(Frankfurt/Main, 29. September 2011) Der österreichische Projektentwickler Porr Solutions und die Hotelgesellschaft 1 kooperieren künftig miteinander. Geplant ist eine weitreichende Expansion der Marke Intercity-Hotel in Mittel- und Osteuropa. In den nächsten Jahren werden rund 15 Hotels in der aufstrebenden Wirtschaftsregion eröffnen. Große Verkehrsknotenpunkte wie Bahnhöfe oder Flughäfen, sowie Innenstadtlagen sind hierbei die Zieldestinationen.
Geplant ist die Erschließung und Entwicklung der Standorte durch Porr Solutions. Nach der Fertigstellung übernimmt die Hotelkette Intercity die Standorte schließlich als Pächter. „Die Nachfrage nach Hotels der gehobenen Mittelklasse wächst mit dem Fortschreiten der Volkswirtschaften in Mittel- und Osteuropa. Die Zahl der Business-Reisenden ist in den Ländern Osteuropas deutlich gestiegen. Deshalb sind wir davon überzeugt, dass unsere Marke dort große Chancen hat“, sagte Joachim Marusczyk, Geschäftsführer von Intercity-Hotels.
Die ersten Standorte werden bereits geprüft. Als Projektentwicklungspartner und Berater fungiert das Immobilienberatungsunternehmen Immologie GmbH Behrendt & Walker. Immologie hat die Idee entwickelt, den Rollout der Marke durch eine Kooperation umzusetzen und hat die Partnerschaft initiiert. Das Unternehmen wird auch zukünftig wichtige Aufgaben bei der Entwicklung und Realisierung der einzelnen Hotels sowie deren spätere Platzierung bei Anlegern übernehmen.
Author: holedo_wp_admin
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Steigenberger Hotels: Intercity-Hotels expandieren nach Mittel- und Osteuropa
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Frank Buchholz ist „Aufsteiger des Jahres 2012“
(Dortmung, 29. September 2011) Ein eigenes Restaurant, zwei eigene Kochschulen, regelmäßige Fernsehauftritte und fast jedes Jahr ein neues Kochbuch − die Liste seiner Aktivitäten ist lang und Frank Buchholz gehen die Ideen noch lange nicht aus. Der Mainer Chef wird nun vom Busche Verlag, Dortmund (“1”), mit der begehrten Auszeichnung “Aufsteiger des Jahres 2012” geehrt. Die Preisverleihung findet Ende Oktober im Arosa Resort Sylt statt.
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Angefangen hat der gebürtige Westfale in der Lehre bei Deutschlands großen Köchen wie Heinz Winkler, Gerd Käfer und Heinz Beck. Seit 2005 zaubert Frank Buchholz seine Leckereien im eigenen Restaurant in Mainz. Dabei stehen für ihn seine Gäste im Vordergrund: „Denn erst sie geben mir die Legitimation, meinen Beruf als Koch auszuüben. Ich koche für Euch, nicht für die Kritiker“, meint der 44-Jährige. Kommunikation ist für ihn das A und O, natürlich mit seinen Angestellten, aber auch gerne mit seinen Gästen. Ihr Feedback motiviert ihn.
Frank Buchholz bedauert es sehr, dass viele Menschen heutzutage nicht mehr genussfähig sind und sich in der Schnelligkeit des Alltags verlieren. Seinen Gästen diese Fähigkeit mit seinen Kreationen wiederzugeben, ist sein oberstes Ziel. Diesen Leitgedanken beherzigt er konsequenterweise auch selbst und nimmt sich für die Auswahl seiner Produkte gerne viel Zeit. Um die beste Qualität zu gewährleisten, lässt er viele sogar eigens für das Restaurant anbauen.
Auch im privaten Bereich versucht er, die Dinge zu entschleunigen. Seine Frau und seine zwei Söhne unterstützen ihn bei der Arbeit und schaffen den nötigen Ausgleich. „Ohne meine Familie, bei der ich Kraft und Energie tanke, wäre all das nicht möglich“, sagt er.
Die Auszeichnung „Aufsteiger des Jahres“ von der Schlemmer Atlas-Redaktion der Busche Verlagsgesellschaft erhielten bisher:
2012 Frank Buchholz, Restaurant Buchholz, Mainz
2011 Jörg Müller, Romantik Hotel & Restaurant Jörg Müller, Westerland, Sylt
2010 Stefan Neugebauer, Deidesheimer Hof – Restaurant Schwarzer Hahn, Deidesheim2009 Günther Kroack, Rossini Restaurant, AIDAbella
2008 Jörg Sackmann, Romantik Hotel Sackmann – Schlossberg, Baiersbronn
2007 Klaus Erfort, Gästehaus Klaus Erfort, Saarbrücken
2006 Karl-Emil Kuntz, Zur Krone, Herxheim
2005 Christian Bau, Restaurant Schloss Berg im Victor’s Privat Hotel, Perl
Der Schlemmer Atlas erscheint seit 38 Jahren in Kooperation mit dem Haus Aral. -
livebookings.de – Start für „Pocket Diner“: Mobiles Webmarketing für Gastronomen
(Hamburg, 29. September 2011) Die Zukunft der mobilen Restaurant-Website hat begonnen – mit allen Vorteilen einer App, aber zu einem Bruchteil der Kosten will livebookings.de, Hamburg, mit der mobilen „Pocket Diner“-Websites einen neuen Standard in der modernen Gastronomie setzen. Smartphones werden in Deutschland immer beliebter: Laut einer neuen Forsa-Studie für den Branchenverband Bitkom besitzt heute schon etwa jeder Dritte über 14 Jahren ein entsprechendes Endgerät. Nach eigenen Angaben haben demnach mindestens 20 Millionen Deutsche ein Smartphone – im Jahr 2010 waren es noch etwa 13 Millionen. Nach einer Prognose von Livebookings wird jede fünfte Tischreservierung bis Ende 2012 über das mobile Internet getätigt. Für Gastronomen bieten sich mit Mobile Marketing also beste Chancen, um Gäste ins Restaurant zu führen.
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„Pocket Diner“ von livebookings.de optimiert grundlegend die Darstellung von Restaurant-Websites auf allen gängigen Smartphones und Betriebssystemen, wie z.B. iPhone, Android, BlackBerry und Windows Mobile. Die Kompatibilität mit dem elektronischen Reservierungsbuch von livebookings.de schafft außerdem ideale Voraussetzungen für die mobile Tischreservierung in Echtzeit. Die webbasierte „Pocket Diner“-Administration ermöglicht es Gastronomen, von jedem Computer aus ihre für Smartphones optimierte Website selbständig zu verwalten und zu aktualisieren. Durch das in Smartphones integrierte GPS kann Pocket Diner Gästen via Google Maps den schnellsten Weg zum Restaurant aufzeigen. Das integrierte Newsletter-Anmeldeformular, Statistiken zur Website-Besucherzahl und Social Tools zur Verknüpfung mit der Fan-Seite bei Facebook runden den mobilen Service ab.
„Die Zahl der Smartphone-Nutzer in Deutschland wird bis 2012 deutlich ansteigen und Gastronomen haben jetzt die Chance ‚The power of mobile‘ für sich und ihren Geschäftserfolg zu nutzen“, sagte Stefan Brehm, Geschäftsführer von livebookings.de Deutschland/Österreich/Schweiz. „Über 90 Prozent der Internetseiten der Restaurants lassen sich auf einem Smartphone nicht leserlich darstellen. Damit sperrt der Gastronom diese Gäste praktisch aus. Alle gastronomischen Betriebe müssen mit den Kommunikations- und Reservierungsvorlieben ihrer Gäste schritthalten. Dabei gehören mobile Technologien und Websites in Zukunft zum Standard eines jeden gastronomischen Betriebs.“ -
Hotelmarkt Deutschland – Studie: Paradigmenwechsel in der Hotellerie
(Berlin, 28. September 2011) Der Anteil der Markenhotellerie ist offenbar höher als bislang bekannt. Nach einer Studie von FFF Hospitality Consult, Falkensee bei Berlin, stellen die Markenhotel in den 31 untersuchten Städten 28 Prozent der Hotelbetriebe insgesamt und 57 Prozent der verfügbaren Hotelzimmer. Bislang hieß es stets, u.a. in der jährlichen Hotelmarkt-Studie des IHA, die Markenhotellerie stelle rund 10,3 Prozent der Betriebe sowie 36,3 Prozent der Zimmer und geschätzte 50 Prozent des Gesamtumsatzes in Deutschland.
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Die Frage, ob Deutschland tatsächlich deutlich weniger Markenhotels aufweist als Europa (25%) oder die USA (70%), muss neu beantwortet werden. Dirk Feid von FFF Hospitality Consult untersuchte dazu die 31 wichtigsten Hotelmärkte mit mindestens 100.000 Einwohnern und 600.000 Übernachtungen. Dementsprechend liegt Deutschland hier schon über dem Durchschnittswert Europas. Die Top Ten weisen alle über 30 Prozent Markenkonzentration bei den Betrieben auf, und in Dortmund als der bundesdeutschen Großstadt mit der größten Markenhoteldichte, sind nahezu drei Viertel aller Hotelzimmer markengebunden.
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Wird sich dieser Trend fortsetzen? Nach Auffassung der Verfasser der Studie ist der Paradigmenwechsel in vollem Gange und nicht mehr umzukehren. Hierfür spricht:- Mit Motel One, Meininger Hotels, B&B und nicht zu vergessen Etap und Ibis von Accor haben sich Markenbudgethotels in Innenstadtlagen etabliert. Diese sind sowohl finanzmarktfähig geworden als auch erfolgreich in den jeweiligen Hotelmärkten positioniert und von Gästen – auch mit höherem Reisebudget – akzeptiert.
- Die mittelständisch geprägte Privathotellerie steht – wie alle Mittelstandsbranchen – vor der Nachfolgeproblematik. Somit wird sich die Quote der „Aussteiger“ in den kommenden fünf bis zehn Jahren nochmals drastisch erhöhen. Nicht nur unrentable Einzelbetriebe werden vom Markt verschwinden, sondern für viele wirtschaftlich durchaus erfolgreiche Einzelhäuser wird am Ende nur der Verkauf an Betreiberketten als Lösung verbleiben.
- Der Finanzierungsmarkt für Hotelimmobilien verschlechtert sich aus Sicht der Projektentwickler kontinuierlich. Ohne den Nachweis einer starken Marke und somit eines funktionierenden und schlagkräftigen Vertriebssystems sinken die Chancen auf Finanzierung und Verkauf der Hotelimmobilie zusehends.
- Die Vielzahl der Hotelkonzerne hegt Expansionsabsichten in Deutschland, das international als „Core-Destination“ gilt. Fasst man alleine die veröffentlichten Expansionsziele der weltweit fünf größten Hotelkonzerne (InterContinental Hotels Group, Wyndham Hotel Group, Hilton Hotels, Marriott International und Accor) in Deutschland zusammen, so werden in den kommenden zehn Jahren mindestens 500 neue Markenhotels entstehen oder bestehende Häuser übernommen werden.
Wohin führt die Entwicklung? Betrachtet man die Verteilung der Hotelkapazitäten allgemein und den Anteil der Markenhotels im Besonderen, so wird deutlich, dass in Deutschland immer noch das Voll-Service-Hotel im Drei- und Vier-Sterne-Segment vorherrscht. Beide Segmente zusammengenommen – in der Branche auch gerne als Economy-Segment bezeichnet – stellen zwei Drittel der Betriebe und drei Viertel der Zimmer. Hierbei ist das Drei-Sterne-Segment das Segment mit der geringsten Markendurchdringung. Nachdem in den vergangenen Jahren das Budgetsegment (zwei bis drei Sterne) von der Markenhotellerie entdeckt und penetriert wurde, zielen viele „Selected-Service-Produkte“ der großen Marken wie Holiday Inn Express, Ibis (neue Generation), All Seasons und Hampton by Hilton auf die letzte Privathotellerie-Bastion. Unterstützend kommt hinzu, dass man mit solch einem Produkt in sekundären und tertiären Märkten leicht eine dominierende Stellung einnehmen kann.
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Welche Chancen bieten (Investments in) Markenhotels? Die Wirtschaftskrisen der vergangenen zehn Jahre haben zu einer Professionalisierung der Hotelbetreiber, zumindest der multiplen Hotelbetreiber geführt. Hier stellt sich nur noch äußerst selten tatsächlich die Frage nach der operativen Managementqualität vor Ort, sondern die nach der Stärke des Vertriebssystems. Ist dieses stark genug, um das Hotel mit 65 Prozent und mehr auszulasten, ist der wirtschaftliche Erfolg und die Rendite garantiert. Projektentwicklungsrisiken sind aufgrund des hohen Standardisierungsgrades auf ein Minimum begrenzt. Die Gesamtinvestitionen in ein Economy-Markenhotel bewegen sich – je nach Marke und Größe – zwischen neun und zwölf Millionen Euro und stellen somit ein interessantes Asset für bonitätsstarke Einzelinvestoren mit Lokalkolorit dar. Ein Investment in ein Produkt mit hoher Transparenz – wenn man den richtigen Betreiberpartner hat.
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Die „Marktstudie Konzentrationsgrad“ der FFF Hospitality Consult GmbH informiert neben der Markenkonzentration u. a. über die Attraktivität der einzelnen Städte als Hotelmarkt sowie das Geschäftsreise- und Freizeitpotenzial. Weiterhin lässt die Marktstudie Rückschlüsse zu, in welchen Untersuchungsdestinationen ein Entwicklungspotenzial für welche Art der Markenhotels besteht. Auszüge sind unter www.fff-consult.com abrufbar. -
Pierre Nierhaus Trendtouren 2011: Shanghai – Metropole der Superlative
(Frankfurt am Main/Shanghai, 28. September 2011) „Shanghai ist heute bereits da, wo andere Metropolen erst noch hin wollen“, charakterisiert Pierre Nierhaus die größte Stadt Chinas. Die Wirtschaftsmetropole mit ihren 17 Millionen Einwohnern atmet Modernität und Dynamik. Zugleich ist sie so prächtig und opulent wie noch nie in ihrer Geschichte. Shanghai hat sich für die Expo 2010 aufgerüstet, auch in Sachen Gastronomie und Hotellerie. Heute, ein Jahr nach dem Mega-Event, sieht der Gastro-Experte die richtige Zeit gekommen, sich das aufregende neue Shanghai anzuschauen. Vom 10. bis 14. November 2011 bietet Pierre Nierhaus eine Trendreise zu den neuen Hotspots und Newcomern in der Hotel- und Gastroszene an. Zugleich vermittelt die Tour einen Einblick in die Stadtentwicklung kombiniert mit dem Erlebnis der chinesischen (Ess)-Kultur.
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Alle großen internationalen Hotelmarken sind in Shanghai vertreten und beeindrucken mit Design, hochwertigen F&B-Konzepten und Panoramablick wie das 2008 eröffnete Park Hyatt, eines der höchsten Hotels der Welt, im Geschäftsviertel Pudong mit seiner Wolkenkratzer-Skyline. Als Alternative haben sich exklusive Boutiquehotels mit individuellem Charme etabliert. Neueste Topadresse ist das unter Fairmont-Flagge wieder eröffnete legendäre Peace Hotel an der luxuriösen Flaniermeile Bund.
Die Restaurantlandschaft ist sehr vielseitig: Gourmetrestaurants mit westlicher, traditioneller chinesischer und asiatischer Küche, Casual Dining wie das sehenswerte Yi Cafe mit acht Master Chefs und zehn Küchen im Shangri-La Hotel, dazu die boomenden Snack- und Brotkonzepte. Die Nachtszene ist sehr trendig mit ultra-coolen Bars und Clubs. Das Flair vergangener Zeiten vermitteln die Ausgehviertel Xin Tian Di mit Gebäuden in traditioneller Architektur und das einstige French Concession mit seiner bunten Gastronomieszene und vielen Konzepten mit Outdoor-Bereich.
Die Trendtour von Pierre Nierhaus nach Shanghai vom Donnerstag, 10.11.2011 bis Montag, 14.11.2011 (4 Ü/F im 5-Sterne Le Royal Méridien) kostet 1.190 € zzgl. MwSt. pro Person im Doppelzimmer jeweils bei Selbstanreise. Der Einzelzimmerzuschlag beträgt 290,00 € zzgl. MwSt. Programm und Anmeldeformular zum Download unter 1. -
F.U.R Reiseanalyse 2011: alltours wird bekannter und sympathischer
(Duisburg, 27. September 2011) Die aktuelle F.U.R. Reiseanalyse 2011 sorgt beim Reiseveranstalter alltours für große Freude. Der Bekanntheitsgrad von alltours ist gegenüber dem Vorjahr nochmals gestiegen, und zwar um 3,4 Prozentpunkte. 75,7% der Befragten gaben an, alltours zu kennen. Und auch die Markensympathie ist gewachsen: 29,6% finden alltours sympathisch – bei der vorangegangenen Befragung waren es 27,7%. “Unsere Strategie ist aufgegangen, weil unsere unverwechselbaren Marketingaussagen genau zu unserem Anspruch das optimale Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten, passt. Wir werden diesen Weg ganz entschieden weitergehen”, sagte Aquilin Schoemig, Direktor Vertrieb und Marketing bei alltours.
Als Verkaufschef freut sich Schömig natürlich auch über die Umfrageergebnisse bei der Buchungsbereitschaft. 26,6 Prozent aller Befragten können sich vorstellen, bei alltours eine Reise zu buchen. Im Jahr 2010 lag der Wert bei 24,8 Prozent.
In der TOP-3 Liste der deutschen Reiseveranstalter ist alltours als einziges Unternehmen in allen drei Kategorien Bekanntheit, Sympathie und Buchungsbereitschaft gewachsen.
Die F.U.R.-Liste im Einzelnen
In Klammern Veränderungen gegenüber Vorjahr in %-Punkten
Bekanntheit:
TUI 93,2% (+0,3), Neckermann 88,1% (-0,3), alltours 75,7% (+3,4)
Sympathie:
TUI 54,6% (-0,2), Neckermann 39,7% (-0,7), alltours 29,6% (+1,9)
Buchungsbereitschaft:
TUI 49,3% (+0), Neckermann 36,4% (+0,2), alltours 26,6% (+1,8)
Die F.U.R. ist eine Interessengemeinschaft der Nutzer von Tourismusforschung und daher der größte nichtkommerzielle Organisator und Auftraggeber von Tourismusforschung. Grundgesamtheit der Umfrage: 70,51 Mio. deutschsprachige Personen ab 14 Jahren. Nettostichprobe: 7.694 Personen. Mündliche Interviews durchschnittl. 60 Minuten. 4. Januar bis 4. Februar 2011. -
Beherbergung – Januar bis Juli 2011: Über 7 % mehr Ankünfte von Gästen aus dem Ausland
(Wiesbaden, 27. September 2011) Immer mehr Gäste aus dem Ausland. In den ersten sieben Monaten des Jahres stieg die Zahl der Übernachtungsgäste aus anderen Ländern um 7,2 Prozent auf rund 16 Millionen. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) anlässlich des Welttourismustages heute am 27. September 2011 mit. Die meisten Gäste kamen aus den Niederlanden, auf sie entfielen 2,3 Millionen aller Gästeankünfte von Januar bis Juli 2011. Das entsprach einem Zuwachs von 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Ankünfte von Gästen aus der Schweiz stiegen um 13,1 Prozent auf 1,3 Millionen. Damit lag die Schweiz in den ersten sieben Monaten 2011 auf Rang zwei der Liste der 20 Herkunftsländer mit den meisten Gästeankünften, knapp vor den Vereinigten Staaten (1,2 Mio. Ankünfte, +1,3%).
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Den stärksten Anstieg unter den 20 Herkunftsländern mit den meisten Gästeankünften verzeichnete China mit einem Anstieg von 31,1 Prozent auf 341.000 Gäste. Einen Rückgang bei den Ankünften gab es unter den 20 Herkunftsländern mit den meisten Gästeankünften nur bei den Gästen aus Schweden mit einem Minus von 0,8 Prozent auf 496 000.
Von Januar bis Juli 2011 kam jeder fünfte Gast aus dem Ausland (19,3% aller Gästeankünfte). Nach Bundesländern betrachtet war dabei der Anteil ausländischer Übernachtungsgäste, wie auch schon in der Vergangenheit, in Berlin am höchsten (36,5%) und in Mecklenburg-Vorpommern am niedrigsten (4,4%). Den stärksten Zuwachs ausländischer Gäste im Vergleich zum Vorjahreszeitraum konnte das Saarland mit 21,3 Prozent verbuchen. -
FBMA – Sieger beim „Dream Team“-Wettbewerb
(Kuala Lumpur, 26. September 2011) “Unglaublich! Senationell!” Wahre Begeisterungsstürme löste die Bekanntgabe des Gewinns des Dream Team-Wettbewerbs beim FBMA Team und 1 Präsident Udo Finkenwirth aus. Am 23. September wurden die Sieger des Gastronomiewettbewerbs Culinaire Malaysia bekannt gegeben, der in Verbindung mit der Fachmesse Food + Hotel Malaysia vom 20. bis 23. September 2011 im Convention Center Kuala Lumpur stattfand.
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Erstmals beteiligte sich die Food + Beverage Management Association (FBMA) aus Deutschland mit ihrem eigenen Team, das aus einem bundesweiten Casting hervorgegangen war. Das Team bildeten Christina Merz (Köchin), Jasmin Petker (Restaurantfachfrau) und Fabian Balduf (Barkeeper), alle drei vom Lufthansa Training & Conference Center Seeheim.
Im Mannschaftswettbewerb The Dream Team lagen insgesamt 11 Teams im Wettstreit um Punkte und Medaillen. Als Wettbewerbsaufgabe musste ein klassisches französisches Menü in zwei Stunden zubereitet und serviert werden. Das FBMA Team ging am 22. September an den Start und beeindruckte die geladenen Gäste und Juroren mit seinem Menü unter dem Motto „A Culinary Journey through France“ und einer überzeugenden Teamleistung. Sehr professionell, sehr gut eingespielt, hoch motiviert und perfekt organisiert, sei das Urteil der Juroren gewesen, berichtet Teamleader Oliver Gade. Mit 87,5 Punkten setzte sich das deutsche Team klar an die Spitze vor dem Vorjahresgewinner Singapur mit 82 Punkten. Für diese Leistung erhielt das deutsche Team die Silbermedaille. Die Goldmedaille (ab 90 Punkte) verpasste das FBMA Team nur um Haaresbreite.
“Die intensiven Vorbereitungen haben sich gelohnt”, so Teamleader Oliver Gade. “Wir sind sehr stolz, stellvertretend für die deutsche und europäische Gastronomie den Titel gewonnen zu haben. Wir bedanken uns bei allen, die dieses Projekt unterstützt und damit diesen Erfolg erst möglich gemacht haben!” Für Fabian Balduf, Jasmin Petker, Christina Merz und Oliver Gade war die Teilnahme an dem Wettbewerb ein unvergleichliches Erlebnis und ein Höhepunkt ihrer jungen Karrieren.
Rund 1.000 Profis traten bei der Culinaire Malaysia zum Leistungsvergleich in einer Vielzahl von Individual- und Mannschaftswettbewerben an. Veranstalter war unter anderem die Malaysian Food and Beverage Executives Association, ein strategischer Partner der FBMA. Als offizielles Jurymitglied war FBMA Präsident Udo Finkenwirth während der gesamten Wettbewerbsdauer im Einsatz. „Die Teilnahme der FBMA an diesem Gastronomie Event war in jeder Hinsicht ein Gewinn. Wir konnten für den Fachverband unsere Kontakte in Asien ausbauen und mit unserem Auftritt einen starken Eindruck hinterlassen. Der überzeugende Sieg unseres Dream Teams gleich beim ersten Start ist ein phantastischer Erfolg. Das FBMA Team hat mit seinem Können und seiner Ausstrahlung die Herzen der Kollegen aus Asien im Sturm erobert!“. -
Hotelmarketing: Enttäuschung über Booking.com wächst – Ärger mit „gekauftem Ranking“
(Hamburg, 25. September 2011) 17 Prozent Provision reichen auch nicht: Der Ärger um eine auffällige Listung in der Hotelsuche beim Buchungsportal booking.com wächst weiter. Immer mehr Hoteliers sind durch das jüngst ergangene Urteil des Landgerichtes Berlin aufgeschreckt. Die Wettbewerbszentrale hatte eine Einstweilige Verfügung gegen 1erfolgreich beantragt, da bei dem aus den Niederlanden stammenden, starken Buchungsportal gegen Zahlung von Provisionen bessere Positionen beim Ranking nach Gästebeliebtheit erzielt werden können. Dies wurde nun gerichtlich untersagt. Verboten wurde auch, Hotelbetrieben die Möglichkeit einer positiven Beeinflussung des Rankings durch Provisionserhöhung anzubieten.
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Lesen Sie dazu auch:
booking.com – Urteil: Hotel-Ranking gekauft? (01. September 2011)
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Bei einem Treffen Hamburger Hoteliers im Rahmen der Roadshow von Quality Reservations wurde die aggressive Akquisestrategie von booking.com beklagt. Anders als vergleichbare Hotelbuchungsportale werde auch eine Verfügbarkeits-Parität verlangt, d.h. bei booking.com müsse man ein gleichgroßes Zimmerkontinengant vorhalten. Damit wird immer deutlicher, dass Hotelbuchungportale ihre Handelsmacht ausbauen wollen.
Die laut Zeugen geäußerte Drohung, man solle als Hotel eine erhöhte Provision von 18 Prozent (statt gewöhnlich 13%) booking.com zugestehen, sonst könnte man im Ranking sinken, setzt viele Hoteliers zusätzlich unter Druck. Jedoch auch dieses „Hochkaufen“ hat offenbar seine Tücken: Auch mit einem Provisionsdeal von 18 Prozent sei längst nicht gewährleistet, dass das eigene Hotel auf der ersten Seite bei booking.com erscheine, wurde berichtet. In einem Fall sei das eigene Haus erst auf Seite drei der Hotelauswahl aufgeführt worden – die Wahrscheinlichkeit einer Buchung sinkt damit rapide.
Die Marktbedeutung von booking.com ist weiterhin sehr hoch. Nach einer aktuellen Befragung deutscher Hoteliers durch “Top hotel” liegt booking.com gleichauf mit hrs.de und weit vor hotel.de, wenn es um die Anzahl der meisten Buchungen geht. Gleichwohl verschärfen sich die Fachdebatten: Während booking.com nach Bekanntwerden des Berliner Urteils auf „Tauchstation“ ging und bislang zu keiner Stellungnahme bereit war, preschen Hotelketten wie Holiday Inn/IHG vor. Künftig wolle man, so der Bericht einer Marketingdirektorin, die Provisions-Parität einführen – 12 Prozent bei allen Hotelbuchungsportalen. -
Rezidor Hotel Group – Hotelmarke „Country Inn and Suites“ auf Eis gelegt – Ausbau bei Resorts
(Hamburg, 24. September 2011) Bei Rezidor konzentriert man sich auf die Hauptmarken Radisson Blu und Park Inn by Radisson sowie die Expansion der Missoni Hotels: Die von Hauptaktionär stammende Hotelmarke Country Inn and Suites ist derzeit in Westeuropa auf „Eis gelegt“. Dies sagte Joerg Schiffman, Area Vice President Germany, Switzerland, Italy and Southeast Europe, vor Journalisten in Hamburg. Das einzige bestehende Haus dieser Marke in 1 soll aber nicht umbenannt werden. Einst war es als Pilotprojekt für Country Inn and Suites geplant worden; Schiffmann war dort der erste Hoteldirektor gewesen. In den USA wird Country Inn and Suites erfolgreich weitergeführt.
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Der Fokus liegt auf dem Ausbau der Resorts. In den nächsten zwei Jahren werden bis zu acht Topresorts in Betrieb genommen:
Radisson Blu Resort & Spa, Portimao / Portugal (192 Zimmer, Q1 2012)
Radisson Blu Residence Gran Canaria / Spanien (144 Zimmer, Q1 2012)
Radisson Blu Resort & Spa, Porticcio / Korsika, Frankreich (170 Zimmer, Q2 2012)
Radisson Blu Resort Saidia / Marokko (481 Zimmer, Q2 2012)
Radisson Blu Resort Sohat / Oman (204 Zimmer, Q3 2012)
Radisson Blu Resort & Spa, Tanger / Marokko (155 Zimmer, Q4 2012)
Radisson Blu Safari Resort Krüger Park / Südafrika (119 Zimmer, Q2 2013)
Radisson Blu Al Madinah Paradise Resort / Saudi-Arabien (212 Zimmer, N/A)
Bei den neuen Resorts stehen auch großzügige Tagungs- und Konferenzflächen im Mittelpunkt. Gemeinsam mit Carlson sind derzeit 40 Resorts der Marken Radisson/Radisson Blu in Betrieb. Ein wichtiger Marketingfaktor soll das Angebot des Kundenbindungsprogrammes „Club Carlson“ (früher „Goldpoint“) sein: Bereits nach fünf bezahlten Nächten kann eine weitere Übernachtung kostenfrei angehängt werden. Zudem gebe es keinerlei Blackout-Daten, stets seien Zimmer für „Club Carlson“-Mitglieder verfügbar, so Schiffmann.
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Bei den Missoni Hotels geht es voran: Neben den bestehenden Fashion-Lifestyle-Hotels in Edinburgh und Kuwait-City sind ein 250-Zimmer-Haus im Oman (mit 50 Villlen, geplante Eröffnung: 2013), ein 120-Zimmer-Projekt in Brasilien (Eröffnung geplant: 2014) und ein Haus mit 110 Zimmern und 28 Villen in Belek/Südtürkei (2014) in Entwicklung.
Das Topmanagement der seit Rezidor Hotel Group traf sich im Radisson Blu Hotel Hamburg zur Aufsichtsratssitzung. Dabei stand auch Kurt Ritter’s 35. Dienstjubiläum im Fokus. Der charismatische CEO wurde aktuell mit einer Video-Reminiszenz – abzurufen im internationalen Kanal von HOTELIER TV – geehrt.