Author: holedo_wp_admin

  • Grand Hotel Heiligendamm: Schnäppchen für 40 Mio. Euro?

    (Heiligendamm/Ostsee, 02. März 2012) Eine Pleite macht ein Hotel erschwinglicher: Diese alte Weisheit könnte nun sich nun bei der Insolvenz des 1 erneut beweisen. Nach Informationen der regionalen „Ostsee Zeitung“ könnte das seit neun Jahren bestehende G8-Gipfelhotel, dessen Jagdfeld-Fonds pleite ging (wir berichteten), für nur 40 Millionen Euro als Schnäppchen weggehen.
    Dies sei die Schmerzgrenze des vorläufigen Insolvenzverwalters Jörg Zumbaum (Rae Zumbaum, Düren), heißt es. Der von Anno August Jagdfeld geführte Fundus Fonds hatte insgesamt 220 Millionen Euro in die „weiße Stadt am Meer“, die schon zur Zarenzeit sehr beliebt gewesen war. 134 Millionen Euro kamen von den rund 1.850 Fonds-Anlegern, die bereits Ende vergangenen Jahres bei einem Kapitalschnitt auf 90 Prozent ihrer Gelder verzichten mussten.
    Nun wird neben einem Käufer auch ein potenter Hotelbetreiber gesucht. Kempinski war Anfang 2009 geräuschvoll ausgestiegen. Ob die Hotelanlage, die über ein relativ großes Areal mit verschiedenen Gebäuden verteilt liegt, profitabel zu betreiben ist, wurde in der Vergangenheit immer wieder angezweifelt. Es fehle ein internationaler Flughafen in der Nähe, die Anfahrt über Nebenstrassen sei zu lang. „Sicherlich fehlen dem Hotel qualitativ noch einige Attribute, die für einen erfolgreichen Resort- & Tagungsbetrieb nötig sind. Grund für den Rückzug von Kempinski ist jedoch unseres Erachtens weder die Hardware noch die Servicequalität oder Vertriebsstärke von Kempinski sondern das negative wirtschaftliche Ergebnis, welches bereits aus der Projektentwicklung her rührt“, kommentierte der erfahrene Hotelentwickler 1. „Tatsächlich ist der Kreis der hierfür geeigneten Hotelbetreiber sehr überschaubar“, so Feuring weiter. „Rein qualitativ wären die deutschen Hotelbetreiber Althoff und Steigenberger durchaus vorstellbar. Die Größe und der Umfang des Hotels verlangen unseres Erachtens nach einem international renommierten Hotelbetreiber mit Höchstleistungen im gastronomischen Bereich. Feuring war bereits bei über 400 Hotelprojekten maßgeblich beteiligt.
    Jagdfeld hatte das Haus zwar gerade in die schwarze Null gerettet, doch dies half nun nichts mehr. Er bleibt mit seiner Grundstücksgesellschaft ECH Entwicklungs-Compagnie Heiligendamm weiterhin vor Ort aktiv.

  • Viele ziehen das Meer dem Hotelpool vor

    (Bottighofen/Schweiz, 02. März 2012) Ferienhotels bieten häufig Pools und locken gleichzeitig mit einer Lage direkt am Meer. Über ein Drittel aller Urlauber schwimmen jedoch am liebsten nur im Meer. Dies ergab eine Umfrage des Reiseportals 1 unter seinen Usern zu der Frage, ob sie eher den Hotelpool oder das Meer zum Baden nutzen. An der Umfrage nahmen 1679 User teil.
    1
    Was gibt es Schöneres als im Meer zu baden? Das sagen sich 24,3 Prozent der befragten Urlauber. Sie lehnen das Schwimmen im Pool kategorisch ab. Zusätzliche 12,8 Prozent der Urlauber denken ähnlich, würden aber bei zu kaltem Meerwasser notfalls in den Hotelpool steigen. In der Minderheit sind Urlauber, die nie ins Meer gehen: Drei Prozent mögen Salzwasser und krabbelndes Getier absolut nicht und nutzen daher lediglich den Hotelpool. Die ganz Wasserscheuen interessiert weder Pool noch Meer. Sie machen immerhin acht Prozent der Urlauber aus und sind am glücklichsten, wenn sie bloß auf ihrer Liege ein Sonnenbad nehmen können.
    Die Hälfte der User (51,9 Prozent) macht sich um solche Vorlieben keine Gedanken. Sie nutzen Pool und Meer nach Lust und Laune.
     

  • Umfrage von American Express: Vor allem auf Reisen ist den Deutschen flexibles Zahlen wichtig

    (Frankfurt am Main, 02. März 2012) Praktisch, einfach, komfortabel: Das steht für die Deutschen beim Einsatz der Kreditkarte an erster Stelle. Vor allem auf Reisen greifen die Bundesbürger gern zur Kreditkarte und möchten deren Vorteile zum Beispiel weniger missen als den Internetanschluss auf dem Hotelzimmer. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage der GfK im Auftrag von American Express hervor. Besonders häufig wird die Kreditkarte beim Bezahlen im Ausland und bei der Reise- und Mietwagenbuchung verwendet. An erster Stelle der Einsatzorte steht die Tankstelle: Ein Viertel aller Kreditkartenbesitzer zahlt hier am häufigsten mit der Kreditkarte.
    Gerade im Ausland greifen die Deutschen beim Bezahlen besonders häufig auf Kreditkarten zurück. Denn oft sind diese außerhalb Deutschlands das günstigste, bisweilen neben Bargeld das einzig akzeptierte Zahlungsmittel. Etwa jeder Sechste (16 Prozent) gibt an, der Auslandsaufenthalt sei die häufigste Gelegenheit, bei der die Karte zum Einsatz kommt. Nach dem Tanken (24 Prozent) ist die Reise in ein anderes Land damit der Hauptanlass, regelmäßig die Karte zu zücken. Für das Buchen von Reisen oder Mietwagen nutzen 13 Prozent der Befragten ihre Kreditkarte. Und auch beim Übernachten im Hotel ist den Deutschen die flexible Zahlung mit Kreditkarte wichtig. Mehr als die Hälfte der Kreditkarteninhaber (52 Prozent) möchte auf diese Möglichkeit nicht verzichten. Das ist zum Beispiel deutlich mehr als die Zahl derer, die auf WiFi auf dem Hotelzimmer verzichten könnten (14 Prozent).
    “Die Umfrageergebnisse unterstreichen, dass die Akzeptanzstellen von American Express – das sind viele Tankstellen, Hotels und Restaurants – mit ihrem Serviceangebot für das Bezahlen richtig liegen”, sagt Carola Paschola, verantwortlich für das Vertragspartnergeschäft von American Express in Deutschland. “Die Kreditkartenzahlung ist ein Service, der stark nachgefragt wird und für die Kundenbindung entscheidend sein kann. Das gilt vor allem, wenn es um Kunden geht, die viel unterwegs sind. Diese profitieren von Versicherungsleistungen, die bei vielen Kreditkarten bereits enthalten sind. Somit steht die Karte für besonderen Komfort und gibt dem Kunden das Gefühl, dass er sich um nichts kümmern muss.”
    Auch beim Online-Kauf haben viele Deutsche den praktischen Nutzen der Kreditkarte für sich entdeckt: Im Internet stehen Einfachheit, Bequemlichkeit und Praktikabilität als Gründe für die Kartennutzung für rund 56 Prozent der befragten Frauen und Männer im Vordergrund. Beim Shopping verwenden Männer die Karte aber für ganz andere Dinge als Frauen: Während Männer Kreditkarten eher für das Tanken nutzen (29 Prozent, Frauen 18 Prozent), setzen Frauen ihre Karte lieber für den Kauf von Kleidung und Schuhen ein (19 Prozent, Männer 8 Prozent).
    Weniger Wert legen die deutschen Verbraucher im Alltag auf das verlängerte Zahlungsziel (7 Prozent) oder den kurzfristig größeren finanziellen Freiraum, den eine Kreditkarte bietet (9 Prozent). Auch hier zeigen sich Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Männer handeln spontaner und zahlen eher auf Raten (23,5 Prozent), während nur 16,5 Prozent der Frauen schön häufiger Anschaffungen auf Raten finanziert haben.

  • Insel-Feeling pur: Kempinski Seychelles Resort Baie Lazare eröffnet Insel-Feeling pur: Kempinski Seychelles Resort Baie Lazare eröffnet

    (Mahé/Seychellen, 02. März 2012) Weißer Sand, türkisfarbenes Meer, Ruhe und nur das sanfte Rauschen des Indischen Ozeans – die Seychellen, Inbegriff für Inselurlaub der besonderen Art. Hier – auf der Hauptinsel Mahé, gerade einmal 30 Minuten Fahrtzeit vom internationalen Flughafen entfernt, direkt am Traumstrand der Baie Lazare im Südwesten der Insel – hat Kempinski Hotels jetzt das 1 eröffnet. 150 Zimmer und Suiten, zwei Restaurants, verschiedene Bars, ein Kempinski Kids Club und ein Kempinski The Spa stehen den Gästen für das pure Inselvergnügen zur Verfügung. Umgeben von unberührter Natur finden Ruhesuchende hier einen intimen Rückzugsort für das Inselabenteuer.
    1
    Insgesamt 143 Zimmer (ca. 50 Quadratmeter), sechs Junior Suiten (ca. 80 Quadratmeter) und eine Präsidenten Suite (120 Quadratmeter) stehen für die Gäste bereit. Der Schlafbereich ist in allen Zimmern etwas erhöht. So ist der ungestörte Ausblick aufs Meer, die Lagune, die angrenzenden Berge oder die für die Seychellen typischen Granitfelsformationen sowohl vom Bett als auch von der tiefergelegenen Sitzgruppe aus gewährleistet.
    1
    Für das leibliche Wohl der Gäste sorgen zwei Restaurants: das All-Day-Dining-Restaurant Café Lazare mit internationaler Küche, sowie das Spezialitäten-Restaurant L’Indochine. Ein leichtes Mittagessen oder den Snack zwischendurch gibt es auf der Pool Terrasse und in der direkt am Meer gelegenen Windsong Bar. Die Planters Bar and Lounge im Lobby-Bereich ist der ideale Ort, um exotische Cocktails und am Abend Live-Musik zu geniessen. Daneben bietet das Casino (Eröffnung voraussichtlich im Juni 2012) Unterhaltung nicht nur für Hotelgäste sondern auch für Besucher.
    1
    Auch die sportlichen Möglichkeiten werden im Kempinski Seychelles Resort Baie Lazare groß geschrieben: So lädt der Infinitypool mit olympischen Maßen dazu ein, hier seine Bahnen zu ziehen. Daneben befindet sich das Fitness-Center mit neuesten Geräten für das Cardio- oder Muskeltraining. Im Anschluss an das Work-out sorgt der Sprung in den Pool für die notwendige Abkühlung. Am Strand stehen Katamarane für das Segel-Vergnügen auf dem Indischen Ozean, Paddelboote und Schnorchel-Ausrüstungen bereit. Zwei Tennisplätze auf dem Resort-Gelände runden das Sportangebot ab. Und für den Spass der kleinen Gäste (ab 6 Jahren) sorgt der Kempinski Kids Club mit einem eigenen, im Schatten gelegenen Kinder-Pool.
    1
    Vollständige Entspannung und Revitalisierung für Körper und Geist stehen im Kempinski The Spa auf dem Programm. In sechs Behandlungsräumen, davon eine Partner-Suite, können sich die Gäste dann bei Massagen und diversen Behandlungen verwöhnen und die Seele baumeln lassen.
    Veranstaltungen oder Incentives sind im Kempinski-Resort ebenfalls bestens aufgehoben: Mit dem Salon Quincy für bis zu 200 Personen bietet das Haus eine der größten Veranstaltungslocations der Seychellen. Zwei weitere Tagungsräume stehen für 12 bis 20 Gäste zur Verfügung – ideal für kleinere Veranstaltungen im besonderen Rahmen.

  • Hotellerie – Dehoga verteidigt ermäßigten Mehrwertsteuersatz im Bundestag

    (Berlin, 02. März 2012) Die Deutsche Hotelbranche hat den ermäßigten Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent auf Übernachtungsdienstleistungen massiv verteidigt. In einem Gespräch mit dem Ausschuss für Wirtschaft und Technologie verwiesen der Präsident des Dehoga-Bundesverbandes Ernst Fischer und die Hauptgeschäftsführerin des Branchenverbandes Ingrid Hartges auf zahlreiche dadurch möglich gewordene Investitionen. Hartges berichtete, es seien 860 Millionen Euro Investitionen möglich geworden. Ermäßigte Mehrwertsteuersätze seien in Europa im Hotelgewerbe mehr die Regel denn die Ausnahme. 23 Länder hätten ermäßigte Sätze. Alle Nachbarländer Deutschlands mit Ausnahme von Dänemark würden ermäßigte Mehrwertsteuersätze anwenden. Fischer erklärte, durch die bessere Ertragssituation sei es für viele Betriebe auch leichter geworden, an Kredite für Investitionen zu kommen. „Die Steuersenkung war somit ein echtes Konjunkturprogramm für das lokale Handwerk und die Zulieferindustrie“, sagte Fischer.
    Für die FDP-Fraktion war der Bericht der Dehoga-Vertreter Beleg für die erhebliche positive Auswirkung der Steuersenkung. Es zeige sich, dass aufgeschobene Investitionen jetzt nachgeholt würden. Dagegen vermochten Bündnis 80/Die Grünen Fischers Aussage, die Steuersenkung komme einem Konjunkturprogramm gleich, nicht folgen. Wäre das so, dann müsse die Steuer bei besserer Lage wieder auf 19 Prozent angehoben werden. Außerdem sei die Angabe höherer Investitionen nicht einleuchtend. Das würde bedeuten, dass die Steuersenkung nicht an die Kunden weitergegeben worden sei.
    Nach Branchenangaben stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Gastgewerbe in den vergangenen zehn Jahren um mehr als 94.000. Dies sei sein Zuwachs von 12,1 Prozent, während das Plus in der Gesamtwirtschaft nur bei 2,1 Prozent gelegen habe. Fast jeder fünfte neue sozialversicherungspflichtige Arbeitsplatz sei im Gastgewerbe entstanden. Mit insgesamt 800.000 Beschäftigten befinde man sich auf einem Allzeit-Hoch. 90.000 junge Menschen würden in einem der sechs gastgewerblichen Berufe ausgebildet. 2010 wurde allerdings bei den Ausbildungsverhältnissen ein überdurchschnittliches Minus von 9,6 Prozent verzeichnet. Um gegenzusteuern habe man unter anderem die Ausbildungsvergütungen angehoben, erklärte Fischer. Insgesamt stellte Fischer fest: „Der Jobmotor Gastgewerbe läuft. Insbesondere ist darauf hinzuweisen, dass diese Arbeitsplätze in Deutschland bleiben, denn wir verlagern keine Arbeitsplätze ins Ausland.“
    Der Rückgang der Ausbildungszahlen löste Besorgnis bei der CDU/CSU-Fraktion aus. Es sei außerdem ein Problem, dass fast die Hälfte der Auszubildenden nach bestandener Prüfung den gelernten Beruf verlasse. Die SPD-Fraktion führte diese Entwicklung auf die zum Teil „prekäre Beschäftigungssituation“ zurück. Gründe seien auch mangelnde Tarifbindung und Billigjobs. Die Linksfraktion kritisierte, die Beschäftigten würden zum Teil so wenig verdienen, dass sie mit Hartz IV aufstocken müssten. Das sei quasi eine Subventionierung der Branche.
    Für den Vorsitzenden des Ausschusses für Wirtschaft und Technologie, Ernst Hinsken (CDU/CSU), kann die Bedeutung des Hotel und Gaststättengewerbes gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. „Die 240.000 meist mittelständischen Betriebe mit mehr als einer Million Beschäftigten und 90.000 Auszubildenden dokumentieren dies eindrucksvoll“, sagte Hinsken. Der Umsatz der Branche, die die besten Wachstumsraten seit Jahrzehnten habe, betrage fast 60 Milliarden Euro. „Deutschland steht als Reiseland sowohl bei den Gästen aus dem Inland als auch aus dem Ausland hoch im Kurs“, erklärte Hinsken, der bald ein Überschreiten der Grenze von 400 Millionen Übernachtungen in Deutschland im Jahr erwartet. 2011 waren vom Statistischen Bundesamt 394,1 Millionen Übernachtungen registriert worden.

  • Studie von Accor und focus.de: WLAN und Frühstück inklusive ist ein Muss, teure Zusatzleistungen stören Business Traveler

    (München, 02. März 2012) WLAN, Frühstück und der Zugang zum Fitnessbereich des Hotels sind für Geschäftsreisende die wichtigsten Inklusivleistungen im Hotel. Inakzeptabel sind für viele teure Extraleistungen, ein großer Störfaktor auch unzureichende Arbeitsbedingungen und mangelnder Komfort im Hotelzimmer. Dies ergab eine Online-Umfrage zum Thema Geschäftsreisen, die von 1 in Kooperation mit Pullman (Accor) durchgeführt wurde.
    1
    Mehr als ein Drittel der Befragten arbeitet häufig nach Geschäftsterminen noch im Hotelzimmer weiter (35,9%). Obwohl WLAN und Frühstück die wichtigsten Inklusivleistungen darstellen (jeweils über 84% finden diese am wichtigsten), ist auch das Sportangebot des Hotels von großer Bedeutung: 32,4 Prozent nutzen das Sportangebot regelmäßig oder immer.
    Auf die Frage, was sie auf Geschäftsreisen im Hotel am meisten stört,gaben 60,7 Prozent an, dass ihnen teure Extraleistungen gegen den Strich gehen. Unzureichender technischer Standard und schlechte Arbeitsmöglichkeiten im Zimmer stören fast die Hälfte aller Befragten(46,5%), ebenso wie ein langwieriger Check-in/Check-out Prozess (45,5%) und unzureichender Komfort im Hotelzimmer (43,8%).
    Circa 54 Prozent der Befragten buchen ihre Geschäftsreise nicht selbst. Dies wird häufig vom Sekretariat bzw. der Assistenz (30,0%) oder dem Firmenreisedienst (24,8 Prozent) übernommen. Fast 75 Prozent der Geschäftsreisen werden online gebucht: Knapp 40 Prozent buchen über ein Hotelportal, 22,5 Prozent über die Hotel-Website und 11,1 Prozent nutzen ein Online-Reisebüro.
    Eines der zentralen Entscheidungskriterien für ein Business-Hotel istdie Lage. Dabei geben über 50 Prozent der Befragten an, dass ihnen die Nähe zum Standort des Geschäftstermins am wichtigsten ist. 30,4 Prozent wohnen gerne in der Innenstadt, 9,9 Prozent residieren lieber etwas außerhalb. Die Nähe zu Flughafen oder Bahnhof ist für 8,7 Prozent der Umfrage-Teilnehmer wichtig.
    Fast ein Drittel der Befragten nutzt mindestens ein Hotel-Treue- bzw.Bonusprogramm. 71 Prozent nehmen noch an keinem Treue- bzw. Bonusprogramm teil.
    In den vergangenen zwölf Monaten war circa ein Drittel aller Befragten mehr als 20 Tage geschäftlich auf Reisen. 18,5 Prozent waren sogar über 40 Tage im Jahr unterwegs. Weniger als fünf Tage unterwegs waren 25,8 Prozent. Die meisten sind im Jahr zwischen fünf und 20 Tagen unterwegs (40,6 Prozent). Die häufigsten Ziele für Geschäftsreisende in Deutschland waren Berlin (42,1%), München (36,1%) und Frankfurt (30,5%), gefolgt von Hamburg (29,2%), Stuttgart (21,1%), Düsseldorf (20,8%) und Köln (20,6%).
    Weiterbildungen und Schulungen sind die wichtigsten Anlässe für Geschäftsreisen (42,3%), gefolgt von Kundenbesuchen und Verkaufsterminen (36,6%) sowie Messen (28,9%). Firmeninterne Meetings sind ebenfalls ein häufiger Anlass (28,0%). Incentives bilden eher die Ausnahme (4,4%).
    Für die repräsentative Studie wurden zwischen dem 28. Oktober und dem 14. November 2011 knapp 600 Geschäftsreisende im Netzwerk von Tomorrow Focus Media vorwiegend auf focus.de zu ihren Präferenzen befragt. 71,8 Prozent der Befragten waren Männer, 28,2 Prozent Frauen.

  • Deutsche wollen im Urlaub nicht auf Nachrichten verzichten

    (München, 02. März 2012) Auch im Urlaub möchten 89 Prozent der Deutschen über das aktuelle Weltgeschehen informiert bleiben. Während der Fernseher die beliebteste Informationsquelle ist, zeichnet sich auch die Nutzung mobiler Endgeräte als deutlicher Trend ab. Das ergab eine aktuelle Umfrage von tripadvisor.com. Befragt wurden über 6.200 europäische Reisende zum Thema Nachrichtenkonsum im Urlaub, darunter über 900 Deutsche.
    „Die Ergebnisse unserer Umfrage zeigen deutlich, dass der regelmäßige Nachrichtenkonsum für die meisten Deutschen einfach zum Urlaub dazugehört“, sagt Dirk Loesch, Sprecher für TripAdvisor Deutschland. „Die Deutschen möchten im Urlaub nicht vollkommen vom Weltgeschehen abgeschnitten sein und schätzen es sehr, wenn sie sich über das Fernsehen oder das Internet als beliebte Informationsquellen informieren können.“
    Immer auf dem neuesten Stand – auch im Urlaub
    Eine große Mehrheit der Deutschen (89 Prozent) möchte auch im Urlaub informiert sein. Ganze 40 Prozent der informationshungrigen Deutschen möchten sogar täglich die Nachrichten verfolgen – das sind acht Prozent mehr als im europäischen Durchschnitt mit 32 Prozent. Damit haben die Deutschen unter den befragten Nationalitäten das größte Bedürfnis nach Nachrichtenkonsum.
    Allerdings ist ein Großteil der Befragten (63 Prozent) nicht bereit, etwas für den Nachrichtenkonsum zu tun. Zum Beispiel würden die wenigsten deutschen Urlauber dafür frühzeitig den Strand verlassen (sechs Prozent) oder eher vom Esstisch aufstehen (zwei Prozent). Das Urlaubsvergnügen scheint Vorrang zu haben.
    Mobile Endgeräte auf dem Vormarsch
    Die deutschen Urlauber surfen heute lieber mit dem Smartphone in der Lobby, als mit der Tageszeitung am Pool zu liegen. Nur noch 29 Prozent der Befragten kaufen sich vor Abflug eine deutsche Tageszeitung für die Reise und nur zwölf Prozent nannten die Tageszeitung als bevorzugte Informationsquelle während des Urlaubs. Ganze 31 Prozent informieren sich am liebsten durch das Fernsehen. Der Nachrichtenkonsum über mobile Endgeräte erfreut sich zunehmender Beliebtheit: bereits 40 Prozent der Deutschen, die im Urlaub die Nachrichten verfolgen, geben ihrem Laptop (18 Prozent), ihrem Smartphone (14 Prozent) oder ihrem Tablet-Computer (9 Prozent) den Vorzug.
    Mit diesen Quellen bleiben die Deutschen informiert
    (Reihenfolge nach Beliebtheit):
    Fernsehen
    Laptop
    Smartphone
    Deutsche Tageszeitung
    Lokalpresse
    Tablet-Computer
    Radio
    Freunde und Familie

  • VDR begrüßt Fortschritte im Gesetzgebungsverfahren zum vereinfachten Reisekostenrecht

    (Frankfurt/Main, 02. März 2012) Der GeschäftsreiseVerband VDR begrüßt die Fortschritte im Gesetzgebungsverfahren zum vereinfachten Reisekostenrecht. Anfang des Jahres hat das Bundesfinanzministerium (BMF) einen Bericht zur Reform und Vereinfachung des Reisekostenrechts an den Finanzausschuss des Bundestags übergeben. Er enthält Vorschläge, wie die Abrechnung von Fahrtkosten, Verpflegungsmehraufwand und Unterkunftskosten bei Auswärtstätigkeiten vereinfacht werden kann.
    „Grundsätzlich begrüßen wir den Bericht des BMF. Die Lösungsansätze zeigen, dass die Kritik der Verbände verstanden wurde“, sagt Ralph Rettig, Vizepräsident des Verbands Deutsches Reisemanagement e.V. (VDR).
    Vorschläge für die Reform hatte eine Arbeitsgruppe formuliert, die sich für ein vereinfachtes Reisekostenrecht einsetzt. Die Gruppe – Steuerexperten acht großer Spitzenverbände wie der Bundesverband der Deutschen Industrie e.V. (BDI) und der Deutsche Industrie- und Handelskammertag e.V. (DIHK) – sind im Austausch mit dem Bundesfinanzministerium. Ziel ist es, wichtige Reformvorschläge aus Sicht der Unternehmen zu verdeutlichen. Auch der VDR nahm an Sitzungen dieser Arbeitsgruppe teil.
    Das neue Gesetzgebungsverfahren sei eine große Chance, so Ralph Rettig: „Eine Reform des Reisekostenrechts kann nur erfolgreich sein, wenn die Umstellungsprozesse in Unternehmen und Finanzbehörden nicht zu aufwändig werden und es eine wirkliche Verbesserung gegenüber der bisherigen Rechtslage bedeutet“, so Rettig. „Unser Ziel ist es, mit praxisnahen Beispielen zu verdeutlichen, was machbar ist und was nicht. Gemeinsam werden wir uns mit allen Kräften dafür einsetzen,
    dass unsere Bedenken bei diesem Gesetzgebungsverfahren berücksichtigt werden.“
    Die Festlegung auf nur eine regelmäßige Arbeitsstätte ist einer der zentralen Punkte des Reformansatzes, da sie der deutlichen Abgrenzung von Werbungskosten und Reisekosten dient. Auch das Vorhaben, die Anzahl der Pauschbeträge und die Prüfung von Abwesenheitszeiten zu reduzieren, bewertet der VDR grundsätzlich positiv. „Dabei darf aber der Reisende nicht benachteiligt werden, indem erst bei zehnstündiger Abwesenheit Verpflegungsmehraufwendungen steuerfrei bezahlt werden können“, so Rettig. Eine generelle Prüfung, ob Unterkunftskosten bei Auswärtstätigkeiten notwendig sind, lehnt der VDR ab. Weiter begrüßt der GeschäftsreiseVerband die Idee, die Dreier-Staffelung der Verpflegungsmehraufwendungen abzuschaffen – besonders mit Blick auf die mittelständischen Unternehmen, die bei der Reisekostenabrechnung eher selten elektronische Systeme einsetzen.
    Der BMF-Bericht dient als Grundlage für ein Gesetzgebungsverfahren, das möglicherweise noch im Frühjahr auf den Weg gebracht werden soll.

  • Willkommen im Club der Hundertjährigen: The Fairmont Copley Plaza und Fairmont Chatêau Laurier feiern Jubiläum

    (Toronto, 02. März 2012) Historische Hotels mit viel Geschichte: Gleich zwei Häuser der Fairmont Hotels & Resorts feiern dieses Jahr ein volles Jahrhundert und reihen sich damit in den illustren Kreis berühmter Fairmont Hotelikonen wie das Londoner Savoy (Eröffnung 1889), The Plaza in New York (Eröffnung 1907) oder The Fairmont Banff Springs in der kanadischen Provinz Alberta (Eröffnung 1888) ein. Über das Jahr verteilt bieten die beiden Jubilare 1 und 1 besondere Pakete, Feiern und Aktivitäten an und vermitteln einen Blick in die vergangenen hundert Jahren, in denen sie zahlreiche Staatschefs, Berühmtheiten und Gäste aus der ganzen Welt beherbergten.
    1
    Zeitzeugen
    Das Fairmont Chatêau Laurier in Ottawa öffnete am 1. Juni 1912 erstmals seine Pforten. Der Bau des Schlosshotels kostete insgesamt zwei Millionen CAN-Dollar, der Übernachtungspreis betrug bei der Eröffnung ganze zwei CAN-Dollar pro Zimmer. Ursprünglich sollte das Hotel schon am 26. April 1912 den ersten Gästen Einlass gewähren. Der Termin wurde jedoch verschoben, da der Visionär und Erbauer des Hotels, Charles Melville Hays, bei der Jungfernfahrt der Titanic ums Leben kam.
    Das The Fairmont Copley Plaza gilt als ein Wahrzeichen Bostons. 1912 eröffnete Bürgermeister John F. Fitzgerald, der Großvater des späteren Präsidenten J.F. Kennedy, bei einer Feier mit mehr als 1.000 Gästen das Hotel. Der Bau hatte eine für damalige Verhältnisse außergewöhnliche Summe von 5,5 Millionen US-Dollar verschlungen.
    1
    Jahrhundert der Erinnerungen
    Kostenlose historische Führungen und die Suche nach verloren gegangenen Erinnerungsstücken aus den letzten hundert Jahren – so läuten die beiden Jubilare die Feierlichkeiten ein. Natürlich bieten beide Hotels für alle kleinen Kostbarkeiten vergangener Zeiten, die damals versehentlich „ausgeliehen“ wurden, Amnestie.
    Am 2. und 3. Juni 2012 lädt das Fairmont Château Laurier zu öffentlich zugänglichen Führungen mit historischen Kostümen, Musik und Kuchen ein. Ab 1. April 2012 können Gäste des Hotels außerdem auf eine kulinarische Reise durch die Zeit gehen: Als Auftakt steht eine Adaption des letzten Dinners auf der Titanic auf der Karte, gefolgt von monatlich wechselnden Menüs, die das Beste verschiedener Epochen präsentieren. Außerdem serviert das Hotel ab dem 26. April 2012, dem ursprünglich geplanten Eröffnungsdatum, ein spezielles „Centennial“ Teemenü. The Fairmont Copley Plaza startet ab 10. Mai 2012 einen Jubiläumscountdown und bietet an den 100 Tagen vor dem Geburtstag historische Führungen durch die Bostoner Hotelikone an.
    Renovierungsprogramm
    Beide ehrwürdigen Grandhotels bereiten sich auf die Jubiläumsfeierlichkeiten mit einer Verschönerungskur vor, die im Frühjahr 2012 abgeschlossen wird. Die Renovierungsarbeiten des The Fairmont Copley Plaza umfassen die Gästezimmer und Suiten, die Premiumzimmerkategorie Fairmont Gold sowie die Lobby, den Ballsaal und die Meetingräume. Auf dem Dach des Hotels entsteht ein neuer 280 Quadratmeter großer Fitnessclub und anstelle der ehemalige Merry-Go-Round Bar und Oak Bar wird ein neues Restaurant eröffnen.
    Das Fairmont Château Laurier hat bereits kürzlich die Restaurierung des 1929 im Art-Déco-Stil erbauten Pools beendet. Das Spa wurde ebenfalls verschönert und mit einem neuen Springbrunnen versehen. Außerdem wurden die Massageräume sowie der Umkleidebereich erneuert.

  • hotel.de jetzt auch weltweit über GDS Sabre buchbar

    (Nürnberg, 02. März 2012) Der zur HRS-Gruppe gehörende Nürnberger Reservierungsdienstleister 1 startet nun seine Anbindung an das Sabre-Global Distribution System (GDS). Über 300.000 Reisebüromitarbeiter, die an Sabre angeschlossene Systeme nutzen, haben damit Zugriff auf Hotels aus dem Portfolio von hotel.de. Das Sabre-GDS ist eines der größten GDS und wird weltweit von Reisebüros, Online-Reiseportalen, Unternehmen und Behörden genutzt.
    In Kürze werden zunächst rund 6.000 hotel.de-Partnerhotels über das Sabre-GDS buchbar sein. Weitere Häuser aus dem hotel.de-Content werden kurzfristig folgen. John Carlile, Director of Hotel Product Marketing bei Sabre, kommentiert: „Durch die Kooperation mit hotel.de haben wir den Hotel-Content für Reisebüromitarbeiter, die an Sabre angeschlossene Systeme nutzen, erweitert und stellen damit Reisenden und Reisebüros weitere attraktive Hotelangebote zur Verfügung, die nun wie alle anderen Sabre-Hotels gebucht werden können.“
    Neben den Vorteilen für Reisebüros, unter denen hotel.de auch zahlreiche Affiliate-Partner hat, betont Reinhard Wick, Vertriebsvorstand bei der hotel.de AG, vor allem den Mehrwert für die Hotellerie: „Insbesondere unseren Hotelpartnern kommt die Zusammenarbeit mit Sabre zugute, denn die Anbindung an das Sabre-GDS ist für unsere Partnerhotels ohne Mehrkosten und sie profitieren von einem weiteren Vertriebskanal. Wir erreichen so viele tausende weitere vor allem internationale Buchungskunden, die ihre Reisen über ein an Sabre angeschlossenes Reisebüro reservieren.“