(Bonn/Stuttgart/Dresden/Berlin, 14. Oktober 2011) Rochade bei der Steigenberger Hotel Group: Von Januar 2012 an wird Spiridon Sarantopoulos das 1 leiten. Zuletzt zeichnete der Hotelmanager für das 1 verantwortlich. Zum 1. April 2012 übernimmt Steffi Wisotzky die Direktion des Intercity Hotel Berlin Hauptbahnhof, das Ende 2013 eröffnet wird. Zurzeit führt die 34-Jährige das Intercity Hotel Dresden. Die Nachfolge von Steffi Wisotzky übernimmt Susann Starke, die bisher als Empfangs- und Reservierungsleiterin im InterCityHotel Dresden tätig ist.
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Umzug ins Ländle: Spiridon Sarantopoulos zieht es von Königswinter nach Stuttgart. Dort wird der erfahrene Hotelier vom 1. Januar 2012 an mit der Direktion des Deluxe Hotels Steigenberger Graf Zeppelin betraut. Sarantopoulos übernimmt in der schwäbischen Metropole ein jüngst komplett renoviertes Hotel, das sich in der Spitze des Stuttgarter Hotelmarktes platziert und unter den Top-Hotels in Deutschland rangiert. Das Gourmet-Restaurant Olivo trägt seit 13 Jahren einen Michelin-Stern und ist eine der besten gastronomischen Adressen der Stadt.
Spiridon Sarantopoulos leitet derzeit das Steigenberger Grandhotel Petersberg in Bonn-Königswinter, das er auch nach seinem Wechsel nach Stuttgart noch weiter betreuen wird. Zuvor war er drei Jahre für die Geschicke des Grandhotels Steigenberger Frankfurter Hof verantwortlich. Der gebürtige Münchner positionierte beide Grandhotels erfolgreich am Markt.
„Mit seiner langjährigen Erfahrung in der Spitzenhotellerie wird Spiridon Sarantopoulos das Steigenberger Graf Zeppelin in einem so wichtigen Markt wie Stuttgart weiterhin zu Höchstleistungen führen“, ist Arco Buijs, CEO der Steigenberger Hotels AG, überzeugt.
In Stuttgart übernimmt Sarantopoulos die Position von Bernd A. Zängle, der in das Steigenberger Hotel Hamburg wechselt.
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Steffi Wisotzky übernimmt das neue Intercity Hotel am Berliner Hauptbahnhof
Steffi Wisotzky leitet von April 2012 an das Intercity Hotel Berlin Hauptbahnhof. Das Haus in der Europacity am Berliner Hauptbahnhof wird mit 412 Zimmern das größte Intercity Hotel und das zukünftige Flaggschiff der Marke. Die Eröffnung ist für Ende 2013 geplant. Steffi Wisotzky wird das Hotel bereits während der Bau- und Pre-Opening-Phase betreuen.
Als gelernte Werbekauffrau begann Steffi Wisotzky ihre Karriere in einer Werbeagentur in Berlin und wechselte im Jahr 2000 zur Hotellerie. Im Steigenberger Parkhotel Dresden-Radebeul begann die gebürtige Thüringerin in der Marketing- und Verkaufsabteilung ihre Hotellaufbahn. Bereits ein Jahr später gewann Wisotzky den Förderpreis für Nachwuchsführungskräfte der Steigenberger Hotel Group, den Egon Steigenberger Preis. Es folgten verschiedene Positionen im Steigenberger Parkhotel Dresden-Radebeul, zuletzt als Business Development Manager. Im September 2007 übernahm sie die Direktion des Intercity Hotel Dresden und führt das Haus seit der Voreröffnungsphase.
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Die Nachfolge von Steffi Wisotzky übernimmt Susann Starke, die bisher als Empfangs- und Reservierungsleiterin im InterCityHotel Dresden tätig ist. Damit wird die 28-jährige die jüngste Direktorin innerhalb der Steigenberger Hotel Group. Susann Starke hat ihren Abschluss zur staatlich geprüften Assistentin für Hotelmanagement am Beruflichen Schulzentrum für Gastgewerbe in Dresden abgelegt. Sie begann ihre Karriere 2004 als Reservierungs-und Veranstaltungskoordinatorin im Steigenberger Hotel Bad Kissingen. Die gebürtige Dresdnerin zog es 2008 zurück in ihre Heimatstadt. Seitdem ist sie im Intercity Hotel Dresden als Empfangs- und Reservierungsleiterin tätig.
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Steigenberger Hotel Group: Sarantopoulos nach Stuttgart – Wisotzky nach Berlin
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Marriott Int.: JW Marriott jr überlässt Leitung COO Arne Sorenson
(Bethesda/USA, 14. Dezember 2011) Führungswechsel bei Marriott: Neuer Präsident und CEO wird zum 31. März 2012 die bisherige Nr. 2, COO Arne Sorsenson. J.W. „Bill“ Marriott jr. tritt dann zurück und übernimmt den Vorsitz des Verwaltungsrates (Board). In der 85-jährigen Geschichte des Hotelkonzern ist Sorenson der dritte CEO insgesamt. Neuer COO wird Robert McCarthy. Dies teilte Marriott International am Stammsitz in Bethesda/Maryland mit.
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Bill Marriott jr. feiert im nächsten Jahr sein 60-jähriges Wirken für die Familienfirma. Er holte seinen Nachfolger Arne Sorenson 1996 zu Marriott und baute ihn für die Führung – als Nicht-Familien-Mitglied ist dies sehr ehren- und vertrauensvoll – auf. Sorenson war u.a. Finanzchef und Leiter der Europa-Geschäfte, bevor er 2009 als COO in die oberste Führungsebene aufstieg. Ihm steht mit Bob McCarthy ein mit 35 Berufsjahren sehr erfahrener Hotelier zur Seite.
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Umfrage von hrs.de: 52% der Deutschen wollen 2012 mehrmals verreisen
(Köln, 14. Dezember 2011) Gute Aussichten für’s Reisejahr 2012: Knapp 52 Prozent der Deutschen wollen im Jahr 2012 zwei- bis dreimal die Koffer zu packen. Dies ist 1. Bei rund 13 Prozent sind sogar vier oder mehr Reisen in Planung. Lediglich eine Reise im Jahr 2012 steht bei knapp einem Viertel der Befragten auf der Agenda. Gut elf Prozent der Befragten sehen sich im kommenden Jahr komplett in heimischen Gefilden und packen voraussichtlich gar keine Koffer.
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Während sich bereits 2011 als erfreuliches Jahr für die Tourismus-Industrie erwies, sehen sich viele Deutsche für 2012 noch reisefreudiger: Jeder Vierte möchte im kommenden Jahr häufiger verreisen als 2011. Mit gut 27 Prozent planen besonders die jungen Befragten bis 29 Jahre ihre Koffer im Jahr 2012 häufiger zu packen. Bei den Umfrageteilnehmern ab 50 Jahren sind es hingegen nur 17,3 Prozent. Knapp zwei Drittel aller Befragten möchten im kommenden Jahr genauso viel reisen wie 2011. Seltener zu verreisen, planen hingegen nur 12,5 Prozent.
Wunsch nach Schnäppchen
Bei der Frage nach dem geplanten Urlaubsbudget zeigen sich die Deutschen trotz großer Reiselust jedoch eher sparsam. Gut die Hälfte der Befragten setzt für ihre Reisen im kommenden Jahr ein Budget von insgesamt bis zu 1.000 Euro pro Person an. Knapp 17 Prozent der Deutschen möchten mit maximal 1.500 Euro auskommen und bei etwas weniger als 14 Prozent sind es bis zu 2.000 Euro. Ein jährliches Urlaubsbudget von insgesamt bis zu 3.000 Euro pro Person steht 8,5 Prozent zur Verfügung. Bei weiteren 8,5 Prozent der Befragten sitzt das Geld deutlich lockerer. Sie planen für 2012 mit einer Urlaubskasse von mehr als 3.000 Euro pro Person. Erwartungsgemäß steigt die Ausgabenneigung mit den Lebensjahren. In der Altersklasse 50 plus liegt die Anzahl der Befragten, die mehr als 3.000 Euro investieren wollen, mit 12,7 Prozent mehr als doppelt so hoch wie bei den jungen Umfrageteilnehmern.
Anspruch ans Hotel: Gut aber günstig
Auch im Hotel möchten die Deutschen Schnäppchen machen. Mehr als ein Drittel der Befragten plant, im Urlaub maximal 50 Euro pro Nacht für ein Hotelzimmer auszugeben. Ein weiteres Drittel ist bereit, bis zu 75 Euro pro Zimmer zu zahlen. Bis zu 100 Euro aus ihrem Urlaubsbudget würden rund 19 Prozent der Befragten für eine Hotelübernachtung einplanen. Nur knapp neun Prozent sind gewillt, mehr als 100 Euro pro Hotelübernachtung zu entrichten.
Annähernd 44 Prozent der Befragten bevorzugen für den Urlaub 2012 ein Mittelklassehotel im Drei-Sterne-Bereich. Auf Platz zwei der gefragtesten Hotels rangieren Vier-Sterne-Häuser. Knapp ein Drittel wünscht sich ein Hotel dieser Kategorie. Zwei-Sterne-Hotels kommen für 18,2 Prozent der Umfrageteilnehmer am ehesten in Betracht und damit bedeutend häufiger als Fünf-Sterne-Häuser. Letztere bevorzugen lediglich 5,5 Prozent der Umfrageteilnehmer. Auffällig ist, dass der Wunsch nach Komfort und Luxus mit dem Alter der Urlauber steigt. Hotels im Zwei-Sterne-Bereich können sich knapp 24 Prozent der Befragten bis 29 Jahre vorstellen. In der Altergruppe 50 Jahre und älter sind es nur noch 12,7 Prozent, die sich gerne in einem Hotel dieser Kategorie zur Ruhe betten würden. Analog dazu können sich gut doppelt so viele Ältere einen Aufenthalt in einem Fünf-Sterne-Hotel vorstellen wie Jüngere unter 30 Jahren.
Frauen setzen auf Erholung, Männer auf Kultur
Zwei klare Sieger zeigt die Studie bei der Frage nach dem bevorzugten Urlaub: Mit jeweils knapp 50 Prozent stehen 2012 vor allem Strandurlaube und Städtereisen hoch im Kurs. Frauen legen darüber hinaus besonderen Wert auf Wellness. Danach sehnen sich rund 27 Prozent der weiblichen Befragten, aber nur 19 Prozent der Männer. Das starke Geschlecht sprach sich häufiger als die Damen für Bildungsreisen und Skiurlaub aus. Auch altersbezogene Unterschiede deckte die Umfrage auf: Die Lust auf ein paar erholsame Tage oder Wochen am Meer sowie der Wunsch nach einem Skiurlaub sinken mit zunehmendem Alter deutlich. Auf der anderen Seite sind es vor allem Ältere, die zu Rucksack und Stock greifen: Einen klassischen Wanderurlaub planen 12,5 Prozent der Befragten unter 30 Jahren, aber 21,4 Prozent der Altersgruppe 50 Jahre und älter.
TUI Konzern geht gestärkt aus Geschäftsjahr 2010/11 hervor
Umsatz und operatives Ergebnis trotz Unruhen in Nordafrika gesteigert – Touristik-Rekordergebnis in Skandinavien und Großbritannien – Kapitalbindung in der Containerschifffahrt um eine Milliarde Euro gesenkt – Nettoverschuldung signifikant auf rund 800 Millionen Euro reduziert
(Hannover, 14. Dezember 2011) Der 1 geht gestärkt aus einem für die Tourismusindustrie herausfordernden Jahr hervor. Umsatz, operatives Ergebnis und Konzernergebnis konnten im Geschäftsjahr 2010/11 gesteigert und die Nettoverschuldung signifikant gesenkt werden. „Wir haben bewiesen, dass unser Geschäftsmodell auch in schwierigen Zeiten robust ist. Differenzierte Produkte und maximale Flexibilität bei bestmöglicher Steuerung auf die eigenen Kapazitäten haben dazu geführt, dass wir unser Ergebnis trotz hoher Belastungen durch die Nordafrikakrise steigern konnten“, sagt Dr. Michael Frenzel.
Der Umsatz wuchs um 7 Prozent auf rund 17,5 Milliarden Euro (Vorjahr 16,4 Milliarden). Das operative Ergebnis (bereinigtes EBITA) liegt mit 600 Millionen Euro um 2 Prozent über dem Vergleichswert (Vorjahr 589 Millionen Euro), trotz Belastungen in Höhe von 83 Millionen Euro durch die Unruhen in Nordafrika. Das Konzernergebnis konnte um 4 Prozent auf 118 Millionen Euro gesteigert werden (Vorjahr 114 Millionen Euro). Der im TUI Konzernergebnis enthaltene Ergebnisanteil der Containerschifffahrt liegt bei -2 Millionen Euro (Vorjahr 150 Millionen Euro). TUI hat im Geschäftsjahr 2010/11 große Fortschritte bei der Rückführung der Verschuldung gemacht. So konnte die Kapitalbindung in der Containerschifffahrt um eine Milliarde Euro reduziert werden. Die Nettoverschuldung im Konzern wurde dadurch insgesamt um rund 1,5 Milliarden Euro auf 817 Millionen Euro zurückgeführt.
Für das Geschäftsjahr 2011/12 ist TUI vorsichtig optimistisch und rechnet mit einem moderaten Zuwachs bei Umsatz und operativen Ergebnis. „Das Umfeld bleibt zwar angesichts des sich abschwächenden wirtschaftlichen Wachstums in Europa und der unverändert hohen Energiekosten herausfordernd. Wir gehen jedoch gestärkt in das neue Jahr und werden unsere erfolgreiche Strategie der differenzierten Produkte weiter konsequent verfolgen“, so TUI Vorstandschef Frenzel zu den Aussichten. Insgesamt erwartet der Vorstand für den TUI Konzern im Geschäftsjahr 2011/12 ein positives Konzernergebnis.
Detailentwicklung TUI Travel
TUI Travel hat sich im Berichtsjahr insgesamt positiv entwickelt. Die Auswirkungen der Unruhen in Nordafrika konnten mit Ausnahme Frankreichs in allen übrigen Quellmärkten durch flexibles Kapazitätsmanagement begrenzt werden. Vor allem in Großbritannien haben sich die TUI Veranstalter besser als der Wettbewerb entwickelt. TUI Travel konnte den Umsatz um gut 7 Prozent auf 16,9 Milliarden Euro steigern (Vorjahr 15,8 Milliarden Euro), im Wesentlichen eine Folge von höheren Gästezahlen im Bereich Mainstream. Das operative Ergebnis (bereinigtes EBITA) verbesserte sich trotz Belastungen aus der Nordafrikakrise (74 Millionen Euro) auf knapp 500 Millionen Euro (Vorjahr 485 Millionen Euro). Das entspricht einem Plus von gut 3 Prozent. Neben der Fokussierung auf differenzierte, exklusive Produkte hat auch die Umsetzung der Turnaround- und Kostensenkungsprogramme in Großbritannien und Kanada zur Ergebnisverbesserung beigetragen. Das berichtete Ergebnis der TUI Travel kletterte im Vergleich zum Vorjahr um rund 220 Millionen Euro auf 321 Millionen Euro (Vorjahr 102 Millionen Euro). Im Vorjahr war das berichtete Ergebnis vor allem durch Einmalbelastungen in Höhe von 123 Millionen Euro als Folge des Vulkanausbruchs in Island geprägt
Die Zahl der Gäste im wichtigsten Bereich Mainstream stieg um gut 4 Prozent auf mehr als 20 Millionen Kunden (Vorjahr 19,5 Millionen Kunden).
Detailentwicklung TUI Hotels & Resorts
Der Gesamtumsatz der Hotelsparte stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum leicht auf rund 781 Millionen Euro (Vorjahr 772 Millionen Euro; +1 Prozent). Grund hierfür waren die um 2,7 Prozentpunkte verbesserte Auslastung sowie die um 1,8 Prozent höheren durchschnittlichen Erlöse pro Bett. Die Kapazität wurde im Berichtsjahr leicht ausgebaut (+1,1 Prozent). Auch die Ergebnisentwicklung des Hotelbereichs war durch die Unruhen in Nordafrika und die sich dadurch veränderten Buchungsströme gekennzeichnet. Geringere Auslastungen und Raten der TUI Hotels in Ägypten konnten durch Zuwächse in Spanien und der Karibik nicht völlig kompensiert werden. Der Nordafrikaeffekt beläuft sich insgesamt nur auf 9 Millionen Euro. Das operative Ergebnis (bereinigtes EBITA) lag mit 145 Millionen Euro annähernd auf dem Vorjahresniveau (Vorjahr 148 Millionen Euro).
Vor allem die Hotels der Marke Riu konnten ihre Auslastung und ihre durchschnittlichen Erlöse pro Bett steigern. So stieg etwa die Auslastung auf den Kanarischen Inseln als direkte Folge der Nordafrikakrise um 8,8 Prozentpunkte auf 91,2 Prozent. In der Karibik profitierte Riu von einer anziehenden Nachfrage aus Nordamerika. Insgesamt stieg die Auslastung in den Riu Fernreisezielen um 3,5 Prozentpunkte auf 79,8 Prozent. Auch die TUI Hotelmarken Robinson, Grupotel und Grecotel entwickelten sich positiv im Berichtszeitraum. Erwartungsgemäß schwächer schnitt wegen der Buchungsschwäche für Nordafrika dagegen die Marke Iberotel im Zielgebiet Ägypten ab.
Detailentwicklung Kreuzfahrten
Die Sparte umfasst neben Hapag-Lloyd Kreuzfahrten das Gemeinschafts-unternehmen TUI Cruises (at Equity Konsolidierung; Umsatz nicht ausgewiesen).
Hapag-Lloyd Kreuzfahrten konnten den Umsatz im Berichtsjahr um rund
12 Prozent auf rund 201 Millionen Euro steigern. Das operative Ergebnis der Sparte Kreuzfahrten (bereinigtes EBITA) verbesserte sich im Geschäftsjahr 2010/11 auf rund 11 Millionen Euro (Vorjahr 8 Millionen Euro), trotz Vorlaufkosten für die Flottenerweiterung der Sparte Kreuzfahrten und die Indienststellung eines Schiffes bei TUI Cruises. Das entspricht einem Ergebniszuwachs um rund 47 Prozent.
Hapag-Lloyd konnte die Auslastung der Flotte im Berichtszeitraum um
3 Prozentpunkte auf 76,7 Prozent verbessern. Die Durchschnittsrate pro Tag und Passagier lag bei 422 Euro und damit 2,2 Prozent über dem vergleichbaren Vorjahreswert. Die Flotte von TUI Cruises war im Geschäftsjahr 2010/11 mit 100 Prozent ausgelastet. Das entspricht einer Steigerung von 12,8 Prozentpunkten zum Vergleichszeitraum. Die durchschnittliche Rate pro Passagier und Tag stieg um 2,7 Prozent auf 152 Euro.
Entwicklung Containerschifffahrt
Der im TUI Konzernergebnis enthaltene Anteil der Containerschifffahrt liegt bei -2 Millionen Euro (Vorjahr 150 Millionen Euro). In diesem Rückgang spiegeln sich im Wesentlichen der signifikant gestiegene Bunkerpreis, unzureichende Frachtraten und ein schwächerer US-Dollar im Vergleich zum Euro wider. Zudem war das Marktumfeld durch hohen Wettbewerbsdruck gekennzeichnet. Als Folge konnten die gestiegenen Transportkosten nur bedingt durch die Frachtraten kompensiert werden. Im TUI AG Geschäftsjahr 2010/11 beförderte Hapag-Lloyd insgesamt 5,1 Millionen Standardcontainer TEU (Vorjahr 4,9 Millionen TEU). Das durchschnittliche Frachtratenniveau lag bei 1.564 US-Dollar je TEU (Vorjahr 1.505 US-Dollar je TEU).
Ergebnisse des GfK Global Trust Reports 2011: Wem die Deutschen vertrauen
(Nürnberg, 14. Dezember 2011) Der GfK Verein hat in 25 Ländern die Vertrauensfrage gestellt: Welche Wirtschaftsbranchen und Institutionen genießen das Vertrauen der Bevölkerung? Die Deutschen setzen am meisten auf das Handwerk, am wenigsten vertrauen sie Banken und Versicherungen. Polizei, Justiz und Bundeswehr konnten bei den Institutionen die höchsten Werte erzielen. Die politischen Parteien hingegen stehen auf der Vertrauensskala ganz unten.
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Die Wirtschafts- und Finanzkrise hat Spuren hinterlassen: Nur 36 Prozent der Deutschen haben Vertrauen in Banken und Versicherungen – sie bilden damit das Schlusslicht bei der Bewertung von Wirtschaftsbranchen. Der Vergleich mit anderen europäischen Ländern zeigt, dass die Finanzinstitutionen in Italien (24 Prozent), Spanien (30 Prozent) und Frankreich (35 Prozent) noch schlechtere Werte aufweisen. Dafür schätzen die Deutschen das Handwerk am meisten: 88 Prozent der Befragten vertrauen diesem Wirtschaftszweig. Das wird nur in den Niederlanden mit einem Vertrauenswert von 90 Prozent übertroffen.
Staatliche Stellen liegen in Deutschland weit vorne
In Deutschland führen staatliche Institutionen das Vertrauens-Ranking an, was ein Beleg für eine gut funktionierende Demokratie sein kann. An der Spitze steht mit Abstand die Polizei, der 85 Prozent der Deutschen vertrauen. Gute Werte erzielen auch Justiz und Gerichte mit 67 Prozent, Militär und Armee mit 62 Prozent sowie Ämter, Behörden und Verwaltung mit 59 Prozent. Aber nur 29 Prozent vertrauen der Regierung. Wenig Zuversicht haben die Deutschen auch in die Nichtregierungsorganisationen – sie erreichen mit 27 Prozent den schlechtesten Wert in Europa. Am wenigsten vertrauen die Deutschen den politischen Parteien – sie erlangen nur 17 Prozent. Andere europäische Länder zeigen allerdings noch größeren Politikverdruss: In Frankreich liegt der Vertrauenswert der Parteien bei 12 Prozent, in Italien und Spanien bei nur jeweils 9 Prozent.
Vertrauensvolles Miteinander in Europa
Trotz der für viele Menschen unsicheren Zeiten ist kein allgemeiner Vertrauensverfall zu erkennen. 77 Prozent der Deutschen gaben an, dass sie Mitmenschen allgemein voll und ganz bzw. überwiegend vertrauen. Nur 21 Prozent sagen, dass sie wenig oder überhaupt kein Vertrauen in andere haben. In Europa wird das Miteinander insgesamt eher positiv eingeschätzt: Eine deutliche Mehrheit der untersuchten Länder weist bei dieser Frage Werte von mehr als 70 Prozent auf. Nur die Italiener legen ein gewisses Misstrauen an den Tag: Lediglich 49 Prozent vertrauen ihren Mitmenschen. Dieser Wert wird mit 47 Prozent nur von Argentinien, Ägypten und Nigeria unterboten.
“Dabei zeigt sich in vielen Ländern ein klarer Zusammenhang zwischen dem Vertrauen in die Mitmenschen und die Polizei und dem Grad der Demokratisierung eines Landes. Wo Offenheit und Transparenz vorherrschen, begegnet man in der Regel auch den Mitmenschen und der Polizei mit mehr Vertrauen. Dies trifft beispielsweise auf Deutschland, Schweden oder auch auf Kanada zu”, kommentiert Raimund Wildner, Geschäftsführer des GfK Vereins, die Ergebnisse.
Weltweit ist Vertrauen in Militär und Kirche groß
Im internationalen Vergleich verschiedener Institutionen können Militär und Armee mit 79 Prozent das größte Vertrauen verbuchen. Dabei zeigt sich ein international einheitliches Bild. In Frankreich, Großbritannien, Polen, den USA, Brasilien und Japan beispielsweise liegt das Militär bzw. die Armee ganz vorne. Auf Rang zwei folgen mit 59 Prozent die Medien (TV, Radio, Zeitungen). Der Kirche vertrauen im Durchschnitt über alle untersuchten Länder 56 Prozent. Es folgen die Medien, die in Indien und Indonesien mit 81 bzw. 77 Prozent jeweils auf Platz zwei stehen. Der Kirche wird in Südafrika mit 82 Prozent das meiste Vertrauen entgegengebracht, doch auch in den USA ist mit 78 Prozent das Vertrauen in diese Institution überdurchschnittlich hoch und in Russland ist die Kirche mit 60 Prozent Vertrauenschampion der Organisationen. Dagegen ist in Deutschland das Vertrauen mit nur 40 Prozent deutlich geringer.
Heterogenes Bild beim Vertrauen in einzelne Branchen
Über die 25 Länder insgesamt betrachtet, liegen bei den Wirtschaftsbereichen die Unterhaltungselektronik- und Haushaltsgerätehersteller sowie die Lebensmittelhersteller an der Spitze, diesen Branchen vertrauen mehr als 70 Prozent. Jedoch zeigen sich Unterschiede zwischen den Ländern: In Großbritannien, den USA und Japan führt die Unterhaltungselektronik- und Haushaltsgerätebranche das Ranking an. In Deutschland, Italien und Polen steht das Handwerk an der Spitze. Die Franzosen halten den Handel für besonders verlässlich und in Brasilien vertrauen die Menschen vor allem den Arzneimittelherstellern. In Südafrika, wo das Vertrauen in die Wirtschaft generell besonders hoch ist, liegen die Lebensmittelhersteller mit 83 Prozent vorne, während sie global an zweiter Stelle stehen.
Zur Studie
Die Ergebnisse sind ein Auszug aus dem GfK Global Trust Report 2011 und basieren auf rund 28.000 Interviews, die im Auftrag des GfK Vereins im Herbst 2011 weltweit in insgesamt 25 Ländern durchgeführt wurden. Grundlage der Untersuchung ist die Abfrage des Vertrauens in elf Institutionen, elf Branchen und in die Mitmenschen allgemein mittels folgender Skala: “vertraue ich voll und ganz”, “vertraue ich überwiegend”, “vertraue ich weniger”, “vertraue ich überhaupt nicht”. Der GfK Global Trust Report wird künftig jährlich veröffentlicht.
Meritus Hotels & Resorts ist Singapurs bekannteste Traditionsmarke
(Singapur, 14. Dezember 2011) Meritus Hotels & Resorts wurde bei den Singapore Prestige Brand Awards (SPBA) 2011 durch den Most Popular Heritage Brand Award zur bekanntesten Traditionsmarke Singapurs gekürt. Die Auszeichnung wird nach einer öffentlichen Wahl, bei welcher der Gewinner aus den für den diesjährigen Preis Heritage Brand Award zur Wahl Stehenden ermittelt wird, vegeben.
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Sowohl der Heritage Brand Award als auch der Most Popular Heritage Brand Award wurden dem CEO von Meritus Michael Sengol durch Tharman Shanmugaratnam, Singapurs Deputy Prime Minister und Minister for Finance and Manpower, überreicht. Dieser nahm als Ehrengast an der renommierten Preisverleihung, die am 8. Dezember im Raffles City Convention Centre stattfand, teil.
“Das ist ein toller Sieg für Meritus Hotels & Resorts”, kommentierte Sengol. “Der Preis würdigt unsere 40-jährige Tradition als Singapurs Symbol für erstklassige Gastfreundschaft und erhöht den Wert unserer Marke zusätzlich, während wir unsere Präsenz international stärker ausweiten.”
Wie bereits seit 10 Jahren werden bei den SPBA effektiv durch verschiedene Branding-Massnahmen entwickelte und gesteuerte Marken aus Singapur ausgezeichnet. Angesichts der wachsenden Anzahl an heimischen Marken, die sich zu bekannten Markennamen entwickeln, ist diese geschätzte Auszeichnung unzweifelhaft ein wichtiger Meilenstein beim Branding jeder inländischen Marke. Der Preis dient zudem als Messlasse für Organisationen, die so ihren Markenwert an ihren Konkurrenten messen können. Die SPBA haben sich als renommierte Branding-Preisverleihung etabliert, deren Preise für inländische Markenbesitzer äusserst attraktiv sind. Die SPBA sind auch heute eine effektive Plattform für Unternehmen, die nach einer Position als Qualitätsmarken in Singapur streben und dadurch ihre Expansionspläne im Ausland vorantreiben möchten.
In diesem Jahr wetteiferten insgesamt 44 etablierte Marken aus Singapur um die begehrten Auszeichnungen der SPBA, die in den fünf folgenden Hauptkategorien vergeben werden: SPBA – Promising Brands (“vielversprechende Marken”), SPBA – Established Brands (“etablierte Marken”), SPBA – Heritage Brands (“traditionsreiche Marken”), SPBA – Regional Brands (“regionale Marken”) und SPBA – Special Merit. (“besonderer Verdienst”).
Die Kategorie “Heritage Brand” würdigt inländische Marken, die sich seit bereits über 30 Jahren bewährt haben und durch bemerkenswerte Branding-Strategien auszeichnen konnten. Die Teilnehmer wurden von einer angesehenen Jury im Hinblick auf Markentradition und -identität, den Markenstrategieplan und Markenentwicklung und -erfolg bewertet.
1Meritus Hotels & Resorts ist ein Teilbereich der Overseas Union Enterprise Limited (OUE), der sich auf das Gastgewerbe konzentriert. Das Unternehmen zählt zu den wichtigsten Akteuren im asiatischen Immobiliensektor und ist einer der wenigen vollständig integrierten Immobilienentwickler in Singapur, der ein umfassendes Portfolio an erstklassigen Immobilien für den Einzelhandels-, Gewerbe- und Wohnungssektor sowie für das Gastgewerbe besitzt.
Als preisgekrönte Marke im Gastgewerbe steht Meritus stellvertretend für asiatische Gastfreundschaft und das asiatische Kulturerbe. Luxusimmobilien des Unternehmens sind an strategisch wichtigen Standorten wie beispielsweise Grossstädten und idyllischen Urlaubsresorts in Singapur, Malaysia, dem chinesischen Festland und bald auch — überall auf der Welt. Das aktuelle Unternehmensportfolio umfasst das Vorzeigeobjekt Mandarin Orchard Singapore sowie Marina Mandarin Singapore, Meritus Pelangi Beach Resort & Spa Langkawi, Shanghai JC Mandarin, Meritus Mandarin Haikou und Meritus Shantou China.
Bahn frei – Südtiroler Falkensteiner Häuser profitieren vom Tourismus-Investment
Mehr Service für die Urlauber – Südtirols Tourismus wartet heuer mit zwei Neuerungen auf: der umweltfreundlichen Anreise mit der Bahn direkt in die Skigebiete Kronplatz oder Sextener Dolomiten und der Verbindung der Skigebiete Gitschberg und Jochtal mit einem Lift. Zwei touristische Erneuerungen, die sich direkt auf den Gästeservice zweier Falkensteiner Hotels auswirken.
(Wien/Vahrn, 14. Dezember 2011) Ab dieser Wintersaison h aben es Skifahrer in der Region rund um das Skigebiet Kronplatz bis hin zum Skigebiet Sextener Dolomiten noch komfortabler. Die neue Ski-Shuttle-Bahn bringt Wintersportbegeisterte unter anderem direkt zur Talstation Percha bei Bruneck.
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Vom 1 direkt ins Skigebiet Kronplatz
Ab Dezember 2011 sorgt die staufreie Direktverbindung auf Schienen für grenzenloses Skivergnügen. Direkt hinter dem Hotel befindet sich der Bahnhof und ist bequem zu Fuß erreichbar. Von dort geht es in nur 15 Minuten zur Piste. Zeitgleich eröffnet auch die Piste Ried samt Liftanlage am Kronplatz. Der Lift hat eine Beförderungskapazität von 3.200 Personen pro Stunde, die Piste eine Länge von 7 Kilometern und 1.355 Metern Höhenunterschied.
„Der Kronplatz ist der Skiberg Südtirols schlechthin und das Falkensteiner Familienhotel Lido Ehrenburgerhof liegt direkt im Herzen der Region. Wir freuen uns über diesen grünen Schritt, der ein umweltfreundliches und nachhaltiges Zeichen setzt. Speziell im Winter verlangen oft kilometerlange Staus in den Tälern viel von der Umwelt und der Geduld der Autofahrer ab. Die Ski-Shuttle-Bahn bietet hier die ideale Lösung. Für unser Stammhaus, das Hotel Lido Ehrenburgerhof, ist es zusätzlich zum umfangreichen Hotelservice für Familien, eine gewinnbringende Erweiterung. Wir freuen uns darauf, den Gästen den schnellstmöglichen, stressfreien und komfortablen Shuttle offerieren zu können“, so der Aufsichtsratsvorsitzende der Falkensteiner Michaeler Tourism Group AG Erich Falkensteiner.
Gitschberg und Jochtal – eine Bah n die verbindet
Neu in der Südtiroler Region Gitschberg/Jochtal ist ab diesem Skiwinter die Verbindungsbahn, die Gitschberg und Jochtal zu einem 44 Pistenkilometer großen Skigebiet vereint.
„Als Highlight für unsere Winter-Genussurlauber liegt es gleich um die Ecke des Falkensteiner Hotel & Spa Falkensteinerhof in Vals. Das bedeutet, ab heuer muss man sich nicht mehr für ein Skigebiet entscheiden, sondern kann durch die Verbindungsbahn in beiden seine Schwünge ziehen. Für unsere internationalen Gäste, speziell aus Deutschland, Österreich und Italien, sind die Neuerungen in beiden Skigebieten ein weiteres Zeichen, dass wir uns hier in Südtirol nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen, sondern dort wo es nötig ist, in den Tourismus investieren“, so der geschäftsführende Gesellschafter von Falkensteiner Südtirol Andreas Falkensteiner.
GfK-Studie zur Kaufkraft: Konsumpotenzial in Deutschland stagniert 2012
(Nürnberg, 14. Dezember 2011) Im Jahr 2012 werden die Deutschen nominal rund 400 Euro pro Kopf mehr für ihre Ausgaben zur Verfügung haben als im Jahr 2011. Das zeigt die Studie “GfK Kaufkraft Deutschland 2012” der GfK GeoMarketing. Dieser Zuwachs dürfte jedoch durch steigende Preise fast vollständig aufgezehrt werden. Die Konsumpotenziale der Verbraucher sind regional sehr verschieden. Als kaufkraftstärkstes Bundesland wird Bayern vom Stadtstaat Hamburg abgelöst.
GfK GeoMarketing prognostiziert für das kommende Jahr 2012 eine Kaufkraftsumme der Deutschen von insgesamt 1.636,2 Milliarden Euro. Jedem Bundesbürger werden demnach im Durchschnitt 20.014 Euro für Konsum, Miete oder andere Lebenshaltungskosten zur Verfügung stehen. GfK GeoMarketing geht davon aus, dass die Kaufkraft im Prognosezeitraum 2012 aufgrund der zu erwartenden positiven Arbeitsmarkt- und Lohnentwicklung um 2 Prozent wachsen wird. Das entspricht 413 Euro pro Kopf und bundesweit einem Plus von 32,8 Milliarden Euro gegenüber dem Jahr 2011.
Die reale Kaufkraft der Deutschen wird im kommenden Jahr jedoch stagnieren. Die Bundesbank prognostiziert derzeit eine Inflation von 1,8 Prozent. Das gleicht das nominale Wachstum der Kaufkraft nahezu wieder aus. Die Wachstumschancen für die Wirtschaft, insbesondere des Einzelhandels, hängen damit weiterhin direkt von einem guten Konsumklima, also der Stimmung und dem Vertrauen der Konsumenten ab.
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Bundesländer: Hamburg überholt Bayern
Die drei Stadtstaaten Bremen, Hamburg und Berlin sind in diesem Jahr die Gewinner auf der Ebene der Bundesländer, da sie die deutlichste Veränderung des Indexwerts gegenüber dem Vorjahr verzeichnen können. Die Einwohner Bremens und Hamburgs werden im kommenden Jahr durchschnittlich 18.684 Euro beziehungsweise 21.985 Euro Kaufkraft pro Kopf besitzen. Aufgrund dieser Tatsache hat erstmalig seit 2007 nicht mehr Bayern, sondern Hamburg die Spitzenposition unter den Bundesländern inne.
Im Ranking der Bundesländer haben sich ansonsten keine Änderungen ergeben. Nach wie vor belegen die ostdeutschen Bundesländer die hinteren Plätze. Das Schlusslicht Sachsen-Anhalt verfügt über eine Kaufkraft von 16.606 Euro pro Einwohner und damit mehr als 5.300 Euro pro Kopf weniger als der Spitzenreiter Hamburg.
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Stabiles Kreisranking
Ein ähnliches Bild ergibt sich auf der Ebene der 412 Stadt- und Landkreise. Hier haben sich in der Reihenfolge keine gravierenden Unterschiede unter den 25 kaufkraftstärksten Kreisen ergeben. Lediglich der Landkreis Miesbach in Bayern verbessert seine Position um 9 Plätze nach oben. Die Rangfolge der Top 10 entspricht den Vorjahresergebnissen. Mit Abstand liegen der hessische Hochtaunuskreis (29.285 Euro pro Kopf) und der bayerische Landkreis Starnberg (29.142 Euro pro Kopf) an der Spitze. Auf einem ähnlichen Kaufkraftniveau befinden sich die nachfolgenden Platzierungen: der Landkreis München, der Landkreis Main-Taunus-Kreis, der Stadtkreis München und der Landkreis Ebersberg, deren Bewohner im Schnitt zwischen 27.877 Euro und 26.704 Euro pro Kopf und damit 33 bis 39 Prozent mehr Kaufkraft als der Bundesdurchschnitt besitzen.
Die Hälfte der 25 Kreise mit der im bundesweiten Vergleich höchsten Kaufkraft liegen in Bayern. Die kaufkraftstärksten ostdeutschen Landkreise befinden sich alle in Brandenburg. Es handelt sich um den Landkreis Potsdam-Mittelmark auf Rang 165 (19.898 Euro pro Kopf), den Stadtkreis Potsdam auf Rang 187 (19.575 Euro pro Kopf) sowie den Landkreis Oberhavel auf Rang 241 (18.941 Euro pro Kopf).
Stadtkreise im Kaufkraftvergleich
Die zehn kaufkraftstärksten Kreise sind – mit Ausnahme von München und Erlangen – allesamt Landkreise. Denn die durchschnittliche Kaufkraft in Großstädten wird beispielsweise durch den hohen Anteil von jungen Menschen wie Studenten mit geringerem Einkommen gesenkt. Die einkommensstärkeren Bevölkerungsschichten hingegen bevorzugen häufig die Wohngebiete außerhalb der Städte. Werden nur die 111 Stadtkreise aller 412 Kreise analysiert, ergibt sich folgendes Bild: Die fünf kaufkraftstärksten Städte sind München (Index: 137,2) Erlangen (Index: 125), Düsseldorf (Index: 120,9) Baden-Baden (Index: 119) und Frankfurt am Main (Index: 117,5) mit einer Kaufkraft von 27.464 Euro bis 23.510 Euro pro Kopf. Am anderen Ende befindet sich – trotz einer deutlichen positiv prognostizierten Entwicklung – die Stadt Bremerhaven mit 16.439 Euro pro Kopf (Index: 82,1), gefolgt von Wismar (Index: 82,7) und Halle an der Saale (Index: 83,6), Brandenburg an der Havel (Index: 83,9) und Stralsund (Index: 84,2).
Kaufkraftentwicklungen
Bei der Betrachtung der Entwicklung des Indexwerts im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich, dass sich unter den zehn Kreisen mit der höchsten positiven Veränderung sechs bayerische Kreise befinden, angeführt von Starnberg, Garmisch-Patenkirchen und Miesbach.
Unter den Top 25 mit der höchsten positiven Veränderung befindet sich lediglich ein ostdeutscher Kreis, der Stadtkreis Potsdam, der um 25 Plätze auf Rang 187 klettert. Die meisten Plätze hat im Vergleich zum Vorjahr Bremen gut gemacht. Die Hansestadt klettert von Platz 252 um 33 Plätze nach oben auf Platz 219.
Zur Studie
Die GfK Kaufkraft ist definiert als die Summe aller Nettoeinkünfte der Bevölkerung, bezogen auf den Wohnort. Neben dem Nettoeinkommen aus selbstständiger und nichtselbstständiger Arbeit werden ebenso Kapitaleinkünfte und staatliche Transferzahlungen wie Arbeitslosengeld, Kindergeld und Renten zur Kaufkraft hinzugerechnet. Von diesem verfügbaren Einkommen werden alle Ausgaben eines Verbrauchers wie Lebenshaltungskosten, Versicherungen, Miete und Nebenkosten wie Gas oder Strom, Bekleidung oder das Sparen beglichen. Folglich bedeutet ein nominaler Anstieg der Kaufkraft nicht zwangsläufig, dass jedem Einzelnen real mehr Geld zur Verfügung steht, wenn die aufgeführten Ausgaben steigen. Darüber hinaus ist auch zu berücksichtigen, dass die Kaufkraft einer Region ein Durchschnittswert der dort lebenden Bevölkerung ist und nichts über die Kaufkraft einzelner Individuen, die Kaufkraft je Haushalt oder über die dahinter liegende Einkommensverteilung und damit die Schere zwischen “arm” und “reich” aussagt.
Basis der Berechnung sind neben der Lohn- und Einkommenssteuerstatistik einschlägige Statistiken zur Berechnung der staatlichen Leistungen sowie Prognosewerte der Wirtschaftsinstitute. Die Kaufkraft für Deutschland wird seit 1937 von der GfK berechnet. Die GfK Kaufkraftdaten für das neue Jahr sind jeweils zum 1. Januar für alle deutschen Stadt- und Landkreise, für alle Gemeinden und Postleitzahlengebiete sowie für 2,5 Millionen Straßenabschnitte verfügbar.
TUI beschliesst Andienung von 33,3 Prozent der Hapag-Lloyd Anteile an das Albert Ballin Konsortium
(Hannover, 14. Dezember 2011) Der TUI Konzern macht einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zur Trennung von der Containerschifffahrt. Der Vorstand der TUI AG hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, einen Anteil in Höhe von 33,3 Prozent an Hapag-Lloyd dem Hamburger Konsortium Albert Ballin anzudienen. Damit macht TUI von seinem bis spätestens 2. Januar 2012 auszuübenden vertraglich vereinbarten Ausstiegsrecht Gebrauch. „Unser Ausstieg aus der Containerschifffahrt ist vor mehr als drei Jahren mit allen Partnern im Hamburger Konsortium festgeschrieben worden. Im laufenden Jahr haben wir unsere Kapitalbindung bereits um eine Milliarde Euro zurückgeführt. Die Ausübung unseres Andienungsrechts ist jetzt der nächste konsequente Schritt“, sagt TUI Vorstandschef Dr. Michael Frenzel.
Falls es in einem ersten Schritt der Andienung auf dem Verhandlungsweg nicht zu einer Einigung über den Wert der Beteiligung kommt, wird der Verkehrswert von einem Wirtschaftsprüfer als Schiedsgutachter unter Anwendung der Grundsätze des IDW S1 auf Basis der erwarteten zukünftigen Ertragskraft der Hapag-Lloyd ermittelt. Sollte nicht bis spätestens Ende September 2012 ein Kaufvertrag mit Albert Ballin zustande gekommen sein, ist TUI frei, die Mehrheit an Hapag-Lloyd an Investoren zu verkaufen. In diesem Fall könnte TUI alle ihre noch verbliebenen Anteile veräußern. Das Hamburger Konsortium müsste dann die zur Erlangung der Mehrheit erforderlichen Anteile an Hapag-Lloyd ebenfalls an diesen Investor zum gleichen Preis verkaufen.
Derzeit beträgt der TUI Anteil an Hapag-Lloyd rund 38,4 Prozent.
13. S.Pellegrino Kulinarische Auslese: Nächste Preisverleihung mit über 60 Spitzenköchen am 6. Februar 2012
(München, 14. Dezember 2011) Gipfeltreffen der Spitzenköche: Am 06. Februar 2012 treffen sich im „Teatro“ in München Spitzenköche mit gemeinsam rund 100 Sternen sowie 400 Gäste, um die 13. Ausgabe der„S.Pellegrino Kulinarischen Auslese“ zu präsentieren. Im Mittelpunkt des Abends – durch das Programm führt wie in den Vorjahren TV-Moderator Markus Lanz – steht aber die Frage, wer zu den besten Küchenchefs Deutschlands und Österreichs gehört. Die „S.Pellegrino Kulinarische Auslese“ erscheint 2012 schon zum 13. Mal und feiert gleichzeitig ihre Premiere als Hardcover-Buch.
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Die Gäste werden ein Vier-Gänge-Menü in stilvollem Ambiente genießen. Auch für 2012 haben sich zahlreiche Prominente angekündigt. Im vergangenen Jahr genossen unter anderem Torwart-Legende Toni Schumacher, Schauspielerin Grit Boettcher oder Sport-Reporter Marcel Reif einen unvergesslichen Abend im teatro.
1„Zusätzlich zur Prämierung der besten Köche gibt es auch 2012 wieder mehrere Acqua Panna Sonderpreise“, sagte Anna V. Rückert, Brand Managerin „S.Pellegrino“ und „Acqua Panna“ Deutschland bei Nestlé. Im vergangenen Jahr wurden unter anderem die Aufsteiger, die Neueröffnungen sowie die Köchin des Jahres geehrt. Wie immer fasst der Restaurantführer – der jeweiligen Jahreszahl entsprechend – die 2012 besten deutschen und die 212 besten österreichischen Restaurants zusammen. Die Platzierungen basieren auf den Bewertungen der renommiertesten Restaurantführer: Für Deutschland sind das Michelin, Gault Millau, Varta, Der Feinschmecker und Schlemmer Atlas. In Österreich zählen die Ergebnisse von Gault Millau, A la carte, Schlemmer Atlas und Falstaff Restaurantguide.
Ab dem 7. Februar 2012 kann die „S.Pellegrino Kulinarische Auslese“ als Hardcover-Buch unter www.sanpellegrino.de bestellt werden. Das Ranking ist dann auch wieder als praktische Online-Version oder als App abrufbar.