(Hamburg, 14. März 2012) Die Zukunft ist ungewiss: Das bei Promis und Genießern geschätzte 1 (11 Zimmer, 11 Mitarbeiter) soll verkauft werden. Inhaber und Betreiber Fritz Lay will rund fünf Millionen Euro erlösen. Ideal wäre eine Veräußerung der Betriebsgesellschaft mit der klassizistischen Immobilie im pikfeinen Stadtteil Harvestehude. Wenn nur das Gebäude weggehen sollte, könnte es zu einem Wohnhaus umgewidmet werden.
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Das Hotel Abtei ist u.a. für sein Gourmetrestaurant „Prinz Frederik“ mit Küchenchef Jpchen Kempf (1 Stern Michelin) bekannt. Die von 1897 stammende Patriziervilla wurde seit 1978 in liebevoller Detail-Arbeit von den Inhabern Petra und Fritz Lay in ein Privathotel umgebaut. Nun will sich Lay mit seiner neuen Lebensgeföhrtin Angela Petersen auf den Verkauf von hochwertigen Bädern von einer renovierten Kerzenfabrik außerhalb Hamburgs konzentrieren.
Lay will das Hotel möglichst bis zu seinem 60. Geburtstag im November veräußet haben. Mit dem Verkauf wurde Engel & Völkers beauftragt. Lay ist Ausnahme-Hotelier. Als Kellner, Koch und Hotelfachmann arbeitete er einst in Fünf-Sterne-Häusern in der Schweiz, Italien, Frankreich und Deutschland. Als Hotelbesitzer kümmerte er sich liebevoll um die Inneneinrichtung britischen Stils mit vielen Exponaten aus eigener Sammlung und das Wohlbefinden seiner Gäste, zu denen Herbert von Karajan, Rith Maria Kubitschek, Heinz Rühmann, Gaby Dohm, Markus Lanz, Sky du Mont und Marius Müller-Westernhagen zählten.
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