(Badenweiler, 18. November 2011) Rekordverfahren: Nachdem das Amtsgericht Freiburg/Breisgau zum 01. März 2011 das Insolvenzverfahren über das Vermögen der Römerbad Badenweiler Betriebs GmbH eröffnet hatte, erklärte es die Insolvenz mit Beschluß vom 11. November 2011 für beendet. Die Neupositionierung des historischen 1 soll unverändert mit voller Kraft fortgesetzt werden.
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Das Team um Geschäftsführer Vladimir Saal konnte in den vergangenen Monaten einige Höhepunkte überstehen: Zuletzt trafen sich im Rahmen der neu ins Leben gerufenen „Römerbaddialoge“ Bundesminister a.D. Norbert Blüm und der Schriftsteller und Philosoph Rüdiger Safranski im Grandhotel und boten den Besuchern einen fesselnden Abend. Auch die neu eingeführten „Römerbadkonzerte“ Anfang November konnten das Interesse des kulturinteressierten Publikums der Region wecken.
Die Zukunft verspricht attraktive kulturelle Höhepunkte. Die günstige Lage unweit der Schweizer Grenze im Dreiländereck gibt zusätzlichen Schub für das Motto „Grandhotel Römerbad als Tagungshotel“. Dazu Sandra Kunert, verantwortliche Direktorin für die Geschäftsentwicklung: „Wir waren überzeugt, dass sich Firmenveranstaltungen gut in die historischen Räume des Hauses integrieren lassen und konnten mit unserem Konzept eine hochwertige Nische für Meetings und Events gehobener Ansprüche zwischen Basel und Freiburg besetzten.“
Die rasche rechtliche Erledigung wurde durch die „Eigenverwaltung“ möglich, in der die neue Geschäftsführung weiterhin alle Entscheidungen treffen konnte. Zusätzlich war der erfahrene Sanierer Peter Jürges in die Geschäftsführung berufen worden. Er kümmerte sich ausschließlich um den insolvenzrechtlichen Teil und führte die Gesellschaft mittels eines Insolvenzplans aus der Krisensituation heraus. Der Freiburger Rechtsanwalt Dr. Uwe Rottler hat die beiden Geschäftsführer Saal und Jürges in der neunmonatigen Phase als Sachwalter begleitet. Weitreichende Kapitalzusagen aus dem Gesellschafterkreis ermöglichten einen kontinuierlichen Hotelbetrieb.
In den vergangenen Monaten hat sich die Hotelleitung intensiv um die Kunden bemüht, insbesondere um solche, die die Höhen und Tiefen des Hotels seit vielen Jahren miterlebt haben. Hoteldirektor Vladimir Saal: “Unsere treuen Stammgäste unterstützen uns auf dem eingeschlagenen Kurs. Sie freuen sich, dass sie auch in Zukunft ihre Urlaube in Badenweiler verbringen können, und dafür danken wir ihnen. Das Grandhotel Römerbad und Badenweiler sind für viele Gäste ein zweites Zuhause geworden”. Aus der Region und aus dem Gemeindeumfeld erhält das Haus starke Unterstützung, erläutert Saal. Er hat jedoch auch Kooperationen zu Partnerhäusern geknüpft, unter anderem am Genfer See, in St. Moritz und im Tessin, um Durchreisende zu den diesen Zielen für ein bis zwei Nächte zu gewinnen. Das Grandhotel Römerbad erfreut sich selbstverständlich auch großer Nachfrage unter den Liebhabern historischer Häuser, zumal es im Sommer 2011 mit der Aufnahme in die Kooperation der „Historic Hotels of Europe“ geadelt wurde.
Im Laufe der nächsten Monate sollen in Zusammenarbeit mit dem Landesdenkmalamt verschiedene denkmalrelevante Maßnahmen in Angriff genommen werden. Die Beantragungen dafür laufen. Saal: „Wir sind guter Hoffnung auf Zuteilung und tun dafür auch alles in unserer Macht stehende“. Den Hotelbetrieb wird dies nicht tangieren. Das Grandhotel Römerbad ist aus der Perspektive des Denkmalschutzes eines der wichtigsten Objekte in Baden-Württemberg. Der Erhalt des Denkmals hat insofern eine hohe Priorität und dürfte in den kommenden Jahren konsequent verfolgt werden.
Blog
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Grandhotel Römerbad Badenweiler: Insolvenzverfahren nach nur acht Monaten beendet
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Arcadia Unternehmensgruppe: Annette Zimmermann folgt auf Reinhard Baumhögger
(Hamburg/Bielefeld, 18. November 2011) Die 1-Hotels und die übrigen Unternehmen der Baumhögger Gruppe haben eine neue Führung. Nach 40 Jahren Berufsleben zieht sich Reinhard Baumhögger in die Eigentümerrolle zurück. Annette Zimmermann (46) Diplomkauffrau und langjährige kaufmännische Leiterin ist zur Geschäftsführerin der Gruppe bestellt worden.
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Ihre Erfahrung – auch in internationalen Firmen – gewährleistet eine nahtlose Fortführung der Immobilienverwaltungen und vor allem der Hotelaktivitäten. In die Hotelbetriebsgesellschaften wurde als weitere Geschäftsführerin Michaela Fricke (49) berufen. Sie fungiert seit Jahren als COO der Hotelbetriebe. Aufgrund Ihrer langjährigen Erfahrung bis in die Spitzenhotelerie ergänzt sie die Tätigkeit der übrigen Leitungsebene perfekt.
Arcadia Hotels, die Wohlfühlgruppe, ist bisher mit 24 Hotels in Deutschland vertreten. Jedes Haus ist individuell wie der Standort. Wichtig ist Arcadia Hotels dabei eine persönliche Atmosphäre. So wird jedes Hotel von den Hoteldirektoren als Gastgeber geführt. -
Vorausscheidung zur Weltmeisterschaft der Nachwuchsköche in Budapest: Julia Komp startet für Deutschland
(Frankfurt/Main, 18. November 2011) Die talentierte Overather Jungköchin Julia Komp vertritt Deutschland beim Semi-Finale der „Hans Bueschkens Young Chefs Challenge“ in Ungarn. Vom 18. bis 20. November finden in Budapest die Vorentscheidungen zur kommenden Weltmeisterschaft in Korea statt. Die besten Nachwuchsköchinnen und Köche aus Mitteleuropa stellen sich während den 3 Wettkampftagen den anspruchsvollen Herausforderungen der internationalen Jury. Der Gewinner dieser Vorausscheidung wird dann um die Weltmeisterschaft in Südkorea antreten.
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Die Hauptaufgabe dieses Wettbewerbes besteht für alle Teilnehmer in der Erstellung und Zubereitung eines hochwertigen 3 Gänge Menüs für 8 Personen, welches als Pflichtkomponenten Kobe Beef (AACO Kobe Master striploin)in der Vorspeise, weißen Heilbutt im Hauptgang und Erdbeeren im Dessert enthalten muss. Neben der Kreativität, der Zubereitungstechniken und der Gesamtumsetzung spielen auch die Einhaltung der Hygienerichtlinien und der akkuraten Arbeitsweise eine wichtige Rolle in der Punktevergabe. Bereits im Vorfeld hat sich Julia Komp mit großer Spannung und Vorfreude auf den Wettbewerb vorbereitet und trainiert. Mit großer Unterstützung durch die Handelshof Management GmbH, vertreten durch Herrn Hinz konnte Frau Komp unter anderem in der betriebseigenen Trainingsküche in Köln Müngersdorf trainieren und bekam dort auch prominente Unterstützung durch den Sternekoch Patrick Jarosch. Neben der professionellen Unterstützung durch den Verband der Köche Deutschlands (VKD), dem Handelshof C & C Markt, ihrem Arbeitgeber TÜV Rheinland mit Küchenchef Miguel Contreras und weiteren Helfern, bleiben allerdings die eigene Motivation und der Ehrgeiz die wichtigsten Faktoren zum Erfolg. Dass Julia Komp davon sehr viel besitzt, zeigte sie bereits auf vielen vorherigen Wettbewerben, bei denen sie mit großem Erfolg abschnitt. Betreut wird Julia Komp in Budapest durch Johannes Krahwinkel, der sie auch schon bei den bisherigen Wettbewerben mit Rat und Tat unterstütze und dafür sorgt, dass sie sich voll und ganz auf den Wettbewerb konzentriert.
Am kommenden Wochenende bleibt also zu hoffen, dass auch dieses Mal wieder der Fleiß und die Mühe der jungen Nachwuchsköchin mit dem gewünschten Erfolg honoriert werden.
Der in Köln geborene Hans Bueschkens war 1980-1988 Präsident des Weltverbandes der Köche (WACS) und hat diesen Wettbewerb ins Leben gerufen und international ausgebaut. Die Hans Bueschkens Young Chefs Challenge ist ein internationaler Wettbewerb, welcher das Ziel verfolgt, junge Nachwuchsköche international erfolgreich zu verbinden und damit dem Berufsstand Ansehen und Zukunft zu verleihen. Entsprechend hochwertige Kochwettbewerbe werden aus diesem Grund ermöglicht. Die Vorentscheidungen bestehen aus dem Semifinale, welches aus 7 Gruppen mit insgesamt 93 Ländern und Teilnehmern, die Finalisten küren. Jeweils 1 Sieger aus allen 7 Semifinalen tritt beim großen Finalkochen in Südkorea an. -
holidaycheck.de: Erste Hotels mit Fake-Siegel gebrandmarkt
(Bottighofen/Schweiz, 18. November 2011) Holidaycheck.de macht ernst: Die ersten Hotelbewertungen wurden nun mit dem neuen Fake-Siegeln gekennzeichnet. Das 1 muss nun mit dem Brandzeichen „Achtung Manipulationsverdacht“ leben. Und das 1 ebenfalls in Hurghada/Ägypten wird gar der aktiven Fälschung bezichtigt.
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Damit will man bei holidaycheck.de, dem führenden Hotel- und Reisebewertungsportal in Europa, die Glaubwürdigkeit und Authentizität wieder stärken. Zahlreiche Medienberichte hatten Manipulationen und gefälschte Hotelbewertungen aufgedeckt. Ein Insiderbericht im Herbst vergangenen Jahres in der Onlineausgabe dieser Fach-Illustrierten setzte eine wahre Flut an Text- und TV-Beiträgen in Gang.
Wird nun ein Hotel mit einem Fake-Siegel bebrandmarkt, so will man bei holidaycheck.de dies ausführlich besprechen. „Die Kommunikationsabteilung kontaktiert den Hotelier und bespricht mit ihm die Lage. Hier wird auch der Rahmen der verdächtigen Handlungen offengelegt. Auf Grund dieser Informationen kann der Hotelier selbst Recherchen anstellen“, heißt es aus der Presseabteilung.
„Ein Beispiel hierfür hatten wir übrigens bereits: Ein Hotel fand heraus, dass die beanstandeten Bewertungen von einer übereifrigen Hotelangestellten platziert wurden. Der Stempel wurde nach Klärung dieses Umstandes entfernt“, sagte Claudius Moaferie, Sprecher von holidaycheck.de. -
Hotelmarketing-Studie: hrs.de und booking.com weiterhin führend bei Online-Zimmerbuchungen
(Hamburg, 18. November 2011) Ohne hrs.de und booking.com geht offenbar nichts: 43 Prozent der Hotels verzeichneten im vergangenen Jahr die meisten Zimmerbuchungen über Portale wie hrs.de, hotel.de und booking.com. Dabei brachten die beiden Top-Buchungsportale hrs.de und booking.com gleichermaßen (jeweils in 40% der befragten Hotels) die meisten Logisumsätze. Dies ist Ergebnis einer breit angelegten Befragung von “1” unter über hundert Hotels in Deutschland.
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Die eigene Hotel-Website hinkt beim Rennen um die Onlinebuchungen noch immer hinterher. Lediglich bei 34 Prozent der befragten Hotels werden auf der eigenem Homepage mehr Buchungen als bei Portalen oder CRS und GDS erzielt. Über die eigene Webpräsenz werden bei den meisten Hotels bis maximal 25 Prozent aller Buchungen generiert; bis zu zehn Prozent in rund einem Fünftel der Hotels. Immerhin gaben neun Prozent der befragten Hotels an, mehr als die Hälfte aller im vergangenen Jahr erfolgten Buchungen über die eigene Website erzielt zu haben.
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Somit stehen Verbesserungen an der Hotel-Website bei den meisten Hotels an. 79 Prozent der Häuser setzen Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung laufend um. 77 Prozent setzen auf aktives Suchmaschinenmarketing, u.a. mit Textanzeigen bei Google. Für 63 Prozent ist ein Relaunch der Website oberste Aufgabe. Und über 86 Prozent aktualisieren die eigene Hotel-Website regelmäßig, zum Beispiel mit gastronomischen Angeboten und Logis-Arrangements. Upload von Videos ist bei 47 Prozent ein wichtiges Thema; rund 53 Prozent zögern dies noch hinaus.
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Bei den Buchungsriesen hrs.de wird das Preis/Leistungsverhältnis (Leistung vs. Provision) von den meisten Hotels (34%) mit einer durchschnittlichen Drei bewertet. Ähnlich fällt das Ergebnis bei hotel.de (gehört ja nun mehrheitlich zu hrs.de) und booking.com aus. Expedia.de und das Schwesterportal hotels.com bekommen schlechtere Leistungsbewertungen.
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Hotelbewertungen bringen Mehr- und Nutzwerte
Hotelbewertungen gehören zum täglich Brot der Betriebe. Über 43 Prozent der befragten Häuser checken jeden Tag die Gästerezensionen. Rund ein Drittel tut sich immerhin mehrmals pro Woche und immerhin knapp 14 Prozent einmal wöchentlich. Professionelle Monitorinsystem wie trustyou.com sind immer stärker gefragt: Dabei nutzt knapp die Hälfte der Hotels ein solches Webtool. Die positiven wie negativen Gästebewertungen werden umgehend analysiert und im Team eigehend besprochen (79%). Kam es zu einer harschen Gästekritik, greifen die meisten Hoteliers zum Hörer und versuchen den Gast dazu persönlich zu sprechen (65%). Über 60 Prozent der Hotels versuchen auch, eine Stellungnahme zur Gästekritik im betreffenden Bewertungsportal zu veröffentlichen.
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Die Bedeutung von Gästebewertungen für das Hotelmarketing wird überwiegend positiv beurteilt. Dass dadurch Mehrwerte für’s Hotel entstehen, sehen 44 Prozent der Hoteliers zumindest teilweise auch so. Ganz klar erkannt ist die Bedeutung von Onlinerezensionen für das eigene Qualitätsmanagement (71% stimmen dem zu). Mehr als die Hälfte der Hoteliers ziehen aus den Gästekritiken konkrete Analysen und Maßnahmen, um Schwachstellen in Service und Qualität auszumerzen. Und über 46 Prozent meinen sogar, die Bewertungsportalen seien grundsätzlich gut für das Hotelmarketing. Klare Ablehung herrscht dagegen bei den kommerziellen Angeboten von holidaycheck.de & Co: 72 Prozent der Hotels lehnen die Vermittlung von Zimmerbuchungen auf Provisionsbasis ist. Aber: 22 Prozent der Hotels setzen auf diesen Buchungskanal.
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Social Media fester Bestandteil im Hotelmarketing
Bei den Social Media stechen facebook.com (wird von 91% der Hotels genutzt) und das Videportal youtube.com (56%) heraus. Der Kurznachrichtendienst twitter.com wird dagegen nur von rund 45 Prozent der Hotels aktiv eingesetzt. Beim Kosten-Nutzen-Effekt bekommt facebook.com die besten Bewertungen: Über 58 Prozent erkennen einen hohen Nutzen bei überschaubaren Aufwendungen als Zeit und Geld. Gerade die Netzwerkplattform facebook.com biete nützliche Möglichkeiten zum direkten Gäste-Kontakt (44% der Hotels sehen dies als „sehr wichtig“ an), zum Dialog mit Gästen (49%) und sogar sich ein Stück weiter unabhängig von Buchungsportalen (34%) und Bewertungsportalen (25%) zu machen. Allerdings sehen über 57 Prozent der befragten Hoteliers den hohen Zeitaufwand bei der redaktionellen Pflege von facebook.com kritisch. Knapp die Hälfte (49%) beklagt das noch zu geringe Buchungsaufkommen auf facebook.com.
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Marriott International: Neuer Prototyp für die europäischen Courtyard Hotels
(Köln/Aberdeen, 18. November 2011) Marriott International hat heute einen neuen Prototypen für alle europäischen Hotels der Marke Courtyard by Marriott vorgestellt und gleichzeitig die weitere Expansion dieser Marke in Europa angekündigt. In den letzten 18 Monaten führte Marriott umfangreicheKundenbefragungen und Marktanalysen durch, um das neue Courtyard-Konzept kundengerecht zu entwickeln und auf die Bedürfnisse europäischer Reisender abzustimmen.Die ersten beiden Hotels im neuen „Look & Feel“ werden das 194 Zimmer große Courtyard byMarriott Aberdeen und das Courtyard by Marriott Köln mit 230 Zimmern sein. BeideHoteleröffnungen sind für 2013 geplant.
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„Die Forschungsergebnisse haben uns gezeigt, dass europäischen Gästen in der Mittelklasse-Hotellerie ein faires Preis-Leistungsverhältnis und junges, zeitgemäßes Design wichtigsind. 70 Prozent des europäischen Umsatzes kommen aus Europa. So möchten wir mit unseren Marken europäischen Bedürfnissen gerecht werden und die Wünsche der Reisenden erfüllen. Wir sind zuversichtlich, dass unsere Gäste das elegante neue Design und die moderne Raum-Funktionalität schätzen werden“, sagte Amy McPherson, Präsidentin und Managing Director von Marriott International in Europa. „Das neue Konzept ist auch für Eigentümer in punkto Bau und Betriebwirtschaftlich tragfähiger und effizienter. Europa ist der größte Hotelmarkt weltweit, jedoch nur mit einer 30-prozentigen Markenpräsenz und somit eine große Chance für Eigentümer und Investoren, die von den immensen Vorteilen einer globalen Marke wie Courtyard profitieren werden. Zudem ist der neue europäische Prototyp ein wichtiger Schritt, um unser Ziel zu erreichen, 80.000 Zimmer bis 2015 in Europa bieten zu können.
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Das europäische Muster basiert auf einem Hotel mit 170 Zimmern, sechs Etagen, einem 5.835Quadratmeter großen Grundstück und hat eine variable Innenausstattung, die bei Bedarf vergrößert oder verkleinert werden kann, um so dem jeweiligen Markt oder denStandortbedingungen gerecht zu werden.
Ein großzügiges Refugium, in dem klare Linien, natürliches Licht und mediterrane Farben dominieren, so durchdacht präsentiert sich das neue Hotelzimmer. Es soll Geschäftsreisenden die perfekte Umgebung bieten, um produktiv zu arbeiten oder neue Energien zu tanken. Das Mobiliar ist flexibel. So kann sich jeder Gast den Platz schaffen, den er braucht. Alle Zimmerverfügen über ein 42-Zoll-LCD-HD-Fernsehgerät und viel Freiraum zum Arbeiten, die richtige Beleuchtung sowie zahlreiche und gut zugängliche Steckdosen. Das Wohlfühl-Badezimmer ist mit einer licht-reflektierenden Milchglastür und mit einer mit Teakholz-Akzenten verzierten Wandecke eingerichtet.
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Die öffentlichen Bereiche sollen zentraler Treffpunkt im Hotel sein, um dort gleichzeitig zu arbeiten, sich auszutauschen oder zu speisen. Die satten Blau- und Grüntöne der Einrichtung erinnern an die reiche Farbenpracht europäischer gestickter Textilien und dem Blau der Meere. Im ganzen Hotel sollen ausschließlich europäische Steinarten und Hölzer verarbeitet werden.Stilvoll und funktional, so präsentiert sich die moderne Lobby mit flexibler Bestuhlung, einem interaktiven GoBoard™-Bildschirm mit den neuesten Nachrichten, dem Wetter oder Standort-Informationen und einem 24-Stunden-Kiosk mit Salaten und Snacks zum Mitnehmen. In jedem Courtyard by Marriott wird es ein ganztägig geöffnetes Bistro geben, das lokale Gerichte und beliebte Klassiker auf seiner Speisekarte anbietet.
Die Marke Courtyard by Marriott gibt es seit 1983 und ist mit über 900 Hotels weltweit die elftgrößte globale Hotelmarke. Noch in diesem Jahr präsentiert Courtyard by Marriott den neuen asiatischen Prototyp, der auf die Bedürfnisse des stark wachsenden chinesischen Marktes abgestimmt sein wird. -
Hotellerie – Angemessener Mindestlohn: Orientierungsmarken gibt es schon
(Düsseldorf, 17. November 2011) Wie hoch sollte ein allgemeiner Mindestlohn sein? Deutsche und europäische Rechtsnormen sowie die Lohnuntergrenzen in Nachbarländern liefern Maßstäbe. Noch gibt es in Deutschland keinen allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn – anders als in 20 von 27 Mitgliedsländern der EU. Welches Einkommen mindestens nötig ist, um menschenwürdig leben zu können, dafür existieren aber durchaus Regelungen. Darauf macht die 1 aus Düsseldorf aufmerksam.
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Als Orientierung für einen gesetzlichen Mindestlohn bieten sich nach Analysen und Modellrechnungen des WSI (Wirtschafts- und sozialwissenschaftliches Institut der Hans-Böckler-Stiftung) mehrere Größen an: sozialstaatliche Standards wie die Pfändungsfreigrenze oder das Existenzminimum, eine der in der Wissenschaft verwendeten Armutsgrenzen oder die gesetzlichen Lohnuntergrenzen der europäischen Nachbarn.
Die Pfändungsfreigrenze beschreibt ein gesetzliches Minimum für das Einkommen von Erwerbstätigen. Die Norm gilt in der Praxis zwar nur für überschuldete Personen, deren Einkommen gepfändet wird. Ein Gerichtsvollzieher muss einem alleinstehenden Erwerbstätigen im Monat derzeit einen Betrag von 1.030 Euro netto lassen, damit der seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Im Grundsatz ist diese Definition eines unteren Limits aber für alle Erwerbstätigen gültig, so das WSI. Ein alleinstehender Beschäftigter mit 38-Stunden-Woche müsste aktuell mindestens 8,62 Euro brutto pro Stunde verdienen, um netto ein Einkommen auf Höhe der Pfändungsfreigrenze zu erzielen. Bei 40 Wochenstunden wären es 8,22 Euro, hat WSI-Tarifexperte Thorsten Schulten berechnet.
Die Grundsicherung: Arbeitnehmer mit niedrigen Verdiensten haben ein Anrecht darauf, ihr Arbeitseinkommen mit Arbeitslosengeld II (ALG-II) aufzustocken. So erhält ein Alleinstehender ergänzendes ALG II, wenn er netto weniger als 1.054 Euro im Monat verdient. Diese Grenze ergibt sich aus 754 Euro ALG-II-Anspruch (Regelsatz plus durchschnittliche Kosten der Unterkunft) plus 300 Euro an Freibeträgen, die das Sozialgesetzbuch erwerbstätigen Grundsicherungsempfängern zugesteht. Um dieses Niveau zu erreichen, benötigt ein alleinstehender Beschäftigter mit 38 Wochenstunden einen Bruttolohn von 8,91 Euro, zeigt Schultens Berechnung. Mit einer 40-Stunden-Woche sind mindestens 8,50 Euro die Stunde notwendig.
Die Europäische Sozialcharta gibt eine verbindliche Mindestlohnnorm für Deutschland vor, gegen die jedoch regelmäßig verstoßen werde, so das WSI. Die Charta wurde 1964 von der Bundesrepublik ratifiziert. Sie definiert soziale Grundrechte wie eine kostenfreie Schulbildung, Arbeits- und Mutterschutz und enthält auch eine Mindestlohnklausel. Die Vertragsstaaten sollen sich an eine Untergrenze von 60 Prozent des durchschnittlichen Nettolohns im Lande halten. In Deutschland (Ost und West zusammen) lag diese Schwelle 2010 bei netto 8,12 Euro pro Stunde. Um sie zu erreichen, sind je nach wöchentlicher Arbeitszeit 12,24 bis 12,40 Euro Bruttolohn notwendig.
Die Grenze zur Lohnarmut bietet einen zusätzlichen Orientierungspunkt. Die internationale Armutsforschung zieht die relative Lohnarmutsgrenze in einem Land meist bei 50 Prozent des durchschnittlichen Vollzeiteinkommens. Nach den derzeit aktuellsten Daten lag der durchschnittliche Bruttolohn in Deutschland 2010 bei 21,48 Euro pro Stunde. Ein Vollzeitbeschäftigter muss also mindestens 10,74 Euro verdienen, wenn er nach dieser Definition nicht als “arm trotz Arbeit” gelten soll.
Die gesetzlichen Mindestlöhne in EU-Ländern mit vergleichbarer Wirtschaftskraft wie Belgien, den Niederlanden und Frankreich sind derzeit zwischen 8,58 und 9 Euro die Stunde angesiedelt. In Luxemburg müssen mindestens 10,16 Euro gezahlt werden, in Irland 8,65 Euro, in Großbritannien umgerechnet 6,91 Euro. Dieser Wert ist jedoch von der anhaltenden Schwäche des Pfunds gegenüber dem Euro beeinflusst, so Schulten. Um den Währungsfaktor bereinigt läge der britische Mindestlohn deutlich über 8 Euro.
Die WSI-Mindestlohn-Forscher Thorsten Schulten, Reinhard Bispinck und Claus Schäfer halten es für unverzichtbar, die vorliegenden Maßstäbe bei der Festsetzung einer allgemeinen Lohnuntergrenze zu berücksichtigen. Ein Mindestlohn wirke nur ab einer ausreichenden Höhe, argumentieren die Wissenschaftler. “Wird er zu niedrig festgelegt, bekommt er nur kosmetischen Charakter oder noch schlimmer: Er legitimiert unter Umständen bisher als unzureichend angesehene Niedriglöhne.”
Durch einen Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde, wie ihn etwa der Deutsche Gewerkschaftsbund vorschlägt, würden rund fünf Millionen Beschäftigte finanziell besser gestellt. Das zeigt eine aktuelle Untersuchung der Prognos AG im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung. Denn derzeit arbeiten nach den Prognos-Berechnungen auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels 1,2 Millionen Menschen für weniger als 5 Euro brutto in der Stunde. Weitere 2,4 Millionen verdienen zwischen 5 und 7,50 Euro pro Stunde. Noch einmal 1,4 Millionen Beschäftigte erhalten Stundenlöhne zwischen 7,50 und 8,50 Euro. Neben den Niedriglohnverdienern würden nach der Prognos-Expertise auch Staats- und Sozialkassen von einem gesetzlichen Lohnminimum profitieren, weil Transferzahlungen entfallen und mehr Steuer- und Sozialbeiträge fließen könnten. So würde ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 Euro die öffentlichen Kassen um jährlich 7,1 Milliarden Euro entlasten.
Studien: Mindestlöhne kosten keine Jobs
Im Auftrag des Bundesarbeitsministeriums haben sechs Forschungsinstitute untersucht, wie sich bereits existierende Mindestlöhne nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz auf die Beschäftigung in den davon erfassten acht Branchen auswirken. Die Wissenschaftler prüften die Entwicklung in der Abfallwirtschaft, im Bauhauptgewerbe, im Dachdecker- und im Elektrohandwerk, in der Gebäudereinigung, bei Malern und Lackierern, in der Pflegebranche und bei den Wäschereidienstleistungen. In keiner Branche stellen sie nennenswerte Konsequenzen für Beschäftigung oder Wettbewerb fest. Beispiel Elektrohandwerk: Hier gilt aktuell ein Mindestlohn von 9,70 Euro in West- und 8,40 Euro in Ostdeutschland. Die Lohnuntergrenze wurde 1997 eingeführt, 2003 aus- und 2007 erneut in Kraft gesetzt. Auswirkungen auf die Beschäftigungsentwicklung habe es an keinem dieser Punkte gegeben, fasste Bundesarbeitministerin Ursula von der Leyen das Evaluationsergebnis Ende Oktober zusammen.
Das deckt sich mit den Resultaten der bislang aufwändigsten Untersuchung von möglichen Beschäftigungseffekten durch angehobene Mindestlöhne in den USA. “Mindestlohn-Erhöhungen führen nicht zu kurz- oder langfristigen Jobverlusten bei Niedriglohntätigkeiten”, so das Fazit der Studie, die eine Forschergruppe um Michael Reich, Professor an der Universität Berkeley, Ende 2010 veröffentlicht hat. Die Wissenschaftler untersuchten Erhöhungen von US-Mindestlöhnen zwischen 1990 und 2006. Dabei beobachteten sie ein konsistentes Muster: Fast immer verdienten Niedriglöhner nach der Anhebung besser, die Arbeitgeber hielten sich an die staatlichen Vorschriften. Vor allem aber reagierten die Unternehmen auf Anhebungen der Lohnuntergrenze nie mit so vielen Entlassungen, dass sich die Arbeitslosigkeit erkennbar erhöhte. Die lokalen Beschäftigungseffekte seien “nicht unterscheidbar von Null”, stellten die Wissenschaftler fest.
Die Berkeley-Untersuchung gilt unter Fachleuten als wegweisend. “Der verwendete Datensatz ist weit umfangreicher, der methodische Ansatz breiter als in früheren Untersuchungen”, erklärte Joachim Möller, Direktor des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, bei der Veröffentlichung. “Diese Arbeit stellt empirisch wie methodisch das Anspruchvollste dar, was bisher zu den Effekten von Mindestlöhnen geforscht wurde”, sagt auch WSI-Tarifexperte Thorsten Schulten. -
Gastgewerbe: +0,4% mehr Umsatz im September
(Wiesbaden, 17. November 2011) Leichtes Plus im September: Der Umsatz im Gastgewerbe stieg zuletzt um real 0,4 Prozent (nominal +0,6%) gegenüber dem Vorjahresmonat. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) mit. Das Beherbergungsgewerbe erzielte im September 2011 einen nominalen Umsatzzuwachs von 1,9 Prozent gegenüber September 2010 bei einem realen Umsatzrückgang von 0,3 Prozent.
Die Gastronomie setzte nominal 2,5 Prozent und real 0,7 Prozent mehr um als im Vorjahresmonat. Innerhalb der Gastronomie stieg der Umsatz der Caterer nominal um 1,7 Prozent (real -0,8%). Von Januar bis September 2011 setzte das Gastgewerbe insgesamt in Deutschland nominal 3,7 Prozent und real 2,3 Prozent mehr um als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Weitere Zahlenreihen sind unter destatis.de abrufbar. -
Kameha Grand Bonn gewinnt Diners Club Magazin Award als bestes Hotel des Jahres weltweit
(Bonn, 17. November 2011) Die Sensation ist perfekt: am zweiten Jahrestag der Eröffnung und zwei Jahre, nachdem die Spieler der DFB Elf als erste Gäste im Kameha Grand Bonn begrüßt wurden, wird das Lifestyle Hotel erneut mit einem der begehrtesten Tourismuspreise ausgezeichnet: die Leser des Diners Club Magazins wählten das Kameha Grand Bonn zum Hotel des Jahres weltweit.
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Carsten K. Rath, Founder und CEO der Lifestyle Hospitality & Entertainment Management AG, die das Kameha Grand betreibt: „Bereits die Nominierung für diesen Award war ein Riesenerfolg für mein Team und mich. Im Endspurt haben wir uns gegen weltbekannte Hotels & Resorts und traditionsreiche Luxushotels wie das La Mamounia in Marrakesch, das Burj al Arab in Dubai und das Hotel Imperial in Wien durchgesetzt. Im Namen des gesamten Teams danke ich den Lesern des Diners Club Magazins sowie all unseren Gästen, Freunden und Partnern, die uns gewählt und uns ihr Vertrauen entgegengebracht haben.“
Diners-Club Magazin Herausgeber Dr. Hans Christan Meiser, der den Preis an Carsten K. Rath und Thomas Kleber, Geschäftsführender Direktor des Kameha Grand, überreichte, lobte das Lifestyle Hotel in seiner Laudatio als ein Hotel, das man nie wieder verlassen möchte. Er beschrieb das Kameha Grand Bonn als ein Gesamtkunstwerk, ein Spielraum für Kreative – berauschend und verwegen zugleich. Carsten Rath, der Rockstar der Grand Hoteliers, habe hier eine ganz eigene und zugleich wunderbare Welt geschaffen.
Das Kameha Grand Bonn wurde in den letzten zwei Jahren mit zahlreichen bedeutenden Preisen ausgezeichnet: die Locationportale GmbH kürte das Lifestyle Hotel zur besten Hotel-Eventlocation in Deutschland, die Busche Verlagsgesellschaft wählte das Kameha Grand zum Hotel des Jahres 2011. Internationale Preise sind u.a. der MIPIM Award (der internationale „Architektur-Oskar“) sowie der „International Property Award“.
Ausschlag gebende Qualitätskriterien für die Entscheidung des Diners Club Magazins sind Service, Qualität, Design und Charme.
Basierend auf vier Säulen, interpretiert das Kameha Grand Bonn die klassische „Grand Hotellerie“ neu und bietet Design und Lifestyle in Verbindung mit außergewöhnlichem Service. „Ein Ort, an dem die Gäste eine anregenden Vielfalt genießen können. Das Lifestyle Hotel ist eine Oase der Ruhe, ein Ort, der inspirierend ist und Freizonen schafft für Gedanken zwischen Fiktion und Wirklichkeit“, so Carsten K. Rath.
Das Design: der Niederländer Marcel Wanders hat im Kameha Grand Bonn in jedem Quadratmeter einen potenziellen Lieblingsplatz für die Gäste geschaffen. Mit neobarocker und detailverliebter Innen-Architektur betont Wanders die Einzigartigkeit des Kameha Grand Bonn und schafft damit einen „Ort, der sexy und cool ist“.
Der Service: Die Kameha Mitarbeiter umsorgen jeden Gast mit Herzlichkeit, Leidenschaft, Professionalität und einem aufrichtigen Lächeln und schaffen auf diese Weise unvergessliche Begegnungen. Die Mitarbeiter wissen darüber hinaus genau, wann sie antizipieren können, und wann sie sich zurückziehen.
Platz für Ruhe und Platz zum Feiern: Das Kameha Grand Bonn bietet jedem Gast seinen individuellen Lieblingsplatz – egal, ob zum „Cocoonen“ oder auch zum Feiern.
Ökologische Nachhaltigkeit: Das Kameha Grand Bonn ist sich seiner Verantwortung für Gesellschaft und Umwelt bewusst: durch eine eigene Geothermieanlage deckt das Kameha Grand Bonn rund 70 Prozent des eigenen Wärme- und Kältebedarfs ab. Dadurch wird der jährliche CO2 Ausstoß um bis zu 400 Tonnen reduziert. Mittels eines geothermalen Kraftwerks im Keller des Hotels wird somit der Energieverbrauch natürlich hergestellt und die vorhandenen Ressourcen genutzt. -
Hotelmarkt Berlin: 5% Bettensteuer wird eingeführt
(Berlin, 16. November 2011) Großer Rückschlag für die Hotellerie: Auch in Berlin wird die Bettensteuer eingeführt. Das vereinbarte nun die rot-schwarze Regierungskoalition. Die Matratzen-Maut soll fünf Prozent des Übernachtungspreises betragen; gelten soll die Zwangsabgabe voraussichtlich ab 2013. Die von der SPD geforderte Sondererhebung soll jährlich bis zu 20 Millionen Euro einbringen. Die Einnahmen aus der Bettensteuer sollen der Tourismuswerbung zugute kommen.
Der Dehoga-Landesverband kündigte sofort eine Klage an. „Wir werden uns mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln dagegen wenden”, sagte Dehoga-Chef Thomas Lengfelder. Die geplante Abgabe auf Hotelübernachtungen sei ungerecht, weil sie andere nicht belaste, die auch vom Tourismus-Boom profitieren: Seien es Taxi-Fahrer, der Einzelhandel oder Kultureinrichtungen. Ob die angekündigte Klage tatsächlich eingereicht werden kann und erfolgsversprechend ist, bleibt abzuwarten.
Der Verband fürchtet, dass die Bettensteuer viele kleinere Hotels in Berlin zum Aufgeben zwingt. „Eine Preiserhöhung können sie in dieser Stadt nicht durchsetzen”, sagte Lengfelder. „Man setzt damit also die Existenz der Mittelständler und Einzelkämpfer aufs Spiel.” Es sei auch nicht vorstellbar, dass die Hotels nun weiterhin ihren freiwilligen Beitrag von jährlich gut einer Million Euro für die Tourismus-Werbegesellschaft Visit Berlin überweisen.
In Städten wie Köln, Weimar und Erfurt ist die Bettensteuer bereits eingeführt worden, nun wird auch in der Hauptstadt intensiv darüber diskutiert, ebenfalls eine so genannte „City Tax“ zu erheben. Die Experten des Reiseportals citysam.de warnen vor den Auswirkungen dieser Entscheidung, vor allem für die kleinen Berliner Hotels.
Berlin gilt als eine der günstigsten Städte im Bereich der Hotelpreise. Laut Informationen von 1 – das Reiseportal ermittelt sämtliche Hotelpreise mit einem monatlichen Hotelpreisindex – liegt der Durchschnittspreis in Berlin aktuell bei 84 Euro pro Doppelzimmer. Im Vergleich der Hotelpreise für Berlin der vergangenen Jahre erreichten nach dem Touristenboom in den letzten Jahren die Besucherzahlen im Jahr 2011 erneut einen Rekord von 30 Millionen. Infolgedessen werden immer mehr Hotels eröffnet. Laut 1 werden derzeit 26 neue Hotels mit rund 6.900 Zimmern gebaut bzw. konkret geplant.
Viele Hotels sind dagegen, die geplante Bettensteuer auf den Zimmerpreis aufzuschlagen, denn für kleinere Hotels bedeute die Preiserhöhung sinkende Besucherzahlen, trotz des Booms der Tourismusbranche. „Berlin ist der härteste Hotelmarkt überhaupt“, so Thomas Horn von citysam.de. Der Konkurrenzdruck werde gerade für kleine Hotels noch stärker, wenn die Zimmer nicht mehr so günstig angeboten werden können wie bisher.