(Berlin, 24. April 2012) Das Mantra der Vielfalt, der frischen Optik und der ständigen Verfügbarkeit von Lebensmitteln ist nach Ansicht von Petra Teitscheid von der Fachhochschule Münster ein wesentlicher Grund für Lebensmittelverschwendung. Wenn der Verschwendung in Zukunft ein Riegel vorgeschoben werden soll, müssen „alle etwas dazu beitragen“, sagte die Wissenschaftlerin in einer öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz im Deutschen Bundestag zum Thema Lebensmittelverschwendung. Damit betonte Teitscheid, dass sie nicht nur den Verbraucher in der Pflicht sieht.
Franz-Martin Rausch vom Bundesverband des deutschen Lebensmittelhandels plädierte dafür, dass die Verbraucher besser über die Bedeutung der Mindesthaltbarkeitsdauer auf Produkten informiert werden müssten. Auf diese Weise könne vermieden werden, dass pauschal Lebensmittel den Weg in die Mülltonne finden würden, die nur aufgrund des Verfalls des Mindesthaltbarkeitsdatums nicht mehr verzehrt würden, obwohl diese in der Regel gut seien.
Klaus-Peter Feller von der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie pflichtete bei: „Die Verbraucher müssen befähigt werden, sorgsam mit Lebensmitteln umzugehen.“ Von rund elf Millionen Tonnen weggeworfener Lebensmittel würden etwa 6,6 Millionen Tonnen im Hausmüll entsorgt. Feller schlug vor, mehr für die Verbraucherbildung zu tun, indem in der Früherziehung und an Schulen mit der Sensibilisierung für das Thema begonnen wird. Er lehnte jedoch die Forderung ab, dass das Mindesthaltbarkeitsdatum als Orientierung abzuschaffen. „Es grenzt sich klar vom Verfallsdatum ab und ist zu verstehen.“ Neue Begriffe müssten ebenfalls erst eingeführt werden und könnten auch missverstanden werden.
Jürgen Benad vom Deutschen Hotel- und Gaststättenverband machte deutlich, dass es nicht im Interesse der Gastronomie sei, Lebensmittel zu verschwenden. Zum einen sei die gewerbliche Entsorgung teuer und zum anderen würde keine Unternehmer gerne auf den Kosten unverbrauchter Lebensmittel sitzenbleiben wollen. „Die Weitergabe übrig gebliebener Lebensmittel an Tafeln ist nicht einfach“, erklärte er. Was an Gäste nicht verkauft und mitgegeben wurde, unterliege bei der bloßen Weitergabe für gute Zwecke strengen Vorschriften. „Ein Risiko, das die Gastronomen scheuen.“ So müsste bei einem Weitertransport die Einhaltung der Kühlkette beachtet werden, Desinfektionsschutzgesetze und Hygieneverordnungen eingehalten werden, die über den bloßen guten Willen zu extra Kosten und mehr Verantwortung führen.
Der Journalist Stefan Kreutzberger widersprach seinen Vorrednern jedoch, dass das Problem in erster Linie ein Problem auf der Seite der Verbraucher sei. „Es müssen sich auch mal die Äcker genau angeschaut werden“, sagte er. Viele Lebensmittel würden untergepflügt, weil sie nicht den Normen entsprechen oder die Preise nicht gut genug seien. „Diese werden bloß nicht als Lebensmittel betrachtet“, kritisierte er, „klar, dass dann in den Studien nur noch die Verbraucher übrig bleiben.“ Auch glaubte er, dass es dem Handel im Grunde egal sei, wie viel die Kunden wegwerfen würden: „Hauptsache, es wird viel verkauft.“ Kreuzberger schlug vor, dass die Normen gelockert werden, wie Lebensmittel auszusehen haben. Auf diese Wiese könnten Lebensmittel unterschiedlicher Qualitätsstufen angeboten werden, ohne dass vermeintlich „hässliche“ Gurken oder Möhren erst gar nicht in den Handel kommen.
Auch der Journalist Valentin Thurn machte das Mantra der Vielfalt, der frischen Optik und der ständigen Verfügbarkeit von Lebensmitteln als wesentliche Ursache für die Verschwendung aus und kritisierte die Lebensmittelindustrie und den Handel dafür, sich bei der Kritik an den Verbrauchern vor der eigenen Verantwortung zu drücken, denn der Verbraucher müsse genauso ins Boot geholt werden wie die Produzenten und die Industrie. Thurn trat dafür ein, dass die Normierung von Lebensmitteln abgeschafft, das Wegwerfen von Lebensmitteln teurer und die Weiterverwertung gestärkt werden müsse.
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Experten streiten über die Rolle der Verbraucher bei der Lebensmittelverschwendung
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Bundesgerichtshof wendet erstmals Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz auf GmbH-Geschäftsführer an
(Karlsruhe, 24. April 2012) Der für das Gesellschaftsrecht zuständige II. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass ein auf eine bestimmte Dauer bestellter Geschäftsführer einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung, der nach Ablauf seines Vertrages nicht als Geschäftsführer weiterbeschäftigt wird, in den Schutzbereich des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) fällt.
Der Kläger war bis zum Ablauf seiner Amtszeit am 31.08.2009 der medizinische Geschäftsführer der beklagten Kliniken der Stadt Köln, einer GmbH. Die Anteile an dieser Gesellschaft werden von der Stadt Köln gehalten. Der Aufsichtsrat der Gesellschaft hat über den Abschluss, die Aufhebung und die Änderung des Dienstvertrags der Geschäftsführer zu entscheiden. In dem mit einer Laufzeit von fünf Jahren abgeschlossenen Dienstvertrag des Klägers war vereinbart, dass die Vertragsparteien spätestens 12 Monate vor Vertragsablauf mitteilten, ob sie zu einer Verlängerung des Vertragsverhältnisses bereit waren. Der Aufsichtsrat der Beklagten beschloss im Oktober 2008, das Anstellungsverhältnis mit dem im Zeitpunkt der (regulären) Vertragsbeendigung 62 Jahre alten Kläger nicht über den 31.08.2009 hinaus fortzusetzen. Die Stelle des medizinischen Geschäftsführers wurde vielmehr mit einem 41-jährigen Mitbewerber besetzt.
Der Kläger ist der Auffassung, dass ihm der Neuabschluss seines Dienstvertrags sowie die weitere Bestellung als Geschäftsführer nur aus Altersgründen versagt worden seien und dass diese Entscheidung gegen das Altersdiskriminierungsverbot des am 18.08.2006 in Kraft getretenen Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes verstoße. Er hat mit dieser Begründung Ersatz seines materiellen und immateriellen Schadens verlangt.
Das Landgericht hat die Klage abgewiesen. Das Oberlandesgericht hat ihr im Wesentlichen stattgegeben, statt des beantragten Ersatzes des immateriellen Schadens in Höhe von 110.000 Euro jedoch nur 36.600 Euro zugesprochen. Gegen dieses Urteil haben beide Parteien Revision eingelegt.
Der Bundesgerichtshof hat die Entscheidung des Berufungsgerichts, der Kläger sei in unzulässiger Weise wegen seines Alters benachteiligt worden, bestätigt.
Nach § 6 Abs. 3 AGG findet das Gesetz Anwendung auf Geschäftsführer einer GmbH, soweit es um den Zugang zu dem Geschäftsführeramt und um den beruflichen Aufstieg geht. In dem Beschluss, den Kläger nach dem Auslaufen seiner Bestellung nicht weiter als Geschäftsführer zu beschäftigen, hat der Senat eine Entscheidung über den Zugang zu dem Amt gesehen.
Weiter hat er die Beweislastregel des § 22 AGG angewendet. Danach muss der Bewerber nur Indizien beweisen, aus denen sich eine Diskriminierung ergibt. Das Unternehmen hat dann zu beweisen, dass der Bewerber nicht wegen seines Alters oder aus anderen unzulässigen Gründen benachteiligt worden ist. Hier hatte der Aufsichtsratsvorsitzende gegenüber der Presse erklärt, dass der Kläger wegen seines Alters nicht weiterbeschäftigt worden sei. Man habe wegen des “Umbruchs auf dem Gesundheitsmarkt” einen Bewerber gewählt, der das Unternehmen “langfristig in den Wind stellen” könne. Das hat der Senat als ausreichend für die Beweislastumkehr nach § 22 AGG angesehen. Die Beklagte hat den damit ihr obliegenden Gegenbeweis nicht geführt.
Der Senat hat weiter ausgeführt, dass die Diskriminierung des Klägers wegen seines Alters nicht aus den im Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz vorgesehenen Gründen gerechtfertigt war.
Damit hat der Kläger Anspruch auf Ersatz seines Vermögensschadens und auf Entschädigung wegen seines immateriellen Schadens. Aufgrund von Fehlern bei der Feststellung dieses Schadens hat der Senat das angefochtene Urteil teilweise aufgehoben und die Sache insoweit an das Berufungsgericht zurückverwiesen.
Urteil vom 23. April 2012 – II ZR 163/10
LG Köln – Urteil vom 27.11.2009 – 87 O 71/09
OLG Köln – Urteil vom 29. Juli 2010 – 18 U 196/09 -
DsiN-Tipp für Unternehmen: Datenverlust durch Datensicherung verhindern
(Berlin, 24. April 2012) Zahlreiche Arbeitsprozesse im Geschäftsbetrieb laufen digital ab. Um bei Beeinträchtigungen zügig wieder arbeitsfähig zu sein, sollten Unternehmen daher die wichtigsten Daten kontinuierlich sichern und auf ihre Verwendbarkeit prüfen. Andernfalls drohen neben Imageverlust und kostenträchtigen Arbeitsausfällen womöglich Probleme bei einer Betriebsprüfung.
Deutschland sicher im Netz e.V. (DsiN) hat gemeinsam mit der DATEV eG Tipps zur Datensicherung für Unternehmer erstellt, die jederzeit auch 1 nachgelesen werden können:
Was ist bei der Datensicherung zu beachten?
1. Was wann wie oft gesichert werden soll, hängt von der Bedeutung der Daten und der maximal tolerierbaren Ausfallzeit ab. Überlegen Sie, welches die für Sie wichtigsten Daten sind und wie hoch der Aufwand für die Wiederherstellung dieser Daten ist. In der Regel ist eine permanente oder tägliche Sicherung zu empfehlen. In Frage kommen z.B. Kundendaten, Rechnungen, Angebote und Verträge, Finanzbuchführung, technische Daten (Anwendungen und Betriebssysteme). Auch Verfahrensdokumentationen, Sortiments- und Preislisten können für das Tagesgeschäft unerlässlich sein. Daneben besitzen evtl. Protokolle, Präsentationen oder Umsatzauflistungen eine hohe Bedeutung.
2. Um die Vollständigkeit der Datensicherung zu gewährleisten, sollten Sie organisatorisch regeln, dass alle wichtigen Daten ausnahmslos in einer betriebsweit vereinbarten Struktur abgelegt werden. Berücksichtigen Sie auch ausgelagerte Daten auf mobilen Geräten (Notebook, Smartphones, Netbook, etc.).
3. Prüfen Sie nach der Installation von neuen Programmen, ob alle relevanten Verzeichnisse in die Sicherung aufgenommen werden.
4. Durch die regelmäßige Prüfung der Datensicherungen auf ihre Funktionsfähigkeit (vollständig und lesbar = verwendbar) minimieren Sie das Risiko für einen Datenverlust und den Zeitaufwand für die Wiederherstellung der Daten auf ein Minimum.
5. Erneuern Sie regelmäßig die Datensicherungsmedien.
6. Bewahren Sie die Sicherungsmedien (Festplatte, Band, DVD etc.) an einem externen Ort auf. Geeignet ist beispielsweise ein Tresor oder ein Bankschließfach. Die automatische Übertragung der Daten an ein Rechenzentrum erlaubt die ständige Verfügbarkeit bzw. Lesbarkeit des Sicherungsmediums und spart viel Zeitaufwand. Beachten Sie bei der Auswahl des Rechenzentrums Datenschutzrichtlinien.
7. Im Falle einer Serversicherung sollten die Server in einem separaten Raum untergebracht werden, zu dem nur autorisierte Personen Zutritt haben. Der Raum sollte einbruchsicher und vor Elementarschäden geschützt sein.
Weitere sinnvolle Maßnahmen
Die häufigsten Ursachen für den Verlust von Unternehmensdaten sind SchadSoftware, menschliches Versagen, vorsätzliches Handeln, technisches Versagen und höhere Gewalt. Daher sind das Schließen von Sicherheitslücken, ein umfassender Schutz vor Malware und eine durchdachten Rechte- und Benutzerverwaltung jedem Unternehmen dringend zu empfehlen.
Im Hinblick auf die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen (Compliance) sollten die getroffenen Datensicherungsmaßnahmen und die dafür benannten Verantwortlichkeiten dokumentiert und laufend aktualisiert werden. -
Hotelcard AG aus Thun eines der erfolgreichsten Start-Up Unternehmen der Schweiz: 300 Prozent Umsatzplus im Vergleich zum Vorjahr
(Thun/Schweiz, 24. April 2012) Das Thuner Unternehmen Hotelcard AG konnte den Umsatz im Geschäftsjahr 2011 um satte 300 Prozent steigern. Die Zahl der Abonnenten, welche mit ihrer Hotelcard zum halben Preis in mehr als 360 Hotels übernachten, hat im Vergleich zum Vorjahr gar um mehr als 450 Prozent zugenommen.
Im Zuge dieser erfreulichen Entwicklung konnte 2011 die Anzahl der Mitarbeitenden auf insgesamt sechs Personen verdoppelt werden. Die 2009 gegründete Unternehmung mit Sitz in Thun BE sowie einer Zweigniederlassung in Wettingen AG hat sich zum Ziel gesetzt, den Tourismus, namentlich die Hotellerie, durch die verbesserte Auslastung freier Zimmerkapazitäten sowie durch die Bereitstellung attraktiver Hotelangebote zu fördern.
Mehr als 360 Hotels gewinnen dank Hotelcard zusätzliche Gäste
Die Anzahl Hotels, welche exklusiv auf 1 Übernachtungen zum halben Preis anbieten, hat stark zugenommen. Allein im Jahr 2011 sind mehr als 100 neue Hotels dazugekommen. 170 Wintersport-, 130 Wellness-, 160 Sport- und 50 Familienhotels optimieren dank Hotelcard die Auslastung ihrer Zimmerkapazitäten und generieren auf diese Weise zusätzlichen Umsatz.
Namhafte Partner setzen auf Hotelcard
Im vergangenen Jahr konnte die Hotelcard AG Kooperationen mit namhaften Partnern abschliessen. Zu den wichtigsten gehören die Schweizerischen Bundesbahnen SBB, die Groupe Mutuel und die Schweizerische Post.
Eine Viertelmillion zusätzliche Logiernächte durch Hotelcard
Insgesamt hat das Erfolgsmodell Hotelcard der hiesigen Hotellerie allein im Jahre 2011 mehr als 250.000 zusätzliche Logiernächte beschert. Durch die rasant ansteigende Zahl von Abonnenten sowie durch die Expansion der Hotelcard AG nach Deutschland und Österreich dürfte das Thuner Start-Up diesen Wert im laufenden Jahr deutlich übertreffen. Und auch bezüglich Umsatz blickt Ivan Schmid, Präsident des Verwaltungsrats, in eine rosige Zukunft: “Für das Jahr 2012 rechnen wir mit einer Verdopplung des Umsatzes und freuen uns auf aufregende Neuerungen rund um die Hotelcard”, erklärt der 36-jährige Thuner. -
Progros Einkaufsgesellschaft: Weiterhin auf Erfolgskurs
(Eschborn/Taunus, 24. April 2012) Der Erfolgskurs der Progros geht weiter: Ein neuer Rekordumsatz, weiteres Hotelwachstum sowie personeller Ausbau gehören zu den erfreulichen Ergebnissen des Jahres 2011 bei der Progros Einkaufsgesellschaft. Als größte Einkaufsberatung in der Hotellerie bietet die Progros mit ihrem Dienstleistungsangebot Einkaufslösungen aus einer Hand. Von den Leistungen der Progros profitieren mittlerweile rund 700 deutsche Hotels und Hotelgruppen.
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„Die Sensibilisierung für das Thema Einkauf ist in der Hotellerie nochmals deutlich gewachsen. Clevere Kosteneinsparungen durch professionellen Einkauf gehören heute zu den wirksamsten Gewinnhebeln in Hotelbetrieben. Dies hatte zur Folge, dass wir auch das vergangene Geschäftsjahr so erfreulich abschließen und ein weiteres Mal ein Rekordergebnis realisieren konnten“, erklärt Jochen Oehler, Geschäftsführer Progros Einkaufsgesellschaft. Insgesamt hat Progros mit einem um sieben Prozent auf 150 Mio. Euro gestiegenen Einkaufsvolumen erneut das beste Geschäftsjahr in der Unternehmensgeschichte realisiert. Rund 80 neue Hotels haben sich zudem seit Anfang 2011 dem Progros-Einkaufspool angeschlossen. Insgesamt konnte durch die Optimierung bei den Einkaufskosten im vergangenen Jahr eine Summe von mehr als 13 Millionen Euro durch das Einkaufsmanagement der Progros für die Hotels eingespart werden. Darin enthalten sind Rückvergütungen in Höhe von 1,5 Millionen Euro, die in diesen Tagen an die Progros-Häuser ausgezahlt werden.
80 neue Hotels im Einkaufspool
Begleitet wurde das Geschäftsjahr 2011 von einem erfreulichen Hotelwachstum der Einkaufsgesellschaft. So stieg nicht nur der Einkaufsumsatz gegenüber Vorjahr, auch die Anzahl der Hotels, die sich dem Einkaufspool angeschlossen haben, ist seit Jahresbeginn 2011 um mehr als 80 neue Häuser gewachsen. Zu den Neuzugängen seit 2011 gehören unter anderem die Vier Jahreszeiten Hotels in Lübeck, Zingst und Kühlungsborn, das 25hours Hotel und die Superbude in Hamburg, das H10 Berlin Ku’damm, das Hotel Weissenhäuser Strand sowie ganz neu die Scandic Hotels in Deutschland. „Hotels wollen heute schnelle und wirksame Kostenvorteile im Einkauf. Außerdem wünschen sich Hotelbetriebe die Erleichterung ihrer Arbeitsabläufe im Einkauf und eine maximale Markttransparenz – deshalb schließen sich immer mehr Hotels unserem Einkaufspool an“, erklärt Frank Pahlke, der als Direktor Kundenservice die Hotelexpansion bei Progros verantwortet. Mit dem Anschluss an den Progros-Einkaufspool haben Hotels Zugriff auf 550 qualitätsgeprüfte Progros-Lieferanten aus allen Sortimentsbereichen und profitieren zudem von den Beratungsleistungen der Einkaufsspezialisten. „Wir überprüfen unsere Lieferanten nach strengen Kriterien, um die Kosten- und Qualitätsvorteile für unsere Hotels stets zu garantieren. Erfüllen Lieferanten unsere Qualitätsanforderungen nicht mehr, werden sie aus dem Angebot genommen. So wurden beispielsweise im vergangenen Jahr rund 25 Lieferanten ausgelistet und durch Alternativen ersetzt“, erklärt Tommi Huuhtanen, Direktor Zentraleinkauf bei Progros.
„Eine immer größere Nachfrage lässt sich außerdem in unserem Geschäftsbereich Strategische Einkaufsberatung registrieren“, so Oehler. Mit dem Geschäftsfeld Strategische Einkaufsberatung bietet Progros Hotels eine individuell auf den Betrieb abgestimmte Beratungsleistung zur nachhaltigen und strategischen Verbesserung der Einkaufskosten und -prozesse. Oehler: „Das geht von der maßgeschneiderten, strategischen Einkaufskonzeption, über individuelle Einkaufsanalysen und Coachings bis hin zum Vertragsmanagement, der Verhandlungsführung oder dem gesamten Outsourcing des Zentraleinkaufs.“ Das Geschäftsfeld der Progros hat im vergangenen Jahr nochmals einen enormen Schub erhalten. Jährlich realisiert Progros drei bis fünf Beratungsprojekte. Unter anderem wurden in 2011 strategische Einkaufskonzeptionen für das Brenners Park-Hotel & Spa in Baden-Baden sowie die Albrechtshof Hotels in Berlin erstellt.
Wachsende Nachfrage im Projekt Management
Im Bereich Projekt Management liefert Progros maßgeschneiderte Beschaffungsleistungen zur Ausstattung und Einrichtung von neuen und zu renovierenden Hotels. Die Projekt Management-Leistungen werden dabei vollkommen individuell und detailliert abgestimmt auf das einzelne Hotel oder die Hotelkette. „Das Geschäftsfeld Projekt Management hat sich hervorragend entwickelt. Hotels, Hotelgruppen und Investoren greifen auf diese Dienstleistung zurück, um eine neutrale Beratung bei der kompletten Beschaffungsorganisation und -durchführung von beweglichem und verbundenem Inventar zu erhalten. Wir übernehmen dabei den gesamten Prozess für unsere Auftraggeber – von der Investitionskostenschätzung, über die Beschaffungsplanung und -organisation bis hin zur Warenannahme und Dokumentation“, sagt Oehler. In diesem Jahr hat Progros erstmals neben renommierten Projektaufträgen für deutsche Hotels wie beispielsweise das Lindner Hotel & Sports Academy in Frankfurt nun auch ein Projekt in Spanien gestartet: Derzeit wird das Fünf-Sterne-Luxushotelprojekt Son Claret auf Mallorca betreut. „Außerdem haben wir Anfang dieses Jahres Projekt Management-Aufträge für das neue a-ja Resort übernommen, das mit 233 Zimmern 2013 in Warnemünde eröffnen wird, sowie das geplante Scandic Hotel Emporio in Hamburg mit 325 Zimmern“, freut sich Oehler.
Neues Geschäftsfeld: Digitale Services
Neben den Geschäftsfeldern Einkaufspool, Projekt Management und Strategische Einkaufsberatung, die sich zu erfolgreichen Standbeinen des Unternehmens entwickelt haben, präsentiert Progros seit 2011 das neue vierte Geschäftsfeld „Digitale Services“ mit einem breiten Spektrum moderner Technologien für die Verbesserung der Einkaufskosten und -prozesse von Hotels. „Wir haben unser Dienstleistungsangebot für Hotels und Hotelgruppen mit dem neuen Geschäftsfeld gezielt um digitale Werkzeuge für den Hoteleinkauf erweitert, da elektronische Lösungen im Hoteleinkauf heute unverzichtbar geworden sind“, erklärt Oehler. Zu den digitalen Services der Progros gehören eine Vielzahl einzelner Bausteine – von der webbasierten E-Procurement-Plattform (Online-Bestellsystem) über die elektronische Rechnungsabwicklung und elektronische Lieferantenmanagementsysteme bis hin zum digitalen Kreditorenmanagementsystem (webbasierte Rechnungsbearbeitung). „Im Thema Technologie stecken die größten Potenziale für Kostenoptimierungen“, sagt Oehler. E-Procurement gehört dabei zu den stärksten Wachstumsfeldern. Viele Hotels stellen mehr und mehr auf den elektronischen Bestellprozess zugunsten besserer Arbeitsabläufe und mehr Transparenz um. So wachsen die Online-Einkäufe nach wie vor jährlich deutlich. Bereits heute werden von den Progros-Hotels rund 13 Mio. Euro Umsatz online getätigt. Erhebliche Prozessvorteile erzielen Hotels außerdem über das so genannte digitale Kreditorenmanagement, der automatisierten und papierlosen Rechnungsabwicklung. „Rechnungen auf Papier gehören der Vergangenheit an. Wir verzeichnen schon heute täglich 700 Nutzer unseres digitalen Kreditorenmanagementsystems, die die gesamte Rechnungsbearbeitung online durchführen. Die Hotels profitieren von dem Online-Archiv und der Digitalisierung in vielerlei Hinsicht: Detaillierte Auswertungen sind auf Knopfdruck verfügbar, der gesamte Rechnungsprozess ist transparent, einfach und schnell geworden“, resümiert Oehler.
Insgesamt blickt Progros optimistisch ins laufende Geschäftsjahr und rechnet mit einer weiteren positiven Entwicklung des Unternehmens. „Wir gehen davon aus, dass externe Einkaufsdienstleister künftig noch stärkeren Zuspruch erhalten werden. Dies hat mehrere Gründe: Zum einen hat die generelle Verteuerung der Rohstoffe zur Folge, dass Einkaufskosten in allen Bereichen steigen werden und Hotels deshalb nach Lösungen für die Einkaufsoptimierung suchen. Außerdem führt die wachsende Mitarbeiterknappheit in der Hotellerie dazu, sich auch im Einkauf vermehrt an externe Dienstleister zu wenden. Und last but not least ist einer der Trends im Einkauf das Thema Technologie – E-Procurement, Digitalisierung und Automatisierung halten Einzug und dabei braucht es professionelle Partner für diesen Bereich, den Hotels in uns finden können“, so Oehler. Der Unternehmenschef will bis Jahresende 2012 um weitere 50 Hotels im Einkaufspool wachsen und das Einkaufsvolumen soll auf rund 160 Mio. Euro gesteigert werden. -
Markus Heinze ist neuer Bar-Manager der Newman’s Bar im The Ritz-Carlton Wolfsburg
(Wolfsburg, 24. April 2012) „Der Cocktail ist für mich ein Begriff der Ruhe und der Entspannung. Für einen Drink sollte man sich Zeit lassen – Stress und Hektik sind hier nicht angebracht“, erklärt Markus Heinze, Manager der Newman’s Bar im 1. Die persönliche Philosophie zum Mixen überträgt der 29-jährige Heinze auch auf die Gäste. Diese möchte er mit neuen Interpretationen klassischer Cocktails für seine Leidenschaft begeistern und seine persönliche Handschrift in die Karte der Bar einbringen. „Ich freue mich auf die Aufgabe in der Newman’s Bar des The Ritz-Carlton Hotels in der Autostadt“, so Markus Heinze.
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In der deutschen Barszene ist Heinze gewiss kein Unbekannter und hat sich bei zahlreichen Cocktailwettbewerben einen Namen gemacht. Bei einem Contest der Deutschen Barkeeper Union Sachsen ist er auf den Geschmack gekommen – er gewann auf Anhieb. Mit der Zeit entdeckte er sein Talent fürs Mixen und das Kreieren neuer Drinks. Neben dem fünffachen Gewinn der Licor43 Cocktail Competition, gewann er unter anderem auch die Giffard Cocktailweltmeisterschaft 2008, wurde Sächsischer Cocktailmeister 2011 und stand bei der Makers Mark Trophy 2011 ganz oben auf dem Podest. Seinen größten Erfolg sammelte er jedoch bei den Mixology Bar Awards in Berlin durch die Ernennung zum Newcomer des Jahres. „Wir freuen uns, mit Herrn Heinze einen erfahrenen und kreativen Mann für die Bar gewonnen zu haben und sind uns sicher, dass er die Angebote der wunderschönen und klassischen Newman’s Bar weiterentwickeln wird“, so Edith Gerhardt, Generaldirektorin des Wolfsburger Hauses.
Im Gegensatz zum Nervenkitzel und dem zeitlichen Druck bei Wettbewerben legt Heinze bei der täglichen Arbeit den Fokus auf die Gäste: „Der Zeitfaktor wird überbewertet. Sicherlich ist schnelles Arbeiten wichtig, aber ich möchte in der Newman’s Bar auf die Wünsche individuell eingehen.“ Freude hat er an dem erstklassigen und kreativen Zubereiten der Drinks und der Wissensvermittlung bei Cocktailklassen und Tastings. „Diese Freude möchte ich mit den Gästen der Bar teilen und wahre Cocktail-Aficionados kreieren,“ so Heinze abschließend.
Vielfältige Ausbildung: An der Barschule Rostock durchlief Markus Heinze die Ausbildung zum American Bartender. Anschließend war er in der SonderBar in Dresden, in der er zwei Jahre als Barkeeper tätig war. Weitere Stationen waren die Neueröffnung als Barchef im Steigenberger Hotel de Saxe, Barchef im Campino und dem Restaurant Living in Dresden, bevor er im Jahre 2007 wieder in den bekannten Schaffensbereich in die SonderBar als Bar-Manager zurückkehrte.
Bereits der intensive Duft und die fast magische Haptik der Wandtäfelungen und Raumteiler aus kostbarem, sandbestrahltem Teak locken in die Newman’s Bar. Die schweren, braun-rötlichen Ledersessel, das üppige Holz und die warmen Grundtöne unterstreichen ihren Charakter und lassen Wohlbehagen aufkommen. Namensgeber für die Newman’s Bar war der zeitgenössische amerikanische Portraitfotograf Arnold Newman (1918 – 2006), dessen Original-Fotografien berühmter Persönlichkeiten die Bar zieren und sie zu einer belebten Galerie werden lassen. Cocktail-Aficionados und Liebhaber hochwertigster Destillate kommen hier auf ihre Kosten: Rund 100 internationale Rum- und Whiskeysorten und 200 Edelbrände, in einer Karte fein nach Obstsorten kategorisiert, stehen für den Gast zur Auswahl. Im Humidor der Newman’s Bar lagern rund 30 der edelsten Zigarren. Der Clou: Das Newman’s offeriert Zigarrenmenüs, in denen alle Zigarren in Originalgröße abgebildet und die Geschmacksrichtungen beschrieben werden. Blickfang im Newman’s sind zudem die beleuchteten, offenen Regale mit Kupferdrahttüren, in denen die Edelbrände der Newman’s Club-Mitglieder lagern.
Das The Ritz-Carlton Wolfsburg verfügt über 174 Zimmer und Suiten und liegt inmitten der Autostadt in Wolfsburg, dem Kompetenz- und Erlebniszentrum rund um das Thema Mobilität. Architektonisch eindrucksvoll als offener Kreis gebaut, bietet das vielfach prämierte Luxushotel neun Konferenzräume, die Restaurants Aqua, The Grill und Hafenterrasse sowie die Newman’s Bar. Über 600 Kunstwerke mit dem Schwerpunkt der Fotografie prägen das Ambiente des Hauses, ebenso wie die modern-klassische Ausstattung der renommierten französischen Innendesignerin Andrée Putman. Weitere Informationen und Buchungen unter Telefon 05361-607000 und im Internet www.ritzcarlton.de. -
Steigenberger Hotels: Thorsten Manz wird Director Quality Management
(Frankfurt/Main, 24. April 2012) Thorsten Manz übernimmt die neu geschaffene Position des Director Quality Management für die Steigenberger Hotels and Resorts. Damit ist er von Mai 2012 an für alle Belange des Qualitätsmanagements innerhalb der Hotelgruppe verantwortlich. Zuletzt war Manz als Operations Manager am Institute for Hospitality Management (IFH) in Frankfurt am Main tätig.
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Qualität ist sein Metier: Als neuer Director Quality Management der Steigenberger Hotels and Resorts ist Thorsten Manz von Mai 2012 an für das Qualitätsmanagement innerhalb der Hotelgruppe verantwortlich. Zudem zählt die Entwicklung und Implementierung von Qualitäts- und Service-Standards zu seinen Aufgaben. Thorsten Manz berichtet an den Chief Operating Officer der Steigenberger Hotels and Resorts, Andreas Schuster.
Als gelernter internationaler Tourismusassistent kann Manz auf langjährige Erfahrungen im Tourismus und der Hotellerie zurückgreifen. So war der 36-Jährige als Empfangs- und Reservierungsleiter im Vier-Sterne-Hotel Bartos in Almussafes/Spanien tätig. Nach seiner Weiterbildung zum staatlich geprüften Hotelbetriebswirt an der Hotelfachschule Bad Wörishofen begann Manz 2006 seine Karriere am Institute for Hospitality Management (IFH) in Frankfurt am Main. Dort war er zunächst als Project Coordinator Mystery Shopping tätig, bevor er als Project Manager Quality Performance Benchmarking die Überprüfung der Qualitätsstandards verschiedener Hotelgruppen betreute. Von März 2010 an verantwortete Thorsten Manz den Bereich als Operations Manager. -
Mehr Luxus für weniger Geld: Mit Top Secret Hotels von lastminute.de bis zu 45 Prozent sparen
(München, 24. April 2012) Last Minute buchen spart Geld – das bestätigt die Mehrheit der Deutschen (54 Prozent) laut einer aktuellen repräsentativen Umfrage von lastminute.de, dem Last Minute Reiseportal. Aber nicht nur das: Vier von Zehn (39 Prozent) sind überzeugt, dass man bei einer Last Minute-Buchung mehr für weniger bekommt, also zum Beispiel ein besseres Hotel für weniger Kosten – unter jenen, die schon einmal Last Minute gebucht haben, stimmen dem mehr zu (46 Prozent). “Kurzfristig buchen, aber ohne Verzicht! Bei einer Last Minute Buchung setzen viele Deutsche darauf, dass sie sparen und zugleich mehr für weniger bekommen. Bei lastminute.de möchten wir dafür sorgen, dass für jeden Unerreichbares erreichbar wird – schließlich leben wir in einer Welt, in der Privilegien für wenige an der Tagesordnung sind. Wir jedoch sind der Meinung, dass jeder ganz einfach mehr für weniger bekommen soll – zum Beispiel ein 5-Sterne Hotel zum 3-Sterne Preis, wie wir es mit den lastminute.de Top Secret Hotels bieten” erklärt Jörg Burtscheidt, Geschäftsführer von lastminute.de.
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Top Secret Hotels: Last Minute Luxus bis zu 45 Prozent günstiger
Hinter den lastminute.de Top Secret Hotels stehen Restplätze, die Luxushotels kurzfristig füllen wollen – ohne dabei ihren guten Namen mit Schnäppchen-Preisen in Verbindung zu bringen. Der Trick: Das Hotel bietet die Zimmer auf lastminute.de günstiger an, ohne jedoch zunächst im Angebot seinen Namen zu verraten – den erhalten die Kunden in der Buchungsbestätigung. Zuvor im Buchungsprozess erfahren sie Ausstattung des Hotels, Sternekategorie und Lage. Luxusfans können sich dennoch sicher sein, dass sie ein hochwertiges Hotel bekommen, denn für die Top Secret Hotels sind ausschließlich 4- oder 5-Sterne Hotels zugelassen. So macht dieses exklusive Angebot von lastminute.de das Unerreichbare erreichbar – mit bis zu 45 Prozent Ersparnis.
Aktuelle Top Secret Hotels bei lastminute.de (alle Preise pro Nacht/Person im DZ)
Berlin: 4-Sterne Hotel nahe Friedrichstraße inklusive freier Internetzugang ab 25 Euro
München: 5-Sterne Hotel nahe der Innenstadt mit großem Spa ab 55 Euro
Hamburg: 4-Sterne Hotel in Hamburg Altona ab 30 Euro
Rom: 5-Sterne Hotel an der Via Veneto inkl. Frühstück ab 65 Euro
Wien: 4-Sterne Hotel nahe Naschmarkt und Oper ab 46 Euro
Budapest: 4-Sterne Hotel mit Blick auf das Parlament ab 43 Euro
Prag: 4-Sterne Hotel in zentraler Lage inkl. Frühstück ab 34 Euro
London: 5-Sterne Hotel nahe Tower Bridge ab 55 Euro
Paris: 4-Sterne Hotel nahe Eiffelturm ab 50 Euro
Amsterdam: 5-Sterne Hotel im Herzen von Amsterdam ab 63 Euro
Im Auftrag von lastminute.de hat die GfK Ende Februar 2012 für diese repräsentative Umfrage über 1.100 Frauen und Männer ab 18 Jahren in Deutschland online befragt.
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Last Minute heute: zeitgemäßer Lebensstil statt Ramschtisch – repräsentative Umfrage von lastminute.de zeigt Trends im Buchungsverhalten der Deutschen
Die Deutschen buchen einen Großteil ihrer Reiseleistungen kurzfristig – wie eine neue repräsentative Umfrage mit über 1.100 Deutschen von lastminute.de, dem Last Minute Reiseportal, zeigt. Demnach sind 63 Prozent aller ihrer Buchungen, die sie pro Jahr vornehmen, Last Minute: Im Schnitt buchen deutsche Reisende 2,4-mal pro Jahr eine Reise, Flug, Hotel oder Städtereise – wobei sie 1,5 Buchungen Last Minute machen. “Unsere Umfrage bestätigt einen Trend, den wir bei lastminute.de schon länger beobachten: Viele Menschen können oder wollen einfach nicht Monate im Voraus planen – zum Beispiel aus beruflichen Gründen. Deshalb passt Last Minute für immer mehr besser zum Lebensstil. Die traditionelle Frage, ob es ein Last Minute Jahr wird oder nicht, stellt sich also fast nicht mehr – vielmehr gehen wir davon aus, dass in Zukunft jedes Jahr ein riesiges Last Minute Potential hat und das liegt nicht zuletzt an unserer schnelllebigen Zeit”, so Jörg Burtscheidt, Geschäftsführer lastminute.de.
Last Minute spart Geld – sagt die Mehrheit der Deutschen
Insgesamt 83 Prozent der Deutschen möchten wieder oder erstmals Last Minute buchen – und mehr als jeder Fünfte (21 Prozent) ist überzeugt, dass zukünftig mehr Menschen Last Minute buchen, weil es zur schnelllebigen Zeit passt. Ein weiterer Grund: die Mehrheit der Deutschen findet, dass Geld zu sparen ist, wenn man kurzfristig bucht (54 Prozent) – unter jenen, die dies in der Vergangenheit schon einmal gemacht haben, bestätigen es noch mehr (57 Prozent). Last Minute bedeutet deshalb jedoch längst nicht Ramschtisch – dieses Image von Last Minute-Reisen hat offenbar ausgedient: Für lediglich vier Prozent der Deutschen sind Last Minute Reisen einfach nur billig und nicht hochwertig (Last Minute-Bucher: zwei Prozent). Dazu Jörg Burtscheidt: “Last Minute Bucher sind klassische Smartbucher: Unser Umfrage zeigt, dass die Mehrheit erwartet, Geld zu sparen – mit Ramschtisch hat das aber nichts zu tun, sondern eher damit, mehr für weniger zu bekommen. Bei lastminute.de beispielsweise werden mehrheitlich hochwertige Hotels gebucht.”
Im Auftrag von lastminute.de hat die GfK Ende Februar 2012 für diese repräsentative Umfrage über 1.100 Frauen und Männer ab 18 Jahren in Deutschland online befragt. Bei Fragen rund um Last Minute Reisebuchungen wurde immer nach privaten Reiseleistungen wie Flug, Hotel, Pauschalreise, Städtereise etc. gefragt. -
Best Western: Stärkste Hotelmarke der Welt expandiert kräftig weiter
Nachrichtendienst für Hotelprojekte (25) von TOPHOTELPROJECTS: Neue Submarken Best Western Premier und Best Western Plus sorgen für Wachstum
(Hamburg, 24. April 2012) In der Bestenliste der Hotelmarken ist Best Western unangefochten an der Spitze: Die Dachmarke der gleichnamigen Hotelkette ist mit über 4.100 Hotels und mehr als 308.000 Zimmer weltweit die Nummer 1, noch vor Hotelmarken wie Holiday Inn, Marriott, Comfort Inns & Comfort Suites, Hilton und Holiday Inn Express. Dies gibt TOPHOTELCHAINS, der führende Informationsdienstleister für internationale Hotelketten, bekannt. Best Western International ist selbst im Ranking der Hotelketten unter den Top 10 (Platz 7) und entwickelt weltweit etliche viele neue Hotels, nun auch das erste Best Western Premier Hotel im Boom-Markt Brasilien, berichtet 1, der führende Informationsdienstleister für internationale Hotelbau-Projekte.
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Das jüngst eröffnete 135 Zimmer und 15 Suiten bietende Best Western Premier Majestic Ponta Negra Beach ist in Brasilien das 17. Hotel von Best Western International und ein wichtiger Meilenstein in der weltweiten Expansion. Bis 2017 sollen 20 Best Western Hotels in Brasilien am Markt sein, kündigte David Kong, Präsident und CEO von Best Western International, an. In Südamerika besteht noch ein großes Potenzial für Best Western International: Bislang gibt es 40 Häuser der weltweit führenden Hotelmarke in den acht Staaten Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Peru, Surinam, Uruguay und Venezuela.
In einem weiteren „BRIC“-Staat geht es ebenfalls mit kräftigen Schritten voran: In Russland wurde nun das 84 Zimmer umfassende Best Western Plus Hotel Spasskaya in der Stadt Tyumen eröffnet. Es ist das dritte Haus der neuen Best-Western-Submarke in Russland.
Auch in Deutschland, einem wichtigen Markt für Best Western, kommen stets neue Hotels hinzu. Im vergangenen Jahr kamen 17 neue Hotelpartner zur „weltweit größten Hotelfamilie“ hinzu, darunter namhafte Häuser wie das Grand Hotel Russischer Hof in Weimar, das große Hotel Moa Berlin oder – als einzigartiges Themenhotel – das Bierkulturhotel in Ehingen an der Donau.
Best Western ist als Hotelmarke stark gefragt: Weltweit – von den USA über Ghana bis Japan – kamen in den vergangenen Jahren etliche bestehende Hotels als neue Partner hinzu. Dabei unterscheidet sich die Partnerschaft von einer herkömmlichen Marketingkooperation in der Stringenz der Markenbindung und Positionierung als Best Western Hotel. Zwar unterscheidet sich Best Western International von anderen Hotelketten durch die individuellen Verschiedenheiten der Partnerhotels, ist aber längst eine der weltweit führenden Hotelgruppen geworden. -
Bewirtungsaufwendungen in gastronomischen Unternehmen: Nicht alle Ausgaben sind steuerlich abzugsfähig
(Berlin, 25. April 2012) Nicht alle betrieblich veranlassten Aufwendungen werden steuerlich gewinnmindernd als Betriebsausgaben berücksichtigt. Bewirtungsaufwendungen sind nur abziehbar, wenn die Höhe der Kosten angemessen ist. Darauf weist der renommierte Steuerberater-Verbund für das Gastgewerbe 1 in Berlin hin. Bewirtungskosten liegen vor, wenn ein Unternehmer Geschäftspartner, beispielsweise Kunden oder Lieferanten (auch die Begleitpersonen derer oder Pressevertreter) zum Essen oder Trinken einlädt, um die Geschäftsbeziehungen zu vertiefen bzw. neue aufzubauen, Informationen auszutauschen oder einfach einen Vertragsabschluss zu feiern.
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30% der Bewirtungsaufwendungen sind nicht abziehbar
Wegen ihres untrennbaren Bezuges zur privaten Lebensführung dürfen Aufwendungen für die Bewirtung aus geschäftlichem Anlass jedoch nur zu 70 Prozent abgezogen werden. Diese Abzugsbeschränkung gilt grundsätzlich auch für Bewirtungsaufwendungen von Unternehmern der Hotel- und Gastronomiebranche, z. B. bei Bewirtungen von Kunden und Lieferanten oder einem Galaempfang zum Betriebsjubiläum.
Beispiel:
Ein Hotelier bewirtet seine Geschäftspartner (z. B. Reiseveranstalter) anlässlich einer geschäftlichen Besprechung über die geplante Kooperation im nächsten Jahr.
30 Prozent der Bewirtungsaufwendungen sind nicht abziehbar, da die Mahlzeit gereicht wird, um dem Geschäftspartner ein besseres Geschäftsklima zu verschaffen und dieser die Mahlzeit anderenfalls auf eigene Kosten hätte einnehmen müssen.
Abzugsbegrenzung gilt nicht für Produkt- und Warenverkostungen
Bewirtungen, welche unmittelbar Gegenstand der erwerbsbezogenen bewirtenden Tätigkeit sind, dürfen dagegen in vollem Umfang abgezogen werden. Gastronomische Unternehmen können Bewirtungsaufwendungen daher ungekürzt als Betriebsausgaben abziehen, wenn sie bei der Präsentation bestimmter Speisen zu Werbezwecken anfallen, wie bei branchenüblichen Produkt- oder Warenverkostungen („Probeessen“) oder sog. “Kundschaftstrinken” (“Werbebewirtungen”). Voraussetzung ist, dass die Hersteller oder Vertreiber der Speisen und Getränke durch die Bewirtung für die eigenen Produkte werben und diese Produkte auch Gegenstand der Bewirtung sind.
Beispiel:
Ein Gastronom führt ein Probeessen für eine Hochzeit durch. In Anschluss bestellen die Brautleute das Hochzeitsmenü.
Es handelt sich um eine branchenübliche Warenverkostung mit der für die Bewirtung der eigenen Speisen geworben wird. Die Aufwendungen sind ungekürzt als Betriebsausgaben abziehbar.
Hinweis:
Keine Bewirtung liegt vor, wenn bei betrieblichen Besprechungen Aufmerksamkeiten von geringem Umfang, wie Kaffee, Tee oder Gebäck gereicht werden. Hierbei handelt es sich auch nach Auffassung der Finanzverwaltung um übliche Gesten der Höflichkeit. Die dabei entsehenden Aufwendungen sind in vollem Umfang als Betriebsausgaben abziehbar.
Die ETL ADHOGA Steuerberatungsgesellschaft AG mit Hauptsitz in Berlin ist ein Unternehmen der ETL-Gruppe, dem größten Steuerberater-Verbund in Deutschland. Das Unternehmen wurde speziell zur branchenspezifischen Betreuung von Hotellerie- und Gastronomieunternehmen gegründet. Das Leistungsportfolio umfasst alle Belange der Steuerberatung, essentielle Bereiche der Unternehmensberatung und die wichtigsten Fragen in der betrieblichen Rechtsberatung (in Kooperation mit den Rechtsanwälten der Eisenbeis Rechtsanwaltsgesellschaft mbH).