Author: holedo_wp_admin

  • Fischerzeugnisse: Seit 2012 oft in Latein

    (Berlin, 02. März 2012) Seit dem 1. Januar 2012 ist die Kennzeichnung von Fischerzeugnissen neu geregelt. Viele Produkte müssen sowohl mit dem deutschen als auch mit dem lateinischen Namen ausgezeichnet werden, meldet das Fisch-Informationszentrum (FIZ). Das gilt beispielsweise für Fisch an der Frischfischtheke, Räucherfisch und viele Tiefkühlprodukte.
    Von Heike Kreutz/1
    Der Hinweis kann auf dem Preisschild, aber auch auf Plakaten oder Postern stehen. Theragra chalcogramma ist beispielsweise der Alaska-Seelachs, Salmo salar der Lachs und Clupea harengus der Hering. In einigen Fällen endet der wissenschaftliche Name mit dem Kürzel “spec.” (Mehrzahl: “spp.”) für Art beziehungsweise Spezies. So ist Gadus spp. ein Fisch der Gattung Kabeljau, die Art ist aber nicht genau benannt. Wer es genau wissen will, fragt nach, ob es sich etwa um einen Atlantischen Kabeljau (Gadus morhua) oder Pazifischen Kabeljau (Gadus macrocephalus) handelt.
    Das Jahr 2012 bringt noch weitere Änderungen mit sich: So müssen beispielsweise Tiefkühlprodukte, die vor dem Verkauf aufgetaut und als frische Ware an der Bedientheke gehandelt werden, ab sofort mit dem Hinweis “aufgetaut” gekennzeichnet sein. Das gilt aber nicht für roh verzehrte Fischereierzeugnisse und solche, die nach dem Auftauen geräuchert, gesalzen, gegart oder mariniert wurden.
    Alles über Fisch erfahren Sie auf 1 in der Rubrik “Lebensmittel von A-Z”

  • Botschafter Grinin: Sotschi liegt bei Vorbereitungen auf die Winterolympiade 2014 im Zeitplan

    (Berlin, 02. März 2012) Die Vorbereitungen auf die Olympischen Winterspiele im russischen Sotschi kommen gut voran. Das betonte der Botschafter Russlands in Deutschland, Vladimir Grinin, vor dem Sportausschuss des Deutschen Bundestages. 70 Prozent der Sportstätteninfrastruktur sei schon fertiggestellt, sagte Grinin. „Die Vorbereitungen laufen unter Einhaltung des vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) vorgegebenen Zeitplans.“ In den vergangenen Wochen hätten erste Wettbewerbe auf den Sportstätten stattgefunden, über die sich die beteiligten Sportler positiv geäußert hätten, so der Botschafter.
    Vladimir Grinin bestätigte, dass ein Gesamtetat von 24 Milliarden US-Dollar eingeplant sei. Der überwiegende Teil, nämlich 22 Milliarden US-Dollar, würde jedoch für den Aufbau einer über die Spiele hinausgehenden Tourismusinfrastruktur ausgegeben. „Das ist ein Entwicklungsprogramm für die ganze Region“, betonte der Botschafter. Der Etat für die Olympischen und die Paralympischen Spiele liege bei 2 Milliarden US-Dollar und damit im Bereich der Spiele von Nagano oder Salt Lake City. In Russland würden der Vorbereitung und Durchführung der Spiele eine sehr hohe Bedeutung beigemessen, sagte Botschafter Grinin. „Mit den Spielen wird ein gewaltiger Anreiz zur Verstärkung der sozialen und wirtschaftlichen Entwicklung sowie der Modernisierung der gesamten Schwarzmeerregion und des ganzen Landes gesetzt.“ Die Zustimmung im Lande sei mit über 80 Prozent ausgesprochen hoch, machte Grinin deutlich.
    Der Botschafter räumte ein, dass Umwelteinwirkungen auf die westkaukasische Naturlandschaft nicht auszuschließen seien. Allerdings würden die „ökologischen Auflagen des IOC erfüllt“, sagte er. So würden „Tausende von Bäumen“ als Ausgleich gepflanzt und die Abwasser- und Abfallentsorgung in der Region auf ein neues Umweltniveau gesteigert.
    Auch der Generaldirektor des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), Michael Vesper, hat „keine Zweifel“, dass die Anlagen fristgerecht fertig werden. „Es ist alles angerichtet für hervorragende Spiele“, sagte er vor den Abgeordneten. Da Sotschi bislang ein Sommerkurort gewesen sei, habe man sämtliche Sportanlagen neu bauen müssen, so Vesper. Dabei hätten sich die Verantwortlichen „am neusten Stand der Technik orientiert“. Die Teams würden in Sotschi in drei verschiedenen olympischen Dörfern untergebracht sein, erläuterte der DOSB-Generalsekretär. Die Strecke zwischen dem am Schwarzen Meer liegenden Sotschi und den Gebirgsregionen, wo ein Großteil der Wettkämpfe stattfindet, sei in einer halben Stunde zu überwinden und damit deutlich kürzer als die Entfernung zwischen Vancouver und Whistler bei den Spielen 2010, sagte Vesper.
    Mit starken Witterungseinflüssen auf den Verlauf der Wettbewerbe rechnet Jürgen Wolf vom Deutschen Skiverband (DSV). Angesichts des nahen Meeres müsse von sich ständig ändernden Schneebedingungen ausgegangen werden. „Die Skitechniker werden die Wettbewerbe mitentschieden“, prognostizierte Wolf. Umso wichtiger sei es, die Techniker nahe beim Team unterzubringen, was in den Olympischen Dörfern teilweise nicht möglich sei. Daher habe man eigene Außenquartiere anmieten müssen, so der DSV-Vertreter. Unabhängig davon zeigte sich auch Wolf überzeugt davon, dass „die Rahmenbedingungen insgesamt sehr gut sind“.

  • Chancen des Tourismus für Entwicklungsländern bislang nicht ausgeschöpft

    (Berlin, 02. März 2012) Der Tourismus bietet für Entwicklungsländer eine Reihe bislang nicht genutzter Chancen. Wie in der ersten gemeinsamen öffentlichen Anhörung der Ausschüsse für Tourismus sowie für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Deutschen Bundestag deutlich wurde, gilt dies etwa für die Vermarktung lokaler Produkte. Der Experte für nachhaltige Entwicklung von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), Klaus Lengefeld, sagte, Möglichkeiten gebe es etwa für lokale Produzenten von Lebensmitteln oder Hygieneprodukten. „Lokale Produkte bieten ein großes, nicht genutztes Potenzial“, betonte Lengefeld. Mit Projekten versuche die GIZ insbesondere beim Bau neuer Hotels, lokale Anbieter zu befähigen, diese mit ihren Produkten zu beliefern.
    Der Sprecher der Geschäftsführung der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG), Bruno Wenn, sagte, prinzipiell bestehe bei den deutschen Touristikunternehmen ein großes Interesse, bestimmte Produkte lokal zu beziehen. Dies scheitere in Entwicklungsländern in der Regel nicht am Preis, sondern an der Qualität und der Zuverlässigkeit der Lieferung. So genügten beispielsweise die Kühlmöglichkeiten lokaler Anbieter von Fisch nicht den Anforderungen großer Hotels. Die DEG, ein Unternehmen der KfW-Bankengruppe, finanziert und berät private Unternehmen, die in Entwicklungsländern investieren.
    Auch der Leiter des Nachhaltigkeitsmanagements des TUI-Konzerns, Harald Zeiss, betonte, es gehe darum, lokale Produkte in die Wertschöpfungskette des Tourismus einzubeziehen. Zeiss, der auch Professor für Tourismusmanagement an der Hochschule Harz ist, berichtete, dass die Hotels auf den Kapverden Tomaten und Zwiebeln größtenteils per Schiff aus Spanien bezögen, obwohl diese Produkte vor Ort angebaut werden könnten. Die Geschäftsführerin des Studienkreises für Tourismus und Entwicklung, Birgit Steck, ergänzte, die Agrarstrukturen in Entwicklungsländern seien zum Teil so beschaffen, dass sie größere Hotels nicht beliefern könnten.
    Der Professor für Touristik und Verkehrswesen der Fachhochschule Worms, Adrian Freiherr von Dörnberg, sagte, bislang sei der Preis das zentrale Entscheidungskriterium für potenzielle Urlauber. Einige Unternehmen, etwa aus der Luftfahrtbranche, böten zwar beispielsweise CO2-Rechner an, mit denen Kunden die Emissionskosten ihrer Reise ausgleichen könnten. „Der Kunde nutzt das nicht“, stellte Dörnberg fest. Hier sei noch viel Aufklärungsarbeit nötig, auch über das Internet. Der GIZ-Experte pflichtete ihm auf Nachfrage der Unions-Fraktion bei. Auch deutsche Urlauber im All-inclusive-Segment interessierten sich etwa durchaus für das Thema Menschenrechte an ihrem Urlaubsort. Dies sei aber nicht kaufentscheidend, sagte der Professor auf Nachfrage der SPD-Fraktion.
    Der Präsident des Deutschen Reiseverbandes (DRV), Jürgen Büchy, sagte, die Tourismusbranche sei sich ihrer Verantwortung bewusst. „Wir bekennen uns ausdrücklich zum Gebot der Nachhaltigkeit“, betonte Büchy. Dies sei „im ureigenen Interesse“ der Branche. Büchy erläuterte, aus Sicht der Reiseunternehmen sei es ein „richtiger Ansatz“ in der Entwicklungszusammenarbeit, auf das Thema Bildung zu setzen. „Wir brauchen überall ausgebildetes Personal“, sagte Büchy auf Nachfrage der FDP-Fraktion. Er berichtete in diesem Zusammenhang von einer touristischen Anlage in Tunesien, wo die praktische Ausbildung von Mitarbeitern im Sommer stattfinde, die theoretische Ausbildung außerhalb der Saison im Winter.
    Birgit Steck betonte auf Nachfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, für die Entwicklungsländer seien die Nettodeviseneinnahmen entscheidend – also die Restgröße, die sich nach Abzug aller Devisenausgaben etwa für Importe von Nahrungsmittel für Touristen ergebe. Der Anteil an touristischen Deviseneinnahmen, der zur Finanzierung importierter Leistungen ins Ausland fließt, die sogenannte Sickerquote, sei von Land zu Land sehr unterschiedlich. Als Faustregel könne genommen werden, dass der Nettodeviseneffekt für ein Land umso positiver ausfalle, je weiter es in seiner Entwicklung fortgeschritten sei, sagte die Geschäftsführerin des Studienkreises für Tourismus und Entwicklung. Steck betonte, der Tourismus könne nur dann eine Schlüsselrolle in der Entwicklungszusammenarbeit spielen, wenn er eine nachhaltige Nutzung der Ressourcen und eine Nutzung lokaler Produkte gewährleiste.
    Die Experten äußerten sich in der Anhörung auch zu Risiken des Tourismus für Entwicklungsländer, etwa durch hohen Ressourcenverbrauch oder sexuelle Ausbeutung. So sei etwa die Bekämpfung der Kinderprostitution sehr schwierig, machte der Geschäftsführer des Unternehmens Studiosus Reisen, Peter-Mario Kubsch, deutlich. Zwar habe der „Verfolgungsdruck“ gegen dieses Verbrechen nicht zuletzt auf Initiative der Reisebranche deutlich zugenommen. Zugleich sei aber zu beobachten, dass die Nachfrage nach Kinderprostitution in solche Länder verlagere, in denen der Druck geringer sei, erläuterte Kubsch auf Nachfrage der Fraktion Die Linke.

  • TourOnline unter Vertrag bei Trust International

    (Frankfurt am Main, 02. März 2012) Trust International begrüßt mit TourOnline einen der größten Reservierungspartner für deutsche Hotelgruppen. Mit seinem Kernprodukt, dem Buchungs- und Channelmanagementsystem, generierte der Anbieter von individuel­len Internet-Lösungen 2011 ein Umsatzvolumen von 200 Millionen Euro. Individualhotels, mittelständische Hotelgruppen und touristische Leistungsträger greifen auf das “Dirs”-System von 1 zu – 250 Hotels davon werden im Hintergrund die Technologie von Trust International nutzen, darunter renommierte Marken wie die Romantik Hotels, Akzent Hotels oder Flair Hotels.
    Ausschlaggebend für den Zuschlag an Trust International waren die Anbindung an die Globalen Distributions Systeme (GDS), das Headquarter und der Support in Deutschland sowie die Möglichkeit, im IDS-Bereich weiter zu wachsen und durch Trust Direct Connects (OTA) auch neue Buchungsmärkte wie Asien zu erschließen. Hierbei ermöglicht ein sogenanntes „Two-Way-Interface“ die automatische Aktualisierung aller Daten, Verfügbarkeiten und Raten in beide Richtungen – nicht nur vom Zentralen Reservierungssystem (CRS) auf die Buchungsportale, sondern auch umgekehrt. Damit ist TourOnline in der Lage, für ihre Mitgliedshäuser eine schnelle Pflege der Daten und Kontingente durchzuführen. Zum anderen stand für TourOnline die mögliche Buchbarkeit nicht nur von Zimmern, sondern auch von Pauschalangeboten, Sonderpreisen und Kinderpreisen im Fokus.
    David Heidelberg, Vorstandsvorsitzender von TourOnline ist von Trust International überzeugt: „Seit mehr als 15 Jahren unterstützen wir unsere Kunden mit umfassenden Serviceleistungen im Bereich der Verkaufssteuerung und bester Technologie. Die Expertise im Bereich Distribution von Trust International ist national und international führend und genau richtig für unsere Kunden. In Trust International haben wir einen Techno­logiepartner gefunden, der uns und unsere Anforderungen sehr genau versteht und mit dem wir weiter expandieren und neue Märkte für unsere Mitglieder erschließen können.“
    „Für Hotels ist es heutzutage essentiell, über die verschiedenen Vertriebskanäle buchbar zu sein. Genau hier setzen wir an: Buchbarkeit in nationalen und internationalen Distributionskanälen mit minimalem Aufwand für den Hotelier. So kombinieren wir führende Technologie mit dem bestmöglichen Service und überzeugen auch große Player der Branche wie TourOnline“, freut sich Richard Wiegmann, Geschäftsführer Trust International.

  • Swissotel Dresden am Schloss: Neueröffnung am 01. April 2012

    (Dresden, 02. März 2012) Business- und Freizeitreisende dürfen sich freuen, denn am 1. April 2012 eröffnen die Swissôtel Hotels & Resorts mit dem Swissôtel Dresden Am Schloss ihr viertes Hotel in Deutschland. Schweizer Gastfreundschaft gepaart mit modernem Ambiente, erstklassige Qualität und persönlicher Service erwarten Gäste aus aller Welt an zentralster Lage in mitten der sächsischen Landeshauptstadt.
    1
    Das Haus vis-à-vis dem Residenzschloss lädt seine zukünftigen Gäste mit 214 Swiss Advantage und 16 Grand Zimmern sowie 5 eleganten Suiten zum Wohlfühlen ein. Alle Zimmer-Kategorien sind mit neuester Technik und kostenlosem Internetzugang ausgestattet und bieten ein modernes Ambiente in Top-Lage: Semperoper und Zwinger, beides Bauwerke aus dem Spätbarock, sowie die weltberühmte Frauenkirche sind nur wenige Gehminuten entfernt. „Unsere Gäste werden über die Architektur unseres Hauses staunen“, so Yvette Thüring, General Manager im Swissôtel Dresden Am Schloss. „Durch die individuelle Fassaden- und Gebäudegestaltung nach historischem Vorbild beeindrucken die 235 Zimmer und Suiten mit unterschiedlichsten Raumschnitten und Ausblicken“, so Yvette Thüring, General Manager im Swissôtel Dresden Am Schloss und gebürtige Schweizerin.
    1
    Das Restaurant „Wohnstube“ präsentiert seinen Gästen ein kulinarisches Konzept, das durch seine zeitgemäße Schweizer Küche mit regionalen und saisonalen Produkten überzeugt. Cleveres und charakteristisches Design vermittelt eine vertraute und private Atmosphäre und lassen den Aufenthalt zum Erlebnis für alle Sinne werden. Im modernen Charme und stilvollem Ambiente ergänzt die „Schlossbar“ mit spannenden Cocktails, erlesenen Weinen und regionalen Bierspezialitäten in entspannter Atmosphäre das Angebot. Mit Blick auf das Schloss und fast 500 qm Fläche sind die modernen Konferenzräume der ideale Ort für Tagungen und Veranstaltungen aller Art. Das sogenannte ‚Arvenstübli‘ und die Dachterrasse mit Blick über die Giebel des Neumarktes runden die Vielfalt der Möglichkeiten ab.
    Im “Pürovel Spa & Sport”, dem 535 Quadratmeter großen Wellness- und Fitnessbereich, wurde ein originales Kellergewölbe aus dem 15. Jahrhundert in den Bau miteinbezogen. Von der Schweizer Bergwelt inspirierte Massagen mit ätherischen Ölen aus alpinen Kräutern und Wiesenblüten sowie Gesichts- und Kosmetikbehandlungen sorgen für neue Vitalität im Alltag.

  • Berufsbegleitend zum geprüften Revenue Manager mit WIHOGA und Spalteholz Hotelkompetenz

    (Dortmund, 02. März 2012) Marktgerechter Zimmerverkauf – die Anforderungen an ein Hotel sind in diesem Bereich enorm gestiegen: hoher Wettbewerb, Transparenz in den elektronischen Kanälen und kurzfristiges, flexibles Buchungsverhalten erfordern vom Hotel eine klare Preisstrategie und deren konsequente Umsetzung. Einmal im Jahr einen Preis festlegen, das reciht schon lange nicht mehr. Täglich müssen Verfügbarkeiten überprüft und die Preispolitik darauf abgestimmt werden.
    Aufgrund dieser veränderten Anforderungen hat sich die Position des Revenue Managers im Hotel geradezu aufgedrängt und etabliert. Seine Aufgaben sind vielfältig, die Anforderungen hoch. Je nach Betriebstyp bekleidet der Revenue Manager eine der wichtigsten Positionen im Hotel. Die renommierte Hotelfachschule WIHOGA Dortmund und Spalteholz Hotelkompetenz haben jetzt in einem Joint Venture einen berufsbegleitenden Lehrgang mit Prüfung und Zertifikat konzipiert, der sich über 6 Monate erstreckt und 8 Präsenz-Workshoptage in 4 Blöcken beinhaltet. Besonderes Alleinstellungsmerkmal sind die sog. „Hausaufgaben“ bzw. „Projekte“, die eine direkte Umsetzung des Erlernten im „eigenen“ Hotelbetrieb be-reits in den Phasen zwischen den Präsenztagen ermöglichen. Die „Hausaufgaben“ werden kontrolliert, kommentiert und konzeptionell begleitet durch die Lehrgangsleitung.
    Bereits vor Beginn des Lehrgangs erhalten die Teilnehmer ein Arbeitsblatt, in dem u.a. die eigene Zielsetzung erfragt wird: um wie viel % und/oder EUR sollen Belegung und/ oder Umsatz gesteigert werden? Somit sind die Erfolgsmessung garantiert und der Ehrgeiz der Teilnehmer herausgefordert, das Erlernte im „eigenen“ Hotel umzusetzen.
    Zielgruppe der anspruchsvollen Qualifizierung sind Hoteliers, Hoteldirektoren und leitende Mitarbeiter im Verkauf, Vertrieb und Marketing, Reservierung und Front Office sowie Mitarbeiter im Front Office/ in der Reservierung, die mindestens zwei Jahre Berufserfahrung nach der Ausbildung aufweisen.
    Beginn des neuen Programms: 24. April 2012.
    Nähere Infos sowie Anmeldung unter www.wihoga.de/revenuemanager

  • Steigenberger Drei Mohren Augsburg wieder eröffnet

    (Augsburg, 02. März 2012) “Das Team des Drei Mohren strahlt genauso wie die Kronleuchter in der Lobby, denn endlich können wir, zumindest in Teilbereichen, wieder unsere Gastgeberolle übernehmen“, so Direktorin Kirsten Schneider-Kohnke, die die Teileröffnung aller Bereiche Richtung Maximilianstraße für die Kalenderwoche 11 ankündigt. Zusätzlich zu den wertvollen Erfahrungen, die die Mitarbeiter des 1 während der Renovierungsphase in Hotels der Betreibergesellschaft Arcona Hotels & Resorts, aber auch in anderen Häusern oder beispielsweise auf einem Flussschiff, gesammelt haben, absolviert das gesamte Team noch bis kurz vor der Eröffnung eine intensive interne Schulung – inklusive Ablaufproben und obligatorischem Probekochen. „Wir wollen in allen Bereichen der hohen Erwartungshaltung entsprechend gerüstet zu sein“, betont Schneider-Kohnke weiter.
    1
    Trotz interner Umstrukturierungen mit der Vergabe von wenigen Tätigkeiten an Fremdunternehmen konnte die Zahl der Mitarbeiter im Grundteam erhalten bleiben. Zudem kam es zu Neueinstellungen von insgesamt fünf Mitarbeitern, die beispielsweise Positionen im eigenständigen, neuen Wellness-Bereich besetzen, gleiches gilt für den neu eingeführten Operations Manager. Bis zum Sommer werden darüber hinaus noch sieben Service- und Küchenmitarbeiter eingestellt und die Position des Sous Chef im neuen Restaurant „Sartory“ besetzt.
    1

  • Hintergrund zur Branchendiskussion: Warum der Roundtable mit HRS scheiterte

    (Köln, 01. März 2012) Tobias Ragge geht in die Offensive: Der Chef der HRS-Gruppe, zu der neben hrs.de auch hotel.de und tiscover.com gehören, beklagt die mangelnde Verhandlungsbereitschaft von bestimmten Branchenverbänden. Gespräche mit Branchenverbänden seien durch Partikularinteressen nicht zustande gekommen, heißt es. „Ein echtes Interesse, eine gemeinsame Lösung zu finden, scheint bei einzelnen Verbandsvertretern nicht im Vordergrund zu stehen“, sagte Tobias Ragge. „Sie schüren vielmehr bewusst Vorbehalte gegen hrs.de und nutzen so die aktuelle Diskussion um unsere AGB – insbesondere zur Bestpreis-Klausel – zur eigenen Positionierung. Die Interessen der Hoteliers stehen dabei scheinbar nicht immer im Vordergrund“, so Ragge.
    Hintergrund dieses Angriffes ist das für den 24. Februar geplante Branchengespräch im Hilton The Squaire Frankfurt/Main. Das von Top-Hotelier 1 initiierte Treffen sei kurzfristig von den geladenen Vertretern des Dehoga-Bundesverbandes, Hotelverbandes Deutschland (IHA) und der HSMA abgesagt worden. An Herrn Ragge habe es nicht gelegen, so Feuerstein. Der HRS-Chef war zu diesem Branchen-Roundtable bereit und sei weiterhin im Dialog. Bei hrs.de habe inzwischen in 7.000 Einzelgesprächen mit Hoteliers die Diskussion rund um die AGB geführt, heißt es dazu aus Köln.
    Grund für die Absage war offenbar die versteifte Haltung gegen die nun geltenden AGB der HRS-Gruppe. Gefordert worden sei die komplette Rücknahme aller neuen und teilweise alten AGB Punkte. Dies sei aber wohl nicht durchsetzbar. In ersten Reaktionen äußerten Branchenvertreter nun die Befürchtung, dass die betreffenden Hotelverbände in dieser Frage eher Last als Hilfe sein könnten.

  • hrs.de/hotel.de/tiscover.com – Ragge rudert zurück: Keine Kontoabbuchung – Verfügbarkeitsparität gilt nur teilweise

    (Köln/Nürnberg/Innsbruck, 01. März 2012) Es gab intensive Gespräche und Verhandlungen: Nun rudert Tobias Ragge, Chef der HRS-Gruppe, zurück. Neuralgische Punkte in den heute in Kraft getretenen AGB für hrs.de, hotel.de und tiscover.com werden entschärft. Das elektronische Lastschriftverfahren ist nicht mehr ein Muss. Und die sog. Meistbegünstigungs-Klausel (Zang zur Verfügbarkeit von Zimmern) gelte nur teilweise. Dies gab Ragge heute bekannt.
    Damit versucht der Sohn des HRS-Gründers Robert Ragge die Kuh vom Eis zu holen. Das familiengeführte Unternehmen stand seit Wochen aufgrund der Provisionserhöhung auf 15 Prozent und den neuen Zwängen in den AGB stark in der Kritik. Die anhaltende Berichterstattung auch in Leitmedien dürfte nicht zum positiven Image des Unternehmens beigetragen haben.
    Die in den AGB nun geltende Verfügbarkeitsparitöt habe „zu falschen Schlussfolgerungen“ geführt, sagte Ragge. „Selbstverständlich können Hoteliers bei hoher Auslastung ihre Zimmer nur noch über die eigenen Vertriebskanäle anbieten. Hrs.de bezieht die Klausel hinsichtlich Verfügbarkeit ausschließlich auf hotelfremde Vertriebskanäle. Gleichzeitig erwarten wir, wenn neben dem Eigenvertrieb auf anderen Vertriebskanälen noch Zimmer verfügbar sind, dass wir das Zimmer zu den gleichen Konditionen auf hrs.de anbieten können“, so Ragge.
    „Missverständnisse“ wurde bei hrs.de immer wieder ins Feld geführt. So sei zum Beispiel die Bestpreis-Klausel (Ratenparität) bereits seit der offiziellen Abmahnung durch das Bundeskartellamt ausgesetzt; d.h. verstoßen Hotelpartner dagegen, verzichte man auf Sanktionen. Dies wurde allerdings vielen Hotelpartnern erst später klar. Als dann noch eine Einstweilige Verfügung durch das Oberlandesgericht Düsseldorf – initiiert von justbook.com – folgte, war klar, dass der Zwang zur Ratenparität rechtlich wohl nicht haltbar sein würde.
    Allerdings will Ragge auf der Bestpreis-Klausel beharren. Er sehe hier „keinen Verbesserungsbedarf“. Diese Bestimmung beziehe sich lediglich auf vergleichbare Produkte und Preise, die auch bei hrs.de angeboten werden, heißt es sybillinisch. Nicht darunter fallen würden Produkte, die nicht bei hrs.de angeboten würden, so zum Beispiel Economy-Zimmer. Auch Arrangements oder Spezialraten seien nicht Teil der Bestpreis-Regel. Mit anderen Worten: Auch hier will Ragge offenbar zurück rudern.
    Die in den AGB geforderte Kontoabbuchung wird zunächst nicht umgesetzt. Bis zum 1. Juli 2012 gebe es eine Übergangsfrist: Alle Hotelpartner könnten sich bis dahin für das elektronische Lastschriftverfahren oder die Überweisung (wie bisher) entscheiden. Allerdings hätten sich bereits zwei Drittel der deutschen Hotelpartner für die Kontoabbuchung entschieden, wies Ragge hin.

  • Neue AGB bei HRS, hotel.de und tiscover.com in Kraft getreten

    (Köln, 01. März 2012) Ab heute gelten neue AGB von hrs.de, hotel.de und tiscover.com: Provision steigt auf 15%, Bestpreis-Klausel/Zwang zu Ratenparität aus rechtlichen Gründen bis auf Weiteres ausgesetzt, Meistbegünstigungs-Klausel/Zwang zur größtmöglichen Zimmerverfügbarkeit bleibt bestehen – mehr unter www.tophotel.de