Gute Stimmung: 62 Prozent blicken optimistisch auf die künftige Geschäftsentwicklung – Mehrwertsteuersenkung bietet Raum für Investitionen, Gehaltssteigerungen für Mitarbeiter und Preisvorteile für Gäste – 75 Prozent setzen auf den ersten Eindruck, um Gäste zu überzeugen – Freundliches Personal, Sauberkeit und ein angenehmer Duft sind die Top-Faktoren für einen gelungenen Auftritt – Fruchtige Düfte wie Apfel und Zitrus liegen ganz vorn auf der Beliebtheitsskala
(München, 24. September 2010) Die Prognose der Profis ist erfreulich: 62 Prozent der Hoteliers und Gastronomen blicken optimistisch in die Zukunft, rund 21 Prozent erwarten keine wesentlichen Veränderungen und lediglich 17 Prozent rechnen mit einer negativen Geschäftsentwicklung. Dies ist das Ergebnis des Mr. Proper Profi-Barometers. In einer Online-Umfrage auf www.hotelier.com haben 154 Teilnehmer ihre Meinung zur aktuellen Geschäftssituation abgegeben.
Die Stimmung in der Branche ist ein wichtiger Indikator dafür, ob 2010 ein erfolgreiches Geschäftsjahr für das Gastgewerbe wird. P&G Professional hat das Mr. Proper Profi-Barometer in Auftrag gegeben, um Hoteliers und Gastronomen bei diesem Ziel zu unterstützen.
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Das Jahr 2009 stand noch im Zeichen der Finanzkrise, die aufgrund der Konsumzurückhaltung auch das Gastgewerbe zu spüren bekam. Die Ergebnisse für das erste Halbjahr 2010 zeigen nun erste Anzeichen für eine positive Entwicklung: Für 17 Prozent ist das Geschäftsjahr bis jetzt sehr gut gelaufen, je 32 Prozent bezeichnen die wirtschaftliche Situation ihres Betriebes als gut beziehungsweise befriedigend.
Mehrwertsteuersenkung gibt Spielraum für Investitionen
Die Senkung des Mehrwertsteuersatzes für Beherbergungsleistungen wurde in diesem Jahr kontrovers diskutiert. Viele Hoteliers nutzen diese Chance auf sinnvolle Weise: 70 Prozent können endlich überfällige Investitionen tätigen und 37 Prozent steigerten das Gehalt der Mitarbeiter.
35 Prozent geben den Preisvorteil an die Gäste weiter – für lediglich 18 Prozent hat sich der Gewinn erhöht. Die überwiegende Mehrheit der Hoteliers setzt den entstandenen finanziellen Spielraum somit für den betrieblichen Erfolg und die Zufriedenheit der Mitarbeiter und Gäste ein.
Mit dem ersten Eindruck überzeugen
Es ist für Hotels und Restaurants unerlässlich, bereits mit dem ersten Eindruck zu überzeugen. Im Februar 2010 hat P&G Professional über 1.000 Gäste zu ihren Wünschen und Erwartungen an das Gastgewerbe befragt: In der Hotel- und Gastrostudie von Mr. Proper gaben 82 Prozent aller Befragten an, dass der erste Eindruck wichtig oder sogar sehr wichtig für einen angenehmen Aufenthalt ist. Jeder Dritte kehrt einem Hotel oder Restaurant gar den Rücken zu, wenn er vom Empfang enttäuscht ist. Dieser Erwartungshaltung wird die Mehrheit der befragten Hoteliers und Gastronomen gerecht: 99 Prozent halten den ersten Eindruck für sehr wichtig oder wichtig, um Gäste zu überzeugen – lediglich ein Befragter entschied sich für die Antwortoption „nicht wichtig“. Für einen gelungenen Start setzen die Profis auf freundliches Personal (94 Prozent), Sauberkeit (85 Prozent) und einen angenehmer Duft (45 Prozent) – und treffen auch damit die Wünsche der Gäste, die ähnlich bewerteten.
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Fruchtige Düfte für feine Nasen
Fruchtige Düfte liegen ganz vorn auf der Beliebtheitsskala: 43 Prozent der Befragten greifen zu Apfel und Zitrus, um ein angenehmes Raumambiente zu schaffen. 27 Prozent bevorzugen natürliche Duftnoten wie Lavendel. Darauf folgen frische Varianten wie Meeresbrise (22 Prozent) und blumige Düfte (17 Prozent). Mit fruchtiger Frische überzeugen deutsche Hoteliers und Gastronomen ihre Gäste und stimmen sich für die kommende Saison ein.
Zur Umfrage: Das Mr. Proper Profi-Barometer entstand in Zusammenarbeit mit www.hotelier.com. 154 Hoteliers und Gastronomen nahmen an der Onlineumfrage teil, die im September 2010 durchgeführt wurde.
P&G Professional bietet HoReCas hochleistungsfähige Wasch- und Reinigungsprodukte für den professionellen Anwendungsbereich und möchte mit der Bereitstellung von Marktforschungs-ergebnissen und Best Practice Beispielen zu einer positiven Geschäftsentwicklung beitragen. Die Mr. Proper Produktreihe von P&G Professional wurde speziell für die Bedürfnisse der HoReCas entwickelt. Mit ihrer bewährten Reinigungskraft und ihrem lang anhaltenden frischen Duft sind die Produkte ideale Lösungen für Hotels und Restaurants, für die Sauberkeit und ihr Image höchste Priorität genießen. Zur Produktreihe gehören Mr. Proper Sprays Anti-Grease Küchenfettlöser-Spray, Antikal Kalklöser-Spray, Clean & Bleach Küchen-/Bad-Spray, Clean & Fresh Allzweckreiniger-Spray, Clean & Shine Bad-Spray und Crystal Clear Glas-Spray, Mr. Proper Allzweckreiniger Zitrus, Meeresfrische und Reine Frische, und Febreze Professional Lufterfrischer. Seit März 2010 unterhält P&G Professional eine strategische Partnerschaft mit dem Onlineportal für die Hotel- und Gastronomiebranche www.hotelier.com mit dem Ziel, Hotels und Restaurants dabei zu unterstützen, zu einer positiven Geschäftsentwicklung beizutragen. Weitere Informationen sind auf www.hotelier.com erhältlich.
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Frischer Wind im Gastgewerbe – Mr. Proper Profi-Barometer zeigt: Hoteliers und Gastronomen blicken optimistisch in die Zukunft
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Golden Tulip Hospitality Group – „Hotelier TV“: Übernahme von Hotelgruppen in Deutschland geplant – Konkrete Verhandlungen laufen
(Hamburg, 27. September 2010) Golden Tulip ist zurück: Bis Ende 2011 will die nun zur Groupe du Louvre gehörende Hotelkette 30 Häuser in Deutschland aufweisen. Dazu werden auch sog. Portfolio-Deals konkret verhandelt. Dies kündigte Ron Spies, der neue Head of Operations Germany der Golden Tulip Hospitality Group im Interview mit „1V“ an. Um die Zahl der Hotels von derzeit zwölf drastisch zu steigern, werden neue Franchisepartner gesucht und Käufe getätigt.
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Ron Spies (62) ist ab 1. Oktober neuer Deutschland-Chef der nun zu Loucre Hotels/Starwood Capital gehörenden Golden Tulip Hospitality Group. Er baut im neu geschaffenen Büro in Düsseldorf die Infrastruktur der Hotelkette neu auf und ist dabei direkt David Anderson, Vice President Operations North Europe, unterstellt. Beim Auf- und Ausbau sind auch Portfolio-Bereinigungen zu verkraften. So scheidet das erst seit kurzem als Golden Tulip geführte Hotel in Hamburg-Finkenwerder am Airbus-Werk wieder aus; die Eigentümer wollen eine eigene Hotelmarke schaffen.
Ron Spies gilt als sehr erfahrener Hotelveteran. Nach Führungspositionen bei Holiday Inn und Sheraton in den USA und Deutschland sowie bei Kempinski in Berlin, Choice Hotels und als langjähriger Geschäftsführer von Sol Melià Deutschland war er in der Vergangenheit bereits als Area Director für Zentraleuropa und Skandinavien bei Golden Tulip mit. Er ist eit 44 Jahren im Hotelgeschäft. „Der deutschsprachige Markt stellt für uns einen der Kernmärkte in Europa dar, in dem wir großes Wachstumspotential erkennen. Mit Ron Spies konnten wir einen Top-Manager für diese Position gewinnen“, sagte Olivier Derycke, CEO von Golden Tulip. -
Beherbergung – Januar bis Juli 2010: Über 11% mehr Ankünfte von Gästen aus dem Ausland
(Wiesbaden, 27. September 2010) Der 27. September ist Welttourismustag – und der Tourismus in Deutschland floriert! Die Zahl der Übernachtungsgäste aus dem Ausland stieg in den ersten sieben Monaten um 11,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) mit. Diese 15,0 Millionen Ankünfte übertrafen sogar die Zahl der Gästeankünfte aus dem entsprechenden Zeitraum vor Beginn der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahre 2008 um 0,7 Millionen (+4,6%).
Mit 2,2 Millionen Ankünften kamen die meisten Gäste, wie schon in den Jahren zuvor, aus den Niederlanden. Das waren 5,9 Prozent mehr als im Zeitraum Januar bis Juli 2009. Die Vereinigten Staaten konnten mit 1,2 Millionen Gästeankünften (+11,7%) ihren zweiten Rang bei den Ankünften behaupten. Den dritten Rang belegt nach wie vor die Schweiz mit 1,1 Millionen Gästeankünften (+7,6%).
Den stärksten Anstieg insgesamt verzeichneten die Ankünfte von Gästen aus den Arabischen Golfstaaten mit 44,8 Prozent auf 0,2 Millionen. Einen Rückgang bei den Ankünften gab es dagegen bei den Gästen aus Griechenland (-10,5%) und aus Bulgarien (-2,0%).
Insgesamt entfielen in Deutschland von Januar bis Juli 2010 auf Gäste aus dem Ausland 19,1 Prozent aller Ankünfte. In den Bundesländern war dabei der Anteil ausländischer Übernachtungsgäste in Berlin am höchsten (35,6%) und in Mecklenburg-Vorpommern am niedrigsten (5,9%). Den stärksten Zuwachs ausländischer Gäste im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte Sachsen mit 19,7 Prozent verbuchen.
Die ausführliche Übersicht ist unter www.destatis.de abzurufen. -
XING mit über 10 Millionen Mitgliedern – Kostenfrei: 90 Tage Premium-Mitglied bei XING
(Hamburg, 27. September 2010) Die XING AG, Betreiber des in Deutschland größten und aktivsten Business-Netzwerks XING, hat Mitte September die Marke von zehn Millionen registrierten Mitgliedern erreicht. Erst im August hatte das börsennotierte Unternehmen ein Rekordquartal bekannt gegeben: Im zweiten Quartal 2010 zeigte XING nicht nur das höchste Mitgliederwachstum der vorherigen 15 Monate, sondern auch das höchste operative Quartalsergebnis in der Unternehmensgeschichte.
Von den aktuell zehn Millionen Mitgliedern kommen nunmehr über 4,2 Millionen aus dem deutschsprachigen Heimatmarkt, wo XING seine Marktführerschaft weiter ausbauen konnte. Auch in den internationalen Kernmärkten Türkei und Spanien ist die Zahl der Nutzer geprägt von sich beschleunigenden Wachstum: In der Türkei zählte XING Mitte September über 980.000 Mitglieder, in Spanien über 1,5 Millionen.
Dr. Stefan Groß-Selbeck, Vorstandsvorsitzender der XING AG: „Die neuesten Wachstumszahlen zeigen uns, dass wir mit unserer konsequenten Ausrichtung am Nutzer auf dem richtigen Weg sind. Und wir sind überzeugt, dass unsere kürzlich gelaunchte Produktoffensive weiter dazu beitragen wird, die XING Erfolgsgeschichte fortzuschreiben. Denn die optimierte Nutzerführung und die neuen Funktionen ermöglichen es noch mehr Mitgliedern, noch effektiver und überall zu netzwerken.“
Über die XING Xpert Gruppe HOTELIER
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Warum sollte ich XING Mitglied sein?- XING ist das größte Business Network in Europa
- 10 Millionen Mitglieder: Top-Entscheider aus aller Welt
- 16 Sprachen – XING ist international ein Begriff
Täglich mit Top-Jobs und Top-Business
Viele XING-Mitglieder gewinnen täglich neue Kunden und Interessenten
“Ich erhalte täglich über XING eine werthaltige Anfrage oder einen wertvollen Networking-Kontakt. XING ist aus meiner täglichen Arbeit als Journalist und Medienunternehmer nicht mehr wegzudenken” – Carsten Hennig, Chefredakteur von www.hotelier.com
Was ist die Xpert Community HOTELIER?- Größte Fachgruppe für Hotelmanagement
- Über 12.900 Mitglieder, davon über 5.200 Top-Entscheider
- Zweisprachig: Deutsch/Englisch
Geschäftsstark:
- Top-Networking für Hoteldirektoren, Marketingexperten, Ausstatter, Zulieferer und Berater
- Gewinnbringend: Internationale Top Jobs im Hotelmanagement
- Informationsvorsprung: Exklusive Branchennachrichten und -analysen durch professionelle Redaktion
“Die XING Xpert Community HOTELIER ist seit etlichen Jahren die führende Networking-Plattform für alle, die etwas in der Hotellerie zu sagen haben. Oder: Wie ein 356-Tage-Hotelkongress mit 24h-Programm” – Carsten Hennig, Moderator der XING Xpert Community HOTELIER
Weiterer Vorteil: Als Mitglied in der XING Xpert Community HOTELIER erhalten Sie 14-tägig die exklusive Publikation “HOTELIER Brief” mit wichtigen Nachrichten aus dem Branchengeschehen, treffenden Kommentaren zur Meinungsbildung und punktgenauen Analysen.
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Wichtige Argumente im Kampf gegen die Bettensteuer
Die Unsicherheit in den Chefetagen greift um sich: Wie entwickelt sich das nächste Geschäftsjahr angesichts der drohenden Wiederanhebung der Mehrwertsteuer und der Bettensteuer in immer mehr Städten und Gemeinden? Viele Parameter der Geschäfts- und Investitionsplanung hängen von diesen neuen Belastungen ab – zusätzlich getrübt durch die neue Flugsteuer – und sind momentan nicht kalkulierbar. Nachfolgend dokumentieren wir wichtige Argumente im Kampf gegen die Bettensteuer:
Executive Summary von Stefanie Heckel, Sprecherin des Dehoga-Bundesverbandes
Der DEHOGA lehnt eine “Bettensteuer” aus ordnungspolitischen, steuersystematischen und rechtlichen Gründen ab – unabhängig davon, welch kreativen Namen die Kommunen dem Kind auch immer geben. Wir werden alle politischen und rechtlichen Mittel ausschöpfen, um
Bettensteuern zu verhindern.
Alle mit der Mehrwertsteuersenkung verbundenen positiven Impulse werden allein schon durch die Debatte über die neue Sonderabgabe für die Hotellerie zunichte gemacht. Es kann doch wohl nicht sein, dass Bund und Länder die Hoteliers entlasten und die Kommunen im gleichen Atemzug die Hand aufhalten und die Hotels mit neuen Abgaben belasten. Investitionen setzen eine verlässliche Politik voraus – in Bund, Ländern und natürlich auch in den Kommunen.
Anstatt dem lokalen Tourismus zu schaden, wären die Kommunen besser beraten, das Leistungspotenzial ihrer Hotellerie zu stärken, die vor Ort Arbeits- und Ausbildungsplätze schafft und dort ihre Steuern zahlt.
Weitere Informationen:
Stefanie Heckel
Pressesprecherin
Deutscher Hotel- und Gaststättenverband e.V. (DEHOGA Bundesverband) & Hotelverband Deutschland (IHA)
Verbändehaus Handel-Dienstleistung-Tourismus
Am Weidendamm 1A
10117 Berlin
Fon +49 (0)30/72 62 52-32
Fax +49 (0)30/72 62 52-42
Mobil +49 (0)171/4 44 13 63
heckel@dehoga.de
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Fachinformation: Bettensteuer/Kulturförderabgabe
(PDF-Download: http://www.medienunternehmung.de/downloads/dehoga-argumente-gegen-hotel-bettensteuer-kulturfoederabgabe-kulturtaxe.pdf)
Die Einführung einer kommunalen Bettensteuer ist verfassungswidrig und würde die Chancen, die sich aus der Mehrwertsteuersenkung für die Hotellerie ergeben, konterkarieren.
Worum geht es?
Mit Wirkung zum 1. Januar 2010 wurde im Rahmen des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes
der Mehrwertsteuersatz für Beherbergungsleistungen von 19 auf sieben Prozent gesenkt.
Die daraus resultierenden Steuerausfälle wollen nunmehr zahlreiche Kommunen und Städte durch die Einführung einer „Bettensteuer“, teilweise als „Kulturförderabgabe“ bezeichnet, kompensieren.
Was fordern wir und warum?
• Diskussionen sofort beenden!
Sämtliche politischen Diskussionen über die Einführung einer Bettensteuer oder Kulturabgabe sollten schleunigst beendet werden, um die Hotellerie nicht weiter zu verunsichern. Die Hoteliers wollen den Mehrwertsteuervorteil sinnvoll einsetzen. Solange über eine solche kommunale Strafsteuer für die Hotellerie gesprochen wird, kann keine vernünftige Investitionsplanung, Lohnerhöhung oder Preissenkung stattfinden. Die Politik muss wahrnehmen, dass die Einführung einer Bettensteuer auf kommunaler Ebene verfassungswidrig ist.
Eine kommunale Bettensteuer oder „Kulturabgabe“ konterkariert den Sinn des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes. Die Bettensteuer würde dafür sorgen, dass die positiven Effekte, insbesondere Investitionen vor Ort, nicht stattfinden könnten. Bereits die Diskussion über das Thema richtet Schaden an, weil Unsicherheit geschaffen und das Vertrauen der Unternehmer in die Berechenbarkeit und Stabilität der wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen zerstört wird. Wer damit rechnen muss, dass Spielräume, die durch die Mehrwertsteuersenkung entstehen, durch eine kommunale Sonderabgabe wieder aufgezehrt werden, wird wünschenswerte Investitionen zurückstellen oder auf sie verzichten.
Statt reflexartig eine Neidsteuer einzuführen, sollten die Kommunen die positiven Effekte des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes auch im eigenen Interesse zur Entfaltung kommen lassen.
• Bettensteuer ist verfassungswidrig!
Der DEHOGA hat ein verfassungsrechtliches Gutachten zu den geplanten Einführungen von Bettensteuern der Kommunen und Städte in Auftrag gegeben. Das Gutachten kommt zu dem Ergebnis, dass die von der Stadt Köln und anderen Kommunen geplanten Bettensteuern oder Kulturförderabgaben eindeutig verfassungswidrig sind.
• Keine Strafsteuer für eine einzelne Branche!
Das Herausgreifen einer einzelnen Branche, die im Zuge des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes entlastet worden ist, und ihre Belastung mit einer „Kontra-Steuer“ ist diskriminierend und völlig inakzeptabel. Auch die Begründung mit wirtschaftlich positiven Effekten des Kulturtourismus für die Hotellerie ist nicht überzeugend:
Vom (Kultur-)Tourismus profitieren nachweislich eine Vielzahl von Branchen, z.B. in erheblichem Umfang der Einzelhandel.
Auf der anderen Seite trägt die Hotellerie durch eigenfinanzierte Marketingmaßnahmen selbst erheblich zur Belebung des Tourismus bei und leistet damit einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Prosperität auch in anderen Branchen. Eine isolierte Belastung der Hotellerie ist daher inhaltlich nicht zu rechtfertigen.
• Chancen der Mehrwertsteuersenkung nutzen!
Die Mehrwertsteuersenkung bedeutet für die Hotellerie in Deutschland endlich die Herstellung von Steuergerechtigkeit und damit Chancengleichheit mit ihren europäischen Mitbewerbern. In 21 von 27 EU-Mitgliedstaaten galten bereits seit langer Zeit reduzierte Mehrwertsteuersätze für die Hotellerie. Mit der Einführung des reduzierten Mehrwertsteuersatzes in Deutschland haben die Betriebe nun dringend notwendige Spielräume bekommen, um in Gebäude und Ausstattung zu investieren, Arbeits- und Ausbildungsplätze in schwierigen Zeiten zu sichern und neue zu schaffen sowie noch attraktivere Preise bieten zu können.
• Kein weiterer Wettbewerbsnachteil für einheimische Tourismuswirtschaft!
Angesichts der extrem schwierigen wirtschaftlichen Situation der Beherbergungsbranche ist eine kommunale „Bettensteuer“ nicht zu verkraften. Die Erhebung einer solchen Steuer oder Abgabe würde letztlich die Gäste treffen, da die Hotellerie angesichts der schwierigen wirtschaftlichen Situation und fehlender kalkulatorischer Spielräume gezwungen wäre, diese Belastungen in Form höherer Preise an die Gäste weiter zu geben. Dies wäre ein weiterer Wettbewerbsnachteil für die einheimische Tourismuswirtschaft.
• Fazit:
Der DEHOGA lehnt eine „Bettensteuer“ aus ordnungspolitischen, steuersystematischen und rechtlichen Gründen ab und wird sich mit allen Mitteln – politisch und rechtlich – gegen die „Bettensteuerpläne“ auf kommunaler Ebene zur Wehr setzen.
Mehr Informationen über RA Jürgen Benad, Fon 030/72 62 52-46, benad@dehoga.de -
Dicon-Studie: Studie zu Hotelinvestments fasst Erfolgsfaktoren zusammen
(Berlin, 28. September 2010) „Die Bedeutung des Standortes einer Hotelimmobilie ist spätestens seit Conrad Hilton in aller Munde. Allein die gute Lage macht jedoch noch keinen guten Standort, sondern konkurriert als erfolgsbestimmender Faktor mit einer Vielzahl anderer Kriterien“, fasst Robert Wissmath, Geschäftsführer der Berliner Beratungsgesellschaft Dicon, zusammen. Der Autor der Studie „Hotel und Investment – Der schwierige Weg zum richtigen Standort“ ist überzeugt: Hotelinvestment wird nur dann zum Gesamterfolg, wenn die verschiedenen Kriterien der maßgeblich beteiligten Interessensvertreter erfüllt werden. „Zielkonflikte sind der Realisierung von Hotelimmobilien immanent. Ob Bank, Investor, Betreiber oder Projektentwickler – sie alle vertreten unterschiedliche Sichtweisen. Die damit einhergehenden Zielkonflikte aufzulösen, muss vorrangiges Ziel im Rahmen des Hotelinvestments sein“, so Wissmath. Die Leistung der Studie liegt darin: Indem sie einen Gesamtüberblick maßgeblicher Kriterien und entscheidungsrelevanter Details vermittelt, gibt sie Handlungsorientierung für den Realisierungsprozess von Hotelimmobilien.
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Inhaltlich breit aufgestellt, liefert „Hotel und Investment“ unterschiedliche Perspektiven und Bewertungsverfahren. Behandelt werden die Themen „Stadt und Hotel“ (Robert Wissmath), „Standortentscheidungen“ (Roland Schwecke), „Standortanalyse“(Giancarlo Bethke) und „Hotelinvestitionen aus Sicht des Projektentwicklers“ (Asako Hirotani-Brendel). Dabei zeigt sich vor allem eines: Hotelimmobilien stehen immer in einem Gesamtzusammenhang. Robert Wissmath dazu: „Hotels sind keine von der Außenwelt abgeschlossenen autonomen Systeme. Sie sind kulturelle Produkte, die in wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen mit vielschichtigen wechselseitigen Beziehungen zu betrachten sind. Die Funktionsfähigkeit einer Hotelimmobilie ist also von komplexen Bedingungen abhängig.“ Dass diese einem steten Wandel unterworfen sind, zeigt vor allem die historische Entwicklung städtetouristischer Standorte. Beschrieben wird hier der Städtetourismus als Generator einer neu entstehenden touristischen Identität, die die verlorene historische Identität der Städte ersetzt. Das Zusammenwirken von Gast, Gastgeber und Standort erschafft dabei die Erlebniswelt Stadt. „Maßgeblich für die Attraktiviät städtetouristischer Standorte“, so Wissmath, „ist vor allem ihre Fähigkeit, Erwartungen an Bekanntes zu erfüllen und neue Potenziale zu entwickeln“.
Standorte ergebnisrelevant bewerten
Was sind die relevanten Kriterien bei der Standortbewertung und Standortwahl? Darum geht es, wenn Roland Schwecke, ebenfalls Dicon-Geschäftsführer und Studienautor, theoretische Modelle der Standortentscheidungsprozesses mit hotelmarktspezifischen Erkenntnissen sowie Interessen von Unternehmen, Regionen und Nachfragern diskutiert: „Standorte versuchen Hotels anzusiedeln, um die Attraktivität ihrer Region zu steigern. Demgegenüber haben Unternehmen das Ziel, mit ihrem Konzept möglichst von der Attraktivität des Standortes zu profitieren. Naheliegend also, dass erst das Zusammendenken betriebswirtschaftlicher Modelle mit interdisziplinärenAnsätzen bei der Bewertung von Standorten ergebnisrelevant ist.“ Hotelimmobilien stehen in Konkurrenz mit anderen Immobilienarten. Warum eignen sich gerade Hotels als Anlageobjekte? Welche Investitionsanforderungen müssen sie erfüllen? Und was sind die wichtigsten Schritte in der Objektplanung und -realisierung? Um diese Fragen dreht sich die Sichtweise des Projektentwicklers. Sie rundet die Studie ab.
Dicon / Hirotani Projektgesellschaft (Hrsg.), Hotel und Investment. Der schwierige Weg zum richtigen Standort, mit Beiträgen von Giancarlo Bethke, Asako Hirotani-Brendel, Roland Schwecke, Robert Wissmath, Berlin 2010, 79 Euro (Print) / 49 Euro (PDF).
Die 1 ist auf Beratungsleistungen für Unternehmen aus den Bereichen Hotellerie, Gastronomie, Freizeit- und Tourismuswirtschaft spezialisiert. Dicon gestaltet und begleitet Entwicklung, Management und Marketingkonzeptionen sowohl für bestehende als auch für geplante Projekte. Branchen-Know-how, strategische Kraft und ein lebendiges Netzwerk von Kooperationspartnern sind die Stärken der Berliner Unternehmensberatung. Zu ihren Kunden gehören Projektentwickler und Finanzierungsinstitute ebenso wie Hotelgesellschaften und mittelständische Hoteliers. -
HOTELIER TV – Nachrichtensendung vom 29. September 2010
Jetzt einschalten: www.youtube.com/hoteliertv
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Themen:- Carolin Brauer von Quality Reservations über erfolgreiche Hotelvermarktung im Internet, CRS und GDS
- Jan Lucassen vom Jungen Hotel Hamburg über erstaunliche (Online-)Zuwachsraten eines mittelständischen Stadthotels
- Ron Spies baut Golden Tulip in Deutschland neu auf
- Heißer Herbst: Siegeszug der Bettensteuer, Wiederanhebung der Mehrwertsteuer, Unsicherheiten mit dem Gastro-Smiley – lange nicht war die Hotellerie so umkämpft
- Insider: Sabrina Nickel über non-verbale Kommunikation mit Gästen
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HOTREC: EU-Institutionen begrüßen "Bottom-up-Initiativen"
(Brüssel, 28. September 2010) Die EU-Institutionen stehen derzeit bei einer Reihe von Themenfeldern vor entscheidenden Weichenstellungen. Für das europäische Hotel- und Gaststättengewerbe liegt dabei der Schlüssel zum Erfolg in von der Branche selbst konzipierten und unterstützten Initiativen nach dem “Bottom-up-Ansatz”. Hierfür sind einige HOTREC-Initiativen der letzten Jahren beispielgebend:
Hotelklassifizierung
Im Jahr 2004 beschloss HOTREC, eine Übersicht der unterschiedlichen nationalen Hotelklassifizierungssysteme in Europa zu erarbeiten und sie zunehmend anzugleichen. Dieser Harmonisierungsprozess erreichte mit der Gründung der Hotelstars Union (www.hotelstars.eu) durch einige HOTREC-Mitgliedsländer in 2010 einen ersten Meilenstein. Die Hotelstars Union hat ein gemeinsames Sterne-Klassifizierungssystem in bereits sieben Ländern (Deutschland, Niederlande, Österreich, Schweden, Schweiz, Tschechische Republik und Ungarn) ins Leben gerufen. HOTREC geht davon aus, dass in den nächsten Jahren weitere Länder beitreten werden, so dass Reisende in Europa zukünftig noch besser einschätzen können, was genau sie von mit Sternen klassifizierten Hotels erwarten können.
Der für Verbraucherschutz zuständige EU-Kommissar John Dalli hält die Gründung der Hotelstars Union ausdrücklich für eine “wichtige Initiative”. In einer kürzlich veröffentlichten Antwort an das Europäische Parlament sagte er: “Die Kommission unterstützt solch freiwilligen Initiativen der Industrie, die zu einer gemeinsamen Klassifizierung in ganz Europa führen können”.
Qualitätsmanagement
Im Jahr 2007 startete HOTREC eine Initiative, um existierende Qualitätsmanagement-systeme auf europäischer Ebene vergleichbarer zu machen. Das “European Hospitality Quality (EHQ)” System dient seitdem als europäisches Referenzmodell für nationale und regionale Qualitätssysteme, die sich die Sicherung und Verbesserung der Servicequalität im Hotel- und Gaststättengewerbe zum Ziel gesetzt haben. Das EHQ-System soll die zahlreichen existierenden Systeme auf nationaler oder regionaler Ebene nicht ersetzen. Vielmehr bietet es ein Evaluationssystem und Bedeutungserläuterungen. Aktuell sind in den drei gegenwärtig bereits teilnehmenden Ländern (Schweiz, Ungarn und Deutschland) mehr als 4500 Einrichtungen zertifiziert und zur Werbung mit dem EHQ-Logo berechtigt.
Brandschutz
Im Jahr 2010 veröffentlichte HOTREC mit der so genannten “MBS Technologie” ein neues Hilfsmittel zur Erhöhung des Brandschutzes in europäischen Hotels. Dieses freiwillige Instrumentarium wird Hotels aller Größenordnungen in Europa unterstützen, unabhängig von bereits existierender Gesetzgebung ein hohes Level im Brandschutz zu erreichen. Nationale Verbände des Hotel- und Gaststättengewerbes aus acht europäischen Ländern haben bereits angekündigt, die MBS Methodologie umzusetzen, so dass HOTREC von einer Verbreitung auch in anderen Ländern in den nächsten Jahren ausgeht.
Diese Initiativen werden von den EU-Institutionen anerkannt und HOTREC darin bestärkt, die erfolgreiche Arbeit in diesen Bereichen weiterzuführen. Sie sind bemerkenswerte Beispiele erfolgreicher “Bottom-up-Ansätze” zu komplexen politischen Themen auf EU-Ebene. -
„Top hotel“: NH Hoteles bremst Expansion in Deutschland – Umbruch bei Pachtverträgen
(Hamburg, 28. September 2010) Die Unsicherheit ist groß: Angesichts der drohenden Wiederanhebung der Mehrwertsteuer auf Hotelübernachtungen und der bei zahlreichen Städten und Gemeinden geplanten Bettensteuer machen es für die 60 Hotels (10.200 Zimmer) zählenden NH Hotels in Deutschland nicht gerade leicht, eine verlässliche Prognose für 2011 abzugeben. Der seit Juni neue Deutschlandchef Maarten Markus sieht laut „Top hotel“ (Onlineausgabe) zwar starke konjunkturelle Aufhellungen, aber keine klare Sicht für das nächste Jahr. Dieses Geschäftsjahr wird dem „Top hotel“-Bericht voraussichtlich mit einem Gewinn abgeschlossen; im ersten Halbjahr betrug der Ebitda ca. fünf Millionen Euro. Es ist das zweite Geschäftsjahr seit der Übernahme der Astron Hotels 2002, das mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen wird.
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Mit vier Neueröffnungen – im November folgt das weltweit zweite „NHow“ in Berlin“ – verläuft die Expansion wesentlich gebremster als vor rund zwei Jahren geplant. Demnach wollte man Ende vergangenen Jahres bis zu 100 Hotels erreicht haben. Im April 2011 wird mit dem NH Neue Messe Frankfurt/Main (68 Zimmer) das siebte Haus im Rhein-Main-Gebiet eröffnet.
Lesen Sie den vollständigen Beitrag hier:
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Yourcareergroup: Neue Serie von Seminare zu Neuerungen im Arbeitsrecht
(Düsseldorf, 29. September 2010) Erstmals auch in Stuttgart: Im Oktober/November dieses Jahres veranstaltet die Yourcareergroup AG, Düsseldorf, in Zusammenarbeit mit dem Hotelverband Deutschland (IHA) e.V. und dem Anwaltsbüro Claus wieder halbtägige „arbeitsrechtliche Update-Seminare“, die sich an Personalverantwortliche der Hotellerie, Gastronomie und Touristik richten.
Die Teilnehmer erhalten einen kompakten Überblick über aktuelle Entwicklungen und Neuregelungen im Arbeitsrecht. Die theoretischen Grundlagen werden anhand praxisnaher Beispiele erläutert und diskutiert. Geplante Schwerpunktthemen sind u.a. Kleinkriminalität am Arbeitsplatz, Dienstfahrzeugüberlassung, Elternzeitgesetz, Pflegezeitgesetz etc.
Das Seminar wird vom Düsseldorfer Rechtsanwalt Uwe Claus gehalten, der seit 1993 auf Rechtsangelegenheiten in der Hotellerie spezialisiert ist. Er hat in der Vergangenheit zahlreiche Vorträge vor Erfa-Gruppen, Personalleitertagungen etc. zu aktuellen Themen des Arbeitsrechts gehalten. Aufgrund der anschaulichen Darstellungsweise sind seine Vortrags- und Seminarveranstaltungen bundesweit sehr beliebt.
Termine & Veranstaltungsorte:
Mo., 25.10.2010 – München – Innside München Parkstadt Schwabing
Fr., 29.10.2010 – Hamburg – Mövenpick Hotel Hamburg
Mi., 03.11.2010 – Berlin – Steigenberger Hotel Berlin
Fr., 05.11.2010 – Düsseldorf – Lindner Congress Hotel
Di., 09.11.2010 – Frankfurt/Main – NH Frankfurt Rhein-Main
Do., 11.11.2010 – Stuttgart – Le Méridien Stuttgart
Die Seminare beginnen um 14 Uhr und enden um ca. 18:20 Uhr. Die Teilnahmegebühr für Kunden der Yourcareergroup und IHA-Mitglieder beträgt 149 Euro; andere haben 179 Euro pro Person zu entrichten.