UPDATE (Berlin, 21. April 2010) Die Hängepartie ist so gut wie beendet: Die Deutsche Flugsicherung (DFS) hat den deutschen Flugraum weitestgehend auch wieder offiziell frei geben. Nur noch Dresden, Leipzig, Erfurt und Münster seien offiziell gesperrt. Im Laufe des Tages sollen die seit Donnerstag vergangener Woche für alle deutschen Flughäfen geltenden Beschränkungen wieder aufgehoben werden.
Seit Montag nachmittag starten und landen Flugzeuge im sog. Sichtflugverfahren. Die Lufthansa führt einen reduzierten Flugplan durch: Alle Langstreckenflüge finden statt, europäische und innerdeutsche Verbindungen werden nur teilweise bedient. Auch Air Berlin hatte den Betrieb weitestgehend wieder aufgenommen.
Auch in den anderen westeuropäischen, von der Aschewolke betroffenen Ländern sind die Flugverbote aufgehoben worden. In Großbritannien, Irland, Frankreich, Österreich, Niederlande, Norwegen und in der Schweiz wird gestartet und gelandet.
Zuletzt hatte ein niederländischer Forschungsflug die für Flugzeugtriebwerke gefährlichen Aschepartikel in der Atmosphäre über Europa nachgewiesen. Die Ergebnisse eines deutschen Testfluges vom Montag sind nicht in Gänze bekannt. Heute will sich damit der Bundestag befassen.
In Deutschland waren Flüge aufgrund einer Sondergenehmigung nach 1 möglich. Dies ist allerdings nur bei guter Sicht und schöner Witterung möglich. Ob die Flüge dennoch gefährlich waren oder das vorsorglich aufgrund von Computerberechnungen des Londoner 1 ausgesprochene Flugverbot übertrieben war, muss nun aufgearbeitet werden.
Blog
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Aschewolke vorerst vorüber: Flugraum wird wieder frei gegeben
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HOTELPRESSESCHAU vom 20. April 2010: Bettwanzen erobern Hotelzimmer
(Berlin, 20. April 2010) Internationale Hotels sind betroffen: Die Bettwanze kehrt nach Deutschland zurück. Im Reisegepäck ahnungsloser Hotelgäste geraten die kleinen Blutsauger in die Zimmer zahlreicher deutscher Hotels und sind nur von erfahrenen Kammerjägern aufzufinden. Da die Bettwanze in Deutschland seit Jahrzehnten als ausgerottet gilt, bemerkt kaum jemand mehr die typischen Spuren, z.B. kleine Kotflecken an Bilderrahmen. Die Reinigungskräfte stehe vor einem neuen Problem, da die nur Millimeter großen Tiere sich bestens (z.B. in Lüftungsschächten) verstecken können. Oftmals hilft nur eine (teure) Grundreinigung.
+++ THEMA DES TAGES +++
Bayerischer Rundfunk: Die Rückkehr der Bettwanzen
Bettwanzen leben im Verborgenen und überfallen ihre Opfer im Schlaf – auf der Suche nach Blut. Ihre Stiche können eitrige Quaddeln oder Allergien hervorrufen. Eigentlich gelten die lästigen Parasiten als ausgerottet. Doch nun kehren sie zurück – im Urlaubsgepäck von ahnungslosen Reisenden.
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Die Bettwanzen kommen
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+++ WIRTSCHAFT +++
Wirtschaftswoche: Die Hotelbranche steckt tief in der Krise
Die deutsche Hotellerie leidet, weil die Geschäftsreisenden ausbleiben. Die Mehrwertsteuersenkung ändert daran nichts, setzt aber falsche Signale und verzögert die Marktbereinigung.
Bild: Stetten Bau übernimmt Hotel Victoria Bad Bergentheim
Das traditionsreiche Hotel Victoria in Bad Mergentheim (Main-Tauber-Kreis) wird verkauft. Zum 1. Juli übernehmen der Bundestagsabgeordnete Christian von Stetten und sein Vater Wolfgang mit ihrer Stetten Bau GmbH (Künzelsau) den Betrieb.
Handelsblatt: Neuer Chef für Hotelgruppe Steigenberger
Der neue Vorstandssprecher Buijs gilt im Gegensatz zu seinen prominenten Vorgängern als unbeschriebenes Blatt in der Hotelbranche. Mit Buijs dürfte bei Steigenberger ein bewegtes Jahr enden.
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Die Welt: Ostsee – Harter Winter hat die Badeorte ramponiert
Die Strände sind flach oder steinig, mancherorts fehlt der Sand gleich ganz: Sturmtief “Daisy” und der lange Winter machen den Seebädern an der Ostsee schwer zu schaffen. Auch Promenaden und Seebrücken wurden beschädigt. Nun fürchten die Badeorte um ihre Gäste – denn für Reparaturen fehlt das Geld.
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Die vollständige Presseschau lesen Sie hier: www.hotelpresseschau.de -
Trotz Aschewolke kein Anstieg von Streitfällen erwartet
Presseanzeiger-Interview mit Reisejournalist Carsten Hennig
PresseAnzeiger: Durch die Aschewolke sitzen viele Urlauber fest. Trotzdem können Buchungen von Zimmern etc. nicht einfach storniert werden. Was können Urlauber tun?
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Carsten Hennig: Grundsätzlich gilt: Aufgrund Flugstornierungen infolge von Naturereignissen gibt es kein Sonderkündigungsrecht für rechtsverbindliche Hotelbuchungen. Der Hotelier hat – je nach den gesetzlichen Bestimmungen – das Recht, die Zimmerraten zumindest teilweise zu verlangen. In der Praxis sieht meist anders aus: Zimmerreservierungen werden storniert, es entstehen keine Kosten und der Hotelier guckt in die Röhre. Urlauber sollten – bei größeren Reisen – allerdings stets eine Reiserücktrittsversicherung abschließen, um zum Beispiel nicht mehr rückholbare Ausgaben für Flüge u.a. wieder rein zu holen.
PresseAnzeiger: Erwarten sie einen Ansturm von Streitfällen zwischen Hotels, Airlines und Touristen?
Carsten Hennig: Jede Urlaubssaison bringt eine neue Reihe an (alten) Streitfällen mit sich. Da geht es um verbaute Hotelzimmer, nicht funktionierende Wellnessanlagen, Bauarbeiten vorm Hotel oder zu vielen russischen Gästen. Die Flugausfälle infolge des Vulkanausbruchs auf Island werden vermutlich nicht zu einer signifikanten Steigerung der Rechtsstreitigkeiten führen, da sich einerseits die Reiseveranstalter redlich bemühen, ihre Urlauber wohlbehalten zurückreisen zu lassen, andererseits die Fluggesellschaften und Hotels sehr kulant verhalten.
PresseAnzeiger: Wie schätzen sie die Auswirkungen auf den deutschen Hotelmarkt ein?
Carsten Hennig: Die Auswirkungen der Flugausfälle in ganz Europa auf die deutschen Hotels sind nicht absehbar. Zwar entspannt sich die Lage nun wieder, da die Flugverbote zunächst gelockert wurden. Doch die Ausfälle bei Geschäftsreisen und Konferenzen sind unübersehbar. Wie hoch diese ausfallen werden wir Anfang Mai in den Umsatzstatistiken ablesen können. Nur einige Hotels um die großen Verkehrsflughäfen herum verzeichneten einen sprunghaften Anstieg der Gästezahlen. So wird aus dem Airport Frankfurt/Main berichtet. Dagegen gab es am Flughafen München keine großen Zuwächse in den nahe gelegenen Hotels.
PresseAnzeiger: Sind die Fluggesellschaften etc. für derartige Ausfälle nicht ausreichend versichert?
Carsten Hennig: Inwieweit die großen europäischen Airlines Rückstellungen für derartige Umsatzausfälle gebildet haben, kann pauschal nicht beantwortet werden. Die wirtschaftliche Lage einzelner Fluggesellschaften ist nach dem Krisenjahr ohnehin nicht rosig. Während Lufthansa die Krise wohl gut übersteht, sieht es bei SAS umso dramatischer aus; hier wurden tausende Mitarbeiter frei gestellt. Inwieweit die zum Teil heftigen Aktienkursverluste die Airlines mittelfristig beschäftigen werden, bleibt zu beobachten.
PresseAnzeiger: Wie sehen die Hotels der Zukunft aus? Wohin geht der Trend?
Carsten Hennig: Ein erfolgreiches Hotel – ganz gleich in welcher Kategorie – zeichnet sich auch zukünftig durch exzellenten Service aus. Zuvorkommende Betreuung, herzliche Aufnahme und eine freundliche Atmosphäre machen auch weiterhin das professionelle Gastgebertum aus – das gilt für den familiengeführten Landgasthof wie für das internationale Luxushotel. Gleichrangig sind Sauberkeit und Hygiene: Jede Beherbergung muss hier gesteigerten Wert auf regelmäßige und gründliche Reinigung legen – gerade jetzt, wo die Bettwanze in unsere Breiten zurückkehrt. Ein erfolgreiches Hotel muss in der Zukunft auch den steigenden technischen Anforderungen gerecht werden: Auf der einen Seite in moderne Haustechnik investieren, um weiterhin Energie zu sparen. Auf der anderen Seite moderne Kommunikationstechnik wie Highspeed-Datennetze, TV- und Hifi-Systeme parat halten. Und ein Hotel mit Spa und Wellnessbereich muss auch hier ständig nachrüsten, in neue Wassertechnik oder Fitnessgeräte. Und auch „hinter der Bühne“ steht die Zeit nicht still: Viele Betriebe benötigen moderne Küchen- und Gartechnik oder neue Computersysteme für elektronische Buchungen und neue Abrechnungssoftware.
Das Interview erschien am 20. April 2010 auf 1. 1 ist Chefredakteure von hotelier.com. Die Frage stellte Markus Gärtner. -
Aschewolke: Flugverbot gilt offiziell weiterhin – Lage am Reisemarkt entspannt sich
(Berlin, 20. April 2010) Vorerst geht es im Sichtflug: Der Luftraum über Deutschland wird trotz offiziellem Flugverbot rege genutzt. Lufthansa und Air Berlin haben ihren Betrieb teilweise wieder aufgenommen. Die TUI holt mit 34 Flugzeugen rund 11.000 gestrandete Urlauber nach Hause. Die Lage am Reisemark entspannt sich somit. Doch weiterhin sind die Aussichten kritisch.
Die konkreten Auswirkungen der Flugverbote auf die Hotellerie sind nicht zu beziffern. „Festhalten können wir indes nur: Auch wenn einige Häuser in Flughafennähe von den Flugstreichungen kurzfristig profitieren, überwiegen für die Hotellerie die negativen Auswirkungen“, so Dehoga-Sprecherin Stefanie Heckel gegenüber dieser Fach-Illustrierten. Aufgrund der massiven Beeinträchtigungen des Reiseverkehrs würden Geschäftsmeetings und Veranstaltungen abgesagt, Reisen nicht durchgeführt. „Je länger die massiven Beeinträchtigungen anhalten, desto größer ist der Schaden für die gastgewerblichen Unternehmen“, so Heckel.
+369% mehr Auslastung in Frankfurter Hotels
Die Flugausfälle führten in der vergangenen Woche in Airporthotels zu sprunghaften Anstiegen bei den Gästezahlen. Nach einer Erhebung von STR Global stieg der Revpar in Frankfurter Flughafenhotels um +369 Prozent und damit im europäischen Vergleich am höchsten.
In den Hotels am Flughafen Brüssel stieg der Revpar in der Woche 11.-17. April um 137 Prozent, in Stockholm-Arlanda um 75 Prozent, London-Heathrow um 70 Prozent, Amsterdam-Schipohl um 69 Prozent und London-Gatwick um 40 Prozent.
Zudem waren die Frankfurter Airporthotels in der vergangenen Woche bis Donnerstag nahezu ausgebucht, u.a. aufgrund der Fachmesse „Light + Building“.
Dorint: 200 Gäste sitzen auf Mallorca fest
Die Flugausfälle in Europa haben auch Auswirkungen auf die 36 Dorint Hotels & Resorts im In- und Ausland. Während die Dorint Hotels in Flughafennähe (Köln, Wiesbaden, Frankfurt Main-Taunus, Berlin-Tegel, Amsterdam) kurzzeitig Zuwächse durch gestrandete Fluggäste und Airline-Crews verzeichnen, gibt es bereits eine Vielzahl von Stornierungen bei den Ferienhotels. Insbesondere betroffen ist das Fünf-Sterne-Resort in Camp de Mar/Mallorca. Dort sitzen derzeit rund 200 Gäste fest, berichtete Dorint-Chef Michael H. Göldner am Montag.
“Durch die Flugausfälle gibt es eben Gewinner und Verlierer”, sagte Göldner. So konnte das Dorint An der Messe in Köln kurzfristig eine Tagung eines internationalen Unternehmens neu gewinnen, weil der vorgesehene Tagungsort in Lissabon für die Teilnehmer nicht erreichbar ist. Andererseits wurden bereits in anderen Business-Hotels der Gruppe Zimmer für Tagungen und Geschäftsreisen in erheblichem Umfang storniert. “Insbesondere allen unseren Gästen in den Ferien-Hotels bieten wir an, innerhalb der nächsten drei Monate in dem Reisezeitraum bis November 2010 stornofrei umzubuchen”, so Göldner. “Wir kommen mit dieser Regelung unseren Gästen kulant entgegen. Saisonbedingte Preisunterschiede müssen allerdings von den betroffenen Umbuchern ausgeglichen werden.” Göldner kündigte an, dass Dorint die Übernachtungspreise durch diese Ausnahmesituation nicht verändern wird. “Wir fühlen uns unseren Gästen verpflichtet”, so der Vorsitzende der Geschäftsführung.
Reiseveranstalter lassen wieder starten
Die Veranstalter der REWE Group (Dertour, Meier’s Weltreisen, ADAC Reisen, ITS, Jahn Reisen, Tjaereborg, Clevertours) starteten am Dienstag schrittweise den regulären Flugverkehr in die Urlaubsgebiete u.a. Air Berlin. Condor nahm am Dienstag morgen den regulären Flugplan in rund 60 Urlaubsziele wieder auf. L‘Tur holte gestrandete Urlauber mit Chartermaschinen aus Mallorca und der Türkei heim.
Airbus testete Flüge durch Aschwolke
Um die tatsächlichen Auswirkungen der sog. Aschewolke auf Flugzeugtriebwerke zu testen, hat Airbus gestern einen A340 und einen A380 in Frankreich und Deutschland gestartet. Die Testpiloten sollten die Motoren des amerikanischen Herstellers Engine Alliance und Rolls-Royce Triebwerk im Einsatz beobachten. Die Testergebnisse wurden bislang nicht veröffentlicht.
WTTC mahnt bessere Koordinierung an
Die Auswirkungen eines einzelnen Vulkanausbruch auf die internationale Touristik waren/sind immens. Jean-Claude Baumgarten, Chef des World Travel & Tourism Council (WTTC), mahnt daher eine bessere Abstimmung der betroffenen Staaten für komplexe Sachverhalte wie beim aktuellen Fall der Aschewolke von Island an. Die Folgen für die Welttouristik, die mit 235 Millionen Beschäftigten und einem Jahresumsatz von 5.751 Milliarden US-Dollar einen Anteil von 9,2 Prozent an der Weltwirtschaft darstellt, wären einfach zu groß. -
Aschewolke: Flugverbot bis Dienstag 14h verlängert – Lufthansa startet dennoch
(Berlin, 19. April 2010) Obwohl die Ergebnisse der Testflüge noch nicht vorliegen, sollen in Kürze die ersten Passagiermaschinen wieder starten. Die Lufthansa hat noch heute Abend mit einzelnen Ausnahmen alle Langstreckenflüge sowie einige innereuropäische und innerdeutsche Flüge gestartet. Möglich macht diese eine Ausnahmeregelung für sog. Sichtflüge. Unterdessen sprach die Deutsche Flugsicherung (DFS) eine Verlängerung des Flugverbots bis Dienstag, 14 Uhr aus.
Der sog. untere Luftraum in Deutschland ist weiterhin für (die üblichen) Instrumentenflüge geschlossen. Dies gilt laut DFS auch für den norddeutschen Teil des oberen Luftraums, und zwar bis voraussichtlich Dienstag, 8 Uhr. Ausnahmen sind allerdings möglich: Starts und Landungen unter Sichtflugbedingungen seien auch in der Nacht möglich, sofern das Wetter dies zulässt und dem keine Nachtflugbeschränkungen entgegenstünden.
Die Lufthansa will am Dienstag einzelne innerdeutsche Flüge durchführen. Im Laufe des morgigen Tages soll der Flugplan sukzessive erweitert werden, teilte LH auf seiner Webseite mit.
Air Berlin hat bereits heute Nachmittag erste Flüge wieder aufgenommen.
In ganz Westeuropa sollen die Flugverbote nun gelockert werden. So ist zum Beispiel der Luftraum über der Schweiz laut Medienberichten ab Dienstag, 8 Uhr wieder offen.
Die TUI sagte Berichten zufolge alle Flugreisen bis Dienstag, 24 Uhr ab. Weiterhin läuft die Urlauberrückhol-Aktion. -
Steigenberger Hotels AG: NH-Manager Arco Buijs neuer Vorstandschef
(Frankfurt/Main, 19. April 2010) Von einem Regionalposten bei NH an die Spitze von Steigenberger. Arco Buijs (45) ist der neue Vorstandsprecher der traditionellen Hotelkette. Er steht nun nehmen dem bisherigen Finanzvorstand Matthias Heck an der Spitze der 77 Häuser umfassenden1. Anfang Januar war Vorstandschef André Witschi überraschend ausgeschieden; offenbar hatte die Chemie mit dem neuen Eigentümer, dem ägyptischen Reiseunternehmer Hamed El Chiaty (Travo Group) nicht gestimmt. Buijs war zuletzt sechs Jahre lang Chef der NH Hotels in Benelux, Frankreich, Großbritannien und Afrika (58 Häuser mit 11.900 Zimmern).
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Der Aufsichtsrat gibt dem neuen Spitzenmann (natürlich) Vorschusslorbeeren: „Arco Buijs wird mit seiner langjährigen Managementerfahrung in der internationalen Top-Hotellerie die Expansion und den Ausbau der Gesellschaft verstärken und Steigenberger für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft rüsten“, sagte Aufsichtsratsvorsitzender Ralf Corsten.
Der gebürtige Niederländer Arco Buijs begann nach seiner Ausbildung an einer Hotelfachschule in der Schweiz, die er mit einem Diplom in Hotel Management abschloss, seine Karriere bei Hilton. Es folgten Stationen bei Dorint und Maritim, bevor Buijs 1995 in die Dienste von Radisson SAS Hotels & Resorts trat. Dort verantwortete er Hotels der Gruppe in Italien und Großbritannien. 2001 erfolgte der Wechsel zur spanischen Hotelgruppe NH und leitete zunächst als General Manager das NH Hotel Flughafen Genf, bevor er 2003 Geschäftsbereichsleiter für die Schweiz, Österreich und Osteuropa wurde.
Bei Steigenberger bildet Buijs gemeinsam mit Finanzvorstand Matthias Heck das neue Führungsduo und zeichnet unter anderem für die wesentlichen Bereiche Operations, Entwicklung und Sales & Marketing verantwortlich. Matthias Heck steht unter anderem den Bereichen Finanzen und Rechnungswesen sowie Controlling und Berichtswesen vor und ist darüber hinaus als Arbeitsdirektor für Human Resources zuständig.
Die Hotelgesellschaft Steigenberger war rund 80 Jahre im Eigentum der Familie Steigenberger. Seit September 2009 hat die Hotelgesellschaft mit dem ägyptischen Touristikunternehmer Hamed El Chiaty, Eigentümer der Travco Group, einen neuen Hauptaktionär. Travco Group ist das größte Touristikunternehmen in Ägypten und führend im Nahen Osten. Zur Travco Group zählen unter anderem 50 Hotels der Marken Jaz, Iberotel und Sol y Mar, 22 Nil-Kreuzfahrtschiffe der Marken Travcotel und Iberotel sowie ein komplettes touristisches Dienstleistungsangebot. -
HOTELPRESSESCHAU vom 19. April 2010 – Aschewolke stürzt Europa ins Chaos: Über 100.000 TUI-Urlauber gestrandet
(Berlin, 19. April 2010) Für die Touristik wird es existenziell: Die Flugausfälle infolge der Aschewolke sind enorm. TUI Travel hat bereits über 22 Millionen Euro mehr ausgeben müssen, um Reisende nach Hause zu holen. Täglich werden bis zu 6,8 Millionen Euro mehr, so eine Warnmeldung des börsennotierten Unternehmens. Über 100.000 TUI-Gäste müssen noch nach Hause gebracht werden. Allein von den Kanarischen Inseln werden in den nächsten Stunden rund 1.300 Gäste ausgeflogen. Nach jetzigem Stand werden die Maschinen in Rom landen. Von dort geht es mit Bussen weiter nach Deutschland. Die deutschen Flughäfen müssen nach vorläufigen Berechnungen des ihres Branchenverbandes ADV täglich Einnahmeverluste in Höhe von mehr als zehn Millionen Euro verkraften. Die Flugkrise hat auch Auswirkungen auf internationale Kongresse, die nun ohne Teilnehmer aus Europa stattfinden müssen. Die für den 21. April vorgesehene Eröffnung des Armani Hotels im Burj Khalifa Dubai wird um sechs Tage verschoben.
+++ THEMA DES TAGES +++
ZDF heute: Wirtschaft erleidet Milliardenschaden
Der Vulkanstaub aus Island wird für die europäischen Volkswirtschaften richtig teuer. Der seit Freitag gesperrte Luftraum sorgt für massive Umsatzeinbußen. Experten rechnen alleine für Deutschland mit milliardenschweren Belastungen.
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Ad-Hoc-Mitteilung von TUI Travel
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Hamburger Abendblatt: Die wichtigsten Fragen rund um die gestrichenen Flüge – Wer trägt die Kosten für Hotel, Mietwagen, Verspätungen?
+++ WIRTSCHAFT +++
Münchner Merkur: Mega-Messe stellt München auf die Probe
Ausgebuchte Hotels, volle Straßen, gut besuchte Bordelle: Die „Bauma“ versetzt die Stadt in den Ausnahmezustand. Doch wirtschaftlich profitiert München von der Baumaschinen-Schau enorm.
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Rheinsiche Post: Airport Weeze – Warten geht weiter
In diesen Tagen haben Hoteliers und Mietwagenfirmen gut zu tun, das eigentliche Fluggeschäft aber ist zum Erliegen gekommen. Dass es heute wieder anläuft, scheint unwahrscheinlich.
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Südkurier: Friedrichshafen – Millionen für schönere Hotels
Mehr als drei Millionen Euro hat die Hotellerie im Bereich Bodensee-Oberschwaben nach der Reduzierung der Mehrwertsteuer von 19 auf sieben Prozent seit Januar in verschiedene hauseigene Projekte investiert. Diese Zahl nannte gestern der Geschäftsführer des Hotel- und Gaststättenverbands in der Region, Bernd Dahringer aus Ravensburg, bei einem Pressegespräch in der „Krone“ in Schnetzenhausen.
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Sächsische Zeitung: Meissen – Hotel auf dem Burgberg kommt, aber später
Eine Investorengruppe hält weiter an ihren Plänen für ein Fünf-Sterne-Hotel im Kornhaus fest. Nächste Woche kommen die Geldgeber nach Meißen.
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Gastgewerbe: Februar-Umsatz um -3,7% gesunken
(Wiesbaden, 19. April 2010) Noch mal schlechte Nachrichten: Keine Erhlung für Hotellerie und Gastronomie im Februar – der Umsatz im Gastgewerbe fiel nominal um -1,0 und real um -3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Dies teilte das Statistische Bundesamt (Destatis, Wiesbaden) mit. Im Vergleich zum Januar fiel der Umsatz nominal um -2,0 und real um -0,4 Prozent.
Das Beherbergungsgewerbe erzielte im Februar 2010 mit +0,6 Prozent einen nominalen Umsatzzuwachs gegenüber dem Vorjahresmonat. Real, das heißt preisbereinigt, gingen die Umsätze um -4,2 Prozent zurück. In der Gastronomie wurden nominal -2,0 und real -3,3 Prozent weniger als im Februar 2009 umgesetzt. Innerhalb der Gastronomie verzeichneten die Caterer einen nominalen und realen Umsatzrückgang (nominal -0,5%, real -1,7%).
In den ersten beiden Monaten des Jahres 2010 setzte das Gastgewerbe in Deutschland nominal -1,4 und real -4,0 Prozent weniger um als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Die preisbereinigten (realen) Umsatzmesszahlen sind mit Hilfe von Preisindizes auf Basis 2005 = 100 und Gewichtungsstrukturen aus dem Jahr 2005 berechnet. Dies gilt für alle Zeitreihen rückwirkend bis Januar 1994. Der neue Gastgewerbepreisindex ist ab Berichtsmonat Januar 2005 netto, das heißt ohne Mehrwertsteuer, berechnet. Davor ist die Mehrwertsteuer im Gastgewerbepreisindex enthalten. -
Aschewolke: Deutsche Flughäfen weiterhin gesperrt
UPDATE (Berlin, 19. April 2010) Sperre bis 20h: Die Deutsche Flugsicherung hat die Beschränkungen für deutschen Flugraum abermals verlängert. Die Ausfälle bedeuten täglich einen Verlust von rund 200 Millionen US-Dollar für die Fluggesellschaften, teilte IATA mit. Die Folgekosten für Reiseveranstalter, die ihre Urlauber nur unter Mühen und erheblichen Mehrkosten heimholen können, sind noch nicht zu beziffern.
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Die Auswirkungen für die Touristik und Teile der Wirtschaft sind gravierend. Inwieweit deutsche Hotels von den Flugausfällen betroffen sind, war nicht klar. Doch dürften bei Business- und Konferenzhotels etliche Gäste fernbleiben. Aktuell ist die Nachfrage nach Videokonferenztechnik, wie sie auch einige Hotels anbieten, gestiegen.
Heute abend soll ein erstes deutsches Forschungsflugzeug aufsteigen, um die für Jetdüsen gefährlichen Aschepartikel aufzuspüren. Ein Test des Deutschen Wetterdienstes am Wochenende südlich von München hatte die Ascheteilchen nachgewiesen, wird berichtet. Bislang sind nur Computerberechnungen des britischen Volcanic Ash Advisory Centre über die Ausbreitung der vom isländischen Vulkan Eyjafjallajökull („Inselberggletscher“) stammenden Aschewolke, die bei Verbrennung von Lava auf Gletschereis entsteht, verfügbar. Allerdings konnten bei einem Forschungsflug am Sonntag über Großbritannien Aschepartikel nachgewiesen werden.
Der Deutsche Wetterdienst prognostiziert eine weitere Belastung des Luftraums über Deutschland mit Aschepartikeln. Bis heute früh soll fast ganz Deutschland – außer Teilen von Sachsen und Bayern – unter einer Aschewolke, die bis in sechs Kilometern Höhe hinauf reiche, liegen.
Am Sonntag durfte eine TUIfly-Maschine in Hannover mit 165 Urlaubern landen und weitere in Hamburg und Berlin starten. Rund 700 TUI-Gäste wurden von Mallorca nach Barcelona geflogen und dort – nach einer Übernachtung – per Bus in 20 Stunden nach Frankfurt/Main gebracht.
Rechtsfragen bei Stornierung von Pauschalreisen
Ein Rechtsanspruch auf kostenlose Stornierung der Pauschalreise besteht jedoch aufgrund der höheren Gewalt nicht. Die führenden Veranstalter, die im Branchenverband DRV engagiert sind, bemühen sich um kulante Regelungen, um die Auswirkungen für die Urlauber so gering wie möglich zu halten.
Chaos im Flugverkehr wird noch Tage anhalten
Der Vulkanausbruch in Island hat zu einer in diesem Umfang bisher noch nie dagewesenen Schließung deutscher Flughäfen geführt. Der Luftverkehr in weiten Teilen Europas und insbesondere in Deutschland ist nahezu zum Erliegen gekommen. Fluggäste warten auf ihre Flüge – viele sitzen im Ausland fest. Flugzeuge und Personal müssen erst wieder zu den planmäßigen Einsatzorten gelangen. Der Flughafenverband ADV geht davon aus, dass die umfassenden Schließungen zu länger anhaltenden Verzögerungen im Luftverkehr führen werden. “Es wird einige Tage brauchen, bis wieder zum regulären Flugbetrieb zurückgekehrt werden kann. Jetzt geht es um pragmatische Ausnahmen für eine Zeit größter Anspannung”, erläutert Ralph Beisel.
Interview mit TUIfly Pilot Jörn Mahringer zur Aschewolke aus Island
Die Aschewolke befindet sich auf einer Höhe von 6 bis 11 km. Warum kann man eigentlich nicht unter der Wolke fliegen?
Jörn Mahringer: „Die Luftdichte nimmt mit zunehmender Flughöhe ab. Auf einer geringeren Flughöhe von z.B. 4 bis 5 km ist der Luftwiderstand so enorm, dass die Treibstoffkapazität in den Tragflächen für die Durchführung eines Fluges nicht ausreicht. Überflüge in einer Höhe von ca. 12 km über Deutschland sind dagegen seit Freitagabend seitens der Deutschen Flugsicherung wieder erlaubt.“
Warum ist es so gefährlich durch eine Aschewolke zu fliegen?
Mahringer: „Eine Auswirkung ist der sogenannte ‚Sandstrahleffekt‘. Beim Auftreffen der Aschepartikel auf das Flugzeug wird dieses wie beim Sandstrahlen angeschliffen. Das kann dazu führen, dass die Cockpitscheiben ‚erblinden‘. Somit ist eine freie Sicht, die zu einer sicheren Landung notwendig ist, unmöglich. Als zweiter Effekt kann sich die Asche im Triebwerk absetzen, dort festbrennen und somit die Strömung verändern, was zum Ausfall des Triebwerks führen kann. Weiterhin kann die Asche die Messsonden zur Höhen- und Geschwindigkeitsermittlung verstopfen. -
HOTELPRESSESCHAU vom 16. April 2010: Weltweit über 1,1 Millionen neue Hotelzimmer im Bau
(Landsberg/Lech, 16. April 2010) Hotelbau boomt unentwegt: Die tiefen Einschnitte im Hotelkrisenjahr 2009 beeindrucken Immobilieninvestoren offenbar nicht: Weiterhin nimmt die Zahl der neuen Hotelbauprojekte zu. Die internationale Baudatenbank 1 registriert per Saldo (Anzahl neuer Projekte abzüglich eröffneter Häuser) jedem Monat etliche neue Hotelprojekte: derzeit über 4.800 mit insgesamt 1,1 Millionen Gästezimmern. In Deutschland werden 338 neue Hotels mit 58.517 Gästezimmern entwickelt.
+++ THEMA DES TAGES +++
hotelier.com: Weltweit über 1,1 Millionen neue Hotelzimmer im Bau
Großartige Geschäftsaussichten für Hotelausstatter: Weltweit sind über 4.800 Hotelprojekte mit mehr als 1,1 Millionen Gästezimmern im Bau. Dies gibt die internationale Hotelprojekte-Datenbank tophotelprojects.com (Scheeßel bei Hamburg) bekannt. „Für versierte und international ausgerichtete Ausstetter und Zulieferer der Tophotellerie sind die Geschäftsaussichten günstig“, sagt Salesmanager Andreas Rohde. Die Zahl der Abonnenten der hochwertigen Projektdaten von tophotelprojects.com steigt steil an. Bislang gehören bekannte Unternehmen wie Assa Abloy, Kaldewei, Desso, Erco oder Amadeus zum Kundenkreis.
+++ WIRTSCHAFT +++
Handelsblatt: Mehrwertsteuer-Wirrwarr soll ein Ende haben – Einheitlicher Aufschlag gefordert
Als Konsumsteuer ist die Mehrwertsteuer nah dran am Alltagsleben. So schmückten denn gestern kleine Fähnchen mit dem Aufdruck „19 %“ die Canapés, die ein Caterer zur Pressekonferenz der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft angeliefert und aufgebaut hatte. Ein Aufkleber „7 %“ pappte auf dem Lunchpaket, das die Journalisten mitnehmen durften. Und auf der Straße mit Blick zum Kanzleramt stand ein Esel, bei dessen Verkauf 19 Prozent Mehrwertsteuer anfallen, neben einem Maulesel, bei dem es nur sieben Prozent sind.
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Sächsische Zeitung: Streit und Intrigen um das British Hotel
Ferienresidenz Richtfest. Ärger gab es auch schon beim einstigen Bau 1711.
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Süddeutsche Zeitung: Fehlender Balkon ist nur ein kleiner Reisemangel
Fehlt einem Hotelzimmer der mitgebuchte Balkon, darf ein Pauschalurlauber nicht einfach ausziehen und sich ein anderes Hotel suchen. Das Fehlen des Balkons rechtfertige lediglich eine Minderung des Reisepreises um 20 Prozent.
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Omnibus Revue: Choice Hotels 2009: weniger Umsatz, mehr Partner
Choice Hotels Jahresergebnis 2009: Umsatz in Deutschland und Zentraleuropa um über fünf Prozent gesunken – 30 Neuzugänge in ganz Europa.
NDR: Schleswig-Holstein – Hotels wollen bis zu 60 Millionen Euro investieren
Die Mehrwertsteuer für Übernachtungen ist gesenkt und das scheint die Investitionsbereitschaft der Hoteliers in Schleswig-Holstein zu beflügeln. Nach einer Umfrage des Hotel- und Gaststättenverbandes Schleswig-Holstein (Dehoga) will die Mehrheit der Mitgliedsbetriebe den neuen finanziellen Spielraum nutzen und ihre Häuser renovieren.
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