(Frankfurt am Main, 08. Dezember 2011) Vom 22. bis 24. Mai 2012 findet die 1 zum zehnten Mal in Frankfurt/Main statt. Zur Feier des Jubiläums wird die Leitmesse für die Tagungs-, Kongress-, Event- und Incentive-Branche mit vielen Neuerungen aufwarten. So künden die Organisatoren an, dass sie den erfolgreichen Imex-Verbändetag und das wichtige Contact the Buyer Tool für den Kontakt zu den Einkäufern umstrukturieren, das Seminarprogramm erweitern und die beliebte Imex-App weiter entwickeln werden. Zudem wird die Imex ihr erfolgreiches Hosted Buyer Programm für geladene Einkäufer ausbauen.
So werden zur Imex 2012 noch mehr Hosted Buyers aus Mitteleuropa sowie aus wichtigen Überseemärkten wie den USA, Brasilien, und Asien erwartet. Erstmals wird die Hyatt Hotel-Gruppe ihre Kunden auf die Messe in Frankfurt bringen. Zudem werden viele neue Intermediaries aus den USA erwartet, die der Erfolg der ersten IMEX America im Herbst 2011 überzeugt hat, auch nach Frankfurt zu kommen.
Umstrukturiert wird auch der Verbändetag der Imex, der dieses Jahr im Congress Center in Frankfurt stattfindet. Es wird eine größere Auswahl an unterschiedlichen Networking und Weiterbildungsprogrammen geben wodurch der unterschiedlichen Berufserfahrung der teilnehmenden Hosted Buyer stärker als bisher Rechnung getragen werden. Der äußerst beliebte Verbändeabend im Westin Grand wird 900 Einkäufer und Anbieter noch vor der Eröffnung der Messe auf einem Networking Event zusammenbringen.
Hohe Nachfrage bei Ausstellern
Auch bei den Ausstellern ist die Nachfrage für die Imex 2012 bereits jetzt sehr hoch. Für den europäischen Raum haben bereits alle wichtigen zentral-, nord- und südeuropäischen Destinationen ihre Teilnahme bestätigt, darunter auch das GCB German Convention Bureau und seine voraussichtlich 200 Ausstellungspartner. Zudem hat die Türkei ihren Stand stark vergrößert. Aus den USA, der Karibik und Asien werden mehr Aussteller erwartet als jemals zuvor. Osteuropäische Destinationen, einschließlich Russland, sowie Länder des Mittleren Ostens und Lateinamerikas werden weiterhin stark vertreten sein.
Auch der für die Imex in Frankfurt/Main so typische Hotelsektor wird sich noch stärker wachsen. Hotelketten wie Fairmont, Raffles, Swissotel und Kempinski haben bereits größere Stände gebucht als im Vorjahr. Insgesamt werden mehr als 50 Hotelketten auf der IMEX 2012 ausstellen. Der Großteil davon nimmt am Hosted Buyer Programm teil und bringt seine wichtigsten Kunden mit.
Mit einer Reihe von kreativen Marketing-Kampagnen sollen auch deutsche Besucher aus verwandten Branchen sowie Entscheidungsträger der MICE-Branche aus anderen deutschsprachigen Ländern dazu ermutigt werden, an der Messe teilzunehmen. Ausstellungsführer sollen Besuchern helfen, den Aufenthalt auf der Messe nach ihren persönlichen Bedürfnissen zu planen.
Verbesserte Online-Systeme
Außerdem wird die Messe 2012 neue Online-Anwendungen testen, mit deren Hilfe die Hosted Buyer ihre Einladungen und E-Mails kontrollieren können, die sie vor und während der Messe von Ausstellern erhalten. Das neue System stellt den geladenen Einkäufern eine „Inbox“ zur Verfügung, die alle Nachrichten der Aussteller in einem einzigen, täglich aktualisierten E-Mail-Alert zusammenfasst. Dieses neue System wird von verschiedenen Einkäufer-Gruppen während der Imex 2012 getestet und soll 2013 für alle eingeführt werden.
Aus der „New Vision-Initiative“ wird „Visionary Imex“
Zudem wird die Imex ab 2012 das „Imex New Vision-Programm“ unter dem neuen Namen „Visionary Imex“ neu strukturieren. Unter diesem neuen Titel werden alle bisherigen Initiativen zur Branchenveränderung zusammengefasst und zudem eine problemlose Integration in die Imex America ermöglicht.
Ein wichtiger Teil der „Visionary Imex“ ist die alle zwei Jahre stattfindende „Imex Challenge“, die 2012 zum zweiten Mal durchgeführt wird. Aus einer großen Anzahl an Vorschlägen für CSR-Initiativen haben die Juroren und Mitarbeiter der Imex den Aufbau einer Bienen-Kolonie im slowenischen Ljubljana ausgewählt. Die Aktion findet vom 2. bis 4. Juli 2012 statt. Gemäß dem erklärten Ziel der Imex Challenge, Kindern zu helfen und dabei einen nachhaltigen Effekt zu erzielen, werden 15 freiwillige Helfer aus der Branche zusammen mit dem Personal und den Patienten des CUDV Training, Occupation and Care Centre in Draga in Slovenien innerhalb von drei Tagen eine Bienen-Kolonie errichten. Das Zentrum ist eine Einrichtung für Kinder und Erwachsene mit sensorischen Beeinträchtigungen und Lernschwierigkeiten. Das Projekt soll sowohl der Ausbildung der Kinder dienen als auch eine wertvolle Einkommensquelle für das Hilfszentrum darstellen.
Neue Wege zur Fortbildung
Auch beim Fortbildungs-Programm der Imex, das 2011 eine Auswahl von mehr als 90 verschiedenen Veranstaltungen umfasste, wird es 2012 Veränderungen geben. Um die Trennung von Seminaren für Kongress- und Eventveranstalter zu vereinfachen, werden die Seminare 2012 in zwei verschiedenen Reihen angeboten. Zudem werden kleinere, informelle „Campfire Meetings“ von bis zu einer halben Stunde Länge im Sustainability Center (Nachhaltigkeitszentrum) und auf der Tech-Tap den Besuchern einen schnellen Einblick über die immer bedeutender werdenden Themen zur professionellen Weiterbildung geben. Jedes „Campfire“ wird von einem Experten der Branche geleitet und im Laufe der dreitägigen Fachmesse mehrmals wiederholt. Zudem wird die Präsentation der vor Kurzem angekündigten Studie „Power of ten“ in das Weiterbildungsprogramm integriert.
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Imex Frankfurt/Main: Erweitertes Seminarprogramm – mehr geladene Einkäufer
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ADAC SkiGuide 2012: Pistenspaß in Deutschland am günstigsten – ADAC vergleicht Preise in den Alpenländern
(München, 08. Dezember 2011) Wer günstig Ski fahren will, muss nicht weit fahren. Das zeigt der aktuelle ADAC Skipass-Preisvergleich in den Alpenländern. Deutschland schneidet dabei sehr gut ab. Im Skiverbund Oberammergau zahlt man für einen 6-Tage-Skipass als Erwachsener 83 Euro (Kinder 44 Euro). Auch beim Tages-Skipass gehört der Skiverbund gemeinsam mit dem Mittag-Ski-Center bei Immenstadt mit 21 Euro für Erwachsene und 12 Euro für Kinder zu den Günstigsten.
Bei diesem Preis kann nur noch Ski Sympa im französischen Les Deux Alpes mithalten. Dort erhalten Erwachsene und Kinder den Tages-Skipass für 20 Euro. Das beste 6-Tage-Skipass-Abgebot in Frankreich hält Les Portes du Mont Blanc in Megève mit 134,20 Euro für Erwachsene (Kinder 104 Euro) bereit.
Wer in Österreich eine Woche sehr günstig Ski fahren und nicht zu viel bezahlen möchte, sollte zum Zwölferkopf in Pertisau am Achensee starten. Der 6-Tage-Skipass kostet 99 Euro für Erwachsene (Kinder 65 Euro). Zu einem Tagesausflug lädt dagegen das bodenständige Skirevier am Glungezer in Tulfes bei Innsbruck mit einem Tagespreis von 22 Euro für Erwachsene (Kinder 13,50 Euro) ein.
Der Spartipp in Italien heißt Monte Bondone und liegt direkt über Trento. Mit 129 Euro für sechs Tage (Kinder 64,50 Euro) ist das Skigebiet um 50 Prozent günstiger als das teuerste italienisch-schweizerische Skigebiet Breuil-Cervinia/ Zermatt. Hier zahlen Erwachsene auf immerhin 400 Kilometer Pisten 258 Euro (Kinder 155 Euro). Interessant: Wer dieses Skigebiet von der Schweizer Seite aus ansteuert, zahlt sogar noch mehr. Dann werden umgerechnet 344 Euro für Erwachsene und 172 Euro für Kinder fällig – damit das teuerste Skivergnügen im ADAC Vergleich.
Das günstigste Schweizer Skigebiet ist Bruson in den Walliser Quatre Vallées. Die Woche kostet 148 Euro für Erwachsene (Kinder 74 Euro). Den Tagespass gibt es für stattliche 32 Euro. Kinder zahlen allerdings nur 16,25 Euro.
Verglichen wurden Skigebiete in Deutschland, Italien, Österreich, der Schweiz und Frankreich, die mindestens 15 Kilometer Piste anbieten. Detaillierte Informationen zu allen Skigebieten in den Alpen bietet der ADAC SkiGuide 2012. Er ist im Buchhandel sowie unter 1 und in den ADAC Geschäftsstellen erhältlich. -
Aktuelle Dehoga-Umfrage: Gastronomie: Guter Start ins Weihnachtsgeschäft
(Berlin, 08. Dezember 2011) Fröhliche Weihnachten in der Gastronomie: Wie der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga-Bundesverband) in Berlin mitteilt, berichten die Gastronomen über einen guten Start in die Weihnachtssaison 2011. Für fast jeden zweiten Unternehmer (44,8 Prozent) läuft das Weihnachtsgeschäft bisher besser als 2010. Ein Jahr zuvor waren es 41,2 Prozent. In 13,8 Prozent der Betriebe finden weniger Weihnachtsfeiern statt (Vorjahr 13,7 Prozent). Eine unveränderte Buchungslage melden 41,4 Prozent der Wirte (Vorjahr: 45,1 Prozent). “Damit setzt sich die positive Umsatzentwicklung des laufenden Jahres in den Restaurants fort”, erklärt Dehoga-Präsident Ernst Fischer. “Gerade in schlagzeilenträchtigen Zeiten hat das gesellige Miteinander Konjunktur. Facebook & Co. können Face to Face und das gemeinsame Essen und Feiern nicht ersetzen.”
Bis September 2011 verbuchte die Gastronomie ein nominales Umsatzplus von 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. “Die Advents- und Weihnachtszeit gehört für viele Gastronomen zur wichtigsten Zeit des Jahres”, macht Fischer deutlich. Bemerkenswert in diesem Jahr: 39,1 Prozent der Gastrobetriebe gehen von höheren Durchschnittsumsätzen pro Gast aus als im letzten Jahr. Das sind fast zwölf Prozent mehr als 2010 (27,5 Prozent). 47,8 Prozent rechnen damit, dass der Durchschnittsbon konstant bleibt (Vorjahr: 58,8 Prozent).
“Dabei liegt Tradition im Trend”, berichtet Fischer. Experimentelle Küche sei weniger gefragt. “Die Gäste lieben regionale Gerichte. Auf der Hitliste 2011 ganz oben stehen klassische Wild- und Rindgerichte, gefolgt von Ente, Schwein und Gans.” Von Firmen gerne gebucht würden Menüs und Arrangements, so der Dehoga-Präsident. “Neben den Weihnachtsfeiern in einem Restaurant sind Feiern in einer Lounge sowie erlebnisorientierte Angebote wie Dinner-Shows oder Küchenpartys gefragt. Es kommt auf eine lockere und kommunikative Atmosphäre an.”
An den Feiertagen selbst locken Köche und Gastronomen die Gäste mit eigens kreierten Weihnachtsmenüs in die Restaurants in stimmungsvollem Ambiente. “Immer mehr Familien schätzen es, sich an den Weihnachtsfeiertagen in unseren Betrieben verwöhnen zu lassen”, sagt Fischer. “Neben einer ausgesuchten Weihnachtskarte mit entsprechenden Menüs oder Tellergerichten bieten viele Restaurants am ersten und zweiten Feiertag einen Weihnachtsbrunch an, was hervorragend von den Gästen angenommen wird. So kann die ganze Familie mit den Verwandten oder Freunden entspannt und feierlich in den Tag starten.”
Für seine Blitzumfrage zum Weihnachtsgeschäft 2011 hat der Dehoga-Bundesverband in der Woche vom 28. November bis 2. Dezember 2011 1.100 gastronomische Unternehmer befragt. -
Mehr Direktbuchungen und Schutz vor Manipulationen: IHA präsentiert Customer Alliance als offizielle Branchenlösung für Hotelbewertungen
(Berlin, 08. Dezember 2011) Der Hotelverband Deutschland (IHA) und Customer Alliance haben eine strategische Partnerschaft für eine hochwertige und manipulationssichere Branchenlösung für Hotelbewer-tungen geschlossen. “Da Hotelbewertungen im Internet längst einen unverzichtbaren Bestandteil des betrieblichen Qualitätsmanagements bilden, wollen wir mit dieser Partnerschaft die Integrität und Aussagekraft der Hotelbewertungen sichern und ausbauen. Zugleich wollen wir der zunehmenden Abhängigkeit der Hotels von Buchungs- und Bewertungsportalen vorbeugen und die Direktbuchungen stärken”, erläutert Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des Hotelverbandes Deutschland (IHA), die Zielsetzung.
Customer Alliance bietet ein umfassendes Bewertungssystem, mit dem Hotels systematisch und ausschließlich tatsächliche Gäste befragen und die Bewertungen auf der Hotelwebseite darstellen können. Zusätzlich können Hotels nach eigenen Vorgaben auch mehr Bewertungen auf anderen Bewertungs- und Social-Media-Portalen erhalten. “Für den Hotelier bedeutet das mehr provisionsfreie Direkt-buchungen, eine bessere Auffindbarkeit über Suchmaschinen, Zeitersparnis im Qualitäts-management und einen besseren Einblick in die Gästebedürfnisse durch individualisierbare Fragebögen”, zeigt Torsten Sabel, Mitglied der Geschäftsleitung von Customer Alliance, die Vorzüge auf.
Viele Hoteliers haben in den letzten Jahren so genannte Widgets großer Bewertungsportale in ihren eigenen Internetauftritt eingebunden, um den Gästen mehr Sicherheit bei ihrer Hotelbuchung zu geben. Allerdings läuft das Hotel bei Einsatz solcher kleiner Programmfenster Gefahr, den so zum Bewertungsportal weitergeleiteten Kunden noch an einen Wettbewerber zu verlieren oder für die Buchung eine vermeidbare Provision an das Portal zahlen zu müssen. “Daher ist die Hotellerie gut beraten, eine vertrauenswürdige und eben dauerhaft provisionsfreie Branchenlösung einzusetzen, mit der sich diese strategische Abhängigkeit verhindern lässt. Mit Customer Alliance hat der Hotelverband hierzu den richtigen Partner gefunden”, erklärt Markus Luthe die strategische Zielsetzung der Verbandsinitiative.
Verbandsmitglieder erhalten von Customer Alliance für 30 Tage einen kostenlosen Testzugang und bei Vertragsabschluss nach der Testphase den 13. Monat als Kunde von Customer Alliance ohne Berechnung. Zusätzlich wird Verbandsmitgliedern die einmalige Einrichtungsgebühr erlassen, die normalerweise 99 Euro beträgt. Und wer bis zum 31. Januar 2012 seine Testphase startet, erhält den 13. und den 14. Monat ohne Berechnung.
Interessierte Hoteliers nehmen bitte Kontakt unter folgender Adresse auf:
CA Customer Alliance GmbH
Leipziger Straße 26
10117 Berlin
Fon: 030/521 07 02 00
Fax: 030/521 07 02 30
E-Mail: 1
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Ägypten hofft auf Erholung beim Tourismus : Neue Chancen 2012 – Investitionen langfristig orientiert
Von Michael Marks, gtai
(Kairo, 08. Dezember 2011) Das Tourismusjahr 2011 ist für Ägypten schwierig gewesen. Revolution und nachfolgend immer wieder aufgetretene Gewaltexzesse, vor allem in der Metropole Kairo, haben die Lust auf das Land am Nil bei Reiseveranstaltern und Reisenden vorübergehend stark gedämpft. Die Investitionen in der Branche setzen ohnehin auf langfristige Perspektiven, und die könnten durchaus positiv sein. Derzeit wird vorsichtig fortgebaut, was bereits begonnen worden ist. Geplante neue Vorhaben bleiben in der Pipeline und warten auf den richtigen Moment.
Wenn der friedlich verlaufene Wahlauftakt seine Fortsetzung findet, dann kann Ägypten demnächst wieder auf die Grundvoraussetzung für ein erfolgreiches touristisches Produkt verweisen: Stabilität und Sicherheit. Noch zu Jahresbeginn 2011 stand das Land in Erwartung von 15 Mio. und mehr Besuchern. Der Jahresverlauf lässt nun 11 Mio. Auslandsbesucher bei Devisenerlösen von 10 Mrd. US$ erwarten, ein “gutes Ergebnis angesichts der Umstände”, wie der Minister für Tourismus Abdel Nour kurz vor dem Kabinettsrücktritt kommentiert hatte. In den ersten neun Monaten 2011 ist die Besucherzahl um 35% auf 6,9 Mio. gesunken. Recht wacker hielten sich die an 3.Stelle liegenden Deutschen (-32% auf 0,64 Mio.).
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Wenn es um die für das Land so wichtige Branche geht, dann heißt es oft, besonderen Optimismus zu zeigen. Dies führt leicht zur Verdopplung von Besucherzahlen und Devisenerlösen, die innerhalb von fünf oder zehn Jahren realisierbar seien. Zunächst gilt es jedoch, wieder dort anzuknüpfen, wo man schon einmal war. Die neue Werbekampagne “We´re Egypt” und die Beteiligung als offizielles Partnerland der ITB Berlin im Jahr 2012 geben Anlass zu der Hoffnung, dass Ägypten nach dem politischen auch einen touristischen Frühling erlebt – sofern internationale Wirtschaftskrisen nicht die Reiselust verhageln.
Trotz der noch bestehenden Unsicherheiten überwiegen die (erwünschten) Fundamentaldaten bei den Investitionsentscheidungen. Die in der Regel langfristig angelegten Projekte werden fortgeführt beziehungsweise dürften mit gewisser Zeitverschiebung begonnen werden. Die Ferienanlagen sind vielfach als Mischnutzungsprojekte gedacht, das heißt sowohl für touristische wie Zweitwohnungszwecke ausgelegt. Der Zweit- wie der primäre Luxuswohnungsmarkt gehören in der jetzigen Phase zu den Verlierern. Neben der schwächeren Entwicklung im Inland könnte die fehlende Dynamik in den USA und in der EU beziehungsweise im Euroraum die Revision mancher Investitionsentscheidung hervorrufen.
Kairo verfügt über etwa 36.000 Hotelzimmer. Bis 2050 wird von einem weiteren Bedarf in Höhe von 24.000 Einheiten ausgegangen, um der Entwicklung der individual- und eventtouristischen Nachfrage entsprechen zu können. Neue Kapazitäten werden insbesondere in New Cairo und 6th of October City notwendig. In Downtown Cairo werden ältere Gebäude zu Hotels umfunktioniert.
Qatari Diar hat mit Consolidated Contractors Co. einen 464 Mio. US$-Vertrag über das Mischnutzungsprojekt “Nile Corniche” in Kairo geschlossen, das neben Büro- und Wohnraum auch ein 5-Sterne-Hotel St. Regis umfasst. Weitere 80 Mio. US$ fließen unter demselben Auftragnehmer in die erste Phase einer Ferienanlage in Sharm El Sheikh (Süd-Sinai). Zur Renovierung für 52 Mio. US$ steht das Ramsis Hilton Hotel in Kairo mit Abschluss 2015 an. Das “Falcon Tower”-Vorhaben im südlichen Kairoer Stadtteil Maadi sieht neben einem Wohnturm auch einen Hotelturm auf 23 Stockwerken mit 129 Suiten vor. Das vor der Vergabe stehende Vorhaben soll 2015 zum Abschluss gelangen.
Zu einem neuen Vorzeige-Megaprojekt entwickelt sich die 12 km lange Bucht von Sahl Hasheesh, rund 20 km südlich des internationalen Flughafens von Hurghada gelegen. Dieser wird derzeit ausgebaut mit Verdopplung der Passagierzahl auf 14 Mio. Egyptian Resorts Company (ERC) plant dort in Partnerschaft mit Orascom Development den Start des Sawari-Projekts im 2. Quartal 2012, ein Mischnutzungsvorhaben, das auch eine Marina auf einem Grundstück von 2,5 Mio. qm beinhaltet, die 2014 fertig gestellt sein soll. Nikki Beach soll das dort entstehende Boutique-Hotel betreiben. Erhofft wird ein Aufschwung des vernachlässigten Jacht-Tourismus. Liegeplätze sind bereits im Angebot. Bis zu 330 Jachten können auf der Wasserfläche von 117.000 qm untergebracht werden.
Das Gesamtareal umfasst 41 Mio. qm. Derzeit gibt es in Sahl Hasheesh knapp 1.600 Hotelzimmer und 700 Immobilieneinheiten. ERC hat angekündigt, rund 6 Mrd. ägypt£ in den Ausbau der Infrastruktur zu investieren, so in Trink- und Abwasseranlagen, Meerwasserentsalzung und Stromnetz. ERC ist Master-Entwickler des Gebiets, während der Staat keinerlei Infrastruktureinrichtung schafft. Langfristig ist geplant, das Touristenziel in eine umfassende Gemeinde mit Schulen, Universität, Bürokomplexen und Krankenhäusern zu entwickeln. 17 Hotels befinden sich derzeit in der Planung. In 2012 soll eine groß angelegte Marketing-Kampagne für das Gesamtgebiet an Sub-Developer durchgeführt werden. Weitere künftige ERC-Vorhaben bilden die Entwicklung eines 14 Mio. qm-Gebiets in Berenice, 200 km südlich von Hurghada, sowie von 4 Mio. qm in Dahab auf dem Sinai.
Wachsender Aufmerksamkeit erfreut sich auch das weiter südlich gelegene Gebiet von Marsa Alam, das als guter Eingang für Touristen gilt, die einen Kombi-Urlaub aus Tauchen und Fitness am Roten Meer mit einer Nilkreuzfahrt und dem Besuch antiker Stätten verbinden wollen. Hilton eröffnet in Marsa Alam ein 370-Zimmer-Hotel. Noch weiter südlich befindet sich das “Berenice Red Sea Project” von Orascom Development (ODH) in der Planung. ODH und Louis Vuitton Moet Hennessy (LVMH) wollen ein “Cheval Blanc”-Hotel in Aswan in Angriff nehmen für 50 Mio. US$ mit möglicher Fertigstellung Ende 2014.
Zu den bedeutenden Entwicklungsvorhaben gehört die geschlossene Ferienanlage “Marassi” der Emaar Misr, die auf 6,25 Mio. qm nahe El Alamein am Mittelmeer entsteht. Es handelt sich um einen kompletten Badeort mit allen Freizeiteinrichtungen bis hin zu Golfplatz und einer Lagune. 3.000 Hotelzimmer und 5.300 Wohneinheiten sind avisiert. Die zum Bau anstehenden Hotelanlagen werden von der Emaar Hospitality Group (EHG) gemanagt werden. Nikki Beach Hotels and Resort entwickelt seine erste ägyptische Ferienanlage “Hacienda Bay” für 200 Mio. US$ an der Nordküste. In Partnerschaft mit Palm Hills Development (PHD) sind über das kommende Jahrfünft 4.500 Hotelzimmer an zwölf verschiedenen Standorten geplant.
Das touristische Großprojekt Citystars Sharm El Sheikh (Süd-Sinai) sieht auf 7,5 Mio. qm einen Mix aus Luxuswohnungen, touristischen, Einzelhandels-, Sport- (Golf-) und Freizeiteinrichtungen vor. Auch die weltweit größte schiffbare kristallklare Lagune mit 1,2 Mio. qm, umgeben von 22 km weißem Sandstrand, die die chilenische Crystal Lagoons Corporation errichtet hat, gehört zur Anlage. Die Lagune bildet den Auftakt für weitere Planungen dieser Art in Ägypten. Citystars Sharm El Sheikh soll Mitte 2012 nach Abschluss der ersten Phase mit folgenden Komponenten in Betrieb genommen werden: Fünf-Sterne-Hotel, Lagune, Lagunen-Insel-Restaurant, Einzelhandelsfläche und etwa 1.200 Wohnungen. -
Luxus der Extraklasse: Conrad Maldives eröffnet neue 6-Millionen-Euro-Suiten
(Rangali Island/Malediven, 08. Dezember 2011) Mit einer Investitionssumme von rund sechs Millionen Euro eröffnen im 1 Mitte Dezember drei neuen Suiten der Extraklasse: Mit der Premier Water Suite (305 m²) und den zwei Beach Suites (650 m²) sowie der Umgestaltung der der 28 Water Villas in ultra-luxuriöse Over-Water Retreats wird das Resort in Bezug auf Luxusausstattung wieder einmal neue Maßstäbe setzen.
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Das Design der neuen stylischen Suiten, gestaltet von Fathimath Salah (Designer von Niru Studio, einem lokalen Innenarchitekturbüro), kombiniert geschickt Bretz Designermöbel, wie ein weißes Ledersofa, mit edlen lokalen Natur-Teakhölzern. Die Holz-Einbauten wurden speziell für das Resort designt, die indirekte Beleuchtung rundet das zeitgenössische Design ab. Eines der architektonischen Highlights der Suiten ist ein Glas-Schreibtisch, der auf einem Glasboden über dem Wasser des Indischen Ozeans steht, parallel dazu ein Acrylstuhl des französischen Designers Phillippe Starck. Das neue helle Dekor ist in Weiß gehalten, zusammen mit zarten Lavendel- sowie Türkistönen – passend zum Indischen Ozean – das Bett scheint förmlich über dem Boden zu schweben.
Außerdem sind die Suiten mit den modernsten Geräten wie 50 Zoll Plasmafernseher, Satelliten-TV, Stereoanlage mit iPod-Anschluss, DVD-Player, Nespresso Maschine, Minibar, und IDD Telefon sowie den für das Conrad Maldives üblichen Standards ausgestattet.
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Die auf Stelzen in die Lagune gebaute luxuriöse Premier Water Suite offeriert unter anderem zwei Over-Water-Pools auf einem geräumigen Sonnendeck. Außerdem sind sie nach Westen ausgerichtet, so dass sich die atemberaubenden maledivischen Sonnenuntergänge perfekt genießen lassen.
Die beiden großzügigen Beach Suiten befinden sich unmittelbar am traumhaften maledivischen Strand. Die eine der beiden Suiten ist nach Westen ausgerichtet und ermöglicht den direkten Blick auf traumhafte Sonnenuntergänge, während die andere gegen Osten liegt und nur wenige Schritte vom Resorteigenen Korallenriff entfernt ist.
„Wir sind sehr stolz, dass wir solche luxuriösen Unterkünfte anbieten können, die unsere Gäste immer wieder überraschen. Beim Design der Suiten haben wir besonderen Wert darauf gelegt, dass alle Bereiche in sich stimmig konzipiert wurden und kombinierten dies mit innovativen Designelementen, um den Inbegriff des Luxus zu verwirklichen“, sagt Carsten Schieck, General Manager des Conrad Maldives Rangali Island.
Mit dem Spa Retreat und den Beach Villas auf Rangalifinolhu Island sowie den Water Villas auf Rangali Island bietet das Luxus Hideaway die größte Auswahl an Unterkünften der Malediven.
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Motel One expandiert in ganz Europa
1: Deutsche Budget-Hotelkette auch in Wien und London – Nachrichtendienst für Hotelprojekte (7)
(Hamburg, 08. Dezember 2011) Ein weiter Exporterfolg aus Deutschland: Neben Vapiano – die Restaurantkette führt nun 100 Outlets in ganz Europa – ist die Budget-Design-Hotelkette Motel One auch im „alten Kontinent“ ein Renner. Nach Eröffnungen in Salzburg und Wien werden nun auch Business-Travel-Hotel in London (258 Zimmer, geplante Eröffnung: Anfang 2014, TOPHOTELPROJECTS Nr. 12366) und Edinburgh (208 Zimmer, geplante Eröffnung: Frühjahr 2014, TOPHOTELPROJECTS Nr. 10596) gebaut.
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Damit plant Motel-One-Chef Dieter Müller, ein Hotelveteran mit Accor-Wurzeln, bereits das zweite Hotel in Großbritannien. Motel One ist die erste Budget-Hotelkette aus Deutschland, die in die Vereinigte Königreich expandiert. Marktmacher ist dort Premier Inn mit 602 Budget-Hotels.
Müller will auch künftig an seinem Erfolgskonzept Motel One festhalten. „Ich werde einen Teufel tun und verkaufen“, sagte er. Die Aufnahme von Kapitalgebern sei aber nicht ausgeschlossen.
Motel One
Laut TOPHOTELPROJECTS baut Motel One derzeit international zehn neue Hotels mit über 2.300 Zimmern.
Laut TOPHOTELCHAINS sind derzeit 39 Hotels mit 8.300 Zimmern in Betrieb.
Über TOPHOTELPROJECTS: Die Online-Datenbank bietet über 4.300 Top-Hotelprojekte (nur First Class- und Luxushotels) mit kompletten Projektdaten und Ansprechpartnern. Monatlich kommen durchschnittlich 150 neue Hotelprojekte hinzu und mehrere hundert Hotelprojekte werden aktualisiert. Abonnenten von TOPHOTELPROJECTS sind führende Ausstatter und Zulieferer der Top-Hotellerie. Neben der Datenbank für Hotelbau-Projekte wird eine Datenbank mit Profilen aller wichtigen Hotelketten weltweit betrieben: TOPHOTELPROJECTS bietet ausführliche Informationen zu allen bedeutenden Hotelmarken. -
Kameha Grand Bonn ernennt „Beauftragten für Unternehmensverantwortung“
(Bonn, 08. Dezember 2011) Die Philosophie des Kameha Grand Bonn beruht auf vier Säulen: Nachhaltigkeit und ökologische Verantwortung sind ebenso bezeichnend und prägend für das Lifestyle Konzept des „Hotel des Jahres“ wie Architektur & Design, Service Exzellenz und „Raum zum Feiern & Raum zum „Cocoonen“. Das Kameha Grand Bonn, Mitglied der exklusiven Hotelvereinigung „The Leading Hotels of the World“ ist sich der sozialen und ökologischen Verantwortung bewusst. Um „corporate responsibility“ fokussiert zu optimieren, hat das Lifestyle Hotel Kameha Grand Martin Heuser, Inhaber CoReCo – Corporate Responsibility Consulting, zum Beauftragten für Unternehmensverantwortung ernannt.
„Wir freuen uns, dass wir mit Martin Heuser einen ausgewiesenen Experten gewinnen konnten; schließlich hat er über mehrere Jahre das Nachhaltigkeitsmanagement eines DAX-Unternehmens erfolgreich aufgebaut und geleitet“, so Thomas Kleber, Geschäftsführender Direktor des Kameha Grand Bonn.
Das Management des Kameha Grand Bonn sieht nachhaltiges Handeln jedoch nicht nur auf seine Geothermieanlage und somit ökologische Aspekte beschränkt. So spielen auch Aspekte wie Unternehmensführung, Mitarbeiterentwicklung und -verantwortung für die Gesellschaft eine wichtige Rolle, der sich das Unternehmen stellt. Das Online Bewertungsportal jobvoting hat das Kameha Grand Bonn zu den besten Arbeitgebern des Jahres gewählt.
Dank seiner modernen Geothermie-Anlage werden im Kameha Grand Bonn 70 Prozent seines eigenen Wärme- bzw. Kältebedarfs abgedeckt und der CO2-Ausstoß um ca. 400 Tonnen pro Jahr gesenkt.
„Das Kameha Grand Bonn weist bereits in vielen Bereichen eine sehr gute Nachhaltigkeitsperformance vor. Unser gemeinsames Ziel ist es, die Einzelmaßnahmen noch besser aufeinander abzustimmen und zu optimieren. Ich freue mich sehr darauf, das Kameha Grand Bonn zu unterstützen, auch in puncto Unternehmensverantwortung zu einer der Top-Adressen weltweit zu zählen,“ so Martin Heuser, Inhaber CoReCo. -
Weltneuheit "Heliview" revolutioniert die Reisebuchung: Spektakuläre Aufnahmen von Urlaubsregionen in HD-Qualität
(Berlin, 08. Dezember 2011) Bei der Buchung einer Reise und der Entscheidung für ein Hotel wäre es gut, schon mal dort gewesen zu sein. Das ist jetzt möglich – zumindest am Bildschirm: Traffics, innovativer Anbieter von Software für die Reiseindustrie, hat sich die Mühe gemacht und die beliebtesten Urlaubsziele Europas bereits mit dem Helikopter überflogen und in HD-Qualität abgefilmt. Das Ergebnis ist eine völlig neue Dimension der Reisebuchung auf 1.
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Überflüge entlang sämtlicher Küsten und Strände sowie Rundflüge über jedes Hotel gehören zu dem Projekt ebenso dazu wie umfangreiche Hotelinformationen und Preisangebote, die interaktiv direkt im Video verfügbar sind. Für die Kunden hat das den Vorteil, dass sie ein Maximum an Eindrücken und Informationen für die Entscheidung bekommen – als seien sie schon mal dort gewesen.
“Heliview” wird in den kommenden Monaten schrittweise über Europa hinaus ausgebaut, die Datenbank enthält in Zukunft alle touristisch relevanten Küsten, Strände und Hotels weltweit. Das “Heliview”-Feature, an der das Traffics-Team in den vergangenen Monaten mit Hochdruck gearbeitet hat, dürfte weltweit einzigartig sein. Durch die Anbindung von 200 Reiseveranstaltern aus dem deutschsprachigen Raum wie zum Beispiel TUI, Neckermann, Alltours, Dertour wird die neue Art der optischen Reisebuchung nicht nur ein einzigartiges Erlebnis, sondern sie bietet auch den neutralen und größten Reisepreisvergleich.
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Und so funktioniert’s: User können zunächst die gewünschte Ferienregion auswählen und sich anhand des Filmmaterials einen Überblick über die gesamte Ferienregion verschaffen. Sollte dem Nutzer die Region nicht zusagen, kann er in der unteren Leiste andere Küstenabschnitte auswählen. Alle verfügbaren Hotels sind im Clip durch eine Preis-Fahne mit aktuellem Preis und Verfügbarkeit gekennzeichnet. Beim Mouseover werden weitere Informationen wie Hotelname, Kategorie und Bewertung des Hotels angezeigt. Ein Klick auf das gewünschte Hotel direkt im Video bringt den Nutzer schließlich zum nächsten Filmclip: Während des 360 Grad-Rundfluges kann sich der User ein genaues Bild vom ausgewählten Hotel machen und die potenzielle Unterkunft begutachten. -
Koch des Jahres gesucht – Die nächste Auflage des internationalen Kochwettbewerbs beginnt im Februar 2012
(Freiburg/Breisgau, 08. Dezember 2011) Profi-Köche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz können sich freuen: Am 27. Februar 2012 startet die zweite Auflage des internationalen Wettbewerbs Koch des Jahres in Stuttgart. Neben den Preisgeldern in Höhe von 26.000 Euro winkt den Gewinnern die Möglichkeit, sich einen Namen in der Branche zu machen. Der Österreicher Sebastian Frank, Sieger der ersten Auflage, erhielt kurz nach dem Finale seinen ersten Stern.
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Jeder professionelle Koch mit Wohnsitz in den D-A-CH-Ländern kann sich mit seinem originellen Drei-Gang-Menü für die Teilnahme am Vorfinale seiner Wahl bewerben. Ein Wareneinsatz von maximal 16 Euro pro Person und die zeitliche Vorgabe von fünf Stunden stellen dabei eine reizvolle Herausforderung dar. Die besten Bewerber werden zum Vorfinale eingeladen, wo die aufstrebenden Köche gegeneinander antreten. Der „Koch des Jahres 2011“ Sebastian Frank aus dem Restaurant Hórvath in Berlin, erhielt kurz nach dem Sieg in Köln seinen ersten Stern.
Der Wettbewerb Koch des Jahres zeichnet sich durch seine Transparenz aus. Jedem Bewerber und seinem Menü wird eine Nummer zugeordnet, so dass deren Alter, Geschlecht oder Herkunft bei der Auswahl der Semifinalisten nicht berücksichtigt werden. So erfahren die Juroren erst bei der Preisverleihung die Namen der Teilnehmer. Die Fachjury, welche renommierte Spitzenköche der D-A-CH-Länder vereint, bewertet daher ausschließlich das Gericht auf dem Teller.
Wettbewerbserfahrung unverzichtbar für Spitzenköche
Dieter Müller, Vorsitzender der Jury, ruft seine Kollegen dazu auf, ihren Nachwuchs für den Wettbewerb zu trainieren. „Wenn ein junger Koch eine spezifische Sensibilität nicht nur für die Produkte sondern auch für die Wünsche des Gastes entwickelt, wenn er sich gegenüber Mitstreitern öffnet, um von und mit ihnen zu lernen, dann erst bildet er jene Persönlichkeit aus, die für die Entwicklung zum Spitzenkoch unverzichtbar ist“, steht für Müller fest.
Für die zweite Auflage des gastronomischen Events kann der Besucher mit einigen Veränderungen rechnen. „Da uns die Kreativität und das kulinarische Niveau in Österreich überwältigt haben, wollen wir es uns nicht nehmen lassen, auch dort ein Vorfinale zu veranstalten. Nicht umsonst vertritt unser Sieger Sebastian Frank mit Leidenschaft die Küche seiner Heimat“, erklärt D-A-CH-Managerin Nuria Roig. Auch das begleitende Symposium gestalte sich nun fachlicher und vielseitiger, um ein breiteres Publikum anzusprechen. „Wenn unsere Gäste nachhause gehen, sollen sie nicht nur schöne Erinnerungen mitnehmen, sondern auch das Gelernte in der eigenen Küche umsetzen können.“
Anmeldungen ab sofort unter 1.
„Koch des Jahres“ ist der angesehene Wettbewerb für Profi-Köche aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dessen Herausforderung liegt darin, ein Drei-Gang-Menü für sechs Personen in nur fünf Stunden zu kochen. Dabei darf der Wareneinsatz pro Person nicht über 16 Euro liegen. In den Vorfinalen wählt die Fachjury unter dem Vorsitz des Spitzenkochs Dieter Müller jeweils zwei Finalisten. Diese acht treten zum Finale zur Anuga mit einem neuen Menü unter denselben Bedingungen gegeneinander an, um den Titel „Koch des Jahres” und Preisgelder in Höhe von 26.000 Euro zu gewinnen. Ziel des Wettbewerbs mit Ursprung in Spanien ist es, auf der Anuga 2015 das erste europäische Finale zu veranstalten.