Pressemitteilung von CHD Expert Deutschland, 01. April 2008
Kaffee ist nach wie vor das meist konsumierte Getränk Deutschlands. Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch lag zuletzt bei 146 Litern im Jahr (Quelle: Deutscher Kaffeeverband). Zum Vergleich: Der Pro-Kopf-Verbrauch von Bier betrug zuletzt nur noch 112,5 Liter im Jahr. Deutschland ist weltweit der drittgrößte Kaffeemarkt nach USA und Brasilien. Selbst im Espresso-Land Nr. 1 Italien wird zehn Prozent weniger Kaffee getrunken. Im Kaffee steckt der Gewinn – die altbekannte Weisheit gewinnt mit der verstärkten Nachfrage nach Kaffeespezialitäten wie Espresso oder Latte Macchiato neu an Bedeutung. Paradebeispiel ist der Ausschank von Cappuccino: Rund 97 Prozent der Restaurants servieren die Kaffeeart ihren Gästen den schaumigen Seelenschmeichler. In der Hotellerie und in Kneipen/Bars wird Cappuccino jeweils bei 83 Prozent der Betriebe regelmäßig ausgegeben.
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Quelle: Deutscher Kaffeeverband / Fachbefragung „Bedeutung von Kaffeespezialitäten in Hotellerie und Gastronomie“, 2.300 befragte Betriebe im deutschen Gastgewerbe, Dezember 2007; CHD Expert Deutschland
Weitere Zahlen aus dem Außer-Haus-Markt:
Über CHD Expert: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.
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Außer-Haus-Markt – Zahl des Monats April 2008: 146 Liter Kaffee pro Kopf pro Jahr
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Außer-Haus-Markt wächst langsamer
Quelle: ZMP, 01. April 2008
Trotz Mehrwertsteuererhöhung und eines verregneten Sommers haben die Deutschen 2007 wieder mehr außer Haus gegessen. Schon 2006 stand der Außer-Haus-Markt unter einem guten Stern. Konjunktureller Rückenwind, die Fussball-Weltmeisterschaft und ein Traumsommer bescherten dem Außer-Haus-Markt endlich wieder Zuwächse.Verantwortlich für diese Entwicklung sind vorrangig die positiven ökonomischen Rahmenbedingungen: Die Arbeitslosenzahl fiel auf den niedrigsten Stand seit 13 Jahren, und der Konsumklimaindex in Deutschland verzeichnete 2007 noch höhere Werte als im Vorjahr. Davon partizipierte der konjunktursensible Außer-Haus-Markt. Im zweiten Halbjahr 2007 reduzierte sich das Besucherwachstum allerdings erheblich, in der Gastronomie mit Bedienung ging die Besucherfrequenz sogar leicht zurück. -
Hotel Markt Bulletin – März 2008
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HOTEL MARKT BULLETIN
Tophotelprojects.com – Internationale Datenbank für Hotelbauprojekte
Monatlicher Newsletter für Kunden und Partner –März 2008
In dieser Ausgabe:
1. Top Projekt des Monats: Shangri-La Hotel, Wien
2. Neue Projekte (Auswahl aus Deutschland/Österreich/Schweiz)
3. Neues aus den Hotelmärkten: Deutschland – Italien – Seychellen
4. Presseschau – Lesenswerte Beiträge zur Hotellerie aus Wirtschafts- und Fachmedien
5. Über CHD Expert: Excellence in Foodservice Data
6. Impressum
Hinweis in eigener Sache: Nun ist auch die deutsche Sprachversion im neuen Design online – wir haben tophotelprojects.com mit neuem Design, angenehmer Farbgebung und ansprechender Bildersprache auf „Zukunft eingestellt“. Wichtiger Hinweis für Abonnenten: Die Navigation bleibt wie gewohnt – Abonnenten finden das Login-Fenster in der linken Menüleiste unter „Member login“.
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1. Top Projekt des Monats: Shangri-La Hotel, Wien
Projektname: Shangri-La Hotel Vienna
Betreiber: Shangri-La Hotels & Resorts
Standort: Wien, zentrale Lage
Hoteltyp: Geschäftsreisehotel
Kategorie: 5 Sterne
Zimmer: 207
Geplante Eröffnung: Ende 2009
Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des “Hotel Markt Bulletin” –
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Russischer Investor erwirbt europäische Hotelkette Austrian Hotel Company
Quelle: Property Magazine, 08. April 2008
Central European Hotel Investment Company (C.E.H.I.), ein Unternehmen des russischen Privatinvestors Alexander Klyachin, hat die europäische Hotelkette Austrian Hotel Company (AHC) erworben. Die Hotelkette umfasst zwanzig Hotels der 3- und 4-Sterne Kategorie mit 1.875 Zimmern in 17 Städten in Österreich, Deutschland und in der Tschechischen Republik.
Der Ankauf erfolgte für die Expansion der Hotelkette Azimut Hotels, die ebenfalls im Eigentum von Klyachin ist.
Jones Lang LaSalle Hotels hat den Käufer bei der Ankauf Due Diligence und den Vertragsverhandlungen beraten. Rechtlicher Berater war Beiten Burkhardt.
C.E.H.I. wird darüber hinaus bis 2010 weitere acht Hotels mit 1.161 Zimmern in europäischen Ländern eröffnen. Die Expansionsstrategie für AZIMUT Hotels wird von einem gemeinsamen Advisory Board von C.E.H.I. und der Azimut Hotel Company ausgearbeitet.
“Für Azimut bringt die Akquisition Zugang in Richtung Westeuropa und gleichzeitig den Transfer von operativem Hotel-Know-How nach Russland. Damit ist Azimut sehr gut auf das strategische Wachstum in weitere internationale Märkte vorbereitet“, erläutert Christoph Härle (Bild l.), Managing Director Jones Lang LaSalle Hotels. -
Dubai-1000-Hotel-Fonds endgültig am Ende?
Quelle Property Magazine, 08. April 2008
Am grauen Kapitalmarkt zeichnet sich ein neues Desaster ab. Offenbar steckt der Dubai-1000-Hotel-Fonds jetzt massiv in Schwierigkeiten. Wie Rechtsanwalt Jens-Peter Gieschen von der auf Kapitalanlagerecht spezialisierten Kanzlei KWAG aus Bremen mitteilt, habe er bereits im Herbst 2005 vor der Kapitalanlage gewarnt: „Ich habe mir damals zusammen mit interessierten Anlegern das geplante Projekt in Dubai angesehen. Die Prognosen waren völlig unrealistisch.“
Initiator des geschlossenen Immobilienfonds ist der Diplom-Finanzwirt Georg Recker aus dem westfälischen Hamm. Das Fondsvolumen umfasst rund 142 Mio. Euro. Wie viel allerdings tatsächlich eingezahlt wurden, ist offen. Die Mindestbeteiligung lag bei 10.000 Euro. Recker hatte eine Ausschüttung von neun bis 12 Prozent prognostiziert. „Viel zu optimistisch“, meint Gieschen. Inzwischen ermittelt die Staatsanwaltschaft Dortmund wegen Betruges gegen den Fondsinitiator.
Der Fonds plante den Bau eines 1.000-Zimmer-Luxushotels am Persischen Golf. Eigentlich sollte das Haus bereits im Juli des vergangenen Jahres bezugsfertig sein. Rechtsanwalt Gieschen ist in diesem Februar selbst nach Dubai gereist und hat vor Ort die aktuelle Situation sondiert: „Ein Baufortschritt ist bei dem Objekt, verglichen mit vor Monaten veröffentlichten Fotos, nicht zu sehen.“ Aktuell werde lediglich ein Sichtzaun rund um die ausgehobene Grube errichtet. Tatsächliche Bautätigkeiten habe es auf dem Grundstück nicht gegeben: „Stattdessen wurden wir von Wachleuten verjagt und aufgefordert, keine Fotos zu machen.“
Rechtsanwalt Jens-Peter Gieschen: „Ich habe mir die Baustelle mit einem einheimischen Bauunternehmer angesehen. Dem ist sofort aufgefallen, dass schon der äußere Anschein der Baustelle nicht dem entspricht, was in Dubai von den Behörden vorgeschrieben ist.“ So würden jegliche Hinweise auf den Konstrukteur, die Plotnummer und ähnliche Daten fehlen, die bei jedem Bauvorhaben sichtbar auf entsprechenden Schildern ausgewiesen werden müssen.
Die Staatsanwaltschaft Dortmund geht nun offensichtlich auch den Vorwürfen nach, dass der Fonds zwar offiziell geschlossen worden ist, weil angeblich das prospektierte Fondsvolumen eingesammelt wurde, tatsächlich aber nach wie vor Zeichner für den Recker-Fonds akquiriert werden. Am Markt werden laut Gieschen nach wie vor große Pakete des Fonds angeboten: „Wir haben die Behörden in Dubai auf das Objekt aufmerksam gemacht und warten nun auf eine offizielle Stellungnahme zu dieser, nach unserer Ansicht illegalen Baustelle mitten in der Wüste.“
Außerdem suggerierte Recker potentiellen Anlegern zusätzliche Sicherheit, weil sie nicht wie bei anderen Dubai-Fonds, in einen so genannten Blindpool, sondern in „ein klar definiertes Projekt“ investieren würden.
Laut Gieschen haben insbesondere vermögende Freiberufler und Ärzte in den Recker-Fonds investiert. Er ist der größte von sechs ähnlichen Dubai-Fonds, die alle im Jahr 2005 aufgelegt worden sind. Man hatte den Anlegern suggeriert, sie könnten mit satten Gewinnen am sagenhaften Boom des Wüstenstaates teilhaben. Gieschen: „Ein Märchen aus 1001 Nacht.“ -
Hotellerie: Umsatz und Ertrag werden steigen
Quelle: CHD Expert, 17. April 2008
Rund 50% der Hotelbetreiber erwarten Steigerungen bei Zimmerrate und Belegung
Hoteliers in Frühlingslaune: Rund die Hälfte der Betreiber größerer Hotels (vier und fünf Sterne) erwarten eine weitere Steigerung ihrer Belegung und Zimmerrate. Nur knapp zehn Prozent der Tophoteliers gehen von Umsatzverlusten in den nächsten Monaten aus. Das ist das Ergebnis des jüngsten AHGZ-Monitors, den die Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (AHGZ, Stuttgart) in ihrer aktuellen Ausgabe (Nr. 16, 19. April) vorstellt. Befragt wurden in ihrem Auftrag vom internationalen Marktforschungsunternehmen CHD Expert Deutschland (Scheeßel bei Hamburg) rund 5000 Betriebe aus dem Gastgewerbe.
Hotels der kleinen und mittleren Kategorie, vornehmlich ohne Restaurants, geben sich dagegen etwas zurückhaltender: Nur rund 43 Prozent erwarten eine Steigerung der Belegung und nur 30 Prozent hoffen auf höhere Zimmerraten. Fast 22 Prozent der Hotels ohne Gastronomie befürchten sogar Rückgänge bei der Zimmerrate innerhalb der nächsten Monate.
Dennoch – insgesamt ist die Stimmung gut im Gastgewerbe. Immerhin erwartet fast die Hälfte aller befragten Hoteliers und Gastronomen steigende Umsätze. Dies gilt auch für die Gastronomie, die offenbar Anschluss findet an die gute Entwicklung der Hotellerie.
Die Erwartungshaltung spiegelt die Konjunkturentwicklung in der Hotellerie wider. Die Vier- und Fünf-Sterne-Häuser haben auch im vergangenen Jahr sowohl bei Belegung als auch Zimmerrate einen leichten Zuwachs verzeichnen können: Nach dem WM-Boomjahr stieg 2007 die Zimmerauslastung um fast einen Prozentpunkt auf 64,3 Prozent und die durchschnittliche Zimmerrate wuchs leicht auf 89,12 Euro. Dies legt eine aktuelle Veröffentlichung von Deloitte Deutschland in der Reihe „Hotelbenchmark“ offen.
Auch in der Mittelklasse-Hotellerie wurde 2007 ein Plus verzeichnet: Nach Deloitte-Erhebungen stieg die Zimmerauslastung im vergangenen Jahr um 1,3% auf 64,5%. Der durchschnittliche Zimmerpreis wuchs um 0,4% auf 53 Euro.
Über CHD Expert: Die Geschäftsbereiche reichen von Marktforschung über Direktmarketing bis zu Data Management. Die Firmenphilosophie steht unter der Überschrift „Wissen und machen!“. Das Unternehmen wurde 1997 als Marktplatz Hotel GmbH gegründet und gehört seit rund sieben Jahren zur international agierenden CHD Expert Group mit Niederlassungen in allen wirtschaftlich bedeutenden Ländern Europas sowie USA und Kanada. CHD Expert gehört zu den Preferred Partners des Hotelverbandes Deutschland (IHA). Der Kundenkreis umfasst namhafte Unternehmen u.a. aus den Bereichen Food & Beverages, Ausstattung und Medien.Mehr unter:
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Ein Journalisten-Leben für die Hotellerie: “Top hotel“-Herausgeber Wolfgang Schmitz mit begehrter Brillat-Savarin-Plakette ausgezeichnet
Quelle: Top hotel, 19. April 2008
Ein Leben für die Hotellerie: Der Verleger Wolfgang Schmitz (55) wurde am 19. April mit einer der höchsten Auszeichnungen im Gastgewerbe für seine unermüdliche journalistische Arbeit geehrt. Der Chefredakteur von „Top hotel“ ist aktueller Preisträger der begehrten Brillat Savarin Plakette, die von der FBMA-Stiftung (FBMA: Food & Beverage Management Association) verliehen wird. Die Brillat Savarin Plakette wird in Deutschland seit 1955 an erfolgreiche und höchst integre Wirtschaftsführer aus der Hotellerie und der gehobenen Gastronomie verliehen. Unter den Plakettenträgern der vergangenen Jahre sind Branchengrößen wie Kurt Ritter (Rezidor Hotel Group), Thomas Althoff (Althoff Gruppe), Georg Rafael (Rafael Hotel Group) und zahlreiche andere. Die Preisverleihung fand vor rund 200 Festgästen, darunter auch Dehoga-Präsident Ernst Fischer, in Hamburg auf dem Süllberg statt. Gastgeber auf dem Süllberg ist Karlheinz Hauser, der den traditionsreichen Betrieb in Blankenese 2002 übernommen und zu altem Glanz geführt hat.
1Mit der Brillat Savarin Plakette erfährt Wolfgang Schmitz im 25. Jahr der Herausgabe von „Top hotel“, dem führenden Fachmagazin für das Hotelmanagement in Deutschland, eine erneute Ehrung. Vor vier Jahren wurde er bereits mit dem international anerkannten „Five Star Diamond Award“ der American Academy of Hospitality Sciences in New York ausgezeichnet. „Diese hohe Branchenauszeichnung bedeutet für mich neuen Antrieb“, so Wolfgang Schmitz, der den Freizeit-Verlag Landsberg sukzessive international ausbaut.
“Ein gutes Essen ohne Dessert ist wie eine einäugige Schönheit”
Jean Anthèlme Brillat-Savarin (französischer Gastrosoph, 1755 – 1826)
Die Brillat Savarin Plakette ist nach dem französischen Richter und Philosophen Jean Anthèlme Brillat Savarin (1755 – 1826) benannt. Eines seiner bekanntesten Werke ist „La Physiologie du Goût“ (Die Physiologie des Geschmacks, 1826 erschienen, 1865 ins Deutsche übersetzt). Zudem war Brillat Savarin für ausgefallene Aphorismen wie zum Beispiel „Ein echter Feinschmecker, der ein Rebhuhn verspeist hat, kann sagen, auf welchem Bein es zu schlafen pflegte“ bekannt.
Mit der Brillat-Savarin-Plakette werden seit 53 Jahren Persönlichkeiten geehrt, die sich in herausragender Weise um die Gast- und Tafelkultur verdient gemacht haben. Die Initiatorin der Plakette, die Brillat Savarin Stiftung, hatte diese Aufgabe nach 51 Jahren in die Obhut der FBMA-Stiftung übergeben. Mit dieser Nachfolgeregelung wurde sichergestellt, dass damit eine der höchsten Ehrungen im Gastgewerbe in der Tradition fortgeführt wird und von der Basis neue Inspiration erfährt.
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“Top hotel“ ist – gemessen an Abonnenten und verkauften Anzeigenseiten – die führende Fachzeitschrift für das Hotelmanagement in Deutschland. Das Magazin erscheint zehn Mal im Jahr im Freizeit-Verlag Landsberg, ein Beteiligungsunternehmen der Verlagsgruppe Handelsblatt (VHB). Die verbreitete Auflage beträgt über 19.000 Exemplare. Im Verbund mit dem VHB-Tochterunternehmen Lebensmittel Praxis Verlag (LPV) erscheinen u.a. auch „Die Küche“, „Catering Inside“, „Convenience Shop“ und „Lebensmittel Praxis“.
Weitere Informationen:
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Wolf von Hornstein, Erfinder der Hornstein-Liste, ist tot
Quelle: nikos-weinwelten.de, 17. April 2008
Wolf Freiherr von Hornstein, Gründer und Präsident des kulinarischen Freundeskreises L’Art de Vivre, und Erfinder der Hornstein-Liste, verstarb am 14. April 2008 im Alter von 89 Jahren
Bekannt wurde von Hornstein durch das Hornstein-Ranking, eine geniale Auswertung aller wichtigen Restaurantführer, das vor 25 Jahren zum ersten Mal erschien. Vor 20 Jahren legte er den Grundstein für “Les Amis de l’Art de Vivre”.
Zugleich lag es ihm daran, Köchen das ihnen gebührende Ansehen bei Gästen und der Gesellschaft für ihre kreativen Kochleistungen zu verschaffen. Sein Ziel war es, das Interesse für die Spitzengastronomie zu wecken und die Zukunftsfähigkeit der Spitzengastronomie zu sichern.
Der Gründer und Präsident von L’Art de Vivre, 1918 in Frankfurt am Main geboren, war früher selbst Gastgeber und Sternekoch im Alten Pastorat auf Föhr. Nachdem er sich beruflich zur Ruhe setzte, widmete er sich leidenschaftlich der Pflege von Tisch-, Tafel- und Weinkultur.
Ebenso am Herzen lagen von Hornstein die Belange hilfsbedürftiger, notleidender Kinder. Mit “Les Amis de l’Art de Vivre” konnte er in den letzten Jahren über 200.000 Euro an Spenden sammeln.
Der Freundeskreis wird im Sinne seines Gründers weiterbestehen.Weitere Informationen: 1 -
Ein Jubilar mit großem Herz: Warum „Top hotel“-Verleger Wolfgang Schmitz die Brillat Savarin Plakette verliehen wurde
Quelle: hotelier.com, 21. April 2008
Von Carsten Hennig
Mit 55 Jahren eine Ehrung zu erfahren wie sonst ein Star im Lebensabend – es gehört schon einiges dazu, dies ohne Allüren zu überstehen. Wolfgang Schmitz, Gründer, Chefredakteur und Herausgeber der führenden deutschen Fachzeitschrift für Hotelmanagement, ist ein solcher Gemütsmensch – zur einen Hälfte Vollblutjournalist, der stets zwischen den Stühlen (nicht auf ihnen) sitzt, zur anderen Hälfte seit 25 Jahren Sprachrohr der Branche. Der 1,94-Meter-Mann mit der sanften Stimme wurde nun von führenden Hoteliers in den Branchen-Olymp gehoben. In einer beispiellosen Galaveranstaltung der Food and Beverage Management Assocation (FBMA) in Hamburg wurde Schmitz die begehrte Brillat-Savarin-Plakette verliehen und sein Name damit in die Reihe von Größen wie Egon Steigenberger (Gründer der Steigenberger Hotel Group), Ueli Prager (Gründer Mövenpick) oder Georg Rafael (Weltklassehotelier und Gründer der Rafael Group) gestellt. In einem fünfstündigen Programm mit Ehrungen, Überraschungsgästen und Showeinlagen wurde Schmitz, der sich selbst gern im Hintergrund hält und die Druckerschwärze regiert, ins Rampenlicht geschoben – ähnlich wie er es mit zahllosen Hoteliers in seiner Fachillustrierten „Top hotel“ macht.
Das musste er über sich ergehen lassen: Eine Laudatio von seinem Freund und Wegbegleiter Carsten K. Rath, Geschäftsführer der Arabella Hotel Holding International und einer der jüngsten Hotelketten-Chefs der Welt. Ein Interview mit Conferencier Werner Schulze-Erdel, ein altbekannter TV-Moderator, zu seinem beruflichen Lebensweg. Ein Gourmet-Menü mit vier Gängen aus seinen Lieblingsspeisen von Starkoch Karlheinz Hauser, auch Gastgeber im Ballsaal auf dem Süllberg. Die großartigste Darbietung – und für Schmitz sicherlich das schönste Geschenk an diesem Tag – war ein Duett seiner Frau Marie-Luise mit der Sopranistin Maria Lather; dies erntete prompt stehende Ovationen. Später sagte ein Hotelier zu ihm, gerade diese Show mit Herz, mit viel Gefühl habe ihn besonders beeindruckt.
1(Von links) Michael Bläser (Vizepräsident FBMA), Friedwolf Liebert (Sprecher des Brillat-Savarin-Kuratoriums in der FBMA-Stiftung), Wolfgang Schmitz, Udfo Finkenwirth (Präsident FBMA)
Und tatsächlich hat er ein großes Herz, der Wolfgang Schmitz aus Landsberg am Lech. 1983 gründete er seinen Verlag im Keller des Hauses, während seine Frau Marie-Luise Sohn und Tochter großzog. Heute sind beide Besitzer eines stattlichen Verlagsgebäudes ganz in der Nähe der Weltklassefirma Rational und geben 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein berufliches Zuhause. Schmitz muss natürlich als Arbeitgeber und Chefredakteur so manche Schlacht schlagen (und nicht alle hat er gewonnen), doch selbst Konkurrenten erkennen neidlos an, dass er stets fair bleibt. Mit „Top hotel“ hat er nicht nur eine der besten Werbeplattformen geschaffen; das Magazin ist nach verkauften Anzeigenseiten und nach Abonnements das führende Fachblatt seiner Art. Er hat auch ein Spiegelbild der Hotellerie geschaffen, die in ihrem Facettenreichtum viel abverlangt; nicht wenige Fachzeitschriften können dies bis heute nicht darstellen.
Aber: „Top hotel“ ist längst nicht nur bequem. Mit den anonymen Tests von Hotels und Restaurants machte sich Wolfgang Schmitz nicht nur Freunde; so soll für ihn bis heute im Dom Hotel Köln Hausverbot (aufgrund eines negativen Testergebnisses) gelten. Vor einigen Jahren bekam er auch den gewaltigen Zorn der Branche zu spüren, als in einem Testbericht dem Colombi Hotel Freiburg/Breisgau (ein privat geführtes Leading Hotel of the World) der geringe Blumenschmuck angekreidet wurde; die Inhaberfamilie Burtsche wies nach, pro Jahr eine fünfstellige Summe für frische Blumen auszugeben. Auch mit Arabella-Chef Carsten Rath pflegt er einen sachlichen Disput – über die Serie „Super-Suiten der Welt“; dem einen zu aufreißend, dem anderen genau passend. Dass er es nicht allen recht machen will, daraus macht Schmitz keinen Hehl. Vielleicht ist das ein Teil des Erfolgsgeheimnisses.
Mit 16 Mitarbeitern dreht Schmitz ein nicht kleines Rad: Zehnmal im Jahr erscheint „Top hotel“ mit durchschnittlich 160 Seiten Umfang, das Kompendium „Hotellerie in Zahlen“ und die Guides „Ausgewählte Wellnesshotels zum Wohlfühlen“ und „Ausgewählte Tagungshotels zum Wohlfühlen“. Weitere Fachbücher sind in Vorbereitung, ebenso der Relaunch des Onlineauftrittes. Ab 2009 macht sich Schmitz zu neuen Horizonten auf: Die Leitung des Deutschland-Geschäftes übergibt er an Thomas Karsch, seinem langährigen Stellvertreter, und damit in bewährte Hände. Schmitz selbst dirigiert den Start einer internationalen Ausgabe von „Top hotel“, die in Dubai erscheinen soll: „Top hotel Asia“.
Seine Fähigkeit, wichtige Entscheider an einen Tisch zu bringen, hat ihn zu einem bedeutenden Netzwerker und zu einem würdigen Preisträger der Brillat-Savarin-Plakette gemacht. Er hält enge Bande u.a. zu Heinz Horrmann, dem meistgedruckten Hotel- und Gastrokritiker in Europa. Er steht Rede und Antwort bei drängenden Fragen der Branchenpolitik – im Zwiegespräch zwischen Hotellerie und Top-Zulieferern. Er lässt alle Fünfe gerade stehen, mindestens einmal jährlich bei den legendären Isar-Floßfahrten. Wer jetzt denken möge, Schmitz neige zur Schönrederei, der irrt! Vor Jahren erlebte Carsten Rath ihn einmal in einer hitzigen Diskussion über die Qualität von Sitzmöbeln mit Philip Graf von Hardenberg – anlässlich einer Musterzimmeregutachtung. „Nach sechs Stunden Diskussion warf von Hardenberg schließlich entgeistert, aber überzeugt den monierten Stuhl um zwei Uhr nachts aus dem Fenster“, so Rath in seiner Laudatio. Nichts charakterisiert Schmitz besser.
Wolfgang Schmitz ist der 53. Preisträger der Brillat-Savarin-Plakette, eine der höchsten Auszeichnungen im Gastgewerbe, weil er sich unermüdlich für die Belange der Hotellerie einsetzt. Ein persönliches Anliegen ist ihm die Förderung des Branchennachwuchses. Daher engagiert er sich über die Alfred-Brenner-Stiftung für junge Talente aus der Hotellerie. Der FBMA, die ebenfalls mit ihrer „Academy“ eine wichtige Nachwuchsarbeit betreibt, dankte er mit einem Scheck über 25.000 Euro.
Über den Autor: Carsten Hennig (37) ist erfahrener Fachjournalist in der Hotellerie, leitete die Hotelfachpublikationen „FIRST CLASS“, hotelierportal.de, „Alawanyo“ und „hottelling“. Heute editiert er den internationalen Fachdienst hotelier.com ).
Den Autor erreichen Sie unter: 1.
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Über die Brillat-Savarin-Plakette
Die Brillat-Savarin-Plakette ist nach dem französischen Richter und Philosophen Jean Anthèlme Brillat Savarin (1755 – 1826) benannt. Eines seiner bekanntesten Werke ist „La Physiologie du Goût“ (Die Physiologie des Geschmacks, 1826 erschienen, 1865 ins Deutsche übersetzt). Zudem war Brillat Savarin für ausgefallene Aphorismen wie zum Beispiel „Ein echter Feinschmecker, der ein Rebhuhn verspeist hat, kann sagen, auf welchem Bein es zu schlafen pflegte“ bekannt. Mit der Brillat-Savarin-Plakette werden seit 53 Jahren Persönlichkeiten geehrt, die sich in herausragender Weise um die Gast- und Tafelkultur verdient gemacht haben. Die Initiatorin der Plakette, die Brillat-Savarin-Stiftung, hatte diese Aufgabe nach 51 Jahren in die Obhut der FBMA-Stiftung übergeben. Mit dieser Nachfolgeregelung wurde sichergestellt, dass damit eine der höchsten Ehrungen im Gastgewerbe in der Tradition fortgeführt wird und von der Basis neue Inspiration erfährt.
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1Gourmet-Menü von Karlheinz Hauser anlässlich der
Verleihung der Brillat-Savarin-Plakette an Wolfgang Schmitz
Süllberg, 19. April 2008
Apollinaris Selection / Silence
Bitburger Premium Pils
Vorspeise: Spanische Tapas Etagére
Sphärische Oliven mit Jamon Jabugo, Mahonäse und Artischocken
Mallorquinische Gambas auf Meeresalgen, Jus von Tomaten und Basilikum-Mousse
Rotbarbe, Jakobsmuschel und Thunfisch auf andalusischem Gemüse
2007 – Emine Rueda Blanco, Bodegas Emina (Rueda)
Zwischengang: Dreierlei vom Wienerwald-Hendl und Stubenküken auf Wirsing, Morcheln und Champagnerschaum
2007 – Ockfener Schwarzberg, Riesling Hochgewächs trocken, Weingut Brogsitter (Mosel-Saar-Ruwer)
Hauptgang: Landberger Mastochsenfilet unter der Kruste mit Rhöner Stangenspargel und herzhaft kräftiger Trüffeljus
1997 – Chateau Jonqueyres, Bordeaux Superior – aus der 5l-Flasche
Dessert: Wolfgangs Grießbrei-Variationen mit seinem Lieblingseis „Tartufo“
Darboven Kaffeespezialitäten und Hüftengold in Pralinen-Form
Mitternachtssnack: Original Münchner Weißwürste mit Händlmeier-Senf und Karlheinz Hausers Spiegeleier mit allem Dum und Dran; knuspriges Rhöner Holzofenbrot und König Ludwig Dunkel Bier aus der Schlossbrauerei Kaltenberg bei Landsberg am Lech.
Anmerkungen: Wolfgang Schmitz wuchs in der Rhön auf, lebt heute in Landsberg am Lech und zeitweise in Südspanien – daher die Menüfolge.
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Israel will Bau von Hotels beschleunigen: Fördergelder vonseiten der Regierung
Quelle: bfai
Der israelische Ministerpräsident und gleichzeitige Fremdenverkehrsminister Ehud Olmert will Hotelneubauten und -erweiterungen stärker fördern. Dafür stellt die Regierung 190 Mio. Neue Schekel (rund 55 Mio. US$) bereit. Sonst werden nach Prognosen des Tourismusressorts 2012 rund 15.000 Unterkünfte fehlen. Um Engpässe zu vermeiden, braucht Israels Hotelgewerbe in den kommenden Jahren massive Investitionen.
Wie Olmert im April 2008 erklärte, sind seit der Ausschreibung der ersten Tranche in Höhe von 100 Mio. NIS (rund 28 Mio. US$) zahlreiche Förderanträge eingegangen. Die Projekte haben einen Gesamtinvestitionswert von 1,3 Mrd. NIS (360 Mio. US$). Die im Rahmen der zweiten Tranche vorgesehenen Fördermaßnahmen sollen in Kürze ausgeschrieben werden, hierfür stehen 90 Mio. NIS (25 Mio. US$) zur Verfügung. Insgesamt beabsichtigt das Fremdenverkehrsministerium, mit dem Programm den Bau von 1.500 Unterkünften anzuschieben.
Allerdings wäre damit nur ein kleiner Teil des Mehrbedarfs gedeckt. Nach Prognosen des Fremdenverkehrsministeriums wird bereits für 2008 mit 2,8 Mio. Touristen ein neuer Besucherrekord erwartet. Die bisherige Bestleistung wurde 2000 verbucht und lag bei 2,7 Mio. Gästen. Bis 2012 strebt Israel 5 Mio. Besucher an. Das verlangt eine kräftige Aufstockung des Bestands an Hotelzimmern.
Im Jahr 2007 wurden in Israel 50.600 Unterkünfte gezählt, hiervon entfielen 93% auf Touristenhotels. Falls die Vorgaben eingehalten werden, steht eine massive Investitionswelle im israelischen Hotelbau bevor. Daran ändert auch die Tatsache wenig, dass rund 2.000 Zimmer nicht für Tourismuszwecke genutzt werden und damit eine “stille Reserve” darstellen.
Die wichtigsten Hotelstandorte sind Eilat am Roten Meer und Jerusalem. Allerdings kommen nur wenig ausländischer Gäste nach Eilat: 2006 waren es 11,2%. Die meisten Reisenden übernachten in Jerusalem und in Tel Aviv.Führende Hotelstandorte 2006 Stadt/Region Landesteil Hotelzimmer Anteil in % Ausländerübernachtungen in 1.000 Anteil in % Eilat Süden/Rotes Meer 10.842 23,3 768 11,2 Jerusalem Osten 9.107 19,6 2.297 33,5 hiervon Westjerusalem *) 7.167 15,4 2.024 29,5 Tel Aviv Zentrum 5.830 12,5 1.581 23,1 Totes Meer Osten 4.011 8,6 315 4,6 Tiberias Norden/See Genezareth 3.962 8,5 399 5,8 Haifa Nördliche Mittelmeerküste 1.458 3,1 185 2,7 Netania Zentrum 1.452 3,1 242 3,5 Andere Standorte – 9.872 21,2 1.067 15,6 Insgesamt – 46.534 100,0 6.854 100,0 CSV Export
*) Ostjerusalem wird international nicht als Tei des israelischen Staatsgebiets anerkannt
Quelle: Zentralamt für StatistikKontaktanschriften:
Ministry of Tourism
POB 1018, Jerusalem 91009
Tel.: 00972 2/666 42 66 , Fax: -651 03 58
E-Mail: 1, Internet: www.tourism.gov.il (nur auf Hebräisch)
Israel Hotel Association
POB 50066, Tel Aviv 61500
Tel.: 00972 3/517 01 31 , Fax: -510 01 97
Internet: www.israelhotels.org.il
Quelle: bfai