(München, 12. Juli 2012) Weiße Tennissocken in Trekking-Sandalen, Brustbeutel, Bauchtaschen, um den Hals baumelnde Kameras und ein stetig wandernder Blick auf der Suche nach Orientierung und Sehenswertem – es gibt eine Reihe von Merkmalen, die den typischen Touristen auf den ersten Blick als solchen entlarven. Doch auch wer nicht diesem oft skizzierten Stereotypen entspricht und sich nicht auf Anhieb als Tourist zu erkennen gibt, kann im Ausland in so manches Fettnäpfchen treten, das ihm letztendlich doch den Stempel „Tourist“ einbringt. Schuld sind ein paar kulturelle Eigenheiten, die man oft erst dann kennen lernt, wenn man Land und Leute im Alltag erlebt. Cheapflug.de, das Online-Portal für die Suche nach und den Vergleich von Flugpreisen, hat die Bräuche und Gewohnheiten einiger Länder auf 1 in einem kleinen, kulturellen Knigge zusammengestellt.
1 Keine Weißwurst nach zwölf in Bayern
Kein Cappuccino nach zwölf in Italien
Latte Macchiato, Espresso und Cappuccino sind auch in Deutschland längst keine Fremdwörter mehr: Die italienische Kaffeekultur hat sich bereits ihren Weg gen Norden gebahnt und ist auch aus deutschen Cafés kaum mehr wegzudenken. Doch wer meint, dadurch bereits die beste Schule durchlaufen zu haben, um auch in Italien als erfahrener Kaffeeliebhaber zu glänzen, der irrt. Während man hierzulande zu jeder Tages- und Nachtzeit Latte Macchiato und Cappuccino trinken kann, ist der Genuss von Milchkaffeegetränken nach zwölf Uhr mittags in Italien tabu. Grund dafür ist die weit verbreitete Ansicht, dass Kaffeegetränke mit Milch wegen des starken Sättigungseffekts bereits eine volle Mahlzeit darstellen. Espresso hingegen ist zu jeder Tageszeit sehr beliebt und am Morgen kann man in Ruhe seinen Cappuccino genießen, ohne dabei schräge Blicke zu kassieren. Wer es noch ein bisschen authentischer will und noch dazu ein wenig Geld sparen möchte, der trinkt seinen Kaffee – wie die meisten Italiener – im Stehen an der Bar. Kaffeekränzchen im Sitzen, oft in der Nähe beliebter Sehenswürdigkeiten, deuten meist auf eine Ansammlung von Touristen hin. Dieser Fauxpas wird oft mit einer saftigen Rechnung bestraft.
Essenszeit in Spanien
In Spanien wird das Abendessen regelrecht als soziales Ereignis zelebriert: Die Familie kommt zusammen oder man trifft sich mit Freunden, um in geselliger Runde zu essen. Ein typisch spanisches Abendessen kann sich oft über Stunden hinziehen und beginnt erst spät am Abend: Vor neun Uhr sieht man keine Einheimischen, sondern ausschließlich hungrige Touristen im Restaurant. Wen vor neun schon der Hunger plagt, muss damit rechnen, direkt als Tourist abgestempelt zu werden. Wenn der Kellner gleich mit der deutschen Speisekarte anrückt, kann man davon ausgehen, das Klischee des Touristen perfekt bedient zu haben. Um dem entgegenzuwirken, hilft es oftmals schon, sich am Tagesrhythmus der Einheimischen zu orientieren und alles etwas gemütlicher angehen zu lassen.
1 Regenschirme in Japan
Keine Weißwurst nach zwölf in Bayern
Bayern ist für den Rest Deutschlands auch irgendwie Ausland. Südlich des so genannten Weißwurstäquators werden Traditionen gepflegt, die im Rest des Landes auf Unverständnis stoßen und vor Ort das „Mia san mia“-Gefühl stärken. Auch die Vorliebe der Bayern für deftiges Essen ist allseits bekannt. Ob Haxn, Hendl oder Weißwurst – als Tourist kann man sich vor Ort durch sämtliche Spezialitäten futtern, ohne gleich als Nicht-Bayer entlarvt zu werden. Vorsicht ist lediglich bei der Weißwurst geboten: Die kommt bei den Einwohnern des Freistaats nach zwölf Uhr mittags nicht mehr auf den Tisch. Diese Regel stammt vermutlich aus einer Zeit, in der die leicht verderbliche Speise noch nicht gekühlt werden konnte und daher so schnell wie möglich verzehrt werden musste. Auch die Verzehrweise ist eine Kunst für sich: Die Brühwürste, die meist in Gesellschaft von süßem Senf, Brezn und Weißbier zu finden sind, müssen zunächst mit Messer und Gabel vom Darm befreit werden. Fortgeschrittene Weißwurstgenießer beherrschen die Kunst des „Zuzelns“, wobei das Fleisch mit Mund und Zähnen aus dem Darm herausgesaugt wird.
Regenschirme in Japan
Wer in Japan mit einem tropfenden Regenschirm durchs Kaufhaus rennt, riskiert gleich zweierlei Ausrutscher. Wenn ihn nicht der nasse Boden zu Fall bringt, wird er doch prompt für seinen kulturellen Fauxpas bestraft und als Tourist abgestempelt, denn in japanischen Kaufhäusern gibt es eine wichtige Regel: Bei Regen darf der tropfnasse Schirm nicht schutzlos mit ins Kaufhaus genommen werden. Statt des guten alten Schirmständers, der in Japan wahrscheinlich ein großes Schirmchaos auslösen würde, stehen hier am Eingang Angestellte bereit, die Hüllen für die nassen Regenschirme verteilen. So kann man auch als Tourist in Japan in ein trockenes Shoppingvergnügen starten.
Argentinischer Busverkehr
Öffentliche Verkehrsmittel sind meist die beste Lösung, um vor Ort von A nach B zu gelangen und noch dazu den Alltag der Einheimischen kennen zu lernen. Wer in Argentinien vom Fleck kommen möchte, sollte vorher ein paar auffällige Winktechniken einstudieren. Die bloße Präsenz an einer offiziellen Bushaltestelle bewegt argentinische Busfahrer noch lange nicht zum Anhalten. Als Reisender mit öffentlichen Verkehrsmitteln muss man dem Busfahrer früh genug durch ausschweifende Bewegungen Interesse signalisieren, bei ihm einzusteigen. Wer dann auch noch das passende Wechselgeld parat hat, um sein Ticket zu bezahlen, kann sein Ziel erreichen, ohne als Tourist aufzufallen.
Blog
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Kulturelle Fettnäpfchen im Ausland – Cheapflug.de erklärt, wie man im Ausland nicht auf Anhieb als Tourist auffällt
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Nicole Lerrahn kommuniziert für NH Hoteles
(Berlin, 12. Juli 2012) Nicole Lerrahn ist seit 1. Juli 2012 die neue Kommunikationsmanagerin von NH Hoteles in Berlin. Als Communications Manager Business Unit Central Europe verantwortet sie die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der internationalen Hotelgruppe in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Polen, Ungarn, Slowakei, der Tschechischen Republik sowie Rumänien.
1 Nicole Lerrahn
Bevor ihr Weg sie nach Berlin führte, war Nicole Lerrahn bei der Reederei Aida Cruises in Rostock zuletzt als Managerin Communication für die Themen Nachhaltigkeit und externe Kommunikation zuständig.
Nicole Lerrahn begann ihre berufliche Karriere 2005 als Pressereferentin eines Verlages (digital publishing AG) in München. Anschließend war sie als PR-Beraterin in einer PR-Agentur (Akima Media) tätig, bis sie im November 2008 zu Aida wechselte.
Die 33-Jährige studierte Politik- und Kommunikationswissenschaften sowie Spanisch und Portugiesisch mit dem Abschluss Magister in Rostock sowie in La Plata/ Argentinien und Rio de Janeiro/Brasilien. -
Kölner Reisevermittler Animod weitet sein Angebot für Alleinreisende aus und erschließt neue Zielgruppe
(Köln, 11. Juli 2012) Singles und Alleinreisende nehmen für Hotellerie und Tourismus immer mehr an Bedeutung zu. Sie stellen laut Umfrageergebnissen der IHK Rostock die zweitwichtigste Zielgruppe dieser Branche dar. Animod, der Spezialist für Hotel- und Reisegutscheine, reagiert auf diese Entwicklung und baut sein Angebot an Hotelgutscheinen für Einzelzimmer aus. In der eigens eingerichteten Kategorie „Singlereisen“ bietet der Reisevermittler Hotelgutscheine speziell für Alleinreisende an.
Singles und Alleinreisende sind eine der wichtigsten Zielgruppen für Hotellerie und Tourismus. Insbesondere, weil diese Klientel breit gefächert ist und laufend an Bedeutung zunimmt. Egal, ob es um die rund 16 Millionen allein lebenden Deutschen geht, Alleinerzieher, Singles oder Personen, die einfach ohne Begleitung eine Auszeit nehmen wollen: Alleinreisende sind die zweitwichtigste Zielgruppe für die Hotellerie, so Umfrageergebnisse der IHK Rostock.
Animod reagiert auf die starke und ständig steigende Nachfrage dieser Zielgruppe und erweitert sein Angebot: Auf 1 finden Alleinreisende seit Kurzem in der eigens eingerichteten Kategorie „Singlereisen“ Hotel- und Reisegutscheine für Einzelzimmer. Genau wie die Doppelzimmer-Angebote zeichnen sich auch diese ANIMOD-Hotelgutscheine durch ein ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis aus. Wie gewohnt liegt der Schwerpunkt auf 4* und 5* Häuser. „Es ist uns ein besonderes Anliegen, gezielt auf die Bedürfnisse der Käufer einzugehen, denn Service und Qualität sowie die Zufriedenheit unserer Kunden haben für uns oberste Priorität“, sagt Ira Hielscher, Gründerin und Eigentümerin der Animod GmbH. „Unser Ziel ist es, für jedes unser über 800 Partnerhotels auch spezielle Einzelzimmer-Angebote anzubieten, um so auch Alleinreisenden das Übernachten in exklusiven Hotels stets zum besten Preis zu ermöglichen.“ -
Steigenberger ist Nummer 1 der Touristik Service Champions 2012
(Frankfurt/Main, 11. Juli 2012) Die Hotelgruppe 1 belegt im internationalen Ranking der Service Champions 2012 Platz 1 unter den Premium-Hotels und ist Branchenführer im Touristik-Segment.
Die Steigenberger Hotels and Resorts mit Sitz in Frankfurt belegen im Ranking der Service Champions den führenden Rang im Bereich Touristik. Gleichzeitig wurde die Hotelgruppe mit dem ersten Platz in der Kategorie Premium-Hotels ausgezeichnet.
Für die Service Champions, Deutschlands größtes Service-Ranking, werden jährlich über 1.000 Unternehmen in über 100 Branchen aus Kundensicht bewertet. Dazu werden Kunden der jeweiligen Unternehmen befragt, wie sie deren Service beurteilen. Im Juni 2012 wurden die aktuellen Servicewerte für über 150 Unternehmen aus dem Touristik-Segment erhoben. Die Service Champions sind eine Initiative der Kölner Analysegesellschaft ServiceValue GmbH, der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der Tageszeitung “Die Welt”.
„Wir sind stolz auf unser exzellentes Ergebnis bei den Service Champions“, erklärt Matthias Heck, Vorstand der Steigenberger Hotels AG. „Unsere Mitarbeiter sind hervorragend ausgebildet, und das zeigt sich deutlich in der Kundenzufriedenheit“, so Heck weiter. -
Neue Ideen und mehr Zusammenarbeit durch CookTank: Spitzenköche aus fünf Ländern im offenen Dialog mit Wissenschaft und Medien
(Osnabrück, 11. Juli 2012) Wie sieht die Küche von morgen aus? Welche neuen Zutaten oder Kochtechniken begeistern zurzeit und was kann eigentlich die Kulinarik aus der Forschung lernen? Um diesen Fragen nachzugehen, trafen sich heute zehn der innovativsten Spitzenköche mit Vertretern aus Wissenschaft und Medien zum gemeinsamen „CookTank“ – einer Koch- und Denkfabrik nach Vorbild des englischen „think tanks“. Auf Einladung des Online-Magazins 1 wurde dabei bereits zum dritten Mal zusammen gekocht, gegessen und viel diskutiert. Ziel der fachübergreifenden Treffen ist es, den Dialog untereinander zu fördern und den Teilnehmern ein unverkrampftes Forum zum freien Gedankenaustausch zu bieten. Austragungsort war das Osnabrücker Drei-Sterne-Restaurant „la vie“ bei Gastgeber Thomas Bühner.
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Die Idee zum interdisziplinären Austausch hatte Sternefresser-Gründer Christian Stromann. „Kochen und fachsimpeln – darum geht es beim CookTank. Die Akteure haben hier die Möglichkeit, sich einmal fernab öffentlicher Veranstaltungen dem Dialog über ihre Küchen und neuen Erkenntnissen verwandter Fachbereiche zu widmen.“ Die Atmosphäre ist betont entspannt und offen. „Jeder bringt seine Erfahrungen und sein Wissen ein, doch die Freude am Austausch steht klar im Vordergrund.“
Kernstück des CookTanks ist das Verkosten neuer Gerichte und wenig bekannter Produkte. Jeder der Teilnehmer kocht einen wegweisenden Gang, der bestenfalls noch nicht auf der eigenen Menükarte zu finden ist. Idee, Zubereitung und Geschmack werden in der Gruppe besprochen, wobei Manöverkritik ausdrücklich gewünscht ist. „Das Feedback ist ein sehr wichtiger Aspekt“, bestätigt Stromann und erklärt weiter: „Man hat als Koch schließlich selten die Chance, einen Gang einer ganzen Riege von besternten Kollegen vorzustellen.“ Hinzu kommen interessante Produktneuheiten – so etwa Wildkräuter, Gewürze, Blüten oder rekultivierte, alte Gemüsesorten von Erzeugern wie „Essbare Landschaften“ oder „Food Connection“.
Die Analyse der Kostproben wird nicht nur angeregt sondern auch fachlich vertieft. Für das wissenschaftliche Fundament der Reihe sorgt Prof. Dr. Thomas Vilgis, seines Zeichens Physiker am Max-Planck-Institut, Autor und Vorsitzender der Deutschen Akademie für Kulinaristik. Welche inhaltliche Tiefe sich dadurch entwickelt, zeigen die jeweils zentralen Themen der Koch- und Denkfabrik. Diesmal wurde der vielschichtige Bereich „Sensorik“ mit den Unterpunkten Temperatur, Viskosität und Trocknung im Detail besprochen. In eingestreuten Kurzvorträgen beleuchtet Vilgis die physikalischen und chemischen Aspekte der gekochten Gerichte und liefert wertvolles Hintergrundwissen aus der Forschung.
Bereits Monate vor der Veranstaltung wird im Organisationsteam über interessante Themenvorschläge für das nächste Treffen beraten. Neben den Redaktionsmitgliedern von Sternefresser.de und Prof. Vilgis gehört Gastgeber Thomas Bühner zu den Förderern der ersten Stunde. Die gute Resonanz gibt den Initiatoren recht und spiegelt sich in der Gästeliste wider. Unter über 30 Teilnehmern fanden sich neben den deutschen Sterneköchen Hans Horberth (La Vision), Sebastian Zier (La Mer), Jörg Sackmann (Hotel Sackmann), Sven Elverfeld (Aqua) und Johannes King (Söl`ring Hof) sowie den Patissiers René Frank (La Vie), Andy Vorbusch (Vendôme) und Christian Hümbs (La Mer) erneut auch internationale Kochgrößen. So vertraten Jacob Jan Boerma (De Leest) und Moshik Roth (&samhoud places) die Niederlande, während Sang-Hoon Degeimbre (L’Air du Temps) aus Belgien anreiste. Kreativchef Michael Simon Reis nahm für das Wiener Restaurant „Steirereck“ teil und mit Zwei-Sterne-Köchin Tanja Grandits aus dem „Stucki“ im Schweizer Basel vervollständigte eine der wenigen Frauen in der Spitzengastronomie die Runde.
Der nächste CookTank findet Ende des Jahres im äußersten Südwesten Deutschlands statt. Drei-Sterne-Koch Christian Bau lädt dann in das Restaurant Schloß Berg nach Perl/Nennig ein.
Sternefresser.de ist eines der führenden, deutschsprachigen Online-Magazine für Themen der Spitzengastronomie. Regelmäßig werden die besten Restaurants Europas ausführlich besprochen und viele der besuchten Sterneköche erlebt der Leser hautnah im Video-Interview. Mit oft polarisierender Meinung und einschlägigen Rubriken wie “Götterspeisen” oder “ESSkalationen” unterhält und informiert das Magazin gleichermaßen.
Das Format der Koch- und Denkfabrik “CookTank” wurde auf Initiative von Sternefresser.de im Frühjahr 2011 ins Leben gerufen und seither in regelmäßigen Abständen organisiert. Partner der ersten Stunde ist neben Prof. Dr. Thomas Vilgis von der Deutschen Akademie für Kulinaristik der Drei-Sterne-Koch Thomas Bühner aus dem Restaurant „la vie“ in Osnabrück. -
Bundesverwaltungsgericht: Bettensteuer teilweise verfassungswidrig – Nicht zulässig bei Geschäftsreisen
(Leipzig, 11. Juli 2012) Endlich etwas mehr Klarheit in Sachen Matratzen-Maut: Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat heute entschieden, dass Gemeinden Steuern nur auf privat veranlasste entgeltliche Übernachtungen erheben dürfen, nicht aber auf solche, die beruflich zwingend erforderlich sind. Dies stärkt die Business-Hotellerie nachhaltig.
Die Revisionsklägerinnen betreiben Hotels in Trier und Bingen am Rhein. Beide Städte erheben nach ihren Satzungen eine sog. Kulturförderabgabe für entgeltliche Übernachtungen in ihrem Stadtgebiet. Die Normenkontrollanträge gegen die Satzungen sind bei dem Oberverwaltungsgericht erfolglos geblieben. Auf die Revisionen hat das Bundesverwaltungsgericht die Urteile des Oberverwaltungsgerichts geändert und die Satzungen für unwirksam erklärt.
Die Kulturförderabgabe auf Übernachtungen ist eine örtliche Aufwandsteuer nach Art. 105 Abs. 2a GG. Nach ständiger Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und des Bundesverwaltungsgerichts erfassen Aufwandsteuern die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, die darin zum Ausdruck kommt, dass die Verwendung von Einkommen für den persönlichen Lebensbedarf (Konsum) über die Befriedigung des allgemeinen Lebensbedarfs hinausgeht. Diese Voraussetzung liegt zwar vor bei entgeltlichen Übernachtungen aus privaten, insbesondere touristischen Gründen.
Sie fehlt aber bei entgeltlichen Übernachtungen, die beruflich zwingend erforderlich sind. Solche Übernachtungen dienen bei einer wertenden Betrachtung nicht der Verwendung, sondern der Erzielung von Einkommen und unterliegen daher nicht der Auf- wandbesteuerung.
Eine Aufwandsteuer darf darüber hinaus einer bundesgesetzlich geregelten Steuer nicht gleichartig sein. Die Aufwandsteuern für privat veranlasste Übernachtungen sind nach einer Gesamtbewertung nicht als gleichartig mit der Umsatzsteuer anzu- sehen. Zwar weisen sie Ähnlichkeiten mit der Umsatzsteuer auf, unterscheiden sich jedoch von ihr erheblich: Sie erfassen den Steuergegenstand „Entgelt für Übernachtung“ nur in einem Teilbereich (private Übernachtung) und werden nach den hier an- gegriffenen Satzungen nur zeitlich begrenzt für vier bzw. sieben zusammenhängende Übernachtungstage erhoben, während die Umsatzsteuer alle Lieferungen und sonstigen Leistungen des Unternehmers betrifft und ohne eine derartige zeitliche Grenze anfällt. Die Satzungen sehen einen Steuerpauschalbetrag vor, während die Umsatzsteuer sich nach einem Hundertsatz vom Übernachtungsentgelt berechnet; zudem wird die Übernachtungssteuer anders als die Umsatzsteuer nur von Erwach- senen erhoben.
Die Satzungen sind gleichwohl nicht nur teilweise, sondern in vollem Umfang unwirksam, weil sie nicht teilbar sind. Es fehlt jegliche Regelung, wie berufsbedingte Übernachtungen von privaten zu unterscheiden sind und wie entsprechende Angaben kontrolliert werden sollen. Das führt zur Ungewissheit über die Besteuerungsvoraussetzungen, die auch nicht für eine Übergangszeit hingenommen werden kann.
BVerwG 9 CN 1.11 und 2.11 – Urteile vom 11. Juli 2012
Vorinstanz: BVerwG 9 CN 1.11: OVG Koblenz, 6 C 11408/10.OVG – Urteil vom 17. Mai 2011 – BVerwG 9 CN 2.11: OVG Koblenz, 6 C 11337/10.OVG – Urteil vom 17. Mai 2011 – -
Unister verbessert Reiseportal: ab-in-den-urlaub.de Vorreiter bei Opt-in
(Leipzig, 10. Juli 2012) Häkchen rein, Häkchen raus: Bei Fragen um Voreinstellungen bei Reiseportalen gibt es seit Monaten Kontroversen. Nun reagierte man bei dem stark wachsenden Internetunternehmen Unister Holding und verbesserte bei 1 – mit 3,5 Millionen Nutzern im Monat eines der führenden Reiseportale in Deutschland – die Vorbelegung der Häkchen bei der Reiserücktritts-Versicherung: Bisher als Opt-out wurde dies nun als Opt-in eingestellt, muss also ausdrücklich angeklickt werden.
1 ab-in-den-urlaub.de
Unister-Sprecher Dr. Konstantin Korosides nahm unlängst in einem Interview mit der Touristik-Fachzeitschrift „fvw“ zu den Medienvorwürfen Stellung. „Die Aussage, man könne buchen, obwohl man sich lediglich in einer Preisrecherche befinde, ist unwahr und polemisch. Ohne Angabe aller notwendigen Buchungsdaten ist schlichtweg keine Buchung möglich. Sie werden mir zustimmen, dass im Falle von Rechnungszahlung die Aufnahme von Bank und Kreditkartendaten nicht vonnöten ist“, so Korosides. Der Vorwurf dazu lautete, dass auf 1 oder 1 eine Buchung schon ausgelöst werde, obwohl der Kunde noch keine Zahlungsdetails wie Bankverbindung oder Kreditkarte eingegeben habe.
Bereits verbessert – und damit der Kritik von Kunden Rechnung getragen – wurde der Buchungs-Button bei hotelreservierung.de. Bislang lautete diese „Reservieren & weiter“ – nun steht hier „Buchen“. Es kam vermehrt Feedback zur Verständlichkeit des Begriffs „Reservieren“, so Korosides. Daher sah man hier seit geraumer Zeit Handlungsbedarf, bereits vor der Medienkritik. „Sie können uns aber glauben, dass momentan eine ganze Vielzahl an Split-Tests im Hintergrund laufen, um einigen genannten Kritikpunkten entgegenzuwirken. Glauben Sie wirklich wir wären Marktführer, wenn jeder Kunde auf seltsamen Wegen geholt werden würde und unzufrieden wäre?“, so Korosides.
Bei Unister will man sich nun mit Hauptaugenmerk auf die Verbesserung des Kundenservice konzentrieren. Das Thema Kundenbindung habe oberste Priorität bei Unister-Gründer Thomas Wagner, heißt es aus Leipzig. „Wir waren auf Grund des schnellen Wachstums nicht mehr in der Lage jederzeit die gewünschte Servicequalität den Verbrauchern zu bieten. So haben wir in den letzten Jahren ein touristisches Servicecenter mit über 400 Mitarbeitern aufgebaut. Das ist in so kurzer Zeit natürlich eine riesige Herausforderung, aber noch immer nicht ausreichend. Dieses Problem bestand besonders in Buchungsstoßzeiten. Wir bedauern das sehr, dass wir hier unsere Kunden nicht perfekt zufrieden stellen konnten und entschuldigen uns auch hierfür ausdrücklich“, sagte Unister-Chefsprecher Korosides. -
Ehrung für beste Managementleistungen der Reisebranche: Nominierungen für die Auszeichnungen “Travel Industry Manager des Jahres” und “Sales Manager 2012”
(Frankfurt/Main, 10. Juli 2012) Höchste Anerkennung für Management-Leistungen in der deutschen Reiseindustrie. Für den vom Travel Industry Club ausgelobten Branchen-Preis “Travel Industry Manager des Jahres” sind die ersten Vorentscheidungen gefallen. Eine hochkarätige Jury hat jetzt die Manager bekannt gegeben, die für die renommierte Auszeichnung vorgeschlagen sind.
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Nominiert für den Preis als bester “Travel Industry Manager des Jahres” sind Thomas H. Althoff von den Althoff Hotels & Resorts, Wolfgang Altmüller der VR meine Raiffeisenbank eG, Dr. Peter Fankhauser von der Thomas Cook AG, Petra Hedorfer von der Deutschen Zentrale für Tourismus e.V., Roland Keppler der Europcar Autovermietung, Tobias Ragge vom HRS Hotel Reservation Service, Ralf Teckentrup von der Condor Flugdienst GmbH sowie Michael Thamm von Costa Crociere S.p.A.
Für die Auszeichnung als bester “Sales Manager 2012” sind Volker Greiner von Emirates, Thorsten Lehmann von der Sunny Cars GmbH, Wybcke Meier von der Windrose Finest Travel GmbH, Cornelius Meyer der BEST-RMG Reisen Management AG, Johannes Reißland vom Forum anders reisen e.V. sowie Christian Tillmans von der Deutschen Lufthansa AG nominiert.
Für diese beiden Kategorien wurden die Nominierungen durch das “Advisory Board Communication” des Travel Industry Club vorgenommen. Das Gremium setzt sich zusammen aus den Kommunikationsverantwortlichen touristischer Unternehmen, Wirtschafts- und Fachjournalisten sowie den Inhabern von Kommunikationsagenturen aus dem touristischen Umfeld. Die finale Wahl der Preisträger erfolgt über das Voting einer Jury-Gruppe aus verschiedenen Branchenvertretern. Die Gewinner werden auf einer feierlichen Gala am 24. September 2012 in Köln ausgezeichnet.
Kurzprofile der Nominierten mit Jury-Begründungen sind online abrufbar unter 1. -
Inlandstourismus Mai 2012: 10% mehr Übernachtungen
(Wiesbaden, 10. Juli 2012) Im Mai 2012 gab es in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland 39,0 Millionen Gästeübernachtungen von in- und ausländischen Gästen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, war dies ein Plus von 10% gegenüber Mai 2011.
Sowohl die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland als auch die von Gästen aus dem Inland erhöhte sich dabei im Vergleich zum Vorjahresmonat um 10%. Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland betrug 6,3 Millionen, die von Gästen aus dem Inland 32,7 Millionen.
Im Zeitraum Januar bis Mai 2012 erhöhte sich die Zahl der Gästeübernachtungen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 8% auf 142,7 Millionen. Davon entfielen 23,8 Millionen Übernachtungen auf ausländische Gäste (+10%) und 118,9 Millionen auf Gäste aus dem Inland (+7%). -
Täglich top informiert: ITB Berlin startet 2013 erstmalig offizielles Magazin speziell für internationale Besucher
(Berlin, 10. Juli 2012) Neue Informationsquelle für internationale Messebesucher: Mit den 1 startet die Messe Berlin 2013 erstmalig ein englischsprachiges Magazin insbesondere für Fachbesucher und Journalisten aus dem Ausland. Das englischsprachige Magazin soll den Lesern einen Überblick über Highlights und Neuigkeiten der ITB Berlin auf täglicher Basis liefern. Darüber hinaus erhalten Leser einen Überblick der Veranstaltungen auf der weltweit führenden Messe der internationalen Reiseindustrie. Produziert werden die ITB Berlin News vom 1.
Die ITB Berlin News werden insgesamt fünf Ausgaben umfassen. Die erste erscheint bereits eine Woche vor Beginn der Messe in digitaler Form, die übrigen vier sind während der Veranstaltungstage vom 6. bis 9. März 2012 als Print- und Onlineversion erhältlich. Interessenten erhalten das Magazin auch in insgesamt 100 Berliner Hotels. Die redaktionellen Schwerpunkte sind tagesaktuelle News von der Messe und vom ITB Berlin Kongress, Fakten und Zahlen zu unterschiedlichen Märkten, exklusive Interviews und Dossiers, Hotel Spotlights und „grüne“ Initiativen sowie Tipps zum Aufenthalt in Berlin.
„Das Magazin wird eine überaus wertvolle Informationsquelle für Fachbesucher sein, nicht zuletzt in Bezug auf die wichtigen Ausstellungsbereiche Hospitality und Travel Technology“, kommentiert Dr. Martin Buck, Direktor KompetenzCenter Travel & Logistics Messe Berlin. „Darüber hinaus erhalten Leser Einblicke in Veranstaltungen des ITB Berlin Kongress, Seminare und Studien. So sind sie auch über Veranstaltungen informiert, die sie aufgrund ihres vollen Terminkalenders nicht besuchen können.“
„Wir planen, Fachbesuchern Informationen zu bieten, die ihnen als Orientierung für ihre Entscheidungsprozesse dienen“, ergänzt Gérard Lefebvre, Präsident und CEO von Cleverdis. „Das Magazin wird eine Vielzahl von Themen und Events auf ein übersichtliches Maß bringen. Wir freuen uns sehr, dass die Messe Berlin sich dazu entschieden hat, dieses Format zu initiieren und wir sind stolz darauf, das Magazin zu verlegen.“