Instrument zur Reiseplanung hoch im Kurs. Auch die Reiseindustrie selbst möchte darauf offensichtlich nicht mehr verzichten. Allerdings sollten die Bewertungen der Hotels nur von solchen Gästen akzeptiert werden, die auch tatsächlich in dem betreffenden Haus abgestiegen sind.
Bei einer Erhebung unter Entscheidern der deutschen Reiseindustrie gaben 86 Prozent aller Befragten bei der im Auftrag des 1 von dem auf die Touristik spezialisierten Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Trendscope erhobenen Umfrage an, dass Hotelbewertungen im Internet grundsätzlich nützlich sind und sich als zuverlässige Informationsquelle etabliert haben. Nach Einschätzung der im Juni befragten Manager dienen die Bewertungen im Internet dabei nicht nur dem Verbraucher. Nach Meinung von 95 Prozent aller Befragten können auch die Hoteliers davon profitieren, wenn ihre Häuser durch Gäste im Internet bewertet werden.
Die befragten 228 Entscheider der Reiseindustrie sind zudem mehrheitlich der Überzeugung, dass man den Bewertungen weitestgehend Glauben schenken kann. Während 68 Prozent der Befragten die Bewertungen für glaubwürdig halten, gehen 32 Prozent davon aus, dass Hotelbewertungen durchaus auch oft manipuliert sind und falsche Informationen widerspiegeln. 83 Prozent der Befragten würden es befürworten, wenn nur diejenigen das Hotel bewerten dürfen, was sie auch selbst besucht haben.
Eindeutig ist das Votum der Manager aus der deutschen Reiseindustrie im Hinblick auf die Legitimierung von Hotelbewertungen im Internet. Nur zwei Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass Hotelbewertungen im Internet unterbunden werden sollten.