(Berlin, 25. April 2012) Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages sieht gesetzgeberischen Handlungsbedarf bei unerbetenen brieflichen und telefonischen Gewinnmitteilungen. Während der Sitzung am Mittwochmorgen beschlossen die Abgeordneten, eine dahingehende Petition dem Bundesministerium der Justiz (BMJ) und dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) als Material zu überweisen sowie den Fraktionen des Bundestages zur Kenntnis zu geben.
In der Petition wird auf die Praktiken eines in Wien ansässigen Unternehmens aufmerksam gemacht, welches unerwünschte „Gewinnmitteilungen“ auch an Bürger in Deutschland versende. Derartige unlautere Geschäftspraktiken, so kritisieren die Petenten, würden von den Verbraucherzentralen lediglich „erfolglos beobachtet“. Es bedürfe daher „verschärfter Gesetze gegen unerbetene briefliche und telefonische Gewinnmitteilungen“, heißt es in der Petition.
In der Begründung zu seiner Beschlussempfehlung verweist der Petitionsausschuss auf Stellungnahmen der betroffenen Ministerien, wonach bereits seit August 2009 eine gesetzliche Neuregelung zur Bekämpfung der unerlaubten Telefonwerbung und zur Verbesserung des Verbraucherschutzes bei besonderen Vertriebsformen in Kraft sei. Durch diese Neuregelung hätten die Verbraucher unter anderem die Möglichkeit, Verträge zu widerrufen, die sie am Telefon abgeschlossen haben. Zudem sei eine Geldbuße in Höhe von 50.000 Euro im Fall des Verstoßes gegen das Verbot der unerlaubten Telefonwerbung festgelegt worden. Weiterhin sei in dem Gesetz geregelt, dass der Werbeanrufer seine Rufnummer nicht mehr unterdrücken dürfe. Bei Verstößen gegen das Verbot der Rufnummernunterdrückung drohe eine Geldbuße bis zu 10.000 Euro, schreibt der Petitionsausschuss.
Gleichwohl habe nach Aussage des BMJ eine Evaluierung des Gesetzes im Bereich der Telefonwerbung deutlich gemacht, dass es einen „fortbestehenden erheblichen Missbrauch“ gebe, so dass über weitere gesetzliche Maßnahmen nachgedacht werde. Bei einer im Zuge der Evaluierung stattgefundenen Expertenanhörung im April 2011 hätten die vertretenen Verbände sowohl für eine Erhöhung des Bußgeldrahmens als auch eine Ausdehnung des Bußgeldtatbestandes für unlautere Anrufe unter Verwendung automatischer Anrufmaschinen plädiert, heißt es weiter. Zugleich teilt das BMJ mit, dass die Beratungen über mögliche Gesetzesänderungen derzeit andauern würden. Aus Sicht des Petitionsausschusses ist die vorliegende Petition geeignet, in die Überlegungen mit einbezogen zu werden und die Probleme für Verbraucher insbesondere bei unerbetenen brieflicher und telefonischer Gewinnmitteilungen zu verdeutlichen.
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Verbraucher sollen besser vor unerwünschter Werbung geschützt werden
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HRS: Start für Facebook-Kampagne „Kämpfe um dein Zimmer“
(Köln, 25. April 2012) Zimmerschlacht auf Facebook: Das Hotelbuchungportal hrs.de startet am 26. April 2012 eine neue Gewinnspielkampagne auf 1. Unter dem Motto „Kämpfe um dein Zimmer“ können alle Facebook-Nutzer jeden Monat ein Zimmer in einem virtuellen Hotel besetzen und attraktive Übernachtungspakete gewinnen. Zum Start der neuen Social-Media-Kampagne werden drei Mal zwei Übernachtungen im Doppelzimmer im Ramada Hotel Berlin-Mitte verlost.
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Die Wettkampfregeln: Jeder Nutzer klickt auf die Schaltfläche „Zimmer besetzen“ und checkt damit ein. Doch wie in jedem Hotel sind die Zimmer begrenzt. Sobald alle Zimmer besetzt sind, wirft jeder neue Gast einen anderen Mitspieler hinaus. Wen dieses Schicksal ereilt, der kann sofort ein anderes Zimmer besetzen und seinerseits einen Mitspieler vor die Hoteltür setzen. Jedes Spiel läuft vier Tage. Unter allen Facebook-Gästen, die am Ende eines jeden Wettkampfes ein Zimmer besetzt haben, verlost hrs.de drei Mal den jeweils aktuellen Deal.
„Unsere Kunden halten sich immer häufiger im Social Web auf. Durch ihren Empfehlungscharakter spielen soziale Netzwerke auch bei der Hotelsuche und -buchung eine immer wichtigere Rolle. Daher bieten wir auf der Facebook-Fanseite neben umfangreichen Informationen auch Gewinnspiele und spezielle Angebote unserer Hotelpartner an. Mit der ‚Kämpfe um dein Zimmer‘ Kampagne wollen wir ausgewählte Deals auf unterhaltsame Art und Weise präsentieren, um so die Bekanntheit und Reichweite weiter zu steigern“, beschreibt Geschäftsführer Tobias Ragge die Kampagne.
Das neue Gewinnspiel ergänzt die bereits bestehenden Facebook-Anwendungen von hrs.de wie den „Travel Tuesday“ oder die „HRS Deals“. Auf der Facebook-Fanseite und unter 1 bietet das Hotelportal jeden Tag ein Top-Hotel zu einem Tarif, der mindestens 50 Prozent unter dem günstigsten Preis bei hrs.de liegt. -
Jumeirah Group: Nicholas Clayton neuer COO – CEO Guy Crawford geht
(Dubai, 25. April 2012) Führungswechsel bei der 1: Neuer Chief Operating Officer ist Nicholas Clayton. Im Juni verabschiedet sich CEO Guy Crawdord nach zehn Jahren der Hotelkette der Dubai Holding in den Ruhestand.
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Der Personalwechsel – Gerald Lawless bleibt Executive Chairman – erfolgt einer wichtigen Phase der weltweiten Expansion. In den vergangenen eineinhalb Jahren wurde die Zahl der Hotels auf 20 verdoppelt, u.a. mit einem neuen Fünf-Sterne-Hotel in Frankfurt/Main. Laut 1 sind 30 weitere Hotels mit insgesamt rund 8.000 Zimmern in Bau bzw. in Planung.
Nicholas Clayton war bislang Präsident und CEO der Viceroy Hotel Group. Zuvor war er viele Jahre lang für Ritz-Carlton und Mandarin Oriental (als Senior Vice President) tätig gewesen.
Guy Crawford bereitet nun seinen Abschied als CEO der Jumeirah Group vor. Er enwickelte die Jumeirah Group in der vergangenen Dekade entscheidend mit. „Er hinterlässt einen bleibenden Eindruck seiner ungeheuren Passion für das Hotelgeschäft und einen riesigen Appetit auf unerwartete Herausforderungen“, resümierte Lawless seinen Kollegen. -
Rezidor: Quartalsverlust von über 14 Mio. Euro
(Brüssel, 25. April 2012) Kurt Ritter kämpft weiter mit anhaltenden Verlusten: Auch im ersten Jahresquartal verzeichnete seine Rezidor Group – mittlerweile mit der US-Mutter Carlson fusioniert – mit einem Verlust nach Steuern von 14,1 Millionen Euro. Der Umsatz stieg in den ersten drei Monaten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7,4 Prozent auf 206,9 Millionen Euro.
Ungeachtet der seit Jahren anhaltenden Verlustphase hält man bei Rezidor an der weltweiten Expansion fest. Im ersten Quartal wurden 1.000 neue Hotelzimmer eingeweiht und 1.400 weitere neu geplant.
Interview mit CEO Kurt Ritter zum Geschäftsjahr 2011:
Im vergangenen Jahr belief sich der Verlust auf -11,9 Millionen Euro. Die Zahlen für 2011 sind nicht gerade ermutigend: Zwar stieg der Rezidor-Umsatz auf 864,2 Millionen Euro (Vorjahr: 785,7 Mio. Euro) und der durchschnittliche Revpar um 3,7 Prozent auf 65,4 Euro. Jedoch geriet bereits das Vorsteuerergebnis Ebit mit -7,7 Millionen Euro in die Verlustzone. Dadurch ergibt sich ein Negativergebnis je Aktie von -0,08 Euro. Nach einem starken drittes Jahresquartal (Umsatzplus von +6,9%) war früh klar, dass 2011 nicht mehr zu retten war. Nach nur neun Monaten lag der Ebit bereits bei -3,7 Millionen Euro. Allein im vierten Quartal betrug das Nachsteuerergebnis ganze -13,6 Millionen Euro. Seit drei Jahren macht Rezidor Verluste, im Krisenjahr sogar -28 Millionen Euro.
Die jüngst vollzogene Fusion mit Carlson ist der Befreiungsschlag für Rezidor. Unter dem Dach der Carlson Rezidor Hotel Group sollen beide Unternehmen zunächst separat weiter agieren. Carlson-Chef Hubert Joly und Rezidor-CEO Kurt Ritter sollen als gleichberechtigte Chairman fungieren. -
Travelzoo übertrifft Marke von 6 Millionen Abonnenten in Europa
(New York, 25. April 2012) Travelzoo Inc. gab heute bekannt, dass es die Marke von 6 Millionen Abonnenten in Europa übertroffen habe. Die europäischen Abonnenten von Travelzoo machen nunmehr 24 Prozent aller Abonnenten der Marke Travelzoo aus. Weitere 13 Prozent der Abonnenten der Marke Travelzoo entfallen auf den Asien-Pazifik-Raum.
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Auf Grundlage einer Lizenzvereinbarung mit Travelzoo Inc. wird Travelzoo in diesem Gebiet unabhängig betrieben und befindet sich im Besitz von Travelzoo (Asia) Ltd. und Travelzoo Japan K.K. Die übrigen Abonnenten sind allesamt in Nordamerika ansässig.
“Wir sind begeistert, diesen neuen Meilenstein in Europa erreicht zu haben”, sagte Chris Loughlin, Chief Executive Officer von Travelzoo. ?Die Marke Travelzoo ist zahlreichen Abonnenten aus verschiedensten Ländern der Welt ein Begriff, weil sie für Qualität, Simplizität und Vertrauen steht. Auf diese drei Kernattribute der Marke werden wir uns auch in Zukunft besinnen, wenn wir uns weiter vergrößern.”
In insgesamt 11 verschiedenen Ländern der Welt veröffentlicht Travelzoo Reise-, Unterhaltungs- sowie lokale Angebote. Über 250 Deal-Experten recherchieren, bewerten und prüfen jede Woche verschiedenste Angebote, wobei nur die besten Deals auch ihren Weg zu Travelzoo-Abonnenten finden. -
meinestadt.de eröffnet die Volksfest-Saison mit einer Themenseite und rund 10.000 Terminen
(Siegburg, 25. April 2012) Mit den wärmeren Frühjahrstagen beginnt die alljährliche Saison der Volksfeste, die noch bis in den Herbst hinein für gute Stimmung und Nervenkitzel sorgen. Einige sind deutschlandweit berühmt, wie das Stuttgarter Frühjahrsfest 2012, das noch bis Mitte Mai Besucher anlockt, oder die Cranger Kirmes. Doch fast jede Stadt und Region Deutschlands hat auch ihre eigenen Volksfeste mit besonderen Traditionen, die nicht nur Einheimische anziehen. Ihnen allen, den großen Attraktionen wie den kleinen Festen fürs Volk, hat das Städteportal meinestadt.de eine eigene Themenseite gewidmet, welche die anreisenden Festbesucher genauso wie Ortskundige informiert.
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Von der Kieler Woche im Norden bis zum Oktoberfest im Süden Deutschlands: Zu den größten Volksfesten, die immer eine Reise wert sind, erhalten Internetnutzer unter der Adresse die wichtigsten Besucherinformationen mit Veranstalterhinweisen, Terminen, Fotos und Stadtplänen in einer Übersicht. Wer etwa den Besuch des Hummelfests Sommerdom mit einem sommerlichen Aufenthalt in Hamburg verbinden möchte, kann über das Städteportal auch gleich ein Hotelzimmer in der Hansestadt buchen und sich über weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt informieren. Das Volksfest-Special wird regelmäßig aktualisiert.
Aber genauso wie die großen Volksfeste finden Festgänger auf meinestadt.de die kleinen Feste und Jahrmärkte. So gibt es eine Übersichtseite der saisonalen Highlights auch für jede Stadt und Gemeinde. Insgesamt verzeichnet meinestadt.de in Deutschlands größtem Veranstaltungskalender bereits mehr als 10.000 Termine von großen wie kleinen Volksfesten für dieses Jahr: Maifeste, Kirmes, Stadtfeste, Schützenfeste, Paraden… Organisatoren, deren Veranstaltung noch nicht aufgeführt ist, können diese kostenlos im Kalender für ihre Stadt eintragen und regional bekannt machen. Für jede Stadt und Gemeinde bietet meinestadt.de einen eigenen lokalen Veranstaltungskalender.
Der lokale Veranstaltungskalender von meinestadt.de ist mit über 5,1 Millionen Seitenaufrufen und 1,6 Millionen Besuchen pro Monat (IVW 01/12) Deutschlands größter Event-Kalender. Die Plattform verzeichnet rund 700.000 aktuelle Termine aus ganz Deutschland zu allen gängigen Kategorien wie Theater, Konzerte, Partys, Märkte, Lesungen, Volksfeste oder Seminare. Alle Veranstaltungen können kostenlos für jede Stadt und Gemeinde sowie im Umkreis veröffentlicht und mit Detailinfos und Fotos versehen werden. Zusätzlich werden alle Event-Locations auch im Stadtplan und alle Termine in den mobilen Apps von meinestadt.de angezeigt. -
Hilton Berlin erhält den Connie Award – Große Anerkennung für herausragende Performance bei Hilton Hotels & Resorts
(Berlin, 25. April 2012) Das Hilton Berlin wurde für seine großartige Gesamtleistung im Jahr 2011 mit dem Connie Award, dem Hilton Award of Excellence, ausgezeichnet. Das Luxushotel am Gendarmenmarkt ist damit eines von weltweit nur 25 der mehr als 540 Hilton Hotels, denen die firmeninterne Ehrung zuteil wurde.
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„Mit dem Connie Award ehrt Hilton Hotels & Resorts jedes Jahr die besten Hotels für herausragende Leistungen in den Bereichen Kundenbindung- und Zufriedenheit, Service sowie Facilities“, sagt Dave Horton, Global Head von Hilton Hotels & Resorts. „Es ist uns eine Freude, das Hilton Berlin für das besondere Engagement des gesamten Teams auszuzeichnen. Jeder einzelne Mitarbeiter tut alles Menschenmögliche dafür, das Hilton-Versprechen umzusetzen, so dass sich die Gäste rundum wertgeschätzt und bestens umsorgt fühlen.“ Die Beurteilung basiert auf den Feedback-Bögen für Kundenzufriedenheit sowie auf den Ergebnissen des Monitors für Qualitätsmanagement.
„Ich danke jedem einzelnen Teammitglied für das riesige Engagement, den unermüdlichen Einsatz und die ehrliche Verpflichtung, unseren Gästen einen unvergesslichen Aufenthalt in unserem Haus zu bieten“, sagte Ronald van Weezel, General Manager des Hilton Berlin. „Auch ohne das Engagement der Besitzer, die hier ein so wunderbares Haus zur Verfügung stellen, wäre es nicht möglich, unsere Ziele in Sachen Kundenzufriedenheit zu erreichen. Dieses großartige Haus ist wirklich ein Glücksfall.“
Das Hilton Berlin, erst kürzlich frisch renoviert, liegt zentral am historischen Gendarmenmarkt und damit in Fußentfernung zum Geschäftsviertel und bedeutenden Sehenswürdigkeiten wie Berliner Dom und Reichstag. Für Konferenzen und Meetings stehen 16 Tagungsräume für bis zu 500 Personen zur Verfügung. Gäste in den Executive Zimmern und Suiten können die exklusive Executive Lounge mit PC-Arbeitsplätzen und individuellem Check-In und -Out nutzen. Für Entspannung sorgen die neue Lobby Lounge, Spa, Pool und das rund um die Uhr geöffnete Fitness-Studio. -
Hotelgäste fordern kostenloses Internet
(Bottighofen/Schweiz, 25. April 2012) Surfen im Internet ist für die meisten eine Selbstverständlichkeit. Wegen günstigen Flatrates muss kaum jemand mehr auf die Online-Zeit achten. Hotelgäste erwarten daher, dass der WLAN-Zugang kostenlos sein muss. Das ergibt eine Umfrage von 1 unter seinen Usern zu der Frage, was sie am meisten beim Internetzugang im Hotel stört. An der Umfrage nahmen 1001 User teil.
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Über 56,8 Prozent aller Befragten stören sich daran, dass der WLAN-Zugang in einem Hotel überhaupt etwas kostet. Eine Minderheit von 2,7 Prozent kann zwar mit Extrakosten leben, findet aber eine stundengenaue Abrechnung nicht mehr für zeitgemäß.
Über technische Mängel beklagen sich 17,7 Prozent der User. Der Web-Zugang ist zwar kostenlos, dann aber viel zu langsam. Fast ähnlich viele (16,5 Prozent) beschweren sich darüber, dass sie nicht ungestört in ihrem Zimmer surfen können, sondern nur in der Hotellobby.
Genervt wegen der Kosten und der technischen Schwierigkeiten sind 6,2 Prozent. Sie haben sich davon unabhängig gemacht und nutzen von vorneherein lieber ihren eigenen UTMS-Stick. -
Bewertungsportal yelp.de manipuliert sich selbst
(Berlin, 26. April 2012) Das Online-Bewertungsportal 1, bei dem auch viele Gastronomiebetriebe präsentiert werden, versucht offenbar mit einem Algorithmus unechte Rezensionen fernzuhalten. Auch andere Services hätten ähnliche Systeme implementiert. Dies berichtet die Nachrichtenagentur 1. In manchen Fällen würden schlechte Bewertungen von der Software als gefälschte Einträge gekennzeichnet und von den Seiten verbannt. Dies könne zu positiven Verzerrungen der Bewertungen von Produkten und Dienstleistungen führen, heißt es. Im Internet diskutieren Yelp-User bereits über die automatisierte Ergebnis-Verfälschung, die auch finanzielle Einbußen bewirkt (siehe: 1 ).
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Der Filter, den Yelp laut dem Bericht installiert habe, versucht gefälschte Rezensionen von der Plattform zu entfernen. Unter anderem löscht der Algorithmus Einträge von Usern, die nur eine Bewertung abgegeben haben und ansonsten keine Aktivität zeigen, also beispielsweise keine Freunde auf der Seite haben und nicht kommentieren. Viele falsche Einträge erfüllen diese Kriterien. Allerdings würden auch Wertungen von extrem erbosten Usern, die sich nur aus Wut eingeloggt haben, um eine einzige schlechte Kritik zu verfassen, entfernt. Bei extrem schlechten Produkten und Dienstleistungen führe das zu einer ungerechtfertigt positiven Bewertung.
“Ein Algorithmus ist immer schlechter als eine manuelle Auswahl. Allerdings können automatisierte Prozesse verbessert werden. Auch der Google-Algorithmus war anfangs gröber als heute”, sagte Olaf Kopp von 1 gegenüber Pressetext. An der Verbesserung solcher Automatismen wird derzeit gearbeitet. Der derzeitige Yelp-Mechanismus entfernt in manchen Fällen über 70 Prozent der Wertungen zu Unrecht. Diese Fehler kosten viele Nutzer bares Geld, da Yelp mitunter recht teure Produkte rezensiert.
Dazu kommt, dass professionelle Anbieter für falsche Bewertungen mittlerweile gelernt haben, ihre Fake-Profile so anzupassen, dass sie nicht mehr ausgefiltert werden. Damit siebt der Algorithmus zunehmend die falschen Einträge aus. Ein Lösungsvorschlag wäre, dass alle User von Bewertungsplattformen sich ausweisen müssen. “Das Koppeln an Social-Media-Accounts wäre eine Möglichkeit. Allerdings würde eine Identifikationspflicht wahrscheinlich viele User vom Bewerten abhalten”, erklärte Kopp.
Auch andere Folgen sind zu bedenken. “Wenn die Idee des anonymen Internetgebrauchs erhalten werden soll, ist eine Identifikation nicht der richtige Weg”, sagt Philipp Kramer von der 1. Solange es keine praktikable Lösung für das Problem gibt, stellt sich die Frage, ob Bewertungsportale überhaupt noch Sinn machen.
“Bewertungen an sich sind sinnvoll. Ob Bewertungsportale, die oft mit Provisionsmodellen arbeiten, weiterhin Relevanz haben, ist weniger sicher. Das ganze Geschäftsmodell ist vielleicht fehlerhaft. Bewertungen direkt beim Händler und Testportale sind eher vertrauenswürdig”, so Kopp. Nimmt der Missbrauch von Rezensionsplattformen zu, könnte sogar ein rechtliches Problem für die Betreiber entstehen: “Wenn der Crowd-Ansatz manipuliert wird, kann das eine wettbewerbsrechtliche Komponente haben. Ich halte es jedenfalls nicht für klug, sich bei Kaufentscheidungen einzig auf Bewertungsplattformen zu verlassen”, sagt Kramer. -
Nordisch-moderne Küche: Steigenberger Hotel Hamburg eröffnet sein neues Restaurant "Fleet´s" – Küchenchef André Stolle kredenzt ausgefallene Kreationen auf Hamburgs Fleetinsel
(Hamburg, 26. April 2012) Das neue Restaurant “Fleet´s” im Steigenberger Hotel Hamburg tritt die Nachfolge des ehemaligen Restaurants „Calla“ an und eröffnet am 28. April 2012 im neuen Look und mit neuer Crew. Das Restaurant “Fleet´s” ist dienstags bis samstags von 12.00 Uhr bis 14.00 Uhr sowie von 18.30 Uhr bis 23.00 Uhr geöffnet.
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„Mit der Eröffnung des Fleet´s setzen wir auf Authentizität und die enge kulinarische Verbindung zur Region, die in der Verarbeitung hochwertigster regionaler Produkte zum Ausdruck kommt. Beim Umbau und der Gestaltung der Inneneinrichtung, war es uns sehr wichtig, eine gemütliche Wohlfühl-Atmosphäre zu schaffen“, erklärt General Manager Bernd A. Zängle.
1Federführend für das Küchenkonzept des Restaurants “Fleet´s” ist André Stolle. Der 36-jährige Küchenchef startete seine Karriere im Jahre 1992 und ließ sich bei Meisterköchen wie Jean-Claude Bourgeuil, Jörg Müller und Joachim Wissler ausbilden. Sein Können wurde in den vergangenen sieben Jahren in namhaften deutschen Restaurants mehrmals mit einem Michelin-Stern honoriert. André Stolle bezeichnet seine Küche als „nordisch-modern“. Schwerpunkt der Speisekarte sind Kreationen aus vorwiegend nordisch-regionalen Produkten, bei denen Traditionelles auf handwerklich höchstem Niveau sehr modern interpretiert wird.
Ein weiteres Markenzeichen des Restaurants wird ein sehr individueller, persönlicher Service unter Restaurantleitung Florian Franken und Sommelière Fausta Rackute sein.
Bei der Einrichtung des “Fleet´s” stand die Schaffung einer Wohlfühl-Atmosphäre mit modernen Akzenten im Vordergrund. Die großen Panoramafenster bieten einen schönen Blick auf das Alsterfleet, dessen Wasserbewegung sich in den sanften Wellen des Wandschmuckes wiederfindet, während ein Kaminfeuer Gemütlichkeit ausstrahlt.
Die Sandsteinverkleidung der Wände sorgt für eine angenehm behagliche Atmosphäre und modern angeordnete Muschelelemente setzen interessante Akzente. Unter den Arkaden am Fleet wurde zusätzlich eine Restaurant-Terrasse geschaffen, hier speist man direkt am Wasser mit Blick in Richtung Jungfernstieg oder auf die historische Heiligengeistbrücke.