(Köln, 07. Januar 2011) „Einen Plan B gibt es nicht!“ – Michael & Suzi aus Bonn, Tom & Nicole aus Lohmar, Björn aus Hammoor, Thomas aus Koblenz, Familie Gridelli aus München, Thomas & Simona aus Kaufbeuren und Familie Stehr aus Beverstedt haben einen gemeinsamen Traum: Sie wollen ein eigenes Restaurant eröffnen. Damit ihnen der lang ersehnte Sprung in die Selbstständigkeit gelingt, haben sie ihre Jobs gekündigt, ihr Erspartes zusammengekratzt und all ihr Geld und ihre Arbeitskraft in die Renovierung ihres Gastronomiebetriebs gesteckt. Trotzdem zeigt sich überall das gleiche Bild: Zeit und Geld sind knapp und die Nerven liegen blank. Selbst kurz vor der Eröffnung! Wie die Existenzgründer mit den Schwierigkeiten umgehen und ob am Ende tatsächlich alle ihr Restaurant eröffnen, zeigt der Kölner Privatkanal Vox (RTL-Gruppe) ab dem 11. Januar immer dienstags um 22:15 Uhr in der zwölfteiligen Doku-Soap „1“.
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Die siebenköpfige Familie Stehr aus Beverstedt möchte in drei Monaten die Wiedereröffnung des 350 Jahre alten Landgasthofs im Ort feiern. Doch die Familienoberhäupter Ingrid (55) und Kurt (51) haben ihr neues Projekt unterschätzt. Der Gasthof ist eine absolute Bruchbude: Die Böden sind morsch, die Wände verschimmelt und die Heizungsrohre geplatzt. „Das ist nicht mehr Renovierung, das ist Sanierung“, schimpft Sohn Benni (28), der zusammen mit seiner Frau Petra (32) und den drei Kindern in den Landgasthof gezogen ist, um sich um die Renovierungsarbeiten zu kümmern. Doch dann gehen der Familie auch noch die Ersparnisse aus. Um die Bauarbeiten abschließen zu können, brauchen die Stehrs mindestens 50.000 Euro. Die soll ihnen die Bank geben. „Wir müssen den Kredit kriegen. Wenn wir den nicht kriegen, steht das ganze Gebäude hier kurz vor dem Kippen“, erklärt Benni den Ernst der Lage.
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Nicole (39) und Tom (47) aus Lohmar wollen aus einem Kellerloch das moderne Szenerestaurant „Kellergold“ machen. Nicole übernimmt die handwerklichen Aufgaben, Tom entscheidet und koordiniert. „Wer die Musik zahlt, bestimmt was sie spielt“, erklärt er. Trotz der klaren Aufgabenteilung kleben sechs Wochen vor der Eröffnung aber weder die Tapeten an den Wänden, noch ist die Theke bestellt. Als dann auch noch kurzfristig der Koch abspringt, liegen die Nerven des Paars blank. Woher sollen sie so kurzfristig einen guten Ersatz bekommen? Tom ist verzweifelt: „Das ist so ein bisschen wie die ganz kleine Nadel im ganz großen Heuhaufen suchen.“
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Auch dem 23-jährigen Michael aus Bonn läuft die Zeit davon. In zwei Wochen möchte er die „BarbaraBar“ eröffnen. Doch noch steckt er mitten in den Renovierungsarbeiten. Und um professionelle Handwerker zu beschäftigen, fehlt ihm das Geld. Schwester Suzi (31) sorgt sich um ihren Bruder: „Man denkt halt: Der ist noch so jung. Was, wenn das nicht funktioniert?“ Doch Michael ist fest entschlossen, seinen Traum wahrzumachen – pünktlich: „Einen Plan B gibt es nicht. Menschen wie ich setzen alles auf eine Karte. Das muss jetzt hier laufen – und gut ist.“
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Vox: Start für Doku-Soap „Unser erstes Restaurant“
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Hyatt Regency Düsseldorf / Feuring Hotel Consulting: Hotelentwickler Matthias Lowin: Design im Hotel darf keinem kurzfristigen Trend folgen
(Düsselsorf/Mainz, 06. Januar 2011) Mit dem Hyatt Regency im Medienhafen Düsseldorf (303 Zimmer) wurde im Dezember ein weithin beachtetes Hotelprojekt eröffnet. Hotelentwickler Matthias Lowin von der Mainzer 1 erläutert das spannende Projekt im Interview mit dieser Fach-Illustrierten. Das Hyatt Regency Düsseldorf befindet sich in einem von zwei neu gebauten, 19-stöckigen Türmen an prominenter Stelle auf der Spitze einer Landzunge im Medienhafen der Rheinmetropole. Für Hyatt ist es das fünfte Hotel in Deutschland sowie nach Köln und Mainz das dritte unter der Marke Hyatt Regency. Die offizielle Eröffnung des von Monique Dekker geführten Hauses erfolgte am 03. Januar. 170 Mitarbeiter finden hier Beschäftigung. Ein erster „Test“ erfolgte bereits kurz vor Weihnachten mit einer Firmenfeier, an der 600 Gäste teilnahmen. Zum Jahreswechsel folgten Konzerte von Justus Frantz und der „Philharmonie der Nationen“.
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Mit dem Hyatt Regency Düsseldorf haben Sie ein Tophotel des modernen Typs entwickelt. Was ist denn hier das Besondere?
Matthias Lowin: „Das Besondere ist der hohe Anspruch, der an das Konzept gestellt wurde: Es galt im bereits hart umkämpften Düsseldorfer Hotelmarkt ein wettbewerbsfähiges Produkt zu schaffen, welches Gäste, Hotelbetreiber und Eigentümer langfristig erfreut und noch dazu die technischen Möglichkeiten zur Optimierung verschiedener Verbrauchsmedien, wie beispielsweise den Wasserverbrauch des Hotels in einem neuen Umfang nutzt. Die spektakuläre Architektur und Tatsache, dass man hier im Rheinwasser bauen würde, waren darüber hinaus zwei der größten Herausforderungen, die das gesamte Projektteam aus Architekten, Projektsteuerern, Fachplanern und den Planungsspezialisten des Hotelbetreibers bewältigen mussten. Herausgekommen ist ein außergewöhnliches Hotelprodukt, welches nicht nur stilistisch wegweisend ist und in Sachen Funktionalität, Effizienz & Nachhaltigkeit seinesgleichen sucht, sondern auch in allen operativen ‚Disziplinen’ eines Hotelbetriebs neue Standards setzen wird in Düsseldorf.“
Ein Hotel wie dieses braucht ein gerüttelt Maß an Design. Aber: Von einem ‘Designhotel’ zu sprechen, wäre vermessen. Wieviel Design braucht es denn?
„Wieviel ‚Design’ ein Hotel braucht hängt sicherlich auch von der Standortbeschaffenheit ab. Im Düsseldorfer Medienhafen ist Design tief in der Standortphilosophie verankert. Es gibt in Deutschland nur wenige Orte, die als eigenes Stadtquartier von so hoher ästhetischer Qualität sind, insbesondere was die Architektur angeht. Somit brauchte das Hotel neben dem hohen Anspruch an die Außenarchitektur in Punkto ästhetischer Ausgestaltung im Inneren in jedem Fall mehr Aufmerksamkeit als viele andere Standorte. Wichtig war jedoch hier, dass das Design im Hotel keinem kurzfristigen Trend folgt, was leider bei vielen ‚Designhotels’ der Fall ist, sondern eine zeitlose Eleganz geschaffen wird, die sowohl Freizeit- als auch Geschäftsreisende gleichermaßen anspricht. Im Übrigen hatten wir das Glück mit Hyatt einen herausragenden Partner gefunden zu haben, der in dieser Frage ebenfalls einen hohen Anspruch hat.“
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Der Standort im Medienhafen gilt zwar als trendy, ist aber nicht ganz zentral. War das hier ein Kompromiss?
„Der Düsseldorfer Medienhafen ist zwar nicht zentral, wenn man als ‚zentral’ die Kö und die Altstadt bezeichnet, aber ist noch lange keine Randlage. Der Medienhafen hat sich in den letzten Jahren als eigenständige Destination inmitten der Stadt entwickelt, die mit eigenen kommerziellen Angeboten und vielen kulinarischen Highlights eine echte Alternative zum Stadtzentrum darstellt. Natürlich ist das Hotel auch auf die Übernachtungsnachfrage aus dem Stadtzentrum angewiesen; durch die gute und schnelle Anbindung sehen wir hier jedoch auch kein Problem. Und wenn man erst einmal aus einem der obersten Stockwerke auf die Stadt geschaut hat oder im Sommer in dem Dach-Pavillion ‚Pebbles’ mit Blick auf das Wasser die Sonne genießen konnte, möchte man mit Sicherheit nur noch im Hyatt übernachten.“
Der Hotelmarkt Düsseldorf stand zuletzt unter Druck. Und Raten-treibende Topevents wie der “European Song Contest” sind nun mal selten. Was macht Sie denn optimistisch, dass es hier schon gut laufen wird?
„Der Hotelmarkt in Düsseldorf steht in einem zwei- bis dreijährigem Turnus wegen der Messeintervalle unter Druck, und wird gleichzeitig alle zwei bis drei Jahre als ein Standort gepriesen, der extrem hohe Zuwachsraten im durchschnittlichen Revpar realisieren konnte. Das Auf und Ab wird folglich durch die Messezyklen bestimmt. Genau genommen ist das also keine wirklich neue Erkenntnis, spannend ist jedoch, dass im engeren Wettbewerbsumfeld ausgezeichnete Preise und Belegungen erzielt werden, so dass wir das gelassen sehen. Bei der Entscheidung für einen Hotelneubau ist im Übrigen weniger die kurzfristige Entwicklung von Hotelraten ausschlaggebend, sondern vielmehr die langfristige Entwicklung der Übernachtungszahlen. Die sind in Düsseldorf absolut positiv. Alles Weitere wird der Markt entscheiden. Das Hyatt Regency in Düsseldorf ist ein so aufregendes und spektakuläres Hotelprodukt, dass es sich ausgezeichnet im Düsseldorfer Markt positionieren wird.“
Welches Hotelprojekt packen Sie als nächstes an?
„Bei uns geht es derzeit tatsächlich recht turbulent zu, denn wir haben aktuell drei Hotelprojekte in Deutschland und der Schweiz in der Entwicklung. Zwei weitere Projekte gehen Anfang und Mitte 2011 in die Entwicklung. Zudem verzeichnen wir derzeit – neben der Projektentwicklungsberatung – auch im klassischen Hotelberatungsbereich, d.h. bei der Erstellung von Machbarkeitsstudien und Bewertungen oder auch Asset Management eine stärkere Nachfrage. Gerade wurden wir für das operative Hotel Asset Management für zwei weitere Hotels, die in 2011 eröffnen, beauftragt.“ -
Hotelmarkt Köln: Klage wird vor dem Verwaltungsgericht wohl erst im Juni verhandelt
(Köln, 05. Januar 2011) Warten, warten, warten: Die Klage des Kölner Hoteliers Wolf Hönigs (1 in der Altstadt) gegen die kommunale Bettensteuer wird voraussichtlich erst im Juni vor dem Verwaltungsgericht er Domstadt verhandelt. Dies berichten Kölner Rundfunksender. Die Klage werde zwar bevorzugt behandelt, aber schneller ging es wohl nicht. Den Berichten zufolge liegt eine Stellungnahme der Stadt bereits vor.
Von der Klage mit Mustercharakter wird ein bundesweites Signal ausgehen, meinen Juristen. Bislang ist nur in München der kommunalpolitische Vorstoß für eine Matratzenmaut gescheitert. Bundesweit planen immer mehr Städte und Gemeinden die neue Zwangsabgabe. -
Internorga Hamburg – Kaffee verantwortungsvoll genießen: Qualität und Nachhaltigkeit als Mega-Trends
(Hamburg, 04. Januar 2011) Er ist und bleibt Spitze. Durchschnittlich 150 Liter Kaffee tranken die Bundesbürger pro Person im Jahr 2009. Damit ist Kaffee weiterhin das am meisten konsumierte Getränk in Deutschland und er legt noch zu. So hat sich der Konsum seit dem Jahr 2005 um durchschnittlich sechs Liter pro Kopf gesteigert. Auch im Außer-Haus-Markt ist Kaffee eines der dynamischsten Segmente. Holger Preibisch, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Kaffeeverbandes mit Sitz in Hamburg. „Dabei stehen Espresso basierte Getränke wie Latte Macchiato, Cappuccino und Cafe Latte besonders hoch im Kurs.“ Die Trends rund um die schwarze Bohne und die Neuheiten der Röster und Technikhersteller zeigt die Hamburger Außer-Haus-Fachmesse 1 (18. bis 23. März).
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Nach den aktuellen Trends befragt, äußern sich führende Unternehmen, die alle auf der Internorga ausstellen, unisono: „Qualität“ und „Nachhaltigkeit“ sind die Mega-Themen. Katja Radünz, Marketing Management, Franke bremer: „Der Gast hat ein hohes Qualitätsbewusstsein für Kaffeespezialitäten entwickelt. Damit wächst auch der Anspruch des Außer-Haus-Marktes an die Rohstoffe und technischen Produkte.“ Guido Civati, Geschäftsführer und Marketing Director Luigi Lavazza Deutschland: „Gastronomen und Konsumenten legen bei der Auswahl ihres Kaffees Wert auf durchgehend hohe Qualität. Außerdem steigt die Nachfrage nach Bio- und nachhaltig produzierten Produkten seit Jahren stetig, da Verbraucher zunehmend auf die Herkunft ihrer Produkte achten.“
Das bestätigt auch Frank Hilgenberg, Marketingleiter J.J.Darboven: „Vielen Verbrauchern ist die Verbindung von Genuss und nachhaltigem Handeln zunehmend wichtiger, denn das Bewusstsein der Konsumenten für einen verantwortungsvollen Umgang mit ihrer Umwelt ist deutlich gewachsen.“ Udo Leunissen, Geschäftsführer Sara Lee Deutschland: „Der Trend zu nachhaltig produziertem Kaffee ist ungebrochen. Die Nachfrage steigt sowohl bei unseren Gastronomie-Kunden als auch bei den Endverbrauchern.“ Für Hendrik Schütze, Leiter Werbung und PR Melitta SystemService, liegt darin eine Chance für Gastronomen: „Angebote von nachhaltigen Produkten werden in der Gastronomie immer mehr zu einem Profilierungspunkt und zum Qualitätsmerkmal. Hier wächst die Gastronomie in eine Vorreiterrolle.“
Wenn es um die Getränkespezialitäten geht, ist Vielfalt von entscheidender Bedeutung. Frank Hilgenberg von J.J.Darboven: „Die Kunden wünschen eine große Auswahl und mehr Abwechslung: Wir beobachten einen Trend hin zu speziellen Röstungen und Kaffee-Kompositionen.“ Katja Radünz von Franke bremer: „Innovative Getränke sind gefragt: Milchschaum mit Flavour, ob heiß oder kalt, Schoko mit Frischmilch oder Irish Coffee.“ Ähnlich äußert sich Guido Civati von Luigi Lavazza: „Angesagt sind Kaffeegetränke mit Milch. Zudem wird Kaffee gern mit Aromen oder Sirupen getrunken. Im Sommer ist die Nachfrage nach kühlen Kreationen wie Shakes und Frappés hoch.“ Hendrik Schütze von Melitta SystemService: „Ein Wachstumstreiber bei den Heißgetränken ist Schoko in verschiedenen Sorten von weiß bis dunkel, pur oder in Verbindung mit Kaffee als besondere Spezialität.“
Im Technik-Bereich steht nach Ansicht von Udo Leunissen von Sara Lee die Funktionalität im Fokus: „Selbsterklärende, leistungsfähige Kaffeevollautomaten mit automatischen Reinigungsprogrammen werden immer beliebter – besonders dann, wenn in kurzer Zeit eine große Menge Kaffee benötigt wird, wie beim Frühstück oder im Tagungsbereich. Kaffeevollautomaten, die automatisch Milchschaum zubereiten, der mit separat aufgeschäumter Milch vergleichbar ist, liegen voll im Trend.“
Auch für Hendrik Schütze von Melitta SystemService spielt die „einfache, intuitive Bedienung“ eine zentrale Rolle: „Vielfalt der Kaffeeprodukte bei geringem Platzbedarf, Schnelligkeit und einfache automatische Reinigung sind weitere immer wichtigere Nachfrage-Kriterien, genauso wie Beratung und Service vor Ort für den reibungslosen, sicheren Betrieb über die gesamte Nutzungsdauer.“ Nach Ansicht von Melanie Nolte, Leitung Marketing Kaffeemaschinen WMF wird von den Technik-Herstellern ein immer höheres Qualitätsniveau verlangt: „Der Kunde setzt verstärkt auf Qualität und Kompetenz und fordert eine Rundum-Betreuung auch beim Service und Kundendienst. Im Bereich der Getränkevielfalt ist die komplette Produktpalette gefragt – immer in Top-Qualität und bei einfacher Bedienbarkeit der Kaffeemaschine.“
Mit welchen neuen Produkten und innovativen Konzepten die Unternehmen auf die Trends reagieren, zeigen sie auf der Internorga. Frank Hilgenberg, Darboven: „Wir stellen unser neues Modulsystem für die Gastronomie vor. Das Servicesystem umfasst individuell zusammenstellbare Heißgetränke-Module die sich auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Gastronomen zuschneiden lassen.“ Katja Radünz, Franke bremer: „Dem Trend folgend zeigen wir auf, wie Getränkevielfalt durch Technik funktioniert.“ Udo Leunissen, Sara Lee: „wir präsentieren die Weiterentwicklung unseres Cafitesse Konzeptes, einen neuen Blend und eine neue Kaffeemaschine als Komplett-Konzept.“ Auch WMF und Melitta SystemService werden auf der Fachmesse neue Produkten und Konzepten vorstellen. -
Über 50 Hotels betroffen: International gesuchter Einmietbetrüger gefasst
(Bad Hersfeld, 31. Dezember 2010) Ein in den Niederlanden und Deutschland gesuchter Hotelbetrüger wurde nun in Bad Hersfeld festgenommen. Der 49-jährige Holländer hatte zuvor versucht, in einem Hotel im benachbarten Rotenburg einzuchecken – doch dies misslang, da der Mann weder Ausweise noch Bargeld vorweisen konnte.
Hotelmitarbeiter informierten umgehend die Polizei und gaben das niederländische Kennzeichen des Autos durch. Die Überprüfung ergab: Der Wagen war als gestohlen gemeldet und für den Mann existierte eine Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Karlsruhe. Eine Zivilstreife entdeckte den Wagen auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums in Bad Hersfeld und konnte den Mann festnehmen.
Bei der Durchsuchung des Autos wurde zahlreiche Hotelschlüssel und kleine Mengen an Rauschgift sicher gestellt. Der Niederländer gab unumwunden zu, mindestens 50 Einmietbetrügereien begangen zu haben. -
Hotelmarketing – Online-Gästebewertungen: Die Revolution geht weiter
(München, 30. Dezember 2010) Die öffentliche gemachte Meinung eines Hotelgastes hat direkte Auswirkungen auf den Umsatz des Betriebes – und wirkt sich teilweise positiv auf den Gehalttszettel von Hotelangestellten aus. „Diese Revolution wird nicht mehr aufzuhalten sein“, meint Benjamin Jost, Chef von 1. Grundsätzlich stimmt diese PR-Äußerung. Die Revolution hat jedoch auch ihre dunklen Seiten. Immer wieder werden Bewertungen manipuliert – gezielt durch Marketingberater, um ihren Auftraggeber besonders positiv und Mitbewerber besonders negativ dastehen zu lassen.
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In einem TV-Beitrag für den Südwestfunk gab nun der Profitexter Stefen Lippert (Firma: SEO Heidelberg) zu verstehen: Die „Bestellung“ einer positiven Bewertung koste nur 35 bis 40 Euro. Die Schutz- und Abwehrmechanismen der Bewertungsportale kann ein versierter „Bewertungs-Profi“ wie Lippert offenbar leicht umgehen, u.a. mit zahlreichen Pseudonymen und vielen privaten eMail-Adressen. Er sei noch nie erwischt worden, berichtet Lippert stolz gegenüber dem SWR.
Unter den „Optimierungsagenturen“ werden bestimmte Privataccounts verkauft, um mit diesen viele unterschiedliche Bewertungen abzugeben. Dies soll die tatsächlich zu Manipulationen genutzten Pseudonymen verstecken helfen. Dem SWR-Bericht zufolge leide die Glaubwürdigkeit von Internetewertungen, inbesondere bei technischen Produkten, massiv. Schätzungen zufolgen sollen z.B. bei Haushaltsmaschinen nur noch 20 Prozent der publizierten Bewertungen „echt“ sein. Wieviele der Hotel- und Reisebewertungen von „realen Gästen“ stammt, ist nicht bekannt. Angesichts der hohen Bedeutung ist aber auch hier zu vermuten, dass der Mißbrauch weit verbreitet ist.
„Vor zwei Jahren wurde das Thema Hotelbewertungen von vielen Hoteliers noch negativ gesehen und am liebsten einfach ignoriert. Mit der zunehmenden Relevanz von Bewertungen für Gäste hat auch bei den Hoteliers ein Umdenken begonnen“, so Jost. Diese Auswertungen sind heute zunehmend sogar schon fester Bestandteil von Morgenmeetings im Hotel. So werde heute das moderne Qualitätsmanagement auf den Meinungen der Gäste aufgebaut und habe sich zudem zu einem elementarer Teil der Kommunikationsstrategie entwickelt, so der Hotelmarketing-Experte. -
Umfrage von swoodoo.com: Sextoys ein gefragtes Zusatzangebot im Hotelzimmer
(München, 29. Dezember 2010) Erotische Spielzeuge haben für deutsche Urlauber auch in Hotelzimmern ihren Reiz. Bei einer Umfrage des Münchner Reiseportals swoodoo.com gaben insgesamt 64 Prozent der Befragten an, in ihrem Hotelzimmer gerne erotische Accessoires vorfinden zu wollen. Innerhalb der Gruppe der Sextoy-Befürworter sagten 41 Prozent: „Diese Extraleistungen wären für mich definitiv ein Anreiz, ein Hotel zu buchen“. In der zusätzlichen Auswertung nach Männern und Frauen wird deutlich, dass gerade weibliche Gäste diesen Service schätzen würden. 44 Prozent der Frauen wünschen sich demnach Sextoys auf dem Zimmer, verglichen mit 40 Prozent der Männer. Das Ergebnis zeigt, dass Hoteliers ihre Auslastung steigern könnten, indem sie zusätzliche erotische Spielzeuge im Hotelzimmer parat halten.
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Als besonders experimentierfreudig zeigten sich 23 Prozent der Sextoy-Befürworter: „Je ausgefallener, desto besser. Ich bin bei allem dabei!“ Bei der Betrachtung nach Geschlecht stellte sich heraus, dass besonders die männlichen Befragten mit 26 Prozent ihrer Fantasie freien Lauf lassen möchten. Frauen sind bei dieser Aussage zurückhaltender, nur 15 Prozent signalisieren grenzenlose Bereitschaft, wenn es um erotisches Spielzeug geht.
Knapp 24 Prozent der insgesamt 634 Befragten können auf derlei aufreizende Annehmlichkeiten im Hotelzimmer gut ganz verzichten. Sie würden das Sexspielzeug nicht benutzen, denn „Mein Liebesleben ist auch so anregend genug“. Auffallend: Mit 25 Prozent outen sich bei dieser Antwort mehr Männer als Sextoy-Muffel als Frauen mit knapp 19 Prozent.
Entspannung ganz ohne Sextoys im Hotelzimmer finden zwölf Prozent der Umfrageteilnehmer. Sie gaben an, dass ihnen ein kuscheliges Bett ausreichen würde, denn im Hotelzimmer wollen sie sich ausruhen. Dieser Antwort stimmten ausgewertet nach Geschlecht immerhin knapp 22 Prozent der befragten Frauen zu, und lediglich neun Prozent der Männer.
Insgesamt 634 Personen haben an der Umfrage zu „Sextoys im Hotelzimmer“ teilgenommen und anonym auf swoodoo.com ihre Vorlieben verraten. -
Hotelmarkt Deutschland: Fachkräftemangel bleibt beherrschendes Thema im Hotelmanagement
(Berlin, 27. Dezember 2010) Die Sorge um den richtigen Nachwuchs beherrscht das Geschehen: Auch 2011 bleibt der Fachkräftemangel in der Hotellerie ein wichtiges Thema. Insbesondere in der Tophotellerie nehme die Sorge um neue Auszubildende und Verbleib wichtiger Nachwuchsmanager in den eigenen Reihen zu. Dies sagte Ingo C. Peters, Sprecher der Selektion Deutscher Luxushotels, jüngst im Interview mit HOTELIER TV.
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Unter den GM der führenden Fünf-Sterne-Hotels werde das Thema Fachkräftemangel häufig diskutiert. Geld allein sei nicht ausschlaggebend, heißt es in der Analyse. Der Zauber der täglich wechselnden Herausforderungen im Gästekontakt treibe immer wieder „Abtrünnige“ zurück in das Hotelgeschäft. Doch dies seien zu wenige. Und nicht jeder sei der Richtige, so Peters. Hotellerie müsse man schon im Blut haben.
In der Hotellerie ist der Mangel an geeignetem Nachwuchs flächendeckend vertreten. Bundesweit ist nahezu jede zweite Ausbildungsstelle unbesetzt. Dies ergab eine Befragung von 227 Hoteliers im Oktober, die exklusiv für “1” und die 1 (EHMA) durchgeführt wurde. Von bundesweit über 404.000 Ausbildungsstellen in gastgewerblichen Berufen waren zuletzt mehr als 114.000 unbesetzt, so offizielle Statistikdaten, die jüngst im Bundestag präsentiert wurden. Die größte Abrecherquote mit über 45 Prozent ist unter Kochlehrlingen auszumachen.
Hauptgrund für den Abbruch der Lehre ist zu 70 Prozent eine falsche Vorstellung vom Berufsbild. Bei 62 Prozent der Abbrecher sei Desinteresse bzw. fehlende Motivation auszumachen, heißt es seitens der Ausbilder. 43 Prozent der Abbrecher beklagten sich über zu lange Arbeitszeiten. Dies Ergebnis lässt den Rückschluss zu, dass einerseits die Berufsinhalte und Perspektive von Topjobs in Küche, Service und Guest Relations offenbar nicht genügend vermittelt werden – auch im Vorfeld durch Arbeitsämter und Berufsberater. -
Hotelmarketing – Travel Web 2.0: Facebook und Google Street View mit hoher Bedeutung, sagen Reiseexperten
(Berlin, 28. Dezember 2010) Alle Welt redet von Web 2.0: Ohne die neuen Online-Anwendungen wie Facebook und Googel Street View gehen nicht mehr viel. Könnte man meinen. 78 Prozent der Top-Entscheider in der Touristik, daß der Straßendienst von Google beste Chancen habe, sich als Informationsquelle im Tourismus einen festen Platz zu erobern. Dies ergibt eine Umfrage des renommierten Travel Industry Club. Und Facebook entwickle sich bei Reisen als wichtiger Kommunikationskanal. 37 Prozent der internationalen Reisenden würden über das soziale Netzwerk während ihres Trips Informationen und Fotos von unterwegs zukommen lassen. Dies gaben Reiseexperten im „ITB World Travel Trends Report“ an.
Für die Einführung des neuen Angebotes hat Google einen besonders günstigen Zeitpunkt gewählt. 69 Prozent aller Befragten des 1 gehen davon aus, dass die Reiseindustrie in Deutschland vor einem neuen Rekordjahr steht. Und 81 Prozent der Befragten sind zudem der Überzeugung, dass der Bundesbürger für den Urlaub im kommenden Jahr 2011 wieder tiefer in die Tasche greifen und mehr Geld im Urlaub ausgeben wird.
Ebenso positiv fällt das Urteil der Top-Entscheider für die Perspektiven des Reiselandes Deutschland aus. In der im Auftrag des Travel Industry Club von dem auf die Touristik spezialisierten Marktforschungs- und Beratungsunternehmen Trendscope erhobenen Umfrage vertreten 89 Prozent aller Befragten die Auffassung, dass Deutschland 2011 bei den eigenen Bürgern als Reiseland weiter an Attraktivität gewinnen wird. Der große Gewinner der kommenden Reisesaison steht nach Einschätzung der Manager bereits fest: 85 Prozent der Manager aus den Top-Etagen der Reisebranche sehen die Kreuzfahrtindustrie auf der Überholspur. Und 90 Prozent der in der ersten Dezember-Woche 2010 befragten 251 Entscheider gehen sogar davon aus, dass Kreuzfahrtschiffe als ernstzunehmender Wettbewerber zunehmend den Ferienclubs und All-Inclusive-Hotels an Land Gäste “abjagen” werden.
Die Menschen in Deutschland werden ihren Urlaub nach Einschätzung der Befragten zwar zunehmend im Internet buchen. 96 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass der Online-Vertrieb weiter wachsen wird. Und 91 Prozent der Befragten prognostizieren, dass die Zahl der Reisebüros in 2011 weiter zurückgehen wird. Allerdings gehen 56 Prozent der Teilnehmer an dem Entscheider-Panel auch davon aus, dass sich Reisebüros in verschiedenen Segmenten gegen die Online-Konkurrenz im Internet durchsetzen werden.
Die neuen Mitbewerber zu den herkömmlichen Vertriebskanälen für die Urlaubsreisen tragen die Menschen bereits in der Hand- und Westentasche. 93 Prozent aller Befragten gehen davon aus, dass der Stellenwert von Smartphones als Marketing- und Vertriebskanal im Jahr 2011 steigen wird. Und auch die sozialen Netzwerke sind in der Reiseindustrie angekommen: 74 Prozent aller Manager bewerten “Facebook” als unverzichtbaren Kanal für das Marketing in der Reiseindustrie.
Die nachhaltige Erholung und der Optimismus der Branche spiegeln sich auch in den geplanten Marketingaktivitäten wider. Nach dem Ende der Wirtschafts- und Finanzkrise in Deutschland gehen 80 Prozent aller befragten Manager davon aus, dass die Reiseindustrie wieder mehr um die Kunden werben und verstärkt ins Marketing investieren wird. Überdurchschnittlich profitieren werden davon nach Einschätzung der Manager die Online-Medien. 84 Prozent der Entscheider gehen davon aus, dass die Marketing-Ausgaben im nächsten Jahr von den Printmedien zu den Online-Medien wandern werden.
Bei aller Zuversicht sind sich die Teilnehmer des Entscheider-Panels auch in der Beurteilung von negativen Einflüssen für die Reisebranche einig. So gehen 94 Prozent aller Befragten davon aus, dass im kommenden Jahr weitere Kommunen dem Beispiel von Städten wie Köln folgen und eine Bettensteuer erheben werden. Und die Folgen der europäischen Schuldenkrise wird die Branche auch 2011 belasten. So gehen 65 Prozent aller Befragten davon aus, dass das Reiseland Griechenland auch im kommenden Jahr unter dem Negativ-Trend und den Auswirkungen der europäischen Schuldenkrise zu leiden haben wird. Irland wird nach Einschätzung der Manager dagegen nicht so hart abgestraft. 59 Prozent der Teilnehmer gehen nicht davon aus, dass Irland von den Reisenden für die europäische Schuldenkrise abgestraft wird.
Facebook statt Postkarten
Der Trend zu Buchung und Kommunikation über soziale Netzwerke wird in den kommenden Jahren zum Alltag werden. So nutzen bereits heute 52 Prozent der 152 Millionen erwachsenen Urlauber in den USA soziale Netzwerke, um sich mit Freunden über ihr nächstes Reiseziel auszutauschen oder von Reiseunternehmen direkt informiert zu werden. Zu diesem Ergebnis kommt der ITB World Travel Trends Report, der auf einem Auszug des European Travel Monitors und Einschätzungen von über 50 Tourismus-Experten und Wissenschaftlern aus aller Welt beruht. Er wird von IPK International im Auftrag der ITB Berlin erstellt.
Voraussetzung für eine weitere erfolgreiche Entwicklung von touristischen Unternehmen in sozialen Netzwerken sind die Faktoren Glaubwürdigkeit und Verlässlichkeit. Derzeit rangieren traditionelle Kanäle, wie Freunde und Bekannte, Reisekataloge und andere Medien in Sachen Vertrauen noch deutlich vor sozialen Netzwerken.
„Mobile Endgeräte wie das iPhone revolutionieren den Reisemarkt und stoßen für unsere Branche neue Türen auf. Jetzt geht es darum, die Technologie optimal zu nutzen und weiterzuentwickeln, denn verbesserte Informations- und Buchungsmöglichkeiten kurbeln den Umsatz nachweislich an“, erklärt Dr. Martin Buck, Direktor des KompetenzCenter Travel und Logistics der Messe Berlin. So werden in Japan bereits 20 Prozent der inländischen Flüge über Smartphones gebucht.
Durch neue mobile Dienste, wie „Augmented Reality“ oder Applikationen wird der Markt noch weiter wachsen. Um eine möglichst breite Zielgruppe anzusprechen, sollten Unternehmen Anwendungen für alle gängigen Smartphone-Modelle anbieten und auch die Entwicklung von mobilen Websites vorantreiben, so die Meinung der Tourismus-Experten auf dem World Travel Monitor Forum. Ausbaufähig ist auch der Bereich der Echtzeit-Informationen, zum Beispiel um Änderungen bei Flugzeiten auf schnellstem Wege zu kommunizieren.
Unverzichtbar für das weitere Wachstum der E-Travel-Branche ist die Entwicklung von innovativen Anzeigenmodellen und Zahlungs-methoden. Apple testet derzeit mobile Werbung in Form von „iAds“, die die Emotionen von TV mit der Interaktivität des Internets verbinden. Ein weiterer Trend sind mobile Zahlungsmethoden, mit denen Käufe auch über den Einsatz des eigenen iPhones bezahlt werden könnten. Ein Hindernisgrund für die Nutzung von Smartphones im Ausland sind hingegen weiterhin die hohen Roaming-Gebühren. Während die Europäische Union dieses Jahr eine Art „Warnsignal“ für Gebühren über einer Höhe von 50 Euro veranlasst hat, existieren derartige Vorschriften in Ländern wie den USA bislang noch nicht. „Gerade die Nutzung von Online-Angeboten während der Reise wird massiv behindert, wenn nicht eine einfache und faire Regelung für die weltweite Nutzung von Smartphones gefunden wird“, sagt Dr. Martin Buck. „Hier sollten schnellstens gangbare Lösungen umgesetzt werden.“ -
HOTELIER TV im neuen Look
(Hamburg, 25. Dezember 2010) HOTELIER TV im neuen Look: Der erste Branchen-Nachrichtenkanal für das Hotelmanagement präsentiert sich mit neuer Grafik und erweitertem Konzept. Neu ist die Zusammenfassung der Themen zu Beginn der Sendung. Aufgefrischt wurden auch die sog. Trenner zwischen den einzelnen Beiträgen. Und mit dieser Ausgabe startet die Serie “Mein erster Tag” – Hoteldirektoren berichten vom oft schwierigen Start ihrer Karriere.
Abonnieren Sie jetzt HOTELIER TV bei Youtube und verpassen keine Sendung: www.youtube.com/user/hoteliertv.
Inhalte der Nachrichtensendung vom 25. Dezember 2010:- Ingo C. Peters, GM des Fairmont Hotel Vier Jahreszeiten Hamburg, über die Komplettrenovierung seines Hauses und Konzepte gegen den Fachkräftemangel
- Claudia Johannsen, Projektleiterin der Internorga Hamburg, über die Vergabe des ersten Zukunftspreises für das Gastgewerbe
- Heinz Horrmann’s neue Bücher “In fremden Betten” (Band IV) und “Gourmetspitzen” – kurz präsentiert
- Holger Herrmann, GM des Radisson Blu Hotels Hamburg Airport, über seinen ersten Tag in der Hotellerie
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