(Düsseldorf, 27. August 2011) „Nicht nur besser. Anders.“, so lautet der Slogan der 34 1. Noch mal ganz anders werden die neuen Häuser der Hotelmarke, an der zurzeit die Entwickler der Lindner Gruppe arbeiten: Keine Rezeption, keine Lobby, kein Restaurant – die bisherige klassische Hotelgestaltung wird von ihnen bei den neuen „me and all“-Hotels völlig in Frage gestellt. Anstelle dieser Einrichtungen steht eine Lounge, die sich zur Stadt öffnet und vieles gleichzeitig möglich macht – zum Beispiel arbeiten, relaxen und chillen. Die bisher übliche A-la-Carte-Gastronomie wird ebenfalls abgelöst durch ein modernes Food- und Coffee-Shop-Konzept. Ende 2012 will die neue Marke, die sich mit einer hochwertigen Ausstattung im Vier-Sterne-Bereich positioniert, ihren ersten Standort eröffnen. Zurzeit werden konkrete Gespräche geführt.
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Zielgruppe sind Business- und City Traveller mit einer hohen Affinität zur neuesten Kommunikationstechnik. Diese ist nicht nur in den Zimmern vorhanden. Vor allem die Lounge wird dank der strategischen Partnerschaft mit namhaften Markenanbietern aus der Kommunikations- und Unterhaltungsbranche zum Testlabor für Jedermann. Dort könnnen die aktuellsten Entwicklungen der Markenhersteller live ausprobiert werden.
Live werden auch die aktuellsten Veranstaltungen der jeweiligen Stadt auf Bildschirmen oder neuesten Kommunikationstools dargeboten. Die Communities der Stadt sind somit zum Greifen nah. Oder sie sind direkt vor Ort und nutzen die Lounge des Live-Community-Hotels für ihre realen Meetings und Veranstaltungen. Neben den Geschäfts- und Städtereisenden sind deshalb auch Urban Locals, die Social-Media-Anwendungen selbstverständlich in ihr Alltagsleben integriert haben und immer weiter fortentwickeln, eine weitere Zielgruppe der Live-Community-Lounge und –Hotels.
Um die neue Hotelmarke zügig auszurollen, sucht die in Düsseldorf ansässige me and all-GmbH bestehende Immobilien in 1-A-Lagen in deutschen Großstädten. Auf der Expo Real in München, eine der größten internationalen Fachmessen für Gewerbeimmobilien, wird die neue Hotelidee Anfang Oktober zum ersten Mal einem breiteren Fachpublikum präsentiert.
Die me and all-GmbH ist eine 51-prozentige Tochter der Lindner Hotels AG. Die restlichen Anteile tragen je zur Hälfte Andreas Krökel, Vorstand Operations, Sales & Marketing der Lindner Hotels AG und die B-K-Hospitality Service GmbH von Bernhard Klein. Zusammen mit Otto Lindner, Vorstand der Lindner Hotels AG, stellen sie auch die Geschäftsführung.
Die familiengeführte Lindner-Gruppe (2.000 Mitarbeiter; 165,7 Millionen Euro Umsatz in 2010) gehört zu den zehn bekanntesten Hotelketten in Deutschland. Für seine ungewöhnlichen Wege und Hotelkonzepte, die mittlerweile vom ersten Multimedia- über das erste Stadionhotel bis zum ersten Tierpark-Themenhotel reichen, wurde Vorstand Otto Lindner ausgezeichnet. Für das erste Stadionhotel, das Lindner Hotel BayArena, bekam er den „Hotelier des Jahres“ verliehen. Für das Lindner Park-Hotel Hagenbeck in Hamburg erhielt er die europäische Auszeichnung „Hotelimmobilie des Jahres 2009“. Unter seiner Ägide verdreifachte sich zudem die Zahl der Lindner-Hotels seit dem Jahr 2000.
Author: holedo_wp_admin
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Lindner Hotels und Resorts: Neue Hotelmarke „me and all“ geplant – Start Ende 2012
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Expedia/hotels.com – Arne Erichsen: „Es geht nicht ohne Buchungsportale“
(Berlin, 26. August 2011) Zurück im ernsthaften Hotel Booking Business: Arne Erichsen, alter und neuer Director Market Management Germany bei Expedia und hotels.com (wir berichteten), betont die Wichtigkeit von Buchungsportalen und Mittlern für das Onlinegeschäft in der Hotellerie. „Der Trend hält unvermindert an: Die Gäste, die bislang per Telefon und Fax gebucht haben, reservieren zumehmend über die Hotel-eigene Webseite ihre Zimmer“, so Erichsen. Um den Hotelnamen bekannt zu machen und die Hotel-Webseite in den Suchmaschinen gut zu positionieren, sei eine Listung in Hotelbuchungsportalen enorm wichtig. Der sog. Billboard-Effekt stärke gerade in hart umkämpften Hotelmärkten wie Berlin die Individualhotellerie, so Erichsen.
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Bei der Auswahl der Buchungspartner komme es auch eine genaue Analyse an: Entscheidend sei die flexible Zusammenarbeit in punkto Ratenplan und Zimmerkategorien, rät der Buchungsexperte. Bei Expedia und hotels.com können wichtige Buchungsinformationen plakativ per Klickbox dargestellt werden: Infos beispielsweise zu kostenfreiem Wlan-Zugang für Gäste oder Frühstück inklusive werden so übersichtlich angezeigt.
Arne Erichsen versteht sich als fairer Marketingberater für die gesamte Hotellerie. Wer ihn fragt, wird bestätigen können, dass er als Topmanager von Expedia stets das Gesamtwohl aller im Blick behält – und nicht nur die Marktstärke seines Arbeitgebers, dem größten Reisebüro der Welt. Ein Thema, das in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen wird, sei die Ratenstruktur der Hotels, prophezeite Erichsen gegenüber dieser Fach-Illustrierten. In den Buchungsystemen werde eine Rate eines Standardzimmers eingepflegt – und dann für die verschiedenenen Kategorien entsprechend mit Aufschlägen versehen. Das Tool „Ratentyp Verknüpfung“ wird in Kürze auch in Deutschland einsetzbar sein. „Das Pricing wird so erheblich vereinfacht werden“, sagte Erichsen. Zudem werden so Sekundärkosten zum Beispiel für die beständige Datenpflege reduziert. Bei Expedia und hotels.com werde man künftig noch leichter Zimmertypen und Raten flexibler miteinander verknüpfen können, verspricht Erichsen. -
„Currywurst-Urteil“: Nur 7% Umsatzsteuer an der Imbisstheke – 19% in der Gaststube
(München, 26. August 2011) Etwas mehr Klarheit im Steuerdschungel: Der Bundesfinanzhof hat nun eine weitere Regelung bei der Umsatzbesteuerung im Gastgewerbe getroffen. Fast Food an der Imbisstheke (Verzehr stehend) darf mit sieben Prozent Mehrwertsteuer abgerechnet werden. Gibt es Tische und andere Sitzgelegenheiten müssen 19 Prozent berechnet werden. Unklar ist, wie Außer-Haus-Betriebe im Alltag damit um gehen können – bietet z.B. ein Imbisswagen auch Plastikstühle und kleine Tischchen mit an, besteht weiterer Klärungsbedarf. Experten erwarten weitere Regelungen zum sog. Currywurst-Urteil.
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Die nun veröffentlichten Entscheidungen des BFH ((Urteil vom 30.06.11 V R 35/08 – Urteil vom 30.06.11 V R 18/10) beruhen auf einem neuen Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Union vom 10. März 2011 (C-497/09, C-499/09, C-502/09, Bog u.a.), das aufgrund von Vorlagen des BFH ergangen ist. Danach liegt eine dem ermäßigten Steuersatz unterliegende Essenslieferung vor, wenn nur einfach zubereitete Speisen (wie z.B. Bratwürste oder Pommes Frites oder ähnlich standardisiert zubereitete Speisen) abgegeben werden und dem Kunden lediglich behelfsmäßige Verzehrvorrichtungen (wie z.B. Theken oder Ablagebretter bei Imbissständen) zur Verfügung zur Einnahme der Speisen stehen und die Speisen nur im Stehen eingenommen werden können (V R 35/08).
Zu einem dem Regelsteuersatz unterliegenden Restaurationsumsatz führt die Abgabe von Standardspeisen dagegen, sobald der leistende Unternehmer seinen Kunden zusätzliches Mobiliar wie Tisch(e) mit Sitzgelegenheiten zur Verfügung stellt. Im Unterschied zur früheren Rechtsprechung sind dabei jedoch Verzehrvorrichtungen Dritter – wie z.B. Tische und Bänke eines Standnachbarn – nicht zu berücksichtigen, auch wenn diese im Interesse des leistenden Unternehmers zur Verfügung gestellt wurden (V R 18/10).
„Diese neuen Abgrenzungskriterien tragen wesentlich zur Vereinfachung der steuerrechtlichen Beurteilung bei und beenden die in der Vergangenheit häufig aufgeworfenen Zweifelsfragen hinsichtlich der Bedeutung und Größe von Verzehrtheken“, heißt es in einer Pressemitteilung des BFH.
Adhoga: Übersicht der Umsatzbesteuerung
Vorteil für die Kleingastronomie: Nach neuerlichen Urteilen des Europäischen Gerichtshofes (EuGH) kommt in der Regel bei Speisen von Imbiss-Ständen und Kinofoyers der ermäßigte Umsatzsteuersatz von sieben Prozent zum Tragen. „In diesen Fällen handelt es sich bei den zum sofortigen Verzehr zubereiteten Mahlzeiten um „Nahrungsmittel“, die einem ermäßigten Steuersatz unterliegen“, so Steuerberater Marc Müller, Vorstand der 1 aus Berlin. „Bei Partyservice-Unternehmen kann man hingegen kaum noch vom siebenprozentigen Umsatzsteuersatz ausgehen.“
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Der Bundesfinanzhof (BFH) hatte in vier Verfahren den EuGH angerufen. Die Urteile vom 10. März 2011 sind eindeutig: Bei dem Verkauf von Nahrungsmitteln an Imbisswagen und -ständen oder in Kinos ginge es um Mahlzeiten zum sofortigen (warmen) Verzehr, die einfach oder standardisiert zubereitet werden und verzehrfertig vorliegen (Convenience Food). Würden einige Stehtische zum Verzehr vor Ort bereit stehen, seien dies „untergeordnete Nebenleistungen“. Daher sei hier der ermäßigte Umsatzsteuersatz anzuwenden.
Mit dem Urteil zu den Imbissständen dürfte der deutschen Finanzverwaltung kaum mehr Raum für eine Besteuerung mit dem vollen Umsatzsteuersatz bleiben. Jedenfalls spielt die Breite des Ablagebrettes keine Rolle mehr, verweisen die Adhoga-Steuerexperten.
Zu den Leistungen eines Partyservice stellt der Europäische Gerichtshof hingegen fest: Bei diesen Gastronomie-Formen liege ein deutlich größerer Dienstleistungsanteil vor. Es gebe keine bloße Standardzubereitung, sondern die Speisen erfordern mehr Arbeit und Sachverstand, wie etwa hinsichtlich der Kreativität und der Darreichungsform der Gerichte. Die typischen Leistungen von Partysservices umfassen meist auch personalintensive Bereitstellungen von Geschirr, Besteck und Mobiliar sowie deren Reinigung und Speisenausgaben bzw. Serviertätigkeiten. Unter diesen Umständen stelle die Tätigkeit eines Partyservice eine Dienstleistung dar, heißt es. So komme der reguläre Umsatzsteuersatz zur Anwendung, meinen die Adhoga-Steuerberater.
Ausgenommen seien lediglich Partyservices, die Standardspeisen ohne zusätzliche Dienstleistungen liefern („kalte Platten“, belegte Brötchen). Hier müsse in der Regel die ermäßigte Umsatzsteuer berechnet werden. Eine weitere Ausnahme seien Partyservices, bei denen bei Vorliegen weiterer besonderer Umstände die Lieferung der Speisen der dominierende Bestandteil des Umsatzes ist.
Zum Begriff „Nahrungsmittel“ stellt der EuGH schließlich fest, dass dieser auch Speisen oder Mahlzeiten umfasst, die durch Kochen, Braten, Backen oder auf sonstige Weise zum sofortigen Verzehr zubereitet worden sind, da sie der Ernährung der Verbraucher dienen. -
Hotelmarketing: Junge Männer buchen gern online
(Hohenheim, 26. August 2011) Der Siegeszug des Internets setzt sich fort: 86 Prozent aller Internetnutzer verwenden das Web für einen elektronischen Einkauf. Das sind mehr als doppelt so viele wie vor zehn Jahren, wie eine Studie der Forschungsstelle für Medienwirtschaft und Kommunikationsforschung der 1 ergibt. „Vor allem junge Männer zwischen 20 und 29 mit gehobenem Bildungsniveau machen weit häufiger von den Verkaufsangeboten im Netz Gebrauch machen als andere“, sagte Studienautor Michael Schenk, Professor für Kommunikationswissenschaft und Sozialforschung, gegenüber der Nachrichtenagentur Pressetext.
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1„Junge Männer sind netzaffiner als Frauen, die mehr auf Kommunikation setzen und sich daher mehr in sozialen Netzwerken aufhalten”, ergänzte Schenk. Deutsche User kaufen vor allem Bücher, CDs, DVDs und Eintrittskarten. Auch Flug- und Bahntickets, Hotelreservierungen, Reiseangebote und Bekleidung werden immer häufiger im Netz geordert. E-Commerce hat sich inzwischen fest etabliert, was an der starken Nutzung von ebay.de deutlich wird. Positiv bewertet der Forscher, dass ältere Nutzer in den letzten Jahren zusehends ihre Scheu gegenüber dem neuen Medium abgelegt hätten: „Senioren haben die Entdeckung gemacht, dass das Internet zahlreiche Vorteile bietet.“
Regional gesehen gibt es bei den Internetusern in Deutschland Unterschiede: Ostdeutsche User liegen im Bundesvergleich hingegen weiter zurück als noch im Jahr 2005. „Dies hängt damit zusammen, dass die technische Versorgung im Osten nicht überall gewährleistet ist“, so der Professor. Auch die Kosten würden ein Rolle spielen, schließlich gebe es mehr Arbeitslose im Osten als im Westen.
Web 2.0 noch exotisch
Die Studie analysierte auch das Userverhalten im Bereich Web 2.0. und zeigt, dass für die meisten Deutschen öffentliche Internet-Tagebücher, die sogenannten Blogs, oder Podcastings, Plattformen für den Austausch privater Fotos, Videos und Musikdateien übers Netz noch sehr exotisch sind. Diese neuen Möglichkeiten des Web 2.0 werden bisher fast ausschließlich in den jungen und modernen Milieus genutzt. “Das Interesse für nutzergenerierte Inhalte hält sich – mit Ausnahme von den sozialen Netzwerkplattformen – noch in Grenzen”, stellte Schenk fest. So erfordere ein Blog zu führen viel Aufwand und Zeit. “Die User sind zudem sensibler geworden, was die Preisgabe privater Daten anbelangt”, so der Forscher. -
Hotelmarkt Deutschand – Trotz Expansion der Markenhotels: Individualhotels stärken Marktposition
(München, 25. August 2011) Trotz der Expansion von international aufgestellten Hotelkonzernen behaupten sich individuell geführte Hotels auf dem Markt und grenzen sich häufig durch ein individuelles Design und eine lokale Verbundenheit auch im Produktangebot ab. Dies gilt insbesondere für Mittel- und Großstädte, obwohl dort der Wettbewerb intensiver ist, und es dort eine starke Marktpräsenz von Markenhotels gibt.
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„In den Jahren von 1950 bis 2000 gab es einen vermeintlich unaufhaltsamen Siegeszug von standardisierten, kettengebundenen Hotels in den europäischen Großstädten. In den letzten zehn Jahren beobachten wir einen gegenläufigen Trend: Unabhängige, sehr individuell gestaltete Hotels haben eine Nischenposition erobert“, sagte Michael Widmann, Mitinitiator des 1 und Geschäftsführer von PKF hotelexperts in Wien. „Ob Gastwerk in Hamburg, Cortiina in München oder Hollmann Beletage in Wien – der Trend geht zu individuellen, lifestyle-orientierten Produkten. Mittlerweile haben auch die großen Hotelgruppen designorientierte Brands entwickelt, und es gibt eine intensive Konkurrenz zwischen kettengebundenen und individuell geführten Hotels.“
Besonders erfolgreiche, individuelle Hotelkonzepte werden zu kleinen Hotelgruppen ausgebaut. Beispiele dafür sind 25hours, Citizen-M und Wombat’s. Parallel dazu wird die Expansion der Hotelkette ´Motel One´ auf europäischer Ebene fortgesetzt. „Insgesamt befindet sich die Hotelbranche in einer gewaltigen Umbruchsituation. Der Gast honoriert zunehmend die Kreativität neuer Hotelprodukte. Individuell geführte Hotels sind oft deutlich innovativer im Bereich Interior-Design und dienen deshalb der Markenhotellerie oft als Ideengeber für Innovationen“, so Widmann abschließend.
Das Hotelforum, die europäische Fachkonferenz für Hotel- und Immobilienexperten, findet dieses Jahr am Donnerstag, 6. Oktober, im Hotel Bayerischer Hof in München statt. -
ITB/World Travel Monitor: Sporturlaub holt in Europa auf
(Berlin, 25. August 2011) Sporturlaub nimmt Kurs in Richtung Siegertreppchen: Laut einer aktuellen Auswertung des World Travel Monitors im Auftrag der 1 konnte diese Reiseart in den vergangenen fünf Jahren bei europäischen Reisenden deutlich zweistellige Zuwachsraten verzeichnen und überholte dabei auch Kreuzfahrten, die vor fünf Jahren im Ranking noch vor dem Sporturlaub lagen. Besonders sportbegeistert zeigen sich dabei die Deutschen. Von den insgesamt neun Millionen Sporturlauben, die die Europäer im Ausland verbringen, kommen mit 42 Prozent mehr als die Hälfte aus Deutschland. Die Niederländer folgen mit 14 Prozent auf dem zweiten Platz. In den anderen europäischen Märkten liegt der Anteil von Sporturlauben bei lediglich sechs Prozent oder weniger.
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Das beliebteste Reiseziel der sportaffinen Urlauber ist Österreich. 24 Prozent der Europäer zieht es in die Alpenrepublik, gefolgt von Italien und Deutschland mit jeweils elf Prozent. Auch deutsche Sporturlauber bevorzugen Österreich als Reiseziel zum Auspowern: Die Nachbarrepublik liegt mit 42 Prozent vor Italien (18%) und der Schweiz (14%).
Bei den sportlichen Aktivitäten stehen bei europäischen Sporturlaubern vor allem Wandern mit 38 Prozent sowie Radfahren (23%) hoch im Kurs. Der Motorsport (Auto, Motorrad, Motorboot) folgt auf dem dritten Platz mit 14 Prozent. Golfen liegt mit zehn Prozent auf Rang vier der beliebtesten Sport-Aktivitäten. Bei den deutschen Sporturlaubern führen ebenfalls Wandern mit 34 Prozent und Radfahren (25%) die Top Ten der liebsten Sportaktivitäten an. Golfen möchten neun Prozent der deutschen Sporturlauber auf Reisen.
„Abschalten vom Alltag, mit Bewegung dem Körper etwas Gutes tun oder im Urlaub neue Sportarten ausprobieren – Sport gehört für viele Menschen zum Urlaub dazu. Sportreisen sind ein Nischen-Segment mit ernstzunehmendem touristischen Zukunftspotential”, sagte Martin Buck, Direktor des Kompetenzcenter Travel und Logistics der Messe Berlin
Auffallend häufig gehören Sporturlauber oberen Einkommensschichten an. Europäische Sporturlauber sind im Durchschnitt 43 Jahre alt und leben mehrheitlich in Haushalten ohne Kinder. Auch sind mehr Männer als Frauen sportlich im Urlaub unterwegs. Mit 45 Jahren sind deutsche Sporturlauber zwar etwas älter als im europäischen Vergleich, unterscheiden sich aber sonst nicht von ihren europäischen Mitbürgern. -
hotel.de Preis-Leistungs-Index: Hotels in Dresden bei Gästezufriedenheit vorn
(Nürnberg, 25. August 2011) Keine Überraschung bei der Auswertung der Gästebewertungen auf 1: Dresden rangiert weiterhin mit den zufriedensten Hotelgästen auf Platz eins, gefolgt von Chemnitz; Hotellerie der Fuggerstadt Augsburg insbesondere bei Privatreisenden hoch im Kurs; Warschau Spitzenreiter im Vergleich der Metropolen weltweit. Im Vergleich der deutschen Großstädte zeigten sich die Buchungskunden mit der Hotellerie in Dresden besonders zufrieden. Sie wählten das Elbflorenz mit 7,91 Punkten auf Position 1 der Top 20, gefolgt von Chemnitz mit 7,77 Punkten. Die Fuggerstadt Augsburg behauptet sich mit 7,76 Punkten auf dem dritten Platz.
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Neben einem großen Angebot an touristischen Attraktionen scheint das Ruhrgebiet auch eine Vielzahl guter Hotels zu bieten. Mit Oberhausen, Bochum und Essen wählten die hotel.de-Buchungskunden gleich drei Städte in die Top 20. Die Großstadthotellerie der Rheinmetropole Düsseldorf verpasste hingegen mit 7,29 Punkten die Bestenliste. Privat- und Geschäftsreisende mit unterschiedlichen Präferenzen Werden die Bewertungen der Buchungskunden getrennt nach Privatreisenden und Geschäftsleuten untersucht, ergibt sich ein anderes Bild. Während Dresden bei den Geschäftsreisenden weiterhin vorne liegt, kann bei den Privatleuten insbesondere Augsburg punkten und ist in dieser Kundengruppe Spitzenreiter (8,07). Erst dann folgen Dresden mit 7,98 und Chemnitz mit 7,97 Punkten. Auffällig dabei: Jede Großstadthotellerie der Top 20 schneidet bei den Privatbuchern, die zumeist Urlauber sind oder Freunde bzw. Verwandte besuchen, etwas besser ab.
“Viele Hotels könnten das Potenzial, das die so wichtige Gruppe der Geschäftsreisenden mit sich bringt, noch besser nutzen”, sagte Reinhard Wick, Vertriebsvorstand der Nürnberger hotel.de AG. “Mit teilweise wenig Aufwand wie erweiterten Check In-Zeiten und schnellerem Check Out oder aber auch kostenlosem Internetzugang würden die Hoteliers bei Geschäftsreisenden noch stärker punkten können.”
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Warschau erreichte die Spitzenposition beim Vergleich der Metropolen weltweit. Mit leichtem Vorsprung und 7,62 Punkten in der Gesamtbewertung führt die polnische Hauptstadt vor dem zweitplatzierten Helsinki. Auch die Hotellerie von Tokio kann ihre Übernachtungsgäste überzeugen. Mit einer Gesamtbewertung von 7,57 votierten sie die japanische Hauptstadt auf Rang drei. Potential nach oben zeigt die Moskauer Hotellerie, die mit 6,97 Punkten die internationalen Top 20 knapp verpasste. Etwas weniger zufrieden zeigten sich die Buchungskunden auch mit der Gesamtleistung der Hoteliers in der Ewigen Stadt Rom, in Paris und in London. Die Hotellerie der Weltstadt an der Themse erreichte nur 6,48 Punkte.
Übernachtungsgäste können das bei hotel.de gebuchte Hotel nur nach ihrer Abreise anhand eines Punktesystems (0 bis 10) bewerten. In die Gesamtbewertung fließen die Kriterien Zimmerqualität, Freundlichkeit des Personals, Sauberkeit, Lautstärke, Preis-Leistungs-Verhältnis sowie Frühstück/Gastronomie ein. -
Social Media Studie: Reiseveranstalter versuchen sich auf Facebook, sind dort aber wenig aktiv
(Frankfurt/Main, 25. August 2011) 56,3 Prozent der Reiseveranstalter sind auf Facebook aktiv, zumeist mit einer eigenen Fanpage (50,4%). Jedoch kommunizieren sie wenig mit ihren Fans. Im Durchschnitt liegen die letzten fünf Posts 41 Tage zurück und 16,5 Prozent haben weniger als fünf Beiträge geschrieben. Facebook.com dominiert bei den Social-Media-Plattformen. Hotels und Destinationen sind dabei am aktivsten. 74 Prozent geben an, dass ihr Unternehmen eine eigene Facebook-Page hat. Dies zeigt die Vorabergebnisse der Tourom-Studie „Social Media in der Reisebranche“, für die 252 Veranstalter analysiert wurden.
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Nehmen Sie teil an der Fachumfrage “Hotelmarketing Online”
Die Fachumfrage der Fach-Illustrierten für das Hotelmanagement „Top hotel“ will Licht in den “Hospitality Jungle” bringen – wo führen die Pfade im Onlinemarketing hin?
Bitte nehmen Sie teil! (Dauer: 2 Minuten):
Die Ergebnisse werden in der Onlineausgabe von Top hotel veröffentlicht.Warum soll man an dieser Fachumfrage teilnehmen?
Mit ihrer Teilnahme teilen Sie Ihren Wissens- und Erfahrungsstand mit der gesamten Hotellerie. Die Ergebnisse werden Ihnen zugänglich und liefern interessante Anhaltspunkte für Ihre Marketingstrategie und erfolgsorientierte Positionierung Ihres Unternehmens.
___________________________________________________Mit durchschnittlich 2.162 Fans liegen diese Facebook-Seiten im Mittelfeld der Beliebtheit. Diese Zahlen klaffen jedoch weit auseinander: Während 64,6 Prozent wenige (unter 400) Anhänger haben, bringen es nur 9,4 Prozent der Seiten auf über 3.000 Fans.
Ganze 36,1 Prozent der Reiseveranstalter nutzen einen Twitter-Account. Diese haben zwar durchschnittlich 751 Follower, jedoch 14,3 Prozent davon noch keinen Einzigen. Der Grund könnte sein, dass 24,2 Prozent bisher keinen oder maximal 25 Tweets (Nachrichten) versendet haben. Die durchschnittliche Anzahl der Tweets liegt bei 312.
Noch weniger (25,0 Prozent) haben einen eigenen Youtube-Kanal eingerichtet. Dabei werden 43,3 Prozent der Veranstalter in einem Youtube-Video erwähnt. Die selbst geposteten Videos – durchschnittlich 28 – wurden immerhin schon rund 38.850 Mal geklickt.
Von ihrer eigenen Website verlinken 27,8 Prozent der Veranstalter auf ihre Fanpage. Weit weniger häufig sind andere Facebook-Tools implementiert, beispielsweise Share-Funktion, Like-Button oder Fan-/Like-Box. Nur 23,4 Prozent nutzen Social-Bookmarking-Dienste, damit ihre Website weiter empfohlen werden kann.
„Es gibt noch viel Potential, die Möglichkeiten von Social Media voll auszuschöpfen. Die Veranstalter haben Nachholbedarf in Sachen Professionalität, Kreativität und Durchhaltevermögen. Die regelmäßige Betreuung ist ein zentraler Erfolgsfaktor“, sagte Michael Faber, Initiator der Tourom-Studie. Für die Studie wurden laut fvw.de rund 2.000 Mitarbeiter von Airlines, Hotels, Destinationsorganisationen, Reiseveranstaltern und Reisebüros befragt. -
hrs.de: Hotels können auf Gästebewertungen direkt antworten – Rezensionen werden geprüft
(Köln, 24. August 2011) Das klingt nach mehr Fairness: 1 lässt Hoteliers die Möglichkeit, auf Gästebewertungen direkt zu antworten. Alle Kommentare würden vor der Veröffentlichung überprüft, heißt es in einer Pressemitteilung des Reservierungsdienstleisters aus Köln. Damit biete hrs.de die von dem 1.
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Im neuen Bereich „Meine Gäste-Bewertungen“ im Hotel-Serviceportal werden alle Bewertungen eines Hotels gebündelt und übersichtlich dargestellt. Hoteliers können sich per E-Mail informieren lassen, sobald ein neuer Kommentar über ihr Haus veröffentlicht wurde. Zudem kann man sich eine Zusammenfassung der Bewertungen im gewünschten Benachrichtigungsintervall, zum Beispiel einmal täglich, zuschicken lassen.
„Der neue Service erlaubt es Hoteliers, direkt in Kontakt mit ihren Gästen zu treten. Dieser Dialog schafft Vertrauen und Glaubwürdigkeit“, sagte Tobias Ragge, Geschäftsführer von hrs.de. „Jede Kundenmeinung zählt. Daher raten wir Hoteliers, Kommentare ernst zu nehmen und sowohl auf kritische Kommentare zu antworten als auch auf positive, die den weitaus größten Teil der Hotelbewertungen ausmachen“, so Ragge weiter.
Ein weiterer Nutzen für die Hotels bestehe darin, Gästekommentare für ihr Qualitätsmanagement einsetzen zu können. Im Bereich „Meine Gäste-Bewertungen“ sollen Filter und Suchfunktionen Hoteliers dabei unterstützen, den Überblick über die Kommentare zu behalten und zu ermitteln, in welchen Bereichen Handlungsbedarf besteht.
67% der Hotelbucher orientieren sich an Bewertungen
Eine Studie des Kölner Hotelbuchungsportals hat gezeigt, dass Kunden die Einschätzung anderer Gäste mehr denn je in ihren Entscheidungsprozess einfließen lassen. Beinahe 67 Prozent der Befragten gaben an, sich stark an Gästebewertungen zu orientieren. Bei Nutzern bis 29 Jahren sind es sogar gut 76 Prozent und auch bei den Kunden in der Altersklasse 50 Jahre und älter greifen noch mehr als 54 Prozent auf das Urteil der Internet-Gemeinde zu.
Wie bisher können über hrs.de nur Gäste, die tatsächlich in dem jeweiligen Hotel übernachtet haben, eine Bewertung abgeben. Hierzu erhalten sie nach ihrem Aufenthalt einen Link, der sie zu der Bewertungsseite führt. Damit will man bei hrs.de sicher stellen, dass sowohl die Punktebewertung als auch die Kommentare authentisch und seriös sind. Allerdings soll auch dieses System Schwachstellen haben und wurde nach Berichten von Insidern bereits geknackt.
Für die Ermittlung der Durchschnittswerte der Hotels bewerten die Gäste 14 Kriterien auf einer Skala von einem Punkt (mangelhaft) bis zehn Punkte (sehr gut). Um die Aktualität zu gewährleisten, fließen die vergebenen Punkte nach zwei Jahren nicht mehr in den veröffentlichten Durchschnittswert der Hotels ein. Auch in diesem Punkt entspreche man den Hotrec-Forderungen, wird mitgeteilt.
Kostenloser Ratgeber
Zum richtigen Umgang mit Gästebewertungen wurde ein Ratgeber entwickelt. Darin wird erläutert, wie Hoteliers den neuen Service am besten einsetzen können. Die Praxistipps für Hoteliers stehen auf Anfrage zur Verfügung. -
Kampf um den Adlon-Fonds: Millionen-Investor gegen „Schulden-Hotelier“
(Berlin, 24. August 2011) Der Kampf um den Hotel-Olymp wird unter Ungleichen geführt: Der millionenschwere Investor Anno August Jagdfeld muss sich gegen eine Gruppe von unzufriedenen Fondsanlegern wehren – an deren Spitze agieren der Berliner Anwalt Thomas Fritsch und der mittelständische Hotelier Burkhard Grunzke. Am 26. August soll es in einer Gesellschafterversammlung des 1 Nr. 31 zu einem Showdown kommen. Kann der charismatische Hotelmacher Jagdfeld abgesetzt werden?
Die Chancen auf einen Machtwechsel bei dem Immobilienfonds – der weder mit der Dachgesellschaft Adlon Holding GmbH noch mit der Hotelbetriebsgesellschaft von Kempinski zu verwechseln ist – sind nicht hoch. Die Mehrzahl der Anleger dürfte weiterhin dem erfahrenen Jagdfeld, der persönlich für ein Anlagevermögen von rund 400 Millionen Euro haftet, vertrauen – trotz Enttäuschungen bei der versprochenen Rendite.
Jagdfeld zieht notgedrungen auch in der Öffentlichkeit zu Felde. Bislang waren etliche Unternehmensnachrichten als Interna gehandelt worden oder wurden zumindest nicht groß verbreitet. Mit einer Presseoffensive soll die Reputation des Hotelmagnaten wieder hergestellt werden.
In der Auseinandersetzung Jagdfeld kürzlich von allen Vorwürfen entlastet worden. Ein Gutachten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte & Touche, das der Verwaltungsrat des Adlon-Fonds in Auftrag gegeben hat, stelle fest, dass Jagdfeld keinerlei Verfehlungen treffen, heißt es in einer Pressemitteilung. „Damit ist den auf objektiven Falschaussagen und gezielten Irreführungen fußenden Vorwürfen endlich der Boden entzogen. Die Vorwürfe entlarven sich als Kampagne, um sich der Führung des Adlon-Fonds zu bemächtigen“, so Jagdfeld. Hintergrund sind die Vorwürfe, die der Berliner Rechtsanwalt Thomas Fritsch gegenüber Jagdfeld erhebt – etwa unzulässige In-Sich-Geschäfte.
Die von einigen Anlegern um Anwalt Fritsch eingebrachten Anträge zur kommenden Gesell-schafterversammlung bedeuten nach Ansicht Jagdfelds einen „finanziellen Mega-Gau für Adlon-Fonds und seine 4.400 Anleger“. Denn diese Anträge hätten rechtlich zwingend zur Folge, dass das Vermögen, das bisher steuerlich Privatvermögen ist, zum steuerlichen Betriebsvermögen würde – mit allen zusätzlichen Belastungen: „Künftig würde der Adlon-Fonds jährlich mit Gewerbesteuern in sechsstelliger Höhe belastet. Eine Veräußerung des Immobilienvermögens würde im Umfang des entstehenden Veräußerungsgewinns steuerpflichtig werden. Das Gleiche gilt für die Beteiligungen der Anleger. Es kann ein Schaden in Höhe eines mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrages entstehen“, heißt es in einer Pressemitteilung.
Kanthotel-Grundstücksgesellschaft „bilanziell überschuldet“
Der von den Anlegermeuterern voran gestellt Hotelier Burkhard Grunzke sieht sich unterdessen erheblichen Vorwürfen ausgesetzt. Die „Bild“ betitelte ihn als „Schulden-Hotelier“ – die familieneigene Kanthotel Berlin GmbH weist für 2009 Verbindlichkeiten in Höhe von 3,6 Millionen Euro aus und die Grundstücksgesellschaft Elsur sei bilanziell überschuldet, so allgemein zugängliche Unternehmensauskünfte.
Was dies mit dem Adlon-Fonds zu tun habe, ist die Gretchenfrage. Anlegeranwalt Fritsch möchte offenbar den Hotelier an die Spitze des Adlon-Fonds setzen. In einem Werbe-Schreiben an alle Adlon-Anleger vom Mai des Jahres preiste er Grunzke als Betreiber eines „Hotel der gehobenen Klasse“ und seine „jahrelangen“ Managementerfahrungen in der Kempinski-Gruppe an. Nach bisherigen Angaben – Grunzke war auf mehrmalige Anfrage hin nicht zu Auskünften bereit – hatte Burkhrad Grunzke einst eine Kochlehre im Kempinski Hotel Bristol Berlin absolviert und dort für einige Zeit als Kellner gearbeitet. Nicht mehr und nicht weniger.