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  • Romantik Hotels: Prix Romantik Liebold für Paul Hanny

    (Hamburg, 23. April 2012) Die Romantik Hotels & Restaurants AG zeichnete den Südtiroler Paul Hanny am 22. April 2012 in Hamburg mit dem Prix Romantik Liebold aus. Den Preis erhielt er für seine Werte orientierte Art und Weise, mit der er seit 1974 die touristische Erfolgsgeschichte von Sulden am Ortler maßgeblich gestaltete und dabei stets die Natur, Kultur und Tradition seiner Heimat im Blick hatte. Die Laudatio auf den heute 72 jährigen Paul Hanny hielt sein bester Freund und Bergsteigerlegende Reinhold Messner. Grußworte übermittelten unter anderem der Autor, ehemalige Politiker und Burda-Manager Jürgen Todenhöfer. Zu den Festgästen im Curio-Haus zählten rund 200 Romantik Hoteliers aus zwölf europäischen Ländern, hochrangige Vertreter der Branche und des öffentlichen Lebens.
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    Im Jahr 2008 rief die Hotel-Kooperation, die in 2012 ihr vierzigjähriges Jubiläum feiert, den Wertepreis ins Leben. Der Prix Liebold, benannt nach dem langjährigen Romantik Hotelier Friedwolf Liebold, wird Branchen übergreifend an Persönlichkeiten verliehen, deren Denken und Handeln von europäischen Werten geprägt ist. Frühere Preisträger sind der Hamburger Kaffeeröster Albert J. Darboven, der Extremsportler und Aids-Aktivist Joachim Franz und der Direktor der Spanischen Hofreitschule in Wien, Ernst Bachinger. Mit der Ehrung von Paul Hanny geht der Preis erstmals nach Italien. In seiner Begründung schilderte Roland Zadra, Vorstandsvorsitzender der Romantik Hotels & Restaurants AG, den Preisträger als Ausnahmeerscheinung: „Stets offen für Neues und dabei fest verwurzelt in einer Region, die für ihn Heimat bedeutet, fördert er seit nahezu vierzig Jahren einen Tourismus, der sich an Qualität orientiert und gewinnt durch seine Herzenskultur, seine innere Stärke und Haltung treue Freunde für sich und Sulden. Paul Hanny ist ein Vorbild dafür, dass man Großes leisten und dabei sich selbst, seinem Glauben und seinen Werten treu bleiben kann.“ Die mit dem Preis verbundene Geldsumme von 5.000 Euro stellt Paul Hanny zu gleichen Teilen dem Alpine Curiosa Museum und einem Himalaya Hilfsprojekt zur Verfügung.
    Der Prix Romantik Liebold ist ein Preis der Romantik Hotels & Restaurants AG, einem europaweiten Zusammenschluss von über 200 individuellen, mittelständischen Hoteliers und Gastronomen in 12 Ländern. Verliehen wird der Preis seit dem Jahr 2008 branchenübergreifend und international an Persönlichkeiten, deren Denken und Handeln von Werten wie Toleranz, Authentizität, Leidenschaft, Tradition, Kultur, Bildung, Lebensart, Verantwortung, Herzlichkeit, Gastgebertum, Freundschaft, Qualität und Gerechtigkeit geprägt ist.
    Prix Romantik Liebold – Der Preisträger 2012: Paul Hanny
    Paul Hanny wurde am 20. Juni 1940 in Naturns im Vinschgau als eines von sechs Kindern einer Bergbauernfamilie geboren. Seine Mutter, die die große Familie zusammenhielt, sieht er als sein Vorbild an. Nach der Schulzeit in Meran und Bozen und einer Lehre als Schaufensterdekorateur ging er mit 24 Jahren nach Südamerika. Die Erfahrung dieser Wanderjahre prägte sein Verständnis von Heimat und Offenheit gegenüber Fremden. Zurück in Italien versuchte er sich im Sport unter anderem als Beifahrer bei der Rallye Marokko im Jahr 1968. Nach einer Begegnung mit dem Bobfahrer Oscar D’Andrea wechselte er zum Bobsport und war Mitglied im Bobteam Italia 1.
    1974 kam er mit einem Bruder nach Sulden und erkannte, dass hier seine Bühne war, wo er sein Naturell und seine Kontaktfreudigkeit Sinn stiftend einsetzen konnte. Paul Hanny machte es sich zur Lebensaufgabe, das Bergdorf am Fuße des Ortler bekannt zu machen. Aus einem Ort mit nur wenigen Wochen Winter- und Sommersaison wurde ein Ganzjahresziel für Skisportler, Wanderer und Bergsteiger. Hanny warb für Sulden auf Tourismusmessen und entwickelte völlig neue Ideen, die für Schlagzeilen sorgten. Er kaufte die ersten Skibusse an, organisierte Ski-Test-Wochen mit Spitzensportlern zum Anfassen, importierte 1985 gemeinsam mit Reinhold Messner Yaks aus dem Himalaya nach Sulden und entwickelte eine eigene Tourismuswährung, den Sulden Tschosch.
    Neben Sulden, das für ihn Bestimmung und Lebenswerk zugleich ist, bezeichnet Hanny die Begegnungen mit Josef Hurton und Reinhold Messner als Meilensteine seines Lebens. Mit Josef Hurton, dem örtlichen Seelsorger und Gletscherpfarrer, ehemaligen Chef der Bergrettung und Mitbegründer der ersten Lawinenhundeschule Italiens, verbindet ihn die Leidenschaft, Gutes für die Menschen in Sulden zu tun. Reinhold Messner lernte er 1974 bei einem Vortrag kennen. Viele gemeinsame Erlebnisse verbinden die beiden wie die Durchquerung von Bhutan, die zufällige Anwesenheit beim Fund des Gletschermannes Ötzi 1991, aber auch die Achttausender Expedition zum Cho Oyu im Jahr 1982, bei der Hanny von einer Lawine verschüttet und erst nach drei Tagen von Reinhold Messner gerettet wurde. Als der Ausnahmebergsteiger 1986 den letzten der vierzehn Achttausender gemeistert hatte, organisierte Pauly Hanny für ihn einen Empfang, der live vom ZDF-Sportstudio übertragen wurde. 2004 eröffnete Reinhold Messner in Sulden sein viertes Messner Mountain Museum mit dem angrenzenden Restaurant „Yak und Yeti“.
    Sein besonderes Gespür für die Menschen, seine Verlässlichkeit und positive Lebenseinstellung, sein Respekt und Liebe zur Natur sowie seine Heimatverbundenheit haben Paul Hanny über Jahrzehnte hinweg zu einem Sympathieträger für Sulden gemacht. Mit prominenten Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Medien verbinden ihn langjährige freundschaftliche Kontakte. Auf Einladung von Jürgen Todenhöfer, dem ehemaligen Politiker und Burda-Manager, besuchte Michael Jackson im Jahr 2001 das Bergdorf und lernte Paul Hanny kennen.
    Jürgen Todenhöfer widmet in seinem Buch „Teile dein Glück…und du veränderst die Welt – Fundstücke einer abenteuerlichen Reise.“ Paul Hanny folgende Zeilen: „Tugend kommt von Tüchtigkeit. Man muss kein Mönch, keine Nonne, kein Heiliger sein, um nach Tugenden zu leben. Man kann auch ein fröhlicher Freund sein mein Suldener Freund Paul Hanny.“
    Prix Romantik Liebold – Der Preis für europäische Werte und Tugenden
    Die Idee
    Der Prix Romantik Liebold wird von den Romantik Hotels & Restaurants Persönlichkeiten verliehen, deren Denken und Wirken durch europäische Werte und Tugenden geprägt ist. Vorbild und Namensgeber für diesen Preis ist Friedwolf Liebold, langjähriger Romantik Hotelier, Vordenker und Wegbereiter der Romantik Hotel-Kooperation, sowie Vorstandsmitglied in maßgeblichen Organisationen von Hotellerie und Gastronomie.
    Die Kriterien
    Verliehen wird der Preis Branchen übergreifend und international an Persönlichkeiten, deren Tun und Wirken im besten Sinne europäisch und zukunftsgerichtet ist. Ihr Denken und Handeln ist geprägt durch Toleranz, Authentizität, Leidenschaft, Tradition, Kultur, Bildung, Lebensart, Verantwortung, Herzlichkeit, Gastgebertum, Freundschaft, Qualität und Gerechtigkeit.
    Die Jury
    Die Jury setzt sich zusammen aus dem Namensgeber Friedwolf Liebold, dem Romantik Vorstand Roland Zadra (Vorstandsvorsitzender) und Inge Struckmeier sowie den früheren Preisträgern.
    Der Namensgeber
    „Bildung, Kultur und Vertrauen in die Mitmenschen sind die Türen zur Persönlichkeit und Eigenstärke.“ (Friedwolf Liebold)
    Friedwolf Liebold, 1936 in Memmingen geboren, gehört zu den Persönlichkeiten mit prägendem Einfluss auf die mittelständische Hotellerie und Gastronomie. Bereits mit knapp 30 Jahren selbständig, etablierte er sich als erfolgreicher Hotelier in Zweibrücken und engagierte sich in Branchenorganisationen für die Gast- und Tafelkultur sowie den Nachwuchs. 1974 schloss sich Friedwolf Liebold mit seiner „Fasanerie“ Romantik Hotels an. Erst als Landesvorsitzender, dann als Präsident und Aufsichtsratsvorsitzender lenkte er Romantik Hotels auf den Weg zu einer der profiliertesten Hotel-Kooperationen Europas. Über Romantik Hotels & Restaurants hinaus erstreckte sich sein Wirkungskreis auf die gesamte Branche. Zwölf Jahre war Friedwolf Liebold Präsident der Gastronomischen Akademie Deutschland GAD und der Brillat Savarin Stiftung, die sich die Förderung der Tafelkultur u.a. durch die Verleihung hoch angesehener Branchenpreise zum Ziel gesetzt haben.
    Roland Zadra über Friedwolf Liebold: „Friedwolf Liebolds unvergleichliche Art, Werte zu leben und weiterzugeben, Menschen in seiner Umgebung mit Toleranz und Respekt zu begegnen, sie zu fördern und auf ihrem Weg zu unterstützen, erfüllt uns Romantiker mit hoher Achtung vor dieser Persönlichkeit, die trotz aller Anerkennung völlig bescheiden geblieben ist. Romantik Hotels & Restaurants als Zusammenschluss von über 200 individuellen, mittelständischen Hoteliers in 12 europäischen Ländern ist in dieser Form maßgeblich von Friedwolf Liebold mitgestaltet und weiterentwickelt worden. Zugleich hat er seinen Einfluss, seine Ideen und seine Tatkraft zum Wohle der gesamten Hotellerie und Gastronomie eingesetzt und seine hohen Ämter genutzt, um zukunftsorientierte Entwicklungen auf den Weg zu bringen und wertvolle Traditionen zu wahren.“
    Der Preis
    Der Prix Romantik Liebold ist mit 5.000 Euro dotiert. Die Preisträger erhalten einen Füllfederhalter aus der Graf von Faber-Castell Linie in einer Kombination aus Edelmetall und braunem Pernambuk – dem Holz der Geigenmacher – mit 18 Karat Bicolor Goldfeder. Der Füllfederhalter symbolisiert im digitalisierten Kommunikationszeitalter die Rückbesinnung auf die europäische Schreibkultur.
    Der Initiator
    Der Prix Romantik Liebold ist ein Preis der Romantik Hotels & Restaurants AG. Der Zusammenschluss individueller, mittelständischer Hoteliers und Gastronomen wurde 1972 gegründet und gehört heute zu den führenden Hotel-Kooperationen im Premium Segment in Europa.
    Prix Romantik Liebold – Die Preisträger
    6. April 2008, Neapel
    Prix Romantik Liebold 2008 für Albert Darboven, Kaffeeröster aus Hamburg
    Zur Begründung: Seit 48 Jahren lenkt Albert Darboven das traditionsreiche Familienunternehmen. Leidenschaft für sein Tun, Qualitätsdenken und hohes Verantwortungsgefühl gegenüber Kunden, Mitarbeitern und seiner Familie prägen seinen unternehmerischen Stil. Sein Auftreten und seine Haltung werden bestimmt von den hanseatischen Tugenden Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit und Respekt dem Menschen gegenüber in jeder Situation. Mit vorausschauenden Entscheidungen setzt Albert Darboven gesellschaftspolitische Zeichen und unterstützt eine Vielzahl von Projekten aus den Bereichen Sport, Soziales, Kultur und Natur.
    26. April 2009, Wiesbaden
    Prix Romantik Liebold 2009 für Joachim Franz, Extremsportler und AIDS-Aktivist
    Laudatio: Prof. Carl H. Hahn, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Volkswagen
    Zur Begründung: Bis Januar 1990 lebte der am 11. November 1960 geborene Joachim Franz das normale Leben eines Schichtarbeiters im VW Werk in Wolfsburg. Bis zu jenem Tag, an dem er sich sagte: „Ab heute alles anders!“ und zum Extremsportler wurde, der seinen Sport in den Dienst humanitärer Projekte stellte. Joachim Franz hat nicht nur mit seinen spektakulären Aktionen im Kampf gegen AIDS Zeichen gesetzt, sondern auch mit seinem persönlichen Lebensweg. Er hat gezeigt, dass jeder zunächst einmal bei sich selbst beginnen muss, und dass man mit Entschlusskraft und Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit viel bewegen kann.
    18. April 2010, Wien
    Prix Romantik Liebold 2010 für Ernst Bachinger, Direktor der Spanischen Hofreitschule, Wien
    Laudatio: KR Dipl. Kfm. Elisabeth Gürtler, Generaldirektorin der Spanischen Hofreitschule, Chefin der Hotels Sacher in Wien und Salzburg.
    Zur Begründung: Jemand wie Ernst Bachinger, der sein Leben in die Tradition dieser Institution gestellt hat, weiß, dass Bildung und Ausbildung für Mensch und Tier eine fundamentale Grundlage ist und sie nur mit Geduld, Gerechtigkeit und Toleranz zum Erfolg geführt werden kann. Er hat Verantwortung übernommen, um die Tradition dieses Kulturgutes lebendig zu erhalten. Er lebt damit die Werte, die Romantik in diesem Preis zusammenfasst und verkörpert sie auf die ihm eigene leidenschaftliche und
    gleichzeitig besonnene Weise. Wie kein Zweiter ist er dazu berufen, die gelebte Tradition der einzigartigen Institution „Hofreitschule“ dem Reiternachwuchs und Gästen aus aller Welt zu vermitteln – unter anderem als Gastgeber für über 270.000 Besucher im Jahr.
    22. April 2012, Hamburg
    Prix Romantik Liebold 2012 für Paul Hanny, Tourismusmanager von Sulden am Ortler, Südtirol.
    Laudatio: Reinhold Messner, Freund und Weggefährte
    Zur Begründung: Paul Hanny ist ein Original und eine Ausnahmeerscheinung. Mit dem Prix Liebold ehren wir einen Mann der Tat, der mit Verantwortungsbewusstsein und Leidenschaft Gäste aus aller Welt nach Sulden, in das für ihn schönste Dorf der Alpen, geholt hat. Aber Paul Hanny ist mehr als ein Macher. Er hat begriffen, dass man ein Ziel nur gemeinsam erreichen kann. Mit seiner Kontaktfreudigkeit und Verlässlichkeit hat er es stets verstanden, für Zusammenhalt zu sorgen. Stets offen für Neues und dabei fest verwurzelt in einer Region, die für ihn Heimat bedeutet, fördert er seit vierzig Jahren einen Tourismus, der sich an Qualität orientiert und gewinnt durch seine Herzenskultur, seine innere Stärke und Haltung treue Freunde für sich und Sulden. Paul Hanny ist ein Vorbild dafür, dass man Großes leisten und dabei sich selbst, seinem Glauben und seinen Werten treu bleiben kann.
    Der Laudator 2012: Reinhold Messner
    Reinhold Messner, 1944 in Südtirol geboren, bestieg bereits als Fünfjähriger in Begleitung seines Vaters den ersten Dreitausender. Nach seinem Technik-Studium arbeitete er kurze Zeit als Mittelschullehrer, ehe er sich ganz dem Bergsteigen verschrieb. Ein Leben als Grenzgänger folgte.
    Seit 1969 unternahm er mehr als hundert Reisen in die Gebirge und Wüsten dieser Erde. Er schrieb vier Dutzend Bücher. Ihm gelangen viele Erstbegehungen, die Besteigung aller 14 Achttausender sowie der „seven summits”, die Durchquerung der Antarktis, der Wüsten Gobi und Takla Makan sowie die Längsdurchquerung Grönlands. Im Gegensatz zu modernen Abenteurern geht es Reinhold Messner weniger um Rekorde als vielmehr um das Ausgesetztsein in möglichst unberührten Naturlandschaften und das Unterwegssein mit einem Minimum an Ausrüstung. Er folgte dem von Albert Frederick Mummery proklamierten „By fair means” am Nanga Parbat, Fridtjof Nansens „Ruf des Nordens” ins Packeis der Arktis und durchquerte die Antarktis über den Südpol nach einer Idee von Ernest Henry Shackleton. Den Möglichkeiten des Kommunikationszeitalters setzt er sein Unterwegssein als Fußgänger gegenüber und verzichtet auf Bohrhaken, Sauerstoffmasken und Satellitentelefon – ein Anachronismus zwar, der aber der Wildnis ein unerschöpfliches Erfahrungspotential bewahrt.
    Reinhold Messner ist vierfacher Vater. Zwischen seinen Reisen lebt Reinhold Messner mit seiner Frau und seinen Kindern in Meran und auf Schloss Juval in Südtirol, wo er Bergbauernhöfe bewirtschaftet, schreibt und museale Anlagen entwickelt. Als Kommentator im Fernsehen sowie als Vortragsredner ist er von Alpinisten, Touristikern, Wirtschaftsführern weltweit begehrt. In den letzten 15 Jahren widmete sich Reinhold Messner seinem Projekt Messner Mountain Museum (MMM) sowie seiner Stiftung (MMF), die Bergvölker weltweit unterstüzt.
    Messner erhielt zahlreiche Preise und Ehrungen, u.a. die „Patron’s Medal” der „Royal Geographic Society” für seinen Beitrag zum Bergsteigen und für die Berggebiete. Diese Auszeichnung ist eine der höchsten, die das britische Königshaus vergibt.

  • FBMA: Vizepräsident Michael Bläser und Schatzmeister Mario Pick wieder gewählt

    (Freiburg/Breisgau, 23. April 2012) In Freiburg trafen sich über einhundert Mitglieder der 1 zur 38. Jahreshauptversammlung vom 15. bis 17. April 2012. Beim Get-Together im Colombi Hotel stand die Kommunikation im Kollegenkreis im Vordergrund. Bei der Mitgliederversammlung am Montag, den 16. April 2012 im Novotel Freiburg berichteten Präsident Udo Finkenwirth und Stiftungsratsvorsitzender Michael Bläser über das Jahr 2011 und gaben eine Vorschau auf zukünftige Projekte. So wird das Projekt FBMA Dream Team, bei dem ein Nachwuchsteam die deutschen Farben beim internationalen Gastronomiewettbewerb Culinaire Malaysia vertritt, fortgesetzt und ausgeweitet. Nach dem Sensationserfolg im Jahr 2011, als das FBMA Dream Team gleich bei der ersten Teilnahme den Sieg holte, ist das erklärte Ziel für 2013 die Titelverteidigung. Für eine weitere Amtsperiode einstimmig in ihren Ämtern bestätigt wurden Vizepräsident Michael Bläser sowie Schatzmeister Mario Pick, von Moderator Peter Martin als „Mister Undercover-Boss“ mit Anspielung auf die viel beachtete RTL-TV-Doku vorgestellt.
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    Keynote-Speaker PD Dr. Michael Berner von der Rhein-Jura-Klinik und Mitglied der medizinischen Fakultät der Freiburger Albert-Ludwigs-Universität ging das heiße Eisen „Burnout“ an. Der Experte stellte die Entstehung von Burnout in den individuellen, arbeitsorganisatorischen und gesellschaftlichen Kontext. Er beschrieb Burnout als „neues Label der Starken“, vor dem nur die Prävention Schutz bietet. Seine Warnung an die Tagungsteilnehmer: „Burnout bekommt nur der, der entflammt ist, dessen Kerze an beiden Enden brennt. Es sind Ihre besten Mitarbeiter, die gefährdet sind!“
    Fritz Keller bekannte sich in seinem Vortrag zu Nachhaltigkeit und Qualität – sei es im Fußball als Präsident des Fußballbundesligisten SC Freiburg, als Winzer auf seinem Weingut Franz Keller Schwarzer Adler, in seinem Weinhandel oder in seinen Gastronomiebetrieben mit dem Sternerestaurant Schwarzer Adler als Aushängeschild. Für den Sport Club Freiburg wurde auf seine Initiative ein besonderes Cateringkonzept mit Partnern aus der Region entwickelt, das von einfachen, aber handwerklich hervorragenden Produkten bis zu feiner Küche reicht. Auf dem Weingut, das er in dritter Generation führt, hat Fritz Keller die Flächen erweitert. „Wenn ich Wein mache, dann denke ich ans Essen“, umriss er seine Philosophie. 2.500 Positionen führt er auf seiner Weinkarte und begeistert damit seine Gäste, darunter viele junge Leute, die zu Blindproben auch aus dem Ausland in den Schwarzen Adler kommen. Als weiteres Projekt stellte er die
    Edition Fritz Keller vor, die er für Aldi Süd auf den Markt bringt und mit der er die „Menschen dort abholt, wo sie stehen“. Weitere Referenten waren Mag. Thorsten Rudolph von der Hochschwarzwald Tourismus GmbH, der die Entstehung der Tourismusgemeinschaft und die Hochschwarzwald Card vorstellte. Die Veränderungen, die durch die Generation Y auf die Hotellerie zukommen, fasste Barbara Wagner vom Steigenberger Airport Hotel Frankfurt zusammen. Sie präsentierte die Anforderungen und Denkweisen der Generation Y sowohl aus Gastsicht als auch der Perspektive als Mitarbeiter und Arbeitnehmer.
    Am Montagabend wurde auf dem Weingut Franz Keller Schwarzer Adler in Vogtsburg-Oberbergen Fritz Keller von der FBMA-Stiftung mit der 1 ausgezeichnet. Bei der glanzvollen Veranstaltung gaben sich weit über 300 Gäste aus Politik, Sport, Weinwirtschaft, Hotellerie und Gastronomie sowie den Medien ein Stelldichein. „Mit Fritz Keller feiern wir die Überwindung der puritanischen Anspruchslosigkeit durch die Lebenslust“, charakterisierte der Gastronomiekritiker und Journalist Wolfram Siebeck die Leistung des Preisträgers in seiner Laudatio. Stiftungsratsvorsitzender Michael Bläser würdigte den Preisträger als authentische Persönlichkeit, die Wert auf Nachhaltigkeit, Tradition und Werte legt, aber zugleich frische Geister zulässt. Kurz, als „symbadischen” Menschen, der das lebt, was er predigt!“ Die Plakette überreichten gemeinsam Michael Bläser, der FBMA-Präsident Udo Finkenwirth und der Sprecher des Brillat Savarin-Kuratoriums, Hubert Möstl. Mit einem großen Fest, zu dem neben dem Team des Gourmetrestaurants Schwarzer Adler befreundete Winzer aus dem Rheingau und Frankreich sowie viele weitere Geschäftspartner des Preisträgers beitrugen, fand der Abend seinen Fortgang im Sinne des Namensgebers der Plakette, des französischen Schriftstellers und Feinschmeckers Brillat Savarin.

  • Neue deutschlandweite arbeitsrechtliche Seminare

    Hotelverband Deutschland (IHA), Yourcareergroup und das Anwaltsbüro Claus informieren im Juni über aktuelle Entwicklungen im Arbeitsrecht
    (Berlin/Düsseldorf, 23. April 2012) Im Juni dieses Jahres veranstaltet der Hotelverband Deutschland (IHA) in Zusammenarbeit mit der Yourcareergroup AG und dem Anwaltsbüro Claus deutschland-weite arbeitsrechtliche Seminare, die sich an Personalverantwortliche der Hotellerie, Gastronomie und Touristik richten und Entwicklungen im Arbeitsrecht beleuchten.
    Während des halbtägigen arbeitsrechtlichen Seminars erhalten die Personalverantwortlichen mit Hilfe prägnanter Praxisbeispiele, anschauliche Lösungsansätze für rechtliche Fragen aus dem Berufsalltag und werden über anstehende gesetzliche Änderungen informiert. Das Seminar unterstützt dabei, schwere, finanziell belastende Fehler zu vermeiden und erläutert rechtlich einwandfreie Vorgehensweisen wie zum Beispiel beim Abschluss eines (befristeten) Arbeitsvertrages, bei der (fristlosen) Kündigung, bei der Entgeltfortzahlung oder bei der Abmahnung. Die Teilnehmer haben zudem die Gelegenheit, sich unter professioneller Leitung mit anderen Personalverantwortlichen auszutauschen.
    Das Seminar wird gehalten von Rechtsanwalt Uwe Claus, der seit 1993 auf Rechtsangelegenheiten in der Hotellerie spezialisiert ist. Er hat in der Vergangenheit zahlreiche Vorträge vor Erfa-Gruppen oder Personalleitertagungen zu aktuellen Themen des Arbeitsrechts gehalten. Aufgrund der anschaulichen Darstellungsweise sind seine Vortrags- und Seminarveranstaltungen bundesweit sehr beliebt.
    Interessenten können auf www.ycg.de/seminare weitere Details sowie ein Anmeldeformular zur Veranstaltung downloaden.
    Termine und Veranstaltungsorte:
    Mo., 11.06.2012: Berlin Steigenberger Hotel Berlin
    Fr., 15.06.2012: München Leonardo Royal Hotel Munich
    Fr., 22.06.2012: Hamburg Barceló Hamburg
    Mo., 25.06.2012: Düsseldorf Holiday Inn Düsseldorf Airport-Ratingen
    Fr., 29.06.2012: Frankfurt/Main INNSIDE by Meliá Frankfurt-Niederrad
    Ablauf:
    14.00 – 16.00 Uhr Seminar | 16.00 – 16.20 Uhr Kaffeepause | 16.20 – 18.20 Uhr Seminar
    Teilnahmegebühr:
    149 Euro p.P. zzgl. MwSt. für Kunden der Yourcareergroup AG oder Mitglieder des Hotelverbandes Deutschland (IHA) e.V.
    179 Euro p.P. zzgl. MwSt. für Nicht-Kunden bzw. Nicht-Mitglieder.

  • AHGZ & HDV: Philip Borckenstein von Quirini gewinnt den Deutschen Hotelnachwuchs-Preis

    (Frankfurt am Main, 23. April 2012) Philip Borckenstein von Quirini (32) ist Gewinner des Deutschen Hotelnachwuchs-Preises 2012, der in diesem Jahr erstmals von der 1 (Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag, Frankfurt) und der 1 (HDV) vergeben wurde. Ziel des Preises ist es, bemerkenswerte berufliche Laufbahnen und vorbildliches Führungsverhalten zu würdigen. „Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels soll der Deutsche Hotelnachwuchs-Preis das Image der Hotellerie stärken und die Pluspunkte präsentieren – etwa die Möglichkeit, früh Verantwortung zu übernehmen“, so AHGZ-Verlagsleiter Joachim Eckert.
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    Insgesamt waren 70 Bewerbungen eingegangen, aus denen eine Fachjury drei Finalisten gewählt hat. Diese stellten sich am 21. April 2012 im Rahmen der HDV-Frühjahrstagung einer Fragerunde, in der sie unter anderem Angaben zu ihren beruflichen Zielen und ihrem Führungsverständnis machten. Der Sieger des Talentwettbewerbs wurde im Anschluss per Publikumswahl ermittelt.
    Philip Borckenstein von Quirini konnte die meisten Stimmen der anwesenden Hoteliers für sich gewinnen. Er ist Wirtschaftsdirektor im Hotel Grand Elysée, Hamburg. Der Touristikkaufmann verantwortet dort den gesamten F&B-Bereich, erstellt zudem Finanzprognosen und Budgets. Zuvor arbeitete der gebürtige Österreicher als Geschäftsführer im Seehaus an der Wedau, Duisburg. Weitere Stationen: die Intercontinental-Häuser in Frankfurt/Main, Muscat/Oman und London, außerdem das Hotel Eden Roc in Ascona, Schweiz.
    Den zweiten Platz teilen sich Franziska Steinhauser (33), Corporate Controller bei der Aldiana GmbH, Oberursel, und Thomas Kösters (34), kaufmännischer Direktor und Prokurist bei den Geisel Privathotels in München.
    Alle Finalisten wurden mit hochkarätigen Preisen gewürdigt. So erhält Philip Borckenstein von Quirini ein Stipendium für Sommerkurse an der Cornell-University inklusive Flug und Übernachtung, außerdem eine Einladung zum Hotelier des Jahres, zum Deutschen Hotelkongress der AHGZ und eine 1-Jahres-Mitgliedschaft in der HDV.
    Weitere Informationen zum Wettbewerb, zur Jury und zu den drei Finalisten finden sich unter 1.

  • Horst Schulze betreibt die besten Hotels der Welt

    TOPHOTELPROJECTS: Ausnahme-Hotelier aus Deutschland baut fünf neue Capella-Tophotels – Nachrichtendienst für Hotelprojekte (24)
    (Hamburg, 20. April 2012) Horst Schulze ist einer der wichtigsten Hoteliers unserer Zeit. Der aus Deutschland stammende Unternehmer steht wie kein anderer für die Prinzipien der Luxushotellerie und hat als langjähriger Chef von Ritz-Carlton gemeinsam mit dem weltweit renommierten Hotelkritiker Heinz Horrmann den legendären Leitsatz „We are Ladies and Gentlemen serving Ladies and Gentlemen“ entworfen und geprägt. Mit seinen Capella Hotels hat Schulze die besten Hotels der Welt geschaffen – nichts Geringeres ist sein Credo – und entwickelt laut 1, dem führenden Informationsdienstleister für internationale Hotelbau-Projekte, fünf weitere Top-Hotels und -Resorts.
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    Für seine unlängst von West Paces Group in die Topmarke Capella Hotels umfimierte Unternehmensgruppe geht Horst Schulze in seiner nunmehr jahrzehntelangen Karriere als Hotelier auf die Suche nach außergewöhnlichen Destinationen und Standorten. In Mexiko entwickelt er ein zweites Top-Resort mit nur 86 Zimmern und Suiten (TOPHOTELPROJECTS Nr. 2518); Eröffung ist für Anfang 2013 geplant. In Bangkok ist ein Top-Stadthotel mit 100 Zimmern im Bau (TOPHOTELPROJECTS Nr. 6705). In Georgtown (US-Bundesstaat Washington D.C.) wird Ende des Jahres ein Luxus-Boutiquehotel mit nur 49 Zimmern eröffnet (TOPHOTELPROJECTS Nr. 8018). In Niseko/Japan kommt Mitte 2013 ein Bergresort mit 80 Zimmern (TOPHOTELPROJECTS Nr. 3301) hinzu. Und in Sochi, wo 2014 die Olympischen Winterspiele stattfinden, wird Mitte 2013 ein 59-Zimmer-Resort (TOPHOTELPROJECTS Nr. 11992) eingeweiht.
    Horst Schulze ist ein Top-Hotelier vom alten Schlag. Er packt an, wo es geht, leitet sein neues Hotel in New York City für einige Wochen selbst und testet seine Häuser immer wieder aufs Neue. So entdeckt er bei jedem Besuch zum Beispiel im Breidenbacher Hof in Düsseldorf – das einstige Grand Hotel sollte einst ein Ritz-Carlton werden und ist nun eben ein Capella Hotel – neue Details, die zu korrigieren sind.

  • Quartalsergebnis – Boom bei Marriott: Revpar steigt weltweit um 6,8%

    (Bethesda/USA, 23. April 2012) Das erste Jahresquartal fällt bei Marriott International überaus hoffnungsvoll aus: Der Nettoumsatz fällt mit 104 Millionen Euro um 18 Prozent höher aus als im Quartal ein Jahr zuvor. Der Revpar weltweit stieg um 6,8 Prozent und die Durchschnittstagesrate um 3,5 Prozent. Darüber war selbst Marriott-CEO Arne M. Sorenson erstaunt: “Die Ergebnisse im ersten Quartal 2012 sind grandios. Wie beobachten ein starkes Wachstum bei internationalen Geschäftsreisen, Meetings und Urlaubsreisen.“
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    Marriott gibt weltweit Gas und hat derzeit 115.000 Zimmer (knapp die Hälfte außerhalb des Heimatmarktes USA) in Bau oder Umbau. Im ersten Jahresquartal kamen 3.200 neue Hotelzimmer neu auf den Markt darunter 920 Zimmer von übernommenen Hotels. Gleichzeitig treibt man bei Marriott den Aktienrückkauf voran: Bis Mitte April wurden 6,7 Millionen Aktien für rund 245 Millionen US-Dollar gekauft.
    Die Aussichten für das Geschäftsjahr 2012 sind bislang rosig: Der Revpar wird weltweit um sechs bis acht Prozent steigen, so die offizielle Prognose. Der Gesamtumsatz 2012 wird auf bis zu 1,465 Milliarden US-Dollar steigen. Die Dividende wird auf 1,58 bis 1,69 US-Dollar geschätzt.

  • Jubiläum – 40 Jahre Romantik Hotels: Umsatz steigt auf 560 Mio. Euro

    (Frankfurt/Main, 23. April 2012) Die Kooperation der Romantik Hotels & Restaurants feiert in diesem Jahr ihr 40-jähriges Jubiläum. Aus einem Zusammenschluss einiger weniger deutscher Familienunternehmen ist eine Kooperation mit mehr als 200 Mitgliedern und über 7.000 Zimmern in zwölf Ländern Europas entstanden. Dabei sind sechs der heutigen Betriebe, darunter so prominente Häuser wie das Herrmann’s Romantik Posthotel & Restaurant in Wirsberg und das Romantik Hotel zur Linde in Münster oder das Romantik Hotel zum Stern in Bad Hersfeld, von Anfang an dabei.
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    Inspiriert von der kulturgeschichtlichen Epoche orientieren sich die Hoteliers am Zusammenspiel von Verwurzelung und Neugier auf Neues und stehen so für ein Europa der Regionen, in dem „Heimat“ und „Tradition“ einen Platz hat. Das Motto des 40. Jubiläums ist „Romantik 4.0 ein Lebensgefühl – gestern, heute, morgen“ und der erste Meilenstein des Jubiläumsjahres ist die aktuelle Freischaltung der komplett neu und übersichtlich gestalteten Internetseite 1. Aktuell stehen nun fast 1,2 Millionen Links und circa 4.000 Fotos der Hotels unter den Menüpunkten Entdecken (Hotel-Informationen), Erleben (Arrangements), Erfahren (Magazin) und Schenken (Gutscheine) zur Verfügung.
    Im Mittelpunkt der Jubiläums-Aktionen steht ein kultiger Zeitgenosse, ein VW Bulli T2 aus dem Jahr 1972. In den Farben der europaweit bekannten Hotel-Marke wird er als Botschafter in den Romantik Ländern unterwegs sein und Gäste zu verschiedenen Aktivitäten einladen. Einen Überblick über die Veranstaltungen bietet in Kürze 1. Diese Website ist das ganze Jahr über eine interessante, ständig aktualisierte Informationsquelle zu Events, speziellen Angeboten, und besonderen Aktionen. Gäste und Freunde von Romantik Hotels & Restaurants können hier 40 tolle Romantik Preise – unter anderem einen 8-tägigen Romantik Urlaub und neun Romantik Wochenenden – in der Zeit bis Oktober 2012 gewinnen.
    Gesamtumsatz steigt auf 560 Mio. Euro
    Die Romantik Hotels & Restaurants meldet für das Jahr 2011 eine erfolgreiche Bilanz: So steigerte die europaweit erfolgreiche Hotel-Kooperation ihren Gesamtumsatz um sieben Prozent auf 560 Millionen Euro. Die durchschnittliche Auslastung konnte mit 67,5 Prozent bei einer vermehrten Zimmeranzahl von 7.095 auf 7.469 Zimmer stabil gehalten werden. Auch die Mitarbeiterzahl erlebte einen Anstieg um 300 auf aktuell 7.445 Personen. Über 39 Millionen Euro insgesamt wurden zudem überwiegend in die Zimmer, Gebäude und Technik sowie Gastronomie von 103 Hotels investiert. Auch im Jahr 2012 wird kräftig investiert.
    Roland Zadra, Vorstandsvorsitzender der Romantik Hotels & Restaurants, sowie Inge Struckmeier, Vorstand der Hotel-Kooperation, sind über die Entwicklung der 40-jährigen Unternehmensgeschichte sehr erfreut. „Trotz der immer wieder kriselnden Wirtschaft beweist unsere Hotel-Kooperation Standhaftigkeit und großen Zuspruch bei privat geführten Häusern in ganz Europa“, so Roland Zadra. Allein 18 neue Häuser wurden im Oktober 2011 in die Romantik Landkarte aufgenommen, darunter erstmals Spanien mit zwei Häusern auf Mallorca sowie Italien, Luxemburg, Österreich, Schweiz sowie Deutschland mit mehreren Standorten.
    Betrachtet man das Investitionsklima bei den Hoteliers, geben rund 66 Prozent der Unternehmer an, dass sich ihr Gesamtumsatz im Vergleich zum Jahr 2010 verbessert hat. Rund 59 Prozent der Hoteliers sprechen über eine höhere Zimmerauslastung, 36 Prozent freuen sich über den stärkeren Zuspruch ihrer gastronomischen Dienstleistungen. Bemerkenswert ist der Anteil der Hoteliers, die im Jahr 2011 in ihre Häuser investiert haben. So geben 85 Prozent der Hotels an, dass sie überwiegend den Aus- und Umbau der Zimmer, Restaurants und Küche sowie Gebäude und Technik finanziert haben. Vor allem in Deutschland ist dies deutlich im Zusammenhang mit der Reduzierung des Mehrwertsteuersatzes zu sehen.
    „Für das aktuelle Jahr sind wir weiterhin optimistisch“, so Inge Struckmeier. „Die Mehrheit unserer Romantik Hoteliers in Deutschland und Österreich geht von einer stabilen Entwicklung innerhalb der nächsten sechs Monate aus. Die Schweiz, Italien und die Niederlande erwarten einen leichten Rückgang. Dennoch freuen wir uns, dass die Investitionsbereitschaft auch im Jahr 2012 groß ist.“ So planen rund 76 Prozent aller Romantik Hoteliers ihre geplanten Investitionen wie gehabt durchzuführen.
    Romantik Hotels & Restaurants führt in regelmäßigen Abständen Gästebefragungen durch externe Institute durch. Die Gästebefragung durch die HTW Berlin zeigte beispielsweise, dass in den letzten Jahren neue Gäste gewonnen werden konnten, die deutlich jünger sind als die Stammgäste. So sind über 53 Prozent der Neu-Gäste jünger als 46 Jahre. Zudem haben die Neu-Gäste auch ein höheres monatliches Nettohaushaltseinkommen als die Stammgäste. Über 54 Prozent aller Befragten haben ein monatliches Haushaltsnettoeinkommen von mehr als 4.000 Euro.
    Was den Gäste-Mix betrifft, sind deutsche Gäste mit über 64 Prozent am stärksten vertreten, gefolgt von Schweizern, Engländern, Italienern und Österreichern. Auch Urlauber aus den USA, Niederlande, Frankreich und Belgien schätzen die Romantik Philosophie.
    Darüber hinaus kann ein Trend zu längeren Aufenthalten im Vergleich zur letzten Befragung beobachtet werden: Über 60 Prozent der Romantik Gäste entscheiden sich für einen Aufenthalt bis zu zwei Nächte. Knapp 24 Prozent bleiben bis zu vier Nächte in den Romantik Hotels. Immerhin 16 Prozent aller Befragten bleiben über fünf Nächte.

  • Zimmerpreise – Hotelpreisindex: Preisanstieg für viele deutsche Reiseziele erwartet

    (Berlin, 23. April 2012) Zusammen mit den Temperaturen steigen die Preise in deutschen Hotels deutlich an. Preisbewussten Reisenden ist daher noch ein spontaner Kurztrip im Mai zu empfehlen. Pünktlich zum Frühling wird auch im günstigen Berlin die Preisschraube angezogen. Das ist Ergebnis des jüngsten Hotelspreisindex, der regeömäßig von 1 erstellt wird.
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    Während im April noch für durchschnittlich 80 Euro in Berlin übernachten konnten, liegen die Preise im Juni bereits zehn Euro höher. Auch andere Urlaubsziele in Deutschland läuten jetzt das Ende der Sparsaison ein.
    Auch auf der Ferieninsel Usedom sind die Zimmerpreise im April deutlich gestiegen. Nach günstigen 74 Euro im März liegen die Preise aktuell bei etwa 100 Euro, bevor ab Juni die Preise noch einmal merklich steigen werden, wie die Hotelmarkt-Beobachter von citysam.de einschätzen. Die Insel Rügen kann diese Preissteigerung noch überbieten. Hier müssen sich Touristen in den kommenden Monaten auf eine Preissteigerung von 50 Prozent einstellen, womit der durchschnittliche Preis für eine Übernachtung ebenfalls jenseits der 100 Euro liegen wird. Daher könnte sich ein Kurztrip auf die deutschen Inseln im Mai noch einmal lohnen, bevor die Sommersaison neben Sonne und höheren Temperaturen auch die unvermeidlichen Hauptsaisonpreise mit sich bringt.
    Doch es gibt auch noch deutsche Metropolen, die den Trend nicht mitmachen und zum Sommer hin günstiger werden. Vor allem für die als teuer bekannten Städte Hamburg und München werden von Citysam positive Preisentwicklungen im Hotelsektor angegeben. Während München mit wechselnden Preisen durchschnittlich knapp oberhalb der 100 Euro Grenze pro Übernachtung liegt, unterschreitet Hamburg den aktuellen Preis von 113 Euro pro Nacht in den Folgemonaten dauerhaft. Durch diese Entwicklung entstehen sowohl im Süden als auch im Norden Deutschlands für Städtetouristen in den nächsten Monaten einladende Ziele.
    Was muss man heute zahlen wenn man in der nächsten Zeit verreisen möchte? (Durchschnittspreise für eine Übernachtung im Doppelzimmer)
    Berlin
    April: 80 Euro
    Mai: 80 Euro
    Juni: 89 Euro
    München
    April: 100 Euro
    Mai: 108 Euro
    Juni: 102 Euro
    Hamburg
    April: 100 Euro
    Mai: 104 Euro
    Juni: 104 Euro
    Usedom/Rügen
    April: 97 Euro
    Mai: 99 Euro
    Juni: 116 Euro

  • Gleich doppelter Grund zum Feiern: Die Jubiläumsausgabe der IMEX in Frankfurt geht mit einem strategisch komplett neu ausgerichteten Verbändetag an den Start

    (Frankfurt/Main, 22. April 2012) Der IMEX “Association Day” kann bereits auf neun sehr erfolgreiche Veranstaltungen mit stets steigenden Teilnehmerzahlen, viel gelobten Networking-Möglichkeiten und begeisterten Besuchern zurückblicken. Anlässlich des 10. Jubiläums der IMEX wurde die diesjährige Ausgabe des Verbändetages vom IMEX-Team und den Verbändepartnern nun auf Hochglanz poliert und strategisch völlig überarbeitet.
    Die Neuauflage bringt viele attraktive Innovationen mit sich. So geht der “Association Day 2012” mit doppelt so vielen Weiterbildungs-Events an der Start wie zuvor, die in verschiedene Themenbereiche unterteilt sind. Die Teilnehmer können sich entscheiden, welcher dieser Bereiche – zur Auswahl stehen “Meetings”, “Executive” oder “Operations” – den größmöglichen individuellen Nutzen bringt. Der Verbändetag wird bereichert durch Gastvorträge von 25 Rednern aus den Führungsriegen der größten Europäischen und Amerikanischen Verbände, darunter u.a. die “European Cancer Organisation” (ECCO), die “International Association of Public Transport” sowie die “Optical Society”.
    Neu entwickelt ist außerdem das Format der “Deep Dives”, welches den Besuchern in dreistündigen Intensiv-Seminaren einen ausführlichen Einblick in ausgewählte Themenbereiche gibt. Die “Ask the Expert” Sessions sind kostenfreie Beratungsstunden, bei denen Experten wertvolles Wissen zu Themen wie beispielsweise die Mehrwertsteuerbehandlung bzw. –berechnung weitergeben.
    Der Tag endet mit über 20 verschiedenen Round-Table Diskussionen zu Themen, die im Vorfeld von den Teilnehmern ausgesucht werden können.
    Zum IMEX Verbändetag werden wieder ca. 300 Verbändeplaner aus etwa 40 Ländern erwartet, von denen 85% hauptberuflich in den Verbänden, zumeist in Geschäftsführer- oder Direktorenfunktion, tätig sind.
    Die meisten dieser Besucher reisen im Rahmen des “Hosted Buyer Programmes” an und besuchen die IMEX Messe in den drei auf den “Association Day” folgenden Tagen.
    Carina Bauer, CEO der IMEX Group, erläutert: “Das positive Feeback auf unseren Verbändetag zeigt uns, wie wichtig es für die Verbändeplaner ist, von Zeit zu Zeit unabhängig vom Tagesgeschäft relevante Strategie-Themen und künftige Herausforderungen in größeren Zusammenhängen zu beleuchten. Unser diesjähriges Programm besticht durch seine Vielseitigkeit: Neben vielen strategischen Einheiten wie beispielsweise “Generating New Revenues” wird es auch eine Reihe von wertvollen Expertenvorträgen und Workshops zu Spezialthemen geben. So erhalten die Teilnehmer des interaktiven Workshops “Managing your roomblocks” fundiertes Know-How rund um die Verhandlung und Ausgestaltung von Zimmerkontingenten, die Sessions “Online Learning” und “Sustainability” geben viele praktische Anknüpfungspunkte, die schnell und einfach für die eigenen Organisationen genutzt werden können.
    Der “IMEX Association Day” findet im Congress Center der Messe Frankfurt am Montag, den 21. Mai statt.
    Das Programm startet mit einem Networking-Lunch, bei dem bereits erste wertvolle Kontakte geknüpft werden können. Anschließend stehen in jedem der drei neuen Themenfelder jeweils zwei verschiedene Seminare zur Verfügung.
    Eine der “Deep Dive Sessions” wird von der ASAE (The Center for Association Leadership) zum Thema “Managing Through Change” innerhalb des “Executive Track” durchgeführt. Moderiert wird die Session von Brian Riggs, Vice President of Association Headquarters, Inc., unterstützt durch die Redner Robin Lokerman, CEO Institutional Division, MCI Group, Peter O’Neil, CAE, Executive Director, American Industrial Hygiene Association, Robert Waller, CAE, President, Association Headquarters, Inc und Patrizia Lucca, AIM International.
    Globaler geht es nicht: “Virtual speakers” live aus Chicago
    Innerhalb des “Meeting Track” wird die PCMA die Vor- und Nachteile von “Hybrid Meetings” in der Session “A Practical Look at Harnessing the Power of Technology to Drive Event Success” vorstellen. Moderiert wird der Vortrag von Sherrif Karamat, CAE, Chief Operating Officer, PCMA in Frankfurt, unterstützt von den – live aus Chicago zugeschalteten – “virtuellen Rednern” Deborah Sexton, FASAE, President & CEO, PCMA und Michael Doyle, Executive Director des Virtual Edge Instituts.
    Die Session “Collaborative Curation” innerhalb des “Operations Track” wird präsentiert von Benita Lipps, Head of Conferences Unit for the European Science Foundation sowie Helga Severyns, Senior Director der UITP. In dieser Einheit geht es um die optimale Aufbereitung und Auswertung der zunehmenden Datenmengen, mit denen sich Verbände konfrontiert sehen.
    Die Session “Entering New Markets – The Keys to Success in China” gibt einen fundierten und themenfokussierten Einblick in die Herausforderungen unseres dynamischen globalen Marktplatzes und wird moderiert von Jennifer Salsbury, Senior Director Sales and Marketing, China National Convention Center und Kristin K. Mirabal, CMP, Director Global Programs, The Optical Society.
    Dazu Bauer: “Wir freuen uns sehr über unser das neu entwickelte Programm unseres diesjährigen Verbändetages. Diese Veranstaltung liegt uns sehr am Herzen und nimmt einen großen Stellenwert innerhalb unseres Aus- und Weiterbildungsprogrammes ein. Die Besucher dürfen sich in diesem Jahr auf eine ganz besondere – mit Inhalten und Mehrwerten gespickte – Veranstaltung freuen.“
    Auch in diesem Jahr mündet der Verbändetag mit seiner intensiven Wissensvermittlung in einem Networking-Event. Die Abendveranstaltung steht allen Ausstellern offen, die Mitglied in einem der organisierenden Verbände sind: ICCA, AIPC, IAPCO, PCMA, ESAE, ASAE, IAEE, DMAI.
    Dieser Abend-Event, zu dem wieder ca. 900 Personen erwartet werden, hat sich zum „in-offiziellen Startschuss“ für die IMEX entwickelt und leitet die nächsten drei Messe-Tage voller Networking und Geschäftsmöglichkeiten ein. Die diesjährige Abendveranstaltung findet im Westin Hotel in Frankfurt statt. Verbändeplaner können den Verbändetag entweder im Rahmen des „Hosted Buyer Programmes“ besuchen oder sich als Besucher unter: registrieren.

  • Marriott International: Karrieretage für Nachwuchs-Hoteliers in Hamburg, Heidelberg und Wien

    (München/Köln, 22. April 2012) Die persönliche Zukunftsplanung junger Nachwuchskräfte bei einer Hotelkette mit 85-jähriger Erfolgsgeschichte steht bei den Marriott Career Days im Vordergrund. Im Mai und Juni starten die ersten drei von insgesamt fünf Veranstaltungen in diesem Jahr. Bewerber tauchen in die bunte und spannende Marriott-Welt ein – an Informationsständen zu allen Arbeitsbereichen im Hotelbusiness, mit Hilfe von interaktiven Food & Beverage-Stationen bis hin zu einer direkten Online-Bewerbung über iPad. Interessierte Nachwuchs-Hoteliers können sich im Voraus registrieren, Termine mit Ansprechpartnern vereinbaren oder spontan das Gespräch vor Ort suchen.
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    Am 12. Mai 2012 im Heidelberg Marriott Hotel, am 8. Juni 2012 im Hamburg Marriott Hotel und am 23. Juni 2012 im Wien Marriott Hotel jeweils von 10:00 – 17:00 Uhr stehen Personalleiter, General Direktoren und Area Direktoren aus Zentraleuropa für Fragen und weitere Informationen über Karrierechancen bei Marriott Hotels & Resorts zur Verfügung.
    Auch für das kulinarische Wohl der Teilnehmer ist gesorgt. All denjenigen, die sich vorab über die eigens eingerichtete Website registriert haben, wird die Chance geboten, im „Interview Corner“ direkt vor Ort ein Bewerbungsgespräch zu führen.
    Weitere Termine 2012:
    8. Oktober 2012 im München Marriott Hotel
    22. Oktober 2012 im Köln Marriott Hotel
    Interessierte können sich über folgenden Link registrieren: . Für Fragen oder weitere Informationen steht Bewerbern eine E-Mail-Adresse zur Verfügung: Central.Europe.Careerdays@Marriott.com.