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  • Datenschutz auch in sozialen Netzwerken ein wichtiges Thema – Beunruhigend hohe Menge persönlicher Daten schränkt intensive Nutzung offenbar nicht ein

    (München, 07. März 2012) Mit 78 Prozent Zustimmung ist Deutschland das Land, in dem von den meisten Onlinern Wert auf die Wahrung von Datenschutz und Privatsphäre im Internet gelegt wird. Das Internet intensiv zu nutzen, verringert sich dadurch aber nicht spürbar. Dies ergibt die internationale Studie Digital Life von TNS in 60 Ländern.
    Ähnlich hoch ist die Bedeutung des Datenschutzes im Internet und sozialen Netzwerken auch in Österreich (77 Prozent), der Schweiz (75 Prozent) und Norwegen (74 Prozent), aber auch in Südkorea (76 Prozent) und Taiwan (74 Prozent). Die wenigsten Gedanken machen sich Internetnutzer in Thailand (35 Prozent), Vietnam (36 Prozent) und Dänemark (37 Prozent) zum Thema Datenschutz. Trotzdem nutzen diejenigen Onliner in Deutschland, die dem Datenschutz einen hohen Wert beimessen, das Internet intensiver als Personen, die der Aussage nicht zugestimmt haben (durchschnittlich 16 Stunden pro Woche versus 14 Stunden).
    Vor allem soziale Netzwerke werden immer wieder in den Medien kontrovers diskutiert und so überrascht es nicht, dass zwei Drittel (67 Prozent) der deutschen Nutzer sozialer Netzwerke angeben, dass diese Webseiten eine beunruhigend hohe Menge persönlicher Daten enthalten. Nur in etwa jeder vierte Nutzer (28 Prozent) ist der Auffassung, dass soziale Netzwerke Vorteile bieten, die die möglichen Bedenken mit Blick auf die persönlichen Daten überwiegen. Auch die von TNS Infratest durchgeführte Studie „Zukunftsbilder der digitalen Welt. Nutzerperspektiven im internationalen Vergleich.“ des MÜNCHNER KREISES weist darauf hin, dass 40 Prozent der in Deutschland Befragten angaben, mit persönlichen Profildaten im Internet so sparsam wie nur möglich umzugehen. Befürchtet werden von den Nutzern vor allem die unbefugte Datenspeicherung und krimineller Datenmissbrauch. Der Schutz persönlicher Daten hat somit in Deutschland einen hohen Stellenwert. Dennoch weisen die steigenden Nutzerzahlen von in sozialen Netzwerken darauf hin, dass die Nutzer häufig bereit sind, für ein interessantes Nutzungserlebnis die eine oder andere Einschränkung ihrer Privatsphäre hinzunehmen.
    Über die Hälfte der deutschen Onliner, auch diejenigen die hohen Wert auf den Schutz ihrer persönlichen Daten legen, nutzt mittlerweile regelmäßig Social Media Webseiten wie Facebook, Twitter, Foto- oder Online-Dating Portale. „Wenn die erste Hürde der Anmeldung überwunden ist, haben die Bedenken im Hinblick auf die dort gespeicherten Datenmengen kaum mehr Einfluss auf die Nutzungsfrequenz des jeweiligen Portals“, sagt Susanne Klar, Associate Director im Digital Centre von TNS Infratest. „Die Nutzer befinden sich offenbar in einem Zwiespalt zwischen ihren persönlichen Datenschutzanforderungen und der Möglichkeit zur Teilnahme an einem sozialen Netzwerk, in dem persönliche Daten auch öffentlich werden können. Sieht man einen Nutzen in diesen Angeboten wie z.B. die Möglichkeit mit den Freunden zu chatten oder sich auszutauschen, sind die Datenschutzbedenken jedoch auch schnell vergessen oder werden einfach verdrängt.“ Mit einer glaubhaften Kombination von Maßnahmen zum Datenschutz und unterhaltenden Elementen können Anbieter bei den Internetnutzern punkten. Stellschrauben sind dabei einerseits der wahrgenommene Mehrwert eines Angebots und andererseits das Vertrauen bzw. die vorhandenen Möglichkeiten zum Schutz persönlicher Daten.

  • 4,2 Millionen mehr Flugpassagiere reisten 2011 ins Ausland

    (Wiesbaden, 07. März 2012) Von deutschen Flughäfen reisten 2011 insgesamt 75,2 Millionen Passagiere ins Ausland. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der vom 7. bis zum 11. März 2012 in Berlin stattfindenden Internationalen Tourismus Börse (ITB) mitteilt, ist dies ein Plus von 4,2 Millionen Passagieren (+ 5,9 %) gegenüber 2010. Der seit dem Jahr 2002 nahezu durchgehend anhaltende Trend jährlicher Zuwachsraten setzte sich damit auch 2011 fort. Nur im Jahr der Wirtschafts- und Finanzkrise 2009 gingen die Passagierzahlen gegenüber dem Vorjahr zurück (- 4,4 %). Besonders stark stieg 2011 die Zahl der Passagiere mit Zielen in Europa. Die höchsten absoluten Zuwächse verzeichneten dabei die Türkei (+ 583 000), Spanien (+ 510 000) und Italien (+ 330 000).
    Nach Ägypten, dem diesjährigen Partnerland der ITB, flogen 2011 rund 1,0 Millionen Passagiere. Das waren 29,1 % weniger als im Vorjahr. Allerdings haben sich im Laufe des Jahres 2011 die Rückgänge abgeschwächt: Nach einem extremen Einbruch von 42,1 % im ersten Quartal 2011 aufgrund der politischen Unruhen im Januar und Februar beliefen sich die entsprechenden Veränderungsraten zum jeweiligen Vorjahresquartal auf – 22,1 % im zweiten, – 17,3 % im dritten und – 13,1 % im vierten Vierteljahr 2011.
    Unter den Zielgebieten, bei denen der Flugverkehr von Touristen dominiert wird, hatten die Mittelmeerinseln mit 6,5 Millionen Passagieren das höchste Aufkommen. Gegenüber 2010 war dies ein Plus von 4,3 %. Damit wurde der bisherige Höchstwert aus dem Jahr 2007 um 20 000 Passagiere überschritten. Von den Inselgruppen im Mittelmeerraum waren die Balearen mit 4,2 Millionen Passagieren die bedeutendste Destination. Sie erzielten einen Zuwachs gegenüber 2010 von 128 000 Passagieren (+ 3,2 %) und konnten damit das bisherige Spitzenjahr 2007 um 7 000 Passagiere übertreffen.
    Außerhalb des Mittelmeerraums stellten die Kanarischen Inseln das volumenstärkste Zielgebiet (2,7 Millionen Passagiere) für den Flugtourismus dar. Sie verzeichneten mit einem Plus von 376 000 Flugtouristen (+ 16,3 %) einen bisher noch nicht erreichten Zuwachs im Vorjahresvergleich. In die Karibik, außerhalb von Europa eine der aufkommensstärksten Regionen des Flugtourismus, reisten 0,4 Millionen Passagiere (+ 2,8 % gegenüber 2010). Dies lag jedoch deutlich unter dem bisherigen Höchstwert aus dem Jahr 2000 (0,7 Millionen).
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  • Alltours-Chef fordert Bundesregierung und EU auf, Griechenland-Tourismus zu stabilisieren

    (Duisburg/Berlin, 07. März 2012) Willi Verhuven, Vorsitzender der Geschäftsführung des Reiseveranstalters 1 fordert Bundesregierung und EU auf, mehr für die Stärkung der Tourismusbranche in Griechenland zu tun: “Investitionen in den griechischen Tourismussektor schaffen Arbeitsplätze zusätzlich auch in der Baubranche, der Landwirtschaft und dem Dienstleistungssektor und können das gesamte Land stabilisieren und zurück auf den Wachstumspfad bringen. Stabilität, Wachstum und Zukunftsperspektiven sind das, was die Menschen in Griechenland jetzt dringend benötigen”, sagte Verhuven kurz vor Beginn der Internationalen Tourismusbörse Berlin (ITB). Von deutschen Verbrauchern erwartet Verhuven, dass sie wieder mehr Vertrauen zu den Griechen haben, denn das Land verfügt nicht nur über wunderschöne Urlaubsgebiete, sondern auch über sympathische, fleißige und besonders gastfreundliche Menschen, die die jetzige Situation nicht verschuldet haben. Deshalb fordert der alltours-Chef, dass sich Bundesregierung und EU schnell an einer Imagekampagne für Griechenland finanziell beteiligen, nachdem das Land jahrelang schlecht geredet wurde. alltours als Reiseveranstalter wird den Griechen helfen. Aus diesem Grund wurde das Urlaubsangebot für den Sommer 12 nochmals erweitert. “Wir tun das auch für die langjährigen griechischen Partnerfirmen und deren Mitarbeiter, denn es geht nicht an, dass sie unter den Fehlern der Politiker dauerhaft leiden”, sagte Willi Verhuven.
    Touristischer Sektor hat eine Schlüsselstellung
    Von den rund fünf Mio. griechischen Arbeitnehmern arbeiten ca. 800.000 direkt im touristischen Sektor. Das Bruttosozialprodukt der Touristik beträgt in Griechenland rund 18% und hat damit eine Schlüsselstellung inne. “Investitionen in den gesamten touristischen Sektor und nicht nur in kleinere Teilsegmente können die gesamte Wirtschaft des Landes in Gang bringen. Wie bei uns die Autoindustrie in zahlreichen anderen Wirtschaftszweige, so schafft in Griechenland der Tourismus viele Arbeitsplätze in der Bauwirtschaft, dem Dienstleistungssektor und der Landwirtschaft”, sagte Willi Verhuven. alltours fordert die Bundesregierung und die EU auf, hier gezielt Investitionsanreize beispielsweise für den Neubau oder die Modernisierung von Hotels und die Infrastruktur zu setzen. Außerdem erwartet der alltours-Chef, dass sich Bundesregierung und die EU an einer Imagekampagne für Griechenland finanziell beteiligen. “Wer das Urlaubsland jahrelang schlecht redet, der muss auch beim Wiederaufbau der Marke helfen. Jetzt bietet sich dafür die Chance, denn die Verbraucher buchen jetzt ihren Urlaub. Je schneller Griechenlands Wirtschaft wieder auf die Beine kommt, desto besser ist das für Europa. Wir als Reiseveranstalter werden auf jeden Fall helfen”, sagte er.
    Alltours baut Griechenlandangebot aus
    Die Unternehmensgruppe alltours hat in diesem Sommer sein Griechenlandgeschäft ausgeweitet. Griechenland bleibt mit mehr als 260 Hotels das drittgrößte Reiseziel im Sommerprogramm. alltours hat sein Programm sogar noch ausgeweitet. Eine der schönsten der rund 3.000 griechischen Inseln, Thassos, ist mit 14 Hotelanlagen neu aufgenommen worden. Diese Maßnahmen zeigen, dass sich alltours des besonderen Verhältnis zu Griechenland bewusst ist. alltours-Gründer Willi Verhuven selbst organisierte die erste Pauschalreise des Unternehmens 1975 nach Mykonos. In den folgenden Jahren ist der Veranstalter auch aufgrund seines starken Griechenlandprogramms zu einem der größten Veranstalter in Europa gewachsen. Das sogenannte “Inselhüpfen” von einer Kykladeninsel zur anderen war ebenfalls eine alltours Erfindung, die viele andere Reiseveranstalter später kopiert haben. “Wir verdanken Griechenland viel und ich habe griechische Geschäftspartner seit Jahrzehnten als sehr zuverlässig, gastfreundlich und grundanständig erlebt. Deshalb schmerzt mich die überspitzt formulierten Verallgemeinerungen von einzelnen Missständen sehr”, sagte Verhuven.
    Voraussetzungen für einen traumhaften Sommerurlaub liegen vor Griechenland ist eines der beliebtesten Urlaubsziele in Europa. Jährlich reisen rund 2,3 Millionen Deutsche auf das Festland oder eine der rund 90 bewohnten Inseln. In kaum einem anderen Urlaubsland können Urlauber Kultur, Tradition, Natur und Geschichte in so großer Dichte erleben. Die touristische Infrastruktur hat sich über viele Jahrzehnte entwickelt und griechische Gastfreundschaft und Servicequalität sind weltbekannt. Die Urlaubsgebiete sind zudem weit entfernt von den Ballungszentren. Von den etwa 10,8 Mio. Griechen leben mehr als 5,2 Mio. in Athen und Piräus und rund eine weitere halbe Million in der Region Thessaloniki. Somit gibt es beste Voraussetzungen für einen sonnigen Urlaub an einem der unzähligen menschenleeren Traumstrände. “Leider verwechseln noch zu viele Menschen Rhodos, Kos und Skiathos mit Athen. In den Urlaubsgebieten ist die Bevölkerungsdichte gering und Demonstrationen findet man dort so gut wie gar nicht”, sagte Verhuven, der das Land aus mehr als 150 privaten und dienstlichen Reisen so gut wie kaum ein anderer Geschäftsführer eines Reiseveranstalters kennt.
    Schluss mit der Polemik
    Willi Verhuven wirbt deshalb um ein Ende der polemischen Diskussion zwischen beiden Ländern. Bei allem Verständnis für Aufgeregtheiten auf beiden Seiten über die eine oder andere falsche Tonlage im Meinungsstreit, sei eine Zusammenarbeit alternativlos. “Griechenland benötigt auch in Zukunft deutsche Touristen, will es aus der wirtschaftlichen Misere kommen. Und Deutschland benötigt ein wirtschaftlich wachsendes Griechenland, um seine Kredite zurückzubekommen”, sagte Verhuven. Er habe Hoteliers, Kellner und Servicekräfte über Jahrzehnte als ehrlich, fleißig und sehr offen kennen und schätzen gelernt. “Mir tut es sehr weh, wenn ich sehe wie schlecht es Geschäftspartnern und Arbeitnehmern in der Hotelerie geht. Sie haben diese Situation nicht zu verantworten. Hier hat die Politik versagt, weil sie den Menschen über Jahrzehnte vorgegaukelt hat, dass ein Leben auf Kredit ewig möglich ist”, sagte der alltours-Chef

  • Der Online-Draht zum Gast: Mit kreativen IT-Lösungen zu besserer Bettenauslastung

    (Heusweiler/Berlin, 07. März 2012) Hotelgäste suchen sich immer öfter ihre Zimmer im World Wide Web. Mehr als 28 Millionen Bundesbürger haben nach einer aktuellen Forsa-Erhebung im Auftrag des Hightech-Verbands Bitcom schon einmal ein Hotelzimmer über das Internet gebucht. Vor vier Jahren hatten laut “Reiseanalyse 2008” nur 4,5 Millionen Bundesbürger Erfahrung mit der Online-Buchung von Übernachtungen.
    Der Trend zur Internetbuchung stellt Betreiber kleiner und mittelgroßer Hotels vor Herausforderungen. Neben ihrem Kerngeschäft müssen sie sich zusätzlich um die Gestaltung der eigenen Website, die Anbindung an die Buchungsmaschinen und das Ranking in den Bewertungsportalen kümmern. “Eine Homepage allein genügt nicht mehr”, sagt Christian Schwannecke, Geschäftsführer des Branchennetzwerks touristiklounge.de “Heutzutage möchten die Kunden über verschiedene Wege Buchungsangebote erhalten.” Einer funktionalen Website mit Online-Buchungsmöglichkeiten komme dabei eine besonders wichtige Rolle zu. Hinzu kämen Gästebewertungen und -empfehlungen. “Die Buchungsentscheidung wird immer mehr auf Grundlage der Meinung anderer getroffen”, ist Schwannecke überzeugt.
    Die einschlägigen Bewertungsportale stehen allerdings wegen Manipulationsvorwürfen zunehmend in der Kritik. Um gegenzusteuern, kooperieren immer mehr Hotels und Hotelketten mit dem Berliner Unternehmen Customer Alliance. “Wir bieten Hoteliers eine manipulationssichere Lösung zum Sammeln und Auswerten von authentischen Online-Gästebewertungen”, erklärt Partner-Manager Giuliano Capo. “Die Bewertungen werden auf der Hotel-Website angezeigt und auf die relevanten Social-Media-Portale verteilt.” Touristik-Experte Schwannecke hält die Bewertungsportale dennoch für eine gute Sache. Wichtig sei vor allem, sich mit berechtigter Kritik auseinanderzusetzen, offensiv damit umzugehen, und auf kritische Portal-Einträge direkt zu reagieren. Um dafür Zeit zu gewinnen, rät Schwannecke Hoteliers zum Einsatz einer Hotel Management Software. Henning Schorge ist diesen Schritt bereits gegangen. “Wir sind ja nun wirklich keine IT-Experten”, räumt der Geschäftsführer des Hotels Edermühle im Siegerland ein. “Für uns stand deshalb im Vordergrund, dass das System einfach zu bedienen sein muss.” Auch sollte die Software die Einbindung eines Buchungstools auf der Hotel-Website ermöglichen, empfiehlt Schorge. Denn für einen Hotelbetreiber mache es einen erheblichen Unterschied, ob er ein Zimmer über die eigene Hotel-Website verkaufe oder über ein Buchungs-Portal wie HRS. Der größte deutsche Online-Zimmeranbieter steht wegen gestiegener Provisionen und der so genannten “Best-Preis-Klausel” seit Monaten in der Kritik. Im Clinch mit dem Marktführer liegt auch das Startup JustBook. Die Firma hat eine Handy-App entwickelt, mit der die Nutzer in ausgewählten Großstädten stark preisreduzierte Hotelunterkünfte für die jeweilige Nacht buchen können. Die beteiligten Hotels bekamen nach Angaben von JustBook wegen Verstoßes gegen die Best-Preis-Garantie prompt Ärger mit HRS. Das Unternehmen hat die umstrittene Klausel nach einer Abmahnung durch das Bundeskartellamt inzwischen ausgesetzt.
    Das Beispiel JustBook zeigt: Auch jenseits der großen Buchungsportale bietet das Internet Hotelbetreibern viele Möglichkeiten, ihre Zimmer gezielt zu vermarkten. “Die Zukunft liegt in der individuellen Kundenansprache”, so ibelsa-Geschäftsführer Patrick Schulte, der die Hotel Management Software ibelsa.rooms entwickelt hat. “Bei unserem Produkt kann der Hotelier nicht nur seine Buchungen verwalten, sondern auch Gäste- und Firmenprofile anlegen.” Das System mache es möglich, Adressen, Geburtstage und persönliche Vorlieben im Kundenprofil zu hinterlegen und die Kontaktdaten für Mailingaktionen schnell und gezielt zu selektieren. Interessierte Hoteliers können das internetbasierte System 30 Tage lang kostenlos testen. Auf die gezielte Ansprache seiner Kunden setzt auch Jan T. Albers, Director of Sales & Marketing im Radisson Blu Resort Split. Das Hotel hat dafür ein eigenes Buchungsportal (www.teacee.com) geschaffen. “Wir erhalten großen Zuspruch für genau das, was sich ein Hotelier wünscht: direkte Buchungen über das eigene Buchungsportal”, so Albers. Vom Online-Boom können aber auch kleinere Herbergen profitieren. “Eine hoteleigene Facebook-Seite lohnt sich auf jeden Fall”, so Internetexperte Schulte. Über das soziale Netzwerk könne ein Hotelier kostenlos etwa günstige Wochenendarrangements publizieren, um freie Zimmerkapazitäten zu vermarkten. “Die kleinen und mittelgroßen Hotels müssen in der Zukunft ankommen und sich IT-technisch gut aufstellen”, rät Schulte.
    Das wachsende Online-Geschäft in der Hotellerie spiegelt sich auch auf der ITB Berlin vom 7. bis 11. März 2012. Unter dem Begriff “Travel Technology” präsentieren sich mehr als 230 Unternehmen, darunter Anbieter von Reservierungssystemen, Hotelsoftware und Reise-Apps. Wegen des immensen Ausstellerandrangs hat die Messe Berlin ihre Ausstellungsfläche für dieses Segment deutlich erweitert.

  • Auf zu neuen Ufern: Wegweisende Globetrotterinnen – Zehn starke Frauen, die die Welt bereisten und veränderten

    (München, 07. März 2012) Die Geschichte ist gespickt mit starken Frauen und furchtlosen Abenteuerinnen, die mit ihrem Einsatz die Wahrnehmung des weiblichen Geschlechts nachhaltig verändert haben. Angetrieben von einer unbekannten Sehnsucht, Neugierde und einer großen Portion Abenteuerlust brachen sie zu neuen Ufern auf, entdeckten die Welt und schrieben nebenbei noch Geschichte. Pünktlich zum bevorstehenden Weltfrauentag am 8. März präsentiert 1 eine Liste von zehn beeindruckenden Frauen, die mit viel Mut, Leidenschaft und Stärke die Welt bereist haben und damit nicht nur Einfluss auf die Geschehnisse ihrer Zeit genommen, sondern auch für die Gleichberechtigung des weiblichen Geschlechts gekämpft haben.
    Harriet Martineau (1802-1876)
    Bei ihrer großen, zweijährigen Reise in die USA war die Britin Harriet Martineau hauptsächlich bitter enttäuscht. Ihre negative Reiseerfahrung motivierte sie jedoch dazu, sich als allererste Soziologin gegen die Sklaverei stark zu machen, als diese in der Amerikanischen Gesellschaft noch debattiert wurde. Auch der Umgang mit Frauen in der so genannten freien Nation störte die Feministin, und sie verglich ihn sogar mit der Sklaverei. Als Martineau nach Großbritannien zurückkehrte, veröffentlichte sie das kritische Werk Society in America und inspirierte folgende Generationen von Feministinnen, Soziologinnen und Reisenden.
    Mary Kingsley (1862-1900)
    Mary Kingsley reiste jahrelang durch Westafrika, wo sie sich mit den eingeborenen Stämmen und ihren Bräuchen in Ländern wie Sierra Leone und Angola vertraut machte. Völlig unüblich für die Viktorianische Zeit reiste die Britin Kingsley ohne Begleitung durch diese gefährlichen Gebiete und sogar durch den tückischen Afrikanischen Dschungel. Sie entwickelte sich zur Kritikerin des Kolonialismus und der missionarischen Versuche, die Bräuche und Gewohnheiten der Afrikaner zu verändern. Dadurch veränderte sie die europäische Sichtweise auf Afrika und seine eingeborenen Stämme für immer.
    Fanny Bullock Workman (1859-1925)
    Fanny Bullock Workman unternahm ihre Abenteuer zwar gemeinsam mit ihrem Mann William Workman, nichtsdestotrotz sind ihre Vorstöße als erste Bezwingerin der Gipfel des Himalayas bemerkenswert. Nach ihrem siebten Trip in den Himalaya wurde sie zu einem Mitglied der Royal Geographical Society in London ernannt. Lange Zeit hielt die Amerikanerin den Höhenrekord für Bergsteigerinnen und war gleichermaßen eine engagierte Frauenrechtlerin, die Kolleginnen wie Bryn Mawr unterstützte und die Messlatte für Abenteurer aus aller Welt höher legte.
    Gertrude Bell (1868-1926)
    Gertrude Bell sprengte schon sehr früh alle gesellschaftlichen Grenzen und war die erste Frau mit einem Abschluss in Geschichte von der Eliteuniversität Oxford. Zu einer Zeit, als die meisten Frauen noch sehr jung heirateten und nicht wählen durften, machte sich die Britin direkt nach der Schule auf nach Persien, reiste ganz auf sich allein gestellt durch die Arabische Wüste und lebte dort jahrelang mit den örtlichen Stämmen. In mehr als 1000 Briefen, die sie nach Hause schickte, beschrieb sie, wie Persien und der Orient sie verzaubert hatten. Im Ersten Weltkrieg arbeite sie als Spionin in Kairo und dann als Diplomatin, um die Formation eines vereinten Irak unter der Führung von König Faisal zu unterstützen. Als die „Ungekrönte Königin des Irak“ starb, kamen Massen in Bagdad zusammen, um ihr Leben zu feiern.
    Harriet Chalmers Adams (1875-1937)
    Sie besuchte jedes Land in Südamerika, durchquerte die Anden sogar zu Pferd und folgte bei einer Expedition den Spuren von Columbus quer durch Haiti auf dem Pferderücken. Die Amerikanerin Harriet Chalmers Adams schrieb über ihre Reisen im National Geographic Magazine, begeisterte Zuhörer mit beeindruckenden Vorträgen und zählt noch heute zu den wichtigsten Entdeckerinnen der USA. Da zu ihrer Zeit die National Geographic Society noch keine Frauen als Vollmitglieder in ihren Kreisen erlaubte, gründete sie 1925 kurzerhand die Society of Woman Geographers, deren Vorsitz sie bis 1933 innehatte.
    Amelia Earhart (1897-1937)
    Sie ist ein Vorbild für viele Mädchen und Luftfahrt-Interessierte aus aller Welt; in ihrer Heimat Amerika ist sie ein gefeierter Superstar. Amelia Earhart war die erste Frau, die alleine über den Atlantik flog. Dabei war sie bei ihrer ersten Begegnung mit einem Flugzeug eher unbeeindruckt: „Es war ein Ding mit rostigen Drähten und Holz und es sah überhaupt nicht interessant aus.“ Erst als sie zum ersten Mal eine Flug-Show mitverfolgte, erkannte sie ihre Leidenschaft für die Fliegerei. Tragischerweise stürzte sie beim letzten Streckenabschnitt eines Fluges um die Welt über dem Pazifik ab.
    Ella Maillart (1903-1997)
    Sie war eine der herausragenden Abenteurerinnen des 20. Jahrhunderts. Auch wenn sich die Schweizerin zunächst für den Wassersport begeisterte, schlug ihre Leidenschaft für das Segeln und damit verbundene Reisen nach Korsika und den Mittelmeerraum alsbald in eine ausgewachsene Reise-Leidenschaft um. Als Schriftstellerin, Fotografin und Reporterin reiste sie unter anderem nach Moskau, in den Kaukasus, die Mandschurei, China, Afghanistan, Iran und die Türkei. In Indien fand sie während der Kriegsjahre ihr spirituelles Zentrum und kehrte auch in ihren späteren Lebensjahren immer wieder dorthin zurück.
    Edith Lederer (* 1943)
    Edith Lederer entdeckte ihre Reise-Leidenschaft auf einer monatelangen Reise durch Europa, nachdem sie die Uni abgeschlossen hatte. Wieder zurück in den USA erhielt sie einen Job bei der Associated Press und startete ihre steile Karriere als reisende Journalistin. In 1973 wurde sie die erste Vollzeit-Reporterin, die für die AP über den Vietnamkrieg berichtete. Seitdem beschäftigte sie sich mit Themen wie dem aufstrebenden Kapitalismus in China während der siebziger Jahre, den Konflikten in Nordirland und Bosnien, dem Zusammenbruch der Sowjetunion, dem ersten Golfkrieg und dem Bombenanschlag auf die US-amerikanische Botschaft in Nairobi 1998. Seitdem ist sie Chef-Korrespondentin der AP bei der UN.
    Freya Hoffmeister (* 1964)
    Die Deutsche Freya Hoffmeister ist eine ganz besondere Globetrotterin, denn sie erkundet neue Gefilde zu Wasser. Die Unternehmerin war 2009 die erste Frau, die jemals um ganz Australien fuhr. Zuvor war sie bereits per Kajak um Island und die Südinsel Neuseelands gepaddelt. Derzeit ist sie mit dem Kajak um die komplette südamerikanische Küste unterwegs. Ihr Trip startete am 30. August 2011 und wird voraussichtlich kurz vor ihrem 50. Geburtstag am 10. Mai 2014 enden.
    Kira Salak (* 1971)
    Die New York Times nannte sie einst die „echte Lara Croft“. Die Amerikanerin Kira Salak ist bekannt für ihr schier unermüdliches Durchhaltevermögen und ihre Stärke. Auf ihren Reisen durchkämpfte sie unwegsames Gelände, besiegte lebensbedrohliche Krankheiten und schreckte nicht davor zurück, auch Krisengebiete und exotische Orte wie Madagaskar, Borneo und Ruanda ganz alleine zu bereisen. Sie war die erste weiße Frau, die Papua-Neuguinea durchquerte und die erste Person, die mit dem Kajak fast 1000 Kilometer auf dem Niger bis nach Timbuktu fuhr. Die Schriftstellerin und Journalistin gehört garantiert zu den verrücktesten Entdeckern unserer Zeit.

  • GfK-Studie zeigt: Der „Urlaubsweltmeister“ ist fernreisefaul: Nahziele liegen bei Deutschen voll im Trend

    (Berlin, 07. März 2012) Sommer, Sonne, Urlaubszeit: Auch in diesem Sommer verreist wieder mehr als die Hälfte der Deutschen (53,8%). Dies fand die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag des Couponing-Portals 1 in einer repräsentativen Befragung von 1.000 Deutschen heraus. 51,6% aller Befragten machen der Studie zufolge zwei Wochen Urlaub, 24,3% immerhin eine Woche. Aber viele Deutsche bleiben im eigenen Land. Nahziele sind auch in diesem Jahr wieder am beliebtesten.
    Deutschland hat bei den Reisezielen die Nase vorn: Jeder Vierte (26,1%) macht „zuhause“ Urlaub. Vor allem die Badeorte an Ost- (7,5%) und Nordsee (5,3%) und Bayern (4,1%) sind Touristenmagneten. Spanien (10,8%) liegt nicht zuletzt dank der Partyinsel Mallorca (3,2%) auf Platz zwei. Den dritten Platz auf dem Siegertreppchen belegt Italien (8,8%). Mit Ägypten (1,7%), den USA (1,7), Thailand (1,2%) und der Karibik (0,8%) schaffen es in diesem Jahr nur vier Ferndestinationen in die Top-20 der beliebtesten Reiseziele.
    55,4% aller Deutschen verreisen dabei mit ihrem Partner, 25,4% mit ihrer Familie und 16,6% mit ihren Freunden. Reisegruppen scheinen hingegen „out“ zu sein. Nur 3,3% schließen sich einer Gruppe an, um zu verreisen. 4,1% verreisen da schon lieber alleine, um einmal ganz in Ruhe entspannen zu können.

  • Kempinski Hotel Gravenbruch Frankfurt/Main: Stefan Schwind neuer Direktor

    (Gravenbruch bei Frankfurt/Main, 07. März 2012) Neuer Chef im 1 ist Stefan Schwind. Zuletzt leitete er das Kempinski Hotel Zografski in der bulgarischen Hauptstadt Sofia. Am 20. Februar 2012 trat er im Kempinski Hotel Gravenbruch Frankfurt die Nachfolge von Thomas M. Fischer an, der sich in Budapest einer neuen Herausforderung stellt.
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    Nach Stationen in Häusern der Hotelketten Steigenberger, Marriott und Park Plaza Hotels kam Stefan Schwind im Jahr 2004 als Resident Manager im Kempinski Hotel Airport München erstmals zur ältesten Luxushotelgruppe Europas und blieb ihr bis heute treu. Ab 2005 fungierte Stefan Schwind dort als General Manager, wechselte ein Jahr später zum Kempinski Resort Bel Air Binz (Mecklenburg-Vorpommern) und kehrte 2007 wieder als General Manager ins Kempinski Zografski in Sofia zurück. Mit 442 Zimmern, fünf Restaurants, zwei Bars und 30.000 Quadratmetern Fläche ist es das größte Hotel in der bulgarischen Hauptstadt.
    Mehrere Jahre hintereinander wurde es von World Travel Awards und von World Luxury Hotel Awards zum führenden Hotel in Bulgarien gewählt. Schwind machte sich besonders um die Renovierung des Hauses verdient. Schwind ist in der Branche eine bekannte Größe: Im Jahr 2009 wurde er bei der 10. Verleihung der Worldwide Hospitality Awards unter die drei besten General Manager der Welt gewählt, und im November 2011 war er für diesen Preis erneut nominiert.

  • Starwood Hotels & Resorts: 25 neue Hotels in Europa geplant

    (Berlin, 07. März 2012) Trotz Euro-Krise: Starwood Hotels & Resorts will in den nächsten vier Jahren 25 neue Hotels in Europa eröffnen. Weltweit sind für das Jahr 2012 80 Neueröffnungen geplant. Damit knüpft die Hotelgesellschaft an das Rekordjahr 2011 an, in dem 112 neue Hotelprojekte unterschrieben worden sind – die höchste Anzahl seit Beginn der weltweiten Wirtschaftskrise.
    In diesem Jahr werden zwei neuer Flagghotels in Europa eingeweiht: ein W Hotel in Paris sowie ein Le Méridien Hotel in Istanbul. „Zentral- und Osteuropa sind insbesondere für Neubauprojekte attraktive Wachstumsdestinationen, während wir in den bereits erschlossenen Märkten in Europa zahlreiche Möglichkeiten für Konvertierungen sehen“, sagte Simon Turner, President of Global Development bei Starwood Hotels.
    Starwood wird sein Portfolio in Russland und der Ukraine mit Neueröffnungen in Moskau, Rostow am Don, Perm und Kiew bis 2014 verdoppeln. In der Türkei sind in den kommenden drei Jahren vier Neueröffnungen geplant, darunter das kürzlich eröffnete Le Méridien Istanbul Etiler. Damit wird Starwood in der Türkei insgesamt zehn Hotels unter fünf seiner unverwechselbaren Marken betreiben.
    In nur vier Jahren hat Starwood seine Zimmeranzahl im Luxussegment um 75 Prozent gesteigert. Im Jahr 2012 werden sich mehr als 60 Prozent der neuen Hotels im Luxus- und oberen Marktsegment befinden.
    In Europa wird die Marke W Hotels in einigen der spannendsten Destinationen weiter expandieren. Seit dem Debüt der Marke auf dem europäischen Kontinent vor vier Jahren wurden Hotels in London, Barcelona, St. Petersburg, Istanbul und erst im Februar in Paris eröffnet. Starwood wird mit dem W Mailand und dem W Verbier Retreat & Spa, dem ersten Skiresort der Marke, im nächsten Jahr zwei weitere W Hotels eröffnen.
    Starwood macht auch erhebliche Investitionen in das bestehende Luxusportfolio in Europa. Über 100 Millionen US-Dollar flieβen in die Renovierung und Sanierung einiger seiner bedeutendsten Luxury Collection Hotels, darunter das Grand Hotel in Florenz, das im vergangenen Jahr unter der Marke St. Regis wiedereröffnet hat, das Hotel Alfonso XIII in Sevilla, das Hotel Maria Cristina in San Sebastian, das Hotel Prince de Galles in Paris sowie das Hotel Gritti Palace in Venedig.
    Im Fokus steht für Starwood auch die Marke Sheraton. Insgesamt sechs Milliarden US-Dollar werden in neue Hotels und Renovierungen bestehender Sheraton Hotels investiert. Das Sheraton-Flagghotel in Großbritannien, das Sheraton Edinburgh, wird gerade einer umfassenden Komplettrenovierung unterzogen.
    „Starwood setzt sein aggressives Wachstum sowohl in den etablierten als auch schnell wachsenden Märkten in Europa im Rahmen von Management- und Franchiseverträgen weiter fort. Es gibt eine Vielzahl von Hotels, die auf der Suche nach starken Markenpartnern sind und wir erwarten einen signifikanten Anteil an Konvertierungsmöglichkeiten für alle unsere neun Marken. Die jüngsten Konvertierungen zeigen, dass wir mit dieser Strategie auf dem richtigen Weg sind: das Sheraton Baku in Aserbaidschan, das Four Points by Sheraton Barcelona und das für dieses Jahr anstehende Rebranding des Sheraton Mirasierra Hotel & Spa in Madrid,“ betonte Roeland Vos, zuständig für Europa, Afrika & Mittleren Osten bei Starwood Hotels & Resorts.
    Gute Perspektiven für die Expansion von Marken im mittleren Preissegment
    Auch die Expansion der Marken im mittleren Preissegment auf der ganzen Welt wird insbesondere an sekundären und tertiären Standorten weiter fortgesetzt. In diesem Jahr eröffnet Starwood sein 250. Hotel in diesem Segment; 25 Prozent der Hotels, die sich aktuell weltweit in der Pipeline befinden, gehören dem mittleren Preissegment an. Starwood sieht in Europa vor allem Potential für seine Marken Four Points by Sheraton und Aloft – insbesondere in Deutschland, den Benelux-Ländern, in Großbritannien und in Russland.
    „Da es in etablierten Märkten eine starke Nachfrage nach erschwinglichen und zugleich innovativen Hotelmarken gibt, sehen wir dort besonderes Wachstumspotential für Four Points by Sheraton und Aloft. In den kommenden Jahren wollen wir mit diesen Marken in ganz Europa expandieren, gemeinsam mit Entwicklungspartnern, die auf der Suche nach einer neuen und spannenden Plattform für Wachstum sind“, sagte Bart Carnahan, Senior Vice President Acquisition & Development bei Starwood Hotels & Resorts.
    Starwood Hotels & Resorts Worldwide ist mit mehr als 1.090 Hotels in 100 Ländern und 154.000 Mitarbeitern in eigenen Hotels und Management-Betrieben eine der führenden Hotelgesellschaften der Welt.

  • Wyndham Hotel Group : Hotelmarke Super 8 kommt nach Deutschland

    (Berlin, 07. März 2012) Noch eine neue Budget-Hotelmarke: Wyndham Hotels will in den nächsten fünf Jahren mindestens zehn 1 hierzulande eröffnen. Dazu startete Wyndham-Chef Eric Danziger nun eine Kooperation mit der Beteiligungsgesellschaft Tristar Hotel, die mit Colliers Hotel zusammen arbeitet. Ein Vertrag für das erste neu gebaute Super 8 Hotel in Deutschland mit 158 Zimmern in Hamburg wurde bereits unterzeichnet, das Haus wird voraussichtlich 2013 eröffnen.
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    „Das ist eine spannende Zeit für Super 8, da uns die Einführung in Deutschland eine größere Präsenz in Europa ermöglichen und die Position der Marke, als weltweit größte Budget-Hotelkette, mit mehr als 2.200 Hotels stärken wird. Wir werden auch weiterhin strategische Chancen ergreifen, um die Marke Super 8 sowie andere Marken in unserem Portfolio für die gesamte EMEA-Region wachsen zu lassen“, sagte Danziger. „Die Marke Super 8 passt perfekt zu der wachsenden Nachfrage nach preisgünstigen Hotelunterkünften in Deutschland – es ist der richtige Zeitpunkt mit einer internationalen Marke in Deutschland aufzutreten“, kommentierte Tristar-Chef Andreas Erben.
    Das Zimmer in den Super 8 Hotels wird nach einer eigenen Modulbauweise errichtet, die eine schnellere und ökonomischere Hotelentstehung erlaubt. Die Zimmer sollen Einfachheit mit Komfort verbinden; dazu gehören beispielsweise eine USB-Ladestation für iPods und iPhones, ein großes Bett und eine ebenerdig begehbare Dusche. Gäste der Super 8 Hotels sollen sich auf das “8 Punkte Versprechen” der Marke verlassen können: Im Preis inbegriffen sind Highspeed-Internet-Zugang auf den Zimmern, Frühstück, kostenfreie Übernachtung für Kinder in den Zimmern der Elten, kostenloser Kaffee in der Lobby.
    Die Marke Super 8 wurde 1974 in Süd-Dakota gegründet und 1993 von Wyndham Hotel Group erworben. Die Wyndham Hotel Group gehört zur Unternehmensgruppe Wyndham Worldwide und bezeichnet sich mit seinen 7.205 Hotels und rund 613.100 Zimmern in 66 Ländern als weltweit größten Hotelkonzern.

  • ITB Berlin: Apps und Blogs verändern das Reisen – Tourismus-Fachmesse zeigt Fortsetzung des Individualisierungs-Trends

    (Berlin, 07. März 2012) Die 1 , Europas führende Tourismus-Fachmesse, öffnet am Mittwoch zum 46. Mal ihre Pforten. 10.644 Aussteller aus 188 Ländern – etwas weniger als im Vorjahr – werden sich bis Sonntag für rund 110.000 Fachbesucher und 60.000 Privatpersonen präsentieren. pressetext ist vor Ort anwesend und wird laufend über die Angebote und Trends der Branche berichten, die mit über 100 Mio. Beschäftigten weltweit zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen gehört.
    Apps auf Reisen immer wichtiger
    Zu den aktuellen Haupttrends im Tourismus zählt Christian Göke, CEO der Messe Berlin, auf der Eröffnungs-Pressekonferenz den immer stärkeren Einfluss der unterstützenden Technik auf Smartphones und Co. “Es geht nicht mehr um bloße Hotelreservierung, sondern zunehmend um Apps, mit denen die Reisenden ihre Reise zusammenstellen und am Zielort auswählen, was sie als nächstes tun. Das Reiseverhalten ändert sich damit völlig.” Bereits 236 ITB-Aussteller stammen aus dem Bereich “Travel Techology”. Der steigenden Bedeutung der Reiseblogs trägt die ITB durch ein eigenes Programm für angereiste Blogger Rechnung.
    Bei den Buchungen sind All-Inclusive-Reisen und speziell auf Zielgruppen ausgerichtete Angebote im Aufwind, erklärt Jürgen Büchy, Präsident des 1 . “Es gibt immer mehr Gruppen-, Sport-, Wander-, Wein-, Kultur- und Radreisen, jedoch auch Reisen zu Sportevents wie der New York Marathon, die EM in Polen oder die London Olympiade. Man bucht zunehmend, wenn man ein auf sich zugeschnittenes Angebot findet”, so der Experte. Städtereisen und Kreuzfahrten boomen auch weiterhin. Ein Nebeneffekt ist die Wiederentdeckung der Beratung, die den Reisebüros eine Renaissance beschert.
    Ägypten buhlt um Touristengunst
    Thematisch präsentiert sich die ITB politischer denn je: Zu den Hauptthemen des 1  gehören die europäische Schuldenkrise, der Emissionshandel, Klimaschutz und Nachhaltigkeit sowie die Umwälzungen im arabischen Raum, die dem Tourismus in vielen nordafrikanischen Ländern im Vorjahr herbe Verluste beschert haben.
    Speziell um die Touristengunst wirbt diesmal Ägypten als ITB-Partnerland. Ägyptens Tourismusminister Mounir Fahkri Abdel Nour betont die hohe Sicherheit der Touristen in seinem Land und will fortan verstärkt auf Ökotourismus, Wüstensafaris, Wellness-Urlaub und Fünf-Sterne-Hotels setzen. “Die lange Nilkreuzfahrt ist ab Mai wieder möglich, zudem entstehen am Mittelmeer neue Tourismuszonen”, so der Politiker.
    Deutschland: Gute Aussichten trotz Schuldenkrise
    In Deutschland stehen nach dem Rekordjahr 2011 die Vorzeichen für 2012 weiterhin auf Aufschwung, wenn auch nur bei abgeschwächtem Plus von zwei bis drei Prozent. “Dennoch bleiben die Firmen vorsichtig und sind zum Gegensteuern mit Sparmaßnahmen bereit. Die weitere gesamtwirtschaftliche Entwicklung und die Energiekosten werden die nächsten Monate bestimmen”, betont Klaus Läpple, Präsident des Bundesverbandes der 1. Die Politik solle sich hüten, der Branche neue Belastungen aufzubürden, um den Tourismus als wichtigen Wirtschaftsfaktor zu erhalten, so seine Forderung.