(Zürich, 29. August 2011) Das Hotelbett als Killer – der Sieger-Kurzfilm des „Swiss Hotel Film Award“ ist ein Hommage an das am meisten strapazierteste Stück eines Tophotels. In „Monsieur du Lit“ von Regisseur Timo von Gunten erzählt ein Hotelbett im TV-Interview von einem raffinierten Plot. Am Ende wird ein Gast gekillt …
Der zweite Platz des Kurzfilm-Wettbewerbs des Schweizer Branchenverbandes Hotelleriesuisse, der nun nach der Erstausgabe 2009 zum zweiten Mal stattfand, ging an „Salty Times“ von Stefan Eichenberger, Platz drei belegte „Home Sweet Hotel“ von Alfonso Gordillo. Den Publikumspreis holte sich Alejandro Gasser Daza mit „Stille Post“.
„Emotionen sind nicht wechselkursabhängig“
Rund 500 Gäste waren der Einladung von Hotelleriesuisse gefolgt, um in der Arena Filmcity in der Sihlcity Zürich die Gewinner des „Swiss Hotel Film Awards 2011“ zu feiern. Stimmungsvolle Momente und viel Glamour waren auch bei der diesjährigen Preisverleihung Programm. “Emotionen, wie sie die schillernde Welt der Hotellerie hervorruft, sind nicht wechselkursabhängig“, betonte Guglielmo L. Brentel, Präsident von Hotelleriesuisse. Laut Brentel wollen die Gäste einzigartige und unvergessliche Erlebnisse und sind auch bereit, den Preis dafür zu bezahlen, insofern er wieder in einem vernünftigen Verhältnis zum Euro steht. „Emotionalität und die damit verbundenen Geschichten spielen auch die Hauptrolle beim Swiss Hotel Film Award“, hielt Brentel fest. Die positiven Rückmeldungen zur Erstausgabe 2009 und die darauf folgende Auszeichnung des Projekts mit dem „Award Corporate Communications“ hätten Hotelleriesuisse bestärkt, das Drehbuch des „Swiss Hotel Film Awards“ weiterzuschreiben und 2011 erneut umzusetzen.
Im Rahmen der Preisverleihung wurden zehn der insgesamt 20 nominierten Filme gezeigt, darunter die Gewinner des ersten, zweiten und dritten Preises und des Publikumspreises. In der Fachjury vertreten waren Fulvio Bernasconi (Regisseur), Jacques Bettex (Best Western Eurotel Riviera, Montreux), Sabine Boss (Regisseurin), Philippe Clivaz (Visions du Réel), Madeleine Hirsiger (Filmredaktorin) und Philipp Roggensinger (DASBREITEHOTEL). Die Jury wurde von Filmredaktor Mohan Mani präsidiert. Stargast des Abends war der Schauspieler Anatole Taubmann, der dem Publikum spannende Einblicke in seine Filmkarriere bot. Über ihre Erfahrungen mit Hotels berichtete Model Xenia Tchoumitcheva. Sie spielte die Hauptrolle im diesjährigen Call for entry-Film. Durch den Abend führte der bekannte TV- und Radiomodertor Sven Epiney.
1. Preis: „Monsieur Du Lit“ von Timo von Gunten (Zürich)
In seinem Kurzfilm „Monsieur Du Lit“ erweckt Timo von Gunten aus Zürich ein Hotelbett zum Leben, das mit französischem Akzent die turbulenten Geschichten seiner Gäste preisgibt. «Nicht nur die originelle Grundidee überzeugt, sondern auch die filmische Umsetzung ist gelungen», hielt die Jury fest. Der Film besteche mit einer frischen und temporeichen Inszenierung, guten Pointen, schwarzem Humor und einem perfektem Schnitt. „Monsieur Du Lit ist als Film ein Hochgenuss, wobei die gute Rollenbesetzung massgeblich zum Sieg beigetragen hat“, urteilte die Jury. Der Kurzfilm entstand im Hotel Schweizerhof in Luzern und ist mit einem Preisgeld von 5.000 Franken dotiert. Zusätzlich erhalten die Filmschaffenden einen Auftrag für eine Filmproduktion im Rahmen des „Milestone Tourismuspreis Schweiz§ im Wert von 5.000 Franken.
2. Preis: „Salty Times“ von Stefan Eichenberger (Bern)
Klassischer geht es nicht: Im schwarzweissen Stummfilm „Salty Times“ von Stefan Eichenberger aus Bern macht sich eine Sängerin an den einzigen Hotelgast heran, dies zum Leidwesen des Barkeepers, ihrem Ex. „Der Kurzfilm überzeugt auf der ganzen Linie und erweist sich als herrlich ironische Hommage an die goldenen Hotel- und Cinema-Zeiten der 1930er Jahre“, meinte die Jury. „Die Filmemacher verstehen ihr Handwerk, haben die Stummfilme genau studiert und perfekt rekonstruiert.“ Beispielhaft sei etwa die grossartige Musikuntermalung mittels Klavier, welche die Handlung gekonnt unterstützte und vorantreibe. „Salty Times“ wurde im Grandhotel Giessbach in Brienz sowie im Belle Epoque Boutique Hotel in Bern gedreht und mit einem Preisgeld von 3.000 Franken belohnt.
3. Preis: «Home Sweet Hotel» von Alfonso Gordillo (Bern)
Im Kurzfilm „Home Sweet Hotel“ von Alfonso Gordillo aus Bern quartiert sich ein zahlungsunwilliger Gast auf unbestimmte Zeit im Hotel ein und wird damit zusehends zum Problemfall. „Diesen Alptraum kann wohl jeder Hotelier nachfühlen“, meinte die Jury. „Die Situation wird gekonnt ad absurdum geführt, zumal der Kunde bekanntlich König ist und die Höflichkeit um jeden Preis gewahrt werden muss.“ Schön ist laut Jury auch die Grundidee, wonach ein Hotel für bestimmte Gäste sogar bequemer und besser sei als das eigene Zuhause. „Eine gekonnte Rollenbesetzung, viel Spielfreude und ein guter, publikumswirksamer Humor machen diese Kurzfilmkomödie unterhaltsam von Anfang bis Schluss. Lachen ist Trumpf!“. Schauplatz von „Home Sweet Hotel“ ist das Gstaad Palace. Das Preisgeld beträgt 2.000 Franken.
Publikumspreis: „Stille Post“ von Alejandro Gasser Daza (Köln)
Das Publikum hat entschieden: Mit seinem Film „Stille Post“ hat Alejandro Gasser Daza aus Köln beim Online-Voting am meisten Stimmen geholt und durfte den begehrten Publikumspreis entgegennehmen. „Ist der Publikumspreis nun der beliebteste, beste, brillanteste Film oder der am besten beworbene? Vielleicht das eine, vielleicht das andere, vielleicht beides“, hielt Dr. Christoph Juen, CEO von Hotelleriesuisse, fest. Auch in Hollywood schreibe Erfolgsgeschichte, wer den Mix aus Qualität und Marketing am besten beherrsche. „Alejandro Gasser ist ein atmosphärisch reicher Film gelungen, der die Voting-Gesellschaft zu überzeugen wusste.“ Hauptdarsteller des Films ist ein Zettel mit unbekannter Botschaft, der unabsichtlich fallen gelassen wird und das Leben einiger Hotelgäste durcheinander bringt. Der Kurzfilm wurde im Fairmont Le Montreux Palace realisiert und mit 5.000 Franken honoriert.
Author: holedo_wp_admin
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Swiss Hotel Film Award – Bester Hotelfilm: Interview mit einem Hotelbett – Siegerbeitrag ist „Monsieur Du Lit“
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Arcotel Hotels-Vorstand Manfred Mayer: „Hotel-Bewertungsportale gut für Qualitätsmanagement“
(Wien, 29. August 2011) Top-Tools für Qualitätssicherung: Manfred Mayer, Vorstand der Wiener 1-Hotelgruppe, sieht sich zu einem öffentlichen Plädoyer pro Hotelbewertungsportale veranlasst. Auslöser seien Insiderberichte über systematische Manipulationen bei den Gästerezensionen in der Onlineausgabe von “1” und beim ZDF. „Obwohl der Ruf der ganzen Branche dadurch leidet, sehen Hoteliers auch weiterhin klar die Vorteile der Portale“, sagte Mayer.
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„Bewertungsportale stellen ein gutes Instrument des Qualitätsmanagements dar. Online-Bewertungen werden jetzt zwar durch die Berichtserstattung und das entstandene Bewusstsein für mögliche Manipulationen vielleicht kritischer von den Usern gelesen, aber aus unserer Sicht erfüllen die Portale nach wie vor einen guten Zweck – wir bekommen direkt von unseren Gästen Feedback und können auf Kritik eingehen, um die Qualität in unseren Hotels zu sichern“, so Mayer.
Dass auch bei Nutzern Hotelbewertungsportale Zuspruch finden, zeigt die aktuelle „W3B“-Studie von Fittkau & Maaß Consulting; wir berichteten. Kaufentscheidungen im Internet werden demnach enorm von Meinungen, Bewertungen und Empfehlungen anderer Personen beeinflusst. Jeder Vierte habe sich, so die im Frühjahr durchgeführte Studie, auf Produktbewertungen von anderen – zumeist nicht persönlich bekannten – Internet-Nutzern verlassen.
„Die Arcotel Hotels distanzieren sich von manipulierten Hotelbewertungen und arbeiten mit dem Analysetool trustyou.com zusammen, um alle Bewertungen optimal zu prüfen“, ließ Mayer verbreiten. Und weiter: „Wir sind insbesondere in Hinblick auf unseren Service sehr gut aufgestellt und die Bewertungen bestätigen dies. Wir hoffen, dass die Gäste auch weiterhin unsere Hotels bewerten.“ Sechs Arcotel-Hotels haben aktuell von tripadvisor.com das „Zertifikat für Exzellenz 2011“ bekommen. Voraussetzung für die Auszeichnung ist, dass Reisende das jeweilige Hotel durchschnittlich mit vier von fünf möglichen Punkten oder besser bewerten. Anzahl und Aktualität der erhaltenen Reisebewertungen gehörten ebenfalls zu den Auswahlkriterien. -
InterContinental Hotels Group – Berlin: Richtfest für 2 neue IHG-Hotels am Alexanderplatz
(Berlin, 29. August 2011) Eröffnung soll im Frühjahr 2012 sein: Beim 68 Millionen Euro schweren Hotelprojekt „Alexander Parkside“ am Berliner Alexanderplatz wurde nun Richtfest gefeiert. In dem von den Architekten Ludloff + Ludloff entwickelten, 31.000 Quadratmeter Bruttogeschossflächen großen Neubau an der Wadzeckstraße/Ecke Otto-Braun-Straße werden ein Holiday Inn und ein Hotel Indigo (beides Marken der InterContinental Hotels Group/IHG) eingerichtet. Betreiber und Franchisenehmer ist die Azure Property Group.
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Beide Hotels und ein geplantes Hostel werden rund 550 Zimmereinheiten bieten. Zudem sind 200 Apartments und Wohnungen auf dem knall 3.900 Quadratmeter großen Grundstück geplant. Bauträger sind Porr Solutions, WE AG und Minerva.
IHG bringt die Hotelmarke Indigo erstmals auf den deutschen Hotelmarkt. Ein weiteres Franchiseprojekt wird derzeit an der Hardenbergstrasse in Berlin (81 Zimmereinheiten) geplant. Hotel Indigo ist die jüngste Marke der IHG und soll Boutiquehotels voran bringen. Weltweit gibt es 38 Indigo Hotels, weitere 62 sind derzeit in der Planung. Das erste Hotel Indigo in Europa eröffnete 2009 im Londoner Stadtteil Paddington. -
Hopag Hotel Property AG: Börsengang des ersten deutschen Hotel-REIT in Vorbereitung
(Berlin, 29. August 2011) Ein Berg frisches Geld für neue Hotels: Die Berliner 1 will in rund drei Jahren als erste Hotel-Immobilieninvestmentfirma an die Börse gehen. Die Umwandlung in eine sog. REIT-AG (REIT: Real Estate Investment Trust) wird vorbereitet. Jüngst wurde das Grundkapital der Aktiengesellschaft von 800.000 Euro um 2,8 Millionen Euro auf 3,6 Millionen Euro erhöht. In mehreren Abschnitten soll das Grundkapital in den nächsten Jahren auf zunächst rund 30 Millionen Euro weiter gesteigert werden. Gleichzeitig wurde der Gegenstand der Gesellschaft geändert und ein Genehmigtes Kapital in Höhe von 1,8 Millionen Euro geschaffen, um Fremdaktionäre aufnehmen zu können. Aktuell befinden sich alle Aktien im Besitz von Vorstand Rolf Lechner.
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Hopag investiert Zwei- bis Vier-Sterne-Hotels. Die Gesellschaft erwirbt und entwickelt City-, Care- und Resort-Hotels. Im Fokus stehen barrierefreie, als Green Buildings zertifizierte Hotelimmobilien unter Nutzung der geschützten Marken „Greenlodge“ und „Bonavita“. Die Hotels werden verpachtet. Die Hotelimmobilien werden jeweils zu rund 50 Prozent aus Eigenmitteln finanziert, heißt es in einer Pressemitteilung. „Nachhaltige und barrierefreie Hotels der mittleren Preisklasse gehören zu den wachstumsstarken Feldern des deutschen und europäischen Hotelmarktes. Investoren und Betreiber profitieren von einem langfristigen Trend hin zum Deutschland-Urlaub. Die Gäste werden aufgrund der demographischen Entwicklung älter und das allgemeine Umweltbewusstsein ist stark ausgeprägt“, sagte Hopag-Vorstand Lechner.
Aktuelle Projekte sind das Drei-Sterne-Hotel „Econtel“ mit 205 Zimmern in Berlin-Charlottenburg sowie die Projektentwicklung eines „Greenlodge“ -Hotels mit 164 Zimmern ebenfalls in Berlin-Charlottenburg, eines „Bonavita“-Hotels mit 60 Zimmern im Naturpark Hoher Vogelsberg (Hessen) und eines weiteren „Bonavita“-Hotels mit 146 Zimmern im Schwarzwald.
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In den Bereichen Projektentwicklung, Asset Management und Business Administration setzt man bei Hopag auf die Kompetenz und Erfahrung der Immobilien-Experten-AG (1), deren Vorstand ebenfalls Rolf Lechner ist. Eine aktuelle Projektentwicklung der Immexa ist z.B. der Gewerbekomplex „Am Oktogon – Campus für Gewerbe und Technologie“. Mit einem Volumen von 60 Millionen Euro handelt es sich dabei eine der größten privaten Immobilieninvestition in Berlin-Adlershof.
Ein REIT (Real Estate Investment Trust) ist eine Kapitalgesellschaft, die Immobilien finanziert, besitzt und / oder betreibt. Eine deutsche börsennotierte REIT-AG ist von der Körperschaftsteuer und der Gewerbesteuer befreit. 90 Prozent ihres jährlichen Handelsbilanzgewinns wird an die Aktionäre ausgeschüttet. Rechtliche Grundlagen der REIT-AGs sind die Bestimmungen des Aktiengesetzes und des Handelsgesetzbuches (HGB). Die Besonderheiten der REIT-AG sind im REIT-Gesetz (REITG) geregelt. -
Hamburg: Gastronomen erpressen Gäste – Razzia im Rotlichtviertel
(Hamburg, 29. August 2011) Großrazzia auf der Reeperbahn: In der Nacht zum Samstag wurden drei Gastronomiebetriebe in Hamburgs berühmten Rotlichtviertel von Polizei und Staatsanwaltschaft durchsucht. Den Kriminalbeamten lagen diverse Strafanzeigen von Geschädigten vor, denen nach Besuchen dieser Lokale unstimmige bzw. überhöhte Rechnungen zur Begleichung vorgelegt worden waren. Die Geschädigten wurden teilweise unter massivem Druck genötigt, die Rechnungen zu bezahlen.
Darüber hinaus wurden in mehreren Fällen bei bargeldlosen Zahlungen mehrere Abbuchungen zu einer Rechnung vorgenommen. Die Ermittlungen richten sich gegen über 60 Personen in 78 Fällen. Die Geschädigten kommen aus dem Bundesgebiet, dem europäischen Ausland, aus Südamerika, Japan und Australien. Die Schadenssumme liegt im weit fünfstelligen Bereich.
Medienberichten zufolge seien die Tabledance-Bars „Baby Doll“ (Reeperbahn 104), „Show Center 66“ (Reeperbahn 66) und „Barracuda“ (Reeperbahn 148) betroffen. Weitere Informationen gibt es bislang nicht.
Die 85 Polizisten und Staatsanwälte stellten umfangreiches Beweismaterial sicher, „dessen Auswertung noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird“, heißt es in einer Pressemitteilung. In den Gastronomiebetrieben dieser Art sind Mondpreis wie 550 Euro für eine 0,7-Liter-Flasche Champagner oder 55 Euro für einen Piccolo Sekt keine Seltenheit. -
Fundus Fonds: Jagdfeld mit großer Mehrheit an der Spitze des Berliner Adlons bestätigt
(Berlin, 27. August 2011) Mit großer Mehrheit ist Anno August Jagdfeld, Geschäftsführer des Berliner 1, in seinem Amt bestätigt worden. 74 Prozent stimmten auf der gestrigen Gesellschafterversammlung gegen den Abwahlantrag, der von einer kleinen Gruppe von Anlegern eingebracht wurde; wir berichteten.
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„Ich freue mich, dass die überwiegende Mehrheit der Anleger die Gefahren für die Zukunft des Adlon erkannt hat, die mit dem Konzept des Anwalts Fritsch verbunden waren. Seine Kampagne hat nicht verfangen, so dass wir uns jetzt wieder ganz unserer Arbeit widmen können“, erklärte Anno August Jagdfeld, der als Komplementär die Geschäfte der Jagdfeld Hotel-Adlon Fundus-Fonds Nr. 31 KG führt.
Vor den rund 800 Teilnehmern der Gesellschafterversammlung im Berliner Adlon machte der Berliner Rechtsanwalt Thomas A. Fritsch, der den Abwahlantrag gegen Adlon-Gründer Jagdfeld eingebracht hat, eine komplette Kehrtwende und wollte sein Konzept nach mehrstündiger Aussprache zurückziehen. Er musste einräumen, dass es erhebliche Mängel hat. Das Konzept wurde dennoch zur Abstimmung gestellt und mit überwältigender Mehrheit von fast drei Vierteln des Kapitals der rund 4400 Anleger abgelehnt. Das Konzept fand zudem keine Zustimmung, weil an die Stelle Jagdfelds, der die Geschäfte seit Gründung des Fonds 1994 führt, eine den Anlegern unbekannte und unerfahrene Geschäftsführung hätte treten sollen. In seinem Bericht für das abgelaufene Geschäftsjahr stellte Jagdfeld fest, dass sich die Geschäfte der beiden Pächter des Adlon-Fonds erfreulich gut entwickelt haben. „Sowohl Kempinski als auch die Adlon-Holding haben die Wirtschaftskrise erfolgreich gemeistert. Auch im Verlauf dieses Jahres sind die Zahlen gut. Das spiegelt sich im hohen Kassenbestand unseres Fonds von mehr als 15 Millionen Euro wider“, so Jagdfeld.
Die Anleger sprachen sich ebenfalls mit deutlicher Mehrheit für eine Thesaurierung der erwirtschafteten Überschüsse aus. Jagdfeld wie auch der Treuhänder, der die Mehrheit der Anleger vertritt, sprachen keine Empfehlung aus. Der Treuhänder enthielt sich in der Frage der Ausschüttung seiner Stimme. -
9. Althoff Festival der Meisterköche: 16 Spitzenköche mit 27 Michaelin-Sterne
(Bensberg bei Köln, 28. August 2011) Das ist der Koch-Olymp, zumindest im deutschen Gourmet-Gebirge: Zum neunten Althoff Festival der Meisterköche am Sonntag, 28. August, im 1 kommen 16 Spitzenköche aus Portugal, Spanien, Italien, den Niederlanden, England, Japan und Deutschland, ausgezeichnet mit insgesamt 27 Michelin Sternen, zusammen. HOTELIER TV begleitet diese Spitzenveranstaltung, zu der wieder rund 800 erlesene Gäste, darunter auch Heinz Horrmann und Reiner Calmund (beide als Juroren der „Promi Kocharena“ bei Vox bekannt), erwartet werden. Den Filmbericht vom vergangenen Jahr können Sie hier abrufen: .
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Britische Sterneköche zu Gast im Grandhotel Schloss Bensberg
Zum illustren Kreis der Spitzenköche gehören zwei Meister der Haute Cuisine aus England. Der aus Liverpool stammende William Drabble übernahm im September 2009 das Zepter als Chefkoch des „Seven Park Place“ Restaurants im 1. Bereits nach seinem ersten Jahr wurde das Restaurant mit einem Michelin Stern ausgezeichnet. Drabble orientiert sich an der modernen französischen Küche, die er mit überwiegend regionalen britischen Produkten umsetzt. Bei Althoffs Festival der Meisterköche wird William Drabble den Gästen zwei seiner kulinarischen Kreationen kredenzen: eine Galette von geschmortem „Lune Valley Saddleback“ Schweinskopf mit gebratenen Langustinen, Schalotten und Kapern Dressing sowie Hummertortellini mit Blumenkohlpüree an Hummer-Butter-Sauce.
Vor seiner Zeit bei der Althoff Hotel & Gourmet Collection, arbeitete Drabble in einigen der meistausgezeichneten Hotels und Restaurants Englands, den Sternerestaurants „Country House Hotel“ in Grasmere und als Sous-Chef im „Pied a Terre“ in London. Die meiste Zeit seines Schaffens verbrachte er im Restaurant „Aubergine“ im Londoner Stadtteil Chelsea. Dort erhielt er 1999 einen Michelin Stern, der zehn Jahre in Folge vom Guide Michelin bestätigt wurde.
Alan Murchison (1, Woburn Park, Bedfordshire, England) ist Sternekoch und Inhaber der „10 in 8 – The fine Dining Group“. Hinter „10 in 8“ verbirgt sich Murchisons Ziel, innerhalb von acht Jahren eine sich selbst tragende Kollektion von Spitzenrestaurants aufzubauen. Jedes Restaurant folgt einem individuellen Stil und soll innerhalb der ersten drei Jahre mindestens einen Michelin Stern erwerben. Das Außergewöhnliche an „10 in 8“ ist, dass alle Küchenchefs aus der Gruppe selbst hervorgehen. Dementsprechend sieht Murchison sein Projekt als Nährboden für junge Talente. Sie alle haben die Möglichkeit auf dem höchsten Niveau der Kochkunst ihren eigenen Stil zu entwickeln. Drei der vier zur Gruppe gehörenden Restaurants sind mit einem Michelin Stern ausgezeichnet. Dazu gehört das Paris House, in dem Alan Murchison klassische Gerichte zu kulinarischen Highlights entwickelt, die er auch bei Althoffs Festival der Meisterköche präsentiert. -
Renaissance Zürich Tower Hotel: Neues Luxushotel im spektakulären Mobimo Tower
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(Zürich, 27. August 2011) Grand Opening: Mit einer großen Eröffnungsfeier wurde nun das jüngste Hotel von Marriott in der Schweiz eingeweiht: Das 1 (300 Zimmer) im neuen 24-Stockwerke hohen Mobimo Tower im neuen In-Viertel der Stadt wird per Franchise-Vertrag von der SV Group geführt. Es ist das dritte Renaissance Hotel in der Schweiz. Erst kürzlich wurde das Renaissance Lucerne Hotel eröffnet.
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„Momentan expandieren wir sehr stark mit unserer Renaissance-Marke in Europa“, sagte Amy McPherson, President and Managing Director of Marriott International in Europa. Das Renaissance Zürich Tower Hotel wurde von Claudio Carbone designt. So sollen interessante Kunstwerke im Graffiti-Stil die Gäste an die Geschichte des Züricher Westens und seine industriellen Wurzeln erinnern. Die Zimmer bieten herrliche Blicke Ausblicke auf die Stadt und sind mit hochwertigem Schweizer Eichenmobiliar und Plüschbetten ausgestattet.
Das „Equinox“-Restaurant ist ein modernes und dennoch klassisches Steakhouse, das nur die besten Steaks auf die Teller bringen soll. Es gibt zudem die klassische Bar „Lucid“ und die Tapas-Bar „Vivid“. Der Ausblick aus dem Fitness-Center (1.000 Quadratmeter) im 15. Stockwerk ist einfach klasse.
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Renaissance Hotels ist die gehobene Lifestyle Marke von Marriott International mit mehr als 150 Häusern in 34 Ländern. Zu den Renaissance Hotels zählen seit Kurzem neue Schmuckstücke wie das das historische Fünf-Sterne Hotel St.Pancras Renaissance in London, das exotische Renaissance Sanya Resort und Spa in China, das urbane Boutique Renaissance Atlanta Midtown und das raffinierte Renaissance Sao Paolo. Diese Hotels ergänzen das einmalige Portfolio der Marke, das durch Ikonen wie das Mayflower Renaissance Hotel in Washington, D.C., das Eden Roc Miami Beach Resort & Spa, und das Renaissance Paris Vendome Hotel charakterisiert wird.
Nach zweieinhalbjähriger Bauzeit öffnete der Mobimo Tower am 15. August 2011 seine Tore. Das elegante Hochhaus, entworfen vom renommierten Basler Architekturbüro Diener & Diener, prägt mit seinen 81 Metern Höhe und 24 Stockwerken die Silhouette von Zürich West. Im Herbst ziehen die ersten Bewohner in die Wohnungen auf den oberen neun Stockwerken ein. Investor, Bauherr und Namensgeber des 250 Millionen Bauwerks ist die Mobimo Holding AG. -
Hotelmarkt Deutschland: Starker Aufwärtstrend hält an – Prognose: Revpar steigt um +4%
(Wien, 27. August 2011) Das erste Halbjahr 2011 zeigt einen kontinuierlichen Aufwärtstrend des deutschen Hotelmarktes. Die Drei- bis Fünf-Sterne-Hotels in Gesamtdeutschland konnten einen Anstieg des Revpar (Ertrag pro verfügbares Zimmer) von 5,5 Prozent auf 61,46 Euro verzeichnen. Dieser Zuwachs resultiert sowohl aus einer Zunahme der Zimmerbelegung (+2,5%) als auch des durchschnittlichen Netto-Zimmerpreises (+2,9%). Das geht aus der neuesten Analyse von 1, Wien, hervor.
An Sekundärstandorten gelegene Betriebe konnten laut PKF Hotelexperts den höchsten Revpar-Anstieg von rund 8,8 Prozent verbuchen, bedingt durch eine Steigerung der Belegung (+3,6%) und des durchschnittlichen Netto-Zimmerpreises (+5%). Den geringsten Revpar-Zuwachs (+2,1%) verzeichneten Flughafenhotels, was durch einen nur geringen Anstieg der Belegung um rund 0,4 Prozent und des durchschnittlichen Netto-Zimmerpreises um rund 1,7 Prozent zu begründen ist. Die Stadthotels liegen mit einem Revpar von 65,98 Euro (+5,4%) leicht über dem Gesamtdurchschnitt der untersuchten Hotels in Deutschland.
Im Hinblick auf die Hotels in der Preiskategorie von über 120 Euro konnte ein Revpar-Zuwachs von rund 6,8 Prozent auf 108,04 Euro erfasst werden, dicht gefolgt von den Hotels mit einem durchschnittlichen Netto-Zimmerpreis zwischen 55 und 80 Euro (+6%) auf 50,70 Euro. Die Betriebe in der Preiskategorie zwischen 80 und 120 Euro verbuchten einen Revpar-Anstieg von rund 5 Prozent auf 73,02 Euro, während die Hotels mit einem durchschnittlichen Netto-Zimmerpreis von unter 55 Euro den geringsten RevPAR-Anstieg von 4,1 Prozent auf 27,41 Euro verzeichneten.
Primärstandorte
Bei den Primärstandorten konnte sich München mit einem Revpar von 77,39 Euro erneut den ersten Rang sichern. Auf Platz zwei befand sich, ebenso unverändert im Vergleich zum Vorjahr, die Stadt Frankfurt. Hamburg, Köln und Düsseldorf stiegen jeweils um einen Platz nach oben auf Platz drei (Hamburg), vier (Köln) und fünf (Düsseldorf). Berlin hingegen fiel mit einem Revpar von 69,56 Euro von Rang drei auf den sechsten und somit letzten Platz. Die Städte Düsseldorf (+26,4%), Hamburg (+1,1% und Köln (+10,1%) konnten zweistellige Revpar-Steigerungen verzeichnen. In Düsseldorf stiegen sowohl der durchschnittliche Netto-Zimmerpreis auf 115,74 Euro (+18%) als auch die Zimmerbelegung um rund 7,1 Prozent, wodurch ein Revpar von 72,80 Euro verbucht werden konnte.
Die positive Entwicklung in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt ist unter anderem auf den Eurovision Song Contest und die Messe Interpack, welche im Dreijahresturnus stattfindet, zurückzuführen. Köln konnte unter anderem durch die Einweihung des Kölschfestes (nach Vorbild des Oktoberfestes) zur Karnevalszeit einen leichten Belegungszuwachs (+2,9%) verbuchen und durch eine Erhöhung des durchschnittlichen Netto-Zimmerpreises auf 113,74 Euro (+7%) einen Revpar-Zuwachs von 10,1 Prozent verzeichnen. Hamburg, eine der dynamischsten Wachstumsstädte Deutschlands, feierte im Mai seinen 822. Hafengeburtstag. Dieses Ereignis und, laut Hamburg-Tourismus vor allem auch das positive Bild, das die Weltausstellung 2010 in Shanghai (Städtepartnerschaft mit Hamburg) von Hamburg vermittelte, sorgten unter anderem für einen Belegungszuwachs von 6,2 Prozent.
München verzeichnete als einziger Primärstandort einen Revpar-Rückgang auf 77,39 Euro (-1%), der auf einen verringerten durchschnittlichen Netto-Zimmerpreis von 108,85 Euro (-2,8%) zurückzuführen ist. Ein Grund hierfür ist, dass im Jahr 2010 eine der besucherstärksten Messen Münchens, die „Bauma“, stattfand und die Stadt München somit einen überdurchschnittlich hohen Revpar-Zuwachs verbuchen konnte, welcher im ersten Halbjahr 2011 nicht mehr erreicht werden konnte.
Sekundärstandorte
Bei den Sekundärstandorten nahm Baden-Baden mit einem Revpar von 76,22 Euro erneut den ersten Platz ein. Die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden konnte trotz eines leicht gesunkenen RevPAR von 63,45 Euro (-1,7%) ebenfalls den zweiten Rang halten. Bremen (-2,1%) hingegen musste den dritten Platz an Hannover (+11,3%) abgeben. Trotz einer Revpar-Zunahme von sieben Prozent auf 34,38 Euro konnte Potsdam nicht aufholen und nahm weiterhin den 14. und somit letzten Rang ein. Die Städte Mainz, Baden-Baden und Hannover konnten einen signifikanten Revpar-Anstieg verzeichnen (+18,2%, +14,1% und 11,3 %).
In Baden-Baden waren sowohl die viertägige Tagung der Süddeutschen Orthopäden und das fünftägige „IEEE Intelligent Vehicles Symposium 2011“ als auch ein um rund 9,1 Prozent gestiegener Netto-Zimmerpreis für die signifikante RevPAR-Zunahme verantwortlich. Hannover hingegen konnte neben einem Netto-Zimmerpreisanstieg von rund 6,9 Prozent, der unter anderem auf die Messe Ligna 2011 mit rund 90.000 Besuchern zurückzuführen ist, eine um rund 4,1 Prozent gestiegene Belegung verbuchen und verzeichnete somit einen Revpar-Zuwachs von rund 11,3 Prozent. Einen auffällig hohen Revpar-Rückgang musste neben Bremen (-2,1%), Essen (-3,4%) und Wiesbaden (-1,7%) vor allem Leipzig (-11,8%) aufgrund von Rückgängen der Belegung und Netto-Zimmerpreise verbuchen. Insbesondere Essen verzeichnete starke Belegungs-Rückgänge (-8,5%), da die Stadt durch ihren Status als europäische Kulturhauptstadt 2010 im Vorjahr überragende Ergebnisse im Hinblick auf die Belegung erzielte. Noch unerfreulicher waren die Ergebnisse für die Hotellerie in Leipzig, wo ein Belegungsrückgang von 9,6 Prozent verbucht werden musste. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass zahlreiche Messen, wie zum Beispiel die AMI, turnusbedingt in diesem Jahr nicht stattfanden.
Ausblick
Aufgrund der positiven Entwicklung des deutschen Hotelmarktes im ersten Halbjahr 2011 ist laut PKF Hotelexperts zu erwarten, dass das zweite Halbjahr ebenso einen Aufwärtstrend verzeichnen wird. Die Deutsche Zentrale für Tourismus prognostiziert für das Jahr 2011 sowohl einen Anstieg von Auslandstouristen (+2% bis +4%) als auch eine Zunahme inländisch Reisender (+2%). Auch der Hotelverband Deutschland zeigt sich optimistisch und rechnet mit einem Anstieg der Übernachtungszahlen um rund zwei Prozent sowie einer Revpar-Zunahme um rund vier Prozent. Diese positive Haltung basiert auf der Annahme einer stabilen deutschen Konjunktur und begründet sich unter anderem darin, dass drei der besucherstärksten jährlichen Messen – die „Gamescom“ in Köln, die „IFA 2011“ in Berlin, und die „Expo Real“ in München – und auch das Münchener Oktoberfest, als einer der wichtigsten Besuchermagnete Deutschlands, in der zweiten Jahreshälfte stattfinden werden.