Der 17. Grand Prix der Tagungshotellerie fand am 11. Februar 2012 im Maritim Hotel Stuttgart statt. Auch in diesem Jahr waren rund 15.000 Tagungsentscheider, Trainer und Weiterbildner aufgerufen, die Besten unter rund 200 „Ausgewählten Tagungshotels zum Wohlfühlen“ zu wählen. Der Sonderpreis „Tagungs-Hideaway des Jahres“, der von einer Expertenjury verliehen wird, ging an eine Adresse in Unterfranken.
(Landsberg am Lech/Stuttgart, 13. Februar 2012) Das Maritim Stuttgart war in diesem Jahr – zeitgleich zur Fachmesse Intergastra – Schauplatz für einen der wichtigsten Branchen-Awards: den Grand Prix der Tagungshotellerie. Dieser wird seit mittlerweile 17 Jahren verliehen und gilt als bedeutendster Qualitätsspiegel im deutschen Tagungsmarkt. Die Basis für den Wettbewerb bildet das Buch „Ausgewählte Tagungshotels zum Wohlfühlen“ und die Online-Plattform Meintophotel.de. Wer in den Reihen der „Ausgewählten“ aufgenommen werden will, muss sich bewerben und sich einem mehrstufigen Selektionsverfahren unterziehen, das im positiven Verlauf in einem Autorenbesuch mündet. Der Autor überprüft die Wohlfühlkriterien vor Ort und entscheidet abschließend über die Aufnahme. Sind Mängel festzustellen, wird der Kandidat abgelehnt.
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2012 haben 258 Hotels das Auswahlverfahren durchlaufen. 58 Bewerber konnten den Wohlfühlkriterien nicht entsprechen und wurden daher abgewiesen. Insgesamt waren 12 erfahrene Fachautoren im Einsatz, deren Aufgabe nicht nur die Überprüfung der Wohlfühlkriterien ist, sondern auch die journalistische Beschreibung der besuchten Häuser.
DER GRAND PRIX 2012
In der Kalenderwoche 1 wurden 14.856 nummerierte Stimmzettel auf den Postweg gebracht. Die Teilnahmeberechtigten (Tagungsentscheider, Weiterbildner, Trainer und Personalentwickler) hatten die Möglichkeit, bis zu zehn Hotels unter den 200 aufgelisteten „Ausgewählten Tagungshotels zum Wohlfühlen“ ähnlich dem Modus beim „Eurovision Song Contest“ zu benennen. Mit 3742 retournierten Stimmzetteln lag die Rücklaufquote bei 25,2 Prozent.
Die mit Spannung erwartete Vorstellung der diesjährigen Rankings fand am 11. Februar in der imposanten „Alten Reithalle“ des Maritim Stuttgart statt. Den Auftakt des Grand Prix bildete das Wohlfühlbuffet, das unter der Regie von Küchendirektor Rudolf Wachner für den kulinarischen Höhepunkt des Abends sorgte. Thomas Karsch, Geschäftsführer des Freizeit-Verlag Landsberg und gleichzeitig Chefredakteur des Fachmagazins Top hotel, begrüßte anschließend die rund 180 Gäste, die der Einladung in die baden-württembergische Landeshauptstadt gefolgt waren. Zu den Ehrengästen zählten Ernst Fischer, Päsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga), und die Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges. Die Moderation des Abends lag in den professionellen Händen von Michael Sporer, der unter anderem aus dem Bayerischen Fernsehen bekannt ist. Die Überreichung der Urkunden übernahm Projektleiterin Jacqueline Schaffrath.
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DIE SIEGER DER KATEGORIE A
In der Kategorie der »kleinen« Tagungshotels (weniger als 100 Zimmer) belegte das Hotel Der Blaue Reiter Karlsruhe den ersten Platz. „Hier hat eine kunstbegeisterte Familie ein Haus geschaffen, das wunderbar anzuschauen und aufs Angenehmste zu bewohnen ist“, so schwärmt Autorin Heidi Tiefenthaler über das Haus, das sich in Ausstattung und Farbgebung ganz der expressionistischen Künstlergruppe verschrieben hat. Mit dem Ausbau des benachbarten historischen Fabrikgebäudes wurde die Tagungs- und Eventfläche deutlich erweitert. Im »KunstWerk« befinden sich drei Räume, die es buchstäblich in sich haben: hochwertigstes Mobiliar und modernste Technik in tageslichthellen Räumen. Das Hotel setzt Maßstäbe – nun auch mit dem Neubau KUBUS, dessen Zimmer KUnst und BUSiness stilvoll und effektiv vereinen. Die Auszeichnung nahmen Geschäftsführer Markus Fränkle und Tagungsleiter Johannes Hausen entgegen.
Auf Platz 2 landete das Hotel Alpenblick in Ohlstadt, vertreten durch die Direktorin Angelika Guhr und Empfangsleiterin Monika Lichtenstern. Platz 3 ging an das Mintrops Stadthotel Margarethenhöhe in Essen. Jacqueline Schaffrath gratulierte Geschäftsführer Moritz Mintrop und Tagungsleiterin Tatjana Juhnovec.
DIE SIEGER DER KATEGORIE B
Platz 1 in der Kategorie der „großen Hotels“ (mit 100 Zimmern und mehr) holte sich das Marc Aurel in Bad Gögging, das 2011 auf dem sechsten Platz landete. Nicht nur die optisch verspielte Gestaltung des Hotels, die an den römischen Ursprung des Heilbades erinnert, ist ein Erlebnis, sondern auch die optimale Ausstattung für Seminare, Workshops und große Events. Der Erfolg, den das Marc Aurel Spa & Golf Resort seit Jahren verzeichnet, hat allerdings noch andere Gründe: Als Wellnesshotel konzipiert, bietet das Haus eine enorme Vielfalt für die Zeit vor und nach der Tagung.
Die von Schott Zwiesel kunstvoll gestaltete Trophäe nahmen Geschäftsführer Knut Becker und Direktorin Gertrude Birkl entgegen.
Über Platz 2 freute sich das Parkhotel Pforzheim , vertreten durch den stellvertretenden Direktor Tobias Schwägele und Veranstaltungsleiter Philip Wurster; Platz 3 ging an das Bio-Seehotel Zeulenroda. Hier nahm Direktorin Diana Jäger den Preis entgegen.
DIE SIEGER DER KATEGORIE C
Das von Sandra Baggeler mit viel Enthusiasmus geführte SeminarZentrum Gut Keuchhof in ruhiger Lage vor den Toren Kölns hat ohne Frage etwas Pionierhaftes an sich. Das harmonische Zusammenspiel der einzelnen Betriebsgemeinschaften von exzellentem Tagen, Essen und Wohnen im ungewöhnlichen Ambiente des Vierkantgehöfts sucht in der Branche sicherlich seinesgleichen. Geschäftsführerin Sandra Baggeler und ihr Team freuten sich frenetisch über den ersten Platz in der Kategorie der „reinen Tagungsstätten“. Platz 2 ging an La Villa in Niederpöcking, die sich aus zweijähriger Zwangspause gleich wieder nach ganz oben katapultierten. Inhaberin Andra Noé-Roemer nahm die Trophäe entgegen. Platz 3 holte sich der Luisenhof in Visselhövede, vertreten durch den Direktor Jörg Steinhauser.
DAS TAGUNGS-HIDEAWAY DES JAHRES
Dem Seehotel Niedernberg wurde der Jury-Preis „Tagungs-Hideaway des Jahres“ zuerkannt. Weißer Sand und bunte Cocktails – Ibiza? Nein, ein Ort, nur 30 Minuten entfernt von Frankfurt. Duftendes Holz, offener Giebel und Blick auf den See – ein Ferienhaus? Nein, ein Tagungsraum. Und so ließe es sich weiterraten: Fachwerk, Marktplatz, Kapelle und Kino – ein Dorf auf dem Land? Nein – oder halt, vielleicht doch? Denn wir sprechen hier zwar von einem Hotel, aber es nennt sich selbst „das Dorf am See“, und genauso sieht es auch aus. Ein Tagungsrefugium aus mehreren, sich locker um das Seeufer gruppierenden Häusern, dessen reizvolle Alleinlage für viel Ruhe sorgt und viel Natur vor der Haustür bereit hält. Darüber hinaus verleiht diese Lage dem Haus eine ganz besondere Atmosphäre. Denn wo gibt es das schon, so zentral und nah an der Rhein-Main-Metropole gelegen: ein Hotel mit Blockhaus, Bootshaus und eigenem Beachclub? In Verbindung mit den liebevoll gestalteten Zimmern, der anspruchsvollen Küche und den ebenso lockeren wie hochmotivierten „Dorfbewohnern“, wie sich die Mitarbeiter dieses Hotels nennen, fügt sich das Bild zu einem ganz besonderen Tagungsdomizil zusammen, einem wirklichen Hideaway sozusagen. Direktorin Petra Schmitt und Verkaufsleiterin Kristina Rosenberger freuten sich über die Ehrung.
BELOHNUNG FÜR DIE SIEGER
Neben Ruhm und Ehre gab es auch wertvolle Sachpreise für die Sieger des Abends. Das Marc Aurel sowie das Seehotel Niedernberg wurden mit einem topmodernen Flatscreen-Fernseher aus dem Hause Philips belohnt. Der Blaue Reiter freute sich über eine Profi-Kaffeemaschine von WMF, die der renommierte Hersteller gemeinsam mit der Firma Heimbs Kaffee stiftete. Einen Einkaufsgutschein von Neuland erhielt das Gut Keuchhof. Das Seehotel Niedernberg erhielt darüber hinaus eine Einladung zur 4. Ski-WM der Gastronomie in Ischgl, gesponsort von Champagner Laurent Perrier.
GRAND PRIX-STATISTIK 2012
Stimmzettel-Verteiler
Handelsjournal: 11.000
Adressen Freizeit-Verlag: 3.856
gesamt: 14.856
Rücklauf (Quote 25,2 %): 3.742
17 ungültige Stimmzettel
3.725 gültige Stimmzettel
verteilte Punkte: 138.965
maximal zu vergebene Punkte pro Stimmzettel: 55
durchschnittlich vergebene Punkte pro Stimmzettel: 37
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Grand Prix der Tagungshotellerie 2012: Elite der deutschen Tagungszene
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hrs.de – Unister brüstet sich mit Kartellamts-Beschwerde
(Leipzig/Köln, 13. Februar 2012) Jetzt schaltet sich auch noch Unister ein: In einer Pressemitteilung brüstete sich das Leipziger Internetunternehmen damit, die jüngste erfolgte Abmahnung des Bundeskartellamtes von hrs.de in Gang gesetzt zu haben. Zahlreiche Hoteliers hätten sich ausgerechnet bei Unister über das “wettbewerbsverzerrende Verhalten von hrs.de” massiv beschwert. Demnach habe hrs.de beispielsweise mit aggressiven Drohgebärden gegenüber den Hotels zu verhindern versucht, dass Kunden bei Unister-Reisebuchungsportalen wie ab-in-den-urlaub.de, ab-in-den-urlaub-deals.de oder hotelreservierung.de günstigere Hotelraten buchen können als dies bei hrs.de der Fall sei.
Vor wenigen Tagen hatte das Bundeskartellamt eine Abahmung des Kölner Buchungsportals in Sachen Bestpreis-Strategie bekannt gegeben. Mit der in den aktuellen AGB enthaltene Meistbegünstigungsklausel wolle hrs.de verhindern, dass Hotels auch mit anderen Hotel-Buchungsplattformen günstigere Preiskonditionen für den Endkunden aushandelten. Hrs.de wolle seine Marktdominanz damit weiter ausbauen und Konkurrenz massiv behindern, sowie dem Verbraucher eine maximale Markttransparenz vorenthalten. Das Kartellamt befand außerdem, dass auch Newcomern der Markteintritt erschwert wird und diese Klauseln deshalb eine Gefahr für den Wettbewerb darstellen.
Nun kann hrs.de ausführlich zu den Vorwürfen Stellung nehmen. „Natürlich nehmen wir die Bedenken der Behörde ernst. Wir haben aber gute Argumente, die verdeutlichen, dass der Wettbewerb nicht beschränkt wird”, sagte Tobias Ragge, Geschäftsführer von hrs.de. Man werde vor diesem Hintergrund den bereits etablierten Dialog mit dem Bundeskartellamt fortsetzen.
“Wir freuen uns, dass das Kartellamt jetzt für mehr Wettbewerb im Hotelmarkt sorgt und hrs.de die wettbewerbsschädigenden Praktiken im Hotelmarkt untersagt und der Verbraucher durch größere Transparenz stets die Chance auf beste Hotelpreise hat”, sagte Konstantin Korosides von Unister. Die Leipziger Internet-Holding steht zuweilen selbst in der Kritik, nicht immer fair mit Hotelpartnern umzugehen. Ein Vorwurf lautet, bei Unister habe man gezielt Hotelnamen als Webadressen (URL) angemeldet und auf eigene Vermarktungsportale geroutet. -
HOTELIER TV aktuell von der Intergastra Stuttgart – Magazinsendung vom 13. Februar 2012
Präsentiert von Ihrem Hygienespezialisten TORK: 1
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HOTELIER TV aktuell von der Intergastra Stuttgart – mit einer weiteren Magazinsendung und einem Potpourrie an spannenden Interviews, interessanten Statement und unterhaltsamen Beobachtungen. HOTELIER TV berichtet mit 2 Kamerateams vom Messegelände und aus dem Messestudio.
Auf den TV-Screens in den Messehallen und auf 1 -
HOTELIER TV aktuell von der Intergastra Stuttgart – Magazinsendung vom 14. Februar 2012
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14. Februar 2012 – HOTELIER TV aktuell von der Intergastra Stuttgart – mit einer weiteren Magazinsendung und einem Potpourrie an spannenden Interviews, interessanten Statement und unterhaltsamen Beobachtungen. HOTELIER TV berichtet mit 2 Kamerateams vom Messegelände und aus dem Messestudio.
Auf den TV-Screens in den Messehallen und auf 1
Sehen Sie hier den Intergastra-Magazinbericht vom 13. Februar 2012:
Sehen Sie hier den Intergastra-Magazinbericht vom 12. Februar 2012:
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AHGZ: Erfolgreicher Guinness-Weltrekordversuch
(Stuttgart, 14. Februar 2012) Die „Nacht der Sterne“ der AHGZ Allgemeinen Hotel- und Gastronomie-Zeitung (Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag) geht mit einem neuen Weltrekord in die Geschichte ein: Noch nie waren so viele Sterneköche bei ein und derselben Veranstaltung zu Gast – darunter so prominente Namen wie Harald Wohlfahrt, Nelson Müller und Jörg Sackmann.
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Die AHGZ hatte am gestrigen Abend im Rahmen der Intergastra 2012 zu dem besonderen Event ins Mövenpick Hotel Stuttgart Airport geladen. 100 Spitzenköche, dekoriert mit einem, zwei und drei Michelin-Sternen, gaben sich dort die Ehre und machten Stuttgart für eine Nacht zur kulinarischen Hauptstadt Deutschlands.
Zwei Rechtsanwälte und rund 500 geladene Gäste waren Zeuge des erfolgreichen Guinness-Weltrekordversuchs. Kulinarisch wurden sie mit der vielfach ausgezeichneten Küche der beiden Mitveranstalter Klaus Schurr und Sternekoch Rolf Straubinger vom Hotel Burg Staufeneck in Salach verwöhnt.
„Auch für uns war dies eine unvergessliche Veranstaltung“, freut sich Joachim Eckert, Verlagsleiter der AHGZ. „Wir wollten mit dem Rekord die Aufmerksamkeit darauf lenken, dass Deutschland eines der höchstdekorierten Gourmetländer weltweit ist. Und das ist uns gelungen.“ -
Hornstein-Ranking: Spitzenrang für Harald Wohlfahrt, Helmut Thieltges und Sven Elverfeld
(Stuttgart, 14. Februar 2012) Rang 1 müssen die drei besten Köche Deutschlands teilen: Das renommierte Hornstein-Ranking 2012, die Liste der 150 am besten bewerteten Restaurants in Deutschland, wird von Harald Wohlfahrt (“Schwarzwaldstube” im Hotel Traube Tonbach Baiersbronn), Helmut Thieltges (Waldhotel Sonnora in Wittlich/Dreis) und Sven Elverfeld (“Aqua” im Ritz-Carlton Wolfsburg) angeführt. Die neue Bestenliste, die auf den Bewertungen der wichtigsten Gourmetführer basiert, wurde nun in Stuttgart von Laurent-Perrier und Herausgeber Thomas Schreiner präsentiert.
Platz zwei und drei entfallen durch die Dreifachbesetzung des Spitzenplatzes. Auf Rang vier im Hornstein-Ranking 2012 kommt Joachim Wissler (“Vendome” im Grandhotel Schloss Bensberg), Platz fünf erreicht Klaus Erfort (Gästehaus Erfurt, Saarbrücken) und Platz sechs geht an Christian Bau (“Victor’s Gourmet Restaurant” in Schloss Berg Perl). Nummer sieben in der allseits anerkannten Bestenliste ist Claus-Peter Lumpp (Restaurant “Bareiss” im Hotel Bareiss Baiersbronn), auf Rang acht ist Thomas Bühner (“La Vie” in Osnabrück). Auf Platz neun stehen punktegleich Nils Henkel (Gourmetrestaurant “Lerbach” im Schlosshotel Lerbach) und Heinz Winkler (“Residenz Winkler” in Aschau am Chiemsee). Somit entfällt Platz zehn.
Die Bestenliste steht unter 1 zum Download bereit. -
Top hotel Opening 2011: Deutschlands bedeutendste Hotel-Newcomer stehen fest
Das Hilton Frankfurt Airport ging am Abend des 13. Februar beim erstmals verliehenen „Top hotel Opening“-Award der Fachzeitschrift Top hotel als Sieger in der Kategorie „Luxus“ hervor. Beste Hotelneueröffnung im Bereich Business war nach Ansicht der Fachjury das Parkhotel Stuttgart Messe-Airport. In der Kategorie Budget wurde das Holiday Inn Express Dresden auf den ersten Platz gewählt; in der Kategorie Exceptional konnte das neue nhow den gläsernen Award mit nach Berlin nehmen.
(Landsberg am Lech/Stuttgart, 14. Februar 2012) Der Stuttgarter Fernsehturm war in diesem Jahr – zeitgleich zur Fachmesse Intergastra – Schauplatz für die Premiere des neuen Awards „Top hotel Opening“. ‹ber 200 Branchenvertreter verfolgten am Abend des 13. Februar die Preisverleihung, bei der aus 15 nominierten Hotels in den Kategorien Luxus, Business, Budget und Exceptional die bedeutendsten Hoteleröffnungen des vergangenen Jahres prämiert wurden.
Was sind die interessantesten Hoteleröffnungen der vergangenen zwölf Monate? Welche Projekte ragen aus der Flut der Newcomer heraus? Dies waren die grundlegenden Fragen, die sich die Top hotel-Redaktion bei der Begutachtung der in Frage kommenden Hotels stellte. Jenen Betrieben, die es in die Vorauswahl geschafft haben, nahm sich eine hochkarätig besetzte Expertenjury an, die in ihren jeweiligen Fachgebieten (Marketing, Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit, Architektur) verschiedenen Fragen nachgegangen ist – z.B. in puncto Standortanalyse, Gestaltung, Wirtschaftlichkeit oder Marketingstrategie.
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Kategorie Luxus
Nominiert waren in dieser Kategorie das Jumeirah Frankfurt, das Hyatt Regency Düsseldorf und das Hilton Frankfurt Airport. Letzteres zählt nach Ansicht der Fachjury ohne Zweifel zur bedeutendsten Neueröffnungen des vergangenen Jahres und wurde deshalb mit großem Vorsprung auf Platz 1 gewählt. Nach vier Jahren Bauzeit und einer geschätzten Investitionssumme von rund 55 Millionen Euro ist direkt am Terminal 1 des größten deutschen Flughafens ein futuristisch anmutendes, monumentales Gebäude entstanden, das neben dem Hilton auch ein Garden Inn beherbergt. Der aerodynamisch geformte Komplex mit dem Namen “The Squaire”, der sogar eine eigene Postleitzahl erhielt, ist eine Mischung aus Mobilität und Modernität. Besonders hervorzuheben ist die technische Ausstattung in Bezug auf nachhaltigkeitsrelevante Kriterien. Der Einsatz von effizienter LED-Technik, modernen Wärmerückgewinnungsanlagen und die maßgebliche Berücksichtigung von ressourcen- und umweltschonenden Materialien sind nur einige beispielhafte Punkte der intelligenten Investition in innovative Technologien.
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Kategorie Business
Das Parkhotel Stuttgart Messe-Airport, das Leonardo Royal Hotel München, das Dorint Hotel Hamburg-Eppendorf und das Welcome Hotel Frankfurt waren in dieser Kategorie nominiert. Die Entscheidung der Jury fiel auf das Parkhotel Stuttgart Messe-Airport, das neben seiner hervorragenden Lage in unmittelbarer Nähe zur Messe und zum Flughafen auch mit einem schlüssigen Konzept aufwartete. Eine solide Finanzierung des 30-Millionen-Euro-Projektes mit einer hohen Eigenkapitalhinterlegung von 30 Prozent signalisieren unmissverständlich, dass hier mit Verstand geplant wurde. Dafür spricht auch das vorbildliche Energiekonzept. Erdwärme wird für die Heizung und Kühlung genutzt, Sonnenenergie für die Brauchwasser-Erwärmung. Darüber hinaus sorgt eine hochwertige Isolierung des Baukörpers für ein optimales Energiemanagement. Die Verbundenheit der Betreiberfamilie Scheidtweiler mit der Region ist ein weiterer Faktor, der die Jury positiv beeinflusst hat. Denn ihre Wurzeln haben die Scheidtweilers im Braugeschäft. Und was lag da näher, als eine eigene Hausbrauerei im Parkhotel zu installieren.
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Kategorie Budget
In der Kategorie Budget waren folgende Hotels nominiert: das Motel One München Deutsches Museum, das H2 Berlin Alexanderplatz, das LetoMotel München und das Holiday Inn Express Dresden City Centre. Letzteres erhielt den begehrten Award, da die Jury unter anderem den schnellen Erfolg des Hauses (86 Prozent Auslastung und ein RevPAR 56 Euro) – in dem als schwierig bekannten Hotelmarkt in Dresden würdigte. Hinzu kam die geschickte Integration von Teilen der Zwingermauer aus dem 15. Jahrhundert in die Gestaltung des Hotels. So sind Reste der Mauer in der Tiefgarage und an der Rezeption zu bewundern.
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Kategorie Exeptional
25hours HafenCity Hamburg, Fire & Ice Düsseldorf/Neuss, nhow Berlin und Hotel-Café Hüttenpalast Berlin waren für den Award „Top hotel Opening“ in der Kategorie Exeptional nominiert – prämiert wurde das nhow. Musik heißt hier das bestimmende Thema, das sich stringent durch das gesamte Haus zieht. Nicht nur dass es hier einen eigenen Musikmanager gibt, auch Gitarren- und Keyboard-Roomservice gehören im nhow dazu. Darüber hinaus stehen sogar verschiedene High-End-Tonstudios mit Panoramablick über Berlin zur Verfügung. Die Zielgruppe ist damit klar definiert: Musiker, Komponisten, Produzenten, aber auch Musikbegeisterte sollen sich im nhow wie zuhause fühlen. Eindruck schindet das Hotel bereits durch seine Gebäudeform. Hier wagte sich Architekt Sergei Tchoban an die Grenzen des statisch Machenbaren. Angrenzend an alte Speichergebäude mit Klinkerfassaden reicht der Upper Tower 21 spektakuläre Meter über das Spreeufer hinaus.
Die Jury des Awards “Top hotel Opening” besteht aus folgenden Experten:- Meike Weber, Chefredakteurin der Architektur-Fachzeitschrift “Detail transfer”
- Stefan Dissel, Geschäftsführer Deutsches Institut für Nachhaltigkeit & Ökonomie
- Martin Rahmann, Präsident des FCSI Deutschland-Österreich e.V.
- Ulrich Kromer von Baerle, Geschäftsführer der Landesmesse Stuttgart
- Thomas Karsch, Chefredakteur Top hotel
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Steigenberger Hotels: Arco Buijs geht Ende Februar – CFO Matthias Heck leitet interimistisch
(Frankfurt/Main, 15. Februar 2012) Wieder Chefwechsel bei 1: Ceo Arco Buijs scheidet überraschend zu Ende Februar aus. Buijs kam im April 2010 von NH, nachdem sein Vorgänger André Witschi drei Monate zuvor auch auch im Streit ausgeschieden war. Finanzvorstand Matthias Heck übernimmt bis auf Weiteres die Ressorts von Arco Buijs.
Buijs scheide im „gegenseitigen Einvernehmen“ aus. Grund seien „unterschiedliche strategische Auffassungen zwischen Arco Buijs und dem Aufsichtsrat der Steigenberger Hotels AG über die weitere Entwicklung der Gesellschaft“. Daher werde sein Vertrag zur Jahresmitte nicht verlängert.
Chef des Aufsichtsrates in Ex-TUI-Manager Ralf Corsten. Vom Hauptaktionär Travco Group (Ägypten) sitzen fünf Personen im Aufsichtsrat. Die 1 hatte im August 2009 die Steigenberger-Gruppe übernommen.
Arco Buijs habe die Internationalisierung des Unternehmens vorangetrieben und wesentliche strukturelle Veränderungen vorgenommen, heißt es. „Der Aufsichtsrat dankt Arco Buijs für seine engagierte Tätigkeit für die Hotelgruppe“, wurde in einer Pressemitteilung verbreitet. -
Hotelverband Deutschland (IHA) – Merkblatt neu aufgelegt: Rechtsklarheit bei Internetzugang für Hotelgäste
(Berlin, 14. Februar 2012) Mit der Neuauflage seines Merkblatts „Haftungsfragen beim Internetzugang für Gäste in Hotels“ bietet der Hotelverband Deutschland (IHA) den Hoteliers noch mehr Rechtsklarheit beim Thema Internet. Unter Einbeziehung der aktuellen Entwicklung der Rechtsprechung hat der Hotelverband sein Merkblatt komplett überarbeitet und zeigt neben den Haftungsrisiken für den Hotelier auch zugleich Lösungen zu deren Minimierung auf. Das Merkblatt, das in enger Kooperation mit spezialisierten Partnern des Verbandes entstand, enthält neben den bewährten „Hinweisen zur Internetnutzung im Hotel“, die der Hotelier seinen Gästen aushändigen kann, neu eine Checkliste mit Sicherheits-aspekten für die Auswahl von Hardware-Komponenten und die Konfiguration des Hotelnetzes.
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In Zeiten moderner Kommunikation gehört es zum Standard, dass dem Gast im Hotel ein drahtloser oder drahtgebundener Zugang zum Internet angeboten wird. Was für den Hotelier Service und für den Gast ein wichtiges Kriterium bei der Hotelwahl ist, birgt jedoch Haftungsrisiken in sich. Illegale Downloads können als Urheberrechtsverletzungen empfindliche Geldbußen nach sich ziehen.
Der Hotelverband hatte deshalb bereits im Jahr 2009 erstmals sein Merkblatt „Haftungsfragen beim Internetzugang für Gäste in Hotels“ veröffentlicht. Zwischenzeitlich hat sich die Rechtsprechung bis hinauf zum Bundesgerichtshof (BGH) intensiv mit den Haftungsfragen rund ums WLAN auseinandergesetzt. In seiner Entscheidung zeigt der BGH Anforderungen für Maßnahmen auf, mit welchen WLAN-Hotspots generell gesichert werden sollten. Um den Hotelier auf diese Anforderungen vorzubereiten, skizziert das Merkblatt die Haftungssituation des Hoteliers und wirft einen Blick auf die aktuelle Rechtsprechung in diesem Gebiet.
Das Merkblatt enthält daneben ebenso einfache wie praxisnahe Lösungen, die der Hotelverband mit spezialisierten Partnern entwickelt hat, um das Haftungsrisiko für Internetzugänge in Hotels zu minimieren. Das Lösungskonzept basiert dabei auf vier Säulen, nämlich einer technisch sicheren Hotspot-Komplettlösung, Hinweisen zur Nutzung des Internetzuganges durch den Gast, einer Versicherungslösung für das verbleibende Haftungsrisiko und last but not least einer Rechtshilfe durch eine spezialisierte Anwaltskanzlei.
Neu hinzugekommen ist eine Checkliste mit Sicherheitsaspekten für die Auswahl von Hardware-Komponenten und die Konfiguration des Hotelnetzes, die bei der Einrichtung eines WLAN-Netzes im Hotel beachtet werden sollte.
Das Merkblatt hilft dem Hotelier, die richtige Zugangslösung für sein Hotel zu finden. Die ebenfalls im Merkblatt enthaltenen Nutzungsbedingungen kann der Hotelier seinem Gast in übersichtlicher und verständlicher Form vorlegen. Sie enthalten ohne Gewähr die aus Sicht des Hotelverbandes wichtigen Aspekte, über welche der Hotelier seinen Gast bei der Benutzung des Internetzugangs im Hotel aufklären sollte. Als bewährten Service wurden die im Merkblatt enthaltenen Hinweise für die Gäste ins Englische übersetzt.
Die Neuauflage des Merkblattes mit den Nutzungsbedingungen steht IHA-Mitgliedern kostenfrei zum Download zur Verfügung. Für Nicht-IHA-Mitglieder ist das Merkblatt im IHA-Shop unter 1 erhältlich. Der Preis beträgt 25,00 Euro (inkl. USt). Für Mitgliedshotels des DEHOGA beträgt der Preis 20,00 Euro (inkl. USt). -
Best Western Hotels Deutschland: 2011 mit 12% mehr Umsatz – Wachstum in allen Segmenten
(Eschborn/Taunus, 15. Februar 2012) Die Zeichen stehen auf Wachstum: Die 1 in Deutschland haben das zurückliegende Geschäftsjahr 2011 mit einem zweistelligen Umsatzplus abgeschlossen. So konnte Deutschlands größte Hotelgruppe den Gesamtumsatz um knapp zwölf Prozent im Vergleich zu 2010 auf über 634 Millionen Euro steigern. Die durchschnittliche Belegung der Hotels kletterte im Jahresvergleich um drei Prozent und die Zimmernettopreise konnten mit einem leichten Plus von einem Prozent stabil gehalten werden. Erfreulich hat sich auch die Expansion der Gruppe in Deutschland entwickelt: Die Hotelmarke präsentiert in 2011 erneut einen Ausbau des Hotelportfolios um 13 neue Hotels. Für das laufende Geschäftsjahr blickt Best Western zuversichtlich in die Zukunft: Erwartet werden in 2012 eine erneute Umsatzsteigerung und nachhaltige Hotelexpansion.
„Wir blicken auf ein erfreuliches Geschäftsjahr zurück, in dem wir unsere Position in Deutschland deutlich ausbauen konnten. Mit knapp 200 individuellen Hotels sind wir mittlerweile die größte Hotelmarke hier zu Lande. Wir verzeichnen im Jahr 2011 einen Zuwachs in allen Geschäftssegmenten, was zu einem schönen Umsatzplus für die gesamte Gruppe geführt hat“, erklärt Marcus Smola, Geschäftsführer der Best Western Hotels Deutschland GmbH, der seit Anfang 2008 die Marke Best Western in Deutschland führt. Im Vorfeld der Internationalen Tourismusbörse ITB präsentiert die Hotelgruppe in Eschborn damit erneut ein Rekordgeschäftsjahr. So haben die Best Western Hotels in Deutschland erstmals einen Gesamtumsatz von 634,2 Mio. Euro realisiert, was einem Plus von 11,9 Prozent gegenüber Vorjahr entspricht. Derzeit gehören zur Best Western Hotels Deutschland GmbH 196 individuelle Hotels der Drei- bis Vier-Sterne-Kategorie, darunter sowohl Tagungs- und Stadthotels als auch Ferienresorts.
Wirtschaftliche starke Entwicklung
Ein Blick auf die wichtigsten Kennzahlen bestätigt die stabile Entwicklung der Hotelgruppe. So konnten die Best Western Hotels im Geschäftsjahr 2011 ihre durchschnittliche Auslastung erneut leicht steigern. Die Häuser der Gruppe haben eine durchschnittliche Belegung von 69 Prozent realisiert, was einem Plus von 2,99 Prozent entspricht (2010: 67 Prozent). „Damit liegen wir erstmals wieder mit der durchschnittlichen Belegung unserer Hotels über Vorkrisenniveau“, so Smola. Ein leichtes Plus verzeichnen auch die durchschnittlichen Zimmerpreise bei Best Western. So zeigt die Jahresbilanz der Hotelgruppe einen um ein Prozent auf 83,50 Euro stabil gehaltenen Netto-Zimmerpreis der Hotels. Dementsprechend ist auch der durchschnittliche Zimmerumsatz, der so genannte RevPAR (Revenue Per Available Room), der Best Western Hotels im Geschäftsjahr 2011 um fast vier Prozent auf 57,62 Euro angestiegen. „Wir freuen uns über die stabilen Ergebnisse. Das insgesamt niedrige Niveau der Zimmerpreise in Deutschland bleibt jedoch der Pferdefuß der deutschen Hotellerie. Nach wie vor gehört Deutschland mit seinen Hotelpreisen zu den europäischen Schlusslichtern – dies ist bei Angebot und Qualität unserer Hotels nicht nachvollziehbar. Wenn dazu noch steigende Vertriebskosten von weit über zehn Prozent kommen, bleibt unter dem Strich nicht immer viel übrig. Wir verfolgen deshalb konsequent die Strategie, unseren Eigenvertrieb zu stärken – sprich: mehr Buchungen über die eigenen Vertriebskanäle zu generieren, bei denen die Vertriebskosten niedrig sind“, erklärt Smola.
Portfolio in Deutschland und Luxemburg ausgebaut
Als Markenpartner für unabhängige Hotels konnte die Gruppe im vergangenen Geschäftsjahr ihre Position in Deutschland erneut stärken. Der Ausbau der Marketing- und Verkaufsaktivitäten sowie die stärkere Markenprofilierung haben zu einer Steigerung der Nachfrage individueller Hotels nach Anschluss an die Marke geführt. „Heute wird es als Privathotel immer schwieriger, im Wettbewerb mit großen Hotelkonzernen zu bestehen. Die internationale Marke Best Western unterstützt individuelle Hotels bei der professionellen Vermarktung und garantiert damit den langfristigen wirtschaftlichen Erfolg der Einzelhotels“, so Smola weiter. Das Hotelportfolio der Best Western Hotels Deutschland GmbH wurde demzufolge ein weiteres Mal ausgebaut: Das Hotelangebot ist in Deutschland im Jahr 2011 um 13 Hotels gewachsen, sieben Häuser haben die Gruppe vergangenes Jahr verlassen. Mit weiteren vier neuen Häusern, die sich bereits in diesem Jahr der Marke angeschlossen haben, segeln mittlerweile 196 individuelle Häuser mit knapp 19.500 Zimmern unter Best Western Flagge und bilden gemeinsam die größte Hotelmarke Deutschlands. Zu den neuen Standorten gehören unter anderem Mainz, Veitshöchheim bei Würzburg, Dasing-Augsburg sowie Barleben vor den Toren Magdeburgs. Mit Altenberg im Erzgebirge, Bad Herrenalb und Schlüsselfeld-Reichmannsdorf konnten weitere neue touristische Destinationen hinzugewonnen werden. Außerdem wurde das bestehende Angebot in Frankfurt, Köln, Düsseldorf und Leipzig um weitere Hotels ergänzt. „Besonders freut uns, dass wir zudem unser Angebot in Luxemburg, das wir von Deutschland aus betreuen, verdreifachen konnten“, schmunzelt Smola. In Luxemburg sind zwei Häuser in Luxemburg-Stadt und in Gonderange dazu gekommen, so dass nun insgesamt drei Häuser in dem Großherzogtum angeboten werden können. „Und in den ersten zwei Monaten dieses Jahres wurden bereits Hotels in Pirmasens, Fellbach bei Stuttgart und in Bautzen angeschlossen“, so Smola. Anfang März eröffnet dann außerdem das neu gebaute Best Western Plus Bierkulturhotel Schwanen in Ehingen in der Schwäbischen Alb. „Wir sehen, dass insbesondere unsere Servicestrategie „Von Herzen anders“ genau zu unseren Hotels passt“, so Smola. „Mit Häusern, die lokalen Charme bieten und die durch die Führung eines Einzelhoteliers familiärer und gästeorientierter sind, haben wir unsere Marke mit individuellen Schmuckstücken aufgebaut. Nicht Hotels von der Stange, sondern Vielfalt und Herzlichkeit sind die Markenkennzeichen von Best Western. Dies ist unser Wettbewerbsvorteil gegenüber konzerngesteuerten Hotelmarken, die oftmals eher den Shareholder statt den Gast im Fokus haben“, sagt Smola.
Dreifach gut ist einfach besser
Einen weiteren Expansionsschub gibt die im vergangenen Dezember gestartete neue Markenkategorisierung, die auch in diesem Jahr konsequent fortgeführt wird. Als Teil einer neuen weltweiten Markenstrategie präsentiert die Hotelgruppe seit Ende 2011 neben ihrer Kernmarke Best Western nun insgesamt zwei weitere Markenkategorien: Best Western Plus und Best Western Premier. Die drei Hotelkategorien unterscheiden sich in Ausstattung, Serviceangebot und Design. Die ersten elf Best Western Plus Hotels befinden sich unter anderem in Hamburg, München, Ulm, Essen und von März 2012 an auch in Ehingen. „Wir gehen davon aus, dass wir von unserem Hotelangebot hier zu Lande künftig etwa 50 bis 60 Häuser in der neuen Kategorie Plus anbieten können“, so Smola. „Alle unsere Hotels weltweit sind trotz garantierter Qualitätsstandards sehr individuell und unterscheiden sich alle voneinander. Unsere Gäste sollen mit der Kategorisierung eine noch klarere Aussage über das Angebot und den Standard der einzelnen Best Western Hotels weltweit erhalten. So erfährt das Markenimage unserer globalen Hotelkette ein greifbareres Profil“, bringt es Smola auf den Punkt.
Ausblick und Strategien für 2012
„Die wirtschaftliche Erholung seit Ende 2010 hat sich im vergangenen Jahr fortgesetzt und zu einer stabilen Entwicklung unserer Gruppe gesorgt. Sowohl im Geschäftsreise- als auch im Tagungsmarkt ist die Nachfrage wieder voll da. Auch touristische Reisen entwickeln sich nach wie vor positiv“, resümiert Smola. Dementsprechend zuversichtlich sieht die Prognose für das laufende Geschäftsjahr aus. „Die Zeichen stehen auf Plus: Sowohl was die Auslastung als auch die Preise unserer Hotels betrifft“, sagt Smola. Deshalb rechnet der Best Western-Chef auch im Jahr 2012 mit einem nochmaligen Umsatzzuwachs: „Wir gehen davon aus, dass wir den Gesamtumsatz der Gruppe um mindestens zehn Prozent gegenüber Vorjahr steigern können.“ Zudem soll die Expansion der Gruppe in Deutschland nachhaltig fortgesetzt werden. „Wir planen unser Portfolio mit 15 neuen Hotels in diesem Jahr zu ergänzen“, prognostiziert Smola. „Allerdings sehen wir auch Herausforderungen im Markt: Als besonders anfällige Branche gegenüber wirtschaftlichen Konjunktureinbrüchen sind wir auf eine stabile gesamtwirtschaftliche Entwicklung angewiesen. Eine weitere Herausforderung ist der kluge und strategische Umgang mit Vertriebspartnern. In der heutigen Hotellerie ist die Zusammenarbeit mit Hotelportalen und Drittanbietern eine Notwendigkeit, die allerdings leider allzu oft mit sehr hohen Vertriebskosten verbunden ist. Um diese Kosten zu reduzieren und im Zaum zu halten, stecken wir sehr viel Entwicklung und Kraft in den Ausbau der eigenen Vertriebskanäle. Internet und Social Media haben volle Transparenz über Verfügbarkeiten und Preise gebracht. Wir bauen deshalb den Verkauf über eigene Kanäle konsequent aus, um Gäste und Bucher auf unsere Internetseiten zu holen“, so Smola.
Herausforderung Fachkräftemangel
„Eine der weiteren großen Herausforderungen der Branche wird künftig in noch größerem Maße das Thema Mitarbeiter sein. Durch den Fachkräftemangel in der Hotellerie, der durch die demographische Entwicklung noch verstärkt werden wird, werden sich Hotelgruppen attraktive Modelle überlegen, die die Mitarbeiterakquise und die Bindung von Mitarbeitern unterstützen“, so Smola. „Wir werden künftig in der Hotellerie nicht nur im Wettbewerb um Gäste, sondern auch um qualifizierte Mitarbeiter stehen“, kündigt Smola an. Best Western bietet deshalb bereits heute eine Reihe von Vorteilen für Mitarbeiter. „Weiterbildung und Personalentwicklung werden bei Best Western großgeschrieben. So profitieren die rund 200 mittelständischen Privathotels der Marke in Deutschland von einem eigenen Trainingsinstitut“, so Smola. Jährlich finden hier mehr als 300 Seminare, Lehrgänge und Schulungen statt. Das Institut vermittelt dabei Fach- und Führungswissen für alle Betriebsbereiche eines Hotels. „Wir arbeiten derzeit an weiteren Programmen für Auszubildende und Mitarbeiter, die wir gemeinsam mit unseren Hotels anbieten wollen. Wir verstehen uns als Dienstleister für Hotels in allen wichtigen Fragen“, sagt Smola.