(Berlin, 05. Oktober 2010) Terrorwarnung mit präventivem Charakter? Nach offiziellen Reisewarnungen aus Washington und Tokio für Europa sollen auch Warnungen vor möglichen Anschlägen in Berlin ausgesprochen worden sein. Auch das weltberühmte Adlon sei gefährdet, heißt es in Medienberichten. Wie die Fachzeitschrift „1“ in ihrer Onlineausgabe berichtet, wurden die Sicherheitsmaßnahmen im Hotel Adlon Kempinski Berlin nun verstärkt und die Mitarbeiter zu „erhöhter Wachsamkeit“ aufgerufen.
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Die Geschäftsführung stünde in engem Kontakt mit den Sicherheitsbehörden sowie den zuständigen Ministerien in Berlin, heißt es. „Laut deren Aussage bestehen keinerlei Hinweise auf ein akutes Sicherheitsrisiko für das Hotel und sein Umfeld“, so eine Pressemitteilung. Das Bundesinnenministerium habe kürzlich erklärt, dass es keine konkreten Hinweise auf unmittelbar bevorstehende Anschläge in Deutschland gebe.
Sicherheitsberater rät zu Vorsichtsmaßnahmen
Der international bekannte Hotel-Sicherheitsexperte 1 beruhigt vor übertriebenen Sicherheitsbedenken. „Man muss unterscheiden, welche Art Hotels sich im Fadenkreuz von Terroristen befinden. Große, bekannte, namhafte Hotels, das sind die sogenannten weichen Ziele und geradezu prädestiniert für Anschläge. Das kleine Stadthotel kommt nicht infrage“, so der aus dem TV als „1“ bekannte Berater. Einen hundertprozentigen Schutz könne es nicht geben – doch einige den Gästen zumutbare Sicherheitsmaßnahme könne jedes Hotel umsetzen:
· Parksituation am Hotel: Hier besteht die Gefahr, dass eine Autobombe platziert wird. Da gibt es den sogenannten Vorfahrtschutz, einen Betonpoller.
· Gepäck überprüfen, ähnlich wie man es vom Flughafen her kennt. Bei der Geiselnahme in Mumbai 2008 hatten die Terroristen Waffen und Sprengstoff ins Hotel mitgenommen.
· Warum immer in großen, renommierten Hotels absteigen? Jander: „Meine persönliche Empfehlung: Es gibt schöne, kleine Hotels in den Vororten oder ein paar Straßen weiter. Ich pflege immer zu sagen, dieses Hotel findet der Terrorist nicht …“
· Als Vorsichtsmaßnahme sollte man immer mit wachsamen Augen durch sein Hotel gehen. Schulungen zum Thema Bombendrohungen zeigen heute immer noch auf, wie sorglos viele Hotel-Mitarbeiter sind.
Author: holedo_wp_admin
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Terrorwarnungen für Deutschland: „Top hotel“: Adlon ist nicht konkret in Gefahr – Dennoch „erhöhte Wachsamkeit“
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Grand City Hotels & Resorts: Axelmannstein Hotel Bad Reichenhall legt Marke Radisson Blu ab
(Berlin/Bad Reichenhall, 05. Oktober 2010) Schon wieder eine Kehrtwende: Mit sofortiger Wirkung trennt sich das 1 (148 Zimmer) von der Marke Radisson Blu. Das Management bleibt unverändert in den Händen von Grand City Hotels & Resorts. Das ehemalige Steigenberger Hotel erst im Oktober vergangenen Jahre umfirmiert worden. Direktor Florian Meyer-Thoene, der im November 2009 angetreten war, wurde bereits wieder im Juni von Marika Schumann abgelöst.
„Das renommierte Vier-Sterne-Hotel blickt auf eine rund 100-jährige Geschichte zurück und möchte sich mit seinem traditionellen Namen als unabhängiges Haus im Stil eines klassischen Grandhotels am Markt behaupten und von seinen Mitbewerbern abheben“, so die amtierende Direktorin im Axelmannstein Hotel Bad Reichenhall, die Entscheidung. Inhaltliche Veränderungen seien mit der Markenlösung nicht verbunden, heißt es.
1 verfügt aktuell über 85 Hotels (ca. 10.000 Zimmer) in Deutschland, den Niederlanden, Belgien, Österreich und Zypern. Jährlich werden 2,5 Millionen Übernachtungsgäste verbucht. Die Hotels im Zwei-, Drei- und Vier-Sterne-Segment werden von Grand City geführt und unter der Eigenmarke Grand City Hotel oder Kettenmarken wie Radisson Blu, Mercure, Best Western, Holiday Inn und Ibis geführt -
hotel.de Preis-Leistungs-Index: Zufrieden bezahlen oder mit bitterem Beigeschmack abreisen? – Ost schlägt West
(Nürnberg, 04. Oktober 2010) Welche Erfahrungen machten Hotelgäste bei ihrem Aufenthalt? Verließen mehrheitlich zufriedene Gäste die Hotels in Deutschland und weltweit, oder blieb öfter ein bitterer Beigeschmack? Dieser Frage ging der Nürnberger Reservierungsdienst hotel.de im Rahmen seines Preis-Leistungs-Index erneut auf den Grund. Die wichtigsten Ergebnisse: Deutschland – Hotels in ostdeutschen Städten dominieren das Rennen/München neues Schlusslicht; Weltweit – Osteuropäische Städte weiterhin vorne/Paris enttäuscht mit letztem Platz.
hotel.de-Top 20-Städte in Deutschland
Abfolge: Aktuelles Preis-Leistungs-Ranging/Letztes Preis-Leistungs-Ranking
1. Chemnitz 7,92 / 1. Dresden 7,92
2. Dresden 7,89 / 2. Chemnitz 7,89
3. Halle (Saale) 7,84 / 3. Halle (Saale) 7,8
4. Leipzig 7,82 / 4. Leipzig 7,71
5. Rostock 7,53 / 5. Magdeburg 7,54
6. Erfurt 7,50 / 6. Berlin / 7,47
7. Berlin 7,44 / 7. Rostock 7,45
8. Oberhausen (NRW) 7,38 / 8. Nürnberg 7,31
9. Nürnberg 7,31 / 9. Bochum 7,28
10. Bochum 7,29 / 10. Düsseldorf 7,27
11. Wuppertal 7,26 / 11. Erfurt 7,26
12. Augsburg 7,24 / 12. Oberhausen (NRW) 7,21
13. Magdeburg 7,24 / 13. Wuppertal 7,19
14. Düsseldorf 7,22 / 14. Hannover 7,13
15. Hannover 7,19 / 15. Bielefeld / 7,09
16. Lübeck 7,09 / 16. Freiburg 7,03
17. Freiburg 7,06 / 17. München 7,02
18. Dortmund 7,059 / 18. Frankfurt am Main 7,00
19. Frankfurt am Main 7,058/ 19. Dortmund 6,98
20. München 7,05 / 20. Köln 6,96
Der Osten Deutschlands dominiert weiterhin das Ranking. Diesmal zeigten sich Hotelgäste in Chemnitz besonders zufrieden mit der Servicequalität, die ihnen seitens der Hoteliers geboten wurde. Mit einem Wert von 7,92 erreicht die kreisfreie Stadt damit die Spitzenposition, während Dresden, die Landeshauptstadt des Freistaats Sachsen, leicht abrutschte. In Halle wiederum konnten die Hotelbetreiber ihre Position halten. Stark aufgeholt hat die Hotellerie in Erfurt; in der Thüringer Großstadt hat sich das Verhältnis von gebotener Leistung und dem dafür geforderten Preis aus Kundensicht verbessert.
Während die Karnevalshochburg Köln das Ranking verließ, zog die Fuggerstadt Augsburg wieder in die Top20. Bundesweit betrachtet ist München neues Schlusslicht. Im Gegensatz zum sportlichen Erfolg der Münchner Fußballmannschaft (trotz der Entwicklung in jüngster Zeit) zeigte sich die Bayerische Landeshauptstadt im Hinblick auf den “Wettbewerb” Preis-Leistungs-Beurteilung eher schwach. Mit Verbleib in den Top 20 Deutschlands aber gewisser Maßen immer noch erstklassig.
Das Ranking nach Bundesländern
1. Sachsen 7,82
2. Sachsen-Anhalt 7,70
3. Thüringen 7,62
4. Bayern 7,56
5. Mecklenburg-Vorpommern 7,53
6. Brandenburg 7,50
7. Rheinland-Pfalz 7,47
8. Niedersachsen 7,45
9. Berlin 7,44
10. Saarland 7,33
11. Nordrhein-Westfalen 7,28
12. Baden-Württemberg 7,24
13. Hessen 7,20
14. Bremen 7,19
15. Schleswig-Holstein 6,97
16. Hamburg 6,89
Wie schon im Städteranking zu sehen, zeigt auch die Betrachtung der Gästeerfahrungen über die Bundesländer hinweg, dass vor allem Hoteliers im Osten Deutschlands solide Leistungen zu fairen Preisen boten. Doch auch in Bayern zeigten sich Gäste zufrieden. In Norddeutschland scheint aus Kundensicht eine leichte Diskrepanz zwischen Preis und Leistung im Hotel vorzuliegen.
hotel.de-Top 20-Metropolen weltweit
Abfolge: Aktuelles Preis-Leistungs-Ranging/Letztes Preis-Leistungs-Ranking
1. Prag 7,65 / 1. Prag 7,64
2. Warschau 7,63 / 2. Lissabon 7,58
3. Budapest 7,59 / 3. Budapest 7,53
4. Ottawa 7,57 / 4. Berlin 7,47
5. Berlin 7,44 / 5. Ottawa 7,42
6. Lissabon 7,43 / 6. Warschau 7,38
7. Bukarest 7,41 / 7. Wien 7,29
8. Tokio 7,26 / 8. Tokio 7,28
9. Wien 7,25 / 9. Bukarest 7,25
10. Madrid 7,19 / 10. Madrid 7,14
11. Shanghai 7,06 / 11. Shanghai 6,99
12. Istanbul 6,90 / 12. Istanbu 6,87
13. Rom 6,88 / 13. Hong Kong 6,72
14. Helsinki 6,67 / 14. Buenos Aires 6,70
15. Athen 6,64 / 15. Rom 6,70
16. Hong Kong 6,54 / 16. Helsinki 6,68
17. Buenos Aires 6,52 / 17. Athen 6,55
18. Brüssel 6,40 / 18. Brüssel 6,54
19. Zürich 6,37 / 19. Paris 6,27
20. Paris 6,28 / 20. Bern 6,27
Weltweit betrachtet konnte Prag die Spitzenposition behaupten. Nach ihrem Aufenthalt in der Goldenen Stadt zeigten die Gäste weiterhin die größte Zufriedenheit mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis der dort ansässigen Hotellerie. An der Weichsel holten die Hotelbetreiber kräftig auf. So landet die polnische Hauptstadt Warschau überraschend auf dem zweiten Platz. Und auch in Ottawa, der Bundeshauptstadt Kanadas, stieg die Qualität im Verhältnis zum geforderten Übernachtungspreis an. In Brüssel, Zürich und Paris hielt sich die Begeisterung der Hotelgäste allerdings in Grenzen. Während Brüssel sich trotz leichtem Einbruch (von 6,54 auf 6,40) auf dem 18. Rang halten konnte, bildet Paris, die “Stadt der Liebe”, nun das neue Schlusslicht. Bern hingegen ist nicht mehr im Ranking vertreten.
Zur Methodik: Übernachtungsgäste bewerten das über hotel.de gebuchte Hotel nach ihrer Abreise anhand eines Punktesystems (0 bis 10). Nebst Kriterien wie Zimmerqualität und Freundlichkeit des Personals kann hierbei unter anderem auch das Preis-Leistungs-Verhältnis beurteilt werden. “Die Gast-Bewertungen sind neben Lage, Sterneanzahl, Hotelbeschreibung und dem optischen Eindruck des Hotels ein weiteres wichtiges Orientierungskriterium, welches unseren Kunden die Hotelauswahl maßgeblich erleichtert. Dabei ist die Frage, wie der Übernachtungsgast das Preis-Leistungs-Verhältnis eines Hotels beurteilt, für die Gesamtbewertung von zentraler Bedeutung”, so Heinz Raufer, Vorstandschef der börsennotierten hotel.de AG. -
KPMG: Hotels können weiterhin mit steigenden Erträgen rechnen / Analyse belegt Zusammenhang zwischen BIP und Zimmerertrag
(Berlin, 04. Oktober 2010) Auch 2011 können Hotels in Deutschland insgesamt damit rechnen, ihren durchschnittlichen Ertrag pro Zimmer weiter zu steigern – vorausgesetzt, das Bruttoinlandsprodukt wächst wie von Wirtschaftsexperten prognostiziert. Das hat eine 1-Analyse auf Basis von Daten des Statistischen Bundesamtes und von STR Global der vergangenen zehn Jahre ergeben. Wie die Untersuchung zeigt, stellt die Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) einen zuverlässigen Indikator für die Entwicklung des Durchschnittsertrags pro Zimmer eines Hotels dar. Ein Zusammenhang zwischen BIP-Wachstum und der Veränderung von Zimmerauslastung und -preis ließ sich hingegen nicht nachweisen. Für die Jahre 2010 und 2011 erwarten Konjunkturexperten wie das ifo-Institut oder die Bundesbank ein Wirtschaftswachstum von zwei bis drei Prozent.
KPMG-Partner Gunther Liermann: “Auch ohne die Reduzierung der Umsatzsteuer auf Übernachtungsleistungen im Rahmen des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes wäre eine verbesserte Hotelperformance bei entsprechender BIP-Prognose wahrscheinlich. Der Zusammenhang zwischen BIP-Wachstum und Hotelperformance liegt zwar auf der Hand. Doch unsere Analyse belegt erstmals, dass je nach Hoteltyp und Standort unterschiedliche Zusammenhänge mit dem BIP-Wachstum bestehen. Vor allem Betriebe an Flughäfen und in Großstädten bekommen die entsprechenden Auswirkungen am ehesten zu spüren. Bei Budget-Hotels konnten wir keinen Zusammenhang nachweisen, was in diesem Segment eher eine Unabhängigkeit vom BIP nahelegt.”
Ziel der KPMG-Analyse ist es, einen wesentlichen Beitrag zur Erhöhung der Prognosesicherheit bei der Beurteilung von Hotelimmobilien zu leisten. Gunther Liermann: “Die Kenntnis der Zusammenhänge zwischen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der Entwicklung der Hotellerie unterstützt Eigentümer und Investoren von Hotels dabei, Marktchancen und -risiken besser einschätzen zu können. Darüber hinaus kann in der aktuellen Marktsituation eine höhere Prognosesicherheit in Bezug auf die Performance den Investmentmarkt für Hotelimmobilien positiv beeinflussen.” -
HOTELIER TV Exklusiv: Hoteltest mit Heinz Horrmann im Holiday Inn Hamburg
(Hamburg, 04. Oktober 2010) Freshness Day – Für mehr frischen Wind im Gastgewerbe will P&G Professional sorgen und hatte dazu den härtesten Hotelkritiker der Welt, Heinz Horrmann, in das 1 eingeladen. Ende September prüfte der international renommierte Hotelexperte – er hat bereits über 2.000 Hotels gecheckt – das Businesshotel auf Herz und Nieren. 1 berichtet exklusiv!
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Horrmann’s Fazit: “Das Holiday Inn Hamburg ist ein gut funktionierendes Tagungshotel, wo man sich auch am Wochenende wohlfühlen kann. Dreht man einen Tick am F&B-Bereich schafft man noch mehr Stadt- und Hotelerlebnis!” Horrmann übergab dem Haus einen 10-Punkte-Plan für noch mehr Qualität und Service. Das markante 382-Zimmer-Hotel startet nun eine groß angelegte Renovierung und wird künftig noch besser laufen – vielleicht auch dank Heinz Horrmann. -
Gold Inn AG – „Hotelier TV“: 3 Hotelprojekte in der Pipeline – Grand Opening des Dormero Hotel Hannover
(Hannover, 01. Oktober 2010) Weltstadtflair in Hannover: Marketingass Paolo Masaracchia begrüßte gestern abend über 250 handverlesene Gäste zum Grand Opening des 1. Das 293-Zimmer-Haus ist das jüngste Projekt der zu 50 Prozent Hans-Rudolph Wöhrl gehördenden 1-Gruppe. Im ehemaligen Maritim-Stadthotel entstand ein außergewöhnlich frisch und modern designtes Businesshotel.
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Die Gold Inn-Gruppe will nun die von Wöhrl entwickelte Hotelmarke „Dormero“ (bislang vier Hotels) weiter voran treiben. So ist für Anfang nächsten Jahres die Eröffnung eines Messehotels in Frankfurt/Main (148 Zimmer) geplant. Weitere konkrete Standorten sind in Dresden (Übernahme eines bestehenden Betriebes) und in Berlin (Stralauer Platz) geplant-. Dies gab Wöhrl im Interview mit „1“ bekannt.
Das mit viel Understatement arbeitende Dormero Hannover ist Musterhaus für eine erneuerte Markenphilosophie und Kettendesign. Kreateur ist der in Hotelplanungen internationale erfahrene Architekt Arthur Fischer. Das Vier-Sterne-Hotel bietet auch eine Weltpremiere: Von Macentix wurden erstmals Doppel-Bildschirme zum gleichzeitigen Abruf von Filmen (Hotel TV-System) und Internet (auch Skype-Videokonferenzen) eingebaut. Die Screen-Front vor dem Hotelbett erweitert das knapp bemessene Zimmer um eine multimediale Welt und wird einen neuen Standard in der technischen Ausstattung von Hotelzimmern setzen, da sind sich Experten sicher. Mehr dazu in Kürze in „1“. -
Deutsche Hotels investieren kräftig weiter
Studie „Hotel Upgrade 2010“: 80 Prozent der Betriebe setzen Modernisierungsbudgets konsequent um
(Hamburg, 30. September 2010) Gewaltiger Investitionsschub in der Hotellerie: Die zu Jahresanfang erfolgte Mehrwertsteuersenkung für Hotelübernachtungen setzte eine ungeahnte Investitionskraft in der Hotelbranche frei. Knapp 80 Prozent der Beherbergungsbetriebe starten bzw. planen Renovierungen und Erweiterungen ihrer Gästezimmer. Der größte Teil der Modernisierungen soll bis Ende März 2011 erledigt sein. Gut 50 Prozent der investitionsfreudigen Hotels packt die Erneuerung von mindestens einem Viertel ihrer Gästezimmer an. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer repräsentativen Untersuchung des auf den Außer-Haus-Markt spezialisierten Marktforschungsinstitutes The Business Target Group (BTG), Scheeßel bei Hamburg. In der Studie „Hotel Upgrade 2010“ sind die Aussagen von 350 Hotels zu den Investitionsplänen für alle Bereiche vom Gästezimmer bis zur Kaffeeversorgung zusammengefasst.
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„Moderne und komfortable Gästebetten stehen bei den Investitionen besonders im Fokus“, berichtet BTG-Geschäftsführer Thilo Lambracht. Bei über 80 Prozent der Investitionen in die Gästezimmer werden neue (bis zu 30 cm dicke) Matratzen geordert. Ebenso stark gefragt sind neue Betttextilien (79%) und neue Bettgestelle (57%). „Das moderne Hotelbett muss sich eben in punkto Komfort, Schlafgefühl und Sauberkeit stets neu beweisen – daher wird hier viel Budget aufgewendet“, so Lambracht.
In moderne Küchen- und Gartechnik investieren über die Hälfte der befragten Hotels. Rund ein Drittel ergänzt ihre Küche mit weiteren Geräten (Herde, Garstationen etc.) und zwei Drittel ersetzen die bestehenden Geräte durch neue Modelle. Im Fokus stehen Kombidämpfer (40%) und energiesparende Kühltechnik (41% der Investitionen im Küchenbereich). Weitere 32 Prozent erneuern auch ihre Spültechnik.
Das Ambiente des Restaurants ist seit jeher ein sehr wichtiges Kriterium – nicht nur bei professionellen Testessern. 68 Prozent der befragten Hotels renovieren oder modernisieren ihre Speiseräume und verschaffen dem Gast eine moderne Anmutung. Dabei stehen der gedeckte Tisch (59% schaffen neues Tischporzellan, Besteck und Gläser an) und zeitgemäße Tischtextilien (58%) im Vordergrund.
Nachdem das Tagungsgeschäft wieder anzieht, passiert auch im stark umkämpften MICE-Geschäft eine Menge. 35 Prozent der befragten Hotels bessern ihre Tagungsflächen auf. Der Großteil der Investitionen (87%) fließt in neue Tagungs- und Kommunikationstechnik.
Bei den Hotels mit Fitnessbereichen hat die Hälfte ein Budget für neue Geräte bereit gestellt. Angeschafft werden sowohl Ersatzgeräte als auch neue Fitnesstrainer.
Interessant: der Trend zum Daytime Spa ist ungebrochen. Neun Prozent aller befragten Hotels wollen bis Ende 2011 erstmals einen Wellnessbereich einrichten. Bei den Hotels, die bereits über einen Wellnessangebot verfügen, wird sowohl in die räumlichen Bedingung investiert (56 %) wie auch in neue und weitere Anwendungen (60%).
Aber auch in die Bereiche, die der Gast nicht direkt wahrnimmt wird investiert. Rund 6 Prozent wollen in modernste Gäste-Kommunikationsanlagen (Hotel-TV, WLAN) investieren und 36 Prozent setzen auf zukunftsweisende Online-Reservierungstechnologie. Auch mit umweltfreundlichen Heizungsanlagen lässt sich nicht nur Energie sparen (38%) sondern man bewegt sich dadurch auch auf dem Weg zum „Grünen Hotel“.
Die Studie „Hotel Upgrade 2010“ ist für 390 Euro zzgl. 19% MwSt. zu beziehen bei The Business Target Group GmbH, Tel. ++49 (0)4263 301 300. Weitere Infos: www.foodservice-intelligence.de/studienreports.php -
Außer-Haus-Markt Zahl des Monats – September 2010: Nur knapp 28% der deutschen Hotels setzen auch auf Social Media
Twitter, Facebook & Co. setzen sich nur allmählich durch: Lediglich 27,8 Prozent der deutschen Hotels setzen regelmäßig Social-Media-Plattformen für Marketing und PR ein. Dabei liegt Facebook (72% der Häuser mit Social-Media-Strategie) klar vorn. Aktive Netzwerkarbeit über Xing.com ist bei gerade einmal 47% der Hotels mit Affinität zur Online-PR-Arbeit ein wichtiges Thema. Den Micro-Bloggingdienst Twitter.com (Nachrichten von maximal 140 Zeichen Länge) benutzen nur rund 37 Prozent der „Social-Media“-Hotels und eigene Hotelvideos bei Youtube.de verbreiten nur etwa 22 Prozent der Häuser. Eigene Blogs sind nur bei 18 Prozent der Hotels mit Hang zu den Social-Media ein Thema.
(Quelle: The Business Target Group GmbH – Untersuchung von 565 Hotels, Juni 2010)- 1
- Top 10 Hotels, die am meisten twittern – Spitzenreiter ist das privat geführte Hansa Apart Hotel Regensburg noch vor Best Western Hotels Deutschland (Quelle: Consale GmbH / hotel-newsroom.de)
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Kampf gegen Bettensteuer: Dehoga holt laut "Top hotel" zum juristischen Befreiungsschlag aus
(Berlin/Köln, 29. September 2010) Die Bettensteuer nimmt der Hotellerie einen wertvollen Teil der jüngst gewonnen Investitionsstärke. In Köln wird die sog. Kulturförderabgabe von fünf Prozent je Hotelübernachtung ab 1. Oktober erhoben. Der Dehoga-Bundesverband will laut einem Bericht in der Onlineausgabe von “Top hotel” hier einen Präzedenzfall schaffen, um einen juristischen Befreiungsschlag mit Mustercharakter zu erreichen. Dieser soll mit einem Kölner Hotel unternommen werden.
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Dazu könnte der Kölner Hotelpartner frühestens nach drei Monaten, also Anfang Januar 2011, die Abrechnung zur Bettensteuer beim Steueramt der Stadt einreichen. Nach erfolgtem Steuervorbescheid würde dann ein Widerspruchsverfahren eingeleitet werden. Werde dies abschlägig entschieden, könne man vor dem Verwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen Klage erheben, so Rechtsanwalt Jürgen Benad vom Dehoga-Bundesverband.
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Steigenberger Akademie: Infotag zu Karriere in der Hotellerie und Tourismus
(Bad Reichenhall, 29. September 2010) Die 1 in Bad Reichenhall lädt Interessierte zu einem Informationstag ein. Am Samstag, 16. Oktober, werden von 9 bis 12:30 Uhr Inhalte der verschiedenen Ausbildungs- und Weiterbildungsprogramme vorgestellt. Hierzu zählen das einjährige Berufsgrundbildungsjahr, die zweijährige Weiterbildung zum staatlich geprüften Hotelbetriebswirt, die dreijährige Ausbildung zum Hotelökonom, die Ausbildung zum Hotel-, Restaurant- und Küchenmeister, der Ausbildereignungskurssowie die neue dreijährige Ausbildung zum Assistenten für Hotel- und Tourismusmanagement.
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Interessenten können sich über die Lehrinhalte der unterschiedlichen Programme informieren und sich in Führungen durch die Akademie ein individuelles Bild machen. Außerdem stehen Lehrer und Mitarbeiter der Steigenberger Akademie für Fragen rund um Ausbildung und Karriere in Hotellerie und Tourismus bereit.
Die Steigenberger Akademie wurde 1948 gegründet. Jedes Jahr beginnen hier rund 90 Schüler ihre Ausbildung. Berühmte Absolventen der Steigenberger Akademie sind unter anderem Sternekoch Alfons Schubeck und Dieter Jandel, der Generalbevollmächtigte der Steigenberger Hotels AG. Die theoretische Ausbildung findet in modern ausgestatteten Seminarräumen statt. Für die Praxis steht eine 200 Quadratmeter große Lehrküche mit zehn Meisterarbeitsplätzen zur Verfügung.
Die Akademie bittet Besucher um vorherige Anmeldung per E-Mail an info@steigenberger-akademie.de oder per Telefon unter 08651-9666-55.