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  • Innovatives Reporting und effiziente MICE-Organisation: Intergerma führt neuartiges Webtool für Kostenkontrolle und Prozessoptimierung ein

    (Frankfurt am Main, 26. März 2012) Der Veranstaltungsspezialist1 hat ein eigenes webbasiertes Reporting-Tool namens „Intergerma Analytics“ entwickelt. Die innovative Anwendung vereinfacht die Organisation und die Buchungsabläufe für Tagungen und Veranstaltungen. Dabei trägt das Tool zur Bündelung des Einkaufsvolumens, zur Optimierung der Arbeitsprozesse, zur optimierten Kostenkontrolle sowie zur Erzielung von Qualitätssteigerung bei. Darüber hinaus stellt Intergerma Analytics eine effiziente Schnittstellen-Basis für den in vielen Unternehmen aktuellen Konsolidierungsbedarf des Meeting-, Incentive-, Congress- und Event- (MICE-) und des Geschäftsreise-Segments da.
    Auf der webbasierten Plattform von Intergerma Analytics werden Reportings mit sämtlichen Filterfunktionen für wichtige Kennziffern in Echtzeit erstellt. Dabei stellt das Projekt-Team von Intergerma die vollständige Erfassung der faktischen Bedarfs-Komponenten der Tagung oder Veranstaltung sicher. Sämtliche Informationen und Kennziffern werden im Reporting-Tool hinterlegt und können so durch individuell einstellbare Filter je nach Unternehmensanforderungen dargestellt werden. Der wesentliche Unterschied von Intergerma Analytics gegenüber bisherigen Reporting-Tools besteht darin, dass alle Kennziffern nicht einfach automatisiert, sondern persönlich vom Projektleiter eingepflegt werden und somit nur geprüfte Zahlen Bestandteil der Statistik sind. Zudem können zur Erfolgskontrolle geplante und tatsächlich realisierte Zahlen gegenüber gestellt werden.
    Eine besondere Herausforderung bei der Entwicklung des neuen Reporting-Tools war, dass die Abteilungen und Ansprechpartner in den Unternehmen unterschiedliche Zielsetzungen und Anforderungen an die diversen Veranstaltungen haben. Die Vereinheitlichung der Prozesse sowie die Verknüpfung von Einkauf und Organisation ist jedoch unabdingbare Voraussetzung für eine erfolgreiche Konsolidierung. Zu diesem Zweck wurde die neue Plattform eigens für Kunden mit höherem Veranstaltungsvolumen entwickelt, da neben der Erfüllung der Qualitäts- und Service-Anforderungen erstmals alle konsolidierten Veranstaltungsinformationen und Kosten eins zu eins an das Travel Management übertragen werden können.
    Weiterer Pluspunkt von Intergerma Analytics ist die mögliche Schnittstelle zum unternehmensinternen Buchhaltungssystem. So können erstmals geprüfte und realisierte Umsätze auf den firmeneigenen Systemen zusammengefasst werden. Unternehmen, die im Rahmen der Konsolidierung von MICE- und Geschäftsreiseprozessen nach einer flexiblen, webbasierten Lösung zur Volumenbündelung, Prozessoptimierung, Kostenkontrolle und Qualitätssicherung suchen, finden in Intergerma Analytics ein innovatives und besonders anwenderfreundliches Hilfsmittel.

  • Nicht verpassen: Mario Pick, Chef der Welcome Hotels, als „Undercover Boss“ – RTL, heute, 21:15h

    (Köln, 26. März 2012) Gläser spülen statt Geschäftsführer-Meetings: Mario Pick nimmt in der fünften Folge der Real-Life-Doku “U1”, die RTL am 26. März um 21:15 Uhr ausstrahlt, an dem spannenden Experiment teil. Der 39-Jährige ist Geschäftsführer der 1 und arbeitet eine Woche lang als Aushilfsarbeiter Pierre Hoffmann undercover im eigenen Unternehmen.

    Sehen Sie dazu bei „Hotelier TV:
    Exklusivinterview – Welcome Hotels-Chef Mario Pick ist “Undercover Boss”

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    Bei “Undercover Boss” muss Mario Pick Jobs verrichten, mit denen er in seinem normalen Arbeitsalltag niemals in Berührung kommen würde. “Zu Beginn der Undercover-Einsätze hatte ich ein wenig Respekt davor, dass ich bei einigen mir zugewiesenen Aufgaben auf ganzer Linie versagen könnte. Was sollen denn die Mitarbeiter von einem Geschäftsführer halten, der nicht mal in der Lage ist, die täglich anfallenden Arbeiten zu erledigen? Ich hatte aber keinen Totalausfall, und die Kollegen haben den Praktikanten Pierre auch gut unterstützt und ihm zur Seite gestanden, wenn mal etwas nicht so geklappt hat”, erzählt der Geschäftsführer. “Ich hatte eigentlich erwartet, dass mich jeder Mitarbeiter sofort als Mario Pick erkennen würde. In meiner Funktion als Geschäftsführer bin ich häufig in unseren Häusern unterwegs und pflege einen engen Kontakt zu den Mitarbeitern. Aber die Verwandlung war so gut gelungen, dass mich selbst meine vierjährige Tochter nicht wiedererkannt hat. ‘Das ist nicht der Papa’ war ihre erste Reaktion. Gott sei Dank gefiel ihr mein ‘Praktikant Pierre-Aussehen’ aber nicht besser als mein normaler Look”.
    Mit der Behauptung, von einem Fernsehteam bei der Jobsuche begleitet zu werden, hat sich Mario Pick undercover in die unterschiedlichsten Bereiche seiner Firma eingeschleust. Er übernimmt jeden Tag einen anderen Job im Unternehmen und wird von den eigenen Angestellten angelernt. Erst am Ende wird der Chef seinen ahnungslosen Angestellten gegenüber seine wahre Identität preisgeben. Wird dieses Experiment den Geschäftsführer für immer verändern? Und wie reagieren die Mitarbeiter, wenn sie erfahren, dass ihr oberster Chef direkt an ihrer Seite gearbeitet hat?

  • Bocuse d'Or: Deutschland schafft es nicht ins Finale

    (Brüssel, 24. März 2012) Der Deutschlandkandidat der Kochweltmeisterschaft Oliver Röder von der Landlust Burg Flamersheim, konnte sich beim Europaentscheid der Kochweltmeisterschaft 1 trotz seiner engagierten Vorbereitung und innovativen Präsentation nicht für das Bocuse d’Or Finale in Lyon qualifizieren. Der Zweitplatzierte war kurzfristig für den erkrankten Gewinner des Bocuse d’Or – Selection Germany 2012 eingesprungen.
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    „Oliver Röder sorgte mit seiner innovativen Plattenpräsentation in Brüssel für viel Furore und wurde von den deutschen Fans frenetisch unterstützt“ verrät Patrik Jaros, Präsident Bocuse d’Or Germany. Letztlich setzten sich jedoch klassischere Kreationen durch. Wie in den Vorjahren überzeugten auch diesmal wieder die skandinavischen Köche die Juroren: Der Norweger Orjan Johannessen erkochte sich den ersten Platz im Europaentscheid der Kochweltmeisterschaft Bocuse d’Or am 20./21. März in Brüssel. Platz zwei ging an den Schweden Adam Dahlberg und der Däne Jeppe Foldager erkämpfte sich den dritten Platz. Als weitere Länder platzierten sich für das Finale: Frankreich, Island, Großbritannien, Schweiz, Belgien, Ungarn, Finnland, Estland und die Niederlande.

  • Meliá Hotels International präsentiert Neubewertung seines Immobilienbestands

    (Palma de Mallorca, 24. März 2012) Die Hotelgruppe Meliá Hotels International hat von Jones Lang LaSalle Hotels, Spezialist für Investitions- und Beratungsdienstleistungen im Hotel­wesen, eine Neubewertung ihres Immobilienvermögens durchführen lassen. Diese beinhaltet 90 Hotels in Eigenbesitz sowie 13 weitere Immobilien. Als Ergebnis steht ein Bruttowert von 3.314 Millionen Euro zu Buch, von denen sich 3.162 Millionen auf Hotelimmobilien beziehen. Gegenüber der letzten Bewertung im Jahr 2007 wur­den diese zusätzlichen Anlagen aufgenommen, dagegen ist die Bewertung der Hotelmarken sowie der Leasing-, Management- und Franchise-Vereinbarungen nicht mehr enthalten.
    Im Vergleich zu 2007 musste das Unternehmen einen Rückgang seiner Aktiva von 14% auf vergleichbarer Basis hinnehmen. Dieser ist in der Hauptsache auf eine Wertminderung des Besitzes in Spanien als Folge der Wirtschaftskrise zurückzu­führen, die zu fallenden Immobilienpreisen geführt hat. Er wurde zum Teil durch die bessere Bewertung der Vermögenswerte in Lateinamerika und den anderen euro­päischen Ländern ausgeglichen.
    Das Ergebnis dieser Bewertung liegt um 61% über dem Buchwert. Die Bewertung der Aktiva in der Bilanz erfolgt zu historischen Preisen und wurde weder aufgrund der Bewertung 2007 noch in 2011 korrigiert. Damit unterstreicht das Unternehmen seine konservative Bilanzpolitik im Asset-Management.
    Das Unternehmen begrüßte diese Daten vor allem angesichts seiner Internationali­sierungs- und Asset-Rotation-Strategien, welche eine Stärkung des Portfolios an strategischen Vermögenswerten mit einer Aufwertung der Hotelmarken zum Ziel haben; dies auf Grundlage eines Asset-Light-Geschäftsmodells (mit einem größeren Anteil an verwalteten oder geleasten Hotels anstelle von Hotels im Eigenbesitz) so­wie einem starken Fokus auf aufstrebenden Märkten.
    Die spanische Hotelgruppe Meliá Hotels International (Palma de Mallorca) – bis Mitte 2011 unter dem Namen Sol Meliá Hotels & Resorts firmierend – wurde 1956 von Gabriel Escarrer Juliá gegründet und betreibt heute weltweit ca. 350 Hotels mit 87.000 Zimmern in 35 Ländern auf vier Kontinenten. Das bör­sennotierte, familiengeführte Unternehmen ist eine der größten Resort-Hotelgrup­pen der Welt und Marktführer in Spanien. Zum Portfolio zählen die Marken Gran Meliá, Meliá, ME, Inn­side, Tryp by Wynd­ham, Para­disus, Sol sowie die Timesharing-Marke Club Meliá (ehemals Sol Meliá Vacation Club). In Deutschland führt die Tochtergesellschaft von Ratingen aus derzeit 22 Häuser: zwei Meliá-, neun Inn­side- und elf Tryp-Hotels. Zwei weitere Innside-Hotels in Frankfurt und Wolfsburg sind im Bau.

  • Nachrichtendienst für Hotelprojekte (20): Russland holt bei Luxushotels auf

    TOPHOTELPROJECTS: 159 neue Tophotels mit rund 50.000 Zimmern in Bau – Auf Rang drei im europäischen Hotelbau-Vergleich
    (Hamburg, 24. März 2012) Der Bedarf ist hoch: In Russland werden weiterhin zahlreiche neue First-Class- und Luxushotels gebaut. Aktuell sind es 159 Hotelbau-Projekte mit rund 49.000 Zimmern. Damit ist der Hotelinvestitionsmarkt Russland auf Rang drei im europäischen Vergleich. Auf Platz eins rangiert weiterhin Deutschland mit 282 Hotelbau-Projekten der obersten Kategorien. Auf Platz zwei liegt das Vereinigte Königreich mit 186 neuen Tophotels. Dies geht aus einer Studie von TOPHOTELPROJECTS, dem führenden Informationsdienstleister für internationale Hotelbau-Projekte, hervor.
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    In Osteuropa geht es in Sachen neuer großer Hotels mächtig voran. In Russland, Weißrussland, Ukraine, Litauen, Lettland und Estland werden derzeit 196 neue Vier- und Fünf-Sterne-Hotels mit insgesamt über 62.000 Zimmern gebaut bzw. konkret geplant. Darunter sind 130 Hotelbau-Projekte der Kategorie First Class (rd. 47.000 Zimmer) und 65 Projekte der obersten Kategorie Luxus (rd. 14.900 Zimmer). „Der Großteil der Hotelprojekte in Osteuropa, nämlich 142, wird derzeit gebaut“, berichtet Christian Berke von TOPHOTELPROJECTS. Bei 23 Projekten werden die Vorplanungen abgeschlossen und 30 Vorhaben sind zeitverzögert.
    Zum Vergleich: Im Rest Europas reden die Hotelexperten von aktuell 1.411 Hotelbau-Projekte mit insgesamt 343.000 Zimmern. Darunter sind 1.132 Hotels der Kategorie First Class (280.000 Zimmer) und 279 Hotels der Kategorie Luxus (62.000 Zimmer). Im Bau sind 1.148 Projekte, in Planung 157 Hotels und bei 106 Vorhaben gibt es Zeitverzögerungen.
    Top Ten Tophotel-Projekte in Europa (First-Class- und Luxushotels)
    1 – Deutschland – 282
    2 – Vereinigtes Königreich – 186
    3 – Russland – 159
    4 – Spanien – 125
    5 – Schweiz – 118
    6 – Italien – 110
    7 – Österreich – 89
    8 – Frankreich – 84
    9 – Portugal – 50
    10 – Türkei – 50
    (Quelle: 1)

  • Hotelverband Deutschland (IHA): Hotellerie setzt Wachstumskurs fort

    (Berlin, 25. März 2012) Die Hotellerie kann vom anhaltenden Aufwärtstrend im Deutschlandtourismus profitieren und auf stabilem Wachstumskurs bleiben. Trotz eines schwierigen weltwirtschaftlichen Umfeldes stehen die Chancen auch für ein erfolgreiches Jahr 2012 gut. Voraussetzung sind dafür verlässliche und vernünftige Rahmenbedingungen insbesondere in der Steuerpolitik. Das teilte der 1 bei der Vorstellung seines Branchenreports “Hotelmarkt Deutschland 2012” mit.
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    “Mit der Gesamtwirtschaft konnte die deutsche Hotellerie Dank der Mehrwertsteuersenkung für Übernachtungen die Rezession hinter sich lassen und das Vorkrisenniveau wieder erreichen”, sagte der IHA-Vorsitzende Fritz G. Dreesen in Berlin. “Die vielerorts aus Reflex eingeführten Bettensteuern gefährden diese positive Entwicklung bei Beschäftigtenzahlen und Investitionen aber nachhaltig.” Große Sorge bereitet den Hoteliers im Lande ferner ihre wachsende strukturelle Abhängigkeit von Online-Buchungsportalen und die damit verbundenen Kostenbelastungen und Wettbewerbsbeschränkungen.
    Das Reiseland Deutschland wird bei den Gästen aus dem Inland und Reisenden aus aller Welt immer beliebter. Im Trend liegen Städte- und Wellnessreisen. Auch der Geschäftsreiseverkehr und Tagungstourismus befinden sich im Aufwind. Laut Statistischem Bundesamt stieg die Anzahl der Übernachtungen in der Hotellerie im Jahr 2011 um 5,5 Prozent auf 240,8 Millionen (Vorjahr 228,3 Milo.). Der Anteil ausländischer Touristen und Geschäftsreisender erreichte mit 63,7 Millionen Übernachtungen eine neue Rekordmarke (+ 5,7%).
    Die erfreulichen Ergebnisse spiegeln sich in den Kennziffern der Hotellerie wider. Nach den Auswertungen des Hotelbenchmarks von STR Global, dem für Deutschland die Daten von rund 800 Hotels zugrunde liegen, stiegen Auslastung, Zimmerpreise und Zimmererträge in allen Segmenten an. So nahm die durchschnittliche Zimmerbelegung von 63,3 Prozent auf 65,1 Prozent (+2,7%) zu. Die Netto-Zimmerpreise (ohne MwSt. und Frühstück) kletterten trotz anziehender Konjunktur nur leicht um 1,4 Prozent auf 92 Euro (Vorjahr 91 Euro). Mit 98,50 Euro blieben die für den Endverbraucher wichtigen Brutto-Zimmerpreise noch unter dem Niveau des Vorkrisenjahres 2008. Hieraus resultiert ein um durchschnittlich 4,2 Prozent höherer durchschnittlicher Zimmerertrag (Revpar) von 60 Euro.
    Mit diesen Werten liegt Deutschland im europäischen Vergleich allerdings noch immer abgeschlagen zurück. So beträgt die durchschnittliche Auslastung in Europa 66,3 Prozent (Deutschland 65,%). Auch beim erzielten Netto-Zimmerpreis ließ der europäische Hotelmarkt mit einem Anstieg von 2,6 Prozent auf 100 Euro Durchschnittspreis Deutschlands Hotellerie deutlich hinter sich (+1,4% auf 92 Euro). Der Zimmerpreis in Deutschland lag damit um acht Euro bzw. 8,7 Prozent unter dem europäischen Vergleichswert.
    66.000 zusätzliche Hotelzimmer geplant
    Trotz bestehender Überkapazitäten entstehen weiterhin zahlreiche neue Hotels zwischen Ostsee und Alpen: Für die nächsten drei Jahre sind bundesweit 498 Neu-, Um- und Ausbauten geplant – vor allem im Drei- bis Vier-Sterne-Bereich. Werden alle Investitionsprojekte auch realisiert, drängen bis 2014 weitere 66.000 zusätzliche Hotelzimmer auf den deutschen Hotelmarkt.
    Der konjunkturelle Aufschwung schlug sich auch positiv in den Umsatzzahlen des Statistischen Bundesamtes nieder: Die Hotels, Hotels garnis, Gasthöfe und Pensionen erzielten 2011 einen Nettoumsatz von 18,6 Milliarden Euro und setzten damit nominal 3,9 Prozent (real 2,7%) mehr um als im Vorjahr – und das nach einem Plus in 2010 von nominal 6,9 Prozent. “Die Einführung der sieben Prozent Mehrwertsteuer auf Beherbergungsleistungen hat die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Hotellerie nachhaltig gestärkt und so zur guten Entwicklung beigetragen”, erklärte Dreesen dazu auf der Jahrespressekonferenz des Verbandes.
    Hotels nutzen Steuersenkung für Investitionen und Neueinstellungen
    Der seit 1. Januar 2010 geltende reduzierte Mehrwertsteuersatz hat den Weg frei gemacht für umfassende Investitionen. “Neben Neuanschaffungen, Modernisierungen und Umbauten in Millionen-Euro-Höhe haben die Hoteliers die gesparte Steuer für Tausende Neueinstellungen genutzt”, berichtete Dreesen. Am Stichtag 30. Juni 2011 zählte die Bundesagentur für Arbeit 265.445 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte im Beherbergungsgewerbe. Das sind 13.643 mehr Beschäftigte als zwei Jahre zuvor, was einer Steigerung von 5,4 Prozent entspricht. Die Gesamtwirtschaft verzeichnete in diesem Zeitraum nur ein Plus von 3,7 Prozent. “Tausende Arbeitsplätze konnten zudem gesichert werden”, fügte der Hotelverbandsvorsitzende hinzu. “Auch der Anstieg der bei der Bundesagentur gemeldeten offenen Stellen von durchschnittlich mehr als 20 Prozent und der drastische Rückgang der Arbeits-losenzahlen der Branche sind Ergebnis der Mehrwertsteuersenkung.”
    Hotelverband blickt vorsichtig optimistisch in die Zukunft – Steuerdiskussionen gefährden Aufschwung
    Trotz des Hintergrunds der Eurokrise zeigt sich die Hotellerie für 2012 wegen der weiterhin starken Binnennachfrage vorsichtig optimistisch. Der Hotelverband geht von einer Steigerung der Übernachtungen um ein bis zwei Prozent aus und rechnet mit einem moderaten Wachstum der Umsätze um ebenfalls ein bis zwei Prozent. “Voraussetzung dafür ist eine verlässliche und vernünftige Politik”, betonte Dreesen. Kein Verständnis habe die Branche für die immer wieder aufkommende Diskussion um die Mehrwertsteuersenkung: “Investitionen setzen Vertrauen in die Rahmenbedingungen und Planungssicherheit voraus.”
    Eine deutliche Absage erteilte Dreesen den nach Ansicht des Verbandes verfassungswidrigen Bettensteuern, die in immer mehr Städten und Gemeinden eingeführt werden: “Solche Matratzen-Mauten zum Stopfen allgemeiner Haushaltslöcher bedienen lediglich vorsätzlich geschürte Neiddebatten und dienen keinesfalls einer zukunftsfesten Finanzierung öffentlicher Tourismusaufgaben. Sie sind eindeutig kontraproduktiv.” Der IHA-Vorsitzende verwies auf die laufenden Gerichtsverfahren gegen die Bettensteuern. So unterstützt der Hotelverband zusammen mit dem DEHOGA Bundesverband entsprechende Klagen beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Die mündliche Verhandlung ist für Sommer dieses Jahres angesetzt.
    Freier Wettbewerb im Netz gefordert
    Neben den wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen thematisierte Dreesen auch die rasant wachsende Bedeutung des Internets für die Branche als Kommunikations- und Vertriebskanal.
    Die Hälfte der Deutschen informiert sich bereits online über Urlaubsreisen (FUR-Reiseanalyse). Fast jede dritte Buchung (30,1%) erfolgt heute elektronisch in Echtzeit über Internet-Buchungsplattformen, die Website oder globale Reservierungssysteme, so das Ergebnis einer gemeinsamen Umfrage des Hotelverbandes Deutschland, der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) und hotelleriesuisse in Zusammenarbeit mit dem Institut für Tourismus der Fachhochschule Westschweiz Wallis in Siders. Gemäß der aktuellen Studie ist der Hotel Reservation Service (HRS) mit einem Anteil von 34,4 Prozent in 2011 Marktführer unter den Online-Buchungsportalen in Deutschland. Mit der Übernahme von hotel.de, dem mit einem Marktanteil von 15,8 Prozent drittgrößten deutschen Portal, im Oktober 2011 baute hrs.de seine Spitzenposition weiter aus. Zählt man den deutschen Marktanteil von tiscover.com, das ebenfalls zur HRS-Gruppe gehört, dazu, ergibt sich ein Anteil von 50,6 Prozent.
    Das Verfolgerportal booking.com hat innerhalb der letzten Jahre auf dem deutschen Markt stark aufgeholt und 2011 einen Marktanteil von 28,5 Prozent erreicht. Damit ist booking.com das zweitgrößte Online-Buchungsportal hinter der HRS-Gruppe. Expedia, wozu auch die Online-Buchungsplattformen venere.com und hotels.com gehören, stagniert bei einem Marktanteil von 7,6 Prozent mit deutlichem Abstand zu den beiden in Deutschland größeren Wettbewerbern. “Angesichts der Übermacht der drei Big Player, die fast 90 Prozent des Online-Buchungsmarktes beherrschen, ist die Marktbedeutung anderer Hotelbuchungsportale nahezu irrelevant. Wir gehen davon aus, dass in den nächsten Jahren eine weitere deutliche Marktbereinigung und Konsolidierung stattfinden wird”, machte Dreesen deutlich.
    “Der Hotelverband wird diese Entwicklung sehr genau beobachten und gegebenenfalls weitere rechtliche Schritte gegen das immer engmaschigere Netz einseitiger Meistbegünstigungsklauseln der Online-Buchungsportale einleiten”, kündigte Dreesen an. So hat das Bundeskartellamt bereits im Februar 2012 den Marktführer HRS wegen einer solchen Meistbegünstigungsklausel, mit der sich HRS u.a. stets die besten Preise von den Vertragspartnern sichert, abgemahnt. “Auch die aktuelle Rechtsprechung bestätigt uns in der Auffassung, dass die von HRS und anderen Buchungsportalen betriebene Praxis der Meistbegünstigungsklauseln gegen geltendes Kartellrecht verstößt”, berichtete Dreesen. “Der Hotelverband wird sich weiter mit aller Kraft dafür einsetzen, dass die Märkte offen und wettbewerbsfähig bleiben – zum Nutzen der Hotellerie, der Vertriebspartner und natürlich unserer Gäste.”
    Neuer IHA-Branchenreport liegt vor
    1Detaillierte Einblicke in die konjunkturelle Entwicklung der Hotellerie, aussagekräftige Kennziffern und aktuelle Trend-Analysen liefert der Branchenreport „Hotelmarkt Deutschland 2012“, den der Hotelverband Deutschland (IHA) in Berlin vorstellte. Der IHA-Branchenreport zieht Bilanz des abgelaufenen Jahres und liefert zugleich eine verlässliche Prognose für das Jahr 2012. Die umfassende Studie analysiert auf 300 Seiten mit vielen Grafiken, Tabellen und Übersichten die Prozesse, Strategien und Strukturen auf dem heimischen Hotelmarkt und ist damit zeitnaher und profunder Indikator des Branchengeschehens.
    Dabei versteht sich der Report als fachliches Nachschlagewerk zu Marktstruktur, Hotelklassifizierung, Distribution, Finanzierung und vielem mehr. Der Jahresbericht der Hotellerie in Deutschland, der in dieser Form bereits zum elften Mal erscheint, präsentiert belastbare Rahmendaten für alle Marktteilnehmer, setzt deutsche Kennziffern in einen europäischen Kontext, greift Zukunftsthemen wie Nachhaltig-keit oder demografische Entwicklung auf und informiert über die politischen Brennpunkte der Branche.
    Einen inhaltlichen Schwerpunkt bildet in diesem Jahr das Thema Online-Marketing. Dem Internet kommt eine immer größere Bedeutung als Informationsmedium und Vertriebsplattform zu. Gemeinsam mit der Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV) und Hotelleriesuisse hat der Hotelverband in Zusammenarbeit mit dem Institut für Tourismus der Fachhochschule Westschweiz Wallis in Siders eine repräsentative Umfrage zur Distributionssituation auf dem deutschsprachigen Hotelmarkt durchgeführt. Der IHA-Branchenreport wartet mit den wichtigsten Befragungsergebnissen zu den Vertriebskanälen der Hotellerie auf.
    Das Inhaltsverzeichnis und weiterführende Informationen zum Branchen-report „Hotelmarkt Deutschland 2012“ stehen im Internet unter 1 zur Verfügung. Der IHA-Branchenreport ist zum Preis von 345 Euro (inkl. USt., zzgl. 5 Euro Inlands-Versandkosten) erhältlich bei der IHA-Service GmbH. Für Bildungseinrichtungen und Verbandsmitglieder beträgt der Preis 99 Euro (inkl. USt., zzgl. 5 Euro Inlands-Versandkosten).

  • Arcotel Wimberger Wien: Heinz Stefan neuer General Manager

    (Wien, 25. März 2012) Das Traditionshotel 1 hat seit Anfang März mit Heinz Stefan einen neuen General Manager. Stefan war bereits von 2005 bis 2009 bei Arcotel Hotels (neun Häuser) als Hoteldirektor beschäftigt und und ist nun für alle operativen Abläufe des Arcotel Wimberger verantwortlich.
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    Als gelernter Hotelfachmann sammelte Heinz Stefan zuvor bei der Austria Trend Gruppe und bei Courtyard by Marriott zahlreiche Erfahrungen in der gehobenen Hotellerie. Nach einer kurzen Pause kehrte Stefan zum österreichischen Familienunternehmen Arcotel Hotels zurück und führt nun das erste Haus der Arcotel-Gruppe: “Es ist mir eine besondere Freude das Arcotel Wimberger leiten zu dürfen. Das Haus versprüht sehr viel ‘Wiener Charme’ und mein Ziel ist es, alle Mitarbeiter am Erfolg des Hotels teilhaben zu lassen”, meint Stefan.

  • Karrieremesse der Yourcareergroup: Recruiting Days im Interconti Düsseldorf am 26. März

    (Düsseldorf, 24. März 2012) Es ist wieder soweit, die 1 der Yourcareergroup sind zurück. Im Frühjahr 2012 touren die Karrieremessen für die Hotellerie, Gastronomie und Touristik durch ganz Deutschland und kommen auch nach Düsseldorf. Die Messe findet dann im Intercontinental Düsseldorf statt.
    Im Laufe des Tages bietet das Interconti Hausführungen an; um 11 Uhr wird eine Firmenpräsentation des Hotels gezeigt. Interessenten haben die Möglichkeit, sich direkt im Hotel über Beruf, Karrierewege, Einstiegspositionen, Ausbildung und Vakanzen zu informieren.
    Erst vor zwei Wochen wurde das Intercontinental Düsseldorf selbst beim Wettbewerb „Deutschlands beste Arbeitgeber“ prämiert. Das Hotel wurde für die Philosophie und die Werte, die Ronald Hoogerbrugge gemeinsam mit seinem Abteilungsleiter-Team und seinem Personal lebt, ausgezeichnet.
    Zeitablauf am 26. März 2012:
    11.00 – 11.20 Uhr:
    InterContinental Hotels Group: Room to be yourself.
    11.30 – 11.50 Uhr:
    Jobchancen in der Spitzenhotellerie: Steigenberger Hotel Group.
    12.00 – 12.20 Uhr:
    Starwood Hotels & Resorts – Suchen Sie nach dem Job Ihres Lebens!
    12.30 – 12.50 Uhr:
    Welcome Hotels: Karriere ist planbar.
    13.00 – 13.20 Uhr:
    sea chefs – die besten Jobs auf Kreuzfahrtschiffen.
    13.30 – 13.50 Uhr:
    Maritim Hotels: Über 5.500 Mitarbeiter können sich nicht irren!
    14.00 – 14.20 Uhr:
    Lindner Hotels & Resorts: Nicht nur besser. Anders.
    Der Besuch der Recruiting Days ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

  • Bettensteuer – Bayerischer Verwaltungsgerichtshof: Keine Chance für Matratzen-Maut in München

    (München, 24. März 2012) Weitere Chancen für Extra-Abzocke gibt es nicht mehr: Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) hat nun entschieden, dass die Übernachtungssteuersatzung der Landeshauptstadt München rechtswidrig ist. Die Regierung von Oberbayern habe deswegen zu Recht die Genehmigung der Satzung versagt. Die Bettensteuer darf damit nicht erhoben werden. Bundesweit ist die Matratzen-Maut allerdings weiter auf dem Vormarsch – immer mehr Städte und Gemeinden führen die Zwangsabgabe ein.
    Die Stadt München hatte im Juni 2010 eine Satzung beschlossen, die eine Abgabe in Höhe von 2,50 Euro je entgeltlicher Übernachtung in einem Beherbergungsbetrieb vorsah. Die Satzung trat jedoch nicht in Kraft, weil die Regierung von Oberbayern sie für nicht rechtmäßig hielt und daher nicht genehmigte. Der BayVGH hat nun im Berufungsverfahren entschieden, dass die Versagung der Genehmigung rechtmäßig war. Die vorangegangene Entscheidung des Verwaltungsgerichts München wurde damit bestätigt.
    In der vorangegangenen mündlichen Verhandlung am 21. März 2012 erörterte der BayVGH mit den Beteiligten insbesondere, ob die Regelung mit bayerischem Landesrecht zu vereinbaren ist. Das bayerische Kommunalabgabengesetz sieht vor, dass die Genehmigung einer Satzung versagt werden kann, wenn die Satzung öffentliche Belange, insbesondere volkswirtschaftliche oder steuerliche Interessen des Staates beeinträchtigt. Der beklagte Freistaat Bayern hatte die Versagung der Genehmigung darauf gestützt, dass der Bundesgesetzgeber erst im Jahr 2010 den Umsatzsteuersatz für Hotelübernachtungen von 19 Prozent auf sieben Prozent reduziert habe. Damit laufe die kommunale Übernachtungssteuer dieser bundesrechtlichen Steuererleichterung für Hotelbetriebe zuwider.
    Die Revision gegen das Urteil des BayVGH wurde nicht zugelassen. Dagegen kann Nichtzulassungsbeschwerde zum Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eingelegt werden. Daher ist das Urteil noch nicht rechtskräftig. Die schriftlichen Urteilsgründe werden in wenigen Wochen vorliegen. (Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Urteil vom 22. März 2012, Az. 4 BV 11.1909)

  • Zu Gast bei Marokkos König – Riad-Hotel mit Butlerservice: Das Royal Mansour in Marrakesch

    (Marrakesch, 24. März 2012) Hinter den massiven Flügeltüren eines meterhohen Eingangsportals liegt mitten in Marrakesch ein wahrer Palast: Das Luxushotel 1r mit 53 privaten Riads, traditionellen marokkanischen Hofhäusern, mit Butlerservice, Dachterrassen und eigenen Pools. Wer auf dem einer Medina nachempfundenen, 3,5 Hektar großen Gelände wandelt, wird keinem der 500 Hotel-Angestellten begegnen, denn diese versorgen die Gäste über ein System aus unterirdischer Gängen. Somit ist absolute Privatheit garantiert. Der Marokko-Spezialist Tischler Reisen bietet das luxuriöse Royal Mansour im aktuellen Marokko-Programm zu Sonderkonditionen an.
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    Sanft plätschernde Springbrunnen und das Rauschen der Palmenwipfel – mehr Geräusche sind hinter der Mauer (ein Teil davon gehört zur antiken Stadtmauer) des Royal Mansour nicht zu vernehmen. Jede der 53 Villen mit jeweils ein bis vier Schlafzimmern erstreckt sich über drei Etagen, hat zwei lauschige Patios, eine Dachterrasse mit privatem Pool und offener Feuerstelle. Einen weiteren offenen Kamin gibt es übrigens im Salon.
    Nach dem Motto “Guter Service ist unsichtbar” werden wie von Zauberhand Betten gemacht, Bäder aufgeräumt, auf Wunsch Koffer ein- oder ausgepackt, Pralinen aufgetragen oder Frühstückstische gedeckt. Wenn Bedarf nach persönlichem Service besteht, genügt ein Anruf beim eigenen Butler – jedes Riad mit zwei, drei oder vier Schlafzimmern hat einen eigenen.
    Hotel im Besitz der königlichen Familie
    Das Hotel, das im Juli 2010 nach jahrelanger Bauzeit eröffnet wurde, gehört dem 39-jährigen König Mohammed VI. von Marokko. Der Monarch hat beim Bau des Royal Mansour an nichts gespart, tausende Quadratmeter handbemalte Fließen, aufwändige Holzdecken, Schnitzereien und Intarsien, klassische Mosaike, orientalische Lüster und edle Teppiche sorgen für eine einzigartige, opulente und dennoch charmante Atmosphäre. Im Royal Mansour bekommt man eine ungefähre Vorstellung, wie eine der reichsten königlichen Familien der Welt in ihrem Palast residiert. Wer Lust auf ein wenig Gesellschaft bekommt, kann sich im Spa mit 2.500 Quadratemetern, in einem Indoor- und einem Outdoor-Pool oder in einem der drei 3-Sterne-Restaurants vergnügen. Man sollte sich nicht wundern, wenn man europäischen Royals, Hollywood-Stars oder dem König selbst beim Kaffeetrinken begegnet – die Gästeliste ist illuster und natürlich streng geheim.