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  • Erste Hotelstudie anlässlich der Internorga: Kleine und mittelständische Hotels vorsichtig optimistisch

    Mehr als die Hälfte der kleinen und mittelständischen Hotels wollen 2009 mindestens so viel investieren wie im Vorjahr. Das geht aus der Studie „Hotelinvest 2009“ hervor, die erstmals das Investitionsverhalten in der Hotellerie im 1- bis 3-Sterne-Bereich untersucht. Auftraggeber der Erhebung anlässlich der internationalen Fachmesse Internorga 2009 sind die Hamburg Messe und Congress GmbH sowie der Matthaes Verlag aus Stuttgart. Die Leitmesse für den Außer-Haus-Markt öffnet ihre Tore vom 13. bis 18. März auf dem Hamburger Messegelände. In den neuen Hallen B5 und B7 finden Hoteliers die gesamte Bandbreite an Produkten, Konzepten und Dienstleistungen zur Einrichtung und Ausstattung ihrer Häuser.
    Die Stimmung in der Branche scheint trotz der allgegenwärtigen Wirtschaftskrise verhalten optimistisch zu sein. Darauf weisen die Ergebnisse der Studie „Hotelinvest 2009“ hin. Die Untersuchung zeigt die aktuelle Situation sowie Entwicklungstendenzen und Trends im Investitionsverhalten der kleinen und mittelständischen Hotellerie in Deutschland auf. Demnach sind die befragten Hoteliers mit dem zurücklegenden Jahr mehrheitlich zufrieden: Rund 70 Prozent stufen ihre wirtschaftliche Lage 2008 als gleich oder besser ein als im Jahr zuvor. Der Ausblick für 2009 fällt vor dem Hintergrund der Finanz- und Wirtschaftskrise zwar verhaltener aus, aber immer noch erwarten mehr als die Hälfte (53,4 Prozent), dass es ihnen am Ende dieses Jahres mindestens so gut geht wie Ende 2008.
    Die Mehrzahl der befragten Hoteliers (53,5 Prozent) will in diesem Jahr genauso viel wie 2008 oder mehr in die Ausstattung, Renovierung oder Modernisierung ihrer Häuser investieren. Oberste Priorität genießt dabei die Modernisierung der Gästezimmer (20,8 Prozent), gefolgt von den Sanitäreinrichtungen (15,3 Prozent) und den Außenanlagen (11,3 Prozent). Auf den weiteren Plätzen liegt die Haustechnik (9,1 Prozent), die Unterhaltungs- und Kommunikationstechnik (8,1 Prozent), Umweltsysteme (7,4 Prozent), Housekeeping und Wäsche (6,8 Prozent) sowie Küchentechnik und -ausstattung (6,6 Prozent).
    Als wichtigste Anschaffungen für das Gästezimmer werden Mobiliar und Einrichtungsgegenstände (29,5 Prozent) sowie Teilrenovierungen (24 Prozent) genannt. Im Sanitärbereich steht die Teilrenovierung (35,6 Prozent) an der Spitze vor der Badeinrichtung (20,5 Prozent) und der Komplettrenovierung (15,1 Prozent). Im Außenbereich geht es den Hoteliers vor allem um die allgemeine Gestaltung (36,8 Prozent), eine Teilrenovierung (19,3 Prozent) sowie Mobiliar (10,5 Prozent). Bei der Technik legen sie den Fokus in allen Bereichen auf energieeffiziente Geräte und Anlagen, um langfristig den Energieverbrauch und damit auch die Betriebskosten zu senken. Allgemein wird bei zwei Dritteln der Befragten (65,7 Prozent) das Thema „Energieeffizienz“ bei anstehenden Investitionen stärker berücksichtigt.
    Fast drei Viertel planen Ausgaben von bis zu 100.000 Euro. Auf ein Budget von bis zu 300.000 Euro können 8,4 Prozent zurückgreifen, während sieben Prozent der Befragten 2009 sogar mehr als 300.000 Euro investieren wollen. Hierbei handelt es sich vor allem um geplante An- und oder Neubauten.
    Für die Studie „Hotelinvest 2009“ hat die Unternehmensberatung Treugast Ende vergangenen Jahres 204 Inhaber, Geschäftsführer und Direktoren von Hotels mit ein bis drei Sternen befragt, darunter vor allem Stadthotels und Ferienhotels. Zur Vertiefung und Ergänzung wurden außerdem 21 Interviews mit Zulieferern, Dienstleistern und Ausstattern der Hotelbranche geführt. Die zusätzlich befragten Experten bestätigen die Aussagen der Hoteliers. Sie weisen außerdem darauf hin, dass besonders in der Individualhotellerie hohe Investitionen für die Spezialisierung und Individualisierung der gastorientierten Bereiche wie Zimmer und Bad getätigt würden. Markenhotels hingegen setzten verstärkt auf die einheitliche und standardisierte Gestaltung dieser Räumlichkeiten, um Einkaufssynergien zu generieren.

  • Außer-Haus-Markt – Zahl des Monats März 2009: 26 Milliarden Euro Gastronomie-Umsatz im deutschsprachigen Raum

    Die Gastronomie im deutschsprachigen Raum florierte in den vergangenen Jahren. Der Umsatz der Restaurants, Bars und Cafés in Deutschland, Österreich und der Schweiz stieg jährlich um durchschnittlich 0,6% (Deutschland) bzw. 2,5% (Österreich/Schweiz). 2008 wurden in Deutschland rund 18,3 Milliarden Euro in der Bediengastronomie umgesetzt. In Österreich waren es 3,5 Milliarden Euro und in der Schweiz 4,2 Milliarden Euro. (Quelle: FACET – Foodservice Annual Count and Expenditures Tracking)

    Weitere interessante Zahlen zum Außer-Haus-Markt:

    • Februar 2009 – 11,5 Mrd. Euro für Betriebsverpflegung in Deutschland/Frankreich/UK
    • Januar 2009 – 1,5 Billionen Euro Weltumsatz in Außer-Haus-Märkten
    • Dezember 2008 – Über 994 Millionen Essen in der Mitarbeiterverpflegung
    • November 2008 – Über 220.000 Betriebe im Commercial Foodservice
    • Oktober 2008 – 9,2 Milliarden Essen wurden 2007 in Deutschland ausgegeben
    • September 2008 – Pizza in der Kantine kostet nur 3,14 Euro

    Lesen Sie weitere Daten unter:

    Die aktuelle Konjunkturentwicklung im Commercial Foodservice (Hotellerie und Gastronomie) wird ab Ende März monatlich unter dem Titel „FOREST“ (Foodservice Recession Seismograph and Trends) veröffentlicht. Die führenden Unternehmen aller Segmente im Außer-Haus-Markt werden zu den Bereichen Abverkauf und Bestellung interviewt.

    Über CHD Expert / Marktplatz Hotel GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: 1.

  • Xing.com: Fachgruppe „Hotellerie“ mit nun über 11.000 Mitgliedern

    Das Onlinenetzwerk xing.com gewinnt weiter an Bedeutung. Die Fachgruppe „Hotellerie“ umfasst nun über 11.000 Mitglieder, von denen etliche tausend regelmäßig aktiv sind. Die Onlineplattform wird von der Redaktion der Fachzeitschrift “1” unterstützt und ist Forum für Fachdiskussionen, Stellenangebote und Suchen nach Kooperationspartnern. Zudem werden den Forummitgliedern interessante Hintergrundinformationen vorab per internem eMail-Newsletter zugestellt.
    Die Onlinenetzwerkarbeit ist auch unter  Führungskräften etabliert, die so zum Beispiel nach neuen Mitarbeitern oder auch neuen beruflichen Herausforderungen suchen. Die Mitgliedschaft im Fachforum „Hotellerie“ ist kostenfrei. Das moderne Social Networking kann auch ohne Premiummitgliedschaft bei xing.com (wenn auch mit eingeschränkten Funktionen) genutzt werden.
    Xing.com (früher: OpenBC.com) ist das führende Businessnetzwerk in Europa und zählt derzeit rund sieben Millionen Mitglieder, von denen ca. 550.000 Premiumuser sind. Die Xing AG mit Hauptsitz in Hamburg ist seit Ende 2006 börsennotiert.

  • „Top hotel“: Neue Regeln für die Vergabe von Hotelsternen

    Die deutsche Hotelklassifizierung wird derzeit vom Dehoga Bundesverband, Berlin, komplett überarbeitet und den Hotelsterne-Systemen in Österreich und der Schweiz angeglichen.
    Schon Anfang 2010 könnten die neuen Kriterien für die Vergabe von Hotelsternen in Kraft treten. Dies berichtet die Fachzeitschrift “Top hotel” in ihrer Onlineausgabe. Gleichzeitig bemühen sich der Dehoga Bundesverband und der Brüsseler Branchen-Dachverband Hotrec darum, auch auf europäischer Ebene eine Angleichung der zum Teil sehr unterschiedlichen Hotelkategorien zu erreichen. So wurde erst Anfang 2009 in Frankreich ein neues Klassifikationssystem eingeführt, das dort nun erstmals auch Fünf-Sterne-Hotels erlaubt. “Wir sind mit der Harmonisierung der Hotelklassifizierungen in Europa auf einem guten Weg und erzielen Fortschritte, die noch vor wenigen Jahren undenkbar schienen”, so Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des Hotelverbandes Deutschland (IHA) und Vorsitzender des Hotrec-Qualitätsausschusses.
    Wichtige Kriterien für den Relaunch der Hotelsterne sind zum einen die Gästewünsche und -erwartungen. Grundlage hierfür ist eine repräsentative Studie, die von TNS Infratest im Auftrag des Dehoga Bundesverbandes und des Fachverbandes Hotellerie Österreich erhoben wurde. Demnach sind vor allem ein hochwertiges Bett und Sauberkeit im Gästebad die wichtigsten Faktoren für zufriedene Gäste. Details der Befragung wurden bereits Ende vergangenen Jahres der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Dehoga Bundesverband ließ die Gästewünsche bereits 1998 und 2003 überprüfen.
    Zum anderen soll bei der neuen Hotelklassifizierung auch die Servicequalität eine wichtige Rolle spielen. Beurteilt wird diese bereits seit Anfang des Jahres in 15 von 16 deutschen Bundesländern mit dem „Q“-Gütesiegel für Qualitätsmanagement. „Dies könne in der einen oder anderen Form bei der Hotelklassifizierung honoriert werden“, so Luthe. Darüber hinaus ist geplant, auch bei den sogenannten harten Faktoren die Kriterien den Marktveränderungen anzupassen, beispielsweise im Bereich Wellness.
    Die Neuregelung der Kriterien erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Fachverband Hotellerie der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) und dem Verband Hotelleriesuisse. In Österreich soll der neue Kriterienkatalog zum 1. Januar 2010 in Kraft treten; in der Schweiz soll das System ein Jahr später relauncht werden. „Wir haben alle erkannt, dass es bei der Hotelklassifizierung wichtig ist, über den Tellerrand zu blicken“, bekannte Matthias Koch, Geschäftsführer des Fachverbandes Hotellerie der WKO. Einer europaweiten Angleichung der Hotelklassifikation steht er jedoch skeptisch gegenüber: „Das kann man nicht übers Knie brechen.“
    Gerade Luxushotels beklagen, dass die Klassifizierung „Fünf-Sterne“ bzw. „Fünf-Sterne-Superior-Hotel“ im europäischen Vergleich sehr variiert. Zudem gibt es in manchen Ländern gar keine offizielle Hotelklassifizierung, zum Beispiel in Norwegen. Etliche Top-Betriebe verzichten deshalb auf offizielle Hotelsterne. Ein weiterer Grund dafür ist aber auch die Taktik beim Umgang mit dem sogenannten Pharma-Kodex.
    Mit den neuen Kriterien für seine Hotelsterne hofft der Dehoga Bundesverband, weitere Beherbergungsbetriebe für die Klassifizierung gewinnen zu können. Derzeit sind bundesweit rund 40 Prozent der insgesamt 21.000 Hotels und Hotels garnis klassifiziert. Zum Vergleich: In Österreich nutzen 75 Prozent der Hotels die Sterne, die dort bereits 1958 eingeführt wurden.
    Originalbeitrag mit Links:
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    „Top hotel“ ist die renommierte Fachzeitschrift für das Hotelmanagement in Deutschland. Das Magazin erscheint zehnmal im Jahr im Freizeit-Verlag Landsberg, einem Unternehmen der Verlagsgruppe Handelsblatt (VHB). Die verbreitete Auflage beträgt rund 20.000 Exemplare. Im Verbund mit dem VHB-Tochterunternehmen Lebensmittel Praxis Verlag (LPV) erscheinen u.a. auch „Die KÜCHE“, „Catering inside“, „Convenience Shop“ und „Lebensmittel Praxis“.
    Weitere Informationen:
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  • “Hotel Markt Bulletin” wird erweitert

    Fachinformation von tophotelprojects.com über internationale Hotelprojekte nun mit mehr Umfang und englischer Ausgabe
    Die Zahl der Hotelprojekte nimmt weiterhin zu – Aktuelle Marktinformationen über die neuesten First-Class- und Luxus-Hotelprojekte bietet der Newsletter „Hotel Markt Bulletin“. Die vierteljährlich erscheinende Publikation von tophotelprojects.com®, der führenden Onlinedatenbank für Top-Hotelprojekte, listet ausgewählte Projekte auf und stellt herausragende Projekte vor. „Hotel Markt Bulletin“ (PDF-Dokument) kann kostenfrei unter www.hotelmarkt-bulletin.de bestellt werden.
    „Unsere Fachpublikation wurde nun im Umfang erweitert und erscheint nun auch in einer englischen Sprachversion“, sagt Rolf W. Schmidt, Gründer von tophotelprojects.com. Auf nunmehr acht Seiten werden wichtige Markttrends und –daten publiziert nebst Gastbeiträgen von einem internationalen Hotelprojektentwickler und einem Hotelmaklerunternehmen. Nachwievor sehr bleibt bei den Lesern ist die Presseschau – eine Sammlung interessanter Beiträge aus Wirtschafts- und Fachmedien.
    Über tophotelprojects.com®: Die Online-Datenbank bietet über 3.100 Top-Hotelprojekte (nur First Class- und Luxushotels) mit kompletten Projektendaten und Ansprechpartnern. Monatlich kommen durchschnittlich 150 neue Hotelprojekte hinzu und mehrere hundert Projekte werden aktualisiert. Abonnenten von tophotelprojects.com® sind führende Ausstatter und Zulieferer der Top-Hotellerie.
    Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.
    Weitere Informationen:
    www.tophotelprojects.com/de
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  • CHD Expert Studie: Jedes fünfte Tophotel will 2009 modernisieren

    Trotz Krise wird in der Drei-, Vier- und Fünf-Sterne-Hotellerie kräftig investiert. 25 Prozent der deutschen Top-Häuser will mindestens einen Teil ihrer Gästezimmer modernisieren. Zum Vergleich: Im vergangenen Jahr hatte jeder fünfte Hotelier (Komfort/First Class/Luxus) Renovierungen eingeplant; drei Viertel der geplanten Investitionen wurden auch 2008 durchgezogen. Dies geht aus der aktuellen Ausgabe der Hotelmodernisierungs-Studie „Hotel Upgrade 2009“ des internationalen Marktforschungsinstitutes 1, Scheeßel bei Hamburg,  hervor.
    „Die Hoteliers fackeln nicht lange: Fast 70 Prozent der Modernisierungen bei Gästezimmern werden noch im ersten Halbjahr begonnen“, berichtet Thilo Lambracht, Geschäftsführer der CHD Expert (Deutschland) GmbH. „Dass dies auch so durchgezogen wird, zeigt die Analyse der Modernisierungsvorhaben von 2008: lediglich rund sieben Prozent der Renovierungsbudgets wurden auf dieses Jahr verschoben.“ Auch beim Umfang der Zimmerrenovierungen werden die Hoteliers klotzen statt kleckern: 13 Prozent nehmen sämtliche Gästezimmer in Angriff. Rund ein Drittel der Hoteliers werden mehr als ein Viertel der Zimmer renovieren.
    Neue Matratzen braucht das Land
    Gute Matratzen sind das A und O der Gästebetten – daher werden 47 Prozent der Komfort-, First-Class- und Luxushotels mit Renovierungsabsicht in diesem Jahr ihre Betten erneuern. Komplett neue Bettgestelle werden von 41 Prozent angeschafft und den Kauf neuer Bett-Textilien haben noch rund 38 Prozent der Investoren fest eingeplant.
    Herde stehen bei Technikinvestitionen im Vordergrund
    Über acht Prozent der Hoteliers haben auch größere Investitionen in der Küchentechnik budgetiert. Rund die Hälfte plant den Kauf von weiteren Geräten, die andere Hälfte will Ersatzgeräte einbauen lassen. Bei ihren Investitionsvorhaben stehen Herde (55%) klar im Vordergrund. Es folgen: Spültechnik (40%), Kühltechnik (40%), Mikrowellen (35%), und Heißluftdämpfer (35%).
    Neue Sitzmöbel für die Hotelrestaurants
    Knapp neun Prozent aller Hoteliers erneuern in diesem Jahr auch ihre Restaurantausstattung. Im Fokus stehen neue Tisch und Stühle (80%). Neues Tischporzellan sowie Gläser und Bestecke sind dagegen bei rund 38 Prozent der Modernisierungsvorhaben geplant. „Aber etliche Hotels greifen noch tiefer in die Tasche und investieren in kostenintensive Geräte und hochwertige Restaurantausstattungen“, erläutert Lambracht. Rund fünf Prozent aller Hotels haben den Kauf von großen Kaffespezialitätenautomaten und Espressomaschinen in der Planung. Weinklimaschränke und Zigarren-Humidore stehen dagegen nur bei einer Minderheit auf der Agenda.
    Moderne Tagungstechnik gefragt
    Perfekt ausgestattete Tagungsräume sind für den Großteil der Drei-, Vier- und Fünf-Sterne-Hotels essentiell. Rund acht Prozent der Häuser nutzen dieses Jahr trotz erheblicher Tagungsstornierungen für Modernisierungen von Tagungstechnik (38% der Vorhaben) und Möbeln (28%). Ein Drittel der Budgets werden sowohl für neue Tagungstechnik als auch für –möbel eingesetzt.
    Wellness-Investitionen auf hohem Niveau
    „Beim Thema Wellness & Fitness gibt es nachwievor Nachholbedarf in der deutschen Tophotellerie“, so Lambracht. So kündigten nun über sechs Prozent der befragten Hoteliers an, erstmals einen Wellness-Bereich einrichten zu wollen. Mehr als doppelt so viele Häuser wollen ihren bestehenden Wellness-Bereich erweitern bzw. umbauen.
    Auch in den übrigen Sektoren herrscht eine rege Investitionstätigkeiten in der Komfort-, First-Class- und Luxushotellerie. 15 Prozent der Betriebe planen Ausgaben überwiegend in Hotel-TV-Systeme und drahtlose Internetübertragung (W-LAN), Reservierungstechnologie (Onlinebuchung), moderne Lichttechnik und zeitgemäße Heizungen.
    Investitionsbudgets klar begrenzt
    Der Großteil der Investitionsbudgets bleibt in diesem Jahr fünfstellig: knapp 60 Prozent der Budgets umfassen unter 100.000 Euro. Bei 22 Prozent der Modernisierungs-vorhaben werden bis zu einer Viertelmillion Euro aufgebracht, bei über neun Prozent sogar bis zu einer halben Millionen Euro. Über eine Million Euro Renovierungsbudget wenden knapp über fünf Prozent der Tophotels auf.
    Für die Studie „Hotel Upgrade 2009“ wurden Anfang März diesen Jahres 350 Drei-, Vier- und Fünf-Sterne-Hotels in Deutschland befragt. Die Untersuchung erfolgt jährlich.

  • Mehrwertsteuer-Debatte: Frankreich will Umsatzsteuer für Gastronomie senken

    Quelle: 1
    Das Thema Mehrwertsteuersenkung bleibt heiß: In Frankreich soll die Umsatzsteuer für die Gastronomie um 14,1 Prozentpunkte reduziert werden. Medienberichten zufolge soll der neue Steuersatz 5,5 Prozent betragen. Allerdings müssten die Gastbetriebe zusichern, die Preise zu senken und sich für Arbeitsplätze einzusetzen, heißt es. Wann die beabsichtigte Mehrwertsteuersenkung gelten soll, ist nicht bekannt. Bislang müssen französische Gastronomiebetriebe 19,6 Prozent Mehrwertsteuer abführen.
    Die deutsche Bundesregierung dagegen will am aktuellen Mehrwertsteuersatz für die Gastronomie festhalten. Zwar soll eine Senkung in das Wahlprogramm von CDU und CSU aufgenommen werden, heißt es. Dies ist jedoch nicht einer Absichtserklärung, einen niedrigeren Umsatzsteuersatz für die arbeitsintensive Branche einzuführen, gleichzusetzen. Die Mehrwertsteuer war erst Anfang 2007 von 17 auf 19 Prozent erhöht worden.
    Unlängst hatte Bundesfinanzminister Steinbrück (SPD) seine Blockadehaltung gegenüber einer EU-weiten Senkung der Mehrwertsteuer aufgegeben. Den gemeinsamen Beschluss der EU-Finanzminister ingnorierte er aber; wir berichteten.

  • Gastgewerbe: Mehrwertsteuerbelastung ist noch schlimmer als hohe Energiekosten

    Aktuelle Fachbefragung von CHD Expert – Drei Viertel rechnen nicht mit einer Reduzierung der Mehrwertsteuer in diesem Jahr

    Das Ringen um eine Senkung der Mehrwertsteuer geht weiter. In der Gastronomie und Hotellerie schwinden dagegen die Hoffnungen auf eine baldige Reduzierung der Umsatzsteuer auf sieben Prozent, für die seit einem Beschluss der EU-Finanzminister der Weg frei ist. Drei Viertel der Führungskräfte im Gastgewerbe rechnen nicht mehr mit einer Senkung in diesem Jahr. Die erst vor zwei Jahren auf 19 Prozent angehobene Umsatzsteuer ist für die meisten Gastronomen zu einer großen Belastung geworden. Für zwei Drittel der Befragten rangiert die Mehrwertsteuerbelastung als größtes Hindernis noch vor steigenden Energiekosten.
    „Die Nachteile der hohen Mehrwertsteuerbelastung für die deutsche Gastronomie und Hotellerie sind immens“, analysiert Thilo Lambracht, Geschäftsführender Gesellschafter der CHD Expert (Deutschland) GmbH. „Lebensmittel werden im Einzelhandel mit sieben Prozent besteuert, Snacks in der Gastronomie dagegen mit 19 Prozent. Und für die Gastronomiebetriebe ergeben sich echte wirtschaftliche Nachteile insbesondere im grenznahen Raum zu Frankreich, wenn für die Restaurants ab Mitte des Jahres oder Anfang 2010 der reduzierte Steuersatz von 5,5% gilt.“
    Das Reizthema Mehrwertsteuer steht für alle Betriebsarten im Außer-Haus-Markt – Gastronomie, Hotellerie, Betriebsverpflegung, Catering – klar auf Platz 1 der wichtigsten politischen Themen. Dagegen stehen die allgemeine Steuerbelastung und bürokratische Regulierung auf Rang 3 bzw. 5 der Liste der größten Hindernisse für Foodservice-Unternehmen.
    Die Entwicklung Energiekosten ist für knapp 60 Prozent der Topentscheider eine große Erschwernis. „In rund einem Drittel der Betriebe betragen die Aufwendungen für Heizung und Strom mittlerweile mehr als zehn Prozent des Gesamtbudgets“, so Lambracht. „Wie man diese Ausgaben in den energieintensiven Unternehmen begrenzen kann, ist mittlerweile eines der Top3-Managementthemen geworden.“
    Die Wirtschaftkrise ist derzeit für nur rund 45 Prozent der Gastronomen eine große Hürde. Bei rund einem Viertel machen sich die hohen F&B-Beschaffungspreise zunehmend bemerkbar. Die erschwerte Kreditvergabe der Banken wird gerade einmal von knapp 22 Prozent der Topentscheider als große Erschwernis genannt.
    Über CHD Expert (Deutschland) GmbH: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien. Mehr unter: 1.

  • Heinz Horrmann: Die Top10 der Hotel-Ärgernisse

    Was macht ein gutes Hotel aus? Heinz Horrmann, der international renommierte Hotelkritiker, listet die häufigsten Ärgernisse auf, die ihm bei seinen weltweiten Hotelbesuchen (ohne Rücksicht auf Hotelsterne und –kategorien) negativ auffielen:

    • Schlangestehen beim Einchecken nach ermüdender Anreise und schlecht geschultes Personal an der Rezeption (im Milliarden-Dollar-Hotel Fontainebleau in Miami brauchte ich mehr als eine Stunde)
    • Suche nach dem Zimmer, weil der Gast nicht begleitet wird, Welcome ohne Herzlichkeit, der Gast nur als Nummer
    • Längere Wartezeiten auf das Gepäck (Standard-Limit für den Koffer-Service: 6 Minuten!)

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  • Hotelkassifizierung Deutschland/Österreich/Schweiz: Neue Hotelsterne ab 2010

    Hotelleriesuisse, der Fachverband Hotellerie Österreich und der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) haben anlässlich eines gemeinsamen Klassifizierung-Workshops in Wien ihre strategische Partnerschaft bei der Hotelklassifizierung auch formal besiegelt; wir berichteten bereits. „Mit der Unterzeichnung eines Letter of Intent erlangt die Hotelklassifizierungskompetenz der drei Schwesterverbände damit eine neue Dimension“, erläutert Helmut Otto, Vorsitzender des Ausschusses Deutsche Hotelklassifizierung.
    Die Leitidee dieser strategischen Partnerschaft sei es, die Klassifizierungssysteme, deren Kriterien und Anwendung weiterzuentwickeln und neue Synergien zu schaffen. Dabei sollen die Normen, Instrumente und Charakteristiken der länderspezifischen Sternesysteme bestmöglich aufeinander abgestimmt werden, um eine noch höhere Vergleichbarkeit der Aussagekraft der Hotelsterne in der Schweiz, Österreich und Deutschland zu erreichen.
    Qualität und Transparenz als gemeinsame Nenner
    Die drei Organisationen verbindet bereits heute eine ähnliche strategische Ausrichtung: An erster Stelle steht die Erhöhung der Transparenz auf dem Hotelmarkt für die Gäste. Die Angebots- und Servicequalität der Hotellerie soll ferner über spezielle Anreize gezielt gefördert werden. Schließlich soll die Hotelvermarktung vorangetrieben und das Image der Hotellerie in Deutschland, Österreich und der Schweiz gepflegt werden.
    „Eine Harmonisierung der entsprechenden Normen, Instrumente und Spezialisierungen über Ländergrenzen hinaus verstärkt nicht nur die Attraktivität der Klassifizierungssysteme in den jeweiligen Ländern, sondern verhilft den an der Hotelklassifizierung teilnehmenden Hotels zu zufriedeneren Gästen und sichert Wettbewerbsvorteile“, zeigt Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des Hotelverbandes Deutschland (IHA), die Ziele der verstärkten internationalen Zusammenarbeit auf.
    Vorreiterrolle in Europa
    Die Partnerverbände wollen die Hotelklassifikation in den nächsten Jahren konsequent weiterentwickeln. Die daraus resultierenden Kriterien sollen in der nächsten Revisionsperiode in den jeweiligen Ländern eingeführt werden. In Deutschland und Österreich wird dies im Jahr 2010, in der Schweiz im Jahr 2011 der Fall sein. Die gemeinsamen Normen sollen aber nicht nur mit Blick auf den deutschsprachigen Raum erarbeitet werden, sondern stehen als gemeinsame Basis ausdrücklich auch anderen europäischen Ländern offen. „Dabei ist es wichtig, dass die Harmonisierungsbestrebungen Raum für die Beherbergungsvielfalt und die ländertypischen Unterschiede lassen“, macht der Ausschussvorsitzende Otto deutlich.
    Die Deutsche Hotelklassifizierung wird vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) seit dem Jahr 1996 angeboten und ist das offizielle Einstufungssystem für Hotels und Hotels garnis in Deutschland. Mehr als 7.600 Betriebe sind gegenwärtig in den fünf international anerkannten Sterne-Kategorien klassifiziert. Für die Gäste stellen die Hotelsterne eine verlässliche Orientierungshilfe bei der Hotelauswahl dar. Den teilnehmenden Beherbergungsbetrieben eröffnet die Hotelklassifizierung die Chance zur transparenten Positionierung ihres Leistungsangebotes.
    https://www.hotelstars.eu/de/deutschland/
    https://www.wko.at/hotelsterne/start?shorturl=hotelsterneat
    https://www.hotelleriesuisse.ch/de/leistungen-und-support/klassifikation