(München, 09. März 2012) Das Reisejahr 2011 schloss mit einem leichten Minus bei den Urlaubern ab. Nur 63,8 Prozent gaben im Rahmen der Befragung zum ADAC-Reisemonitor an, einen Urlaub von mindestens fünf Tagen unternommen zu haben. Für das kommende Reisejahr 2012 zeichnet sich wieder ein Anstieg ab: Immerhin 64 Prozent der Befragten ADAC-Mitglieder wollen in diesem Jahr eine Reise antreten. Die meisten suchen dann ihre Erholung in der Heimat. Deutschlandurlaub ist und bleibt beliebt, auch wenn sich hier ein leichter Rückgang von 35,3 auf 34,6 Prozent abzeichnet. Spanien, Italien und Österreich belegen hinter Deutschland die Plätze zwei bis vier.
1
Weniger geplante Deutschlandurlaube schlagen sich auch bei den beliebtesten Verkehrsmitteln nieder. Das Auto kann zwar in diesem Jahr seinen Spitzenplatz behaupten, verliert aber im Vergleich zum Vorjahr von 55,9 auf 54,7 Prozent. Dagegen steigt die Zahl der geplanten Flugreisen auf 36,4 Prozent. Dieser Trend geht in Hand in Hand mit dem Wunsch, den nächsten Urlaub außerhalb Europas zu verbringen. Fernreisen konnten in der diesjährigen Befragung am stärksten zulegen, und zwar auf knapp 15 Prozent. Vor allem die USA stehen dabei hoch im Kurs. Da die Befragten ihre eigene wirtschaftliche Lage als gut bzw. sehr gut einstufen, gaben zwei Drittel der ADAC Mitglieder an, am Urlaub nicht sparen zu wollen.
“Dass die Bundesbürger wieder vermehrt in die Ferne reisen und mehr Geld für den Urlaub ausgeben wollen, ist ein deutliches Anzeichen für die positive Entwicklung der globalen Reiseindustrie. Trotz angeschlagener Euro-Staaten und politischer Umwälzungen in einigen arabischen Ländern ist auch in den kommenden Jahren mit einer stabilen Reisenachfrage zu rechnen”, sagte Martin Buck, Direktor des KompetenzCenters Travel & Logistics der Messe Berlin.
1
Der ADAC-Reisemonitor wird einmal jährlich erhoben und informiert über Trends und Analysen zum Reiseverhalten der deutschen Urlauber. Für den Reisemonitor wurden rund 4 300 ADAC Mitglieder befragt. Die repräsentative Trendstudie beschäftigt sich unter anderem mit den Erwartungen, Entscheidungen und Reisezielen rund um den Urlaub 2012.
Category: Uncategorized
-
ADAC-Reisemonitor 2012 – Die Ferne ist der Heimat auf den Fersen: Deutschland weiter beliebtestes Urlaubsland, aber Fernreisen legen zu
-
hotel.de-Preisbarometer: Insbesondere Events beeinflussen Preisentwicklung
(Nürnberg, 09. März 2012) Vor allem Messen, Karneval und Sportereignisse prägten vielerorts die Hotelzimmerpreise zu Beginn des Jahres. Wo Übernachtungsgäste im Vergleich zum Vorjahreszeitraum tiefer in die Tasche greifen mussten und in welchen Städten Preisrückgänge zu verzeichnen waren, zeigt eine neue Untersuchung von 1.
1
Anfang 2012 zeigt sich die Hotellerie von Mannheim beim nationalen Großstadtvergleich besonders hochpreisig. Gäste mussten hier im Februar mit durchschnittlich 102,43 Euro am meisten auf den Tresen legen. Mit ihren Zimmerpreisen landen die Kölner Hoteliers auf Platz 5; dabei konnten sie von der hohen Zimmernachfrage zur Karnevalszeit profitieren. Im Monat Februar stieg der Durchschnittspreis für eine Übernachtung um rund sieben Prozent auf 95,43 Euro. Hotelgäste in Düsseldorf bezahlten für ein Zimmer mit rund 88 Euro hingegen etwas weniger im Vergleich zum Vorjahresmonat.
Mit einem Plus von 7,28 Prozent verzeichnete die Hotellerie von Gelsenkirchen den größten Preisanstieg in den nationalen Top-Ten. Sportlich ging es bei den 59. Deutschen Hallenmeisterschaften 2012 in Karlsruhe zu. Hier verteuerten sich die Hotelübernachtungen um rund sieben Prozent auf durchschnittlich 85,93 Euro. In Bonn hingegen verzeichnete die Hotellerie einen Rückgang des durchschnittlichen Übernachtungspreises um rund drei Prozent.
1
Hohe Zimmernachfrage zu ITB und Cebit
Im März dürften insbesondere die Hoteliers von Hannover und Berlin von den Messen ITB und Cebit profitieren. In beiden Städten weisen die Reservierungen für die Messetage auf deutlich höhere Nachfrage und Preissteigerungen hin. In Berlin steigt der Durchschnittspreis im Rahmen der ITB um deutlich über 30 Prozent gegenüber dem Vormonats-Mittel. In Hannover erhöhen sich die Zimmerpreise in der Messezeit sogar auf mehr als das Doppelte im Vergleich zum Durchschnittspreis im Februar 2012.
Moskau ist erneut die teuerste Hoteldestination aller europäischen Hauptstädte. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sanken die Kosten jedoch leicht um rund ein Prozent auf 183,42 Euro. Die norwegische Hauptstadt Oslo liegt mit 160,76 Euro auf Platz zwei. Einfluss auf die um 2,15 Prozent gestiegenen Übernachtungskosten hat insbesondere die dem Euro gegenüber stärker gewordene norwegische Währung. In Polen hingegen dürfte die Steigerung von durchschnittlich 4,38 Prozent bereits ein Vorbote der in wenigen Monaten stattfindenden Fußball-Europameisterschaft sein.
1
Gäste aus dem Euroraum mussten im Februar für Hotelzimmer in Sydney besonders tief in die Tasche greifen. Die Übernachtungen verteuerten sich durchschnittlich um 19,95 Prozent, insbesondere auch, weil der Euro gegenüber dem australischen Dollar im Jahresvergleich deutlich schwächer notierte. Auch die höheren Übernachtungskosten in vielen anderen internationalen Metropolen wie Singapur, Zürich oder Tokio sind maßgeblich auf die Euroschwäche zurückzuführen.
Rio de Janeiro liegt mit durchschnittlich 188,17 Euro und einem Plus von über 20 Prozent auf Platz zwei. Kein Wunder, zieht die Stadt am Zuckerhut zur Karnevalszeit, die 2011 erst im März lag, doch jedes Jahr weit über eine Million Besucher an.
hotels.com: Hotelpreise in Deutschland sinken leicht – Chemnitz am günstigsten, Baden-Baden am teuersten
Nachdem 2010 ein leichter Preisanstieg der Hotelpreise in Deutschland um zwei Prozent zu verzeichnen war, ging das Preisniveau 2011 wieder leicht zurück. Die Hotelpreise sanken im vergangenen Jahr verglichen mit 2010 um ein Prozent auf durchschnittlich 89 Euro pro Zimmer und Nacht. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Ausgabe des „Hotel Price Index“ der Expedia-Tochter hotels.com. Die höchsten Hotelpreise gab es wie im vergangen Jahr in Baden-Baden, Chemnitz blieb weiterhin die günstigste Stadt des Landes.
Auch wenn der Preisanstieg von zwei Prozent auf durchschnittlich 120 Euro pro Zimmer und Nacht moderat ausfiel, so reichte es für Baden-Baden weiterhin, den Rang als teuerste Stadt in Deutschland zu verteidigen. Den zweiten Platz belegte Köln, wo sich die Preise mit 108 Euro im Vergleich zum Vorjahr nicht veränderten. Schnellen Schrittes folgen die restlichen Orte der Top Five mit durchschnittlichen Übernachtungskosten von jeweils 107 Euro in Rostock und am Timmendorfer Strand sowie 103 Euro in Garmisch-Partenkirchen. Günstige Preise waren 2011 vorrangig im Osten Deutschlands zu finden. Allen voran Chemnitz: Hier zahlten Hotelgäste pro Nacht durchschnittlich nur 61 Euro für ihr Hotelbett. Auch in Halle an der Saale, Magdeburg und Leipzig waren die Übernachtungskosten mit 66 Euro, 68 Euro und 69 Euro verhältnismäßig günstig.
Kräftige Preisanstiege im Jahr 2011 konzentrierten sich nicht auf eine bestimmte Region, sondern waren deutschlandweit zu beobachten. Mit dem größten Preissprung wurden Hotelgäste in Bamberg konfrontiert. Bamberg mit der zum Weltkulturerbe der Unesco gehörenden Altstadt zog kulturinteressierte Besucher in Scharen an und verzeichnete einen Preisanstieg um satte 27 Prozent auf durchschnittlich 94 Euro. Einen ähnlich hohen Preisanstieg um 24 Prozent auf 107 Euro mussten Reisende in Rostock hinnehmen, vor allem Kreuzfahrten waren verantwortlich dafür, dass die Besucherströme in der Hansestadt stark anstiegen. Auch in der Messestadt Hannover zogen die Preise kräftig an. Während es 2010 starke Einbrüche wegen der isländischen Aschewolke gab, sorgte die steigende Nachfrage von Geschäftsreisen 2011 dafür, dass die Preise an der Leine wieder um 21 Prozent auf 100 Euro pro Zimmer und Nacht kletterten.
Wie bereits im vergangenen Jahr konnte Berlin in Deutschland seinen Platz als beliebtestes Reiseziel der Deutschen halten. Dies hatte preislich aber keine negativen Auswirkungen für die Hotelgäste, ganz im Gegenteil: Obwohl die Nachfrage um 3,5 Prozent gegenüber 2010 stieg, ist Berlin weiterhin ein wahres Städtereise-Schnäppchen. Aufgrund zahlreicher Hotelneueröffnungen blieben viele Hotelbetten leer und sorgten damit für ein sinkendes Preisniveau um sechs Prozent auf durchschnittlich 76 Euro pro Nacht. -
Mitarbeiter des Kameha Grand Bonn erfolgreich: Stephan Schmitz gewinnt Stipendium der Alfred Brenner Stiftung, Gajaenthiran Srikanthan steht im Deutschlandfinale der Academia del Ron
(Bonn, 09. März 2012) Stephan Schmitz, Oberkellner in der Brasserie „Next Level“ des Kameha Grand Bonn, hat das diesjährige Stipendium der Alfred Brenner Stiftung gewonnen. Der 27-jährige setzte sich gegen acht Finalisten aus der gehobenen deutschen Hotellerie und Gastronomie durch. Gajaenthiran Srikanthan (Gajaen/27), Bartender in der „Puregold“-Bar des Hotels, qualifizierte sich beim Preis der Academia del Ron für das Deutschlandfinale in Berlin.
1
„Die Auszeichnungen von Stephan und Gajaen sind eine große Freude für das gesamte Kameha Team. Fachwissen und Professionalität sind die eine Seite der Medaille – die Leidenschaft als Gastgeber ist die andere. Beides haben Stephan und Gajaen mit Erfolg unter Beweis gestellt“, so Thomas Kleber, Geschäftsführender Direktor des Kameha Grand Bonn.
1
Beim Wettbewerb um das Alfred Brenner Stipendium durchlaufen die Bewerber eine dreiteilige Prüfung. Nach einer Präsentation über die eigene Person stellen sich die Bewerber den Fragen der siebenköpfigen Jury. Anschließend wird eine Fragestellung anhand eines schriftlichen Konzeptes bearbeitet und umfassend beantwortet. Die Alfred Brenner Stiftung wurde 2003 ins Leben gerufen und hat es sich zur Aufgabe gemacht, Talente der Hotellerie und Gastronomie mit einem 3.000 Euro dotierten Förderpreis zu unterstützen.
Bei der Academia del Ron perfektionieren Profi-Bartender in Workshops ihr Fachwissen und treten in einem kreativen Wettbewerb gegeneinander an. Theoretisches Fachwissen, Blindverkostung sowie die Präsentation eines selbstkreierten Cocktails sind die Aufgaben der Bewerber. Gajaen hat in Frankfurt den Vorausscheid für sich entschieden und wird Ende April in Berlin um die Teilnahme beim Havana Club Cocktail Grand Prix in Kuba kämpfen. -
Stufe QIII der Initiative ServiceQualität Deutschland erfolgreich eingeführt
Pilotphase beendet – 17 Betriebe erhalten auf ITB Auszeichnung mit Qualitäts-Siegel QIII
(Berlin, 09. März 2012) Erstmals wurde auf der ITB Berlin 2012 die neue Stufe III des Q-Siegels der bundesweiten Initiative 1 verliehen. 17 Pilotbetriebe der Tourismus- und Freizeitbranche aus ganz Deutschland erhalten die Auszeichnung für Qualitätsverbesserungen im Service. „Mit der neuen Stufe III vervollständigen wir ServiceQualität Deutschland zu einem ganzheitlichen Qualitätsmanagementsystem“, sagt Claudia Gilles, Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Tourismusverbandes e.V. (DTV).
Gerade kleine Betriebe profitieren vom Stufensystem
Der DTV koordiniert auf Bundesebene die länderübergreifende Initiative ServiceQualität Deutschland. „QI und QII ermöglichten den Betrieben bisher eine systematische Selbst- und Fremdeinschätzung zur Serviceverbesserung. QIII geht in die Tiefe und analysiert alle Serviceabläufe im Unternehmen, die wie Zahnräder ineinander greifen“, sagt Claudia Gilles. Insbesondere klein- und mittelständische Unternehmen profitieren vom Qualitätsmanagementsystem in drei Stufen. „Es bietet einen niedrigschwelligen Einstieg in die Serviceoptimierung“, erklärt die DTV-Chefin. „Die Betriebe durchlaufen die Stufen wie Lehrjahre und können sich kontinuierlich steigern.“
Vor Einführung der von der Kooperationsgemeinschaft ServiceQualität Deutschland entwickelten Stufe III konnten Betriebe die Zertifizierung mit QIII durch Anerkennung eines anderen ganzheitlichen Qualitätsmanagementsystems, zum Beispiel nach DIN EN ISO 9001, erlangen. „Gerade kleinere Unternehmen können jedoch die hohen Anforderungen herkömmlicher Systeme nicht auf Anhieb erfüllen und müssen an das Thema Servicequalität schrittweise herangeführt werden“, sagt Claudia Gilles.
Mit QIII alle Serviceabläufe im Betrieb durchleuchten
Die 17 Pilotbetriebe sind die ersten, die die neu entwickelte Stufe III des Qualitätsmanagementsystems anwendeten und Verbesserungsvorschläge einbrachten. Während einer mehrmonatigen Laufzeit kamen Abläufe in den einzelnen Betrieben rund um den Kunden, aber auch unter Mitarbeitern sowie zwischen Mitarbeitern und Unternehmensleitung auf den Prüfstand. Zwölf verpflichtende Maßnahmen setzten alle 17 Pilotbetriebe intern ein: Unter anderem die Definition von Serviceabläufen und Befragungen unter Kunden, Mitarbeitern und Führungskräften. Darüber hinaus erarbeitete jeder Betrieb einen individuellen 8-Punkte-Fahrplan mit weiteren Maßnahmen. Neben der ausführlichen Dokumentation und einem intern durchzuführenden Audit durch das Unternehmen selbst, durchlaufen die Betriebe auch ein externes Audit – eine Vor-Ort-Prüfung durch ein akkreditiertes Zertifizierungsinstitut. Damit gilt das QIII-Siegel für drei Jahre.
Mit dem erfolgreichen Abschluss der Pilotphase haben nun alle Dienstleistungsbetriebe in Deutschland die Möglichkeit, mit dem dreistufigen System schrittweise ihre Servicequalität zu verbessern und zertifizieren zu lassen.
17 Pilotbetriebe erhielten die Auszeichnung QIII (in alphabetischer Reihenfolge):
Bad Freienwalde Tourismus GmbH
Biosphäre Potsdam GmbH
Campingpark Himmelpfort
DEHOGA-Akademie
Familien-Hotel Hochwald
Hotel Anna Amalia
Hotel Kolumbus GmbH
Komfortcamping Senftenberger See
Märchenhotel
Mercure Hotel & Conference Center Walsrode
Naturresort Schindelbruch
NaturThermeTemplin GmbH
Parkhotel Neuenkirchen Wilmink GmbH & Co. KG
Regensburg Tourismus GmbH
Service-Reisen Heyne GmbH & Co. KG
Wald-Solar-Heim
Wangerland Touristik GmbH
ServiceQualität Deutschland ist ein dreistufiges innerbetriebliches Qualitätsmanagementsystem, das auf Dienstleistungsbetriebe rund um die touristische Servicekette ausgerichtet ist. Dazu zählen nicht nur Betriebe in Gastronomie und Hotellerie, sondern auch Arztpraxen, Banken und Taxiunternehmen. Fast 20.000 ausgebildete Qualitäts-Coaches und über 3.500 ausgezeichnete Betriebe arbeiten schon jetzt stetig an Maßnahmen zur Serviceoptimierung, die speziell auf die Unternehmen zugeschnitten sind. Zertifiziert werden sie dafür mit dem Siegel des Qualitätsmanagementsystems ServiceQualität Deutschland. Hinter der Initiative steht eine Kooperationsgemeinschaft aller 16 Bundesländer, die die Deutsche Tourismusverband Service GmbH mit der bundesweiten Koordination beauftragt hat. Gemeinsam wollen sie ServiceQualität Deutschland zum Aushängeschild für Qualitätsanstrengungen im Deutschlandtourismus machen. Damit werden Arbeitsplätze gesichert und die Position des Reiselandes Deutschland nachhaltig gestärkt. Denn die Reisenden wissen: Service macht den Unterschied! Finanziell förderte das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie in der Startphase die Koordinierung von ServiceQualität Deutschland. Der Veranstaltungsspezialist intergerma unterstützt die Initiative als Medienkooperationspartner. Inspektour – das Tourismus- und Freizeitinstitut in Hamburg führt die Schulungen zum QualitätsManager durch und begleitete die Pilot-Betriebe bei ihrer Einführung und Umsetzung der Stufe QIII. Die DQS GmbH (Deutsche Gesellschaft zur Zertifizierung von Managementsystemen) führt als unabhängiges Zertifizierungsinstitut die externen Audits für ServiceQualität Deutschland der Stufe III durch. -
Kempinski Hotels: Wachstumsziele 2011 erreicht – Umsatz auf Niveau von 2008
(Berlin, 10. März 2012) „Trotz des schwierigen Marktumfelds waren wir 2011 wieder äußerst erfolgreich“, freut sich Reto Wittwer, Chef von 1 anlässlich der diesjährigen ITB. „Wir haben unsere ambitionierten Wachstumsziele erreicht und konnten das vergangene Jahr annähernd auf dem Rekordniveau von 2008 abschließen“, so Wittwer. So konnte Kempinski Hotels den Zimmer-Umsatz 2011 erneut im zweistelligen Prozent-Bereich – um insgesamt zwölf Prozentpunkte – im Vergleich zum Vorjahr steigern. Auch die Anzahl der Übernachtungen mit einem Plus von 13 Prozent und die durchschnittliche Belegung der Hotels (plus neun Prozentpunkte) konnten weiter gesteigert werden. Im Vergleich der Regionen war das Unternehmen in Europa mit einer Steigerung des Umsatzes um 16 Prozentpunkte besonders erfolgreich. Inzwischen betreibt das Unternehmen 72 Hotels in 31 Ländern und wächst weiter – 2012 schwerpunktmäßig in China.
„Und auch Deutschland hat sich hervorragend erholt“, erläutert Wittwer. In seinem Ursprungsland betrug das Umsatzwachstum des Unternehmens immerhin neun Prozentpunkte. Nicht unerwartet zeigte sich einzig der Mittlere und Nahe Osten als nicht ganz so stark. Obwohl auch dort – trotz der poltischen Instabilität – ein Umsatzwachstum von zwei Prozentpunkten erzielt werden konnte. „Das zeigt, dass Kempinski über einen sehr guten Ruf und das entsprechende Ansehen in dieser Region verfügt“, begründet Wittwer.
„Wir haben durchgängig gute Arbeit geleistet, die sich bewährt. Das zeigt sich auch in den ersten Zahlen von 2012“, so Wittwer weiter. Denn auch Anfang 2012 setzt sich das Wachstum von Kempinski Hotels weiter fort: plus zwölf Prozentpunkte in Bezug auf den Zimmer-Umsatz und plus neun Prozentpunkte bezogen auf die Anzahl der Übernachtungen. „Insgesamt bleiben wir für 2012 verhalten optimistisch – trotz des sehr guten Starts“, zeigt sich der erfahrene Vorstandsvorsitzende realistisch. „Der Hotelmarkt hat sich einfach als besonders volatil erwiesen, der sehr schnell auf Änderungen im wirtschaftlichen Umfeld reagiert.“
„Auch in Sachen Hotels geht unser Wachstum weiter“, so Wittwer. Insgesamt elf neue Hotels plant die älteste Luxushotelgruppe Europas 2012. Der Schwerpunkt liegt dabei mit sieben Neueröffnungen in China. Darüber hinaus hat gerade das Kempinski Resort Baie Lazare auf den Seychellen eröffnet und auch in Litauen und Russland entstehen neue Häuser. In Delhi eröffnet Kempinski Hotels voraussichtlich im Sommer dieses Jahres sein erstes eigen-betriebenes Hotel in Indien. Bisher war das Unternehmen hier ausschließlich über Leela Palaces, Hotels & Resorts vertreten, mit denen Kempinski seit über 25 Jahren über eine auch weiterhin bestehende Marketingpartnerschaft verbunden ist. Insgesamt hat Kempinski im vergangenen Jahr weltweit zehn neue Projekte unterzeichnet. In diesem Jahr kam mit dem Kempinski Hotel Emerald Bay in Panama ein weiteres Projekt dazu, das die Rückkehr des Unternehmens in den lateinamerikanischen Markt begründet.
„Jeder kennt Kempinski Hotels für seine Hotelmanagement-Expertise – und das seit über 100 Jahren. In Sachen F&B sind wir ein noch eher unbeschriebenes Blatt, auch wenn unsere Köche schon heute über zahlreiche Michelin-Sterne und Gault-Millau-Punkte verfügen“, so Wittwer. Ziel sei es, sich künftig insgesamt mit dem kulinarischen Angebot in den Kempinski-Häusern positiv vom Markt abzuheben. „Unser Vision ist es – auf Grundlage unseres Erbes – die Kempinski-Gastronomie zu einem der Hauptunterscheidungsmerkmale der Marke Kempinski zu machen. Mit kreativen Ideen und handwerklichem Know how werden wir Innovationen schaffen und Trends setzen“, bringt es der langjährige Vorstandsvorsitzende auf den Punkt. Mit einer dieser Ideen sei man hier bereits auf dem richtigen Weg: mit Sra Bua. Hierbei handelt es sich nicht nur um ein Konzept, sondern um eine Einstellung, die Kempinski-Vision der pan-asiatischen Küche. Mit Sra Bua bekommt der Chef, den notwendigen Freiraum, seine Ideen zu verwirklichen und die asiatische Küchenkultur neu zu interpretieren. Bereits eingeführt ist Sra Bua Siam Kempinski Hotel Bangkok mit dem Chef Henrik Yde-Anderson und ganz aktuell im Kempinski Hotel Das Tirol mit dem Chef Winni Brugger. Weitere Sra Bua-Restaurants sind im Hotel Baltschug Kempinski Moskau und im Emirates Palace, Abu Dhabi, geplant.
Darüber hinaus solle jedes Hotel „seine ureigene Spezialität“ kreieren. „Etwas, das man unbedingt probiert haben muss und für das es sich lohnt, dorthin zu reisen – ein ‚must go to‘ für Gäste und Einheimische“, so Wittwer. Um auf dem F&B-Feld seine Stellung weiter auszubauen, hat Kempinski zwei ausgewiesene Fachleute an Bord, die die einzelnen Hotels mit ihrer Expertise unterstützen: Michel Gehrig, Vice President Culinary, und Stephane Bellon, Vice President Corporate F&B. -
Hyatt Hotels: Start für zwei Hotelbau-Projekte am Flughafen Zürich
(Zürich, 10. März 2012) 2017 soll Eröffnung sein: Am Flughafen Zürich will Hyatt Hotels gleich zwei neue Häuser eröffnen, ein Hyatt Regency mit 250 Zimmern und ein Hyatt Place mit 300 Zimmern. In Zürich entstehen derzeit etliche Hotelbau-Projekte: Ebenfalls am Flughafen eröffnet Dorint Mitte dieses Jahres ein 240-Zimmer-Hotel. In der Stadt werden ein Sheraton (197 Zimmer/Eröffnung Anfang 2014), Kameha Grand (260/2014) und zwei 25hours Hotels (130 bzw. 126 Zimmer/Eröffnung 2012 bzw. 2015) gebaut. Nahe der Metropole entsteht das erste K-Star Living Hotel beim „Meilenwerk“ (102 Zimmer/Eröffnung April 2013).
Das Projekt „1“, in dem die beiden Hyatt-Hotels rund ein Viertel der insgesamt 200.000 Quadratmeter belegen sollen, wird von der Flughafen Zurich AG voran getrieben. Der internationale Airport wird jährlich von 24 Millionen Fluggästen genutzt und liegt damit eher im Mittelfeld. Zum Vergleich: Der Flughafen Frankfurt/Main verzeichnet pro Jahr rund 56 Millionen Fluggäste. -
Hotelcup 2012 mit spannendem Auftakt in Hamburg
(Hamburg, 09. März 2012) Sieger ist die Elf vom Grand Elysee Hamburg: Beim Auftaktturnier zum Hotelcup 2012 unterlag das Team vom NH Hotel Hamburg-Altona mit 4:2. Beide Mannschaften sind für das Deutschland-Finale des einzigen Hotel-Fußballturniers am 03. Juni in Köln qualifiziert. Das nächste Regionalturnier des Hotelcup findet am 11. März in Frankfurt/Main statt. Es folgt am 18. März die Vorausscheidung in Stuttgart. Alle Ergebnisse sind unter 1 zu verfolgen.
1
Der Start für das zum vierten Mal stattfindende Turnier gelang spannend und mit hochklassigen Spielen. In der Vorrunde konnten die Kicker vom NH Altona noch den Gegner vom Elysse mit 5:2 vom Platz stellen. Im Endspiel drehte sich die Situation. Weitere Auszeichnungen gingen an die jungen Leute vom Renaissance und Marriott Hotel als fairstes Team. Die stimmungsvollste Fangruppe boten das Maritim Clubhotel Timmendorfer Strand und die Thekenkünstler das Hotel Hafen Hamburg.
1
Der Hotelcup ist seit 2009 der Wettbewerb der Hotelbranche mit jährlich steigenden Teilnehmerzahlen. Schon nach dem ersten Turnier dieser beliebten Reihe sind mehr Teams (jeweils 10 Spieler) angemeldet als im letzten Jahr.
Sieger des erstmals veranstalteten Gastrocup (1) ist das Restaurant Herzblut St. Pauli. Hotelcup und Gastrocup wird von Jobsterne, der neuen Suchmaschine für Stellenangebote in Hotellerie und Gastronomie (1), unterstützt.
1
Hotelcup-Auftakt in Hamburg:
Teilnehmer: (9)
Le Royal Meridien Hamburg
Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten
Hotel Hafen Hamburg
Empire Riverside Hotel
Renaissance und Marriott Hotel Hamburg
Raphael Hotels
Maritim ClubHotel Timmendorfer Strand
Grand Elysée Hamburg
NH Hotel Hamburg Altona
Platzierungen:
1. Platz Titelverteidiger Grand Elysee
2. Platz NH Hotel Hamburg Altona
3. Platz Fairmont Vier Jahreszeiten Hamburg
4. Platz Empire Riverside Hotel -
BGH: Hotel darf Neonazi abweisen – Hausrecht des Hotel Esplanade Resort & Spa Bad Saarow gestärkt
(Karlsruhe, 09. März 2012) Das stärkt das Hausrecht des Hoteliers: Neonazis haben kein Recht auf auf ein Hotelzimmer. Der Bundesgerichtshof gab der Abweisung des NPD-Politikers Udo Voigt durch das 1 nun höchstrichterlich recht. Der u.a. für das Grundstücksrecht zuständige V. Zivilsenat des BGH (Karlsruhe) hat entschieden, dass nicht nur Privatleute, sondern auch Unternehmen ihr Hausrecht grundsätzlich frei ausüben können und dass die Erteilung eines Hausverbots als Ausdruck der Privatautonomie in der Regel auch nicht gerechtfertigt werden muss.
Etwas anderes gilt jedoch dann, wenn der von dem Hausrecht Betroffene gegen den Hausrechtsinhaber aufgrund einer vertraglichen Abrede einen Erfüllungsanspruch erworben hat, der den Aufenthalt in den Räumen einschließt. Dann bedarf das Hausverbot der Rechtfertigung durch sachliche Gründe.
In dem zugrunde liegenden Fall buchte die Ehefrau von Udo Voigt für die Zeit vom 6. bis zum 10. Dezember 2009 für beide Eheleute einen Aufenthalt im Hotel Esplanade Resort & Spa Bad Saarow. Nachdem das Hotel die Buchung zunächst bestätigt hatte, teilte es am 19. November 2009 mit, dass ein Aufenthalt in dem Hotel der Beklagten nicht möglich sei. Auf Nachfrage bei der Beklagten erteilte diese dem Kläger mit Schreiben vom 23. November 2009 ein Hausverbot. Dieses begründete sie damit, dass die politische Überzeugung des Klägers – dieser war damals Bundesvorsitzender der NPD – nicht mit dem Ziel des Hotels zu vereinbaren sei, jedem Gast nach Möglichkeit ein exzellentes Wohlfühlerlebnis zu bieten. Der Kläger sieht sich dadurch diskriminiert. Mit dem beantragten Widerruf des Hausverbots möchte er die Beseitigung dieser Diskriminierung erreichen. Hierzu verweist er u.a. darauf, dass er sich bei seinen früheren Aufenthalten in dem Hotel nicht politisch geäußert habe. Da er dies auch bei künftigen und daher auch bei dem gebuchten Aufenthalt ebenso habe halten wollen, hätte das Hausverbot nicht ausgesprochen werden dürfen.
Die Klage war in den Vorinstanzen erfolglos. Der Bundesgerichtshof hat der Klage insoweit stattgegeben, als die Erteilung des Hausverbots den Zeitraum des gebuchten Aufenthalts betraf. Im Übrigen hat er die Entscheidung der Vorinstanzen bestätigt.
Das Hausrecht beruht auf dem Grundeigentum oder –besitz und ist zugleich Ausdruck der durch Art. 2 Abs. 1 GG gewährleisteten Privatautonomie. Folge dessen ist, dass der Hausrechtsinhaber, hier die Beklagte, in der Regel frei darüber entscheiden kann, wem er den Zutritt gestattet und wem er ihn verwehrt. Der Umstand, dass die Beklagte das Hausverbot auf die politische Überzeugung des Klägers gestützt hat, führt im konkreten Fall nicht zu einer für die Entscheidung wesentlichen Einschränkung.
Aus den Vorschriften des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG), die im Zivilrecht den Schutz vor Diskriminierungen regeln, ergeben sich unter diesem Gesichtspunkt keine Beschränkungen bei der Ausübung des Hausrechts. Der Gesetzgeber hat nämlich bewusst davon abgesehen, das Diskriminierungsverbot auf Benachteiligungen wegen politischer Überzeugungen zu erstrecken. Auch auf Art. 3 Abs. 3 GG kann sich der Kläger nicht mit Erfolg berufen. Nach dieser Vorschrift darf zwar niemand wegen seiner politischen Anschauungen benachteiligt werden. Sie gilt aber im Verhältnis zwischen Privaten nicht unmittelbar. Im Rahmen der ihr zukommenden sog. mittelbaren Drittwirkung hat eine Abwägung mit den ebenfalls grundgesetzlich geschützten Interessen der Beklagten stattzufinden, denen der Vorrang einzuräumen ist. Das Verbot, das Hotel der Beklagten nicht zu nutzen, betrifft den Kläger nur in seiner Freizeitgestaltung. Demgegenüber geht es für die Beklagte um das von ihr zu tragende wirtschaftliche Risiko für das Geschäftskonzept eines Wellnesshotels. Das lässt es gerechtfertigt erscheinen, der Beklagten die Freiheit einzuräumen, solchen Gästen den Zutritt zu verweigern, von denen sie annimmt, der Aufenthalt könne mit Blick auf die von ihnen vertretene politische Auffassung diesem Konzept abträglich sein.
Anders beurteilt der Senat den Zeitraum vom 6. bis 10. Dezember 2009. Insoweit besteht die Besonderheit, dass nicht nur die Ehefrau des Klägers, sondern auch dieser selbst mit der Bestätigung der Buchung jedenfalls nach den Regeln des Vertrages zugunsten Dritter einen Anspruch gegen die Beklagte erworben hatte, ihm den gebuchten Aufenthalt in dem Hotel zu gestatten. Eine solche zivilrechtliche Bindung führt dazu, dass die Erteilung eines den Vertrag vereitelnden Hausverbots der Rechtfertigung durch besonders gewichtige Sachgründe bedarf. Durch die freiwillige – privatautonome – Gestaltung der eigenen Interessen verliert die Berufung der Beklagten auf die Privatautonomie (Art. 2 Abs. 1 GG), die unternehmerische Freiheit (Art. 12 GG) und die Ausübung der Eigentumsrechte (Art. 14 GG) nämlich deutlich an Gewicht.
Auf der Grundlage des von dem Berufungsgericht festgestellten Sachverhalts, an den das Revisionsgericht nach § 559 ZPO gebunden ist, sind ausreichende Sachgründe für die Erteilung des Hausverbots nicht anzunehmen. Insbesondere hat das Berufungsgericht keine Tatsachen festgestellt, aufgrund deren die Befürchtung bestanden hätte, dass der Kläger bei einem weiteren Aufenthalt in dem von der Beklagten betriebenen Hotel – anders als bei seinen vorherigen Besuchen – nunmehr durch Äußerung rechtsextremer Thesen Unruhe gestiftet hätte oder stiften würde.
(Urteil vom 9. März 2012 – V ZR 115/11; LG Frankfurt (Oder) – Urteil vom 22. Juni 2010 – 12 O 17/10; OLG Brandenburg – Urteil vom 14. Juli 2011 – 1 U 4/10) -
ITB Berlin 2012: Mehr Geschäftsabschlüsse – Positive Signale für weiteres Wachstum in der Reisebranche
(Berlin, 12. März 2012) Ein Plus bei den Fachbesuchern, mehr Geschäftsabschlüsse der Aussteller und ein Ansturm auf den ITB Berlin Kongress prägten die 46. Auflage der ITB Berlin. Mehr als 113.000 Fachbesucher (davon 44.000 aus dem Ausland) informierten sich bei 10.644 Ausstellern aus 187 Ländern über alle Segmente der internationalen Reiseindustrie. Nach ersten Hochrechnungen nutzten mehr als 55.000 Berliner und Brandenburger das Wochenende, um sich über Urlaubsziele und neue Reiseangebote zu informieren. Die nächste ITB Berlin findet von Mittwoch bis Sonntag, 6. März bis 10. März 2013, statt. Offizielles Partnerland ist Indonesien.
1
Der ITB Berlin Kongress hat sich als Besuchermagnet erwiesen und konnte weiteres Wachstum bei den Besucherzahlen verzeichnen. Mit insgesamt mehr als 17.000 Besuchern legte er um über 20 Prozent zu. Dafür sorgten ein hochaktuelles Programm und prominente Redner. Vom 7. bis 9. März 2012 versammelten sich über 200 namhafte Experten und bekannte Unternehmer beim weltgrößten Tourismuskongress, um neue Trends zu beleuchten oder Best-Practice-Beispiele aufzuzeigen.
Blogger und Travel Technology im Fokus
Erstmals richtete die ITB Berlin am Vorabend der Messe einen Empfang für Blogger aller Welt aus. Speziell auf das Interesse von Bloggern ausgerichtete Veranstaltungen zogen über 120 Blogger aus mehr als zehn Ländern an. Das Segment Travel Technology war auf der ITB Berlin 2012 so groß wie noch nie. In vier Hallen zeigten 236 Aussteller technische Innovationen. In der Halle 7.1c präsentierten renommierte Unternehmen und junge Start-ups Apps und Produkte aus den Bereichen Mobile Travel Services und Social Media. Applikationen sind in den vergangen zwei Jahren schnell gereift, aber weiterhin im Ausbau. Ein spannendes Thema, das nicht nur Reiseexperten, sondern auch das Publikum interessierte. Am ITB-Samstag fand erstmals ein App-Marathon statt, der den Besuchern einen Überblick über die Welt der Reise-Apps gab.
Trendthema Nachhaltigkeit
Ein wichtiges Thema in diesem Jahr war Nachhaltigkeit im Tourismus. Die Bandbreite auf der ITB Berlin reicht von Accessible Tourism über Menschenrechte, Gütesiegel, Geoparks, Regenwald bis hin zur Übernutzung von Ressourcen. In Halle 4.1, ECOtourism & Expeditions, fanden dazu täglich Vortrage auf der Bühne statt. Auf dem ITB Berlin Kongress wurden sowohl auf den drei ITB Destination Days, dem MICE Day als auch dem ITB Mobility Day Aspekte des Klimawandels und des nachhaltigen Tourismus aufgegriffen. Die neuesten Trends wie Nachhaltigkeitssiegel und Accessible Tourism wurden auf dem ITB CSR Day auf Vorträgen und Podiumsdiskussionen mit Reiseanbietern, Hochschulen, Hotellerie und Non-Profit-Organisationen erörtert. Der „1. Tag des barrierefreien Tourismus“ unter Federführung der Nationalen Koordinierungsstelle Tourismus für Alle e. V., NatKo, zog rund 300 Fachbesucher an. Diskutiert wurde das Marktpotenzial von Reisenden mit Handicap, die der Tourismuswirtschaft derzeit fünf Milliarden Euro Umsatz bringen.
Von der ITB Berlin berichteten 6.975 akkreditierte Journalisten aus 94 Ländern. Die Messe war erneut Treffpunkt internationaler Politiker und Diplomaten. Neben 64 ausländischen Delegationen reiste die Thailändische Prinzessin Ubolratana Mahidol an. 76 Botschafter aus der ganzen Welt, 43 ausländische Minister und eine Reihe ausländischer Staatssekretäre kamen zusammen. Philipp Rösler, Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Peter Ramsauer, Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, Ilse Aigner, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz sowie Dirk Niebel, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie der der Regierende Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit machten sich ein Bild der Leistungsfähigkeit der Reisebranche. -
Internorga Hamburg: TOP HOTEL STAR AWARD für 30 Highlights
(Hamburg, 12. März 2012) Es ist stets ein Höhepunkt auf der Internorga Hamburg: Der TOP HOTEL STAR AWARD ging in diesem Jahr an 30 Produkte in acht Kategorien. Die Preisverleihung für die besten Innovationen, gewählt von den Lesern der meistabonnierten Hotelfachzeitschrift, wurde in der „Hospitality Press Lounge“ vergeben. Die nominierten Produkte wurden aus 105 Bewerbungen vorausgewählt und mit 2.532 online agegebenen Stimmzetteln bewertet. Der renommierte Produktpreis wurde zum viertel Mal verliehen.
Das sind die Preisträger des diesjährigen TOP HOTEL STAR AWARD:
Kategorie Design
Gold – „Centuries“ von Kahla Thüringen Porzellan
Silber – „Recaro Silverstone“ von Recaro Home
Bronze – „Studio 36LED“ von Moree
Kategorie Inspiration
Gold – „AlphaSphere“ von SHA Vertrieb
Silber – „ALPENmanufaktur“ von Franz Schroll
Bronze – „Stop water while using me!“ von T.D.G. Vertrieb
Kategorie Usability
Gold – „Schubladen-Minibar DM 50“ von Dometic
Silber – „Tork Performance“ von SCA Hygiene Products
Bronze – „Melamin in Porzellanoptik“ von Primeware Cer.
Kategorie Dienstleistung
Gold – „Emailleschadenreparatur“ von Badgruppe
Silber – „Mietwäsche für die Hotellerie“ von Servitex
Bronze – „Dermionologie“ von Weyergans
Kategorie Verkaufsförderung
Gold – „IBE für Ferienhotels“ von Casar Data
Silber – „Easy2Bon“ von Softec IT-Service
Bronze – “Bellytray Baumladen” von Bellytray VOF
Kategorie Innovation
Gold – „Wolke 7 Cloud 9“ vonm SHA/Klafs
Silber – „Glutenfrei-Sortiment“ von Resch & Frisch
Bronze – „Solutions“ von Tafelstern
Kategorie Konzept F&B
Gold – „Unsere Prachtstücke“ von Schöller-Direct
Silber – „Best Breakfast“ von Kellogg’s Foodservice und Kerrygold Catering
Bronze – “Canapés Varennes” von Traiteurs de Paris
Kategorie Wirtschaftlichkeit
Gold – „MTE“ von AEG/EHT
Silber – „Beer in Box“ von Bag-in-Box
Bronze – „FlexiChef“ von MKN
Kategorie Flexibilität
Gold – „Connect 24“ von Hotline
Silber – „Brandwidth-to-go“ von The Cloud
Bronze – “Allegro v6“ von Ariane Inhotels
Kategorie Technologie
Gold – “GIO-Tech” von Meiko
Silber – „Orion by VingCard Elsafe“ von Assa Abloy
Bronze – “Wellness-Balance-Liege” von Ionto-Comed