(Berlin, 03. August 2010) Knapp ein Jahr vor der Eröffnung des ersten Waldorf Astoria Hotels in Deutschland sind wichtige Weichen gestellt: Hilton Worldwide ernannte Friedrich W. Niemann zum General Manager des mit Spannung erwarteten Weltklasse-Domizils, das im September 2011 in Berlin eröffnet wird. Der ausgewiesene Kenner der internationalen Luxushotellerie wird seine Aufgabe am 1. September 2010 übernehmen. Friedrich W. Niemann ist seit vielen Jahren für Hilton Worldwide tätig – die letzten fünf Jahre als General Manager des Athenee Palace Hilton Bucharest in der rumänischen Hauptstadt. Zu seinen ersten Aufgaben in Berlin zählt die Entwicklung von Personalkonzepten und –strategien für das neue Haus.
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„Es ist für mich eine große Ehre, dieses international beachtete Vorzeige-Projekt zum Erfolg zu führen“, erklärt Friedrich W. Niemann. „Waldorf Astoria ist nicht nur das Synonym schlechthin für Luxus und Eleganz – das Berliner Haus wird auch das erste neu erbaute Domizil der Hilton-Luxusmarke in ganz Europa sein. Unser Ziel ist klar: Wir werden dem prestigereichen Erbe des legendären Flaggschiffs an der Park Avenue in Manhattan gerecht werden und darüber hinaus neue Maßstäbe setzen.“
Friedrich W. Niemann verfügt über ein Diplom in Tourismus Betriebswirtschaft und einen MBA-Abschluss der Reims Business School. Im Laufe seiner Karriere besetzte er führende Stellungen, unter anderem bei Kempinski – zuletzt als Generaldirektor des Kempinski Hotel Fürstenhof in Leipzig. Anschließend wechselte er zur Weltmarke Hilton: Er wurde Direktor des Hilton Munich City, übernahm dann die Position des General Managers im Hilton Sofia und ging schließlich nach Bukarest. Neben zahlreichen Ehrenämtern war Friedrich W. Niemann von 2007 bis 2010 außerdem als Vize-Präsident der amerikanischen Handelskammer in Rumänien tätig, dem rumänischen Arm der Non-Profit-Organisation American Chamber of Commerce.
Das neue Waldorf Astoria Berlin: Das Fünf-Sterne-Plus-Hotel ist Teil des Projekts Zoofenster, das den gesamten Westteil der Berliner City aufwerten und beleben soll. Mit 231 Zimmern und Suiten wird das Luxusdomizil 15 Etagen des insgesamt 32-stöckigen Wolkenkratzers aus Naturstein und Glas belegen, der zwischen Bahnhof Zoo und der Gedächtniskirche an der Hardenbergstraße entsteht.
1 ist das führende, weltweit aktive Hotelunternehmen mit einem Angebot von Luxushotels und Resorts über Apartments für den Langzeitaufenthalt bis hin zu Hotels im mittleren Preissegment. Seit mehr als 91 Jahren bietet die Gesellschaft Geschäfts- und Urlaubsreisenden höchste Qualität in puncto Unterkunft, Service, Komfort und Preis-Leistung. In allen Marken verwirklicht Hilton Wordwide sein erklärtes Ziel, den Aufenthalt der Gäste zu einem außergewöhnlichen Erlebnis zu machen. Zum Portfolio gehören mehr als 3.500 Hotels in 81 Ländern unter den Marken Waldorf Astoria Hotels & Resorts, Conrad Hotels & Resorts, Hilton, Doubletree, Embassy Suites Hotels, Hilton Garden Inn, Hampton Inn & Suites, Homewood Suites by Hilton, Home2 Suites by Hilton und Hilton Grand Vacations. Außerdem führt die Gesellschaft das Weltklasse-Bonus-Programm Hilton HHonors.
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Von Bukarest nach Berlin: Friedrich W. Niemann wird zum 1. September 2010 General Manager des ersten Waldorf Astoria Hotels in Deutschland
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iPhone und iPad werden zur Hotel-Reservierungszentrale – GIATA mit Tipps für mehr Erfolg im digitalen Direktvertrieb
(Berlin, 04. August 2010) So sieht modernes Hotelmarketing aus: Mit einer eigenen Applikation von 1 präsentieren sich immer mehr Hotels gekonnt in der mobilen Welt des Internet. Das Berliner Unternehmen für Travel Technology konnte nun Privathotels wie das Residenz Hotel Berlin, das Excelsior Hotel Berlin, das Hotel Burg Wernberg, das Parkhotel Heidehof Conference & SPA Resort oder das Best Western Premier Castanea Resort Hotel Lüneburg/Adendorf als neue Kunden gewinnen. „Die individuellen Hotel-Apps sind eine sinnvolle Ergänzung zu Hotelsuch-Apps, generieren wertvolle neue Gästekontakte und bringen selbstverständlich auch weitere Zimmerreservierungen“, sagt Vertriebsmanager 1.
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Apps für moderne Smartphones wie das iPhone oder Tablet PCs wie das iPad von Apple haben sich längst als neue Hotel-Reservierungszentrale hervor getan. „Das Angebot an Hotel-Apps steigt täglich und die Zahl an Hotelreservierungen steigt entsprechend stark an“, berichtet Jarugski. Etliche große Hotels, darunter auch prominente Luxushäuser und international bekannte Ferienresorts sowie kleinere, privat geführte Hotels haben bei GIATA ihre eigene App bestellt. Ab nur 99 Euro pro Monat verfügt ein Hotel über eine eigene Präsentation im App Store von Apple.
Jarugski gibt nützliche Tipps zum erfolgreichen Umgang der eigenen Hotel-App im digitalen Direktvertrieb:- Zimmerbuchungen: Die Gäste oder Stammgäste erhalten bei allen direkten Zimmerbuchungen unter Nennung des in der AppCard hinterlegten iPhone-Buchungscodes einen Rabatt, z.B. von zehn Prozent. Beim Check-In muss der Gast sein iPhone mit der in der App automatisch enthaltenen AppCard einfach nur vorzeigen. “Mit diesem Anreiz sichern Sie, dass Ihre App auch zukünftig auf dem iPhone Ihres Gastes installiert bleibt”, so Jarugski.
- Konsum im Hotel: Die Gäste erhalten beim Vorzeigen der AppCard an der Bar, im Wellnessbereich, im Restaurant oder bei Kooperationspartnern einen Rabatt in Höhe (z.B. 10%) auf die angebotenen Leistungen – dadurch binden Sie den Kunden an Ihr Haus.
- Informationen: Die Gäste haben alle wichtigen Informationen mobil parat. Firmengäste sehen das aktuelle Tagungs- und Kongressprogramm und Privatreisende nutzen den umfassenden Reiseführer mit Karten und Wettervorhersage. Zudem steht die komplette Hotelbroschüre auf dem iPhone digital zur Verfügung.
- Überraschungseffekt: Mit der integrierten Push-Funktion werden die Gäste beim Hotelaufenthalt über Neuigkeiten im Hotel informiert und mit Special-Angeboten überrascht. Auch eine Bewertungs- und Empfehlungsfunktion ist integriert.
“Wir versprechen uns von unserem eigenen ‘Castanea Resort App’ noch mehr Möglichkeiten mit unseren Gästen und Kunden bequem und mobil sowohl vor Ort als auch in deren Heimat zu kommunizieren. Die mobile Kommunikation wird unserer Einschätzung nach in den nächsten Jahren weiter stark anwachsen”, so Peter Klaus Müller, Direktor des 1.
Dazu Privathotelier Ralf Gronbach, Direktor des 1: „Als erstes Hotel unter privater Leitung verfügt das Berliner Boutique Hotel Residenz über eine eigene App und bietet seinen Gästen ab sofort diesen zusätzlichen kostenlosen Service an. Anfragen und Buchungen können zukünftig bequem über iPhone oder iPad erfolgen. Serviceorientierte Gastlichkeit, ein stilvolles Jugendstil Ambiente in einem Denkmal geschützten Gebäude unmittelbarer am Kurfürstendamm in Verbindung mit moderner Technologie beschreibt das Konzept der Hotelleitung.“
„Als besonders attraktiv hat sich der Push-Service erwiesen“, so Jarugski. Den Nutzer der Hotel-App können mittels eines ausgeklügelten Info-Systems attraktive Arrangements oder Rabattgutscheine zugeschickt werden. „Damit wird die gesamte Palette des Marketingprinzips AIDA – Attract, Interest, Desire, Action – abgedeckt“, verdeutlicht der Hotelmarketing-Experte. Die neue Anwendung begeistert technikaffine Nutzer, der Push-Service weckt Interesse an einer Hotelofferte, die multimediale Präsentation des Hauses lässt Urlaubsgefühle aufkommen und der AppCard Bonus und die einfach gehaltene Reservierungsfunktion verleiten zu einer Verfügbarkeitsanfrage. Screenshots zur Ansicht: 1.
GIATA berät Hotels auch in allen komplexen Fragen des elektronischen Vertriebs. Als langjähriger Partner der führenden Tourismusunternehmen verfügt das Berliner Technikunternehmen über hervorragende Verbindungen und besticht durch die hohe Kompetenz in der Reisewelt im Internet, CRS und GDS. Vielen Hoteliers ist GIATA durch den tausendfach genutzten „Mobile ITB Guide“ bekannt. Die App für die weltweit größte Reisemesse wurde im zweiten Jahre in Folge von GIATA bereit gestellt.
Die GIATA GmbH wurde 1996 in Kassel gegründet und hat heute mit über 160 Mitarbeitern ihren Hauptsitz in Berlin. Gesellschafter sind drei Privatpersonen aus Deutschland sowie die Sabre-Holdings (Dallas/USA). GIATA ist international als Digital-Content-Lieferant für Reiseangebote touristischer Leistungsträger gefragt. Zu den mehr als 18.000 Kunden gehören namhafte Unternehmen wie TUI, Thomas Cook, Hotelopia, ITS, FTI, Alltours, Öger Tours, Expedia, Opodo und Lastminute.com. Zudem sorgt GIATA für Verteilung von Bild- und Textdaten der von den Veranstaltern vertriebenen 220.000 Hotels via Internet in über 18.000 Reisebüros, in allen namhaften CRS/GDS (Amadeus, Sabre, Worldspan, Galileo) sowie allen relevanten Internet-Booking Engines und namhaften Reiseportalen. Seit November 2006 bietet GIATA über 34.000 Hotelbschreibungen (Fließtexte in acht Sprachen) sowie Fact-Sheets (in weiteren 22 Sprachen) und Hotelbilder via XML an. Der „Multilingual Hotel Content“ wird zum Beispiel auf hotelopia.com präsentiert. -
Kriterien der G-Klassifizierung werden an Markterfordernisse angepasst
Arbeitsgruppe aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nimmt Modernisierung der Klassifizierungskriterien für Gästehäuser, Gasthöfe und Pensionen in Angriff
(Berlin/Berchtesgaden, 14. Juli 2010) Fünf Jahre nach Markteinführung der Deutschen Klassifizierung für Gästehäuser, Gasthöfe und Pensionen („G-Klassifizierung“) trafen sich am Anfang Juli 2010 in Berchtesgaden Vertreter der Dehoga-Landesverbände, des Hotelverbandes Deutschland (IHA), des Deutschen Tourismusverbandes (DTV), der Wirtschaftskammer Österreich – Fachverband Hotellerie, von Hotelleriesuisse und der Tourismusregion Berchtesgadener Land als Gastgeber, um routinemäßig die Klassifizierungskriterien an sich verändernde Gästeerwartungen anzupassen. Bundesweit sind derzeit bereits rund 800 Gästehäuser, Gasthöfe und Pensionen mit G-Sternen offiziell klassifiziert und im Internet über 1 aufrufbar.
„An diesem Arbeitstreffen zur G-Klassifizierung nahmen erstmals auch Vertreter unserer österreichischen und schweizerischen Partnerverbände teil, um wie bei der Hotelstars Union Synergien und gemeinsame Vermarktungspotenziale auszuloten“, freut sich Markus Luthe, Hauptgeschäftsführer des Hotelverbandes, über eine sich abzeichnende internationale Perspektive auch für die „kleine Schwester“ der Hotelklassifizierung.
Bei der Fortentwicklung der Kriterien zeichnet sich insbesondere eine Vertiefung in den Bereichen Schlafkomfort, Wellness und Qualitätsmanagement ab, um den Anforderungen der Gäste auch zukünftig gerecht zu werden. Analog den Kriterien der Hotelklassifizierung wird auch die G-Klassifizierung die sich durch das Internet wandelnden Gästeerwartungen zukünftig noch stärker abbilden. Die neuen Kriterien sollen nach dem jetzigen Fahrplan und der innerverbandlichen Abstimmung zum 1. Januar 2011 in Kraft treten und für Transparenz auf dem Markt der Gasthöfe, Gasthäuser und Pensionen sorgen.
Die G-Klassifizierung wurde zum 1. Juli 2005 vom Dehoga-Bundesverband eingeführt und bietet den Gästen eine verlässliche Orientierungshilfe. Sie wendet sich an Betriebe, die über mehr als acht Gästebetten, aber nicht mehr als 20 Gästezimmer verfügen und keinen Hotelcharakter aufweisen. Die Bewertung gilt jeweils drei Jahre und wird durch strenge und regelmäßige Kontrollen abgesichert. -
GfK Travel Insights: Reiselust der Deutschen nimmt zu
(Nürnberg, 05. August 2010) Die Deutschen sind reisefreudig wie nie zuvor. In keiner Sommersaison der vergangenen Jahre lagen die Umsätze mit gebuchten Reisen höher. Gesunkene Preise für Urlaubsreisen stützen das Buchungsverhalten. Dies ist Ergebnis einer aktuellen Touristikstudie der 1 (GfK, Nürnberg).
Die Reisebüros in Deutschland haben die Wirtschafts- und Finanzkrise offenbar überwunden. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen sie für die laufende Sommersaison ein Umsatzplus von sechs Prozent. Die meisten Buchungen entfallen in diesem Jahr auf Urlaubsländer am Mittelmeer. Die Türkei und Ägypten sind hier stark nachgefragt während Griechenland und Portugal Buchungsrückgänge verzeichnen. Wachstumsstark im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zeigen sich auch Fernreisen mit einem Zuwachs von elf Prozent.
Die in diesem Jahr niedriger ausfallenden Urlaubspreise hat die Reisefreudigkeit der Deutschen positiv beeinflusst. Der durchschnittlich gezahlte Preis für den Sommerurlaub liegt mit 664 Euro pro Person bei annähernd derselben Aufenthaltsdauer 2,8 Prozent unter dem Vorjahr. Deutlich preisbewusster sind hingegen kurzentschlossene Urlauber. Sie geben im Vergleich zu allen Reisenden fast ein Drittel weniger aus. Zudem fällt der Aufenthalt zwei Tage kürzer aus. Besonders günstige Last-Minute-Reisen sind derzeit nach Griechenland, Thailand oder Portugal erhältlich. Hier lagen die Ausgaben pro Nacht und Person zuletzt um mehr als zehn bis zu fast 25 Prozent unter denen des Vorjahres. Für Urlaubsländer wie Ägypten, Malediven und Kroatien zahlen deutsche Urlauber zurzeit dagegen deutlich höhere Preise als im vergangenen Sommer.
Griechenland kämpft mit Preisnachlässen gegen die durch die Krise im Land verursachten Einbrüche im Tourismus. Zwar liegen die Urlaubsbuchungen im deutschen Markt unverändert unter dem Vorjahresniveau, doch ist die Talsohle durchschritten. Die politischen Unruhen in Thailand und die Ölkatastrophe in den USA haben sich bisher nicht auf die Buchungszahlen in Deutschland ausgewirkt.
Balearen führend bei Last-Minute-Reisen
Bisher wurden für die diesjährige Sommersaison ähnlich viele Last-Minute-Reisen gebucht wie im Vorjahreszeitraum. Top-Reiseziel für Kurzentschlossene sind dank der guten Fluganbindung nach wie vor die Balearen. Fast jeder Fünfte verreist kurzfristig dorthin, bevorzugt nach Mallorca oder Ibiza. Ebenfalls attraktiv für Spontanurlauber sind die kanarischen Inseln. Insgesamt entwickeln sich allerdings spanische Ferienregionen in diesem Sommer bislang leicht rückläufig, was aber durch das gute Last-Minute-Geschäft noch ausgeglichen werden kann. Die Türkei gewinnt als zweitstärkstes Urlaubsland in diesem Segment Marktanteile hinzu, allerdings nicht so stark wie mit längerfristig geplanten Reisen. Beliebte Reiseländer für Spontanurlauber sind außerdem Deutschland und Italien mit einem Umsatzanteil von 7,3 beziehungsweise 5,3 Prozent. Andere nah gelegene Ziele wie Frankreich, Niederlande und Polen werden im Reisebüro in diesem Sommer stärker als in der letzten Saison nachgefragt. Hält die Entwicklung bei den Last-Minute-Reisen an, könnte die laufende Sommersaison für die Reisebüros in Deutschland mit einem Umsatzrekord enden.
Gelungener Start in die Wintersaison
Vielversprechend sind derzeit bereits die Vorausbuchungen für die kommende Wintersaison 2010/2011. Das Umsatzplus beträgt bis Juli im Vergleich zum Vorjahr sieben Prozent. Damals haben sich die Deutschen allerdings zurückhaltender verhalten. Aber auch im Vergleich zum starken Jahr 2008 schlägt noch ein Plus von vier Prozent zu Buche. Bei den Frühbuchern sind in diesem Winter Ziele im östlichen Mittelmeer (+16%) und Fernreisen (+5%) bevorzugte Reiseregionen. Urlaubsorte im eigenen oder in nah gelegenen Ländern weisen eine stabile Nachfrage auf (+2%). Lediglich die Länder im westlichen Mittelmeerraum haben das Umsatzniveau des Vorjahres bislang noch nicht erreicht.
Die Auswertungen von GfK Travel Insights, dem Tourismus-Vertriebspanel der GfK Retail and Technology, basieren auf den Buchungsdaten von rund 1.200 Reisebüros, die den stationären Vertriebsmarkt in Deutschland repräsentativ abbilden. Durchschnittlich 340.000 Buchungssätze dieser konstanten Stichprobe gehen monatlich an die GfK. Hochgerechnet auf den Gesamtmarkt erlau¬ben die Auswertungen von GfK Travel Insights verlässliche Rückschlüsse auf das Buchungs- und Reiseverhalten der deutschen Urlauber. Trends und Entwicklungen im touristischen Markt sind zeitnah nachvollziehbar. Die aktuellen Daten beziehen sich auf Auswertungen der Buchungsinformationen bis Mitte Juli. Aussagen sowohl zur Sommersaison 2010 (Mai bis Oktober) sowie zur kommenden Wintersaison 2010/11 (November bis April) stellen Momentaufnahmen dar. -
TV-Edutainment für Hoteliers – Hotelberater Ulrich Jander baut mit Fernsehdrehs den Bereich Service- und Qualitätsberatung aus
(Rüsselsheim, 05. August 2010) Mit Sicherheit mehr Service: Der international bekannte Hotelberater Ulrich Jander zeigt immer mehr Hoteliers auf, wo Schwachstellen liegen. Nicht nur bei der Sicherheit, sondern nun auch im Servicekonzept. Initiiert durch etliche TV-Auftritte bei RTL und Kabel 1 fragten immer mehr mittlere und große Hotels nach Beratung im Umgang mit den Gästen nach. „Auch ein namhafter Tagungsveranstalter greift auf unser Know-how mit 20 Jahren Erfahrung in der Hotelberatung zurück“, berichtet Jander. So hat er sein Unternehmen 1 in Zusammenarbeit mit der 1 um die Hotelqualitäts-Beratung erweitert.
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„Der härter werdende Wettbewerb verlangt von immer mehr Hoteliers, sich Kompetenz und Hilfe von außen zu holen“, so Jander. Man müsse mehr bieten als eine Schlafstätte für die Nacht oder etwas Gutes zu essen. „Ein besonderes und sicheres Wohngefühl, ein außergewöhnliches Erlebnis oder eben einfach Heimeligkeit durch zuvorkommende Betreuung – das ist die Erfolgsformel für die Hotellerie“, weiß Jander.
Zum Beratungskonzept gehört eine genaue Analyse der Betriebsabläufe, Prüfung des Sicherheitskonzeptes und Unterstützung bei der Beantragung von Fördermitteln. „Für Investitionen und Modernisierungen bleibt oft wenig finanzieller Spielraum“, sagt Jander. Doch schon mit geringen Mitteln lässt sich oft viel erreichen. So könne man mit kleinen Accessoires dem Restaurant oder Terrasse ein neues Gesicht geben. Und manchmal ist weniger mehr: Bei einem Hotel riet Jander, den rosafarbenen Betonring (!) auf der Terrasse zu entfernen. „Das war ein echter Stein des Anstoßes, denn der Techniker hatte schlichtweg die falsche Farbe verwendet.“
Service, Qualität und Sicherheit in Hotels – wie man die Betriebsblindheit ablegt und das eigene Haus aus der Sicht des Gastes analysiert, zeigt Ulrich Jander mit einer Sendereihe im eigenen Videokanal „1“ auf. In Kooperation mit „1“, dem neuen TV-Kanal für das Hotelmanagement, werden Hotels in punkto Sicherheit und Arbeitsqualität ausführlich getestet. „Wir schaffen ein reales Bild der Hotellerie“, berichtet Jander. Im Wechselspiel mit Mystery Checks für große TV-Sender wie WDR, RTL oder Kabel 1 werden hier ausführliche Hotelbegehungen durchgeführt – und das Hotelteam zur Rede gestellt. „Als Partner der Hotellerie bietet wir mit ‚Hotelchecker TV‘ neuartiges Edutainment, unterhaltsame Hotelpräsentation und Lehrstunde zugleich“, beschreibt Jander das Drehkonzept.
Ulrich Jander ist Sicherheitsberater und Fachberater für Arbeits- und Objektschutz. Zusammen mit seiner Frau Martina leitet der die Unternehmen GQH Gesellschaft für Qualitätssicherung im Hotel und ASD Arbeits-medizinischer & Sicherheitstechnischer Dienst GmbH. Der gelernte Bankkaufmann und Verwaltungsfach-Ingenieur ist u.a. Sachverständiger für Arbeitssicherheit und Brandrisikomanagement. Der 52-Jährige lebt in Rüsselsheim bei Frankfurt/Main. -
Absolutes Gastro-Rauchverbot in Bayern: Verfassungsbeschwerde erfolglos – BVG nennt Existenzgefährdung „gerechtfertigt“
(Karlsruhe, 05. August 2010) Schlechte Karten für das Gastgewerbe: Das seit 1. August geltende absolute Rauchverbot in bayerischen Gastbetriebe wird nicht aufgeweicht. Eine Verfassungsbeschwerde einer Pilsbar-Inhaberin und einer Raucherin wurden beim 1 in Karlsruhe nicht angenommen. „Die strikte Neufassung des Rauchverbots verletzt weder die Beschwerdeführerinnnen als Raucherin noch als Inhaberinnen von Gaststätten in ihren Grundrechten“, so eine Pressemitteilung des BVG.
Das Bundesverfassungsgericht hat bereits mit Urteil vom 30. Juli 2008 entschieden, dass der Gesetzgeber ein striktes Rauchverbot in Gaststätten verhängen darf; wir berichteten. Entscheide sich der Gesetzgeber wegen des „hohen Rangs der zu schützenden Rechtsgüter“ für ein striktes Rauchverbot in allen Gaststätten, so darf er dieses Konzept konsequent verfolgen und muss sich auch nicht auf Ausnahmeregelungen für reine Rauchergaststätten einlassen, zu denen Nichtraucher keinen Zutritt erhalten, heißt es aus Karksruhe. „Auch eine stärkere Belastung von Inhabern kleiner Einraumgaststätten – bis hin zur Gefährdung ihrer wirtschaftlichen Existenz – ist angesichts der für alle Gaststätten geltenden Regelung durch hinreichende sachliche Gründe gerechtfertigt und zwingt daher nicht zu einer Ausnahmeregelung“, so die richterliche Stellungnahme.
Ein striktes Rauchverbot ist auch vor dem Hintergrund, dass es in Bayern nach Darstellung der Beschwerdeführerinnen aufgrund der bisherigen Regelungen inzwischen eine große Zahl rauchfreier Gaststätten gibt, nicht unverhältnismäßig. „Es ist dem Gesetzgeber unbenommen, den Nichtrauchern eine umfassende Teilhabe am gesellschaftlichen Leben in Gaststätten – gerade auch in der getränkegeprägten Kleingastronomie – zu ermöglichen, ohne dass sie sich dabei dem Tabakrauch aussetzen müssen“, so der Text. Ferner sei von Verfassungs wegen nicht zu beanstanden, dass der Landesgesetzgeber durch ein striktes Rauchverbot zugleich einen konsequenten Schutz sämtlicher Beschäftigter in der Gastronomie anstrebt. -
Lindner Hotel Windrose Sylt: Feuerteufel auf Sylt – First-Class-Hotel nach Brand geschlossen
(Wenningstedt/Sylt, 16. August 2010) Der Feuerteufel geht um auf Deutschlands schönster Insel. In der Nach zum Montag brach an fünf verschiedenen Stellen Feuer aus. Betroffen ist auch das Lindner Hotel Windrose in Wenningstedt, das nach einem Brand im Keller des Nebengebäudes geräumt wurde. Zwar wurde das Feuer schnell gelöscht, doch das Haus muss zunächst geschlossen bleiben. Die Brandursache ist nach wie vor unklar.
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Nach der Evakuierung in der vergangenen Nacht dürfen die Gäste ab sofort ins Lindner Hotel Windrose zurück, um ihre Sachen zu holen, heißt es in einer Pressemitteilung von Lindner Hotels & Resorts am Abend. Das Hotel bleibt aufgrund möglicher Folgeschäden des Brandes gesperrt. Grund seien Rußpartikel, die sich in einem Teil der Gebäude nach dem Kellerbrand im Nebengebäude abgelagert haben.
Wie stark das Vier-Sterne-Hotel durch die Rußpartikel geschädigt ist und wie schnell hier der ursprüngliche Zustand wieder herbeigeführt werden kann, untersucht zusätzlich ab Dienstag ein Brandexperte im Auftrag der Lindner Hotels AG. Sobald das genaue Ausmaß des Schadens und die Zeit bis zur Wiederherstellung des vorherigen Zustands feststeht, sollen weitere Informationen bekanntgegeben.
Aktuell steht jedoch fest: Anreisen bis Ende dieser Woche müssen abgesagt werden. Zwischenzeitlich wurden neu anreisende Gäste direkt von Lindner und von ihren Reiseveranstaltern unterrichtet. „Gäste, die im Laufe der Woche anreisen, werden noch zeitnah informiert“, so die Mitteilung.
Noch ist die Brandursache vor Ort ungeklärt. Fest steht nur, dass die Wäsche, die im Keller des Nebengebäudes lagerte, brannte. Ein Blitzeinschlag ist somit ausgeschlossen.
Rund 250 Personen wurden In der Nacht zum Montag gegen 1.30 Uhr evakuiert, nach dem die Brandmelder aufgrund einer Rauchentwicklung im Keller eines Nebengebäudes Alarm geschlagen hatten. Daraufhin wurde die Feuerwehr benachrichtigt und die in diesen Fällen vorgeschriebene Evakuierung der Gäste sofort durchgeführt. Personen kamen nicht zu Schaden.
Die Feuerwehr traf innerhalb von fünf Minuten ein und übernahm die Löschung des Brandes im Keller des Nebengebäudes und gleichzeitig die weitere Evakuierung der rund 250 Gäste in eine Halle auf dem Gelände des Flughafens Sylt. Dort wurden die Gäste seit dem frühen Morgen zusammen mit weiteren Evakuierten aus anderen Teilen Sylts mit kalten und warmen Getränken, Kaffee, Tee, Brötchen und Kuchen versorgt. Zudem waren vom Roten Kreuz Betten aufgestellt worden.
Der lokale Brandherd war zwischenzeitlich schnell gelöscht worden, so dass sich das Feuer nicht auf andere Teile des Hotels ausbreiten konnte. D.h. bis auf den Keller des Nebengebäudes gibt es keine originären Brandschäden in den Haupt- und Nebengebäuden.
Das Lindner Hotel Windrose (91 Zimmer, davon neun Appartements) liegt im Zentrum der Nordseeinsel Sylt, unmittelbar am Strand des Erholungs- und Badeortes Wenningstedt. Das Vier-Sterne-Hotel verfügt über ein klassisches, familiäres Ambiente, gute überregionale Küche im hoteleigenen Restaurant „Admirals-Stuben“, mehrere Veranstaltungsräume und einen Wellness-Bereich. Seit 2002 gehört es zur Hotelgruppe Lindner. -
hotel.de: Provisionserlöse sollen steigen
UPDATE (Nürnberg, 17. August 2010) Das börsennotierte Hotelbuchungsportal 1 aus Nürnberg plant, die Erlöse aus Hotelprovisionen zu maximieren. „Die durchschnittliche Marge aus den Hotelprovisionen steigt bis zum Jahresende auf rund 12,0 Prozent“, heißt es in einer Pressemitteilung. „Das ist keine Preiserhöhung für die bestehenden Hotelverträge“, so ein Sprecher gegenüber dieser Fach-Illustrierten. Vor rund einem Jahr war die durchschnittliche Provision auf 11,5 Prozent angehoben worden. Neuverträge werden schon seit längerem mit zwölf Prozent Provision abgeschlossen. In den Monaten zuvor war die Provision schrittweise von 9,3 auf elf Prozent erhöht worden. Insbesondere Neuverträge mit Hotels aus Südeuropa – dort sind 15 Prozent Vermittlungsprovision Usus – aber auch eine weiterhin erhöhte Nutzung des hotel.de-Top-Rankings, bei dem sich Hoteliers mit einer höheren Provision im Sinne des Yield-Managements in den hotel.de-Ergebnislisten nach oben bieten können, sollen nun dazu beitragen, die durchschnittliche Provision des Unternehmens auf zwölf Prozent anzuheben. Auch nach der neuen Provisionserhöhung sei hotel.de weiter der günstigste Anbieter im Markt, heißt es. Die Mehreinnahmen sowie eine Prozess- und IT-Optimierung soll zu einem Umsatzwachstum zwischen zehn und 15 Prozent führen.
Im ersten Halbjahr wuchs der Umsatz von hotel.de wuchs um 10,4 Prozent (im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) von 15,36 Millionen Euro auf 16,95 Millionen Euro. Auf das Inland entfielen 9,78 nach 9,15 Millionen Euro im Vorjahr. Die Auslandsumsätze verbesserten sich noch stärker um 15,7 Prozent von 6,20 auf 7,17 Millionen Euro. Der Auslandsanteil am Umsatz erhöhte sich dementsprechend von 40,4 auf 42,3 Prozent.
“Die Erhöhung des Auslandsanteils spiegelt die konsequente Umsetzung unserer Internationalisierungsstrategie wider. So haben wir unsere Investitionen in die Neukundengewinnung, speziell im Ausland, auch im Krisenjahr 2009 kontinuierlich fortgeführt“, so Vorstandschef Heinz Raufer.
Der höhere Umsatz und die effizienzsteigernden Maßnahmen wirkten sich im weiteren Jahresverlauf positiv auf das Ergebnis aus. Das börsennotierte Unternehmen erreichte bereits im ersten Halbjahr, und damit ein Quartal früher als im vergangenen Jahr, die Gewinnzone. Das EBIT stieg von -0,29 0,04 Millionen Euro.
Bei hotel.de erwartet man im weiteren Jahresverlauf neue Wachstumsimpulse durch zunehmende Internationalisierung des Geschäfts. Auch in diesem Jahr würden insgesamt rund vier Millionen Euro investiert. “Wir werden unser Portfolio auch in den Destinationen abseits der Metropolen weiter stärken, um so ein möglichst flächendeckendes Hotelangebot zu gewährleisten. Darüber hinaus planen wir, unseren Service von derzeit 17 auf 37 Sprachen zu erweitern, um dadurch schnell alle weltweit relevanten Sprachen abdecken zu können”, so Raufer. -
Intergastra Stuttgart: Baden-Württemberger Hoteliers investieren über 200 Mio. Euro
(Stuttgart, 18. August 2010) Die reduzierte Mehrwertsteuer macht’s möglich: Das Gastgewerbe entwickelt sich zum Motor der heimischen Industrie. Allein in Baden-Württemberg hält der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga Baden-Württemberg im Gesamtjahr 2010 eine Verdoppelung der Aufwendungen aufgrund der Entlastungen bei der Mehrwertsteuer für möglich. Bis Anfang August hatten 1.153 Hotels mehr als 200 Millionen Euro in Neuanschaffungen, Renovierungen und Modernisierungen investiert, wie eine aktuelle Umfrage des Landesverbandes sowie des Dehoga-Bundesverbandes belegt. „Die Hoteliers geben die richtige Antwort auf die vielfach abwertende und falsche Darstellung in Sachen ‚Hotelsteuer‘: Sie investieren in ihre eigene Wettbewerbsfähigkeit und kurbeln so wiederum die heimische Wirtschaft an”, sagt Ulrich Kromer, Geschäftsführer der Messe Stuttgart. Auf der 1a, die zuletzt im Februar stattfand, wurden zahlreiche Investitionen getätigt bzw. initiiert.
Auf der alle zwei Jahre stattfindenden Fachmesse wurden Hoteliers „Ideen und Anregungen aufgezeigt, wo und wofür sie Geld in die Hand nehmen sollen, interessante Gespräche und wertvolle Kontakte inklusive“, so Messechef Kromer. Die nächste Intergastra findet vom 11. bis 15. Februar 2012 auf dem Gelände der Messe Stuttgart statt.
Eine deutliche Sprache spricht auch die Statistik der Bundesagentur für Arbeit: Die Hotellerie schafft zahlreiche neue Arbeitsplätze. In den Monaten April bis Juni 2010 lag die Zahl der offenen Stellen jeweils mehr als 30 Prozent über dem Vorjahreswert. Mit einer steigenden Zahl von Mitarbeitern, höheren Löhnen und zusätzlichen Schulungen und Weiterbildungsmaßnahmen wollen die Betriebe neben Modernisierungsmaßnahmen und zusätzlichen Angeboten kräftig in die Servicequalität investieren.
Zwischen 2003 und 2007 wurden in der Hotellerie jeweils nur rund 120 Millionen Euro pro Jahr investiert. Bundesweit tätigten die Hoteliers laut Dehoga-Umfrage bis Juli bereits über 700 Millionen Euro Investitionen als Folge der Steuersenkung. Dabei wirken die Steuersenkungen wie ein Konjunkturprogramm: Von den Ausgaben der Hoteliers profitieren wiederum der Mittelstand und die lokalen Handwerksbetriebe; zudem Gäste und Mitarbeiter von gesunkenen Zimmerpreisen und gestiegenen Löhnen. -
Lindner Hotel Windrose Sylt: Brandschäden geringer als erwartet
(Wenningstedt/Sylt, 19. August 2010) Nach dem Brand am Montag früh gegen 1.30 Uhr im Keller des Nebengebäudes des Lindner Hotels Windrose sind seit zwei Tagen Brandsachverständige vor Ort, um das Hotel auf direkte und indirekte Schäden zu überprüfen. Ihr erstes Fazit: Dank des umfassenden Brandschutzkonzeptes der Lindner Hotels AG, konnten größere Schäden vermieden werden.
Das Gebäude wurde und wird zurzeit gleich von mehreren Brandsachverständigen begutachtet. Darunter Experten der in der Immobilienwirtschaft erfahrenen Lindner Unternehmensgruppe. Darüber hinaus sind Sachverständige des Versicherers vor Ort. Sie untersuchen sowohl direkte Schäden, die durch Feuer entstehen, wie auch indirekte Schäden, die durch Rauch und Wärme hervorgerufen werden.
Mögliche Rauchfolgeschäden wurden und werden zurzeit noch von einem Chemiker in Augenschein genommen. Der Gutachter begeht dabei sämtliche Räume des Hotels, nimmt Proben und untersucht Lüftungsanlagen. Ob die Statik des Hauses durch die Wärmeentwicklung in Mitleidenschaft gezogen wurde, analysiert heute noch zusätzlich ein auf Brandfolgen spezialisierter Bauingenieur.
Auch die Information, wann das Haus vom Landeskriminalamt freigegeben wird, wird noch erwartet. Dessen Ermittler sichern zurzeit – aufgrund des Verdachts auf Brandstiftung – Spuren. Auf Sylt hatte es in der Nacht zum Montag an mehreren Orten gebrannt.
„Wir handeln hier mit höchster Sorgfaltspflicht. Erst wenn alle Experten ihre Untersuchungen abgeschlossen haben und die Ergebnisse vorliegen, können wir eine Einschätzung abgeben, wann das Hotel wieder öffnen wird. Das werden wir natürlich, auch im Hinblick auf alle Betroffenen, insbesondere den Gästen, die für die kommenden Wochen gebucht haben und Planungssicherheit brauchen, so schnell wie möglich tun“, so Otto Lindner, Vorstand der Lindner Hotels AG.
Gäste, die bis einschließlich 29. August 2010 anreisen wollten, wurden bereits von der Lindner Hotels AG informiert, dass bis zu diesem Zeitpunkt keine Anreise möglich ist. Gäste, die für einen späteren Zeitraum gebucht haben, wurden und werden ebenfalls über den aktuellen Stand der Dinge informiert.
Rauchmelder in allen Zimmern und öffentlichen Bereichen, eine unmittelbare Kommunikation mit der Feuerwehr, Brandabschottungen und regelmäßig trainierte Richtlinien zur Evakuierung – das sind die wichtigsten Komponenten des Brandschutzkonzepts der Lindner Hotels. Hinzu kommen Präventivmaßnahmen wie das Warten der Rauchmelder und der Brandschutztüren mehrmals im Jahr, die Überprüfung der definierten Abläufe im Falle eines Brandes durch einen externen Sachverständigen und die regelmäßige Schulung der Mitarbeiter. „Mit diesen Brandschutz-Maßnahmen liegt Lindner im deutschen Hotelmarkt ganz weit vorn“, sagt Herbert Dreise, Geschäftsführer der STB Paul Hahn – Gesellschaft für Arbeits- und Umweltschutz. Sein Unternehmen überprüft regelmäßig die Qualität und Durchführbarkeit der Brandschutzmaßnahmen. Die Vorreiterschaft Lindners in Sachen Brandschutz wurde auch von dritter Seite bestätigt. Bereits zweimal wurden Lindner Hotels vom Bundesverband Technischer Brandschutz für vorbildlichen Brandschutz ausgezeichnet.
Rund 250 Personen wurden in der Nacht von Sonntag auf Montag gegen 1.30 Uhr evakuiert, nach dem die Brandmelder des Lindner Hotel Windrose in Wenningstedt auf Sylt aufgrund einer Rauchentwicklung im Keller eines Nebengebäudes Alarm geschlagen hatten. Daraufhin wurde die Feuerwehr benachrichtigt und die – in diesen Fällen – vorgeschriebene Evakuierung der Gäste sofort durchgeführt. Personen kamen nicht zu Schaden. Die Feuerwehr traf innerhalb von fünf Minuten ein und übernahm die Löschung des Brandes im Keller des Nebengebäudes und gleichzeitig die weitere Evakuierung der rund 250 Gäste und Mitarbeiter in eine Halle auf dem Gelände des Flughafens Sylt. Dort wurden die Gäste seit dem frühen Montag Morgen zusammen mit weiteren Evakuierten aus anderen Teilen Sylts (insgesamt gab es in der Nacht mehrere Brände) mit kalten und warmen Getränken, Brötchen und Kuchen versorgt. Zudem waren vom Roten Kreuz Betten aufgestellt worden.
Der lokale Brandherd war zwischenzeitlich schnell gelöscht worden, so dass sich das Feuer nicht auf andere Teile des Hotels ausbreiten konnte. D.h. bis auf den Keller des Nebengebäudes gibt es keine originären Brandschäden in den Haupt- und Nebengebäuden.
Noch ist die Brandursache vor Ort ungeklärt. Fest steht nur, dass die Wäsche, die im Keller des Nebengebäudes lagerte, brannte. Ein Blitzeinschlag als Brandursache ist, wie zunächst vermutet, somit ausgeschlossen.
Das Lindner Hotel Windrose (91 Zimmer, davon 9 Appartements) liegt im Zentrum der Nordseeinsel Sylt, unmittelbar am Strand des Erholungs- und Badeortes Wenningstedt. Das Vier-Sterne-Hotel gehört seit 2002 zur Hotelgruppe Lindner (31 Hotels).