(Berlin, 24. September 2011) Das neue 232-Zimmer-Luxushotel Waldorf Astoria Berlin wird wohl erst zur ITB 2012 eröffnen. Ein entsprechender bericht der „B.Z.“ wurde nun bestätigt. Ursprünglich sollte das Hilton-Prestigeprojekt am Bahnhof Zoo zum Jahresende eingeweiht werden.
„Wir hoffen, dass wir es zur Reisemesse ITB schaffen“, so GM Friedrich Niemann (49). Auf das beliebte Weihnachtsgeschäft muss er eben verzichten. Das Großproject „Zoofenster“ leider wie andere Bauprojekte dieser Dimension unter unplanmäßigen Verzögerungen. Im Waldorf Astoria wird u.a. der Pariser Spitzenkoch Pierre Gagnaire ein Fine-Dining-Restaurant eröffnen. Die Präsidenten-Suite im 31. Stock (110 Metern Höhe) wird 280 Quadratmeter messen und zwei Bäder, ein Salon, Master-Bedroom, Flügel sowie offener Kamin bieten. Die Übernachtung darin soll mit rund 10.000 Euro zu Buche schlagen.
Niemann will rund 200 Mitarbeiter einstellen. Dazu soll Ende Oktober/Anfang November eine Jobbörse veranstaltet werden.
Author: holedo_wp_admin
-
Waldorf Astoria Berlin: Eröffnung erst zur ITB 2012?
-
Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg: Kunst im Haerlin – Kulinarische Vernissage mit Maler Sönke Poppe
(Hamburg, 23. September 2011) Jedes Grand Hotel ist eine großartige Bühne – auch für Lebenskünstler und genussliebende Gäste. Ingo Peters, Geschäftsführender Direktor des 114 Jahren alten 1, knüpft gern an und präsentiert mit „Kunst im Haerlin“ ein Ausstellungskonzept für das Gourmetrestaurant von Christoph Rüffer, der just in diesem Herbst an „Hoffnungsträger“ für einen zweiten Stern Michelin gilt. Die erste Kunstschau wurde nun mit dem Hamburger Maler Sönke Poppe eröffnet – stilgerecht mit einem feinen Menü von sechs Gängen und ausgewählten Tropfen.
1
Im „Haerlin“ ist viel passiert: Seit rund einem Jahr wirbelt Restaurantchef Raoul Steinbach dort. Die Einrichtung wurde behutsam erneuert. Und nun musste die Stirnseite des Sternerestaurants neu gestaltet werden; ein historischer Gobelin wurde an die Erben zurück gegeben. Und so gibt es im „Haerlin“ künftig nicht nur Gaumenfreuden auf höchstem Niveau, sondern auch bildende Kunst der Gegenwart. Im Jahr laden drei bis vier Ausstellungen mit junge als auch arrivierten Künstlern ein. Es sollen regional bekannte Newcomer ebenso wie erfolgreiche Namen der Kunstszene vorgestellt werden. Die Kunstschauen werden kuratiert von Hans-Dieter Sommer in Zusammenarbeit mit der Galerie Abrahams, die das Vorhaben logistisch betreut.
Den Ausstellungsreigen eröffnet Sönke Poppe, ein Künstler aus Altona, der inzwischen in Leipzig arbeitet und es innerhalb kurzer Zeit vermocht hat, sich überregional Gehör zu verschaffen. Im Rahmen eines zweijährigen Stipendiums hat er heute sein Atelier in der international bekannten Leipziger Baumwollspinnerei. Sönke Poppe bekennt sich zur sichtbaren Wirklichkeit. Er platziert seine Modelle, meistens Rückenansichten, wie Stillleben auf der Fläche und reduziert dabei das Bildgeschehen auf ein Minimum. Sein Blick geht ganz dicht heran an die dargestellten Personen, belässt sie aber in ihrer Anonymität; damit stellt er so etwas wie Würde und Autonomie her. Pointiert gesagt, kehren diese Bilder sozialen Netzwerken wie Facebook den Rücken. Facebook will alles sehen, auch die intimsten Dinge und sie der Öffentlichkeit zugänglich machen. Sönke Poppe lässt Fragen unbeantwortet und verweist uns letztlich auf uns selbst. Er gesteht uns diesen kostbaren Augenblick innerer Ruhe und Reflexion zu und die Freiheit, das Ungesagte weiter zu denken.
Sönke Poppe wurde gezielt ausgesucht, weil er eine zeitgenössische Sprache spricht, die verstanden wird. Seine Werke entfalten starke räumliche Präsenz und strahlen dennoch Intimität aus. Sie sind offensiv in ihrem konzentrierten formalen und inhaltlichen Aufbau, gleichzeitig sind sie zurückhaltend und geheimnisvoll und lassen dem Betrachter viel Raum für eigene Perspektiven.
Der souveräne Umgang mit Kunst gehört zum Hotel Vier Jahreszeiten, er ist
Lebendiges kulturelles Erbe. Als gelebter ästhetischer Überschuss wird er in Zeiten nüchterner Kosten-Nutzen-Optimierung als besonders wertvoll geschätzt. Das Hotel ist ein Ort der Emotionen statt des bloß rationalen Kalküls. Die gelebte Geschichte macht die Poesie dieses Ortes aus. Es handelt sich um die Bewahrung sprachlich nicht unbedingt fassbarer, sinnlicher Erfahrungen und vielschichtiger, stilvoller Erlebnisse: Poesie als Mehrwert. Diese Poesie sowohl kulinarisch als auch künstlerisch weiterzuentwickeln, ist Ziel des Projektes „Kunst im Haerlin“; es fügt sich bruchlos in die Kultur des Hotels ein und wahrt seine Kontinuität.
1
Sönke Poppe, Biografie
1962 in Varel (Friesland) geboren.
Privater Kunstunterricht bei Christoph Fischer (Meisterschüler von Heinz Trökes) und Gert Kleimann (Meisterschüler von Karl Hubbuch)
1979 Begegnung mit Franz Radziwill in Dangast
1981-83 Berufsausbildung zum Rettungssanitäter.
1988 Umzug nach Hamburg
1989 Atelier in Altona
1998 Arbeitstipendium Ostseebad Rerik
2000 Arbeitstipendium Varel
2003 Projekt „Jeden Tag ein Bild“ (Daily Painting) im Format 18×24 cm
2010 Zweijähriges Atelierstipendium, Leipziger Baumwollspinnerei
Ausstellungen
1985 Galerie Koch, Varel (E)
1987 Ausstellung zum Kulturpreis der Gemeinde Rastede
1992 – 2010 Atelierausstellungen Ateliergemeinschaft Theodorhof, Hamburg
1995 Asche AG, Hamburg (E)
1995 Große Pariser Kunstausstellung
1998 „Der kleine König“, Werkstatt 3, Hamburg
2000 Heimatmuseum Rerik
2000 Haiko Meyer, Varel (E)
2004 „150 Daily Paintings“, ARCOM, Varel (E)
2009 Borselhof, Hamburg
2009 Galerie Abrahams, Hamburg
2010 „Drei Maler aus Altona“, Galerie Abrahams, Hamburg
2011 Kunst im Haerlin. Hotel Vier Jahreszeiten, Hamburg
Sammlungen in Deutschland, Schweiz und USA
(E) Einzelausstellung -
Steigenberger Hotel Group / Arcona Hotels: Neuer Anlauf für 175-Zimmer-Projekt in Braunschweig
(Braunschweig, 23. September 2011) Nächster Versuch: Nun will die 1 das geplante 175-Zimmer-1-Hotel im Braunschweiger Bürgerpark finanzieren. Das Hotelbau-projekt mit 24,5 Millionen Euro Investitionsvolumen war zunächst geplatzt; Kanada Bau hatte offenbar mit Finanzierungsproblemen zu kämpfen.
Betreiber sind Steigenberger-Franchisenehmer Arcona Hotels. Ein entsprechender Pachtvertrag mit 20 Jahren Laufzeit sei nun unterzeichnet worden. Baustart soll im Frühjahr nächsten Jahres sein. Die Eröffnung ist für Herbst 2013 geplant. -
Neue Dorint: Neueröffnung in Hamburg – Konzepthotel mit Universitätsklinik
(Hamburg, 22. September 2011) Welcome back to Hamburg: Die Neue Dorint kehrt mit der Eröffnung des Dorint Hotels Hamburg-Eppendorf (195 Zimmer, davon 14 Suiten, 48 Mitarbeiter) in die Hansestadt zurück. Das helle und geräumige Haus (Komfortzimmer: 25 Quadratmeter, größte Suite: 45 Quadratmeter) ist als Konzepthotel in Verbindung mit der Universitätsklinik Eppendorf (UKE) positioniert. Zwei Verbindungsgänge zu Fachkliniken sollen für Long-stay-Gäste sorgen; erste Patienten aus dem Ausland hatten bereits eingecheckt. Direktor ist Andreas Rühlicke (42, gebürtig in Lübeck), der zuletzt das Dorint Hotel An der Kongresshalle Augsburg geleitet hat.
1
Entwickler des Hauses ist die B&L-Gruppe, die u.a. auch das Intercity-Hotel am Hamburger Hauptbahnhof entwickelt hatte. B&L plant derzeit ein weiteres Hotel in der City –einen 14-stöckigen Turm mit 270 Zimmern am Messegelände. In das Dorint Hotel Hamburg-Eppendorf wurden gemeinsam mit der Paribus-Gruppe 30 Millionen Euro investiert. Der Pachtvertrag mit Neue Dorint läuft über 20 Jahre.
Das neue Dorint Hotel Hamburg setzt u.a. auf ein anspruchsvolles F&B-Konzept. Ebenerdig sind die Lobby-Bar „72“, das Frühstücks- und A-la-carte-Restaurant „Eppo“ (zwei Glasfronten und Terrasse) mit der Küche verbunden. Dort regiert Executive Chef Jan Filter, der sein Können u.a. im Fürstenhof Celle und Sofitel Hamburg bewies. Seine Spezialität – Rinderfilet mit selbst gemachtem Chutney von Muskatkürbis und Altländerapfel – gilt schon jetzt als Geheimtipp.
1
Die Tagungsflächen messen insgesamt anständige 400 Quadratmeter und bieten mit 3,70 Metern Raumhöhe die Voraussetzungen für Multimedia-Präsentationen. Der Neubau besticht durch eine helle, freundliche Fassade. Die Architektur stammt vom Hamburger Büro von NPS Tchoban Voss. Das Interior Design ist betont hanseatisch klar und teilweise minimalistisch. Brauntöne und sattesmaritime Blau herrschen vor. Fotos aus dem Hafen unterstreichen die Heimatverbundenheit.
Für Dorint bedeutet die Rückkehr auf den bestens laufenden Hamburger Hotelmarkt sehr viel. Vor der Abtrennung von Accor gab es drei Dorint-Hotels. -
Kempinski – „Campus@Kempinski“ – Gesucht: Junge Talente
(Berlin/Genf, 22. September 2011) Mit “Campus @ Kempinski” organisierte die älteste Luxushotelgruppe Europas erstmalig eine Veranstaltung auschliesslich für Studenten und Absolventen von verschiedenen Schweizer Hotelfachschulen und Universitäten. Mitt September trafen sich über 100 Kandidaten Hotel Kempinski Genf und erhielten hier die einzigartige Gelegenheit, Vorstände und Top-Manager des Unternehmens zu treffen – nicht nur um sich über die verschiedenen Karrieremöglichkeiten bei Kempinski Hotels zu informieren, sondern auch um sich gleich zu bewerben.
1
Insgesamt 22 Experten aus der Unternehmenszentrale in Genf und sechs Hoteldirektoren interviewten 120 Kandidaten, die aus insgesamt 330 eingereichten Bewerbungen ausgewählt worden waren. Entstanden ist dabei ein dynamisches Netzwerk zwischen den Kempinski-Managern und potentiellen, neuen Mitarbeitern. Studenten und Absolventen hatten die Möglichkeit, die zahlreichen Karrierechancen mit dem Senior-Management-Team von Kempinski zu diskutieren mit dem Ziel, bereits zum ersten Quartals 2012 ein Angebot für ein Praktikum, Management-Trainee-Programm oder eine direkte Einstiegsposition in einem der 66 Kempinski Hotels weltweit zu erhalten.
Bei 1 ist man überzeugt, dass junge Talente für den Erfolg des Unternehmens essentiell sind. Vor dem Hintergrund der geplanten Expansion – die Hotelgruppe beabsichtigt, ihr Portfolio über die nächsten vier Jahre zu verdoppeln – lautet die dringendste Aufgabe: Talente mit Leidenschaft für die Hotellerie zu identifizieren. Zeit ist hierbei für das Unternehmen von strategischer Bedeutung. „Junge Talente zu finden, die unser Unternehmen in der Zukunft weiter nach vorne bringen, ist und bleibt unsere oberste Priorität“, erläuterte Kempinski-Chef Reto Wittwer. „Daher versuchen wir kontinuierlich neue Wege zu finden, um unser Unternehmen für Studenten und Absolventen noch interessanter zu gestalten, ihnen zu zeigen, was wir für sie tun können, aber auch, um zu erfahren, was sie für uns tun können.“ -
Bundestagsbgeordnete informieren sich über das Thema "Kontaminierte Kabinenluft"
(Berlin, 21. September 2011) Die Pilotenvereinigung Cockpit verlangt eine umfassende Untersuchung möglicher Schadstoffbelastungen in der Kabinenluft von Flugzeugen und fordert Konsequenzen für den Gesundheitsschutz von Passagieren, Piloten und Flugbegleitern. In einem Expertengespräch des Tourismusausschusses des Deutschen Bundestages am Mittwoch sagte das Cockpit-Vorstandsmitglied Jörg Handwerg, bislang seien die Fluglinien der Forderung nach einer umfassenden Untersuchung nicht nachgekommen, obwohl zahlreiche Studien auf eine Gesundheitsgefährdung hinwiesen.
Abgeordnete aller Fraktionen zeigten sich in der Sitzung des Ausschusses alarmiert und erkundigten sich intensiv bei den geladenen Experten nach neuesten Erkenntnissen. Die Antworten der Sachverständigen vermittelten ein widersprüchliches Bild: Während etwa die Leiterin der Forschung der Global Cabin Air Quality Executive, Susan Michaelis, einen Zusammenhang von kontaminierter Kabinenluft und gesundheitlichen Beeinträchtigungen sowie der Flugsicherheit bejahte, betonte der Airbus-Experte Andreas Bezold unter Verweis auf „zahlreiche Messungen seit den 90er-Jahren“, dass die „Luft an Bord von Verkehrsflugzeugen“ von „einwandfreier Qualität“ sei.
Der Journalist Tim van Beveren, der sich nach eigenen Angaben seit Jahren mit dem Thema befasst, erläuterte, dass bei fast allen Verkehrsflugzeugen die Frischluft für das Innere der Maschinen als so genannte Zapfluft über die Triebwerke angesaugt werde. Lecke Öl ins Triebwerk, würden Schwaden des verbrannten Schmierstoffes mit in die Kabinen befördert. Unter anderem befinde sich im Triebwerksöl für Flugzeuge auch die als Nervengift bekannte Chemikalie Trikresylphospat (TCP). Lediglich eine Dichtung trenne mit Öl geschmierte Teile des Triebwerkes von der Kabinenluft, fügte Handwerg hinzu. Es bestehe eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass auch der Mix der verschiedenen Stoffe im Öldampf gesundheitsschädlich sein könne.
Der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft, Thomas von Randow, sagte, es gebe eine Pflicht für Luftfahrtunternehmen, klar definierte Störungen und Ereignisse im Flugbetrieb an das in Deutschland für sie zuständige Luftfahrt-Bundesamt zu melden. Dazu zählten auch so genannte Öldampf-Vorfälle. Er betonte, die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) habe im Mai 2011 zum Thema Kabinenluft festgehalten, das es bezogen auf die Sicherheit keinen Vorfall gebe, „der eine sofortige oder generelle Vorschriftenänderung rechtfertige“. Susan Michaelis erwiderte, das wahre Ausmaß der Ereignisse mit kontaminierter Kabinenluft könne solange „nicht geklärt werden, wie es keine Warnanlagen an Bord gibt und sich die Luftfahrtindustrie auf ein nicht funktionierendes Meldesystem verlässt, um das wahre Ausmaß des Problems nicht eingestehen zu müssen“.
Mehrere Abgeordnete stellten in dem Expertengespräch die Überlegung an, die Luft für die Flugzeugkabinen nicht mehr in den Triebwerken abzuzapfen. Schließlich werde auch beim Auto die Luft für die Klimaanlage nicht neben dem Auspuff angesaugt. Tim van Beveren verwies darauf, dass beim neuen Dreamliner Boeing 787 Frischluft bereits an der Außenhaut angesaugt werde. Handwerg forderte in der Sitzung ferner den verpflichtenden Einbau von Sensoren zur Messung von Giftstoffen in der Kabinenluft sowie entsprechender Filter. -
Die große Samstags-Dokumentation "50 Jahre Mallorca – Die ,Ballermann-Insel' im Wandel" am 15. Oktober um 20:15 Uhr bei VOX
(Köln, 21. September 2011) Mallorca: Die Baleareninsel, die in den 1960er Jahren mit rund 360.000 Touristen im Jahr noch abschätzig “Putzfrauen-Insel” genannt wurde, empfängt heute nicht nur jährlich rund 13 Millionen Touristen, sondern verfügt auch über den größten Charterflughafen Europas. Die große Samstags-Dokumentation “50 Jahre Mallorca – Die ,Ballermann-Insel’ im Wandel” (am 15.10. um 20:15 Uhr bei VOX) erzählt über vier Stunden die Geschichte von den Anfängen des Massentourismus bis heute. Einen Einblick in ihr Leben auf der Sonneninsel geben u.a. Prominente wie Sonja Kirchberger und Schlagerstar Bernd Clüver (“Der Junge mit der Mundharmonika”), der das letzte Interview seines Lebens gibt. Außerdem begleitet die Dokumentation Naomi Campbells Mutter Valerie bei der Suche nach einer Luxus-Wohnung.
Mallorca war schon immer eine Insel der Schönen und Reichen – davon erzählt das 5-Sterne-Hotel “Son Vida”, das gerade seinen 50. Geburtstag feiert. Zur Eröffnung zählten Fürst Rainier und Grace Kelly zu den Gästen, heute kommen Weltstars wie Fußballer Christiano Ronaldo und Jason Button in das Luxus-Hotel. Zahlreiche deutsche Promis haben auf der Sonneninsel sogar ein neues Zuhause gefunden. “Ich möchte ohne die Insel gar nicht mehr leben”, sagt Schauspielerin Sonja Kirchberger, die seit elf Jahren in Palma wohnt. Auch der selbsternannte “König von Mallorca” Jürgen Drews gehört zu den deutschen Inselbewohnern und ist seit Jahren fester Bestandteil des mallorquinischen Nachtlebens. “Das ist ja normalerweise die Tiefschlafphase, so um 2 Uhr. Und da kommt dann der alte Drews auf die Bühne gehupfelt und singt: ,Ich bin der König von Mallorca’”, so der Schlagerstar. Ein falscher Adelstitel, auf den vor Drews schon drei andere Deutsche Anspruch erhoben: “Wurst-König” Horst Abel, “Leihwagen-König” Hasso von Schützendorf und “Bier-König” Manfred Meisel, die in den 1990er Jahren Millionen auf der Insel verdienten. In der Dokumentation spricht die damalige Lebensgefährtin von Manfred Meisel, Daiana Ritter, erstmals über die Nacht zum 11. November 1997, in der der “Bier-König”, der gemeinsame Sohn Patrick und die Haushälterin in der Familienvilla durch Kopfschüsse getötet wurden.
Mit der Zunahme der Touristen boomt die Wirtschaft auf der Insel – doch auch die Nachteile werden mit der Zeit deutlich. Eine Entwicklung, die Josep Planas ganz genau verfolgt hat: Er eröffnete 1947 das erste Fotografie-Geschäft auf Mallorca und hat bis in die 1970er Jahre jede mallorquinische Postkarte und jedes Hotel fotografiert. Er zeigt erstmals im deutschen Fernsehen seine historischen Fotografien und Super-8-Filme. An das Mallorca der 1960er Jahre erinnert sich außerdem Fischer Guillermo. Damals zog er gemeinsam mit seinen Brüdern noch große Fische mit der Hand aus dem Meer. “Heute sind 80 Prozent der Fischarten von damals ausgestorben”, so der 84-Jährige. Umweltverschmutzung und Massenfischerei haben auch vor Mallorca nicht Halt gemacht. Die große Samstags-Dokumentation “50 Jahre Mallorca – Die ,Ballermann-Insel’ im Wandel” am 15. Oktober um 20:15 Uhr bei VOX. -
Lindner Hotels & Resorts: Startschuss für das Lindner Hotel & Sports Academy
(Frankfurt/Main, 21. September 2011) Bildcollagen mit Sportlern, Medaillenfarben und Materialien wie Volleyballnetze, Turnmatten und Tartan prägen das Ambiente des neu eröffneten Sport-Themenhotels Lindner Hotels & Sports Academy (111 Zimmer) in Frankfurt/Main. Das Drei-Sterne-Haus wurde gemeinsam mit dem Deutschen Turner-Bund (DTB) initiiert und ist direkt an dessen „Gymakademdie“ angeschlossen.
1
Im Inneren des Hotels spielt das Thema „Sport“ ebenfalls eine große Rolle und wird anhand von Bildcollagen, Materialien und Farben dargestellt. Für die Umsetzung zeichnen die Frankfurter Innenarchitekten Franken Architekten verantwortlich. Bereits beim Einchecken trifft der Gast auf Christopher, Sara, Dennis und Alicia. Die vier jungen Sportler auf dem Bildmosaik über der Rezeption begegnen ihm immer wieder auf den Fluren, im Restaurant, den Tagungsräumen und in den Zimmern. Die Nachwuchssportler, die regelmäßig in der „Gymakademie“, der zentralen Aus- und Weiterbildungsstätte des DTB, trainieren, visualisieren auf großen Fotoleinwänden das, was Sport ausmacht: Freude an Bewegung, Technik, Leidenschaft und Schönheit.
Auf jeder Etage des Hotels steht eine andere Sportart im Vordergrund: Im ersten Stockwerk ist es die Rhythmische Sportgymnastik, auf der zweiten Etage Volleyball, auf der dritten Hochsprung und auf der vierten Etage Trampolinturnen. Dabei gilt: Je höher der Gast kommt, desto höher springen die Sportler.
1
“Sport in Bewegung“ lautet das Motto auf den Etagen. An den Wänden der Hotelflure hängen Fotografien, auf denen die spezifischen Bewegungsabläufe jeder Sportart in beeindruckenden Momentaufnahmen zu sehen sind: Das eine Bein angewinkelt, das andere nach hinten gestreckt, die Muskeln angespannt, der Kopf weit im Nacken. So springt die Sportlerin der Rhythmischen Sportgymnastik auf dem Flur der ersten Etage elegant durch die Luft. In den Zimmern kommen sie und ihre Sportfreunde dagegen zur Ruhe. Sie werden dort auf Fotografien in ihren individuellen Ruhephasen gezeigt.
Neben Bildern kommen im gesamten Hotel auch verschiedene Materialien aus der Welt des Sports zum Einsatz. So prägen original Volleyballnetze, Tartan als typischer Belag für Hochsprunganlagen und weicher Turnmattenstoff das sportliche Ambiente. Auch typische Sportgeräte wie Sprossenwand, Bock und Kasten sind auf Fototapete und Leinwand zu sehen. Darüber hinaus erinnern die Schränke in den Zimmern an Gaderoben-Spinde in einer Turnhalle und das helle Kiefernholz von Rezeption, Bar und den Sitzbänken soll mit seiner Farbe und Maserung beim Gast Assoziationen an Sportgeräte und Turnhalle wecken.
1
Die einzelnen Zimmerkategorien sind in die Medaillenfarben Gold, Silber und Bronze unterteilt. Sie unterscheiden sich durch ihre Größe, Ausstattung und farblichen Gestaltung. Gleiches gilt für die Tagungsräume, die ebenfalls in die drei Farben unterteilt sind und Platz für bis zu 250 Personen bieten.
Mit dem außergewöhnlichen Konzept des Sport-Themenhotels will Carolina Cordes, Direktorin des Lindner Hotel & Sports Academy, neben den Mitgliedern des Deutschen Turner-Bundes vor allem Business-, Tagungs- und Messegäste sowie alle Sportbegeisterten ansprechen. Für gute Belegungszahlen soll zudem die hervorragende Lage sorgen: Das Hotel befindet sich nicht nur in unmittelbarer Nähe zur Commerzbank-Arena und den Spitzenverbänden des deutschen Sports, sondern ist auch nur jeweils sieben Kilometer vom Frankfurter Flughafen und der Innenstadt entfernt. -
MICE AG – Die Tagungen der Zukunft: kurz und interaktiv
(Berlin, 21. September 2011) In der Kürze liegt die Würze: Tagungen müssen kurz, knackig und interkativ sein. Das geht aus einer Befragung der Berliner MICE AG unter 212 Veranstaltungsplanern und Einkäufern hervor. Das Thema Social Media belegt dabei mit 21 Prozent den ersten Platz. Die Web 2.0 Plattformen sollen vor, während und nach der Veranstaltung verstärkt als begleitendes Kommunikationsinstrument dienen. 17 Prozent der befragten Veranstaltungsplaner sehen den Trend in neuen Veranstaltungsformaten. Dabei legen sie insbesondere Wert auf Kürze, Informationsdichte und Interaktivität. Veranstaltungsformate, die vermehrt an Bedeutung gewinnen, sind beispielsweise virtuelle Messen, Web-Konferenz, Barcamps und Networking-Events. Ebenfalls 17 Prozent Zuspruch erhält das Thema Green Meetings. Gesundes und umweltbewusstes Tagen steigt in der Nachfrage.
1
MICE-Trends im Überblick:
1. Social Media als Kommunikationsinstrument für Veranstaltungen
2. Neue Veranstaltungsformate: kurz, informativ und interaktiv
3. Green Meetings – umweltbewusstes Veranstaltungsmanagement
4. Mehr Kreativität bei Veranstaltungen (12%)
5. Individuelle und kundenorientierte Angebote werden von MICE-Dienstleistern erwartet (10%)
Am 17. November findet der stb marketplace in der Eventarena München statt. Die Fachmesse deutschen Veranstaltungsbranche präsentiert unter dem Messe-Spezial „MICE Future“ neue Konzepte im MICE-Markt. Spezial-Aussteller und Vorträge informieren über innovative Technologien, interaktive Veranstaltungsformate und die Möglichkeiten von umweltbewussten Kongressen und Events. Zu den Ausstellern gehören unter anderem die atmosfair GmbH, Bio-Seehotel Zeulenroda, Codiplan – Gesellschaft für Concept, Dialog und Planung mbH und Jochen Schweizer Events GmbH. Der Eintritt zur Messe ist kostenfrei. -
Hotelmarketing – WDR-Reportage beweist erneut: Hotelbewertungen leicht zu manipulieren
(Köln, 20. September 2011) Neue Aufregung: In einer Reportage 1. Testweise wurden positive, aber eben gefälschte Hotelrezensionen eingetragen und später veröffentlicht.
1
Bei trivago.de wird der gefälschten Bewertung sogar ein Foto zugeordnet. „Wir fragen bei den Portalen nach und bekommen von allen die Antwort, unsere Bewertungen hätten schließlich den Eindruck des Hotels nicht verfälscht“, so die WDR-Journalistinnen Edith Dietrich und Beatrix von Kladen in ihrem Fazit.
Falsche Behauptungen online zu stellen, sei kein Problem, sagte ein anonymer Hotelinsider (der Redaktion bekannt) gegenüber dem WDR. Selbst anspruchsvolle Hotels konnte er früher als porfessioneller Marketingberater abwerten: „Ich kann Ihnen in Hamburg ein sehr großes Hotel zeigen. Wenn ich da drei Aufnahmen mache, sind Sie der Meinung, Sie wollen da nie hinfahren.“ Und weiter: „Ich denke, es werden 15.000 gewesen sein. Das war mein Broterwerb. Ich habe nichts anderes gemacht, ich bin keiner anderen Tätigkeit nachgegangen, als Hotels zu bewerten. Es ist tatsächlich so gewesen, dass ich Hotels aufgerufen habe, habe mir dort die Bewertungen durchgelesen und festgestellt, dass von 80 Bewertungen 80 von mir waren.“
1-Chef Oliver Winter will daher weiterhin gegen die Veröffentlichungspraxis der Hotelbewertungsportale kämpfen. „Das ging auch bis zu Banalitäten: Gummibärchen hätten unter dem Bett gelegen und so weiter. Das konnte nicht glaubhaft gemacht werden. Da haben die Richter zu Recht gesagt, Holidaycheck ist klar Wettbewerber,Holidaycheck hat dafür zu sorgen, dass so ein Unsinn nicht verbreitet wird“, so Winter gegenüber dem WDR.
1, Chef des Kameha Grand Bonn und der „Rockstar unter den Grand Hoteliers“, geht mit den Onlinerezensionen ganz pragmatisch um: „Grundsätzlich gilt, dass Feedback wichtig ist, und grundsätzlich gilt, dass wir jedes Feedback ernst nehmen. Es gab eine gute Welt vor den Bewertungsportalen, ich glaube, es wird eine gute Welt nach den Bewertungsportalen geben, und zwischendrin machen die Bewertungsportale, was sie wollen.“