(Münster, 31. Mai 2011) Manche Hoteliers fürchten ihn, manche hassen ihn, manche sehen ihn am liebsten von hinten, wenn er das Hotel wieder verlässt: Olaf Trebing-Lecost gilt als härtester Hoteltester Deutschlands. Er wird regelmäßig beschimpft, erfolglos verklagt, und doch hat er eine große Fangemeinde, die sein ehrliches Urteil schätzt. Soeben ist der Trebing-Lecost Hotelguide 2011 zum zehnten Mal erschienen und wurde der Presse im 1 vorgestellt.
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Ein Luxushotel fällt bei ihm durch das Raster, wenn Hochnäsigkeit an die Stelle von Service-Qualität tritt. Letztere liegt ihm besonders am Herzen. Am vier Sterne zählenden Mauritzhof Hotel Münster schätzt er, dass Direktor Stefan Stahl und sein Team dem Wort „Gastgeber“ alle Ehre machen, und das, obwohl es sich bei dem 39-Zimmer-Haus an Münsters Promenade um ein kleines Hotel handelt. Bei etablierten Fünf-Sterne-Häusern hat er hingegen auch schon mal die Erfahrung gemacht, dass man als Gast regelrecht um die Aufmerksamkeit des Personals betteln musste.
Schlimm findet der Tester demotivierte Mitarbeiter, die dem Gast das Gefühl geben, dass er stört oder gar Hoteldirektoren, die sich zu fein sind, ihren Gästen die Koffer zu tragen.
Rogier Hurkmans ist „Hotelmanager des Jahres 2011“
Rogier Hurkmans, Hoteldirektor des Swissôtel Bremen, wird vom Oldenburger Trebing-Lecost Verlag als „Hotelmanager des Jahres 2011“ ausgezeichnet. Mit dem Erscheinen der diesjährigen Jubiläumsausgabe des Trebing-Lecost Hotel Guide ehrt der Verlag mittlerweile zum neunten Mal eine Persönlichkeit der Hotellerie. Die Auszeichnung geht in diesem Jahr an Rogier Hurkmans, dem es gelungen ist, alle Häuser, die er als Hoteldirektor führte, innerhalb kürzester Zeit auf Erfolgskurs zu bringen, wie es in der Begründung des Verlags heißt. Stets habe er ein beachtliches Service- und Dienstleistungsniveau kultiviert, mit dem er sich vom Gros der Mitbewerber erfolgreich abhebe. Der smarte Holländer, so Verlagschef Olaf Trebing-Lecost, habe in den vergangenen Jahren eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er jedes ihm anvertraute Hotel innerhalb kürzester Zeit an der Spitze des jeweiligen Marktsegments positionieren könne. Man habe den Eindruck, dass den sympathischen Hoteldirektor eine Herausforderung umso mehr reize, je größer sie sei. Diese Haltung sieht Trebing-Lecost als eine Grundvoraussetzung, um sich im stark umkämpften Segment der First-Class-Businesshotellerie Wettbewerbsvorteile zu erarbeiten. Mit dem Swissôtel hat Hurkmans bereits zum zweiten Mal ein Hotel in der Hansestadt Bremen übernommen. Zuvor realisierte er für Hilton ein sogenanntes Re-Branding und etablierte das ehemalige Scandic als neues Haus der Hotelgruppe in der Hansestadt.
In den vergangenen Jahren hat der Trebing-Lecost Verlag Persönlichkeiten wie Dr. Bertram Thieme (Dorint, Halle), Nicole Kobjoll (Schindlerhof, Nürnberg) und Jörg T. Böckeler (InterContinental, Düsseldorf) ausgezeichnet. Zuletzt wurde diese Anerkennung Helmut Stadlmann zuteil, der als Direktor des Luxusbusinesshotels Sofitel Bayerpost gezeigt hatte, dass avantgardistisches Interieur und traditioneller Service, wie er in der Regel in einem Grandhotel geboten wird, nicht nur kompatibel sind, sondern diese Kombination sogar den Erfolg eines modernen Hauses ausmachen kann. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Internetpräsenz des Verlags.
Kleines Jubiläum: 10 Jahre „Der Trebing-Lecost Hotel Guide“
Angefangen hat alles vor mehr als 10 Jahren mit dem von Verleger und Autor 1 als Einzelprojekt geplanten Buch „Guter Service ist kein Geheimnis“, das neben verschiedenen anderen Dienstleistern auch Autohäuser, Autovermietungen sowie die Deutschen Bahn und zahlreiche Hotels und Restaurants im Hinblick auf die Service- und Dienstleistungsqualität beleuchtete. Kurz nach Erscheinen des Buches bekam Trebing-Lecost prompt Post von einer internationalen Anwaltskanzlei, welche von einer großen Hotelkette beauftragt wurde, gegen die Kritik in dem erschienenen Buch vorzugehen – dies allerdings ohne Erfolg. Schnell erkannte der Autor, dass er mit seinem Werk ins „Schwarze“ getroffen hatte und „kreierte“ daraufhin einen Hotelführer der besonderen Art, in welchem nicht nur die Hotel-Hardware bewertet wird, sondern viel mehr in unterhaltsamer Weise über den Ist-Zustand des jeweiligen Hotels ausführlich berichtet wird. Dabei nimmt Trebing-Lecost kein Blatt vor den Mund und deckt ganz ungeniert entdeckte Serviceschlampereien und Renovierungsstaus auf. Seinen Stil beschrieb eine renommierte große deutsche Zeitung einmal in einem Portrait über den Autor als „gallig-sarkastisch“.
Seit 2004 ist es dem Verlag gelungen, für das Vorwort Persönlichkeiten wie etwa Hans-Dietrich Genscher, Heide Simonis, Guido Westerwelle und Christian Wulff zu gewinnen. Das Vorwort für den aktuellen Hotel Guide schrieb Dr. Christoph Bergner – Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern sowie Beauftragter der Bundesregierung für die Neuen Länder. Der Staatssekretär hob in seinem Vorwort hervor: „Für mich ist der Blick in diesen Hotelführer besonders erfreulich, weil unter den vielen Häusern, die hier charakterisiert werden, auch zahlreiche attraktive Angebote aus dem Osten Deutschlands zu finden sind. Sie sind Ausdruck einer großartigen Entwicklung in den neuen Bundesländern, die sich in diesem Dienstleistungscharakter vollzogen hat. Nichts erinnert an die Ausgangslage, die hier vor 20 Jahren vielerorts vorzufinden war.“
Der jährlich erscheinende „Trebing-Lecost Hotel Guide“, der im Buchhandel sowie bei allen gängigen Online-Buchhändlern für 38 € erhältlich ist, unterscheidet sich deutlich von herkömmlichen Hotelführern. Den Leser erwartet hier mehr als eine Aufzählung von Ausstattungsmerkmalen der begutachteten Hotels. Insbesondere das Service und Dienstleistungsniveau eines Hauses wird unter die Lupe genommen. Dabei werden Serviceschlampereien schonungslos aufgedeckt und schon mal das ein oder andere Luxushotel als Mogelpackung entlarvt. Nicht zuletzt aufgrund der plastischen und teilweise sarkastischen Anmerkungen ist dieser Hotelguide immer auch eine unterhaltsame Lektüre.
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"Härtester Hoteltester Deutschlands" im Mauritzhof Münster: Olaf Trebing-Lecost erzählt sein Testerleben
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Dometic feiert: 10 Mio. Kühlschränke aus Siegen rund um den Globus im Einsatz
(Siegen, 31. Mai 2011) Egal, ob in Shanghai, Singapur, New York, Berlin, auf hoher See im Atlantik oder am Campingplatz, die einen nutzen ihn als Minibar im Hotel oder Kreuzfahrtschiff, die anderen als Kühlschrank in ihrem Reisemobil oder Caravan. Die lautlosen Wohltäter der Siegener 1 sind nahezu überall rund um den Globus im Einsatz. Jetzt stand eine ganz besondere Seriennummer an. Am 27. Mai lief der zehnmillionste im Siegener Werk produzierte Absorberkühlschrank vom Band – eine starke Leistung. Würden zehn Millionen Kühlschränke aneinandergereiht, so reichte die Strecke von Siegen nach Lissabon und weiter bis nach Stockholm, einmal quer durch Europa. Zur Feierstunde am Freitag kamen unter anderem der Landrat des Kreises Siegen-Wittgenstein, Paul Breuer und der Bürgermeister der Stadt Siegen, Steffen Mues.
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Der Grundstein von Dometic wird 1923 gelegt, als zwei schwedische Studenten das Herzstück der heutigen Dometic Kühlschränke erfinden: Das Absorbersystem, die einzige Technik, die eine lautlose Kühlung ermöglicht. Diese bahnbrechende Idee erkannte der schwedische Electrolux Konzern und sicherte sich die Patente der beiden Studenten. In den 60er Jahren werden in Siegen die ersten Absorberkühlschränke unter dem Namen Siegas produziert, ehe 1973 Electrolux die Firma Siegas übernimmt. In den folgenden Jahren lag die Konzentration auf dem globalen Ausbau des Hotellerie- und Caravanmarktes mit Minibars bzw. Caravankühlschränken. Diese spezielle Nische der lautlosen Kühlung, ging als Idee um die Welt und unterschied sich zunehmend vom klassischen Haushaltssegment, so dass Electrolux diesen Geschäftsbereich ausgliederte und Dometic sich als Eigenmarke etablierte. 2011 beschäftigt die Dometic Group rund 6.600 Mitarbeiter weltweit, davon alleine 550 am deutschen Hauptsitz in Siegen, insgesamt sind es 1.500 Mitarbeiter in Deutschland. Am Standort in Siegen befindet sich die weltweit größte und modernste Produktionsstätte für Absorberkühlschränke. Täglich werden von Siegen im Schnitt zwei komplette Hotels mit Minibars ausgestattet, und das rund um den Erdball! Jedes Reisemobil, jeder Caravan weltweit hat mindestens ein Dometic Produkt an Bord. Zum Großteil ist dies der Absorberkühlschrank aus Siegen, zudem liefert Dometic heute mehr als 100 Spezialprodukte für die mobile Freizeit.
Joachim Kinscher, Executive Vice President der Dometic Group und Geschäftsführer von Dometic in Siegen: „Wir sind stolz, dass wir tagtäglich hunderttausende von Menschen mit erfrischenden Getränken aus unseren Kühlschränken Made in Germany verwöhnen können. 10 Millionen Kühlschränke sind eine stolze Leistung, und es werden täglich mehr! Heute vertreiben wir unsere Produkte in mehr als 100 Ländern.“
Neben den Feierlichkeiten am 27. Mai werden über den Sommer verschiedene Aktionen mit Kooperationspartnern durchgeführt und entsprechend in den Medien veröffentlicht. Der zehnmillionste Siegener Absorberkühlschrank ist ein limitiertes Sondermodell, das mit edlen “Swarovski Elements” verfeinert ist. -
JOI-Design kreiert neues Steigenberger Grandhotel and Spa Heringsdorf auf Usedom
(Heringsdorf auf Usedom/Hamburg, 31. Mai 2011) Es ist eine gelungene Hommage an die kaiserzeitliche Seebäderkultur auf Usedom: Highlight des 187 Zimmer, Suiten und Apartments zählenden 1 ist das rund 2.000 Quadratmeter große, luxuriöse „Baltic Sea Grand Spa“. Design, Konzept und Kreation des neuen Spitzenresorts stammen von Peter Joehnk und Corinna Kretschmar-Joehnk, den international gefragten Hoteldesignern von 1 aus Hamburg. Mit einem 20 Meter langen Außenbecken sowie einem Vitalpool mit gesundheitsorientierter Wirkung, verschiedenen Saunen und Dampfbädern, einer Sauna für Damen, einem großzügigen Fitnessbereich und dem Spa-Bistro ausgestattet, ist das „Baltic Sea Grand Spa“ wegweisend für Ostsee-Resorts. Betrieben wird das Hotel von der nun 77 Häuser zählenden Steigenberger Hotels AG mit Sitz in Frankfurt am Main. Investoren und Projektentwickler sind die Resort Hotel Kaiserbad GmbH & Co. KG/Chamartín Meermann Immobilien AG aus Berlin sowie die ID&C International Development & Consulting aus Kassel.
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Das Wellness-Konzept fußt auf vier Säulen: Zunächst erklären Berater den Spa-Besuchern in einem ausführlichen Erstgespräch mit Vitalitätscheck, welche Anwendungen sinnvoll sind, damit sie ihre ganz persönlichen Ziele erreichen. Danach steht zur Wiedergewinnung oder Verbesserung der körperlichen Fitness Bewegung – auch in kleinen Gruppen oder mit einem Personal Trainer – auf dem Programm. Die dritte Säule besteht aus Kosmetikbehandlungen und Massagen, die je nach dem angestrebten Ziel der Gäste entspannend oder belebend auf Körper und Geist einwirken. Die vierte, abschließende Säule bildet die genussvolle und gleichzeitig gesunde Küche des Steigenberger Grandhotel and Spa – u.a. im Spa-Bistro „Hiiumaa“, das einen Bartresen in Bootsform und ein herrliche Außenterrasse bietet.
Bereits bei der Anfahrt auf das Steigenberger-Resort fühlt sich der Gast angenehm zurückversetzt in die Ära der kaiserlichen Seebadkultur. Die gut erhaltenen, eleganten Bäderarchitekturvillen an der fast zehn Kilometer langen Strandpromenade lassen noch heute erkennen, warum Heringsdorf schon zu Zeiten Wilhelm II als Kaiserbad mit ganz besonderem, maritimem Flair bekannt war. Das großzügig angelegte neue Steigenberger Resort fügt sich so nahtlos in seine architektonische Umgebung ein, als hätte es schon immer an diesem Ort gestanden. Auch beim ersten Betreten der großen Eingangshalle wird man von einer so warmen Atmosphäre empfangen, dass man sofort das Gefühl bekommt, zu Gast bei Freunden zu sein.
Etwas versteckt hinter dem Kamin, der als zentraler Punkt in einer an Korallen und Strand erinnernde Steinverkleidung eingebettet ist, eröffnen sich dem Besucher weitere Räumlichkeiten der großen Lobby. Dreh- und Angelpunkt der Kommunikation bildet die Bar. Die weichen, Leder gepolsterten Fronten des Tresens vermitteln ein gewisses Understatement und sorgen so für eine diskrete Atmosphäre, die sich auch in den wohlig lichtdurchfluteten Seitenbereichen widerspiegelt. Weiße Holzshutter erinnern in moderner Übersetzung an die Zeiten des Kaiserbads. Wünscht er es noch etwas ruhiger und privater, kann sich der Gast ein paar Stufen herunter in die hauseigene Bibliothek begeben.
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Etwas hungrig spaziert der Besucher in die Restaurants „Lilienthal“ oder zum feineren À la Carte-Dining ins „Seaside“, das mit seinen weißen Kronleuchtern und dem verspielten Teppich fast wie eine feine englische Teestube „anno dazumal“ aussieht. Rustikaler Chic dagegen im Weinsalon: Eyecatcher ist hier die gläserne mit Weinflaschen bestückte Trennwand, die neben dem schönem großen Holztisch und seinen an Natur erinnernden Leuchten perfekt zur Geltung kommt. Für den kleinen Hunger bietet sich das „Waterfront“-Bistro als idealer Ort für ein Glas Champagner und eine Schale Meeresfrüchte an.
Maritim geht es dagegen in den Zimmern des Grandpalais zu, was sich schon an den Fluren mit seinen blau-weißen Wänden und den wie Taue aussehenden Verzierungen im braunen Fischgrät-Teppich erkennen lässt. Hier vereinen sich alle Strömungen, die der Gast bereits in den öffentlichen Bereichen entdecken konnte. Große Kissen auf dem weißen Holzbett sorgen für eine warme gemütliche Atmosphäre, ergänzt durch das in Weiß, Dunkelblau und Crème gehaltene Mobiliar. Eine Reminiszenz an alte Zeiten stellt das große mit geschwungenen Ornamenten versehende Regal dar. Es gleicht einem alten Bilderrahmen und lässt so den „neumodischen Flatscreen-TV“ sehr dezent aussehen. Komplementär zu dem in Blau gehaltenen Zimmer ist das Badezimmer in einen gelb-orangenen Sonnenton getaucht. Privatsphäre wird hier großgeschrieben. Dusche, Bad und Toilette sind jeweils durch Milchglas abgetrennte Bereiche und auch der Zugang ist nicht vom Flur sondern direkt vom Bett aus.
Über JOI-Design – JOI-Design hat sich spezialisiert auf die Gestaltung von Hotels, Restaurants und SPAs und realisiert die Projekte weltweit. Das Innenarchitektenteam mit Hauptsitz in Hamburg kreiert Konzepte, die eine individuelle Designidee nach außen transportieren und dabei auch funktionieren. Neben einem hohen Anspruch an das Design wird das Ambiente auch als wesentliches Marketingstatement verstanden, das die Marke unterstützt. Hierbei steht ein holistischer Ansatz im Vordergrund, der auch Projektstudien, Markenauftritte und ganzheitliche CI-Konzepte mit einbezieht. Kunden sind z. B. Le Méridien, Hilton, Hilton Garden Inn, Swissôtel, Kempinski, InterContinental, Marriott, Steigenberger, Dolce Hotels, Mövenpick, Radisson BLU, Park Inn, Aspria, Robinson Club, TUI Group, Mercure, Novotel, Ritz Carlton, Sheraton, CinemaxX, NH Hoteles, McDonald´s, McCafé, Dorint, Crowne Plaza, Darboven, Otto Group, PwC. -
FBMA: Sieben Teams im Casting für „Dream Team“-Wettbewerb
(Frankfurt/Main, 01. Juni 2011) Sieben Teams hat die 1 zum Casting für das „Dream Team Culinaire Malaysia 2011“ am 5. Juni 2011 in das Welcome Hotel Frankfurt/Main eingeladen. Vor einer Fachjury werden die Teams ihr Konzept für den Wettbewerb in Kuala Lumpur präsentieren sowie ihre Kompetenz, Kreativität und Flexibilität bei praktischen Aufgaben unter Beweis stellen. Jedes Team besteht aus drei Young Professionals aus den Bereichen Küche, Service und Bar.
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„Wettbewerbe mit diesem Mix aus Küche, Service und Bar sind eine Seltenheit. Die Ausschreibung des Castings für das Dream Team fand deshalb sehr positive Resonanz in der Branche. Wir haben hochkarätige Bewerbungen sowohl von feststehenden Teams als auch individuellen Fachkräften erhalten. Der Sieger des Castings wird auf Einladung der FBMA nach Kuala Lumpur reisen und als einziges europäisches Team am „1“-Wettbewerb teilnehmen“, erläuterte FBMA-Präsident Udo Finkenwirth.
An den Start gehen die Teams des Hotels Ratswaage Magdeburg, des Lufthansa Trainings- und Conference Centers Seeheim, der Wihoga Dortmund, der Susanna-Eger-Schule in Leipzig sowie zwei Mix-Teams bestehend aus Fachkräften der Mercure Hotels und des Hotels Heinz sowie des Seehotels Wiesler, Best Western Hotel Hofgut Sternen und Grand Hotel Les Trois Rois.
Die Jury setzt sich zusammen aus dem FBMA Präsidium mit Udo Finkenwirth, Michael Bläser und Mario Pick, Ctefan Wohlfeil (stv. FBMA-Regionaldirektor Nord), Andrea Nadles (Präsidentin des Verbandes der Serviermeister), Horst Henn von der DBU, Harald Becker (Schulleiter Wihoga Dortmund) sowie Vertretern der FBMA Industriepartner, darunter Manfred Gerhards von Grossmann Feinkost und Kilian Muth von Dr. Schnell Chemie. Die Betreuung der Teams vom Vorentscheid bis zum Wettbewerb liegt in Händen von Teamleader Oliver Gade (stv. Direktor Öschberghof und stv. FBMA Regionaldirektor Südwest). Als Wettkampfaufgabe in Kuala Lumpur ist ein klassisches französisches Menü für drei Gäste vorgegeben, bestehend aus Appetizer/Salat, Suppe, Hauptgang, Dessert und Kaffeespezialität inklusive Getränken, Service und Tischgestaltung für die Dauer von zwei Stunden.
Für die FBMA ist die Beteiligung an der Culinaire Malaysia vom 20. bis 23. September 2011 eine Premiere und Teil der internationalen Netzwerkbildung mit F&B-Organisationen rund um den Globus. Veranstalter der zweijährlich stattfindenden Gastronomiemesse in Kuala Lumpur ist unter anderem die Malaysian Food and Beverage Executives Association, ein strategischer Partner der FBMA. Unterstützt wird das „Dream Team“-Projekt u.a. vom Service-Bund, den Welcome Hotels, einer Reihe von FBMA Industriepartnern sowie der FBMA-Stiftung. -
1. Göttingen Gourmet Festival: Genuss-Gipfel mit „Chef“ Kirill Kinfelt & Friends
Besternte und hoch ausgezeichnete Köche zu Gast im „Planea“ – Start für eine Gourmet-Eventserie in Göttingen
(Göttingen, 01. Juni 2011) Es ist ein Achtungserfolg: Kirill Kinfelt, Chefkoch des „Planea“ in Göttingen, schafft es auf Anhieb, zum ersten „Göttingen Gourmet Festival“ am 05. Juni namhafte Gastköche einzuladen. Mit Ingo Bockler vom Relais & Chateaux Hotel Hohenhaus und Jürgen Reidt vom Hotel Traube Tonbach Baiersbronn sind zwei Stars der Sterneküche mit dabei. Mit TV-Koch Peter Scharff und „Chef“ Alexander Frien von Schloss Wilinghege ist das „Dream Team“ perfekt.
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Ingo Bockler, der mit einem Stern Michelin und 14 Punkten Gault Millau prämierte Chef, darf sich rühmen, beste Produkte in feines Essen zu verwandeln – das ist sein ebenso einfaches wie erfolgreiches Motto. Nach einer grundsoliden Kochausbildung in Braunschweig durchlief er Stationen wie das Relais & Chateaux Hotel Alpenhof Murnau, Schlossrestaurant „Schöningen“ und Restaurant „Jörg Müller“ auf Sylt – eine langjährige Station, die sein Verständnis von Kochkunst maßgeblich geprägt hat. Als Küchenchef des Restaurant „Merlin“ in Burgwedel erkochte er sich 2002 erstmals einen der begehrten Michelinsterne. Im Sommer 2004 wechselte der symathische Niedersachse in das Relais & Chateaux Hotel Hohenhaus im nordhessischen Herleshausen. Die moderne Klassik bildet die Basis für seine kreativen Gerichte, die jedes für sich als individuelle Highlights seine Küche verlassen. Die erfolgreiche Arbeit des 41-Jährigen spiegelt sich in der Begeisterung seiner Gäste sowie hohen Auszeichnungen aller gängigen Restaurantführer wieder.Ingo Bockler kocht beim 1. Göttingen Gourmet Festival:
Lackierter Bauch vom Milchferkel mit Flusskrebsschaum und Ingwer Mediterranes Gemüse mit Pecorino dolce im Sariette-Brotmantel1
Jürgen Reidt ist seit rund zwölf Jahren als Küchendirektor des unter Gourmets geradezu gerühmten Hotels Traube Tonbach in Baiersbronn tätig. Kurz nach seiner Meisterprüfung im Jahre 1988 fing er als Küchenchef in den Restaurants „Köhlerstube“ und „Silberberg“ an und erarbeitete sich seine eigene Spitzenposition neben Drei-Sterne-Koch Harald Wohlfahrt, der in der „Schwarwaldstube“ im Hause seinen Kochlöffel rührt. Reidt hat in etlichen Sternerestaurants gearbeitet und zahlreichen Jungköchen die Leviten gelesen und die besten davon auf ihrer eigenen Gourmetkarriere begleitet.Jürgen Reidt kocht beim 1. Göttingen Gourmet Festival:
Filet vom Schwäbisch Hällischem Eichelmastschein mit Speck und Heu gegart Sandwich von Zander und geräuchertem Schwarzwälder Bachsaibling mit Senfeierschaum auf Iffezheimer Stangenspargel1
Alexander Frien ist seit über zwölf Jahren Chef der weißen Brigade auf Schloss Wilkinghege in Münster. Der gebürtige Pfälzer erlernte sein Handwerk bei Altmeister Harald Wohlfahrt in der „Schwarzwaldstube” (Traube Tonbach in Baiersbronn) und war drei Jahre lang Küchenchef im „Silberberg” im selben Hotel. Dann zog es ihn in deutsche Spitzengastronomie: Zu seinen Stationen zählen der „Erbprinz“ in Ettlingen, das Restaurant „Da Gianni“ in Mannheim, das „Imperial“ in Schloss Bühlerhöhe, das Kloster Hornbach sowie das Hotel Restaurant Deidesheimer Hof in Deidesheim.Alexander Frien kocht beim 1. Göttingen Gourmet Festival:
Froschschenkel mit Aal, Pfifferlingen und MandarineJacobsmuschel Wellingten mit Krustentiergel1
Peter Scharff (42) war nach seiner Ausbildung als Koch und Konditor 14 Jahre auf Wanderschaft im In- und Ausland und lernte unter anderem bei den großen Köchen Harald Wohlfahrt und Dieter Müller. Er war von 2001 bis 2007 aktiver Sternekoch. Bevor er 2007 seine eigene Firma Kulinarische Kompetenz gründete, war er mit einem Stern Michelin und 16 Punkten Gault Millau ausgezeichnet. Außerdem gewann der bei der Weltmeisterschafts-Qualifikation der Köche den Titel „ Bester Fischkoch Deutschlands“. Einem breiten Publikum ist er durch die SWR-Fernsehsendung „Kaffee oder Tee“ bekannt – hier tritt er seit 2001 regelmäßig mit neuen Kreationen aus der Patisserie auf. Scharff ist Kräuterexperte, mehrfacher Buchautor und veranstaltet Geschmacks-, Sinnes- und Aromenschulungen in ganz Deutschland. Mit über 200 Sorten Küchenkräutern im Eigenanbau der Gartenkräutergärtnerei Simon entwickelt Peter Scharff die Aromenküche „ Cuisina herba barone“. Auch Gastro-Consulting Projekte im In- und Ausland gehören zu seinem Repertoire. Seine neueste Entwicklung ist die Erfindung von „Corporate Identity Food“ und „Gläserfood“. Damit hat er sich auf Event-, Roadshow- und Messecatering spezialisiert.Peter Scharff kocht beim 1. Göttingen Gourmet Festival
Hausgebeizter Wildkräuterlachs mit Limonenkaviarcreme an Wiesenkräutersalat, Meeresluft
Dessert: gelierte Waldmeisterbowle mit zweierlei von der Erdbeere und Mandelmilch als Gläserfood serviert1
Gastgeber Kirill Kinfelt startete im Göttinger Restaurant „Gauß“ seine Karriere als Restaurantfachmann und Koch. Der Wunsch zu kochen wurde ihm in die Wiege gelegt: In seinen Augen bereitet sein Vater noch heute die besten Suppen zu. Anschließend arbeitete er im Hotel Louis C. Jacob Hamburg bei Thomas Martin und hat zuletzt im „La Vie“ Osnabrück in der Aromenküche von Thomas Bühner gewirkt. Der aufstrebende Chefkoch des Fine-Dining-Restaurants „Planea“ in Göttingen steht wie kein anderer als „Aufsteiger“ in der Top-Cuisine für moderne Küche und kocht weit über die Grenzen des bisher Erreichten hinaus. Das hat nichts mit „Cucina moleculare“ zu tun, sondern mit feinem Sinn für zahllose Möglichkeiten mit Top-Produkten aus regionaler Herkunft. Also: Neue Grenzen testen, ohne Bodenhaftung zu verlieren. Ein enormes Potential darf sich entfalten: Kinfelt ist einer der ganz wenigen, die es schafften, kaum nach der Eröffnung bereits für die renommierte „S.Pellegrino Kulinarische Auslese“ nominiert zu werden.Das „Planea“-Team um Elena Bax, Thilo Radermacher und Kirill Kinfelt kocht beim 1. Göttingen Gourmet Festival:
Rinder Tartar
Gazpacho- Thunfisch
Tomaten Luft
Warm:
Ochsenbacke mit Spargel und Kerbel
Perlhuhn Consomé (Ravioli und Erbsen)
Kalt:
Minz Granite (Mojito)
„Planea“-Torte
Marzipan Schoko
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Mit dabei beim „1. Göttingen Gourmet Festival“ ist auch Starwinzerin Tina Pfaffmann: „Das bin ich“ oder „Das bin ich nicht“ sind zwei Sätze, die sie am häufigsten benutzt. Die Juniorchefin des gleichnamigen Weinguts aus Frankweiler wie die Heisenberg’sche Unschärferelation in der Physik: Man weiß eigentlich nie genau, wo sie diesmal steht. Mal ist ihr Muskateller mit null Gramm Restzucker der trockenste Wein in ihrem Sortiment, ein Jahr später mit 22 Gramm Restzucker pro Liter genau das Gegenteil. „Ich will jedes Jahr neu entscheiden, wie ein Wein wird. Das ist meine Handschrift. Das bin ich.“ Denn die Natur ist jedes Jahr ein wenig anders, und dieser natürlichen Veränderung paßt sie ihren Wein an. Eins jedoch ist beständig bei Tina Pfaffmann: Qualität! Und sie weiß, daß Qualität von Quälen kommt. Aber auch von Emotion: Sie schreibt den Weinen in lieben Sprüchen auf das Faß, was mit ihnen werden soll. Oder klebt ein Herz drauf, wenn er nicht mehr so recht gären will. Und siehe da: Bei ihrem Riesling „Herzglück“ kam es durch viel Herz zum Glück und er wurde einer der besten aus ihrem Sortiment. Verrückt? Nein, Leidenschaft! Schon mit 16 Jahren wusste sie „als Mädel, daß ich genau das machen will“ und begann eine Winzerlehre. Gegen manche Vorurteile und Umwege – selbst über Australien – hat sie es dann geschafft und übernahm den 15 Hektar großen Betrieb ihrer Eltern. Dieser soll nicht weiter wachsen, sie will kein Massenprodukt, sie will ihren Charakter in ihre Weine legen. Und bei Tina Pfaffmann darf man auf alles gefaßt sein …Tina Pfaffmann schenkt beim 1. „Göttingen Gourmet Festival“ aus:
2009 STEINGUT Riesling trocken
2010 T Cuvée weiss trocken
2010 Ü 40 Riesling trocken
2010 Weisser Burgunder trockenDas „Göttingen Gourmet Festival“ wird am Sonntag, 05. Juni 2011, erstmals anlässlich des einjährigen Bestehens des „Planea“ veranstaltet und soll künftig jedes Jahr stattfinden. Unter dem Slogan „Die Essenz der Lebensfreude“ präsentieren Kirill Kinfelt und seine Gastköche etliche kleine Gerichte an verschiedenen Verwöhnstationen auf hohem Gourmetniveau. Ausgeschenkt werden ausgewählte Weine, Taittinger Champagner und „Planea“ Sommer-Drinks. Das „Göttingen Gourmet Festival“ findet im „Planea“ und bei schönem Wetter auf der sonnigen Terrasse und im Park neben der historischen Sternwarte in Göttingen statt. Die Karte kostet 99 Euro.
Das Fine-Dining-Restaurant „Planea“ wurde Ende Mai 2010 eröffnet und ist ein Unternehmen der Hotel Freizeit In GmbH, Göttingen. Über 400.000 Euro wurden in den kubus-artigen Neubau neben der historischen Sternwarte am Rander der Innenstadt investiert. Das Team des „Planea“ umfasst rund 30 Mitarbeiter. -
Dehoga-Bundesverband: Gästebewertungen sollen Einfluss auf Vergabe Hotelsterne erhalten
(Berlin, 02. Juni 2011) Mit dieser Maßnahme werden Gästebewertungen im Internet noch weiter aufgewertet: Künftig sollen von trustyou.com gesammelten Gästerezensionen bei der Vergabe von 1 berücksichtigt werden. Eine entsprechende Vereinbarung schloss nun der Dehoga-Bundesverband mit dem Münchner Social-Media-Monitoring-Portal. Die Prüfer der Verbandskommission zur Vergabe der Dehoga-Hotelklassifizierung sollen sich so „vorab möglichst komprimiert ein Bild von den Stärken und Schwächen eines zu klassifizierenden Betriebs anhand der Interneteinträge verschaffen“, heißt es.
Trustyou.com will dazu Gästemeinungen aus mehr als 100 Bewertungsportalen, Hotelportalen und Social Communities zusammentragen und in die Auswertungs-Software des Dehoga-Bundesverbandes eingspeisen. Die Zusammenarbeit mitr dem Dehoga-Bundesverband ist zunächst auf drei Jahre ausgerichtet.
„Die Deutsche Hotelklassifizierung verbindet die Meinungen der Experten mit denen der Gäste. Sie setzt unter anderem Anreize für die Hoteliers, abreisende Gäste um eine Bewertung im Internet zu bitten“, erläuterte Helmut Otto, Vorsitzender des Ausschusses Hotelklassifizierung im Dehoga-Bundesverband. Die Bewertung von Hotels durch Gäste im Internet stellt heute schon eine nicht mehr weg zu denkende Entscheidungshilfe für Reisende dar. Trustyou.com helfe Hoteliers und Klassifizierungsgesellschaften, die Online-Reputation zuverlässig zu analysieren und die entscheidenden Schlüsse daraus zu ziehen, so Benjamin Jost, Geschäftsführer der Müncher Trustyou GmbH.
Das Meinungsbild, was sich aus den Gästebewertungen im Internet über ein Hotel ergibt, kann Anhaltspunkte für Schwachstellen ergeben. Da jedoch etliche Bewertungen manipuliert oder gefälscht sein könnten, werden die Dehoga-Prüfer damit sorgsam umzugehen haben. -
OVG Rheinland-Pfalz – Urteil pro Bettensteuer: „Kultur- und Tourismusförderabgabe“ in Bingen und Trier rechtmäßig
(Koblenz, 04. Juni 2011) Urteil pro Bettensteuer: Die von den Städten Bingen und Trier erhobene so genannte Kultur- und Tourismusförderabgabe ist rechtmäßig. Dies entschied das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz in Koblenz. Auch Übernachtungen von Geschäftsreisenden dürften demnach mit der Matratzenmaut belegt werden. Das Urteil mit Signalwirkung ist ein weiterer Rückschlag für die Hotellerie.
In Bingen und Trier gilt seit Anfangf des Jahres die sog. „Kulturförderabgabe“. In Bingen beträgt der Steuersatz pro Übernachtung und Gast je nach der Höhe des Übernachtungspreises zwischen einem und drei Euro, wobei allerdings höchstens vier zusammenhängende Übernachtungen der Besteuerung unterfallen. Der Steuersatz in Trier beträgt pro Übernachtung und Gast 1,00 Euro. Dort werden höchstens sieben zusammenhängende Übernachtungen besteuert. Die Antragstellerinnen, die jeweils ein Hotel in Bingen und Trier betreiben, haben gegen die Satzungen Normenkontrollanträge gestellt, die das Oberverwaltungsgericht abgelehnt hat.
Die Kultur- und Tourismusförderabgabe sei unabhängig von ihrer Bezeichnung als örtliche Aufwandsteuer zu qualifizieren, zu deren Erhebung das rheinland-pfälzische Kommunalabgabengesetz ermächtige, heißt es in einer Pressemitteilung des OVG Rheinland-Pfalz. Sie werde nicht für eine konkrete Gegenleistung der beiden Städte erhoben und belaste den finanziellen Aufwand des Übernachtungsgastes für Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben. Damit knüpfe sie an eine Einkommensverwendung für den persönlichen Lebensbedarf an, der über den Grundbedarf hinausgehe. Denn der Grundbedarf nach Wohnraum werde durch die Nutzung eigener oder längerfristig gemieteter Wohnungen gedeckt.
Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben seien dagegen regelmäßig mit einem zusätzlichen finanziellen Aufwand verbunden, der besteuert werden dürfe. Das gelte nicht nur für Übernachtungen von Touristen, sondern auch für beruflich veranlasste Aufenthalte in einem Beherbergungsbetrieb. Diese seien der persönlichen Lebensgestaltung zuzuordnen, weil bei ihnen typischerweise berufliche Zwecke und private Aktivitäten miteinander verknüpft werden könnten. Des Weiteren unterscheide sich die Kultur- und Tourismusförderabgabe hinsichtlich des Steuergegenstandes, des Steuermaßstabes und der Erhebungstechnik deutlich von der bundesrechtlich geregelten Umsatzsteuer und sei ihr deshalb nicht gleichartig.
Im Übrigen verstoße es nicht gegen den allgemeinen Gleichheitssatz, dass die Abgabe nicht auch von anderen touristischen Betrieben erhoben werde. Der Satzungsgeber habe nämlich einen sehr weiten Gestaltungsspielraum, welche Steuerquelle er ausschöpfe. Dabei habe er sich wegen des vergleichsweise geringen Verwaltungsaufwands für die Kultur- und Tourismusförderabgabe entscheiden dürfen. Außerdem sei die Abgabe nicht als widersprüchlich zu beanstanden, obwohl der Bundesgesetzgeber seit dem 1. Januar 2010 den Mehrwertsteuersatz für Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben auf 7% ermäßigt habe. Diese Entscheidung des Bundesgesetzgebers hindere die Gemeinden nicht daran, im Rahmen ihrer Regelungskompetenz Steuerquellen auszuschöpfen. Schließlich führe die Kultur- und Tourismusförderabgabe, welche auf die Übernachtungsgäste abwälzbar sei, angesichts ihrer Höhe nicht zu einer unverhältnismäßigen Belastung der Betreiber von Beherbergungsbetrieben und verletze diese deshalb nicht in ihrer Berufsfreiheit.
(Urteile vom 17. Mai 2011 / Aktenzeichen: 6 C 11337/10.OVG und 6 C 11408./10.OVG) -
Hysterie um EHEC-Erreger: Heiße Spur führt in Lübecker Restaurant
(Lübeck, 04. Juni 2011) Eine neue heiße Spur: 17 Gäste eines Restaurants in Lübeck sollen sich mit dem lebensgefährlichen Darmkrankheits-Erreger EHEC infiziert haben und daran erkrankt sein. Dies berichten die „1“. Experten des Robert-Koch-Instituts und des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) seien bereits zu Untersuchungen in der Hansestadt eingetroffen. Doch träfe nicht den Betreiber des Restaurants Schuld. „Allerdings kann die Lieferantenkette möglicherweise den entscheidenden Hinweis geben, wie der Erreger in Umlauf gekommen ist“, wird Prof. Werner Solbach, Mikrobiologe am Universitätsklinikum Lübeck, zitiert.
Die an EHEC und HUS erkrankten Restaurantgäste hätten dort zwischen dem 12. und 14. Mai gegessen. Darunter seien Dänen, die zu einem Tagesausflug nach Lübeck gereist waren, und auch 30 Frauen aus ganz Deutschland, die zu einem Gewerschaftsseminar kamen. Acht der Erkrankten gelten als sehr schwere Fälle, eine Frau aus Nordrhein-Westfalen sei mittlerweile verstorben. Auch ein Kind aus Süddeutschland sei betroffen.
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KOCHWELT Fachinformationen – Ausgabe Juni 2011: Große Verunsicherung in Profiküchen – EHEC: Erreger noch nicht endgültig typisiert – Tomaten, Salatgurken und Blattsalate sollten dennoch weiterhin nicht roh verzehrt werden
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Schloss Velden – Bericht: Platzt der Verkauf wieder?
(Velden/Österreich, 04. Juni 2011) Der Verkaufstermin ist vorläufig geplatzt: Medienberichten aus Österreich zufolge, erschien der italienische Unternehmer Ugo Barchiesi nicht zum finalen Unterschriftentermin bei der Mitte April verkündeten Übernahme des Schlosshotel Velden. Barchiesi soll krank sein, der Termin in Küre nachgeholt werden, heißt es. Die (wichtige) Vorauszahlung in Millionenhöhe sei bereits geleistet worden, wird die Verkäuferin Hyxpo Alpe Adria zitiert. Damit kommt neue Unruhe um das defizitäre, aber wunderschöne Schlosshotel auf.
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Mitte April war der Verkauf des 105-Zimmer-Luxushotels an den italienischen Unternehmer und Hoteleigentümer Barchiesi besiegelt worden. Das sog. Closing sollte nun erfolgen. Barchiesi wollte den Betrieb zum 1. Juni übernehmen. Der Kaufpreis wurde mit 50 Millionen Euro beziffert.
Noch ist Horst Schulze’s West Paces Group mit der Hotelmarke Capella der Betreiber des als sehr schwierig geltenden Luxushotels. Ob der Betreibervertrag verlängert wird, ist unklar. Ungeachtet dessen wird in ein neues Restaurantkonzept investiert und Mitte Juni deutsche Journalisten für eine aufwändige Pressereise ins Hotel eingeflogen.
Das durch zahlreiche TV-Sendungen international berühmte Schlosshotel ging 2003 vom kürzlich verstorbenen Jetsetter Gunter Sachs an die Bank Hypo Alpe Adria über. Ingesamt sollen über 150 Millionen Euro investiert worden sein. Da das Hotel nur in den drei Sommermonaten als auslastungssicher gilt, scheint man dort nicht richtig Geld verdienen zu können. Mehrfach hieß es, Horst Schulze würde gerne den Betreibervertrag wieder los werden. -
Hysterie um EHEC-Erreger – Experten-Rat: Gastronomen müssen Food-Lieferanten dokumentieren
(Hamburg, 06. Juni 2011) Der nächste Verdacht kommt bestimmt: In der Hystrie um die Quellen der lebensgefährlichen EHEC-Bakterien ist bereits ein Restaurant in der Lübecker Altstadt in die Schlagzeilen gekommen – zu Unrecht, wie sich herausstellte. Auch etliche Hotels in Lübeck wurden offenbar geprüft, deren Köche mussten Stuhlproben abgeben. Wichtig sei nun, so der erfahrene TV-Hygienechecker Ulrich Jander, eine umfassende Betriebshaftpflichtversicherung zu haben und sämtliche Lieferanten aufzulisten. Dazu stehen Checklisten zum Download zu Verfügung.
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Nötig sei es, sämtliche Lieferanten und Einkaufsquellen aufzulisten. Damit könne dam auf Anhieb herausfinden, woher mögliche Erregerquellen stammen könnten, so Jander. Zudem sollte jeder Lieferant bewertet werden, u.a. Qualität und Preis/Leistungsverhältnis mit ein bis zehn Punkten. So erhalte man rasch Überblick über gute und weniger Lieferanten bzw. Einkaufsquellen. Und jede Reklamation sollte ebenso schriftlich festgehalten werden, gerade bei Hygiene- oder Qualitätsmängeln. Häufen sich Reklamationen z.B. bei wichtigen Bereichen wie Einhaltung der Kühlkette, müsse man die Beziehung zum Lieferanten neu überdenken, so Jander.
Die Checkliste dafür stehen hier zum kostenfreien Download zur Verfügung:- Lieferantenaufstellung http://www.medienunternehmung.de/Downloads/Lieferantenaufstellung.pdf
- Checkliste Lieferantenbewertung 1
- Lieferantenbewertung.pdf
Lieferreklamation 1
Wichtig sei, dass Gastwirte nachweisen müssten, was sie wann bei wem gekauft haben. „Wenn diese Kette dicht geflochten ist, kann man hier den Erreger hoffentlich finden“, sagte Martin Müller, Vorsitzender des Bundesverbandes der Lebensmittelkontrolleure gegenüber der Nachrichtenagentur dpa. Noch mehrere Wochen nach einer EHEC-Infektion in einem Restaurant könne dort der gefährliche Darmkeim noch nachgewiesen werden.
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Gefährliche Darmepidemie durch EHEC – Hygiene-Checkliste: Was in der Küche zu beachten ist