(Köln/Hamburg, 14. April 2011) Im Herbst ist 1 wieder in Hamburg präsent. Nun wurde Richtfest am 195-Zimmer-Neubau neben der Uniklinik gefeiert. Das Dorint Hotel Hamburg-Eppendorf ist per Brücke mit einer benachbarten Facharztklinik verbunden. Dies ist könnte ein Erfolgsmodell sein – in Hamburg ist bislang das Steigenberger Hotel mit einer Klinik eng verbunden und auch dadurch das Umsatz-Flaggschiff der Gruppe.
1
Die Hamburger B&L-Gruppe investiert mit der Paribus-Gruppe rund 30 Millionen Euro und schloss einen 30-Jahres-Pachtvertrag mit Neue Dorint. Die Architektur stammt von dem Hamburger Büro der Architekten nps tchoban voss. Nach der Zwangstrennung von Accor wird damit Dorint wieder mit dem eigenen Markennamen in der Hansestadt vertreten sein. Einst war das Fünf-Sterne-Hotel an Neuen Wall, ein früheres Postgebäude, von Union Investments als Dorint Hotel eröffnet worden, hieß dann Dorint Sofitel und wird heute nunmehr von Accor betrieben. Dorint war etliche Jahre lang nicht in Hamburg vertreten.
Neben General Manager Andreas Rühlicke ist die künftige Front Office Managerin Maiken Tantzen Teil des Hamburger Pre-Opening-Büros. Im Mai kommen noch ein Technischer Leiter sowie zwei Verkaufs-Mitarbeiter hinzu. Die restlichen Angestellten werden zwischen Juli und September ihre Arbeit aufnehmen. Zur Hotel-Eröffnung im September werden rund 50 Mitarbeiter dabei sein.
Für die Neue Dorint GmbH ist das Hamburger Projekt in der aktuellen Phase sehr wichtig, da es sich um eine bedeutende Neuentwicklung handelt. Die 34 Häuser umfassende Hotelkette hat unlängst das ehemalige InterContinental Hotel Köln dauerhaft in den Eigenbetrieb übernommen. Die Ex-IC-Hotels in Düsseldorf und Berlin werden „vorübergehend“ selbst betrieben und sollen an neue Managementpartner übergeben werden.
Category: Uncategorized
-
Dorint: Countdown für Klinik-Hotel
-
S.Pellegrino World’s Best Restaurants 2011: Deutsche Restaurants „Vendome“ und „Aqua“ auf der Liste genannt
(London, 19. April 2011) Das dänische Restaurant „Noma“ wurde nun in London zum S.Pellegrino World’s Best Restaurant 2011 in der jährlichen Liste der S.Pellegrino World’s 50 Best Restaurants gekürt. Damit gewann das Restaurant von René Redzepi zum zweiten Mal in Folge die jährliche Preisverleihung, deren Trophäen weithin als „Oskar“ der Gastronomie gelten. Dies reflektiert die nachhaltige Begeisterung über die einzigartige Verarbeitung lokaler und regionaler Zutaten des Hauses. S.Pellegrino World's 50 Best Restaurants Awards 2011 – Plätze: 1-50 https://www.theworlds50best.com/list/1-50 Liste als PDF: S.Pellegrino World's 50 Best Restaurants Awards 2011 – Plätze 51-100 https://www.theworlds50best.com/list/1-50 Liste als PDF: Es war ein wichtiges Jahr für das „Noma“, und der Name von Chefkoch René Redzepi ist zum Synonym für die „neue Garde“ einer globalen Cuisine geworden, die für junges, aufregendes, zielführendes Dinieren steht. William Drew, Herausgeber der Zeitschrift Restaurant, sagt dazu: „Dieses Jahr bringt uns eine spannende neue Liste von Restaurants, die geografisch noch stärker verteilt sind als bisher, und sie verdeutlicht den Einfluss aufstrebender kulinarischer Nationen wie Peru oder Russland. Wir gratulieren René Redzepi herzlich dazu, dass er die schwierige Aufgabe bewältigt hat, die Spitzenposition seines Restaurants auf unserer Liste zu behaupten und damit sein Engagement zu unterstreichen, die nordische Küche neu zu definieren.“ Die höchste Position unter den deutschen Restaurants nimmt das Kölner „Vendome“ auf Platz 21 ein, das damit seinen kontinuierlichen Aufstieg fortsetzt (um einen Rangplatz seit vergangenem Jahr und um vier Rangplätze seit 2009). Chefkoch Joachim Wissler hat sich auf traditionelle deutsche Zutaten mit einem Hauch Luxus wie Hummer und Foie Gras spezialisiert. Gefolgt wird das „Vendome“ vom Wiener Steirereck auf Platz 22 und dem Schweizer Schloss Schauenstein, das sich auf der diesjährigen Liste um sieben Plätze auf Rang 23 verbessern konnte. Die größte Steigerung unter den deutschen Restaurants erfuhr dieses Jahr das „Aqua“, das sich um neun Plätze auf Rangplatz 25 verbessern konnte. 2010 stand das Haus erstmals auf der Liste. Sven Elverfeld widmet seine Zeit und Kreativität weiterhin der Demontage und Neuerfindung traditioneller Gerichte. Das legendäre „El Bulli“ schließt dieses Jahr die Pforten und erscheint daher nicht mehr auf der Liste. Die spanischen Restaurants „El Celler de Can Roca“ und „Mugaritz“ folgen heuer mit den Plätzen 2 und 3 auf das Noma. „El Celler de Can Roca“, das von drei Brüdern geführt wird, von denen der jüngste erst 33 Jahre alt ist, verbessert sich dieses Jahr um zwei Plätze. Auch das „Mugaritz“ steigt um zwei Plätze auf. Nach einem verheerenden Brand 2010 konnte es wieder eröffnen und gilt nun als das drittbeste Restaurant der Welt. Zu den begehrtesten Auszeichnungen des Abends gehört der Chefs’ Choice Award. Dieser geht nach einem Votum von Kollegen an Massimo Bottura, von dessen Restaurant „Osteria Francescana“ in Italien viel gesprochen wird. Botturas internationale Reputation wächst rasch angesichts seiner Avantgarde-Cuisine, die zwar unverhohlen modern ist, aber dennoch traditionelle Techniken aufgreift und die Grenzen zwischen Alt und Neu immer weiter verschiebt. Ungeachtet der Dominanz spanischer Restaurants an der Listenspitze hat das brasilianische „D.O.M.“ einen der spektakulärsten Sprünge hingelegt – um elf Plätze auf Platz sieben. Die Kritiker würdigten Brasiliens zunehmenden Einfluss auf die globale Cuisine mit zahlreichen Stimmen, und auch die Electrolux World’s 50 Best Academy, organisiert von der Zeitschrift Restaurant, erkennt die wachsende kulinarische Bedeutung des Landes mit einem eigenen Team an. Chefkoch Alex Atala, bekannt für die Verwendung von Zutaten vom Amazonas, stellt der Welt eine neue, nachhaltige brasilianische Küche vor. Perus erstes Restaurant überhaupt auf der Liste ist das „Astrid Y Gaston“ auf Platz 42. Das Restaurant in Lima ist für seine peruanische Haute Cuisine einschließlich traditioneller Cerviches und Chupes (Fischeintöpfe) bekannt. Das beste Restaurant in Nordamerika ist zum zweiten Mal in Folge das Chicagoer „Alinea“, das sich gegen andere US-Favoriten wie Thomas Kellers „Per Se“ (weiterhin Rang 10) oder das „Daniel“ (Platz 11) durchsetzen konnte. Trotz der starken weltweiten Konkurrenz finden sich zahlreiche britische Restaurants auf der Liste, angeführt von Heston Blumenthals „The Fat Duck“ auf Platz fünf. Das Restaurant „The Ledbury“ leistet ihm Gesellschaft als höchster Neueinsteiger auf Rang 34. Chefkoch Brett Graham, gebürtiger Australier, findet weithin große Anerkennung für seine exzellente französisch inspirierte Küche, und in Folge der Listenplatzierung erwarten Experten, dass sich sein Gasthaus in West-London vom lokalen Star zum globalen „Must go“-Restaurant mausert. Claude Bosis „Hibiscus“ und Fergus Hendersons „St John“ schaffen es ebenfalls auf die Liste mit den Plätzen 43 (Aufstieg um sechs Listenplätze seit letztem Jahr) bzw. 41 (Aufstieg um zwei Plätze).Auch das französische „Le Chateaubriand“ setzt seinen Aufstieg in der Liste mit einer Verbesserung um zwei Plätze auf Rang neun fort. Dazu kommen „L’Astrance“ und „L’Atelier“ de Joel Robuchon auf den Plätzen 13 bzw. 14. „L’Astrance“ ist ein bemerkenswertes kulinarisches Ziel und wohl das einzige Restaurant der Liste ohne Speisekarte. Die Gäste wählen lediglich die Anzahl der Gänge. Die Gestaltung des Dinners liegt allein in der Hand des Chefkochs. Die Auszeichnung für den höchsten Listensprung geht an das Restaurant „Nihonryori RyuGin“ in Japan, das sich um 28 Plätze verbessern konnte. Die Küche von Seiji Yamamoto erweitert die Grenzen der japanischen Küche, ohne Traditionalisten vor den Kopf zu stoßen. Ebenfalls in Tokio und im dritten Jahr in Folge als das beste Restaurant Asiens ausgezeichnet ist „Les Creations de NARISAWA“. Die unorthodoxe französische Küche ist für die Verwendung biologischer Erde sowie Holzkohle bei den Gerichten bekannt. Das „Quay“ wurde zum zweiten Mal in Folge als bestes Restaurant in Australien und Asien ausgezeichnet. Dieses Jahr rangiert das Restaurant von Peter Gilmore auf Platz 26, hat sich damit um einen Rang verbessert und ist das einzige Restaurant in Australien unter den S.Pellegrino World’s 50 Best Restaurants. In der zweiten Hälfte der Liste der S.Pellegrino World’s 50 Best Restaurants finden sich Restaurants aus Ländern, die neu vertreten sind. Nichtsdestoweniger verfügen die Häuser vor Ort über einen ausgezeichneten Ruf und reihen sich derzeit in die internationale Liga feinen Dinierens ein. Dazu gehört auch das russische „Varvary“ auf Platz 48. In diesem Restaurant, das zu den berühmtesten in ganz Russland gehört, wird traditionelle, jedoch europäisch beeinflusste Küche serviert. Als das beste Restaurant in Afrika wurde „Le Quartier Francais“ in Kapstadt gewürdigt, das schon seit vielen Jahren ein Listenfavorit ist. Die Niederländerin Margot Janse leitet die Küche seit 16 Jahren. Sie wird regelmäßig als bester Chefkoch Afrikas ausgezeichnet. Jedes Jahr wird eins der Restaurants auf den Listenplätzen 51 bis 100 als „One to Watch“, beobachtenswert, benannt. Dieses Jahr handelt es sich dabei um das schwedische Restaurant „Frantzen/Lindeberg“. Es ist eins der kleinsten Restaurants der Liste mit nur 16 Gastplätzen und wurde 2008 eröffnet. Hier zu speisen wird als „spektakuläre Show“ beschrieben: Escargots und Caviar d’escargot, serviert mit Musikbox, Katzengras, Veilchen, Pollen und Rapssaat. William Drew, Herausgeber der Zeitschrift „Restaurant“, sagt dazu: „Dieses Stockholmer Restaurant ist so spannend, weil es keine definierten Gerichte gibt. Vielmehr kocht man frei auf Basis dessen, was gerade erhältlich ist – und viele Gerichte haben verblüffende Zutaten. Das Ergebnis ist einfach ein großartiges Dinner-Erlebnis.“ Weitere Auszeichnungen Wie bereits angekündigt erhielt Anne-Sophie Pic („Maison Pic“, Frankreich) 2011 als Erste die Auszeichnung Veuve Clicquot World’s Best Female Chef. In ihrer Dankesrede sagte sie: „Es ist mir eine große Ehre, diese Auszeichnung erhalten zu haben und in so talentierter Gesellschaft zu sein.“ Nominiert für den Preis waren außerdem Elena Arzak („Arzak“, Spanien) und Nadia Santini („Dal Pescatore“, Italien). Die S.Pellegrino List of the World’s 50 Best Restaurants, eine Initiative der Zeitschrift „Restaurant“, ist eine alljährliche Momentaufnahme der Meinungen und Erfahrungen von über 800 internationalen RestaurantExperten. Es gibt keine vordefinierte Liste von Kriterien, und die Ergebnisse basieren schlicht auf der Auszählung der Stimmen. Jurymitglieder müssen Restaurants, für die sie stimmen, in den vergangenen 18 Monaten selbst besucht haben, und sie müssen für Restaurants innerhalb sowie außerhalb der eigenen Region stimmen. Mit der Unterstützung von S.Pellegrino, dem weltberühmten Sprudelwasser, das global für italienischen Stil steht, fand die diesjährige Preisverleihung in Anwesenheit von Vertretern der meisten World’s 50 Best Restaurants in der Londoner Guildhall statt. Lesen Sie dazu auch: 12. S.Pellegrino Kulinarische Auslese - 3 Topköche auf dem ersten Platz: Harald Wohlfahrt, Joachim Wissler und Helmut Thieltges (01. Februar 2011) https://www.tophotel.de/?4d51120fe326c|1
-
S.Pellegrino World’s Best Restaurants 2011: Deutsche Restaurants „Vendome“ und „Aqua“ auf der Liste genannt
(London, 19. April 2011) Das dänische Restaurant „Noma“ wurde nun in London zum S.Pellegrino World’s Best Restaurant 2011 in der jährlichen Liste der S.Pellegrino World’s 50 Best Restaurants gekürt. Damit gewann das Restaurant von René Redzepi zum zweiten Mal in Folge die jährliche Preisverleihung, deren Trophäen weithin als „Oskar“ der Gastronomie gelten. Dies reflektiert die nachhaltige Begeisterung über die einzigartige Verarbeitung lokaler und regionaler Zutaten des Hauses.
S.Pellegrino World’s 50 Best Restaurants Awards 2011 – Plätze: 1-50
1
Liste als PDF:
S.Pellegrino World’s 50 Best Restaurants Awards 2011 – Plätze 51-100
1
Liste als PDF:
Es war ein wichtiges Jahr für das „Noma“, und der Name von Chefkoch René Redzepi ist zum Synonym für die „neue Garde“ einer globalen Cuisine geworden, die für junges, aufregendes, zielführendes Dinieren steht. William Drew, Herausgeber der Zeitschrift Restaurant, sagt dazu: „Dieses Jahr bringt uns eine spannende neue Liste von Restaurants, die geografisch noch stärker verteilt sind als bisher, und sie verdeutlicht den Einfluss aufstrebender kulinarischer Nationen wie Peru oder Russland. Wir gratulieren René Redzepi herzlich dazu, dass er die schwierige Aufgabe bewältigt hat, die Spitzenposition seines Restaurants auf unserer Liste zu behaupten und damit sein Engagement zu unterstreichen, die nordische Küche neu zu definieren.“
1
Die höchste Position unter den deutschen Restaurants nimmt das Kölner „Vendome“ auf Platz 21 ein, das damit seinen kontinuierlichen Aufstieg fortsetzt (um einen Rangplatz seit vergangenem Jahr und um vier Rangplätze seit 2009). Chefkoch Joachim Wissler hat sich auf traditionelle deutsche Zutaten mit einem Hauch Luxus wie Hummer und Foie Gras spezialisiert.
Gefolgt wird das „Vendome“ vom Wiener Steirereck auf Platz 22 und dem Schweizer Schloss Schauenstein, das sich auf der diesjährigen Liste um sieben Plätze auf Rang 23 verbessern konnte. Die größte Steigerung unter den deutschen Restaurants erfuhr dieses Jahr das „Aqua“, das sich um neun Plätze auf Rangplatz 25 verbessern konnte. 2010 stand das Haus erstmals auf der Liste. Sven Elverfeld widmet seine Zeit und Kreativität weiterhin der Demontage und Neuerfindung traditioneller Gerichte.
1
Das legendäre „El Bulli“ schließt dieses Jahr die Pforten und erscheint daher nicht mehr auf der Liste. Die spanischen Restaurants „El Celler de Can Roca“ und „Mugaritz“ folgen heuer mit den Plätzen 2 und 3 auf das Noma. „El Celler de Can Roca“, das von drei Brüdern geführt wird, von denen der jüngste erst 33 Jahre alt ist, verbessert sich dieses Jahr um zwei Plätze. Auch das „Mugaritz“ steigt um zwei Plätze auf. Nach einem verheerenden Brand 2010 konnte es wieder eröffnen und gilt nun als das drittbeste Restaurant der Welt.
Zu den begehrtesten Auszeichnungen des Abends gehört der Chefs’ Choice Award. Dieser geht nach einem Votum von Kollegen an Massimo Bottura, von dessen Restaurant „Osteria Francescana“ in Italien viel gesprochen wird. Botturas internationale Reputation wächst rasch angesichts seiner Avantgarde-Cuisine, die zwar unverhohlen modern ist, aber dennoch traditionelle Techniken aufgreift und die Grenzen zwischen Alt und Neu immer weiter verschiebt.
Ungeachtet der Dominanz spanischer Restaurants an der Listenspitze hat das brasilianische „D.O.M.“ einen der spektakulärsten Sprünge hingelegt – um elf Plätze auf Platz sieben. Die Kritiker würdigten Brasiliens zunehmenden Einfluss auf die globale Cuisine mit zahlreichen Stimmen, und auch die Electrolux World’s 50 Best Academy, organisiert von der Zeitschrift Restaurant, erkennt die wachsende kulinarische Bedeutung des Landes mit einem eigenen Team an. Chefkoch Alex Atala, bekannt für die Verwendung von Zutaten vom Amazonas, stellt der Welt eine neue, nachhaltige brasilianische Küche vor.
Perus erstes Restaurant überhaupt auf der Liste ist das „Astrid Y Gaston“ auf Platz 42. Das Restaurant in Lima ist für seine peruanische Haute Cuisine einschließlich traditioneller Cerviches und Chupes (Fischeintöpfe) bekannt.
Das beste Restaurant in Nordamerika ist zum zweiten Mal in Folge das Chicagoer „Alinea“, das sich gegen andere US-Favoriten wie Thomas Kellers „Per Se“ (weiterhin Rang 10) oder das „Daniel“ (Platz 11) durchsetzen konnte. Trotz der starken weltweiten Konkurrenz finden sich zahlreiche britische Restaurants auf der Liste, angeführt von Heston Blumenthals „The Fat Duck“ auf Platz fünf. Das Restaurant „The Ledbury“ leistet ihm Gesellschaft als höchster Neueinsteiger auf Rang 34. Chefkoch Brett Graham, gebürtiger Australier, findet weithin große Anerkennung für seine exzellente französisch inspirierte Küche, und in Folge der Listenplatzierung erwarten Experten, dass sich sein Gasthaus in West-London vom lokalen Star zum globalen „Must go“-Restaurant mausert.
Claude Bosis „Hibiscus“ und Fergus Hendersons „St John“ schaffen es ebenfalls auf die Liste mit den Plätzen 43 (Aufstieg um sechs Listenplätze seit letztem Jahr) bzw. 41 (Aufstieg um zwei Plätze).Auch das französische „Le Chateaubriand“ setzt seinen Aufstieg in der Liste mit einer Verbesserung um zwei Plätze auf Rang neun fort. Dazu kommen „L’Astrance“ und „L’Atelier“ de Joel Robuchon auf den Plätzen 13 bzw. 14.
„L’Astrance“ ist ein bemerkenswertes kulinarisches Ziel und wohl das einzige Restaurant der Liste ohne Speisekarte. Die Gäste wählen lediglich die Anzahl der Gänge. Die Gestaltung des Dinners liegt allein in der Hand des Chefkochs.
Die Auszeichnung für den höchsten Listensprung geht an das Restaurant „Nihonryori RyuGin“ in Japan, das sich um 28 Plätze verbessern konnte. Die Küche von Seiji Yamamoto erweitert die Grenzen der japanischen Küche, ohne Traditionalisten vor den Kopf zu stoßen. Ebenfalls in Tokio und im dritten Jahr in Folge als das beste Restaurant Asiens ausgezeichnet ist „Les Creations de NARISAWA“. Die unorthodoxe französische Küche ist für die Verwendung biologischer Erde sowie Holzkohle bei den Gerichten bekannt.
Das „Quay“ wurde zum zweiten Mal in Folge als bestes Restaurant in Australien und Asien ausgezeichnet. Dieses Jahr rangiert das Restaurant von Peter Gilmore auf Platz 26, hat sich damit um einen Rang verbessert und ist das einzige Restaurant in Australien unter den S.Pellegrino World’s 50 Best Restaurants.
In der zweiten Hälfte der Liste der S.Pellegrino World’s 50 Best Restaurants finden sich Restaurants aus Ländern, die neu vertreten sind. Nichtsdestoweniger verfügen die Häuser vor Ort über einen ausgezeichneten Ruf und reihen sich derzeit in die internationale Liga feinen Dinierens ein. Dazu gehört auch das russische „Varvary“ auf Platz 48. In diesem Restaurant, das zu den berühmtesten in ganz Russland gehört, wird traditionelle, jedoch europäisch beeinflusste Küche serviert.
Als das beste Restaurant in Afrika wurde „Le Quartier Francais“ in Kapstadt gewürdigt, das schon seit vielen Jahren ein Listenfavorit ist. Die Niederländerin Margot Janse leitet die Küche seit 16 Jahren. Sie wird regelmäßig als bester Chefkoch Afrikas ausgezeichnet.
Jedes Jahr wird eins der Restaurants auf den Listenplätzen 51 bis 100 als „One to Watch“, beobachtenswert, benannt. Dieses Jahr handelt es sich dabei um das schwedische Restaurant „Frantzen/Lindeberg“. Es ist eins der kleinsten Restaurants der Liste mit nur 16 Gastplätzen und wurde 2008 eröffnet. Hier zu speisen wird als „spektakuläre Show“ beschrieben: Escargots und Caviar d’escargot, serviert mit Musikbox, Katzengras, Veilchen, Pollen und Rapssaat.
William Drew, Herausgeber der Zeitschrift „Restaurant“, sagt dazu: „Dieses Stockholmer Restaurant ist so spannend, weil es keine definierten Gerichte gibt. Vielmehr kocht man frei auf Basis dessen, was gerade erhältlich ist – und viele Gerichte haben verblüffende Zutaten. Das Ergebnis ist einfach ein großartiges Dinner-Erlebnis.“
Weitere Auszeichnungen
Wie bereits angekündigt erhielt Anne-Sophie Pic („Maison Pic“, Frankreich) 2011 als Erste die Auszeichnung Veuve Clicquot World’s Best Female Chef. In ihrer Dankesrede sagte sie: „Es ist mir eine große Ehre, diese Auszeichnung erhalten zu haben und in so talentierter Gesellschaft zu sein.“ Nominiert für den Preis waren außerdem Elena Arzak („Arzak“, Spanien) und Nadia Santini („Dal Pescatore“, Italien).
Die S.Pellegrino List of the World’s 50 Best Restaurants, eine Initiative der Zeitschrift „Restaurant“, ist eine alljährliche Momentaufnahme der Meinungen und Erfahrungen von über 800 internationalen RestaurantExperten. Es gibt keine vordefinierte Liste von Kriterien, und die Ergebnisse basieren schlicht auf der Auszählung der Stimmen. Jurymitglieder müssen Restaurants, für die sie stimmen, in den vergangenen 18 Monaten selbst besucht haben, und sie müssen für Restaurants innerhalb sowie außerhalb der eigenen Region stimmen. Mit der Unterstützung von S.Pellegrino, dem weltberühmten Sprudelwasser, das global für italienischen Stil steht, fand die diesjährige Preisverleihung in Anwesenheit von Vertretern der meisten World’s 50 Best Restaurants in der Londoner Guildhall statt. -
Hotelmarketing: Meisten Hotels setzen nicht auf Ratenparität
(Hamburg, 29. April 2011) Einheitliche Raten in allen Verkaufskanälen – die sog. Ratenparitätr ist nachwievor nicht sonderlich populär. 63 Prozent der Hoteliers bevorzugen unterschiedliche Raten auf der eigenen Website, den Hotelbuchungsportalen und am Telefon. Dies geht aus einer aktuellen Befragung von 270 Hotels in Deutschland hervor. Nach der Studie „Buchungsmedien & -portale 2011“ vom Marktforschungsinstitut Business Target Group, Scheeßel bei Hamburg (BTG), setzen gerade kleinere Häuser und Hotels mit dem wirtschaftlichen Schwerpunkt Individualreisende auf unterschiedliche Raten in den Verkaufskanälen.
„Mittlerweile stammen mehr als ein Drittel aller Buchungen aus den elektronischen Medien“, sagte BTG-Geschäftsführer Thilo Lambracht. „Für das aktuelle Jahr 2011 wird ein weiteres Ansteigen erwartet.“ An der Spitze und im Segment der Geschäftsreisen weiterhin unangefochten ist der Kölner Pionier hrs.de das Portal mit den häufigsten Buchungen (69% der Nennungen). Verfolger sind hier der deutsche Branchenspezialist hotel.de und das holländische Unternehmen booking.com.
Aber die Gäste buchen nicht nur häufiger online sondern bewerten die Hotels auch zunehmend in Gästebewertungsportalen wie trivago.de. Gerade Business-Hotels beurteilen den Einfluss der Gästebewertungen auf den wirtschaftlichen Erfolg als „hoch“ und sind auch der Meinung, dass 2011 deren Einfluss weiter steigen wird. 50 Prozent der Hoteliers aus Business-Hotels kontrollieren daher mindestens einmal wöchentlich die einschlägigen Online-Bewertungen. „Der Gast wird mündiger und vertraut offensichtlich lieber der Online-Community als Fragebögen auf den Zimmern“, kommentiert Lambracht. -
Radisson Blu Schwarzer Bock Hotel Wiesbaden: Nur 14,86 Euro – Jubiläumsrate zum 525-jährigen Bestehen
(Wiesbaden, 29. April 2011) 1486 entstand der „Schwarze Bock“ in Wiesbaden – zunächst als Badehaus. Mit 525 Jahren ist das seit über 15 Jahren als Radisson Blu geführte 142-Zimmer-Hotel eines der ältesten Hotels Deutschlands. Zum Jubiläum gibt es nun fürt Ortsansässige die Vorzugsrate von nur 14,86 EUR pro Person im Doppelzimmer.
1
“Ein Hotel mit dieser Historie zu leiten, ist eine wunderschöne Aufgabe. 1486 bis 2011 ist ein gewaltiger Zeitraum, für ein Menschenleben kaum greifbar. Um unsere Gäste aus aller Welt an diesem Event teilhaben zu lassen, haben wir ganzjährig exklusive Jubiläumsangebote zusammengestellt”, so General Manager Peter Mikkelsen.
Das Radisson Blu Schwarzer Bock Hotel in Wiesbaden feiert sein 525-jähriges Jubiläum. Es gilt als ältestes Grandhotel Deutschlands – mit seiner ersten urkundlichen Erwähnung im Jahr 1486 stammt es aus einer Zeit, in der es den Petersdom in Rom und die Basilius-Kathedrale am Roten Platz von Moskau noch nicht gab, in der Amerika und der Amazonas noch nicht entdeckt worden waren, und in der Martin Luther gerade einmal drei Jahre alt war.
1
Ursprünglich diente der “Schwarze Bock”, der seinen Namen seinem damaligen schwarzhaarigen Besitzer Philipp zum Bock verdankt, als öffentliches Badhaus. Wiesbaden hatte damals zwar nur 36 Einwohner, war aber schon seit langem für seine heißen und wohltuenden Quellen bekannt: Dass hier bereits die Römer ihre Leiden kurierten, beweisen Ziegelsteine aus dem Jahr 33 nach Christus, die bei Bauarbeiten auf dem Hotelgelände gefunden wurden und noch heute im Keller des “Schwarzen Bocks” zu sehen sind.
Im Lauf seiner frühen Geschichte hatte es der “Schwarze Bock” auch mit ungeliebten und illustren Gästen zu tun: Die Offiziere, die während des 30-jährigen Krieges im Haus einquartiert wurden, gingen mit dem Inventar nicht gerade zimperlich um, und die Pferde, für die einer der Besitzer zeitweilig ein eigenes Rossbad schuf, galten über die Stadtgrenzen hinaus als kuriose Attraktion. Doch dann entwickelte sich Wiesbaden zu einem der vornehmsten Kur- und Reiseziele Europas. Die Damen der nahen Frankfurter Gesellschaft ließen sich im Ehevertrag garantieren, dass sie einmal pro Jahr nach Wiesbaden durften – und dies ohne ihre Männer! Goethe war im “Schwarzen Bock” zu Gast und notierte die sinnigen Zeilen: “Beim Baden sei die erste Pflicht, dass man sich nicht den Kopf zerbricht, und dass man höchstens nur studiere, wie man das lustigste Leben führe.” Und Dostojewski arbeitete im “Schwarzen Bock” an seinem Roman “Der Spieler” – es soll nicht unerwähnt bleiben, dass dem Schriftsteller das Casino um die Ecke zum Verhängnis wurde: Er verspielte dort seine gesamte Reisekasse.
Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das alte Badhaus abgerissen und durch einen modernen Neubau ersetzt, in dem den Gästen 220 Betten, elektrisches Licht, Lifte und später sogar fließendes Wasser zur Verfügung standen – zum Preis von 5 Mark pro Nacht! Nach dem Zweiten Weltkrieg hielten die Amerikaner den “Schwarzen Bock” noch zwölf Jahre lang besetzt; anschließend und bis zum heutigen Zeitpunkt wurde das Hotel immer weiter modernisiert. Die reiche Geschichte des Hauses behielt man dabei stets im Auge: So dient das historische “Ingelheimer Zimmer” mit wertvollen Schnitzereien und einer 1881 gestalteten Decke aus Nussbaum-, Eschen- und Thujaholz heute als exklusivster der insgesamt 8 Veranstaltungsräume. Und 2010 renovierten die aktuellen Eigentümer, die Capital Hotel Management B.V., das legendäre Badhaus: In seinem historischen Teil wurden Holztüren, Art-Déco-Fliesen und sogar Bronze-Auslaufventile an Wannen originalgetreu saniert, um die Tradition der Wiesbadener Badekultur zu wahren.
Klassisches Flair herrscht auch in den inzwischen 142 Zimmern und Suiten des Hotels, das seit 1995 als Radisson Blu firmiert. Doch keine Sorge: Die Zeit der Strohsäcke mit Unterbett und Haarmatratzen, auf denen man im “Schwarzen Bock” Ende des 18. Jahrhunderts schlief, sind längst vorbei. Und auch die Öfen in den Zimmern, auf denen sich die Gäste im 19. Jahrhundert ihr Essen selbst kochen mussten, da das Hotel noch kein Restaurant besaß, gehören der Vergangenheit an. Der “Schwarze Bock” bietet von traumhaften Betten und privaten Bädern bis zu Klimaanlage und kostenfreiem WiFi alle nur erdenklichen Annehmlichkeiten. Im Restaurant “Capricorne” stehen internationale und nationale Spezialitäten auf der Karte, und in der atmosphärischen Bar 1486, benannt nach dem offiziellen “Geburtsjahr”, klingt der Tag wunderbar aus. Wer hier eintritt, sollte aber nicht nur auf die Cocktailkarte einen Blick werfen, sondern auch auf die Eingangstür, denn diese ziert die erste belegte Jahreszahl des Hauses: 1486. -
Hotelbewertung im Internet: 5 Aktionspunkte für mehr Gerechtigkeit bei Bewertungsportalen
(Mainz, 02. April 2011) „Ferdinand K.*“ kommt nicht zur Ruhe: Der Hotelier stand nun für Sat 1 vor der TV-Kamera (Reportage bei „Planetopia“ am 18. April) und ging auf das heiße Thema „Manipulationen bei Hotelbewertungen“ ein. Seit seinem Insider-Report Ende November in der Onlineausgabe der Fachzeitschrift “1” kocht die Branchendebatte immer wieder hoch – auch befördert durch TV-Berichte des SWF und ZDF. Dabei stehen Manipulationsversuche von Hoteliers im Vordergrund, aber auch Lücken in den Systemen der entsprechenden Portalbetreiber.
Beim Portalbetreiber trivago.de habe man ja bereits bestätigt, dass es täglich mehrere hundert Manipulationsversuche gebe, so Ferdinand K. Das Thema sei also an der Tagesordnung und den Portalbetreibern kommen jeweils Schlüsselrollen zu. Dem in Sachen Onlinemarketing sehr erfahrenen Hotelier ist längst klar, dass es manchen offenbar Bewertungsportale längst nicht mehr um Meinungstransparenz ginge, sondern um kommerzielle Interessen. So fallen vor allem bei holidaycheck.de (gehört zum Burda-Konzern) überaus positive Bewertungen auf: Bei einem großen Ferienhotel in Ägypten wurden just im Januar und Februar mehrere Bestbewertungen publiziert – obwohl gleichzeitig die Revolution tobte und der Strom der Touristen rasch versiegte. „Das ist natürlich so plump und dumm, dass hier Systemlücken so offen zutage treten“, so K. Schließlich ginge es ja oft darum, die am besten bewerteten Hotels per Onlinemarketing gut verkaufen zu können und Provisionen einzunehmen.
Da die Meinungsmacht der Bewertungsportale erdrückend sei, postuliert Ferdinand K. fünf Aktionspunkte:- Entflechtung bei Hotel-/Reisen-Bewertungsportalen: Communities mit Gästerezensionen müssen von Verkaufsplattformen/Onlinevermarktung sichtbar, personell und in der Firmenstruktur getrennt werden.
- Transparenz bei Usern stärken: Nutzer der Communities müssen sich gegenseitig indentifizieren und kontrollieren können, um Manipulationsversuchen vorzubeugen.
- Nutzeranmeldung professionalieren: Neue Nutzer müssen kontrolliert werden. Ähnlich wie bei eBay dürfen nur „bestätigte Mitglieder“ Bewertungen schreiben und veröffentlichen. Das würde Manipulierer deutlich abschrecken.
- Bewertungen gewichten: Ganz schlechte bzw. überaus positive Bewertungen sollten nicht in den Durchschnittswert einberechnet werden, da diese das Bewertungsergebnis zu sehr beeinflussen bzw. verfälschen.
- Profi-Tester einsetzen: Um die Gewichtung der Bewertungskriterien zu verdeutlichen, müssen Checks von Profi-Hoteltestern durchgeführt werden. Dies stellt die Relevanz von Einzelmeinungen klar.
Die aktuelle Debatte um Manipulationen bei Hotelbewertungen nütze der Branche, so Ferdinand K. Die manchmal sehr ungerechten Meinungsveröffentlichungen von Gästen in punkto Servicestandards führe zu einheitlichen Qualitätskriterien, die zunehmend von etlichen Hotels eingesetzt werden. Gästebewertungen führten zu mehr Transparenz, so K. Gerade beim Thema Sauberkeit würden da einige Hotels berechtigt angeprangert. Obwohl der Öffentlichkeit nicht bewusst sei, dass ein Zimmermädchen durchschnittlich nur 23 Minuten Reinigungszeit je Raum habe, müssen Mindeststandards eingehalten werden. (car.) * Name der Redaktion bekannt