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  • Carsten K. Rath verlässt die Schörghuber Unternehmensgruppe

    Quelle: Pressemitteilung, 20. Mai 2008
    Carsten K. Rath, Vorsitzender der Geschäftsführung der Arabella International GmbH & Co. KG und des Advisory Boards der ArabellaStarwood Hotels & Resorts GmbH sowie Mitglied der Unternehmensleitung, wird aus der Schörghuber Unternehmensgruppe ausscheiden, um sich einer neuen beruflichen Herausforderung zu stellen.
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    Rath hatte dem Vorstand der Schörghuber Unternehmensgruppe vor kurzem mitgeteilt, seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern zu wollen. Er wird seine in mehr als zwanzig Jahren in der Luxushotellerie und der Topgastronomie gesammelten Erfahrungen künftig in ein eigenes Unternehmen einbringen und mit diesem auch potenziell als Mitbewerber von Arabella International auftreten. Um mögliche Interessenkollisionen zu vermeiden, haben der Vorstand der Schörghuber Unternehmensgruppe und Rath daher im beiderseitigen Einvernehmen beschlossen, Rath freizustellen.
    In den knapp drei Jahren seiner Tätigkeit für die Schörghuber Unternehmensgruppe hat Carsten K. Rath eine Vielzahl positiver Akzente setzen können. Zu diesen zählen vor allem die Neuordnung des Joint Ventures mit Starwood Hotels & Resorts für die Hotelmarken St. Regis, The Luxury Collection, Westin, Le Méridien, Sheraton und Four Points by Sheraton und die Entwicklung und Implementierung des neuen Total Quality Management Systems und Unternehmensleitbildes »Passion People Performance« und nicht zuletzt die Fortführung der positiven wirtschaftlichen Entwicklung im Unternehmensbereich Hotel der auf den Geschäftsfeldern Hotel, Flugzeugleasing, Getränke sowie Bauen & Immobilien tätigen Unternehmensgruppe.
    Der Vorstand der Schörghuber Unternehmensgruppe dankt Carsten K. Rath für seine sehr gute Arbeit und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute und viel Erfolg. Über seine Nachfolge wird zum gegebenen Zeitpunkt kommuniziert.

  • Golfregion im Hotelbaufieber: Anzahl der Zimmer wird sich in den nächsten drei Jahren verdoppeln

    Quelle: bfai, 22. Mai 2008
    Überall in den Staaten des Golfkooperationsrats (GCC) entstehen neue Hotels. Am stärksten werden die Kapazitäten in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) ausgebaut. Bei Luxushotels ist in den VAE allerdings eine Sättigung zu erwarten, wenn die geplanten und in Bau befindlichen Herbergen fertiggestellt sind. Nachholbedarf besteht in Nischen wie zum Beispiel bei preisgünstigen Unterkünften. Lieferanten von Hotelbedarf und -ausstattung bieten sich auf lange Zeit gute Chancen am Golf.
    Der Nahe Osten ist der am schnellsten wachsende Reise- und Tourismusmarkt der Welt. Nach Angaben der Welttourismusorganisation sind im Zeitraum 2000 bis 2006 im Schnitt jedes Jahr 9,3% mehr Touristen in die Region geströmt. Beliebtestes Reiseziel am Golf sind die VAE, die auch weltweit zu den Top-20 zählen. Die meisten Touristen zieht es dabei in das Emirat Dubai. Waren es 2007 noch 7 Mio., so sollen es 2010 rund 10 Mio. und 2015 bereits 15 Mio. Besucher sein. Am Aufbau der dafür nötigen Bettenkapazitäten wird emsig gearbeitet.

    Die zehn teuersten Hotelprojekte
    im Mittelern Osten
    Projekt Budget in Mio. $ Stand Land
    Hurghada Tourism City 5.000 Planung Ägypten
    Qatar Entertainment City 3.000 Design-Phase Katar
    MGM Grand Abu Dhabi 3.000 Planung VAE
    Asia-Asia Hotel 1.625 Design-Phase VAE
    Dilmunia Island 1.531 im Bau Bahrain
    Capital Centre Abu Dhabi 1.000 Design-Phase VAE
    Hard Rock Hotel Dubai 1.000 Design-Phase VAE
    Nile Corniche Cairo 1.000 Design-Phase Ägypten
    InterContinental Expansion 800 im Bau Oman
    Muscat Family Resort Musandam 780 Design-Phase Oman

    Quelle: Proleads
    Derzeit gibt es der Fachzeitschrift MEED zufolge in den VAE rund 49.500 Hotelzimmer, davon 42.000 in Dubai. Andere Quellen sprechen von aktuell 60.000 Zimmern im ganzen Land und 47.000 in Dubai. Die unterschiedlichen Zahlenangaben könnten aus der Einberechnung auf Tagesbasis mietbarer Apartments resultieren. Die Kapazitäten indes werden rasant ausgebaut. So soll sich bis 2010 die Zahl der Zimmer auf 123.000 mehr als verdoppeln und bis 2015 auf 180.000 verdreifachen. Die Zahl der Hotels wird bis 2010 von derzeit 297 auf 537 steigen. Bislang sind die Hotels mit 80% ausgelastet.
    Alleine in der Nähe des neuen Großflughafens sollen 50 Hotels gebaut werden, davon 35 mit 15.000 Zimmern in der Commercial City. Bawadi, das größte Hotelprojekt im Nahen Osten, und – wie die Tageszeitung Emirates Business schreibt – wahrscheinlich weltweit, entsteht in Dubailand. In diesem neuen Stadtteil der Superlative sollen Attraktionen wie die Mall of Arabia, das größte Einkaufszentrum der Welt, Freizeitparks, Museen, Theater und Veranstaltungszentren täglich 200.000 Besucher anziehen.
    Insgesamt umfasst Bawadi 51 Hotels mit 60.000 Zimmern und 1.500 Restaurants und Bars. Kostenpunkt: 54,5 Mrd. $. Kernstück des Projekts wird das Hotel Asia-Asia mit insgesamt 6.500 Zimmern sein, davon 5.100 mit vier und 1.400 mit fünf Sternen. Der erste Teil der künftig größten Herberge der Welt soll Ende 2012 fertiggestellt sein. Als erstes Hotel im Bawadi-Komplex wird das Desert Gate Hotel Ende 2011 seine Tore öffnen.
    Auf der künstlichen Inselgruppe Palm Jumeira sind rund 30 Luxushotels international bekannter Ketten mit insgesamt 7.500 Zimmern vorgesehen. Elf davon sind bereits im Bau und werden innerhalb der kommenden zweieinhalb Jahre fertiggestellt sein.
    Allerdings glauben Branchenkenner, dass der Bedarf an Luxushotels in den VAE schon bald gedeckt sein dürfte. Weiterhin steigen wird dagegen die Nachfrage nach preisgünstigeren Unterkünften mit drei oder vier Sternen. Mehrere internationale Ketten planen bereits einen entsprechenden Einstieg. So will die französische Accor-Gruppe bis 2011 im Nahen Osten 90 Hotels eröffnen, mehr als die Hälfte davon unter den Markennamen Ibis und Novotel. Das Unternehmen Emaar Hospitality Group hat sein Interesse an einer Zusammenarbeit mit Accor bekundet.
    Auch das Entwicklungsunternehmen Nakheel will in dieses Marktsegment vorstoßen. Dabei wird es mit der Jebel Ali Free Zone (Jafza) zusammenarbeiten. Noch Ende Mai 2008 sollen die Arbeiten an dem ersten Hotel beginnen, das unter dem Namen der Kette EasyHotel firmieren wird. Die Fertigstellung der 216-Zimmer-Unterkunft ist für Juni 2009 vorgesehen. Der Bau weiterer Hotels soll folgen. Nakheel hat sich die Francise-Lizenz für alle künftigen EasyHotels im Nahen Osten gesichert. Auch die niederländisch-schweizerische Gruppe Golden Tulip will ihre Präsenz ausbauen und bis 2010 über 55 Hotels in der Region verfügen.
    Getrieben wird die Nachfrage nach preiswerteren Unterkünften vor allem von Geschäftsreisenden mittlerer Führungsebenen sowie von solchen, die für eine längere Zeit im Land bleiben. Hinzu kommt die steigende Kaufkraft in der Region: Immer mehr Menschen können sich eine Flugreise leisten, zumal die Zahl der Billigflieger steigt, und beflügeln damit den Tourismus innerhalb der arabischen Staaten. Dadurch wird auch die Nachfrage in weiteren Marktsegmenten steigen, so etwa die nach Unterkünften, die den islamischen Vorschriften nach Geschlechtertrennung genügen und in denen kein Alkohol ausgeschenkt wird.
    Der Tourismus spielt in den VAE eine wichtige Rolle bei den Bemühungen zur Diversifizierung der Wirtschaft. Besonders fortgeschritten ist dabei das ölarme Emirat Dubai. Dort trägt der Fremdenverkehr nach Angaben der Tageszeitung Emirates Business bereits 19% zum Bruttoinlandsprodukt bei. Unter Einberechnung des Luftverkehrs-, Telekommunikations- und Transportsektors seien es indirekt sogar 31%.
    Für deutsche Unternehmen ist vor allem die Hotelausstattung ein interessantes Geschäft: Von der Zimmermöblierung, der Bettwäsche, der Barausstattung bis hin zu den obligaten Kronleuchtern sowie Restaurants und Küchen sind deutsche Unternehmen dem Vernehmen nach bislang gut im Geschäft.
    Der Boom im Hotelbau ist indes nicht allein auf die VAE beschränkt. Auch in den anderen GCC-Staaten laufen viele Investitionen in den Tourismussektor. Derzeit gibt es laut MEED in den Mitgliedsstaaten gut 95.000 Hotelzimmer. Diese Zahl soll sich bis 2010 mehr als verdoppeln. Im selben Zeitraum wird die Anzahl der Hotels voraussichtlich von 582 auf 940 klettern.

    Kennzahlen zum Hotelbestand und -neubau in den GCC-Staaten
    Land Anzahl der Hotelzimmer (aktuell) Anzahl der Hotelzimmer (2010) Anzahl der Hotels (aktuell) Anzahl der Hotels (2010) Auslastung der Hotels (aktuell in %) Durchschnittlicher Preis für ein Hotelzimmer
    Bahrain 7.028 10.799 77 91 73 216
    Katar 6.064 13.057 29 56 69 260
    Kuwait 4.010 8.512 25 46 60 224
    Oman 5.733 8.922 62 80 72 176
    Saudi-Arabien 22.766 31.653 92 130 64 173
    VAE 49.494 122.593 297 537 80 302

    Quelle: MEED
    Allerdings machen sich auch beim Bau der Hotels die Schattenseiten des Baubooms immer stärker bemerkbar: Die Kosten schießen in die Höhe, weil Grundstücke, Baumaterialien, Fachkräfte und Arbeiter immer knapper werden. Die Fertigstellung vieler Hotels verzögert sich. Vor allem Dubai ist von dieser Entwicklung betroffen. Dort haben sich, so MEED, die Baukosten für ein Hotelzimmer in den vergangenen anderthalb Jahren von 500.000 $ auf 1,5 Mio. $ verdreifacht. Die erwartete Rentabilität sinkt und viele Unternehmen müssen ihre Pläne ändern oder nach neuen Finanzierungsquellen suchen. Hinzu kommt die Frage, ob die Entwicklung der Infrastruktur mit den Expansionsplänen Schritt halten wird.

  • Top-News für Hotelmanager: “Top hotel” startet neues Onlineportal mit aktuellen Branchennachrichten – Großes Gewinnspiel

    Quelle: Pressemitteilung, 26. Mai 2008
    Fachinformationen rund um die Uhr: Mit tophotel.de startet die führende Fachzeitschrift für das Hotelmanagement in Deutschland ein neues Infoportal. Täglich werden aktuelle Nachrichten aus Hotellerie, gehobener Gastronomie und Zulieferindustrie veröffentlicht. Zudem kann man im Onlinearchiv der zehn Mal im Jahr erscheinenden Fach-Illustrierten „Top hotel“ gezielt recherchieren. Monatlich nutzen mehrere tausend Besucher das Onlineangebot, das nun relauncht wurde – der eMail-Newsletter wird an über 30.000 Empfänger versendet.
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    “Unseren Lesern bieten wir in der Onlineausgabe zahlreiche Hintergrundinformationen, zum Beispiel die stets interessanten anonymen Hoteltests”, sagt Wolfgang Schmitz, Chefredakteur und Herausgeber von “Top hotel”. Stark nachgefragt ist auch das Onlinearchiv der ausgewählten Cocktails, die in “Top hotel” veröffentlicht werden. Ein weiterer wichtiger Webservice ist das Jobportal, das aktuelle Stellenangebote aus Hotellerie, gehobener Gastronomie und Touristik bietet.
    Zum Relaunch von tophotel.de wurde ein großes Gewinnspiel gestartet: Hauptpreis ist ein stilvolles Porzellanservice von Kahla Porzellan, der innovativen Designfirma aus Thüringen. Weitere Gewinne sind Jahresabonnements von “Top hotel” und die begehrten “Top hotel”-Uhren. Die Gewinnfrage kann von aufmerksamen Lesern von “Top hotel” schnell gelöst werden: In welcher Stadt befindet sich das weltweit einzige Sieben-Sterne-Hotel, das Burj al-Arab? Die Teilnahme ist kostenlos. Mehr unter 1.
    Mit tophotel.de geht der schrittweise Ausbau der führenden deutschen Hotel-Fachzeitschrift weiter. Noch in diesem Jahr werden weitere Onlineservices gestartet. Eine englischsprachige Ausgabe der Printzeitschrift und ein internationales Onlineportal werden ab 2009 erscheinen. “Top hotel” ist 25 Jahre nach seiner Gründung zu einer Informationsmarke geworden. Gründer Wolfgang Schmitz, der kürzlich mit der begehrten Brillat-Savarin-Plakette ausgezeichnet wurde, wird sich ab 2009 auf die internationale Expansion konzentrieren. Chefredakteur der deutschen Ausgabe wird dann sein bisheriger Stellvertreter Thomas Karsch.
    “Top hotel” ist – gemessen an Abonnenten und verkauften Anzeigenseiten – die führende Fachzeitschrift für das Hotelmanagement in Deutschland. Das Magazin erscheint zehn Mal im Jahr im Freizeit-Verlag Landsberg, ein Beteiligungsunternehmen der Verlagsgruppe Handelsblatt (VHB). Die verbreitete Auflage beträgt über 20.000 Exemplare. Im Verbund mit dem VHB-Tochterunternehmen Lebensmittel Praxis Verlag (LPV) erscheinen u.a. auch “Die Küche”, “Catering Inside”, “Convenience Shop” und “Lebensmittel Praxis”.
    Weitere Informationen:
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  • Starker Verkaufskanal für Hotels: Cultuzz schafft Direktverbindung zu Expedia

    Quelle: Pressemitteilung Cultuzz, 26. Mai 2008
    Kontingent- und Ratenpflege direkt aus dem eigenen Property Management System – Two-Way-Verfahren bietet vollständige Integration
    Der Vertrieb im Internet ist wieder etwas einfacher geworden. Cultuzz Digital Media, ein führender Anbieter von Buchungs- und Distributionstechnologien für die Hotellerie, hat eine XML-basierte Two-Way-Schnittstelle zum weltgrößten Online-Reisebüro Expedia geschaffen. Jetzt ist es möglich, direkt aus dem Frontofficesystem (PMS) des Hotels Zimmerverfügbarkeiten und Preise an Expedia zu senden. Buchungen, die bei Expedia eingehen, werden ebenfalls auf direktem Weg in das System des Hoteliers übertragen.
    Damit bietet Cultuzz seinen Kunden einen weiteren starken Partner im boomenden Geschäft mit Internetbuchungen. Auch alle Hotels und Pensionen, die ein angeschlossenes Hotelprogramm benutzen (z.B. Velox, hotline, Deltra HS/3, Medusa, Gubse u.a.), können diese Direktanbindung zu Expedia nutzen.
    Expedia reiht sich ein in die Liste der starken Vertriebskanäle bei Cultuzz, wie HRS, hotel.de, Booking, ehotel und eBay. “Wir wollen direkte Anbindungen schaffen zu möglichst allen großen Distributoren ebenso wie zu den regional bedeutenden Portalen”, sagt Dr. Reinhard Vogel, Geschäftsführender Gesellschafter von Cultuzz.”Dabei legen wir in der Technik Wert darauf, dass wir nicht nur Informationen senden können, sondern auch empfangen. Nur so können wir von einem geschlossenen Informationskreislauf sprechen.”
    Basis des Erfolgs von Cultuzz sind eigene Softwareentwicklungen wie CultSwitch, CultBay und CultBooking. In einer zentralen Datenbank speichert Cultuzz alle relevanten Informationen des jeweiligen Hotels, von Verfügbarkeiten, Preisen, Storno- und Zahlungsbedingungen bis hin zu Bildern, Zimmer- und Wegbeschreibungen. In vollautomatischen Prozessen werden diese Daten zwischen dem Hotelmanagementprogramm (PMS) und zahlreichen Buchungsplattformen ausgetauscht. Eingehende Buchungen werden von den Buchungsplattformen sofort wieder an die Hotelsysteme zurückgegeben, so dass der Informationskreislauf vollständig geschlossen ist.
    Der Hotelier hat bei diesem System drei wichtige Vorteile: eine enorme Zeitersparnis durch zentrale Datenpflege, Ratenparität auf allen Buchungsplattformen und ein effektives System gegen Überbuchungen. “Und wenn er auf einem Vertriebskanal noch nicht vertreten ist, dann helfen wir gern weiter”, ergänzt Vertriebsleiter Michael Jarugski.
    Expedia ist mit einem Buchungsvolumen von 20 Mrd. US-Dollar das weltgrößte Online-Reiseportal. Auf expedia.de können Hotels, Flüge und Mietwagen gebucht werden. Seit 2003 fungiert Expedia außerdem als Reiseveranstalter und bietet mit “Click & Mix” Reisebausteine zur Direktbuchung an. Expedia verkauft pro Tag 140.000 Roomnights.
    Die Cultuzz Digital Media GmbH wurde 2000 von Dr. Reinhard Vogel in Berlin gegründet. Tochtergesellschaften bestehen in Europa, USA und Australien sowie in Indien. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Onlinevertrieb für Hotels und Tourismusunternehmen und ist weltweiter Marktführer für Versteigerungen von Hotelgutscheinen bei eBay.

  • Neue Ausgabe von „Hotel Markt Bulletin“

    Quelle: Pressemitteilung tophotelprojects.com, 29. Mai 2008
    Fachinformation über internationale Hotelprojekte – Von tophotelprojects.com
    Hamburg, 29. Mai 2008
    Die Hotelmärkte boomen weltweit – Über die neuesten First-Class- und Luxus-Hotelprojekte berichtet der digitale Newsletter „Hotel Markt Bulletin“. Die vierteljährlich erscheinende Publikation von tophotelprojects.com, der führenden Onlinedatenbank für Top-Hotelprojekte, listet ausgewählte Hotelbauten auf und stellt herausragende Projekte vor. „Hotel Markt Bulletin“ (PDF) kann kostenfrei bestellt werden unter 1.
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    „Unsere Fachpublikation bietet einen Einblick in die Dynamik der Hotelprojektentwicklung“, so Rolf W. Schmidt, Initiator und Herausgeber der Online-Datenbank, „und ist ein Service für die Lizenznehmer und Partner von tophotelprojects.com.“ Auf sechs Seiten werden auch weitere Hintergrundinformationen über die Hotelentwicklung zusammen gefasst. Ein weiterer Pluspunkt ist die Presseschau – eine Sammlung interessanter Beiträge aus Wirtschafts- und Fachmedien.
    Über tophotelprojects.com®: Die Online-Datenbank bietet über 2.100 Top-Hotelprojekte (nur First Class- und Luxushotels) mit kompletten Projektdaten und Ansprechpartnern. Monatlich kommen durchschnittlich 150 neue Hotelprojekte hinzu und mehrere hundert Projekte werden aktualisiert. Lizenznehmer von tophotelprojects.com sind führende Ausstatter und Zulieferer der Top-Hotellerie.

  • Die umsatzstärksten Hotels in Deutschland – AHGZ-Ranking: Top 200 weiter auf Erfolgskurs

    Quelle: 1, 30. Mai 2008
    Die 200 umsatzstärksten Hotels in Deutschland konnten im vergangenen Jahr an die Erfolge des überaus erfolgreichen WM-Jahres anknüpfen. Die Top-200-Hotels steigerten ihren Umsatz in 2007 um 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zu dem Spitzenergebnis von 2006 (9,6 Prozent plus) können sie sich damit durchaus sehen lassen. Insgesamt erwirtschafteten die umsatzstärksten Einzelhotels in Deutschland einen Nettoumsatz von 3,08 Mrd. Euro (Vorjahr 2,95 Mrd. Euro). Damit vereinen sie erneut rund ein Drittel des Gesamtumsatzes der deutschen Hotellerie auf sich (Basis: rund 11.000 Vollhotels). Diese Marktdaten werden im Detail in der morgen erscheinenden AHGZ Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung, (Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag, Frankfurt am Main), im Ideenmagazin Der Hotelier veröffentlicht.
    Die erfolgreiche Fußball-WM hat den Vorwärtstrend ins Rollen gebracht, und die Top-200-Hoteliers haben sich nicht stoppen lassen. Das positive Image Deutschlands als Gastgeberland wirkt sich nachhaltig positiv auf den Tourismus, die Hotellerie und Gastronomie aus.
    76,9 Prozent der Befragten weisen für 2007 ein Umsatzplus auf. Im Vorjahr waren es noch fast 90 Prozent. Das Ergebnis übertrifft aber die Erwartungen. Im vergangenen Jahr gingen lediglich 63,7 Prozent der Befragten davon aus, 2007 mit einem Umsatzplus abzuschließen. Ein Umsatzminus müssen 20,1 Prozent verkraften. Das waren im Jahr zuvor lediglich 7,1 Prozent.
    Die Frage nach der Gewinnsituation – dem entscheidenden Kriterium für die Lage der Branche – unterstreicht die Ergebnisse: Als “sehr gut” (17,7 Prozent) oder “gut” (55,9 Prozent) bezeichnen insgesamt 73,6 Prozent der Befragten ihre Ertragslage. Im Vorjahr gaben das noch 80,9 Prozent an. 22,6 Prozent befinden die Gewinnsituation als “noch zufriedenstellend” (Vorjahr: 16,3 Prozent) und nur 3,9 Prozent (Vorjahr: 2,5 Prozent) halten sie für “schlecht”.
    Nicht ganz so positiv wie im Jahr zuvor entwickelten sich der durchschnittliche Zimmerpreis sowie die durchschnittliche Belegungsquote – im Vergleich zum Boom-Jahr 2006 sind die Ergebnisse aber durchaus zufriedenstellend. Die durchschnittliche Zimmerrate stieg leicht um 0,8 Prozent von 108,6 Euro auf 109,5 Euro an. Die durchschnittliche Belegung konnte um 1,1 Prozentpunkte auf 67,7 Prozent verbessert werden. Auch die durchschnittliche Zimmeranzahl eines Top-200-Hotels wuchs – von 321,0 Zimmer auf 324,3 Zimmer.
    Der Jahresnettoumsatz pro Zimmer stieg von 45.285,00 Euro auf 47.456,00 Euro – um 4,8 Prozent. Insgesamt vereinen alle Häuser des Rankings 64.859 Zimmer.
    An der Spitze des Top 200 Rankings gibt es kaum Verschiebungen. Zum achten Mal in Folge konnte sich erneut das Estrel Berlin den 1. Platz sichern. Mit einer Umsatzsteigerung von 11,7 Prozent erwirtschaftete das 1125-Zimmer-Haus 57,5 Mio. Euro Umsatz. Das Sheraton Frankfurt Hotel & Towers (53,6 Mio. Euro) und der Bayerische Hof in München (51,7 Mio. Euro) bleiben weiterhin auf den Fersen.
    Auf dem vierten Rang folgt wie im Jahr zuvor das InterContinental Berlin. Es erzielte eine Umsatzsteigerung von 3,3 Prozent auf 43,7 Mio. Euro. Das Hotel Adlon, Berlin, verteidigte den im vergangenen Jahr ergatterten 5. Rang mit 38,4 Mio. Euro und einem Wachstum von 2,1 Prozent.
    Die Top 200-Liste, die die Situation der Hotelbranche in Deutschland dokumentiert, gibt es bereits seit mehr als 20 Jahren. Die Daten beruhen auf Eigenangaben der Hotels, die überwiegend nicht publizitätspflichtig sind. Das komplette Ranking ist in der aktuellen Ausgabe der AHGZ Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung veröffentlicht, die am Samstag, 31. Mai 2008 erscheint.

  • Neue Gastronomie-Studie: Weniger Zeit für die Kneipe

    Quelle: CHD Expert, 02. Juni 2008
    Verweildauer in der Gastronomie nimmt ab – Am längsten in der Bar
    Die Konsumzurückhaltung trifft nun auch die Gastronomie: Die durchschnittliche Verweildauer der Gäste in Kneipen und Restaurants hat in den vergangenen sechs Monaten leicht abgenommen. Nach einer Studie des internationalen Marktforschungsinstitutes CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg, bleiben nahezu zwei Drittel der Gäste von A-la-carte-Restaurants maximal zwei Stunden. „Dies sind einige Prozentpunkte weniger als in den vergangenen zwei Jahren“, sagt Geschäftsführer Thilo Lambracht. Dagegen hocken gut ein Drittel der Stammgäste in den klassischen Kneipen regelmäßig zu vier Stunden in ihrem „verlängerten Wohnzimmer“. Für die Studie wurden 1.050 Gastronomiebetriebe (Restaurants, Gasthöfe, Kneipen und Hotelrestaurants) im April 2008 befragt.
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    Auswärts essen muss heutzutage schneller gehen: Der Anteil der Langzeitgäste in Restaurants (zwei bis vier Stunden je Aufenthalt) liegt bei nur 16 Prozent. „Das Gourmetdinner mit Freunden im ‚Fresstempel‘ findet seltener statt“, so Lambracht. Zum Vergleich: In Segment der Clubs und Lounges bedeutet für rund 40 Prozent der Gäste der Einlass ein nahezu abendfüllendes Programm. „Hier schlägt der Eintrittspreis und der Eventcharakter der Betriebe durch“, berichtet Gastroexperte Lambracht.
    In den kleineren Gastronomieformen ist die durchschnittliche Verweildauer der Gäste zum größten Teil wesentlich kürzer: In Bistros bleibt über die Hälfte der Gäste maximal eine Stunde. In Cafés liegt dieser Anteil sogar bei 63 Prozent. Für Kaffee und Kuchen nehmen sich gerade noch 32 Prozent etwas mehr Zeit (30 bis 60 Minuten). Viele Cafétiers kalkulieren heute mit einer höheren Gästefrequenz (mehr Gäste bei weniger Sitzplätzen) und versuchen Zusatzumsätze durch Verkauf von Spezialitäten zu generieren.
    Die durchschnittliche Verweildauer schlägt sich auch beim Durchschnittsbon nieder: In Cafés wird per Gast gerade einmal 6,50 Euro berechnet. In Bistros sind dies schon knapp über zehn Euro. Und in den teureren Restaurants und Clubs/Lounges liegt der Durchschnittsbon bei 14,50 Euro bzw. 13,90 Euro.
    „Höhere Lebenshaltungskosten, steigende Energiepreise und zu einem guten Teil auch das Rauchverbot setzen der Gastronomie weiter zu“, analysiert Lambracht die aktuelle Marktlage. Neben einem generellen Umsatzeinbruch infolge des Rauchverbotes verstärke sich der Trend dadurch, dass Stammgäste kürzer als früher bleiben und etwas weniger konsumieren. „Nur wer sich im Marketing hervortun kann, wird Sieger im harten Gastro-Wettbewerb sein“, so Lambracht. Bei kleinen Gastronomiebetrieben, z.B. inhabergeführten Eckkneipen, wird weiterhin eine Marktbereinigung stattfinden.
    Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.
    Mehr unter:
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  • Rauchverbote: geteiltes Echo im Gastgewerbe

    Quelle: 1, 03. Juni 2008
    Der aktuelle Branchenbericht des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband) zeigt, dass sich die Regelungen der Nichtraucherschutzgesetze sehr unterschiedlich auf das Gastgewerbe auswirken. Während in der getränkegeprägten Gastronomie fast zwei Drittel der Betriebe Umsatzeinbußen verbuchen, ist die Situation in der speisegeprägten Gastronomie und der Hotellerie deutlich entspannter. In der Hotellerie verzeichneten 63,2 Prozent keine Auswirkungen durch das Rauchverbot, 11,1 Prozent sehen ihre Geschäftslage sogar positiver. In der Gastronomie vermeldeten 41,6 Prozent keine Auswirkungen, 10,2 Prozent konnten von den Nichtraucherschutzgesetzen profitieren. „Im Gegensatz dazu herrscht bei den Kneipen und Bars mit nur einem Gastraum teilweise große Existenzangst. Umsatzverluste von 20 Prozent und mehr können nicht durch Kosteneinsparungen aufgefangen werden“, so Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin des DEHOGA Bundesverbandes.
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    Der DEHOGA spricht sich daher weiterhin für eine gesetzliche Kennzeichnungspflicht für Einraumbetriebe aus: „Unternehmer, die keinen separaten Raum für ihre rauchenden Gäste einrichten können, sollten selbst entscheiden, ob sie sich als Raucher- oder Nichtraucherlokal am Markt positionieren“, beschrieb Hartges den Standpunkt des Verbandes. Damit wäre auch dem berechtigten Anliegen der Nichtraucher ausreichend Rechnung getragen. „Im Übrigen gehört der Flickenteppich, der Wirte und Gäste gleichermaßen verunsichert, zugunsten einer bundesweit einheitlichen Lösung entsorgt“, forderte die DEHOGA-Hauptgeschäftsführerin.
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    Im Detail zeigt der Konjunkturbericht, an dem sich 1.400 Gastronomen und 1.600 Hoteliers in ganz Deutschland beteiligt haben, dass 48,2 Prozent der befragten Gastwirte deutlich rückläufige Umsätze seit Inkrafttreten der Regelungen hinnehmen mussten. 41 Prozent dieser vom Rauchverbot negativ betroffenen Gastronomen geben sogar Umsatzverluste von über 20 Prozent an.
    Erwartungsgemäß sind in der Hotellerie mit 25,7 Prozent weniger Unternehmen von der Einführung der Rauchverbote negativ betroffen als in der Gastronomie. Während Hotelrestaurants kaum Probleme mit der Umsetzung der Rauchverbote haben, kommt es insbesondere bei vielen Hotelbars, die keine separaten Raucherräume einrichten können, zu deutlichen Umsatzrückgängen.
    Am problematischsten ist die Situation bei den Kneipen und Bars sowie den Discotheken und Tanzlokalen: Hier melden 63,3 bzw. 59,7 Prozent Umsatzeinbußen in Folge der Nichtraucherschutzgesetze. Lediglich 29,8 bzw. 27,4 Prozent der Unternehmer verzeichnen keine nennenswerten Auswirkungen.
    Die Ergebnisse des DEHOGA-Branchenberichts bestätigen den Trend früherer Umfragen. So hat das Marktforschungsinstitut CHD Expert im Februar 2008 für Niedersachsen und Baden-Württemberg ermittelt, dass durch die Rauchverbote nicht nur weniger Gäste in die speise- und getränkeorientierte Gastronomie kommen, sondern dort auch die Verweildauer und der Getränkekonsum stark zurückgegangen sind.
    Eine Umfrage des Brauerbundes Hessen/Rheinland-Pfalz zusammen mit dem DEHOGA Hessen vom April 2008 ergab folgendes Ergebnis: 89 Prozent der Gastronomen (1.400 Umfrageteilnehmer) vermeldeten Umsatzverluste seit Inkrafttreten des Nichtraucherschutzgesetzes in Hessen. Davon mussten sogar 15 Prozent Umsatzeinbußen von mehr als 50 Prozent hinnehmen.
    Es existieren zahlreiche weitere Erhebungen, so zum Beispiel von Landesverbänden des DEHOGA, von Industrie- und Handelskammern sowie von den Verbänden der Brauwirtschaft und des Getränkefachgroßhandels. Diese zeigen in der Summe eine eindeutige Tendenz: Das Rauchverbot hat Kneipen, Bars und Discotheken erhebliche Umsatzverluste beschert, die für zahlreiche dieser Betriebe existenzbedrohend sind.
    In bisher noch nicht gekanntem Ausmaß wurden die DEHOGA-Geschäftsstellen in Anspruch genommen. Gegenstand der Anfragen waren Probleme der praktischen Umsetzung bis hin zu Anrufen verzweifelter Gastronomen, die ihren Unmut über diese staatliche Bevormundung äußerten, die ihre Existenzgrundlage vernichtet.
    Der DEHOGA Bundesverband unterstützt die Verfassungsbeschwerden von drei Unternehmern auf Basis eines umfangreichen verfassungsrechtlichen Gutachtens. Dieses war zu dem Ergebnis gekommen, dass das absolute Rauchverbot in Einraumbetrieben einen unverhältnismäßigen Eingriff in die Freiheit der Berufsausübung der Gastwirte darstellt. Derzeit sind vor dem Bundesverfassungsgericht circa 17 weitere Verfassungsbeschwerden in Sachen Rauchverbot anhängig, vor den Verfassungsgerichtshöfen der Länder sind es nach aktuellem Kenntnisstand rund 30 Verfahren.

  • Rauchverbote und Umsätze im Gaststättengewerbe

    Quelle: Destatis, 06. Juni 2008
    Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat die Umsatzentwicklung in Ländern mit und ohne Rauchverbot in Gaststätten miteinander verglichen, um mögliche Auswirkungen der Nichtraucherschutzgesetze auf den Umsatz des Gaststättengewerbes festzustellen. In der getränkegeprägten Gastronomie gingen danach die Umsätze im dritten Quartal 2007 im Vergleich zum Vorjahresquartal in den Bundesländern mit Rauchverbot (Baden-Württemberg und Niedersachsen) real um 9,8% zurück, in den übrigen Bundesländern dagegen um 6,8%. Im vierten Quartal 2007 wurde auch in Hessen ein Nichtraucherschutzgesetz eingeführt. In diesem Quartal gingen in den Bundesländern mit Rauchverbot die realen Umsätze gegenüber dem Vorjahresquartal mit 14,1% erneut stärker zurück als in den übrigen Bundesländern (- 8,8%). Zur getränkegeprägten Gastronomie zählen unter anderem Schankwirtschaften, Diskotheken und Tanzlokale, Bars und Vergnügungslokale.
    In der speisengeprägten Gastronomie, das heißt in Restaurants, Cafés, Eissalons und Imbissstuben, war der Unterschied bei der Umsatzentwicklung zwischen Bundesländern mit und ohne Nichtraucherschutzgesetzen nicht so ausgeprägt. Im dritten Quartal 2007 hatte die speisengeprägte Gastronomie in Bundesländern mit Rauchverbot Umsatzrückgänge von 5,6% zu verzeichnen und in den übrigen Bundesländern in Höhe von 5,7%. Im vierten Quartal 2007 gingen dagegen die Umsätze in Bundesländern mit Rauchverbot um 6,3% zurück und in den übrigen Bundesländern um 5,4%.
    Die Ergebnisse des ersten Quartals 2008 weisen wegen der aktualisierten Stichprobe noch große Schätzanteile auf und ermöglichen daher keine belastbaren Aussagen über die Entwicklung der Umsätze im Gaststättengewerbe getrennt nach Bundesländern mit und ohne Nichtraucherschutzgesetze.
    Im gesamten Bundesgebiet setzten im ersten Quartal 2008 – in dem zum Quartalsende Nichtraucherschutzgesetze in 14 Bundesländern galten – die Unternehmen der getränkegeprägten Gastronomie real 4,6% weniger um als im Vorjahresquartal. Hierbei ist zu beachten, dass das erste Quartal 2007 aufgrund der Mehrwertsteuererhöhung ein eher schlechtes Quartal für die getränkegeprägte Gastronomie war. In der speisengeprägten Gastronomie gingen die Umsätze im ersten Quartal 2008 um 0,8% im Vergleich zum Vorjahresquartal zurück.
    Vergleicht man die Entwicklung der speisengeprägten mit der getränkegeprägten Gastronomie seit 2002, dann kann man feststellen, dass die getränkegeprägte Gastronomie sich insgesamt schlechter entwickelt hat.
    Methodische Erläuterungen zur Monatsstatistik im Gastgewerbe
    Die Ergebnisse der Monatsstatistik im Gastgewerbe basieren auf der Grundlage einer Stichprobe und sind daher mit einem “statistischen Zufallsfehler” behaftet. Die genannten Veränderungsraten können in Abhängigkeit von der gezogenen Stichprobe schwanken. Das Ausmaß der Schwankungen nimmt mit steigendem Stichprobenumfang ab.
    Die Unternehmen des Gaststättengewerbes melden monatlich ihre Umsätze. Fehlende Meldungen werden zunächst geschätzt und später durch die Nachmeldungen der Unternehmen ersetzt. Der Anteil der geschätzten Umsätze betrug beispielsweise im März 2008 in der speisegeprägten Gastronomie 29,5% und in der getränkegeprägten Gastronomie 37,0% aller Umsätze in diesem Wirtschaftszweig. In der Regel liegen die Meldungen aller Unternehmen erst sechs Monate nach dem jeweiligen Berichtsmonat vor. Sechs Monate nach Abschluss des Berichtsmonats beträgt der Revisionsbedarf der Veränderungsraten für das Gastgewerbe insgesamt im Median 0,5 Prozentpunkte.
    Ausführlichere Informationen zur Methodik der Monatsstatistik im Gastgewerbe enthält der Qualitätsbericht, der auf der Homepage von Destatis zur Verfügung steht.
    Kostenlose Ergebnisse zum Gastgewerbeumsatz in tiefer Wirtschaftsgliederung stehen im Publikationsservice von Destatis unter 1 zur Verfügung.

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    Quelle: CHD Expert, 10. Juni 2008
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