Author: holedo_wp_admin

  • „Stern TV“: Neue Manipulationen bei Hotel-Bewertungsportalen

    (Berlin, 09. Juni 2011) Neue Vorwürfe an 1 und tripadvisor.com: Bei einem Test konnte die Redaktion von „1“ zusammen mit einem Brancheninsider manipulierte Hotelbewertungen einstellen. Das 1 wurde für eine „Dachterrasse mit Pool“ – die es gar nicht gibt – fälschlicherweise bewertet und mit angesicchts der Innenstadt-Lage absurd klingenden Sätzen wie “Das Hotel liegt nur fünf Minuten vom Strand entfernt” und “Auch für die Kinder war der Riesenspielplatz direkt am Friesenplatz super. Wasserrutsche, Bolzplatz, alles da.” Beschrieben. Diese „Gästebewertung“ wurde laut „Stern TV“ auch auch 1 und ciao.de veröffentlicht.
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    Damit wird einmal mehr deutlich, dass die Sicherheitsfunktionen von führenden Hotelbewertungsportalen wie holidaycheck.de und tripadvisor.com nicht umfassend sind. Hotelkritiken seien nicht immer echt und haben an Glaubwürdigkeit stark verloren, heißt es bei „Stern TV“. „50 Prozent der Deutschen informieren sich vor Reiseantritt im Internet über ihr Urlaubsziel. Viele erleben am Ende eine böse Überraschung“, notiert die Redaktion.
    Das Geschäft mit manipulierten Hotelbewertungen aber geht weiter. “Der Druck auf die Hotels ist riesengroß”, wird ein Brancheninsider (der Redaktion bekannt) zitiert. Nur gute Bewertungen würden auch Verkauf bedeuten. Der Insider habe selbst auch jahrelang falsche Hotelbewertungen verfasst – gegen Geld natürlich. Dazu legte er sich falsche Identitäten mit passenden E-Mails zu. Etliche davon sind u.a. bei holidaycheck.de noch aktiv.
    Hotelbewertungen im Internet sind ein zweischneidiges Schwert: Auf der einen Seite wirken sich gute Gästerezensionen positiv auf Onlinebuchungen aus. Auf der anderen Seite sind negative Gästekritiken, die oftmals nicht sehr sachlich und teilweise sehr unfair verfasst sind, ein echtes Geschäftshindernis. Zudem ist die Frage zu stellen, ob Bewertungsportale einfach Hotelkritiken zu kommerziellen Zwecken (Reiseverkauf, Bannerwerbung) vermarkten dürfen. Vor diesem Hintergrund klagt A&O-Hotels-Chef Oliver Winter gegen das zum Burda-Konzern gehörende Bewertungsportal holidaycheck.de.
    Der europäische Branchen-Dachverband Hotrec hat bereits im Herbst vergangenen Jahres ein Arbeitspapier mit „1“ vorgestellt. Was davon bereits beherzigt bzw. umgesetzt wurde, ist unklar. Unterdessen werden Hotelbewertungen im Internet mmer wichtiger. Nun sollen die Gästerezensionen bei der Vergabe der Hotelsterne mit berücksicht werden. Und in Kürze erscheint der erste Reisekatalog mit Hotelbewertungen.

  • hrs.de: Vergessliche Hotelgäste – Jüngere schusseliger als ältere Personen

    (Köln, 09. Juni 2011) Über 50 Prozent der Gäste hat schon einmal Gegenstände im Hotel liegen gelassen. Interessant dabei: Je älter die Befragten, desto weniger vergesslich sind sie. Dies ergab eine Befragung des Marktforschungsinstituts eResult im Auftrag von 1. Während in der Altersgruppe bis 29 Jahre rund 55 Prozent der Umfrageteilnehmer schon einen Gegenstand im Hotelzimmer vergessen haben, sinkt die Quote bei der Altersgruppe 50 Jahre und älter auf 51,8 Prozent.
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    Zu den Top Drei der übersehenen Gegenstände gehören Badartikel, die von 28,5 Prozent der Befragten genannt wurden, vor Kleidungsstücken, die knapp jeder Fünfte schon einmal vergaß. Knapp dahinter folgen Ladekabel mit 17,3 Prozent. Auf Medikamente und persönliche Dokumente hingegen passen Hotelgäste besser auf. Dokumente wie Personalausweis oder Reisepass wurden lediglich von 1,5 Prozent der Befragten in der Vergangenheit schon einmal vergessen, Arzneimittel von 3,5 Prozent.
    Geschäftsreisende besonders vergesslich
    Ob es am Termindruck und dem damit einhergehenden hastigen Verlassen des Hotelzimmers liegt oder an ihrer Zerstreutheit – fast zwei Drittel der befragten Geschäftsreisenden haben nach einem Hotelaufenthalt schon einmal versäumt, wieder alle Reise-Utensilien einzupacken. Nur etwa 35 Prozent der Business Traveller gaben zu Protokoll, noch nie etwas im Hotelzimmer vergessen zu haben. Unter den befragten Privatreisenden sind es gut 48 Prozent. Besonders ärgerlich für Geschäftsreisende: Mehr als jeder Vierte vergaß schon einmal ein Ladekabel für Smartphone oder Laptop, was gerade bei Terminen sehr hinderlich sein kann. Auch auf den letzten prüfenden Blick ins Badezimmer scheinen Geschäftsreisende häufiger zu verzichten. Badartikel haben gut 38 Prozent schon einmal vergessen, von den Privatreisenden vermissten lediglich 27 Prozent nach dem Check-out Gegenstände aus der Kulturtasche.
    Frauen passen besser auf Geldbörse und Unterwäsche auf
    Die Umfrage machte interessante geschlechtsspezifische Unterschiede deutlich: Während mehr Frauen als Männer Duschgel, Kosmetik oder andere Badartikel im Hotelzimmer liegen lassen, passt die Damenwelt besser auf ihre Unterwäsche sowie die Geldbörse auf, die tendenziell eher von Männern vergessen werden.
    Im Auftrag von HRS befragte das Marktforschungsinstitut eResult Ende Mai 600 Personen was sie schon einmal im Hotelzimmer vergessen haben.

  • Gastgewerbe: Mülltrennung wird ab 2015 ausgeweitet

    (Berlin, 09. Juni 2011) Die Bundesregierung will das deutsche Abfallrecht neu ordnen und zugleich an die Abfallrahmenrichtlinie der EU anpassen. Diesem Zweck dient der Entwurf eines Gesetzes zur Neuordnung des Kreislauf-wirtschafts- und Abfallrechts. Das betrifft auch die Betriebe des Gastgewerbe. Ziel der Novelle sei insgesamt eine ”ökologisch und ökonomisch effizientere sowie verbraucherfreundlichere Ausrichtung der Abfallwirtschaft“, schreibt die Bundesregierung.
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    Ab 2015 sollen Bioabfälle sowie Papier- Metall-, Kunststoff- und Glasabfälle flächendeckend getrennt gesammelt werden müssen. Darüber hinaus wird die Rechtsgrundlage für die Einführung einer ”Wertstofftonne“ geschaffen. Ab 2013 soll ein Abfallvermeidungsprogram erstellt werden, das auch eine Prüfung der bisherigen Maßnahmen beinhaltet. Mit Hilfe dieses Programms werde die Vermeidung von Abfall einem ”kontinuierlichen Dynamisierungsprozess“ unterzogen, hofft die Bundesregierung.
    Neben der Umsetzung von EU-Bestimmungen geht es auch um eine stärkere Ausrichtung der Kreislaufwirtschaft auf den Ressourcen-, Klima- und Umweltschutz. Die Vermeidung und hochwertige Verwertung von Abfall soll gestärkt werden. Zu diesem Zweck wird eine fünfstufige Abfallhierarchie eingeführt. Sie sieht anstelle der bisherigen drei Stufen (Vermeidung, Verwertung, Beseitigung) eine weitere Ausdifferenzierung der Verwertungsstufe vor (Vorbereitung zur Wiederverwendung, Recycling, sonstige Verwertung). Die Hierarchie stärke den Stellenwert des Recyclings als weitere stoffliche Verwertungs-option, schreibt die Bundesregierung und beschreibt die Funktionsweise: ”Sie ist eine allgemeine Handlungsanleitung, nach welcher derjenigen Abfallbewirtschaftungsmaßnahme der Vorrang eingeräumt werden muss, welche den Schutz von Mensch und Umwelt bei der Erzeugung und Bewirtschaftung von Abfällen unter Berücksichtigung des Vorsorge- und Nachhaltig-keitsprinzips sowie unter Beachtung der technischen Mög-lichkeit, der wirtschaftlichen Zumutbarkeit und der sozialen Folgen am besten gewährleistet.“
    Grundsätzlich werde mit dem Gesetzentwurf die Grundlage für eine ”Kaskadennutzung“ geschaffen. Das bedeute, ”dass Rohstoffe so lange, so häufig und so effizient wie möglich zu nutzen und erst am Ende ihrer Nutzungsdauer energetisch zu verwerten sind“. Der Gesetzentwurf sei damit ”unmittelbar am Prinzip der Nachhaltigkeit orientiert“. Von 387 Millionen Tonnen Abfällen würden inzwischen 75 Prozent verwertet, schreibt die Regierung unter Berufung auf Zahlenangaben aus dem Jahre 2007. Bei Verpackungen (fast 80%) und Abfällen aus der Bauwirtschaft (89,2%) hätten noch bessere Verwertungsergebnisse erzielt werden können. der Bundesrat hat in seiner Stellungnahme zahlreiche Änderungen vorgeschlagen.

  • Beherbergung: Zahl der Gästeübernachtungen steigt im April um 11%

    (Wiesbaden, 09. Juni 2011) Starker Zuwachs in der Hotellerie: Im April verzeihneten die Beherbergungsbetrieben in Deutschland insgesamt 31,5 Millionen Gästeübernachtungen. Das sind elf Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) mit.
    Die Zahl der Übernachtungen von Gästen aus dem Ausland erhöhte sich um neun Prozent auf 4,8 Millionen. Bei Gästen aus dem Inland stieg die Übernachtungszahl um elf Prozent auf 26,7 Millionen.
    Von Januar bis April erhöhte sich die Zahl der Gästeübernachtungen im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um fünf Prozent auf 97,9 Millionen. Davon entfielen 81,9 Millionen Übernachtungen auf Gäste aus dem Inland (+5%) und 16,0 Millionen auf ausländische Gäste (+9%).

  • Rezidor Hotel Group: Erster “Career & Recruiting Day” am 25. Juni in Berlin

    (Berlin, 08. Juni 2011) The Rezidor Hotel Group führt am Samstag, 25. Juni 2011 von 10 bis 16 Uhr im Radisson Blu Hotel, Berlin zum ersten Mal in der Geschichte einen „Career & Recruiting Day“ durch. Eingeladen sind potenzielle junge Mitarbeiter unterschiedlicher Karrierestufen aus dem deutschsprachigen Raum, die sich mit der Service-Philosophie “Yes I Can!” identifizieren können.
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    Rezidor gehört zu den beliebtesten und grössten Arbeitgebern in der Hotellerie und bietet attraktive Jobs mit internationalen Perspektiven. Die Mitarbeiter werden bei Rezidor auf ihrem Karriereweg mit verschiedenen Initiativen aktiv unterstützt, sei dies als Auszubildender, Quereinsteiger, Profi mit Berufserfahrung oder Top-Talent auf dem Weg zum Hoteldirektor. Beim Career & Recruiting Day in Berlin bietet sich eine erste interessante Kontaktmöglichkeit.
    Unter Anwesenheit diverser Führungskräfte, darunter auch Jörg Schiffmann, Area Vice President The Rezidor Hotel Group, werden den Teilnehmern bei Präsentationen Einsatz- und Entwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt. Ferner sind Ansprechpartner aus den verschiedensten Bereichen für persönliche Gespräche und Fragen da. Eine Job-Vakanzenliste sowie ein Hotelverzeichnis mit Kontaktkoordinaten zu den Human Resources Verantwortlichen stehen ferner zur Verfügung. Unternehmenspräsentationen und Hausführungen im Radisson Blu Hotel, Berlin runden das Angebot ab, und zu guter Letzt zeigen Auszubildende bei diversen Aktionen ihr Können.
    Rezidor erzielte im Jahr 2010 bei der Mitarbeiter-Zufriedenheit übrigens ein neues Rekordergebnis. Damit unterstreicht die internationale Hotelgruppe ihre führende Rolle bei der Mitarbeiter-Entwicklung sowie beim Mitarbeiter-Management. Zu den erfolgreichen Rezidor Entwicklungsprogrammen gehören Trainings in Bezug auf die “Yes I Can!” Service-Philosophie für alle Mitarbeitenden, On-Job-Schulungen, eine eigene Business School, ein “Mentor-Mentee”-Programm für künftige General Manager sowie das “Responsible Business” Programm. In diesem Zusammenhang wurde die Rezidor Hotel Group im März 2011 zum zweiten Mal in Folge vom Ethisphere Institut (USA) für ihr vorbildliches ethisches Verhalten ausgezeichnet.

  • Die Suche nach der EHEC-Quelle geht weiter – Hygieneexperte: Gastronomen sollten Rückstellproben bis zu 14 Tage aufbewahren

    (Hamburg, 08. Juni 2011) Die Unsicherheit rund um die Food-Seuche EHEC wird immer größer: Nach etlichen konkreten Verdächtigungen – betroffen waren bereits mehrere Hotels und Restaurants – ist die Quelle für die mittlerweile internationale Ausbreitung des tödlichen Darmkrankheits-Erregers EHEC noch immer nicht gefunden. Der aus dem TV bekannte Hygieneberater 1rät nun allen Gastronomen, sog. Rückstellproben zu bilden und diese bis zu 14 Tage lang aufzubewahren.

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    „Nur mit Rückstellproben von ausgegebenen Speisen beispielsweise bei Banketten und Caterings kann man auf Anhieb einer behördlichen Untersuchung, die ja jederzeit auf reinen Verdacht hin kommen kann, schnell und unkompliziert reagieren“, so Jander. Von allen Speisen lege man 100 Gramm zurück, beschrifte dies mit Datum und Inhalt und bewahre sie 14 Tage lang auf.

    Rückstellproben sind in der Gastronomie noch nicht gesetzlich vorgeschrieben. Entsprechende Verordnungen gibt es allerdings seit Jahren in der Gemeinschaftsverpflegung, so beispielsweise bei der Bundeswehr (Zentrale Dienstvorschrift 36/1). „Grundsätzlich sind Rückstellproben recht hilfreich, wenn es um nachgehende Ermittlungen bei Gruppenerkrankungen geht“, meint Jander.

    Ulrich Jander ist als „Hotelchecker“ im TV präsent und vergibt mit dem „Gastro-Smiley“ ein eigenes erfolgreiches Hygienezertifikat für die Gastronomie.

    Hintergrund zu Rückstellproben in der Gemeinschaftsverpflegung
    Die Bestimmungen zu Rückstellproben in der Gemeinschaftsverpflegung werden in der DIN 10526 (gilt seit Februar 2004) dargelegt. Darin heißt es: Gaststätten und Einrichtungen zur Gemeinschaftsverpflegung haben Proben von Speisen und Lebensmittel, die aus rohen Bestandteilen von Hühnereier hergestellt wurden und die anschließend nicht erhitzt wurden, zu entnehmen. Die Proben müssen mit Datum und Uhrzeit der Herstellung gekennzeichnet und bei vier Grad Celsius mindestens 96 Stunden aufbewahrt werden. Allerdings gilt dies nur für Chargen von mehr als 30 ausgegebenen Portionen. A-la-carte-Speisen sind davon also nicht betroffen. Allerdings empfiehlt der Verband der Küchenleiter/innen in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen (VKK) den GV-Betrieben, auch von anderen Speisen – also auch jene ohne Hühnerei-Inhalten – aufzubewahren. So könne im Schadensfall schnell nachgewiesen werden, ob die ausgegebenen Speisen Krankheitserreger enthielten oder eben nicht. Keine Rückstellproben seien von nicht leicht verderblichen Lebensmitteln sowie Waren in Fertigpackungen von Zulieferern wie Süßspeisen, Getränke und Molkereiprodukte nötig.

    Einen politischen Vorstoß will nun Hessens Verbraucherschutzministerin Lucia Puttrich (CDU) wagen. Medienberichten zufolge will sie beim Ehec-Krisentreffen heute in Berlin eine rechtliche Änderung auf Bundes- oder sogar auf europäischer Ebene verlangen. Demnach sollen Rückstellproben nicht nur bei Eirpodukten erfolgen und auch von Restaurants verlangt werden.

  • TUI Hotels & Resorts: Startschuss für den ersten Bauabschnitt des Toskana-Projekts Castelfalfi

    (Hannover, 07. Juni 2011) Endlich Baustart: Europas Tourismusprimus hat nun den Startschuss für die Umsetzung des „Toskana Resorts Castelfalfi“ gegeben. Nach mehrjähriger Entwicklungs- und Genehmigungsphase beginnen jetzt die Bauarbeiten der Phase eins. Auf einem elf Quadratkilometer großen Areal entstehen ein Boutique-Hotel, Landhäuser und Appartements. Ergänzt werden die Immobilien um einen 18-Loch-Golfplatz, der bereits im vergangenen Herbst fertig gestellt wurde. Die vorläufigen Investitionen betragen rund 250 Millionen Euro.

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    Diese Summe, wovon bereits ein Großteil mit Erwerb des Grundstücks geflossen ist, ist in der mittelfristigen Investitionsplanung von TUI Hotels & Resorts enthalten. Zuvor hatten die Behörden TUI das prinzipielle Baurecht für die nächsten zehn Jahre erteilt – die Voraussetzung für den Beginn der Bauarbeiten. In Phase zwei sollen zwei weitere Hotels entstehen. Bei Fertigstellung des gesamten Projekts werden lediglich 0,003 Prozent der Gesamtfläche bebaut sein. Die Immobilien werden international vermarktet.

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    „Mit diesem Projekt schlagen wir ein neues Kapitel von TUI Hotels & Resorts auf. Wir entwickeln ein weitläufiges Resort, das seinesgleichen in der Toskana suchen wird. Nachhaltigkeitsaspekte sowie der Erhalt und die Wiederherstellung dieser einzigartigen Kulturlandschaft sind für uns oberstes Gebot“, sagt TUI-Vorstandschef Dr. Michael Frenzel. Im Jahr 2007 hatte die TUI AG ein ganzes Dorf im Herzen der Toskana gekauft. Tenuta di Castelfalfi gehört zur Gemeinde Montaione und liegt in der Mitte des magischen Dreiecks zwischen Florenz, Siena und Pisa. Gerade einmal zwei Personen wohnten damals noch in dem Dorfkern. Die 26 Bauernhäuser des Ortes waren über die Zeit zu Ruinen verfallen. Das Areal ist geprägt von der hügeligen, wilden Landschaft der Toskana mit Olivenhainen, Weinbergen, Zypressen, Pinien- und Mischwäldern. Über dem Tal thront der so genannte Borgo mit einer Burg aus dem elften Jahrhundert, einer kleinen Kirche und einer Handvoll unbewohnter Häuser.

    In diese Jahrhunderte alte Kulturlandschaft der Toskana werden nun behutsam neue Elemente eingebettet. „Der lokalen Verwaltung ist es hier gelungen, vielen Versuchungen zu widerstehen. So konnten in dieser Region Bausünden weitgehend vermieden werden. Viele Ausblicke sind wie vor 150 Jahren. Unser Ziel ist es, dass das auch in Castelfalfi so bleibt“, sagte Karl J. Pojer, Bereichsvorstand TUI Hotels & Resorts. Und weiter: „Zeitgemäße und auf Zielgruppen ausgerichtete Hotelkonzepte findet man in der Toskana nicht. Mit unserer langjährigen Erfahrung werden wir diese Region behutsam entwickeln.“

    60 Prozent des Energiebedarfs werden dezentral in einem Blockkraftwerk erzeugt, das lokale Biomasse verarbeitet. Der gesamte Wasserbedarf wird aus eigenen Brunnen gewonnen. Bei der Wasserver- und Brauchwasserentsorgung sind biologische Klärung und Mehrfachnutzung vorgesehen. Die Landwirtschaft von Castelfalfi wird erhalten. Die Reben der 30 Hektar Weinberge werden im eigenen Betrieb gekeltert, die Oliven der 9.000 Bäume in der eigenen Presse zu jährlich mehreren Tausend Litern Olivenöl verarbeitet. Das Umweltmanagement des Resorts wird auf Basis der DIN EN ISO 14001-Standards und der erweiterten Umwelt- und Nachhaltigkeitsstandards für das TUI eigene Gütesiegel „Eco Resort“ betrieben. Insgesamt sollen rund 250 Arbeitsplätze in der Region entstehen.
     
    Die Bauarbeiten am Boutique-Hotel haben inzwischen begonnen. Das 32-Zimmer-Hotel entsteht in den Gemäuern einer alten Tabakfabrik und soll Mitte 2012 als erstes Hotel von Castelfalfi eröffnet werden. Die mittelalterliche Burg von Castelfalfi wird zu einer gehobenen Gastronomie ausgebaut. Ein weiteres Restaurant befindet sich in der zwischenzeitlich renovierten Pizzeria. Der restliche Borgo wird saniert und die rund 50 Wohneinheitenals Ferienimmobilien verkauft. „Ziel ist es, dass wir das dörfliche Leben wieder in Gang bringen“, sagt TUI-Hotelchef Pojer. Das Konzept für die 26 ehemaligen Bauernhäuser sieht vor, diese in exklusive Landhäuser umzuwandeln. Alle Immobilien werden international vermarktet. Erste Muster-Villen werden in Kürze entstehen. Für den Verkauf dieser besonders hochwertigen Immobilien kooperiert die TUI in Deutschland mit Engels & Völkers.

    Bereits im September 2010 wurde ein 18-Loch-Golfplatz („Mountain Course“) unterhalb des Borgo eröffnet. Weitere neun Löcher („Lake Course“) kommen noch in diesem Jahr hinzu. Der bestehende Kurs, den Experten als den schönsten neuen Golfplatz Italiens einstufen, steht neben den Clubmitgliedern und den künftigen Gästen auch Besuchern offen.

  • FBMA-Wettbewerb: “Dream Team” ist Mannschaft des Lufthansa Training & Conference Center Seeheim

    (Frankfurt/Main, 07. Mai 2011) Die Entscheidung war knapp: Sechs Teams traten beim 1 „Dream Team“-Casting im Welcome Hotel Frankfurt/Main gegeneinander an. Drei davon kamen ins Finale. Dann stand der Sieger fest: Das Team des Lufthansa Training & Conference Center Seeheim ist das „FBMA Germany Dream Team Culinaire Malaysia 2011“. Mit ihrem Konzept unter dem Motto „Kulinarischer Abendspaziergang durch Paris“, ihrer fachlichen Kompetenz, der positiven Ausstrahlung und vor allem ihrem Teamgeist überzeugten Christina Merz (Köchin), Jasmin Petker (Restaurantfachfrau) und Fabian Balduf (Barkeeper) die Fachjury. Platz zwei erreichte das Team der Susanna-Eger-Schule in Leipzig, Platz drei ging an das Team aus dem Schwarzwald. Platz vier teilten sich die Teams des Hotels Ratswaage Magdeburg, der Wihoga Dortmund sowie das Mercure-Team. „Wir sind überglücklich und freuen uns, dass wir in Malaysia zeigen dürfen, was wir können“, so die strahlenden Sieger. „Die Vorbereitung auf den Vorentscheid war eine tolle Herausforderung. Uns hat gereizt, dass wir uns bei diesem Wettbewerb als Team präsentieren können. Das ist etwas Besonderes und spiegelt zugleich auch unseren Berufsalltag, für den Teamarbeit die Basis ist.“
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    Am Ende des intensiven Wettkampftages zog FBMA-Präsident Udo Finkenwirth Bilanz: „Die Teams haben sehr spannende Konzepte vorgestellt und wir danken allen für ihr großes Engagement bei der Vorbereitung auf diesen Vorentscheid. Mit dem Team von Lufthansa Seeheim schicken wir ein Team nach Malaysia, das die deutschen Farben würdig vertreten wird“.
     
    Die Jury beim Vorentscheid setzte sich zusammen aus dem FBMA Präsidium mit Udo Finkenwirth und Michael Bläser, Ctefan Wohlfeil, stv. FBMA Regionaldirektor Nord, Andrea Nadles, Präsidentin des Verbandes der Serviermeister, Horst Henn von der DBU sowie Manfred Gerhards von Grossmann Feinkost und Kilian Muth von Dr. Schnell Chemie als Vertreter der FBMA Industriepartner
     
    Bevor das Dream Team am 17. September 2011 nach Kuala Lumpur aufbrechen wird, stehen Trainingseinheiten auf dem Plan, für die die wettkampferfahrenen Experten Ctefan Wohlfeil und Andrea Nadles bereits ihre Unterstützung zugesagt haben. Als Aufgabe für Kuala Lumpur ist ein klassisches französisches Menü für drei Gäste vorgegeben, bestehend aus Appetizer/Salat, Suppe, Hauptgang, Dessert und Kaffeespezialität inklusive Getränken, Service und Tischgestaltung für die Dauer von 2 Stunden.
     
    Erstmals beteiligt sich die FBMA an dem zweijährlich stattfindenden Gastronomiewettbewerb Culinaire Malaysia vom 20. bis 23. September 2011. Für den gastgewerblichen Fachverband ist dieses Projekt Teil der internationalen Netzwerkbildung mit F&B-Organisationen rund um den Globus. Veranstalter in Kuala Lumpur ist unter anderem die Malaysian Food and Beverage Executives Association, ein strategischer Partner der FBMA.
     
    Unterstützt wird das Dream Team-Projekt u.a. vom Service-Bund, den Welcome Hotels, Warsteiner, Coca-Cola, Zieher, Mineralbrunnen Überkingen-Teinach AG, Servitex sowie der FBMA-Stiftung.
     
    Die FBMA ist der Fachverband für Führungskräfte aus der Hotellerie und Gastronomie.  Die FBMA bietet ihren Mitgliedern Erfahrungsaustausch, Weiterbildung sowie Aufbau und Pflege von Kontakten in Kreisen von Kollegen und zur Industrie. 1993 rief der Fachverband die als gemeinnützig anerkannte Stiftung ins Leben. Zu den Aufgaben der FBMA Stiftung zählen neben Projekten aus den Bereichen Bildung, Kultur und Umweltschutz seit dem Jahr 2006 auch die Verleihung der traditionsreichen Brillat Savarin Plakette.

  • MPI Germany Chapters/BDO: Alles zur aktuellen Änderung im Umsatzsteuerrecht bei Messen, Kongressen und Events

    (Berlin, 07. Juni 2011) Die Veranstaltungsindustrie denkt und arbeitet international. Ist damit auch immer mit Veränderungen und Anpassungen konfrontiert. Nicht zuletzt auch mit denen im internationalen Steuerrecht. Zu Beginn dieses Jahres wurden diverse Änderungen im Umsatzsteuerrecht eingeführt, die erheblichen Einfluss auf die Planung und Umsetzung von Veranstaltungen haben. Das MPI Germany Chapters hat sich daher in Zusammenarbeit mit der BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Berlin entschlossen, zwei praxisorientierte Seminare zum Thema Umsatzsteuer bei Messen, Kongressen und Events anzubieten. 
    Dr. Ulrich Grünwald, Leiter des Fachbereichs Umsatzsteuer der BDO AG und zugleich Vice President Finance des MPI Chapters Germany wird am Donnerstag, 17. Juni 2011, im Intercity Hotel Essen und am Donnerstag, 14. Juli 2011, im Intercity Hotel Nürnberg alle relevanten Fragen rund um die Umsatzsteuer-Regelung für die Branche in seinem Seminar praxisnah beantworten und den Insidern steuerliche Tipps geben. Dabei geht es vor allem um die Registrierungspflicht im Ausland, relevante Rechnungsangaben bei internationalen Veranstaltungen, steuerliche Registrierung im Ausland samt Steuerklärung, Verpflichtungen gegenüber Behörden im Ausland oder  um elektronische Rechnungen.
    Die Seminare dauern an beiden Tagen jeweils von 10 bis 17 Uhr. In der Teilnahme-Gebühr in Höhe von 240 Euro für MPI-Mitglieder und 340 Euro für Gäste aus der Veranstaltungsindustrie ist auch eine Tagungspauschale inklusive Mittagessen enthalten.
    Weitere Informationen und Anmeldung unter 1

  • Sky Deutschland: Noch mehr Kontrollen

    (München, 06. Juni 2011) Die unangemeldeten Besuche werden häufiger: TV-Kontrolleure von Sky Deutschland wollen verstärkt in der Gastronomie nach illegalen Nutzern des Pay-TV-Programms fahnden. „Wir mach das viel häufiger als früher“, sagte Sky-Sprecher Wolfgang Winter gegenüber dem „Spiegel“. Dies ist zwar an sich nichts neues, denn die Kontrolloffensive war bereits im August vergangenen Jahres gestartet worden. Doch offenbar werden nun auch verdeckt arbeitete Emittler eingesetzt.
    Die Spitzel sollen dem „Spiegel“-Bericht zufolge Café-Bars und kleine Gaststätten kontrollieren, wenn die Fußball-Bundesliga läuft. Wird ein Wirt z.B. mit einer geborgten Sky-Code-Karte erwischt, fordere ihn eine Berliner Kanzlei zur Strafzahlung von 3.000 Euro und Unterzeichnung einer sog. strafbewehrten Unterlassungserklärung auf, heißt es in dem Magazinbericht. Schließe jedoch der Gastronom ein Sky-Abo ab, würden nur 300 Euro an Strafen fällig.
    Offenbar geht es dabei nicht immer rechtens zu. Dem „Spiegel“-Bericht zufolge sollen auch Wirte betroffen sein, die nicht einmal ein TV-Gerät im Gastraum hatten. Ein Wirt aus Augsburg soll Anzeige wegen falscher Anschuldigungen erstattet haben. Dem Vorwurf, er hätte am 30. April das Spitzenspiel zwischen Bayern München und Schalke widerrechtlich gezeigt haben, könne er offenbar entkräften.
    Sky kann offenbar durch die anwaltlichen Drohunen etliche neue Abos in der Gastronomie umsetzen. „Die Umwandlungsquote ist inzwischen recht hoch“, wurde Winter vom „Spiegel“ zitiert.