(Frankfurt/Main, 08. März 2011) “Hotel Autorität” Heinz Horrmann testet das neu eröffnete Welcome Hotel Frankfurt/Main. Das First-Class-Messehotel mit 173 Zimmern und Suiten wird eingehend von dem erfahrenen Hoteltester untersucht. Sein Fazit? — Sehen Sie selbst!
Heinz Horrmann ist einer der erfahrensten Hoteltester der Welt – über 12.000 Hotels hat er bereits ausführlich gecheckt. Sein Urteil findet Beachtung bin in die höchsten Chefetagen der Top-Hotellerie. Als Autor und Publizist ist Heinz Horrmann im deutschen Free-TV und führenden Tageszeitungen und Hochglanzmagazinen omnipräsent. Jüngst erschien sein 35. Hotelbuch; zwei weitere Bücher sind in Arbeit. Für ein publizistisches Lebenswerk wurde Heinz Horrmann als einziger Mensch weltweit nun der renommierte “Five Star Diamond Award” der American Academy of Hospitality Sciences verliehen. Weitere Infos: www.heinzhorrmann.de
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Author: holedo_wp_admin
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Hoteltester Heinz Horrmann im neuen Welcome Hotel Frankfurt/Main – Hotelcheck auf Herz und Nieren
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hotel.de: Ralf Ahamer wird neuer Marketingvorstand
(Nürnberg, 08. März 2011) Wechsel von 1 zu hotel.de: Ralf Ahamer (37) tritt am 1. Mai seinen neuen Vorstandsposten bei der börsennotierten 1 AG in Nürnberg an. Bislang ist Ahamer Chief Marketing Offer bei der ebenfalls börsennotierten Xing AG. Sein Ressort wird neu gebildet: Vorstandschef Heinz Raufer gibt die Marketingführung an ihn ab. Zudem soll Ahamer auch das Produktmanagement leiten. Er wird dann eng mit Reinhartd Wick, Vorstandskollege für Vertrieb und Einkauf, zusammen arbeiten.
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In seiner Zeit von OpenBC bis Xing verantwortete Ahamer u.a. die Ressorts Marketing, Customer Care, Community-Management und Produktmanagement. Des Weiteren baute er den Bereich Ad Sales auf und war maßgeblich für die Entwicklung des Geschäftsmodells des Job-Marktplatzes verantwortlich. Er lancierte erfolgreiche Kampagnen und Kooperationen im In- und Ausland und baute skalierbare Strukturen für das internationale Wachstum von Xing auf, z.B. in den Bereichen Webanalyse oder CRM. -
Service-Checks: Servicepreis für Motel One – Sandals Resorts international führend
(Hamburg/San Rafael in Kalifornien, 08. März 2011) Professionelle Hotelchecks sind sehr umfangreich: Mehrere tausend Kriterien müssen geprüft werden. Ob dies bei den aktuellen Service-Checks des 1 (DISQ, Hamburg) und Market Metrix Hospitality Index (MMHI) auch so stattfindet, ist nicht bekannt. Nach deren Prüfungen seien die Budget-Hotelkette Motel One und Sandals Resorts in punkto „Software“ führend.
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Der „Deutsche Servicepreis 2011“ – vergeben vom DISQ mit n-tv – geht in der Kategorie Tourisms an die stark expandierende Münchner Designhotelkette, wieder einmal: Beim Motel One seien die Mitarbeiter an der Rezeption sehr motiviert und nähmen sich genügend Zeit für die Kunden, heißt es in einer Pressemitteilung. Zudem punktete die Hotelkette bei Sauberkeit und Ambiente. Bereits im vergangenen Jahr lag Motel One bei den Checks auf Platz 1. Ein Zufall? Die aktuelle Studie in der „Kategorie Tourismus“ führt gerade einmal fünf Hotelbetreiber – und diese allesamt aus den Segmenten Budget und Economy – auf. Von einer umfassenden Untersuchung kann damit keine Rede sein.
Weitere Servicesieger sind laut DISQ das Reiseportal travelchannel.de („kompetente Berater am Telefon, eine sehr informative Homepage und einen transparenten Buchungsprozess“) und TUI Cruises („beantwortete E-Mails sehr vorbildlich, Mitarbeiter am Telefon waren stets schnell erreichbar und berieten ausgesprochen individuell“). Insgesamt wurden 61 Tourismusanbieter anhand von 1.880 verdeckten Testerkontakten analysiert.
Die DISQ-Tester lassen sich laut eigenen Angaben vor Ort beraten oder untersuchen die Servicequalität per Telefon und per E-Mail. Wartezeit, Gesprächsatmosphäre sowie Freundlichkeit und Kompetenz waren dabei die Schlüsselkriterien. Auch die Internetauftritte der Anbieter wurden unter die Lupe genommen. Unter anderem bewerteten die Marktforscher die Bedienungsfreundlichkeit, das Informationsangebot und die Transparenz, heißt es.
Market Metrix Hospitality Index 2010: Sandals Resorts bei Gästezufriedenheit führend
Sandals Resorts führt vor Mandarin Oriental beim jährlichen Check der Gästezufriedenheit in den USA. Der „Market Metrix Hospitality Index 2010“ weist als beste Hotels die Sandals Resorts noch vor Joie de Vivre Hospitality, Drury Inns, Mandarin Oriental, Microtel Inns & Suites und Red Lion Hotels aus.
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Pluspunkte bei „Testsieger“ Sandals seien vor allem der Service am Strand, heißt es in einer Pressemitteilung. Gerade bei den karibischen Resorts schätzten die Gästen Annehmlichkeiten wie persönliche Butler und Dinner-Service an der Wasserlinie.
Im mittleren Hotelsegment, wo vor allem die F&B-Kompetenz geprüft wurde, seien die Red Lion Hotels vor den Holiday Inn Spree Resorts, Loews Hotel und Hyatt Resorts führend. Rückschläge bei der Gästezufriedenheit mussten vor allem die Hyatt Summerfield Suites und Shilo Inns & Resorts hinnehmen.
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Steigenberger Hotel Group: 100 Mio. Euro für Renovierungen
(Frankfurt/Main, 07. März 2011) Arco Buijs will 1r wieder auf Vordermann bringen: Der Chef der traditionsreichen Hotelkette will in diesem Jahr rund 100 Millionen Euro für Renovierung der Häuser in Frankfurt/Main, Düsseldorf und Stuttgart ausgeben. Zudem sollen zahlreiche neue Hotels eröffnet werden – jedes Jahr 15 in Europa, Nahen Osten und China. Dies sagte Buijs gegenüber der „Welt“.
Das nötige Kleingeld sei aufzutreiben, so Buijs. „„Wir reinvestieren den größten Teil unserer Gewinne ins Unternehmen und haben keine Schulden bei Banken“, wird er zitiert. In China gebe es Verhandlungen mit Investoren, die sogar eine ganze Hotelkette mit Steigenberger aufbauen wollen.
Die Steigenberger Hotels AG (45 Steigenberger Hotels und 32 InterCity Hotels) gehört der Travco Group des ägyptischen Touristikunternehmers Hamed El Chiaty. Im vergangenen Jahr stieg die durchschnittliche Zimmerbelegung um 3,4 auf 63,3 Prozent, Revpar um 14,4 Prozent auf 58,06 Euro und der durchschnittliche Zimmerpreis um 8,3 Prozent auf 91,79 Euro.
Verstärkung beim Business Development Team
Das Business Development erhäkt Verstärkung: Zum 1. März 2011 startete mit Franco Peruza ein Experte für das Expansionsgebiet Süd-Ost-Europa. Peruza ist seit 15 Jahren im Bereich Hotelentwicklung aktiv. Zuletzt war der Master of Business Administration als Senior Consultant für Horwath HTL, Zagreb, Kroatien, sowie als Development Direktor CEE für die Domina Hotel Group in Mailand, Italien, tätig.
“Ziel des Ausbaus ist es, die Zusammenarbeit mit Partnern und potenziellen Investoren in unseren Wunsch-Destinationen zu intensivieren und neue Hotelprojekte zu realisieren”, so Claus-Dieter Jandel, Generalbevollmächtigter und Chief Development Officer.
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Tourismus: Titel „Reiseweltmeister“ wird erfolgreich verteidigt
(Berlin, 07. März 2011) Mit 380 Millionen Übernachtungen in gewerblichen Betrieben und im Touristikcamping im vergangenen Jahr hat Deutschland zum dritten Mal in Folge Platz eins im europäischen Vergleich belegt. Die positive Entwicklung im Deutschlandtourismus setzt sich damit weiter fort. „Deutschland ist, anders als die meisten anderen europäischen Staaten, gestärkt aus der Krise hervorgegangen“, sagte Reinhard Meyer, Präsident des 1 (DTV) in Berlin.
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Man habe, so Meyer, schon im Krisenjahr 2009 ein hohes Niveau halten und 2010 sogar Zuwächse bei den Übernachtungen verzeichnen können (plus 2,9 Prozent in gewerblichen Betrieben im Vergleich von 2008 zu 2010). Der DTV-Präsident stützt sich dabei auf die Ergebnisse des „1“ des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV). Demnach ist Deutschland das Land mit dem größten Inlandsreiseanteil in Europa. Dies wirkt stabilisierend und macht vergleichweise unabhängig von ausländischen Quellmärkten.
Tourismusbranche investiert verhalten
Trotz der positiven Nachfrage investieren die Tourismusbetriebe jedoch eher verhalten. Nach Angaben der Sparkassen ist das Kreditvolumen touristischer Betriebe in den letzten zwei Jahren leicht gesunken. Jede zweite Sparkasse hat in ihrem Geschäftsgebiet einen Investitionsstau in der Tourismuswirtschaft identifiziert. Davon betroffen sind insbesondere Gasthöfe und Pensionen, aber auch Restaurants und kleinere Hotels. „Diese Entwicklung ist bedenklich. Bei zunehmendem Wettbewerb und steigenden Ansprüchen der Gäste laufen die Betriebe Gefahr, mittelfristig nicht mehr wettbewerbsfähig zu sein“, kommentiert Dr. Karl-Peter Schackmann-Fallis, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes die Entwicklung.
2010: Die Krise ist vorbei
Im Jahr 2010 konnte Deutschland mit seinen vielen naturnahen Angeboten und seinem im europäischen Vergleich guten Preis-Leistungs-Verhältnis wieder zunehmend das Interesse der ausländischen Reisenden wecken. So sind die Übernachtungen der ausländischen Gäste nach Angaben des Statistischen Bundesamtes um zehn Prozent gestiegen. Auch der internationale Geschäftstourismus hat sich nach dramatischen Einbußen in 2009 wieder deutlich erholt; so konnte Deutschland sich als Top-Messe- und Tagungsort im internationalen Vergleich behaupten.
Knapp 356 Millionen Übernachtungen wurden im vergangenen Jahr in gewerblichen Betrieben mit über neun Betten und 24,4 Millionen auf Campingplätzen gezählt. Hinzu kommen 87 Millionen Übernachtungen in Privatunterkünften. In den gewerblichen Betrieben bedeutet dies bundesweit einen Übernachtungszuwachs von 3,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mit Ausnahme Mecklenburg-Vorpommerns, das Verluste von 2,6 Prozent hinnehmen musste, und Thüringens, mit geringen Verlusten von 0,4 Prozent, konnten sämtliche Bundesländer Zuwächse bei den Übernachtungszahlen verbuchen.
Städtetourismus boomt
Besonders die Städte haben im vergangenen Jahr bei den Übernachtungen wieder kräftig zugelegt. Entsprechend führen die drei Stadtstaaten Bremen (+10,6%), Berlin (+10,2%) und Hamburg (+9,2%) die Liste der Zugewinne bei den einzelnen Bundesländern mit Abstand an. Diese Entwicklung entspricht einem Trend, der sich europaweit abzeichnet: Städtereisen sind „in“ (deutsche Großstädte: plus 23 Prozent, Klein- und Mittelstädte: plus zwölf Prozent im Vergleich von 2009 zu 2004). Aber auch der Urlaub am Wasser liegt voll im Trend (an der Küste +9%, an Seen +14% im Vergleich von 2004 zu 2009). Mittel- und Hochgebirgsregionen hingegen haben in Deutschland (im gleichen Zeitraum) mit einem Minus von einem bzw. zwei Prozent an Beliebtheit leicht eingebüßt.
Umsätze hinken hinterher
Trotz einem Plus von 1,1 Prozent im Beherbergungsgewerbe, blieben die Umsätze im Gastgewerbe mit einem Rückgang von insgesamt 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr hinter den Erwartungen zurück. Die Gastronomie musste ein Minus von 1,6 Prozent bei den Umsätzen verzeichnen. Nach wie vor prägt die Preissensibilität der Gäste das Ausgabeverhalten im Gastgewerbe.
Deutschland: Ein Reiseland mit gutem Preis-Leistungs-VerhältnisDeutschland liegt beim europäischen Ranking der Hotelzimmerpreise im Mittelfeld. Auch eine bundesweite Gästebefragung im Rahmen des Qualitätsmonitors Deutschland weist die gute Ausgangslage des Reiselandes Deutschland nach: Die Gästezufriedenheit und das gebotene Preis-Leistungs-Verhältnis werden von in- und ausländischen Gästen als sehr gut bis gut bewertet. Dies, betonte DTV-Präsident Meyer, sei ein wichtiger Wegweiser in die Zukunft: So planen 89 Prozent der deutschen und 61 Prozent der ausländischen Gäste in den kommenden zwei bis drei Jahren einen weiteren Urlaub in Deutschland.
Deutschland ist neuer Tourismus-Vizeweltmeister
Die Spitze der weltweiten Tourismusindustrie ist nur noch zum Teil deutschsprachig: Das Urlaubsland Österreich rutscht im Vergleich zu 2008 im „Travel & Tourism Competitiveness Report 2011“ zwei Plätze auf Rang vier ab.
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Deutschland hingegen arbeitet sich innerhalb des Spitzentrios weiter nach vorne und positioniert sich nun nach dem Tourismusweltmeister Schweiz auf Rang zwei. Auch Frankreich ist einer der Gewinner der Langzeit-Studie. Belegte das westeuropäische Land 2008 noch Rang zehn, nimmt es inzwischen Rang drei im internationalen Vergleich ein.
Bereits zum vierten Mal erstellte das World Economic Forum in Partnerschaft mit der internationalen Strategieberatung Booz & Company gemeinsam die globale Tourismusstudie. Das daraus resultierende Ranking der 139 untersuchten Staaten präsentierten sie heute im unmittelbaren Vorfeld der ITB.
Im Fokus der Analyse stehen die Rahmenbedingungen der jeweiligen Reiseindustrien in den Bereichen Sicherheit und Gesundheit, Infrastruktur, Preisniveau, kulturelles Angebot, Umweltschutz sowie gesetzliche Regulierung. Deutschland profitierte bei der Bewertung von langfristigen und kontinuierlichen Investitionen in nachhaltige Tourismuskonzepte und Umweltschutzinitiativen. Vor allem kulturelle und landschaftliche Ressourcen wie das Wattenmeer, das seit 2009 UNESCO Naturerbestätte ist, sind ein wichtiges Asset für die Reisedestination Deutschland. Überflieger Frankreich setzt seit 2008 auf eine neu formulierte nationale Tourismusstrategie, die neue Besuchersegmente, beispielsweise aus dem Mittleren Osten und Asien, anziehen soll. Dafür wurde in Hotelmodernisierungen, die Überarbeitung der Hotelklassifizierungen und in internationale Marketingaktivitäten investiert. Um die Folgen der Wirtschaftskrise abzufedern, unterstützt der französische Staat die Reiseindustrie zudem durch eine drastische Senkung der Mehrwertsteuer für Tourismusdienstleistungen.
Generell bleibt der durchschnittliche Gesamtscore zu den touristischen Rahmenbedingungen in den untersuchten Reisedestinationen gegenüber 2008 weitgehend stabil. „Für die etablierten Reiseziele ist eine Bewahrung des Status quo mit Sicherheit keine zukunftsfähige Strategie, um sich gegen neue, aufstrebende Urlaubsregionen aus Osteuropa, dem Mittleren Osten oder aus Asien zu behaupten. Für diese dynamischen Regionen haben wir in der Studie deutlich überdurchschnittliche strukturelle Verbesserungen festgestellt“, sagt Jürgen Ringbeck, Senior Partner und Tourismusexperte bei Booz & Company. Wachstumsmarkt AsienInsgesamt verschiebt sich die Dynamik im Tourismussektor weg von den etablierten Regionen wie Europa und Nordamerika Richtung Osten. Im asiatisch-pazifischen Raum nahmen die internationalen Touristenankünfte von 2000 bis 2010 etwa doppelt so schnell zu (85%) wie im weltweiten Schnitt (39%). China, laut UNWTO in 2010 bereits das am drittmeisten besuchte Land gemessen an internationalen Touristenankünften, ist für diese Entwicklung ein entscheidender Wachstumstreiber. Die Ergebnisse der aktuellen Studie „Travel & Tourism Competitiveness Report 2011“ spiegeln diese überdurchschnittliche Dynamik wider: Die Volksrepublik machte in den vergangenen vier Jahren 23 Plätze gut und liegt nun bereits auf Rang 39. Das Land profitiert erheblich von den strategischen Investitionen in die Infrastruktur und die Tourismusindustrie – nicht zuletzt für die Expo 2010 in Shanghai sowie für die Olympischen Spiele in Peking 2008. Allerdings bringen das rasante Wirtschaftswachstum im bevölkerungsreichsten Land der Erde und natürlich die Folgen des Tourismusbooms auch ökologische Probleme mit sich. „Das schiere Wachstum steht hier häufig im Vordergrund der Strukturpolitik. Umweltschutz und sanfte Tourismuskonzepte haben meist noch das Nachsehen. Beim Thema Nachhaltigkeit weisen viele Regionen erheblichen Aufholbedarf auf“, so Ringbeck. Golfstaaten überholen nordafrikanische Touristenhochburgen
Die Indexentwicklung zeigt deutlich: Traditionelle nordafrikanische Destinationen wie Tunesien und Ägypten fallen im Ranking zurück, da ihre Entwicklung stagniert und sie von aufstrebenden Ländern überholt werden.
So liegt Ägypten derzeit auf Platz 75, hat aber über die letzten vier Jahre bereits sieben Plätze verloren. Tunesien nimmt aktuell Rang 47 ein. Das Königreich Bahrein (2011: Rang 40) hingegen konnte seit 2008 acht Plätze gut machen. Und Oman legt sogar 15 Plätze (2011: Rang 61) zu. Die aktuellen politischen Unruhen in vielen nordafrikanischen bzw. arabischen Ländern können die Gesamtsituation zumindest kurzfristig negativ beeinflussen. So wurde beispielsweise ein touristisches Großereignis, das für März in Bahrein geplante Formel 1-Rennen, abgesagt. „Kommt es allerdings zu einer politischen Stabilisierung, verbunden mit einer weiteren Marktöffnung, könnte sich das positiv und nachhaltig auf die Wettbewerbsfähigkeit der jeweiligen Staaten auswirken“, so das Fazit von Ringbeck. Europäische Gewinner und VerliererDabei ist Europa noch immer stark in den Top 10 vertreten. Allein sieben europäische Destinationen können einen Platz in der Spitzengruppe behaupten. Deutlich auf der Verliererseite der europäischen Tourismusnationen stehen allerdings Griechenland und Portugal. Die Ergebnisse für die beliebten Urlaubsländer spiegeln in erheblichem Maße die Folgen der Wirtschafts- und Verschuldungskrise wider, von der beide Destinationen besonders betroffen sind. Griechenland setzen beispielsweise die Auswirkungen von Generalstreiks auf den Flugverkehr und damit auf das Gastgewerbe zu. Portugal büßt vor allem aufgrund fehlender Mittel für dringend nötige Infrastruktur-Investitionen im Vergleich zu 2008 drei Plätze ein und belegt damit nur noch Rang 18.
Griechenland findet sich nach Rang 22 (2008) in der aktuellen Liste nur auf Platz 29 wieder. Ein echter Gewinner der diesjährigen Studie ist Montenegro. Der Balkanstaat verankert Umweltschutz sogar in der Verfassung, setzt auf nachhaltige Hotelentwicklung und etabliert seine Bergregionen als beliebte Wander- und Skiziele. Die bewusste Entscheidung gegen einen Massentourismus, wie ihn beispielsweise Spanien in den 80er Jahren vorangetrieben hat, ermöglicht der Destination einen Sprung von Platz 59 im Jahr 2008 auf Rang 36 in der aktuellen Studie. Insgesamt wurden weltweit 139 Staaten unter Zuhilfenahme von mehr als 60 Variablen untersucht. Diese berücksichtigten u.a. gesetzliche Regulierungen, Sicherheit und Gesundheit, Infrastruktur, das lokale Preisniveau sowie kulturelle Aspekte. Außerdem wurden die Faktoren Umweltschutz und Reiseverkehr untersucht. Der komplette Report sowie die einzelnen Auswertungen steht unter www.weforum.org zum Download zur Verfügung.
Deutsche Reiseindustrie setzt weiter auf Nahen und Mittleren Osten – zurück zur Normalität bereits in diesem Jahr
Ungeachtet der politischen und gesellschaftlichen Veränderungen im Nahen und Mittleren Osten: Die deutsche Reiseindustrie setzt auch weiterhin auf die klassischen Urlaubsländer wie Ägypten und Tunesien und glaubt an die Zukunft dieser Region als attraktive Urlaubsziele. Noch in diesem Jahr – so die Einschätzung von Entscheidern der deutschen Reiseindustrie – wird der Tourismus in diesen Ländern wieder in gewohnte Bahnen zurückkehren. Bei einer Erhebung unter Entscheidern der deutschen Reiseindustrie waren sich 58 Prozent aller Befragten bei der im Auftrag des 1 von dem auf die Touristik spezialisierten Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Trendscope erhobenen Umfrage darin einig, dass sich die Reiseströme nach Arabien und den Norden Afrikas auch nach den politischen Veränderungen nicht grundlegend verschieben werden. 42 Prozent der Befragten sind dagegen der Meinung, dass die politische Neuordnung durchaus Einfluss auf den Tourismus in diese Region haben wird.
Ähnlich gespalten ist die Meinung der Manager im Hinblick auf die Reiseindustrie in den von den politischen Umwälzungen betroffenen Ländern. Während 52 Prozent der Mitte Februar 2011 befragten Entscheider der Meinung sind, dass alles beim alten bleiben wird, gehen 48 Prozent der Befragten davon aus, dass sich die Reiseindustrie in Ländern wie Ägypten und Tunesien aufgrund der neuen politischen Konstellation verändern wird. Zur Normalität wird der Tourismus in Ägypten und Tunesien bereits im Laufe dieses Jahres zurückkehren. Von den insgesamt 257 befragten Managern sind 42 Prozent der Ansicht, dass der Tourismus zur Wintersaison 2011/2012 wieder in gewohnten Dimensionen abläuft. 36 Prozent der Befragten gehen sogar davon aus, dass der Tourismus in diesen Ländern bereits in diesem Sommer zur Normalität zurückkehren wird. Nur 22 Prozent der Befragten sind weniger optimistisch und meinen, dass sich die Situation erst später beruhigen wird. -
Grand Elysee Hamburg: Paul Kernatsch übernimmt das Ruder
(Hamburg, 06. März 2011) Im Juli ist Übergabe: Neuer GM im Grand Elysee Hamburg wird Paul Kernatsch. Nach 14 Jahren im Hotel Elephant Weimar suchte er nach einen neuen Herausforderung. Dies berichtet die Fach-Illustrierte für das Hotel-Management „1“ in ihrer Online-Ausgabe.
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Kernatsch löst Jürgen von Massow ab, der drei Jahre lang – und das ist in der Geschichte des Hamburger Hotel von „Block Menü“-Eigentümer Eugen Block eine lange Zeit – die Elysee Hotel Hamburg AG als Vorstand führte. Welche neuen Aufgaben von Massow übernehmen wird, ist noch nicht bekannt. -
Hotelwerbung auf eBay bringt provisionsfreie Buchungen
Cultuzz erstellt professionelle Microsites mit einzigartigen Zusatzfunktionen für den weltweit größten Internet-Marktplatz
(Berlin, 06. März 2011) eBay bringt Buchungen auf die hoteleigenen Websites: Mit professionellen Microsites auf dem weltweit größten Internet-Marktplatz sorgt der Berliner Spezialist für Online-Distribution Cultuzz Digital Media für mehr Vertriebserfolg. Die multimediale Präsentation im Corporate Design des Hotels wird u.a. mit Slide Shows, YouTube-Videos und einer Standortanzeige von Google Maps ausgestattet. Jede von Cultuzz gestaltete eBay-Microsite ist über die hoteleigene eBay “Mich”-Seite” mit der Hotel-Website verlinkt und sorgt damit für Buchungen in der Booking Engine des Hotels – ganz ohne Provisionen.
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Gleichzeitig bietet Cultuzz den Hotelbetrieben einen Leistungsumfang, der im eBay Reisebereich weltweit einmalig ist. “Durch die eBay Microsite erhöht sich die Besucherzahl auf der hoteleigenen Website ganz enorm, daher ist die Verlinkung zwischen beiden Distributionskanälen auch so wichtig.” sagt Ted Montreal, Director of Sales and Marketing bei Cultuzz. “Aber erst die Möglichkeit, den online erworbenen Hotelaufenthalt innerhalb der Kaufabwicklung von eBay zu reservieren, macht eBay zu einem wirklich vollwertigen Distributionskanal, der anderen Kanälen in nichts nachsteht.”
Cultuzz hat diesen Trend sehr frühzeitig erkannt und daher als einziger Anbieter den eBay-Verfügbarkeitskalender entwickelt und als Standardleistung integriert.” Mithilfe des eBay-Verfügbarkeitskalenders kann der potentielle Hotelgast noch vor dem Kauf sehen, an welchen Tagen eine Anreise möglich ist. Des Weiteren kann er die Buchung nahtlos bei eBay vornehmen. “Da wir bei eBay oft Restkapazitäten anbieten, stellen die Hotels auch oft nur ein geringes Kontingent zur Verfügung. Der Verfügbarkeitskalender hilft daher enorm, um Missverständnissen vorzubeugen und Ärger auf der Käufer- sowie auf der Verkäuferseite zu vermeiden”, so Ted Montreal weiter.
Zudem bietet Cultuzz eine Beratung und einen Full-Service für die komplette Abwicklung im eBay-Reisebereich. Das Hotel muss abschließend nur noch die Buchung entgegennehmen. “eBay hat sich in den letzten Jahren zu einem anerkannten Distributionskanal für die Tourismusbranche entwickelt”, berichtet Ted Montreal. Die Marketing- und Vertriebskosten sind vergleichsweise gering. “Bei eBay vermarkten wir für zahlreiche Hotels erfolgreich Gutscheine für Arrangements, die sofort eingebucht werden können. Zudem sorgen wir mit den neuen Anwendungen für eine steigende Zahl an Buchungen auf den Hotel-Websites.”
Mit den Microsites baut Cultuzz seine Marktführerschaft beim eBay-Hotelmarketing weiter aus. Cultuzz ist mit 750.000 verkauften Hotelgutscheinen bei eBay der größte Anbieter in diesem Bereich. Unter den Hotelpartnern finden sich vor allem namhafte Ketten und Markenanbieter sowie führende Privathotels, aber auch kleine Hotelbetriebe nehmen diese Leistungen in Anspruch.
Die Gestaltungsmöglichkeiten und Funktionen der eBay-Microsites stellt Cultuzz auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin (09. bis 13. März 2011) vor: Halle 8.1, Stand 120. Terminanfragen können an marketing <at> cultuzz.com gesendet werden.
Die Cultuzz Digital Media GmbH wurde 2000 von Dr. Reinhard Vogel in Berlin gegründet. Tochtergesellschaften bestehen in Europa, USA und Indien. Das Unternehmen ist spezialisiert auf Onlinevertrieb für Hotels und Tourismusunternehmen und ist weltweiter Marktführer für den Verkauf von Hotelgutscheinen bei eBay. -
Mövenpick Hotel Hamburg: Erneut feiger Anschlag mit Buttersäure – Hotelmitarbeiter und Gäste betroffen
(Hamburg, 04. März 2011) Dieses Mal gab es Verletzte: Unbekannte verübten am Mittwochabend einen Anschlag auf das Mövenpick Hotel Hamburg. Sie konnten Buttersäure in die zentrale Lüftungsanlage bringen, was bei Gästen und Mitarbeitern zu Übelkeit führten. Zwei Barmitarbeiter wurden mit Atemwegsverätzungen in ein Krankenhaus gebracht; es soll Ihnen schon wieder besser gehen.
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Die Schwere des erneuten Vorfalles zeigt, dass sich erklärte Gegner des vor rund vier Jahren eröffneten Hotels am Multikulti-Viertel Sternschanze einfach nicht zurück ziehen wollen. Der Anschlag mit Christbaumkugeln, die beim Aufprall zerplatzten und die Buttersäure freigaben, ereignete sich offenbar vor Dienstantritt eines Sicherheitsmitarbeiters. Die Hotelführung muss seit geraumer Zeit mit eigenen Mitteln für die Sicherheit des Hauses sorgen; zuvor gab es Unterstützung von der Polizei.
Der jüngste Anschlag war der bisher der Schwerste. Verletzte hatte es bislang nicht gegeben. Zuvor waren Farbbeutel geflogen oder – einst auf der Hotel-Baustelle – ein Generator in Brand (ohne größere Folgen) gesteckt worden. Das sehr erfolgreiche Hotel ist offenbar nachwievor radikalen Akteuren aus dem linken Spektrum ein Dorn im Auge. Es ist zu erwarten, dass die Polizeibehörden wieder eingreifen. (car.) -
Hotelmarketing – Facebook-Hype: Für die Reiseplanung spielen Social Networks bislang keine Rolle
(Bonn, 01. März 2011) Endlich mal Klartext: Facebook wird als Marketingelement offenbar völlig überschätzt. Gerade mal fünf Prozent der Onlinenutzer in Deutschland setzen das quirlige Internetnetzwerk zur Urlaubsplanung ein. Dies ist Ergenbnis einer repräsentativen Befragung von Skopos im Auftrag des Bonner Reiseportals smavel.com unter 1.020 Deutschen.
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Nur zwei Prozent der Online nutzen andere soziale Netzwerke zur Reiseplanung. Zum Vergleich: In den USA tun dies über 50 Prozent. Außerdem zeigt die Studie, dass User auch gegenüber Kundenkommentaren und Bewertungen auf Internetseiten skeptisch sind. Die Mehrheit der Befragten (ca. 70%) informiert sich für die Reise direkt auf den Internetseiten der Reiseanbieter selbst, so die Studie. Nur jeder Dritte besucht auch Vergleichs-Portale und Meta-Suchen, um Preise und Angebote besser gegenüberstellen zu können.
„Facebook ist derzeit in aller Munde und in vielen Bereichen nicht mehr wegzudenken. Für Reisende scheint dieses Medium jedoch weder in der Vorbereitung noch während oder nach der Reise relevant“, so Arno Wolter, Tourismus-Experte vom Verbraucherportal smavel.com. „Mit rund 55 Prozent zählen die Befragten eher auf Tipps von Familie und Freunden – weit mehr als diejenigen, die auf Empfehlungen in Sozialen Netzwerken vertrauen.” Signifikante Unterschiede in den Altersgruppen lassen sich dabei interessanterweise kaum feststellen.
Zurückhaltung bei Online-Bewertungen
Gegenüber Hotelbewertungen und Kommentaren zu Anbietern im Internet sind Kunden eher skeptisch. „Lediglich zehn Prozent der Befragten halten Kundenkommentare für sehr glaubwürdig” erläutert Wolter. „Nur jeder Vierte hat bei Hotel-Bewertungsportalen keine Sorge vor vorgetäuschten Bewertungen und vertraut den Informationen im Netz.“
Die wichtigsten Ergebnisse aus der Umfrage sind unter www.smavel.com kostenfrei abrufbar. -
Welcome Hotel Frankfurt/Main: First Class mit Luxuselementen
(Frankfurt/Main, 01. März 2011) 1 setzt neue Meilensteine: Mit dem nun eröffneten 173-Zimmer-Hotel nahe der Messe in Frankfurt am Main beweist die zu Warsteiner Gruppe gehörende Hotelkette ihren feinen Sinn für anspruchsvolle Beherbergung. Die Zimmer punkten mit allerlei Extras und Komfort, wie man ihn sonst nur in der Königsklasse der Fünf-Sterne-Hotellerie findet. So sind zum Beispiel ebenso drei Kopfkissen wie Dufttücher zum Einschlafen Standard. Alle Bäder bieten u.a. beheizte Handtuchständer und sehr breite Waschtische.
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Heinz Horrmann, der internationale Hotel- und Gastrokritiker, nahm das neue 20-Millionen-Euro-Projekt eingehend unter die Lupe und war angenehm überrascht. Zwar gebe es bei Service und Küche noch ein wenig Raum für Potentialentwicklung (und die gibt es schließlich immer), doch Hardware und wesentliche Elemente der Software seien bestens gelungen, so sein Testergebnis. Die Lage nahe dem Messegelände – zu Fuß benötigt man ohne Hast lediglich neun Minuten zum Haupteingang – und die schnelle Anfahrt von Hauptbahnhof und Flughafen seien Garant für Erfolg. Der Hoteltest mit Horrmann wird von „Hotelier TV“ noch vor der ITB publiziert.
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Mit André Schulz wurde der bewährte GM des Welcome Hotels in Darmstadt an die Spitze des 30-köpfigen Teams gesetzt. Er leitet interimsweise beide Häuser. Empfang, Servive, Bankettabteilung und Küchenbrigade sind – wie bei einer Hoteleröffnung üblich – stark gefordert und bewiesen auch in kniffligen Situationen Souvernität und behielten einen kühlen Kopf. Der Hotelmarkt Frankfurt/Main gilt gerade in punkto Fachpersonal als besonders schwierig. Das aktuelle Hotelteam habe aber schon jetzt einen sehr guten Job gemacht, lobte Welcome-Chef Mario Pick.
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Mit dem von Gero Real Etstate entwickelten Hotel ist die aus Warstein stammende Hotelkette erstmals in einer der deutschen Wirtschaftsmetropolen vertreten. Damit kommt der Markenkommunikation eine neue Bedeutung zu. Welcome entstand aus der nicht immer ganz glücklichen Zusammenarbeit eines Hotelbetreibers aus Bar Arolsen und sollte zunächst – aus Rücksicht auf die Hotel- und Gastronomiekunden der Warsteiner Brauerei – von den Niederlanden aus entwickelt werden.
Seit fünf Jahren treiben die Tophoteliers Carsten Kritz und Mario Pick die 17 Betriebe umfassende Hotelgruppe kräftig voran. Der Umsatz hat sich auf 54,5 Millionen Euro (+10,9% gegenüber 2009) vervielfacht, die Zahl der Hotels wird behutsam erhöht (ein weiteres Projekt entsteht derzeit in guter Lage in Köln) und die Profitabilität stetig ausgebaut. Die ungleichen Charaktere ergänzen sich bestens und bestehen auch im Ränkespiel mit dem Warsteiner-Management. Mit ihrer neuesten obersten Chefin Catharina Cramer, einer ebenso schönen und klugen Unternehmerin, kommen sich offensichtlich bestens aus.
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An das Frankfurter Hotel, das auf dem für die Luftfahrt bedeutenden historischen Rebstock-Gelände steht, werden durchaus hohe Erwartungen gesetzt. Mit 400 Quadratmetern (unterteilbarer) Veranstaltungsfläche gibt es viel Raum für das interessante MICE-Geschäft. Eine großzügige und sehr hell gestaltete Lobby sowie das trendig designte Bistro „Mellis“ ergänzen die Positionierung bei anspruchsvollen Firmenkunden. Und das überwiegend für Frühstück und Lunch ausgerichtete Restaurant „View“ (max. 234 Sitzplätze) bietet abermals Raum für Veranstaltungen.
Mit Heinz Horrmann haben die Welcome Hotels einen Fürsprecher, dessen Konterfei auch die Werbeflyer für die „Travel Card“ schmücken. Der aus TV, Radio und Print-Massenmedien bekannte Hotelpublizist wirkt offenbar so anziehend, dass die Zahl der Anträge für die Welcome-Kundenkarte exponentiell ansteigt.