(Berlin, 22. Januar 2011) Allein 80 Top Jobs in Deutschland sind zu vergeben: Der „Kempinski Career Day 2011“ findet am 19. Februar von 14 bis 18:30 Uhr statt. Die Teilnehmer können mit Vorständen, Führungskräften und über 60 Hoteldirektoren über berufliche Perspektiven sprechen.
Bis zum Jahr 2015 plant Kempinski Hotels sein Portfolio von derzeit 64 Hotels zu verdoppeln. Das stark expandierende Hotelunternehmen ist stets auf der Suche nach qualifiziertem Nachwuchs. Allein für die zehn deutschen Hotels in Berlin, Dresden, Frankfurt, Hamburg und München vergibt Kempinski an seinem diesjährigen Career Day rund 80 Stellen. Im Angebot sind unterschiedlichste Positionen wie beispielsweise ein Director People Services in München, eine Stellvertretende Hausdame in Frankfurt und ein Senior Sales Manager MICE in Berlin. Alle aktuellen Stellen sind unter www.kempinski-jobs.com abrufbar.
Studenten, Absolventen, Quereinsteiger oder Ausbildungsplatzsuchende können sich für ihre Teilnahme am Kempinski Career Day 2011 unter 1 bis zum 6. Februar 2011 registrieren.
Author: holedo_wp_admin
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Kempinski: „Career Day“ ist am 19. Februar
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Arcotel Hotels – Reaktion auf Enthüllungsbericht in „Top hotel“: Betrug bei Hotelbewertungen? Ein ungeheurer Imageschaden!
(Wien, 21. Januar 2011) Empörung bei Manfred Mayer: Der Vorstand der Wiener 1-Gruppe wendet sich entschieden gegen die Manipulation von Hotelbewertungen in Internet. Ein Beitrag in der 1 hatte ihn aufgeschreckt. „Nicht nur bei Reisenden, sondern auch bei Hoteliers sorgte der Artikel für Diskussionen: Viele Hoteliers und Marketing-Experten sind sich einig, dass die Manipulation von Bewertungsportalen keine gängige Methode sei, um Gäste zu gewinnen“, so Mayer. Spätestens wenn diese das Hotel “live“ kennenlernen, würden sie sich ihr eigenes Urteil bilden und ihre positiven, wie auch negativen Eindrücke kommunizieren. „Und wenn der Gast einmal auf eine geschönte Bewertung reingefallen ist, wird er kein zweites Mal das Haus besuchen“, so Mayer.
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„Es gibt immer wieder schwarze Schafe, die Bewertungen manipulieren. Unsere Gäste liegen uns sehr am Herzen und Bewertungsportale bieten eine gute Möglichkeit für unsere zehn Arcotel-Hotels ein ehrliches Feedback zu bekommen“, erklärt Mayer. Besonders die Aussage des Insiders, dass mit betrügerischen Manipulationen schnell eine moralische und rechtliche Grenze überschritten werde, dies jedem bewusst sei und dass es eben alle so machen würden, sorgte für Kritik: „Wir möchten uns klar von derartigen Behauptungen distanzieren – Denn letztendlich sollte jeder Marketing- und PR-Experte wissen, dass diese Maßnahmen langfristig nicht nur dem Image schaden, sondern in keinster Weise vertretbar sind“, so Mayer.
Arcotel betreibt derzeit zehn Hotels, davon vier in Deutschland. 2012 wird das Arcotel Onyx Hamburg eröffnet -
Hotelportale: Testsieger ist hrs.de – Bis zu 20% Preisunterschiede – Schwächen beim telefonischen Kontakt
(Hamburg, 20. Januar 2011) Servicecheck der Hotelbuchungs-Portale: Beim Test des1 im Auftrag von 1 ist 1 Sieger. Der Kölner Reservierungsdienstleister überzeuge durch individuelle Beratungen sowie ein umfangreiches Hotelangebot und gute Preise, heißt es in einer Pressemitteilung. 1 kam auf den zweiten Platz mit günstigsten Konditionen und einen kundenfreundlichen Buchungsprozess. Drittplatzierter 1 konnte vor allem mit einer kompetenten Beratung am Telefon punkten, so die Mitteilung.
Insgesamt konnten die Hotelportale mit einem guten Internetauftritt punkten – durch zahlreiche Suchkriterien, umfangreiche Hotelinformationen und eine übersichtliche Darstellung der Ergebnisse. Abstriche mussten die Interessenten aber bei der Beratung am Telefon und per E-Mail machen. “Bei der Hälfte der Gespräche gingen die Mitarbeiter nicht individuell auf die Anliegen der Anrufer ein und konnten beispielsweise Fragen nicht beantworten”, berichtet Bianca Möller, Geschäftsführerin des Instituts. “E-Mail-Anfragen wurden in 60 Prozent der Fälle unvollständig beantwortet, auf jede zehnte Mail wurde gar nicht reagiert.”
Im Vergleich zur Buchung beim Hotel direkt, war die Buchung über ein Hotelportal in knapp einem Drittel der Fälle günstiger – jedoch bei einem Viertel der Anfragen teurer. Auch zwischen den Hotelportalen gab es Unterschiede: Im Durchschnitt konnte etwa ein Fünftel des Zimmerpreises gespart werden, wenn man über das günstigste statt das teuerste Portal buchte. In Einzelfällen lag die Ersparnis sogar bei über 50 Prozent. “Wer ein Schnäppchen über ein Hotelportal machen möchte, sollte jedoch vorher die Vertragsbedingungen lesen”, rät Möller, “in einigen Fällen sind Stornierungen gar nicht möglich und bei einem Fünftel der Anbieter werden zusätzliche Gebühren für eine Umbuchung fällig”.
Die Servicequalität der Hotelportale wurde in jeweils zehn Fällen per Telefon und E-Mail verdeckt überprüft. Zusätzlich erfolgte eine genaue Betrachtung der Internetseiten und des Buchungsverlaufs. Insgesamt basierte die Serviceanalyse auf über 270 Kontakten. Das Angebot und die Preise der Hotelportale wurden auf Basis von zehn zuvor festgelegten Reisezielen und Hotels online abgefragt.
Mehr dazu: n-tv Ratgeber – Test, Donnerstag, den 20.01.2011 um 18:35 Uhr -
Internorga 2011 – GV-Barometer: Fast die Hälfte der Küchenchefs planen wieder größere Technik-Anschaffungen
(Hamburg, 20. Januar 2011) Die Zeichen stehen weiterhin auf Aufschwung: Einer der wichtigsten Gradmesser für Investitionen im Gastgewerbe, der zur Internorga vorgestellte 10. GV-Barometer, prognostiziert wiederholt zahlreiche Technik-Anschaffungen in den Großküchen. Die 85. 1 Hamburg (18. bis 23. März) ist mit über 1.100 Ausstellern so ausgebucht, so dass erstmals eine Leichtbauhalle für das Segment Bäckerei/Konditorei aufgebaut werden muss. Erstmals wird auch ein „Zukunftspreis“ verliehen – für Topkonzepte zur Nachhaltigkeit von Ausstattern & Zulieferern und Gastbetrieben. Erneut wird es eine „Newcomer’s Area“ geben: Ein Highlight wird hier die Servietten-Facltmaschine „Rofobox“ sein.
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Der GV-Barometer spiegelt den neuen Optimismus wider: 47 Prozent der GV-Küchenchefs (in Betrieben und Anstalten mit mindestens 300 warmen Essen pro Tag) wollen in Kochanlagen, Herde, Kassensysteme, Spülmaschinen und anderes investieren. Allerdings gehen die Planungen zum Kauf von allgemeinen Ausstattungen (Besteck, Geschirr etc.) zurück – nach 16 Prozent im Vorjahr wollen nun lediglich zehn Prozent der Küchenchefs hier Geld ausgeben. Nach erheblichen Neuanschaffungen im vergangenen Jahr ebbt der Investitionsboom ab: 43 Prozent der GV-Betriebe planen zunächst keinerlei Neuanschaffungen. Im Vorjahr waren dies noch 37 Prozent gewesen.
Die Aussagen der 306 befragten Betriebsrestaurants, Kliniken und Heime zu den Investitionsvorhaben sind allerdings mit gewisser Zurückhaltung zu sehen. Erfahrungsgemäß wird ein Gutteil der geplanten Anschaffungen storniert oder verschoben. Im vergangenen Jahr äußerten zwar 63 Prozent der Küchenchefs guten Willen zu Neuanschaffungen. Allerdings wurde dies bei 23 Prozent wieder storniert, zahlreiche Projekte verschoben oder erst einmal gar nicht terminiert.
Mehr Investitionen mit großen Budgets
Gleichzeitig sollen die Einkaufsbudgets steigen. 35 Prozent der investitionsbereiten Betriebsrestaurants planen Anschaffungen für mehr als 50.000 Euro. Im Vorjahr waren dies 25 Prozent. Bei den Heimen sind dies 42 Prozent (Vorjahr: 30%). Von wirtschaftlichem Aufschwung zeugen auch die positiven Aussagen zum Investitionsklima: 58 Prozent der GV-Betriebe bezeichnen dies als „gut“ (Vorjahr: 56%) und lediglich neun Prozent als „nicht so gut“ (Vorjahr: 23%!).
Erstaunlich ist, dass nur 51 Prozent der GV-Küchenchefs Interesse an neuen (Convenience-)Produkten bekunden; Vorjahr: 52 Prozent. Jeder fünfte Chef hat geringes Interesse an Neuheiten von F&B-Zulieferern. Bei den Produkten wird Gesundheitsorientierung und stärkere Berücksichtigung der Nachhaltigkeit ebenso erwartet wie guter Geschmack, Top-Qualität und entsprechende Optik. Bei neuen Produkten sind vor allem neue Speiseideen bei Fisch, Gemüse und Geflügel gefragt. Innovationen bei Suppen und Saucen geraten aus dem Fokus. Grundsätzlich sind die GV-Küchenchefs an eigenen Variationen interessiert – die Chance zu haben, Convenienve-Produkte zu verfeinern. Branchenbeobachter Irrgang bezeichnet dies als „Convenience minus zehn Prozent“.
Regionale Herkunft wichtiger als Bio
Für die meisten GV-Küchenchefs (57%) ist der Einkauf von Rohwaren aus regionaler Herkunft weitaus wichtiger als Bio-Lebensmittel (19%). Bei Fisch achten 44 Prozent der Chefs von Betriebsrestaurants auf den nachhaltigen Fang (MSC-Fisch). Fair gehandelte Produkte (Fairtrade) sind für nur 26 Prozent der Chefs bedeutend, Produkte mit niedriger CO2-Bilanz für nur 14 Prozent.
Bio-Qualitäten werden überwiegend (58% der Betriebsrestaurants) bei Gemüse und Salat eingesetzt. Fleisch (42%) und Fisch (32%) aus Bio-Herkunft steht aufgrund der Preisentwicklung nicht an oberster Stelle. Bio-Einkauf ist noch bei Kartoffeln (42%) und Obst (41%) ein Thema. Interessant: Bei Milch und Milchprodukten setzen nur 31 Prozent der GV-Betriebe auf Bio, bei Teigwaren gar nur 19 Prozent.
Die Erhebungen zum zehnten GV-Barometer fanden im November telefonisch unter Projektleitung von Prof. Wolfgang Irrgang (ehemals Synovate, München) im Auftrag des Internorga-Veranstalters Hamburg Messe und Congress statt. Mit der Vorstellung der Ergebnisse im Januar wird auf die jeweilige Messe eingestimmt – als PR-Instrument ein Paradebeispiel. (car.) -
MICE AG: Gabriele Schulze steigt aus
(Berlin, 19. Januar 2011) Wer sie bei Xing traf, konnte es erahnen: Gabriele Schulze verlässt nach knapp über zwei Jahren im Vorstand die Berliner MICE AG. Ihr Aufgaben in Marketing und Technologie übernimmt Vorstandskollege Marcus Wiesner. Aus einer Nebentätigkeit als Rednerin und Trainerin will sie ein eigenes Unternehmen starten. Die Marketingexpertin soll aber weiterhin ihrem alten Arbeitgeber für einzelne Projekte zur Verfügung stehen.
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Das neue Unternehmen 1 soll sich auf Wissensvermittlung und Beratung konzentrieren. „Die wichtigsten Angebote sind spannende Vorträge und Trainingsangebote. Die Themen sind zeitgemäßes Marketing, Social Media Marketing, gekonnte Onlinevermarktung und der große Bereich der Marketingautomatisierung“, so Frau Schulze.
Diese Veränderung sei möglich, weil ihre Großprojekte bei der MICE AG nun fast abgeschlossen seien, heißt es in einer Pressemitteilung. Gabriele Schulze will weiterhin als Referentin und Trainerin auf den „STB Marketplaces“ auftreten.
Frau Schulze war lange als Marketingchefin und Geschäftsführerin für Best Western in Deutschland tätig gewesen. -
Commerzbank-Studie – 2011: Boom bei Geschäftsreisen – Erholungssignale bei Urlaubsreisen
(Frankfurt/Main, 19. Januar 2011) Die Deutschen geben im Zuge des Konjunkturaufschwungs wieder mehr für Auslandsreisen aus. Das gilt vor allem für Geschäftsreisende. Dies geht aus der jüngst in Stuttgart vorgestellten Reisestudie der Commerzbank hervor. Aber auch bei den Urlaubsreisen gibt es Erholungssignale. „2011 dürfte es weiter aufwärts gehen. Bei steigenden Haushaltseinkommen und kräftig zunehmenden Investitionen dürften die deutschen Reiseausgaben im Ausland um 3,25 Prozent zulegen”, sagte Jörg Krämer, Chefvolkswirt der Commerzbank.
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Die internationale Tourismuskonjunktur profitierte 2010 erheblich von den besseren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Im Gesamtjahr 2010 sind nach Schätzungen der Welttourismusorganisation 930 Millionen Reisende in einem der 150 Zielländer angekommen. Das sind fünf bis sechs Prozent mehr als 2009. „Dabei war der Anstieg bei den Emerging Markets deutlich stärker als in den Industrieländern”, erklärte Jutta Kayser-Tilosen, Tourismusexpertin der Bank. Das laufende Jahr könnte gar zu neuen Rekordständen bei den Gästezahlen im weltweiten Tourismusgewerbe führen.
Türkei wird immer beliebter
Deutsche Auslandsreisende gaben im vergangenen Jahr schätzungsweise 59,4 Milliarden Euro für Reisen ins Ausland aus, das entspricht etwa 2,5 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Deutschland bleibt damit Reiseweltmeister vor den USA, China und Großbritannien. Verantwortlich für dieses Plus sind allerdings vor allem die Geschäftsleute. Im Einklang mit den kräftig steigenden Investitionen wuchsen die Ausgaben für Geschäftsreisen ins Ausland im vergangenen Jahr um rund 15 Prozent – nach einem Einbruch um insgesamt ein Viertel in den zwei Jahren davor.
Spanien blieb 2010 das Auslandsreiseziel Nummer eins der Deutschen, verliert allerdings seit Jahren Marktanteile. Auf den weiteren Plätzen folgten Österreich und Italien. Der Gewinner des Jahres 2010 ist aber die Türkei, wo Deutsche fast 20 Prozent mehr ausgaben als im Vorjahr. “Ägypten punktet nach wie vor mit einem großen All-inclusive-Angebot. Auch Polen und die Tschechische Republik zählen als relativ preiswerte Länder zu den Gewinnern”, so Kayser-Tilosen.
Das mit Abstand beliebteste Reiseziel der Deutschen bleibt aber das eigene Land. Schätzungsweise über 112 Millionen inländische Reisende kamen in einem Hotel, einer Ferienwohnung oder einem Campingplatz an, deutlich mehr als 2009.
Erholung pur bei den Reiseeinnahmen aus dem Ausland
Nach einer Vollbremsung 2009 stiegen die Reiseeinnahmen aus dem Ausland 2010 um gut fünf Prozent, lagen aber mit 26,1 Milliarden Euro noch unter dem Niveau von 2008 (27,1 Mrd. Euro). Wahrscheinlich sind es vor allem die Ausgaben der Geschäftsreisenden, die sich erholt haben. Sie machen fast ein Drittel aller ausländischen Reiseeinnahmen aus. Dabei sind Bewohner der Nachbarländer die eifrigsten Besucher hierzulande. Mehr als 40 Prozent der gesamten internationalen Reiseeinnahmen Deutschlands kamen von Gästen aus den Niederlanden, der Schweiz, Frankreich und Österreich.
Fünftwichtigste Urlauber sind für die deutsche Wirtschaft die US-Amerikaner. Deutschland empfing elf Prozent mehr Gäste aus den USA, was mit spürbar höheren Einnahmen einhergegangen sein dürfte.
2011: Weiteres Plus bei den Reiseausgaben im Ausland
Vieles spricht für einen weiteren Anstieg der deutschen Reiseausgaben im Ausland. „Wir erwarten, dass die Unternehmen ihr Budget für Geschäftsreisen ins Ausland nochmals deutlich ausweiten werden”, sagte Jutta Kayser-Tilosen. Auch die Verbraucher dürften 2011 mehr Geld für Auslandsreisen ausgeben. Waren sie im vergangenen Jahr noch vorsichtig, so werden sie nun mit steigenden Einkommen und sinkender Arbeitslosigkeit mutiger. Um schätzungsweise 3,25 Prozent werden die gesamten Reiseausgaben der Deutschen im Ausland steigen. Mit 61,3 Milliarden Euro dürften sie einen neuen Rekord erreichen.
Bei den Reiseeinnahmen aus dem Ausland erwarten die Volkswirte der Commerzbank für 2011 einen Anstieg um drei bis vier Prozent auf 27 Milliarden Euro. Dies läge schon wieder nahe am Allzeithoch von 2008 (27,1 Mrd. Euro).
Die Studie steht unter commerzbank.com zum Abruf bereit. -
DZT zieht vorzeitig Fazit für 2010 – Jubel in Hotellerie: +11% mehr Übernachtungen ausländischer Gäste
(Frankfurt/Main, 18. Januar 2011) „Wir nähern uns einem überaus erfolgreichen Jahresabschluss“, prognostizierte 1-Chefin Petra Hedorfer mit Blick auf die vorläufigen Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Von Januar bis November 2010 wurden bereits 56,4 Millionen ausländische Übernachtungen gezählt – ein Plus von elf Prozent beziehungsweise mehr als fünf Millionen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Im November verbuchte man bei den Übernachtungen aus dem Ausland im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Plus von elf Prozent auf 3,9 Millionen Übernachtungen. Damit schließt er nahtlos an den Oktober an.
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Auch die deutschen Gäste sorgen mit einem Wachstum von sieben Prozent bei den Inlandsübernachtungen im November für eine positive Bilanz. Für den Zeitraum Januar bis November 2010 wurden rund 303 Millionen Übernachtungen gezählt, ein Plus von zwei Prozent. Gewinner sowohl im Inlands- als auch im Incoming-Tourismus waren auch im November wieder die Städtereisen. Metropolen mit mehr als 100.000 Einwohnern konnten ein Plus von elf Prozent auf 8,5 Millionen Übernachtungen verbuchen. Ganz besonders profitiert haben die Hotels, die mit einem Zuwachs von elf Prozent punkten können. -
Gastgewerbe: Umsatz 2010 für Hotellerie und Caterer mit Zuwachs – Weiterhin Verluste in Gastronomie
(Wiesbaden, 18. Januar 2011) Doch kein so gutes Jahr? In den ersten elf Monaten musste das Gastgewerbe 2010 einen Umsatzrückgang von real -0,4 Prozent hinnehmen (im Vergleich zum Vorjahreszeitraum). Dies teilt das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) mit. Die Hotellerie verzeichnete mit real +1,3 Prozent ein leichtes Plus, die Gastronomie mit real -1,4 Prozent das zu erwartende Minus. Die Caterer waren mit dem Umsatzzuwachs von real -2,0 Prozent am besten dran.
Der Hotellerie geht weiterhin ganz gut: Im November stieg der Umsatz um real 3,2 Prozent (im Vergleich zum Vorjahresmonat). Die Gastronomie musste einen Umsatzrückgang von real -0,1 Prozent hinnehmen. Insgesamt wurden im Gastgewerbe im November 2010 nominal +4,0 Prozent und real +1,1 Prozent umgesetzt. Innerhalb der Gastronomie sank der Umsatz der Caterer um real -0,4 Prozent. Im Vergleich zum Oktober war der Umsatz im Gastgewerbe nach Kalender- und Saisonbereinigung nominal um -1,0 und real um -0,9 Prozent niedriger.
Weitere Statistiken dazu sind unter www.destatis.de abrufbar. -
Alter Meierhof Vitalhotel Glücksburg: Note „Gut“ beim anonymen Hoteltest
Professioneller Quality-Check des Fachmagazins „Top hotel“ – Wellness- und Fitnessanwendungen mit Bestnoten – Nur geringe Schwächen
(Landsberg am Lech, 15. Januar 2011) Das privat geführte 1 gilt als eine der besten Wellnessadressen in Deutschland. Im anonymen Hoteltest der Fachzeitschrift „Top hotel“ erreichte es 74 von maximal 100 Punkten und damit die Testnote „Gut“. In den Service- und Qualitätschecks der Fach-Illustrierten stehen seit 2010 auch Wellness- und Businesshotels. Die Hotelchecks werden seit nahezu 20 Jahren von erfahrenen Profitester durchgeführt. Der vollständige Hoteltest ist unter 1 abrufbar.
1Gleich beim ersten, telefonischen Kontakt wurden die hohen Erwartungen des kritischen Testers erfüllt – mit 98 Punkten wird hier ein Top-Ergebnis erzielt! Auch die Ausstattung und Lage des gebuchten Zimmers sind offenbar einladend – der Tester vergibt dafür anerkennend 89 Punkte. Im Wellnessbereich gibt es mit der nahezu ganz perfekt gelungenen Lomi-Lomi-Massage (99 Punkte!) und einem einladenden Solarium (92 Punkte) absolute Glanzleistungen.
Dagegen ist der Hoteltester mit der Gesichtsbehandlung (nur 55 Punkte) und dem Angebot der „Vitalbar“ (55 Punkte) nicht ganz einverstanden. Auch die Fitness-Offerten (Pilates-Kurs: 42 Punkte – Aqua-Fitness: 55 Punkte) erreichen ein „befriedigend“. Im Testbericht bemängelt der Autor die „nicht ausreichend abgeschirmten Ruhemöglichkeiten in der Therme und die hellhörigen Kosmetik- und Behandlungszimmer“.
Die Testergebnisse im Überblick: (max. 100 Punkte je Kriterium)
Lage / Anreise / Check-in – 85
telefonische Buchung Zimmer – 98
Tel. Buchung Anwendungen – 60
Zimmer 126 – 89
Badezimmer – 80
Zwischenreinigung – 40
Abdeckservice – 85
öffentliche Bereiche – 95
„Brasserie“ I (à la carte) – 84
“Brasserie“ II (Menü) – 79
Frühstücksbuffet – 68
„Hof-Therme“ – 80
Rezeption „Hof-Therme“ – 60
Wellness: Lomi-Lomi-Massage – 99
Wellness: Gesichtsbehandlung – 50
„Vitalbar“ – 55
Solarium – 91
Fitness: Pilates-Kurs – 42
Fitness: Aqua Fitness – 55
Check-out – 63
Gesamteindruck – 74
(100-81 sehr gut; 80-61 gut; 60-41 befriedigend; 40-21 mangelhaft; 20-0 ungenügend)
Der ausführliche Testbericht erschien jüngst in „Top hotel“ und ist in der Onlineausgabe unter 1 kostenfrei abrufbar. Die Servicechecks werden stets anonym und auf eigene Rechnung durchgeführt. Die Berichte dienen der konstruktiven Kritik und genießen im internationalen Hotelmanagement und bei Branchenexperten hohes Ansehen.
„Top hotel“ ist die renommierte Fachzeitschrift für das Hotelmanagement in Deutschland. Das Magazin erscheint zehn Mal im Jahr im Freizeit-Verlag Landsberg. Die verbreitete Auflage beträgt rund 20.000 Exemplare. Im Verbund mit dem Lebensmittel Praxis Verlag (LPV) erscheinen u.a. auch „Die KÜCHE“, „Catering inside“, „Convenience Shop“ und „Lebensmittel Praxis“. -
Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen – Urlaubsreisetrends 2011: Rekordjahr für Tourismus zu erwarten
(Stuttgart, 15. Januar 2011) Nach einem guten Jahr 2010 zeigen sich für den Tourismus 2011 noch bessere Aussichten. Vier von fünf Deutschen haben sich bereits mit der Planung ihrer Urlaubsreisen beschäftigt. Dies geht aus einem Bericht der 1 e.V. (FUR), der nun in Stuttgart vorgestelllt wurde, hervor. Der Urlaubslustindikator stieg um acht Prozent (von 51 auf 55%). Weniger Personen als im Vorjahr sehen finanzielle Barrieren, die ihnen 2011 eine Urlaubsreise unmöglich machen könnten (23%; nach 27% im Vorjahr).
Zum Jahresbeginn 2011 hat die Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen e.V. (FUR) für die CMT in Stuttgart eine erste vorläufige Bilanz des Reisejahres 2010 erstellt und die touristischen Trends des neuen Jahres ermittelt. Martin Lohmann stellte die Ergebnisse in Stuttgart vor.
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2010: Tourismus nach der Krise
Zum Jahresende wurde deutlich, dass der globale Tourismus nach der Finanz- und Wirtschaftskrise wieder auf dem Niveau des Jahres 2008 angelangt ist. Die Zahl der internationalen Gästeankünfte ist um gut fünf Prozent gestiegen (UNWTO). Ein Wachstum gab es auch beim Tourismus in Deutschland. Hier stieg die Zahl der Übernachtungen um drei Prozent auf ein Rekordhoch. Besonders dynamisch entwickelten sich dabei die ausländischen Quellmärkte (+11%; Inland +2%). Hier spielen auch Geschäftsreisende eine wichtige Rolle.
Die deutschen Reiseveranstalter haben im vergangenen Jahr gute Erträge erwirtschaftet. Die Umsatzsteigerungen (+3%) blieben hinter dem Gästeplus (+5%) zurück. Wachstum gab es in fast allen Segmenten, besonders augenfällig bei Kreuzfahrten (ca. +15%) und Türkeireisen (+15%).
Die FUR erwartet nach den vorläufigen Daten auf der Basis der RA online vom Jahresende eine Steigerung der deutschen Nachfrage nach Urlaubsreisen im Jahr 2010 und ein Volumen von rund 70 Millionen Urlaubsreisen. Für die Jahr für Jahr hohe Zahl an Urlaubsreisen spielen Konsumgewohnheiten und Konsumprioritäten eine wichtige Rolle. Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen, neben der wirtschaftlichen Aufhellung auch auf langfristige Entwicklungen (demographischer Wandel) und aktuelle Marktbedingungen (günstige Preise).
2011: Urlaubslust auf Rekordhöhe
Einerseits bestimmt die wirtschaftliche Lage bzw. deren Wahrnehmung, ob und wie die Deutschen Urlaubsreisen machen; andererseits zeigen ihre Reisen und Reisepläne, wie die Deutschen die wirtschaftliche Situation einschätzen. Und hier gehen zum Jahresanfang alle Indikatoren in die gleiche Richtung:
Nach einem guten Jahr 2010 zeigen sich für den Tourismus 2011 noch bessere Aussichten. Vier von fünf Deutschen haben sich bereits mit der Planung ihrer Urlaubsreisen beschäftigt. Der Urlaubslustindikator stieg um acht Prozent (von 51 auf 55%). Weniger Personen als im Vorjahr sehen finanzielle Barrieren, die ihnen 2011 eine Urlaubsreise unmöglich machen könnten (23%; nach 27% im Vorjahr).
Vor diesem Hintergrund erwarten die Forscher ein Rekordjahr für den Urlaubstourismus. Nicht nur die Zahl der Urlaubsreisenden nimmt zu, sondern auch die Anzahl ihrer Reisen und damit auch ihrer für Reisen aufgewendeten Ausgaben. 23 Prozent der Deutschen wollen 2011 mehr Reisen machen als im Vorjahr, 17 Prozent weniger. In den Vorjahren hielten sich diese Kennziffern regelmäßig in etwa die Waage.
Die Tourismus-Branche rechnet aus ihrer Sicht ebenfalls mit Umsatzsteigerungen, u.a. auch aufgrund moderater Preissteigerungen.
Auch weltweit ist Wachstum in Sicht. Laut UNWTO sind für 2011 Steigerungen von etwa vier Prozent der internationalen Ankünfte abzusehen, das entspräche dann einem Volumen von 965 Millionen Reisen. Angesichts der weiterhin mit Risiken behafteten wirtschaftlichen Situation kann sich diese Zukunftsperspektive natürlich rasch ändern. Die Dynamik im globalen Tourismus ist nicht in Europa zu finden, sondern vor allem in den „emerging markets“, also Ländern wie Indien, China, Russland oder Brasilien. Diese Länder haben sowohl als Quellmärkte stark wachsende Bedeutung wie auch als Reiseziele.
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Reiseziele und Reiseformen: Wie wir reisen
Die wichtigsten Urlaubsziele der Deutschen werden auch 2011 Deutschland (mit über 30% weit vorne auf dem ersten Platz), Spanien, Italien, die Türkei und Österreich sein (zusammen knapp zwei Drittel aller Urlaubsreisen). Dennoch gibt es auch hier Dynamik: Den Präferenzäußerungen der Befragten nach haben Fernziele, Mittelmeerländer und Destinationen in Skandinavien Chancen auf einen Zuwachs an deutschen Urlaubsgästen.
Allerdings wächst das Interesse an fast allen Urlaubregionen. Das zeigt eine hohe Flexibilität auf der Kundenseite, die Urlauber sind „multioptional“ und sehen in vielen Destinationen die Möglichkeit, ihre Urlaubsbedürfnisse zu befriedigen. So werden die Reiseziele immer austauschbarer, selbst wenn sie sich objektiv unterscheiden. Das gilt analog auch für die Urlaubsformen. Die Klassiker bleiben hier auch 2011 die bedeutendsten Reisearten: Strand-, Ausruh-, Natur-, und Familienferien. Wachstum ist in bislang kleineren Segmenten (Kreuzfahrt; Radreisen; Wellness, All Inclusive) zu erwarten.
Baden-Württemberg als Quellmarkt
Die Baden-Württemberger sind reisefreudig und heimatverbunden zugleich. Einerseits machen sie überdurchschnittlich viele Urlaubsreisen ins Ausland (77%; alle Deutschen: 68%), andererseits sind sie die wichtigste Gästegruppe im eigenen Land: 25% aller deutschen Urlaubsgäste in Baden-Württemberg stammen aus dem eigenen Bundesland und reisen so in der Heimat. Langeweiler sind sie deswegen nicht, sie lassen sich nicht nur von der Natur sondern auch von Städte- und Eventreisen locken.
Ausblick
Die nachfrageseitigen Voraussetzungen und die Rahmenbedingungen für 2011 für den Urlaubstourismus sind ganz hervorragend. Wir erwarten ein leicht wachsendes Nachfragevolumen. Angebot und Nachfrage werden dabei zunehmend differenzierter, die Auswahl wird für die flexiblen, „multi-optionalen“ Kunden umfangreicher. Informationen über die zahlreichen Urlaubsmöglichkeiten werden einerseits wichtiger, andererseits sind sie wegen der großen Fülle kaum zu bewältigen. Der nach wie vor harte Konkurrenzkampf verlangt Kundenorientierung sowohl im Produkt als auch in der Kommunikation. Den urlaubslustigen Reisenden kann das nur Recht sein.