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  • „AHGZ“-Ranking – Die umsatzstärksten Hotels in Deutschland: Top 200 machen mehr Umsatz

    (Frankfurt am Main, 31. Mai 2011) Die 200 umsatzstärksten Hotels in Deutschland steigerten ihren Umsatz in 2010 um 10,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Und: Der Bayerische Hof in München verdrängt den zehnjährigen Spitzenreiter Estrel Hotel Berlin vom ersten Platz. Dies geht aus dem exklusiven Ranking hervor, dass die „1“ (AHGZ) veröffentlichte.
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    Insgesamt erwirtschafteten die umsatzstärksten Einzelhotels in Deutschland einen Nettoumsatz von 3,2 Milliarden Euro (Vorjahr 2,88 Mrd. Euro). Mit diesem Umsatzplus von knapp elf Prozent haben die Top-200-Hoteliers das Jahr 2010 erfolgreicher abgeschlossen als ursprünglich erwartet. Die Top 5 wurden im Jahr 2010 heftig durcheinandergewirbelt. Das Hotel Bayerischer Hof in München schob sich mit einem gewaltigen Umsatzsprung von 19,8 Prozent auf die Spitzenposition und verdrängte damit das Estrel Hotel Berlin. Mit einer nur geringen Umsatzveränderung von plus 0,2 Prozent blieb der 1125-Zimmer-Riese mit einem Nettoumsatz von 50,6 Millionen Euro einen Platz hinter dem Bayerischer Hof zurück. Das 345-Zimmer-Haus erzielte einen Umsatz von 53,2 Millionen Euro.
    PDF-Download Ranking “Top 200 Hotels in Deutschland”
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    Dritter wurde der Zweitplatzierte des Jahres 2009, das Sheraton Frankfurt Hotel & Towers. Das mehr als 1000 Zimmer zählende Hotel ließ seine Ergebnisse auch in diesem Jahr schätzen. Den vierten Platz hielt das Hotel Intercontinental in Berlin, das mit einem Minizuwachs um 1,9 Prozent einen Nettoumsatz von 42,7 Millionen Euro erreichte.
    Für die größte Überraschung unter den Top Ten der Liste sorgte das Hotel Adlon Kempinski in Berlin und sicherte sich Rang 5 (Vorjahr: Rang 8). Während die prozentualen Umsatzzuwächse der größten Mitbewerber aus der Hauptstadt moderat ausfielen, wuchs der Umsatz des Adlon um 29,1 Prozent. Nach 31,6 Millionen Euro im Jahr 2009 lag der Nettoumsatz des bekannten Spitzhotels mit lediglich 382 Zimmern bei 40,8 Millionen Euro. Bereits im Vorjahr hatte Markus Lück, Manager des Adlon, eine vielversprechende Nachfrage für 2010 vorausgesagt.
    Die Branche war sehr verhalten ins Jahr 2010 gestartet. Fachkräftemangel, Bettensteuer sowie steigende Energie- und Warenkosten: Die Manager konnten sich nach den negativen Auswirkungen der Wirtschaftskrise 2009 kaum eine schnelle Erholung vorstellen. Allen Ängsten zum Trotz: Die überragende Mehrheit der Hoteliers (94,5%) wies gegenüber dem Vorjahr Pluszahlen aus. 2009 taten dies nur 11,6 Prozent.
    Dass die Krise schon ein Jahr später überwunden wurde, zeigt eindrucksvoll die Beschreibung der Gewinnsituation durch die Hoteliers. Keiner gab dafür “schlecht” an, im Vorjahr taten dies noch 24,7 Prozent. Bei der aktuellen Umfrage bezeichneten vielmehr 77,5 Prozent der Befragten die Gewinnsituation als “sehr gut” oder “gut” (Vorjahr: 31,5%). 22,5 Prozent kreuzten “noch zufriedenstellend” an.
    Die Top 200-Liste, die die Situation der Hotelbranche in Deutschland dokumentiert, gibt es bereits seit mehr als 20 Jahren. Die von der „AHGZ“-Marktforschung erhobenen Daten beruhen auf Eigenangaben der Hoteliers. Häuser, die bereits in den Vorjahren im Ranking erschienen sind, ihre Angaben aber inzwischen verweigern, werden auf Basis der errechneten Durchschnittswerte der teilnehmenden Häusergeschätzt. In die Schätzung fließen darüber hinaus aktuelle Marktdaten sowie gegebenenfalls Fakten aus den im Bundesanzeiger veröffentlichten Lage- und Geschäftsberichten ein.

  • Harte Niederlage für den „Feinschmecker“ – Urteil mit Signalwirkung: Gastronom siegt über Restauranttester

    (Bad Neuenahr, 31. Mai 2011) Klarer (Teil-)Sieg für Gastronom Hans-Joachim Brogsitter: Gegen des Hamburger Jahreszeiten-Verlag obsiegt der Gastronom und Weinhändler in einem Berufungsverfahren vor dem Oberlandesgericht Köln. Die Redaktion des „1“ darf nun nicht mehr die Abwertung des Romantik Hotel & Restaurants 1 verbreiten. Das Gericht gab als Begründung u.a. an, die verbreitete Restaurantkritik habe den besonderen Sorgfaltsanforderungen nicht entsprochen.
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    Es bedarf einer sorgfältigen Abwägung bei einer Restaurantkritik, wenn dem Grundrecht auf freie Meinungsäußerung Rechnung getragen werde, heißt es in der Urteilsbegründung. Die Grenzen zulässiger Kritik könnten dabei im Einzelfall allerdings weit gezogen sein. Bei einer Restaurantkritik stehe dem „geschützten Rechtsgut der unternehmerischen Geschäftsehre und des Gewerbebetriebs“ die ebenso geschützte Freiheit der Meinungsäußerung gegenüber. In dieser Situation vertraue der angesprochene und erreichte Empfängerkreis auf die Objektivität und Zustandekommens der Wertung.
    1„Vor dem Hintergrund dieser Erwartung ist derjenige, der sich auf sein Recht zur freien Meinungsäußerung beruft, zu sorgfältiger Prüfung gehalten, ob er mit seiner Äußerung den Boden sachlich nicht gerechtfertigter Kritik verlässt“, heißt es in der Urteilsbegründung. Die danach einzuhaltenden Sorgfaltsanforderungen werden dahin definiert, daß der Restaurantstest vor Ort und weitere Prüfungen neutral, sachkundig und im Bemühen um Richtigkeit vorgenommen sein müssen. „Diesen Maßstäben hält die hier zu beurteilende Restaurantkritik nicht stand.“ (Az. 15 U 194/10, OLG Köln, 03. Mai 2011)
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  • Hotelmarketing: Mobile Commerce trifft den Nerv der mobilen Surfer

    (Hamburg, 31. Mai 2011) Die letzte Grenze zur weiten Welt des Einkaufens ist gefallen – Smartphones, Tablet PCs & Co. sei dank. Shopping ist nicht nur jederzeit, sondern nun auch an (fast) jedem Ort möglich. Dass die Besitzer internetfähiger mobiler Endgeräte die Unabhängigkeit von Zeit und Raum durchaus zu schätzen wissen, zeigen die Ergebnisse der neuen W3B-Studie von Fittkau & Maaß Consulting, Hamburg. Über die Hälfte der mobilen Internetuser wollen auch Reisen, Fähr- und Flugtickets online von unterwegs ordern. Das Geschäft mit Reisekatalogen für Tablet PCs ist längst angelaufen. Und 1 boomen bereits.
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    So setzen ausgesprochen viele Besitzer mobiler Endgeräte diese ein, um sich gezielt über Produkte und Preise zu informieren: Mehr als jeder Vierte ruft mindestens einmal pro Woche per Internet-Handy, Smartphone oder Tablet PC Preisinformationen ab. Informationen über Produkte nutzt sogar jeder Dritte mindestens wöchentlich mit seinem mobilen Gerät. Insgesamt machen über 60 Prozent aller Personen, die internetfähige mobile Geräte besitzen, von der Möglichkeit Gebrauch, mobile Preis- oder Produktinformationen abzurufen.
    Der Anteil der Personen, die auch tatsächlich mobil einkaufen, fällt im Vergleich zu diesen hohen Werten natürlich geringer aus. Dennoch: Immerhin jeder Zweite hat schon Erfahrungen beim Mobile Commerce gesammelt. Und einer von acht Besitzern gibt an, mindestens einmal pro Woche etwas mit Hilfe seines mobilen Endgerätes online zu bestellen.
    Es sind nur wenige Besitzer von Internet-Handys, Smartphones und Tablet PCs, die sich gar nicht für das mobile Einkaufen interessieren: Ihr Anteil liegt bei nur 14 Prozent.
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    Was die Affinität zum Mobile Shopping angeht, scheint es den W3B-Daten zufolge eine einfache Regel zu geben: Je größer das Display, desto größer das Kaufinteresse.
    Während unter den Besitzern von internetfähigen Mobiltelefonen sieben Prozent mindestens einmal pro Woche etwas mobil einkaufen, sind es unter den Smartphone-Besitzern doppelt so viele, nämlich 14 Prozent. Unter den Eigentümern von Tablet PCs gibt sogar fast ein Drittel an, wöchentlich im mobilen Web einzukaufen. iPads und andere Tablet PCs schaffen somit den Brückenschlag zwischen klassischem und mobilem Internet und bieten somit das Potential, dem Mobile Commerce zum Durchbruch zu verhelfen.
    Beim Mobile Commerce entscheiden sich die kaufinteressierten Nutzer zumeist für ähnliche Produkte wie im klassischen Onlinehandel: So finden besonders häufig Bücher (55%), Fahr-/Flugtickets bzw. Reisen (51%) und Musik (43%) ihren Weg in die Online-Warenkörbe mobiler Einkäufer. Kleidung und Mode hingegen wird im mobilen Internet vergleichsweise selten nachgefragt. Nur 23 Prozent der befragten Besitzer internetfähiger Handys, Smartphones oder Tablet PCs möchten diese Produkte über ihr mobiles Endgerät erwerben.
    Die immer einfachere und intuitivere Bedienbarkeit von Smartphones und Tablet PCs trägt somit offensichtlich Früchte. Sie lassen die Grenzen zwischen dem altbekannten, »klassischen« Internet und dem Mobile Web verschwimmen – die Erfolgsgeschichte des Mobile Commerce kann beginnen.
    Fittkau & Maaß Consulting gibt mit dem Report „Das mobile Internet“ eine neue Online-Marktstudie heraus, die einen detaillierten Einblick in Nutzerstrukturen und Trends des Mobile Web erlaubt. Von dem Besitz und Anschaffungsplänen von internetfähigen Handys, Smartphones und Tablet PCs über die genutzten Funktionen im Mobile Web bis hin zu Nutzer-Fakten über Apps und Mobile Commerce.
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    Reisekatalog auf dem iPad
    Die Zukunft des Reisevertriebs ist digital: Mit über einer halben Million verkauften iPads in Deutschland bieten sich für Reiseveranstalter, Portale und Reisebüros neue professionelle Absatzwege. Bis Ende 2012 soll es mehr als zwei Millionen iPads hierzulande geben. Der Berliner Content-Lieferant für die Touristik Giata setzt hier an und startet nun mit „1“ eine weitere innovative Anwendung für den Reisevertrieb. Hierbei handelt es sich um nichts weniger als die Darstellung der bereits existierenden blätterbaren Flip-Cats auf dem iPad. Über 1.000 (Print-)Kataloge werden originalgetreu und lupenrein scharf dargestellt. Jeder Veranstalterkatalog verfügt über ein interaktives Inhaltsverzeichnis, Hilfestellungen sowie Lesezeichen- und Zoomfunktion. Obendrein ist die iPad-Anwendung optional mit der Buchungsstrecke des Reisevertriebs verknüpft – vom iPad kann somit direkt über die Webseite des Veranstalters oder Portals gebucht werden. Aktuell stehen über 1.000 Kataloge zum Download zur Verfügung.

  • EHEC-Erkrankungen: Informationen für Lebensmittel-verarbeitende Betriebe, Gastronomie und Verbraucher

    (Bönnigheim, 30. Mai 2011) Erkrankungen mit dem EHEC-Erreger bestimmen in diesen Tagen die Medien und rücken dabei wieder einmal die hygienischen Bedingungen bei der Verarbeitung von Lebensmitteln in den Fokus. Dies betrifft insbesondere Gemeinschaftsverpflegungen mit hygienisch sehr hohen Anforderungen (z.B. Gastronomiebranche, Kitas, etc.), doch auch Verbraucher, die sich auf Wochenmärkten mit Gemüse versorgen, sind beunruhigt. Die Wissenschaftler des Instituts für Hygiene und Biotechnologie (IHB) an den Hohenstein Instituten in Bönnigheim beraten seit mehr als 15 Jahren Unternehmen der Lebensmittelindustrie, Betreiber von Betriebsrestaurants, Landwirte mit Direktvermarktung sowie Wochenmarktbeschicker und führen in diesen Bereichen Hygieneuntersuchungen durch. Prof. Dr. Dirk Höfer, Leiter des Instituts für Hygiene und Biotechnologie an den 1 in Bönnigheim, beantwortet Fragen zu den aktuellen EHEC-Fällen.
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    Was sollte bei der Lebensmittelverarbeitung beachtet werden, um Infektionen mit EHEC-Erregern zu vermeiden?
    Höfer: „Enterohämorrhagische Escherichia coli (EHEC) sind bestimmte pathogene Stämme des Darmbakteriums Escherichia coli (E. coli), die ein für den Menschen gefährliches Toxin produzieren. Aus Sicht der Hygiene unterscheidet er sich aber nicht von anderen, “normalen” E.coli – Stämmen. Es stammt ursprünglich aus Därmen von Rindern und ist nun wohl durch Düngen auf norddeutsches Gemüse (Tomaten, Gurken) übergetreten oder durch Importgemüse.
    Besondere Vorsicht ist daher aktuell bei der Zubereitung von Rohkost und Salaten gegeben. Sie sollten nur angeboten oder verzehrt werden, wenn garantiert werden kann, dass diese ausreichend und sicher in der eigenen Küche gewaschen worden sind (z. B. Tomaten, Gurke, Erdbeeren). Vorgeschnittene, gewaschene und verpackte Salate sollten gemieden werden, da die Herkunft der Ware und die Qualität des Waschprozesses unbekannt ist.
    Generell sollte bei der Zubereitung von Lebensmitteln (insbesondere Fleisch) beachtet werden, dass Speisen gut durchgegart sind (Kerntemperatur mindestens 70°C für 10 min). Zudem sollte Fleisch zur Vermeidung von Kreuzkontaminationen möglichst nicht zeitgleich mit anderen Lebensmitteln, auf keinen Fall jedoch unter Verwendung derselben Arbeitsgeräte und Arbeitsflächen zubereitet werden.
    Die Hände müssen zwischen der Zubereitung verschiedener Lebensmittel gewaschen oder desinfiziert werden. Kinder und ältere Menschen sollten Lebensmittel tierischer Herkunft grundsätzlich nur gut gegart zu sich nehmen.
    Nach der Verarbeitung muss im Rahmen des gewerblichen Bereichs die übliche Flächendesinfektion der Arbeitsflächen konsequent durchgeführt werden (insbesondere bei der Gemüse und Fleischvorbereitung). Für Fleisch und Gemüse sind ohnehin getrennte Schneidebretter zu empfehlen, auch für Verbraucher.“
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    Welche Hygienemaßnahmen sollte man ergreifen, wenn jemand an EHEC erkrankte?
    Höfer: „Während der Erkrankungswelle ist eine regelmäßige Desinfektion von Handkontaktflächen (z. B. Gegenständen, Flächen, Sanitäranlagen) durchzuführen, die mit infektiösen Ausscheidungen eines Kranken in Berührung gekommen sind oder sein könnten. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch erfolgt nur auf dem Wege der fäkaloralen Schmierinfektion, also wieder auf der Basis eines Hygiene-Fehlers. Diese muss durch entsprechende Händehygiene verhindert werden. Das bedeutet: Die üblichen und anerkannten Maßnahmen der Hygiene wie Reinigung und Desinfektion der Hände und Arbeitsflächen sind völlig ausreichend. Die Geschirraufbereitung erfolgt üblicherweise bei Temperaturen von 70°C oder höher.“
    Welche Auswirkungen hat EHEC auf die neue „Hygiene-Ampel“?
    Höfer: „Die Bundesländer haben sich unlängst auf die Einführung einer “Hygiene-Ampel” geeinigt, welche Verbraucher von außen sichtbar über die Hygiene und Sauberkeit von Restaurants und Gaststätten informieren soll. Angesichts der von Verbraucherministerin Ilse Aigner angeregten Hygiene-Ampel, ist es ratsam seinen Betrieb bereits heute vor der Begehung eines amtlichen Lebensmittelkontrolleurs in Form einer Eigenkontrolle auf ausreichende Hygiene überprüfen zu lassen, unabhängig von den derzeitigen EHECVorkommnissen. Zahlreiche unserer Kunden aus der Gastronomie lassen dies seit Jahren bereits regelmäßig und mit Erfolg durch uns durchführen.“

  • Grand-Prix der Tagungshotellerie: Neuer Teilnehmer-Rekord

    (München, 30. Mai 2011) Der 16. Grand Prix der Tagungshotellerie wurde am 28. Mai 2011 im Leonardo Royal Hotel Munich in vier Kategorien verliehen. Auch in diesem Jahr waren rund 16.000 Tagungsentscheider, Trainer und Weiterbildner aufgerufen, die Besten unter aktuell 205 »Ausgewählten Tagungshotels zum Wohlfühlen« zu küren. Dabei verzeichnete der Freizeit-Verlag Landsberg einen neuen Teilnehmer-Rekord: 4174 gültige Stimmzettel bildeten die repräsentative Basis für das aktuelle Ranking.
    Das Leonardo Royal Hotel Munich war in diesem Jahr Schauplatz für den Grand Prix der Tagungshotellerie. Dieser wird seit mittlerweile 16 Jahren verliehen und gilt als bedeutendster Qualitätsspiegel im deutschen Tagungsmarkt. Die Basis für den Wettbewerb ist ein mehrstufiges Selektionsverfahren, für das sich die Hotels bewerben müssen. Im positiven Verlauf mündet die Auswahl in einem Autorenbesuch. Vor Ort überprüft der Autor die Wohlfühlkriterien und entscheidet schließlich über die Aufnahme. Sind Mängel festzustellen, wird der Kandidat abgelehnt. Werden die Prüfkriterien jedoch erfüllt, erstellt der Autor einen beschreibenden Text und das Hotel findet Aufnahme im Führer „Ausgewählte Tagungshotels zum Wohlfühlen“ bzw. auf der neuen Buchungsplattform 1. Erst dann ist das Hotel für den Grand Prix nominiert.
    2011 haben 245 Hotels das Auswahlverfahren durchlaufen. 40 Bewerber konnten den Wohlfühlkriterien nicht entsprechen und wurden daher abgewiesen. Insgesamt waren 14 erfahrene Fachautoren im Einsatz. Der Schwerpunkt der „Ausgewählten Tagungshotels zum Wohlfühlen“ liegt in Deutschland, es sind jedoch auch drei österreichische und ein Schweizer Haus berücksichtigt. „Das Alpengebiet hat für bestimmte Veranstaltungsformen große Vorteile, besonders wenn sportliche Rahmenprogramme eine wichtige Rolle spielen. Die Fragen nach entsprechenden Angeboten häuften sich in den vergangenen Jahren spürbar“, erläutert Projektleiterin Jacqueline Schaffrath die konsequente Expansion der „Ausgewählten Tagungshotels zum Wohlfühlen“.
    DER GRAND PRIX 2011
    In der Kalenderwoche 12 wurden 15.102 nummerierte Stimmzettel auf den Postweg gebracht. Die Teilnahmeberechtigten (Tagungsentscheider, Weiterbildner, Trainer und Personalentwickler) hatten die Möglichkeit, bis zu zehn Hotels unter den 205 aufgelisteten „Ausgewählten Tagungshotels zum Wohlfühlen“ ähnlich dem Modus beim „Eurovision Song Contest“ zu benennen. Mit 4174 retournierten Stimmzetteln lag die Rücklaufquote bei 27,8 Prozent.
    Die mit Spannung erwartete Vorstellung der diesjährigen Rankings fand am 28. Mai im Ballsaal „Royal“ des neuen Leonardo Royal Hotel Munich statt. Den Auftakt des Grand Prix bildete das Wohlfühlbuffet. Thomas Karsch, Geschäftsführer des Freizeit-Verlag Landsberg und gleichzeitig Chefredakteur des Fachmagazins Top hotel, begrüßte anschließend die rund 220 Gäste, die der Einladung in die bayerische Landeshauptstadt gefolgt waren. Die Schirmherrschaft des Grand Prix übernahm Staatsminister a.D. Dr. Thomas Goppel, der ebenso zu den Ehrengästen des Abends gehörte wie Dehoga-Präsident Ernst Fischer. Die Moderation des Abends lag in den professionellen Händen von Michael Sporer, der unter anderem aus dem Bayerischen Fernsehen bekannt ist. Die Überreichung der Urkunden übernahm Projektleiterin Jacqueline Schaffrath.
    DIE SIEGER DER KATEGORIE A
    Einen Triple-Hattrick schaffte der Schindlerhof in Nürnberg-Boxdorf und zieht damit ein in die „Hall of Fame“ der Tagungshotellerie. Zum neunten Mal in Folge erzielte der Vorzeigebetrieb von Klaus Kobjoll die absolut höchste Punktzahl unter allen teilnehmenden Tagungshotels und landet somit erneut auf Platz 1 in der Kategorie der Häuser mit weniger als 100 Zimmer. Die Ehrung nahmen unter frenetischem Applaus Hotelchefin Renate Kobjoll und Tagungsleiterin Sabine Bauer entgegen.
    Platz 2 ging an das Hotel Der Blaue Reiter in Karlsruhe, der sich im vergangenen Jahr auf Platz 13 wiederfand. Tagungsleiter Johannes Hausen ist übrigens ein Schindlerhof-Gewächs und war mit Inhaber Marcus Fränkle sichtlich erfreut über die Top-Platzierung.
    Von Platz 6 auf Rang 3 arbeitete sich das Hotel Alpenblick in Ohlstadt nach vorn. Das Drei-Sterne-Superior-Haus gehört zur Kolping-Gruppe und wird von Angelika Guhr mit viel Liebe zum Detail geführt.
    DIE SIEGER DER KATEGORIE B
    Platz 1 in der Kategorie der „großen Hotels“ (100 Zimmer und mehr) geht an das Land & Golf Hotel Stromberg, das 2010 noch Platz 12 belegte. Das Haus aus dem rheinland-pfälzische Domizil unter der Leitung von Andreas Kellerer gehört seit zehn Jahren zu den „Ausgewählten Tagungshotels zum Wohlfühlen“ und war bisher stets auf den vorderen Plätzen des Grand-Prix-Rankings zu finden.
    Das Yachthotel Chiemsee in Prien ist ebenfalls ein Garant für exzellente Tagungsqualität und war bereits mehrfach unter den Top 3 platziert. Dieses Mal reichte es für den zweiten Platz, über den sich das Inhaber-Ehepaar Ingeborg und Klaus Wiesner freuten.
    Für eine Überraschung sorgte der Drittplatzierte: Das Parkhotel Pforzheim landete 2010 auf Platz 15 und schaffte nun den Sprung in die Top 3. Interessant: Inhaber-Familie Scheidtweiler ist mit ihrem zweiten erst kürzlich eröffneten Parkhotel Stuttgart-Airport auf Anhieb unter die Top 20 gelangt.
    DIE SIEGER DER KATEGORIE C
    Das Management Centrum Schloss Lautrach schafft seinen ersten Hattrick: Dreimal in Folge belegte das schwäbische Tagungsdomizil Platz eins in der Kategorie C. Damit pausiert das von Beate Bruchmann seit vielen Jahren professionell geführte Haus für die kommenden zwei Jahre.
    Über Platz 2 freute sich ein weiterer treuer Tagungsexperte: Hjalmar Peschek und sein Luisenhof in Visselhövede schafften es erstmals aufs Treppchen. Sein zweites, gleich in der Nachbarschaft liegendes Hotel, Hof Sonnentau, landete aus dem Stand auf Platz 5.
    Eine persönliche Bestleistung erzielte auch das Hotel Residence Starnberger See, das erstmals auf Platz 3 gelistet wurde. Den Preis nahm Hoteldirektor Andreas Bisson entgegen.
    DAS TAGUNGS-HIDEAWAY DES JAHRES
    Im vergangenen Jahr erhielt das Schloss Hubertushöhe in Storkow den begehrten Jury-Preis, der an Tagungsadressen verliehen wird, die sich durch ihre besondere Lage, durch ihr außergewöhnliches Freizeit- und Wellnessangebot sowie durch ihre herausragende Küche auszeichnen.
    In diesem Jahr stimmte die Jury für das Kloster Hornbach, das sich durch sein außergewöhnliches Konzept ideal für Seminare und Workshops eignet, die einer besonders intensiven Betreuung bedürfen. Erst kürzlich eröffneten die Inhaber Christiane und Edelbert Lösch eine zweite Dependance: „Lösch für Freunde“ liegt in direkter Nachbarschaft des Klosters und stellt die Geselligkeit in den Mittelpunkt des Hotelkonzepts.
    BELOHNUNG FÜR DIE SIEGER
    Neben Ruhm und Ehre gab es auch wertvolle Sachpreise für die Sieger des Abends. Der Schindlerhof wurde mit einem topmodernen Flatscreen-Fernseher aus dem Hause Philips belohnt. Das Land & Golf Hotel Stromberg freute sich über eine Profi-Kaffeemaschine von WMF, die der renommierte Hersteller gemeinsam mit der Firma Heimbs Kaffee stiftete.
    Einen Warengutschein von Kahla/Thüringen Porzellan im Wert von 1000 Euro erhielt das Management Centrum Schloss Lautrach, dem Tagungs-Hideaway des Jahres überreichte die Firma Neuland ebenfalls einen Einkaufsgutschein.
    GRAND PRIX-STATISTIK 2011
    Stimmzettel-Verteiler
    Convention International 11.000
    Adressen Freizeit-Verlag 4.102
    Gesamt 15.102
    Rücklauf (Quote 27,8 %) 4.195
    21 ungültige Stimmzettel
    4.174 gültige Stimmzettel
    Verteilte Punkte 154.438
    Maximal zu vergebene Punkte
    pro Stimmzettel 55
    durchschnittlich vergebene Punkte pro Stimmzettel 37

  • Intergastra Stuttgart: Deutscher Hoteltag findet parallel statt – Wieder mit Themenpark „Fokus Hotel“

    (Stuttgart, 30. Mai 2011) Starker Auftritt der Intergastra Stuttgart: Die 26. Auflage der Fachmesse für innovatives Gastrobusiness bietet Hoteliers und Gastronomen vom 11. bis 15. Februar 2012 eine maßgeschneiderte Kommunikations- und Informationsplattform. Die Intergastra soll im kommenden Jahr die einzige deutsche Gastronomie-Fachmesse mit eigenen Hallen exklusiv für das Objektgeschäft im Bereich Hotellerie werden. Highlight wird wieder der Themenpark „Fokus Hotel“ sein – ein Hotel zum Anfassen mit beispielshaften Lösungen für diverse Hotelbereiche.
    An allen fünf Messetagen findet der „Deutsche Hoteltag“ mit weltweit führender Kompetenz aus Architektur, Innenarchitektur und Ingenieurwesen parallel zur Intergastra in Halle 9 statt. Auf dem Kongress berichten internationale Branchengrößen über ihre Projekte und Erfahrungen, dabei sollen auch marketingrelevante Themen für die Hotellerie im Fokus stehen. Der „Deutsche Hoteltag“ ist ein Baustein der Architectureworld, die bereits seit sechs Jahren erfolgreich Architekten und Hersteller zusammen gebracht hat. Besucher können mit nur einer Intergastra-Eintrittskarte auch den Kongress besuchen.
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    Intergastra-Innovationspreis: Gastro-Business sucht kreative Köpfe und Ideen
    Wer Erfolg haben will, braucht Ideen, denn jede Erfolgsgeschichte basiert auf guten Einfällen: Bereits zum siebten Mal wird 2012 der „Intergastra-Innovationspreis“ für die kreativsten Entwicklungen in Gastronomie und Hotellerie, Catering, Konditorei und Café verliehen. Die Auszeichnung steht für zukunftsweisende Produkt- und Arbeitslösungen und macht die neuesten Branchentrends am Markt sichtbar. Als echtes Gütesiegel der Branche prämiert die Auszeichnung Produkt,- Service- und Design-Lösungen aus den Bereichen Küchentechnik, Design, Food & Beverage, Objekt- und Facilitymanagement sowie Nachhaltigkeit & Produktivität. Nationale und internationale Firmen können als Wettbewerbsstücke sowohl funktionsfähige Anlagen, komplette Einrichtungen als auch Zubehörteile, Dienstleistungen oder Konzeptionen einreichen. Produkte und Konzepte dürfen nicht länger als zwei Jahre auf dem Markt eingeführt sein oder kurz davor stehen. Letztere müssen jedoch auf der Intergastra 2012 als Serienprodukt präsentiert werden. Als Bewertungskriterien dienen unter anderem der Innovationsgrad, die Funktionalität, die Umweltverträglichkeit sowie Nachhaltigkeit. Die Teilnahme am Wettbewerb ist kostenlos.
    Die Prämierung erfolgt am Samstag, 11. Februar 2011, im Rahmen der feierlichen Messe-Eröffnung. Der Innovationspreis wird von der Messe Stuttgart und dem Dehoga Baden-Württemberg seit dem Jahr 2000 verliehen.

  • animod.de: Gäste werden zu Mystery-Hoteltestern

    (Köln, 30. Mai 2011) Ob das die Hotelpartner gut finden? Das Kölner Reisegutschein-Portal animod.de will nun zwei Mal im Monat Kunden zu einem Aufenthalt bei ausgewählten Hotelpartnern einladen, um deren Qualität, Angebot und Services in “geheimer Mission” zu testen. Deren Testberichte werden im Blog von animod.de veröffentlicht. Ob die Laien-Checks Umfang und Standards von Profi-Hoteltestern entsprechen, bleibt offen.
    Voraussetzung, um als “Quality Check” Hoteltester ausgewählt zu werden, sei eine entsprechende Registrierung bei animod.de unter der Rubrik “Mystery Guest”. Die geheimen Tester werden gebeten, ihre Erfahrungen in Form eines ausführlichen Berichts mit Bildern und Videos zur Veröffentlichung zur Verfügung zu stellen. Der “Quality Check” wurde bereits von einer Firmenmitarbeiterin eröffnet, die ein Münchner Hotel getestet hat. Ihre Erfahrungen sind im Blog nachzulesen.
    „Dadurch erhalten wir ein authentisches Feedback zu unseren Hotelpartnern – ein wichtiger Faktor zur Optimierung unseres Angebotes“, erklärte Ira Hielscher, Eigentümerin und Geschäftsführerin von animod.de.

  • Kempinski: Management-Übernahme des Royal Spa Kitzbühel

    (Berlin/Kitzbühel, 30. Mai 2011) Vienna International hat den Betreibervertrag im Royal Spa Kitzbühel (144 Zimmer) gekündigt: Weil die Immobilieneigentümer Porr und Ambo eine „Neuausrichtung“ des im Dezember 2009 eröffneten „Leading Hotels“ favorisiert, gibt VI-Chef Thomas Aistleitner den Betrieb zum 31. Juli auf. Neuer Betreiber ist 1, jedoch laut einer Pressemitteilung erst zum Start der Wintersaison am 07. Dezember, die hoffentlicht mit viel Schnee daher kommt.
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    „Diese Entscheidung ist in Abstimmung mit allen Beteiligten ohne wechselseitige Verstimmungen erfolgt. Die VI widmet sich weiterhin ihrem in Zentral- und Osteuropa aufgebauten Kerngeschäft, den Stadt- und Geschäftshotels“, sagte Aistleitner. Der Vertrag wurde einige Wochen zuvor von VI „im Einvernehmen mit den Hoteleigentümern gekündigt“, heißt es. Die Eigentümer planten eine Neuausrichtung des Hauses, die auch die im Hotel bestehenden Apartments zur Vermietung miteinbezieht. „Daher haben sie sich gemäß dieser Vorstellung für einen neuen Manager entschieden. An diesen wird in den kommenden Wochen seitens der VI die professionelle Übergabe des Hotelbetriebes erfolgen“, so die Presseverlautbarung.
    Kempinski hat nun eine Absichtserklärung zur Managementübernahme unterschrieben. Die Verträge sollen im Juni finalisiert werden. „Die Zusammenarbeit mit diesem überaus erfahrenen Hotelpartner hat sich bereits in Wien mit dem Projekt Palais Hansen Kempinski Vienna mehr als bewährt“, sagten dazu der Vorstandschef der Baugesellschaft 1, Karl-Heinz Strauss.
    Anfang August soll das Hotel zunächst geschlossen werden, um das Interieur und die Ausstattung an die Kempinski-Standards anzupassen. Es ist geplant, das Hotel pünktlich zum Beginn der Wintersaison am 07. Dezember 2011 unter dem Management von Kempinski und mit neuer Positionierung, die sich auch im Design und einem neuen Namen widerspiegeln wird, wieder zu eröffnen.

  • HOTREC: "Hotellerie mahnt mehr Fairness von Buchungsportalen an"

    (Brüssel/Berlin, 27. Mai 2011) Während die Online-Distribution für die Hotellerie in ganz Europa stark an Bedeutung zunimmt, beobachtet der europäische Branchendachverband HOTREC mit Sorge eine immer marktbeherrschendere Dominanz einiger weniger Online-Buchungsportale. Die Zahl der relevanten Online-Buchungsportale (Online Travel Agents – OTA) nimmt tendenziell ab und der Einfluss einzelner Buchungsmittler auf die zugrundeliegenden Geschäftsbedingungen stark zu. Aus diesem Grund hat die 62. Generalversammlung von HOTREC in Zürich ein Positionspapier mit 20 “Eckpunkten fairen Verhaltens von Hotel-Buchungsportalen” aus Sicht der Hotellerie verabschiedet, um ein allgemeines Bewusstsein für diese Thematik zu schaffen und der Stimme der durch und durch mittelständisch strukturierten Branche in dieser Debatte Gehör zu verschaffen.
    “Mitunter greifen im Internet Wild-West-Methoden des Marketings um sich, die mit Preisklarheit und -wahrheit, aber auch mit partnerschaftlicher Fairness nichts mehr zu tun haben. Hotels in ganz Europa sind besorgt, mehr und mehr die Kontrolle über ihre Preise, Vertriebskanäle und Produkte zu verlieren”, erläutert HOTREC-Präsident Kent Nyström. “Es ist schon bezeichnend, dass die Hotellerie es als Reaktion auf steigenden Druck seitens ihrer Vertriebspartner für notwendig erachtet, Grundprinzipien ihrer unternehmerischen Entscheidungsfreiheit in Erinnerung zu rufen.”
    Die überwiegend kleinteilig strukturierten Beherbergungsmärkte in Europa sehen sich auf dem Gebiet der digitalen Distribution mit Marktverhalten konfrontiert, das mehr und mehr Hoteliers für unausgeglichen und unfair erachten. Um die Märkte zum Nutzen der Gäste, der Vertriebspartner und der Hotellerie offen und wettbewerbsfähig zu halten, hat HOTREC ein Positionspapier mit den folgenden 20 “Eckpunkten fairen Verhaltens von Hotel-Buchungsportalen” verabschiedet:
    1.      Raten-, Vertriebs- und Produkthoheit verbleibt beim Hotel
    2.      Keine ungenehmigte Nutzung von Hotelmarken z.B. für Suchmaschinenmarketing (SEM), Domainnamen (Grabbing) und andere Formen des Online-Marketings
    3.      Zumindest monatliche Aktualisierung von Bildern, Logos, Inhalten, Hotelnamen und Beschreibungen, die seitens des Hotels zur Verfügung gestellt werden
    4.      Kein verpflichtender Zugriff auf sämtliche Hotel-Angebote (kein “full content”)
    5.      Keine Mindestverfügbarkeit oder “Verfügbarkeit des letzten Zimmers” (Last Room Availability – LRA)
    6.      Keine verpflichtende Verfügbarkeitsparität
    7.      Keine verpflichtende Ratenparität
    8.      Keine intransparenten Auktionsmodelle mit Einfluss auf die Positionierung in den Ergebnislisten der Hotel-Buchungsportale (“Biasing”)
    9.      Keine automatische Wiederauffüllung von Zimmerkontingenten jenseits der Kontrolle durch das Hotel (“Auto-Replenishment”)
    10.     Preisklarheit und -wahrheit beim Suchmaschinenmarketing (SEM)
    11.     Keine Einflussnahme auf Hotelprodukte durch unautorisierte Darstellung auf Auktionsportalen (z.B. Katalogkopien)
    12.     Angemessene Reaktionszeit für monatliche Überprüfung der “No-Shows” und Stornierungen
    13.     Keine Provisionszahlungen für “No-Shows”, stornierte Buchungen, Steuern oder nicht im Voraus gebuchte Leistungen
    14.     Meta-Suchmaschinen sollten Hotel-Homepages einbeziehen und sie gleichberechtigt darstellen
    15.     Zusammenarbeit mit qualifizierten Channel-Management Systemen
    16.     Zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses muss über alle Vertriebskanäle eine verbindliche Einigung erzielt sein
    17.     Keine Veranstalter-Raten zur Paketierung (“rooms only”) frei im Internet verfügbar
    18.     Sofern möglich wird die offizielle Sterneklassifizierung des Hotels angezeigt, eine Suchmöglichkeit nach Hotelsternen wird angeboten
    19.     Sofern Hotelbewertungen eingebunden werden, finden HOTREC’s “10 Prinzipien” Anwendung
    20.     Bezeichnungen der Beherbergungskategorien entsprechen der Terminologienorm EN ISO 18513
    Das HOTREC-Positionspapier wird am kommenden Montag durch Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des Hotelverbandes Deutschland (IHA) und Vorsitzender des HOTREC Quality Boards, auch auf dem HSMA Pricing & Distribution Day in Frankfurt am Main präsentiert und zur Diskussion gestellt werden.
    HOTREC repräsentiert Hotels, Restaurants und Cafés auf europäischer Ebene. Das Gastgewerbe zählt allein in der Europäischen Union 1,7 Million Unternehmen, von denen 92 % Kleinstbetriebe mit weniger als zehn Beschäftigten sind. Hotellerie und Gastronomie bieten acht Million Beschäftigungsverhältnisse allein in der EU. HOTREC vereinigt 43 nationale Unternehmens- und Arbeitgeberverbände aus 26 europäischen Ländern. Weitere Informationen sind unter 1

  • Union Investment: Weitere Hotels im Visier

    (Hamburg, 27. Mai 2011) 1 will noch mehr Hotels: Die große Hamburger Fondsgesellschaft will ihr Immobilienportfolio von derzeit 24 Häuser (18 Marken, zwei bis fünf Sterne) durch neue strategische Partnerschaften weiter ausbauen. Dazu sollen u.a. Projektentwicklungen gekauft werden. Bislang haben die Hotelimmobilien der Union Investment einen Gesamtwert von rund 1,3 Milliarden Euro.
    „Die Rahmenbedingungen, auch im investmentrechtlichen Bereich, erfordern von institutionellen Investoren sowohl auf der Transaktionsseite als auch im Bestands- und Vertragsmanagement eine stark zunehmende Spezialisierung“, sagte Frank Billand, Mitglied der Geschäftsführung der Union Investment Real Estate GmbH. „Mit dem Ziel, für unsere Investmentprodukte künftig auch individuelle Vertragsstrukturen umzusetzen, wie z.B. Franchiseverträge oder Dreiecksstrukturen, bei dem die Pächter mit internationalen Betreibern einen Managementvertrag eingehen, werden wir den Kompetenzausbau ‚inhouse‘ vorantreiben.“ Zweiter Eckpfeiler der Hotel-Strategie ist der Ausbau von Partnerschaften mit renommierten, finanzstarken und operativ erfahrenen nationalen und internationalen Hotelbetreibern.
    Union Investment habe es vorgemacht, wie die Potenziale der komplexen Anlageform „Hotel“ im Rahmen von Offenen Immobilienfonds gehoben werden könnten, heißt es in einer Pressemitteilung. Mit heute 18 Hotelmarken „an Bord“ – von Arcotel über Hilton bis Steigenberger -, einer Vermietungsquote von hundert Prozent und Pachtvertragslaufzeiten von durchschnittlich 14,6 Jahren. „Unsere Hotels leisten traditionell einen hohen Performancebeitrag für unsere Offenen Immobilienfonds. Selbst in konjunkturell schwierigen Zeiten ist die Performance nicht durch Pachtausfälle belastet worden“, so Billand.
    Die Auswahl des Betreibers bleibe neben dem Controlling des Hotelbetriebs eine der Schlüsselfunktionen des Hotel Asset Managements. Durch innovatives Vertragsmanagement konnte so zum Beispiel jüngst der Abschluss eines langfristigen Pachtvertrages mit der Intercontinental Hotels Group für das Haus in Berlin erreicht werden, heißt es dazu.
     
    Den strategische bedeutsamen Hotelanteil am Gesamtimmobilienvermögen von derzeit rund acht Prozent will Union Investment unter anderem durch den Kauf von Projektentwicklungen ausbauen. Billund: „Wir suchen auch Investmentgelegenheiten über Forward Purchase-Strukturen.“ In Frage kommen Business-, Messe- und Flughafenhotels mit mindestens 120 Zimmern. Vorrangig gilt das Investitionsinteresse dabei den westeuropäischen Metropolen, insbesondere Standorten mit internationaler ‚Gateway‘-Funktion wie Amsterdam, London oder Paris. Die Ankaufsaktivitäten will Union Investment auch im Hotelsegment noch stärker auf die Portfolio-Risiko-Diversifikation ausrichten.
    Nachdem in den letzten Jahren bereits zeitgemäße Hotelkonzepte wie z.B. Motel One verfolgt wurden, will Union Investment nun auch neu entwickelte CBD-Lagen selektiv in Augenschein nehmen. „Die Lagequalitäten dieser neuen Geschäftszentren sprechen insbesondere junge, innovative Hotel-Konzepte an, die aufgrund ihrer Ertragsstärke eine gute Ergänzung unseres Hotelportfolios darstellen“, so Billand. Ausreichend Spielraum für Hotelinvestments ist in den Union Investment-Fonds nicht zuletzt durch die erfolgreichen Verkäufe des Mövenpick Hotels in Stuttgart und des Marriott Hotel Champs-Elysées vorhanden.