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  • Hotrec: Mehr Fairness bei Hotel-Buchungsportalen gefordert

    (Brüssel, 20. Dezember 2010) Die Hotel-Buchungsportale setzen ihre Hotelpartner zunehmend unter Druck. Aktuell ist eine Verschlimmerung der Lage zu beobachten:  Die Zahl relevanter Online-Buchungsportale (Online Travel Agents – OTA) sinkt weiterhin und damit verstärkt sich die Tendenz zu engen Oligopolen mit Auswirkungen auf die zugrundeliegenden Geschäftsbedingungen. Aus diesem Grund veröffentlichte der europäische Hotel-Dachverband Hotrec nun ein Arbeitspapier mit „20 Eckpunkten fairen Verhaltens von Hotel-Buchungsportalen” aus Sicht der Hotellerie, um ein allgemeines Bewusstsein für diese Thematik zu schaffen und eine breite Fachdiskussion innerhalb der Branche anzustoßen:
    1.    Raten-, Vertriebs- und Produkthoheit verbleibt beim Hotel
    2.    Keine ungenehmigte Nutzung von Hotelmarken z.B. für Suchmaschinenmarketing (SEM), Domainnamen (Grabbing) und andere Formen des Online-Marketings
    3.    Zumindest monatliche Aktualisierung von Bildern, Logos, Inhalten, Hotelnamen und Beschreibungen, die seitens des Hotels zur Verfügung gestellt werden
    4.    Kein verpflichtender Zugriff auf sämtliche Hotel-Angebote (kein “full content”)
    5.    Keine Mindestverfügbarkeit oder “Verfügbarkeit des letzten Zimmers”
    6.    (Last Room Availability – LRA)
    7.    Keine verpflichtende Verfügbarkeitsparität
    8.    Keine verpflichtende Ratenparität
    9.    Keine intransparenten Auktionsmodelle mit Einfluss auf die Positionierung in den Ergebnislisten der Hotel-Buchungsportale (“Biasing”)
    10.    Keine automatische Wiederauffüllung von Zimmerkontingenten jenseits der Kontrolle durch das Hotel (“Auto-Replenishment”)
    11.    Preisklarheit und -wahrheit beim Suchmaschinenmarketing (SEM)
    12.    Keine Einflussnahme auf Hotelprodukte durch unautorisierte Darstellung auf Auktionsportalen (z.B. Katalogkopien)
    13.    Angemessene Reaktionszeit für monatliche Überprüfung der “No-Shows” und Stornierungen
    14.    Keine Provisionszahlungen für “No-Shows”, stornierte Buchungen, Steuern oder nicht im Voraus gebuchte Leistungen
    15.    Meta-Suchmaschinen sollten Hotel-Homepages einbeziehen und sie gleichberechtigt darstellen
    16.    Zusammenarbeit mit qualifizierten Channel-Management Systemen
    17.    Zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses muss über alle Vertriebskanäle eine verbindliche Einigung erzielt sein
    18.    Keine Veranstalter-Raten zur Paketierung (“rooms only”) frei im Internet verfügbar
    19.    Sofern möglich wird die offizielle Sterneklassifizierung des Hotels angezeigt, eine Suchmöglichkeit nach Hotelsternen wird angeboten
    20.    Sofern Hotelbewertungen eingebunden werden, finden Hotrec’s “10 Prinzipien” Anwendung
    21.    Bezeichnungen der Beherbergungskategorien entsprechen der Terminologienorm EN ISO 18513

  • Deutschland-Tourismus – Rekordjahr absehbar: Bislang +11% mehr Gäste aus dem Ausland

    (Frankfurt am Main, 20. Dezember 2010) Ein sehr erfolgreiches Jahr für den Deutschland-Tourismus: Bis Ende Oktober kamen 52,6 Millionen Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland zusammen. Das sind rund elf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Dies teilt die 1 in Frankfurt/Main mit. „Das Reiseland Deutschland ist auf europäischer Ebene der Gewinner“, sagte DZT-Chefin Petra Hedorfer.
    Im Vergleich zum Referenzzeitraum 2008, dem bisher besten Jahr des Deutschland-Tourismus, wurden 2010 bis dato bereits drei Millionen mehr Übernachtungen aus dem Ausland gezählt.  Im Oktober 2010 liegt das Incoming sogar zwölf Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats; insgesamt registrierten die Experten des Statistischen Bundesamtes (Destatis, Wiesbaden) 5,4 Millionen Übernachtungen aus dem Ausland.
    „Entsprechend einer DZT-Hochrechnung auf Basis der aktuellen Ergebnisse der Deutschen Bundesbank kann der Umsatz aus dem Incoming 2010 um mehr als eine Milliarde Euro gesteigert werden und damit an das erfolgreiche WM-Jahr 2006 mit 26,1 Milliarden Euro Umsatz anschließen“, so Hedorfer.

  • Immer mehr Manipulationen von Gästekritiken: Hotrec intensiviert Dialog mit Hotelbewertungsanbietern

    UPDATE (Brüssel, 20. Dezember 2010) Online-Bewertungen haben sich zu einem unverzichtbaren Hilfsmittel sowohl für Hoteliers als auch für ihre Gäste entwickelt. Gleichwohl sieht der europäische Hoteliers-Dachverband Hotrec, Brüssel,  die Notwendigkeit, den Dialog mit den Anbietern von Online-Hotelbewertungen zu intensivieren, um die Verlässlichkeit der Bewertungen zu erhöhen und noch mehr wechselseitige Vorteile zu realisieren. Zu diesem Zweck legt Hotrec ein leicht modifiziertes Arbeitspapier seiner schon früher angenommenen 1 vor, um einen Beitrag zur besseren Entwicklung von Hotelbewertungen im Interesse der Verbraucher, Hoteliers und Bewertungsanbieter zu leisten.
    TV-Tipp: SW-Reportage über Manipulationen von Hotelbewertungen
    Für eine Handvoll Euro: Profi-Texter fälschen Internetbewertungen – Egal ob es um den Urlaubsort geht, das Hotel vor Ort, das neue Handy, der Computer, die Digicam, die neue Küchenmaschine – bevor man losstürmt und einkauft oder bucht, sollte man sich informieren. Preise vergleichen, Testberichte studieren geht heute alles mit einem Klick übers Internet. Eine wichtige Entscheidungshilfe sind auch die angeblich unabhängigen Erfahrungsberichte, die man im Internet lesen kann. Aber sollte man alles glauben, was da steht?
    Hotrec initiierte den Dialog mit den Hotelbewertungsportalen im November 2007 mit einer Einladung, gemeinsam über Prinzipien für mehr Verlässlichkeit und Transparenz für die Gemeinschaft der Reisenden zu diskutieren. Das oberste Ziel ist die Bereitstellung wahrer, klarer und nützlicher Informationen für den Verbraucher. Präsident Kent Nyström zeigt sich mit den bisherigen Fortschritten zufrieden: “Wir begrüßen die positiven Reaktionen der Hotel-Bewertungsportale auf die 10 Prinzipien und die mehr und mehr umgesetzten Änderungen gemäß unserer Vorschläge. Wir würdigen diese Bemühungen und Verbesserungen ausdrücklich, glauben aber gemeinsam noch weitere Fortschritte erzielen zu können.”
    Im Zuge dieses Dialoges erkannte Hotrec im sich rasch verändernden Internet-Umfeld Anpassungsbedarf der bestehenden Prinzipien an, z.B. bei den Vorschlägen zur Mindestanzahl von Bewertungen, zu Berichtszeiträumen oder zur Berechnungen von Notendurchschnitten und Ranglisten. Auf der anderen Seite sollten aber auch die Anbieter von Hotelbewertungen ihre Geschäftsprozesse weiter verbessern, um u.a. weniger Manipulationen, qualitativ höheren Input, mehr Transparenz und eine bessere Darstellung der offiziellen Hotelsterne zu gewährleisten.
    Hotrec lädt alle Anbieter ein, die nun überarbeiteten 10 Prinzipien gemeinsam zu diskutieren und ihre Geschäftspolitik entsprechend darzustellen, um zu einer transparenten Einschätzung ihrer Anstrengungen für Hoteliers und Reisende gleichermaßen zu gelangen.
    Weitere Information: www.hotelreviewsites.hotrec.eu.

  • JOI-Design schafft neue „Hotel Design Eyecatcher“

    Hamburger Innenarchitekten gewinnen etliche internationale Aufträge – Modernes Hoteldesign mit Individualität und Funktionalität – Design gewinnt massiv an Bedeutung
    (Hamburg, 20. Dezember 2010) Der Hotelbau in Europa boomt: In den nächsten Jahren entstehen über 1.530 neue Hotels in der EU. Etliche internationale Designaufträge erhielt nun auch das Hamburger Architektenbüro 1. Die auf richtungsweisendes Hotel- und Gastronomie-Design spezialisierten Lifestyle-Kreateure entwickeln derzeit neue Zimmertypen u.a. für das Sheraton Hotel Essen, Hilton Munich Park Hotel oder Hotel InterContinental Hamburg. Modernes Hoteldesign gewinnt im internationalen Marketing massiv an Bedeutung. Die emotionale Markenbotschaft wird mit wesentlichen Ausstattungs- und Kreativmerkmalen („Design Eyecatcher“) verknüpft und zur exklusiven Wiedererkennung stilisiert.
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    „Die Zimmertypen richten sich immer ganz nach Hotelkategorie, Markenauftritt und Zielgruppe – doch stets zielen wir darauf ab, Form und Funktionalität in eine adäquate Balance zu bringen“, erläutert Peter Joehnk, Geschäftsführender Gesellschafter von JOI-Design. So sind die Ausstattungs- und Designmerkmale für die Zimmer des neuen Steigenberger Grandhotels Heringsdorf auf Usedom (Eröffnung im Januar 2011) auf längere Ferien- und Wellnessaufenthalte ausgerichtet und natürlich mit maritimen Merkmalen gekennzeichnet. Im Dom Hotel Köln werden die neuen Zimmer im zum Hotel umgebauten „4711“-Haus mit außergewöhnlich viel Fläche und besonders komfortablen Betten, Sesseln und anderen eindeutig auf luxuriöse Wohngefühle abgestimmten Designmerkmalen kreiert.
    „Der Spannungsbogen ist nicht immer leicht: Unsere Designideen müssen absolut individuell wirken und im Hotelalltag auch ‘funktionieren’, denn der Gast hat bestimmte Vorstellungen von Komfort in seinem Markenhotel und die Hotelleitung besondere Anforderungen hinsichtlich Praktikabilität bei Reinigung und Renovierung“, berichtet Corinna Kretschmar-Joehnk, ebenfalls Geschäftsführende Gesellschafterin von JOI-Design. So steht in einem anspruchsvollen Design-Boutique-Hotel wie dem Le Clervaux in Clerf/Luxemburg – natürlich – die außergewöhnliche Gestaltung im Vordergrund. Doch auch hier müssen die wesentlichen Ausstattungsmerkmale – komfortables und breites Bett, großer TV-Bildschirm und geräumiges Bad – den Erwartungen entsprechen.
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    Übersicht der neuen Hotelprojekte von JOI-Design (kleine Auswahl):
    Hilton Hotel Frankfurt Airport (Neubau, Fertigstellung 2011)
    Hilton Garden Inn Frankfurt Airport (Neubau, Fertigstellung 2011)
    Dom Hotel Köln (Erweiterung neue Zimmer, Fertigstellung 2010/2011)
    Sheraton Essen (Renovierung Konferenzbereich + Zimmer, Fertigstellung 2010/2011)
    Hilton Hotel Split/Kroatien (Neubau/Restrukturierung, Fertigstellung 2011)
    Le Méridien Country Club Moskau/Russland (Komplettrenovierung, Fertigstellung 2012)
    Hotel InterContinental Hamburg (Fertigstellung 2012)
    Hilton Munich Park Hotel München (Komplettrenovierung, Fertigstellung 2011/2012)
    Swissotel Odessa/Ukraine (Neubau, Fertigstellung 2013)
    Hilton Hotel Danube Wien/ Österreich (Komplettrenovierung, Fertigstellung 2011)
    Steigenberger Grandhotel, Heringsdorf auf Usedom (Neubau, Fertigstellung 2011)
    Doubletree by Hilton, Oradea/Rumänien (Neubau, Fertigstellung 2011)
    Hotel Fährhaus Munkmarsch auf Sylt (Revitalisierung, Fertigstellung 2011)
    Boutiquehotel Le Clerveaux, Clerf/Luxemburg (Komplettrenovierung/Restrukturierung, Fertigstellung 2011)
    Hotel Europäischer Hof, Hamburg (neue Gästezimmer, Fertigstellung 2011)
    Robinson Club, Castelfalfi/Italien (Neubau, Fertigstellung 2012)
    TUI Hotel, Kaluga/Russland (Neubau, Fertigstellung 2010)
    Etliche der neuen Zimmertypen sind in dem jetzt erschienenen Lifestyle-Hoteldesign-Guide „101 Hotel Rooms“ (Verlagshaus Braun, Zürich, ISBN 978-3-03768-071-1) ausführlich vorgestellt. Die über 230 Seiten starke Anthologie der zukunftsweisenden Gästezimmer-Konzepte zeigt raumsparende Wohlfühl-Designs für das Hotelzimmer der Zukunft sowie luxuriöse Lässigkeit in großzügigen Suiten.
    Das Unternehmen JOI-Design hat sich spezialisiert auf die Gestaltung von Hotels, Restaurants und SPAs und realisiert die Projekte weltweit. Das Innenarchitektenteam mit Hauptsitz in Hamburg kreiert Konzepte, die eine individuelle Designidee nach außen transportieren und dabei auch funktionieren. Neben einem hohen Anspruch an das Design wird das Ambiente auch als wesentliches Marketingstatement verstanden, das die Marke unterstützt. Hierbei steht ein holistischer Ansatz im Vordergrund, der auch Projektstudien, Markenauftritte, und ganzheitliche CI-Konzepte mit einbezieht. Kunden sind z. B. Le Méridien, Hilton, Hilton Garden Inn, Kempinski, Dolce Hotels, InterContinental, skiKempin, Mövenpick, Radisson BLU, Park Inn, Aspria, Robinson Club, TUI Group, Steigenberger, Mercure, Novotel, Ritz Carlton, Sheraton, CinemaxX, NH Hoteles, Four Points, McDonald´s, McCafé, Dorint, Crowne Plaza, Darboven, Otto Group, PwC.

  • ITB World Travel Trends Report – Hotels der Zukunft: Roboter an der Rezeption und individualisierte Zimmer

    (Berlin, 21. Dezember 2010) Das Hotelzimmer ist in den Lieblingsfarben des Gastes ausgestattet, das Badewasser ist wunschgemäß eingelassen, die Minibar mit den bevorzugten Getränken gefüllt und im Hintergrund läuft die Lieblingsmusik. So, oder so ähnlich könnte schon bald die Hotelrealität aussehen. Zu diesem Ergebnis kommt der ITB World Travel Trends Report, der auf einem Auszug des European Travel Monitors und Einschätzungen von über 50 Tourismus-Experten und Wissenschaftlern aus aller Welt beruht, u.a. auf den Forschungen des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO).
    Laut Fraunhofer-Institut wird der technologische Fortschritt einer der wichtigsten Triebkräfte für die Hotellerie sein und sie in den nächsten zehn Jahren stark verändern. Roboter werden den Gast an der Hotelrezeption empfangen und ihn mit erstklassigem Service während des gesamten Aufenthaltes begleiten. Automatisierte, intelligente Räume sind komplett nach den Gästewünschen eingerichtet. Jeder Gast hat ein eigenes Profil, das er entweder mit einem Pin-Code auf seinem Smartphone eingibt oder das über biometrische Authentifizierung übertragen wird. Anhand dieser Daten werden Beleuchtung, Klima und Farbe des Zimmers individuell angepasst. Im Hotelzimmer der Zukunft trägt die gesamte Infrastruktur zur Entspannung des Gastes bei: weiche Kurven statt kantige Ecken, intelligente Energie-Betten, Wand-Displays mit riesigen Bildschirmen als interaktive Schnittstelle zu allen Kommunikationskanälen und als Arbeitsplatz für Geschäftsreisende. Aber nicht nur technologische Innovationen gehören zu den zentralen Themen der Zukunftsgestaltung in der Hotellerie. Eine immer größere Rolle werden auch die ökologischen Gesichtspunkte für den Gast spielen.
    „Wachsendes Umweltbewusstsein, globale Trends wie der demographische Wandel, zunehmende Mobilität sowie die multikulturelle Entwicklung führen zu einer Veränderung des Gastprofils. Die verschiedenen Anforderungen spezifischer Gasttypen bestimmen zukünftig das Angebot. Das sind große Herausforderungen für die Hotellerie, aber auch Chancen, neue Gästeschichten zu generieren“, so Martin Buck, Direktor des KompetenzCenter Travel und Logistics der Messe Berlin.
    In Zeiten von Web 2.0 stehen innovative Hotelbetreiber jetzt schon im Dialog mit ihren Kunden. Die Experten prognostizieren, dass sich künftig Communitys zu „Hotelfamilien“ bilden werden. Gleichgesinnte kommen zunächst interaktiv ins Gespräch, tauschen Interessen, Erfahrungen und Empfehlungen aus und treffen sich irgendwann in einem für sie „maßgeschneiderten“ Hotel, um gemeinsame Aktivitäten zu unternehmen. Ein Beispiel, wie soziale Netzwerke Menschen zu sozialen Gemeinschaften zusammenführen können. Gleichzeitig können Hotelbetreiber durch die Profile der „Hotelfamilien“ und deren kommuniziertes Feedback ihre Produkte und Dienstleistungen noch besser den Kundenwünschen anpassen und passgenaue Leistungen anbieten.
    Der ITB World Travel Trends Report 2010/2011 ist abrufbar unter www.itb-berlin.de. Er basiert auf Einschätzungen von 50 Tourismus-experten aus 30 Ländern, einer speziell von IPK durchgeführten Trendanalyse in den wichtigsten Herkunftsmärkten sowie auf Kerndaten des World Travel Monitor®, der als größte kontinuierliche Studie zum globalen Reiseverhalten aus rund 60 Herkunftsländern gilt. Diese Trend-ergebnisse zeigen Tendenzen auf, die sich in den ersten acht Monaten des Jahres 2010 abzeichneten. Die Jahresendergebnisse inklusive aktueller Ausblicke für das Jahr 2011 werden am 9. März 2011 auf dem ITB Future Day im Rahmen des Kongresses in der Session “ITB World Travel Trends Report: ITB World Travel Trends Report: Forecasting Global and European Tourism ” von Rolf Freitag, CEO IPK International, vorgestellt.
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  • Außer-Haus-Markt Zahl des Monats – Januar 2011: 726 „Small Food“-Betriebe je Einwohner

     
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    Snacks sind beliebt. Der kleine Imbiss lockt allerorten. In Deutschland bieten je Einwohner 726 sog. „Small Food“-Betriebe ihre kleinen Speisen und Erfrischungen an. Neben den knapp 28.400 Imbiss-Buden von der Currywurst über Döner bis zur Minipizza bieten auch die Handwerksbäcker und –metzger ein breites Sortiment an kalten und warmen Snacks. Von den insgesamt gut 65.000 Fachgeschäften machen über 75 Prozent „McDonald´s“ und Co. Konkurrenz. Den feineren Gaumen bedienen weitere 1.380 Händler mit einem Feinkostangebot „to go“ und 17.800 klassische Kioske bieten Getränke, heiße Würstchen oder abgepackte Fertigsnacks.
    (Quelle: The Business Target Group – Universum “Der Außer-Haus-Markt!”)

  • Arcona Hotels & Resorts: Konzentration auf Dachmarke

    (Rostock, 21. Dezember 2010) Konzentration, bitte: Arcona will die eigene Dachmarke ausbauen. Geschäftsführer Alexander Winter legt dabei den strategischen Schwerpunkt auf die Stadthotellerie an B- und C-Standorten. Im Zuge der Expansion strukturiert Winter das Markenportfolio neu. In den Segmenten Komfort und First Class will Arcona mit Boardinghäusern in Großstädten wachsen. Dies teilte das Rostocker Unternehmen mit.
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    Winter führt die Stadthotels zukünftig in drei Produktgruppen: Arcona Hotels im Drei- und Vier-Sterne-Segment, Vier-Sterne-Pus bis Fünf-Sterne-Häuser als Steigenberger Hotels, dem Namen des Franchisegebers, und Arcona Boardinghäuser. Die touristischen Solitäre der Gruppe, das Golfhotel- und Wellnesshotel Schloss Teschow sowie das Hotel auf der Wartburg, führen “Arcona Hotels & Resorts” wie bisher als Subline. „Wir sortieren unsere Hotels nicht nach Sternen“, sagte Alexander Winter. Das verbindende Element aller Häuser bleibt die ungezwungene, gastgeberorientierte und dem Markt entsprechende Gastronomie – wie unter anderem das Konzept der Weinwirtschaft. In diesem Jahr wird Arcona mit ihren elf Hotels und 1.118 Zimmern das Geschäftsjahr 2010 mit einem Umsatz von etwa 38 Millionen Euro (Vorjahr 29 Mio. Euro) und etwa 360 000 Gästeübernachtungen positiv abschließen.
    Im Zuge der neu strukturierten Markenpolitik erfolgt ab Januar 2011 das Rebranding von zwei First Class-Häusern der Stadthotellerie. Das Artotel Potsdam (123 Zimmer) firmiert zukünftig als Arcona Hotel am Havelufer. In Zusammenarbeit investieren Arcona und die Eigentümerin Gädeke & Sonskräftig in das Objekt. Dabei entsteht unter anderem ein Veranstaltungsbereich mit direktem Zugang in den Garten am Havelufer. Darüber hinaus entwickeln die Tourismusexperten ein modernes, gastronomisches Konzept, das die Terrasse der Weinwirtschaft, die Beachbar Havellounge und die einzigartige Uferlage des Potsdamer Flusses einbindet.
    Das bisher unter dem Namen des Franchisegebers Steigenberger geführte Haus in Stralsund an der Ostsee segelt als Arcona Hotel Baltic unter der Dachmarke Arcona. Das Traditionshaus erstrahlt in neuem Glanz: von der Lobby über die Weinwirtschaft bis hin zu den vier Tagungs- und Veranstaltungsräumen. Die 129 Zimmer und fünf Appartements erhalten ab 2011 schrittweise ein neues Design, um das Gesamtkonzept harmonisch abzurunden.
    Alexander Winter dazu: „Der Franchise-Rahmenvertrag zwischen der Steigenberger Hotels AG und der Arcona Managment GmbH für die Hotels in Rostock, Wismar, Eisenach, Osnabrück und Augsburg läuft unverändert weiter.“ Die beiden Vertragspartner haben im Januar diesen Jahres die Weichen gestellt für eine weitere zehnjährige Zusammenarbeit und den Ausbau dieser an weiteren Standorten.
    „Wir streben weiterhin an, pro Jahr ein bis zwei neue Betriebe zu eröffnen, sodass wir in den kommenden fünf Jahren auf gut 20 Betriebe wachsen“, so Winter. Zu Beginn des Jahres hatte das Unternehmen schon weiteren Zuwachs verkünden können: Das Steigenberger Drei Mohren in Augsburg und das ehemalige Artotel Potsdam bereichern seitdem das Portfolio. Für 2011 kündigt Arcona die Eröffnung des Boardinghauses “Bach14” in Leipzig an. In Braunschweig laufen neue Verhandlungen für das geplante Steigenberger Kongresshotel. Darüber hinaus will die Gruppe insbesondere in Großstädten das Boarding-Produkt multiplizieren.
    Alexander Winter ist von der weiteren positiven Entwicklung des Hotelmarktes überzeugt: „Im kommenden Jahr erwarten wir eine weitere deutliche Erholung vor allem im für uns wichtigen MICE-Segment sowie ein stabiles Ausgabeverhalten der Freizeitreisenden.“ Der Geschäftsführer sieht seine Hotelgruppe mit der Vertriebsmannschaft und den Online-Aktivitäten im Marktumfeld sehr gut aufgestellt: „Außerdem hat sich das Projektgeschäft in den letzten Monaten wieder spürbar belebt, sodass wir davon ausgehen können, dass unsere Expansionspläne aufgehen.“
    Die Rostocker Gruppe beschäftigt rund 660 Mitarbeiter und Auszubildende. Die Eigentümer, Alexander Winter, langjähriger Vorstand der ehemaligen Arkona-Gruppe und Stephan Gerhard, Vorsitzender des Verwaltungsrates der Treugast Solutions Group sowie Geschäftsführender Gesellschafter der Solutions Holding GmbH haben im April 2008 die Arcona Stadthotellerie mit acht Hotels im Rahmen eines Management Buy-Out von der Deutschen Seereederei GmbH in Rostock erworben.

  • Garantie bei Überbuchung

    Cultuzz erstattet Schäden bei Übermittlungsfehlern von Verfügbarkeiten und Zimmerpreisen im Channel Management Systems “CultSwitch”
    (Berlin, 22. Dezember 2010) Günstige Garantie bei Überbuchungen: 1, Berlin, bietet eine Absicherung bei technischen Übermittlungsfehlern von Verfügbarkeiten und Zimmerpreisen per “CultSwitch”. Sollte der vollautomatisierte Datenaustausch zwischen Hotel-PMS und Buchungsportalen zeitverzögert oder gar nicht synchronisiert werden und es kommt zu einer Überbuchung, übernimmt Cultuzz die Kosten für die Unterbringung in einem anderen Hotel. Bei einem Zimmerverkauf zu einem zu niedrigen Preis übernimmt Cultuzz den entgangenen Ertrag.
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    “Damit garantieren wir den Hoteliers ein entspanntes Arbeiten mit den Vertriebskanälen im Internet”, so Dr. Reinhard Vogel, Geschäftsführender Gesellschafter von Cultuzz Digital Media. Die Garantie kostet 0,2 Prozent vom Buchungsumsatz. “Auch bei fortlaufender Optimierung und Anpassung unserer Hard- und Software und trotz sämtlicher Sicherungen, die wir in ‚CultSwitch’ eingebaut haben, können wir nicht restlos ausschließen, dass einmal eine Schnittstelle nicht einwandfrei funktioniert”, räumt Vogel ein. “Aber wir können eine Garantie anbieten. Deshalb möchten wir künftig – ohne Wenn und Aber – im Falle eines Übertragungsfehlers für den Schaden aufkommen, der unseren Kunden entsteht.”
    Hoteliers sind gut beraten, ihre Zimmer über möglichst viele verschiedene Online-Distributionskanäle zu vermarkten, um eine hohe Auslastung zu erzielen. Der vollautomatisierte Datenaustausch von Zimmerverfügbarkeiten und -preisen zwischen dem Hotel und den unterschiedlichen Distributionssystemen erfolgt dabei über ein Channel Management System wie “CultSwitch” von Cultuzz.
    In den letzten Jahren ist die technische Entwicklung bei den Hotel Channel Management Systemen weit fortgeschritten. Inzwischen gibt es einen schnellen und sicheren Datenaustausch zwischen den Hotels und den unterschiedlichen Buchungsplattformen, der auf dem Austauschformat XML beruht. Trotzdem kann es in seltenen Fällen vorkommen, dass Daten aufgrund von technischen Problemen mit den jeweiligen Schnittstellen zeitverzögert oder gar nicht synchronisiert werden. Aus Sicht der Distributionsplattformen liegt die Verantwortung für solche technischen Probleme einzig beim Hotelier, selbst wenn er ein zertifiziertes Channel Management System benutzt.
    Genau an dieser Stelle setzt Cultuzz an und nimmt den Hoteliers das Risiko von Verfügbarkeits- oder Ratendisparitäten ab. Cultuzz bietet jetzt optional eine umfassende Funktionsgarantie für “CultSwitch” an. Die Garantie deckt sämtliche technischen Probleme bei der Datensynchronisierung ab, die in den Verantwortungsbereich von Cultuzz fallen, und kann für alle Distributionskanäle abgeschlossen werden, die an “CultSwitch” angeschlossen sind. Dazu zählen die zentralen Reservierungssysteme Amadeus, Sabre, Worldspan, Galileo und Pegasus, viele Buchungsplattformen wie HRS, Booking, Expedia, hotel.de, ehotel und eBay sowie Destinationsportale wie Tiscover und Wild-East.
    Die Cultuzz Digital Media GmbH wurde 2000 von Dr. Reinhard Vogel in Berlin gegründet. Tochtergesellschaften bestehen in Europa, USA und Australien sowie in Indien. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Onlinevertrieb für Hotels und Tourismusunternehmen und ist weltweiter Marktführer für den Verkauf von Hotelgutscheinen bei eBay.

  • Motel One: Google StreetView zeigt Standorte der Hotels

    (München, 23. Dezember 2010) So macht es Sinn: 1 beginnt damit, die Hotelbeschreibungen im Internet mit Google StreetView auszustatten. Bislang sind einige wenige Hotel mit dem innovativen Ansichtstool verknüpft. Gäste können so vorab die Lage und Umgebung des Hotels in Real-Ansicht erkunden. Motel One ist nach eigenen Angaben die erste Hotelkette in Deutschland, die den neuen Google-Service auf ihren Websites integriert.
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    “Mit diesem Service möchten wir unseren Gästen einen zusätzlichen Mehrwert bieten”, erklärt Philippe Weyland, Geschäftsführer der Motel One Group. Derzeit seien nur einige Hotels in Berlin, Hamburg, Leipzig und München zu sehen. Alle Häuser der Low-Budget-Design-Hotelkette sollen folgen, sobald Google StreetView die jeweiligen Städte freigeschaltet hat.

  • Starwood Hotels/Hilton: Klage eingestellt – Hilton darf geklaute Marke nicht verwenden und wird dabei überwacht

    (White Plains/USA, 24. Dezember 2010) 1 gibt klein bei: In dem langem Rechtstreit um die angeblich geklaute Lifestyle-Hotelmarke „Denizen“ lässt Starwood Hotels & Resorts Worldwide nun die Klage fallen. Dies gab Starwood-CEO Frits van Paasschen am Hauptsitz des Unternehmens in White Plains/New York bekannt. Hilton werde nun von offiziellen Gerichtsvertretern dabei überwacht, dass auch Markenbestandteile nicht anderweitig verwendet würden. Weitere Inhalte der Einigung seien vertraulich, heißt es.
    Damit geht ein über einjähriger Rechtsstreit zu Ende. Zur ITB 2009 hatte Hilton die neue Marke „Denizen“ präsentiert und acht Hotelprojekte angekündigt. Die als PR-Spektakel inszenierte Markeneinführung geriet zum Fiasko. Kurz darauf zog Hilton die Marke zurück, löschte die Websiten und suspendierte zwei leitende Mitarbeiter, die zuvor für Starwood tätig waren. Der Vorwurf an einen der Hotelmanager, Ross Klein, lautete, er habe Marke und PR-Strategie kopiert.