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  • Jedes fünfte Hotel will Minibar abschaffen

    „Green Hospitality“ führt zu Einsparungen – Regionale Lieferanten im Fokus
    (Hamburg, 09. Februar 2011) Die Hotellerie denkt längst „grün“: Über die Hälfte der rund 12.000 Fullservice-Hotelbetriebe in Deutschland unternehmen auch in diesem Jahres einiges in Sachen Nachhaltigkeit und ökologische Ausrichtung. Der Großteil der Hotels will künftig auf Müllvermeidung setzen und verbannt Einzelportionen von Honig, Zucker und anderem von den Frühstückstischen und Tagungsbuffets. Bei jedem fünften Hotel steht die Minibar auf dem Prüfstand. Dies ist Ergebnis einer aktuellen Untersuchung der The Business Target Group (BTG), dem auf den Außer-Haus-Markt spezialisierten Marktforschungsunternehmen aus Scheeßel bei Hamburg.
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    Überraschend ist der hohe Anteil der Hotels, die die Minibar in Frage stellen“, sagt BTG-Geschäftsführer Rolf W. Schmidt. In jedem fünften Hotel wird der kleine Kühlschrank ersatzlos gestrichen, um Energiekosten einzusparen und Verluste durch unbezahlte Produktentnahmen zu vermeiden. Rund acht Prozent der Betriebe setzen auf Vendingautomaten auf den Etagenfluren – als Ersatz für Minibars.
    Beim F&B-Konzept setzen die Hoteliers vermehrt auf regionale Zulieferer: 64 Prozent ordern die Rohwaren künftig vermehrt bei Lieferanten aus dem Umkreis. „Dies wird auch gegenüber den Gästen und Tagungskunden aktiv kommuniziert“, so Schmidt. Damit liegen die Hotels im Trend der Zeit: Umweltorientierung, Rückbesinnung auf Produkte aus regionalem Anbau und verstärkte Berücksichtigung von Nachhaltigkeits-Prinzipien sind die gesellschaftlichen Top-Trends. „Wir können bei Hotels, Restaurants und Profiköchen allgemein in ganz Europa und Nordamerika ein klares Bekenntnis zu lokaler Verwurzelung und fundierter ökologischer Ausrichtung beobachten“, berichtet Schmidt. „Green Hospitality“ habe sich bei den Gastbetrieben zu einem Managementthema mit hoher strategischer Bedeutung entwickelt. „Auch wenn die Wahrnehmung unter den Gästen oder Firmenkunden zum Teil noch stark ausbaufähig ist, bleiben Topentscheider bei ihrem Kurs zum Green Hotelier“, so Schmidt.

  • BAT Stiftung für Zukunftsfragen – 27. Deutsche Tourismusanalyse: Ostsee-Region und Bayern sind weiterhin Tourismusgewinner

    (Hamburg, 10. Februar 2011) „Der Reiseweltmeister meldet sich zurück – Urlaubslust statt Krisenfrust“, so lautete die letztjährige Prognose zur gerade abgelaufenen Reisesaison 2010. Genauso ist es gekommen – die Reiseintensität der Deutschen ist gegenüber dem Vorjahr um mehr als zwei Prozentpunkte auf 52 Prozent gestiegen. Dies geht aus der 27. Deutschen Tourismusanalyse der Hamburger BAT-Stiftung für Zukunftsfragen hervor. Für die Studie wurden von der GfK 4.000 Bundesbürger ab 14 Jahren nach ihrem Urlaubsverhalten 2010 und ihrer Reiseabsicht für 2011 befragt.
    „Die Reiselust kennt keine Grenzen, das Urlaubsbudget schon. Auf diese Formel lässt sich das Reiseverhalten der Deutschen zusammenfassen. Der Großteil der Bürger ist zwar verreist, verkürzte aber die Urlaubsausgaben um durchschnittlich fast 100 Euro“, so Professor Ulrich Reinhardt, der Wissenschaftliche Leiter der BAT-Stiftung. „Die Reisenden sind sich einig: Lieber wird günstiger verreist, als dass ganz auf die Urlaubsreise verzichtet werden muss.“
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    Reiseintensität 2010: Spaltung in der Gesellschaft nimmt weiter zu
    Trotz des Vulkanausbruchs auf Island und der daraus resultierenden Aschewolke über ganz Europa, trotz Eurokrise und Milliarden-Hilfspaket für Griechenland und Irland, trotz der größten Ölkatastrophe in der Geschichte der USA, trotz Hitzewellen von Russland bis Italien, trotz Terrorwarnung und Anschlagsversuchen in Deutschland verreisten 2010 so viele Deutsche wie schon lange nicht mehr. Insgesamt waren 52 Prozent der Bundesbürger 2010 fünf Tage und mehr unterwegs. Hierbei glich sich das Reiseverhalten in West- und Ostdeutschland weiter an und auch die Unterschiede zwischen der Stadt- und Landbevölkerung wurden geringer. Groß blieben dagegen die Differenzen zwischen den Einkommensschichten. So verreisten in der abgelaufenen Urlaubssaison vier von fünf Besserverdienenden (79%). Im Vergleich zum Vorjahr war dies eine Steigerung um fünf Prozentpunkte und ein Ende der Reiselust der wohlhabenden Deutschen ist kaum abzusehen.
    Dagegen stagnierte die Zahl der reisenden Geringverdiener in Deutschland auf niedrigem Niveau – nicht einmal jeder Dritte dieser Einkommensgruppe (31%) konnte sich 2010 eine Urlaubsreise von fünf Tagen Dauer leisten. Professor Reinhardt: „Die Urlaubsreise ist kein Allgemeingut mehr. Und der Reisebranche droht eine weitere Spaltung in eine Zwei-Klassen-Gesellschaft von Mobilen und Immobilen.“
    Inlandsreiseziele 2010: An der Ostsee geht die Sonne auf
    Deutschland ist und bleibt das mit Abstand beliebteste Reiseziel der Deutschen. In der abgelaufenen Reisesaison verbrachte mehr als jeder dritte Reisende (37%) seinen Urlaub zwischen Flensburg und Garmisch-Partenkirchen. Der Gewinner der Reisesaison 2010 war hierbei die Ostsee, die etwa jeden elften deutschen Urlauber bei sich begrüßen durfte.
    Vor allem die Ostseeküste in Schleswig-Holstein konnte sich über ein deutliches Plus an Gästen gegenüber dem Vorjahr freuen. Mecklenburg-Vorpommern profitierte dagegen von der wachsenden Anzahl an Urlaubern im Hinterland, wie z.B. der Seenplatte. Die bayrischen Ferienregionen konnten ebenso wie die Nordseeküste ihre Gästezahl konstant halten. Rückgänge mussten dagegen – erstmals seit Jahren – Urlaubsziele in Baden-Württemberg (z.B. Schwarzwald- und Bodensee-Region) verkraften, die ihr hohes Vorjahresniveau nicht halten konnten.
    Auslandsreiseziele 2010: Kroatien der Gewinner der Saison
    Bei den Auslandsreisezielen landete erneut Spanien auf dem Spitzenplatz. Mehr als jeder achte Bundesbürger (12,9%) verbrachte seinen Urlaub auf den Kanaren, Balearen oder dem spanischen Festland. Dahinter lagen Italien (6,7%) und die Türkei (6,6%) fast gleichauf.
    Nur noch die zweite Stelle hinter dem Komma entschied über die Platzierung auf der Beliebtheitsskala. Aber auch Österreich und Kroatien konnten viele deutsche Urlauber bei sich begrüßen. „Kroatien war der Gewinner der Reisesaison 2010. Besonders das gute Preis-Leistungsverhältnis, aber auch die Gastfreundschaft und die schönen Landschaften in den Urlaubsgebieten entlang der Küste und auf den über 1.000 vorgelagerten Inseln begeisterten die deutschen Touristen. In den kommenden Jahren könnte sich das Land an der Adria zu einem echten Konkurrenten für die anderen Mittelmeerdestinationen entwickeln“, so der Leiter der BAT-Stiftung. Einbußen verzeichnete dagegen die Urlaubsdestination Griechenland. Im Zuge der Finanzkrise der Helenen und dem damit verbundenen Image- und Vertrauensverlust der Urlauber hat sich die Anzahl der deutschen Touristen zwischen Athen, Kreta und dem Peloponnes um etwa zehn Prozent reduziert.
    Im Gegensatz dazu hat die Fernreise ihre Faszination nicht verloren. Trotz Terroranschlägen und Naturkatastrophen begab sich 2010 mehr als jeder neunte Bundesbürger auf die „große“ Reise. Im Vergleich zum Vorjahr konnten hierbei alle Überseedestinationen von Nordamerika bis Asien und von Afrika bis in die Karibik leichte Zugewinne verzeichnen.

    Videostatements: Prof. Dr. Ulrich Reinhardt,  Wissenschaftlicher Leiter der Stiftung für Zukunftsfragen, analysiert das Reisejahr 2010, gibt einen Ausblick auf 2011 und nimmt Stellung zur aktuellen Situation in Nordafrika und dem daraus resultierendem Reiseverhalten der Deutschen.

    Reisedauer und Reisekosten 2010: 12,5 Tage für 944 Euro
    Die durchschnittliche Reisedauer der Deutschen betrug 2010 12,5 Tage. Die Deutschen reisten somit einen halben Tag weniger als noch 2009 (13 Tage). Die Urlaubsphilosophie von den „schönsten Wochen des Jahres“ scheitert zunehmend an zeitlichen und vor allem finanziellen Grenzen. Doch der Wunsch, die Ferien nicht auf Balkonien zu verbringen, hat weiterhin Bestand und um diesen auch realisieren zu können, verkürzen die Bundesbürger immer weiter ihre Reisedauer. Reinhardt: „In den vergangenen dreißig Jahren hat sich die Urlaubsdauer kontinuierlich um etwa zwei Tage pro Jahrzehnt verringert: 1980 waren es 18,2 Tage, 1990 16,3 Tage, 2000 noch 14,8 Tage und 2010 12,5 Tage. Schreitet diese Entwicklung fort, so kann die durchschnittliche Reisedauer zum Ende des Jahrzehnts erstmals auf unter zehn Tage fallen.“ Bei Inlandsreisen wird gegenwärtig bereits lediglich 10,3 Tage verreist.
    Durchschnittlich 944 Euro ließen sich die Deutschen ihre Urlaubsreise pro Person kosten. In dieser Summe waren nicht nur die reinen Reise- und Unterkunftskosten enthalten, sondern auch alle Nebenkosten – vom Einkaufsbummel bis zu Ausflügen, vom Souvenir bis zum Trinkgeld für das Servicepersonal. Im Vergleich zum Vorjahr (2009: 1.038 Euro) reduzierten sich die Gesamtausgaben somit um fast 100 Euro. Für die Bundesbürger bleibt es beim Grundsatz: Lieber im Urlaub selbst und an der Dauer der Reise sparen, als komplett daheim zu bleiben.
    Geradezu Welten lagen zwischen den Reisekosten im In- und Ausland. Eine Reise ins europäische Ausland war mit 981 Euro fast fünfzig Prozent teurer als ein Urlaub in Deutschland (662 Euro). Fernreisen in die USA, die Karibik oder Asien sind Traumziele und werden es für die meisten Deutschen auch bleiben. Mit 1.668 Euro kostete die Reise in die weite Welt deutlich mehr als die Bundesbürger ausgeben wollten und konnten.
    Reiseprognose 2011: Jeder Vierte weiß noch nicht wohin
    Deutschland wird auch 2011 das mit Abstand beliebteste Reiseziel der Bundesbürger bleiben. Trotz der Vielfalt und Konkurrenz der Reiseziele in Europa und Übersee will fast jeder vierte Deutsche seinen Urlaub im eigenen Land verbringen. Völlig offen ist die Frage, ob Mecklenburg-Vorpommern oder Bayern, Schleswig-Holstein oder Niedersachsen, Baden-Württemberg oder sonst eine Feriendestination in Deutschland der Gewinner der Saison werden wird. Vieles ist hier noch möglich.
    Bei den Auslandsreisezielen bleibt Spanien der unangefochtene Spitzenreiter. Besonders die Balearen können sich 2011 erneut auf zahlreiche Besucher freuen. Der Zweikampf um die Gunst der Gäste zwischen Italien und der Türkei wird derweil in die nächste Runde gehen. Beide Ziele werden wieder ähnlich viele Reisende bei sich begrüßen können. Hierbei kann sich die Türkei auf überdurchschnittlich viele Ostdeutsche und jüngere Reisende, Italien hingegen eher auf Westdeutsche und ältere Gäste einstellen. Die Umfrageergebnisse zeigen zudem: Auch Reiseziele in Griechenland, Skandinavien, Kroatien oder Österreich können sich auf zahlreiche Reisende aus Deutschland freuen.
    Urlaub in Krisengebieten – Deutsche zeigen Risikobewusstsein
    Nach den Unruhen in Tunesien Anfang des Jahres brodelt es seit Ende Januar auch in Ägypten. Und während aus Tunesien alle Urlauber kurzfristig ausgeflogen wurden, sonnen sich noch immer viele deutsche Touristen an den Stränden von Hurghada bis Scharm El-Scheich. Gerade in Ägypten sind Unruhen und Reisewarnungen nichts Neues. Bereits seit Mitte der 1990er Jahre gab es immer wieder politische Krisen, die Auswirkungen auf den Tourismus im Mittelmeerstaat hatten (z.B. Anschläge in Luxor 1997, in Taba 2004, in Scharm El-Scheich 2005 oder 2006 in Dahab). Die deutschen Urlauber reagierten stets mit kurzfristigem Krisenbewusstsein, kehrten im Anschluss aber wieder relativ zeitnah in das beliebteste Urlaubsziel Nordafrikas zurück. Gilt dies auch für die Zukunft? Und welchen Einfluss haben die Reisewarnungen auf das Urlaubsverhalten 2011?
    Das Ergebnis ist eindeutig: Fast jeder zweite Bundesbürger gibt an, sein aktuelles Reiseverhalten den Terror- und Reisewarnungen anzupassen. Vor allem eine Änderung des Reiseziels und der Reisezeit ziehen die Deutschen dabei in Betracht. Und mehr als jeder achte Bundesbürger reagiert entschlossen, indem er seinen Urlaub zunächst einmal gänzlich auf Eis legt. Zusätzlich lässt schon jetzt jeder dritte Deutsche eine generelle Reisevorsicht walten und gibt an, grundsätzlich nur in Urlaubsgebiete zu verreisen, die weniger risikogefährdet sind (z.B. ins Inland). Im Gegensatz dazu äußern lediglich 13 Prozent der Bundesbürger, sich nicht von Reisewarnungen beeinflussen zu lassen und ihren Urlaub wie geplant durchführen zu wollen. Im Vergleich zur Vergangenheit z.B. mit dem Jahr des 1. Golfkrieges 1991 (78%: Urlaubspläne nicht geändert) oder nach dem 11. September 2001 (67%: Urlaubspläne nicht geändert) zeigen die Bürger ein deutlich höheres Risikobewusstsein und wählen ihre Urlaubsziele mit mehr Bedacht aus.
    Das Fazit des Wissenschaftlichen Leiters der BAT-Stiftung: „Auch in Krisenzeiten wollen die Deutschen reisen. Die Tourismusbranche wird daher eher kurzweilige Schwankungen als Einbrüche verzeichnen und auch diese werden nur für bestimmte Regionen gelten. Und auch die Reiseziele in Ägypten und Tunesien können langfristig wieder beliebte Reiseziele der Deutschen sein. Ob jedoch die Touristen schon diesen Sommer wieder zurückkommen, ist fraglich. Diesmal könnte es etwas länger dauern“.

  • Kempinski: Sieger bei „Best Brands 2011“ – Marke wichtiger als Lufthansa

    (Berlin, 10. Februar 2011) Ehrenvolle Auszeichnung für 1: Die älteste Luxushotelgruppe Europas erhält den „Best Brands“-Award in der Sonderkategorie „Beste Dienstleistungsmarke bei Entscheidern“. Im Ranking sicherte sich Kempinski auf den ersten Platz vor der Direktbank Ing Diba und Lufthansa. Damit zählt das Unternehmen neben Volkswagen, Lego und Apple zu den erfolgreichsten Marken Deutschlands.
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    „Kempinski konnte sich in der Befragung in nahezu allen Bereichen deutlich von den übrigen Marken absetzen“, erläuterte Siegfried Högl, Managing Director des Marktforschungsunternehmens GfK, der die Auszeichnung übergeben hat. „Das Besondere und die Eigenständigkeit der Kempinski-Strategie wird von den Befragten erkannt und das macht ganz klar den Unterschied.“
    „Die persönliche Note und der individuelle Umgang mit den Gästen ist es, was Kempinski auszeichnet. Unser Ziel ist es, unsere Gäste individuell zu betreuen und ihre Wünsche nicht nur zu erfüllen, sondern überzuerfüllen. Wir möchten Ihnen unvergleichliche Augenblicke bereiten, an die sie sich lange und gerne erinnern. Dass dies auch von unseren Gästen honoriert wird, beweist dieser Preis“, sagte Kempinski-Vorstandschef Reto Wittwer.
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    Das Besondere an dem „Best Brands“ ist: Die Ermittlung der Gewinnermarken erfolgt nicht aufgrund des subjektiven Urteils einer Jury, sondern durch die Verbraucher selbst. Im Rahmen einer von der GfK durchgeführten repräsentativen Studie müssen sich die Marken messen lassen. In der Sonderkategorie „Beste Entscheidermarke“ im Bereich Dienstleistung und Service liegt der Fokus auf den so genannten Entscheidern, die als Meinungsbildner und besonders konsumstarke Gruppe gelten. So wurden für das diesjährige Ranking insgesamt 850 Entscheider im Oktober und November 2010 zu Indikatoren wie Leistungskompetenz, Verlässlichkeit, Erreichbarkeit, Wirtschaftlichkeit und Reputation befragt. Die Verteilung der Berufsgruppen erfolgt dabei analog zur Leseranalyse Entscheider (LAE) und setzt sich aus 52 Prozent leitenden Angestellten, 22 Prozent Selbständigen mit mindestens zehn Mitarbeitern, 17 Prozent Freiberuflern und neun Prozent Beamten im höheren Dienst zusammen, die alle über ein Haushaltsnettoeinkommen von jeweils mehr als 3.500 Euro verfügen. Als Basis der Untersuchung diente eine Shortlist der bekanntesten Dienstleistungsmarken.

  • Hospitality Alliance: Eröffnung des ersten H2 Hotel in Berlin steht bevor

    (Berlin, 10. Februar 2011) Hospitality Alliance startet eine neue Budget-Hotellinie: Anfang März eröffnet am Berliner Alexanderplatz das erste Hotel der neuen Marke 1. Die neue Marke soll mit stylischen Zimmer und 1A-Standorten in Städten als „günstig aber nicht billig“ platziert werden. Neu ist auch ein Bistro-Konzept mit einer „H2 Frischeinsel“ und einem „H2 Shop“. H2 steht als chemisches Kürzel für Wasserstoff. Ob das neue Konzept des Ramada-Franchisenehmer auch die Sprengkraft von Wasserstoff im immer dichter werdenden Busget-Hotelmarkt hat, muss sich noch erweisen.
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    Das erste H2 Hotel Berlin bietet 288 Zimmer mit Klimaanlage und Flatscreens sowie Bäder mit Fußbodenheizung und Regenwalddusche. Im gesamten Hotel steht für zahlende Hotelgäste der Internetzugang per W-Lan kostenfrei zur Verfügung.
    Das H2 ist Bestandteil des Neubaukomplexes „Neue Welle. Mitte“, den die Berliner TLG Immobilien für rund 80 Mio. Euro in den vergangenen anderthalb Jahren an der Karl-Liebknecht-Straße 32 realisiert hat.

  • hrs.de: Fotos vom Hotelzimmer und Online-Gästebewertungen entscheidend für Hotelauswahl

    (Köln, 10. Februar 2011) Ein bisschen „Professor Binsen“ ist das schon: Fotos und Gästebewertungen im Internet sind entscheidend für die Hotelauswahl. Für nicht ganz neue Erkenntnis hat nun das Kölner Reservierungsportal 1 600 Deutsche durch eResult befragen lassen. Dabei ging es um die Kriterien für eine Hotelbuchung, die neben Preis und Lage entscheidend sind.
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    Ausschlaggebend für die Hotelauswahl sind für 78 Prozent der Befragten Fotos vom Zimmer oder dem Hotel, gefolgt von Gästebewertungen im Internet, die von 66,7 Prozent als wichtiges Kriterium genannt wurden. Interessant ist die Tatsache, dass für zwei Drittel die Meinung anderer Gäste relevant ist, während direkte Empfehlungen von Bekannten und Freunden lediglich für 43 Prozent als Entscheidungsgrundlage für die Hotelauswahl dienen. Auf Jüngere haben Bewertungen im Internet einen besonders starken Einfluss: 76,4 Prozent der Befragten bis 29 Jahren gaben an, bei ihrer Hotelauswahl besonders auf Gästebewertungen zu achten. Von den Befragten ab 50 Jahren schätzen lediglich 54,3 Prozent Internetbewertungen als entscheidend für ihre Hotelauswahl ein. Auch der Reisegrund spielt eine Rolle: Besonders Privatreisende verlassen sich bei der Hotelsuche auf die Meinung anderer Gäste. Geschäftsreisende achten stärker auf Parkmöglichkeiten direkt am Hotel oder W-Lan auf dem Zimmer.
    Auf Platz drei der wichtigsten Kriterien für die Hotelauswahl folgt die Anzahl der Sterne, die von rund 59 Prozent aller Befragten genannt wurde. Ob das Hotel über ein Restaurant verfügt, ist für knapp 45 Prozent ausschlaggebend. Auch Hotelvideos werden immer wichtiger und spielen immerhin schon für jeden Fünften eine entscheidende Rolle bei der Suche nach dem passenden Hotel.
    W-LAN für Männer wichtig, Spa-Bereich für Frauen
    Zwei Geschlechter-Klischees werden durch die Studie bestätigt: Während 42,4 Prozent der vermeintlich internetaffineren Männer eine W-LAN Anbindung auf dem Hotelzimmer als wichtiges Kriterium bei der Hotelauswahl nennen, spielt dieses Ausstattungsmerkmal lediglich für etwa jede dritte Frau eine entscheidende Rolle. Entgegengesetztes Bild beim Thema Wellness: Ob ein Hotel einen eigenen Spa-Bereich oder Fitness-Raum besitzt, darauf legen gut 32 Prozent der befragten Damen großen Wert, bei den Herren sind es weniger als 20 Prozent.
    Je älter der Gast, desto größer das Zimmer
    Mit zunehmendem Alter steigt der Raumbedarf der Hotelgäste. Gut ein Drittel der Befragten bis 29 Jahren gaben die Zimmergröße als wichtiges Auswahlkriterium an. Bei den 30 bis 40-Jährigen sind es bereits fast 38 Prozent und von den Umfrage-Teilnehmern ab 50 Jahren knapp 54 Prozent.
    Nachhaltigkeit und Golfplatz am Hotel nebensächlich
    Ob sich ein Hotel im Bereich Nachhaltigkeit engagiert, beziehen lediglich gut 14 Prozent der befragten Internetnutzer in ihre Entscheidung ein. So gut wie keine Rolle spielt die direkte Anbindung an einen Golfplatz. Für weniger als ein Prozent ist ein Golfplatz entscheidend für die Hotelauswahl.

  • Accor Hospitality Germany – Nicht nur reden, sondern handeln: 100.000 Bäume gepflanzt

    (München, 15. Februar 2011) So geht Green Hospitality: Die rund 300 Accor-Hotels in Deutschland sammeln Geld für die Aktion „1“. Bis Ende Januar konnte man 100.000 neue Bäume bezahlen, heißt es in einer Pressemitteilung.. Finanziert werden die Bäume durch Energiesparmaßnahmen: so fließen die durch wieder verwendete Handtücher eingesparten Energie- und Wäschereikosten direkt in ein Aufforstungsprojekt in Rumänien. Es gilt die Faustregel, dass fünf eingesparte Handtücher einem finanzierten Baum entsprechen.
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    „239 deutsche Accor Hotels erbrachten binnen weniger als einem Jahr die Mittel für das Pflanzen von über 100.000 Bäumen”, berichtete Peter Verhoeven, Chief Operating Officer (COO) Accor Hospitality Germany. In Anlehnung an das Umweltprogramm der Vereinten Nationen unterstützt die Aktion „Plant for the Planet“ von Accor verschiedene Aufforstungsprojekte in der ganzen Welt. Die Aktivitäten der teilnehmenden Hotels werden gebündelt – so fließen beispielsweise die Mittel aller nordeuropäischen Hotels in ein Aufforstungsprojekt ins rumänische Transsilvanien. Damit geht die Wiederaufforstung in einer Region, die nach schwerwiegenden Überschwemmungen und Erdrutschen unter einer gravierenden Entwaldung zu leiden hat, mit großen Schritten voran. Weitere Aufforstungsprojekte gibt es im Senegal, in Thailand, Indonesien, Australien, Brasilien und Amerika.
    Im Rahmen des 2008 gestarteten Projekts finanzierten über 1.000 Accor-Hotels weltweit bislang über eine Million Bäume. Bis zum Jahr 2012 will die Accor-Gruppe weltweit drei Millionen Bäume pflanzen und damit nachhaltig einen Beitrag zum Schutz unserer Erde leisten. Das Jahr 2011 wurde von den Vereinten Nationen zum „Internationalen Jahr der Wälder“ erklärt: Ziel ist, das Bewusstsein und Wissen um die Erhaltung und nachhaltige Entwicklung aller Arten von Wäldern zum Nutzen heutiger und künftiger Generationen zu fördern.

  • ZDF Reporter – TV Tipp: Thema Hotelbewertungen kocht wieder hoch

    (Mainz, 16. Februar 2011) Das Thema bleibt heiß: Wie zuverlässig sind Hotelbewertungen im Netz? Diese Frage stellen sich die „ZDF-Reporter“ in ihrer Sendung am Donnerstag, 17. Februar, um 21 Uhr. Angeregt durch einen aufsehenerregenden Beitrag über Manipulationen bei Hotelbewertungen in der Onlineausgabe von „1“ drehte nun das ZDF eine Reportage mit Insidern. Zur Sprache sollen ein Webmarketing-Experte, ein Hoteltester und ein Hotelier kommen.
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    Der „saubere“ Umgang mit Hotelbewertungen wird ausgiebig diskutiert. Da die Zahl der Manipulationen offenbar zunimmt, sah sich nun auch der europäische Hotel-Fachverband Hotrec dazu getrieben, den Dialog mit den Plattformbetreibern intensiver zu führen. Es wurden 1 erarbeitet. In dem Arbeitspapier heißt es: „Gästebewertungen sollten nur nach vorheriger Überprüfung der Authentizität und des Wahrheitsgehalts des Eintrags durch eine qualifizierte Redaktion veröffentlicht werden.“
    Unter der Überschrift „Manipulationsvorbeugung“ wird von den Portalbetriber gefordert:
    a – Bewertungsportale sollten sicherstellen, dass nur Gäste eine Bewertung abgeben, die auch tatsächlich im Hotel übernachtet haben.
    b – Gäste sollten das Datum ihres Hotelaufenthaltes angeben.
    c – Das Verhältnis der Anzahl der Bewertungen zur Gesamtzahl der Zimmer sollte als ein Faktor in die Ermittlung von Rangfolgen einfließen.
    d – Bewertungsportale sollten die Herkunftsquellen einzelner Bewertungen anzeigen, falls sie ursprünglich von Webseiten Dritter stammen, um Gästen und Hoteliers eine Rückverfolgung der Bewertung zu ermöglichen.
    e – Angaben auf dem Bewertungsportal sollten wahrhaftig sein und nicht verzerrt wiedergegeben werden, um Nachfrage auf Buchungskanäle Dritter umzuleiten.
    Ob die genannten Punkte von tripadvisor.com, holidaycheck.de und Co. auch so umgesetzt werden, ist offen.
    Geradzu empörend verstand Arcotel-Chef Manfred Meyer das redaktionelle Schlaglicht von „Top hotel“ auf Manipulationen. „Nicht nur bei Reisenden, sondern auch bei Hoteliers sorgte der Artikel für Diskussionen: Viele Hoteliers und Marketing-Experten sind sich einig, dass die Manipulation von Bewertungsportalen keine gängige Methode sei, um Gäste zu gewinnen“, so Mayer in einer Pressemitteilung. Spätestens wenn diese das Hotel “live“ kennenlernen, würden sie sich ihr eigenes Urteil bilden und ihre positiven, wie auch negativen Eindrücke kommunizieren. „Und wenn der Gast einmal auf eine geschönte Bewertung reingefallen ist, wird er kein zweites Mal das Haus besuchen“, so Mayer.

  • Steigenberger Hotel Group: Intercity Hotel am Berliner Hauptbahnhof geplant

    (Berlin, 17. Februar 2011) Es soll das größte Intercity Hotel werden: 2013 soll am Berliner Hauptbahnhof ein 412-Zimmer-Haus mit zehn Konferenzräumen eröffnet werden. Noch in diesem Jahr soll mit dem Bau des achtgeschossigen Mittelklassehotels begonnen werden. Das neue Flaggschiff der Zweitmarke der 1 ist ein Projekt der Viador, einem Joint-venture von 1 und 1.
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    Für Arco Buijs, CEO der Steigenberger Hotels AG, passt der neue Standort hervorragend in die Expansionsstrategie des Unternehmens: „Mit einem weiteren Hotel in Berlin engagieren wir uns in einem nach wie vor sehr gut wachsenden Markt. Die Lage unmittelbar am Hauptbahnhof der Bundeshauptstadt stellt für uns einen 1 A Standort dar.“ Die InterCityHotel GmbH wird das neue InterCityHotel Berlin Hauptbahnhof über einen 20-jährigen Pachtvertrag betreiben.
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    Grundstückseigentümer und Quartiersentwickler Vivico plant den Baubeginn des 30 Meter hohen Hauses noch in diesem Jahr. „Wenn wir unsere ambitionierten Terminpläne umsetzen können, dann werden wir bereits im 3. Quartal 2011 mit den Bauarbeiten beginnen“, so Henrik Thomsen, Leiter Vivico Berlin.

  • Gastgewerbe: Beherbergung mit +6,9% Umsatz in 2010

    (Wiesbaden, 17. Februar 2011) Ohne die Beherbergung wäre das Minus stärker ausgefallen: Das Gastgewerbe erzielte im vergangenen Jahr einen nominalen Umsatzzuwachs von 2,2 Prozent, musste aber ein reales Umsatzminus (inflationsbereinigt) von -0,7 Prozent hinnehmen (im Vergleich zu 2009). Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis, Wiesbaden) verzeichnete das Gastgewerbe damit erstmals seit 2006 (+1,5% gegenüber 2005) wieder ein nominales Umsatzplus im Vergleich mit dem Vorjahr. Hauptursache war der hohe nominale Zuwachs im Beherbergungsgewerbe mit +6,9 Prozent.
    Im Dezember 2010 erzielte das Gastgewerbe in Deutschland nominal -0,5 Prozent und real -3,0 Prozent  weniger Umsatz als im Dezember 2009. Im Vergleich zum Vormonat November 2010 war der Umsatz im Gastgewerbe im Dezember 2010 nach Kalender- und Saisonbereinigung nominal um -1,9 Prozent und real um -2,3 Prozent niedriger.
    Das Beherbergungsgewerbe setzte im Dezember 2010 nominal 3,8 Prozent mehr, real aber -1,4 Prozent weniger um als im Dezember 2009. Der Umsatz der Gastronomie sank nominal um -2,6 Prozent und real um -3,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Innerhalb der Gastronomie stieg der Umsatz der Caterer um nominal 3,2 Prozent und real 2,0 Prozent.
    Genaue Daten sind unter www.destatis.de abrufbar.

  • Internorga Hamburg/ITB Berlin: Messe-Navigation per iPhone App

    (Hamburg/Berlin, 18. Februar 2011) Erstmals Multimedia: Die führende Hotellerie- und Gastronomie-Fachmesse 1 in Hamburg (18. bis 23. März 2011) kann man nun per iPhone App vorab erkunden. Die kostenlose Anwendung bietet u.a. eine Übersicht aller Aussteller und einen Hallenplan. So kann man sich einen individuellen Messerundgang zusammen stellen. Die Internorga-App für iPhones steht nun zum Download zur Verfügung.
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    Bereits im dritten Jahr bietet die ITB Berlin (09. bis 13. März 2011) ihren Gästen einen Messe-Guide für Handys und Smartphones an. In diesem Jahr gibt es bei den Apps für iPhone und Android erstmals eine Volltextsuche. Die mobile Website www.itb-berlin.mobi geht mit einer neuen, verbesserten Version an den Start. Der bewährte „ITB Mobile Guide“ wird wieder von Giata und Tourias bereit gestellt.
    Neben einem Geländeplan sind die Veranstaltungen des ITB Kongresses, eine Eventliste mit den Pressekonferenzen, Präsentationen und Empfängen sowie eine Ausstellersuche enthalten. Nach Messeschluss hilft der „ITB Mobile Guide“ seinem Benutzer, den schnellsten Weg in die Innenstadt zu finden und gibt Tipps für das Berliner Nachtleben: Restaurants und Bars sind ebenso einfach abrufbar wie touristische Informationen zu Sehenswürdigkeiten.