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  • Hotelmarkt Deutschland: Mehrwertsteuersenkung wackelt – FDP will nicht darauf beharren

    (Berlin, 14. September 2010) Schon werden die Rufe von der „Umfaller-Partei“ laut: Die FDP will Medienberichten zufolge nicht auf den Fortbestand des zu Jahresanfang auf sieben Prozent gesenkten Mehrwertsteuersatzes für Hotelübernachtungen beharren.
    Damit wackelt das politisch umstrittene Thema weiterhin stark. Bei der anstehenden Mehrwertsteuerreform könnte also die Umsatzsteuer wieder auf 19 Prozent angehoben werden. Zustimmung zum Rücktritt von der Steuersenkung gab es angeblich auch aus der CDU. Lediglich in der CSU sperrt man sich noch dagegen.
    FDP-Generalsekretär Christian Lindner sagte: “Da gibt es von unserer Seite keine Vorfestlegung.” Es müsse jedoch der Umgang mit Herbergsbetrieben geklärt werden, die wegen der Steuersenkung große Investitionen getätigt hätten.
    Welche Auswirkungen eine Wiederanhebung der Mehrwertsteuer auf die Investitionspläne der Hotellerie haben könnte, ist noch nicht klar. Seit der Senkung wurden laut Dehoga-Bundesverband wurden über 717 Millionen Euro für Neuanschaffungen, Renovierungen und Modernisierungen investiert. Der Steuersatz war auch im Blick auf eine Gleichstellung deutschen Hotels im europäischen Wettbewerb gesenkt worden.

  • Sepp Krätz – ein bayerisches „Gesamtkunstwerk“

    (München, 15. September 2010) Wenn man einen Mann wie Sepp Krätz auch einen „geborenen Wirt“ nennen kann, heißt das nicht, dass ihm dieser Beruf gratis „in die Wiege gelegt“ worden ist. Der jetzt vom angesehenen 1 ausgezeichnete „Gastronom des Jahres 2011“ kam vielmehr als Sohn der Bauernfamilie Krätz zur Welt und hat von Jugend an erst die Landwirtschaft durch Mitarbeit kennengelernt.
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    Geboren wurde der katholisch getaufte Josef am 17. Oktober 1954 in Eresried bei Augsburg, da wo Oberbayern und Schwaben sich überschneiden. Das erklärt, warum auch Sepp Krätz zwei echt bayerische Charakterzüge in sich vereinigt: das wirtschaftliche Denken der Schwaben und die Lust der Altbayern am Feiern und Repräsentieren. Diese Mischung ergibt einen Gastronomen als „Gesamtkunstwerk“ für München, die Stadt der Lebensfreude.
    Vor den Erfolg haben die Götter bekanntlich den Schweiß gesetzt – auch für Sepp Krätz. Nichts wurde ihm geschenkt, auch kein Wirtshaus, Restaurant oder Biergarten vererbt. Bevor er seinen Traumberuf Wirt erreicht hat, erlernte er das Metzgerhandwerk. Bereits mit 20 Jahren legte er darin in Augsburg als jüngster in Bayern die Meisterprüfung ab. Und was lernt man da für die Gastronomie? Sepp hat gelernt, früh aufzustehen, fleißig, zuverlässig und diszipliniert zu arbeiten, richtig und sauber mit Fleisch, Wurst oder anderen Lebensmitteln umzugehen.
    Qualität der Waren ist bekanntlich die halbe Kochkunst. Die nötige Qualität für die Küche erkennen und zwischen Einkauf und Verkauf den angemessenen Preis errechnen zu können, war das Fundament für den Erfolg von Krätz als Wirt.
    Mit seinem Fingerspitzengefühl für Qualität und Preis in den Gaststätten kehrt Krätz derzeit quasi an seine Wurzeln zurück. Im elterlichen Betrieb in Eresried und in Zusammenarbeit mit schwäbischen Bauern sowie wissenschaftlichen Tierzuchtexperten und Bayerns Landwirtschaftsministerium baut er die Zucht einer Rinderart mit qualitativ hochwertigem Fleisch neu auf: der weltberühmten japanischen Wagyu-Rasse, auch Kobe-Rinder genannt. Die spätere Kreuzung mit bayerischem Fleckvieh und Allgäuer Grauvieh soll deren Defizite ausgleichen und den Preis dieses teuren Fleisches erschwinglicher machen.
    Was man sich aus kleinen Anfängen selbst erarbeitet, macht einen Menschen stark und das hat auch dem Metzgermeister Krätz viel Selbstbewusstsein mitgegeben. Das zeigt sich in der Gelassenheit und Ruhe, mit der er das Personal führt und in seinem humorvollen Lächeln im Umgang mit Gästen. Auch darin steckt sein Geheimnis, warum so viele hochgestellte oder nur prominente Leute gern zu ihm kommen: Ein bayerischer Wirt buckelt vor niemandem und schmeichelt nicht unterwürfig, sondern begegnet allen Gästen gleich freundlich und liebenswürdig. Echte Prominente oder Stars mögen kein auffälliges Getue. Krätz erkennt und begrüßt in seinen Betrieben jeden Stammgast und gibt als Hausherr nach Möglichkeit jedem das Gefühl, bei ihm einen besonderen Platz und einen individuellen Service zu bekommen.
    Nach seiner Ausbildung zog Metzgermeister Sepp Krätz nach München und arbeitete hier ab 1974 erst im Hofbräukeller nahe am Bayerischen Landtag und später im beliebten Hirschgarten in seinem erlernten Beruf. Hier übte er auch die Kunst des Schankkellners ein – für einen Wirt und erst recht einen „Banzenbaron“ auf der Wiesn überlebenswichtig! Auch als Biergartenmanager erlernte er hier die Organisation von Personal, Waren und Plätzen in einem in München besonders emotional erlebten, voll von Wetterlaunen abhängigen Freiluftbetrieb, für den man „ganz vui Gfui“ und zuverlässige Mitarbeiter braucht.
    Sepp Krätz ist nach eigenen Worten nur als Beispiel von vielen erfolgreichen und preiswürdigen Kollegen in München und Bayern ausgezeichnet worden. Was einen Gastronomen von einem guten Wirt unterscheidet, ist entweder der gehobene Anspruch oder eine Mehrzahl von Betrieben. Nimmt man nur die drei „Flaggschiffe“ des Unternehmers Krätz, nämlich die Waldwirtschaft, den Andechser am Dom und das Wiesnzelt Hippodrom, so fällt auf, dass er in jedem Betrieb ein anderes Konzept mit anderen Schwerpunkten und für andere Zielgruppen umgesetzt hat: von der Ausstattung über die Speisekarte bis zum Publikum.
    Den ersten Schritt zum selbständigen Wirt riskierte Sepp Krätz im Oktober 1981 als Pächter der historischen Waldwirtschaft in Großhesselohe, die er aus einem längeren Dornröschenschlaf aufweckte. Den bis dahin eher als Männerdomäne verstandenen Biergarten dort hat er der neuen Zeit angepasst: Speisen und Getränke für die ganze Familie, ein Kinderspielplatz dabei, freundlicher Service und nicht zu laute Jazzmusik live lösen eine Art Feierabend-Wohlgefühl aus. Das lieben die Stammgäste in ihrer „WaWi“, die für sie fast zum Kult wurde. Das für viele Münchner beliebte Ausflugslokal wurde für Sepp Krätz zum ersten Erfolg. Als Nachbarn einen Streit um die Öffnungszeiten anzettelten, begann 1995 hier – von Krätz angeführt – die legendäre „Münchner Biergarten-Revolution“. Die machte 20 000 Münchner zu einer Demonstration mobil, die Waldwirtschaft bayernweit bekannt. Sie nahm schließlich ein gutes Ende: Bayerns Biergartenkultur ist heute Gesetz und in Deutschland ein Begriff.
    Den zweiten Schritt vom Stadtrand mitten in die Innenstadt wagte Krätz 1994 als Gründer des Andechser am Dom als Gasthaus mit einer neuen Konzeption. „Ob Mensch oder Preiss“, wie der Schichtl auf der Wiesn seine „Hinrichtungen“ anpreist, ob Münchner oder Besucher, sie finden mitten in der Hektik des Zentrums direkt am Dom eine kleine, aber feine Gaststätte mit Wirtsgarten: eine altbayerische Oase der Gemütlichkeit als kommunikativen Treffpunkt. Das Andechser Klosterbier weckt sowieso in jedem Münchner gleich Ausflugsstimmung; essen kann man dort bayerisch und doch leicht, serviert wird schnell, aber dennoch kein Fastfood.
    Die Krönung seines Erfolges als Gastronom erhielt Sepp Krätz nur ein Jahr später mit dem Aufstieg zum Wiesnwirt. Er bekam die Konzession für ein altbekanntes und besonderes Festzelt auf dem Oktoberfest: das Hippodrom. Das war ursprünglich seit 1902 eine bewirtschaftete Reitbahn mit längerer Öffnungszeit. Darin konnten auf dem Rücken der Pferde stolz schwankende Herrenreiter ihre Künste und angeschickert hopsende Dämchen ihre Unterröcke zeigen – alles zur Belustigung des Publikums. Ab 1988 gab es statt Pferden in der Manege nur noch ein kleines Pferdekarussell. Krätz gestaltete dann ab 1995 als neuer Festwirt das Zelt um und 1996 bekam er anstelle der Nachtkonzession einen Biergarten mit 1000 Sitzplätzen dazu.
    „Eine Schau“ ist das Hippodrom freilich immer noch: mit bester Qualität der Speisen und Getränke, flottem freundlichen Service, diskret abgeschirmter Promi-Pflege und trotz ausgelassener Stimmung mit einem gesittetem Umgang im Publikum. Das bringt internationales Flair, Stars aus dem Showbusiness und die locken wieder die Medien an. So pflegt Sepp Krätz die Tradition ganz ohne Luxus in moderner Form weiter wie in allen seinen Betrieben, gepaart mit dem höchsten bayerischen Qualitätsanspruch: „Es gibt nix Bessers als was Guats!

  • Gourmetkritiker Heinz Horrmann live beim Restauranttest

    4 “Horries” für das Berliner Spitzenrestaurant “Vau”
    (Berlin, 15. September 2010) Der international gerühmte Hotel- und Restauranttester Heinz Horrmann vergibt die Höchstwertung. Heute sind Sie dabei – Sie dürfen mitprobieren. Sehen Sie jetzt den Film auf www.heinzhorrmann.de.
    Heinz Horrmann gehört den weltweit am meisten geachteten – und gefürchteten – Gourmetkritikern. Sein Urteil ist Gesetz. Er hat bereits über 2.000 Tophotels und weit mehr als 2.500 Spitzenrestaurants getestet.
    Seine Restauranttest in Berlin erscheinen regelmäßig in der “1” und als Kolumne für den führenden Radiosender 1. Zu vergeben sind maximal 5 “Horries”.

  • hotels.com/ÖHV – Hotel Price Index: Verwirrende Zahlen sorgen für Ärger bei Gästen – Preis beim Hotel erfragen

    UPDATE (München/Wien, 15. September 2010) Hotelpreis-Indices wie der von hotels.com sind beliebt. Mit den tatsächlich verlangten Preisen hat das aber oft nicht viel zu tun, sagt die Österreichische Hoteliervereinigung (OHV, Wien). Hotelwebsites seien  zuverlässiger. „Wer Hotelpreise vergleichen will, sollte das direkt bei den Hotels machen. Sonst gewährleistet niemand, dass Gäste den Preis für das gewünschte Angebot erfahren“, erklärt ÖHV-Generalsekretär Thomas Reisenzahn. Die ÖHV hat die Zuverlässigkeit von Online-Preisvergleichen überprüft und ist auf ein Durcheinander gestoßen: Einzelzimmer oder Doppelzimmer, ein bis fünf Sterne durcheinander, mit oder ohne Frühstück, Brutto- oder Nettopreise, die auf Buchungen oder Anfragen basieren? „Da ist vieles unklar“, warnt Reisenzahn rechtzeitig, bevor der Winterurlaub gebucht wird.
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    Bei der Überprüfung der Preisvergleichs-Portale stieß die ÖHV auf Widerstand: „Kein Anbieter gab an, wie viele Hotels erforderlich sind, damit eine Destination in den Preisvergleich aufgenommen wird. In dem Fall gilt: Keine Antwort ist auch eine Antwort“, so Reisenzahn. Lediglich trivago.de habe angegeben, dass 50 Prozent der online buchbaren Hotels notwendig sind. „Den Vogel abgeschossen hat hotel.info: Demnach seien die Hotelpreise in Dornbirn innerhalb eines Jahres um fast 50 Prozent gesunken: Derartige Fehler seien unerklärlich: In jedem Fall ist es ein Indiz für die Seriosität“, so eine ÖHV-Erklärung.

    Stellungnahme von Aleksander Szumilas (Junior Manager Corporate Communications der hotel.de AG):
    “Wir haben für Dornbirn bei unserer letzten Meldung einen irrtümlichen Wert bei unserer Pressemittelung ausgewiesen. Dies haben wir umgehend korrigiert, indem wir sowohl unsere Kontakte, als auch die österreichische Presse via OTS auf den von uns begangenen Fehler hinwiesen und darauf die korrekten Zahlen für Dornbirn meldeten. Auch haben wir sämtliche Online-Portale sowie Nachrichtenmagazine (ORF/Standard/Krone usw.), die die Nachricht abdruckten, telefonisch und schriftlich auf den Fehler hingewiesen und um Korrektur gebeten, was auch erfolgte. Dies geschah alles noch am 4.8.2010.
    Leider hat man hier den ursprünglichen Lapsus aufgegriffen. Dass es trotz Korrekturen zu diesem Missverständnis kam, bedauern wir natürlich sehr.”

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  • Dehoga Bayern: Bundesverdienstkreuz am Bande für BHG-Präsident Siegfried Gallus

    (München, 16. September 2010) Große Ehrung für Siegried Gallus. Der bayerische Hotelier und Gastwirt (1) wurde nun mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt. Die hohe Auszeichnung erhielt der Präsident des 1 vom bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer jüngst in München. In seiner Ansprache bezeichnete Seehofer alle an diesem Tag Geehrten als „Stützpfeiler der Gesellschaft“, die Bayern „für eine werteorientierte Zukunft“ brauche.
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    In der persönlichen Begründung für die Auszeichnung heißt es: „Herr Gallus hat sich durch seine unternehmerische Leistung als Hotelier und Gastwirt sowie sein umfangreiches ehrenamtliches Engagement um die Förderung von Gastronomie und Tourismus verdient gemacht. Bereits seit 1970 nimmt er regelmäßig an nationalen wie internationalen Kochkunstausstellungen teil, die nicht nur dem brancheninternen Wettkampf dienen, sondern insbesondere auch dem Vermitteln der Bedeutung von Ausbildung und Leistung der Gastronomiebranche an die breite Öffentlichkeit. Im Bayerischen Hotel- und Gaststättenverband nimmt er seit Jahrzehnten herausragende Ehrenämter wahr, seit 2006 als deren kompetenter und erfolgreicher Präsident. Neben der Leitung des eigenen Unternehmens, in dem kontinuierlich ausgebildet wird, wirkt Herr Gallus auch in verschiedenen hochkarätigen Gremien der Hotellerie, des Gastgewerbes und der Tourismusbranche.“
    Gallus nahm die Auszeichnung stellvertretend für die tausenden bayerischen Hoteliers und Gastronomen, die an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr für ihre Gäste da sind, an. Sein Dank galt insbesondere seiner Familie, aber auch all seinen Lehrern, Ausbildern, Kollegen und Freunden, die ihn jahrzehntelang gefördert und unterstützt haben.

  • Gastro-Smileys gelten bald bundesweit – Ekel-Küchen sollen an den Pranger

    UPDATE (Berlin, 17. September 2010) Kampf um mehr Gastlichkeit: Der sog. Gastro-Smiley, ein Gütesiegel für Hygiene und Qualität im Gastgewerbe, wird voraussichtlich 2011 in ganz Deutschland eingeführt. Darauf verständigten sich die Verbraucherminister von Bund und Ländern auf ihrer Konferenz in Potsdam. Bis Ende des Jahres soll ein Konzept stehen, mit dem Restaurants bundesweit bewertet werden können. Grundlage für die Kennzeichnung sind die Ergebnisse der Lebensmittelkontrollen der Länder.
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    Bereits im Vorfeld hatte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner (CSU) sich für eine bundesweit einheitliche Hygienebewertung von Gastbetzrieben ausgesprochen. Dies könnte nun per Bundesrats-Initiative als Gesetz eingebracht werden; Bundesländer wie Hamburg und Hessen wollen dies unterstützen.
    Es sei aber nicht notwendig, dass die Kennzeichnung nach dänischem Vorbild oder dem Pilotprojekt in Berlin-Pankow mit Smileys (lachende und weinende Gesichter) erfolge, erklärte Bundesverbraucherministerin Aigner. Entscheidend sei vielmehr, dass die Informationen verständlich und aktuell seien und dass die Darstellung der Ergebnisse bundesweit einheitlich sei.
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  • hogatec Düsseldorf 2010: Deutlicher Besucherrückgang auf 29.000 Messegäste – Konzept wird neu ausgerichtet

    (Düsseldorf, 16. September 2010) „In der Gastronomie ist der Aufschwung leider noch nicht überall angekommen“, resümiert Dehoga-Hauptgeschäftsführerin Ingrid Hartges zum Abschluss der alle zwei Jahre stattfindenden Düsseldorfer Fachmesse hogatec (12. bis 15. September). „Zwar gibt es erste Indikatoren für positive Umsatzentwicklung in der Hotellerie und im Cateringbereich, doch die Gastwirte haben auch im ersten Halbjahr 2010 noch sehr gelitten“, so Hartges weiter. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass die von 403 Ausstellern (aus 16 Ländern) bestückte Fachmesse mit nur 29.000 Besuchern einen deutlichen Gästerückgang im Vergleich zu 2008 hinnehmen musste.
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    „Bereits im Vorfeld der diesjährigen hogatec haben wir umfangreiche Gespräche in der Branche geführt, um die Messe zukünftig strategisch und konzeptionell den Markterfordernissen anzupassen und neu auszurichten“, erläutert Hans Werner Reinhard, stellvertretender Geschäftsführer der Messe Düsseldorf und seit Juni dieses Jahres für die hogatec zuständig. „Die Schulverpflegung war nur ein erster und sehr erfolgreicher Schritt hin zu neuen Themenfeldern. Nach der hogatec 2010 werden wir die Ärmel hochkrempeln und weitere Maßnahmen einleiten, um die Messe zusammen mit der Branche rundum zu erneuern“, so Reinhard.
    Die nächste hogatec findet vom 23. bis 26. September 2012 statt.
    In diesem Jahr konnte die hogatec vor allem wieder durch ein ausgewiesenes Fachpublikum punkten: Mehr als zwei Drittel der Besucher aus der Hotellerie und Gastronomie gaben an, in ihrem Arbeitsbereich direkt an Investitionsentscheidungen beteiligt oder für den Einkauf verantwortlich zu sein. Manfred Pohlschmidt, Geschäftsführer Hupfer Grossküchen, unterstreicht: „Wir sind positiv überrascht und können uns über Zuspruch nicht beklagen. Die Qualität der hogatec hat nicht gelitten. Wie früher begrüßten wir typisches hogatec-Klientel, d.h. Fachleute aus der Branche, die wussten was sie wollten, auf unserem Stand.“
    Auch Vertriebsleiter Dietmar Zapf von Spültechnik Spezialist Meiko zeigte sich mit dem Messeverlauf sehr zufrieden: „Die Auswertung unserer ersten drei Messetage hat bereits ergeben, dass sich die Teilnahme an der hogatec für uns wieder einmal gelohnt hat. Wir hatten sehr gute Gespräche sowohl auf regionaler Ebene, als auch mit Gruppen aus dem benachbarten Ausland, wie z.B. Belgien. Darüber hinaus konnten wir neue Kontakte zu exportierenden Händlern und Besuchern aus Osteuropa knüpfen.“
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    Dass die Entwicklungen in den einzelnen gastgewerblichen Bereichen derzeit sehr unterschiedlich verlaufen, belegte das 20. Forum Systemgastronomie, das am hogatec Dienstag 700 hochrangige Gäste aus Gastronomie, Hotellerie und gastgewerblicher Zulieferindustrie begeisterte. Die Systemgastronomie konnte als einziger Branchenzweig für 2009 ein leichtes Umsatzplus vermelden.
    Als richtig hat sich die Entscheidung erwiesen, der Schulverpflegung erstmals einen eigenen Themenpark zu widmen. Dazu Wulf Boedeker von der Vernetzungsstelle Schulverpflegung des Landes Nordrhein-Westfalen: „Für uns war es absolutes Neuland, unser Thema und unsere Arbeit in eine Gastronomie-Fachmesse einzubringen. Wir sind sehr positiv überrascht, wie gut dieses Konzept aus Live-Vorführung und Fachforum aufgegangen ist.“ „Angesichts der zunehmenden Zahl an Ganztagsschulen entsteht ein neues, attraktives Wachstumsfeld im Außer-Haus-Markt“, erläutert Dirk Hanisch, Key Account Manager bei Profi Kochtechnik Hersteller MKN und berichtet: „Sowohl Anbieter, wie Caterer und Gastronomen, als auch Anwender, d.h. Schulträger, Lehrer und Eltern, nutzten den Themenpark als Informationsplattform und suchten individuelle Beratung.“

  • Scandic Berlin Potsdamer Platz: MICE-Menüs von Jamie Oliver

    (Berlin, 17. September 2010) Marketingcoup von Scandic: Der äußerst populäre britische Starkoch Jamie Oliver kreiert besondere Mahlzeiten für den Tagungsbereich. Das „MICE-Menü“ besteht aus Müsli-Riegeln für die Tagungspausen, für verschiedene Suppen mit diversen Zutaten (anderem „Rustica Chili Pepper soup“) und spezielle Soßen für Desserts. Jamie Olivers Geheimnis: Er will den Gästen mit seinen Kreationen Energie für den ganzen Tag liefern. Das Scandic Hotel Berlin am Postdamer Platz (563 Zimmer) wird am 01. Oktober eröffnet.
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    „So können unsere Gäste nicht nur ihre Menüs individuell kreieren, diese Art der Mahlzeiten lässt auch viel Raum für Interaktivität und Kommunikation“, erläutert Hoteldirektor Thomas Borsbach. Jamie Oliver ist zum ersten Mal eine Kooperation mit einer internationalen Hotelgesellschaft eingegangen. Ihm war von Beginn der Zusammenarbeit an schnell klar, dass es eine große Herausforderung ist, die Verpflegung für tausende von Tagungsgästen zu kreieren.
    Der Starkoch hat jedoch genügend Erfahrung auf diesem Gebiet. So hat er bereits für höchst anspruchsvolle Konferenz-Teilnehmer gekocht, unter anderem auf dem G20-Gipfel in London im Jahre 2009. Er weiß nur zu gut, kulinarisch erstklassige und inspirierende Speisen sind entscheidend für den Erfolg einer Veranstaltung. Eines ist ihm dabei besonders wichtig: Essen soll nicht nur den Gaumen verwöhnen, sondern gleichzeitig zu intensiver Kommunikation und neuen Ideen anregen. Dabei legt Jamie Oliver besonderen Wert auf eine leichte, kreative Küche, die die Gäste ausreichend mit Nähr- und Ballaststoffen versorgt, ohne träge zu machen. Jamie Olivers neues Menü ist Teil des ganzheitlichen Meetingkonzeptes, das bei Scandic als „Green Creative Energy“ bezeichnet wird. Dazu gehört im Scandic Berlin Potsdamer Platz die umweltfreundliche Gestaltung der Zimmer und Suiten mit Natur-Materialien, die nachhaltigen Umweltkonzepte einschließlich der Trinkwasserveredelung, die soganannten Think-Tank-Rooms – Meetingräume mit kreativitätsfördernden Elementen – und natürlich die ausgewogene Küche vom Starkoch.
    Seit Februar diesen Jahres ist Thomas Thomas Borsbach (40) General Manager des neuen Scandic Berlin Potsdamer Platz. Er hat inzwischen sein Team formiert, das Voreröffnungsbüro ist inzwischen in das Hotelgeäude umgezogen. Mit viel Enagement plant der erfahrene Hoteldirektor sehr sorgfältig die Eröffnung, die planmäßig am 1. Oktober 2010 stattfindet.
    Vor seinem Wechsel zu Scandic war Borsbach als Regionaldirektor bei Grand City Hotels für vier Häuser in Berlin, darunter auch das Holiday Inn, verantwortlich. Jetzt freut er sich darauf, das deutsche Flaggschiff der zur Zeit erfolgreichsten skandinavischen Hotelkette zum Erfolg führen zu können. „Mit diesem außergewöhnlichen Haus an dem Top-Standort setzen wir für die Marke Scandic ein klares Zeichen und geben das eindeutige Signal für die Rückkehr der beliebten Scandic Hotels nach Deutschland”, ist sich Thomas Borsbach sicher. 110 Millionen Euro werden in den Neubau am Potsdamer Platz investiert. Es entstehen 563 Zimmer und Suiten auf neun Etagen, 20 modernste Konferenzräume, zwei Restaurants, eine Lifestyle Bar, Sport- und Fitness-Bereiche und eine große Tiefgarage. Das Business-Hotel bietet Komfort, Qualität und Praktikabilität. Thomas Borsbach weiß nur zu gut, wie er den Ansprüchen seiner Business- und Individualgäste gleichermaßen gerecht wird. Sein Ziel ist es, das neue Scandic-Hotel auf dem nationalen und internationalen Markt nachhaltig erfolgreich zu positionieren. Der General Manager verfügt über langjährige Erfahrung in der Hotellerie und war bereits international in Managementpositionen tätig. Zu seinen Karriere-Stationen zählen Häuser der großen Hotelketten Holiday Inn, Steigenberger, Maritim und Best Western.
    Außerdem hat er für drei herausragende Privat-Hotels in London gearbeitet: das Hotel Savoy, das Thistle Victoria und The Westbury Hotel. Bevor sich Thomas Borsbach für das Scandic Berlin Potsdamer Platz entschied, führte er mt großem Erfolg das klassische Viersterne Hotel „Holiday Inn Berlin City West” neu auf dem Berliner Hotelmarkt ein.
    Sein Augenmerk richtet Hotelmanager Borsbach stets gezielt auf die Bedürfnisse seiner Gäste. Seine fundierten Marktkenntnisse, sein Wissen, seine Erfahrung und natürlich seine Gastgeberqualitäten kommen nun dem neuesten Hotel der Scandic Gruppe zugute: Begegnungen in skandinavischer Wohlfühl-Umgebung, mit hervorragenden Standards. Unter seiner Leitung werden die Visionen der renommierten Scandic Hotelkette mit 151 Häusern am Standort Berlin sicher Wirklichkeit. Fortschritt findet bei Scandic im Einklang mit den ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Anforderungen statt. Thomas Borsbach sagt voller Stolz über sein Hotel: „Zu Gast im „Scandic Berlin Potsdamer Platz” zu sein, bedeutet den naturverbundenen Lebensstil des Nordens in jedem Detail zu spüren und gleichzeitig etwas für die Umwelt zu tun. Wir realisieren die nachhalitigen, innovativen Umweltstrategien von Scandic auch hier am Standort Berlin.” In wenige Wochen wird er den Startschuss geben für das derzeit größte Hotel im Herzen Berlins.

  • Hotelgigant mit erstaunlichen Qualitäten

    Anonymer Quality-Check Atlantis The Palm Dubai vom Fachmagazin Top hotel ergibt die Note „Gut“
    (Landsberg am Lech, 17. September 2010) Ein Hotelgigant mit kleinen Schwächen – beim anonymen Qualitäts-Check der Fachzeitschrift „Top hotel“ schneidet das Atlantis Hotel The Palm in Dubai (1.539 Zimmer und Suiten) mit einem „Gut“ ab. In der sehr strengen Wertung des international erfahrenen Hoteltesters werden 73 von maximal 100 Punkten erreicht. „Insgesamt überrascht das Atlantis mit Qualitäten, die ihm viele nicht zugetraut hätten“, so das Resümee des Testers.
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    Solide Leistungen sind vor allem in der Gastronomie auszumachen. „Die Grundhaltung vieler Mitarbeiter ist sehr positiv und gastfreundlich“, schreibt der Tester. So erreichen die Bewertungen der F&B-Leistungen (F&B – Food & Beverages, Speisen und Getränke) auch Spitzenwerte: Das Frühstückbüffet wird mit 93 Punkten (von max. 100) prämiert. Der Besuch im Restaurant „Ronda Locatelli“ (vom Londoner Starkoch Giorgio Locatelli) gerät mit 92 Punkten ebenfalls „ausgezeichnet“. Das Gourmetrestaurant „Ossiano“ erreicht mit 78 Punkten ein „gut“ und die Bar „Azura“ mit 81 Punkten ein „sehr gut“.
    Doch bei wichtigen Serviceaspekten gibt es schwere Patzer. Der Check-in fällt mit einem „mangelhaft“ (40 Punkte) fast durch, die Guest Services werden nachlässig ausgeführt, Housekeeping und Message Transfer sind „unbefriedigend“ bzw. „sehr mangelhaft“ – und der – sehr wichtige – Roomservice erhält sogar ein „ungenügend minus“ (0 Punkte).
    Die Testergebnisse im Überblick: (max. 100 Punkte je Kriterium)

    • Reservierung – 71
    • Check-in – 40
    • Zimmer 2326 – 80
    • Bad – 61
    • Roomservice – 0
    • Frühstücksbüffet – 93
    • Etagenfrühstück – 18
    • Restaurant „Ronda Locatelli“ – 92
    • Restaurant „Ossiano“ – 78
    • Bankett – 78
    • Bar „Azura” – 81
    • Spa & Wellness – 41
    • Housekeeping – 52
    • Schuputzservice – 41
    • Außenbereich – 76
    • Flure, Aufzüge, Treppen – 89
    • Sicherheitsaspekte – 91
    • Message Transfer – 21
    • Check-out – 40
    • Lost & Found – 40

    Gesamteindruck – 73 (Durchschnitt aller Hotelteste: 68)
    (100-81 sehr gut; 80-61 gut; 60-41 befriedigend; 40-21 mangelhaft; 20-0 ungenügend)
    Der ausführliche Testbericht erscheint in der Ausgabe September 2010 von „Top hotel“ und ist in der Onlineausgabe unter 1 kostenfrei abrufbar. Die Servicechecks werden stets anonym und auf eigene Rechnung durchgeführt. Die Berichte dienen der konstruktiven Kritik und genießen im internationalen Hotelmanagement und bei Branchenexperten hohes Ansehen.
    „Top hotel“ ist die renommierte Fachzeitschrift für das Hotelmanagement in Deutschland. Das Magazin erscheint zehn Mal im Jahr im Freizeit-Verlag Landsberg, einem Unternehmen der Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck. Die verbreitete Auflage beträgt rund 20.000 Exemplare. Im Verbund mit dem Tochterunternehmen Lebensmittel Praxis Verlag (LPV) erscheinen u.a. auch „Die KÜCHE“, „Catering inside“, „Convenience Shop“ und „Lebensmittel Praxis“.

  • "Wer nichts wird, wird Wirt funktioniert heutzutage nicht mehr"

    Interview mit der Hamburger Gastronomieberaterin Hannah Plettenberg
    Wie kommt man zum Erfolgskonzept?
    Hannah Plettenberg: “Mit einem gut durchdachten Plan. Wer nichts wird, wird Wirt funktioniert heutzutage nicht mehr. Die Konkurrenz wird immer stärker und schläft nicht. Deshalb helfen wir unseren Kunden mit einem praxisnahem und gut durchdachten Businesskonzept.”
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    Was mache ich, um ein bestehendes Gastrokonzept erfolgreicher zu machen?
    “Nicht stehen bleiben. Das ist das Schlimmste, was einem Unternehmer passieren kann. Stillstand. Wir von plettenberg consulting, sind dafür da, um dem Unternehmer wieder mit den richtigen und kreativen Ideen, einen Anstups zu geben, damit er weiterlaufen kann.”
    Warum benötigt man einen Berater wie Sie?
    “Wir sehen uns eher als Ideengeber anstatt Berater. Mit viel Erfahrungen aus der Praxis sind wir direkt vor Ort mit dem Kunden zusammen tätig. Gerne legen wir auch immer wieder selbst Hand hinterm Tresen an. dadurch dass wir immer wieder in der Gastro tätig sind, verlieren wir den Bezug zur Praxis nicht. So können wir sofort die Sachen aus der Praxis weitergeben.”
    Das Interview fand während des Treffens der Xing-Gruppe HOTELIER Mitte September in Hamburg statt. Die Fragen stellte Xing-Hotelier-Ambassador Carsten Hennig.
    1 wurde 2008 als Einzelunternehmen von Hannah Plettenberg in Hamburg gegründet. Sie betreibt das Unternehmen mit der Unterstützung Ihres kleinen Teams von freien Mitarbeitern in den Bereichen Markforschung, Schulungen und Beratung.