“War Ihr Hotelzimmer den Preis wert?” Dieser Frage stellte sich das Travel-Tech-Unternehmen 1, Nürnberg, und verglich seine aktuell rund 600.000 Hotelbewertungen von Buchungskunden aus aller Welt mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis in Drei- und Vier-Sterne-Hotels. Der hotel.de Hotel-Preis-Leistungs-Index (HPLI) per Ende 2008 birgt einige Überraschungen: So liegen die Komfort- und First-Class-Hotels im weltweiten Vergleich vorne. Und in Deutschland liegen die Augsburger Hotels an der Spitze.
Weltweit betrachtet gilt das Preis-Leistungs-Verhältnis von Hotels in Tokio (Japan) bei Hotelgästen als führend. Die Mega-Cities London, Moskau oder New York enttäuschen hingegen und schaffen es nicht in die Top 20. Der Spitzenwert der internationalen Rangliste liegt bei 7,84 Punkten (Tokio). Lissabon (7,71) und Prag (7,66) belegen die Plätze 2 und 3. Die Bundeshauptstadt Berlin erreicht mit einem Preis-Leistungs-Indikator von 7,60 einen sehr guten vierten Platz.
Ein Vergleich der deutschen Großstädte (ab ca. 200.000 Einwohnern) weist Augsburg (8,16) als Sieger aus. Während auf den vorderen Plätzen “kleinere Großstädte” aus dem Osten wie Chemnitz (8,01), Magdeburg (7,79) und Leipzig (7,78) rangieren, finden sich mit Hamburg (6,69), München (7,05) und Köln (7,11) drei deutsche Millionenstädte auf den hintersten Plätzen wieder. Quasi außer Konkurrenz (weil weniger als 200.000 Einwohner) sind die absoluten Spitzenreiter laut der hotel.de-Studie in Deutschland die Städte Fulda (8,86) und Passau (8,74).
Insgesamt erwiesen sich die Hotels in den deutschen Metropolen in Sachen “Preis-Leistung” als international konkurrenzfähig und belegen den vierten Platz im internationalen Ländervergleich.
hotel.info-Top 20 weltweit (Hauptstädte):
1. Tokio 7,84
2. Lissabon 7,71
3. Prag 7,66
4. Berlin 7,60
5. Peking 7,35
6. Warschau 7,33
7. Ottawa 7,29
8. Athen 7,24
9. Istanbul 7,14
10. Dublin 7,13
11. Budapest 7,10
12. Zagreb 7,07
13. Singapur 7,00
14. Paris 6,96
15. Bangkok 6,91
16. Amsterdam 6,68
17. Washington 6,52
18. Rom 6,49
19. Rio de Janeiro 6,33
20. Stockholm 5,86
hotel.de-Top 20 Deutschland (ab 200.000 Einwohner):
1. Augsburg 8,16
2. Chemnitz 8,01
3. Magdeburg 7,79
4. Leipzig 7,78
5. Aachen 7,77
6. Frankfurt am Main 7,73
7. Hannover 7,67
8. Karlsruhe 7,66
9. Düsseldorf 7,65
10. Essen 7,63
11. Berlin 7,60
12. Nürnberg 7,59
13. Bochum 7,59
14. Rostock 7,58
15. Dresden 7,52
16. Bonn 7,33
17. Köln 7,11
18. Bremen 7,10
19. München 7,05
20. Hamburg 6,69
Der Hotelreservierungsservice vergleicht in regelmäßigen Abständen die Hotelbewertungen, die von seinen Buchungskunden zum Kriterium „Preis-Leistungs-Verhältnis“ für Drei- und Vier-Sterne-Hotels abgegeben wurden. Sinngemäß stellt hotel.de die Frage „Wie zufrieden sind Sie mit der gebotenen Leistung für das bezahlte Geld?“. Die Übernachtungsgäste bewerten anhand eines Punktesystems (0 bis 10) das Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Gesamtanzahl der hotel.de-Gästebewertungen beläuft sich derzeit auf rund 600.000, wobei täglich mehr als 1.000 neue hinzukommen.
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hotel.de AG: Neuer Hotel-Preis-Leistungs-Index zeigt überraschende Ergebnisse
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Kempinski kündigt Managementvertrag mit Grand Hotel Heiligendamm
Kempinski hat heute mit sofortiger Wirkung seinen Managementvertrag mit dem Grand Hotel Heiligendamm & Co KG gekündigt. Grund dafür sind Vertragsbrüche und die Nichtzahlungen von Managementgebühren der letzten zwei Jahre. In seiner Kündigung erklärt Kempinski, dass die ständige Einmischung des Besitzers in den täglichen Hotelbetrieb seine Aufgabe behindert habe.
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Grand Hotel Heiligendamm – In zwei Jahren zum Gewinn?
Nach der geräuschvollen Trennung von Kempinski will die neue Führung des 1 die schwierige wirtschaftliche Lage schnell in den Griff bekommen. In zwei Jahren sollen (dauerhaft) Gewinne erzielt werden, wird Hotelchef Martin Smura im „Hamburger Abendblatt“ zitiert. Das 346-Zimmer-Haus schreibt mit Ausnahme des Jahres 2007 (G8 Gipfeltreffen) Verluste seit der Eröffnung vor sechs Jahren. Das Tophotel wird nun weiterhin als Leading Hotel of the World und Mitglied der Selektion Deutscher Luxushotels vermarktet.
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Grand Hotel Heiligendamm – Hotelberater Feuring: Schwarze Null erst ab 300 Euro Zimmerrate
Die Hotelkette Kempinski zieht sich aus dem durch den G8-Gipfel bekannt gewordenen Hotel in Heiligendamm an der Ostseeküste zurück. Berno-H. Feuring, Seniorchef und Gründer des Hotelentwicklers Feuring, bedauert den Rückzug, sieht aber dennoch Potenzial für die Zukunft. “Wir halten es für sehr bedauerlich, dass Kempinski sich von Heiligendamm zurück gezogen hat. Sicherlich fehlen dem Hotel qualitativ noch einige Attribute, die für einen erfolgreichen Resort- & Tagungsbetrieb nötig sind. Grund für den Rückzug von Kempinski ist jedoch unseres Erachtens weder die Hardware noch die Servicequalität oder Vertriebsstärke von Kempinski sondern das negative wirtschaftliche Ergebnis, welches bereits aus der Projektentwicklung her rührt.“
Letztlich müss das Hotel ein Ergebnis erwirtschaften, welches eine attraktive Rendite im Verhältnis zu den Investitionskosten darstellt. Um mit einer schwarzen Null rechnen zu können wäre eine Zimmerdurchschnittsrate (ARR) von mindestens 300 Euro nötig, so der erfahrene Hotelberater, der bereits bei über 400 Hotelprojekten maßgeblich beteiligt war.
„Tatsächlich ist der Kreis der hierfür geeigneten Hotelbetreiber sehr überschaubar“, so Feuring weiter. „Rein qualitativ wären die deutschen Hotelbetreiber Althoff und Steigenberger durchaus vorstellbar. Die Größe und der Umfang des Hotels verlangen unseres Erachtens nach einem international renommierten Hotelbetreiber mit Höchstleistungen im gastronomischen Bereich. Bei einem Betrieb als Privat- oder Einzelhotel sind jährliche Verluste von mindestens fünf Millionen Euro absehbar. Unser Ratschlag an Fundus-Gruppe wäre gewesen, Kempinski in jedem Fall als Betreiber zu belassen.”
Das Unternehmen 1 in Mainz wurde 1959 gegründet. Feuring begleitet Kunden bei Hotelprojekten von der Idee, Marktanalyse und Konzeption über die Betreiberauswahl und Vertragsgestaltung, die Bauregie und Ausstattung bis zur schlüsselfertigen Übergabe und Investitionskontrolle. Bislang hat Feuring für Investoren und Hotelketten die Entwicklung von mehr als 400 First Class- und Luxushotels im In- und Ausland erfolgreich betreut. Das Finanzvolumen der aktuellen Projekte beträgt rund eine Milliarde Euro. Mit feuring-emagazine.com betreibt die Feuring-Gruppe ein Onlinemagazin für Hotelentwicklung. -
Hamburg – Absolutes Gastro-Rauchverbot droht
Überraschung in der Hamburger Bürgerschaft: Vertreter aller im Landesparlament der Hansestadt vertretenen Parteien (CDU, GAL; SPD, Linke) sprachen sich nun für ein absolutes Rauchverbot in der Gastronomie aus. Damit könnte Hamburg das erste Bundesland sein, dass die Maßgabe des Bundesverfassungsgerichtes so umsetzen würde.
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Außer-Haus-Markt – Zahl des Monats Februar 2009: 11,5 Mrd. Euro für Betriebsverpflegung in Deutschland/Frankreich/UK
Bei der Betriebsverpflegung sind in Deutschland, Frankreich und Großbritannien muntere Zuwachsraten in den vergangenen Jahren zu erkennen. In Deutschland betrug das Umsatzvolumen der Firmenkantinen 4,47 Milliarden Euro (durchschnittliches jährliches Wachstum von +0,71%). In Frankreich wurden zuletzt 3,31 Milliarden Euro (+1,89%) mit Betriebsverpflegung umgesetzt. In Großbritannien waren dies 3,72 Milliarden Euro (+3,24%). In diesem Wirtschaftsjahr ist für die Betriebsverpflegung in den europäischen Industrienationen von einer stagnierenden bis leicht rückläufigen Marktentwicklung auszugehen, da sich die steigende Zahl der Entlassungen auch in der Frequentierung der Firmenkantinen widerspiegelt.
(Quelle: FACET – Foodservice Annual Count on Expenditures and Trends)
Weitere interessante Zahlen zum Außer-Haus-Markt:- Januar 2009 – 1,5 Billionen Euro Weltumsatz in Außer-Haus-Märkten
- Dezember 2008 – Über 994 Millionen Essen in der Mitarbeiterverpflegung
- November 2008 – Über 220.000 Betriebe im Commercial Foodservice
- Oktober 2008 – 9,2 Milliarden Essen wurden 2007 in Deutschland ausgegeben
- September 2008 – Pizza in der Kantine kostet nur 3,14 Euro
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Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. -
Anonymer Hoteltest im Westin Leipzig: Schwächen in dem Fünf-Sterne-Domizil
Die Hoteltests von „Top hotel“ gehören zu den meistbeachteten Rezensionen der Tophotellerie. Zum bereits 73. Mal überprüfte nun ein Profitester ein deutsches Spitzenhaus. Das Ergebnis: Im Westin Leipzig ist zwar das mit einem Michelin-Stern gekrönte Gourmetrestaurant im 27. Stockwerk wahrlich Top of the tops, aber in der Gästebetreuung gibt es zum Teil erhebliche Mängel. Und so erreichte das große Tagungshotel nur 58 von maximal 100 erreichbaren Punkten, was der Note „befriedigend“ entspricht.
Die Bilanz des erfahrenen Hoteltesters: „Von außen betrachtet ist das Westin Leipzig ein grober Klotz, doch sein Innenleben überrascht. Bereits die ansprechend gestaltete und sehr lebendige Lobby stimmt gut ein. Das Testzimmer gehörte leider zu den renovierungsbedürftigen der insgesamt 436 Einheiten.“ Die meisten Mitarbeiter seien freundlich und engagiert. Doch einige sehr junge Hotelangestellte erwiesen sich als zu wenig geschult und unsicher im Umgang mit dem Gast. So konnte der Tester für die wichtigen Erstkontakte – Reservierung und Check-in – nur 39 bzw. 40 Punkte (von max. 100) vergeben. Auch beim Roomservice gab es nur 37 Punkte und beim Check-out nur noch 36 Punkte. In der Betreuung der Gäste an der Rezeption und beim Service auf dem Zimmer gibt es noch deutliches Steigerungspotenzial im Westin Leipzig, so der erfahrene Hotelexperte.
Der ausführliche Testbericht erscheint in der Ausgabe Januar/Februar von „Top hotel“ und kann auch in der Onlineausgabe unter 1 eingesehen werden. Die Servicechecks werden stets anonym und auf eigene Rechnung durchgeführt. Die Berichte dienen der konstruktiven Kritik und genießen im internationalen Hotelmanagement und bei Branchenexperten ein hohes Ansehen. Zuletzt im Test waren das Kempinski Hotel Gravenbruch Frankfurt (36 Punkte), Hotel Fährhaus Sylt (67 Punkte) und Vila Vita Hotel & Rosenpark Marburg (62 Punkte).
„Top hotel“ ist die renommierte Fachzeitschrift für das Hotelmanagement in Deutschland. Das Magazin erscheint zehn Mal im Jahr im Freizeit-Verlag Landsberg, einem Unternehmen der Verlagsgruppe Handelsblatt (VHB). Die verbreitete Auflage beträgt rund 20.000 Exemplare. Im Verbund mit dem VHB-Tochterunternehmen Lebensmittel Praxis Verlag (LPV) erscheinen u.a. auch „Die KÜCHE“, „Catering inside“, „Convenience Shop“ und „Lebensmittel Praxis“. -
hotel.de AG: Umsatz stieg 2008 um 26%
Die 1 erreichte nach vorläufigen Ergebnissen im abgelaufenen Geschäftsjahr 2008 ein Umsatzwachstum von 26 Prozent auf 32,7 Mio. Euro. Dabei erwirtschaftete das Unternehmen ein EBIT von 1,2 Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: 1,9 Mio. Euro).
Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte hotel.de einige wichtige Meilensteine erreichen. Insbesondere der Erwerb der Domain hotel.info ist ein starker Wachstumstreiber und hat die vorherige internationale Marke „TravelRes“ abgelöst. Zugleich wurde mit der Niederlassung in Italien der vierte Standort im europäischen Ausland aufgebaut, um zusätzliche Hotels und Buchungskunden zu gewinnen. Ähnlich wie in 2007 hat hotel.de im abgelaufenen Geschäftsjahr etwa 4,5 Mio. Euro zu Lasten des EBIT in die weitere Auslandsexpansion investiert.
Die Internationalisierungsstrategie wird durch das starke Auslandsgeschäft in 2008 erneut bestätigt. Nach vorläufigen Berechnungen stieg der Umsatz im Ausland um 42 Prozent auf 14,8 Mio. Euro (Vorjahr: 10,4 Mio. Euro). Im Inland erwirtschaftete das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr 17,9 Mio. Euro, nach 15,5 Mio. Euro in 2007. Die Wirtschaftskrise und die damit verbundenen Einsparungen vieler Unternehmen und Privatleute auch bei Reisen führten zu einer stärkeren Verlangsamung der Wachstumsdynamik gegen Jahresende als zunächst angenommen. Mit einem vorläufigen Umsatz von 32,7 Mio. Euro beliefen sich die Erlöse somit leicht unter der Prognose von 34,0 Mio. Euro. Dadurch verringerte sich ebenfalls das Ergebnis, so dass hotel.de trotz des konjunkturellen Einbruchs zwar ein deutlich positives EBIT in Höhe von 1,2 Mio. Euro erwirtschaften konnte, dieses jedoch unter der Prognose und dem Vorjahreswert von 1,9 Mio. Euro liegt. Der Jahresüberschuss ist ebenfalls positiv. -
Fast-Food-Ketten überrumpeln Gastronomen: Konkurrenzdruck verschärft sich – Krise als zweischneidiges Schwert
Der Konkurrenzdruck auf die traditionelle Gastronomie durch Fast-Food-Ketten wie McDonald’s oder Burger King ist in den vergangenen Jahren beständig gewachsen. Die Auswirkungen der konjunkturellen Krise setzen Einzelrestaurants und herkömmlichen Gastronomiebetrieben nun jedoch in verschärftem Tempo zu. “Das Gastgewerbe spürt die Rezession sehr deutlich”, meint Andreas Jörg Scheuerle, Leiter Sachgebiet Europäische Konjunktur und Branchenanalysen bei der DekaBank, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Pressetext. Zwar geht die Krise an standardisierten Versorgern nicht spurlos vorüber, wie etwa die Turbulenzen der Kaffeehauskette Starbucks verdeutlichen (Pressetext berichtete). Im Gegensatz zu Einzelunternehmen profitiert die Systemgastronomie angesichts ihres vermeintlich günstigen Angebots hingegen vom wachsenden Sparwillen der Verbraucher. Branchenkenner orten daher einen beschleunigten Verdrängungsprozess der traditionellen Gastwirte.
Dem Wirtschaftsexperten zufolge wägen Konsumenten ihre Ausgaben in finanziell schwierigen Situationen “sehr genau” ab. Im Gastronomiesektor sei daher ein generell rückläufiges Geschäft zu verzeichnen. Dabei äußert sich die Konjunkturkrise als zweischneidiges Schwert. Während die Einzelgastronomie deutlich schrumpft, Marktanteile verliert und Arbeitsplätze abbauen muss, weist das Segment Systemgastronomie auch in Zeiten der Wirtschaftskrise Wachstumstendenzen vor. Mit bundesweit bereits über 100.000 Beschäftigten zeigt sich der Sektor als starker Arbeitgeber und verzeichnet einen jährlichen Umsatz von über zehn Mrd. Euro. Wie die Welt berichtet, entfällt auf den Marktführer McDonald’s davon ein gutes Viertel. Angesichts des Wachstums der standardisierten Ketten etabliert sich zudem eine rasant steigende Zahl neuer Anbieter mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen und Restaurant-Konzepten.
Branchenexperten zufolge liegt der Marktanteil der Gastronomieketten in Ländern wie den USA, Großbritannien oder auch Russland bereits bei bis zu 80 Prozent. Ihnen kommt besonders die zunehmende Schnelllebigkeit im Alltag zugute, der einen möglichst geringen Zeitaufwand der Konsumenten voraussetzt. Nach Zahlen des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga) liegt der Anteil der Systemgastronomen hierzulande mit kontinuierlich steigender Tendenz bereits bei 25 Prozent. Mittelfristig werde dieser auch abseits des urbanen Bereichs auf über 50 Prozent klettern. Die wachsenden Umsätze und die Ausbreitung der Ketten gehen jedoch zu Lasten der Einzelgastronomen, deren Geschäft angesichts des starken Konkurrenzdrucks massiv leidet. Besonders kleinere Restaurants und Individualgastronomen seien in ihrer Existenz daher akut gefährdet. (Quelle: Manuel Haglmüller/Pressetext) -
Weiterhin zahlreiche Hotelbau-Projekte
Tophotelprojects.com®: Investitionsvolumen von knapp 12 Mrd. Euro in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Die Hotelbautätigkeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist weiterhin sehr rege. Aktuell sind 443 Neubauprojekte mit insgesamt über 76.000 Zimmern in Planung bzw. im Bau. Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung von tophotelprojects.com®, der führenden Datenbank für Hotelbauprojekte, hervor. Der Schwerpunkt der Hotelplanung liegt dabei deutlich auf Vier-Sterne-Hotels: 55 Prozent aller laufenden Projekte sind als First-Class-Hotels – überwiegend für Geschäftsreisende – projektiert. Im Trend liegen auch Budgethotels oder smarte Komforthotels wie z.B. von Motel One oder Holiday Inn Express.
„Budget- und Economyhotels wie zum Beispiel von Motel One, B&B oder Marktmacher Accor sind derzeit interessant für Hotelinvestoren“, analysiert Rolf W. Schmidt, Geschäftsführender Gesellschafter von CHD Expert / Marktplatz Hotel, dem Herausgeber von tophotelprojects.com®. „Doch gemessen an der Zahl der First-Class- und Luxushotelprojekte im deutschsprachigen Raum ist das Segment eher klein.“ Derzeit sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz 307 Projekte im Vier- und Fünf-Sterne-Sektor (mit insgesamt über 59.500 Zimmer) geplant. Im Zwei- und Drei-Sterne-Bereich sind dies aktuell nur 49 bzw. 83 Hotelprojekte.
Unter den Budget- und Economyhotelketten fällt Motel One auf. Deren Gründer Dieter Müller wurde unlängst als „Hotelier des Jahres“ ausgezeichnet. Aktuell sind im deutschsprachigen Raum zwölf neue Hotels mit insgesamt 3.124 Zimmern in Planung. Ebenfalls stark expandiert die Kette B&B Hotels, die derzeit 17 Häuser mit insgesamt 1.403 Zimmern entwickeln. Selbst bei den bereits flächendeckend vertretenen Accor-Marken Ibis (7 Projekte/745 Zimmern) und Etap (4 Projekte/494 Zimmer) sind zahlreiche neue Häuser geplant.
Das neue Komfort-Hotelsegment der InterContinental Hotels Group (IHG), Holiday Inn Express, wird derzeit mit vier weiteren Hotels in Deutschland, Österreich und der Schweiz voran getrieben. Hilton Hotels Corp. plant derzeit zwei neue Garden Inn Hotels mit insgesamt 488 Zimmern in Deutschland. „Ein weiteres Segment weist derzeit eine rege Bautätigkeit auf: Apartmenthotels“, so Schmidt. An Häusern für Langzeitgäste (Boardinghouse/Serviced Apartments) sind aktuell zehn Projekte mit insgesamt 1.102 Apartments konkret in Planung bzw. Entstehen.
Das Investitionsbudget der Hotelprojekte im deutschsprachigen Raum umfasst rund 11,9 Milliarden Euro. Der Großteil davon entfällt auf Vier-Sterne-Hotelprojekte (7,57 Mrd. Euro) und Luxushotels (3,07 Mrd. Euro).
Über tophotelprojects.com®: Die Online-Datenbank bietet über 3.000 Top-Hotelprojekte (nur First Class- und Luxushotels) mit kompletten Projektendaten und Ansprechpartnern. Monatlich kommen durchschnittlich 150 neue Hotelprojekte hinzu und mehrere hundert Projekte werden aktualisiert. Abonnenten von tophotelprojects.com® sind führende Ausstatter und Zulieferer der Top-Hotellerie.
Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.
Weitere Informationen:
www.tophotelprojects.com/de
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