Von Manuel Haglmüller/1
(Milpitas, 27. Mai 2011) Die meisten Unternehmen beobachten den aktuellen Hype um soziale Netzwerke womöglich zurecht noch immer aus der Distanz. So kosten ihnen Internet-basierte Kommunikationsmittel und gerade die Online-Communitys mehr Produktivität als sie bringen, wie die Marktforscher von United Sample im Auftrag des Social-Mail-Dienstes 1 festgestellt haben wollen. Zwar sind Facebook und Co der weitläufigen Expertenmeinung nach vielversprechende Marketing-Instrumente. Der Großteil der Firmen hält aber an internen Verboten und Zugriffssperren fest. Allerdings gibt es neben den Social Networks noch weitere stark verbreitete Produktivitätsbremsen.
Nicht nur der Return on Investment (ROI) ist in den sozialen Medien nach wie vor ungewiss. Sie können “nicht einfach implementiert werden” und Unternehmen benötigen darin individuelle Maßanpassungen, verdeutlicht Omri Bergman, Social-Media-Experte bei der Unternehmensberatung Capgemini , gegenüber der Nachrichtenagentur Pressetext (Pressetext berichtete: 1 ). Entpuppt sich der Firmenauftritt bei Facebook als Flop, kann die eigene Marke darüber hinaus langfristig Schaden nehmen.
Nur 15 Minuten Arbeit am Stück
Eine unsichere Komponente liefert außerdem der interne Einsatz der Online-Tools etwa mit dem Zweck der Steigerung von Zusammenarbeit und Produktivität. Als Resultat droht harmon.ie zufolge das Gegenteil. Dies trifft neben sozialen Netzwerken auch auf die Kommunikationsformen E-Mail, SMS und Instant Messaging zu. Sie sorgen den Angaben nach für fast 60 Prozent der Arbeitsunterbrechungen, beispielsweise in Form erfolgloser Suchen nach bestimmten Nachrichten. Anders als etwa Telefonate oder Face-to-Face-Gespräche sind sie somit der häufigste Grund für Ablenkungen. Das Schadensausmaß ist dabei nicht zu unterschätzen.
Fast jeder zweite Mitarbeiter schafft es lediglich 15 Minuten am Stück zu arbeiten, ohne unterbrochen zu werden. 53 Prozent lassen sich täglich zumindest eine Stunde lang ablenken. Den daraus entstehenden Schaden beziffern die Marktforscher bei einem Stundenlohn von 30 Dollar auf über 10.000 Dollar jährlich. Bei großen Unternehmen etwa mit mehreren Tausend Beschäftigten erreichen die so verursachten Produktivitätsminderungen schnell Schäden in Millionenhöhe. Obwohl die Technologien zumindest teilweise dazu entwickelt wurden und benutzt werden, um in Arbeitsprozessen wertvolle Zeit zu sparen, ist oft das Gegenteil der Fall.
Author: holedo_wp_admin
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Social Networks für Firmen mehr Kosten als Nutzen – Web-Kommunikation mindert Produktivität statt sie zu fördern
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„ROFOBOX“: Weltpremiere im Estrel Berlin
Verkaufsstart für erste innovative High-Tech-Servietten-Faltmaschine der Welt – Führungen möglich
(Berlin, 26. Mai 2011) Auf der „Restaurant-Ampel“ gäbe es ein klares Grün: Nicht nur in punkto Hygiene sind die akkurat gefaltenen Tischservietten der „ROFOBOX“ einwandfrei. Die neu entwickelte innovative High-Tech-Servietten-Faltmaschine wird nun am 27. Juni im Berliner First Class Hotel Estrel erstmals live vorgeführt. Anmeldungen zu Vorführungen für Entscheider aus Hotellerie und gehobener Gastronomie sind ab sofort möglich.
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„Der vorbildliche Umgang mit den Servietten garantiert größtmögliche Hygienesicherheit und damit praktisch höchstmöglichen Schutz vor Schmierinfektionen und Allergien in diesem Bereich“, sagte Kartal Can, Geschäftührer der ROFOBOX GmbH. Gerade in punkto sauberem Umgang am gedeckten Tisch biete die erste innovative High-Tech-Servietten-Faltmaschine der Welt zukunftsweisende Standards beim Hygienemanagement. „Wir sind überzeugt, dass unsere Kunden bereits die besten Hygienestandards in der Branche vorweisen, aber vor dem Hintergrund des ab 2012 startenden Hygiene-Kontrollbarometers in der Gastronomie ist dies ein sehr wichtiger Pluspunkt. insbesondere für die einzigen Umsatzbringer: die Gäste“, so Can.
Größter Nutzen bei der „ROFOBOX“ ergibt sich durch die Zeit- und Kostenersparnis. In einem durchschnittlichen Hotel, das rund 400.000 Servietten pro Jahr benötigt, werden durch die „ROFOBOX“ bis zu 3.300 Arbeitsstunden eingespart. Das Servicepersonal gewinne mehr Freiraum für mehr Aktion beim Gast oder wichtige Schulungen wie im Bereich Hygiene, so Can. Mit der Automatisierung in einem sehr aufwendigen Nebenbereich erreiche ein moderner Gastbetrieb so eine noch nie da gewesene Prozessoptimierung.
Live-Weltpremiere am 27. Juni im Estrel Convention Center in Berlin
Erstmals wird die „ROFOBOX“ im Estrel Concention Center in Berlin zu sehen sein. Nach der Premierenveranstaltung, die am 27. Juni nur für geladene Gäste stattfindet, können Entscheider aus der Top-Hotellerie und gehobenen Gastronomie den „ROFOBOX“-Prototpyen persönlich in Augenschein nehmen. Dazu sind Anmeldungen über www.rofobox.com nötig. „Eine Bestellung des Serienmodells bis zu acht Wochen nach dem Kick-off wird zum Einstieg mit 10% Rabatt vergütet. Daher lohnt es sich nach einer Einladung zu fragen, falls man bisher nicht eingeladen wurde“, so Can.
Die „ROFOBOX“ läuft im Estrel unter realen Bedingungen und wird ausführlich in verschiedenen Falt-Disziplinen und mit mehreren Zeit-Szenarien getestet. Die „ROFOBOX“ produziert derzeit schon in vollen Zügen den Serviettenbedarf von Europas größtem Hotel-Convention- und Entertainment-Komplex.
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„Die Testergebnisse fließen derzeit in die weitere Feinjustierung für die Serie ein“, so Can. Die „ROFOBOX“ ist eine anspruchsvolle Entwicklung in Zusammenarbeit mit der mehrfach ausgezeichneten FAUDE Group aus Gärtringen auf Basis moderner Roboter-Technologie von DENSO ROBOTICS. Die gleichnamige Unternehmensgruppe gilt mit weltweit rund 106.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von rund 23 Milliarden Euro als einer der international größten Hersteller von Automatisierungs-Komponenten.
Die ROFOBOX GmbH mit Sitz in Kornwestheim nahe Stuttgart wurde 2008 von Kartal Can, einem erfahrenen Gastronomie-Unternehmer und diplomierten Internationaler Betriebswirt, gegründet. Als Start-Up wurde es im Herbst vergangenen Jahres u.a. bei der „Gründerwoche Deutschland“ als Beispiel „Best Practice“ hervorgehoben. -
Vulkanasche über Deutschland: Was ist für Flugreisende zu beachten
(Leipzig – 25. Mai 2011) Bereits im April 2010 waren Millionen Flugreisende von einer isländischen Vulkanaschewolke betroffen. Heute wie damals stellt sich für Tausende die Frage: Was passiert mit meinem Flugticket, wenn der Flug gestrichen oder verschoben wird?
Das Flugbuchungsportal 1 gibt einige Infos:
Bei einem Vulkanausbruch handelt es sich um “höhere Gewalt” und wird somit von der Reiserücktrittsversicherung oder einer “Ticket-Flex-Versicherung” bei einem eigenmächtigen Rücktritt nicht abgedeckt. Zurzeit (Stand: 11.15 Uhr, 25.5.2011) bieten die Lufthansa und Air Berlin bei abgesagten Flügen Kulanzleistungen an. Passagiere können bei den Gesellschaften kostenfrei stornieren oder umbuchen. Fluggäste bekommen kostenfreie Bahntickets für innerdeutsche Reisen an den Countern.
Bei Pauschalreisen können Reisende nur auf die Kulanz der Veranstalter hoffen. Hotelkosten für eine verspätete An- oder Abreise werden von den Fluggesellschaften nicht übernommen. Sollten Flugreisende im Ausland stranden, dann sollte unbedingt der Arbeitgeber informiert werden.
Fluege.de rät den Passagieren unbedingt Kontakt zu den Fluggesellschaften aufzunehmen. -
Starwood Hotels/Arabella Hospitality Group: Neuordnung der Partnerschaft
(München, 25. Mai 2011) Starwood Hotels & Resorts und die 1 haben am 24. Mai 2011 eine Vereinbarung zur Neustrukturierung ihres Joint-ventures ArabellaStarwood Hotels & Resorts unterzeichnet. Demnach wird Starwood mit Wirkung zum 1. Juli 2011 alle 23 Hotels, die bisher zum Bestand von ArabellaStarwood Hotels & Resorts gehörten, selbst managen oder konzessionieren während die Arabella Hospitality Group als Eigentümerin oder Pächterin dieser Häuser sich ihrerseits künftig auf den Besitz und das Asset-Management konzentrieren wird. In dieser neuen Struktur bleibt die Arabella Hospitality Group als Hoteleigentümerin für Starwood auch weiterhin einer der wichtigsten Partner in der Region Europa, Afrika und Mittlerer Osten (EAME).
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Mit der Neuordnung der Partnerschaft werden zukünftig verstärkt wertvolle Synergien im Netzwerk von Starwood Hotels & Resorts genutzt. Unter der Leitung von Thomas Willms, Regional Vice President and Director of Operations für Starwood, Ost- und Zentraleuropa, sowie von Philippe Cassis, Regional Vice President und Director of Operations, Iberien, werden die Hotels voll in die bestehenden regionalen Strukturen von Starwood Hotels & Resorts integriert.
„Vor mehr als einem Jahrzehnt haben wir das Joint Venture ins Leben gerufen, um mit unseren Marken in diesen wichtigen Märkten zu expandieren und gleichzeitig der Arabella Hospitality Group den Zugang zu unserem weltweiten Kundenstamm und internationale Reichweite zu ermöglichen“, so Roeland Vos, President Starwood Hotels & Resorts EAME. „Als nächsten Entwicklungsschritt in unserer Zusammenarbeit haben wir nun eine klar definierte Rolle für jeden Partner vereinbart, um gemeinsam weiter zu wachsen. Die neue Vereinbarung erlaubt es beiden Unternehmen, sich ganz auf das zu konzentrieren, was sie am Besten können. Für Starwood bedeutet dies, starke Marken aufzubauen, unser strategisches weltweites Wachstum fortzusetzen und den Gästen großartige Reiseerlebnisse zu bieten.“
„Der Hotelbereich bleibt eines der drei Geschäftsfelder unserer Unternehmensgruppe. Gleichwohl liegen unsere Kompetenz und damit unser Fokus stärker im Besitz und im Asset-Management von Hotelimmobilien als in deren Management. In den 13 Jahren unserer erfolgreichen Partnerschaft haben wir Starwood als eine höchst leistungs fähige Hotel- und Managementgesellschaft erlebt und wissen mit Starwood den besten Partner für die Weiterentwicklung unseres Hotelgeschäftes an unserer Seite“, so Dr. Klaus N. Naeve, Vorsitzender des Vorstandes der Schörghuber Unternehmensgruppe. Und weiter: „Mein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten und im Besonderen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Hotels und im Support Office, die auch in der Zeit des Übergangs mit Engagement und Erfolg das Geschäft vorangebracht haben.“
Die beiden Partner haben bereits bestätigt, dass sie in den nächsten zwei bis drei Jahren mit dem Sheraton Hotel Zürich und dem The Westin Hamburg zwei neue Hotels eröffnen wollen. -
Aschewolke verzieht sich: Flughäfen wieder frei gegeben
UPDATE (Hamburg, 25. Mai 2011) Das Chaos hält sich in Grenzen. Nachdem die Aschewolke vom Vulkanausbruch auf Island sich auch über Norddeutschland ausbreitete, konnten die Luftraumsperrungen bereits mittags wieder aufgehoben werden. Der für Flugzeugtriebwerke gefährliche Feinstaub hatte sich im Luftraum bis zu sechs Kilometern Höhe ausgebreitet, teilte der Deutsche Wetterdienst mit. Die Flughäfen von Hamburg, Bremen, Lübeck und Berlin waren morgens bzw. am Vormittag gesperrt werden. Alle Einschränkungen wurden nun wieder aufgehoben.
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Die 1 ist zuständig für die Prüfung und ggf. Schließung bestimmter Lufträume in Deutschland.
Vor rund einem Jahr hatte eine massive Aschewolke von Island kommend weite Teile des Flugverkehrs in ganz Europa lahm gelegt. Zahlreiche Hotelgäste blieben aus. Nur in größeren 1 stieg der Umsatz steil an – da etliche 1 länger bleiben mussten.
Nach Fachdiskussionen über Grenzwerte legte nun die Bundesregierung neue Richtlinien für Flugverbote bei Aschewolken fest. Bis zu einem Grenzwert von 0,2 Milligramm Vulkanasche in der Luft darf frei geflogen werden. Bis zu einem Wert von 2 Milligramm Vulkanasche in der Luft darf unter Auflagen geflogen werden. Ab einem Wert von 2 Milligramm darf im Grundsatz nicht geflogen werden, weil nach gegenwärtigen wissenschaftlichen Erkenntnissen nicht ausgeschlossen werden kann, dass ein Schaden an Luftfahrzeugen und Triebwerken entsteht.
Wichtig für die Entscheidungen über Flugverbote sind die Prognosen des 1 aus London. Hier werden mehrmals täglich Karten über die Verbreitung der Aschewolken erarbeitet.
Ramsauer: “Sicherheit geht vor”
”Sicherheit geht vor.“ Dies erklärte ein Vertreter des Bundesverkehrsministeriums bei einer Debatte im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages über die Auswirkungen des Ausbruchs des Vulkans Grimsvötn in Island am vergangenen Wochenende auf den deutschen Luftverkehrsraum.Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) habe schon am Montag verfügt, dass in Deutschland bei einer Vulkanaschekonzentration von mehr als zwei Milligramm pro Kubikmeter in der Luft nicht mehr geflogen werden dürfe. Nach der Auswertung von rund 250 Messstationen in ganz Deutschland wurde dieser Grenzwert im Norden zeitweise überschritten.
”Weil der Wind sich gedreht hat, sind wir optimistisch, dass der Flugverkehr anschließend relativ normal weitergehen kann“, sagte der Ministeriumsvertreter. Er wies weiter darauf hin, dass der deutsche Grenzwert von zwei Milligramm von einigen europäischen Ländern übernommen werde. Andere Länder hätten sich jedoch noch nicht endgültig entschieden. Bei der kommenden Verkehrsministerkonferenz am 16. Juni werde dies sicherlich ein Thema sein, meinte er.
Die Oppositionsfraktionen SPD, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen kritisierten vor allem, dass seit dem letzten Vulkanausbruch auf Island vor rund einem Jahr ”nichts“ geschehen sei. Die europäischen Länder hätten sich noch nicht auf einen einheitlichen Grenzwert festlegen können. ”Dafür hat auch der Verkehrsminister die Verantwortung“, sagte der SPD-Sprecher. So könne es sein, dass die Berliner Flughäfen geschlossen würden und 80 Kilometer weiter in Polen geflogen werden dürfe. Die Bundesregierung entgegnete, dass sie sich bei der Grenzwertziehung auf den Rat der Experten und auf die Garantien der Triebwerkshersteller bezogen habe.
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Gefährliche Darmepidemie durch EHEC – Hygiene-Checkliste: Was in der Küche zu beachten ist
(Hamburg, 24. Mai 2011) Die ersten Todesfälle werden berichtet – die lebensbedrohlichen Durchfallerkrankungen durch das Bakterium enterohämorrhagische E. coli Bakterien (EHEC) breiten sich in ganz Deutschland aus. Die Erreger werden oral aufgenommen, zum Beispiel mit Gemüse oder auch von Mensch zu Mensch übertragen. Es reichen nur wenige hundert Erreger aus, um eine Erkrankung bis zum Nierenversagen auszulösen. Der aus dem TV bekannte Hotel- und Gastro-Sicherheitsberater Ulrich Jander nennt die wichtigsten Maßnahmen für die Profiküche:
- Ganz wichtig ist bei der Anlieferung darauf zu achten, dass die Ware nicht in Holz oder Pappkisten angeliefert wird und so in den Kühlräumen eingelagert wird. Die Ware ist entsprechend in Plastikbehälter umzupacken.
- Beim Verarbeiten der Produkte sollten Gummihandschuhe verwendet werden – dies schützt auch den Küchenmitarbeiter.
- Nach dem Einsatz sollten die Gerätschaften wie Bretter und Messer desinfiziert werden. Nehmen Sie Desinfektionsprodukte, die auch lebensmittelecht sind. Nähere Informationen erteilt Ihnen auch Ihr Lieferant. Der Einsatz in der Spülmaschine ist nicht ausreichend, da diese nur Temperaturen von 65 bis 70 Grad Celsius erreicht.
- Salat und Gemüse sind gründlich unter fließendem Wasser zu reinigen – dabei auch Gummihandschuhe zum eigenen Schutz zu tragen.
- Wenn Sie mit dem Verarbeiten fertig sind, waschen Sie sich die Hände!
- Achten Sie darauf, dass auch Behälter z.B. von Salat und Gemüse desinfiziert werden.
- Abfälle sind zu entsorgen – die Abfallbehälter müssen mit einem Deckel versehen.
- Reinigen und desinfizieren Sie regelmäßig die Kühlräume!
- Nicht vergessen: Unter den Regalen reinigen – Kühlhausdichtungen reinigen; achten Sie darauf, dass diese nicht beschädigt !
- Ware gekühlt lagern – Denken Sie an die Dokumentation der Temperaturen.
- Reinigen Sie die Aggregate regelmäßig in den Kühlräumen – durch die Luftzirkulation werden auch die Bakterien umhergeschleudert.
- Achten Sie darauf, dass produzierte Ware abgedeckt gelagert werden – Immer wieder ist bei Betriebsbegehungen festzustellen, dass dies nicht geschieht.
- Achten Sie auf die Körperhygiene: Nach dem Toilettengang Hände gründlich waschen, u.a. mit Desinfektionsmittel!
- Auf den Toiletten sollte Desinfektionsspray vorgehalten werden, um die Toilettenbrille zu desinfizieren.
- Heben Sie die Lieferscheine auf, um zu dokumentieren wer der Lieferant der Rohwaren ist.
„Ein Restrisiko gibt es immer“, gibt „Hotelchecker“ Ulrich Jander zu bedenken. „Achten Sie darauf, dass die HACCP-Bestimmungen eingehalten werden.“ Jander ist ein bundesweit bekannter und geachteter Sachverständiger für Gastro-Hygiene. Mit seinem eigenen „Gastro Smiley für Qualität und Sauberkeit“ ) vergibt er eine etablierte Hygiene-Auszeichnung.
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Checklisten und Arbeitsmaterialien zu Hygiene-Management in der Gastronomie sind hier abrufbar:
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Hintergrund zu EHEC
Der Erreger EHEC macht sich zunächst durch schwere Durchfälle bemerkbar, ist aber viel gefährlicher als ein herkömmlicher Darminfekt, da er im Körper ein Toxin freisetzt, das zur Hämolyse, dem Abbau von roten Blutkörperchen (Erythrozyten), führt. Als Folge tritt dann neben der Blutarmut (Anämie) ein Nierenversagen auf, da die feinen Blutgefäße der Niere durch die Abbauprodukte verkleben. Derzeit werden besorgniserregend viele Fälle dieses hämolytisch-urämischen Syndroms (HUS), darunter versteht man das gemeinsame Auftreten von Nierenversagen, Anämie und Mangel an Blutplättchen (Thrombozytopenie), verzeichnet. In Folge des HUS können auch andere Organe geschädigt werden, so erleiden die Betroffenen oft eine gefährliche Schwellung des Gehirns. Viele der beobachteten Fälle hatten schwere, lebensbedrohliche Verläufe genommen.
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Durch ein sogenanntes Aphereseverfahren wird der Heilungsprozess wesentlich unterstützt. Das Verfahren, das sonst häufig bei Autoimmunerkrankungen zum Einsatz kommt, eliminiert die schädlichen Stoffe im Blut und ersetzt körpereigenes Blutplasma. Wenn die Patienten zeitnah eine solche „Blutwäsche“ erhalten, sind lebensbedrohliche Komplikationen wie Hirnödeme und Schäden wie das bleibende Nierenversagen abwendbar.
Die Apherese wird von Nephrologen (Nierenfachärzte) durchgeführt. Derzeit sind die Apherese-Kapazitäten in den betroffenen Gebieten nahezu erschöpft. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie hat ein Netzwerk geschaffen, um Patienten aus den stark betroffenen Regionen zu Nephrologen anderer Regionen zu überweisen und so die Versorgung sicherzustellen. Zudem wurden die Behörden eingeschaltet und derzeit werden auch Aphesesemaschinen in die nephrologischen Zentren in Norddeutschland eingeflogen, um dort die Kapazitäten aufzustocken.
Mit diesen Aktivitäten kann die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN, 1) die Versorgung der Betroffenen derzeit sicherstellen. Um eine weiterer Ausbreitung des Erregers zu verhindern, wird die Bevölkerung aufgerufen, besondere Hygienevorschriften einzuhalten. Der Erreger wird vermutlich durch Tierkot bzw. direkten Kontakt mit Tieren übertragen, kann aber auch durch kontaminierte Lebensmittel wie Rohmilch oder Rindfleisch übertragen werden. Eine direkte Ansteckung von Mensch zu Mensch ist in der Akutphase ebenfalls möglich. Auch wenn die genaue Erregerquelle für die aktuelle Epidemie noch nicht bekannt ist, rät die DGfN dringend zu folgenden Vorsichtsmaßnahmen:- Auf Rohmilch und Rohmilchprodukte vorerst verzichten.
- Kopfgedünktes Gemüse (häufig sind das Bio-Produkte) besonders gut waschen, wenn möglich kochen.
- Kein rohes Fleisch essen, darauf achten, dass das Fleisch gut durchgebraten/-gekocht ist.
EHEC-Ausbruch: Fokus erstmals auf Erwachsenen – Robert-Koch-Institut: Infektionsquelle möglicherweise noch aktiv
Die enterohämorrhagische E. coli Bakterien (EHEC) leben im Verdauungstrakt von Rindern, Schafen und Ziegen. Gelangen sie in den Menschen, schädigen sie die Blutgefäße, die roten Blutkörperchen und die Nieren – und verursachen schlimmstenfalls Hirnblutungen.
Bislang gab es in Deutschland mehrere EHEC-Ausbrüche. Statistisch erkrankten jedes Jahr rund 900 Menschen. Als besonders gefährdet galten Säuglinge, Kleinkinder und ältere und abwehrgeschwächte Menschen. Doch beim jetzigen Ausbruch ist es anders, es erkranken überwiegend Erwachsene, vor allem Frauen. Informationen über verschiedene Krankheitsverläufe hat das Robert-Koch-Institut (1) zusammengestellt.
Der Hygieniker Helge Karch erforscht das Krankheitsbild sei 30 Jahren. Auch er sagt im Gespräch mit dem „Handelsblatt“, dass er sich über den jetzigen Verlauf wundere: „Ich vermute, dass wir es mit einem neuen Typ EHEC-Bakterien zu tun haben. Die aktuellen Krankheitsverläufe sind so aggressiv, mit zerstörten Darmschleimhäuten und Blutgerinnseln in Nieren- und Hirngefäßen, dass der Erreger wohl einen besonderen Giftcocktail mitbringt“.
Es gibt bisher keine Hinweise darauf, dass rohes Fleisch oder Rohmilch Ursachen des aktuellen Ausbruchs sind. Jedoch galten sie bislang als Überträger: Die Bakterien gelangten beim Schlachten auf das Fleisch. Sie breiteten sich aus, als Lebensmittelhändler oder Privathaushalte das Fleisch unhygienisch weiterverarbeiteten.
Für die akute Phase hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ein Merkblatt mit Verbrauchertipps veröffentlicht. Darin heißt es, der Verbraucher solle rohes Fleisch strikt von anderen Lebensmitteln trennen, um eine Kreuzkontamination zu verhindern. Auch beim Grillen sollte man verschiedene Bretter, Teller und Zangen benutzen, und außerdem das Fleisch ausreichend erhitzen – im Inneren des Fleisches sollte für zehn Minuten eine Temperatur von mindestens 70 Grad Celsius herrschen. -
hrs.de: Hotelbuchung per mobilem Internet boomt
(Köln, 24. Mai 2011) In Deutschland wird die Hotelbuchung über Handy, Smartphone und Tablet-PC immer beliebter. Dies hat eine aktuelle Studie im Auftrag von 1 ergeben. Demnach haben bereits 19,6 Prozent der Befragten ihre Zimmerreservierung mindestens einmal über mobile Endgeräte vorgenommen. Rund 13 Prozent greifen für die Hotelbuchung regelmäßig zum Smartphone.
Am stärksten verbreitet ist die mobile Buchung unter den Umfrageteilnehmern zwischen 30 und 49 Jahren. Der Anteil der Reisenden, die für ihre Zimmerreservierung häufig oder ab und zu ihr Smartphone oder Tablet-PC einsetzen, liegt in dieser Altersgruppe bei 15 Prozent. Bei hrs.de erwartet man einen Anteil der mobilen Buchungen von 20 Prozent.
Signifikante Unterschiede ermittelte das mit der Umfrage beauftragte Meinungsforschungsinstitut eResult zwischen Privat- und Geschäftsreisenden: Fast jeder dritte Business-Traveller hat sein Zimmer schon mindestens einmal mobil gebucht und will auch in Zukunft darauf zurückgreifen. Unter den Privatreisenden sind es 18,4 Prozent. 21,2 Prozent der befragten Geschäftsreisenden buchen ihr Hotelzimmer ab und zu oder häufig mobil. Als Hauptgrund dafür gaben die Häufig-Bucher die einfache Handhabung an.
Von den Befragten, die ihre Hotelzimmer bisher ausschließlich über das Internet oder per Telefon gebucht haben, wollen 12,5 Prozent die neuen Buchungsmöglichkeiten über Handy, Smartphone oder Tablet-PC demnächst ausprobieren. Unter den Geschäftsreisenden gaben dies sogar 19,7 Prozent an.
Im Auftrag von hrs.de befragte das Marktforschungsinstitut eResult Ende April 2011 600 Personen, ob sie schon einmal ein Hotelzimmer über ihr Mobiltelefon, Smartphone oder Tablet-PC gebucht haben haben. -
Heinz Horrmann im TV – die nächsten Sendungen
(Berlin, 24. Mai 2011) Heinz Horrmann ist als Buchautor, Zeitungskolumnist und TV-Juror omnipräsent. Die “Hotel Autorität”, so einer der zahlreichen Ehrentitel, steht wie kein Zweiter für Service und Qualität – nicht nur in der Fünf-Sterne-Hotellerie. Gerade hat er sein 36. Buch herausgegeben – die vollständig überarbeitete Ausgabe der Restaurant-Rezensionen “Berliner Gourmetspitzen”. Seine nächsten TV-Auftritte im Überblick:
04. Juni – VOX, 20:15h
“Hotelinspektor” Heinz Horrmann checkt das Armani Hotel Dubai – Sondersendung über das höchste Gebäude der Welt, den Burj Khalifa in Dubai 1
11. Juni – SWF (3. Programm), 22:20h
Heinz Horrmann bei „Menschen der Woche“ mit Frank Elstner
Weitere Sendungen sind geplant:
ZDF – „Markus Lanz“ 1
VOX – „Promi Kocharena“ 1
Heinz Horrmann ist auch bei 1 und 1 präsent.
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Neue Dorint: Neue Verträge mit IHG? Erneutes Rebranding der Ex-InterConti-Hotels in Düsseldorf und Berlin steht offenbar bevor
UPDATE (Düsseldorf, 23. Mai 2011) Komplette Kehrtwende: 1 wurde nun doch wieder mit 1 handesleinig. Für das Hotel in Düsseldorf (287 Zimmer, direkt an der Kö) wurde ein Pachtvertrag mit der Eigentümerin DKÖ Objektgesellschaft Königsallee Dr. Herbert Ebertz KG geschlossen. Für das Ex-InterConti Berlin gilt ein direkter Betreibervertrag zwischen IHG und Eigentümer Union Investment.
Anfang Mai wurde die „InterContinental Hotel Düsseldorf GmbH“ mit GF Jörg Hubert Schmittem (47) als Betriebsgesellschaft neu gegründet Eine entsprechende Betreibergesellschaft „InterContinental Hotel Berlin GmbH“ (GF Jörg Hubert Schmittem) wurde nun ebenfalls gegründet.
Die Geschichte begann mit einem Paukenschlag: Ende Januar hatte die Neue Dorint die Kündigung der Unter-Pachtverträge mit IHG betreffend der drei InterConti-Hotels in Berlin, Köln und Düsseldorf verkündet. Offenbar wollte Dorint aber auch aus den Verträgen heraus – wegen “Schlechterfüllung der Verträge” hieß es dazu. In den Wochen darauf kamen verdeckt harsche Vorwürfe auf, u.a. sollen Gelder in Millionenhöhe veruntreut worden sein, wurde kolportiert. Obwohl all dies rasch dementiert wurde, blieb der schale Nachgeschmack des Waschens schmutziger Wäsche unter langjährigen Partnern.
Dann wurde das Ex-InterConti in Köln dauerhaft als zweites Dorint-Hotel in der Domstadt neu positioniert. Für die beiden großen Häuser in Düsseldorf und Berlin sollten aber stets neue Betreiber gesucht werden. Die selbst gesetzte Frist dazu bis Ende April verstrich – und nun gibt es mehrere gezielte Hinweise, dass Neue Dorint wieder mit IHG zusammen arbeitet.
Bei Dorint hatte man eine solche Entwicklung der Dinge „nicht für möglich gehalten“ und sei nun „sehr zufrieden“, ließ GF Olaf Mertens mitteilen. Man habe „auf Augenhöhe“ verhandelt und eine Win-Win-Situation erzielt, heißt es salbungsvoll. „Aus unserer Sicht stellt die jetzt erzielte Lösung beispielhaft dar, wie Konflikte zu Gunsten aller Beteiligten gelöst werden können“, so Mertens.
Wie hoch die Kosten für das erneute Rebranding der Hotels ausfallen, ist bislang nicht bekannt.
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Berliner Interconti wird wieder Interconti
Union Investment nahm für das Berliner Ex-und-wieder-InterConti (577 Zimmer) wieder IHG als Betreiber ins Boot. Ein entsprechner Pachtvertrag über 20 Jahre Laufzeit wurde nun abgeschlossen. Damit ist die Neue Dorint GmbH Zwischenpächter außen vor. “Dafür ist die Grundlage für die Fortsetzung der Erfolgsgeschichte am Berliner Hotelmarkt geschaffen”, sagte Frank Billand, Mitglied der Geschäftsführung bei der Union Investment Real Estate GmbH.
Die Intercontinental Hotels Group hatte den Managementvertrag mit der Neue Dorint GmbH für das Intercontinental Hotel in Berlin zum 1. April gekündigt. Das Hotel in Berlin wurde von der Neue Dorint GmbH seit April unter der eigenen Marke weitergeführt. Die rechtliche Beratung für diese seit längerem verhandelte Transaktion lag bei Grunert-Albrecht Rechtsberatung.
Das Intercontinental Hotel in Berlin gehört seit dem Jahr 2000 zum Offenen Immobilienfonds “Uni Immo Deutschland”. Union Investment gehören in Berlin neben dem InterContinental Hotel das Pullmann Schweizerhof, ebenfalls in der Budapester Straße sowie das Wallstreet Park Plaza Hotel und das Radisson Blu Hotel im Dom-Aquarée. Das Hotelportfolio der Immobilienfondsgesellschaft umfasst insgesamt 24 Häuser mit einem Immobilienvermögen von rund 1,4 Milliarden Euro.
Zum Ende des ersten Quartals 2011 hatte IHG 70 Hotels (14.780 Zimmer) in Deutschland, darunter sechs InterContinental Hotels: das InterContinental Berlin, das InterContinental Düsseldorf, das InterContinental Frankfurt, das InterContinental Hamburg, das InterContinental Berchtesgaden und das InterContinental Köln, das nicht mehr unter dem Markennamen InterContinental geführt wird. IHG hat darüber hinaus sechs Crowne Plaza Hotels, 38 Holiday Inn Hotels und 20 Holiday Inn Express Hotels in Deutschland.
Zudem hat IHG hier 19 Hotels in der Entwicklungsphase, die in den nächsten drei bis vier Jahren eröffnen werden: vier Holiday Inn Hotels, 12 Holiday Inn Express Hotels und drei Häuser der Marke Hotel Indigo. -
Neue Dorint: Neue Verträge mit IHG? Erneutes Rebranding der Ex-InterConti-Hotels in Düsseldorf steht offenbar bevor
BREAKING NEWS (Düsseldorf, 23. Mai 2011) Komplette Kehrtwende: Die Anzeichen verdichten sich, dass 1 doch wieder mit IHG handesleinig werden könnte. Anfang Mai wurde die „InterContinental Hotel Düsseldorf GmbH“ mit GF Jörg Hubert Schmittem (47) als Betriebsgesellschaft neu gegründet. Offizielle Stellungnahmen waren bislang nicht zu erhalten.
Die Geschichte begann mit einem Paukenschlag: Ende Januar hatte die Neue Dorint die Kündigung der Unter-Pachtverträge mit IHG betreffend der drei InterConti-Hotels in Berlin, Köln und Düsseldorf verkündet. In den Wochen darauf kamen verdeckt harsche Vorwürfe auf, u.a. sollen Gelder in Millionenhöhe veruntreut worden sein, wurde kolportiert. Obwohl all dies rasch dementiert wurde, blieb der schale Nachgeschmack des Waschens schmutziger Wäsche unter langjährigen Partnern.
Dann wurde das Ex-InterConti in Köln dauerhaft als zweites Dorint-Hotel in der Domstadt neu positioniert. Für die beiden großen Häuser in Düsseldorf und Berlin sollten aber stets neue Betreiber gesucht werden. Die selbst gesetzte Frist dazu bis Ende April verstrich – und nun gibt es mehrere gezielte Hinweise, dass Neue Dorint wieder mit IHG zusammen arbeitet, auch in Berlin.
Wie hoch die Kosten für das erneute Re-Branding der Hotels ausfallen, ist bislang nicht bekannt.