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  • Stabiles Konsumklima zum Jahresende – Ergebnisse der GfK-Konsumklimastudie für Dezember 2011

    (Nürnberg, 20. Dezember 2011) Die Verbraucherstimmung zeigt zum Jahresende 2011 ein differenziertes Bild. Während sich die Konjunktur- und Einkommenserwartungen verbessern, muss die Anschaffungsneigung spürbare Einbußen hinnehmen. Der Gesamt-indikator prognostiziert nach 5,6 Punkten im Dezember für Januar 2012 ebenfalls einen Wert von 5,6 Punkten.
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    Trotz steigender Konjunkturrisiken und der weiteren Verschärfung der Schuldenkrise sehen die Deutschen wieder positiver in die Zukunft. Zum ersten Mal seit fünf Monaten legt die Konjunkturerwartung im Dezember zu. Passend zum gestiegenen Konjunkturoptimismus rechnen die Verbraucher im nächsten Jahr auch mit höheren Einkommen und verbessern das ohnehin schon gute Niveau noch einmal. Die Anschaffungsneigung kann davon allerdings nicht profitieren. Sie erleidet spürbare Verluste, verzeichnet aber dennoch weiterhin einen überaus guten Wert.
    Konjunkturerwartung: Abwärtstrend gestoppt
    Die Konjunkturerwartung stoppt im Dezember ihren Abwärtstrend – zumindest vorerst. Nachdem der Indikator fünf Mal in Folge Verluste hinnehmen musste, legt er aktuell um gut 6 Punkte zu. Mit -0,9 Zählern hat er sich damit wieder seinem langjährigen Durchschnittswert, der bei 0 Punkten liegt, angenähert.
    Damit trotzt der Konjunkturindikator den zunehmenden Rezessionsängsten sowie der jüngsten Verschärfung der Schuldenkrise im Euro-Raum. Die Ver-braucher nehmen derzeit offensichtlich die nach wie vor sehr guten konjunk-turellen Rahmenbedingungen stärker wahr als in den vergangenen Monaten. Der Arbeitsmarkt zeigt sich überaus robust und verzeichnet weiter rückläufige Arbeitslosenzahlen. Die meisten deutschen Unternehmen sind überdurch-schnittlich gut ausgelastet.
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    Ob dieser Trend anhalten kann, bleibt jedoch abzuwarten. Die europäische Schuldenkrise dürfte für die deutsche Exportwirtschaft zunehmend zu einem Problem werden, wenn eine Reihe von Staaten aufgrund des Konsolidie-rungszwangs ihrer öffentlichen Haushalte ihre Importe verringern. Damit wären auch die deutschen Exportaussichten betroffen. Dies macht sich bereits in den Wachstumsprognosen für 2012 bemerkbar. Nach der aktuellen Prognose der Deutschen Bundesbank soll das Bruttoinlandsprodukt im kom-menden Jahr real nur noch um 0,6 Prozent zulegen, nachdem es dieses Jahr noch ein Wachstum von etwa 3 Prozent verzeichnen wird.
    Einkommenserwartung: auf hohem Niveau zugelegt
    Die gestiegene Konjunkturerwartung dürfte ein wichtiger Grund dafür sein, dass die Einkommenserwartung im Dezember zugelegt hat. Aktuell beträgt das Plus 2,9 Punkte. Der Indikator verzeichnet nun einen Wert von 34,0 Punkten und bestätigt damit eindrucksvoll sein hohes Niveau.
    Wesentliche Einflussgröße für die Einkommensaussichten der Verbraucher sind die Beschäftigungsaussichten. Und hier sind die Nachrichten überaus erfreulich. Der Umfang der Erwerbstätigkeit steigt stetig, dementsprechend verringert sich die Arbeitslosigkeit. Dies hat positive Wirkung auf die Ent-wicklung der Tarifeinkommen, die zuletzt stärker gestiegen sind als in den vergangenen Jahren. Aufgrund der Tatsache, dass sich der Arbeitsmarkt auch im kommenden Jahr günstig entwickeln dürfte, sind auch die Erwartungen der Haushalte an eine bessere Einkommensentwicklung hoch.
    Anschaffungsneigung: Kauflust erhält Dämpfer
    Von den gestiegenen Konjunktur- und Einkommensaussichten kann im De-zember die Anschaffungsneigung nicht profitieren. Der Indikator verzeichnet ein deutliches Minus von 12,9 Punkten. Damit werden die Zugewinne aus dem Vormonat in Höhe von gut 9 Zählern mehr als kompensiert. Aktuell weist die Konsumneigung einen Wert von 27,4 Punkten auf und liegt damit noch immer auf einem vergleichsweise hohen Niveau.
    Trotz des Dämpfers ist die Kauflust der deutschen Konsumenten noch immer stark ausgeprägt. Vor dem Hintergrund der verschärften Finanzkrise tendieren die Verbraucher weiterhin dazu, eher werthaltige Anschaffungen zu tätigen als ihre finanziellen Mittel gegen historisch niedrige Zinsen auf die hohe Kante zu legen. Ob die große Verunsicherung der Deutschen im Hinblick auf die Schuldenkrise durch den jüngsten EU-Gipfel in Brüssel etwas gemindert werden konnte, ist ungewiss, da die Befragung zu diesem Zeitpunkt nahezu abgeschlossen war.
    Konsumklima: stabile Entwicklung
    Der Gesamtindikator prognostiziert für Januar 2012 einen Wert von 5,6 Punkten nach ebenfalls 5,6 Zählern im Dezember. Das Konsumklima startet damit stabil in das neue Jahr 2012.
    Der private Konsum wird damit seiner Rolle als wichtige Stütze der Konjunktur gerecht. Dies dürfte gerade mit Blick auf das kommende Jahr von großer Bedeutung sein. Nach den bislang vorliegenden Prognosen wird sich der Aufschwung 2012 spürbar an Dynamik verlieren. Der wesentliche Grund hierfür ist die deutlich schwächere Entwicklung der Exporte, da sich die Weltwirtschaft abkühlen wird und in einigen wichtigen europäischen Abnehmerländern sogar eine Rezession droht.
    Somit dürfte dem privaten Konsum die wichtige Rolle zukommen, auch für Deutschland eine Rezession zu vermeiden. Damit der Konsum seine ihm zugedachte Funktion als Konjunkturstütze auch erfüllen kann, ist es unab-dingbar, dass die Bürger wieder Vertrauen in die politischen Entscheidungsträger gewinnen, die die Krise entschlossen angehen und einer nachhaltigen Lösung zuführen müssen.
    Die Ergebnisse sind ein Auszug aus der Studie “GfK-Konsumklima MAXX” und basieren auf monatlich rund 2.000 Verbraucherinterviews, die im Auftrag der EU-Kommission durchgeführt werden. In diesem Report werden die Indikatoren grafisch aufbereitet, prognostiziert und ausführlich kommentiert. Darüber hinaus finden sich darin auch Informationen über die Ausgabevorhaben der Verbraucher für 20 Bereiche der Gebrauchsgüter-, Verbrauchsgüter- und Dienstleistungsmärkte. Die GfK-Konsumklimastudie wird seit 1980 erhoben.

  • TV bleibt exklusiv – nur Wenige surfen regelmäßig beim Fernsehen

    (Köln/Bielefeld, 20. Dezember 2011) Jeder dritte (34 Prozent) Fernsehzuschauer zwischen 14 und 49 Jahren surft zumindest „gelegentlich“ parallel zum Fernsehen im Internet. Jedoch nur 16 Prozent der TV-Zuschauer machen dies „oft“ oder „sehr häufig“. Überrepräsentiert sind dabei jüngere TV-Zuschauer und Männer. Insgesamt betrachtet, sind zwei Drittel der 14- bis- 49-jährigen Zuschauer also gar nicht oder allenfalls selten beim Fernsehen online. Es wird nach wie vor überwiegend exklusiv ferngesehen.
    Diese Ergebnisse liefert das aktuelle DigitalBarometer, eine Kooperation zwischen IP Deutschland, TNS Emnid und der Fachzeitschrift W&V. Hierzu wurden repräsentative Daten zum Stand der Internetnutzung beim Fernsehen mit einer telefonischen Befragung von 895 Fernsehzuschauern im Alter zwischen 14 bis 49 Jahren erhoben. Sie zeigen, wie die Internetnutzung beim Fernsehen Interaktivität ermöglicht und wie das Fernsehen vielfach Impulse liefert, die im Internet intensiviert werden.
    Auffällig ist, dass Tablet-PCs in Folge ihrer bisher relativ geringen Verbreitung bei der Parallelnutzung noch selten zum Einsatz kommen. Lediglich 8 Prozent der Zuschauer, die beim Fernsehen im Internet surfen, tun dies mit einem Tablet. Am häufigsten werden Laptops, Notebooks oder Netbooks parallel verwendet, wobei knapp ein Drittel der Zuschauer (32Prozent) auf Smartphones zurückgreift. Handhelds wie Smartphones, aber auch internetfähige iPods sind besonders bei den jungen Parallelnutzern verbreitet.
    Vielfach hat die parallele Internetnutzung einen direkten Bezug zum Programm und ermöglicht dem Zuschauer damit, sich intensiver mit diesem auseinander zu setzen. So bestätigen z.B. über zwei Drittel (67 Prozent) der 14- bis 49-jährigen Parallelnutzer, dass sie im Internet nach Informationen zur Sendung bzw. dem Film suchen, den sie gerade sehen. Weitere 48 Prozent schauen sich eine Sendung an, weil sie von Freunden übers Internet darauf aufmerksam gemacht wurden und 38 Prozent chatten mit Freunden oder Bekannten in Echtzeit über das gerade gesehene Programm. Deutlich intensiver wird diese TV-synchrone Interaktivität von der jungen Zielgruppe gelebt – vor allem im direkten Austausch mit anderen. Insgesamt nutzen Männer das Internet deutlich stärker als Parallelmedium beim Fernsehen; mit einer Ausnahme: Geht es darum, im Netz nach Antworten auf Quizfragen zu suchen, haben Frauen die Nase vorn.
    Auch TV-Werbung kann von paralleler Online-Nutzung profitieren: Über zwei Drittel (68 Prozent) der befragten Parallelnutzer haben sich schon einmal durch das Fernsehen anregen lassen, im Web nach Informationen zu einem Produkt zu suchen. Dabei sind Männer wesentlich aktiver als Frauen. Gut die Hälfte der Befragten (51 Prozent) bestätigt, dass der Impuls durch die Werbung schließlich zum Kauf geführt hat. Immerhin 37 Prozent der Parallelnutzer erledigen beim Fernsehen Online-Einkäufe und machen damit das Fernsehen ein Stück weit zu einem POS-Medium.
    So lange sich internetfähige Fernseher in deutschen Wohnzimmern noch nicht durchgesetzt haben, behelfen sich die Fernsehzuschauer selbst, um ihrem Bedürfnis nach Interaktivität, aber auch nach Gemeinschaft beim Fernsehen nachzugehen. Allerdings surft aktuell nur ein Drittel (34 Prozent) der Fernsehzuschauer zumindest gelegentlich beim Fernsehen im Internet. Nur eine Minderheit (16 Prozent) nutzt diese Möglichkeit intensiv. Beim Fernsehen bleiben Laptop und Smartphone überwiegend aus, auch bei den intensiven Parallelnutzern erfolgt ein großer Teil des Fernsehkonsums exklusiv.
    Die Presseinformation als PDF-Datei und kommentierte Ergebnischarts zum aktuellen „DigitalBarometer Parallelnutzung“ finden Sie auf unserer Website: www.tns-emnid.com/presse.

  • Natur und Technik, Dynamik und Entschleunigung – JOI-Design vereint im THE SQUAIRE Gegensätze

    Hilton Frankfurt Airport und Hilton Garden Inn Frankfurt empfangen am 20. Dezember 2011 ihre ersten Gäste: Mit der Gestaltung beider Hotels gelingt 1 der Spagat, einen Rückzugsort für ruhebedürftige Reisende zu schaffen und gleichzeitig das Thema Mobilität in den Fokus zu stellen.
    (Hamburg / Frankfurt am Main, 19. Dezember 2011) Eines der aufregendsten Bauprojekte Deutschlands, 1 am Frankfurter Flughafen. Die „Immobilie der Mobilität“, wie sie auch genannt wird, besticht durch ihre besondere Lage: über dem ICE-Bahnhof, direkt neben einem der größten Airports Europas auf der einen und der puren Natur des Taunus auf der anderen Seite des länglichen Gebäudes.
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    Diese Dynamik des Baus und die Größe des Projektes stellten auch die größten Herausforderungen für die Interior Designer dar: durch die zu allen Seiten hin abgerundete Fassade musste JOI-Design die fast 600 Gästezimmer der beiden Hotels auf jeder Etage anders konzipieren, so dass es relativ wenig gleiche Zimmertypen gibt.
    Peter Joehnk erklärt: „Mit dieser architektonisch futuristischen Außenhaut an einem Ort so voller Bewegung sah auch das Designkonzept vor, zwei absolute „state-of-the-art“ Hotels, ein Hilton und ein Hilton Garden Inn, zu gestalten. Die Mobilität zu thematisieren und gleichzeitig einen Rückzugsort für ruhebedürftige Reisende zu schaffen, führte letztlich zum Gewinn des Designwettbewerbs und dem spannenden, für uns ganz besonderen Auftrag.“
     
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    „Im Inneren soll der Gast durch den Einsatz natürlicher Formen und Farben die Möglichkeit haben, zu „entschleunigen“, das laute Verkehrsumfeld hinter sich zu lassen und zur Ruhe zu kommen“, führt Corinna Kretschmar-Joehnk weiter aus. In der hohen Lobby des Hilton Frankfurt Airport setzen große goldene, wie Flügel geschwungene Dächer Akzente und holen die riesige Dimension auf die menschliche Ebene herunter. Die Zimmer strahlen durch die Beigetöne besondere Ruhe aus – Eyecatcher ist der bequeme, modern umgesetzte Ohrensessel, der für wohlige Heimeligkeit sorgt. In der Presidential Suite darf es naturgemäß etwas edler sein: florale Muster, wertige Materialien, Möbelklassiker und Spuren von Gold vermitteln besonderen Komfort, Diskretion und Wertschätzung.
     
    Der Ballsaal wurde zum eigenen Gebäude im Gebäude – die längliche, abgerundete Form stellt eine Reminiszenz an die ‚Außenhaut‘ dar und inszeniert gleichzeitig die Lichteffekte perfekt. Ein besonderes Highlight ist auch die exklusive Lounge innerhalb der Executive Etagen.
    JOI-Design etabliert mit der Gestaltung des Hilton Frankfurt Airport und Hilton Garden Inn Frankfurt Airport neue Standards in der Hotelgestaltung. Im Fokus steht der emotionale Zugang zum Gast, der die Raumaufteilung, Gestaltung und auch kleinsten Designelemente unterbewusst wahrnimmt. „Design ist längst ein wichtiger Faktor der Markenkommunikation und beim Beispiel von THE SQUAIRE ein internationaler Meilenstein“, so Peter Joehnk.
     
    JOI-Design hat sich spezialisiert auf die Gestaltung von Hotels, Restaurants und SPAs und realisiert die Projekte weltweit. Das Innenarchitektenteam mit Hauptsitz in Hamburg kreiert Konzepte, die eine individuelle Designidee nach außen transportieren und dabei auch funktionieren. Neben einem hohen Anspruch an das Design wird das Ambiente als wesentliches Marketingstatement verstanden, das die Marke unterstützt. Hierbei steht ein holistischer Ansatz im Vordergrund, der auch Projektstudien, Markenauftritte und ganzheitliche CI-Konzepte mit einbezieht. Kunden sind z. B. Hilton, Hilton Garden Inn, Le Méridien, InterContinental, Pullman Hotels, Ritz-Carlton, JW Marriott, Steigenberger Group, Kempinski, Dolce Hotels, Mövenpick, Radisson BLU, Park Inn, Sheraton, Lindner Hotels & Resorts, DVAG, PwC.

  • Amouse Bouche: Kochen mit Freunden – Dieter Müller über den Kochnachwuchs

    Von Dieter Müller
    (Hamburg, 19. Dezember 2011) Als Präsident des Wettbewerbs „1“, dessen Gewinner am 10. Oktober auf der Anuga in Köln ermittelt wurde, durfte ich ein interessiertes Auge auf die Leistungen unseres Koch-Nachwuchses werfen. Ein passender Anlass, um auf einige fundamentale Dinge des Kochens hinzuweisen.  
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    „Koch des Jahres“ auf der Anuga gekürt
    Es ist verblüffend: gerade wenn man dem ambitionierten Nachwuchs auf die Finger und später auf den Teller schaut, werden einem die fundamentalen Dinge des Kochens schlagartig bewusst. Ein Koch sollte nicht nur, er muss Freude an seiner Arbeit haben. Seine Hände müssen frei agieren können, der Kopf darf sie nicht beeinflussen und hemmen. Dies zu beherzigen, bedeutet zwei elementare Dinge des Kochens mit allen Sinnen zu begreifen: Man darf nicht mit den Gedanken woanders sein, und man muss sein Handwerk beherrschen. Sind die Hände frei, kann der Koch sich auf seine Aufgabe und auf seine Umgebung konzentrieren. Denn ein Koch ist kein Selbstdarsteller. Selbst wenn wir seit einiger Zeit erleben, dass ein Koch im Fernsehen zum Star wird, im Alltag ist er eben keine „one man show“. Gerade in der Spitzengastronomie sind Teamplayer gefordert. Kreativität in der Küche entsteht erst durch das vertraute Zusammenspiel einzelner Könner. Auch wenn es Unterschiede gibt: Dieses Zusammenspiel ist in einer Sterneküche unabdingbar. Nur als eingespieltes Team versteht man sich auch ohne Worte, kann man Ideen eines Anderen aufgreifen und weiter entwickeln. 
     
    Show und Talent
    Ich möchte gar nichts gegen die Kochshows im Fernsehen sagen. Sie liefern lediglich das irrige Bild, es sei ein Einzelner, der permanent kulinarische Großtaten vollbringe. Dabei braucht man in einer auf Weiterentwicklung bedachten Küche immer ein Team, dessen Mitglieder sich wechselseitig beeinflussen und im guten Fall ein Spannungsfeld schaffen, in dem sich kreative Ideen wunderbar entwickeln. Durch die Fernsehshows ist der Beruf des Kochs sehr populär geworden. Jedoch beobachten wir nicht nur ein Mehr an jungen Köchen, sondern vor allem einen Zuwachs an talentierten, aufstrebenden jungen Köchen.
     
    Wenn ein junger Koche eine spezifische Sensibilität nicht nur für die Produkte sondern auch für die Wünsche des Gastes entwickelt, wenn er im Laufe seiner Ausbildung lernt, sich gegenüber den Mitstreitern in der Küche zu öffnen, um von und mit ihnen zu lernen, dann erst bildet er jene Persönlichkeit aus, die für die Entwicklung zum Spitzenkoch unverzichtbar ist. Und wer weiß: Vielleicht wird Sebastian Frank, der „Koch des Jahres“ 2011, bald schon als Koch mit einer eigenen Handschrift auf sich aufmerksam machen. Wundern würde es mich nicht, denn alle Köche, welche die Endausscheidung des Wettbewerbs erreicht haben, sind ausgesprochene Talente.  
     
    Nachwuchswettbewerb fördern
    Ich freue mich sehr, diese Entwicklung begleiten zu dürfen. In Spanien habe ich beim dortigen Nachwuchswettbewerb beobachtet, wie wichtig eine solche Auszeichnung für einen jungen Koch ist. Ein solcher Wettbewerb fordert ihn heraus und vermittelt zugleich Sicherheit, Anerkennung und Zuspruch. Wichtige Basiselemente, um in den kommenden Jahren zu einer Persönlichkeit heranzureifen, die es versteht, ihre Gäste mit kreativen Ideen und perfekter Kochkunst zu begeistern.
     
    Insofern ist es ganz wichtig, dass Wettbewerbe zur Förderung des Kochnachwuchses weiter Zuspruch erhalten. Zuspruch durch Sponsoren, Zuspruch durch die Medien, vor allem aber Zuspruch in den Küchen des Landes. Es ist gerade in der gehobenen Küche nicht immer leicht, sich die Zeit zu nehmen, um einen jungen Koch auf einen Wettbewerb vorzubereiten. Doch nur so lernt er persönlich, wie wichtig das Team für seinen Beruf ist. Ein guter Koch kocht nicht nur mit Freude, er kocht immer auch mit Freunden. 
    „Koch des Jahres“ ist der transparente Wettbewerb für Profi-Köche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dessen Herausforderung liegt darin, ein Drei-Gang-Menü für sechs Personen in nur fünf Stunden zu kochen. Dabei darf der Wareneinsatz pro Person nicht über 16 Euro liegen. In den Vorfinalen wählt die Fachjury unter dem Vorsitz des Spitzenkochs Dieter Müller jeweils zwei Finalisten. Diese acht treten zum Finale zur Anuga mit einem neuen Menü unter denselben Bedingungen gegeneinander an, um den Titel „Koch des Jahres” und Preisgelder in Höhe von 26.000 Euro zu gewinnen. Ziel des Wettbewerbs mit Ursprung in Spanien ist es, auf der Anuga 2015 das erste europäische Finale zu veranstalten.

  • Junge Chinesen sagen Gruppenreisen ade

    „Neue“ chinesische Touristen legen Wert auf individuelle Reiseerfahrungen – Wirtschaftsboom und Technik-Leidenschaft feuern die Reiselust an – ITB World Travel Trends Report präsentiert die  Besonderheiten der neuen Reisenden aus dem Reich der Mitte
    (Berlin, 19. Dezember 2011) Chinesische Touristengruppen, die ihrem Tour Guide zu den schönsten Sehenswürdigkeiten folgen, könnten bald der Vergangenheit angehören. Junge, wohlhabende und technikorientierte Chinesen mit dem Wunsch nach individuellen Reiseerlebnissen lösen die bisherigen Reiseformen vieler Chinesen ab.  Laut dem aktuellen ITB World Travel Trends Report ist das Reiseverhalten der Chinesen in einem enormen Wandel begriffen. Die internationale Reiseindustrie muss sich mit speziellen Serviceleistungen auf die neuen chinesischen Touristen einstellen, wenn sie den Anschluss an die stetig wachsende Zahl der chinesischen Reisenden nicht verlieren möchte. Chinesisch sprechendes Personal, landestypische Speisen oder die Ansprache über in China beliebte Social Media Kanäle können ausschlaggebende Faktoren für den Erfolg sein.
    Der wirtschaftliche Aufschwung treibt die Reiselust der Chinesen maßgeblich an. Gerade junge Berufstätige mit sehr guter Ausbildung profitieren von dem Wirtschafts-Boom und leisten sich internationale Reisen mit Erlebnis-Charakter. Statt möglichst preisgünstiger Gruppentouren ist hohe Servicequalität gefragt, die Touristen aus dem Reich der Mitte wollen individuelle Reiseerfahrungen sammeln. Möglichst viele Sehenswürdigkeiten zu besuchen spielt zwar immer noch eine wichtige Rolle auf Reisen, Faktoren wie Erholung und Unterhaltung rücken allerdings auf der Wunschliste nach oben. Shoppen gehört bei vielen Chinesen nach wie vor zu den Lieblingsbeschäftigungen, wenn sie im Ausland unterwegs sind. Ein Indiz dafür sind auch die durchschnittlichen Ausgaben pro Besuch, die im zweistelligen Bereich gestiegen sind.
    Um von chinesischen Reisenden wahrgenommen zu werden, muss sich die Reiseindustrie auf die speziellen Wünsche und Bedürfnisse der chinesischen Reisenden einstellen und den landestypischen Kulturen und Gepflogenheiten Respekt zollen. Chinesisch sprechendes Personal oder Audioguides in Museen sorgen dafür, dass sich Touristen willkommen fühlen. Weitere Annehmlichkeiten wie beispielsweise Wasserkocher auf dem Zimmer für Zwischenmahlzeiten oder chinesische Speisen im Hotelrestaurant werden von vielen Reisenden als Wertschätzung ihrer Kultur gewertet.
    Baidu statt Facebook
    Auch beim Online-Auftritt sollten touristische Anbieter die Ansprüche und landestypischen Gewohnheiten von Chinesen berücksichtigen. Statt einer reinen Übersetzung der eigenen Inhalte, sind spezielle markt-relevante Inhalte und die Verlinkung zu chinesischen Suchmaschinen wie Baidu wichtig. Websiten sollten in China gehostet sein, um auf mögliche Zensureingriffe schnell reagieren zu können. Zudem sollten sie keine Links zu in China verbotenen Netzwerken wie Facebook oder YouTube enthalten. Stattdessen nutzen Chinesen andere soziale Netzwerke, die berücksichtigt werden müssen. Denn Rücksichtnahme auf ihre kulturellen Besonderheiten wird von Chinesen mit Respekt gleichgesetzt, während eine nicht auf ihre Bedürfnisse angepasste Website von vielen chinesischen Reisenden gleichzusetzen ist mit einer schlechten Reiseerfahrung.
    Dr. Martin Buck, Direktor des KompetenzCenter Travel und Logistics der Messe Berlin, kommentiert: „Die Kommunikation in sozialen Netzwerken findet in China auf anderen Kanälen statt als in der westlichen Welt. Tourismusverantwortliche müssen sich der landestypischen Besonderheiten auch in der digitalen Welt bewusst sein, um am Markt erfolgreich zu sein.“
    „Digital Natives“ auch bei der Reiseplanung
    Social Media Nutzung, Online-Buchung und mobile Technologien sind gerade für die junge chinesische Generation der „Digital Natives“ bei der Reiseplanung und Buchung nicht mehr wegzudenken. Vor allem Nutzer mit Auslandsreise-Plänen verwenden Online-Medien zur ausführlichen Planung und Information über das Reiseziel. Nach dem Trip werden die Erfahrungen und Erlebnisse mit der Community im Netz geteilt. 92 Prozent der chinesischen Online-Nutzer verwenden soziale Netzwerke – das sind etwa doppelt so viele wie in Europa oder den USA. Doch obwohl Online-Buchungen für Flüge, Touren oder Unterkünfte rasant ansteigen, haben sie den klassischen Reisebüros noch nicht den Rang abgelaufen, so die Ergebnisse des ITB World Travel Trends Reports.
    Die Reiselust chinesischer Touristen ist aktuell ungebrochen, Chinesen befinden sich auf dem besten Weg, bald zu den wichtigsten touristischen Quellmärkten weltweit zu gehören. Die UNWTO (United Nations World Tourism Organization) rechnet damit, dass dieses Jahr 66 Millionen Chinesen ins Ausland gereist sind. Das entspräche einer Steigerung von 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch wenn die Mehrzahl dieser sowohl Tages- als auch Übernachtungsreisen noch immer in die ehemaligen Kolonien Hong Kong oder Macau führen, steigt die Zahl der chinesischen Auslandsreisenden, die in andere asiatische Länder und darüber hinaus reisen, rasant an. IPKs Asian Travel Monitor geht bis Jahresende von rund 18 Millionen Auslandsreisen der Chinesen mit Übernachtung aus. In Europa zählen Deutschland und Frankreich zu den beliebtesten Ländern chinesischer Urlauber.

  • Restaurant-Ranglisten.de veröffentlicht neue Rankings

    Vier Spitzenköche teilen sich Platz 1 / Klaus Erfort und Sven Elverfeld schließen auf / Faire Auswertung von sieben Gourmet Guides
    (Frankfurt/Main, 19. Dezember 2011) Sie sind jetzt online, die neuen Rankings der 1, die die zum Teil sehr unterschiedlichen Einschätzungen und Beurteilungen der verbreiteten Restaurantführer auf einen Nenner bringen. Für das Deutschland-Ranking 2012 wurden die sieben wichtigsten Gourmet Guides ausgewertet und daraus erstmals gleich vier Sieger errechnet. Schon lange führen Harald Wohlfahrt (Schwarzwaldstuben) und Joachim Wissler (Vendôme) die Liste an, jetzt haben Sven Elverfeld mit dem Restaurant Aqua und Klaus Erfort mit seinem Gästehaus die beiden Spitzenreiter eingeholt. Alle vier haben 119,2 von 120,2 möglichen Punkten erreicht.
    Die sieben renommiertesten Gastronomie-Guides – Michelin, Gault Millau, Feinschmecker, Gusto, Schlemmer Atlas, Der große Restaurant & Hotel Guide sowie der Varta-Führer – wurden in die Wertung der Internetplattform einbezogen. In einer aufwendigen Prozedur werden die Führer jedes Jahr analysiert und sorgfältig ausgewertet, dabei fließen fünf Kategorien in die Endwertung ein. An erster Stelle wird die Küchenleistung über die bekannten Auszeichnungen wie Sterne, Hauben und Pfannen erfasst. Anhand der Zusatzauszeichnungen der jeweiligen Guides werden außerdem Service, Preis-Leistungs-Verhältnis, Atmosphäre und auch die Weinauswahl für das Gesamt-Ranking berücksichtigt.
    Ein spannendes Feature der Internetplattform Restaurant-Ranglisten.de ist die Möglichkeit, sich die Wertungen innerhalb einzelner Regionen anzeigen zu lassen. Auch auf regionaler Ebene gab es Verschiebungen – beispielsweise vom Chiemsee an den Tegernsee: In Bayern wird der lange Zeit erstplatzierte Heinz Winkler von seinem ehemaligen Schüler Christian Jürgens (Gourmetrestaurant Übersee) abgelöst. Weiter nördlich, in Hessen, steigt Christoph Rainer mit dem Restaurant Villa Rothschild in Königstein auf den ersten Platz auf, nachdem der bisherige Platzhirsch Juan Amador nach Baden-Württemberg abgewandert ist.
    Gourmet-Portal – die Suche nach den besten Restaurants leicht gemacht
    Die Gourmet-Portal GmbH bietet mit ihren Rankings eine benutzerfreundliche und aktuelle Übersicht über die Spitzengastronomie in Deutschland und Europa. Insbesondere Restaurant-Ranglisten.de zeichnet sich durch ein für das Web einmaliges Konzept zur Qualitätsanalyse von Gourmet-Restaurants aus. Dazu gehört ein umfassendes Nachschlagewerk, in dem nach Köchen, Restaurants und Gourmet-Reisezielen gesucht werden kann, auch mit praktischer Umkreissuche. Neben der Informationstiefe spricht vor allem die Aktualität für die Plattform.
    Grundlage sind die Volkenborn-Ranglisten – ein von Gustav Volkenborn (1941-2006) erdachtes, ausgeklügeltes System, um aus den oft sehr unterschiedlichen Kritiken maßgeblicher Anbieter eine einzige Gesamtwertung zu errechnen. Die klassischen Profi-Bewertungen aus den bekannten Führern werden seit 2009 durch eine Laienbewertung von Restaurantbesuchern ergänzt, die persönliche Eindrücke von Genießern vermitteln. Mit einem einzigartigen gastronomischen Online-Angebot bietet Restaurant-Ranglisten.de neben der praktischen Übersicht auch ein beständiges und lebendiges Forum für Küchenchefs, Sommeliers und Genuss-affine Privatleute. Profis und Feinschmecker haben hier die Möglichkeit zum Gedankenaustausch und zur Interaktion. Eine kostenlose iPhone-App mit allen relevanten Funktionen für den mobilen Gourmet rundet das Angebot ab.

  • Condé Nast Traveller: Neue „Gold List“ für den Top-Luxushotels der Welt

    (London, 19. Dezember 2011) Das sind die Top-Hotels der Welt: Die neue „Gold List“ des internationalen Reisemagazins „Condé Nast Traveller“ listet die besten Luxushotels und –resorts auf. In Deutschland sind dies: Regent Berlin, Hotel Adlon Kempsinki Berlin, Ritz-Carlton Berlin, Park Hyatt Hamburg und Mandarin Oriental München.
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    Die etwas eigenwillige Auswahl der Hotels – es fehlen etliche anerkannte Spitzenhäuser der Selektion Deutscher Luxushotels – kommt dadurch zustande, da beim „Condé Nast Traveller“ die überwiegend aus den USA stammenden Leser ihre beliebtesten Luxusherbergen auswählen dürfen.
    In Österreich kommen auf die neue „Gold List“: Imperial Wien, Hotel Bristol Wien, Hotel Sacher Wien und Hotel König von Ungarn Wien. In der Schweiz schafften dies: Beau-Rivage Palace Lausanne, Fairmont Le Montreux Palace, Baur au Lac Zürich, Park Hyatt Zürich, Victoria-Jungfrau Grand Hotel & Spa Interlaken.

  • Intergastra Stuttgart: „Rofobox“ ist Gewinner des 7. Innovationspreis – Preisverleihung im Februar 2012

    (Kornwestheim bei Stuttgart, 19. Dezember 2011) Große Ehrung für die „Robot Folding Box“: Die „Rofobox“ ist Sieger beim Innovationspreis, der zur Gastronomie-Fachmesse 1 verliehen wird. Dies wurde nun vorab bekannt.  Dies wurde nun vorab bekannt. Die erste High-Tech-Servietten-Faltmaschine, die nun in Serie geht, wird bei der feierlichen Messeeröffnung am 11. Februar 2012 in Stuttgart mit einem Sonderpreis prämiert.
    Videos von der Weltpremiere sind hier abrufbar:

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    „Wir freuen uns sehr über die hochrangige Auszeichnung“, sagte Rofobox-Geschäftsführer Kartal Can. „Die Verleihung des Innovationspreis für unsere revolutionäre Entwicklung der ersten innovativen High-Tech-Serviettenfaltmaschine der Welt markiert nach dem erfolgreichen Marktstart in Deutschland einen weiteren wichtigen Meilenstein.“
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    Der Innovationspreis wird von Messe Stuttgart und dem Dehoga Baden-Württemberg verliehen und genießt eine internationale Leitbildfunktion. Eine hochkarätige Jury macht den Preis zur höchsten fachlichen Auszeichnung. Die prämierten Produkt-, Service- und Design-Lösungen werden während der Intergastra den mehr als 80.000 Fachbesuchern präsentiert. Die Jury entschloss sich, einen Sonderpreis zu vergeben, weil diese Technik zwar nicht für die vielen kleinen und mittleren Betriebe, wohl aber für ihre Dienstleister und natürlich für große Hotelbetriebe eine interessante Möglichkeit ist, die Kosten zu senken.
    Die „Rofobox“ wurde im Juni erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt. Seitdem läuft ein vollautomatischer seriennaher Prototyp im Estrel Hotel Berlin prozesssicher und hat bereits mehr als  40.000 Tischservietten akkurat und hygienisch gefaltet. Im zweiten Quartal 2012 wird das erste Serienmodell der „Rofobox“ bei dem Familienunternehmen Wäsche- und Textilpflege König, Groß-Umstadt bei Frankfurt/Main, installiert und in Betrieb genommen. Damit stellt Wäscherei König der Hotellerie, Gastronomie, Event- und Cateringbranche die innovative Erfindung „Made in Germany“ zur Verfügung.
    Die größten Nutzen durch die „Rofobox“ sind die Kostenersparnis, der Zeitgewinn und die gesteigerte Motivation der Servicemitarbeiter.  Sie können sich nun auf  wichtigere Aufgaben wie z.B. die Gästebetreuung oder auf Serviceschulungen konzentrieren. Ein weiteres Argument für die vollautomatisierte Serviettenfaltung ist der gesicherte Hygienefaktor. Weil die Tischservietten von allen Gästen auch zum Mund geführt werden, gelten hier besondere Maßstäbe – diese konnten vor der innovativen Automatisierung nicht garantiert werden.
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    Hotellerie setzt auf Nachhaltigkeit und Wellness
    Mobilität ist ein Zeichen unserer Zeit. Ob privat oder beruflich, noch nie waren Menschen so viel unterwegs. Wo immer sie sich aufhalten, suchen sie einen gastlichen Rahmen, ob nur für eine Nacht, eine geschäftliche Verabredung in einer Bar oder mehrere Urlaubstage. Statt internationalem Einheitslook ist heute der stilsichere Unterschied gefragt – auf internationalem Ausstattungsniveau, versteht sich. Das gelingt mit individuellen Gestaltungskonzepten, die sowohl zum Hotelier als auch zum Objekt passen, darin sind sich Experten einig. Die Designtrends sind dabei nahezu so vielfältig, wie die Objekte. Dabei gilt: Nur die gelungene Kombination überzeugt den Gast und macht den Unterschied zwischen Masse und Hotel mit Persönlichkeit. Die Intergastra zeigt vom 11. bis 15. Februar 2012 auf dem neuen Messegelände in Stuttgart das breite Panorama der Einrichtungstrends von der Planung über Design bis zur Technik. Ein Höhepunkt ist der nun erweiterte Themenpark Fokus Hotel mit praxisnahen Anregungen.
    Von Investitionsstau in der Hotelbranche kann trotz weltweiter Wirtschaftskrise kaum die Rede sein. Die Mehrwertsteuerabsenkung habe da positiv gewirkt und wirke noch nach, sind sich Einrichter wie die Ziefle Koch GmbH, Baur WohnFaszination GmbH oder Neubert Objekteinrichtung einig. Es wird investiert. Bauherren sind an einem ganzheitlichen Gestaltungskonzept interessiert, das Design, Effizienz, Funktionalität, Nachhaltigkeit und Atmosphäre einbezieht. Zwei wesentliche Trends kann man dabei festmachen: Nachhaltigkeit und Wellness.
    Ein Baustein zur Nachhaltigkeit ist klassisches, geradezu zeitloses Design kombiniert mit hoher Qualität und effizienter Technik, wofür sich Hoteliers zunehmend entscheiden. Gottlob Ziefle von Ziefle Koch, Waldachtal-Cresbach, stellt fest: „Die Nachfrage nach natürlichen Materialien und Massivholz wächst“. Auch Komplettanbieter Voglauer hotel concept Abtenau/Österreich beobachtet den Trend zu „ehrlichen, unverfälschten Naturprodukten“. Die Pflege von Vollholzmöbeln ist weniger aufwändig geworden, so dass beispielsweise häufiger geölte statt lackierter Oberflächen zum Einsatz kommen. „Wir legen großen Wert darauf, dass geprüfte, schadstoffarme Materialien eingesetzt werden“, erklärt Matthias Windolf von Neubert Objekteinrichtung, Würzburg. Das unterstreicht deren neue Einrichtungslinie ‘Nature’. „Farblich liegen zeitlose Naturtöne im Trend vom gedeckten grau bis zu schoko-creme und weiß Varianten, ergänzt Windolf. Diese werden gezielt mit Farbe oder strukturellen Kontrasten variabel akzentuiert.
    Wenn man Wellness mit Wohlfühlen übersetzt, ist es genau die Atmosphäre, die ein Gast sowohl im Hotelzimmer als auch im Café, Bar oder Lobby erwartet. Um dies überzeugend zu inszenieren, sind Planer gefragt, wie das Innenarchitekturbüro Markus-Diedenhofen, Reutlingen. Die Experten realisieren zum zweiten Mal den Themenpark „Fokus Hotel“ auf der Intergastra 2012. Unter dem Motto „Bauen im Bestand“ werden hier praxistaugliche Lösungen und Innovationen präsentiert. Schwerpunkt werden 2012 Hotelzimmer und Bäder sein, eigens für die Intergastra entworfen und realisiert. Zentrum des Themenparks werden drei Zimmer zu den Themen „Stadt“, „Land“ und „Fluss“ sein. „Stadt“ steht hier für ein Businesszimmer mit Schwerpunkt auf dem Arbeitsbereich, in Kombination mit einem ansprechenden Sitz/Loungebereich, „Land“ ist ein Zimmer im Resort/Wellness-Charakter. Weiter repräsentiert ein 4-Sterne Superior-Zimmer mit einem offenen Grundriss mit einer Bettinsel das Thema „Fluss“. Zur freistehenden Wanne kommt noch ein großer, eigenständiger Duschbereich. „Fokus Hotel bietet dem Eigentümer beziehungsweise Betreiber an zentraler Stelle Antworten auf die unterschiedlichsten Fragen mit denen er täglich in seinem Betrieb konfrontiert ist und die ihn beschäftigen“, erklärt Inhaberin Cornelia Markus-Diedenhofen. 2012 wird „Fokus Hotel“ zudem um den Partner-Park erweitert.
     „Es ist wichtig, dass ein Design in zehn Jahren noch überzeugt und die Gäste gerne wiederkommen“, erklärt Markus-Diedenhofen. Das ist die perfekte Verbindung von Nachhaltigkeit und Wellness, jedoch keine leichte Aufgabe. Denn der Gast sei heute kritischer gegenüber seinem zuhause auf Zeit, als noch vor zehn Jahren. Damit ist für Markus-Diedenhofen klar: „Wellness sollte nicht auf entsprechende Hotelbereiche begrenzt sein, sondern direkt im Hotelzimmer beginnen“.
    Dabei spielt das Bett eine große Rolle und muss mit einer sehr guten Matratze ausgerüstet sein, ist Matthias Thannbichler von Schuster Hoteleinrichtungen, Grabenstätt, überzeugt. Einzelzimmer sollten seiner Einschätzung nach idealerweise 1,40 Meter breite Betten mit mehr als 2 Meter Länge anbieten. Auch Bettenspezialist Mühldorfer GmbH, Haidmühle setzt auf nachhaltigen Komfort und garantiert mit der neuen Linie „Bio-Natur“ gesunden Schlaf in Bioqualität: Für die daunendichten Bezugsstoffe werden ausschließlich Baumwollqualitäten ausgesuchter Herkunft eingesetzt. Die naturbelassene Ausrüstung der Qualitätsbetten ist nach ÖkoTex Standard 100 schadstoffgeprüft, eine gute Basis für einen erholsamen Schlaf.
    Nach dem Aufstehen startet für viele Menschen der Tag auf dem Weg zum Badezimmer mit einem Blick ins Frühstücksfernsehen, Nachrichten auf dem Laptop oder mit Musik vom eigenen MP3-Player. Elektronische Medien sind mittlerweile Alltagsbegleiter. Auch unterwegs erwarten Gäste heute ausreichend Möglichkeiten für die eigene Technik. Ob Business- oder Feriengast – ein Platz für den Laptop muss sein, ebenso genügend Steckdosen, möglichst eine Ladestation für den MP3-Player und ein einfacher Zugang zum Wlan, betont Gottlob Ziefle von Ziefle Koch GmbH Objekt- und Hoteleinrichtung, Waldachtal-Cresbach.
    Einmal im Badezimmer angekommen, hat die Atmosphäre entscheidenden Einfluss auf die morgendliche Stimmung. Bei Voglauer Hotel Concept wird es zur Wohlfühloase, die offen ins Zimmerkonzept eingegliedert wird. Das offene Raumgefüge und viel Licht lasse eine entsprechende Wohlfühlatmosphäre entstehen, ist Produktmanager Josef Zwilling überzeugt. „Heutige Badezimmerkonzepte werden durchaus ohne Türen oder mit Wandausschnitten und viel Tageslicht umgesetzt, abhängig vom Hoteltyp und der notwendigen Diskretion“, erläutert Hans Schönig vom Innenarchitekturbüro Markus-Diedenhofen.
    Digitale Technik steht auch hier im Dienste des Gästekomfort bei gleichzeitiger Energieeffizienz. Ideal Standard, Bonn, bietet digitale Armaturentechnologie, die über ein Touchscreen ähnlich einem Smartphone bedient werden kann. Das funktionale, wie schnörkellose Design brachte der Linie ‘Evolution’ 2011 zudem den Design Plus Award ein. Wassermenge und Temperatur werden individuell geregelt und sollen laut Unternehmen Energiekosten sparen. Bereits jetzt ist das System darauf ausgelegt, künftig zentrale Funktionen im gesamten Bad zu übernehmen wie beispielsweise Duscharmatur, Toilettenspülung, Wannenzulauf bis hin zur Beleuchtung und angeschlossener Audiosysteme.
    Oftmals entscheiden Details über die Zufriedenheit des Gastes. Dazu gehören im Badezimmer beispielsweise Kosmetikspiegel und Haartrockner. Auch Aliseo, Wolfach, verbindet Komfort mit Nachhaltigkeit und hat den klassischen Haartrockner weiter entwickelt. Die Kombination eines High Speed Motors mit Spezialdüse und neuer Ionen-Trocknungstechnologie verspricht laut Unternehmen bis zu 50 Prozent weniger Trocknungszeit und entsprechender Energieeinsparung. Kosmetikspiegel sind mit energiesparender LED-Technologie ausgestattet und bieten dem Gast ein gleichmäßig beleuchtetes Sichtfeld. Der Vorteil für den Hotelier: Die Technik verbraucht bis zu 50 Prozent weniger Energie, ist wartungsfrei und glänzt mit einer hohen Lebensdauer von rund 30.000 Stunden.
    Licht ist nicht nur ein entscheidender Akteur im Badezimmer, sondern spielt eine immer wichtigere Rolle bei der Inszenierung der gewünschten Atmosphäre. Je nach Tageszeit verwandelt Licht den Frühstücksraum in ein Café mit lebendiger Stimmung oder in ein Restaurant mit diskreter Atmosphäre. Das ist nicht nur eine Entscheidung der Lichtquelle sondern der Lichtsteuerung. „Heute genießen Anlagen zur Lichtsteuerung in Hotellerie und Gastronomie große Akzeptanz“, betont Martin Krautter der Erco GmbH, Lüdenscheid. Das Light System Dali von Erco beispielsweise gebe damit Planern und Betreibern mehr Möglichkeiten die Räumlichkeiten und das gastronomische Konzept neu zu interpretieren. Mit wenigen Mausklicks können einfach und wirtschaftlich Leuchten im Innen- und Außenbereich gesteuert werden.
    „Gerade in Hotelbars ist Licht neben der Lage der Bar selbst, ein extrem wichtiges Gestaltungselement“, erklärt Hans Schönig. Es sorgt dafür, dass Getränke animierend in Szene gesetzt werden oder der Barkeeper eventuell von unten beleuchtet in diskrete und geheimnisvolle Aura gehüllt wird. Technisch gehört dabei der energiesparenden LED-Technologie die Zukunft, die in Punkto Lichtfarben und -wärme aufgeholt haben.
    Wie die Lichtkonzeption ausgerichtet ist, beeinflusst maßgeblich die Stimmung – ein wichtiger Baustein in Sachen Nachhaltigkeit: Denn Gäste, die sich wohlfühlen, kommen wieder.

  • NH Hoteles: 20%-Übernahme gescheitert: HNA steigt schnell wieder aus

    (Madrid, 16. Dezember 2011) Schwerer Schaden für NH Hoteles: Der im Mai verkündete Einstieg der chinesischen HNA-Gruppe kommt doch nicht zustande. Der Kauf von 20 Prozent der Aktien für rund 431 Millionen Euro werde nicht abgewickelt, berichtet die „Financial Times“ vor zwei Tagen. Daraufhin brach der Kurs der in Madrid börsennotierten Hotelkette um über zehn Prozent ein.
    Warum die HNA, Muttergesellschaft von Hainan Airlines, den Aktienkauf nicht realisieren will, ist bislang nicht bekannt. Damit bleibt NH Hoteles zunächst ohne große finanzielle Hilfe auf einem Schuldenberg von über eine Milliarde US-Dollar sitzen.
    Laut „FT“ will NH Hoteles weiterhin mit HNA einige Hotels in China entwickeln. Es werden rund 15 Millionen US-Dollar von HNA für den Vertragausstieg gezahlt, heißt es.

  • Bettensteuer: Matratzen-Maut in Dortmund auch für Geschäftsreisende

    (Dortmund, 16. Dezember 2011) Keine schönen Nachrichten zu Weihnachten: In Dortmund sollen ab dem nächsten Jahr auch Geschäftsreisende die Bettensteuer (5% auf Logisumsatz) zahlen. Die Matratzen-Maut für Privatgäste gilt bereits seit November 2010. Der Stadtkämmerer will einem Zeitungsbericht zufolge aber erst noch einen Musterprozess im Februar abwarten, ehe dies in Kraft tritt.
    Rund 700.000 Business Traveller in Dortmund werden davon betroffen sein. Die Stadt Dortmund wird in diesem Jahr schätzungsweise 1,1 Millionen Euro aus der Zwangsabgabe einnehmen. Der Vorstoß kommt von SPD und Grünen im Stadtparlament.
    Im Februar ist ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes zur Rechtmäßigkeit der Bettensteuer in deutschen Städten und Gemeinden zu erwarten.