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  • Christian Verlag: Gault Millau Deutschland 2011 erschienen – „Koch des Jahres 2011“ ist Mario Lohninger

    (München, 17. November 2010) „Die Küche der Zukunft ist ungekünstelt, urwüchsig, pur, gesund und traditionsbewusst“, schreibt die französische Gourmetbibel „Gault Millau“ (Christian Verlag, München) in ihrer jetzt erscheinenden Deutschlandausgabe 2011. „Marketingkonzepte, die etwas anderes verheißen, mögen proklamationsfreudige Journalisten erwärmen, die zahlenden Gäste lassen sie kalt.“ Das begründet der Guide mit der Küche der am besten besuchten Spitzenrestaurants in Deutschland. In denen werde statt verkopfter Konzeptionsküche das reine Genusserlebnis geboten; auf dem Teller herrsche Klarheit und Konzentration. Den größten Erfolg habe die heiter-beschwingte, sinnlich-süffige Darbietung, angerichtet von Köchen ohne eitles Virtuosengehabe und gedankenlose Verspieltheit.
    Alle Informationen zum Gault Millau Deutschland 2011 prägant zusammen gefasst
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    Als vielversprechendsten Trend empfinden die Tester, dass die hierzulande noch immer ziemlich brachliegende Gemüsekultur zunehmend ins Blickfeld deutscher Spitzenköche rückt. Vom „herbstliche Gemüseacker“ des Saarbrückers Klaus Erfort über das vegetarisches Menü „Pures Gemüse“ von Nils Henkel in Bergisch Gladbach bis zur hochartifiziellen „Reise der Gemüse“ des Berliners Michael Hoffmann wird Gemüse als ganz neues Genusserlebnis inszeniert. Landauf, landab erkennen Köche im eigenen Garten oder gar in der eigenen Landwirtschaft den Charme des Ursprünglichen und Echten.
    Geräucherter Fisch mit Mandel-Panna cotta beim „Koch des Jahres“
    Den 37-jährigen Mario Lohninger, der in Frankfurt die drei Restaurants „Silk“, „Micro“ und „Lohninger“ führt, kürt der Gault Millau zum „Koch des Jahres“. Aus der Begründung: „Voller Entdeckerfreude und Erneuerungsdrang bietet Lohninger, bei dem alles so salopp wirkt, aber vollkommen ausgereift ist, in drei Restaurants pointenreich und leidenschaftlich drei Küchen.“
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    Er bereitet seit 2004 im „Silk“, einer edel gepolsterten Liegewiese mit entspannter Lounge-Atmosphäre, phantasievolle, zukunftsweisende Küche und im „Micro“ an großen Holztischen kosmopolitische Gerichte. Sein im März 2010 eröffnetes „Lohninger“ betreibt der Österreicher aus Maria Alm bei Salzburg als veredeltes Beisl (Gasthaus) mit Gerichten seines Heimatlandes. Diese Breite seines Repertoires erarbeitete sich Lohninger bei weltbekannten Köchen wie Wolfgang Puck in Los Angeles, Guy Savoy in Paris und David Bouley in New York.
    Für Gerichte wie das gekochte Schulterscherzl mit Wurzelgemüse, Apfelkren, Schnittlauchsauce, Crèmespinat und Rösterdäpfeln erhielt er vom Gault Millau, der nach dem französischen Schulnotensystem urteilt, im „Lohninger“ 16 von 20 möglichen Punkten, im „Micro“ für Hummer in Lotuswurzel-Tempura mit Yuzo-Crème (Zitrusfrucht) 17 und für geräucherten Black Cod (kabeljauähnlich) mit Mandel-Panna cotta und Gazpacho im „Silk“ 18 Punkte. Die beeindruckten Tester: „Es gibt nicht viele Köche, die aus scheinbar harmlosen Zutaten etwas so Freudvolles erarbeiten können.“ Eine höhere Bewertung als Lohningers 18 Punkte haben hierzulande nur 12 Köche. In seiner Freizeit ist der Gastronomensohn passionierter Ski- und Motorradfahrer sowie Musikfreak (U2, Pink Floyd).
    In die Phalanx der mit 19,5 Punkten höchstbewerteten deutschen Köche stieg Klaus Erfort vom „GästeHaus“ in Saarbrücken auf. Er „erstrebt Klarheit und Konzentration auf dem Teller ganz ohne eitles Virtuosengehabe, aber auch ohne jene Verspieltheit, die bloß an den Dingen kratzt, statt ihnen auf den Grund zu gehen“. Erfort kreierte auch das „Menü des Jahres“ im Gault Millau. Es bietet u.a. Gemüsekrokant, Langoustine und Schweineschwänzchen.
    Ihre 19,5 Punkte aus dem Vorjahr bekamen wieder Harald Wohlfahrt von der „Schwarzwaldstube“ in Baiersbronn-Tonbach, der „das Kunststück beherrscht, sich immer wieder neu zu erfinden und sich dabei treu zu bleiben“, Helmut Thieltges vom „Waldhotel Sonnora“ in Dreis bei Wittlich in der Südeifel, „der sein Restaurant als genussreiches Asyl für alle führt, die den Zuckungen des Zeitgeists ausweichen wollen“, und Joachim Wissler vom „Vendôme“ in Bergisch Gladbach, durch dessen „intellektuelle Kraftakte die heiter-beschwingte, sinnlich-süffige Darbietung so aussieht wie gerade vom Himmel gefallen“.
    Diesem Quartett folgen mit je 19 Punkten Thomas Bühner vom „La Vie“ in Osnabrück, „dessen Gerichte wie ein Geschenk faszinieren, das man nicht erwartet hat und deshalb umso erfreuter auspackt“, Christian Jürgens von der „Überfahrt“ in Rottach-Egern am Tegernsee, „der sich immer mehr auf ein Hauptprodukt konzentriert und es mit Hilfe der darum herum gewobenen Aromensymphonie quasi auf ein Podest erhebt“, Christian Bau vom „Schloss Berg“ im saarländischen Perl-Nennig, der in „ästhetisch wie technisch äußerst anspruchsvolle Kompositionen, mit hierzulande kaum bekannten Zutaten experimentiert und ein fernöstliches Produktverständnis zeigt“, Hans Stefan Steinheuer von „Steinheuers Restaurant zur alten Post“ in Bad Neuenahr, der mit „höchster handwerklicher Präzision und glasklarer Aromatik beeindruckt“, Sven Elverfeld vom „Aqua“ in Wolfsburg, der „eine deutsche Hochküche entwickelt, die sich ihrer eigenständigen Wurzeln offensiv bewusst zeigt“, Heinz Winkler von der „Residenz Heinz Winkler“ im oberbayerischen Aschau, „dem eine himmlisch leichte Küche mit hocharomatischen Fonds und Kompositionen von großer Klarheit gelingt“, Christian Lohse vom „Fischers Fritz“ in Berlin, der „bestmögliche Zutaten ohne Verfremdung und aufgesetzte Effekte für sich wirken“ lässt, und Nils Henkel vom „Schloss Lerbach“ in Bergisch Gladbach bei Köln, der nach einer Phase „blutleerer und letztlich genussfeindlicher Strukturalismus-Küche“ zu „sehr klaren, sehr konzentrierten Kompositionen zurückfand und mit seinem vegetarischen Menü beglückte“.
    „Aufsteiger des Jahres“: Claus Alboth aus Erfurt, der Lachs in Orangencurry beizt
    Auf 18 Punkte steigerten sich Wolfgang Becker vom „Becker’s“ in Trier, „dem in einem kleinteiligen, über mehrere Stunden ohne größere Pausen servierten Menü immer wieder die Vermählung schwieriger Partner gelingt“, Rainer-Maria Halbedel von „Halbedel’s Gasthaus“ in Bonn „dessen Präsentationen bei aller ästhetischen Brillanz viel schlichter, unangestrengter und beiläufiger als zuvor wirken“, Michael Hoffmann vom „Margaux“ in Berlin, der „seine kühl kalkulierte Kopfküche in einen farbgewaltigen Rausch der Sinne umsetzt, der den Gast mitreißt“ und Elmar Simon vom „Balthasar“ in Paderborn „der nach einem Vorspeisen-Feuerwerk heimatverbundene oder weltläufige Gerichte bietet, die nicht abfallen“.
    Insgesamt erkochten 31 Küchen 18 Punkte, die für „höchste Kreativität und bestmögliche Zubereitung“ stehen; 19,5 und 19 Punkte bedeuten Weltklasse. Von den zwischen 19,5 und 18 Punkten bewerteten 43 Köchen stehen 10 in NRW, je 6 in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz sowie 5 in Bayern am Herd.
    17 Punkte erreichten erstmals Claus Alboth vom „Alboth’s“ in Erfurt, den die Tester wegen seiner „intensiven Aromen, farbenfrohen Gestaltungsfreude und behutsamen Experimentierlust“ bei Gerichten wie dem in Orangencurry gebeizten Lachs auf Wildspargelspitzen zum „Aufsteiger des Jahres“ kürten, Kevin Fehling vom „La Belle Epoque“ in Lübeck, Caroline Baum vom „Amesa“ in Mannheim, Johannes Wuhrer vom „Falconera“ in Öhningen am Bodensee, Raimar Pilz von der „Fuchshöhle“ in Bad Säckingen bei Basel, das Duo Anibal Strubinger (Tradition) und Christian Rosse (Moderne) vom „Schwarzen Adler“ in Vogtsburg am Kaiserstuhl sowie die Küchenchefs zweier neueröffneter Restaurants: Philipp Wolter vom Restaurant „Clara von Krüger“ in Wermelskirchen bei Köln, der zuvor im nahen Wipperfürth 16 Punkte erkocht hatte, und Sebastian Zier vom „La Mer“ auf Sylt, dessen „auch optisch entzückende moderne Küche auf klassischer Basis“ die Tester als „Entdeckung des Jahres“ vorstellen.
    856 Restaurants ausgezeichnet, darunter 96 in den neuen Bundesländern
    Insgesamt bewertet der alljährlich wegen seiner strengen Urteile und deren zuweilen sarkastischer Begründung von den Köchen gefürchtete, von den Feinschmeckern mit Spannung erwartete Gault Millau in seiner neuen Ausgabe 1060 Restaurants. Die 26 Tester, die stets anonym auftreten und dieses Jahr 279 500 Euro Spesen machten, verliehen 856 Luxuslokalen und Landgasthöfen, Bistros und Hotelrestaurants die begehrten Kochmützen. Dazu mussten die Köche mindestens 13 von 20 Punkten erreichen, was einem Michelin-Stern nahekommt.
    Auch 96 Küchenchefs in den neuen Bundesländern erkochten diese Auszeichnung. An ihrer Spitze stehen mit 18 Punkten Oliver Heilmeyer vom „17fuffzig“ in Burg (Spreewald) und Dirk Schröer vom „Caroussel“ in Dresden. Ihnen folgen mit 17 Punkten außer Alboth der Italiener Marcello Fabbri vom Restaurant „Anna Amalia“ in Weimar, Tillmann Hahn vom „Butt“ in Rostock-Warnemünde, Ronny Siewert vom „Friedrich Franz“ in Bad Doberan-Heiligendamm, Stefan Hermann vom „Bean & Beluga“ in Dresden sowie die beiden Leipziger Detlef Schlegel vom „Stadtpfeifer“ und Peter Maria Schnurr vom „Falco“.
    Da auch die Welt der Gourmandise im ständigen Wandel ist und die Plätze im Feinschmeckerparadies immer wieder neu gerührt und erkocht werden, servierte der Gault Millau im Vergleich zur Vorjahrsausgabe 108 langweilig gewordene Restaurants ab und nahm 111 inspirierte Küchen neu auf. Je 107 Köche wurden höher oder niedriger als im letzten Guide bewertet.
    Außer dem Koch und dem Aufsteiger sowie der Entdeckung und dem Menü des Jahres zeichnete der Guide noch weitere kulinarische und gastronomische Leistungen aus:
    • „Oberkellner des Jahres“: Ansgar Fischer von der „Schwarzwaldstube“ in Baiersbronn,
    • „Sommelier des Jahres“: Gunnar Tietz vom „First Floor“ in Berlin,
    • „Restaurateur des Jahres“: Fritz Keller vom „Schwarzen Adler“ in Vogtsburg am Kaiserstuhl, der „als Gastronom, Winzer und Hotelier ein Traditionshaus in die Moderne liftete und die heikle Cuvée aus alt und jung beherrscht“. Keller ist auch Präsident des Fußball-Bundesligaclubs SC Freiburg.
    • „Pâtissier des Jahres“: Nadja Hartl vom „Aqua“ in Wolfsburg,
    • „Kochschule des Jahres“: das Studio von Alexander Herrmann in Wirsberg bei Bayreuth,
    • „Cigar Lounge des Jahres“: die „Davidoff“-Lounge des Hotels „Graf Zeppelin“ in Stuttgart.
    Als zusätzliches Schmankerl testete der im Münchner Christian Verlag erscheinende Reiseführer für Genießer (888 Seiten, 29.95 Euro) das Ende September 2010 eröffnete „Restaurant Dieter Müller“ auf dem Kreuzfahrtschiff „MS Europa“ sowie alle acht, nicht jedem Passagier zugänglichen Restaurants der „Queen Mary 2“. Ferner beschreibt und klassifiziert der Guide 365 Hotels.

  • Grand Hotel Heiligendamm: Note „Gut“ beim anonymen Hoteltest

    Professioneller Quality-Check des Fachmagazins Top hotel – Gourmetrestaurant mit Bestnote – Serviceschwächen einzelner Mitarbeiter
    (Landsberg am Lech, 18. November 2010) Das als „G8-Gipfelhotel“ international bekannte Grand Hotel Heiligendamm an der Ostseeküste erhielt beim anonymen Hoteltest der Fachzeitschrift „Top hotel“ 80 von maximal 100 Punkten. Das entspricht der Note „Gut“ – knapp vorbei an einem „Sehr gut“. Der erfahrene Hoteltester erlebte in Heiligendamm in vielen Bereichen ein Luxushotel erster Güte, monierte aber die an einigen Stellen auftretenden Serviceschwächen der Mitarbeiter. Der vollständige Hoteltest ist unter 1 abrufbar.
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    Nicht punkten konnte das Grand Hotel gleich beim ersten Checkpoint, der telefonischen Reservierung, da es hier versäumt wurde, die Zimmerbuchung im System zu hinterlegen. Glücklicherweise geriet der erste Eindruck nicht völlig zum Fiasko, denn beim Check-in stellte das Haus seine außerordentlichen Fähigkeiten unter Beweis. Hier bekam das Grand Hotel Heiligendamm ebenso die Bestnote „sehr gut“ wie für das Testzimmer 4105 in der „Burg Hohenzollern“. Eklatante Schwächen traten allerdings beim Housekeeping offen zu Tage, die mit einem „mangelhaft“ quittiert wurden.
    Der Besuch im Gourmetrestaurant – in Tophotels ein wichtiges Aushängeschild – konnte dagegen kaum besser sein. Im „Friedrich Franz“ (ein „Michelin“-Stern, 17 Punkte im „Gault Millau“) stellten Küchenchef Ronny Siewert und seine Brigade ihr Können unter Beweis und wurden anschließend mit 91 von 100 Punkten bewertet..
    Die Testergebnisse im Überblick: (max. 100 Punkte je Kriterium)
    Reservierung – 21
    Check-in – 90
    Zimmer 4105 – 87
    Badezimmer – 73
    Roomservice – 39
    Frühstücksbuffet – 79
    Etagenfrühstück – 89
    Restaurant „Friedrich Franz“ – 91
    „Baltic Sushi Bar“ – 52
    Bankettabteilung – 91
    „Nelson Bar“ – 43
    Spa & Wellness – 82
    Housekeeping – 41
    Schuhputzservice – 83
    Außenbereich – 61
    Flure, Aufzüge, Treppen – 91
    Sicherheitsaspekte – 91
    „Davidoff Lounge“ – 87
    Check-out – 61
    Lost & Found – 90
    Gesamteindruck – 80
    (100-81 sehr gut; 80-61 gut; 60-41 befriedigend; 40-21 mangelhaft; 20-0 ungenügend)
    Der ausführliche Testbericht erscheint in der Ausgabe November 2010 von „Top hotel“ und ist in der Onlineausgabe unter 1 kostenfrei abrufbar. Die Servicechecks werden stets anonym und auf eigene Rechnung durchgeführt. Die Berichte dienen der konstruktiven Kritik und genießen im internationalen Hotelmanagement und bei Branchenexperten hohes Ansehen.
    „Top hotel“ ist die renommierte Fachzeitschrift für das Hotelmanagement in Deutschland. Das Magazin erscheint zehn Mal im Jahr im Freizeit-Verlag Landsberg, einem Unternehmen der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck. Die verbreitete Auflage beträgt rund 20.000 Exemplare. Im Verbund mit dem Tochterunternehmen Lebensmittel Praxis Verlag (LPV) erscheinen u.a. auch „Die KÜCHE“, „Catering inside“, „Convenience Shop“ und „Lebensmittel Praxis“.

  • Hotelmarketing: Google Street View startet in 20 Großstädten – Hoher Nutzwert für Hotellerie

    (Hamburg, 18. November 2010) Das macht richtig Spaß: Eine virtuelle Rundreise durch 20 deutsche Städte bietet nun Google mit dem neuen Tool „Street View“. Die Möglichkeiten im Marketing sind immens, Hotels und Restaurants lassen sich ausgiebig begutachten. Allerdings sind etliche Häuserfassaden unkenntlich gemacht worden – auf Wunsch der Besitzer. Das stört zuweilen das Online-Straßenbild. Selbst im ersten Onlinetest mit Oberstaufen waren die ersten unschönen Pixel-Szenen aufgetaucht. Ab sofort bietet HRS.de in seiner Android-App die Funktion „Street View“: Hotels, die bereits von Google abgefilmt worden waren, sind so realitätsgetreu dargestellt.
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    Anfahrtswege und Lage von Hotels, Restaurants und Eventlocations sind bei Google Street View mühelos auszukundschaften. So können sich Nutzer beispielsweise bei der Restaurantsuche bereits vom Wohnzimmer aus einen Eindruck davon verschaffen, ob auch ein Parkplatz angeschlossen ist. Bevor die Nutzer ihren Urlaub buchen, können sie das passende Hotel samt Umgebung schon einmal vom heimischen PC aus anschauen. Selbst wenn aus finanziellen oder zeitlichen Gründen eine Reise nicht möglich ist, lassen sich mit Street View weit entfernte Städte dennoch virtuell erkunden.
    Von den Street View-Ansichten aus Deutschland profitieren neben Nutzern auch Unternehmen jeglicher Größe: Sie können sie für ihre Zwecke kostenlos einsetzen, indem sie „Street View“ in ihre Webseiten einbinden. Überall auf der Welt haben Betreiber von Immobilien-, Reise-, Hotel- und Gemeinde-Webseiten den Nutzen dieser Technologie erkannt. Offizielle Partner sind jetzt schon neben HRS.de u.a. auch CTS Eventim, Expedia,  und die Lufthansa.
    Verwendung von Street View
    Gehen Sie auf www.maps.google.de und suchen Sie nach einem Ort, für den Street View-Bildmaterial bereits verfügbar ist. Ziehen Sie das kleine gelbe Männchen – genannt “Pegman” – an die gewünschte Stelle auf der Karte, um in die Straßenansicht zu wechseln. Die blauen Linien in der Karte zeigen Ihnen dabei die Bereiche an, für die Street View-Bilder verfügbar sind. Mithilfe der Pfeile oben links im Kompass können Sie sich umschauen. Klicken Sie auf das Plus- bzw. Minussymbol, um herein- oder herauszuzoomen. Über das Minussymbol können Sie auch ganz aus Street View herauszoomen und zur Kartenansicht zurückkehren. Klicken Sie auf die weißen Pfeile am Boden, um sich zu bewegen, oder positionieren Sie den Mauszeiger an eine bestimmte Stelle. Wird eine weiße Umrandung angezeigt, gelangen Sie mit einem Klick direkt dorthin. In der rechten unteren Ecke ist eine Übersichtskarte eingeblendet. Über diese Karte können Sie auch navigieren, indem Sie Pegman an die gewünschte blau umrandete Stelle ziehen.
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    „Street View“ ist eine Funktion des Kartendienstes Google Maps. Mit Street View können Nutzer Straßen, Plätze und Sehenswürdigkeiten wie das Kolosseum in Rom, die Siegessäule in Berlin oder den Zürichsee in einer 360-Grad-Ansicht erleben, so als wären sie selbst dort. Google hat jeden dieser Orte mit einem Street View-Auto Bild für Bild aufgenommen und anschließend die einzelnen Aufnahmen zu einem Panoramafoto zusammengesetzt. Street View Ansichten werden weltweit bereits für 27 Länder angeboten. In Deutschland sind seit November 2010 Panoramabilder von Berlin, Bielefeld, Bochum, Bonn, Bremen, Dortmund, Dresden, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart und Wuppertal verfügbar.
    Weitere Hintergrundinfos zu „Google Street View“ sind unter sites.google.com abzurufen.

  • ÖHV: Buchungen über eigene Website forcieren

    (Wien, 22. November 2010) Keine Branche setzt online mehr um als der Tourismus: Fast jeder dritte Deutsche hat schon online gebucht. Seit 2006 stieg der Anteil von 17 auf 29 Prozent. Am höchsten ist der Anteil mit 42 Prozent bei den 30- bis 39-Jährigen, in den Altersgruppen bis 29 bzw. bis 59 liegt er bei 35 bzw. 36 Prozent. Bei den über 60-jährigen fällt der Wert auf elf Prozent. „Die Altersgruppen, die in den kommenden Jahren am meisten verreisen werden, nutzen das Internet am stärksten. Umso wichtiger ist es, diese Tools optimal zu beherrschen. Die ÖHV Touristik Service GmbH legt deshalb einen Schwerpunkt auf den Online-Vertrieb“, erklärt Sepp Schellhorn, Präsident der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV).
    Bereits 28 Prozent der Hotelbuchungen finden heute online statt. 2015 sollen es 48 Prozent sein, so die Forschungsgesellschaft für Urlaub und Reisen. Denn zahlreiche Vorteile liegen für den Gast auf der Hand: Ein umfassender Überblick in Sekundenschnelle ermöglicht einen Preis- und Angebotsvergleich, der ohne Netz gar nicht vorstellbar wäre. Bezahlung und Buchung sind einfach und sicher. Hier ist das Internet konkurrenzlos – und deswegen wird es in diesem Bereich weiter zulegen. Applikationen wie mobile Anwendungen werden dazu beitragen“, verweist Schellhorn auf den weiter steigenden Stellenwert von Online-Systemen im Tourismusvertrieb. Die ÖHV-Studie widerlegt auch in einem internationalen Vergleich mit ein gängiges Vorurteil: Nicht der Preis alleine ist entscheidend für Online-Buchungen: Während 45 Prozent der Spanier den Preis als vorrangiges Kriterium für die Hotelauswahl angaben, taten dies nur sechs Prozent der Franzosen.
    „Die Auswirkungen auf die Geschäftsmodelle im Tourismus sind enorm. Agenturen, die das rascher erkannt haben als andere, haben sich ein stark wachsendes Geschäftsfeld gesichert – nicht immer zum Vorteil von Hoteliers und Gästen“, so Schellhorn. Die Konzentration auf wenige Portale wirkt wettbewerbshemmend: „Die Höhe der Kommissionen könnte einem stärkeren Wettbewerb unterliegen“, so Schellhorn. Die ÖHV empfiehlt, mehr Buchungen über die eigene Website zu generieren. Neue Metasuchmaschinen erleichtern das: „Hier können Hoteliers potentielle Gäste auf die eigene Website führen und sich so die Provision sparen“, so Schellhorn. Mittelfristig könnte so die Marktkonzentration auf einige große Buchungsportale sinken.
    Der reine Preisvergleich war gestern
    Die Zukunft wird dem Gast noch mehr örtliche und zeitliche Flexibilität bringen und ihm noch mehr Mitgestaltungsmöglichkeiten bieten. Hotelsnapper.de verhandelt etwa Hotelpreise auch für Einzelgäste. „Es werden immer wieder neue Technologien entwickelt, die der Branche noch mehr abverlangen. Umso wichtiger ist es, aktiv und auf dem Laufenden zu bleiben. Die ÖHV Touristik Service GmbH unterstützt die Hoteliers dabei“, so Schellhorn. Die neue Studie vergleicht die 15 wichtigsten Hotelpreisvergleichsportale und führt zahlreiche Aspekte auf einen Blick vor Augen: Von den verwendeten Technologien über die Arbeitsweise bis hin zu mobilen Anwendungen und einer Analyse des Recherche- und Buchungsverhaltens sowie die unterschiedlichen Funktionen von Preisvergleichsportalen, Metasuchmaschinen, Travel Search Engines und Buchungsplattformen. Praxistipps helfen, sie optimal zu nutzen. Hoteliers erfahren, wie sie ihre Betriebe auf den Plattformen integrieren können und was dazu notwendig ist.
    Ebenfalls aufgezeigt wird die Möglichkeit, verschiedene Serviceleistungen auf der eigenen Website zu integrieren. Dies kann etwa in Form von Widgets, kleinen Programmen, die in Webseiten eingebunden werden, geschehen. Um das Vertrauen der Gäste zu steigern, gibt es die Möglichkeit, Bewertungswidgets einzubauen. Bekannt sind hier vor allem Holidaycheck, Qype oder auch TripAdvisor. Damit veröffentlichen Hoteliers Gästemeinungen auf der eigenen Seite. Der Hotelier dokumentiert damit einen offenen Umgang mit dem Thema Hotelbewertungen, schafft Vertrauen in die eigene Dienstleistung und steigert so die Zahl der Online-Reservierungen. Die Seite Travel-IQ.com bietet Hotels die Möglichkeit, als Service für den Gast eine Flugverbindungssuche auf der Website zu integrieren. Der Vorteil: Jeder Zweite, der mehr Informationen auf einer Seite bekommt, fasst schneller Vertrauen.
    Verbesserungsbedarf ortet Schellhorn bei der Buchbarkeit: „Der Kostendruck nimmt zu. Umso wichtiger ist für die Branche, mögliche Buchungen zu realisieren und das ohne unnötige Kosten. Hier dürfen wir nichts verschenken.“ Unbedingt zu empfehlen ist die Nutzung von Plattformen wie First-austrian-hotels.com, die den Traffic auf der eigenen Website steigern, ohne die Kosten zu erhöhen: „Das ist natürlich der Optimalfall“, so Schellhorn. Denn je höher der Anteil der Buchungen über die eigene Website, umso geringer fallen die Kosten für Kommissionen aus. Notwendig ist dazu lediglich eine Web Booking Engine wie die von der ÖHV empfohlene von Bookassist: Diese wird voll und ganz in die Hotel-Website integriert, bietet schnelle und unkomplizierte Buchungen bei tageweise unterschiedlicher Preisfestsetzung und Schnittstellen zu Front Office Software und Channel Management Systemen, wodurch Verfügbarkeiten und Preise automatisiert eingespielt werden. Ergänzend dazu ermöglichen moderne Channel Management Systeme, die verfügbaren Zimmer und Preise gleichzeitig für mehrere Online-Buchungsplattformen zu aktualisieren, was den Zeitaufwand minimiert. Die ÖHV empfiehlt dafür Rate Tiger von eRevMax.
    Informationen zur Web Booking Engine von Bookassist, zu Rate Tiger und die „Evaluierung der wichtigsten Hotelpreisvergleichsportale – Welchen Nutzen hat der Hotelier?“ können per E-Mail an info@oehv.at angefordert werden. Die Studie kann auch im ÖHV-Shop unter www.oehv.at/shop bestellt werden. Der Preis für ÖHV-Mitglieder beträgt 45 Euro, für Nichtmitglieder 65 Euro (jeweils exkl. USt).

  • Dehoga-Bundesverband – Branchenbericht: Gastgewerbe auf dem Weg aus der Krise

    (Berlin, 22. November 2010) Nach den massiven Umsatzeinbrüchen im Krisenjahr 2009 herrscht im Gastgewerbe neue Zuversicht, so der aktuelle Dehoga-Branchenbericht. “Vor allem in der Hotellerie, die von der Krise besonders hart getroffen war, geht es Dank der Konjunkturbelebung und der Senkung der Mehrwertsteuer wieder bergauf. Die Gastronomie indes konnte vom Wirtschaftsaufschwung noch nicht profitieren”, sagte Verbandspräsident  Ernst Fischer während der Delegiertenversammlung in Berlin. Sinkende Arbeitslosenzahlen und der Rückgang der Kurzarbeit sowie die damit einhergehende verbesserte Verbraucherstimmung sorgen aber auch in den Restaurants für verhaltenen Optimismus.
    Laut der Dehoga-Konjunkturumfrage, die auf den Antworten von 4.000 gastgewerblichen Unternehmern basiert, beurteilen 42,9 Prozent der Hoteliers ihre Geschäftslage im Sommer 2010 als gut. Damit stellt sich die Lage in der Hotellerie so positiv dar wie seit dem Sommer 2008 nicht mehr. 45,1 Prozent der Befragten schätzen ihre derzeitige Lage als befriedigend ein und 12,0 Prozent als schlecht.
    Als Gründe für die positive Entwicklung nannte Fischer den anziehenden Geschäftsreisetourismus und die deutliche Zunahme der Übernachtungen – insbesondere der ausländischen Gäste. “Auch die Ferienhotellerie konnte trotz des relativ schlechten Wetters vom Trend zum Deutschlandurlaub profitieren”, so Fischer.
    Damit einhergehend verbuchten 52,4 Prozent der Hotels von April bis September 2010 höhere Umsätze als im Vorjahreszeitraum. 14,2 Prozent der Betriebe mussten allerdings weitere Umsatzeinbußen verkraften. “Die besseren Ergebnisse dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass in vielen Betrieben die Krise noch nicht komplett überwunden ist”, macht Fischer deutlich. “Denn auch, wenn sich Lage und Stimmung im Sommer 2010 positiver darstellen als im letzten Jahr, wird es noch eine Weile dauern, bis Umsatz und Preise wieder auf Vorkrisenniveau sind.”
    Als sehr erfreulich bewertete Fischer den Investitionsboom, den die Senkung der Mehrwertsteuer für Übernachtungen ausgelöst hat. “Die Hotellerie hält Wort”, so der Branchenvertreter und verweist auf die aktuellen Umfrageergebnisse. Danach gaben 52,5 Prozent der befragten Unternehmer an, ihre Investitionstätigkeit im Sommer 2010 weiter gesteigert zu haben. Dies ist der höchste Wert seit Beginn der Konjunkturumfrage. Zudem fließen mehr Mittel in Qualifizierungs- und Schulungsmaßnahmen für die Mitarbeiter. In Folge des Wirtschaftsaufschwunges haben 24,9 der Betriebe Mitarbeiter eingestellt – ebenfalls das beste Ergebnis aller Konjunkturumfragen.
    Die Mehrheit der Hoteliers rechnet für die Zukunft mit einer weiteren Erholung bzw. Stabilisierung des Marktes. 74,7 Prozent erwarten im Winterhalbjahr 2010/2011 bessere bzw. gleichbleibende Geschäfte. Für große Unsicherheit bei den Hoteliers sorgt indes die in vielen Städten und Gemeinden diskutierte Bettensteuer. “Allein die unsägliche Debatte um neue Belastungen dämpft die Geschäftserwartungen vieler Hoteliers”, kritisierte Fischer. Die Gastronomie kann an die Erfolgsmeldungen aus der Hotellerie noch nicht anknüpfen. Die Wirte litten vor allem unter dem langen und schneereichen Winter sowie dem kalten und nassen Frühjahr. “Vor dem Hintergrund der allgemeinen Konjunkturbelebung zeichnet sich seit Mitte des Jahres jedoch eine langsame Stabilisierung der Geschäftslage ab”, erklärte Fischer.
    Nach der Dehoga-Branchenumfrage beurteilen 27,3 Prozent der befragten Gastronomen ihre Geschäftslage im Sommer als gut. 27,8 Prozent verzeichneten schlechte Geschäfte. 27,5 der Betriebe melden gestiegene Umsätze. Diesem Wert stehen immer noch 43,5 Prozent Umsatzverlierer gegenüber. Das ist eine leichte Verschlechterung gegenüber der Vorjahressaison. Gewinner sind vor allem Betriebe aus dem Quick-Service-Bereich sowie die Kantinen und Caterer. Die steigenden Beschäftigtenzahlen und die Reduzierung der Kurzarbeit haben wieder zu einer verstärkten Nachfrage in der Arbeitsplatz- und Ausbildungsverpflegung geführt. Auch das durch die Finanz- und Wirtschaftskrise stark gebeutelte Veranstaltungsgeschäft hat neuen Schwung bekommen.
    “Mit Blick auf die verbesserte Konsumstimmung und die Hoffnung auf ein im Vergleich zu 2009 stärkeres Jahresendgeschäft rechnen viele Gastronomen mit einer Verbesserung oder zumindest Stabilisierung der wirtschaftlichen Situation ihrer Betriebe”, so Fischer weiter. Die Anzahl der Betriebe, die von Oktober 2010 bis März 2011 Umsatzzuwächse erwarten, ist um 8,8 Prozentpunkte auf 34,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. 27,1 Prozent der Unternehmen erwarten im Winter 2010/11 geringere Umsätze.
    Die Ergebnisse der Dehoga-Konjunkturumfrage werden durch die Auswertungen des Statistischen Bundesamts bestätigt. Danach setzten Hotels und Restaurants in den ersten neun Monaten des Jahres nominal 1,7 Prozent mehr um als von Januar bis September 2009 (real -1,0 Prozent). Der Umsatz der Hotels lag nominal 6,3 Prozent (real 0,7 Prozent) über dem Vorjahresergebnis, während die Gastronomie ein Umsatzminus von 1,8 Prozent (real -0,6 Prozent) verkraften muss.
    Der komplette Dehoga-Branchenbericht “Gastgewerbe Sommer 2010 – Ausblick Winter 2010/11” steht unter 1 kostenfrei zum Download zur Verfügung.
    Hotelsterne und Deutsche Bahn senden Signal für mehr Kinderfreundlichkeit
    Mehr als 270 Sternehotels sind bereits bei der zu Beginn dieses Monats von der Deutschen Hotelklassifizierung und Deutschen Bahn gemeinsam ausgerufenen familienfreundlichen Aktion dabei: Kinder unter 15 Jahren übernachten im Zimmer ihrer Eltern oder Großeltern kostenlos. Die Anreise mit dem Zug ist für sie generell kostenfrei. Mitmachen an der bis zum 30. April 2011 befristeten Aktion können auch jetzt noch alle klassifizierten Hotelbetriebe, die bereit sind, Kindern in Begleitung ihrer Eltern oder Großeltern gegen Vorlage der Bahnfahrkarte kostenfreie Übernachtung und Frühstück anzubieten.
    Deutschland ist ein hochattraktives Reiseziel für Familien. Darauf machen die Deutsche Hotelklassifizierung und die Deutsche Bahn durch die gemeinsame Aktion aufmerksam. Für Familien haben Sternehotels und Bahn damit eine bundesweit einmalige Möglichkeit geschaffen, attraktive Reiseangebote zu finden. Unter www.bahn.de/kinderkostenlos wird auf eine Sonderseite der Homepage der Deutschen Hotelklassifizierung (www.hotelsterne.de) verlinkt, auf der die Hotels aufgeführt sind, die Kinder im Zimmer der Eltern oder Großeltern kostenlos übernachten lassen. Außerdem machen spezielle Freizeittipps für Familien Lust auf Urlaub und Reisen in Deutschland. Detaillierte Informationen zur freien Fahrt für Kinder unter 15 Jahren bei der Deutschen Bahn runden das Angebot ab.

  • Studie: 66% für anonymisierte Bewerbungsverfahren

    (Hamburg, 23. November 2010) Klares Ja für anonymisierte Bewerbungsverfahren: 66 Prozent der Deutschen finden eine Systemumstellung bei Jobausschreibungen gut. Knapp jeder dritte Bundesbürger hat sich bei der Jobsuche aufgrund des Alters, der Herkunft oder anderer persönlicher Angeaben schon benachteiligt gefühlt. Weitere 26 Prozent der Bundesbürger kennen dieses Problem von Freunden oder Verwandten. So das aktuelle Ergebnis einer Online-Umfrage des Hamburger Markt- und Trendforschungsinstituts Eears and  Eyes. Dabei wurden 1.275 Bundesbürger ab 18 Jahren konkret nach Benachteiligung durch Alter, Geschlecht, Aussehen, Familienstand oder Herkunft bei einem Bewerbungsverfahren befragt.
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    Beim sog. anonymisierten Bewerbungsverfahren enthalten schriftliche Bewerbungen weder Foto noch persönliche Angaben wie Name, Geburtsdatum und Geburtsort. Dadurch sollen Bewerber nur noch nach ihrer fachlichen Qualifikation beurteilt werden.
    Zwei Drittel der Befragten finden diese Idee positiv. Das ändert sich jedoch mit der Sichtweise: Vom Standpunkt eines Personalchefs gesehen befürwortet nur noch jeder Dritte diese Auswahlmethode. Hinsichtlich der Wirksamkeit des anonymisierten Bewerbungsverfahrens sind die Bundesbürger geteilter Meinung. 44 Prozent denken, dass es zumindest teilweise zu mehr Gerechtigkeit und weniger Diskriminierung führen kann, 49 Prozent stehen dem Ganzen jedoch eher skeptisch gegenüber. Und nur sieben Prozent sind davon überzeugt, dass Bewerber schon heute ausschließlich nach ihrer Qualifikation ausgewählt werden.
    Fachdebatte in der XING Expertengruppe HOTELIER – nehmen Sie teil!
    Diese – und andere – Fragen stellen sich nun:

    • Welche Herausforderungen kommen durch anonymisierte Bewerbungsverfahren auf die Betriebe zu?
    • Bringt das anonyme Bewerbungsverfahren mehr Effizienz bei der Auswahl der richtiger Bewerber?
  • Accor S.A.: Travel Tech 2.0: Buchungs-App bei Facebook

    (München, 24. November 2010) 1k: In dem über 500 Millionen Mitglieder zählenden Onlinenetzwerk sind die Hotels von Europas führendem Touristik- und Beherbergungskonzern nun online buchbar. Eine Buchungs-App gilt als Muss bei einer erfolgsorientierten Facebook-Strategie.
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    Die Reiseplanung soll nun mit den vielfältigen Accor-Informationen bei Facebook einfacher werden: Anhand eines gewählten Reiseziels zu einem bestimmten Zeitpunkt informiert die Seite über nützliche Links, Reisetipps und Vorschläge zur Freizeitgestaltung.

  • Der tagtägliche Betrug mit den Hotelbewertungen – Wie Hoteliers systematisch schummeln und tricksen

    (Hamburg, 29. November 2010) Ein Insider packt aus: Immer mehr Hoteliers manipulieren die Bewertungen ihrer Häuser im Internet. Dabei wird auch nicht davor halt gemacht, unliebsame Wettbewerber mit gezielten negativen Kritiken aus dem Feld zu schlagen. Dies berichtet Ferdinand K.*, ein namhafter Hotelier und Marketingberater. Der Insider legt nun gegenüber diesem Fachinformationsportal für Hotelmanagement offen, wie tagtäglich im Hotelmarketing getäuscht und getrickst wird. In einem Feldversuch mit erfundenen Gästebewertungen, beweist er wie leicht die Sicherheitsvorkehrungen der führenden Kritikportale zu umgehen sind.
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    „Massiv falsch zu informieren ist absolut an der Tagesordnung“, bekennt der Hotelier. Es sei jederzeit möglich, das eigene Hotel oder das eines Kunden vom letzten Platz im Ranking der Bewertungsportale auf Rang eins „zu schießen“, behauptet er. Der erfahrene Hotelkaufmann setzte dies bis vor kurzem erfolgreich für etliche Beratungskunden in ganz Deutschland um. „Ich weiß, dass das auch viele andere Kollegen so machen“, so K.
    Eine schwere Krankheit zwang ihn zu einer Ruhepause und zur inneren Einkehr. Kaum zurück im Büro, griff er zum Telefonhörer und begann mit der reumütige Beichte. „Das wird so den Hoteliers verkauft“, so sein Bericht, „dass man das Haus in den Kritikportalen wieder ‚in Ordnung’ bringe.“ Wie das geht, wird den Auftraggebern oftmals nicht verraten. Doch: Die Manipulationen und Betrugsversuche werde angeblich von „jedem Reservierungsleiter“ und „jeder Ratingagentur“ tagtäglich durchgeführt, heißt es.
    Der Test beweist es: Erfundene Gästebewertungen werden selbst bei führenden Kritikportalen wie tripadvisor.de, holidaycheck.de, votello.de, trivago.de und hotelbewertung.de ungefiltert veröffentlicht. Verschiedene Bewertungen, die aber alle den Merksatz „Hier würde sich wohl auch der härteste Hotelkritiker wohl fühlen!“ enthalten, erschienen prompt. Der Hotelberater nutzte dafür erfundene Identitäten und wechselnde @aol.de-E-Mail-Adressen. Bei AOL kann man mit einer Anmeldung bis zu sieben verschiedene Alias-E-Mail-Adressen nutzen und diese ständig ändern. So bestätigt man eine Kontrollabfrage und wechselt anschließend die E-Mail-Adresse. Eine Nachverfolgung ist kaum noch möglich.
    „Die Bewertungsportale machen es einem doch leicht“, so K. Wenn die Abgabe von Gästebewertungen erschwert würde, ginge die Zahl der Postings wohl stark zurück. Eine genaue Idenitifizierung sei doch gar nicht erwünscht, meint der Hotelier.
    Einzig Buchungsportale wie hrs.de, hotel.de und booking.com seien bei Manipulationen schwieriger zu knacken, da nur Bewertungen von Buchungskunden akzeptiert werden. Doch auch dies könne man umgehen, so K., und zwar so: Man reserviere ein Hotelzimmer, hinterlege die Daten einer falschen Kreditkarte und storniere das Zimmer kurz vor Anreise. Dann sei eine Bewertung oftmals doch möglich, so K.
    Längst geht es nicht nur um Schummeleien, um das eigene Haus ein wenig besser dastehen zu lassen. Gezielt werden Mitbewerber massiv angegriffen: „Da gehe ich mit dem Fotoapparat rein und lichte das spärliche Frühstückbuffet ab und weiß als Hotelier auch, wo ich die ‚Dreckecken’ finde“, so sein reumütiger Bericht. Als normaler Hotelgast mit falschem Namen hat er ungehindert Zugang zu allen Hotelbereichen und kann sich jede Schwachstelle für eine betont negative Hotelbewertung vornehmen. „Ich sehe da keine Chance für reguläre, echte Bewertungen“, resigniert K.
    Die Gästezahl ginge bei harschen Generalkritiken wie etwa „unhygienische Zustände“ spürbar zurück. Dass mit betrügerischen Manipulationen schnell eine moralische und rechtliche Grenze überschritten werde, sei jedem bewusst, meint K. Doch dagegen stünde absolute Hilfslosigkeit: es würden eben alle so machen.
    Die Bedeutung von Hotelbewertungen ist immens gestiegen. Immer mehr Marketingentscheider setzen mehr Augenmerk auf das sog. Empfehlungsmarketing als auf klassische Werbemaßnahmen oder gar Google AdWords. Der offensichtliche leichtfertige Umgang von Hoteliers und deren Beratern mit Manipulationen und betrügerischen Bewertungen schade der gesamten Branche, so der „Whistleblower“. Aber das sei vielleicht so gewollt: „Die Bewertungsportale sind doch gar nicht objektiv und wollen ja alle Geschäft machen.“
    * der Name ist der Redaktion bekannt
    Feldversuch mit Hotelmanipulationen
    Testbewertungen von Ende November 2010 – Achten Sie auf den Merksatz „Hier würde sich wohl auch der härteste Hotelkritiker wohl fühlen!“
    1) Holiday inn Hamburg
    Bewertung bei trivago.de )
    Alias: kheikelange
    2) Adlon Berlin
    Bewertung bei holidaycheck.de )
    Alias: reisemeieer100
    3) Colombi Hotel Freiburg
    Bewertung bei vortello.de )
    Alias: josefineelisa
    4) Rocco Forte The Charles Hotel
    Bewertung bei tripadvisor.de )
    Alias: franziskus100
    5) Nassauer Hof Wiesbaden
    Bewertungsversuch gescheitert: Holidaycheck.de fragt nach einer Rechnung und lehnt die Bewertung nach einer Woche ab.
    6) Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg
    Bewertung bei hotelbewertung.de )
    Alias: kheikelange
    Das sagen die Bewertungsportale
    tripadvisor.de:
    Sind in Ihrem Portal bereits Manipulationen von Hotelbewertungen durch Hoteliers selbst oder deren Marketingberater aufgetreten? Wenn ja, was wurde in diesen Fällen Ihrerseits unternommen?
    „Auf Tripadvisor, der weltweit größten Reise‐Website, gibt es derzeit über 40 Millionen Bewertungen, aktuell kommen minütlich 21 Meinungsäusserungen und Beiträge hinzu. Manipulationsversuche durch Hotels finden sehr selten statt. Denn Hoteliers sind sich der weitreichenden negativen Auswirkungen für ihr Ansehen und ihr Geschäft bewusst, die Manipulationsversuche nach sich ziehen. Tripadvisor verfolgt hier eine strikte Null‐Toleranz‐Politik.
    So ist es für Tripadvisor schon ein Verdachtsmoment, wenn ein Freund eines Hoteliers eine Beurteilung abgibt. Nur wer wirklich eine Erfahrung als Gast in dem Hotel gemacht hat, darf dieses Hotel auch bewerten. Jeder Ansatz eines Betruges wird strikt geahndet, mit klaren Konsequenzen: Liegt Manipulation seitens eines Hotels vor, mahnt Tripadvisor das Haus zunächst schriftlich ab. Meist zeigt ein solches Schreiben sofortige Wirkung: nur in Einzelfällen versuchen Hoteliers nach Erhalt eines solchen Schreibens weiterin zu manipulieren. Sollte dies dennoch der Fall sein, entscheidet Tripadvisor von Fall zu Fall wie das Unternehmen gegen das betreffende Hotel vorgeht: zum einen kann das Haus im wichtigen Popularitätsindex zurück gestuft werden. Darüber hinaus wird das Haus mit einem roten Badge auf der Seite versehen. Nutzer werden so gewarnt und und auf die Fragwürdigkeit des Rankings, bzw. Der Bewertung des Hauses hingewiesen. Tripadvisor entfernt jedoch keine Hotels von seiner Website, denn damit wäre dem Verbraucher nicht wirklich geholfen. Gerade die Markierung mit einer roten Flagge zeigt dem Reisenden, dass er hier besonders genau hinschauen sollte.“
    Welche Schutzmechanismen bestehen bei Manipulationen durch Hoteliers?
    „Neben den bei Tripadvisor sehr strengen Benutzungsrichtlinien, die eindringlich vor einer Verletzung warnen, setzt TripAdvisor dabei auf hochentwickelte automatisierte Systeme, ein 60 Mann starkes Qualitätsmanagement‐Team und natürlich auf die Aufmerksamkeit seiner über 40 Millionen monatlichen User. Darüber hinaus haben wir erst kürzlich eine Klausel eingeführt, der jeder Nutzer, bevor er auf Tripadvisor eine Bewertung abgeben kann, zustimmen muss.“
    Werden wiederholte Manipulationsversuche durch Hoteliers juristisch verfolgt?
    „Natürlich kann es rechtliche Konsequenzen eines solchen Verhaltens geben. Denn das Einstellen falscher Bewertungen auf Verbraucherportalen ist in vielen Ländern strafbar – in der EU nach der Richtlinie über unlautere Geschäftspraktiken. In den USA wurde im Juli 2009 gegen ein New Yorker Unternehmen die Rekordstrafe von 300.000 US‐Dollar wegen manipulierter Bewertungen verhängt. Diese juristische Gefahr und die Angst, von der Community enttarnt zu werden, sind sicherlich die maßgeblichen Gründe, warum es bei Tripadvisor zu nur seltenen Betrugsversuchen kommt.“
    holidaycheck.de
    Sind in Ihrem Portal bereits Manipulationen von Hotelbewertungen durch Hoteliers selbst oder deren Marketingberater aufgetreten? Wenn ja, was wurde in diesen Fällen Ihrerseits unternommen?
    „Eigenwerbung durch Hoteliers kommen vor und auch Agenturen sind uns bekannt. Manipulationsversuche entsprechen nicht unseren Nutzungsbedingungen und werden schlicht nicht veröffentlicht. Um den Qualitätsstandard hoch zu halten, haben wir seit jeher ein effizientes Prüfsystem, welches diese Versuche filtert und die Aktionen der jeweiligen Beherbergungsbetriebe dauerhaft dokumentiert.“
    Welche Schutzmechanismen bestehen bei Manipulationen durch Hoteliers?
    „Zunächst haben wir ein ausgeklügeltes Prüfsystem, welches die Inhalte vor der Veröffentlichung durchlaufen müssen. Dies ist ein Produkt langjähriger Erfahrung und Entwicklung. Jede eingehende Bewertung durchläuft zunächst einen technischen Check, bei dem ein sensibles System mehrere Dimensionen prüft und anschlägt, sobald eine Bewertung unter Umständen nicht den Nutzungsbedingungen entspricht. Das kann beispielsweise eine Beleidigung sein. Bestehen grundlegende Zweifel an der Authentizität der Bewertung, so behalten wir uns die Option offen, uns den Aufenthalt mit einem Beherbergungsnachweis bestätigen zu lassen. Auch nach Veröffentlichung bleibt der Inhalt auf dem Radar unserer Qualitätssicherung. Wir hatten schon einige Fälle, bei dem uns die Community auf Ungereimtheitem aufmerksam gemacht hat, denen wir dann nachgegangen sind.“
    Werden wiederholte Manipulationsversuche durch Hoteliers juristisch verfolgt?
    „Wir denken, dass rechtliche Schritte an dieser Stelle nicht notwendig sind und bauen auf das Vertrauen der Hoteliers in die Plattform Holidaycheck. Kritikfähigkeit und ein transparent dargestelltes Produkt durch Hotelbewertungen im Internet sind Veränderungen im touristischen Umfeld gewesen, deren Umgang auch erst erlernt werden musste. Abschließend sei in diesem Zusammenhang erwähnt, dass die Manipulation von Bewertungen leichtsinnig und kontraproduktiv ist. Manipulierte Bewertungen schaffen eine Erwartungshaltung an das Produkt, die später nicht erfüllt werden kann. Damit legt das Hotel den Grundstein für eine Reihe unzufriedener Gäste mit überhöhten Erwartungen. Diese Enttäuschung äußert sich letztendlich wieder in negativen Bewertungen. Manipulierte Bewertungen führen mittelfristig zu einer negativen Online-Reputation und beschädigen letztlich etwas sehr wertvolles: Vertrauen.“
    votello.de
    Sind in Ihrem Portal bereits Maniulationen von Hotelbewertungen durch Hoteliers selbst oder deren Marketingberater aufgetreten? Wenn ja, was wurde in diesen Fällen Ihrerseits unternommen?
    „Ja, wir erhalten immer mal wieder Hotelbewertungen, die offensichtlich manipuliert sind. Wir kennzeichnen diese in unserem Hotel als Eigenwerbung des Hotels. Solche gekennzeichneten Bewertungen fließen auch nicht in die Gesamtbewertung der Hotels mit ein. Wenn wir von Hoteliers auf manipulierte Bewertungen hingeweisen werden, prüfen wir diese und nehmen diese bzw. die juristisch anfechtbaren Passagen raus.“
    Welche Schutzmechanismen bestehen bei Manipulationen durch Hoteliers?
    „Wir prüfen jede Hotelbewertung vor der Veröffentlichung, insbesondere auf auf Kriterien von Manipulation.“
    Werden wiederholte Manipulationsversuche durch Hoteliers juristisch verfolgt?
    „Bisher haben wir auf unsere Zurückweisungen bzw. Kennzeichnungen gewirkt, so dass keine weiteren Maßnahmen erforderlich waren.“
    hotelkritiken.de
    Sind in Ihrem Portal bereits Maniulationen von Hotelbewertungen durch Hoteliers selbst oder deren Marketingberater aufgetreten? Wenn ja, was wurde in diesen Fällen Ihrerseits unternommen?
    „Natürlich gab es bei uns Manipulationsversuche, de facto gehen täglich manipulierte Bewertungen bei uns ein, die wir entsprechend nicht veröffentlichen und den Nutzer im Erstfall verwarnen. Je nachdem wer der Schreiber war, wird üblicherweise direkt ein dauerhaftes Nutzungsverbot für unser System ausgesprochen. Im Jahr 2009 war im Schnitt jede vierte eingehende Bewertung ein nachweisbarer Betrugsversuch. Dies variierte nach Jahreszeit zwischen 18 Prozent (Hauptreisezeit nach Ostern und Juli-Oktober) und 35 Prozent (übrige Monate). Auch hier gibt es deutliche Ausreißer nach oben, bestimmte Regionen schaffen locker die 50-Prozent-Marke bis hin zu rund 70 Prozent Betrug im Jahresmittel. Dazu kommen noch ca. weitere zehn Prozent Bewertungen, die zwar nicht eindeutig als Betrug durch das Hotel oder beauftrage Agenturen o.ä. erkannt werden können, aber aufgrund der Inhalte o.ä. ebenfalls nicht veröffentlicht werden können. Es liegen noch keine endgültigen Zahlen für 2010 vor, wir können aber jetzt schon sagen, dass die Quote an Betrugsversuchen in der Hauptreisezeit anscheinend weiter steigend ist.“
    Dazu muss man natürlich noch betonen, dass das Portal Hotelkritiken.de nicht das klassische Top-Angriffsziel für Manipulationen ist, die großen kombinierten Bewertungs/Buchungssysteme sind ein deutlich lohnenderes Ziel, da die Buchung nur einen Klick weiter liegt, wir sind hier deutlich zu weit entfernt vom Reiseabschluss, daher ist die Zahl bei uns umgerechnet auf die Top-Angriffsziele schon sehr bedenklich. Sie haben ja vermutlich auch schon die aktuelle Werbung einer auf ‚Online-Bewertungen/-Reputation’ spezialisierten Agentur gesehen, die nun sogar offen damit wirbt, bei einem großen Portal mehrere Hotels sogar zu den als 99 beste Hotels der Welt ausgezeichneten Häusern gebracht zu haben… Natürlich gibt es auch die als ‚Negativbetrug’ genannten “heruntermachenden” falschen Bewertungen gegen ein Haus. Die Zahl ist allerdings gemessen am “Positivbetrug” verschwindend gering. Auf alle eindeutigen Betrugsversuche kamen dieses Jahr “nur” zwei Prozent auf “Negativbetrug”, davon ist auch nur maximal jede vierte “von der Konkurrenz”, wir gehen davon aus, dass man sich zumindest hier der Strafbarkeit und extrem hohen möglichen Strafen nach UWG wohl bewusst ist. Die anderen drei Viertel an ‚Negativbetrug’ stammen dann eher von (ehemaligen) Mitarbeitern, geschiedenen Ehepartnern, Nachbarn, beauftragten Geschäftspartnern etc.“
    Welche Schutzmechanismen bestehen bei Manipulationen durch Hoteliers?
    „Natürlich verraten wir hier keine Interna, nur soviel: Bei Hotelkritiken.de wird jede Hotelbewertung von einem Mensch gelesen, die Nutzer müssen immer komplette Daten einer gültigen Meldeadresse angeben. Wir verlassen uns weder auf ein ‚ausgeklügeltes EDV-System’ noch auf ein angebliches ‚über 40 Mitarbeiter starkes Content-Team’ was stichprobenhaft nachschaut.“
    Werden wiederholte Manipulationsversuche durch Hoteliers juristisch verfolgt?
    „Auch hier bitten wir um Verständnis, dass wir zu unseren wirksamen Abschreckungsmechanismen wie juristischen Schritten keine genauen Angaben machen: Wir nutzen, wie oben schon angegeben, erstmal die niedrigsten rechtlichen Schritte, sprich ‚virtuelles Hausverbot’, zudem ist schon in unseren Nutzungsbedingungen pro Verstoß eine saftige Strafe pauschal vorgesehen (äquivalent zum Kaufhausdiebstahl), die Wenigen die das immer noch nicht verstehen wollen, bekommen einen ‚Vertrag’ zugeschickt, der entsprechende ‚Vertragsbedingungen’ regelt. Natürlich entsprechen wir auch gerne dem stillschweigenden konkludenten Wunsch, die Inhalte dieser ‚Vertragsbedingungen’ ggf. lieber auf anderem juristischen Weg “mitgeteilt” zu bekommen …“
    hrs.de
    “Wir legen großen Wert auf authentische Bewertungen. Generell sind Hotel-Bewertungen bei hrs.de ausschließlich für Gäste des jeweiligen Hauses möglich. Hierzu erhalten sie – nach dem Aufenthalt – einen Link, über den sie ihre Meinung über das Hotel abgeben können. Auch bei hrs.de kommt es aber leider vereinzelt zu Manipulationsversuchen seitens der teilnehmenden Hoteliers, die zum Beispiel selbst über hrs.de buchen und sich anschließend selbst bewerten. Hrs.de hat hierzu umfangreiche Schutzmaßnahmen installiert, um solche Manipulationen aufzuspüren und löscht diese umgehend aus dem System. Zwar werden betreffende Hoteliers juristisch nicht verfolgt, doch natürlich haben Manipulationen für sie Konsequenzen, die bei wiederholtem Auftreten bis hin zum Ausschluss aus dem hrs-System führen können.”
    hotel.de
    Sind in Ihrem Portal bereits Manipulationen von Hotelbewertungen durch Hoteliers selbst oder deren Marketingberater aufgetreten? Wenn ja, was wurde in diesen Fällen Ihrerseits unternommen?
    „Vereinzelt sind Manipulationen aufgefallen, aber sehr selten. Da man nur bewerten kann, wenn man auch gebucht hat, liegt in der Regel ein sehr geringer Übernachtungspreis vor (um die zu zahlende Kommission gering zu halten). Wir haben dann auch die Möglichkeit zu prüfen, ob eine Hotelier aufgrund der IP-Adresse schon öfters bewertet hat. Es ist aber nicht zu 100 Prozent auszuschließen, dass ein Hotelier (auch zu einem normalen Preis) bucht. Wenn er nicht gerade mit 10,0 bewertet und seine Provision ordnungsgemäß zahlt, fällt es uns nicht zwangsläufig auf. Bei den Fällen, die identifiziert werden konnten, haben wir die Bewertungen gelöscht und den Hotelier kontaktiert.“
    Welche Schutzmechanismen bestehen bei Manipulationen durch Hoteliers?
    „Der Hotelier muss auf jeden Fall erst einmal buchen, was bereits eine Hürde darstellt. Wenn er die Buchung als NoShow meldet, wird die Bewertung ebenfalls nicht berücksichtigt. Preise und extrem hohe Bewertungen werden händisch geprüft. Wir kontaktieren den Hotelier und weisen Ihn auf die Unstimmigkeiten hin.“
    Werden wiederholte Manipulationsversuche durch Hoteliers juristisch verfolgt?
    „Uns sind keine Fälle bekannt, die es nach unserer ‚Überführung’ weiterhin versucht haben.“

  • Hotelbau am Arabischen Golf ungebrochen auf Wachstumskurs

    Untersuchung von Tophotelprojects.com – Finanzkrise glimpflich überstanden
    (Hamburg, 29. November 2010) In Dubai steht – trotz aller Finanzkapriolen – der höchste Turm der Welt. Der 828 Meter hohe Burj Chalifa ist Symbol für den anhaltenden Immobilien- und Investment-Boom in Mittleren und Nahen Osten. Das Landmark beherbergt auch eines der exklusivsten Hotels weltweit, das nur 160 Suiten zählende Armani Hotel. Die Hotelentwicklung rund um den Arabischen Golf läuft weiter auf Hochtouren. Derzeit sind 468 Hotelprojekte in Bau bzw. Planung. In den vergangenen zwei Jahren wurden über 110 Hotelprojekte in den oberen Kategorien First Class und Luxus eröffnet. Dies geht aus einer weltweiten Markterhebung von tophotelprojects.com hervor, die in der aktuellen Ausgabe des „Hotel Markt Bulletin“ veröffentlicht wurde. Der „Hotel Markt Bulletin“ ist unter www.tophotelprojects.com/de/bulletin.php kostenfrei abrufbar.
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    Die weltweite Finanzkrise hat die Region weniger hart getroffen als zunächst befürchtet. Der Hotelbau im Mittleren und Nahen Osten befindet sich weiterhin auf hohem Niveau und bietet insbesondere Ausstattern und Zulieferern von anspruchsvollen Hotels große Potentiale. 2010 werden über 120 neue Tophotels (mehr als 43.000 Zimmer) eröffnet. Für 2011 stehen 286 Neueröffnungen (84.100 Zimmer) an. Für 2012 sind derzeit 106 neue Hotels (29.600 Zimmer) und ab 2013 aktuell 61 Neueröffnungen (20.700 Zimmer) in Planung.
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    Von den ursprünglich geplanten Hotelbau-Projekten wurden im vergangenen und diesen Jahr lediglich rund fünf Prozent aufgegeben. Und nur knapp über sechs Prozent der Projekte haben sich – aufgrund von Finanzierungsschwierigkeiten – verzögert.
    Ausgewählte Top-Hotelprojekte im Nahen und Mittleren Osten:

    • Swissôtel Mekka/Saudi-Arabien – Kategorie: Luxus / 1.571 Zimmer / geplante Eröffnung: Anfang 2011
    • Banyan Tree Al Sahab Resort, Ras Al Khaimah/Vereinigte Arabische Emirate – Luxus / 1.500 / November 2011
    • MGM Grand Hotel Abu Dhabi/VAE – Luxus / 1.200 / Anfang 2012
    • Mövenpick Oceana Resort & Spa Dubai/VAE – First Class / 986 / März 2011
    • Hilton Hotel & Residence Riad/Saudi-Arabien – First Class / 830 / Oktober 2013