Author: holedo_wp_admin

  • Deka Immobilien kauft Jumeirah auf Mallorca

    Frankfurt/Main, 24. September 2007
    Die Deka Immobilien GmbH hat für die WestInvest Gesellschaft für Investmentfonds mbH eine Hotel-Projektentwicklung auf Mallorca erworben. Das exklusive Luxushotel Jumeirah Port Soller, Mallorca, werde dem Sondervermögen WestInvest InterSelect zugeführt, teilte der Fondsdienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe mit. Es verfüge über bis zu 120 großzügig gestaltete Zimmer, mehrere Restaurants und Bars sowie einen Wellness-Bereich von 2.000 qm. Die Fertigstellung der Liegenschaft sei für Frühjahr 2010 vorgesehen. Die Nutzfläche des aus neun Gebäuden bestehenden Hotelkomplexes betrage rund 21.000 qm, das Grundstück sei etwa 18.000 qm groß. Die Jumeirah Group besitzt den Angaben zufolge einen langfristigen Pachtvertrag. “Mit diesem Investment positionieren wir uns in einem der führenden europäischen Hotelmärkte”, erklärt Gerhard Gminder, Geschäftsführer der Deka Immobilien GmbH und verantwortlich für die weltweiten Anund Verkäufe von Immobilien im DekaBank-Konzern. “Das entspricht unserer Strategie, den Hotelanteil in unseren Fonds stärker auszubauen.”

  • Comeback der deutschen Küche

    Nürnberg, 24. September 2007
    Wenn Deutschland den Kochlöffel schwingt, kommen heimische und klassische Gerichte wieder häufiger auf den Tisch. Den Fernsehköchen und Müttern daheim sei Dank. Ebenso im Trend liegen in diesem Jahr gesunde und vegetarische Speisen sowie Fisch. Dies sind Ergebnisse der Studie „Küche und Kochen in Deutschland 2007“ der GfK Panel Services Deutschland.
    Aus der nach 2003 und 2005 zum dritten Mal durchgeführten Erhebung geht hervor, dass viele Tendenzen der letzten Jahre an Schwung gewinnen. Allerdings hat sich die Grundhaltung der 5.000 befragten Privathaushalte zum Kochen kaum verändert. Rund 70 Prozent sagen von sich, sie können gut (53 Prozent) oder sehr gut (16 Prozent) kochen. Ein Fünftel der Befragten gibt an, bereits einen Kochkurs besucht zu haben. Insbesondere in Süddeutschland wird gerne Essen zubereitet, während in der Mitte des Landes der Herd häufiger kalt bleibt. Leicht abgeschwächt auf 31 Prozent hat sich die Freude der Deutschen am Backen, die 2005 noch auf einem hohen Niveau von 33 Prozent lag. Aktuell behaupten 19 Prozent der Haushalte sehr gute „Bäcker“ zu sein.
    Vitamine und Fisch auf dem Tisch
    Auffällig ist der weiterhin verstärkte Trend hin zu gesunder Kost. Insgesamt 72 Prozent der Befragten schätzen frische, selbst zubereitete Zutaten und lehnen industriell gefertigte Nahrungsmittel sowie Fertiggerichte ab. Im Jahr 2003 waren dies nur 63 Prozent. Fastfood wie Pommes frites und Hotdog wurden 2003 noch von zehn Prozent mindestens einmal in der Woche verzehrt, dieses Jahr sind es nur sieben Prozent. Auch kochen immer mehr Bundesbürger fettarm, mit 55 Prozent mehr als die Hälfte der Befragten. Diesem Trend entspricht auch, dass 73 Prozent der Haushalte angeben, sie würden sehr auf einen abwechslungsreichen und ausgewogenen Speiseplan achten. Vor vier Jahren waren es 71 Prozent. Besonders beliebt ist Salat, den drei von vier Befragten mindestens einmal pro Woche zubereiten. Häufiger auf den Tisch als 2003 kommt in diesem Jahr Fisch. Der Anteil stieg im Vierjahresvergleich von 28 auf 32 Prozent der Haushalte. Auch die vegetarische Kochkunst hat aufgeholt. Insgesamt 36 Prozent der Befragten servieren wenigstens einmal wöchentlich fleischlose Kost, was einem Zuwachs von drei Prozent gegenüber 2003 entspricht.
    Deutsche Küche holt auf
    Ob schwäbisch oder bayerisch – die deutsche regionale Küche ist in den letzten Jahren deutlich beliebter geworden. Gegenüber 2003 stieg der Anteil der Haushalte, die mindestens einmal pro Woche heimische Kost zubereiten, von 39 auf 42 Prozent. Spätzle, Semmelknödel, Schnitzel, die klassischen Weiß- und Bratwürste sowie Eintopfgerichte mögen solche Gaumenfreuden sein. Auch ist davon auszugehen, dass der momentane Boom der Fernsehkochshows und die FIFA-Fußball-WM im letzten Jahr das Comeback der deutschen Gerichte beflügelt haben. Hingegen sind Pizza und Pasta auf dem Rückzug. Die italienische Küche steht derzeit nur bei 21 Prozent der Befragten auf dem Wochenspeiseplan. Im Jahr 2003 waren es noch 24 Prozent, die mindestens alle sieben Tage all’italiana zubereiteten.
    Bewährte Rezepte
    Weil die Ansprüche an den Nährwert und die Zubereitung gestiegen sind, schauen immer mehr Befragte der Mutter beim Kochen über die Schulter. Deren bewährte Rezepte sind bei 45 Prozent beliebt. Im Jahr 2003 lag der Wert noch bei 40 Prozent. Der Anteil der Haushalte, die beim Kochen gerne experimentieren, stagniert im Vierjahresvergleich bei 45 Prozent. Auch bei besonderen Anlässen, wenn zum Beispiel für Gäste gekocht wird, werden altbewährte Gerichte exotischen und ausgefallenen Speisen vorgezogen. Hier kommen allerdings vermehrt besondere und qualitativ hochwertige Zutaten zum Einsatz.
    Zur Studie: „Küche und Kochen in Deutschland 2007“ ist eine Grundlagenstudie der GfK Panel Services Deutschland, Bereich GfK-Living. Befragt wurden 5.000 repräsentativ ausgewählte Haushalte zu ihrem Koch- und Backverhalten aber auch zur Einrichtung der Küche, zur Ausstattung mit Möbeln und Elektrogeräten sowie zu Reinigung und Geschirrspülen. In wesentlichen Teilen stellt die Studie eine Wiederholung der in den Jahren 2003 und 2005 durchgeführten gleichnamigen Erhebungen dar, so dass Veränderungen und Trends im Zeitablauf feststellbar sind.

  • Leere Tische? Welche Folgen hat das Rauchverbot in der Gastronomie?

    Hamburg, 20. September 2007
    In Niedersachsen und Baden-Württemberg fürchten viele Gastronomen um ihre Existenz. Seit Einführung des Rauchverbotes in Gaststätten, Restaurants und Discotheken am 1. August laufen vor allem Inhaber kleinerer Betriebe Sturm. Die Dehoga-Landesverbände wollen sogar vor das Bundesverfassungsgericht ziehen. Befürworter des Gastro-Rauchverbotes halten dagegen: In keinem europäischen Land habe es bisher negative wirtschaftliche Auswirkungen durch die Rauchfreiheit von Bars und Restaurants gegeben, sagt die Bundesdrogenbeauftragte Sabine Bätzing. Das Marktforschungsinstitut CHD Expert führt dazu eine telefonische Befragung von Betreibern von Bars, Kneipen und Restaurants in den beiden Bundesländern durch. Die Studie „Auswirkungen des Nichtraucherschutzes auf den Alkoholkonsum in der Gastronomie“ wird Ende Oktober verfügbar sein.
    „Mit welchen Konzepten reagieren die betroffenen Gastronomen auf mögliche Veränderungen in der Gäste-zusammensetzung? Wir werden ebenso bei den Gastronomen nach der Veränderungen bei Aufenthaltsdauer und Konsumverhalten der Gäste fragen. Ebenso stehen die Gewinner und Verlierer der alkoholischen Getränke im Fokus unserer repräsentativen Stichprobenbefragung“, sagt Thilo Lambracht, Geschäftsführer Deutschland von CHD Expert.
    CHD-Studie „Auswirkungen des Nichtraucherschutzes auf den Alkoholkonsum in der Gastronomie“ – exklusiv für Brauereien, Spirituosenhersteller und -importeure, Getränkefachgroßhändler; Frühbucherpreis (bis 05. Oktober 2007) €2.400 zzgl. MwSt.; Weitere Informationen: Thilo Lambracht, Tel. (04263) 301-300, lambracht.t@chd-expert.de.
    Rauchverbot trifft Bars, Lounges und Bistros am schwersten
    Vom Gastro-Rauchverbot werden besonders Bars, Lounges und Bistros betroffen sein. Über 40 Prozent dieser Betriebe haben einen Raucheranteil von rund 75 Prozent unter ihren Gästen. Dies geht aus einer deutschlandweiten Untersuchung von CHD Expert vom Mai dieses Jahres hervor.
    Gut die Hälfte aller befragten Wirte erwartet sich negative Auswirkungen eines (strengen) erweiterten Nichtraucherschutzes in der Gastronomie. Am intensivsten werden Umsatzrückgänge in den Betriebstypen mit sehr rauchaffinem Publikum befürchtet. Cafébetreiber sind verhältnismäßig gelassen, aber auch dort erwartet immer noch ein gutes Drittel Umsatzrückgänge und Arbeitsplatzabbau.
    Die Ausweichmöglichkeiten sind begrenzt. Nur elf Prozent der Betriebe mit lediglich einem Gastraum verfügt über die baulichen Voraussetzungen, einen weiteren getrennten und abschließbaren Gastraum einzurichten. Da bleibt nichts anderes übrig, als die Gäste zum Rauchen vor die Tür zu bitten. Der Anteil der Betriebe mit Möglichkeit zur Außengastronomie ist sehr hoch und steigt z.B. bei Bistros auf über 80 Prozent der Objekte. Weitere 25 Prozent der Betriebe ohne vorhandenen Sitzplätzen in der Außengastronomie plant laut der CHD-Studie Investitionen in diesem Bereich.
    Über CHD Expert: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.
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  • Arcandor steigt bei Air Berlin ein

    Berlin, 20. September 2007
    Der Kaufhaus- und Touristikkonzern Arcandor (ehemals Karstadt-Quelle) wird zum Großaktionär von Air Berlin. Arcandor-Chef Thomas Middelhoff bringt bringt die 75 Prozent, die es am Ferienflieger Condor hält, in die börsennotierte Air Berlin ein. Dafür wird Arcandor mit 35 Prozent an der Airline beteiligt. Wie das „Handelsblatt“ berichtet, will Middelhof gemeinsam mit Air-Berlin-Vorstandschef Joachim Hunold die Lufthansa auffordern, ihren Anteil von 25 Prozent an Condor ebenfalls für einen Kauf durch die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft freizugeben. Die Berliner Gesellschaft verkleinert damit ihren Abstand auf die Lufthansa als deutschen Marktführer. Air Berlin hatte in den den vergangenen zwölf Monaten bereits die beiden Airlines dba und LTU übernommen und war damit zur viertgrößten Fluggesellschaft im Europa-Flugverkehr aufgestiegen.

  • Europapark Rust: Roland Mack will verkaufen

    Rust, 20. September 2007
    Der süddeutsche Europapark Rust, mit vier Millionen Besuchern im Jahr der größte seiner Art in Deutschland, wird möglicherweise bald verkauft. Inhaber Roland Mack verhandelt derzeit mit Investmentgesellschaften über eine Übernahme der Unternehmensgruppe, die einen Gesamtumsatz von rund 250 Millionen Euro im Jahr erwirtschaftet. Hintergrund ist ist die enorme Erbschaftssteuerbelastung, die auf die Kinder von Mack (57) zukommen würde – rund 300 Millionen Euro. „Das ist mehr als wir investieren“, klagt Mack im „Handelsblatt“. Zum Europapark Rust gehören auch vier Hotels mit insgesamt 4.500 Betten. In der Hauptsaison arbeiten rund 3.000 Leute auf dem 70 Hektar großen Gelände.

  • Hilton-Aktionäre billigen 26-Mrd.-Verkauf an Blackstone

    Beverly Hills, 20. September 2007
    Die Aktionäre der Hilton Hotels Corporation, Beverly Hills/Kalifornien, haben auf einer außerordentlichen Hauptversammlung die Übernahme durch die US-Investmentfirma Blackstone Group LP gebilligt. Die Aktionäre stimmten mit mehr als 98 Prozent der abgegebenen Stimmen für die Übernahme. Die Transaktion solle Ende Oktober 2007 vollzogen werden, erklärte das Unternehmen. Es stehe nur noch die EU-Genehmigung aus.
    Blackstone zahlt unter Einschluss übernommener Hilton-Schulden insgesamt 26 Mrd. US-Dollar (18,7 Mrd. Euro). Die Hilton-Aktionäre bekommen 47,50 Dollar je Aktie in bar. Die Hilton-Aktien notieren momentan mit 46,35 Dollar gegenüber einem Zwölfmonats-Tief von 27,16 Dollar.
    Hilton verfügt über 2.898 Hotels in 76 Ländern mit insgesamt 490.000 Zimmern und beschäftigt 100.000 Menschen. Hilton ist damit eine der weltgrößten Hotelgruppen. Hilton hatte im vergangenen Jahr den Umsatz auf 8,2 Mrd. US-Dollar verdoppelt, nachdem die Gesellschaft im Jahr zuvor die Hotelsparte der britischen Hilton Group Plc für rund 5,7 Mrd. US-Dollar geschluckt hatte. Zu den Luxus-Hotelketten des traditionsreichen US-Konzerns zählen unter anderem neben den Hilton Hotels auch Conrad Hotels and Resorts, Doubletree, Embassy Suites, Hampton Inn und die Waldorf-Astoria Collection. Deren wichtigstes Hotel ist das Waldorf-Astoria in New York.
    Blackstone ist bereits einer der führenden Hotelbranchen-Investoren und wird durch den Hilton-Kauf die weltweite Nummer eins. Das Unternehmen kontrolliert bereits Hotels mit mehr als 100.000 Zimmern in den USA und Europa. Dazu zählen unter anderem die La Quinta Inns and Suites sowie die LXR-Luxus-Hotels. Blackstone ist einer der weltgrößten Investmentfirmen und ist im Immobilienbereich besonders stark aktiv. Blackstone wird nach der Übernahme etwa 3.700 Hotels mit fast 600.000 Zimmern besitzen. Das Unternehmen hatte in den vergangenen Jahren schon rund 15 Mrd. Dollar in Hotelfirmen investiert.

  • Gastro-Rauchverbot wird Fall für das Bundesverfassungsgericht

    Berlin, 19. September 2007
    Niedersachsen und Baden-Württemberg werden sich wohl in Karlsruhe für das Rauchverbot verantworten müssen. “Wir haben mit unseren Landesverbänden einstimmig beschlossen, Rechtsmittel gegen diese Gesetze einzulegen”, sagte die Hauptgeschäftsführerin des Dehoga-Bundesverbandes, Ingrid Hartges, dem in Berlin erscheinenden “Tagesspiegel”. “Wir unterstützen eine Verfassungsbeschwerde zweier betroffener Gastronomen in Niedersachsen und Baden-Württemberg”, erklärte Hartges. Sie rechne damit, dass die Verfassungsbeschwerde in zwei bis sechs Wochen in Karlsruhe eingereicht würde. Niedersachsen und Baden-Württemberg waren die ersten Bundesländer, die ein generelles Rauchverbot unter anderem in Gaststätten, Restaurants und Diskotheken erlassen haben. Dort ist seit Anfang August das Rauchen nur noch in abgetrennten Räumen erlaubt. Dagegen laufen vor allem die Besitzer von kleinen Kneipen Sturm, weil sie Umsatzverluste haben. “Diese Betriebe fürchten um ihre Existenz”, sagte Hartges. Es gehe bei der Beschwerde nur um die wirtschaftlich betroffenen Mitglieder. Das seien Besitzer von Einraumkneipen, Diskos und Einrichtungen, wo Rauchen Konzeptbestandteil sei – zum Beispiel Zigarrenlounges.
    Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, sieht der angestrebten Verfassungsklage zweier Gastronomen aus Niedersachsen und Baden-Württemberg gegen das Rauchverbot gelassen entgegen. “Wir sind von dem Gesetz überzeugt. Das Rauchverbot dient nachweislich dem Gesundheitsschutz und ist daher notwendig”, sagte die Drogenbeauftragte dem “Tagesspiegel”. Bätzing widersprach den Befürchtungen des Dehoga, dass Rauchverbote zu Umsatzverlusten vor allem bei Kleingastronomen mit Einraumkneipen führen würde. Wir können nur immer wieder auf die guten Erfahrungen anderer europäischer Länder verweisen. Klassisches Beispiel ist Irland: Auch dort gibt es Einraumkneipen, die das Nichtraucherschutzgesetz umgesetzt haben”, erklärte Bätzing. “Nach wie vor kommen dort genügend und auch neue Gäste, zum Teil konnten die Wirte sogar ihre Umsätze steigern. Internationale Studien belegen eindeutig, dass es in keinem Land negative wirtschaftliche Auswirkungen durch die Rauchfreiheit von Bars und Restaurants gegeben hat.”
    Weitere Informationen zum Gastro-Rauchverbot

  • Großes Potential für Kombidämpfer

    Hamburg, 19. September 2007
    Bereits 24 Prozent der deutschen A-la-carte-Restaurants setzen Kombidämpfer in ihren Küchen ein. Dies geht aus einer Untersuchung des internationalen Marktforschungsinstitutes Marktplatz Hotel / CHD Expert in Deutschland hervor. In den Gastronomiebetrieben wird überwiegend mit Gas-herden gekocht: bei den Restaurants sind dies 81 Prozent, bei den Gaststätten 82 Prozent, bei Cafés 65 Prozent und bei Bistros 73 Prozent. Interessant: Rund neun Prozent der Restaurants gebrauchen sogar Gas- und Elektroherde sowie Kombidämpfer nebeneinander. Bei den Gaststätten sind das sogar über zwölf Prozent.
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    “Für Kombidämpfer-Lieferanten besteht in der klassischen Gastronomie erhebliches Potential“, sagt Thilo Lambracht, Geschäftsführer von Marktplatz Hotel / CHD Expert.
    Innovative Garmethoden setzen sich allmählich in der ganzen Branche durch. Der Anteil ist bei den Betrieben mit einer eher convenience-orientierten Küche wie Gaststätten (hier setzen bereits 28% der Betriebe einen Kombidämpfer ein), Cafés (27%) und Bistros (25%) sogar noch höher als bei den Restaurants. Neben dem Potential für Neuanschaffungen ist der Bedarf für Nachrüstungen bzw. Modernisierungen ebenfalls hoch: In 35 Prozent der Restaurants und 37 Prozent der Gaststätten, die bereits einen Kombidämpfer besitzen, sind die Geräte schon über sieben Jahre alt und gelten daher als Potential für Ersatzbeschaffungen.
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  • In deutschen Hotels purzeln die Preise

    London/Berlin, 19. September 2007
    Hotels in Deutschland setzen neue Trends – und zwar die der sinkenden Preise. Nach dem Anstieg der Hotelpreise in den Großstädten 2006, auch durch die Fußball-WM, zeigte sich im 2. Quartal 2007 der gegenläufige Trend. Das Gros der analysierten deutschen Städte konnte das Preisniveau nicht halten und senkte die Preise. Bundesweit zahlten Hotelgäste zwischen April und Juni 2007 für ihre Hotelübernachtung durchschnittlich 105 Euro pro Zimmer und Nacht, das sind neun Prozent weniger als im Vorjahr. Zu diesem Ergebnis kommt der aktuelle Hotel Price Index (HPI) des Expedia-Hotelbuchungsportals hotels.com, der die Entwicklung der Hotelpreise weltweit im II. Quartal 2007 untersucht.
    Die teuersten Hotels im Untersuchungszeitraum fand sich in Düsseldorf. Besucher der Rheinmetropole zahlten im Untersuchungszeitraum durchschnittlich 129 Euro pro Zimmer und Nacht. Im Vergleich zum 2. Quartal 2006 sind die durchschnittlichen Hotelpreise in Düsseldorf somit um 14 Prozent gestiegen. Dabei hätten Reisende etwas rheinaufwärts günstiger übernachten können, in Köln wurden zur gleichen Zeit nur durchschnittlich 103 Euro für die gleiche Leistung bezahlt, 16 Prozent weniger als im Vergleich zum Vorjahr.
    Die zweite Ausnahme der steigenden Hotelpreise ist Hamburg. Hier wurden die Gäste um 4 Prozent mehr zur Kasse gebeten, als noch im Vorjahr, mit einem durchschnittlichen Übernachtungspreis von 115 Euro pro Zimmer und Nacht.
    Frankfurter Hotels 25 Prozent günstiger
    Den beeindruckendsten Preisrückgang zeigte Frankfurt. Die Hotelpreise in der hessischen Metropole sanken im Vergleich zum 2. Quartal 2006 um satte 25 Prozent auf 109 Euro pro Zimmer und Nacht im Durchschnitt. Auch Hoteliers in Nürnberg (22 Prozent), Leipzig (17 Prozent) und Stuttgart (14 Prozent) lockten Gäste mit deutlichen Preisnachlässen. Trotzdem belegt Stuttgart mit 122 Euro pro Zimmer und Nacht den zweiten Platz im Preisranking. Nürnberg positionierte sich mit 113 Euro im preislichen Mittelfeld und in Leipzig schlug eine Hotelübernachtung mit 100 Euro pro Zimmer zu Buche.
    Günstiger als in Leipzig betteten Städtetouristen ihr Haupt von allen analysierten deutschen Städten aber nur noch in der Hauptstadt. Ihre Unterkunft ließen sich Berlinbesucher 99 Euro pro Zimmer und Nacht im Durchschnitt kosten. Allerdings sanken die Hotelpreise in Berlin – neben denen in München – am geringsten. Lediglich fünf Prozent günstiger nächtigte man in den beiden, bei Reisenden beliebtesten Städten des Landes.
    Urlaub in Deutschland ist bezahlbar
    Auch im europäischen Vergleich gehörte Deutschland zu den günstigsten Reiseländern im 2. Quartal 2007. Mit lediglich 105 Euro pro Zimmer und Nacht im Durchschnitt belegte Deutsch-land zusammen mit Ungarn den Platz des zweitgünstigsten europäischen Reiselands. Nur eine Hotelübernachtung in Polen war mit durchschnittlich 102 Euro noch preiswerter. Das deutschsprachige Ausland bat Reisende dagegen intensiver zur Kasse, so mussten in der Schweiz für eine Übernachtung 151 Euro pro Zimmer berappt werden, in Österreich waren es 133 Euro für die gleiche Leistung. Das teuerste europäische Reiseland im Untersuchungszeitraum war Großbritannien, mit einem durchschnittlichen Übernachtungspreis von 162 Euro pro Zimmer und Nacht. Auch in Italien mussten Reisende mit 148 Euro tief in die Tasche greifen. Im Lieblings-Reiseland deutscher Urlauber dagegen waren die Hotelübernachtungspreise moderat, so zahlten Spanien-Touristen durchschnittlich 120 Euro.
    Über den HPI von hotels.com
    Der Hotel Price Index (HPI), der in regelmäßigen Abständen vom Hotelbuchungsportal hotels.com veröffentlicht wird und auf dessen Buchungen beruht, gibt Aufschluss über die Entwicklung weltweiter Hotelpreise. Der HPI basiert auf Preisen pro Zimmer pro Nacht von rund 20.000 Hotels aller Sternekategorien in mehr als 1.000 Destinationen weltweit. Die im HPI ausgewiesenen Preise basieren auf den von den Hoteliers festgesetzten und vom Gast tatsächlich gezahlten Preisen und nicht auf offiziell ausgewiesenen Zimmerraten. Damit ist eine unverfälschte Wiedergabe der Hotelpreise innerhalb des untersuchten Zeitraums gewährleistet. Die internationale Verbreitung von hotels.com (sowohl bei Kunden als auch bei Reisezielen) und die Mischung aus unabhängigen Privathotels und Hotelketten machen den HPI zum zuverlässigsten Preisindex für Individualreisende auf dem Markt. In Europa gehören rund 25 Prozent aller Hotelzimmer zu Hotelketten – der Rest zu unabhängigen Häusern. In den USA zeigt sich das umgekehrte Bild.
    Der aktuelle HPI ist hier abrufbar

  • Apollinaris Studie “Geschmack 2007”: Deutsche Küche bleibt der Renner

    Berlin, 14. September 2007
    Bereits zum dritten Mal in Folge erlaubt die jährliche Apollinaris Geschmacksstudie einen umfassenden Einblick in die Vorlieben der Deutschen beim Essen und Trinken. Wichtige Erkenntnis: Einheimisches steht bei den Bundesbürgern nach wie vor hoch im Kurs – dies gilt für die Küche genauso wie für Weine. Neue und spannende Erkenntnisse liefert die Studie in diesem Jahr erstmalig auch zu alkoholfreien Getränken. Im Auftrag von Apollinaris hat Forsa im Juli bevölkerungsrepräsentativ rund 1.000 Personen ab 18 Jahren im gesamten Bundesgebiet zu Vorlieben und Einstellungen beim Essen und Trinken befragt. Die Studie wurde in diesem Jahr noch um die Rubrik “alkoholfreie Getränke” erweitert. Zudem gab es zusätzliche Fragen zu den Themen “Service” und “Lebensgenuss”.
    Essen: für knapp die Hälfte aller Deutschen Anlass besonders schöner Momente
    Welche Einstellung haben die Deutschen zum Essen? Um dies zu ermitteln, wurde zu Beginn der Untersuchung abgefragt, welche Situationen überhaupt für besonders schöne bzw. ausgezeichnete Momente sorgen. Klar an erster Stelle: Nahestehende Personen. Mehr als 80 Prozent äußern, dass Partner, Freunde und Verwandte vorrangig für die ausgezeichneten Momente im Leben verantwortlich sind. Auch im Urlaub und bei der Ausübung eines Hobbys können sich viele an schöne Erlebnisse erinnern (71 bzw. 60 Prozent). Situationen, die mit Essen zu tun haben, sei es zu Hause, im Restaurant, Hotel oder bei der Zubereitung einer Mahlzeit, bewegen sich mit 44 Prozent im Mittelfeld. Damit liegt dieser Bereich fast gleichauf mit “Arbeit/Beruf/Weiterbildung”, der laut 48 Prozent der Befragten schon für besondere Momente gesorgt hat.
    Diese Erkenntnis verfestigt sich im weiteren Verlauf der Studie. Wie wichtig ist den Deutschen der Genuss beim Essen? Für die Beantwortung dieser Frage wurden die Umfrageteilnehmer um Zustimmung oder Ablehnung folgender Statements gebeten:
    – “Gutes Essen spielt in meinem Leben eine große Rolle”
    – “Essen ist für mich eines der größten Vergnügen, die es gibt”
    – “Beim Einkauf von Nahrungsmitteln achte ich mehr auf die Qualität als auf den Preis”
    – “Nahrungsmittel müssen vor allem preiswert sein”
    – “Essen muss für mich vor allem schnell gehen”
    – “Essen spielt für mich eine untergeordnete Rolle”
    Jeder Zweite (51 Prozent) stimmt der ersten Aussage voll und ganz zu. Fast ebenso viele achten beim Einkauf mehr auf die Qualität als auf den Preis und 27 Prozent halten Essen für eines der größten Vergnügen, die es gibt. Diesen letzten Punkt lehnt jedoch auch fast jeder Dritte für sich ab. Ähnliches gilt für die Aussagen, die dem Essen eine untergeordnete Rolle zuschreiben. Nahezu die Hälfte der Verbraucher widerspricht den Statements, dass es beim Essen fix zugehen muss und Essen generell nur eine Nebensache sei.
    Aus den Zustimmungswerten zu den sechs Aussagen wurde ein so genannter “Genießer-Index” gebildet. Diejenigen, deren Zustimmung zu diesen Fragen über dem Mittelwert liegt, sind eher Genießer – und dazu zählen immerhin 42 Prozent der Bundesbürger. Bei näherem Hinschauen leben Genießer tendenziell eher im Westen Deutschlands, haben ein höheres Einkommen und eine bessere Schulbildung.
    Einheimische Küche weiterhin auf Platz eins
    Die einheimische Küche bleibt der Deutschen liebstes Kind. Rund 77 Prozent der Befragten bevorzugen deutsche Gerichte auf ihrem Teller und bestätigen damit die Studienergebnisse aus dem letzten Jahr. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die italienische und die griechische Küche. Ein Grund für die Bevorzugung deutscher Speisen kann in der nach wie vor anhaltenden Retrowelle liegen, die auch vor der Küche nicht halt macht. Ebenso kann die Rückbesinnung auf hochwertige regionale Produkte, wie es gerade die gehobene Gastronomie schon lange vormacht, zu dieser Verteilung beigetragen haben.
    Die französische Küche konnte im Vergleich zum Vorjahr zwei Plätze gutmachen und landete auf dem fünften Rang (33 vs. 29 Prozent). Gleichzeitig büßen dafür die spanische, mexikanische und türkische Küche einige Sympathiepunkte ein.
    Bei der Frage, welche Küche besonders im Trend liegt, kann die deutsche Küche ihren ersten Platz aus der Beliebtheitsabfrage nicht halten und belegt, wie im Vorjahr, den dritten Platz. Für trendiger halten die Verbraucher die italienische Küche, dicht gefolgt von der chinesischen. Im Vergleich zu 2006 müssen allerdings fast alle Länderküchen leichte Einbußen hinnehmen, wenn es um die Einschätzung von Trends geht.
    Am liebsten Gesundes auf den Tisch
    Die Deutschen lieben Gemüse und Obst. Analog zur Bewertung der Länderküchen sollten die Teilnehmer angeben, welche von zehn vorgegebenen Nahrungsmitteln sie besonders lecker finden und in einer weiteren Frage einschätzen, welche davon im Trend liegen. Ergebnis: Mehr als 80 Prozent der Bundesbürger essen gern Obst oder Gemüse. Den dritten Platz belegt Geflügel, dicht vor Nudeln und Fisch. Es folgen Rindfleisch und Schweinefleisch. Schlusslichter mit 39 bzw. 37 Prozent bilden Wild und Meeresfrüchte.
    Das zunehmende Gesundheitsbewusstsein der Verbraucher schlägt sich zum Teil auch in der Trendeinschätzung nieder: Auch hier sind Obst und Gemüse eindeutige Spitzenreiter. Die weitere Verteilung sieht jedoch etwas anders aus. Obwohl 74 Prozent aller Bundesbürger gerne Geflügel verzehren, wird es nur von rund jedem Zweiten als trendig angesehen und tritt seinen dritten Rang an Fisch ab. Meeresfrüchte können aufholen und klettern drei Plätze nach oben. Weniger im Trend ist nach Meinung der Umfrageteilnehmer Schweinefleisch.
    Erstmalig in diesem Jahr wurde zudem abgefragt, welche Lebensmittel heute häufiger verzehrt werden als noch vor fünf Jahren. Hier spiegeln sich das zunehmende Gesundheitsbewusstsein der Verbraucher und aktuelle Trends ebenfalls wider, dementsprechend sind unter den Top 3 Gemüse, Obst und Fisch zu finden (62 Prozent, 61 Prozent und 53 Prozent).
    Und wie sieht es mit der Zubereitung der Lebensmittel aus? Woher stammen die Anregungen für neue Gerichte? Das Ergebnis zeugt von Kreativität, denn 65 Prozent der Bundesbürger kochen überwiegend nach eigenen Ideen. Auch Input von Freunden und Verwandten steht hoch im Kurs und regt 58 bzw. 54 Prozent zu neuen Rezepten an. Etwa jeder Zweite lässt sich von Kochbüchern, Zeitschriften und Zeitungen inspirieren. Im Internet stöbern 41 Prozent der 18 bis 29jährigen nach Rezepten. Diese Zahl sinkt im Gesamtdurchschnitt auf 21 Prozent.
    Gutbürgerlich liegt im Trend
    Die Deutschen essen gerne auswärts – 61 Prozent, so viele wie im Vorjahr, gehen mindestens einmal im Monat in ein Restaurant. Allerdings werden sie dabei zunehmend preisbewusster. Die durchschnittlichen Ausgaben pro Restaurantbesuch und Person sind im Dreijahresvergleich kontinuierlich gesunken – von 27 Euro im Jahr 2005 auf aktuell 22 Euro. Die Veränderungen haben sich dabei vor allem im mittleren bis hohen Preissegment (mehr als 20 Euro bis unter 40 Euro) ergeben, während im unteren Segment (unter 10 Euro bis unter 20 Euro) tendenziell geringfügig mehr ausgegeben wird.
    Folglich stehen Sternerestaurants sowie Trend- und Szenerestaurants bei den Bundesbürgern eher selten auf dem Programm. Fast zwei Drittel der Befragten, etwas mehr als im letzten Jahr, gönnen sich lieber einen Besuch in einem gutbürgerlichen Restaurant. Mit Abstand (45 Prozent) folgen einfache Speisewirtschaften vor Fastfood- und Schnellrestaurants (26 Prozent).
    Frisch und freundlich soll es sein
    Und worauf legen die Bürger besonderen Wert bei einem Restaurantbesuch? Eindeutiges Ergebnis: Für nahezu Jeden (91 Prozent) stehen die Frische der Zutaten sowie eine frische Zubereitung an erster Stelle. Rund 83 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass guter Service und freundliches Personal fast genauso wichtig sind, wie das Essen selbst, und 68 Prozent schätzen vor allem ein schönes Ambiente. Auf eine gute Beratung bei der Speisen- und Weinauswahl legen etwa vier von zehn Besuchern Wert.
    Freundlichkeit kommt vor Kompetenz
    Der Service in den Restaurants ist verbesserungswürdig. Während 2006 noch mehr als die Hälfte der Besucher mit dem Service voll und ganz zufrieden waren (54 Prozent), ist diese Zahl 2007 auf 46 Prozent gesunken.
    Um besser einschätzen zu können, welche Art von Service den Bundesbürgern besonders am Herzen liegt, wurde in diesem Jahr erstmalig die Relevanz verschiedener Service-Aspekte abgefragt. Eindeutig am wichtigsten ist den Befragten freundliches Personal (42 Prozent). Mit deutlichem Abstand folgt der Wunsch nach Aufmerksamkeit (25 Prozent). Weniger Wert wird auf Kompetenz, fachliche Beratung und schnelle Bedienung gelegt. Für nur 14, 11 bzw. 6 Prozent sind diese Punkte bei einem Restaurantbesuch essentiell.
    Alkoholfreie Getränke – gegen den Durst und für den Genuss
    Zum ersten Mal wurde in der Apollinaris Geschmacksstudie 2007 auch die Einstellung der Bundesbürger zu alkoholfreien Getränken ermittelt. Im ersten Schritt dazu sollten die Umfrageteilnehmer sechs unterschiedliche Statements zu alkoholfreien Getränken bewerten.
    – “Alkoholfreie Getränke müssen vor allem den Durst löschen”
    – “Alkoholfreie Getränke bereiten mir großen Genuss”
    – “Qualitativ hochwertige alkoholfreie Getränke sind mir wichtig”
    – “Beim Einkauf von alkoholfreien Getränken achte ich mehr auf die Marke als auf den Preis”
    – “Alkoholfreie Getränke müssen vor allem preiswert sein”
    – “Alkoholfreie Getränke spielen für mich eine untergeordnete Rolle”
    Die höchste Zustimmung (71 Prozent) erhielt die erste Aussage. Dies bedeutet jedoch nicht, dass die Qualität eines Getränks zweitrangig ist: Gut jeder Zweite ist ebenso der Meinung, dass weder der Genuss noch die qualitative Hochwertigkeit zu kurz kommen dürfen (57 und 54 Prozent).
    In einer zusätzlichen Frage mussten die Teilnehmer einen Aspekt auswählen, der ihnen beim Genuss eines alkoholfreien Getränks am wichtigsten ist. Auch hier gaben die meisten Bürger (42 Prozent) an, dass das Getränk ein guter Durstlöscher sein sollte. Weitere 22 Prozent legen auf die Inhaltsstoffe Wert und 15 Prozent nennen den Geschmack als wesentlich. Für 11 Prozent zählt der Erfrischungsfaktor eines Getränks und jeder Zehnte legt Wert darauf, dass das Produkt in Deutschland hergestellt wird.
    Und welches alkoholfreie Getränk mögen die Deutschen am liebsten? Vierzehn Getränke standen zur Auswahl – auf den ersten Platz gewählt wurde Mineralwasser mit Kohlensäure (62 Prozent). Den zweiten Platz belegen Saftschorlen (59 Prozent) knapp vor Fruchtsäften und -nektaren (56 Prozent). Zu den Top 3 der Trendgetränke werden Saft-Schorlen, kalorienarme Cola und Limonaden sowie Mineralwasser mit Kohlensäure gewählt. Leitungswasser gilt als wenig trendig und belegt mit 15 Prozent den letzten Platz.
    Wasser – ein Allroundtalent
    Wasser passt zu allen Gelegenheiten – dies ist ein eindeutiges Ergebnis der Umfrage. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer ist der Meinung, dass Wasser, mit oder ohne Kohlensäure, zum Mittagessen, zum Sport, bei langen Auto- oder Fahrradtouren, zum Wein oder Kaffee, bei der Arbeit, beim Shoppen oder ganz einfach nur bei großem Durst der beste Begleiter ist. Saftschorlen belegen in dieser Rangliste den dritten Platz.
    Zahl der Weintrinker leicht rückläufig
    Knapp ein Drittel der Bundesbürger trinkt mindestens einmal in der Woche Wein, Sekt oder Prosecco. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Weingenießer aber eher rückläufig. Während 2006 noch 42 Prozent angaben, selten oder nie Wein zu trinken, ist es in diesem Jahr bereits jeder Zweite.
    Rot oder weiß – was soll es sein? Rotwein wird eindeutig bevorzugt. 66 Prozent der Verbraucher, die mindestens einmal im Monat Wein, Sekt oder Prosecco trinken, greifen eher zu Rotwein. 33 Prozent genießen lieber Weißwein, jeder vierte Roséwein oder Sekt bzw. Prosecco. Erwartungsgemäß trinken im Geschlechtervergleich doppelt so viele Frauen Prosecco wie Männer (33 vs. 16 Prozent). Champagner wird von 15 Prozent der Befragten (sehr) gern getrunken.
    Deutscher Wein klar im Aufwind
    Bezogen auf das Herkunftsland geben die Teilnehmer mit Abstand deutschem Wein den Vorrang – und dies mit deutlich steigender Tendenz. 2006 präferierten bereits 73 Prozent einheimische Weine, in diesem Jahr ist die Anzahl nochmals um 10 Prozent gestiegen. Mit etwas Abstand folgen in der Beliebtheitsskala französische und italienische Weine (56 bzw. 55 Prozent). Italienische Winzer haben mit ihren Produkten im Vorjahresvergleich ziemlich an Sympathie eingebüßt (62 vs. 55 Prozent). Weine aus Spanien, Südafrika und Österreich konnten leicht in der Gunst der Genießer steigen. Eindeutiges Schlusslicht mit lediglich 8 Prozent Zustimmung bildet Rebensaft aus Neuseeland.
    Die besondere Vorliebe der Verbraucher für deutschen Wein zeigt sich konsequenterweise auch in der Rangfolge der beliebtesten Rebsorten. Bei Rotwein führt mit 56 Prozent Dornfelder die Hitliste an, gefolgt von Merlot (46 Prozent), Pinot noir/Spätburgunder (41 Prozent) und Cabernet Sauvignon (37 Prozent). Mit großem Abstand folgen Tempranillo bzw. Rioja (18 Prozent), Shiraz (17 Prozent) und Sangiovese mit 10 Prozent.
    Beim Weißwein liegt mit 62 Prozent Riesling an der Spitze, auf den Rängen folgen Chardonnay (41 Prozent), Pinot Grigio/Grauburgunder (34 Prozent), Sauvignon blanc (23 Prozent) und Grüner Veltliner (19 Prozent).
    Wasser und Wein – ein gutes Gespann
    Verglichen mit 2006 wird deutlich, dass für immer mehr Verbraucher Wasser an Bedeutung gewinnt, wenn es um den Genuss geht. Rund 76 Prozent der regelmäßigen Weintrinker befürworten beispielsweise, dass zu Wein und gutem Essen immer auch Mineralwasser serviert werden sollte – dies sind 11 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. In der gleichen Größenordnung bewegen sich die Zuwächse bei der Aussage, Mineralwasser müsse zum Essen bzw. zum Wein passen. In Bezug auf Wein scheint allerdings nach wie vor Informationsbedarf zu herrschen, denn 22 Prozent der Teilnehmer gaben an, gern mehr über Wein erfahren zu wollen.
    Der besondere Geschmack, die ausgewogene Mineralisierung und die hohe Qualität machen Apollinaris für anspruchsvolle Verbraucher, die gehobene Gastronomie, Köche und Sommeliers zu einer guten Wahl als Begleiter feiner Speisen und Weine. Apollinaris steht für Geschmack und fördert mit der Studie “Geschmack” die Dokumentation von Geschmackstrends.
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