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  • Arcotel plant zweites Hotel in Berlin

    Berlin, 31. August 2007
    Die Wiener Designhotelkette Arcotel plant zusammen mit Züblin Development ein zweites Haus in Berlin. Das „John F“ soll 2009 eröffnet werden; Zimmeranzahl und genaue Lage wurden noch nicht mitgeteilt. Bisher betreibt die derzeit zehn Häuser umfassende Kette in Berlin das Velvet an der Oranienburger Strasse. In Deutschland entstehen in kurzer Zeit drei neue Arcotels: in Hamburg wird im Oktober das „Rubin“ (217 Zimmer) im Szenestadtteil St. Georg eröffnet, in Stuttgart zum Jahresende das „Camino“ (168 Zimmer). Der Berliner Hotelmarkt ist seit einiger Zeit sind in den Fokus von Investoren gerückt, da sich bei anhaltendem Wachstum der Übernachtungszahlen auch die Durchschnittserlöse bessern. Arcotel ist in Besitz von Renate Wimmer, die das Lebenswerk ihres verstorbenen Mannes und Unternehmensgründers fortsetzt.

  • Kingdom Hotel Investments eröffnet 2009 zwei neue Häuser in Dubai

    Dubai, 31. August 2007
    2009 eröffnet Kingdom Hotel Investment (KHI) in Dubai das The Fairmont Palm und Mövenpick Pearl Dubai; damit kommen 1.000 weitere Zimmer auf den boomenden Hotelmarkzt am Arabischen Golf. Weitere 13 Hotels für die Marken Fairmont, Raffles, Four Seasons und Mövenpick werden derzeit von KHI entwickelt Das Portfolio von KHI umfasst derzeit 38 Häuser in 22 Ländern. Die Hotels tragen aber nur zu rund sieben Prozent am Gesamtinvestitionsvolumen der Investmentgesellschaft bei. Das in London und Dubai börsennotierte Unternehmen steigerte im ersten Halbjahr den Gesamtumsatz um 74 Prozent auf 74,3 Millionen US-Dollar; der Hotelumsatz kletterte um 63 Prozent auf 66,5 Millionen US-Dollar. Der Gewinn der ersten sechs Monate fiel aufgrund einer Kreditrückzahlung um 39 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
    Klicken Sie hier zu KHI

  • Eine Milliarde US-Dollar für Global Hyatt

    Chicago, 31. August 2007
    Goldman Sachs Capital Partners und Madrone Capital Partners investieren jeweils 400 Millionen US-Dollar in die Hotelkette Global Hyatt Corp., Chicago, und erhalten eine Minderheitsbeteiligung. Das Investment stärkt der Eigentümerfamilie Pritzker nach Jahren der Ungewißheit wieder den Rücken und wird für den Ausbau der rund 735 Hotels umfassenden Gesellschaft benötigt. Hinter Madrone steht die Familie von Walt-Mart-Chairman Rob Walton, dessen Vater die Handelskette einst gegründet hatte. Global Hyatt will in den nächsten drei Jahren weltweit 65 Hotels, davon 16 in China, eröffnen.
    Lesen Sie hier die ausführliche Mitteilung (englisch)

  • Frits van Paasschen tritt am 24.9. als neuer CEO bei Starwood an

    White Plains/New York, 01. September 2007
    Die weltgrößte Hotelkette Starwood Hotels & Resorts, White Plains/New York, hat ab 24. September einen neuen Chef: Frits van Paasschen, früher Chairman und CEO von Coors Brewing, wird als neuer CEO die Geschicke der global expandierenden Hotelgesellschaft leiten. Er löst Interims-CEO Bruce W. Duncan ab. Van Paasschen (46) kennt sich mit der Führung von Consumer Brands bestens aus, arbeitete früher für Nike, Disney sowie die Unternehmensberatungen Boston Consulting Group und McKinsey. Damit endet bei Starwood eine Hängepartie in der Führung: Vorgänger Steven J. Heyer, ehemaliger Coca-Cola-Manager, hatte2004 den CEO-Stuhl von Starwoods legendärem Chef Barry S. Sternlicht übernommen und Anbfanf April dieses Jahres den Posten nach Streitigkeiten über den Führungsstil verlassen.
    Lesen Sie mehr in unserer internationalen Ausgabe unter www.hotelier.com

  • Holidaycheck.de gehört nun mehrheitlich zu Tomorrow Focus

    München, 4. September 2007
    Das im deutschsprachigen Raum führende Hotel- und Reisebewertungsportal holidaycheck.de gehört nun zu 80 Prozent der Münchner Tomorrow Focus AG. Über die Beteiligungsgesellschaft TF-Beteiligungs GmbH hat Tomorrow Focus nun weitere 29 Prozent an dem aus der Schweiz operierenden Web-2.0-Portal erworben. „Die Transaktion wurde nun planmäßig durch Bezahlung des Kaufpreises in Höhe von 28,2 Millionen Euro an die Burda Digital Ventures GmbH, München, abgeschlossen“ heißt es in einer Pressemitteilung. Holidaycheck.de verzeichnet 6,2 Millionen Visits und 165 Millionen Page-Impressions im Monat. Kern des Geschäftskonzeptes ist ein eigenes Reisebüro, das erfolgreich Reisepackages zu den bestbewerteten Hotels verkauft. Neu im Programm von holidaycheck.de ist die Bewertung von Kreuzfahrtschiffen.
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  • 63,3 Milliarden Euro Umsatz durch Geschäftsreisen

    Frankfurt/Main, 04. September 2007
    Auf Basis einer bevölkerungs-repräsentativen Grundlagenstudie von TNS/Infratest, gemeinsam in Auftrag gegeben von der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) und dem GCB German Convention Bureau, ist es in Kombination mit Daten des IPK World Travel Monitors erstmals möglich, wichtige Zahlen zu Geschäftsreisen in Deutschland zu beziffern: Insgesamt erbringen Geschäftsreisen in Deutschland inklusive Tagesgeschäftsreisen einen Umsatz von 63,3 Milliarden Euro jährlich. Den Löwenanteil steuern Geschäftsreisen inländischer Gäste mit Übernachtung bei: Diese insgesamt 71,5 Millionen Reisen erbringen einen Umsatz von 38,5 Milliarden Euro. 6,3 Milliarden Euro tragen 9,7 Millionen Reisen europäischer Geschäftsreisender bei, 4,5 Milliarden werden durch 1,4 Millionen Übersee-Geschäftsreisen nach Deutschland umgesetzt. Die Tagesgeschäftsreisen deutscher Business-Reisender ohne Übernachtung – insgesamt 540 Millionen – sind mit 14 Milliarden Euro am positiven Gesamtergebnis beteiligt. Insgesamt bestätigt sich: Deutschland ist weltweit das Messeland Nummer eins und in Europa das Tagungs- und Kongressland Nummer eins.
    Ausländische Quellmärkte für das Geschäftsland Deutschland
    Die Übersee-Geschäftsreisen nach Deutschland speisen sich zum größten Teil aus den USA, mit rund 629.000 Reisen und einem Anteil von 44 Prozent der bedeutendste Übersee-Quellmarkt.
    Wichtigstes Herkunftsland für Geschäftsreisen aus Europa ist mit elf Prozent Anteil und einem Volumen von rund 1,1 Millionen Reisen Polen, gefolgt von der Schweiz (knapp eine Million) und Großbritannien (800.000). Betrachtet man Europa nach den Regionen Osten, Westen, Norden und Mittelmeer, kommen nahezu je ein Viertel aller Geschäftsreisen nach Deutschland aus jeder Region. Deutschland sticht innerhalb Europas als Business-Destination hervor: Während die Geschäftsreisen nach Europa einen Anteil von 15 Prozent an allen Auslandsreisen mit Übernachtung haben, liegt dieser Anteil bezogen auf das Reiseziel Deutschland bei 28 Prozent und ist damit fast doppelt so hoch. Das bedeutet, dass Geschäftsreisen im Vergleich zu Urlaubsreisen in Deutschland eine größere Rolle spielen als in anderen Ländern.
    Im Jahr 2006 haben sich in Europa vor allem Geschäfts- und Urlaubsreisen dynamisch entwickelt: Die Geschäftsreisen nahmen um 16,3 Prozent auf 9,7 Millionen zu. Insofern wurden beim Incoming kaum Verdrängungseffekte, sondern höchstens Verlagerungseffekte durch die Fußball-WM wirksam.
    Fast die Hälfte der Geschäftsreisen aus Europa nach Deutschland sind „promotable“ Reisen: die Teilnahme an Konferenzen, Kongressen und Seminaren, Messen und Ausstellungen sowie an Incentive-Reisen.
    Inlandsgeschäftsreisen der Deutschen
    Die von DZT und GCB beauftragte TNS/Infratest-Studie ergab, dass von den insgesamt rund 88,5 Millionen Geschäftsreisen mit Übernachtung aus Deutschland 81 Prozent im Inland blieben. Die häufigsten Zielregionen sind Bayern mit 20 Prozent Anteil, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 15 und Baden-Württemberg mit elf Prozent.
    Den höchsten Anteil an den Übernachtungsgeschäftsreisen im Inland haben Besuche von Kongressen und Veranstaltungen mit 42 Prozent. Kundenbesuche folgen auf Platz zwei mit 31 Prozent, auf Messen und Ausstellungen entfallen 14 Prozent – dabei führen die internationalen Veranstaltungen mit einem Anteil in ihrer Gruppe von 39 Prozent. Knapp die Hälfte (49 Prozent) der Reisen zu Kongressen und Veranstaltungen dient der Weiterbildung, Kongresse, Tagungen und Konferenzen kommen auf 33 Prozent, Events auf elf Prozent. Im Schnitt kam jede Inlandsgeschäftsreise mit Übernachtung auf Ausgaben in Höhe von 538 Euro. Etwa die Hälfte davon wurde für Verkehrsmittel und Unterkunft aufgewendet. Gebühren für Kongresse und Veranstaltungen stellen einen Ausgabenblock von rund elf Milliarden Euro dar.
    Den höchsten Anteil an den Übernachtungsgeschäftsreisen im Inland haben Besuche von Kongressen und Veranstaltungen mit 42 Prozent. Kundenbesuche folgen auf Platz zwei mit 31 Prozent, auf Messen und Ausstellungen entfallen 14 Prozent. Knapp die Hälfte (49 Prozent) der Reisen zu Kongressen und Veranstaltungen dient der Weiterbildung, Kongresse, Tagungen und Konferenzen kommen auf 33 Prozent, Events auf elf Prozent.
    Segment Kongress- und Veranstaltungsreisen genauer untersucht
    Das wichtigste Segment der Übernachtungsgeschäftsreisen im Inland, die Reisen zu Kongressen, Tagungen, Konferenzen sowie Weiterbildungs- und Eventveranstaltungen, wurde von TNS/Infratest speziell untersucht. Ihre Gesamtzahl beläuft sich im Jahr 2006 auf 30 Millionen – sie haben einen Anteil von nahezu 90 Prozent an den insgesamt 34 Millionen Kongress- und Veranstaltungsreisen mit Übernachtungen aus dem deutschen Markt. Die Gesamtausgaben für Übernachtungsgeschäftsreisen zum Besuch eines Kongresses, einer Tagung oder einer Konferenz im Inland betragen allein rund 6,4 Milliarden Euro.
    Auch qualitativ liegt Deutschland als Destination für Kongresse und Veranstaltungen an der Spitze: In der eigenen Bevölkerung ist es das beliebteste Land für solche Veranstaltungen. Mit Abstand folgen die europäischen Nachbarn Schweiz, Frankreich und Österreich.
    Vergleich Deutschlands mit Auslandszielen
    Im abschließenden Beliebtheitsranking der bevorzugten Länder für Kongress- und Veranstaltungsreisen wurde Deutschland von 73 Prozent der Befragten genannt. Im deutschen Quellmarkt ist damit das eigene Land mit Abstand am beliebtesten. Dahinter folgen die europäischen Nachbarländer Schweiz (26 Prozent), Frankreich (22 Prozent), Österreich (20 Prozent), Großbritannien (18 Prozent) und Italien (15 Prozent). Diese Reihenfolge spiegelt das Bedürfnis nach einer schnellen und bequemen Anreise wider.
    90 Prozent der Kongress- und Veranstaltungsreisen bleiben im Inland
    Die Gesamtzahl der Inlandsreisen zu Kongressen, Tagungen, Konferenzen sowie Weiterbildungs- und Eventveranstaltungen mit Übernachtung beläuft sich im Jahr 2006 auf 30 Millionen – das bedeutet, dass von insgesamt 34 Millionen Kongress- und Veranstaltungsreisen mit Übernachtungen fast 90 Prozent im Inland verbleiben.
    Fast die Hälfte der Reisen in diesem Segment führt zu Weiterbildungsveranstaltungen. Mit einem Anteil von einem Drittel ist der Besuch von Tagungen, Konferenzen und Kongressen der zweithäufigste Anlass für eine solche Geschäftsreise. Auf Eventveranstaltungen entfallen elf Prozent aller Kongress- und Veranstaltungsreisen.
    Der Blick auf die Teilnehmerzahl der Veranstaltungen offenbart die Dominanz der kleineren Veranstaltungen mit bis zu 20 Teilnehmern und einem Anteil von mehr als 40 Prozent. Dies liegt vor allem an den Weiterbildungsveranstaltungen, bei denen fast zwei Drittel aller Reisen in dieses Größensegment fallen. Nur 14 Prozent der Veranstaltungen begrüßen mehr als 250 Teilnehmer.
    Hauptveranstalter sind sowohl Verbände als auch die Privatwirtschaft
    Bei 24 Prozent lädt der Arbeitgeber die Veranstaltungsteilnehmer ein, in 21 Prozent der Fälle ein anderes Unternehmen aus der Privatwirtschaft. Auf Professionelle Weiterbildungsveranstalter und PCOs kommen weitere sieben beziehungsweise vier Prozent. Verbände, Vereine und Institutionen laden zu 40 Prozent der Veranstaltungen ein – damit ist das Verhältnis zwischen Verbänden und Wirtschaft relativ ausgewogen.
    Verkehrsmittel und Unterkünfte der Geschäftsreisenden im Inland
    Bei den Kongress- und Veranstaltungsreisen mit Übernachtung dominiert der Pkw als Verkehrsmittel: Er kommt bei fast zwei Dritteln dieser Reisen zum Einsatz. Für fast jede fünfte Reise wird die Bahn als Hauptverkehrsmittel gewählt, das Flugzeug wird bei 14 Prozent genutzt.
    Als Unterkunft wählen die Inlands-Geschäftsreisenden vor allem das Hotel: in 80 Prozent der Fälle. Der Anteil liegt bei Tagungen, Konferenzen und Kongressen mit 87 Prozent höher als bei Weiterbildungsveranstaltungen mit 77 Prozent. Der Löwenanteil der Hotelübernachtungen entfällt auf den Drei- und Vier-Sterne-Bereich: Die Vier-Sterne-Häuser kommen auf einen Anteil von 40 Prozent, die Drei-Sterne-Häuser auf rund 38 Prozent der Hotelübernachtungen.
    Unternehmen der Geschäftsreisenden
    Im Auftrag von DZT und GCB hat TNS/Infratest auch die Unternehmen untersucht, bei denen die Teilnehmer von Veranstaltungen beschäftigt sind. Es fällt auf, dass Großunternehmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern weltweit mit einem Anteil von 30 Prozent am häufigsten ihre Angestellten zum Besuch von Veranstaltungen schicken. Ansonsten verteilen sich die Veranstaltungsbesuche relativ gleichmäßig über die unterschiedlichen Unternehmensgrößenklassen.
    Bei einer Analyse der Branchen, in denen die Besucher von Kongressen und Veranstaltungen arbeiten, ergibt sich folgendes Bild. Die drei aufkommensstärksten Branchen sind der öffentliche Dienst mit 18 Prozent, das produzierende Gewerbe sowie die sonstigen Dienstleistungen mit jeweils 15 Prozent und schließlich Handel, Finanzsektor und IT/Telekommunikationssektor mit jeweils ungefähr neun Prozent.
    Veranstaltungsorte und Veranstaltungsarten
    Der Großteil der Veranstaltungen fand im Jahr 2006 in Hotels und Kongress- oder Konferenzzentren statt. Dabei zeigen sich deutliche Unterschiede hinsichtlich der Struktur der Veranstaltungen an den verschiedenen Veranstaltungsorten. In Kongress- und Konferenzzentren sind fast 50 Prozent aller Veranstaltungen Tagungen, Konferenzen oder Kongress, 30 Prozent fallen in die Rubrik Weiterbildungsveranstaltung, weitere 19 Prozent gehören zu den Events. Erwartungsgemäß finden in Kongress- und Konferenzzentren tendenziell eher große Veranstaltungen statt, zu mehr als der Hälfte gehen sie von einem Verband, Verein oder einer Institution aus.
    In Hotels gehen dagegen mehr als zwei Drittel der Veranstaltungen auf die Privatwirtschaft zurück, nur 28 Prozent auf öffentliche Stellen. Hier dominieren Veranstaltungen mit geringen Teilnehmerzahlen. Der Anteil der Weiterbildungsveranstaltungen liegt mit fast 50 Prozent deutlich höher als bei Kongress- und Konferenzzentren. Gut ein Drittel entfällt auf Tagungen, Konferenzen und Kongresse, nur neun Prozent auf Eventveranstaltungen.
    In Hochschulen und Universitäten haben Weiterbildungsveranstaltungen mit 56 Prozent den größten Anteil. Die Teilnehmerzahl liegt hier schwerpunktmäßig im Mittelfeld. Mit 90 Prozent geht die überwältigende Mehrheit der Veranstaltungen von Verbänden, Vereinen und Institutionen aus.
    Persönliche Einladung wichtigstes Kommunikations-Tool
    Die Studie untersuchte auch, wie Teilnehmer auf Veranstaltungen aufmerksam werden: Fast die Hälfte (45 Prozent) reagiert auf eine persönliche Einladung, weitere 21 Prozent auf Informationen aus dem Kollegenkreis.
    Die wichtigsten Gründe für die Teilnahme an den Kongress- und Veranstaltungsreisen auf einer Bewertungsskala von 1 (sehr wichtig) bis 5 (überhaupt nicht wichtig) sind: das Einholen von Informationen mit einem Wert von 1,8, Erfahrungsaustausch und Weiterbildung mit jeweils 1,9, Fachdiskussion mit 2,1, der Austausch mit Kollegen mit 2,2, Kontaktpflege mit 2,4 und das Knüpfen neuer Kontakte mit dem Wert 2,5.
    Meetings und Events in Deutschland in Zahlen
    Ergebnis der Studie: Der deutsche Tagungs- und Eventmarkt verteilt sich auf zirka 6.000 Veranstaltungsstätten: rund die Hälfte davon (3.030) in Tagungshotels sowie jeweils ein Viertel in Kongresszentren (1.400) und Eventlocations (1.438). Hier nehmen 291,5 Millionen Gäste an Veranstaltungen teil, davon 98,4 Millionen an Kongressen und Tagungen sowie 193,1 Millionen an Events.
    Markttrends aus Expertensicht – Chancen für Deutschland
    Neben zentralen Kennziffern bildet die Meinung der im Auftrag von EVVC, DZT und GCB befragten Branchenexperten ein wichtiges Ergebnis des Barometers: Die Fachleute wurden gebeten, zu Markttrends Stellung zu beziehen. 93 Prozent der Experten gehen davon aus, dass eine professionelle Veranstaltungsdramaturgie bei Meetings und Events immer wichtiger wird. 86 Prozent meinen, dass virtuelle Kommunikations-möglichkeiten persönliche Kontakte nicht ersetzen werden. Dass der Bedarf nach interaktiven persönlichen Treffen steigen und der Umweltaspekt im Veranstaltungsmanagement stark an Bedeutung gewinnen wird, glauben 80 Prozent der Befragten.
    72 Prozent der Experten meinen, dass die Zahl der Tagungen und Veranstaltungen von Unternehmen in externen Locations zunehmen wird – und zwar nicht zu Lasten der Inhouse-Veranstaltungen, die laut 61 Prozent der Befragten ebenfalls zunehmen werden. Mit 72 Prozent erwarten gleich viele Experten und damit eine deutliche Mehrheit, dass Deutschlands Image als Tagungs- und Veranstaltungsdestination weiter steigen wird.
    Das „Meeting- und EventBarometer“ für den deutschen Tagungs- und Veranstaltungsmarkt wird jährlich erhoben.
    Mehrzahl an Veranstaltungen in Tagungshotels, größere Gästezahl in Veranstaltungszentren – Differenzierung bei ausländischen Gästen
    Dieses Segment, in dem 66.000 Vollzeitbeschäftigte im Veranstaltungs- und Bankettbereich tätig sind, verzeichnet im Jahr 2006 insgesamt 2,6 Millionen Kongresse, Tagungen, Präsentationen, Ausstellungen sowie Kultur- und Sportveranstaltungen im Inhouse-Bereich. Davon entfallen 61 Prozent auf die Tagungshotels, 27 Prozent auf die Eventlocations und nur zwölf Prozent auf die Veranstaltungszentren. Aber 65 Prozent der 291,5 Millionen Veranstaltungsteilnehmer besuchen die Veranstaltungszentren, nur 19 beziehungsweise 16 Prozent sind Gäste von Hotels oder Eventlocations.
    Auch die differenzierte Betrachtung des Anteils ausländischer Gäste zeigt große Unterschiede zwischen den einzelnen Betriebsstätten: Während 9,3 Prozent der Veranstaltungsbesucher in der Hotellerie aus dem Ausland kommen, fällt der Wert bei den Veranstaltungszentren mit 5,4 Prozent und bei den Eventlocations mit 3,2 Prozent deutlich niedriger aus.
    Raumangebot und Raumnutzung: Mehr Belegtage in größeren Orten
    Rund die Hälfte der 64.000 Veranstaltungsräume in Deutschland entfallen auf Tagungshotels. Veranstaltungszentren dominieren beim Gesamtflächenangebot mit 88,6 Prozent und bieten größere Räume – der Durchschnitt beträgt hier im größten Raum knapp 2.000 Quadratmeter gegenüber rund 550 Quadratmetern in Eventlocations und zirka 350 Quadratmetern in Tagungshotels. Im Durchschnitt sind die Tagungs- und Veranstaltungsstätten an 165 Tagen im Jahr belegt – inklusive Veranstaltungs-, Bau- und Probetagen. Die Tagungshotels mit ihrer stärkeren Konzentration auf das Seminar- und Tagungsgeschäft kommen bei den Veranstaltungstagen mit 139 auf den höchsten Wert, während die Veranstaltungszentren und Eventlocations aufgrund der komplexeren Veranstaltungsarten deutlich höhere Werte bei den Auf- und Abbautagen sowie bei den Probetagen aufweisen. Ein Veranstaltungstag macht im Durchschnitt zusätzlich 0,3 Tage für Auf-/Abbau sowie Proben nötig – der Belegtage-Faktor beträgt demnach 1,3 pro Veranstaltungstag, variiert jedoch nach Veranstaltungsstätten: Bei Veranstaltungszentren beträgt er 1,5, bei Eventlocations 1,4 und bei Tagungshotels 1,1.
    Das Barometer stieß zudem auf eine Proportionalität zwischen Belegtagen und der Ortsgröße: Veranstaltungsstätten in Orten mit unter 50.000 Einwohnern kommen auf durchschnittlich 116 Belegtage, in Orten mit 50.000 bis 100.000 Einwohnern steigt der Wert auf 149 Tage, und Orte mit 100.000 bis 500.000 Einwohnern sorgen mit ihrem umfangreicheren Programmangebot für 178 Belegtage.
    Veranstaltungsarten unterscheiden sich je nach Location
    In sämtlichen Veranstaltungs-Locations in Deutschland sind Seminare, Tagungen und Kongresse die bedeutendste Veranstaltungsart. Entsprechend ihrer Raumgröße sind Veranstaltungszentren aber auch die bevorzugten Gastgeber für Sport- und Kulturevents sowie größere Festivitäten. Dem gegenüber haben sich Tagungshotels klar auf das Seminar- und Tagungsgeschäft ausgerichtet – hier beträgt der Anteil dieser Veranstaltungen am gesamten Geschäft 75,2 Prozent –, während Eventlocations einen vergleichsweise hohen Anteil im Bereich Ausstellungen und Präsentationen aufweisen. Veranstaltungszentren sind die multifunktionalsten Einrichtungen, die in der Regel ein Drittel ihres Geschäftes über Kongresse und Tagungen abwickeln und zwei Drittel ihrer Belegung über Ausstellungen, Events und Festivitäten abdecken.
    Unterschiedliche Branchen – unterschiedliche Veranstaltungstypen
    Das deutsche „Meeting- und EventBarometer 2007“ zeigt, dass rund die Hälfte (48 Prozent) sämtlicher Veranstaltungen Corporate Meetings sind, darunter Personal- und Kundenschulungen, Produktpräsentationen sowie Aktionärsversammlungen.
    Über ein Drittel der Veranstaltungen entfällt auf die privat motivierten Veranstaltungen: Vor allem gesellschaftliche Anlässe, wie Bälle und Empfänge, aber auch Kultur und Unterhaltungsprogramme, wie beispielsweise Konzerte und Musicals, spielen eine zentrale Rolle auf dem deutschen Veranstaltungsmarkt. Die politischen und wissenschaftlichen Veranstaltungen haben mit drei beziehungsweise sieben Prozent eine geringe Bedeutung: Während die Anzahl der großen Parteitage überschaubar ist, findet die Mehrzahl der wissenschaftlichen Tagungen an Hochschulen und Universitäten statt – in der vorliegenden Studie wurden nur wenige dieser Veranstaltungen in Eventlocations erfasst.
    Die Dominanz der Wirtschaftsbranche wird besonders bei den Tagungshotels deutlich, wo zwei Drittel der Veranstaltungen auf das Firmengeschäft entfallen. Die Kultur- und Unterhaltungsbranche bevorzugt vor allem die Veranstaltungszentren, der Non-Profit-Bereich mit seinen gesellschaftlichen Anlässen wie Empfängen und Galas sowie mit Vereins- und Verbandsveranstaltungen findet besonderes Interesse an den Eventlocations.
    Fokus auf Tagungen: Vor allem kleine Veranstaltungen in Hotels
    Die Studie hat die Veranstaltungsart „Tagungen“ speziell beleuchtet: Mehr als die Hälfte der Tagungen werden von maximal 50 Teilnehmern besucht, rund ein Drittel zählt zwischen 51 und 250 Teilnehmer und nur sechs Prozent der Veranstaltungen besitzt mit über 1.000 Teilnehmern Kongress-Charakter. Gastgeber der kleineren Seminare, Workshops und Konferenzen sind vor allem die Tagungshotels, während sich die Mega-Kongresse fast ausschließlich auf die Veranstaltungszentren konzentrieren.
    Bei der Verteilung der Veranstaltungsgröße in Zusammenhang mit der Größe des Ortes ist eine klare Proportionalität erkennbar. Dominieren in Orten mit unter 100.000 Einwohnern eindeutig Veranstaltungen bis zu einer Größe von 100 Teilnehmern, so nehmen in Orten ab 500.000 Einwohnern die Veranstaltungen mit bis zu 100 Teilnehmern ab, der Anteil der größeren Veranstaltungen gewinnt jedoch an Bedeutung.
    Veranstalter: von kleinen Unternehmen bis hin zu großen Verbänden
    Von Unternehmen mit acht Mitarbeitern bis hin zum Verband mit über 600.000 Mitgliedern sind alle Größenklassen als Veranstalter in Deutschland vertreten – sie entscheiden über die Wahl des Tagungsortes. Als Veranstalter oder Vermittler treten neben den Veranstaltungsagenturen (PCO’s) vor allem Unternehmen (Corporate Meetings) sowie Verbände und Vereine (Non-Profit-Organisationen) auf. Bei Unternehmen und Verbänden entscheidet vor allem die Geschäftsleitung oder die Fachabteilung über den Veranstaltungsort. Die befragten Agenturen bescheinigen der Veranstaltungsabteilung beziehungsweise den Reisestellen einen großen Einfluss auf die Wahl des Ortes.
    Veranstaltungsbudgets: Von unter 25.000 bis über fünf Millionen Euro
    Mit 77 Prozent gibt die Mehrheit der Veranstalter in Unternehmen und Verbänden maximal 500.000 Euro pro Jahr für Tagungen und Veranstaltungen aus. Dies teilt sich auf in 21 Prozent, die sich auf ein Budget von bis zu 25.000 Euro beschränken, sowie jeweils 28 Prozent, die zwischen 25.000 und 100.000 beziehungsweise 100.000 bis 500.000 Euro ausgeben. Immerhin acht Prozent der Veranstaltungsplaner investieren im Jahr 2007 zwischen einer halben und einer Million Euro in den Meeting- und Eventbereich, weitere 15 Prozent mehr als eine Million Euro.
    Lediglich bei 5 Prozent von sämtlichen befragten Veranstaltern liegt das Gesamtbudget im Veranstaltungsbereich bei über fünf Millionen Euro pro Jahr: Bei inländischen Veranstaltern schwankt dieser Wert je nach Bundesland zwischen 3,2 Prozent (Nordrhein-Westfalen) und 9,3 Prozent (Hessen), wohingegen 15,4 Prozent der ausländischen Veranstalter mehr als fünf Millionen Ausgaben im Meeting- und Eventbereich angeben.
    Generell stehen den Unternehmen höhere Budgets zur Verfügung als den Verbänden: Während die Verbände in den beiden Größenklassen bis 100.000 Euro stärker vertreten sind, dominieren die Veranstaltungsbudgets der Unternehmen die oberen Ausgabegruppen eindeutig.
    Kriterien für die Wahl des Veranstaltungsortes
    Um sich über potenzielle Locations zu informieren, nutzen Veranstalter vor allem persönliche Empfehlungen und Internet-Auftritte von Tagungsbetrieben und Veranstaltungsdestinationen: 96 Prozent beziehungsweise 88 Prozent der europaweit Befragten haben diese beiden Informationsmöglichkeiten mit sehr wichtig oder wichtig beurteilt. Dem Networking kommt auch durch Agentur- und Fachverbands-empfehlungen eine wichtige Rolle zu: Jeder zweite Veranstalter stufte diese als sehr wichtig oder wichtig ein. Aufgrund dieses ausgeprägten Weiterempfehlungsverhaltens ist es für die Anbieter wichtig, bereits vorhandene Kunden optimal zu betreuen, da diese als zukünftige Multiplikatoren fungieren.
    Neben einem guten Preis-/Leistungsverhältnis und bequemen Verkehrsanbindungen messen sämtliche Veranstalter bei der Auswahl einer Veranstaltungsstätte variablen Räumen, moderner Technik und einem zentralem Ansprechpartner eine besonders hohe Bedeutung bei. Unterschiede zwischen Unternehmen und Agenturen bestehen bei der Bewertung von Präsentationsflächen und Erlebnisbausteinen: Hier haben speziell die Agenturen einen größeren Bedarf. Die schnelle Erreichbarkeit der Destination über die wichtigsten Verkehrsträger (Auto, Bahn und Flugzeug) steht eindeutig an erster Stelle bei der Standortwahl seitens der Veranstalter. In der Tagungsdestination selbst zählen die Hotel- und Hallenkapazitäten zu den entscheidenden Kriterien; hier können moderne Kongresszentren mit angeschlossenem Hotelbetrieb überzeugen. Neben der segmentbezogenen Infrastruktur spielen aber auch die Softfacts, wie zum Beispiel das positive Image einer Destination, bei der Wahl des Veranstaltungsortes eine wichtige Rolle. Demzufolge ist im Standortmarketing auf sämtlichen Ebenen (Bundesland, Region und Stadt) die Imageprofilierung des Segments „Meetings und Events“ von zentraler Bedeutung.
    Die wichtigsten Zahlen zum deutschen Tagungs- und Kongressmarkt stehen hier zum Download bereit

  • Vermarktung bei ebay.de wird günstiger

    Dreilinden bei Berlin, 04. September 2007
    Die Vermarktung von Hotelgutscheinen bei Ebay Deutschland wird günstiger. Die Startgebühr für Auktionen (ab einem Euro) werden vorerst bis Jahresende auf 49 Cent halbiert. Damit soll das Wachstum von ebay.de weiter gefördert werden. In den vergangenen Monaten hatten Ebay-Privatverkäufer und Powerseller die Preiserhöhungen bei Ebay stark kritisiert. Auch Zusatzservices wie Bilderschauen oder Videos sind nun kostenlos. Dies dürfte besonders Reiseangebote und Hotelarrangements günstig und vorteilhaft in Szene setzen. Für Ebay-Nutzer wurden auch die Kopsten für telefonische Beratungen gesenkt. Der Verkauft von Hotelgutscheine bei reise.ebay.de hat in den vergangenen zwei Jahren stark zugenommen. Marktführer in diesem international boomenden Geschäft ist das Berliner Multimedia-Unternehmen Cultuzz.
    Hier Informationen zu den beliebtesten Reiseangeboten bei ebay.de

  • 12 Millionen Deutsche buchen Urlaub im Internet

    Hamburg, 05. September 2007
    Das Internet gewinnt für die Urlaubsplanung weiter an Bedeutung. Zwölf Millionen Deutsche über 14 Jahre haben schon einmal online gebucht – das ist jeder fünfte. Meist ging es dabei um einzelne Bausteine für die private Reise. So reservierten sieben Millionen mindestens einmal eine Unterkunft. Jeweils fünf Millionen kauften ein Flugticket oder eine Eintrittskarte. Erst auf dem vierten Platz folgen komplette Pauschalreisen. Hier liegt die Anzahl der Buchenden bei vier Millionen. Fahrkarten-Käufe (3 Mio.) und Mietwagen-Reservierungen (2 Mio.) vervollständigen das Ranking der meist genutzten Online-Reiseleistungen. Das teilten der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) sowie der Verband Internet Reise Vertrieb (VIR) mit. Grundlage für die Angaben ist die Reiseanalyse 2007. Für die Studie wurden 7.500 Deutsche repräsentativ befragt.
    Der Anteil der Online-Bucher hat in den vergangenen Jahren immer weiter zugenommen. Das zeigt die jährlich neu aufgelegte Reiseanalyse deutlich. 2001 gaben lediglich vier Prozent der Deutschen an, im Internet zu buchen – 2003 waren es neun Prozent, 2005 bereits 15 Prozent, 2007 sogar 19 Prozent. Noch größer ist die Bedeutung des Internets allerdings bei der Recherche. So geht derzeit mehr als ein Drittel der Deutschen (39%) online, um Informationen für den Urlaub zu sammeln. Besonders gefragt sind dabei allgemeine Angaben zum Reiseziel sowie Preisvergleiche. Zum Vergleich: 2005 lag der Anteil der Deutschen, die das Internet für die Urlaubs-Recherche nutzen, bei 33 Prozent und 2003 bei 27 Prozent.
    Spanien ist bei den online gebuchten Urlaubsländern unangefochten auf Platz 1. Auf den Rängen 2 bis 5 folgen die Türkei, Ägypten, Griechenland und Tunesien, wie aus einer Umfrage unter acht führenden Internet-Reiseportalen zum Geschäftsverlauf im 1. Quartal 2007 hervorgeht. Ein etwas anderes Bild ergibt sich bei kurzen Städtetrips. Hier belegen Rom, Paris, London und Barcelona die ersten vier Plätze. Diese Ziele werden von besonders vielen Airlines angeflogen. Erst danach folgt mit New York City eine Stadt außerhalb Europas. Berlin ist – anders als noch 2006 – nicht mehr in den Top 5 der meist gebuchten Städte vertreten.
    Mehr als 40 Millionen Deutsche im Netz – Zunehmendes Interesse an Videos und Audiodateien Neuer Rekord bei der Internetverbreitung in Deutschland: Erstmals wurde 2007 die 40 Millionen-Grenze für die Internet-Nutzung durchbrochen. Mit einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr von 2,2 Millionen “neuen” Anwendern haben aktuell 40,8 Millionen Deutsche ab 14 Jahre Zugang zur Internet-Welt. Damit stieg der Anteil der Internet-Nutzer in Deutschland im Zeitraum 1997 bis 2007 von 6,5 Prozent auf 62,7 Prozent. Zu diesen Ergebnissen kommt die seit 1997 jährlich durchgeführte ARD/ZDF-Online-Studie 2007. Innerhalb dieser bundesweiten Repräsentativstudie wurden im April dieses Jahres 1820 Erwachsene in Deutschland befragt.
    Die Zuwachsraten gehen vor allem von den Frauen und den Über-50-Jährigen aus – Personen, die noch vor wenigen Jahren dem Internet distanziert gegenüberstanden. 1,6 Millionen Frauen fanden zwischen 2006 und 2007 neu ins Netz. Damit sind 57 Prozent der weiblichen Bevölkerung online (2006: 52,4 Prozent). Von den 50- bis 59-Jährigen nutzen mittlerweile 64,2 Prozent das Internet (2006: 60 Prozent), von den Über-60-Jährigen 25,1 Prozent (2006: 20,3 Prozent). Mit 5,1 Millionen Über-60-Jährigen sind erstmals mehr “Silver Surfer” im Netz als 14- bis 19-Jährige (4,9 Millionen).
    Zunehmend attraktiv sind Videos und Audiodateien im Netz. 16 Prozent der Onliner schauen sich via Internet mindestens einmal wöchentlich bewegte Bilder online an. Dies sind fast doppelt so viele wie 2006. Triebfeder dieser Entwicklung sind die Videoportale, die fast jeder dritte Onliner bereits genutzt hat. 21 Prozent aller Internetnutzer rufen wöchentlich Audiodateien auf, wobei das Radiohören im Netz (elf Prozent) besonders beliebt ist. Die zunehmende Nutzung von multimedialen Anwendungen hängt eng mit der Verbindungstechnik zusammen. Mittlerweile verfügen 59 Prozent der Onlinenutzer über einen DSL/Breitband-Anschluss, der den komfortablen Abruf datenintensiver Angebote ermöglicht. Im Vorjahr nutzten 48 Prozent einen DSL-Anschluss.

  • TUI: Joint-venture mit Carnival geplatzt

    Hannover/Miami, 06. September 2007
    Als börsennotiertes Unternehmen wird man vorsichtiger: TUI, Hannover, zog seinen Antrag beim Bundeskartellamt auf Genehmung eines Joint-venture mit Carnival Cruises, Miami, nun zurück. Europas Tourismuskonzern Nr. 1 wollte mit der weltgrößten Kreuzfahrtreederei (u.a. „Aida“)eine neue Kreuzfahrtmarke aufbauen. Grund für den Rückzieher sei das „schwierige wettbewerbsrechtliche Umfeld in Deutschland“, heißt es in einer Pressemitteilung. Gelänge ein Abschluss nicht mehr in diesem Jahr, hätte dies steuerliche Nachteile für das Unternehmen, was die Wirtschaftlichkeit des Vorhabens erheblich beeinträchtigen würde, wird mitgeteilt. TUI und Carnival wollen nun andere Möglichkeiten der Kooperation prüfen. Nach einem Bericht des „Hamburger Abendblatt“ ist TUI auch einer Kooperation mit Hapag-Lloyd Kreuzfahrten interessiert. Carnival will seine Präsenz in Deutschland weiter ausbauen mit weiteren Neubauten für seine erfolgreichen Marken „Aida“ und „Costa“. Carnival Corporation & plc ist das – nach eigenen Angaben – grösste Kreuzfahrtunternehmen weltweit mit einem Portfolio von Kreuzfahrtmarken in Nordamerika, Europa und Australien. Dazu gehören Carnival Cruise Lines, Holland America Line, Princess Cruises, Seabourn Cruise Line, Aida Cruises, Costa Cruises, Cunard Line, Ocean Village, P&O Cruises und P&O Cruises Australia. Zusammen betreiben diese Marken 82 Kreuzfahrtschiffe mit einer Kapazität von 154.000 Unterbetten. Zwischen Dezember 2007 und Juni 2011 werden 17 weitere Neubauten in Betrieb genommen. Carnival Corporation & plc wird an den Börsen in New York und London gehandelt und ist das einzige Unternehmen weltweit, das sowohl im S&P 500 als auch im FTSE 100 enthalten ist.

  • Dolder Grand Hotel Zürich: Eröffnung im Frühjahr 2008

    Zürich, 06. September 2007
    Nach vier Jahren Bauzeit wird im Frühjahr das international bekannte Dolder Grand Hotel oberhalb des Zürichsees wiedereröffnet. Das Leading Hotel wird nach dem teilweisen Neuaufbau 173 Zimmer und Suiten, darunter eine „Maestro Suite“ mit 400 Quadratmetern, bieten.
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    Zum historischen Haupthaus von 1899 kommen neue Zimmertrakte sowie ein Spa-Bereich mit 4.000 Quadratmetern hinzu. Der Um- und Neubau des von Privatinvestoren gehaltenen Hotels kostet rund 440 Millionen Schweizer Franken. Das Projekt ist nach Angaben der Datenbank 1 (von CHD Expert) derzeit eines der bedeutendsten Hotelnbeubauten in der Schweiz.
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