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  • Drei Viertel der Deutschen für rauchfreie Gaststätten

    Ohne Qualm geht’s auch: Drei Viertel der Deutschen sprechen sich für eine rauchfreie Gastronomie aus. Nach einer vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DFZ, Heidelberg) in Auftrag gegebenen repräsentativen Bevölkerungsbefragung sprechen sich derzeit 73,4 Prozent für rauchfreie Gaststätten und 73,7 Prozent für bundesweit einheitliche Regelungen im Nichtraucherschutz aus. Auch die Akzeptanz von rauchfreien Gaststätten nach der Einführung der Nichtraucherschutzgesetze ist weiter angestiegen: Vor deren Einführung im Jahr 2007 sprachen sich immerhin schon 66,6 Prozent für den Nichtraucherschutz aus, zwei Jahre später die besagten 73,4 Prozent.
    Damit wird deutlich, dass die Rauchfreiheit in vielen Gastbetrieben durchaus als Verbesserung gesehen werden kann. Doch gerade inhabergeführte Eckkneipen und Etablissements mit nur einem Gastraum gehörten zu den Verlierern, da die Umsätze zum Teil stark zurück gingen. Die Regelungen zum Gastro-Rauchverbot sind in Deutschland Ländersache. Nach einem Grundsatzurteil des Bundesverfassungsgerichtes von Ende Juli des vergangenen Jahres müssen die Länder bis zum Jahresende entweder ein einheitliches Qualmverbot für die Gastronomie verhängen oder Ausnahmen für inhabergeführte Einraumbetriebe zulassen. Vor dem Hintergrund der politischen Meinungsbildung ist die aktuelle Studie des DKFZ zu verstehen.
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  • Gastronomen setzen auf Open-Air-Angebot

    Studie von CHD Expert: Zwei Drittel investieren in neue Außenmöbel

    Hoffnung auf einen Traumsommer: Die deutschen Gastronomen setzen auf ein gutes Außer-Haus-Geschäft. Zwei Drittel der Profi-Gastgeber investieren in neues Mobiliar für die Open-Air-Saison. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung des internationalen Marktforschungsinstitutes für den Außer-Haus-Markt CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg, hervor. Rund die Hälfte der Wirte wollen zudem weitere Ausstattungsgegenstände anschaffen, um einladende Freiluftgastronomie bieten zu können.
    „Die Investitionstätigkeit fällt trotz Wirtschafts- und Finanzkrise beträchtlich aus, da alle auf ein Sommerfest wie 2006 wieder hoffen“, erläutert Thilo Lambracht, Geschäftsführender Gesellschafter der CHD Expert (Deutschland) GmbH. 82 Prozent der rund 38.000 Beherbergungsbetriebe und etwa 182.000 Gastronomien verfügen über ein Freiluftangebot. Die meisten Gastbetriebe (88%) konzentrieren sich beim Open-Air-Geschäft auf die Sommersaison, die in diesem Jahr bereits im April mit einer Reihe an warmen Tagen begann. Nur knapp acht Prozent der Betriebe öffnen auch fallweise oder für Bankette außerhalb der Schönwetter-Saison ihre Freiluftareale. Und lediglich rund vier Prozent der Gastronomen bieten ganzjährig Außenplätze an.
    Alles schöner, alles moderner: Zwei Drittel der Gastwirte investieren in neues Möbiliar für den Außenbereich. „Plastikstühle sind out, schöne Holzsitze oder –bänke sind in“, so Lambracht. „Und immer mehr Gastronomen setzen auf Loungemöbel wie flache Lederkissen oder Liegen.“ Auch in die übrige Ausstattung (Blumenkübel, Heizpilze, formschöne Aschenbecher etc.) wird von rund der Hälfte der Betriebe investiert. Dagegen stehen Technikinvestitionen nur bei einem geringen Teil der Gastronomien an. Ein Funk-Ordersystem, das dem Servicemitarbeiter etliche Wege an den Tresen erspart, wird nur von knapp zehn Prozent der Profi-Gastgeber angeschafft. Auch die Erneuerungen von Schanktechnik (9,7%), Küchentechnik (6,8%) und Soundanlage (8,7%) sind nur bei kapitalstarken Betrieben konkret. Eine finanzielle Absicherung wie zum Beispiel eine Wetterversicherung ist nur bei rund vier Prozent der Unternehmen geplant. Und nur knapp zwei Prozent setzen auf innovative Serviceruf-System für die Tische.
    Allerdings sind die Gastronomen auch Realisten: 54,2% sehen die Risiken einer ungünstigen Witterung (54,2%). Nur  ein Viertel der Unternehmen (28,1%) befürchten Umsatzeinbußen durch eine allgemeine Konsumzurückhaltung. Ärgernisse wie Überbürokratie und Wettbewerbsdruck werden von den meisten Betrieben als weniger bedeutsam eingestuft.
    Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: 1.

  • Neues Restaurantkonzept: „Stylorant“ für gesundheitsbewusste Gourmets

    MIKS Konzepte,  Hamburger Agentur für Markenkommunikation, setzt mit der Gestaltung des Hamburger Buffet-Restaurants „Season“ neue Maßstäbe

    Eine Lücke der Gastronomie wird endlich geschlossen: im vegetarischen Buffet-Restaurant „Season“ werden frische, regionale Produkte mit internationalen Rezepten zu Köstlichkeiten für Tag und Abend. Nach dem Motto „fit fast fresh food“ bietet das „Season“ (1) gesunde Küche für eilige Genießer und ist eine Art „Stylorant“. MIKS Konzepte, der Hamburger Agentur für Markenkommunikation, gelang es, mit einem Mix aus modernen und klassischen Elementen in der Kombination mit ganz neuen Interpretationen der Thematik, das Restaurant zu einem THIRD PLACE, einem Ort zwischen Zu Hause und Büro zu machen. „Das Konzept der berühmten New Yorker Delis hat mich inspiriert“, erklärt Heike Schaffernicht, Kreativleitung von MIKS Konzepte, ihre gestalterische Herangehensweise. „Besonders wichtig war mir dabei, eine unkomplizierte und ansprechende Umgebung zu kreieren.“
    Überraschende Elemente faszinieren beim Betreten: da sind zunächst die überdimensionalen Leuchten von Louis Weisdorf, die ins Auge fallen. Erstmalig in der Größe von ca. 1300mm Durchmesser hergestellt, verbreiten sie das Flair der Sixties. Eine weitere Besonderheit ist die Wandgestaltung. Eigens handillustrierte, überdimensional abgebildete, einheimische Kräuter bilden den Bezug zur vegetarischen Küche und verleihen dem „Season“ seinen unverwechselbaren Charme. Blattgold und Rauputz sowie eine „Bilder-Rahmenleiste“ zeigen das Spiel mit Formen und Materialien, das typisch ist für die Arbeit von MIKS Konzepte.
    Raummittelpunkt des deutschlandweit ersten vegetarischen Restaurants mit Take-Away bildet das große Buffet aus Holz und Naturstein, welches die gesunden Speisen gekonnt in Szene setzt. „MIKS Konzepte ist es gelungen, das Lebensgefühl von Speisen und Raum auf harmonische Weise zusammen zu bringen“, freut sich André Berghoff, Geschäftsführer vom „Season“. Ein großzügiger Tresenbereich für Kassen und Service sowie mit einer fünf Meter breiten Tafel dienen dazu, über aktuelle Angebote zu informieren. Ungewöhnlich ist auch die Bestuhlung: eine moderne Interpretation des Medaillon-Stuhles aus der Epoche Louis XVI. Mit der weißen Farbe und hellem Bezug wird daraus ein aktueller und überraschender Hingucker. Der gefüllte Gastraum strahlt Leben, Markthallencharakter und das Summen des Restaurantbetriebs aus. Für den Café oder einen Drink am Abend steht ein Loungebereich mit Wohlfühlcharakter zur Verfügung. Schlichtes Mobiliar in Kombination mit vielen Kissen lädt zum entspannten Chillen ein.
    Das „Season“ lässt sich nicht auf „Grün“, „Öko“ oder „Stylish“ festlegen, sondern entwickelt an allen Stellen einen ganz eigenen Ansatz, der auf Nachhaltigkeit und Zeitlosigkeit mit innovativem Anspruch setzt. Die klare Formsprache der Einrichtung im Zusammenspiel mit einzelnen, liebevoll gestalteten Details machen den Reiz des Gestaltungskonzeptes aus.  MIKS Konzepte gelang es, mit dem „Season“  ein Edel-Fast-Food Restaurant mit Wiedererkennungswert zu gestalten, das gute Chancen hat, zum neuen In-Lokal am Hamburger Gastronomiehimmel aufzusteigen. 2003 entwickelte MIKS Konzepte bereits das Design für das Club-Restaurant „Golden Cut“, welches bis heute ein Highlight des Hamburger Nachtlebens darstellt. „Nachhaltigkeit ist unser zentrales Anliegen. Nicht nur in Bezug auf die gewählten Materialien, sondern mit dem gesamten Objekt, aktueller denn je, stellt MIKS Konzepte unter Beweis, dass nachhaltiges Design möglich ist.“, erläutert Michaela Kruse, Geschäftsführerin von MIKS Konzepte, den Unternehmensansatz.
    Im „Season“ erwarten den Gast frische, regionale, als auch exotisch-angehauchte, vegetarische Kreationen. Ab sofort können Gäste mittags und abends ein reichhaltiges Angebot an vegetarischen Salaten, Aufläufen und Snacks vom kalten und warmen Buffet vorfinden. Täglich wechselnde, hausgemachte Suppen, frische Säfte und süße Dessertvariationen runden die Geschmacksvielfalt ab. Hat man sein Wunschmenü ausgewählt, wird schnell und unkompliziert an einer der drei Kassen gezahlt. Eilige Geschäftsleute und erschöpfte Shopaholics können nach einem Einkaufsbummel in unverwechselbarer Umgebung schnell, frisch und ausgewogen dinieren.
    1 entwickelt und realisiert unter der Geschäftsführung der Geschwister Michaela und Christoph Kruse seit 1999 kreative Markeninszenierungen im nationalen und internationalen Umfeld. Interaktiv und erlebnisorientiert, für Showrooms, Shops und Messeauftritte.

  • Stärkere Nachfrage nach Speisen aus der Region

    Studie von CHD Expert: F&B mit lokalem Bezug immer wichtiger – Bio-Anteil gering
    Hamburg, 26. Mai 2009
    Dream global, eat local: Regionale Speisen werden in der Gastronomie immer wichtiger. Über die Hälfte der Stammgäste fragen vermehrt nach Speisen mit lokalem Bezug. Bei jedem fünften Gastbetrieb hat die Nachfrage nach regionalem F&B-Angebot (F&B = Speisen & Getränke) stark zugenommen. Und bei rund 30 Prozent der Gastronomien nimmt die Nachfrage nach „local food“ mindestens noch „etwas“ zu. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung des internationalen Marktforschungsinstitutes für den Außer-Haus-Markt CHD Expert, Scheeßel bei Hamburg, hervor. Für die Studie wurden im Frühjahr 273 Betriebe aus Hotellerie und Gastronomie befragt.

    „Wir trinken zwar gern Rotwein aus Chile und Kaffee aus Äthiopien, aber bleiben bei der Hauptmahlzeit gerne auf heimischen Boden“, erläutert Thilo Lambracht, Geschäfts-führender Gesellschafter der CHD Expert (Deutschland) GmbH. Der Foodexperte verweist auf das Wiedererstarken der Direktvermarktung heimischer Landwirte und die gestiegene Sensibilität beim Thema Lebensmittelsicherheit. „Bei Spargel oder Erdbeeren aus deutschen Landen vertraut man mehr auf pflegliche Anbaumethoden als bei Discountangeboten aus Südeuropa.“
    Das F&B-Angebot mit Rohwaren aus der eigenen Region hat bereits ein beachtliches Niveau erreicht. Rund 30 Prozent der Profiküchen gaben bei der Befragung an, die Gästenachfrage habe sich nicht verändert. „Hier ist eine gewisse Sättigung mit dem aktuellen Speisenangebot erreicht“, so Lambracht. „In diesen Betrieben stehen Nischen wie zum Beispiel vegetarisch ausgefeilte Foodideen zur Disposition.“ Bei rund 18 Prozent der Gastbetriebe liegt der Fokus der Speisekarte auf internationalen Gerichten ohne einen speziellen Bezug zur eigenen Region.
    Allerdings ist der Anteil regionaler Produkte am Speisenmix noch begrenzt. Nur bei 17 Prozent der Gastronomien bestehen die Speisen überwiegend (mehr als 50%) aus lokalen Zulieferungen. Nahezu die Hälfte der Gastbetriebe (45,6%) verwenden maximal ein Viertel der Rohwaren aus der Region für ihr Foodangebot. „Damit wird deutlich, dass ein Gutteil der verwendeten Produkte von internationalen Lieferanten stammt – oder eben auch Premium-Convenience ist“, sagt Lambracht.
    Bio nicht überschätzen
    „Dabei darf man nicht die Bedeutung von Bio-Rohwaren überschätzen“, erläutert Lambracht. Zwar wachse der Anteil ökologisch „sauberer“ Produkte stetig, doch verweilt noch auf recht niedrigem Niveau. Mehr als die Hälfte der befragten Gastbetriebe (55,9%) verlangen selten oder nie nach Bioqualität beim Einkauf von regionalen Rohwaren. „Bio ist meist immer noch viel zu teuer für den Einkauf“, analysiert Lambracht. Und die Nachfrage nach „Bio“ sei bei den meisten Restaurants auch noch längst nicht alltäglich.
    Immerhin 34,5 Prozent der Küchenchefs kaufen bis zu einem Viertel der lokalen F&B-Waren aus Bio-Produktion ein. Doch nur knapp fünf Prozent der Betriebe budgetiert für bis zu 50 Prozent der lokalen Rohwaren für das hochpreisige Bio-Angebot – und nur 4,5 Prozent bevorzugen bei über der Hälfte der lokalen Produkte das Bio-Sortiment. „Der geringe Anteil von ‚Bio‘ an der lokalen Rohwarenbeschaffung liegt auch an der begrenzten Verfügbarkeit“, sagt Gastroexperte Lambracht. „Wenn es ‚Bio‘ sein soll, dann auch in der Premiumqualität von einem bekannten Lieferanten.“
    Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und ist heute als CHD Expert (Deutschland) GmbH international tätig mit Partnern in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA, Kanada und Asien. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: 1.

  • Grand Prix der Ausgewählten Tagungshotels zum Wohlfühlen: Bayerische Häuser in der Pole-Position

    Der 14. Grand Prix der Ausgewählten Tagungshotels zum Wohlfühlen fand am 17. Mai 2009 im Sofitel Munich Bayerpost unter der Schirmherrschaft von Staatsminister a.D. Dr. Thomas Goppel statt. Auch in diesem Jahr waren rund 16.000 Tagungsentscheider, Trainer und Weiterbildner aufgerufen, die Besten unter aktuell 222 »Ausgewählten Tagungs­hotels zum Wohlfühlen« zu wählen. Hotels aus Bayern sicherten sich in allen drei Bewertungskategorien erste Plätze. Selbst der Sonderpreis „Tagungs-Hideaway des Jahres“, der von einer Expertenjury verliehen wird, ging an eine bayerische Adresse.

    Einmal mehr war das Sofitel Munich Bayerpost am Münchner Hauptbahnhof Schauplatz für einen der wichtigsten Branchen-Awards in diesem Jahr: Der Grand Prix der Ausgewählten Tagungshotels zum Wohlfühlen wird seit mittlerweile 14 Jahren verliehen und gilt als bedeutendster Qualitätsspiegel im deutschen Tagungsmarkt. Die Basis für den Wettbewerb bildet das Buch „Ausgewählte Tagungs­hotels zum Wohl­füh­len“. Wer in den Reihen der „Ausgewählten“ aufgenommen werden will, muss sich bewerben und einem mehrstufigen Selektionsverfahren unterziehen, das im positiven Verlauf in einem Autoren­besuch mündet. Der Autor überprüft die Wohlfühlkriterien vor Ort und entscheidet abschließend über die Aufnahme. Sind Mängel festzustellen, wird der Kandidat abgelehnt.
    2009 haben 306 Hotels das Auswahlverfahren durchlaufen. 84 Bewerber konnten den Wohlfühlkriterien nicht entsprechen und wurden daher abgewiesen. Insgesamt waren 14 erfahrene Fachautoren im Einsatz, deren Aufgabe nicht nur die Überprüfung der Wohl­fühlkriterien ist, sondern auch die journalistische Beschreibung der besuchten Häuser. Erstmals in der Geschichte der „Ausgewählten Tagungshotels zum Wohlfühlen“ wurden auch vier österreichische Hotels berücksichtigt. „Das Alpengebiet hat für bestimmte Veranstal­tungsformen große Vorteile, besonders wenn sportliche Rahmenprogramme eine wichtige Rolle spielen. Die Fragen nach entsprechenden Angeboten häuften sich in den vergangenen zwei Jahren spürbar“, erläutert Projektleiterin Jacqueline Schaffrath die konsequente Expansion der „Ausgewählten Tagungshotels zum Wohlfühlen“.
    Eine weitere Neuerung stellen in der 14. Ausgabe die sogenannten Wohlfühl-Highlights dar, die dem Leser auf einen Blick verdeutlichen sollen, wo die Schwerpunkte und besonderen Vorzüge des Hotels liegen. Die Wohl­fühl-Highlights ersetzen die bisherige Autorenwertung in Form von Pluspunkten in verschiedenen Bereichen. „Wir haben gemerkt, dass die subjektiven Autorenwertungen zu wenig transparent sind und keinen echten Lesernutzer darstellen“, sagt Jacqueline Schaffrath.
    Der Grand Prix 2009
    In der Kalenderwoche 12 wurden 15.685 nummerierte Stimmzettel auf den Postweg gebracht. Die Teilnahmeberechtigten (Tagungsentscheider, Weiterbildner, Trainer und Personalent­wickler) hatten die Möglichkeit, bis zu zehn Hotels unter den 222 aufgelisteten „Aus­gewähl­ten Tagungshotels zum Wohlfühlen“ ähnlich dem Modus beim „Eurovision Song Contest“ zu benennen. Mit 4282 retournierten Stimmzetteln lag die Rücklaufquote erneut bei sensatio­nel­len 27,3 Prozent.
    Die mit Spannung erwartete Vorstellung der diesjährigen Rankings fand am 17. Mai im Saal Nymphenburg des Sofitel Munich Bayerpost statt. Den Auftakt des Grand Prix bildete das Wohl­fühlbuffet, das unter der Regie von Küchendirektor Sascha Baum für die kulinarischen Höhepunkte des Abends sorgte.
    Thomas Karsch, seit Jahresbeginn neuer Geschäftsführer des Freizeit-Verlages und gleich­zeitig Chefredakteur des Fachmagazins Top hotel, begrüßte die rund 200 Gäste, die der Ein­ladung in die bayerische Landeshauptstadt gefolgt waren. Ganz besonders freute er sich, dass Dr. Thomas Goppel, MdL und Staatsminister a.D., auch in diesem Jahr die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernommen hat und ein Grußwort an das Publikum richtete.
    Zu den weiteren Ehrengästen zählte Ernst Fischer, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes, der ebenfalls eine kurze Ansprache hielt.
    Die Moderation des Abends lag in den professionellen Händen von Michael Sporer, der unter anderem aus dem Bayerischen Fernsehen bekannt ist. Die Überreichung der Urkunden übernahmen Projektleiterin Jacqueline Schaffrath und Herausgeber Wolfgang Schmitz.
    Die Sieger der Kategorie A
    In der Kategorie der »kleinen« Tagungshotels (weniger als 100 Zimmer) belegte der Schindlerhof in Nürnberg-Boxdorf den ersten Platz. Das vielfach ausgezeichnete Tagungs­domizil unter der Leitung von Nicole und Klaus Kobjoll musste laut geltender Verlags­statuten eine zweijährige Grand-Prix-Pause einlegen, weil es zuvor dreimal in Folge auf Platz 1 gelangte. Dieses „Schicksal“ ereilte den Schindlerhof bereits zum zweiten Mal. Nun das glanzvolle Comeback mit insgesamt  4151 Punkten.
    Das Mintrops Stadthotel Margarethenhöhe in Essen konnte seinen zweiten Platz des Vorjahrs erfolgreich verteidigen und die Punktzahl noch einmal deutlich um mehr als 300 steigern.
    Einen beherzten Sprung vom achten auf den dritten Platz machte das Pfalzhotel Asselheim in Grünstadt und stand somit in seiner 13-jährigen Zugehörigkeit zu den „Ausgewählten“ erstmals auf dem Top 3-Treppchen.
    Die letztjährige Nummer 1, das Mintrops Burghotel in Essen, landete diesmal auf Platz 4.
    Spektakulärer Neuzugang unter den Top 10 ist das Hotel Der Blaue Reiter in Karlsruhe, das es auf Anhieb unter die Top 10 auf Platz 9 geschafft hat.
    Die Sieger der Kategorie B
    Zweimal in Folge stand das Bio-Seehotel Zeulenroda ganz oben auf dem Siegerpodest in der Kategorie der „großen Hotels“. Doch die Hoffnung auf einen Hattrick war leider vergebens und so blieb es in diesem Jahr „nur“ bei einer Bronzemedaille. Platz 1 war mit exakt 3600 Punkten dem Hotel Marc Aurel in Bad Gögging vorbehalten, das in den vergangenen vier Jahren stets mit Platz 2 vorlieb nehmen musste. Letzteren belegte nun das Yachthotel Chiemsee in Prien, das seit vielen Jahren zu den top-bewerteten „Ausgewählten Tagungs­hotels zum Wohlfühlen“ gehört und 2006 sogar schon einmal Platz 1 für sich verbuchen konnte.
    Neuzugang unter den Top 20 ist das Riessersee Hotel in Garmisch-Partenkirchen, das unter der Leitung von Gert Zinn steht, der als Hoteldirektor zuvor für das erfolgreiche Eibsee-Hotel in Grainau verantwortlich zeichnete.
    Die Sieger der Kategorie C
    Nachdem das La Villa in Niederpöcking 2008 den Hattrick in der Kategorie der „reinen Tagungsstätten“ für sich klar gemacht hatte und daher eine zweijährige Grand Prix-Pause einlegt, waren die Chancen auf Platz 1 für die Mitbewerber diesmal deutlich größer. Das Management Centrum Schloss Lautrach entschied das Grand-Prix-Rennen mit 2020 Punkten schließlich für sich. Platz 2 ging an das Gut Gremmelin, das diesen Rang bereits 2007 belegte. Für eine Überraschung sorgte das Gartenhotel Hirschenhof in Parsberg, das sich vom siebten auf den dritten Platz vorarbeitete.
    Das Tagungs-Hideaway des Jahres
    Im vergangenen Jahr erhielt der Waldknechtshof in Baiersbronn den begehrten Jury-Preis, der an Tagungsadressen verliehen wird, die sich durch ihre besondere Lage, durch ihr außer­gewöhnliches Freizeit- und Wellnessangebot sowie durch ihre herausragende Küche aus­zeichnen. In diesem Jahr stimmte die Jury für das Kurfürstliche Schlosshotel Weyberhöfe in Sailauf. Was die Inhaber Lehnardt hier vor einigen Jahren mit sehr viel Liebe zum Detail und nicht zuletzt mit enormen finanziellen Investitionen schufen, darf sich mit Recht ein Refu­gium nennen. Der Wellnessbereich gehört zu den besten im Land, Küche und Keller machen das Tagen zum genussvollen Erlebnis.
    Belohnung für die Sieger
    Neben Ruhm und Ehre gab es auch wertvolle Sachpreise für die Sieger des Abends. Der Schindlerhof sowie das Marc Aurel wurden mit einem topmodernen Flatscreen-Fernseher aus dem Hause Philips belohnt. Das Management Centrum Schloss Lautrach freute sich über eine Profi-Kaffeemaschine von WMF, die der renommierte Hersteller gemeinsam mit der Firma Heimbs Kaffee stiftete. Ein Rednerpult von Neuland erhielt das Kurfürstliche Schlosshotel Weyberhöfe.
    GRAND PRIX-STATISTIK 2009

    Stimmzettel-Verteiler
    Convention International: 11.000
    Adressen Freizeit-Verlag: 4.685 / 15.685
    Rücklauf (Quote 27,3%):  4.282
    24  ungültige Stimmzettel
    4.258  gültige Stimmzettel
    Verteilte Punkte: 163.288
    durchschnittlich vergebene Punkte pro Stimmzettel: 38 (maximal 55 Punkte möglich)

  • Berliner Senat will Restaurantprüfungen bundesweit veröffentlichen

    Vorstoß im Bundesrat: Prüfberichte über Restaurants sollen nach Willen des Berliner Senates künftig bundesweit öffentlich gemacht werden. Nach einem Bericht der „Berliner Zeitung“ will die Gesundheitssenatorin Katrin Lompscher (Linke) eine entsprechende Änderung des Verbraucherinformationsgesetztes noch in diesem Jahr in den Bundesrat einbringen. Im Berliner Bezirk Pankow wird dies mit dem „Smiley Projekt“ bereits so gehandhabt: „Unsaubere“ Gastbetriebe werden per Negativliste (mit Fotos!) veröffentlicht. Es gibt aber auch eine Positivliste der Gastronomien, die alle Hygieneanforderungen erfüllen. In der aktuellen Ausgabe der Negativliste (vom 25. Mai d.J.) sind auch Kettenfilialen von Balzac Coffee und Kamps aufgeführt. Mit den zum Teil erschreckenden Zuständen wird schonungslos umgegangen. So wird zum Beispiel beim „Asia Haus“ Prenzlauer Promenade Nr. 190 notiert: „Mangelhafte Grundhygiene, Nichteinhalten der Kühlkette, Fehlende Hygienekleidung“.

    Diskutieren Sie mit: Sollen Lebensmittel- und Hygieneprüfungen von Restaurants bundesweit öffentlich gemacht werden?

    Die Xing-Gruppe HOTELLERIE zählt derzeit über 11.400 Mitglieder; täglich kommen neue hinzu. Einfach anmelden: www.hotellerie-forum.com

  • Ein Hotelfoto sagt mehr als 1000 Worte

    Profibilder verhelfen zu mehr Umsatz – Aktuelles Beispiel: Comfort Hotel München-Ost
    (München, 28. Mai 2008) Mehr Fotos, bessere Fotos, aktuelle Fotos: Dieser Dreisatz ist heutzutage die Erfolgsformel für den Onlinevertrieb in der Hotellerie. „Der Kunde sucht ein Hotel hauptsächlich aufgrund der gezeigten Fotos aus. Er trifft emotionale Kaufentscheidungen, die durch aktuelle und schöne Bilder positiv unterstützt wird“, sagt Nadja Bäder, Marketingleiter vom Choice Hotels International in Deutschland. Am Beispiel des Comfort Hotels München Ost (www.comfort-hotel-muenchen.de/) veranschaulicht sie, dass die alte Weisheit „ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ an Bedeutung nichts eingebüßt hat. Die Profibilder von Hotelfotografin Stefanie Friedrich haben bereits kurz nach der Veröffentlichung die Zimmernachfragen in dem Businesshotel deutlich nach oben schnellen lassen.
    Gerade im Onlinevertrieb ist es eine Kunst, das eigene Hotel aus der Masse abheben zu lassen. „Im leicht möglichen, direkten Vergleich muss man sich vom Mitbewerber abheben, um gebucht zu werden. Dabei helfen gute Fotos“, so Bäder. Gerade nach Renovierungen oder Erweiterungen müssen aktuelle Hotelfotos erstellt werden, um zu „verkaufen“. „Selbst wenn man einige gute Fotos des Hotels hat, könnten diese veraltet sein und die Wirklichkeit nicht mehr widerspiegeln“, warnt Bäder.
    Auch die Anzahl der Hotelfotos ist wichtig geworden. In den führenden Vertriebsplattformen – und der Hotelwebsite – können mehr Fotos als noch vor Jahren publiziert werden: als „Appetizer“, als Bilderschau oder einfach als Illustration zu aktuellen Arrangements. „Die Fotosession im Comfort Hotel München Ost ist ein perfektes Beispiel dafür, wie man selbst in der Voreröffnungsphase erfolgreich arbeiten kann, so dass die Fotos von Musterzimmern und öffentlichten Hotelbereichen pünktlich zum Soft Opening vorlagen“, berichtet Hotefotografin Stefanie Friedrich.
    Das Budget für ein Hotel-Fotoshooting beginnt bei 1.000 Euro. Aus hunderten Fotos werden schließlich 30 bis 50 Motive herausgesucht, die vom Hotel fünf Jahre lang uneingeschränkt genutzt werden. Zudem bietet Stefanie Friedrich gemeinsam mit Grafikpartnern die Erstellung von Hotelprospekten an.
    Stefanie Friedrich ist Diplom-Fotografin mit eigenem Studio in München und hat sich u.a. auf Hotellerie und Tourismus spezialisiert. Zu ihren Kunden zählen mittelständische Betriebe wie z.B. das Berghotel Zirm in Olang (Südtirol) oder Choice Hotels Europe. Als Diplom-Marketingwirtin bietet sie zusätzlich viele Jahre Erfahrung in Marketing- und Verkaufsprojekten. Weitere Informationen: 1

  • Wellness wird jetzt verschenkt – Wie Tophotels ihre Gäste mit Musik-CDs an sich binden

    Erfolg ist kopierbar: Namhafte Hotelketten wie Steigenberger oder Radisson Blu machen es seit Jahren vor. Sie verschenken eine hochwertige CD mit Wellness-Musik an ihre Stammgäste, die diese Aufmerksamkeit zu schätzen wissen: Immer mehr Übernachtungsgäste buchen erneut. Die Spezialedition „Fühl Dich wohl – Traumhafte Wellness-Musik für Körper, Geist und Seele“ von Hotel Service Hedrich, Aachen, wurden bereits über 15.000 Mal ausgegeben.
    „Die CD ist eines der Top-10-Give-aways für die Hotellerie“, konstatiert Klaus Hedrich, bundesweit bekannter Hotelexperte. Mit seinem rheinischen Unternehmen ist er sowohl in der Kettenhotellerie als auch bei führenden Privathäusern als Qualitätslieferant von Solarien, Fitnessgeräten und Wellnesseinrichtungen bekannt. Mit der CD „Fühl Dich wohl“ ist Hotel Service Hedrich nun einer neuer Coup geglückt. Nach vorsichtiger Schätzung handelt es sich um die meist gehörte Hotel-CD im deutschsprachigen Raum.
    Die Wellness-CD umfasst sechs professionell komponiert und eingespielte Musikstücke mit einer Gesamtlaufzeit von rund 60 Minuten. Die meisten Stücke dauern über zehn Minuten und laden zum Hörgenuss und mentaler Entspannung ein. „Gute Entspannungs-Musik beeinflusst unser Bewusstsein im positiven Sinne und harmonisiert Körper, Geist und Seele, indem sie automatisch den Herzschlag von ca. 70 auf ungefähr 60 Schläge pro Minute reduziert“, erläutert Herr Hedrich. Selbst das unbewusste Hören führt zum Lösen körperlicher Verspannungen, geistiger Anspannung und seelischer Belastungen.
    „Die Gäste begrüßen diese unkomplizierte Art der Entspannung und nehmen das Gastgeschenk gern entgegen“, so Herr Hedrich, „denn die steigende Zahl der CD-Orders spricht für sich.“ Cover und Begleitheft der CD sind in Deutsch und Englisch gestaltet und damit auch für internationale Gäste einsetzbar.
    Die Wellness-CD „Fühl Dich wohl“ ist ab einer Stückzahl ab 100 Exemplaren zu Stückpreisen für 3,95 Euro bestellbar. Der Eindruck eines Hotellogos ist bei Bestellmengen ab 1.000 Stück möglich. Klangbeispiele sind unter www.hotelservicehedrich.de/wellness-cd/ abrufbar.
    Über Hotel Service Hedrich: Das 1974 gegründete Unternehmen ist Partner der Hotellerie für Top-Solarien, anspruchsvolle Fitnessgeräte und hochwertige Wellnesseinrichtungen. Inhaber Klaus Hedrich (62) ist zudem Preferred Partner des Hotelverbandes Deutschland (IHA) Mitglied und engagiert sich in zahlreichen Gremien für die Belange der Profi-Gastgeber.

  • Abstimmen pro 7 Prozent / Unterstützen Sie den DEHOGA erneut!

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    liebe Unterstützer der „Pro 7 Prozent-Kampagne“ des DEHOGA,

    wir sagen herzlichen Dank dafür, dass Sie auf 1 mit Ihrem Namen für die Einführung der reduzierten Mehrwertsteuer in Hotellerie und Gastronomie gestimmt haben.
    Dank Ihres Engagements haben wir schon 22.000 Unterstützer pro 7 Prozent bei der Internet-Unterschriftenliste des DEHOGA Bundesverbandes für mehr Chancengleichheit und fairen Wettbewerb gewonnen.
    Auch in der Politik, in Bund und Ländern, wird die Gruppe der Befürworter der reduzierten Mehrwertsteuer immer größer.
    Jetzt kommt es darauf an, nicht nachzulassen! Im Superwahljahr 2009 müssen wir jetzt noch einmal in die Offensive gehen. Es gilt, der Politik zu beweisen, dass mit den Hoteliers und Gastronomen in Deutschland zu rechnen ist.
    Aus diesem Grund bitten wir Sie noch einmal um Ihren Einsatz.
    Wenn jeder, der auf www.prosiebenprozent.de Flagge gezeigt hat, noch 7 weitere Unterstützer gewinnt, dann sind das mehr als 150.000 Stimmen für 7 Prozent Mehrwertsteuer auf Gastfreundschaft.
    Machen Sie sich deshalb bitte noch einmal stark. Senden Sie diese Mail an Mitarbeiter, Kollegen, Gäste und Freunde.
    Fordern Sie Ihre Kontakte auf, Ihrem Beispiel zu folgen und auf 1 für die reduzierte Mehrwertsteuer im Gastgewerbe zu stimmen.
    Es geht um die erfolgreiche Zukunft von Hotellerie und Gastronomie in Deutschland.
    Herzlichen Dank!
    Mit gastfreundlichen Grüßen aus Berlin
    Ihr
    Ernst Fischer
    Präsident

    Ihre
    Ingrid Hartges
    Hauptgeschäftsführerin

    P.S. Allen Betrieben bieten wir ab sofort auch die Möglichkeit, Unterschriften von Mitarbeitern und Gästen auf Papier sammeln zu können. Unter nachfolgendem Hyperlink finden Sie zum Download eine Unterschriftenliste zum auslegen in Ihren Unternehmen. Herzlichen Dank.
    (Unterschriftenliste: www.prosiebenprozent.de/cms/upload/pdf/7_Unterschriften.pdf)

    Deutscher Hotel- und Gaststättenverband
    (DEHOGA Bundesverband)
    Am Weidendamm 1A
    10117 Berlin
    Fon +49 (0) 30/72 62 52-0
    Fax +49 (0) 30/72 62 52 42
    info@dehoga.de
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  • Freundschaft pflegen – Im Restauranttest: das „Freundstück“ im Hotel Ketschauer Hof Deidesheim

    Der Restauranttester und Publizist H.P.O. Breuer war vom Restaurant „Freundstück im Hotelrestaurant Ketschauer Hof Deidesheim sehr angetan. In seinem Restreport für die Fach-Illustrierte „Top hotel“ (Mai-Ausgabe) notiert er über die Gästebetreuung und die Weinberatung: „Das Professionelle sitzt, das Herz schlägt hier am rechten Fleck – mit diesem Service zu tun zu haben, macht dem Profi nicht weniger Freude als dem privaten Gast.“
    Das überschwängliche Lob ist nur der Auftakt für eine Elegie an Freundlichkeiten und Anerkennungen. Den Leistungen von Küchenchef Alexander Hess wünscht er einen Stern im „Guide Michelin“, denn bei beiden Testsitzungen war die kulinarische Fusion aus germanischen und iberischen Hochgenüssen äußerst gut. Einzig an offenbar etwas zu üppig ausgefallenen Details der Hauptgerichte  weiß Breuer kritisch zu bemerken, dass solche „Partituren um ein paar Noten“ entschlackt werden müssten. Dem Puristen, der stets nach der Essenz der Kulinarik verlangt, sind klare Geschmackslinien lieber. Dennoch lautet sein Fazit knapp und überzeugend: „Beifall.“
    Fazit: Das Restaurant „Frundstück“ im Boutiquehotel Ketschauer Hof in Deidesheim verdient seinen Namen (benannt nach einer der Großen-Gewächs-Lagen im dazu gehörigen Buhl’schen Weingut) und ist sowohl ein Ort der gepflegten Gastlichkeit als auch eine erstklassige kulinarische Adresse.
    Die Testergebnisse im Überblick:
    KÜCHE
    Standort-/Zielgruppentypik – 80%
    Originalität/Kreativität – 70%
    Saisonalität – 75%
    Frische – 70%
    Optik – 70%
    Flexibilität – 85%
    Raffinements (Amuse-Bouche, Brotsorten, Petits Fours) – 80%
    SERVICE
    Reservierung/Empfang/Verabschiedung – 85%
    Beratungskompetenz – 85%
    Handling – 70%
    Gepflegtheit der Mitarbeiter – 70%
    Reklamationen/Sonderwünsche – 80%
    Raffinements (Liebenswürdigkeit, Herzlichkeit, Natürlichkeit) – 85%
    AMBIENTE
    Sauberkeit – 90%
    Bequemlichkeit/Einrichtung – 80%
    Belüftung – 90%
    Sanitäre Anlagen – 95%
    Standort-Typik – 100%
    Raffinements (guter eigener Geschmack, Unverwechselbarkeit, Lichtregie, Farbklima) – 100%
    WEIN
    Umfang des Angebots – 70%
    Standort-/Zielgruppentypik – 81%
    Weinpflege – 85%
    Weinservice – 85%
    menügerechte Weinberatung – 85%
    weingerechte Gläser – 70%
    Preis-Leistungs-Verhältnis – 85%
    Raffinements (besondere Aperitifs, Digestifs, außergewöhnliche Alternativen) – 80%
    GESAMTEINDRUCK – 79%
    (100-81 sehr gut; 80-61 gut; 60-41 befriedigend; 40-21 mangelhaft; 20-0 ungenügend)
    Hans Peter O. Breuer publiziert seit vielen Jahren Restaurantkritiken u.a. in der Fachzeitschrift „Top hotel“. Breuer gehört zu den renommierten und meist gelesenen Gourmettestern und Publizisten im deutschsprachigen Raum.
    „1“ ist die renommierte Fachzeitschrift für das Hotelmanagement in Deutschland. Das Magazin erscheint zehn Mal im Jahr im Freizeit-Verlag Landsberg, einem Unternehmen der Verlagsgruppe Handelsblatt (VHB). Die verbreitete Auflage beträgt rund 20.000 Exemplare. Im Verbund mit dem VHB-Tochterunternehmen Lebensmittel Praxis Verlag (LPV) erscheinen u.a. auch „Die KÜCHE“, „Catering inside“, „Convenience Shop“ und „Lebensmittel Praxis“.